Nn, dir t kertt nüt Cbaraden, * Tuleunnz Narcgen. cim: 1770 ing. irn au den t u. . r r Dienstag den 8. August. N 92. Oberhessischer Anzeiger. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt. 1 Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. 7 Für die Monate August und September kann auf den„Oberhessischen Anzeiger“ bei der Verlags-Expedition mit 20 kr., bei den Poststellen mit 32 kr. abonnirt werden. — Veröffentlichung. Betreffend: Bezahlung der Zinsen von den Partialschuldscheinen der iarael. Religionsgemeinde Münzenberg. Zur Kenntniß der Inhaber der Partial⸗ daß der Greßzherzogliche Hof, Agent Jacob En deauftragt ist, die fälligen Coupons einzulösen. Friedberg am 5. August 1871. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. J. B. d. K.: Haas, Kreis Assessor. Obligationen der israelitischen Religionsgemeinde gel(Jirma Becker und Engel zu Friedberg) von Amtlicher Theil. Münzenberg wird hierdurch gebracht, dem Vorstande dieser Religionsgemeinde Deutsches Reich. Darmstadt. Das Großherzogliche Regie- rungsblatt Ni. 26 enthält: . Berord nung, die Gebühren der Geri evollzie in Rheinhessen bel 0 Aria keg ee II. Verordnung, die Vorschriften im Finanz⸗ und technischen Fache betr. III. Bekanntmachung Großherzoglicher Commission für Postangelegenheiten, die Correspondenz nach dem Koͤnig⸗ reiche Italien, insbesondere Postanweisungen betr. IV. Abwesenbeitserklärungen. V. Ordensverleihungen. S. K. H. der Großherzog baben allergnädigst zu verleihen gerüht: am 12. Juni dem Bürgermeister der Bürgermeisterei Zotzenbach, im Kreise Lindenfels, Abam Geiß das silberne Kreuz des Philipps⸗Orbens; am 19. Juni dem Bürgermeister der Bürgermeisterei Neuhausen, im Kreise Worms, Georg Wolf I. das allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift: „Für langjährige treue Dienste“; am 23. Juni dem Kammerherrn und Ministerialrath in Pension Friedrich Freiherrn von Pteuschen und an demselben Tage dem Bürgermeister der Provinzialhaupistabt Mainz, Com⸗ merzienrath Franz Schott das Ritterkreuz I. Classe des Phtlipps⸗Ordens, sowie dem früheren Bürgermetster der Bürgermeisterei Ober⸗Klingen, im Kreise Dieburg, Adam Stork I. das allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift: „Für Verdienste“; am 29. Juni dem Landgerichts diener dei dem Landgerichte Butzbach Johannes Korell— und am 1. Juli dem Ortseinnehmer zu Erbach, Friedrich Riedel— das allgemeine Ehrenzeichen mit der Jnschrift: Für 50jährige treue Dienste“; an demselben Tage dem Bürgermeister der Bürgermeisterei Staden, im Kreise Friedberg, Konrad Dauch und am 6. Juli dem evan⸗ gelischen Schullehrer zu Jugenheim, im Kreise Bensheim, Jacob Flauaus das allgemeine Ehrenzeichen mit der In⸗ schrift:„Für Verdienste“; am 15. Juli dem Haushof⸗ meister Seiner Großherzoglichen Hoheit des Prinzen Alexander von Hessen und bei Rhein ꝛc., Georg Allert, das Ritierkceuz 2. Klasse des Philipps⸗Ordens. VI. Ermächtigungen zur Annahme und zum Tragen eines fremden Ordens. Seine Königliche Hoheit der Groß— herzog haben allergnäbigst geruht: am 18. Juli dem Professor am Conservatorium der Musik. Director des städtischen Gesang-Vereins und der musikalischen Gesell⸗ schaft zu Cöln F. Gernsheim die Erlaubniß zur Annahme und zum Tragen der ihm von Seiner Hoheit dem Herzog zu Sachsen Coburg und Gotha verliehenen Verdienst⸗ medaille für Kunst und Wissenschaft, am 21. Juli dem Gymnasiallehrer Professor Dr. Hennes zu Mainz die Erlaubniß zur Annahme und zum Tragen des ihm von Seiner Königlichen Poheit dem Großherzog von Olden— burg verliehenen Ritterkreuzes 2. Classe des Haus⸗ und Berbienstordens des Herzogs Peter Friedrich Ludwig und an demselben Tage dem Betriebs- Inspecior der Oberhes⸗ sischen Etseubahnen Altvater zu Gießen die Erlaubniß zur Annahme und zum Tragen des ihm von Sr. Kgl. Hoheit dem Großherzog von Oldenburg verliehenen„Ver— für die Prüfungen dienstkreuzes für Aufopferung und Pflichttreue in Kriegs— üen“ zu ertheilen. VII. Erthellung eines Erfindungspatentes. Seine genigliche Hobeit der Großherzog haben allergnädigst ge⸗ 3 . 9 züht: am 19. Jul dem Civil Ingenieur Franz Wind- bausen zu Braunschweig auf bessen Nachsuchen ein Er⸗ and ungs patent auf bie durch Zeichnung und Beschreibung äber erläuterte Construction eines Expansions⸗Venttis alt blrecter und unveränderlicher Steuerung, unter dem zue b rücklichen Vorbehalte jedoch, daß durch das verliehene Uatent Niemand in der Anwendung bereits früher schon bekannt gewesener Theile der Erfindung gehindert werden soll, während der nächsten fünf Jahre für den Umfang des Großherzogthums zu erthetlen. VIII. Dienstnachrichten. der Großherzog baben allergnädigst geruht: am 18. Juli dem Pfarramts.Candidaten Hermann Sartorius aus Alten- schlirf, im Kreise Lauterbach, die evangelische Pfarrstelle zu Groß⸗Karben, im Dekanate Rodheim, und am 19. Juli dem Schulamtsaspiranten Wilhelm Frledrich aus Unter⸗Sensbach, im Kreise Erbach, die zweite evangelische Schulstelle zu Eich, im Kreise Worms, zu übertragen; am 19. Juli den zweiten Conoleur ber der Ortsein— nehmerei 1. Classe Mainz Caspar Magel, zum ersten Con⸗ troleur, den dritten Controleur bei dieser Ortseinnehmerci Johann Philipp Schuellbacher, zum zweiten Controleur bei derselben und den Actuariatsaspiranten Friedrich Schäfer von Offenbach zum Polizeicommissär 3. Classe bei der Polizeiverwaltung der Kreisstadt Worms zu ernennenz am 25. Juli dem evangelischen Schullehrer zu Meiches, im Kreise Alsfeld, Johann Georg Fischer die erste evan— gelische Schulstelle zu Bcuern im Kreise Gießen zu über⸗ 3 tragen. IX. Charakterertheilungen. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 18. Juli dem Weißbindermeister Philipp Kinkel zu Darmstadt den Charakter als Hosweißbinder, an demselben Tage dem Schmiedmeister Friedrich Oberländer zu Friedberg den Charakter als Hosschmied zu verleihen. X. Versetzungen in den Ruhesland. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 4. Juli den Schullehrer an der katholischen Schule zu Herb⸗ stein, im Kreise Lauterbach, Philipp Franz Brauburger auf sein Nachsuchen, am 6. Juli den Schullehrer an der ersten evangelischen Schule zu Jugenheim, im Kreise Bensheim, Jacob Flauaus auf sein Nachsuchen und am 7. Juli den Schullehrer an der zweiten evangelischen Schule zu Frei⸗Laubersheim, im Kreise Alzey, Friedrich Philipp Becht auf sein Nachsuchen in den Rühestand zu versetzen. XI. Concurrenzeröffnungen. Erledigt sind: die evangelische Pfarrstelle zu Freien⸗Seen, im Dekanate Lau— bach, mit einem Gehalte von 781 fl. 40 kr.; dem Herrn Grafen zu Solms-Laubach steht das Präsentationsrecht zu dieser Stelle zu; die evangelische Schulstelle zu Nieder— Seemen, im Kreise Nidda, mit einem jährlichen Gehalt von 300 fl.; das Präsentationsrecht zu dteser Stelle steht dem Herrn Grafen zu Stolberg-Roßla⸗Ortenberg zu; die vangelische Schulstelle zu Dexheim im Kreise Oppenheim, mit einem jährlichen Gehalt von 446 fl. 48 kr.; die(erste) evangelische Mädchen Schulstelle zu Reinheim, im Kreise Dieburg, mit einem Gehalte von 300 fl. ausschließlich des Mayschen Legats; die evangelische Schulstelle zu Winterkasten im Kreise Lindenfels, mit einem Gehalte von 300 fl.; das Präseutationsrecht zu dies telle steht dem Herrn Grafen zu Erbach⸗Erbach zu. XII. Sterbefälle. Gestorben sind: am 24. Mai der pensionirte Bauausseher Böcher zu Gedern; am 25. Mai der Hofmaler Karl Alberti zu Darmstadt; am 27. Mai der penstonirte Bauaufseher Philipp Schäfer zu König; am 17. Juni der evangelische Pfarrer Happel zu Lang⸗ stadt; am 20. Juni der Steuercommissär Johannes Winterstein zu Nidda; am 25. Juni der pensionirxte Wild— meister Friedrich Kreuter zu Viernbeim: am 30. Juni der Gemeindesorstwart charakterisirter Förster Heibeck zu Darmstabt; am 4. Juli der Digkouus Heinrich Diehl zu Groß-Bieberau; am 6. Juli der Kretsarzt Dr. Karl Briegleb zu Schlitz; am 7. Juli der erste katholische Schullehrer Anton Henge zu Jügesbheim; am 17. Juli Seine Königliche Hobeil 9 die (der Landgerichts-Actuar Schäfer zu Groß-Umstadt; am 955 8 der Arresthausverwalter Ludwig Müller zu Alzey. Darmstadt. Seine Königliche Hoheit der Großherzog baben mittelst Allerhöchster Entschlie⸗ ßung vom 29. Juli zu genehmigen geruht, daß nachstehenden Officiere, Unterofficiere und Mannschaften die denselben von Sr. Majestät dem Kaiser von Rußland verliehenen Orden annehmen und tragen dürfen:— 1) den St. Wladimir⸗ orden 3. Classe mit Schwertern: der Oberst, Flügeladjutant und Commandeur der 2. In⸗ fanterie-Brigade Ludwig von Lyncker, der Major Flügeladjutant von Küchler,— 2) den St. Annenorden 2. Classe mit Schwertern: der Kö⸗ niglich preußische Oberstlieutenant und Comman⸗ diur der Großh. Feldartillerie Carl Stumpf;— 0 den St. Stanislausorden 2. Classe mit Schwertern: der Major und Chef des Divisions⸗ stabes Heinrich von Hesse; der Major und Ba- taillons-Commandeur Friedrich Hoffmann im 2. Infanterie-Regiment, der Major à la suite von Westerweller, persönl. Adjutant Seiner Groß- herzoglichen Hoheit des Prinzen Ludwig;— 4) den St. Wladimirorden 4. Classe mit Schwer- tern: der Hauptmann und Compagniechef Wil⸗ helm Römheld im 1. Inf.⸗Regiment;— der Hauptmann, und Compagniechef Baptist Pennrich im 2. Jäger-Bataillon; der Rittmeister und Schwadronschef Paul Wernher im 2. Reiter⸗ Regiment; der Hauptmann und Batteriechef Heinr. Frieß in der Feldartillerie;— 5) den St. Annen⸗ orden 3. Classe mit Schwertern: der Oberlieute- nant und Divisionsadjutant Bernhard Rothe; der Oberlieutenant Julius Hauß im 1. Jäger- Bataillon; der Oberlieutenant und Regiments- Adjutant Eduard Zentgraf im 3. Infanterie⸗ Regiment; der Oberlieutenant Ludwig Freiherr von Bouchenröder im 1. Reiter- Regiment;— 6) den St. Stanislausorden 3. Classe mit Schwer⸗ tern: der Lieutenant Valentin Loos im 1. Inf. Reg.; der Lieutenant und Bataillonsadjutant Paul Frhr. Roeder zu Duisburg im 2. Inf. Regt.; der Lieutenant und Bataillons- Adjutant Hermann Schäfer im 3. Inf. Rgt.; der Lieute⸗ nant Conrad Neßling im 4. Inf.⸗Regt.; 7) den St. Georgenorden 5. Classe: der Gardist Adam Spahn, der Corporal Otto Lang im 1. Inf. Regt.; der Feldwebel Heinr. Eichenauer, der Ge⸗ freiter Adolph Simon, der Signalist Wilbelm Reinas im 2. Inf.⸗Reg.; der Feldwebel Heinrich Kesting, Gardejäger Adolph Hartmann im 1. Jäger-Bat; der Corporal Andreas Weil, der Ge— freiter Jacob König im 3. Juf. Reg. der Cor- poral Joseph Schmitt, der Corporal Peter Kick im 4. Inf.⸗Regt.; der Sergeant Peter Margolf, — der Corporal Philipp Müller im 2. Jäger ⸗Ba⸗ taillon; der Sergeant Heinrich Herbst, der Cor⸗ poral Pbilipp Landzettel im 1. Reiter⸗Regt.; der Chevauxleger Johann Möller, der Vicewachtmeister Johann Hainz im 2. Reit.-Regt.; der Corporal Philipp Arheiliger, der Bedienungscan. C. Sulz⸗ dach, der Sergeant Friedrich Beck in der Feld⸗ artillerie. Darmstadt. Das Urtheil in einer An⸗ klagesache gegen die„Mainzeitung“, resp. deren verantwortlichen Redacteur L. Edelmann, wegen Beleidigung des Domcapitulars Dr. Moufang geht dahin, daß der Gerichtshof den dem An- kläger gemachten Vorwurf, daß er sich nicht ge⸗ schämt, seiner Zeit in Oesterreich herumzuziehen, um das Bündniß mit Frankreich gegen Deutsch land zu predigen, als vollständig unerwiesen er⸗ erachtet und demgemäß wegen Beleidigung auf eine Geldbuße von 15 Thalern und Veröffent- lichung des Urtheils in der„Mainzeitung“ erkennt. Darmstadt. Nach den„H. V.“ herrscht in Ofsizierskreisen eine gewisse, begreifliche Auf⸗ regung, da die Versetzung einer bedeutenden An- zahl— man spricht von über 50— hessischen Offizieren in preußische Regimenter bevorstebt, während anderseits eine entsprechende Anzahl preußischer Offiziere in hessische Regimenter ver- setzt wird.— Dem Vernehmen nach bekommt das hessische Leibgarde⸗Regiment die Uniform der preußischen Garde und wird das 1. Jägerbataillon, das jetzt noch eigene Uniform trägt, dann als Garde⸗ füsilier⸗Bataillon mit dem Regiment gleich uni⸗ formirt werden. Berlin. Wie offieibs gemeldet wird, be— sindet sich unter den in den letzten Tagen vor der Abreise von Ems vom Kaiser daselbst noch er ledigten Angelegenbeiten auch die Vollziehung der Verleihungen des Verdienstkreuzes für Frauen und Jungfrauen aus allen Ständen und Gegenden des Vaterlandes. — Die Verbesserung der Beamtengehälter, schreibt die„Prov.⸗Corresp.“, gehört zu den Auf⸗ gaben, deren Dringlichkeit allgemein anerkannt wird und denen die Staatsregierung fortdauernd ihre Aufmerksamkeit zuwendet. Da die günstigen Finanzverhältnisse des Landes, die zum Theil schon beim Abschluß des Staatshaushalts von 1870 hervortraten, eine umfassende und durchgreifende Aufbesserung gestatten, so liegt es in der Absicht, nicht blos einzelne Verwaltungs-Ressorts oder Beamtenstufen zu berücksichtigen, sondern das Ein⸗ kommen aller Beamtengattungen von den untersten Stufen bis zu den Ministerialräthen hinauf in gleichmäßiger Weise zu erhöhen. Demzufolge steht in Aussicht, daß die Vorschläge für eine gleichmäßige Aufbesserung der Beamtenbesoldungen, so weit die Mittel irgend verfügbar sind, im nächsten Staatshaus halts ⸗ Entwurf ihre Stelle finden werden. — Nachdem nunmehr die 1. Division aus Frankreich zurückgekehrt ist, befinden sich noch folgende preußische Infanterie ⸗ Regimenter bei der Occupations Armee: Die Infanterie ⸗ Regimenter Nr. 4, 9, 10, 11, 18, 20, 21, 24, 32, 33, 35, 38, 44, 49, 51, 61, 64, 73, 74, 78, 83, 91, 94 und 95; die Dragoner-Regimenter Nr. 8, 9, 10, 11 und 19; die Husaren⸗Regimenter Nr. 3, 5 und 14; die 3 Ulanen⸗Regimenter Nr. 6, 11 und 14; und das Kürassier⸗ Regiment Nr. 6. — Der französische Finanzminister hat in der Nationalversammlung zu Versailles gestern officiel mitgetheilt, daß die erste Milliarde der Kriegs- entschädigung am 2. d. voll gezahlt sei. Diese Zahlung ist in Straßburg erfolgt und besteht vorzugsweise in Wechseln auf verschiedene eu⸗ ropäische Plätze, sowie in englischen und belgischen Banknoten. — Nach einer bereits erwähnten statistischen Zusammenstellung der während des letzten Krieges gebliebenen und verstorbenen Offtciere des preußischen Heeres beträgt die Gesammtsumme derselben 1364. Im Anschluß an deren schon milgetheilte Vertheilung nach den einzelnen Truppen⸗ gattungen und den verschiedenen Hauptschlachten sei heute angeführt, daß an Verwundungen ge⸗ storben sind: 5 Generäle, 100 Stabsofficiere, 834 Subaltern-Officiere und 271 Reserve⸗ und Landwehr ⸗Otficiere. An Krankheiten starben 4 Generäle, 13 Stabsoffitiere, 109 Subaltern⸗Ofsi⸗ tiere und 28 Reserve⸗ und Landwehr ⸗Officiere. (Die Hauptleute und Rittmeister sind den Sub⸗ altern-Officieren beigezählt.) — Wie aus Reims gemeldet wird, haben die Officiercorps der Occupationsarmee Veranstaltung getroffen, um in den größeren Städten der Cham⸗ pagne Casino's zu begründen. Sie sind hierzu schon darum genöthigt, weil der Verkehr in den Cafes und Hotels durch das Verhalten der fran⸗ zösischen Bevölkerung für sie fast unmöglich ge⸗ worden ist. — Von den 700 Studenten der Berliner Universität, welche als Freiwillige den Krieg gegen Frankreich mitgemacht haben, sind 28 gefallen. — Das„Gesetzblatt für Elsaß⸗Lothringen“ enthält eine Bekanntmachung des Reichskanzlers, wonach das Vereins-Zollgesetz, das Gesetz, be⸗ treffend die Besteuerung des Zuckers, vas Gesetz, betreffend die Salzabgabe, der Vereinszolltarif und der Zollcartel am 7. August in den genannten Provinzen in Kraft treten, soweit sie nicht durch die Verordnung des Generalgouverneurs vom 3. Mai d. J. bereits in Wirksamkeit gesetzt worden siund. Wiesbaden. Der Kaiser ist am 4. Abends vor 8 Uhr mittelst Wagen von Schlangenbad kom— mend hier eingetroffen und im Schlosse am Markt abgestiegen. Um 9 Uhr erschien er am Kursaal, von der sehr zahlreichen Menge enthusiastisch be⸗— grüßt, woselbst ein von der Kurhaus-Administration veranstaltetes großes Feuerwerk abgebrannt wurde. Die Hauptstraßen der Stadt sind beflaggt. Saarburg. Aus einer Bekanntmachung des Herrn Kreisdirectors Knebel ersieht man, daß die Absteckung der deutsch⸗französischen Grenze vom Norden her bis zur Mosel vorgeschritten ist und in nächster Zeit die Grenze des Kreises Saarburg berühren wird. München. Wie gemeldet wird, hat das Cultusministerium die Wahl des Professors Dr. Friedrich zum Senator beanstandet, weil derselbe „außerordentlicher“ Professor ist. — Die„Correspondenz Hoffmann“ meldet, daß Finanzminister Pfretzschner das ihm angebotene Portefeuille des Auswärtigen definitiv abgelehnt hat. Straßburg. In Colmar wurde ein Handlungsreisender von Paris wegen Aufreizung gegen die eingesetzte deutsche Staatsgewalt ver⸗ haftet und hierhier ins Correctionshaus abgeführt. — Die Auswanderung 14—16jähriger junger Leute nach Frankreich dauert noch immer fort. Die unsinnigsten Gerüchte sind dabei im Spiel; noch ehe der erste Schnee falle, heißt es z. B., werde Frankreich mit 1,200,000 Mann den Krieg gegen Deutschland wieder beginnen; der Angriff werde diesmal lediglich von Danzig und Königs- berg aus gemacht werden(im Winter wahrschein⸗ lich) u. s. w. Das Beträbendste ist, daß die Eltern oft gar nichts von der Absicht der Söhne wissen und erst in Briefen aus Frankreich erfahren, daß sie verlassen sind. — Das Civilcommissariat macht bekannt, daß die Eröffnung des katholischen Lehrerseminars für Deutsch⸗Lothringen in Metz am 4. October erfolgen wird. Die Unterrichtssprache wird das Französische sein. 5 Aus Metz wird gemeldet, daß an der Ver- vollkommnung der dortigen Festungswerke eifrig gearbeitet wird. Die Forts waren zum Theil nur Erdwerke, es werden nun überall die nöthigen Mauerwerke aufgeführt. Am größten Fort St. Quentin allein sind 2000 Arbeiter beschäftigt. Ausland. Oesterreich. Wien. Graf Beust trat, im Interesse der österreichischen Besitzer rumänischer Eisenbahn⸗Obligationen, den Schritten der deutschen Regierung in der Eisenbahnfrage bei. Schweiz. Bern. Der englische Gesandte hat dem Bundespräsidenten angezeigt, daß zur Erlepigung der„Alabama“ Frage ein Schiedsge⸗ richt von fünf Richtern bestellt werden soll. Die Königin Victoria und Präsident Grant wählen je ein Mitglied, die anderen drei Schiedsrichter werden vom Könige von Italien, dem Bundes⸗ prästidenten der Schweiz und dem n den Brasilien ernannt. S Frankreich. Paris. Das„Journal officiel“ veröffentlicht einen Bericht Mac Mahon's über die militärischen Operationen während der zweiten Belagerung von Paris. Das amtliche Blatt dementirt die von den„Times“ gebrachten Nachrichten über die angeblich schlechte Behand- lung der in Versailles gefangen gehaltenen In surgenten. — Thiers soll sich im Principe für die Schad⸗ loshaltung der während des Krieges von den Deutschen besetzt gewesenen Landestheile ausge⸗ sprochen haben. Ueber die Höhe der bezüglichen Beträge ist noch kein Beschluß gefaßt. — Nachrichten aus Versailles vom 4. d. lassen voraussehen, daß der beabsichtigte Antrag auf Verlängerung der Vollmachten Thiers' noch vertagt werden werden wird, da man zuvor noch eine Verständigung der verschiedenen parlamen⸗ tarischen Fractionen herbeiführen will und diese bis jetzt noch nicht erzielt worden ist. — Nach dem„Soir“ hat sich in Paris ein Verein der Ordnungsfreunde gebildet, um gegen die Inlernationale zu wirken. Einer Mittheilung des englischen Botschafters in Paris zufolge treffen dort zahlreiche englische Arbeiter ein, welche beim Wiederaufbau der zerstörten Stadttheile Ar⸗ beit suchen, aber nur selten finden, und so allem Elend preisgegeben sind. Lord Lyons warnt da⸗ her die englischen Arbeiterklassen und erklärt, daß die Regierung ihnen fernerhin keine freie Rück⸗ fahrt nach England verschaffen könne. — Der Herzog von Chartres ist zum Bataillonschef ernannt worden. Diese Ernennung, meint das„Siecle“, müsse die Presse und die Armee auf das Lebhafteste beschäftigen und werde auch den Gegenstand einer Interpellation in der Kammer bilden. Mehrere Deputirte werden vom Kriegs- minister Erklärungen über dieses außergesetzliche Avancement verlangen. — 4. Aug. Ein Bericht des Seine⸗Präfec⸗ ten über die Finanzlage der Stadt Paris bean⸗ tragt, die Legislative möge die Schuld der Stadt Paris an den Credit soncier auf 313 Millionen festsetzen, 97 Millionen der Anleihe von 1869, welche zur Conversion der Schuld bei dem Credit foncier bestimmt waren, definitiv tilgen und eine Anleihe von 350 Millionen aufnehmen. Die schwebende Schuld beläuft sich auf 60 Millionen. — Die Fünfzehner-Commission zur Berathung des Antrags Ravinel, betreffend die Uebersiedelung der Ministerien nach Versailles, soll dem Antrage günstig gestimmt sein. Man glaubt, 360 Mit⸗ glieder der Nationalversammlung würden für den Antrag Ravinel's stimmen, dagegen nur 200 für die Verlegung des Regierungssitzes nach Paris. — Die Commission für die Organisation der Armee hat den Entwurf betreffs der Auflösung der Nationalgarden geprüft und nach lebhafter Debatte beschlossen, darüber zu berathen. General Chanzy, welcher ein Gegner des Instituts der Nationalgarde ist, wurde zum Bericherstatter er⸗ nannt. — Briefe aus Versailles constatiren, daß die Abstimmung der Büreaus über den Antrag Ra ⸗ vinel's eher die Aufrechthaltung des Status quo in Bezug auf den Sitz der Regierung, als die definitive Installirung in Versailles ergeben habe. Man versichert, Dufaure werde einen Gesetzent⸗ wurf gegen die Internationale einbringen. Man glaubt, der Belagerungszustand werde am 15. d. aufgehoben werden. Versailles. In der Nationalversammlung theilte der Finanzminister auf eine Anfrage be⸗ züglich der von den deutschen Truppen besetzten Departements mit, daß gestern die Zahlung der ersten Milliarde beendet sei, die Oecupations⸗Armee sich fortab auf nur 150,000 Mann statt wie ur⸗ sprünglich auf 500,000 Mann belaufen werde, und die Summen für den Unterhalt derselben sich verhältnißmäßig verringert hätten. minister bemerkte noch, daß gewisse Städte die Der Finanz⸗ e er Rr d diese nis eig gegen idtilurg jufolge welche lt Ar- allen ra da · nt, daß t Kück u zum tuttng, t Arnte t auch Lanner Antge · tglich ptäftt· dtan⸗ Start lieren 1869, 1 Crtcdu ind tine Die ionen. tathung itdtlung Antag 0 Nü⸗ für dt! 200 fit perit. tien dir lesung icbhaflut Senttal 111 del er tl taß bie 6 Ka: un due a e 1 habt. nr 2 Besten Syrup 1057 bel von den Deutschen verlangten Contributionsgelder vorgeschossen hätten und die französische Verwal⸗ tung jetzt von denjenigen Bevölkerungen, keine Zahlungen an die Abgabe erhebe, treffenden Städte zurückzuerstatten. — 4. Aug. Nationalversammlung. durch die Invasion verursachten Verluste. Berichterstatter erklärt, zwischen der Regierung und über die Principien des Antrags stattgefunden Der Betrag der Reclamationen beläuft sich auf welchen 580 Millionen durch die Cantonalcommissionen Die 200 Millionen, welche der Stadt Paris auferlegt wurden, sind nicht hierin er könne nicht zugeben, 666 Millionen Francs, von eine Reduction erleiden werden. eindegriffen. Thiers sagt, daß die Kammer voraussetze, die dem Princip einer allgemeinen Entschädigung zu gestimmt. Milliarde betragen; nicht zablen. Thiers will den und bedeutende Erleichterungen und Vergünstigungen bewilligen. betheiligen. Ventavon die Bewilligung einer Unterstützung. — 5. Aug. lung. Fortsetzung den Gesetzen, sie zwischen dem zu Grunde gerichteten welche Deutschen geleistet, eine um jene Vorschüsse an die be Berathung des Antrags betreffend die Entschädigung für die Der es habe eine Verständigung den Commissionen Regierung habe Gnade getödtet hat, Mitgliedern aller Län Die hierzu nöthige Summe würde eine und der Rache, Auf die Rede Thiers' folgt eine er- regte Debatte, an welcher sich mehrere Redner ist und daß u empfiehlt gleichfalls nur letariat der 9 Sitzung der Natjonalversamm- der gestrigen Berathung. Thiers weist eine allgemeine Entschädigung zurück. Diese stehe im Widerspruch mit dem Staatsrecht und sei ungerecht, denn sie würde theilung kommen. Thiers besteht baldige Erleichterung, sprechend, zu gewähren, darauf, für sich eine schnell zu erledigende Untersuchun feststellen können. Dienstag vertagt. Belgien. Die Discussion Brüssel. Das Centralcomit folgendes Schreiben gerichtet: daß man die andere ersetzt sind, entgegengehen werden, wenn die Sache des Pro letariats erfordert, ohne Mitleid erwürgt und ohn den wir gegen die Religion, di der Staatsschatz könne dieselbe Autorität, die Reichen und die Bürger angezünde Reclamanten baldige haben, anzuschüren. Wir ergreifen diese Gelegen⸗ beit, um euch zu sagen, daß die Beruhigung weder in unsern Herzen noch in unsern Geistern usere socialen Ideen von dem Pro- anzen Welt von Tag zu Tag besser gewürdigt werden. Bald werden wir zu heftigen und schrecklichen Cxplostonen unsere Zuflucht nehmen, die es übernehmen werden, dem bestehenden socialen System ein Ende zu machen, indem sie nöthigen- falls mit dem Beile und der Flinte Alles nieder⸗ bürgerlichen und religibsen schlagen, was jetzt in der Armen und Ordnung aufrecht steht.“ dem Reichen, welcher nicht bedürftig ist, zur Ver⸗ eine den Staatsmitteln ent— und beantragt, die Regie- rung und die Nationalversammlung möchten jede anstellen; nach Vergleich der beiderseitigen Resul— tate werde man alsdann den Betrag der Beihülfe wird auf „in London hat an alle Comites der Internationale „In Erwägung, berühmten Chefs des französisch⸗ socialen Aufstandes, die glücklicherweise schon durch die ebenso brav dem Tode befehlen wir allen unsern der, den Herd des Hasses Italien. Der„Pall Mall Gazette“ wird aus Rom berichtet:„Hohe italienische Beamte versichern, es sei von den Ministern Deutschlande, Oesterreichs und Italiens ein Vertrag gezeichnet worden, welcher die Einheit des italienischen 9 Königreichs garantire. St. Wendel. Vorige Woche wurden dahier in der Nacht die am 18. Juni gepflanzten Friedenseichen abge⸗ sägt, resp. abgehauen. Ueber die Motive gibt ein bei⸗ 6 gehängter Zettel Auskunft, welcher lautet;„Schöne Empfehlung. So wie es diesen Bäumen ergangen hat, jo geht's auch diesen Jungen, die sie gesetzt haben, die dem Satan dienen thun, werden zuerst ergriffen, namentlich die Blauen.“ Wer unter den„Jungen“ und „Blauen⸗ gemeint, ist hier allgemein bekannt: es sind die hier in der Stadt des heiligen Wendelin kaum/ der Bevölkerung bildenden„Evangelischen“ oder„Preußischen“, welchen beide Ausdrücke als gleichbedeutend gelten. K Verloosungen. e Florenz, 1. August. In der 14. Ziehung der An⸗ t[leibhe der Stadt Florenz wurden folgende Gewinne gezogen: Nr. 51093 50,000 Fr.; Nr. 52605, 63426 à 2000 Fr.; Nr. 22764, 52551, 69608, 117047, 117355 4 1000 Fr.; Nr 1226 5540 31669 38585 51488 52541 66309 67199 74039 79534 100652 113636 3 500 Fr.; Nr. 26145 56905 59456 à 250 Fr. Stadt Augsburger 7 fl.⸗Loose. Am 1. August gezogene Serien: 11 120 379 1407 1429 1450 1471 1890 1996 und 2061. Prämienziehung am 1. September. Sachsen⸗Meininger Loose. Ziehung am 1. Aug. Hauptpreise: Serie 8339 Nr. 7 45,000 fl., Serie 7572 Nr. 8 3000 fl. Türkenloose. Ziehung am 1. August. Hauptpreise: Nr. 1172156 600,000 Fr., Nr. 648727 60,000 Fr., Nr. 1169773 und Nr. 1020508 je 20,000 Fr. Holz ⸗ Versteigerung. 1958 Nächten Donnerssag den 10. August J. J., von Morgens 8 Uhr ab, werden im blesigen Stadtwalde, Distrikt Lichtenberg: 33 Stecken Schaͤletchen Scheitholz, 144½ 8 5 Prügel holz, 30126 Wellen 5 Reisholz, 33 Läste Allexleiholl, 39 Stück geschälte Eichen Stämmchen, zusammen 494 Cubikfuß und 122 Stück geschälte Eichen⸗Stangen, zusammen 165 Cubikfuß. öffentlich an den Meistbietenden versteigert. Bad⸗Naubeim am 3. Auguf 1871. N Großherzogliche Bürgermeisterel Bad⸗Nauheim. Schutt. Oeffentliche Aufforderung. Die Legalffrung des Grundbuchs für die Gemarkung Gambach detr. 1972 Ote in Nr. 90 des Oderhessischen Anzeigers unter Jnseratnummer 1948 aufgeführten Grundbefsitzer haben beantragt, den dorten verzeichneten Immobilien die Er⸗ sitzung als Erwerbtitel in dem neu errichteten Grundbuch der Gemarkung Gambach beischreiben zu lassen.— Diesem Antrag wird dei genügender ortsgerichtlicher Bescheinigung des Erwerbs und der Dauer des Besitzes stattgegeben werden, wenn nicht innerhalb 4 Wochen von dem ersten Erscheinen dieser Aufforderung in öffent⸗ lichen Blättern begründete Einwendungen geltend ge macht werden sollten. Butzbach den 23. Mai 1871. Großherzogliches Landgericht Butzbach. Dr. Gilmer, Königer, Landrichter. Landgerichls⸗Assessor. Vergebung von Schreinerarbeiten. 1974 Die Erneuerung der Fußböden im Schullebrer⸗ seminar zu Friedberg, Mufikbau, Zimmer Nr. 2, veranschlagt zu 86 fl. 31 kr. Mufikbau, immer Nr. 3 e * Gang des zweiten Stockes 23„— Schlafhaus 85„„„ soll im Submisstonswege einzeln vergeben werden. Die Uebernehmer haben ihre Submissionen mit dem Abgebot in Prozenten und der Aufschrift„Submission zur Ueber⸗ nahme der Schreinerarbeit im Schullehrerseminar zu rledberg“ bis zum 14. d. M., Vormittags 10 uhr, el unterzeichneter Stelle verstegelt einzureichen, woselbst die Bedingungen zur Einficht offen liegen. Friedberg den 3. August 1871. Heede agu een Frledberg. e u ß. * — und Obstgel ce Mehl⸗Versteigerung. 1979 Freitag den 11. August d. J. sollen in der Be⸗ bausung des Fruchthändlers Jacob Stern dahier 100 Säcke öllcrresch⸗ ungarisches Mehl Nr. 8 in kleineren Parthien, le nach dem Steigliebhaber sich elnfinden, öffentlich meig⸗ bietend gegen Baarzablung versteigert werden. Friedberg den 5. August 1871. In Auftrag: Großberzogliches Ortsgericht Friedberg. F o un gan Hofraithe- und Garten-Verstei erung. 9 9 1980 Montag den 14. Auguff d. J., Vormittags 11 Uhr, sollen in hlesigem Rathhause die zum Nachlasse der Leopold Buchecker es Wittwe dahier gehörenden Immobilien Gemarkung Friedberg. Flur. Nr. Klftr. 1. 49. 25,6. Hofraithe in der Stadt, 1. 50. 37,8. Grabgarten daselbsß, nochmals öffentlich meisthietend versteigert und bei an⸗ nehmbarem Gebot dem Meistbietenden die Genehmigung alsbald ertheilt werden. Friedberg den 7. August 1871. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Fouc ar. Faselochs- Versteigerung. 1978 Donnerstag den 10. d. M. Vormittags 10 Uhr, soll auf dem Rathhaus zu Melbach ein der Gemeinde gehöriger zweijähriger Faselochs, welcher zur Zucht un⸗ tauglich geworden ist, meistbietend versteigert werden. Melbach am 7. August 1871. Großherzogliche Arete neißerei Melbach. I. Bekanntmachung. 1973 Montag den 4. Sepiember d. J., Nachmittags um 1 Uhr, soll auf hiesigem Rathbause die Mühle zu Lindbetm, bestehend in 2 Mahlgaͤngen, mitten im Orte am Nidderflusse gelegen, mit vollständiger n nebst dem dazu gehörigen Garten(238[I Klafter), sowie 1806 U◻UJUKlafter Wiesen und Ackerland“ unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen meistbietend verstelgert werden und werden Kaufliebhaber hiermit eingeladen. Lindhe im den 4. August 1871. Der Massecnrator G. König. An Magenkrampf, Berdau- ungsschwäche etc. etc. Leidenden Arbeits⸗Versteigerung. 1981 Donnerstag den 10. d. M., Nachmittags 1 Ubr, sollen im Gasthaus zum Löwen dabier die zur Her⸗ stellung von Schleußen⸗ und Kanalbauten erforderlichen Arbeiten als: fl. kr. 1) Maurerarbeit veranschlagt, 81 14 2) Steinhauerarbeit 64 42 3) Zimmerardeit 8 6 36 4) Schlosseratbeit* 7 40 wenigstnehmend in Accord gegeben werden, und find Lusttragende hierzu eingeladen. Niedet⸗Mörlen am 7. Auguft 1871. Großherzogliche. Nieder⸗Mörlen. ö bes. Faselochs⸗ Verkauf. 1976 Donnerflag den 10. d. M., Vormittags 10 Ubr, soll ein zum Schlachten geeigneter Faselochs, der Ge⸗ meinde Wölfersheim gehörend, öffennlich versteigert werden. Wölfersheim den 5. Auguß 1871. Groß herzogliche P Wölfersheim. er. 1937 Eine schöne Werkstatt⸗ Einrichtung nebsf allem dazu gehörigen Werkzeug und eine elegante Laden⸗Eiurichtung, zu einem Spenglergeschäft ge⸗ börig, sollen wegen Geschäfts⸗Aufgabe billig abgegeben werden. Für einen tüchtigen Spengler ist zugleich Ge⸗ legenheit geboten, ein in befler Kundschaft stehendes feines Geschaͤft zu üdernebmen. Naͤheres dei Karl Gaulé, Ellsabethenffraßze 12 in Darmffadt. 2 S S 0 8 8 28 2 2. 5 aheim 8 8 82 88 i Die soeben erschienene Nummer 48 8 28 enthält: 2 S. 8 Der Münzthurm. Elu vaterländischer Roman Georg Hiltl.(Fortsetzung.)— Auf der Promenade in Ems. Mit Illuffratton von H. Lüders: Kaiser Wilhelm in Ems.— Eine Fuhreise des Königs Max von Bapern. I—III. Von W. H. Riehl.— Eine Stunde mit dem Sänger des neuen deutschen Resches. Von Robert Koenig. Mit Oscar von Redwitz's Portralt.— Am Famillentische: Habicht und Wildente. Mit Ortginal⸗ zeichnung von C. F. Delker: Habicht auf eine Wildente stoßend. Zu Bestellungen empfehlen sich Bindernagel& Schimpff in Friedberg und Nauheim. 585 wird das seit beinahe 50 Jahren segens reich wirkende Dr. med. Doeckessche Heslmtttel empfohlen. Schrift darüber gratis in der Expedition d. Bl. Das Mittel ist nur direkt zu bezlehen dürch den Apotheker Doeeks in Harpftedt b. Bremen(wohin derselbe Wilhelm Fertsch. Filet-Decken, 18 die neusten und schoͤnsten Muster, verkauft zu sehr seinen Wohnsitz von Barnforf verlegt hat). billtgen Preisen K. Friedrich neben der Post. — Jeden Mittwoch Nachmittag von 5— 7 Uhr spielt in dem Schloßgarten zu Infanterie⸗Regiments von Gießen und zwar nächsten Mittwoch den 9. d. zum erstenmal. in früheren Jahren gestattet. 0. 0 4 255 9 Benachrichtigung. 10 Friedberg die Musik des 2. 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August fällt der größte Treffer von fl. 250,000.— 5 Diese Loose find bet allen Bank⸗ und Wechsel⸗Häusern des In⸗ und Auslandes zum jeweiligen Tages⸗Cours zu haben. Amerikanische Heugabeln und Dunggabeln 1871 sind wieder in allen Sorten angekommen bei Louis Marburg& Söhne, „zur Reichskrone in Frankfurt a. M. Abziehbilder Neue holländische Vollhäringe! in größter Auswahl bei (zum Aufkleben auf Möbel, Tassen, Gläser 2e.) 6. Ein Schaafbock, 1977 englische Race, rein von Pocken, ist zu ver⸗ kaufen bei Wilhelm Schneider in Wohnbach. Mein Laden mit Comptoir, 1904 in der besten Lage der Stadt, zu jedem Geschäft geeignet, ist zu ver⸗ miethen und kann sogleich bezogen werden. S. G. Katzeustein's Wittwe. und Unterhosen 1802 zu verschledenen Preisen bei K. 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Unter jacken Heinrich Kreß eine Tochter Margarethe Elise, geb. den 30. Juli. Dem in Ober⸗Wöllstadt wohnenden Orts“ 1 bürger zu Schwalheim und Bäckermeister, auch Backstein? fabrikanten Johannes Weisensee ein Sohn Johann Gustav, 3. August. Dem dahler wohnenden Bürger zu Pom burg vor der Höbe und Buchbindermelster Johe e * 1 E — 2 — .