dei den Unter⸗ dit oder obne b Prämnlen unt —— —— Nanbein bei! Weiß —— 05 Bernbeck. lung. Tapeten zu de Born röge lt an e . Naubtim. —— — l * 85 * lernen n etran aussen u * 7 Nen d Nerat iu tar. gen unsers rnit Glide. 1 Fault * 8* 1871. Dienstag den 6. Juni. 2 65. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Itiedberger Intelligenzblatt Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. * Amtlicher Theil. Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatte find zu publieiren: Nr. 18. sub. 1. Bekanntmachung, die Anstellung eines Kaiserlich Brasilianischen Generalconsuls für das Großher ö ü 8 0 g, 0 zogthum betr.— sub. 5. Uebersicht der für das Jahr 1871 genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Communalbedürfnisse in den Gemeinden des Kreises Friedberg. Friedberg den 3. Juni 1871. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Tyr a pp. Nach verzeichnete Gesetze ꝛc. sind im Bundesgesetzblatt des Norddeutschen Bundes publieirt worden: Nr. 21. Nr. 639. Gesetz, betr. die Declaration des§. 1 des Gesetzes vom 4. Juli 1868. Vom 19. Mai 1871.— Nr. 640. Allerhöchster Erlaß vom 12. Mai 1871 betr. die Abänderung der bisherigen Bezeichnung„Bundeskanzleramt“ in„Reichskanzleramt“— Nr. 641. Bekanntmachung, betr. die Ausgabe unverzins⸗ licher Schatzanweisungen im Betrage von 30,000,000 Tülr. Vom 22. Mai 1871. Betreffend: Die Regulirung der Einkommensteuer für 1872. Veröffentlichung. Friedberg den 1. Juni 1871. Es wird hiermit zur Kenntniß der Kreisangehörigen gebracht, daß in der gestrigen Sitzung des Bezirksraths des Kreises Friedberg zu Mitgliedern und Ersatzmännern der Einschätzungscommission für die Einkommensteuer I. Abtheilung erwählt worden sind: 1) Für den Steuercommissariatsbezirk Butzbach als Mitglieder: Bürgermeister Küchel zu Butzbach, Rentamtmann Mengel von Griedel, Bürgermeister Reitz zu Södel, Jakob Wißler zu Butzbach, Bürgermeister Möbs zu Nieder⸗Mörlen, als Ersatzmänner: Louis Vogt von Butzbach, Kammerherr Freiherr W. Löw von und zu Steinfurth zu Ziegenberg. 2) Für den Steuercommissariatsbezirk Friedberg als Mitglieder: Bürgermeister Schmidt von Reichelsheim, Bürgermeister Stoll von Nieder⸗Wöllstadt, Seligmann Hirschhorn von Friedberg, Betreffend: Die Portofreiheiten im Gebiete des Norddeutschen Bundes. An die Großherzoglichen Ortsgerichte des Landgerichtsbezirks Friedberg. In dem Verkehr zwischen den Großherzoglichen Behörden und Jsache— sondern unter der Bezeichnung»portopflichtige Dienstsache⸗ den Ortsgerichten sind als Sendungen in eigentlichen Staatsdienst-⸗ angelegenheiten und somit als portopflichtig zu betrachten alle solche, welche die Ausübung des staatlichen Aufsichtsrechts und der Straf— rechtspflege betreffen, sowie die Leumnundsberichte. versehen abzusenden. Sie werden sich Es sind deshalb dergleichen Sendungen nicht unter der Bezeichnung„Gemeindedienst— als Ersatzmänner: Gewesener Bürgermeister Best von Bruchen⸗ brücken, Bürgermeister Geibel von Bönstadt. 3) Für den Steuercommissariatsbezirk Büdingen als Mitglied: Oekonom Johannes Mai von Staden. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. A Friedberg den 30. Mai 1871. unfrankirt und mit dem Namen des Absenders und dem Dienstsiegel für die Zukunft hiernach bemessen. Großherzogliches Landgericht Friedberg. Zimmermann. Deutsches Reich. Darmstadt. Nach weiter hier eingelangten Nachrichten wird sich das Hauptquartier der Gr. Hess.(25.) Division am 3. und 4. Juni in Lünivülle, am 5. und 6. in Saarburg, am 7. in Zabern, am 8. u. 9. in Hochfelden, am 10. 11. u. 12. in Weißenburg. am 13. u. 14. in Landau und am 15., 16. und 17. in Mann- heim befinden. Berlin. Reichstagssitzung vom 2. Juni. Erste Berathung des Gesetzentwurfes, betreffend die Entschädigung der deutschen Rhederei. Staats- minister Delbrück erklärt, die Arbeit sei derartig gewachsen, daß die Erledigung derselben die Dauer der gegenwärtigen Session übersteigen würde. Die Regierung habe es daher für angezeigter gehalten, die Vorlagen auf die dringenden, unverschiebbaren Gegenstände zu beschränken. Die Gegenstände, am die es sich handele, lägen in drei Gesetzent— würfen vor; ein viertes Gesetz, welches bezwecke, dem Reichskanzler zur Beschaffung von Betriebs- mitteln für die elsaß ⸗lothringischen Eisenbahnen einen Credit von vorläufig 5 Mill. Thlrn. zu röffnen sei in Vorbereitung. Was die erste Vor- age anbelangt, so sei es ungemein schwierig, eine destimmte Summe, welche für die Entschädigung der Rhederei nothwendig sei, zu nennen. Die aufgestellte Rechnung ergab circa 3 Mill. Der weite Gesetzentwurf, betreffend die Entschädigung ver ausgewiesenen Deutschen, gebe die Höhe des rforderlichen Betrages an. Bezüglich der dritten Borlage(Ersatz von Kriegsschäden und Kriegs- elstungen) sei die Feststellung des Betrages für etzt unmöglich. Die Entschädigung für Kehl und Altbreisach sei in der Vorlage nicht inbegriffen; bierüber sowie über die Beschädigungen in der Umgegend von Metz und die stattgehabten Requi- sitionen würden sich Feststellungen erst später machen lassen. Hierauf wurde über die Vorlage bezüglich der Rhederei die zweite Berathung geschlossen. Es folgt hierauf die erste Berathung des Gesetz— entwurfs, betreffend die Gewährung von Beihülfen an aus Frankreich ausgewiesene Deutsche. Im Laufe der Debatte ergriff Fürst Bismarck das Wort. Derselbe erklärt, daß man allerdings nach Kräften helfen müsse, daß Frankreich aber nicht so viel besitze, um uns vollständig zu entschädigen; er sei nicht wenig erstaunt gewesen, als ihm For derungen der Vertriebenen auf Höhe einer Milliarde angemeldet wurden. Man babe beim Abschlusse des Friedensvertrages das Möglichste zu erreichen gesucht, und hiernach sei bei der Abmessung der Entschädigung verfahren worden. Er warne vor übertriebenem Mitleid und bitte nur zu erwägen, wie am besten zu helfen sei. Die in Frankreich für die Vertriebenen eingezogenen Contributionen betrügen 7 Millionen Francs, welche auf 2 Mill. Thaler erhöht worden sind, und glaubt Fürst Bismarck, daß dadurch den dringendsten Bedürf— nissen entsprochen sei; er bitte, sich dem Princip der Vorlage anzuschließen. Das Haus beschließt zweite Berathung. Es folgt erste Berathung des Gesetzentwurfs, betreffend die Entschädigung für Kriegsschäden und Kriegsleistungen. Staatsmi— nister Delbrück erklärt: der Bundesrath habe es für seine Pflicht gehalten, bei Feststellung des Schadenersatzes so viel als möglich zu gewähren und bei der Vertheilung möglichst parteilos zu verfahren. Er bitte, der Vorlage zuzustimmen. Fürst Bismarck weist auf die vorhandenen Störungen in den Verkehrsverhältnissen hin, welche sich auch in andern Richtungen als sehr nachtheilig fühlbar gemacht hätten, und bittet um beschleunigte Be- rathung. Das Haus beschließt zweite Berathung. — 3. Juni. Reichstag. Bei der dritten Lesung des Gesetzentwurfes, betreffend Elsaß-Loth⸗ ringen, erklärt Fürst Bismarck: Seinem Austreten in der letzten Debatte habe keine Willkür zu Grunde gelegen, er habe vielleicht einen nicht hinreichend klaren Ausdruck gebraucht, weil er seine Aeuße— rungen nicht gehörig vorbereitet gehabt. Die Re- gierung werde vielleicht schon vor dem Jahre 1873 vorschlagen können, daß die Elsässer an der Reichs- gesetzgebung Theil nähmen, auch wolle er, daß die Elsässer schon früher in den Bundesrath zu⸗ gelassen würden, aber die Landesgesetzgebung dürfe nicht dem Reichstage vorbehalten werden. Es wäre eine Beeinträchtigung der Elsässer, wenn, während alle übrigen deutschen Stämme ihre An- gelegenheiten selbst verwalten könnten, sie(die Elsässer) allein davon ausgeschlossen würden. Die Regierungen würden die Elsässer einstweilen scho⸗ nender behandeln, als es der Reichstag thun würde, deßhalb wünsche er möglichst lange unge- stört die Geschäfte des Landes führen zu können. In diesem Sinne beharre er bei dem Wunsch, einen längeren Termin der Dictatur festzuhalten. Er habe keine Cabinetsfrage gestellt, sondern nur gesagt, daß er unter diesen Verhältnissen die Leitung des Elsasses nicht übernehmen wolle. Er bitte, wenn er bei längerer Abwesenheit nicht ganz vor- bereitet spräche, aus der Art und Weise, wie er eine Sache vertrete, nicht sofort Schlüsse auf eine tiefer liegende Verstimmung zu zieben. Man möge der Reizbarkeit etwas zu Gute halten. Im wei⸗ Oberhessischer Anzeiger. teren Verlauf der Debatte erklärt der Reichskanzler, er bezweifle nicht den guten Willen des Reichs ⸗ tages, die Interessen des Elsaß ebenso wahrzu⸗ nehmen, wie die Regierung, sondern die Möglich⸗ keit, daß 400 Mitglieder mit verschiedenen Mei- nungen dies besser könnten, als die Regierung. Gegenüber Kardorff, der für den 1. Januar 1874 als Schlußtermin der Dietaturperiode stimmen will, falls der Reichskanzler die Zusicherung gebe, daß spätestens im Herbst d. J. durch ein Gesetz das Wahlgesetz in Elsaß Lothringen eingeführt werden solle, verspricht Fürst Bismarck, in dieser Richtung seinen ganzen Einfluß nach Kräften geltend zu machen. Das ganze Gesetz wird mit großer Majorität angenommen. Berlin. Wie die„Kreuzzeitung“ meldet, trifft der Kaiser von Rußland am 9. Juni hier ein und verweilt bis zum 11. Juni in Berlin. Demselben Blatt zufolge wird die Enthüllung des Denkmals König Wilhelm III. nicht am 17. Juni, sondern am 16. nach dem Einzug der Truppen Statt finden. — Das Reiche kanzleramt hat die ungesäumte Vollziehung der durch Napoleonisches Decret auf den 6. und 7. August 1870 bestimmten Muni⸗ cipalraths- Wahlen angeordnet, welche in Folge des Einmarsches der deutschen Truppen in einem großen Theile von Elsaß-Lothringen unterblieben waren. Diese Wahlen bilden das erste Construe— tions⸗Moment zu der vom Reichskanzler erwähn⸗ ten Landes repräsentation für das Elsaß.— Wie wir erfahren, hat die Anwesenheit des Grafen Moltke in Straßburg hauptsärchlich die Feststellung der fortificatorischen Werke für die Festung, sowie die Hinausschiebung der Werke und die Anlegung neuer Forts bei Mundolsheim, Hausbergen u. s. w. zum Zweck. Kehl soll in den Festungsrayon hereingezogen und die Festung überhaupt so an— gelegt werden, daß bei einer enventuellen Beschie⸗ ßung die Stadt selbst außer Gefahr bleibt. — Der„Reichsanzeiger“ veröffentlicht einen allerhöchsten Erlaß des Königs. Derselbe lautet: „Durch Gottes Gnade ist dem schweren, vor einem Jahre üder uns verhängten Kampfe ein ehrenvoller Friede gefolgt. Was wir bei dem Beginn des Krieges in gemeinsamem Gebete er— flehten, ist uns über unser Bitten und Verstehen gegeben worden. Die Opfer der Treue und der Hingebung unseres Volkes auf den Schlachtfeldern und daheim waren nicht vergeblich. Unser Land blieb von den Perwüstungen des Krieges verschont. Die deutschen Fürsten und Völker sind in gemein samer Arbeit zu einem Reiche vereint. Für solche Barmherzigkeit dem Herrn zu danken, das neu geschenkte Gut des Friedens in aufrichtigem, de⸗ müthigem Geiste zu seines Namens Ehre zu pflegen, ist jetzt unsere gemeinsame Aufgabe. Ich bestimme, daß am 18. Juni in den Kirchen und Gottes- häusern meines Landes ein feierlicher Dankgottes⸗ dienst unter Einläutung mit allen Glocken am Vor⸗ abende und mit Absingung des Tedeums gehalten werde. Zugleich genehmige ich gern eine allgemeine Collecte an den Kirchenthüren bei dem Vor⸗ und Nachmittagsgottesdienst zum Besten der Invaliden und der Hinterbliebenen der gefallenen Krieger.“ — Bezüglich der neuen Grenzbefestigung in Elsaß⸗ Lothringen wurde auf Antrag Moltke's im Kriegs- rath vorläufig beschlossen, nach dem vorgelegten Plane drei Forts am rechten Rheinufer zu erbauen. Die Ausführung dieses Beschlusses persönlich ein— zuleiten, wird als Reisezweck Moltke's bezeichnet. München. In einer unter dem Vorsitze des Staatsministers Grafen v. Bray abgehaltenen Sitzung des Ministerrathes dürfte, wie man ver⸗— nimmt, die Stellung der Staatsregierung zu den kirchlichen Verhältnissen der Gegenwart den Haupt- gegenstand der Berathung gebildet haben, und es sollen denn auch die in dieser Beziehung schon seit einiger Zeit erwarteten Entschließungen der Staatsregierung nunmehr in naher Aussicht stehen. — Das hier versammelte Theologencomite hat den Stiftsprobst Dr. v. Döllinger beauftragt, die Beentwortung des jüngsten Hirtenbriefes des deutschen Episcopats auszuarbeiten. Die Ant— wort wird dem Vernehmen nach auch kirchliche Reformvorschläge enthalten. — Vom Kaiser Wilhelm ist auf das Tele. Der Schaden an Mobiliar allein beträgt allein gramm, welches der erste Bürgermeister der Stadt gegen eine halbe Million. 8 München bei der kürzlich stattgefundenen Pflanzung Frankreich. Paris. Einer Ordre des der Friedens- oder Kaisereiche an denselben ge- Chefs der Executive zufolge müssen alle Waffen richtet hat, folgende vom Kaiser eigenhändig un unverzüglich bei den von der Regierung bierzu l an e 170 babe ernannten Behörden abgeliefert werden. Die as Telegramm, mit welchem mir der Magistrat Nationalgarden von Paris und dem Seine-De⸗ don der 1 e einer deutschen Kai- partement sind aufgelöst. Die bereits abgeliefer⸗ b e e e e dee f 1 0 mpf ommen. Stück.— Noch immer werden Weiber verhaftet, 15 ne 1 5 0 Pappen d we e en sind, e. die Keller 5 er Haäu. Glider dee ven enstandenen beuüscen Reiche, verhaftet hnude, war nit zuel evoldern ben. die Wiederauftichtung des deutschen Kaiserthums net; eine andere prahlte damit, 22 Soldaten ge⸗ in so sinnreicher Weise gefeiert worden ist. Möge tödtet zu haben.— Dem„Monde“ zufolge ist Ihre Kaisereiche, das Symbol deutscher Kraft, die Fusion zwischen den Orleanisten und Legiti⸗ ausdauernden Strebens und einigenden Gemein- misten nunmehr vollständig. 8 sinns, wachsen und bis in die fernste Zukunft ge[ Versailles. Der„Gaulois“ meldet: Ge— 5 5 sich 6 1 91 N neral Leflö geht als Gesandter nach Petersburg. elche beim anzen derselben zum Ausdruck ge- M is Gabri 5 4 i 1 5 sind, zum Segen der deutschen Nation er⸗ Beal Bl. eee ene ganisation der Armee beschloß mit Einstimmigkeit, Fürsten und Völker, sich seien Wachsthums erfreuen ee 3 g i orzuschlagen. an innerer Kraft zur gedeihlichen Förderung seines 1 2 Rochefort* am 3. Juni vor dem ad . e 1 hoc niedergesetzten Kriegsgerichte die Reihe Derer, Paste, Benn, 22, Ant 8 Wilhelm„welche der Aufreizung zum Bürgerkriege, zur Regensburg, Nach hier ecgentoßene e 5 beir ee 115 . 0 röffnen.— Di i i i Telegrammen von Offizieren des 11. Infanterie-* e e. r K regiments sind die Bayern, trotz des Friedens— Wie es heißt, würde Lambrecht Minister ee eee de e ee e een eee 5. 8 er, werden.— Einer in Paris angeschlagenen Be— zweifelten Durchbruchsversuch bei den bayerischen kanntmachung zufolge werden die Verbindungen Linien ausfübren, wurden aber kräftigst und ohne mit Paris vom 3. Juni ab vollständig frei sein. bedeutenden Verlust unsererseits zurückgewiesen.— 3. Juni. Die Nationalversammlung hat Straßburg. Am 1. Juni wurde bei der mit Einstimmigkeit einen Credit von 1,053,000 Fr. hiesigen Banksuccursaale die erste Rate der fran: für die Wiederherstellung des Hauses Thiers' be⸗ zösischen Kriegsentschädigung im Betrage von 40 willigt. Die zur Prüfung des Antrages auf Millionen Francs in Noten gezahlt.— Der hier Aufhebung der Verbannungsgesetze gewählte Com- anwesende Graf Moltke besichtigte die Festung mission ist fast durchweg der Aufhebung günstig. aufs Genaueste. In seinem Gefolge sah man Wie es heißt, würde der Antrag auf Verlängerung nach einigen süddeutschen Blättern den Comman- der Vollmachten Thiers' am Montag eingebracht deur des Ingenieurcorps, Generallieutenant von werden.— Die Entwaffnung, die Haussuchungen Kamecke, nebst General von Stiehle. und die Verhaftungen dauern in Paris fort, ohne Aus dem Elsaß. Die für die Verkehrs⸗ auf Widerstand zu stoßen. Die Kriegsgerichte Interessen, namentlich des Elsaß und Lothringens, werden Dienstag ihre Thätigkeit beginnen. Die dringend nöthige beschleunigte Regelung der Post⸗ beiden Paris-Versailler Eisenbahnen haben diesen verhältnisse mit Frankreich ist sofort nach dem Morgen den Dienst in derselben Weise wie früher Frieden in Angriff genommen worden; der General- wieder aufgenommen. Der Andrang der Rei⸗ Postdirector Stephan hat sich zu diesem Zwecke senden ist groß. Der Verkehr ist völlig unge⸗ bereits nach Frankfurt a. M. begeben. Derselbe hindert. Die Geschäfte in Paris kommen wieder wird zugleich die Vereinbarungen mit der großher- in Gang. zoglich badischen Regierung wegen definitiver— Der„Figaro“ veröffentlicht ein nament— Uebernahme des dortigen Postwesens in die Reichs- liches Verzeichniß von 49 Ausländern, welche der postverwaltung treffen; es kommt dabei namentlich Commune Hülfe geleistet haben oder selbst zu das Verhältniß dur Schweiz und zu Frankreich, so ihren Mitgliedern gehörten. Es finden sich da⸗ wie die Trennung des badischen Post⸗ und Eisen⸗ runter 22 Polen, 8 Italiener, 7 Deutsche, je 2 bahnwesens in Betracht, welches bisher zu Einer Spanier, Wallachen, Portugiesen, Amerikaner, Verwaltung verschmolzen war. und je 1 Aegypter, Belgier, und Holländer. Die aufgezählten deutschen Namen sind: Eschenlaub, Ausland. Fränkel, Herzfeld, Syneck, Thaller, Wetzel, Zengerle. Oesterreich. Wien. Sitzung des Reichs— In Havre arbeitet die antipreußische raths vom 2. Januar. Der Präsident theilt die Liga mit aller Rührigkeit; sie veröffentlicht die Antwort des Kaisers auf die Adresse des Abge— Namen und Wohnungen aller dort sich befindenden ordnetenhauses mit. Der Kaiser habe mit Be- oder ankommenden Deutschen, fordert die Einwohner friedigung die erneuten Versicherungen der Treue auf, keinem derselben eine Wohnung zu vermiethen entgegengenommen und erklärt, er theile vollkom- noch in Geschäftsverkehr mit ihnen zu treten, kurz, men die Ueberzeugung von der Nothwendigkeit, nicht Ein Wort mit ihnen zu wechseln, um ihnen den Verfassungskampf zu beendigen; er hege die durch eine solche Isolirung das Leben in Havre Zuversicht, daß es der Regierung gelingen werde, unerträglich und unmöglich zu machen. Eine gestützt durch das volle Vertrauen des Kaisers, vielleicht noch stärkere Triebfeder bei dieser Deutschen⸗ die stets wiederkehrenden Keisen im verfassungs“ hetze als der Haß ist der Brodneid. mäßigen Wege, wirklich in Abschluß zu bringen. Soisy. Aus Paris wird vom 2. Juni ge— Der Kaiser sprach die Erwartung aus, daß das meldet: Der freie Verkehr mit der Hauptstadt ist Abgeordnetenhaus auch seinerseits hierzu mitwirken[geordnet. Der Telegraphendienst für Private ist werde. noch nicht wieder hergestellt. Der Bischof Dupan⸗ — Nachrichten aus Florenz zufolge ist die loup ist zum Erzbischof von Paris ernannt. Die Spannung Frankreichs und Italiens ernsthaft. allgemeine Lage ist zufriedenstellend. Visconti Venosta verlangte in einem Schreiben.. Belgien. Brüssel. Das„Echo du Parle- an Thiers die Abberufung des französischen Ge- ment“ meldet: Felix Pyat und Grousset sind in sandten in Rom, Marquis d'Harcourt, wegen der Schweiz verhaftet worden. Die Nachricht effenkundiger Agitation gegen die Intentionen der ihrer Verhaftung wurde der belgischen Regierung italienischen Regierung. amtlich mitgetheilt.— Das Tribunal de Com- Schweiz Zürich. Die hiesige neue Kaserne merce hat sein Urtheil in der Angelegenheit wegen brannte in der Nacht vom 1. auf 2. Juni nieder. der definitiven Schuldtitel der letzten Pariser An⸗ EA 2 1 29 8 * 9 1 2 EA 3 8 8 8 E 58 EA FZZ IW Are 2 sagauas g wis 0 1 7 as *. . 6 N assen 4 2 1 d N dure 2 —— Die * Sn t.* dug aögtlief, 1 este 55 kr-. eier berg verhaftet, 97 ,. All 1 die gestern 888 en benaf Sol f. Seldalen gt. 18 lefolge ii 8 * und giti. 18 5 12. ln 1 Eeldet: Ge. 5 duni 5 85. 8 ikunigen u 2 r dit Rior. 888 ind— Mamigkeit, 5 tit Weh“ 28 u der den al Nuhr Dertr geklagt sind, ta nach Paris tet Niniser Nor dig frti scin. unlung bat 1„053,000 Fr 4 Tiers be⸗ Antrages auf gewahlle Con · 5 Ag. trlangerung J dsgebrach! asauchungen fort, ohne igtrichte Lu Mben diesen tilt vit früher Ati⸗ völlig unge⸗ nt Peder ein anten , vilcht dir er selbst j Aetn sich da Dach, t 2 Annilanti, chel, Jtag atttaß! 0 rüstullich di 70 Nfbendtl 1 Fuente mitten + zettel zu vertheilen. such, ihn für Rapoleon's Zwecke zu gewinnen, leihe gefällt, von welcher ein Theil durch die Commune realisirt worden war. Das Tribunal verurtheilt den Verkäufer, den Betrag des ihm gezahlten Preises zurückzuerstatten. hat gegen das Urtheil appellirt. — Der„Indépendance“ wird aus Paris über bonapartistische Umtriebe mitgetheilt: Ein angebliches Nationalcomite versuchte rothe Auschlag— Mac Mahon hat einen Ver⸗ Der Verkäufer mit einer Erklärung zurückgewiesen, worin es heißt: „Mein Degen gehört Frankreich, er steht keiner Partei zu Diensten.“ — Privatnachrichten der„ Indépendance belge“ zufolge wären Grousset und Ppat allerdings in der Schweiz verhaftet worden, aber aus der Haft entwichen und seitdem verschwunden; die schweize⸗ rische Regierung hätte erklärt, nicht zu wissen, was aus ihnen geworden sei. Großbritannien. London. Dem „Globe“ zufolge ist Victor Hugo hier eingetroffen. Italien. Florenz. Der Minister des Innern hat den Präfecten bezüglich der geflüch- teten Franzosen, welche nach Italien übertreten, Instructionen zugehen lassen. Hiernach sollen an der Grenze gegen diejenigen Flüchtlinge, welche sich nicht genügend legitimiren können, ernste Maßregeln ergriffen werden. — Im Senat erklärte der Minister des Aeußern, daß, wenn sich ein Urheber der Pariser Ereignisse in Italien einschliche, die Regierung sofort den Auslieferungsvertrag ausführen würde. Rom. Die päpstliche Corvette„Immacolata conceptione“ wird unverzüglich nach Toulon ab— gehen. Dieselbe überbringt vom Papste 60,000 Fr. für bedürftige Pariser, sowie mehrere Kisten mit geweihten Gegenständen für die zerstörten Kirchen. Rußland. Petersburg. General Lefloö ist an Stelle des Herzogs v. Noailles, welcher aus Gesundheitsrücksichten abgelehnt hat, zum französischen Botschafter in Petersburg bestimmt. — In Odessa wurde ein Complot entdeckt, wonach eine allgemeine Ermordung der Juden projectirt war. Es herrscht in Folge dessen hier große Panik. Amerika. Washington. Präsident Grant hat Baneroft zum Gesandten beim deutschen Kaiser teich ernannt. Die Staatsschuld der Union hat sich im Monat Mai um 4,439,000 Doll. verringert. Frankfurt. Am 31. Mai Vormittags kurz nach 10 Uhr brach in einem der ältesten Theile Sachsenhausens, in den Unterhäusern, im hinteren Theile des„Nad, Feuer aus, welches mit großer Schnelligkeit um sich griff und etwa 6— 8 Häuser einäscherte. Die erwachsenen Be— wohner waren meist nicht zu Hause, die Kinder wurden gerettet, das Mobiliar verbrannte. Aus der Provinz Starkenburg. Mit Fug und Recht wird in der Oeffentlichkeit ein größerer Schutz der Singvögel wie bisher verlangt. Hierzu würden aber die vorhandenen strafgesetzlichen Bestimmungen vollständig aus⸗ reichen, denn nach§. 368 pos. 11 des beutschen Straf⸗ gesetzes wird Derjenige, der unbefugt Eier oder Jungen von jagdbarem Federwild oder von Singvögeln ausnimmt, mit Gelostrase bis zu 20 Thalern oder mit Haft bis zu 14 Tagen bestraft. Es liegt also ganz in ber Hand des erkennenden Richters, in jedem vorkommenden Fall die volle Strenge des Gesetzes zur Geltung zu bringen. B. Bensheim. Am Dienstag nach Pfingsten tagte zu Bensheim die 12. Versammlung mittelrheinischer Schulmänner, zu ber sich Vertreter aus Aschaffenburg, Bensheim, Büdingen, Darmstadt, Frankfurt a. M., Hanau, Heidelberg, Lemberg, Mainz, Mannheim, Speyer, Weil⸗ burg und Worms, im Ganzen eiwa 36, eingefunden hatten. Nachdem Director Geyer von Bensheim als Präsident die Versammlung begrüßt halte, folgte ein längerer, interessanter Vortrag von Director Piderit aus Hanau über die zu gebende Einleitung in die Lektüre eines Sophokleischen Drama's, an ben sich kürzere Mit⸗ theilungen von Director Wiegand in Worms(zur deutschen Rechtschreibung) und Professor R umpf von Frankfurt(über die Aussprache des Lateinischen) anschlossen. Ein gutes Mittagessen bet van Gries und darauf ein Spaziergang durch das herrliche Schönberger Thal nach Auerbach vereinigte die meisten Theilnehmer bis zu später Abendstunde. Königswinter gegenüber in der Nähe von Mehlem (bei Bonn), wurde am Pfingstmontage ein Mann er⸗ mordet. Zwei der Thäterschaft dringend verdächtige In⸗ dividuen sind bereits verhaftet und nach Bonn trans⸗ portirt. Oeffentliche Aufforderung. 1087 Der am 6. Februar J. J. kinderlos verßordene Johannes Heinrich Bingel von Dorheim bat in einem gerichtlichen Testamente die drei Kinder, be— ziehungsweise Enkel des verftorbenen Konrad Gerlach von Dorbeim und die Ebefrau des Wilhelm Bingel von da, von den Kindern des in Ober⸗Rosbach verstordenen Philipp Stork dagegen nur die Ehefrau des Heinrich Schutt von Dorheim und den Johannes Stork von Friedberg zu Erben seines Nachlasses eingesetzt. Der an hierorts unbekanntem Wohnorte abwesende Bruder der betden zuletzt gedachten Erben, Georg Philipp Stork, wird daher hiermit aufgefordert, binnen drei Monaten über Anerkennung dieses letzten Willens dahier sich zu erklären, oder etwaige Erban— sprüche geltend zu machen, widrigenfalls Anerkennung der Gültigkeit des Testaments seinerseits unterstellt werde. Bad- Nauheim am 20. April 1871. Groß herzogliches Landgericht Bad-Nauheim. Ulrich, Schnittspahn, Landrichter. Landgerichts-Assessor. Edictalla dung 2130 Isaace Roßmann von Echzell hat angezeigt und bescheinigt, daß er nachfolgendes Grundstück der Gemarkung Melbach lur. Nr. Klftr. IV. 179. 59. Wiese im Pferch schon vor länger als 20 Jahren von Carl Magnus in Meldach, welcher dasselbe im Jatre 1846 von dem noch zur Zeit im Grundbuche als Befitzer eingetragenen Adam Weller in Wölfersheim käuflich an sich gebracht batte, erkauft und seiindem ruhig und in gutem Glauben besessen— somit durch Ersitzung erworben habe. Auf seinen Antrag ergeht an gedachten— unbekannt wo?— abwesenden Carl Magnus oder dessen Erben, sowie überhaupt an Alle, welche aus irgend einem Rechts— grunde auf dieses Grundstück Ansprüche bilden zu können glauben, hiermit die Aufforderung, diese sogewiß binnen zrist von 8 Wochen dahier geltend zu machen, als sonst die Anerkennung des gedachten Erwerbtitels des ZIsaae Roßmann unterstellt und demselben die zum Eintrag in das Mutations⸗Verzeichniß erforderliche Urkunde zugefertigt werden wird. Friedberg den 21. April 1871. eee eee Friedberg. e i tz. Edictal ladung 338 Ansprüche jeder Art an die unten nach Flur und Nummer verzeichneten Grundflücke find so gewiß binnen Wochen dahler anzumelden und zu begründen, gegen ⸗ alls die darüber stattgehabten Veräußerungen bestätigt zud in das Mutations⸗Verzeichuiß eingetragen werden. Gemarkung Wölfersbeim. ZJoseph Hechts Wittwe zu Wölfershelm. „ 020. J, 0 8. X. 382, Hungen den 23. Mal 1871. Großherzogliches Landgericht Hungen. Dr. JI e. An Magenkrampf, Verdau- ungsschwäche etc. etc. Leidenden 585 wird das seit beinahe 50 Jahren segensreich nitkeude Dr. med. Doecks' sche Heilmittel empfohlen. Schrift darüber grauis in der Expedition d. Bl. Das Mittel ist nur direkt zu bezlehen durch den Apotheker Doeels in Harpftedt b. Bremen(wohin derselbe inen Wohnsitz von Barnstorf verlegt hat) Ueberschuldung bei Gericht angezeigt. 1337 Wilhelm Westphal und dessen Ehefrau Katharine, geb. Schäfer, zu Oberissigheim haben ihre Zur Abwendung des förmlichen Coneurses wird Termin zum Güteversuch auf den 22. Juni d. J., Vormittags 9 dis 10 Uhr, in das Local des unterzeichneten Gerichte— Schloß straße Nr. 26— auber anberaumt. Die Gläubiger der genannten Westphal'schen Eheleute werden mit dem Bemerken bier u eingeladen, daß die Nichterscheinenden als dem Beschlusse der Mehrheit beitretend angesehen werden und ein etwaiger Vergleichsbescheid nur durch Anschlag im Gerichtslocal veröffentlicht wird. Danau am 20. Mai 1871. Königliches Amtsgericht Abtheilung II. Cöster. »dt. Störckel. —* 4** Holzversteigerung in den Gräflich Solms-Rödelheim'schen Waldungen. 1366 Mitwoch den 7. Junt l. J. werden in dem Forst⸗ redier Wickfladt, Otstrikt Abtswald, Kohlwäldchen, Hasenzabhl und Lindenboden, nachverzeichnete Holzsorti⸗ mente versteigert: 45 Stecken Buchen⸗Scheitholz, 35„ Eichen- 2 10„ Buchen Prügelholz, 20„ Etchen⸗„ 8„ Gemischt⸗ 10„ Nadel⸗ 5 80„Buchen⸗Stockholz, 50„ Eichen⸗ 1 41„ Gemischt⸗ 10„ Nadel⸗ 5 250„ Buchen-⸗Reisholz, 5„ Eichen⸗ 2 69„ Gemischt⸗„ 15„ Nadel⸗ 7 1400 Wellen Eichen⸗Durchforfsungs⸗Reisholz, 47⁵„ Nadel-⸗Reisholz, 12 Stück Fichten⸗Stangen. Zusammenkunft am Forstgarten und Anfang der Verfteigerung Vormittags präcis 9 Uhr. Wickstadi am 25. Mai 1871. Gräfliche Oberförsterel Assenhelm. Schal las. Arbeits ⸗Versteigerung. 1429 Freitag den 9. Junt l. J., Vormittags 10 Uhr, sollen in dem Gemeindehause zu Nieder-Weisel nachstehende Arbesten und Lieferungen unter den vor Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen versteigert und in Accord gegeben werden, namlich: fl. kr. 1) Schreinerarbelt, veranschlagt zu 1 2) Schlosserarbeit 93 3) Wagnerarbeit 0 4) Weiß binderarbelt 133 5) Sreinbrecherarbeit 8 6) Steinbelsuht 30— 7) Steinklopferarbett 3 8) Steinhauerarbeit 8 9) Maurerarbell 3 20 10) Sandlieferung 1 15 11) Kalklieferung 2 48 Butzbach am 4. Juni 1871. Der Beziksbauaufseher Burk. Holzversteigerung. 1401 Freitag den 9. Junt, Vormittage 9 Uhr, werden in dem Gräflich Leiningen'schen Walddistrikt„Jungfern⸗ wald“ 78 Stecken Eichen⸗Schälprügelbolz und 3525 Stück„Schälwellen oͤffentlich an den Meiftbietenden versteigert. Gegen genügende Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. September d. Z. gestattet. Schloß Ilbenstadt den 1. Juni 1871. Gräflich Leiningen'sche Rentei. Bier a u. Holzversteigerung in den Domantalwaldungen der Oberförsterei Eichelsdorf. 1224 Es werden verstelgert: 1) Montag den 12. Juni in Distrikt Geldkaute. A. Brennholz. Scheitholz. Prügelholz. Stockholz. Reisholz. Holzart. Si Buchen⸗ 198 1. Kl. 456 154 516 * 181JI.„. 5 5 Eichen⸗ 2—— Aspen⸗ 35 ½ 87— 10 B. Bau ꝛc. Holz. 4 Eichen⸗Stämme von 5½—28 Zoll Durchmesser und 25—35 Fuß Länge mit 191 Eudikfuß, 2 Aspen⸗Stämme von 15-17 Zoll Durchmesser und 20 Fuß Länge mit 80 Cubtkfuß. 2) Mittwoch den 14. Juni in den Distrikten Webersheim, Tlefesloch, Bieberwald, Heg⸗ wald, Vorderstes und Hinterstes Häsels: 4. Brennholz. Scheitholz. Prügelholz. Stockholz. Reisholz. Se ck e n., Holzart. Buchen⸗ 21 I. Kl. 24 31½ 547 . 41 II.„ 2 1. Eichen:— 1—— Aspen⸗ 10 1— 305 1 Eichen⸗Stamm von 10 Zoll Durchmesser und 40 Fuß Länge mit 31 Cubikfuß. Die Versteigerung beginnt an beiden Tagen Morgens präcis 8 Uhr, Zusammenkunft am Montag im Oiffrikt Geldkaute, am Mittwoch im Distrikt Tlefesloch fedes⸗ mal bei den ersten Polznummern. Das in den Diffrikten Bieberwald, Vorderstes und Hinterstes Häsels und Hegwald zerstreut fitzende Polz wird in Olstrikt Webers⸗ rain versteigert und wollen die Steigltebbaber sich solches vorber von Forffwart Adolph in Langd vorzeigen lassen. Micheldorf am 22. Mai 1871. Großherzogliche Oberförsterei Eichelsdorf. Heyer. Holz- Versteigerung. 1426 Donnerstag den 8. d. M., Vormittags 9 Uhr, werden im Gemeindewald Nieder⸗Rosbach, Disteikt Sang oberbalb der Chaussee, nachstehende Holzsortimente öffent⸗ lich metstbietend versteigert: 32% Stecken geschält Eichen⸗Prügelholz, 3282 Wellen„ Reisholz, 54 Gedund Ginstern, 19 Laste Allerletholz. Zusammenkunst an der Sang nächst dem Schlag. Nieder⸗Rosdach den 3. Junt 1871. Großherzogliche Bürgermeifferei Nieder Rosbach. Grob. Immobilien⸗Versteigerung. 1421 Freitag den 16. Juni, Vormittags 11 Ubr, sollen die dem Apotbeker Hermann Otto zu Rüdesbeim eigenthümlich zustehenden, in der hiesigen Gemarkung delegenen Immobilien, nemlich: a. 12 Ruthen 41 Schuh Hofrailhe in der Untergasse, zwischen Wilbelm Schmid und dem Kirchhof, Nummer 5846/1706 des Stockbuchs, b. 6 Ruthen 59 Schuh Garten bei dem Hause, zwischen dem Kirchhof und sich selbst, Nummer 1707 des Stockbuchs, o. 10 Ruthen 14 Schuh Acker auf dem Altendorf, zwischen Reinbard Knöpp Wittwe und Nicolaus Steten, Nummer 1714 des Stockbuchs, in dem Rathhause dahter zwangsweise zum drittenmal versteigert werden und wird bet dieser Versteigerung der Zuschlag unbedingt ertbeilt. Reichelsheim den 3. Junt 1871. In Auftrag: Gros berzoglichen Landgerichts Friedberg Großherzogliches Ortsgericht Reichelsheim. .. B. D. D. 4. Gerichtsmann No bl. Hofraithe- und Güter-Versteigerung. 1433 Montag den 19. Junid. J., Vormittags 11 Ubr, sollen in htefigem Rathhause die dem Bürger und Messerschmied Friedrich Jacob Schäfer gehörenden Immobtlien: Flur. Nr. Klftr. Gemarkung Friedberg. 1. 9. 157, 3. Hofraithe in der Stadt, 1. 8, 148. Grabgatten daselbst, 88. Grabgarten daselbst, 1 Grasgarten daselbst, . Grabgarten in den Mauergärten, 1. 5, f Acker an der Warte, 7. 55% 104. Acker daselbst, nochmals öffentlich meistble tend versteigert werden. Friedberg den 5. Juni 1871. In Auftrag: Großberzogliches Landgericht Friedberg Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Foucar. Hofraithe-Versteigerung. 1435 Donnerstag den 20. Jult d. J., Vormtttags 10 Uhr, soll in biesigem Rathhause die nachbeschriebene den Wolf Battenbergs Erben von Friedberg zu⸗ stehende Hofraithe Gemarkung Friedberg. Flur. Nr. Klftr. 2. 511. 12/10. Hofraithe in der Judengasse öffentlich meistbietend versteigert werden. Friedberg am 3. Juni 1871. In Auftrag: Großherzoglichen Landgerichts Friedberg Großberzogliches Ortsgericht Friedberg. Fenn. Güter⸗Versteigerung. 1434 Dennerstag den 20. Juli d. J., Vormittags 11 Ubr, sollen in hiesigem Rathhause die nachverzeichneten dem Messerschmied Friedrich Jacob Schäfer dahter gehörenden Güterstücke: Flur. Nr. Klftr. Gemarkung Friedberg. 5. 99,3. 127. Grabgarten an den Mauergätten, 7. 5,2. 317. Acker an der Warte, 7. 5,6. 194. Desgleichen. Friedberg den 3. Juni 1871. In Auftrag: Großberzoglichen Landgerichts Friedberg Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. J dene a k. Arbeits ⸗Versteigerung. 1428 Donnerstag den 8. Juni l. J., Nachmittags 2 Uhr, sollen zu Kirch⸗Göns in dem Gemeindehause nachstehende Arbeiten und Lieferungen unter den vor der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Be⸗ dingungen versteigert und in Accord gegeben werden, nämlich: fl. kr 1) Maurerarbeit, veranschlagt zu 28 45 2) Tüncher⸗ und Weißbinderarbeit 11— 3) Zimmerarbeit 13— 4) Dachdeckerarbeit 2 30 5) Schreinerarbeit 1 30 6) Groß ⸗Uhrmacherarbeit 45— 7) Lackirerarbeit 15— 8) Glockengießerarbeit 105— 9) Steinbrecherarbeit 26— 10) Steinbeifuhr 20 30 11) Aussetzen der Steine 5— 12) Zerschlagen der Steine 28— 13) 5000 Stück Russensteine zu liefern 62 30 14) Cementlieferung 9— 15) Sandlieferung 7 30 16) Kalklieferung 10— Butzbach am 3. Junt 1871. Der Bezirks-Bauaufseher Burk. Frische Repskuchen Botanisch e Loupen, 1437 Operngucker, Brillen ꝛc. ꝛc. neu angekommen bei L. Hanau, Hof⸗Uhrmacher und Goldarbeiter. we. PIAN08, g 6 Pariser Paris, Exposition universelle 1867. sowie selbstverfertigte, in allen Formen, empfeblen wir dem geehrten Publikum Unsere Vernichtung nebst Kostenverzeichniß im Betrage von 3267 fl. 57 kr. (163 fl. 24 kr. jährlicher Zinsenverlust) bet obiger Ausstellung, sowle unsere Klage an Se. Königl. Hoheit den Großherzog gegen den Co nmissär bei ge⸗ nannter Ausstellung, haben wir Herrn Anstoss, Ludwigsstraße, à 3 kr. zum Verkauf übergeben. Gebr. Schaubruch, 1384 Planofortefabrik in Mainz. Tapeten⸗Lager in Butzbach. 1393 Der Unterzeichnete empfiehlt sein neu errichtetes Lager in Tapeten und Borduren aus einer der besten Fabriken Deutschlands zu sehr billigen und festen Preisen. Die Aus- wahl ist so getroffen, daß ich allen Ansprüchen genügen kann.— Auch bringe ich meine Tapezier⸗ und Polsterarbeiten in gefällige Erinnerung und werde alle an mich gelangende Aufträge schnell und billigst in Ausführung bringen. f Ludwig Ferber, Ecke der Wetzlarerstraße am Marktplatz. 1438 bei Feine Christofl- und Neusilber-Cöffel und Bestecke in Etuis L. Hanau, Hof⸗Uhrmacher und Goldarbeiter. Glanz, der gegen die Nässe steht, ist bedingt bei Weitem eleganter, wie jeder lack, welcher keinen Farbezusatz enthält, also bei Wilhelm Sturmfels, Hof- Apotheker. Franz Christoph's Fußboden Glanz Lack. 1430 Dieser zum Anstreichen der Fußböden vorzügliche Lack ist ganz geruchlos, trocknet während des Streichens, hat dann sofort(ohne gebürstet zu werden) den schönsten bei richtiger Anwendung haltbarer und un⸗ andere Aufstrich. Derselbe besteht in gelb⸗ braunem Glanzlack, welcher einen feinen gelbbraunen Farbezusatz enthält, daher jede Farbe, die etwa der Fußboden hat, dadurch vollständig gedeckt wird. Ferner in reinem Glanz⸗ nur schönen Glanz gibt. Alleinige Niederlage Holz ⸗Versteigerung. 1425 Die am 22. Mai l. J. im blesigen Gemeinde— walde stattgebabte Hotzversteigerung ist genehmigt und der erste Fahrtag auf Mittwoch den 7. d. M. feftgesetzt worden. a Fahrtage find: Montaa, Mittwoch, Freitag von 7 bis 12 Uhr bis zum 30. d. M. Ober⸗Mörlen am 3. Juni 187. Großberzogliche Bürgermeisteret Ober-Mörlen. Jar Gebäude- Versteigerung. 1440 Freitag den 9. d. Mie., Vormittags 10 Ubr, sollen auf dem Büreau der Großberzoglichen Buürgermeiflerei Wisselsheim die im Oberhessischen Anzeiger Nr. 60 näher bezeichneten, der Gemeinde Wisselsbeim gehörigen Ge— bäulichkeiten, einer nochmaligen öffentlichen Versteigerung ausgesetzt werden. Wisselsheim den 3. Juni 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Wisselsheim u ber. Für Unterleibsbruchleidende. 1326 Die Vruchsalbe von G. Sturzen⸗ egger in Herisau, Schweiz, hat in Folge ihrer vorzüglichen Wirksamkeit bei Unterleibsbrüchen, Multervorfällen und Hämorcholden vielselulgsten Dank geerntet. Zahlreiche Atteste bestätigen eine vollständige Heilung selbst bet veralteten Fällen. Auf frankirte Anfrage wird Gebrauchs⸗ anweisung gratis versandt.— Zu beziehen in Töpfen zu fl. 3 sowohl durch den Erfinder selbft, als durch J. B. Lindt, Nachfolger, Apotheker, Schnurgasse 58 in Frankfurt a. M. 1432 Ein solider kräftiger Zapfjunge wird in Offenbach gesucht. Lobn 7—8 fl. per Monat. Kost, Logis und Wasche frei. Näheres bei Schneidermeister Mulch in Friedberg. Kegenschirme 45 in Seide, Alpaka und Baumwolle, zu sehr billigen 1214 billigft bei Georg Groß. 5 Hue Matjcs-Häring 1436 bei Wilh. Fertsch. Glück auf! 1423 25 bis 30 tüchtige Manganelsenerz Bergleute werden auf meiner Grude St. Wendel, Gambacher Wald bei Butzbach, gegen hohen Lohn gesucht. Hterauf Reflectirende wollen sich bei meinem Steiger Fach lnger in Pohl Göns oder Steiger Nordhosen auf dem Bergwerk melden. Limburg 1. Juni 1871. Jacob Unkelbach, Bergwerksbefitzer. Danksagung. 1431 Allen, welche unsern lieben Bruder, Schwager und Onkel 5. Ehristoph Menges 0 zu Grabe geleiteten, unsern innigsten Dank. Die Hirterbliebenen. eee eee Kirchen buch sauszüge. Evangelische Gemeinde. Getaufte: 28. Mai. Dem hiesigen Bürger und Kaufmann Johann Heinrich Flaschenträger ein Sohn, Johann Heinrich Wilhelm, geb. den 4. Mai. 1. Junt. Dem blesigen Bürger und Großh. Hof⸗ apotheker Wilheim Karl Görtz ein Sohn, Friedrich Wilhelm Theodor, geb. den 21. April. Beerdigte: 29. Mat. Jobann Heinrich König, biesiger Bürger und Tapezier, alt 62 Jahre, 8 Monat, 13 Tage, geff. den 27. Mai. 2, Juni. Johann Christoph Menges, hiesiger Bürger und Wagnermeister, alt 74 Jahre, 7 Monate, 24 Tage, gest. den 1. Juni. Preisen bei K. Friedrich, neben der Poft. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff.