* eee! DN ard depen, d de, Wert. 1 erlitzen echo. 011 degzeag. — N Lx. Tbönges. sefe Sang. N. Friedrich der der pef. flanzen be“ Neige vogel dertringer eine Hoff mann. 1 den beißen 1 4 tion delt 1 1 fes— een u n 00 lie en Fu. 14 1 6 f. 0 U. 23 zen 15 (5% 10 k.] 9 1 1 416 14 G k. 1 1 ur getan srddelh 1 1871. Samstag den 8. Juli. 79. Oberhessischer Anzeiger. Sritdberger Inttlligenzblatt. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Abonnements⸗ Einladung. 5 Mit dem 1. Juli beginnt ein neues Abonnement auf den„Oberhessischen Anzeiger“, welcher auch ferner wöchentlich dreimal, Dienstag, Donnerstag und Samstag, erscheinen wird. 1 Das Abonnement beträgt bei der Verlagsexpedition ohne jährlich 47 kr., mit Bringerlohn. Der Anzeiger kann nach auswärts auch durch Bringerlohn halbjährlich 1 fl., durch die Post bezogen jedoch viertel⸗ Privatboten direct von uns bezogen werden. Bestellungen beliebe man baldig st zu machen, damit in der Zusendung des Blattes keine Unter⸗ brechung eintritt. Den verehrlichen Abonnenten in hiesiger Stadt werden wir den Anzeiger auch für das zweite Halbjabr zusenden, wenn nicht ausdrücklich Abbestellung erfolgt. Die Expedition. Betreffend: Den durch Uederschwemmungen entstandenen Schaden. Friedberg den 6. Juli 1871. Das Großh. Kreisamt Friedberg an die Großh. Bürgermeistereien und den Großh. Polizeicommissär zu Wickstadt. Wir beauftragen diejenigen von Ihnen, in deren Gemarkungen durch Ueberschwemmungen der Usa, der Wetter, der Horloff oder der Nidda Beschädigungen an der Crescenz stattgefunden haben, die entstandenen Schäden, sobald dies möglich ist, durch die Feldgeschworenen abschätzen zu lassen, hierüber nach unten folgendem Formular ein Verzeichniß aufzustellen, in welches, nach Fluren, und innerhalb dieser nach Fruchtgattungen, getrennt, die Morgenzahl der beschaͤdigten Fläche, die Zahl der betheiligten Gruubdbesitzer und die Parzellenzahl einzu⸗ tragen ist und solches demnächst an uns einzusenden. Bei dieser Gelegenheit empfehlen wir Ihnen darauf Bedacht zu nehmen, daß im Falle von den Beschädigten Gesuche um Steuernachlaß auf Grund der Verordnung vom 1. Dezember 1819 und der Bekanntmachung vom 12. November 1821 eingereicht werden sollen, die dort vorgeschriebenen Fristen und das richtige Verfahren eingehalten werden. 5 J. Bien; Haas, Kreis ⸗Assessor. 0 2*— Formular: Verzeichniß der in der Gemarkung durch Ueberschwemmung der. entstandenen Feldbeschädigungen. ———————————*———— Wiesen. Weizen Gerste. Hafer Korn. Kartoffeln, Wurzelpflanzen.] Gartengründe. 2. 8 8 an UE 1 2 2 2 K 2— 1— 2 ö 2 E 871. 2 1 AA Fee Pe 3 S S S 2 S 2 8 8 8 S 2 3 S 2 5 — 2 2 28 b Ses Eri 2 5 8 8 —— 5— 2 5 285 5 5 5 1 5 o 2 5 8 5 2— 3 e 25 8 S S SS S SE ———— 2— 2 21— 2 2— 2——. 1 E— 8 E A 8 2 2 2—*=————— 0 2—— 2———— 2— 3 2 2 8 2 2 2——— ien— 1 2 Dun 3 81 2— ene Sils eee eee E 08* S e neee S5 S. 8 8*„. A Flur J. 8 0 0 ö 14 1000 7 0 Ä bee g g ö ö 1 Flur II. ꝛc. Betreffend Unteratktzungen der Familien der zum Dienst einberufenen Reserve-, Ersatzrestrve⸗ und Land webrmannschaften. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Nachdem die Gr.(25.) Division aus Frankreich zurückgekehrt ist und die Reserven und Landwehrmannschaften inzwischen in ihre Heimath entlassen worden sind, hat die deren bedürftigen Familien aus der Kreis- fasse bewilligten Unterstützung in Wegfall zu kommen, während den Familien Derjeniven, welche im Gefecht getödtet worden, oder in Folge einer Be- schädigung im Dienst, oder einer durch den Dienst veranlaßten Krankbeit vor ihrer Entlassung in die Heimatb gestorben sind, nach 9. 12 des Ge⸗ setzes vom 27. Februar 1850, die bewilligte Kreisunterstützung noch drei Jahre lang zu gewähren ist, im Falle die Bedürftigkeit nicht schon vor Ablauf dieses Zeitraums aufhört. Sie wollen daher binnen 8 Tagen berichten, ob und welche derartige Familien in Ihren Gemeinden sich be—. finden und sich zugleich über deren Familien Erwerbs und Vermögens-[ Darlegung der betreffenden Ver hältaisse zu bemessen hätten, wieder einiger verhältnisse, ihre Unterstützungebedürftigkeit und darüber äußern, ob und[Maaßen aufhelfen könnte. welche einmalige oder jährliche Uuterstützung aus militärischen Fonds 5. J. B. d. K.: ihnen bereits zugebilligt worden ist. Haas, Kreis- Assessor. Friedberg den 6. Juli 1871. Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir benachrichtigen Sie hierbei, daß die Krtisunterstützungs Com- mission beschlossen hat, jeder dieser Familien aus Anlaß der Rückkehr unserer siegreichen Division außer der oben erwähnten gesetzlichen Unter⸗ stützung eine einmalige außerordentliche Unterstätzung von 50 fl. aus den ihr zur Disposition stehenden Mitteln zu gewähren. Gleichzeitig fordern wir Sie zum Berichte darüber auf, eb und bei welchen der zurückgekehrten Reservisten und Landwehrmänner in Folge ibrer längeren Abwesenheit ein Verlust ihrer früheren Stellung und ihres Einkommens, oder ein Rückgang ibres Geschäfts, ihres Handwerks in einer Weise, daß ihnen dauernder Nachtheil daraus erwächst, staltgefunden hat, so daß denselben eine Unterstützung, deren Maaße Sie unter eingehender F Ludwig von Hessen, Commandeur lichste Einvernehmen zwischen den Bewohnern der belegten Orte und den der Großh. Hess.(25.) Diviston, baben durch die Großh. Provinzial- Sr. Gr. Hoheit unterstellten Truppen wahrgenommen. Direktion Oberhessens den sämmtlichen Kreisämtern, deren Bezirke vom Wir bringen dies zur Kenntniß der Kreisangehörigen. 19. v. M. an von Truppen der mobilen Division durchzogen wurden, Friedberg, 4. Juli 1871. i i f Höchstseinen Dank für die freundliche und zuvorkommende Aufnahme seitens Großherzogliches Kreisamt Friedberg. der Behörden und Bewohner aussprechen lassen. J. B. d. K.: Höchstpieselben haben mit großer Befriedigung allerseits betreffend Truppen Durchmaͤrsche. Seine Großh. Hobeit der Prinz das herz⸗ Haas, Kreis- Assessor. Be Am 6., 7., 10. und 11. Juli Vormittags 9 Uhr gelangen nach folgende größtentheils aus dem Ausland remonti der Großherzoglich hessischen(25.) Division zur Am 6. Juli. Zu Darmstadt: 100 Pferde des 2. Reiter⸗Regiments, der Feldartillerie und Train- Abtheilung. Zu Wörrstadt: 100 Zugpferde der Feldartille Am 7. Juli. Zu Babenhausen: 100 Pferde des 1. Reiter Regiments und der Feldartillerie. E ma ch u Zu Wöerstadt: 100 Pferde der Feldartillerie. rte Zug- und Reitpferde Zu Nieder- Wöllst Versteigerung: rie. 42 92 adt: 115 Pferde der Feldartillerie. Am 10. Juli. Zu Heppenheim: 90 Pferde der Feldartillerie. Zu Mainz: 100 Pferde der Feldartillerie. Zu Butzbach: 115 Pferde des 1. Reiter Regiments und der Feldartillerie. Am 11. Juli. Zu Mainz: 100 Pferde des 2. Reiter⸗Regts. und der Train-⸗Abtheilung. Darmstadt den 4. Juli 1871. Die Großherzoglich Hessische(25.) Diviston. Deutsches Reich. Darmstadt, 6. Juli. 2. Kammer. Motivirt wird dieser Antrag damit, daß sich noch machtigte Frankreichs bei den hiesigen sg. Friedens⸗ Die weit über 100,000 fl. alte Grundrenten Scheine Regierung legt einen Creditentwurf, Unterstützung in Umlauf befinden, welche zum überwiegend der Stadt Lich wegen Entschädigung der von ihr für Garnisonszwecke verausgabten Gelder, betreffend, vor. Hallwachs und Fink beantragen mit Rück— sicht auf die ungeheuere Mehreinnahme(auf den hessischen Antbeil nahezu 300,000 fl.) der Main- Neckar Bahn in dem Kriegsjahr 1870/71 Ver⸗ willigung einer entsprechenden Summe für Er— richtung von Dienstwohnungen für die Unterbe— diensteten und ständigen Arbeiter der Main-Neckar⸗ Bahn. Zunächst beschäftigte sich die Kammer mit der Berathung, über den Antrag des Abgeord— neten Wernher wegen Creditbewilligung für die Pferdebesitzer, welche durch Leistung von Kriegs- fuhren Verluste erlitten haben, bei den Verstei— gerungen der Militär- Pferde. Fast allgemein wurde anerkannt, daß es der Billigkeit entspreche, daß der Staat wenigstene vorlagsweise die betr. Entschädigungen auszahle. Das Resultat der Verhandlung ist ein desfallsiger Beschluß, während der Wernher'sche Antrag für erledigt erklärt wurde. — Es folgte hierauf die Berathung der Militér- convention. — Die 2. Kammer hat heute mit 39 gegen 10 Stimmen die Militärconvention angenommen. In der der Abstimmung vorhergegangenen Debatte erklärte Minister o. Lindelof, aus der Opferwillig⸗ keit und der nationalen Begeisterung aller Stände sei das neue deutsche Reich entstanden und zu einer europäischen Macht geworden; sein wohl— organisirtes Heer sei die beste Bürgschaft für den Frieden. Die Regierung habe die Pflicht gefühlt, auch ihr Theil zur Centralisation desselben beizu— tragen und habe auf einzelne Vorrechte verzichtet. v. Gagern erklärte, er sei Föderalist, allein bei der Stimmung, welche im Augenblicke in Frank- reich herrsche und die über kurz oder lang einen neuen Krieg befürchten lasse, halte er es nicht für passend, an den festen Einrichtungen des Reichs zu rütteln. Nur die Vertreter des adligen Grund- besitzes und die Al geordneten Curtman und Dumont haben gegen die Convention gesptochen. Darmstadt. Nach den Mittheilungen der groß herzoglich hessischen Centralstelle für Landes- statistik ist seit dem Jahre 1869 eine erhebliche Verminderung des Viehstandes des Großherzog- thums nach Stückzahl und Capitalwerth einge- treten. Der Capitalwerth des Viehstandes re- präsentirt eine Summe von 30,888,555 fl. Im Vergleich zu 1869 ist derselbe, obgleich die Preise im Allgemeinen gestiegen, um 3,218,274 fl. zu⸗ rückgegangen. Hauptsächlich sind es die Pferde, welche eine bemerkenswerthe Verminderung erlitten. Ende 1869 zählte man im Großherzogthum 43,745 und am 3. December 1870 39,596 Pferde; es ergibt sich daher eine Verminderung um 4149 Stück. Durch die Mobilmachung allein wurden dem Lande 3000 Pferde entzogen. Da der ganze December des Jahres 1870 und die zwei Kriegs- monate des Jahres 1871 hierbei außer Betracht kommen, und da, einem auch auf wirthschaftlichem Gebiete anwendbaren physikalischen Grundsatze zu- folge, das Maximum der Wirkung später als das Maximum der Kraft eintritt, so därfte das Jahr 1871 noch ungünstigere Resultate ergeben. — Der Abg., Warsack hat den Antrag ge⸗ stellt: Gr. Regierung zu ersuchen, die Verfügung zu erlassen, daß die Gr. Staatskassen die Grund- renten Scheine, in einem Zeitraum von mindestent drei Monaten, nochmals an Zahlungsstatt anzu- nehmen oder gegen Baar auszuwechseln haben. größten Theile unbemittelten Leuten gehören, und daß es daher ein Gebot der Billigkeit sei, daß nochmals ein Termin gesetzt werde, worin dieselben in den Staatskassen des Großherzogthums ange- nommen werden müssen. — Der Kaiser von Rußland kam am 5. d. dahier an und setzte nach einem einstündigen Auf⸗ enthalt seine Reise nach Petersthal fort, wo sich die Kaiserin im Bade befindet. — Durch Cabinetsordre ist die vielbesprochene „Bartordnung“ aufgehoben.— Oberzollinspecror Müller wurde zum Obersteuerrath ernannt. Offenbach. Hofgerichtsadvokat L. Strecker hier, der Führer des hiesigen verdienstvollen Turner— Sanitätscorps im französischen Kriege, hat von dem König von Sachsen„für die in diesem Feld- zuge geleisteten ausgezeichneten Dienste“ das Ritter— kreuz des Albrechtsordens mit Kriegsdecoration er halten, welch' letztere Beigabe als eine ganz besondere Auszeichnung angesehen wird. Berlin. Der„Reichsanz.“ veröffentlicht einen Erlaß, wonach Gesetze und Verordnungen für Elsaß Lothringen verbindliche Kraft erhalten durch Verkündigung in dem„Gesetzblatt für Elsaß Lothringen“, welches vom Reichskanzleramte heraus- gegeben wird. — Der„Reichsanzeiger“ veröffentlicht eine kaiserliche Verordnung, betreffend den Diensteid der unmittelbaren Reichsbeamten; ferner eine Be— kanntmachung betreffend die Ergänzung der Vor— schriften zur Ausführung des Prämiengesetzes. — Der„Provinzial-Correspondenz“ zufolge wird der Kaiser, nachdem das rheumatische Uebel im Wesentlichen gehoben ist, nunmehr in den nächsten Tagen die Badereise antreten können. — Wie bereits in den Kriegen von 1864 und 1866, waren auch in dem letzten deutsch⸗ französischen Kriege sämmtliche höhere Truppen⸗ Befehlshaber verpflichtet, über die Vorkommnisse resp. Actionen der ihnen unterstellten Truppentheile specielle Tagebücher zu führen. Dieselben sind nunmehr veranlaßt worden, dieses interessante Matierial mit den Original⸗Kriegs-Acten direct an den großen Generalstab der Armee einzusenden. — Die Prüfungen, behufs Einführung einer ein- heitlichen Handfeuerwaffe für die deutsche Armee werden, der„C. S.“ zufolge, eifrig fortgesetzt. Vornehmlich und vor Allem wird die Frage er⸗ wogen, ob die Einführung der Mitrailleuse als Feldgeschütz bei uns wünschenswerth ist? Die Majoxrität unserer militärischen Fachmänner spricht sich gegen diese Einführung als Feldgeschütz aus, erkennt aber die Vortheile der Mitrailleuse als Flankengeschütz und in den Laufgräben vor und in der Festung an. — Der Wiederzusammentritt des Reichstages ist Seitens des Reichskanzlers, wie hiesige Blätter melden, nunmehr definitiv für die erste Hälfte des Monats October in Aussicht genommen. Von den Gegenständen, welche dem Reichstage zur Berathung vorgelegt werden sollen und deren Er— ledigung unbedingt erforderlich ist, werden außer dem Budget noch genannt die Gesetze über die Bundes beamten, über das Münzwesen und über die Peesse; ferner noch eine Anzahl kleinerer Ge— setze, welche auf die Vertheilung der Kriegskosten⸗ Entschädigung auf die einzelnen Staaten, sowie auf andere hiermit in Beziehung stehende Gegen- stände sich beziehen. conferenzen, noch nicht von Paris zurückgekehrt, haben dennoch schon in voriger Woche einige Sitzungen stattgefunden. Die Bevollmächtigten des deutschen Reichs sind durch den Ministerial- rath v. Weber(Bayern) vermehrt worden. Ueber die Dauer der Conferenzen läßt sich kein be⸗ stimmter Termin angeben. 15 — In Folge der mehrfachen Betriebsunfälle, die in der neuesten Zeit bei dem Truppentrans- porte auf Eisenbahnen vorgekommen sind, hat der Handelsminister die Eisenbahndirectionen darauf hing wiesen, daß die Eisenbahnfahrzüge überall, wo sie sich eine längere Zeit aufhalten, besonders auf den Uebergangestationen, der sorgfältigsten Prüfung zu unterwerfen und alle Wagen, welche irgend ein Bedenken erregen, auszuschließen seien. Die Stationsvorstände werden persönlich verant— wortlich gemacht für die gewissenhafte Ausführung dieser Anordnung. — Die Familie Güterbock hat, wie die„Tri- büne“ vernimmt, 50,000 Thlr. der Verwendung für patriotische Zwecke gewidmet, um sich für die Begnadigung des Mitinhabers der Firma, Herrn Gustao Güterbock, dankbar zu erweisen. — Wie der„Karlsr. Ztg.“ aus Berlin ge⸗ scheieben wird, sollen in Elsaß⸗Lothringen einß⸗ weilen diejenigen militärischen Gesetze und Ver⸗ ordnungen, die, abgesehen von der Dienstpflicht, überall im Reiche Geltung haben, wie die Gesetze über Quartierleistung, Kriegsleistung und Ver gütung derselben, Flurbeschädigung 1c. in Bälde zur Einführung gelangen. Auch die deutsche Zollgesetzgebung soll, wie verlautet, demnächst eine geführt werden. 5 — Die„Danz. Ztg.“ will wissen, daß schon vor einiger Zeit sich die französische Regierung bei der unsrigen um den Rückkauf ihres in unserem Besitz befindlichen Kriegsmaterials beworben habe, ohne in dieser Beziehung ein Entgegenkommen zu finden. Abschlägig beschieden, sucht sie nun auf Umwegen ihr Ziel zu erreichen: französische Agenten, die hieher geschickt werden, wenden sich an Mittels personen, welche für die Auftraggeber den Kauf, besonders der Chassepot⸗Gewehre, bewirken sollen. Begreiflicherweise erreichen sie ihren Zweck nicht; zur Erleichterung des Geschäftsganges aber sind, da sich solche Anträge zu häufig wiederholen, im Kriegsministerium schon gedruckte Formulare mit der abschlägigen Antwort bereit. Karlsruhe, 5. Juli. Kaiser Alexander von Rußland wurde heute Nachmittags 4 Uhr in Baden-Baden erwartet, wo für denselben und sein zahlreiches Gefolge der größte Theil des„Eng- lischen Hofes“ auf drei Tage gemiethet ist. Der Kaiser begibt sich von Baden zur Kaiserin nach Bad Petersthal, während das Gefolge zumeist in Baden zurückbleibt. Ausland. Oester reich. Dem Vernehmen nach hat Frankreich in Wien bereits sondiren lassen, inwie⸗ fern eine theilweise Aenderung der Zollsätze des österreichisch⸗französischen Handelsvertcages diesseits auf ein Entgegenkommen werde rechnen dürfen. Es soll von hier sofort entgegnet worden sein, daß Oesterreich jede Detail- Aenderung, welche eine Rückkehr zu den Grundsätzen des Schutzzolls in sich schließe, entschieden ablehnen müsse. Frankreich. Paris. Das definitive Re- sultat der Pariser Wahl liegt nun vor, danach erhielten: Wolowski 143,700, André 130,900, — Obgleich Herr le Clerc, der eine Bevoll— Pernolet 127,800, Louvet 124,700, Morin welch! Mitte empffe⸗ den keine Kriegs und boten office über Aufre Schr cussson Gemüt drückt auf de zu sehe ann edel; fon. — 8. Fritdent. Ietacgelehn, ocht tinigt lden wisttrial. erden. Ueber de bein bi wuderzsil, TUrpertrasg erpentrans. d, dat der u, desondtnt tgsältigftr 1 1. 1 delcht * hießen stier. alich verant Arsführuz Grin gt ngen tin · un Ber- Weich, Diensyflicht, kit Gesetze und Bt: 117,000, Pressensé 116,200, Corbon 115,200, Dietz Monnin 115,000, später von Deutschland eine Gesetzesvorlage ge⸗ Gambetta 1 14,800, wünscht, weiche die Frage enkscheiden solle. Die Denormandie 113,300, Cissey 109,000, Ploeuc in dieser Beziehung in Frankfurt gethanenen Schritte 108,200, Scheurer- Kästner 107,000, Laboul vpe 106,000, Pichat 99,000, Sebert 96,400, Drouin 94,200, Bonvalet 93,000 Stimmen.— Die aus den Provinzen eingelaufenen Meldungen über den Ausfall der Wablen ergaben, daß sämmtliche Gewählte der gemäßigt republikanischen oder radicalen Partei angehören. Nur etwa zehn der Gewählten gehören der conservativ-liberalen Richtung an.— Die legitimistischen Organe geben zu, daß die Wahlen überwiegend republikanisch ausgefallen sind. Die republikanischen Journale führen aus, daß die Republik jetzt vollständig ge— sichert sei. Andere glauben, daß in Folge der Pariser Wahlen die Regierung wie die National- versammlung sich entschließen würden, ihren Sitz nunmehr hierher zu verlegen. — Das„Journal officiel“ schreibt: Eine An“ zabl verabschiedeter französischer Offiziere und Soldaten suchte bei der österreichischen Botschaft um Aufnahme in den österreichischen Kriegsdienst nach. Fürst Metternich erklärte aus diesem An- lasse dem Minister des Aus wättigen, daß es nicht in der Absicht der österreichischen Regierung liege, und daß die dem Curse nach Odessa die Dardanellen passire. in Frankreich Soldaten anzuwerben, hierüber verbreiteten Gerüchte grundlos seien. — 5 Vulz. 107,500, Krantz blieben bis jetzt ohne Resultat. Lefebure 104,360, nicht an eine schnelle Lösung, Berichte über die Wahlresul. Favre glaubt und tröstet sich Breslay 95,300, damit, daß das Beispiel Leipzigs in den anderen Ländern keine Nachahmung gefunden habe. Nichts destoweniger werde er(Favre), ermächtigt durch den in der Versammlung ausgesprochenen Wunsch, neue diplomatische Anstrengungen machen. In Lyon sind die Candidaten der radicalen Republikaner gewählt worden. Belgien. Brüssel. Im Senat schlug Malou einen sichtlich gegen die Internationale gerichteten Gesetzentwurf vor, der jede directe, wenn auch erfolglose, Aufreizung gegen bestehende Gesetze, die durch gesprochene oder abgelesene Reden in Versammlungen erfolge, mit Gefängniß oder Gelostrafe belegt. — Die„Indépendance“ schreibt aus Paris: „Man spricht in der Nationalversammlung davon, Thiers durch Acclamation zum zweijährigen Präsi— denten zu ernennen. lage bereit. Rußland. Nach einer mit großer Be— stimmtheit auftretenden Meldung hätte die Pforte gestattet, daß ein russisches Kriegsgeschwader auf Das Project ist zur Vor- 4 Friedberg.„Ehle, dem die Ebre gebühret“ tale bestätigen, daß die überwiegende Mehrheit und„dem Verdienste seine Krone!“ Das können wir in ö derselben im Sinne der Politik Thiers' ausgesallen ist. Es wurden nur etwa 12 Radicale und 10 Conservative gewählt. Man glaubt allgemein, die Regierung und die Nationalversammlung würden. Wobisein 9 5 1 nach Ablauf der Ferien der Nationalversammlung za unn Wonllein Lek, Frieder tree zu keien. nach Paris übersiedeln. — Das„Journal officiel“ enthält einen Artikel bezüglich der deutschen Occupation, in welchem es Geduld und Mäßigung als die besten Mittel gegen die aus jener bervorgebenden Leiden empfiehlt und darauf hinweist, daß Graf Moltle den deutschen Befehlshabern anbefohlen habe, keine Strafe aufzuerlegen, die nicht durch ein Kriegsgericht ausgesprochen, und alle Geldstrafen und anderen militärischen Maßregeln streng ver— boten habe. Andererseits nimmt das„Journal officiel“ aus einer Beschwerde des Grafen Waldersee über die gereizten Artikel gewisser Blätter, welche Aufregung verursachen könnten, Veranlaffung, die Schriftsteller zu bitten, daß sie sich jeder Dis— cussion enthalten möchten, die geꝛignet wäre, die Gemüther zu erbittern. Das amtliche Organ drückt endlich die Hoffnung aus, die am schwersten auf dem Lande lastenden Leiden bald geendigt zu sehen. — Die erste Sitzung des Kriegsgerichts ist abermals vertagt. Der Mandge- Saal, wo die Sitzungen stattfinden sollen, ist erst in acht Tagen zur Benutzung bereit. Rochefort ist nach der ihm übermittelten Anklageacte beschuldigt: 1) Der Aufteizung zum Hasse der Bürger untereinander. 2) Der Aufreizung zum Bürgerkrieg und zur Plünderung. 3) Der Veröffentlichung ihm als falsch bekannter Nachrichten und Depeschen in einem ihm gehörenden Journale. 4) Der Mit- schuld des Mordes, indem er die Verhaftung und Execution der Geißeln befürwortete. Versailles. Die Nationalversammlung ge— nehmigte das Gesetz, betreffend die Verlängerung der Wechselverfallfristen, nach einer längeren Rede Jules Favre's. Aus dieser Rede ist Folgendes hervorzuheben. Auf eine Interpellation über die Entscheidung des Oberhandelsgerichtshofes in Leipzig sagte der Minister, es sei überraschend, daß man gerade in Deutschland den Fall der force majeure bestreite. Die Entscheidung des Leipziger Gerichts- hofes sei mißbilligt worden. Der größte Theil des Bankiers erachte die Entscheidung als sehr nachtheilig, da Treue und Glauben die Seele des Handels sei. Betreffs der Note über Recla— mationen einer Anzahl Brüsseler Bankiers im April bemerkte Jales Favre, daß er die Recla— mation den Bevollmächtigten in Brüssel vorlegte, welche sich auf die unbedingte Selbständigkeit des vollster Wahrbeit auf unsere„Kaffeeküche“ im Bahnhof anwenden. Von Anfang des Kriegs bis zur Heimkehr unserer Truppen hat das Verpflegungscomils im Bahn— bofe dahier mit rastloser Thätigkeit, großer Hingabe, ja wahrer Aufopferung gearbeitet, Leiden des Kriegs vermin— Und zwar haben eine ganze Anzahl Herren und Damen alle ihre Kräfte zu diesem Zwecke geregt bei Tag und Nacht, Keins hat auf die Arbeit des Andern gewartet. Darum allen jenen Edlen Lohn und Dank und Anerkennung, wenngleich sie den schönsten und besten Lohn in sich selber, im Bewußtsein ächt menschenwürdiger Thaten finden werden. Wie schön unsere heimkehrenden Krieger und Helden von unserer„Kaffecküche“ empfangen und dewirthet worden, da— von haben wir uns am 24. 25. und 27. v. Mis. überzeugen zunen. Die freundliche Darreichung von Speisen und Ge— tränken war Veraulassung, daß sich die kleine Rast unserer durchziehenden hessischen Krieger zu einer festlichen Stunde gestaliete trotz ungünstigem Welter. Die Commandeure, Offiziere und Mannschaften zollten dem Verpflegungs— comité in freundlichster Weise Anerkennung, Lob und Dank für die erfahrene Liebe und Freundlichkeit.„Wir wußten, daß uns Friedberg freundlich sein und nicht verlassen würde! Friedberg bewährte auch diesmal seinen gastfreund— lichen Ruf. Es ist uns wohl gewesen bei Euch! Adieu!“ so splach ein Commandeur der weiterziehenden Truppen. Wir freuen uns der auf solche Weise entstandenen schönen Beziehungen zwischen den Daheimgebliebenen und denen, die fürs Valetland gestritten. Auch am Dienstag wieder, als ein Zug Sachsen wegen des Unfalls auf der Bahn bei Nauheim fast den ganzen Tag hierbleiben mußte, hat unsere„Kaffkeküche, auf's freundlichste für Essen und Trinken gesorgt. Nur Wer sich näber um die Thäligkeit unseres Verpflegungscomités im Bahnhof bekümmert hat, weiß seine großen Verdienste gauz zu würdigen. Maucher Krieger in der Nähe und Ferne wird den wackeren und braven Mitgliedern desselben ein freundliches dantbares Andenken dewahren, und jeder Menschenfreund wird sich ebenfalls ihrer Thaten freuen und sie anerkennen. Friedberg. Vom 15. d. ab tritt ein neuer Fahr⸗ plan in Kraft. Derselbe bringt nur unbedeutende Ab— änderungen; bemerkenswerth möchte allenfalls sein, daß ein Zug nach Frankfurt Morgens 351. und der Abends 1136 von Frankfurt dahier eintreffende Courierzug wieder eingeschoben worden sind. Mit der nächsten Nummer des Anzeigers wird dir ausführliche Plan ausgegeben werden, zur Benutzung für das heulige Blait traf derselbe zu spät ein. Nauheim. Seitdem das Wetter sich einigermaßen günstiger gestaltet hat, treffen hier mit jedem Bahnzuge Kurgäste in großer Anzahl ein, so daß die Frequenz unseres Bades diejenige früherer Jahre schon jetzt übersteigt, ob— gleich wir auf der Höhe der Saison noch nicht ange— kommen sind. Die nächste Kurliste wird einen sehr be— deutenden Zuwachs an Fremden constatiren. Vilbel. In Folge eingetretener Ueberschwemmung des Festplatzes kann die für den 12. Juli dahier in Aus— sicht genommene Wiehpreisvertheilung nicht stattfinden. Mit dieser Viehpreisvertheilung sollte zugleich ein landw. Fest mit Verloosung, ein Viehmarkt und eine Ausstellung landw. Maschinen und Geräthe verbunden werden. Das Fest⸗Comite hat beschlossen, das Fest am 2. und 3. August abzuhalten und ist deßhalb die Viehpreisvertheilung auf den 2. August verlegt worden. a 1 Fraukfurt. Der Einzug unserer Truppen wird Samstag den 8. d. durch den Triumphbogen stattfinden. Auf der Strecke zwischen dem Triumphbozen und der auswärtigen Gerichtshofes beriefen. Er habe Taunusstraße wird eine via triumphalis hergestellt. Das Comité wird den Schmuck der Gallusgasse durch An⸗ bringung einer Anzahl Gutrlanden erhöhen, welche von einer Häuserreihe zur andern reichen. Der Roßmarkt wird durch Aufstellung von venetianischen Masten, Pforten und Portalen, mit reichem Schmuck von Flaggen, Wappen und Kränzen zu einem Fesiplatze umgestaltet, woselbst die Garnisonstruppen Revue passiren werden, um sich, nach⸗ dem sie durch mehrere Straßen marschirt, demnächst in ihre Kasernen zu vertheilen. Auch die Bewohner der betr. Straßen betzinnen bereits mit der Decoration der Häuser. Ems. Die Saison hat ihre Höhezeit erreicht; in voriger Woche betrug der Zugang an Fremden beinahe 1000 Personen; die Gesammifrequenz beziffert sich auf über 7000. Trotzdem sind Befürchtungen wegen Ueber⸗ füllung des Kurortes unbegründet. (Eingesandt.) Zur Garnisonsfrage! Die in der vorigen Samstagsnummer unter der Form von Rechenaufgaben zur Sprache gebrachte materielle Seite der in Frage stebenden Angelegenheit erscheint wohl der Mühe werih, sich die Sache genauer zu betrachten, namentlich auch, um allzu überschwengliche Illusionen auf das rechte Maß zurück zu führen, was nach dem bewährten Satze„Zahlen beweisen“ durch Rechnen allerdings am sichersten geschehen kann. Jeder Schulknabe wird die erste Aufgabe, wie viel Gulden die Kosten für 600 Mann à 225 Thaler jährlich betragen, mit Leichtigkeit zu lösen im Stande sein; die sich ergebende Summe beträgt 236,250 Gulden. Die Annahme indeß, als ob diese ganze Summe durch die Mannschaft einer Garnison baar verbraucht und aus- gegeben werde, ist ganz sicher zu hoch gegriffen; der Ge⸗ sammtibetrag in Gagen, Sold und Löhnung bürfte kaum mehr als ein Drittel der Gesammtkosten betragen; wie viel dagegen von der Mannschaft außerdem aus eigenen Miiteln, theils direct, theils durch Angehörige ꝛc. in Um⸗ lauf gesetzt wird, entzieht sich jeder Berechnung, müßte aber mindestens das Doppelte der gesammten Gagen, Löhnung ꝛc. betragen, um die von dem Fragesteller ange⸗ nommene Summe zu erreichen. Es soll indeß zugegeben werden, daß dem so sei und bei einer Gaermson von 600 Mann jährlich 236,250 fl. in Umlauf kämen, so würde hieraus, in Beantwortung der zweiten Frage bei einem Geschäftsnutzen von 10% den Brauern und Wirthen, Bäckern und Metzgern, Kaufleuten und Lieferanten ꝛc. als Denjenigen, welche zunächst und in erster Hand betheiligt erscheinen, ein reiner Verdienst erwachsen von 23.625 fl. Dieser Verdienst wird, wie ad 3) angenommen, weiter ausgegeben und der Maurer und Zimmermann, Schneider und Schuster ꝛc. verdienen deren in zweiter Hand 2362 ½ fl. Auf die dritte Hand kommen nur noch 236— Und nach dieser bis zum Verschwinden 26½— wonach der gesammte sich beziffern würde auf 26.250 fl. wovon, wie ersichtlich, die Geschäfte der ersten Hand den weilaus größten Antheil haben. Die hieraus zu ziehende Communalsteuer würde, nach den Annahmen des Frage⸗ stelleis 525 fl. und das Kapital, welches damit verzinst werden könnte, 10.500 fl. betragen. R. jährliche Verdienst Verloosungen. Kassel, 3. Juli. In der, dem Plan gemäß, am 1. d. M. statigehabien 36. Prämien Ziehung des kurhessi⸗ schen Staats⸗Lotterie-Anlehens vom Jahre 1845 sind: 40,000 Tolr. auf die Nr. 138,237, 8000 Thlr. auf die Nr. 97,758, 4000 Thlr. auf die Nr. 156,749, 2000 Thlr. auf die Nr. 61,573, 1500 Thlr. auf die Nrn. 47,583 und 51,376, 1000 Thlr. auf die Nrn. 51.389, 110,163 und 151/755 gefallen. Gotha, 1. Juli. Bukarester 20⸗Frs.⸗Loose. Bei der heute staltgehabten Ziehung fiel der Hauptpreis von 75 000 Fr. auf Nr. 43 der Serie 6338, der zweite Treffer von 15,000 Fr. auf Nr. 80 der Serie 6531, der dritte Treffer von 5000 Fr. auf Nr. 91 der Serie 4616. Sonstige gezogene Serien: 34 101 171 1302 1590 1680 2022 2136 2944 3164 3173 3412 3423 3541 3719 3757 3857 3966 4106 4595 4616 4830 4953 6033 6338 6531 6703 6815 6941 7154 7207 7270 7296 Sitzung des Lokalgewerbvereins. Den 8. Juli. Tagesordnung: 1. Rechnungsabhör und Aufstellung der Voranschläge, 2. Wablen. N Friedberg den 6. Juli 1871. Der Vorstand. % Empfehlung. Unterzeichnete empfiehlt sich als Kleidermacherin in und außer dem Hause und bittet um geneigten Zuspruch. Christine Jäckle, wohnhaft im Hause des Herrn Spenglermeißer Söllner, Tapetenhandlung. 272 Vollständig assortirtes Lager von Tapeten zu den dilligsten Preisen empfiehlt 8 Bad-Naubelm— C. Horn. Den An⸗ und Verkauf von Staatspapieren besorgt gegen geringe Provision 1157 Friedberg. S. Hirschhorn. Ossenheimer Wäldchen. 1724 Nächsten Sonntag als am 9. d. M. findet bei Harmonie und Tanzmusik das Kirschenfest dahier statt, wozu freundlichst einladet 2. 72 2 G. F. Korndörfer. Schwalheimer Mineralbrunnen. 1725 Zu Ehren der zurückgekehrten Krieger findet Sonntag den 9. Juli, Nachmittags 3 Uhr, ein Festzug, von dem Festplatze der Friedenslinde in Schwalheim ausgehend, vor dessen Anfang der 8ojahrige Veteran Hofmann die Festrede hält, nach dem Schwalheimer Mineralbrunnen statt, woselbst die Feier mit Tanzmusik schließt. —.* Bad⸗Nauheim. 1740 Sonntag den 9. li 1 e e eee Tin en men G Bailly. flatt, wozu freundlichst i k einladet D. Fri tz. Bekanntmachung. 1757 Der eingetretenen schlimmen Witterungsverhaltnisse wegen wird das auf den 12. und 13. d. Mie. dahier bestimmte sandwirthschaftliche Fest, verbunden mit einem Volksfest und Verloosung von Zuch:- und Milchvieh, nicht an diesen Tagen, sondern den 2. und 3. August d. J. abgehalten werden. Gleichzeitig soll auch der alljährlich in diesen Monat fallende Jahrmarkt mit abgehalten und ferner Sonntag den 6. August der sogenannte Nachmarkt gehalten werden. Vilbel am 6. Juli 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Vilbel. Seybold. . Tlpileptische Krämpfe(Fallsucht) I 1518 heilt briefich der Speeislarzt für Epilepsie Dr. O. HKillisen in Berlin, jezt Neuen- burgerstrasse S.— Schon Hunderte vollständig geheilt. Geschäfts-Empfehlung. 1024 Eine reichhaltige Auswahl in Buckskin zu Herren⸗ und Knabenanzügen, leinenen und baumwollenen Hasenstoffen, Tibet, Lüstre, leinenen und baum; wollenen Schärz⸗ und Bettzeugen, Barchend, Zwillich, Cattun, Blaudruck, Hausmacher⸗ und schlesinger Leinen empfiehlt zu sehr billigen Preisen Heinrich Hartmann, Bad⸗ Nauheim. 1 Hamburg-Amerikanische Packetsahrt-Actien-Gesellschast. Directe Post⸗Dampfschifffahrt zwischen HAMBURG& NEW- voRK vermittelst der Post-Dampfschiffe . g Sul Thuringia, Mittwoch, 26. Juli. ee e, 3 3 Morgens. Allemannia, Mittwoch, 2. Aug. Morgens. 9 l 0 Silesia, Mittwoch, 9. e Passagepreise: Erste Cajüte Pr. Crt. Nthlr. 165, Zweite Cajüte Pr. Crt. Rihlr. 100, Zwischendeck Pr. Cri. utblr. 58. 175¹ Näheres bei f dem Schlffsmakler August Bolten, Win. Miller's Nachfolger, Hamborg, sowie den allein für das Großherzogthum Hessen zum Abschluß von Ueber fahrtsver⸗ trägen cencessionirten Vertreter und Generalagenten der Dampfschifflinie F. J. Bothof in Mainz (früher Carl Racké& Cie.) Friedberg bei Chr. Hecht. Für Bäcker und Conditore. 1749 Unterzeichneter empfiehli auf's Angeiegentlichste seine seit 30 Jahren den besten Ruf genießende Kunst⸗Trocken⸗Hefe und versichert den geschätzten e bei billigster Bedienung prompte Ausführung der Bestellung .F. Gaulé, befenfabrikant in Oberrad bei Frankfurt o. M. Korbwaaren 1756 empfiehlt K. Friedrich neben der Post. Ein vollständiges Logis, 1739 weiches sogleich bezogen werden kann hat zu vermiethen Schreinecmeister Wilhelm. Klrchgasse. Junggesellenvertin. 1753 Samstag Abend 8½ Uhr Generalversammlung im Vereinslocale. Tagesordnung: Die Dienstbotenfrage; Berscht über die Thätigkeit des Vereins in den letzten Wochen; commissartsche Absendung, eines geschätzten Mitgliedes zur Gründung einer Flliale in Nauheim; Dinah spülung der Schützenkasse. Der Präsident. Turnerfeuerwehr. 1743 Sonntag den 9. d. M., Nach⸗ mittags 2 Uhr, Ausrücken sämmtlicher Mannschaften.(Uniform.) Sammlung: Turnplatz. Falck. Bad Nauheim. 1744 Sonntag den 9. Juli findet in meinem Garten Harmonie- X Tauzmusik statt, wozu freundlichst einladet H. Aletter, zur Waldluß. Abends Illumination des Gartens. Eine gute Belohnung 1754 erhält der redliche Finder, welcher die goldene, ringsum mit rotben Steinchen besetzte Brosche, die am 6. Juli auf der breiten Straße verloren wurde, in der Expeditson d. Bl. abgibt. Die Wellenbäder 1747 an meiner Mühle find zum Gebrauche wieder hergestellt. 5 ßeiedberg. H. Dietz. Dr. med. Schott in Friedberg 1707 tägliche Sprechstunde Nachmittags von 2 bis 3 Uhr im Hause des Herrn Lederhändler M. Reis. Einen Lehrling sucht August Franck, Schreirermeister. 1755 e An- und Verkauf 1683 von Staatspapieren, Auleheus⸗ loosen, Coupons ꝛc. ꝛc. unter Zusichrrung reeller Bedienung. Friedberg. 2. A. Nauheim. FTT7TPTCCCCCCCCCCPPPPPCco0ocGbocccPcccc Geld Cours Frankfurt am 6. Juli 1871. Preußische Kassen⸗Anweisungen. fl. 1 45½—/ Preußische Friedrichsd'or. 9 58½—59½ Pistolen e„ 9 42—44 Holländische fl. 10⸗ Stücke„ 9 55—57 Menn:?:?; 5 34—36 Ducaten al marco.„ 5 35—37 20⸗-Frankenstücke 9 23½—24½ Euglische Sovereigns.„ 11 5456 Russische Imperiales.„ 9 43—45 Dollars in Gold„ 2 25½ 26 ½ Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelische Gemeinde. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Dsiegel. 5. Sonntag nach Trinitatis. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags: Herr Candidat Trümpert. Nachmittags: Herr Pfarrer Baur. Gottesdienst in der Burgkirche. Vormittags: Herr Pfarrer Köhler. (A ben d ma h l.) Nachmitlags: Herr Candidat Vogel. Katholische Gemeinde. Samstag um 6 Uhr Nachminags Beichte. 6. Sonntag nach Pfingsten. Vormittags: ½9 Uhr Hochamt und Predigt. Nachmitiags: ½2 Uhr Firmungsunterricht und Andacht. Beginn des Gottesdienstes an den Wochentagen Morgens ½7 Ühr. Verantw. Redact.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. (Hierzu Unterhaltungs- Blatt Nr. 27, Praktischer Rathgeber Nr. 6 und eine Beilage.) Bedil Unter Subn auf d fiegel Morg 5 i t Dalding. Gartens. ————ů— nung der die goldent, Sreice, die en bene, in der öder ebtantze wiedet 6 Beilage. Oberhelsischer Anzeiger. M79. Vergebung von Bauarbeiten. 1734 Die zur Erneuerung der Schornsteine im Bade⸗ daus auf dem Mineralbrunnen zu Schwalbeim er⸗ forderlichen Arbeiten, als: fl. kre 1) Maurcrarbeit, veranschlagt zu 138 46 2) Zimmerarbeit 16 58 3) Dachdeckerarbeit 23 36 4) Schreinerarbeis 9 39 5) Schlosserarbeit 13 20 6) Welßbinderarbeit 18 40 sollen auf dem Submissionswege an die Wenigftfordern— den vergeben werden Voranschlag und Bedingungen liegen von heute an auf dem Büreau des Unterzeichneten zur Eiusicht offen, woselbst die Offerten mit der Auf— schrift„Submission zur Uebernahme der Schornsteine auf dem Mineralbrunnen zu Schwalheim? verseben, ver⸗ siegelt und ftarco bis zum 16. Juli l. J., Morgens 11 Uhr, eingereicht sein müssen. Friedberg den 6. Juli 1871. Großberzogliches Kreisbauamt Friedberg. Reuß. Vergebung von Straßenarbeiten. 1733 Die zum Umbau der Fahrbahn auf der Staats flraße hinter Nieder-Wöllstadt in Abtheilung 163— 165 und 167— 168 erforderlichen Arbeiten, veranschlagt zu 778 fl. 12 fr., sollen auf dem Submissionswege an den Wenigstfordernden vergeben werden. Voranschlag und Bedingungen liegen zur Einsicht auf dem Büreau des Unterzeichneten, woselbst die Offerten mit der Aufschrift, Submission zur Uebernahme des Umbaus der Fahrbahn auf der Straße binter Nieder-Wöllstadt, versehen, zver⸗ siegelt und franko bis zum 16. Juli l. J. 8 Ubr Morgens eingereicht sein müssen. Friedberg den 6. Juli 1871. Großberzogliches Kreisbauamt Friedberg. Re u 5 Oesfentliche Aufforderung. 1742 Forderungen und sonstige Anspruche an den Nach— laß der Wittwe des Johannes Michael Schneider, Wilbelmine, geb. Scheibel, von Ober-Mörlen, find binnen erner zerstörlichen Frist von 14 Tagen, vom ersten Er⸗ scheinen dieser Aufforderung in den öffentlichen Blättern an gerechnet, bei dem unterzeichneten Gerichte anzu— melden, widrigenfalls fie bei der Vertheilung des Nach⸗ lasses unter die Intestat-Erben der Verstorbenen nicht berücksichtigt werden köanen. Bad⸗Nauhelm am 27. Juni 1871. Großherzogliches Landgericht Bad⸗Nauheim. Ulrich, Landrichter. D 7 2 — Kapital⸗ Aufnahme. 1746 Die Gemeinde Langenbain will dis zu Ende dieses Monats ein Kapital von 3000 fl., zusammen oder auch getrennt, zu 4½% aufnebmen. Anerbteten wolle man bis zum 20. d. Mis. bei der unterzeichneten Stelle machen. Ziegenberg am 6. Juli 1871. Großberzogliche Bürgermeisterei Langenhain. Rumpf. Arbeits- Versteigerung. 1730 Dienstag den 11. Jult, Vormittags 11 Ubr, sollen auf dem biesigen Rathbause nachstehende Arbeiten an die Wenigstuebmenden in Accord gegeben werden: A. Zur Unterhaltung eines Bleichhauses an der Usa. 6 N r 1) Schreinerarbett, lt. Ueberschlag 7 30 2) Sqlosserarbeit 3 45 3) Weißbinderarbeit 4 30 B. Zur Erbauung eines Kanals im en l 1) Maurerarbeit, lt. Ueberschlag 27 2) Brechen und Fahren von 15,50 Km. Mauer⸗ sleinen 54 15 3) Lieferung von 1,360 Kbm. Kalk 8 10 4) Lieferung von 675 Stück hartgebrannten Russensteinen 10 7 5) Planir-⸗ und Cbauffirarbeit 40 18 6) Lieferung von 26 Stück Pflöcke— 52 Friedberg den 5. Jult 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Foucar. Arbeits Versteigerung. 1735 Donnerstag den 13. Jult, Nachmittags 2 Uhr, sollen in dem Wirthslocale von Frau Rosenbecker Witwe zu Steinfurth nachstehenbe Arbeiten zu fettigen einer öffentlichen Versteigerung ausgesetzt werden; 1) Glaserarbeit, lt. Kostenüberschlag für 80 fl. 2) Schteinerarbeit 5 3) Weißbinderarbelt 22„ 4) Spenglerarbeit 7 Ga ubach am 5. Juli 1871. Schneider, Bezirks⸗Bauausseher. Vergebung von Bauarbeiten. 1731 Die zur Herstellung der Stützmauer von der Stadt bis zum dicken Thurm zu Friedberg erforderliche Ar⸗ betten als: 1) Maurerarbeitslohn ꝛc. Erdarbeit vcranschlagt zu 196 fl. 9 kr. 2) Lieferung von 67 Bütten Bönstäd ter Kalk, sollen auf dem Submissionswege an die Wenigstfor— dernden vergeben werden. Voranschlag und Bedingungen liegen von heute an auf dem Bürcau des Unterzeich— neten zur Einsicht offen, woselbst die Offerten mit der Aufschrift, Submission zur Uebernahme der Stützmauer am dicken Thurm zu Friedberg verseben, versiegelt und franko bis zum 16. Juli d. J., Morgens 10 Uhr. eingereicht sein müssen. Frtedberg den 5. Juli 1871. Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg. Re u 5. Vergebung von Bauarbeiten. 1732 Die zur Ueberwölbung des mittleren Durchlasses der Brücke in Ilbenstadt erforderlichen Arbeiten ale: fl. kr. 1) Maurerarbettslohn veranschlagt zu 126 14 2) Steinbauerardeit 240— 3) Zimmerarbett 169 7 4) Chauffir- und Pflasterarbeit 13 4⁵ 5) Lieferung von 21,600 Russensteinen, 24 Buütten Boͤngädter Kalk, 7 5 1 16 Cbm. Kies, 5 1 4„ Chpaussirste nen, 9) 4 5 3„ dchauenen Pflaster⸗ steinen, sollen auf dem Submisfionswege an die Wenigstfor— dernden vergeben werden. Voranschlag und Bedingungen liegen von heute an auf dem Büreau des Unterzeich— neten zur Einsicht offen, woselbst die Offerten mit der Aufschrift, Submission zur Uebernahme der Brückenüber— wöldung zu Ilbenstadt versehen, verfiegelt und franko bis zum 16. Juli d. J., Morgens 9 Uhr, eingereicht sein müssen. Friedberg den 5. Juli 1871. Großberzogliches Kreisbauamt Friedberg. Re u 5. Breunholz-Versteigerung in der Oberförsterei Nidda. 1750 In den Domanialwaldungen der Obersförsterei Nidda sollen versteigert werden: 1) Freitag den 14. und Samstag den 15. Juli in den Oistricten Kompaß und Dornbusch dei Glashütten: 1028½ Stecken buchen Scheitholz, 1„ eichen 7 48 5 buchen Prügelbolz. 250½„„ Stockholz, 8 88 eichen Stockholz, 591 5 buchen Reis holz, 39„ kiefern und aspen Reisholz; 2 Eichen⸗Staͤmme von 26 und 15 Zoll Durchmesser, 2 Buchen- 57 67 17 7 23 7 5 7 Lärchen⸗„ und 3 Lärchen⸗Stangen. Verschiedenes in den Distrteten Laiserschlag, Klafter— wald, Hütterköppel, Streitbainerborn, Forstwiesenkopf und Seekopf sitzende Windfallholz, kommt nach Beendi— gung der Versteigerung am Aten Tage zum Ausgebote. Die Zusammenkunft ist jedesmal Morgens präcts 9 Uhr im Hol! schlage. f 2) Montag den 17. Juli im Distrikt Lobhwald dei Unter⸗Schmitten: 172 Stecken buchen Scheidbolz 65½„ eichen Scheidholz,(meistens rund), 4 klefern Scheidholz, 12„ buchen Prügelhbolz, 87 5 eichen Prügelbolz 21,„ kiefern Prügelbolz, 226 ½„ buchen Stockbolz, 75„ etchen Stockbpolz, 103 buchen Retoholz, 192„ eichen Reisholz, 101„ kiefern Relsbolz, 9˙kilefern Baubolz-Stämme, in den Distrieten Eichelacker, Nassewiesentbeile und Dorn liegend. Das in den Distrikten Frankenhausen ꝛc. sitzende Windfallholz kommt nach Beendigung der Versteigerung im Distrikt Lohwald zum Auegebote. Die Zusammenkunft ist Morgens präeis 9 Uhr im Holzschlage. Nidda am 5. Juli 187. Großberzogliche Oberförsterei Nidda. R 73 billigst bei K. Friedrich neben der Post. 0 1036 Der Verkauf der Sparkochherde neuester Construktion, aus der Fabrik von Ph. Roeder in Darmstadt, ist uns für den Kreis Frtedberg übertragen worden und halten wir uns bei Bedarf bestens empfohlen. Frtedberg. David Grödel Söhne. Zur Nachricht. 1667 Meine durch den Feldzug unterbrochene Praxis nehme ich mit dem Heutigen wieder auf und bin in meiner Wohnung, im Hause des Herrn W. L. Vogt in der Haingasse dahier, wie ftüber, Morgens vor 9 Uhr, am sichersten zu Hause anzutreffen. Reichelsheim bei Friedberg am 27. Juni 1871. Dr. med. vet. G. Schäfer, prakt. Thlerarzt. 1686 Ein gut erhaltenes Clavier, von 6 Octaven, ist umzugshalber zu verkaufen. frankirte Anfragen sagt die Expedition wo? yrlich 18 Sgr. Wöchentlich 1 Nummer. Daheim Die soeben erschienene Nummer 40 enthält: usgestzg nt uppen ubjgu vgn du ping 8 2 Unsere Einzugsnummer.— Der Münzthurm. Ein vaterländischer Roman von Georg Hiltl.(Fortsetzung). — Des deutschen Heeres Ebrentag in Berlin. Von unserm Berichterstatter Hans Blum.— Am Familten⸗ tische: Das Brandenburger Tbor in Berlin. Mit Ab- büdung desselben.— Eine kleine Kriegstrophäe.— Germania. Gedicht von Gisbert Fretherr von Vlucke. — Soldateneindrücke deim Einzug. Mit sieben Einzugs⸗ illustrationen von unserm Specialartisten H. Lüders. Zu Bestellungen empfehlen sich Bindernagel 8 Schimpff in Friedberg. Mein Laden mit Comptoir, 612 in der beßen Lage der Stadt, zu jedem Geschäft geeignet, ist zu vermietben und kann sogleich bezogen werden. Auch können auf Verlangen einige Zimmer dazu gegeben werden. S. G. Katzenstein's Wittwe. Durchsichtige Glycerinseife! 120 anerkannt bestes Mittel zur Verschönerung der Haut, empfiehlt in Stücken zu 4. 6. 9. 10. 12. 18 kr. Wilh. Fertsch. Höchst wichtig für Bruchleidende! 109 Wer die bewährte Heilmethode des bekannten schweizerischen Brucharztes, Krüst⸗Altber r, in Gais, Kt. Appenzell, kennen lernen will, kann bei der Exp. rieses Blattes ein Schriftchen mit Belebrung und vielen 100 Zeugnissen in Empfang nehmen. 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Die Verwaltung der Friedberger Bergbaugesellschaft Sie bis 6 Ubr Abends offen Wilhelm Bernbeck, Colonial, Material⸗& Farbwaaren⸗Handlung in Friedberg 1487 nächst der Burg. Lager in allen Sorten Tabaken und Cigacren. Ein geübter Schuhmachergesell 1705 kann sogleich in Arbeit treten bei Heinrich C. Alt, Nieder⸗Florstadt. Prämien⸗Anlehen. 1670 Die Abstempelung der dem Prämien Anleihe-Gesetz unterworfenen Anlehens⸗Loose, wie Freiburger, Mailänder, alle österreichischen Loose ic., besorge ich durch Einreichen bei der K. Pr. Ober⸗Post⸗Casse hier gegen kleine Provision. Meier Schwarzschild, Frankfurt a. M. Zeil 58. Brave Mädchen, 1699 welche das Kleidermachen erlernen wollen, können sogleich eintreten bet Elise Müller. 1520 Mein mit den schönsten und neuesten Mustern wohl assortirtes Tapeten⸗Lager F Instrumentenmacher in Butzbach, 900 werden zu höchsten Preisen in Zahlung genommen. und Stimmungen. Der Transport der Instrumente wird durch ein gerichtetes Fuhrwerk besorgt. Durch Mithülfe meines Sohnes, welcher nach vieljähriger Thätigkeit in Stutt⸗ gart, Paris ꝛc. ꝛc. sich ausgebildet, bin ich in den Stand gesetzt, allen neuen Anforderungen zu genügen. Jean Marguth, — Niederlage und Leih- Anstalt in Jad-Nauheim, empfiehlt sein Lager in Pianinos und Tafel-Clavieren verschiedener Arten. Stutt- garter, Berliner und ausländischer Fabrikate unter zweijähriger Garantie. Uebernimmt ferner alle Reparaturen bringe ich zu reellen Preisen in empfehlende Erinnerung. Georg Groß. Ein möblirtes Zimmer ist zu vermietben und kann sogleich bezogen werden. Konrad Ferch, ubrmacher. Hundemist 1673 kauft in der Olacsleder Gerberei Fritz Müller, Weisgerber. Ein Logis 1738 mit 5 heizbaren Zimmern, nebst allen Bequem⸗ 172 . Aeltere Instrumente zu diesem Zwecke ein⸗ Lit. A. Neue Familien-Nähmaschinen 5 5 Maschinen für Schneider r. Unterschrift trägt. Zur größeren Bequemlichkeit des Publikums habe dem Herrn M. Mainz in Friedberg eine Niederlage meiner Maschinen übergeben und können solche zu obigen Preisen und unter vollständiger Garantie von demselben bezogen werden. G. Neidlinger. General-Agent der Singer Manufacturing Cie., Zeil 37, Frankfurt a.) Original-Nähmaschinen Singer Manufacturing Cie. in New Vork. „ mit Rolsfuss f. Schuhmacher fl. 52 Um vor Täuschung zu schützen, wird jeder Original-Maschine ein Ursprungs⸗Certificat beigegeben, welches in New⸗Pork ausgestellt ist, die Nummer der Maschine enthält und meine lichkeiten, hat zu vermiethen ee Franz Stamm. Ein Logis 1736 gleicher Erde bat zu vermiethen Nicolaus Müller. Gesucht 1748 wird ein Schuhmachergeselle und ein Lehr⸗ ling von Louis Waas, Schuhmachermeister. In der Kirchenkasse zu Leid hecken liegen 1240 Gulden zu 5% gegen gerichtliche Sicherheit, im Ganzen oder getrennt, zum Ausleihen bereit. Leidhecken den 7. Juli 1874. Marbach, Kirchenrechner. Ein Lehrling l. 79. fl. 100. 105. 1741 Engli che glasirte Thonröhren für Canal- und Wasser⸗ leitungen 1611 stets einige Tausend zuß vorräthig 3“, 4%, 6. 9%, 12“ 15“, 18/ 24, Purchmeffer, Verbindungsbogen und Spphonröhren. F. F. Andreae. Frankfurt a. M., Große Escheubelmer⸗Gasse 41. 1745 wird gesucht bei H. W. Hoffmann, Oblaten in Schachteln à 2. und 3 kr. empfeblen 5 Bindernagel& Schimpff. Köln, Am Hof Nr. 14. Schad. rectifft Form Morgengahl. 2