doleun lität, 10 ertsch. lh Arts bei Wierberz kraut siein. 4871. anne en rer r* 1 1 131. Dienslag den 7. November. Oberhessischer Anzeiger. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Irirdberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag 3 N W— Für die Monate November und Dezember kann auf den„Oberhessischen Anzeiger“ bei der Verlags- Expedition mit 20 kr., bei den Poststellen mit 32 kr. — abonnirt werden. Amtlicher Theil. Betreffend: Die Frankirung portopflichtiger Correspondenz zwischen den Bebörden verschledener Bundesstaaten. Das Großherzogliche Kr an die Großherzoglichen Bürgermeistereien, Vom Bundesrath des deutschen Reichs sind bezüglich der porto⸗ pflichtigen Correspondenz zwischen den Behörden staaten folgende Beschlüsse gefaßt worden: 1) Die absendende Behörde hat frankiren. ihre 2) Diese Regel erleidet auch bei Correspondenz der Behörden in Es hat vielmehr bier: a. die absendende Behörde das Portofranco auch in solchen Fällen zu entrichten, in denen die Pflicht zur Portozahlung empfangenden Parteisachen keine Ausnahme. eine im Gebiet der Partei obliegt; Großh. Polizeiverwaltung verschiedener Bundes- Sendungen stets zu keiten und Wir setzen Sie des Innern vom 30. Stelle befindlichen anderer Bundesstaaten Friedberg am 4. November 1871. eisamt Friedberg Bad⸗Nauheim und Großh. Polizei⸗Commissär zu Wickstadt. b. die empfangende Stelle ist zwar befugt den Portobetrag von der Partei einzuziehen, jedoch soll von einer Er⸗ stattung desselben an die absendende Behörde des anderen Staates zur Vermeidung unverhältnißmäaßiger Weitläufige in der Voraussetzung gegenseitiger Compen⸗ sationen bis auf Weiteres Abstand genommen werden. auf Verfügung Großherzoglichen Ministeriums v. M. zu Nr. M. d. J. 10,836 hiervon mit der Weisung in Kenntniß, sich in Ihrem Verkehr mit den Behörden 9 nach Vorstehendem zu bemessen. Trapp. „hunt tut der, Stie⸗ Irre nig Barde. ee tr deystl⸗ cnntν,t,! renterer — 4 nig d Gu trauyf: 1 7 5 70505 ch 1 Handl Landwirthschaftliche Besprechung. 2731 Mittwoch den 8. d. M., Abends 6 Uhr, soll in dem Locale von landwirthschaftliche Gegenstände stattfinden, entsprechende Betheiligung der L wohnen werden. Falls eine gleichzeitige Gründung eines landwirthschaftlichen Haas, Kreis-⸗Assessor. welcher mehrere der Herren Lehrer, f andwirthe aus hiesiger Stadt und den umliegenden Orten statt hat, wird die Casinos für Friedberg und die Umgegend beabsichtigt. Müller und Hertlein dahier eine Besprechung ũber owie die Schüler der Ackerbauschule bei⸗ Deutsches Reich. Darmstadt, 2. November. S. K. H. der Großherzog hat am 10. October den Oberstlieut. und Comm. des 1. Reiter-Reg. v. Grolmann, sowie den Oberstl. und Comm. des 4. Inf.⸗Reg. v. Gründler zu Obersten ernannt; am 31. Oct. den Oberlieut. Rothe vom Stab der Armerdivi⸗ sion in Folge seiner Commandirung zum K. Preuß. großen Generalstab nach Berlin seiner Stellung als Adjutant der Armeediv. enthoben; den Oberst⸗ sieut. und Comm. des 1. Inf.-Reg. Coulman unter Genehmigung seines Abschiedsgesuchs und Ernennung zum charakt. Oberst m. P. zur Dis⸗ position gestellt und demselben die Erlaubniß ertheilt, die Uniform der activen Offiziere zu tragen; die Lieutenants d. R. Heydt vom 2. Inf. Reg. und v. Kopp vom 1. Jägerbat. auf Nachsuchen mit Pension beabschiedet; den Oberlieut. Mootz in das 1. Jägerbat. versetzt; den Lieut. Seipp vom 4. Inf.⸗Reg. zum Oberlieut, ernannt und in das 2. Jägerbal. versetzt; den Hauptm. Hanesse vom 2. Jägerbat. als Comp Chef in das 2. Inf. Reg. versetzt; den Hauptm. Koch vom 2. Jäger- bat. als Comp.⸗Cbef in das 3. Juf.-Reg. versetzt und bestimmt, daß derselbe zur Dienstleistung bei dem Stabe der Armeedivision commandirt bleibe; den Lleut. Lauckhard vom 2. Jägerbataillon zum Oberlieut. bei demselben befördert; den Major und tiatsm. Stabsoffizier Frhrn. v. Ricou unter Ge⸗ nehmigung seines Absch'edsgesuchs mit Pension zur Diep. geslellt und demselben die Erlaubniß zum Tragen der Uniform der act. Offiziere 4ertheilt; den Major v. Lyncker, seither der Feldart. aggre. girt, zum Abth.-Comm. in derselben ernannt und mit Führung der Feldart. beauftragt; den Oberlieut. Draudt von der Feldartillerie als Adjutant zur Armecdiv. commandirt; den Oberlient. Menges von der Pion.- Comp. unter Belassung in seiner Stellung als Adjutant der Armeedivision in das 2. Inf.⸗Reg. versetzt; den m. P. verabsch, Major Weyland m. P. zur Diep. gestellt. Im Monat October wurden ferner unter Genehmigung ihrer bezügl. Abschiedsgesuche pensionirt: Hauptmann Stieler vom 2. Inf. Reg., Oberlieut. Metzler vom 2. Inf.⸗Reg., Major Schulz vom 3. Inf.⸗ Regiment, Oberstlieut. Bickel von der Feldart., Hauptm. Weygand von der Feldart. unter gleich- zeitiger Ernennung zum charakt. Major. Ferner ge⸗ ruhte der Großherzog unterm 31. v. Mts.: Die Hauptmänner und Compagnie-Chefs Römheld, von Hombergk zu Vach vom 1. Inf.⸗Reg. und Otto vom 3. Inf.⸗Reg. unter Genehmigung ihrer Abschieds- gesuche mit Pension zur Disposttion zu stellen und denselben die Erlaubniß zu ertheilen, die Uniform der aetiven Offiziere zu tragen, den Lieutenant Anton vom 1. Inf. Reg. auf sein Nachsuchen mit Pension zu verabschieden und demselben die Erlaubniß zum Tragen der Uniform der aetiven Offiziere mit dem Abzeichen für Pensionäre zu er. theilen, sowit den Lieutenant der Reserve Best vom 1. Inf.⸗Reg. auf sein Nachsuchen mit Pension zu verabschieden. — Die Regierung hat den Ständen, resp. dem Finanzausschuß der zweiten Kammer, die Rechenschaftsablage über die Resultate der Finanz- verwaltung der Periode 186668 vorgelegt. — In einer am 4. Nov. vor dem hiesigen Bezirksstrafgerscht zur Verhandlung gekommenen Anklage gegen den Reichstagsabgeordneten Hans Blum, Redacteur der„Grenzboten“, wegen Be— leidigung des Geh. Staatsraths Frank und des Ministers v. Dalwigk durch die Presse beantragte der Staatsanwalt eine Geldstrase von 240 Thlr. Sowohl der Verklagte als auch dessen Verthei— diger, der Reichstagsabgeordnete Deraburg, wohn. ten der Sitzung nicht bei. Die Eröffnung des Urtheils findet am 11. November statt. Berlin, 2. Nov. Reichstag. Das Gott, hardbahngesetz, sowie das Gesetz, betreffend die Einführung des Gesetzes über die Rinderpest in Bayern und Würtemberg, werden in dritter Lesung angenommen. Es folgt die erste und zweite Be— rathung des Antrages Büsing, betreffend die Ein- berufung einer Volksvertretung in sämmtlichen Bundesstaaten. Der mecklenburgische Staatsmi⸗ nister von Bülow spricht sich gegen den Antrag aue, welcher unter dem Scheine einer Aenderung der Reichsverfassung eine Modiffeation der mecklen⸗ burgischen Verfassung anstrebe. Nach längerer Debatte wird der Antrag bei namentlicher Ab⸗ stimmung mit 185 gegen 88 Stimmen angenemmen. — 4. Nov. Reichstag. Auf die Interpellation des Abg. Jacobi, betreffend die Herbeiführung einer Reichsgesetzgebung über das Versicherungs⸗ auf Erlaß eines Versicherungsgesetzes wurde zuerst von Coburg⸗Gotha gestellt, welchem der Bundes- rath beistimmte. Zunächst war nothwendig, von den einzelnen Staaten Mittheilungen über ihre Gesetzgebung, betreffend das Versicherungswesen, einzufordern, besonders hinsichtlich des Besteue⸗ rungswesens und der staatlichen Controle. Gleich- zeitig wurden Mittbeilungen über das englische und amerikanische Versicherungswesen erbeten. Der Krieg unterbrach die Arbeiten. Nach Friedens- schluß wurden dieselben, durch die süddeutsche Versicherungsgesetzgebung bereichert, wieder aufge⸗ nommen und sollen nun so schnell wie möglich zu Ende geführt werden. Hierauf solgt zweite Be⸗ rathung des Gesetzentwurfe, betreffend den Reichs ⸗ kriegsschatz. Ein zu§. 1. gestelltes Amendement des Abg. von Hoverbeck, dahingehend, daß über den Reichskriegsschatz nur unter vorgängig eingeholter Zustimmung des Reichtags verfügt werden dürfe, ausgenommen in dem Falle eines Angriffs auf das Bundesgebiet, wo die Zustimmung des Neichs⸗ tags auch nachträglich erfolgen kann, wird abge⸗ lehnt und§. 1. mit großer Majorität angenommen. Zur Ergänzung des von der Commission ge- strichenen§. 2. beantragt Bodelschwingh, einzu- schalten: Die Ergänzung des Reichskriegsschatzes erfolge erstens durch Zuführung der aus anderen 5 Bezuge quellen fließenden Reichseinnahmen, als im wesen, erklärt Minister v. Delbrück; Ein Antrag. ** 9 ————— „ Reichshaushaltsetat aufgeführt sind; zweitens, im übrigen nach der darüber durch den Reichs haus- haltsetat zu treffenden Bestimmung. Nach länge⸗ rer Debakte wird§ 2. nach dem Amendement Bodelschwingb mit großer Majorität angenommen; dagegen die Fortschrittspartei und einzelne National- Liberale, u. A. Lasker und Braun.§. 3. wird nach der Vorlage angenommen. — In amtlichen Kreisen erwartet man, wie der„Augsb. Allg. Ztg.“ geschrieben wird, jetzt mit voller Sicherheit das nahe Ende der Verhand⸗ lungen, welche in Frankfurt a. M. im Anschluß an den deutsch⸗französischen Friedensvertrag gegen- wärtig geführt werden, und zwar um so mehr, als die bisherige auffällige Verzögerung in der Natur der noch unerledigten Punkte keine rechte ündung batte. N Dis„Prov. Corr.“ bemerkt bezüglich der Annabme der Convention Seitens des Reichs- tages: Nicht bloß die französische Regierung ist aufrichtig bemüht, die freundschaftlichen Beziehun- gen zwischen den beiden Nachbarstaaten in jeder Weise zu pflegen, sondern zumal nach dem jüngsten Abschluß der Convention hat sich die öffentliche Stimme Frankreichs zum großen Theil so befrie⸗ digt und anerkennend Deutschland gegenüber aus gesprochen, wie es vor mehreren Monaten kaum zu erwarten war. Jemebr die Gedanken des Hasses gegen Deutschland eine Milderung und Ableitung erfahren, desto mehr wird das franzö⸗ sische Volk erkennen, daß es die frühere Größe und den altbegründeten Ruhm unter den Völkern, den ihm Deutschland nicht rauben oder verküm⸗ mern will, seinerseits nicht durch Waffengewalt und blutige Rache, sondern durch den dauernden Wiederaufbau der inneren staatlichen Ordnung und durch Werke des Friedens und wahren Volks⸗ wobls wieder zu erreichen vermag. — Die„Nordd. Allg. Ztg.“ bringt ein Com- munique, worin das Entgegenkommen Deutschlands gegenüber Frankreich als ein in den deutschen Interessen und im freien Antrieb der einen dauer⸗ haften Frieden erstrebenden Reichsregierung be- gründetes hervorgehoben wird. Wenn das Pariser Blatt„Union“ von Ratöschlägen der europäischen Cabinette wissen will, so wird erwidert, daß Europa sich um Frankreich wenig kümmert und die Rathschläge anderer Cabinette, die übrigens nicht ertheilt sind, nur eine den Wünschen Frank⸗ reichs entgegengesetzte Wirkung erzielen würden. Die Verbreitung solcher Versionen, wie die der „Union“, sei wenig geeignet, friedliche Zustände befestigen zu helfen. Berlin. Der„Reichs anzeiger“ gibt folgende Statistik des gegenwärtigen Reichstags. Der Alterspräsident, welcher schon vor zwanzig Jahren, 1850, in Erfurt das Alterspräsidium führte, Abgeordneter v. Frankenberg⸗Ludwigsdorf, ist den 29. April 1785 geboren. Die Zahl der adligen Abgeordneten beträgt 141, unter denselben 11 Fürsten, Prinzen. Im Civil⸗Staatsdienst(auch einige Pensivnirte einbegriffen) zählt man 11 Ab⸗ geordnete. Gewesene Minister sind 14. Zu den Beamien kommen noch 21 Professoren und Lehrer, 3 protestantische Geistliche oder Theologen und 15 katholische Geistliche. Militéis ber verschie⸗ denen Grade, active und pensionirte wie frühere Militärs, sind 44. — Nach einer Verfügung des Kriegsministe- riums sollen den Einjährig⸗ Freiwilligen, welche während des Kriegszustandes verwundet oder er⸗ krankt sind und auf Invaliden⸗Beneficien Anspruch erheben, die Löhnungs⸗Competenzen vom Aufhören des Feld⸗Etats ab bis zur Invalidistrung resp. bis zur definitiven Entscheidung über ihre An⸗ sprüche, über den Etat gewährt bleiben. Kiel. Als Nachfolger des nach Jena über⸗ gesiedelten Professors der Theologie Dr, Lipstus ist noch der Kieler Ztg. Prof. Nitzsch zu Gießen in Aussicht genommen. Hamburg. Bei dem hiesigen Gerichte schwebt ein Proceß gegen zwei diebische Marketender. Die Gesammtsumme der Entfremdungen beträgt nach den in Frankreich angestellten Erhebungen 800,000 Francs, großentheils durch Plünderung in ver- lassenen Wohngebäuden erworben. Durch Franc⸗ mit Beschlag belegt worden. München. Der englische Sir Howard, wurde abberufen und zugleich d englische Gesandtschaft in München vollständig aufgehoben. Auch die belgische Gesandtschaft da⸗ hier soll aufgehoben werden. Stadt München erstatteten Berichte über die durck die Truppenempfangssfeierlichkeiten vom 16. Juli erwachsenden Kosten belaufen sich dieselben nach Abzug der Einnahmen für Tribünenplätze und des Werthes der vorhandenen Decorationsgegen⸗ stände auf 101,871 fl. 39 kr. Un m Stuttgart. General v. Stülpnagel ist hier angekommen, um das Commando des 13. Armee⸗ corps zu übernehmen. J 15 Straßburg. Wie die„Karlsr. Ztg.“ ver- nimmt, ist das gegenwärtige in Elsaß, Lolhringen bestehende Regierungsprovisorium seinem Ende nahe und hat man in nächster Zeit einer Verkündigung der neuen definitiven Verwaltungsorganisation ent- gegenzusehen. Auch für das gesammte Reichsland wird eine allgemeine Volkszählung in aller Kürze beabfichtigt.— Bücher für die niedergebraunte Bibliothek erfolgen noch immer sehr reichlich. Als Ersatz für die verbraunte Bibliothek war der Stadt,. Straßburg schon die Summe von 250,000 Franken zugesprochen, die Munieipalität macht aber auf mehr als das Doppelte Anspruch. Es soll deß⸗ halb eine sachverständige unparteiische Abschätzungs⸗ Commission ernannt werden. Metz. Der Jahrestag der Besetzung von Metz durch die deutschen Truppen hat nach der „Metzer Zeitung“ zu einer kleinen Demonstration Anlaß gegeben. An verschiedenen Straßenecken und öffentlichen Gebäuden waren nämlich in der betreffenden Nacht in französischer Sprache gsechrie- bene Zettel angeklebt worden, die ungefähr folgen den Inhalt hatten:„Französische Bürger! Es ist heute ein Jahr, daß unsere alte Stadt Metz durch den Verrath eines Elenden den nordischen Barbaren ausgeliefert wurde. Uns bleibt Trauer um die für ihr Vaterland Gefallenen. Laßt uns dieselben ehren und den einzigen Ge danken in unseren Herzen hegen, sie zu rächen und uns zu befreien.“ N Ausland. Oesterteich. Wien, Baron v. Kellersperg, welcher mit der Neubildung des Cabinets beauf- tragt ist, arbeitet gegenwärtig ein Programm aus, welches er dem Kaiser zur Genehmigung vorlegen wird. Die Frage, wer in das neue Cabinet ein- tritt, werde erst nach der Annahme des Pro— ace durch den Kaiser zur Erledigung kommen, Schweiz. Bern. Der Bundesrath ge⸗ nehmigte die Statuten der Gotthardsbahngesell— schaft unter Vorbehalt der in den bezüglichen Beschlüssen des Bundes enthaltenen Bestimmungen. Frankreich Paris. Das„Journal officiel“ veröffentlicht eine Note, welche sagt: Die Regierung kann nicht gestatten, daß man Frank- reich durch Gerüchte beunruhigt, denen zufolge die Armee schlecht untergebracht, schlecht genährt und Krankheiten ausgesetzt wäre. Das amtliche Blatt dementirt diese Gerüchte entschieden und weist ihre Grundlosigkeit durch detaillirte An- gaben über die Nahrungsmittel der Soldaten, welche gesund und reichlich seien, sowie über ihren Gesundheitsstand, welcher ausgezeichnet sei, nach. Nur ein Drittel der Armee von Paris sei in Baracken untergebracht, nach Art der preußischen Armee, aber die Baracken seien geheizt und alle Vorkehrungen für die Bequemlichkeit und den Unterricht der Soldaten wären getroffen. Der Präsident der Republik und der Kriegsminister begäben sich fast täglich nach dem Lager, um sich zu vergewissern, ob die in dieser Richtung ergangenen Befehle ausgeführt würden. Das„Jolltnal offi⸗ ciel“ schließt: Die Regierung wird, wenn man sie dazu zwingt, von den aus den Bestimmungen tir-urs 18800 b 0 Frs. Ende März 5. den Räubern wieder abgenommen und den' Elgen⸗ thümer, einem bei Jorcs in der Nähe von Paris] die Nation auf eine begüterten Vicomte, zurückgestellt; der Rest mit 300,000 Frs. ist hier bei den Verbrechern selbst Gesandse dahier, — Nach dem den Gemeindebevollmächtigten der 2 Italien. die über den Belagerungszustand ihr entstehenden Voll. machten Gebrauch machen, um zu verbülh aß so ernste Angelegenheit getäuscht werde. —— die corsischen Blätter verö e chreiben des Prinzen Napoleon, wori 112 be über die seinetwegen getroffenen Vorsi regeln, sowie 10105 A ihn Ferry gehindert habe, das Haus seiner Väter zu betreter Es heißt, daß Ferry einen Brief von Thiers er— halten hat, worin der Präsident der Republik ihn, zu dem Erfolge seiner Mission beglückwünscht und abberuft.“ 655* 5% 0 — Der„Sidele“ kündigt an, daß die Gnaden commission, deren langes Schweigen so vielfach commentirt worden, sich am 10. November ver⸗ sammels werde. Das Blatt glaubt f sen, daß sich die Commission zuerst mit de en. gesuch Ferrs's zu beschäftigen gedenke. — Der Finanzminister hat während seines Aufenthaltes in Berlin die Begnadigung von 128 in Deutschland gehaltenen Franzosen nachge⸗ sucht. 90 derselben wurden in der That begnadigt, die anderen werden nach Maßgabe der einzelnen Fälle aus der Haft entlassen werden. 1 — Der„Ordre“ veröffentlicht ein Schreiben des Prinzen Napoleon an seine Wähler, in welchem derselbe erklärt, daß nur der Appell an das Volk die Krisis zu beenden vermöge; inzwischen rathe er, die Befehle der provisorischen Regierung zu beachten, über drei Fragen abzustimmen, nämlich ob Frank reich die Republik, die Monarchie unter den Bourbonen oder die Dynastie unter den Bona⸗ partes wolle.* In Corsica sind die Bonapartisten bei der Wahl des Präsidenten des Generalraths in der Minorität geblieben. Rom. Auch von hier aus kommen jetzt diplomatische Enthüllungen. Die „Perseveranza“ bringt nämlich eine Reihe von Documenten, welche viel Aufsehen erregen. Sie enthält Briefe von Napoleon III., von Victor Emanuel und dem Kaiser Wilhelm in Bezug auf den Krieg vom Jahre 1866; der zweite ist eine telegraphische Correspondenz zwischen dem Kaiser Napoleon und dem König von Italien betreffs der römischen Frage. 5 Türkei. Konstantinopel. Der hier eingetroffene päpstliche Gesandte Francki hat Kon⸗ stantinopel wieder verlassen, weil die Pforte Ver⸗ handlungen mit dem Papste über die Stellung der christlichen Unterthanen ablehnte unter Be- rufung darauf, daß sie sich in die religiösen An⸗ gelegenheiten derselben nicht mische, aber die äußere Stellung derselben und die Hoheitsrechte sich selbst vorbehalte. Die Mission des Gesandten ist daher als gescheitert zu betrachten. N Asien. Daß die Hungersnoth in Persien noch keineswegs vorüber, beweist folgende aus einem Privatbriefe des dortigen britischen Minister⸗ präsidenten, aus Bushire, 23. Sept., veröffentlichte Stelle:„Gott weiß, wie die Armen durch den Winter kommen sollen; die Leute scheinen hier ausgemergelter als je. Vor dem Residenzschafts⸗ gebäube warten des Morgens wenigstens 2500 Arm- selige auf unsexe wohlthätigen Spenden. Vor zwei Tagen haben sie im Gedränge zwei Frauen factisch zu Tode gedrückt. Die in den Straßen umher⸗ liegenden Säuglinge und Kinder sind kaum als menschliche Wesen zu erkennen.“ Amerika. Aus Chicago, 20. Oct., wird gemeldet: Die Geschäste werden in der denkbar schnellsten Weise wieder aufgenommen; viele solide Gebäude in dem eingeäscherten Distrikt sind bereits im Bau begriffen, sowie eine große Anzahl pro- visorische Häuser. Der ganze Brand ⸗Distrikt ist brlebt mit Arbeitern und jeder Geschäftszweig ist in voller Activität. Die Wasserwerke sind in vollständigen Betrieb, alle Theile der Stadt sind reichlich mit Wasser versehen. Frankfurt. Die Fusion der Frankfurter Vereins- kasse mit der deutschen Vereinsbank ist Seitens der beiref⸗ fenden Dir sctionen soweit gediehen, daß die Actionäre beider Gesellschaften in einer, auf den November einbe⸗ Bei dem künftigen Plebiscit habe man können in zwei Theile getheilt werden; der erste Veit reichise Payer tragen keuten akte, 0 51 Uhr, Brand. Hanau gebäu Flame Stun! soßen Auch so da floßel Leider und! inlert Umge scher Niede Das auf und das schen Punk Lichlf könne haus völhhe 7 daß k Alon flänbe, vor d welche 9 hat e thek d thek 70 sale Wap — Lie 27²⁴ 10 U zur 1 rend stir rug ehen nach; at begnadig de tinstlun u Schreiben * delche an das Bel dischtn talh Aigen. Si der ent 70 Victor Bejug auf il ist eine tem Kaisel ien betrifft Der dier t bat Ker · Pert der- t Stellung kbrter Be⸗ Ugtösen Ar- a dit üuß ett 11 fc fab 162 11 dahtt n Pan elaente a. 5 Minister öffentlich kturch den Stintn ditt wendet 2500 Eta. Bor 150 garn saclish 4% unde laus 1 —ůͤ ͤ—— we i zweifeln keipen Augen, ck an dem ko a n di mae der Einlö 0 ee el. iw rufenen Generalversammlung darüber zu entscheiden haben ande⸗ pro 187% gegen cine, Aczie der, deutschen Veceinsbank mii fl. 140 Einzahlung pari mit Dede pro 1871, abzüglich 5% Zinsen vom 31. August 1871, sowie fl. 260 Capital und fl. 24 Dividende der 4 Vereinskasse-Actien, sind so günstig, wie möglich. Der Cours der Vereins⸗ bank⸗Actien(jetzt 117, also fl. 199. 30 per Stück), dürfte sich noch weiter beben, dagegen haben; die Vereinskasse— Aclien wobl nur den Prosecte der Fasion ibren jetzigen Stand zu danken. Allen Actionären, welche 4 Wochen nach der Genetalversammlung den Austausch verweigern, ist für die Vereinskasse der Cours von fl. 112. 30 kr. per Stück und fl. 6 Divldende pro 1871 also fl. 118 30 kr. gesichert.. a Frankfurt. Im biesigen„Geographischen Verein, haften wir die Freude, einen Bericht des öster⸗ reichischen Schiffslieutenants Wepprecht über dessen mit Payer ausgefübrie Norepolarsahrt zu tören. Der Vor⸗ tragende gab ein äußerst interessautes Bild der Schwierig⸗ keiten und Gefahren, mit denen diese Fahrt zu kämpfen hatte, und wurde durch reichen Beifall belohnt. Frankfurt. Am Abend des 2. Nov., kurz vor 7 Uhr, verkündeten die Feuersignale einen ausgebrochenen Brand. Die Holzschneidesabrik des Herrn Ziem auf der Hanauer Landstraße stand in bellen Flammen; das Haupt⸗ gebäude war wegen mangelnden Wassers bald ein einziger Flammenheerd und unrettbar verloren. Im Verlauf einer Stunde verbreuete sich das Feuer auf ein dicht daran⸗ stoßendes zweites Gebäude, die Herz'sche Cigarrenfabrik. Auch dieses war nicht zu reiten und brannte total aus, so daß nur noch die Mauern geben. Ein Theil des daran⸗ stoßenden Holziagets auf dem Zimmerplatze ward verkohlt. Leidet ftürzte ein Feuerwehrmann aus belrächtlicher Höhe und wurde schwer verletzt. Frankfurt. Dieser Tage hatien wir bier das inleressanie Schauspiel eine Beleuchtung der Stadt und Umgegend vom Kalharinenthurm aus miitelst elektri⸗ schen Lichtes durch den Experimental-Physiker Herrn Niedergesäß aus Breslau. Das„Fr. J.“ berichtet darüber: Das Schauspiel war besonders an seinem Anfangspunkt, auf dem Schillerplatz, recht brillant, die Schillerstalue und die umliegenden Häuser traten plastisch bervor und das wechselnde farbige Licht erzielte einen gewissen magi⸗ schen Effect. Alle außerhalb des Stadtviertels liegenden Punkte genossen zwar eines blendend hellen und intensiven Lichtstrahls, aber keiner eigentlichen„Beleuchtung“. Wir können aus eigener Anschauung speciell nur vom Irren⸗ haus und von Homburg constaliren, daß beide Punkle völlig dunkel und in Nacht gehüllt waren und blieben. Darmstadt. Das hiesige Kreisamt macht bekannt, daß bei der gelegentlich des Theaterbrandes stattgehabten Ausräumung des Zeuahauses eine große Menge Gegen—⸗ stände, meist Lederwerk, abhanden gekommen sei, warnt vor deren Ankauf und fordert zu Miitheilungen auf, welche die Enideckung der Thäter ermöglichen könnten. Mainz. Der kürzlich verstorbene biesige Arz! Dr. Husch hat letztwillig verfügt, daß seine zlewlich ansehnliche Büblio⸗ thek der Siadt Straßburg für die dort neu gegründete Biblio⸗ thek übergeben werden soll. In Baden sind in diesem Jahre Kupferkreuzer ge⸗ schlagen worden, welche auf der einen Seite das badische Wappen, auf der andern die Umschrift:„Zu des deulschen Reiches Friedensfeier 1871“ tragen. Ueber dem Worte „Friedensseier“ strahlt eine Sonne, unter der Jahreszahl fliegt die Friedenstaube. Aschaffenburg. N Mittheilun der Eisenbahn vorgekommepen Gelddiebstahl wird dahin berichtigt, daß zwar ein Kisichen Silver mit declarirtem Werihe von 4500 fl. auf der Bahn in Würzburg ent⸗ wendet worden ist, in dem Kistchen aber nicht mehr als der declarirte Werth enthalten war. 5 N Gotha. Nach einer Bekanntmachung des Stadtraths hier ist die Pockenkrankoeit in hiesiger Stadt noch fort⸗ während im Steigen. In den letzten 14 Tagen sind. wieder 119 Personen erkrankt. Die Gesammtzahl der Erkrankungen an den Pocken beträgt bis jetzt 65 1, wovon 103 Personen gestorben sind, und zwar von den Nichtge⸗ impften 54, von den Geimpften 48 und von den Revac. cinirten 1. Von den Kindern unter 14 Jahren sind 56 gestorben, und zwar von den Nichtgeimpften 54, von den Geimpften 2. London. Katzenjämmerlichen Seelen wird es zur Befriedigung dienen, daß der Häringssang augenblicklich eine ungemein ergiebige Ausbeute liefert und in Lowes⸗ tost allein wurden im Laufe von 7 Tagen welt über 50,000,000 Fische gelandet. Der Preis stelli sich in Folge dessen sehr niedrig. Rom. In der Sitzung des Congresses der Aerzte zu Rom vom 20. October ist Prof. Virchow erschienen und von den Italienern mit rauschendem Beifalle empfangen worden. Der Präsident Ratti verließ seinen Stuhl, um den„erlauchten“ Gast zu begrüßen, und Virchow dankte der Versammlung in französischer Sprache für den schmeichel⸗ haften Empfang, den er als eine Probe der gegenseitigen Sympathien Italiens und Deulschlands betrachte. Diese Worte waren das Signal zu einem neuen Applaus. Verloosungen. Gotha, 1. Nov. Bei der heute ftattgehabten Zühung der Bukarester Prämien⸗Anleibe siel det Haupt⸗ treffer von 100,000 Frs. auf Nr. 88 der Serie 2291, der zweite Treffer von 25,000 Frs. auf Nr. 20 der Serie 543, der dritte Treffer von 5000 Frs. auf Nr. 15 der Serie 4421. Sonstige gezo nene Serien: 153 543 843 1377 2246 2291 3519 3750 4281 4421 4613 4813 6841 7479. Braunschweiger Prämien- Anleihe. Serien⸗ Ziehung vom 1. November. Serie 13 79 204 298 354 515 867 1098 1240 1242 1335 2329 2726 2991 3085 3149 3224 3458 3536 3021 3635 3909 3934 3977 4581 4618 4696 4841 4957 5086 5241 5269 5360 5386 5728 5742 5845 5872 5904 6190 6285 6358 6366 6636 6657 6671 6686 6846 6882 7014 7022 7605 7767 7818 8478 8700 8716 8772 8814 9067 9257 9268 9425 9572 9578 9653 9742 9776. Oldenburger Eisenbahn⸗Prämien⸗Anleihe. Ziehung vom 1. November. Haupipreise: Nr. 48578 10,000 Tolr., Nr. 27279 1000 Tolr., Nr. 24869 87368 und 97541 je 250 Tolr., Nr. 1636 10893 37405 46356 und 114575 je 100 Thlr. Wien, 2. Nov. Bei der gestern staltgehabten Ge. winnziehung der österreichischen 500 fl.⸗Loose von 1860 fielen der Haupitreffer von 300,000 fl. auf Nr. 2 Serie 2977, 50,000 fl. auf Nr. 15 Serie 17465, 25,000 fl. auf Nr. 10 Serie 13178, 10000 fl. auf Nr. 10 Serie 16881 und Nr. 20 Serie 16881. S⸗Meiningen'sche 4 Tolr.⸗Loose. Ziehung über einen auf — vom 2. November. vom 2. November. Serie 559 1998 2441 3098 3463 4098 4947 5276 5563 5863 6689 7185 7754 8145 8716 9613 9663 9766 9786 9342.. Lünticher Stabtloose von 1868. Ziebung Nr. 107664 25,000 Frs., Nr. 42866 59234 98147 je 1000 Frs., Nr. 18053 23949 36161 74051 je 500 Frs. Landwirthschaftliches. Mitgetheilt von der höheren landw. Lehranstalt in Worms. Theures Futter,— billiges Fleisch, billiges Futter,— theures Fleisch. Wie sehr auch aaf dem Gebiete der Viehzucht durch Angebot und Nachfrage die Preise geregelt werden, lehren die gegenwär ligen Fleischpreise. Man sollie glauben, daß dieselben gleichen Schritt hielten mit den Productionskosten, allein dem ist nicht so, denn während in derjenigen Zeit, in welcher wir das Futter pro Centner Heu zu 1 Thlr. und 10 Sgr. kauften oder berechnen mußten, kostete der Ct. Lebensge⸗ wicht des Mastviehes 7¼ Thlr., während gegenwärtig bei einem Heupreise pro Centner von 10 Sgr. der Cent⸗ ner Lebensgewicht sich auf 13 Thlr. stellt und voraus⸗ sichtlich noch mehr in die Höhe gehen wird, indem trotz der günstigen Conjunctur für die Viehmast wenig Neigung dazu vorhanden ist, weil die Verminderung des Viehstan⸗ des, theils veranlaßt durch die Jahre hindurch hochge⸗ wesenen Futterpreise, theils durch verheerende Krankheiten doch größer gewesen ic, als man es gemeinhin vermuthet. Nicht minder hoch als die Preise für Mastvich sind auch diejenigen für Jungvieb. namentlich für trächtige Rinder. Voraussichtlich werden sich die hohen Preise noch so lange erhalten, als neben billigen Futtermitteln eine ausreichende Ergänzung noch nicht erfolgt ist. Kalisalz. Das Kalisalz nimmt als Düngemittel fortdauernd die Ausmerksamkeit derjenigen Landwirthe in Anspruch, welche die Nothwendigkeit der Kalizufuhr er⸗ kennen. Von den mannigfaltigen Versuchen, über welche uns in der letzten Zeit wieder von practischen Landwirthen verichtet wurde, trat als besonders interessant, eine zufällig gemachte Veobachtung des Herrn Ph. Müller von Kratz bervor. Derselbe erhielt im Herbste v. J. einige Ceniner Staßfurter Kalidünger, die er einer Wiese zukommen ließ, welche schon seit Jahren eine dürftige Grasnarbe zeigte. Um indessen auch vergleichend beobachten zu können, ließ er einen Theil der betreffenden Wiese ungedüngt. In diesem Frühjahre zeigte sich sehr bald ein auffallender Unterschied. Während der mit Kalisalz überstreute Theil der Wiese im üppigsten Grün prangte, war die Narbe des andern Theils der Wiese noch wie erstorbden; erholte sich auf diesem letztern Tbeile auch der Graswuchs allmählig, so war doch der Ertrag in Heu vechältnißmäßig nahe um die Hälfte geringer, als auf dem gedüngten Tbeil und auch der Grummeterirag war sehr gering. Was mit aber, so berichtet Herr Müller, besonders auf⸗ fallend war, war das, daß das Vieb, welches auf diese Weise zur Weide getrieben wurde, denjenigen Theil der Wiese bevorzugt, welcher das Kalisalz erhalten batte und zwar in der Zeit noch, als auf dem nicht gedüngt ge⸗ wesenen Theile offenbar mehr zu weiden war, als auf dem andern Theile. Ich schloß daraus, daß das Kalisalz auch auf die Qualität des Futters gewirkt haben mußte, wovon ich mich völlig überzeugte, als ich wahrnahm, daß das Vieh auch das mit Hülfe von Kalisalz erzeugte Heu lieber fraß, als das andere. Lieferung für das Landeszuchthaus. Mittwoch den 15. November d. J., Vormlttags 10 Uhr, werden in dem Landeszuchthaus Martenschloß zur Lieferung für 1872 im Soumissiogswege vergeben: 2724 1) ungebleichte Leinwand(sog. Futterleine), 2) gebleichtes Leinengarn Nr. 20(find Muster ein⸗ zusenden), 3) blaues und graues Leinengarn Nr. 20, 4) Hessenzwisch 5) Arbeits Utensilten für Schuhmacher, Schneider und Näherinnen, 6) Stahl und Essenwagren, 7) Kölner Leim(fine Musser einzusenden), 8) Seilerwaaren, 9) Dielen und Latten, 10) Roßbaare(find Muster einzusenden 11) Fensterglas, 12) Eichenbo zvauben zu Küferwaaren 13) RNeiserbesen(fino Musfer einzusenden 14) Spirttus, 15) Soda, ö 5 16) Papier und sonßige Schreibmaterialten(sind Muster einzusenden), 17) auegeschnittenes Leder zu ußbekletdungen, Rind leder, Schafleder und Weberschurzfelle, 18) Bop, 19) Bettteppiche 70 Stück, von welchen 30 Stück noch im laufenden Jahre zu liefern find. Die Soumlssionen fiad bis zum obigen Termine in den vot dem Bürkau der unterzeichneten Direkilon auf⸗ * Braunkohlenklötze verabfolgt. Ofsenbetmer Bergwerk! den 6. November 1871. Bekanntmachung. 2728 Auf dem Gräfl, Ossenbeimer Braunkoblenbergwerk perden von beute an bis zum Neuverkauf n. J. kein Oräfliche Bergverwaltung. Cheltus. Versteigerung einer Isolir-Baracke. 2730 Nächsten Donnerflag den 9. d. M., Nachmittags 2 Ubr, wird die zum Milltär Reserve-Lazareth dahter gebörig aewesene, aus Holzwerk und Backsfteinen be⸗ slebende Isolir⸗Baracke nächst den Badehäusern an Ort und Stelle auf den Tbbruch öffentlich an den Meist⸗ bietenden versteigert. ö Bad Nauheim am 4. November 1871. Großherzogliche Bürgermeisteret Bad Nauheim, Schutt. Bekanntmachung. 2720 Nächten Donnerstag den 9. d. M, des Nachmit⸗ tags 1 Uhr, werden mebrere 100 Klafter Grabenarbeiten und mehrere Klafler Steine klein zu schlagen auf biesigem „Nathhause veraccordirt. Nieder ⸗Wöllffadt den 2. Novemder 1871. Großherzogliche Bürgermeifseret Nleder⸗Wöllstadt. Stoll. Ein Faselochse, 2727 Bernerbastard, Schwarzscheck, 1¼ Jahr alt, gebängten„Soumessionskossen“ verschlossen mit der sieht zu verkaufen bei Ausschrift„Soumisston über Lieferung on. versehen einzulegen und können die Lieferungsbedingungen täglich von 8 bis 12 Uhr Vormittags und von 2 bie 6 Uhr Nachmittags dahler elageseben werden. MWatlenschloß den 2. November 1871. Großherzogliche Landeszuchthaus⸗Direktlon. Setiba. Relchele dem. Wilhelm Knöpp Empfehlung. Im Klesdermachen in und außer dem, Hause Louise Ehrhardt, wobuhaft auf dem Haagk. 2701 empfiehlt sich 0 Für Lehrer. Bei Bindernagel& Schimpff in Frtedderg ist vorräthig: Schulbibel. Bearbeitet von Georg Thudichum. Preis fl. 1. 30 kr. Agenten ⸗Gesuch und für TCaratoren 2675 Aufbebung des Tax Zwanges für die privile⸗ arten Feuerversicherungs-Anstalten steht ebestens devor. Toätigen Agenten ist nun ein großes Feld der Bear- beitung erschlossen und werden solche von einer soltden deutschen Gesellschaft gegen. hohe Provision in allen Städten und guten Dorfschaften gesucht. Franco: Offerten unter C. J. 443 richte man an die Annoncen Expedition von daasenstein& Vogler in Frank; furt a. M 2 Erlaube mir mich einem geehrten Publikum zur Abballung freiwilliger Verssetgerungen sowohl in als außer dem Dause bestens unter Zusicerung der aufmerksamsten Bedienung zu empfeblen. Joseph Butzbach, Aucheongton, Friedberg 0 7 5 * 1 0 5 — ——— — — 2 — r — 9— —— Wir erlauben uns darauf aufmerksam zu machen, daß unsere Leihbibliothek unter anderen mit folgenden neuen Werken ergänzt wurde: Armand, Der Krösus von Phila-⸗]“— Sorgenlose Stunden in heiteren Reid, Capitäne Mayne, Blanche delphia. 4 Bde. 95 1 3 4— e—— 8 ö fer, mun and und See. uglischen. e. aum ee ne Novellen. 2 Bde. Schücking, L., Deulsche Kämpfe. aus dem Englischen. 4 Bde. 3 6 7 König, E. A., Durch Kampf zum] 2 Bde. Brun old, F., Die Königin im Traum. Frieden. 4 Bde. Gustav v. See, Von Rhein und 2 Bde.* Mützelburg, A., Die Enterbten. Rhone. Novellen. Cation, Fr., König August und sein 2 Bde. Spielhagen, Fr., Deutsche Pionniere. Goldschmied. 3 Bde.— Der Nonnengrund. 2 Bde.[Steffens, A., Standes⸗Vorustheile Dempwolff, C. A., Novellen. 3 Bde. Gerstäcker, Fr., In Mexiko. 4 Bde. — Der Flatbootmann. — Der Wabnsinnige. Habicht, L., Zwei Höfe. 2 Bde. Hackländer, F. W., Der letzte Bom] schenalter. bardter. 4 Bde. Rau, H., Deutschlands Kassandra. n FPranzösische und englische Werke. Mühlbach, L., Kaiser Joseph und Roman. 4 Bde. sein Landeskuecht. 1. und 2. Ab⸗ theilung. 8 Bde. 1 Polko, E., Frische Blätter. Raimund, G., Durch zwei Men⸗ trauen. niß der Millionärin. 3 Bde. Lesegebühren pr. Tag 2 kr., pr. Monat 30 kr., zwei Bände 45 kr. Abonnements können zu jeder Zeit erfolgen. Friedberg Bindernagel& Schimpff. Das Ueueste in Baschliks und Kapuzen 2439 sowie Palatins, Seelenwärmer ꝛc. bei K. Friedrich neben der Post in Friedberg. Den besten und kürzesten Weg 2264 zur für Männer, die sich gesch wächt fühlen, reell und wohl⸗ feil, bietet einzig das Buch:„Dr. Retau's Selbst⸗ 1*[bewahrung,“(mit 27 patbol.⸗anatom. Abbild.), 1 f das in G. Poenicke's Schulbuchhandlung in 1 her en e 1 un geen in 72. Auflage erschienen und dort(gegen 1 fl. 52 kr. Frankoversendung), so wie in jeder Buch vandlung für 1 fl. 45 kr. zu bekommen ist. In diesem ist das allein richtige Heilverfahren, welches in den letzten 4 Jabren allein nachweislich 15,000 Personen zu Gesundheit und neuer Lebenskraft verholfen— worüber auch allen Regierungen in einer besonderen Denkschrift Beweise vorliegen — mitgetheilt und sein Zweck ißt, durch rasche, sichere und wohlfeile düfe den auf diesem Gebiete so schamlos verübten Schwindeleien enigegen zu arbeiten. Lese deßhasb jeder Leidende erst dieses Buch. Cugarische fl. 100. Prämien- Loose. 2648 Dtiese Loose, von der Königl. Ungar. Regierung garantirt, gehören unstreitig zu den fichersten Lotteriepapteren. Zichungen am 15. November, 15. Februar, 15. Mai, 15. August. Haupttreffer fl. 230,000, 200.000. 150,000, 100,000 2c. f Zedes Loos muß mit mindestens fl. 108. gezogen werden. Die Gewinne erleiden keinen 8 Steuer Abzug. 0 15 7 Diese Loose find bei allen Bank- und Wechselhäusern des In- und Auslandes zum jeweiligen Tages⸗Course zu haben. 55 e de e 7. Das Möbellager von August Sauer in Frankfurt a. M., Römerberg 12 neben der Nikolai-Kirche, 2676 bietet eine reiche Auswahl aller Arten solld gearbeiteter Möbel zu äußerst billigen Preisen. Ganz besonders billig sind die lackirten Moͤbel, wie Küchenschränke, Kleiderschranke, Waschschränke, Waschtische und Bettladen. Epileptische Krämpfe(Fausucht bileptische Krämpfe(ballsucht) 1 1518 heilt brieflich der Specislarzt für Epilepsie Dr. O. Killiseh in Berlin, jetzt Neuen- 1 5 burgerstrasse.— Schon Hunderte vollständig geheilt. 7 1 8 2 55 Prämienanleihe der Stadt Mailand v. 1866 in Obligationen von 10 Franken, 1 2725 garantirt durch den Grundbefitz und die direklen und indirekten Steuern der Stadt Mafland. Zishungen am: 16. Dezember, 16. März, 16. Juni und 16. September. Prämien von: Franken 100,000, 50,000, 30,000, 10,000 ꝛc. Jede Obligation wird min destens mit 10 Franken zurückbezahlt. 8 Zu haben bei allen Bank- und Wechselhäusern des In- und Auslandes zum Preise von Frances 10.= Thl. 2. 20 Sgr.= fl. 4. 40 kr.= fl. 4. Oe ft. W. Silber. 27260 Mailänder 10 Fres. Prämien- Loose berfendet à Tolr. 2. 20 Sgr.(in Pattsen mit Rabatt) Meier Sehwarzschild, Zeil 58 Frankfurt a. M. Flaschen Etiquette Glacé-LHandschuhe pr. 100 Stück 24 fr. bis zu 2 fl. 48 kr, be Bindernagel& Schimpf. 2733 bei K. Friedrich neben der Poft. Volkshausen, Ad., Das Kind aus dem Ebräergang. Roman. 2 Bde. Waldmüller, R., Das Vermächt⸗ zu Eßlingen. 2668 Stockfische, Bückinge, Schell⸗ 2685 werden zu hohen Preisen angekauft in der chemischen Fabrik von Philipp Heyl in Offenbach a. M. e,, e, Wilhelm Pernbeck, Colonial-, Material⸗& Farbwaaren⸗Handlung in Friedberg 1487 nächst der Burg. Lager in allen Sorten Tabaken und Cigarren. 2723 Feinsten türkischen Zwetschenlatwerg billigst bet Frd. Hilbrecht Wittwe vächsi dem Bahnhof. R 5 li 1.* ulir⸗Fülloͤfen egulir⸗Füllöfen, 2732 bester Construktion, mit eisernem Pott, auch solche zum Auemauern, wer am Ofen sparen will. Sehr versckiedeye Rund⸗ und Kochösen zu Holz-, Braun⸗ und Steinkoblenbrand bet Jean Huber. Foulards, 252 seidene Umknöpftücher, schwarze seidene Halstücher und Halsbinden bet K. Friedrich neben der Post, Ein möblirtes Zimmer 2722 hat zu vermlethen K. Ehrhardt. An Magenkrampf, Berdau⸗- ungsschwäche etc. etc. Leidenden 585 wird das seit beinahe 50 Jahren segensreich wirkende Ur. med. Doecks' sche Heilmittel empfohlen. Schrift darüber gratis in der Expedition d. Bl. Das Mittel ist nur direkt zu beziehen durch den Apotheker Doeeks in Parpstedt b. Bremen(wohin derselbe setnen Wohysstz von Barnstorf verlegt hat) 18 Sgr. Nummer. 1 Daheim. Die soeben erschienene Nr. 5. enthält: 2 Zur Erinnerung an den Sturm auf Le Bourget (30. Oktober 1870). Mit Ortginalzeichnung von H. Lüders.— Im Hochland. Novelle von dans Tbarau. (Fortsetzung.)— Am italien. Strande. Mit Illuftr. von Oito Meper— Aus der Welt der Börse. Neue ssolge. UI. Strousberg und die rumän. Eisenbabnobli⸗ gatsonen.— Der Sturz des Meifters. Vaterländischer Roman von Georg Hiltl.(Fortsetzung.)— Der Thurm Ein Stück Stadtgeschichte aus alter Zeit. Mit Originalzeichnung von L. Braun.— Kleine Zeitung der Liebbabereten und Kuriofitäten. Zu VLeltellungen empfehlen fich ö Bindernagel& Schimpff in Friedberg. 22 1— 5 2— ²˙ n 7— 8— ö Todes⸗ Anzeige. 2729 Auswärtigen Freunden und Bekannten diene flott besonderer Anzeige zur Nachricht, daß Frau Amalie Nachenhauer, Ehegattin des Großh. Landrichters Dr. Gilmer, heute in der Frühe halb 5 Uhr sauft entschlafen ist. Butzbach den 5. November 1871. Die trauernden Hinterbliebenen. ::.. ⁰⁰ e Kitchen buchsauszüge. Evangelische Gemeinde. Getaufte: 5 29. Okt. Dem Bürger zu Nieder⸗Walger im königl. preuß. Regterungsbezirk Kassel und Knecht dahier Heinrich Kaletsch eine Tochter Friederike Eleonore, geb. am§. Okt. uagesteg nt wuppogz nedunzaupgꝙpng and ping Vierteljshelich Wöchentlich Verantw. Redact.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. fische, Vollhär inge und Sardellen bel Wilh. Fertsch. Roman aus zwei Welten. Aus dem Knochen ler aberdau,