ted zypotheta⸗ od, „ ockat. — 12 kr. n 7 kr. det Kaswahl bel „ 0 chile tlie, in Lincoln 1 Usugen. lung. Togegenꝰ bier dem ben mit tit dettudenen ert zu wemen acht dei werde, u cetllet und trtigtt Bohl ombs, tertt Pottes. ase, * 1 7 2 Groß. 0. E. del bürger⸗ 1 n federnden 9 tt. bl. — 18717 60 hg Samstag den 6. Mai. . N 53. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Zntelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samslag N Amtlicher Theil. Betreffend: Die Vertilgung der Maikäfer. Friedberg den 4. Mat 1871. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kteises und den Großherzoglichen Polizei-Commissär zu Wickstadt. Die außererdentliche Zahl, in welcher sich dieses Jahr die Mai— käfer zeigen, erfordert im Interesse der Landwirthschaft rasche und Wir beauftragen Sie daher durch öffentliche Bekanntmachung zur Einsammlung von Mai— energische Maßregeln zu deren Vertilgung. aufzufordern. käfern gegen eine von dem, zu diesem Behufe sofort zu berufenden, Betreffend Die Ausführung des Gesetzes wegen der Kriegsleistungen und deren Vergütung. i Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien Assenheim, Bauernheim, Bußbach, Dorn⸗Assenheim, Gemeinderath festzusetzenden, Vergütung aus der An die indessen 12 kr. für den Kumpf nicht übersteigen darf, unverzũglich Die Ablieferung und Vertilgung der eingesammelten Maikäfer hat unter Aufsicht zu geschehen. irre pr. Friedberg den 3. Mai 1861. Ilbenstadt, Langenhain, Bad⸗Nauheim, Nieder⸗Florstadt, Nieder-Mörlen, Ober- Wöllstadt, Schwalheim, Weckesheim. Unsere Auflage vom 7. März d. J, Amtsblatt Nr. 4., wollen Sie umgehend erledigen. Betteffend: Die Ausführung des Gesetzes über die Portofreiheiten im Gebiet des norddeutschen Bundes, bier die Aversionirung der von den Großherzoglichen Behörden in Nordhessen zu zablenden Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg 1) an die Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder- Weisel, 2) an dte Kirchenvorstände zu Lan genhain, Griedel, Nieder-Mörlen, Ober⸗Mörlen, Ober⸗Rosbach, Rockenberg, Weckesheim, Wölfersheim, 3) an die Schulvorstände zu Langenhain, Nieder-Mörlen, Ober-Mörlen, Ober⸗Rosbach, Ostheim, Rockenberg, Weckesheim und Wölfersheim. Wir sehen binnen 2 Tagen der Erledigung unserer Auflage vom 11. Februar d. J., Nr. 19 des Oberhessischen Anzeigers, bei Porto- ꝛc. ꝛc. Beträge. Ordnungsstrafe entgegen. 2 Ter a p p. Friedberg den 4. Mai 1871. Trapp. 5 Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. Heinrich Karl Hoffmann von Schwalherm ist als Gemeinde-Einnehmer der dasigen Geweinde ernannt und verpflichtet worden. Wilhelm Hoffmann J. von Oorheim ist als Leichenbeschauer für die Gemeinde Dorheim ernannt und in Pflicht genommen worden. Deutsches Reich. Darmstadt. Am 28. April wurde Ober⸗ lieutenant Koch im 2. Jäger-Bataillon zum Haupt⸗ mann, am 29. April Major à la suite Graf von Erbach-Schönberg zum Oberstlieutenant ernannt und dem Lieutenant à la suite Frei- herrn von Botzheim unter Entlassung von der Dienstleistung bei dem Ersatzbataillon 1. In- fanterieregiments der Charakter als Oberlieutenant ertheilt. f — Durch Decrete vom 28. v. Mts. wurde der Ober- Staatsanwalt bei dem Hofgerichte der Provinz Oberbessen Maximilian von Buri in gleicher Eigenschaft an das Hofgericht der Provinz Starkenburg versetzt, der Staatsan⸗ walt bei dem Bezirksstrafgericht Darmstadt Wil⸗ belm Maurer zum Ober Staatsanwalt bei dem Hofgerichte der Provinz Oberhessen und der Landgerichts⸗Assessor bei dem Landgericht Fried- berg Adolyh Steinberger zum Staatsan- walt bei dem Bezirksstrafgericht Darmstadt er- nannt. 1 Mainz. Am 1. Mai begannen vor dem Assisengerichte der Provinz Rheinhessen die Ver handlungen ber vielbesprochenen Octroi-Angelegen⸗ heit. Sieben Angeklagte waren vor den Schran⸗ fen erschienen. Die erste Sitzung befaßte sich ausschließlich mit Zusammensetzung des Hofes, Vorlesung der Anklageacte und des Verweisungs Urtheils, Vernehmung der Angeklagten über ihre Personalien und einer Auseinaadersetzung der zu beurtheilenden Fälle Seitens des Herrn General- staatsprocurators Dr. Belluc. — Vor dem Bezirksstrafgerichte ist nun auch in der Anklagesache gegen niedere Bedienstete der Ludwigsbahn wegen einfachen Diebstahls von Mi⸗ litäreffecten, Hehlerei und Gehülfenschaft an die⸗ sem Vergehen entschieden worden. Bei einem der Beschuldigten hat die Untersuchung ein ganzes Magazin von Decken, Montirungsstücken ꝛc. er⸗ hoben, und bildeten die Ueberführungsstücke einen recht ansehnlichen Haufen. Das Gericht verur- theilte die beiden Hauptbeschuldigten, nämlich jenen Inhaber der Militärdecken c., sowie den Ge⸗ hülfen, welcher zur Versendung der gestohlenen Gewehre nach Lüttich behülflich war, zu 4 Wochen Gefängniß, sieben andere zu 14, 10 und 1 Tag; zwölf Beschuldigte wurden freigesprochen. Außer- dem sind noch mehrere Beschuldigte vor die Assisen des nächsten Quartals verwiesen. Berlin. Elsaß⸗Lothringen soll bald eine Communalvertretung erhalten, die liberaler sein würde, als die von der Nationalversammlung in Versarlles für Frankreich angenommene. Eine Provinzialvertretung wird voraussichtlich später nachfolgen. — 2. Mai. In der heutigen Sitzung des Reichstags gab bei der Berathung des Gesetz— entwurfs, betreffend die Vereinigung von Elsaß⸗ Lothringen mit Deutschland, Fürst Bismarck fol gende Erklärung ab: Vor zehn Monaten wollte Niemand in Deutschland den Krieg, Alle aber waren entschlossen, den aufgezwungenen Krieg durchzuführen und Garantien gegen die Wieder- kehr der französischen Angriffe zu suchen. Frank, reich, im Besitz des Elsasses, bedrohte Deutsch⸗ land ununterbrochen. Am 6. August 1866 über- reichte mir der französische Botschafter das Ulti⸗ matum, Mainz an Frankreich abzutreten oder so⸗ fortige Kriegserklärung zu erwarten. Nur Na- poleon's Krankheit verhinderte den Ausbruch des Krieges. Während des letzten Krieges machten neutrale Mächte Vermittlungsvorschläge. Zunächst sollien wir uns mit den Kriegskosten und der Schleifung der Festungen begnügen. Dies genügte zurückgeschoben werden. Man schlug ferner vor, Elsaß⸗Lothringen zu neutralisiren. Dieser neutrale Staat würde aber weder kie Lust noch die Kraft besessen haben, im Kriezsfalle seine Neutralität zu bewahren. Wir mußten Elsaß mit Deutsch⸗ land zur Sicherung, des europäischen Friedens territorial vereinigen. Allerdings steht dem die Abneigung der elsaßzschringer Bevölkerung ent⸗ gegen; doch ist diese Bevölkerung auch kerndeutsch und bildete in Frankreich vermöge ihrer edlen deutschen Eigenschaften eine Art Aristokratie. Wir werden mit deutscher Geduld und Liebe diese Be⸗ völkerung wiederzugewinnen suchen, namentlich werden wir der Bevblkerung Gemeindefreiheit ge⸗ währen. Der Bundesrath werde alle vom Reichs- tag vorgeschlagenen Abänderungen mit Sorgfalt prüfen.„Arbeiten wir zusammen mit gegensei⸗ tigem Vertrauen!“ Nach kurzer Debatte wird der Antrag Bernuth's, die Vorlage an eine Com- mission von 28 Mitgliedern zu verweisen, fast einstimmig angenommen. Bezüglich der Petition des Kaufmanns Müller in Mainz, betreffend die schlechte Verpflegung der deutschen Truppen in Frankreich, hat die Commission anläßlich der ihr vom Bundescommissär gemachten Erklärung, daß für alle Truppen gleichmäßig die Gewährung der vollen Feldportion und außerdem noch eine Geld- zulage bewilligt worden, Tagesordnung beantragt. Im Verlauf der Discussinn nimmt Graf Moltke das Wort und erklärt, diese Klagen hätten größten theils ihren Grund in dem Mißmuthe der Sol- daten, daß sie nach geschlossenem Frieden durch die Unruhen in Frankreich gehindert würden, nach Hause zurückzukehren. Die Verpflegung der Truppen sei eine ausreichende und was die Ber- pflegung überhaupt anlange, so sei dieselbe in dem großen Kriege eine bisher unerhörte gewesen; die uns nicht; die Ausfallsbastion Frankreichs mußte Armee werde, davon sei er überzeugt, dies dank⸗ dar anerkennen. Der Commissions-Antrag auf Tagesordnung wird hierauf mit großer Majorität angenommen. Wil N betreffend die Besteuerung der Schlußscheine, wird nach kußzer Debatte zur Tagesordnung üb, ge· gangen, Bezüglich des von Wiggers vorgeschla⸗ genen Gesetzentwurfes, betreffend die Cautlons⸗ pflichtigkrit der periodischen Druckschriften und Entziehung der Befugniß zum Betriebe eines Preßgewerbes, wird eine zweite Berathung im Plenum beschlossen, nachdem Delbrück erklärt hat, daß er den Beschluß des Bundesrathes über diesen Antrag nicht mittheilen könne, da derselbe sich hiermit noch nicht beschäftigt babe, daß aber die verbündeten Regierungen seiner Ansicht nach sich nicht entschließen würden, aus dem System der Preßgesetzgebung einzelne Stückt he. auszuziehen. Im Falle der Erneuerung des französischen Handelsvertrags vor dem Friedensschluß wird Deutschland, wie verlautet, die Stellung der meist⸗ begünsligten Nationen beanspruchen. München. Die hiesige Nuntiatur beabsich⸗ tigt, der Regierung ein römisches Actenstück vor⸗ zulegen, in welchem auszuführen versucht wird, daß das Unfehlbarkeitsdogma die baperische Staats- verfassung nicht alterire. — Man sagt, es sti ein Abgesandter des Papstes mit Depeschen und speciellen Instruktionen auf dem Wege nach München, um zu verhindern, daß Professor Dr. Friedrich seine geiftlichen Funk⸗ tionen auszuüben fortfahre. 11300 — Das Gesuch des Dr. Friedrich, trotz der erzbischöflichen Communication seine geistlichen Funktionen als Hofbenesiciat fortsetzen zu dürfen, ist vom Oberhofmeisterstabe abschlägig beschieden worden. Straßburg. In französischen Blättern wird der jährliche Ausfall, den die französische Staatscasse durch dit Abtretung von Elsaß⸗Loth⸗ ringen erleidet, auf 59 Millionen Franken ge⸗ 2 t.. 4 14 f* Die Abschätzung der durch das Bombar⸗ dement unserer Stadt entstandenen Schäden hat, wie eine Zuschrift des„Niederrh. Kur.“ feststellt, Folgendes ergeben: Für die Stadt, den Bann und die Gemeinde Schiltigbeim beträgt der angegebene Schaden 59,993,103 Fr. Die Verification der Experten hat die Summe auf 49,517,581 Fr. vermindert. Die Reclamationen gegen die Ab⸗ schätzungen belaufen sich auf etwa 500,000 Fr., so daß sich ein Gesammtverlust von 50 Millionen herausstellen würde, vorbehaltlich der Controle der Centralcommission. — Die„Straßb. Ztg.“ veröffentlicht eine Verordnung des Generalgouvernements, betreffend die Errichtung einer Zolllinie an der Grenze gegen die Schweiz. — Außer Marsal sind von den festen Plätzen der erworbenen Landestheile auch Lützelburg und Lichtenberg zur Schleifung bestimmt. Für Pfalz⸗ burg, Bitsch, Neu⸗Breisach und Schlettstadt steh! hingegen die Entscheidung noch aus. Ausland. Frankreich. Paris, 2. Mai, Mittags. Das von dem„Moniteur, erwähnte Gerücht, wonach Dombrowski mit seinem Generalstabe gefangen genommen wäre, hat sich bis jetzt nicht bestätigt. Die Berichte des„Moniteur“ und der „Patrie“ über die in Issy stattgehabten Exeignisse sind gänzlich unrichtig. Die Versailler haben nie⸗ mals das Fort besetzt. Dasselbe wurde vielmehr von einer kleinen Zahl von föderirten Freiwil⸗ ligen um den Preis großer Opfer, wieder besetzt, Die Föderirten nahmen später den Versaillern sogar die 300 Meter von dem Fort belegenen Gräben ab, sowie eine von den Versaillern besetzte Barrikade auf der Linken des Forts, desgleichen den Kirchhof von Issy, von wo die Versailler sich auf Moulineaux zurückzogen. Die Föderixten versuchten hierauf die Position von Moulineaux wieder zu nehmen, wurden jedoch mit Verlust zu · rückgewiesen. 30974 — Abends. Berichte, welche von der Com- mune herrühren, sagen: Die Föderirten haben die Versailler aus ihren Positionen im Par! und Ueber den Antrag Wittmann's, ben. Neue Werke sind zu Issy errichtet worden, 15 diese Stellung stärker als je machen Heute Kirchhof von wo aus ihre Tirailleure die Aude Gosau tun 5 vertrie; der Kampf auf der ganzen Linie verhältniß⸗ mäßig„ Kanonen⸗ nnd Gewehrfeuer sind hauptsächlich auf der Seite von Ternes und Levallois vernehmbar. L Ein äußerst heftiger Kampf ist bei Issy entbrannt. Die Batterien der Regierungstruppen unterhalten ein furchtbares Feuer. Eine Anzahl Nationalgarden kehrten entmuthigt in die Stadt zurück. a L 3. Mai. Die Faubourgs Montmartre und Batignolles werden von einem Granatregen überschüttet.. Im- — Morgens. Die Commune verbreitet fol- gende Nachrichten: Moulin Saquet wurde in der vergangenen Nacht heftig angegriffen. Die Ver⸗ failler wurden zurückgeworfen. Ein Infanterie gefecht fand im Dorfe Issy statt. Die Versailler drangen bis zur Mairie vor, wurden aber als- dann wieder zurückgedrängt. Die Verluste sind auf beiden Seiten empfindlich. 8 — Die Versailler schieben ihre Annäherungs⸗ arbeiten mit wachsender Energie vor. Es scheint, daß der Entscheidungskampf unmittelbar bevor steht. Das officielle Journal der Commune theilt mit, daß die Commune einen Parlamentär nach St. Denis gesandt habe, um von der deutschen Milflärbehörde gewisse Aufklärungen zu verlangen. — Abends. Die Versailler verfolgen ihre Angriffsoperationen.— Ein preußischer Parla- mentär hat verlangt, daß die Garnison des Forts von Vincennes, wie die Friedenspräliminarien vorschreiben, entfernt werde.— Die Commune hat bei einer großen Anzahl von Notaren Siegel anlegen lasse. — Die Commune war genöthigt, auf Ver⸗ langen der Preußen die Garnison im Fort von Vincennes zu vermindern. Heute hat das Ge⸗ schütz⸗ und Gewehrfeuer auf der Seite von As- nisres, Neuilly und Gennevilliers nachgelassen, dagegen ist die Kanonade in der Richtung nach Vanvres, Issy und Montrouge sehr lebhaft Die Versailler beschießen besonders Vanvies mit großer Heftigkeit. In einer Reihe von Gefechten sind die Föderirten zurückgedrängt worden, und haben die Versailler in der vergangenen Nacht den Park und beinahe das ganze Dorf Issy wieder besetzt, sowie die Redoute zwischen Issy und Vanvres. Fort Issy wird gegenwärtig vom Süden und Westen don den in großer Nähe errichteten Ver⸗ sailler Batterien und von der Seite von Paris her von den im Park und dem Dorf verschanzten Versailler Truppen bedroht. Heute Nachmittag feuerte das Fort noch. Die Bewegungen der Versailler lassen einen nahe bevorstehenden heftigen Angriff auf das Fort Issy vermuthen. Versailles, 2. Mai, Abends. Die Kano⸗ nade dauert auf der ganzen Linie fort. Unsere Artillerie beginnt in Forts Issp Bresche zu schießen. — In der Nationalversammlung erklärte Picard, daß in vergangener Nacht und heute Vormitlag Operationen von großer Wichtigkeit bewirkt seien. Der Minister bestätigte die Besetzung des Bahn— hofs von Clamart und des Schlosses ron Issy und fügte hinzu, daß diese Resultate beträchtlicher seien, als die bisher errungenen Vortheile. Die Operationen würden fortgesetzt. — 3. Mat, Morgens. Eine lebhafte Kano⸗ nade wird gehört, jedoch versichert man, daß vergangene Nacht nichts von Bedeutung vorge⸗ fallen sei. Nachrichten aus Paris don 3 Uhr Morgens melden, daß die Journale den Wortlaut der am 30. April an das Fort Issy gerichteten Aufforderung zur Uebergabe veröffentlichen, sowie die Antwort Rossel's, in welcher derselbe erklärt, wenn man ihm aufs Neue eine solche beleidigende Aufforderung senden würde, so würde er den Parlamentär erschießen lasen.. — Mitternacht. In Versailles erwartete Alles, daß die Truppen der Regierung Paris mit Tagesan⸗ bruch besetzen würden. Drei Divisionen avancirten nach dem Boulogner Holze. Ein Armeecorps folgte den Vorposten. Umstände verhinderten dir Aus- fübrung des Angriffsplanes. 1 24. Mai, Morgens. Die Annäherungs⸗ arbeiten gegen das Fort Issy werden fortgesetzt. Die Besatzung 50 en kann nicht ent- kommen. Das Geschütz. und Gewehrfeuer dauert fort, jedoch hat sich bis jetzt nicht von Bedeutung ereignet. 60 Gefangene sind gestern in Versailles eingebracht.— Jules Favre ist in vergangener Nacht nach Brüssel abgereist, um die Friedens- verhandlungen zu beschleunigen.—„Soir“ theilt mit, daß der Procurator der Republik in Dreux an die Prinzen von Orleans die Aufforderung gerichtet hat, Frankreich zu verlassen. Lagny. Die fälligen Verpflegungsgelder in der Höhe von 19 Millionen sind am 1. Mai in Rouen und Amiens richtig gezahlt worden. Großbritannien. London. Die„Times“ melden aus Paris vom 3. Mai: Die Batterien binter Issy feuern ununterbrochen fort. Eine Re- rognoscirung der Föderirten nach Clamart wurde zurückgeschlagen. Pyat ließ gestern im Stadthaus Waffen vertheilen. Die Barrikaden werden von Weibern vertheivdigt. Das Bombardement der Südforts dauert mit voller Heftigkeit fort. — Im Unterhause wurde der Antrag Bright's, den Frauen das Stimmrecht zu verleihen, mit 220 gegen 151 Stimmen verworfen. Donaufürstenthümer. Bukarest. Ein Decret des Fütsten von Rumänien verordnet aus Ersparungerücksichten die Auflösung der dritten Bataillone der gesammten Infanterie und des ge · sammten reitenden Jägercorps. — Bei den Municipalitätswahlen in Bukarest erlitten die Rothen eine vollständige Niederlage. Metz. Die ungeheuren Schlachtfelder rings um Metz hören— nach den Schilderungen in dem Feldpostbriefe eines Berliner Landwehr⸗Pionniers— noch immer nicht auf, Stätten des Entsetzens und grauenvoller Kriegsarbelt zu sein. Wie aufreibend gewiß die großen Kämpfe der Augusttage vorigen Jahres gewesen us, heißt es in jenem Briefe, einen wie enisetzlichen Anblick die frischen Schlachtfelder damals mit ihren Tausenden von Todten und Verwundeten gewährt haben mögen und wie schrecklich unzweifelhaft die während der Belagerung aus den flachen, schlechtbedeckten Massengräbern aussteigenden Dünste ge⸗ wirkt baden müssen, der hohe Grad von Entsetzen, Grausen und Ekel kann damals doch nicht erteicht worden sein, der bei den gegenwärtig in der Ausführung begriffenen Desinfieirungsarbeiten 1 drei Wochen Tag für Tag auf uns Pionniere einwirkl. Das Aüshöhen schlechibedeckter scheußliche Miasmen ausathmender Massengräber, aus denen hie und da ganze Leichentheile unter dem vom Regen fortgewaschenen Erdreich hervorschauen, ißt noch eme verhältnißmäßig leichte und angenehme Arbeit zu nennen gegenüber der Aufgabe, diese äber theilweise zu öffnen, die halbverwesien verstümmelten Leichen tiefer zu legen, sie einzukalken, einzelne Koͤrper, namentlich von Offizieren, daraus hervorzusuchen und mehrere Kilometres weit zu transportiren oder gar den ganzen Leicheninhalt eines auf Felsboden angelegten Massengrabes zu sortiren und auf besset. geeigneter Stelle neu zu betten, wenn nicht, wie dies auch schon wiederholt angeordnet und aus⸗ geführt werden ist, das Wiederbegraben ganz fortfällt und die Leichen dafür auf einen Haufen gepackt, mit Theer und Petroleum übergossen und verbrannt werden, welcher letzteren Procedur allerdings aus sanitären Gründen der Vorzug zu geben ist. Nothwendig sind diese Arbeiten allerdings, weil sonst die Gegend ganz unbewohnbar werden würde. Allein das Loos, welches uns dabei betrifft, ist ein überaus hartes, fast unerträgliches. Der Leichengestank bat unsere Kleider bereits, so vollständig durchsetzt, daß wir ihn weder Tag noch Nacht los werden. Ekel und Enisetzen rauben uns Appetit und Schlaf; selbst der Brannt⸗ wein schmeckt uns nicht mehr und verfehlt seine Wirkung, da nach seinem Genusse die Phantasie im Schlafen und Wachen nur noch mehr mit den srausenvollen Bildern erfüllt wird, welche unsere scheußliche Arbeit uns vor Augen sührt. Das Traurigste aber ist, daß noch gar kein Ende dieser Tbätigkeit abzusehen ist, und daß wir alten Wehrleufe von der ersten Festungscompagnie des dritten Pionnier⸗Bataillons bis zur vollständigen Erledigung der Desoinficirung mittelst derartigen aufreibenden und ge⸗ sundheitsgefährlichen Arbeiten bei den Fahnen bleiben sollen, während längst schon viel jüngere Mannschaften anderer Waffengattungen singend und jubelnd an uns vorbeimarschirt sind, um in dir Heimath entlassen zu werden. Wien. Ein hiesiges Blatt meldet;„Eine Bande geflüchiete'r Franzosen hält sich im Owinsker Walde auf und hat sich daselbst vollständig als Räuberbande organi⸗ sirt, welche gewaltthälige Requisitionen vornimmt und vor der kein Fuhrwerk, kein Reisender, der den Wald passiren muß, sicher ist. Bei der Posener Commandantur liefen kürzlich ganz erschreckliche Berichte über das Treiben dieser Bande ein, so daß man es sofort für nothwendig erachtete, ein Detachement Soldaten, Jufanterie und Cavallerie, be⸗ hufs Absuchung des Waldes zu entsenden. Das Resultat nach. Mac Mahon ging um 11 Uhr Nachts zu dieser Expedition ist noch nicht bekannt.“ E 2 r are. Ein dererdnet aut g der dritten * des ge n in Bufareã Niederlage. — b bag un Ni em Ftltpofbriefe nuch immitt nicht Wü Ruegsarbel, im Kinyfe bet „ beißt is m Au bie frischen e den Tobirn wi trclich tus ben flachen, den Düne ge⸗ ttt dem ven Vea, i noch ent Arbeit pu lber bell weise un richten liejtt namentlich ven ttt Kilemeirts 17 Lrichenin ball 710 zu serien belun, wenn 20 Gulden n Rückständige Forderungen an das seitherige Reserve⸗Lazareth drs Johanniter Ordens 1160 find als am 5.„auf dem Friedberger nnn eser J. ee rden, worüber dem Eigentümer durch die Großherzogliche Bürger⸗ neisßetei Friedberg Auskunft er tbeilt werden kann. Schaafpferche⸗Versteigerung. 1161 Dienstag den 9. Mai d. J., Vormittags 11 Uhr, sollen in hiesigem Nalbbause 10 Schaaspferche öffentlich meistbietend versseigert werden. Friedberg am 5. Mai 1871. Groß berzogliche Bürgermeisterei Friedberg. aua. Arbeits ⸗Versteigerung. 1155 Mittwoch den 10. Mai, Vormittags 10 Uhr, werden auf dem Ratbhause zu Nleder⸗Rosbach die zur Herstellung im Kirchthurm erforderlichen Arbeiten on die Wenigstnehmenden in Accord gegeben, als: fl. kr. Mauxrerarbeit, It. Ueberschlag 49 44 immerarbeit 42 48 reinerarbeit 191 41 Weißbinderarbeit 58— englerarbeit 7— Dachdeckerarbeit 8 Friedberg den 5. Mai 1871. . Der Bezirks⸗Bauaufseher Schneider. Bekanntmachung. 1156 Die am 25. April und 4. Mat l. J. abgehaltenen dolzverfleigerungen im diesigen Gemeindewalde find genehmigt und ift Montag den 8. Mal(. J. der erße Fahclag; es darf sedech nur bei trockener Witterung Holz abgefabren werden. Södel am 5. Mai 1871. f Großherzogliche Bürgermeiflerei Södel. Reitz. Fichen⸗ und Buchen⸗Stammholz⸗ Versteigerung in der Oberförsteri Nidda. 1165 Montag und Dieustag den 15. und 16. d. M. sollen in dem Distrikte Lobwald— am Herbwalde und / Stunde von der Staatsstraße von Nidda nach Schotten und Unter Schmitten gelegen— versteigert werden: 535 Eichen⸗Stämme von 6½— 28½ Zoll mittlerem Durchmesser und bis zu 75 Fuß Länge, 50 Buchen⸗Stämme von 8— 10 Zoll mittlerem Durch⸗ messer und von 15—25 Nuße Länge, 3 Kiefern⸗ Stämme von 8— 10 Zoll mittlerem Durchmesser und 25 Fuß Länge. Am ersten Tage kommen hauptsächlich geringere Eichen, zu Bau- und Wagnetholz geeignet, und am zweiten Tage 100 meistens starke Eichen und die Buchen zum Ausgebote. Der Beginn der Versteigerung ist jedesmal Morgens präcis 9 Ubr. Nidda am 4. Mai 1871. Groß derzogliche Oberförsterei Nidda. rw. 7 Mein für die dicosabrige Saison wohlassortittes Tapeten⸗Lager beinge in empfehlende Eringerung. 1 Georg Groß. 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Zugleich möchte er dem den hiesigen Geistlichen von manchen Gemeindegliedern wiederholt ausgesprochenen Wunsche, daß ihre Predigten aus der Kriegszeit gedruckt werden möchten, seinerseits wenigstens tbeilweise entsprechen, wie demselben auch von andern Seiten schon theilweise enisprochen worden ist. Windecker's Brauerei. Lagerbier in Zapf und Versandt. Windecker' Lelsenkeller. Eröffnung Sonntag den 7. Mai, 1152 wozu ergebenst einladet H. Wettstein. Zum Gesten unserer Krieger! Samstag den 6. Mai, Abends 8 Uhr, Mufikalische Uarträge der Musik des Gesapheehe ung Frobsinn. Lagerbier. 1151 J. Bur ck. E Strohhüte, 2 Sonnen-& üegen f. chirme 505 Friedrich, neben der Post. Per schuß-& Credit- Verein zu Friedberg. (Ein get ragen e Genossen scha ft.) 11 Unsere Kasse ist von heute an des Vormittags von 9 bis 12 Uhr und 1 Nachmittags von 2 bis 4 Ubr an allen. offen. Friedberg den 1. Mai 1871. ewpsiehlt au teellen Preisen K. Der Vorstand: Hecht. Weis. Bekanntmachung. 1153 Von Beginn des Neuverkaufs an, demnächst durch die Kreisblätter veröffentlicht, wird der Preis der Braunkoßhlen⸗Klötze von Reihen und Haufen für sämmtliche Braunkohlen⸗Ber auf 13 kr. pro Centuer festgesetzt. 4 arne N Dorheimer,. d und Ossenhelmer Bergwerk im Mai 1871. Großh. Bergamt Dorheim. Fürsfl. Bergverwaltung. Gräfl. Bergverwaltung. Aechte Panama⸗Hüte, Stroh-, Filz⸗, Stoff⸗ und Seidenhüte, Sonnen- und Regenschirme L. Backes, Putz und Moden⸗Geschäft in Friedberg. Alle Sorten Hüte werden daselbst stets gewaschen, gefarbt und fagonirt. Er mus. 1162 bei Bei Binde 8 Schimp in Friedberg ist vorräthig: 1 1 N von von Witzleben. Preis 9 kr. Spetial⸗-Kurte von Elsaß bite von Ravenstein. Preis: 9 kr. Freiwillige Turner Feuerwehr. 1139 Sonntag den 7. d. M., Morgens präcis 6½ Ubr, Wund Steiger⸗Corps mit Geräthen und Ausrüstungen am Rathhause einzufinden. Falck. 1159 wird während der ganzen Badezeit täglich Vormitiags in Bad⸗Nauheim im Hause des Herrn Bernhard Schwab in der Park⸗ straß e zu sprechen sein. Kartons 1147 in vorschriftsmäßtger Größe zur Versendung von Packeten an 2 28llpelr in Frankreich find vorräthig bei Wilhelm Weis, nächst der Post. 2 Gesellen und 1 Lehrling 1158 sucht Holl. Rahm⸗Käse, Ementhaler„ Limburger„ 1125 Prima⸗Qualität, bei Georg Groß. 1004 Das Neueste in Strohhüten verkaufe für diesen Sommer sehr billig, und bitte um recht zahlreichen Zuspruch. Heinrich Diehl, usagasse. Einen Lehrling 1145 sucht Heinrich Heidt, Spenglermeifter. Todesanzeige. 1164 Freunden, Verwandten und Bekannten die traurige Nachricht, daß in der verflossenen Nacht meine liebe Frau Louise, geb. Stumpf, gestorben ist. Ihre Beerdigung findet Sonntag den 7. d. M., Nachmittags um 2 Uhr, statt. Um siille Theilnahme bitten Die trauernden plntetbltebenen. In deren Namen: Georg Friedrich Kopp. Kirchliche Anzeigen für Sriedberg. Evangelische Gemtinde. Sonntag Cantate. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Baur. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags: Herr Digconus Meyer. Nachmittags: Herr Pfarrer Diegel. Gottesdienst in der Burgkirche. Vormittags: 97 Pfarrer 2 (A ben d ma hl.) Nachmitiags: Fällt aus. Katholische Gemtinde. Samstag um 4 Uhr Nachmittags Beichte. 4. Sonntag nach Ostern. Vormittags: 10 Uhr Hochamt und Predigt. Nachmittags: ½2 Uhr Christenlehte und Andacht. Beginn des Gottesdienstes an den Wochentagen Mor⸗ gens 7 Uhr. Verantw. Nedact.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. (Hierzu Unterhaltungs⸗Blatt Nr. 18 und eine Beilage.) Specialkarte haben sich Spritzen ⸗ K. H. Friedrich, Schneidermeißer. 1 Elsaß und Deutsch⸗ beotheingen 8 Umag Aspire und uf b Grün Wutg Ju be 1 * fart b 21 enbeß ullgen Kirche elle ihrn 0 fl. Tiupp Auest er kid i beif And Fung den Naßn laß galion aß d loch l 8. Abend lehmt Dau nm 9 ihren I He if buten Uültend ur al egen beile b Uhr dantzeit täglich n Hause det der p ark⸗ — Lererdurg von d vortitzig dei a er sehrling ase, * en lig, und dite iebl, Ulageft. ing teglermeiftr. Aelsssten die tnt: Nacht iettrtn 01 5 Kopb. Veilnge. Deutsches Reich. Dar mstadt. Das Großherzogliche Regie- rungsblatt Nr. 15 enthält: I. Bekanntmachung Großh. Ministertums des Innern, die Bestäligung von Stiftungen und Vermächtnissen be— treffend. 902 Uebersicht der für das Jahr 1871 genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Bedürfnisse der israelitischen Religionsgemeinden des Kreises Offenbach. III. Desgleichen der israelitischen Religionsgemeinden im Kreise Alsfeld. IV. Uebetsicht der für das Jahr 1871 geuebmigten Umlagen zur Bestreitung det Communalbedürfnisse in den Gemeinden des Kreises Offenbach. a V. Desgleichen in den Gemeinden des Kreises Bens— eim. VI. Desgleichen in den Gemeinden des Kreises Mainz. VII. Uebersicht der für das Jahr 1871 zur Bestrei⸗ ung der Bedürfnisse der israelitischen Religionsgemeinden les Kreises Darmstad! genehmigten Umlagen. VIII. Oienstnachtichten. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 12. April dem Schulamtsspiranten Heußel aus Klein-Bieberau, im Kreise Dieburg, die evangelische Schulstelle zu Raibach, im Kreise Dieburg, zu übertragen; an demselben Tage den von dem Herrn Fürsten zu Isenburg⸗Birstein auf die Elementar⸗ debrerstelle an der Vorbercitungsschule der Realschule zu Offenbach präsentirten Schulamtsspiranten Reinig aus Pickenbach, im Kreise Bensheim,— den von dem Herrn fürsten zu Solms⸗Lich auf die evangelische Schulstelle zu Oben⸗Hörgern im Kreise Nidda, präsentirten Schulamts⸗ ispiranten Müller aus Bottenhausen, im Kr. Nidda,— ind den von dem Gemeinderath der Kreisstadt Grünberg tf die 1. evang. Knabenschulstelle zu Grünberg, im Kr. Grünberg, präsentirten Pfarramts⸗Candidaten Ferisch aus durg⸗Gräfenrod, im Kreise Vilbel,— für diese Stellen u bestätigen. IX. Dienstentlaffung. X. Concurtenzeröffnungen. Erledigt sind: 1) die ev. farrstelle zu Dauernheim, im Dek. Nidda, mit einem u 2197 fl. jährlich veranschlagten Einkommen, auf welchem ndeß eine jäbrliche Abgabe von 300 fl. zu Gunsten des Agemeinen evang. Pfarrverbesserungsfonds für die evang. kirche des Großherzogthums ruht; 2) die evang. Schul⸗ sselle zu Raibreitenbach, im Kreise Neustadt, mit einem jährlichen Gehalt von 300 fl. nebst einer Vergütung von 30 fl. für Heizung des Schullocals. — Für die baldige Rückkehr der hessischen Truppen aus Frankreich scheinen sich noch keine Aussichten eröffnen zu wollen. Ein kürzlich hier⸗ her dirigirtes Reserde⸗ Feldlazareth ist, obgleich hi dem gan normalen Krankenstand der Division bberflüssig, wieder zu dieser zurückberufen worden und haben die seither gänzlich sistirten Absen⸗ dungen von Exsatzmannschaften wieder aufgenom— den werden müssen. Hieraus und aus analogen Naßnahmen für andere Truppen schließt man, daß unsere Hessen aus dem Verbande der Occu— pationsarmee vorerst nicht entlassen werden, und daß die letztere in voller Stärke voraussichtlich noch längere Zeit in Frankreich verbleiben dürfte. Friedberg. Einem Briefe des„Mainz. Abendbl.“ von der hessischen Division ent⸗ nehmen wir folgende Stellen:„Doulaincoburt (paute-Marne), 26. April. Es ist nun beinahe un voller Monat, daß sich unsere Division in ihren Cantonnementsquartieten befindet, und Viele zu Haus mögen sich vielleicht keinen rechten Be- gtiff von dem Leben und Treiben unserer Sol— daten machen. Besonders angerehm und unter- haltend ist es allerdings nicht, und der Wunsch nur allzusehr gerechtfertigt, bald aus der hiesigen Gegend entfernt zu werden. Allein viel Lang⸗ utile hat man auch nicht. Des Morgens um 6 Uhr wird Tagesreveille geblasen oder getrom⸗ nil, je nach der Waffengattung, die in den ein- inen Orten cantonnirt. Dann bereiten sich die Soldaten ihten Kaffee, der von der Militärver⸗ waltung geliefert wird. Gegen 8 Uhr werden ßleisch, Brod, Reis, Kaffee u. s. w. in Empfang genommen. In verschiedenen Blättern wurde über sclechte Verpflegung unserer Truppen bitter ge— lagt. Im Anfange, als die Cantonnements- quartiert bezogen wurden, stieß die Verpflegung auf besondere Schwierigkeiten; man bedenke, daß uit uns in einem Lande befinden, in dem seit nun Monaten Krieg geführt wird, wo die ganze sanzösische und deutsche Heeresmacht sich aufhielt, un man wird dieß begreiflich finden. Ueber die Oberhel 2 ——— Verpflegung, wie sie jetzt unsere Soldaten erhal— ten, läßt sich nicht klagen, und gewiß essen die meisten derselben zur Zeit mehr Fleisch als sonst zu Hause. Trotzdem sind Gaben von zu Haus sehr erwünscht, und die nun zahlreich an- kommenden Liebesgaben aus der Heimath werden mit großer Freude angenommen, freudiger als Geld, da für Geld auf manchen entlegenen Ort schaften absolut nichts zu haben ist. Nach dem bescheidenen Mittagstisch wird exertirt und ma— növrirt, es werden die Soldaten auf's Vorzüg⸗ lichste geschult nach Hause zurückkehren. Die freie Zeit füllen unsere Soldaten mit Ausbessern und Reinigen ihrer Kleidungsstücke und Waffen aus; oft sieht man sie auch mit den Bauern hinaus— fahren, um diesen bei den Feldarbeiten behülflich zu sein, wobei unsere Leute es nicht unterlassen, denselben so gut als möglich begreiflich zu machen, wie es bei ihnen mit der Feldwirthschaft gehalten wird. Im Ganzen zeichnet sich das Departement der Haute-Marne durch eine gute rationelle Land— wirthschaft aus. Jeden Abend um 9 Uhr wird Zapfenstreich geblasen, und findet man nach dieser Zeit kaum noch einen Soldaten auf der Straße. Bei dieser Lebensordnung geht eben ein Tag nach dem anderen vorüber, so daß wir hoffentlich bald den Tag des Abmarsches erreichen. Unser Rück— marsch soll bereits vorgezeichnet sein, und würden wir den Mersch über Toul, Nancy, Forbach, bayerssche Pfalz, Worms nebmen, also den Weg zu Fuß marschiren. Bis Nancy sind es von hier höchstens 5 Tagesmärsche. Frankfurt. Der bevorstehende Frühjahrspferdemarkt verspricht, was die Pferdezufuhr anbelangt, der großartigste von allen bis jetzt stattgehabten Märkten zu werden. Es sind so viele Pferde aus Württemberg, Oesterreich, Hannover, Preußen, Mecklenburg, Ungarn angemeldet, daß die seither in Benutzung gezogenen städtischen und Privat⸗Stallungen nicht mehr ausreichen und der laudwirthschaftliche Vetein sich deßhald genöthigt sieht, die landwirihschaftliche Halle zu Stallungen einzurichten. Der Absatz der Loose zur Markt Lotterie ist ein sehr großer. Frankfurt. Man hat dabter einen Industrieritter ganz besonderer Art abgefaßt und hinter Schloß und Riegel gebracht. Derselbe machte sich ein Geschäft daraus, nächt— licher Weile die an den Ecken der Straßen angebrachten Briefkasten, so viel es möglich war, zu entleeren. Er eignete sich jedoch nur diejenigen Briese an, welche Rech⸗ nungen enthielten: diese quittirte er unter dem Namen des betreffenden Ausstellers und präsentirte sie zum Zwecke sosortiger Zahlung. Theilweise soll es ihm gelungen sein, alsbald die auf der Rechnung bezeichnete Summe zu erhalten. Offenbach. Vor einigen Tagen ereignete sich bier ein beklagenswerthes Unglück. Ein in einem Eisengeschäfte beschäftigter junger Mann stellie eiserne Stangen in Ord- nung, als plotzlich eine umfiel und ihm das Genick abschlug. Vom Taunus. Der Bau des neuen Feldberghauses ist jetzt mit Eifer in Angriff genommen worden und soll möglichst rasch seiner Vollendung entgegengebracht werden, Dieses neue Haus, welches unter gleichzeitiger Erhöhung des Thurmes mit dem alten verbunden wird, kostet fl. 10,000 und enthält neben einem Saal von 1287 Quadratfuß 11 Gastzimmet im ersten und im Dachstock 6 Mansarde-Kammern.— Der Bau eines Hauses auf den Alikönig, wofür bis jetzt etwa fl. 2000 zusammen find, kann bis jetzt noch nicht unternommen werden, da neben der Unzulänglichkeit der finanziellen Mittel noch forstwirthschaftliche und ökonomische Bedenken der Ausfüh⸗ rung wohl noch auf längere Zeit entgegenstehen. Aus Worms wird gemeldetz Die regnerische, für die Jahreszeit ganz milde Witterung ist dem Pflanzen reich sehr günstig, so daß die Fruchtfelder in unserer Gegend gut und gesund aussehen und bis jetzt nichts zu wünschen übrig lassen. Die Repspflanze war vor Wochen noch sehr zurück, hat sich aber durch die gute Witterung außerordent— lich rasch erholt und sieht jetzt recht üppig aus. In Ludwigshafen a. Rh. hat der Krieg eine großarsige Anstalt ins Leben gerufen. Die ganze dritte deutsche Armee, 280,000 Mann stark, soll ihren Weg in die Heimath über Ludwigshafen nehmen und hier gepflegt und gespeist werden. Der Staat hat deßhalb eine gran— diose Küche und Speiseanstalt erbaut, welche 8000 Thlr. kostete. Eine Dampfmaschine von 15 Pferdekräften ver— sieht die nöthigen gröberen Arbeiten, 9 große Kessel sind aufgestellt, darunter zwei Fleischkessel von je 1300 Litres Gehalt, dem entsprechend ein Wasser-, ein Gemüse⸗, ein Kartoffel- und 4 Kaffeekessel. Die Vorbereitungen sind der Art, daß alle zwei Stunden 1000 Mann gespeist werden können. Ein besonderes elegautes Ofstzierskasino ist für die Tage des Durchzugs hergerichtet worden. Aus der Pfalz. Der„Landauer Anzeiger? schreibt: „Aus dem Briefe eines in Metz garnisonkrenden Unter— 4 1 53. ——— offiziers an seinen Vater entnehmen wir, daß man am 24. April in Metz in dem Gewölbe eines Hauses von sehr schlechtem Rufe einen Unteroffizier vom 4. bayerischen Infanterie ⸗ Regiment, sowie drei preußlsche In santeristen auf schändliche Weise ihres Lebens beraubt, gefunden. Ebenso sand man vor 10 Tagen in der Mosel die Leiche eines preußischen Cürassiers und am 22. April die eines preußischen Infanteristen auf scheußliche Art verstümmelt. Außerdem vermißt man schon seit acht Tagen einen pteußi⸗ schen Feldwebel. Deutschenhaß soll das Motiv dieser Morde sein. Nürnberg. Am 29. April schlug der Blitz in die Wohnung des Philosophen Dr. Ludwig Feuerbach, der auf dem einsamen Schlößlein Rechenberg bei Nürnberg refidirt. Dadurch, daß sich die Magd kurz vor dem Blitz⸗ schlage aus der Küche entfernt hatte, wurde dieselbe vor sicherem Tode bewahrt. Eine Kiste mit Kleidern wurde versengt. Die Familie kam mit dem Schrecken davou. Berlin. Die Berliner Buchdruckergehülfen haben während des Krieges 3300 Thlr. für die Frauen und Kinder der zu den Fahnen einberufenen Collegen zu⸗ sammengelegt. Berlin. Für Jakob Venedey's Hinterbliebenen wird auf Anregung Dr. Löwe-Calbe's in Berlin ein Natlonalgeschenk gesammelt. Bis zum 22. April waren dafür 2404 Thlr. 29 Sgr. eingegangen. Es sieht zu et⸗ warten, daß die Summe sich noch um ein Erhebliches vermehren werde. Nord⸗ Amerika. Interessant sind die Ausschlüsse, welche die Verschiffungslisten der Vereinigten Staaten über die Neutralität Nord⸗Amerika's in dem deutsch⸗französischen Kriege geben. Nach denselben sind in der Zeit vom 3. September 1870 bis 28. März 1871 19 Dampfer mit Waffen und Munition von Newyork nach Frankreich expedirt worden und zwar enthielten die⸗ selben: 609,531 Musketen, 95,530 Büchsen, 41,750 Cara⸗ biner, 35,860 Pistolen, 21,760 Revolver, 116,982,954 Patronen, 10,800 Säbel, 10,925 Bajonnette, 420,000 Zündschnüre, 91 Feldbatterien, 109 Kisten Artillexiestücke, 13,982 Kisten Munition, 4775 Kisten Sattelzeug und 80,040 Tornister. In den Declarattonen war der Ge⸗ sammtwerth dieser Sendungen auf 14,617,886 Dollars Gold, ungesähr gleich 2,5000,000 Thaler angegeben. Aus Bombay kommt die Nachricht, daß Livingstone lebe, sein Befinden sei gut. Verloosung. München, 1. Mai. In der veutigen Ziebung der bayerischen 4% Prämien⸗ Anleihe fielen auf Nr. 12027 175,000 fl., Nr. 57575 28,000 fl., Nr. 93631 10,500 fl., Nr. 81681 2800 fl., Nr. 104996 93646 109156 und 15428 je 1400 fl. Brannschweig, 1. Mai. Bei der heute stattgehab⸗ ten 10. Serienziehung der Staats- Prämien⸗Anleibe wurden nachfolgende Serien gezogen: 275 397 468 512 702 789 867 912 997 1013 1052 1135 1192 1216 1219 1493 1737 1937 1966 2136 2283 2301 2750 2881 2954 3382 3643 3758 3763 3837 3884 3965 4214 4241 4336 4358 4427 4643 5076 5379 5543 5572 5889 5954 5957 6047 6332 6336 6699 6931 6933 7049 7316 7330 7545 7564 7988 8283 8296 8326 8374 8724 8972 9329 9584 9621 9658 9861. Gotha, 1. Mal. Bukarester 20⸗Fr.⸗Lodse von 1869. Bei der heute staltgehabten Ziehung fielen auf folgende Nummern vͤhere Gewinne: Nr. 81 Serie 1319 100,000 Fr., Nr. 62 Serie 1147 25.000 Fr., Nr. 22 Serte 7185 5000 Fr. Sonstige gezogene Serien: 654 1096 1147 1306 1319 1382 2921 3199 4191 4226 4965 5127 6128 und 7185. Die Zahlung erfolgt am 5. September. Lütticher Loose von 1860. Siebung am 1. Mai. Hauptteeffer: Nr. 59736 5500 Fr., Nr. 11134 3000 Fr., Nr. 21467 2000 Fr., Nr. 18808 1500 Fe., Nr. 4540 1000 Fr. Oldenburgische Eisenbahn Prämien⸗Auleihe. Ziehung am 1. Mal. Haupttreffer: Nr. 44005 35,000 Thlr. Nr. 110838 1000 Thlr. Die Verloosung des Gustav Adolf-Frauenvereins soll in hiesigem Rathhaus saale nächsten Dienstag den 9. Mai, Nachmittags 2 Uhr stattfinden. Die zur Verloosung kommenden Gegenstände werden daselbst Samstag den 6. d. Nachmittags von 2—6 Uhr, Sonntag den 7. d. Vormittags v. 11— 12 und Nachmittags von 2½—6 Uhr und Montag den 8. d. Nachmittags von 2—6 Uhr zur Ansicht des Publikums ausgestellt sein und laden wir dasselbe zu zahlreichem Besuche freundlichst ein. Der Vorstand. n Gras⸗Versteigerung 1116 Die Benutzung des Grases der Gräben und Orten an die Meißbietenden vergeben werden. 5 5 5* 2 0* ö f Boschungen der Staatsftraßen im Baubezitk Friedberg für 1871 sol an den unlen bemerkten Tagen und . s—s—2— Benennung Ababelungs⸗ — Der Versteigerung Bau- Namen 55 aussehber⸗ der„ en d Nummer 5 Tag. Stunde. Ort. Local. Bezteke. Bauausseher. Straßen. 2 bis 1 J Montag den 8. Mat 10 Uhr Morgens Butzbach N von Herrn I. Hölzer Gießen— Frankfurt 74 90 Melchior 2 Montag den 8. Mai 10 Uhr Morgens] Buß bach Nope von Herrn I. Hölzer b eee 253 266 J. Melchior utzba 3] Montag den 8. Mat 3 Uhr Mittags Eberstadt Wirthschaft von Hrn. Gerlach 5 Hölzer dee ee 233 253 utzba 1] Dienfiag den 9. Mai 10 Uhr Mortzens Bad⸗ Nauheim Gasthaus zum Pariser Hof II. u. III Weide und Stein Nieder⸗Mörlen— Usingen] 114 138,33 5 J Diensiag den 9. Mat 10 Uir Morgens Bad⸗Nauheim Gastbaus zum Pariser Hof II. u. III.] Weide und Stein[ Gießen— Frankfurt 10 20 125 1 6 J Dienssag den 9. Mai 3 Ubr Mittags Ober ⸗Rosbach Wirthschaft von rn. Ruppel] IV. Kreß Friedberg— Homburg 147 168,82 7 Mittwoch den 10. Mai 10 Uhr Morgens] Nieder⸗Wöllstadt Wirißschaft v. Hrn. Bechthold 8 7 u. 1 und Gleßen— Frankfurt 137 177 5 Schäfer 8 Mittwoch den 10. Mai 2 Uhr Mittags Cbausserbaus Wirihschaft v. Prn. Mörschels V., VII. u.] Konrad, Jäger und Nieder- Wöllddadt— Hanau 161 170 Ilbenstadt VIII. Stipp und 180 206,08 Ilbenstadt— Büches 175,16 204 Ilbenstadt— 0 190 1005 1. 11 Mo 0 ichels hei Gasthaus oft VII. Sti lbenstadt— Reichelsheim 0 9 Donnerstag den 11. Mai 11 Uhr rgens] Reichelsheim asth zur P pp Dae ee e 14578 78 10] Donnerstag den 11. Mai 3 Uhr Mittags Melbach Wirthschaft v. ru. Philippi III. Stein Berfladt— Friedberg 41127 1105 Bergwerkssftraße 0 5,06 11] Freitag den 12. Mai 9 Uhr Morgens Chausseebaus Wirihschaft von Hin. Hensel[ VI. Schäfer Gießen— Frankfurt 179 25 202 0 Dortelweil lund207 209.5 12 Freitag den 12. Mai 3 Uhr Mittags Ober ⸗Eschbach Brüsseler Hof XII. Michel Bonames— Homburg 16,70 13 J Montag den 15. Mai 9 Uhr Morgens Büdingen Gafthaus zum Stern XI. Klepensteuber Gießen— Gelnhausen 750 400 un 14 J Dienstag den 16. Mai 9 Ubr Morgens Lindheim Gafthaus zum Hessehaus IX. u. X.] Einhäuser und Met⸗] Ilbenstadt— Büches 225 285,16 tenheimer Hersfeld— Hanau 328,29 342 und3 49, 385,7 15. J Mittwoch den 17. Mai 9 Uhr Morgens Altenstadt Gafihaus zum Adler IX. Einhäuser Ilbenstadt— Büches 204 27 16 Mittwoch den 17. Mai 1 Uhr Mittags Stammheim Wirthschaft von Prn. Metzler] VIII.] Jäger Schwalhelmerhof— Nonnen] 168 183,52 Friedberg den 2. Mai 1871. slümpfen Groß herzogliches Kreisbauamt Friedberg. Re u g. Ka pital⸗Gesuch. 1075 Die Stadt Friedberg beabfichtigt mebrere Kapi talien bis zum Betrage von 3500 fl. aufzunehmen, deß⸗ fallsige Offerten wolle man alsbalt bei dem Unterzeich⸗ neien einreichen. Friedberg den 27. April 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Fouc ar. Oeffentliche Bekanntmachung. Betreffend: Schuldenwesen des Heinrich Herrmann von Ockstadt. 1129 Der Rubrikat hat am 18. Februar mit der Majo⸗ rität seiner Gläubiger ein Arrangement abgeschlossen. Unter Geftattung der Alten⸗Einsicht auf unserer Regt⸗ firatur werden die unbekannten Gläubiger aufgefordert, binnen 4 Wochen, vom Datum dieser Bekanntmachung gerechnet, ihre Forderungen anzuzeigen. Binnen gleiche Frist haben dieselben ihre eiwaigen Einwendungen gegen dieses Arrangement geltend zu machen, widrigensalls— unter Berücksichtigung solcher Einwendungen— nach 388 dem Arrangement die Genehmigung zu Theil wird. Friedberg den 26. April 1871. ene Friedberg. e i tz. Edictalla dung. 1130 Isaac Roßmann von Echzell hat angezeigt und bescheinigt, daß er nachfolgendes Grundstück der Gemarkung Melbach 1 Flur. Nr. Klftr. IV. 179. 59. Wiese im Pferch schon vor länger als 20 Jahren von Carl Magnus in Melbach, weicher dasselbe im Jahre 1846 von dem noch zur Zeit im Grundduche als Befitzer eingetragenen Adam Weller in Wölfersheim käuflich an sich gebracht hatte, erkauft und seitdem ruhig und in gutem Glauben besessen— somit durch Ersitzung eiworben habe. Auf seinen Antrag ergeht an gedachten— unbekannt wo?— abwesenden Carl Magnus oder dessen Erben, sowie überhaupt an Alle, welche aus irgend einem Rechts⸗ grunde auf dieses Grundfiück Ansprüche bilden zu können glauben, hiermit die Aufforderung, diese sogewiß binnen Frist von 8 Wochen dahter geltend zu machen, als sonst die Anerkennung des gedachten Erwerbtitels des n und demselben die zum g in da utations-Verzeichniß erford Urkunde zugefertigt werden wird. eee ene Friedberg den 21. April 1871. Groß herzogliches Landgericht Friedberg. Rei tz. Bekanntmachung. 1133 Die am 27. v. M. im hlefigen Gemeindewald abgehaltene Holzversteigerung ist genehmigt worden. Groß⸗Karden den 3. Mai 1871. Holz- Versteigerung. 1131 Montag den 8. l. M., Vormittags um 9 Uhr, sollen in dem hiesigen Gemeindewald 5 Stecken Buchen⸗Scheitholz, 775* Prügelbolz, 1„ Eichen⸗„ 44„ Buchen⸗Stockholz, 1„ Eichen⸗„ 41„ Buchen⸗Reishoiz, 8„ Eichen; 0 öffentlich meistbietend verstelgert werden. Die Zusammenkunft ist am Tanzplatz. Reichelsheim den 3. Mat 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Reichelsheim. Schmid. Holz-Versteigerung. 1132 Samstag den 13. Mai l. J. sollen in dem Cleeberger Gemeinde ⸗Altenwald folgende Holzsortimente versteigert werden: 86 Eichen⸗ Bau- und Werkholz Stämme, wobei sich mehrere zu Schreiner-, Wagner⸗ und Pumpen⸗ holz eignen, 18 Klafter Eichen, 56 Klafter Buchenholz, 50 Klafter Erdstöcke, 16 Karren Abraum. Die Zusammenkunft ist um 10 Ubr in der großen Schneise mitten im Altenwald und der Anfang wir mit dem Stammholz gemacht. Ferner Mittwoch den 17. Mai sollen im Cleeberger Gemeinde⸗Markwald, Diffrikt Senkertsberg, 2. und 3. Theil und Streitheck, versteigert werden: a 11 Stück Nadelholz⸗»Stämme, 82 Cubiksuß, 105„„ Gerüsthölzer, 200„ Leiterbäume und Hopfenstangen, 7 Klafter theils Buchen-, theils gemischtes Holz, 3„ Buchen Erdftöcke und 1000 Stück Wellen. Die Zusammenkunft ist in Weiperfelden und der Anfang um 10 Uhr im Senkertsberg 2. Theil an der Brandoberndörfer Niederwaldsgrenze. Indem kein weiteres Ausschreiben erfolgt, werden die Herren Bürgermeister um gefällige Bekannt- machung ersucht. Cleeberg den 2. Mai 1871. Der Bürgermeister Viehmann. Ein fetter Faselochse 1135 der Gemeinde FJauerbach b. F. gebörig soll Donnerstag den 11. Mal l. J., Vormittags 10 Uhr, auf dem Rathhause daselbst öffentlich meistbietend ver⸗ steigert werden. Fauerbach b. F. den 4. Mai 1871. Großherzogliche Bürgermeiflerei Fauerbach b. F. Helfrich. Großherzogliche. Groß Karben. 6 Hosenträger 503 billigst bei K. Friedrich neben der Post. Bekanntmachung. 1143 Wer Ansprüche an Georg Möckel II. in Fauer⸗ bach v. d. D. bat oder dessen Familie soll solche spezi⸗ ficirt dabier bis zum 15. d. M. bei Meidung der Nichtberücksichtigung bet der gerichlltchen Vermögensregulirung anmelden. Zahlungen sind gültig nur an Vormund Jobannes Möckel VI. in Jauer⸗ bach v. d. H zu leisten. Butzbach den 1. Mai 1871. 5 Großherzogliches Landgericht Butzbach. Dr. Gtlmer, Fresen ius, Landrichter. Holz⸗Versteigerung. 1136 Montag den 15. Mal er., von Morgens 9 Ubr ab, kommen irn Gräflich Stolberg⸗Ortenberg'schen Forsi⸗ distrikt Schönberg 15 Reviers Hirzenhain folgende Holzsortimente zur Vergeigerung: 38 Eichen Stämme, 11— 61“ lang, 7½— 24“ flark= 2882 Cubikfuß haltend, 1 Elsbeer⸗Stamm= 14 Cublikfuß haltend, 2 Kuschbaum Stämme 29„ 1 1 Fichte 16* 10 1 Stecken Eichen⸗Scheit, 15 05„ Prügel, 92 2„ Astreiser, 160„ Buchen⸗Scheit, 3 5 5„Anbruch, 114½*„ Prügel, 5 5„ Stammreiser, 868 ½ 4„ Astresser, 3 Erlen Prügel, 7 55„ Alftreiser, 3„ Sahlweiden⸗Buschreiser. Zusammenkunft dei Herrn Bürgermeister Uhl in Lißberg. Die Eichen sind sämmtlich von besonderer Güte. Ortenberg am 1. Mai 1871. Gräflich Stolberg'sche Nentkammer. Schmid t. Bekanntmachung 1134 Die am 21. und 22. April und 1. Mai in dem Ostheimer Gemeindewald abgehaltene Holzversteigerung bal die Genehmigung erbalten und ist der ecste Fahrtag auf den 11. Mal festgesetzt. Die Abfuhrscheine können am 9. und 10. Mal bet dem Rechner gegen Bürgscheine in Empfang genommen werden. Oftheim am 3. Mai 1871. Großherzogliche Bürgermelsterei Ostheim. Winter. Eine Scheuer 1126 hat zu vermiethen Wilhelm Bernbeck. 1060 Der Unterzeichnete hat ein möblirtes freundliches Zimmer zu vermiethen. Friedberg den 27. April 1871. E. Trapp IV., Hofgerichts⸗Advocat. Landgerichis⸗Assessor. 12 143 1186 1675 168 18352 119. 11 II. u dauer ol selche pez i⸗ bet Neitung der gtrichllichen ngen fn gilt „ ant richt Bußdach. ittstnint. ere Aer. kung. „ ctgert 9 llt erbeten dert he felt ent uns: l- * 721 paltend, 12 gampelmann auf Wilhelmshöhe und im Kyffhäuser. Dramatischer Scherz von Fr. Stoltze. 8 Preis 12 kr. Vorräthig bei Bindernagel& Schimpff in Friedderg. N. N. Levy in Frankfurt a. M., Katbarinenpforte I., Ecke des kleinen Hirschgrabens, 911 Lager fertiger Herrengarderobe in nur guten Stoffen und von gediegenster Arbeit. 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Mainz in Friedberg tine Niederlage meiner Maschinen übergeben und können solche zu obigen Preisen und unter vollständiger Garantie von demselben bezogen werden. G. Neidlinger, General-Agent der Singer Manufacturing Cie., Zeil 37, Frankfurt a. M. Die Union, Allgemeine Deutsche Hagel-Versicherungs⸗Gesellschaft. Grundkapital 3 Millionen Thaler, wovon Thlr. 2,509,500 in Aktien emittirt sind. Neßeeen uit. 1870 296,520, also derzeitiges Gesammtgarantie-Kapital: 2,806,020 Thaler. 1144 Diese Gesellschaft versichert Bodenerzeugnisse aller Art gegen Hagelschaden zu festen Prämien ohne Nachschußzahlung. Jede Auskunft über dieselbe wird ertheilt und Versicherungen werden vermittelt durch die unterzeichneten Agenten, welche gleichzeitig Agenten der Aachener und Münchener Feuer⸗Versicherungs⸗Gesellschaft sind, die mit der Unton in engster Verbindung steht. Friedberg und Nauheim den 1. Mai 1871. Louis Winheim. C. H. Wiegand. Holz ⸗Versteigerung. 1137 Dienssag den 9. d. M. werden von Morgens 9 uhr an im Domanfalwald Burgwald, Schlag XI, XVII und XVIII 100 Stück Buchen⸗Neisholz⸗Wellen, 14325„ Eichen⸗„„ 3263„ Acpen⸗ ꝛc.„* 4300 Gebund Ginstern. Mittwoch den 10. d. M., von Morgens 9 Uhr an, in dem Domanialwald-Distrikt Kellerberg, Schlag XVII und XX J¼ Stecken Fichten⸗Prügelholz, *.*„ Stockholz. 15 Stück„ Reisholz⸗Wellen, Eee Eichen · 4 4 1 Fichten⸗Stamm von 30 Fuß Länge und 6 Zoll Durchm sser= 8 Cubikfuß, 4 Stück Fichten⸗Stangen, zusammen= 10 Cubik⸗ fuß haltend, versteigert. Zusammenkunft am 1. Tage im Burgwald, Schlag XI, 7„ 2.„„ Kellerberg,„ XVII. Ober⸗ Rosbach den 3 Mai 1871. Großherzogliche 1 Ober⸗Nosbach. tra dt. Arbeits ⸗Versteigerung. 1154 Donnerflag den 11. Mat, Nachmittags 4 Uhr, werden zu Ober- Wöllstadt nachstehende Arbeiten versteigert: 1) Dachdeckerarbeit: Unterhaltung der gemeinheitlichen Gebäude ꝛt. ꝛc. auf die Dauer von mehreren Jahren, jährlich veranschlagt zu 9 fl. 48 kr.; 2) zur Unterhaltung der Ortsstraßen: das Brechen, Fahren und Zerschlagen von 8 Kbm. Steinen, veranschlagt zu 36 fl. 48 kr.; 3) zur Unterhaltung der Vieinalwege: 3. die Pandardeiten auf die Dauer von mehreren Jahren, jährlich veranschlagt zu 30 fl. 50 kr. Uebernehmer hat die Steine zu messen und einzudecken, welche jedesmal besonders ver⸗ gütet werden, d. Brechen, Fahren und Zerschlagen von 10 Abm. Steinen, veranschlagt zu 46 fl.; 4) Weiß binderarbeit Ausweißen von 2 Schulsälen, veranschlagt zu 14 fl. Friedberg den 1. Mai 1871. Der Bezirks⸗Bauaufseher Schneider. Die Gartenlaube. Nr. 18. Inbalt: Ein Held der Feder. Erzählung von E. Werner.(Fortsetzung.)— Ein Märtprer der Freibeit (Jakob Venedey). Von Max Ring.— Aus der Wander⸗ mappe der Gartenlaube. Nr. 8. Eine Befleigung des Großglockners. Von J. v. Trentinaglia.(Schluß.)— Erinnerungen aus dem heiligen Kriege. Nr. 3. Kriege⸗ rische Abenteuet einer friedfertigen Primadonna.(Forts.) — Unsere Batterie bei Werder's Corps. Erzählt von einem sächsischen Artilleristen. Mit Abbildung Berg⸗ übergang von Abtheilungen des Werder'schen Corps beiden Kämpfen vor Belfort. Original- zeichnung von Cbr. Sell.— Blätter und Blätden: Das neue Theater in Altenburg. Mit Adbildung. — Für Brillendedürftige. Von Dr. Süßbach.— Ein Epilog. Von L. S.— Kleiner Briefkaßen. 918 Eine geräumige, noch wenig gebrauchte Hundehütte if zu verkaufen. Wo? sagt die Exped. d. Bl. Durchsichtige Glycerinseise! 120 anerkannt bestes Mittel zur Verschönerung der Haut, empfiehlt in Stücken zu 4. 6. 9. 10. 12. 18 kr. Wilh. Fertsch. 5 8 2 823 aß 28 2 3 25 2 88 85 2. Die soeben erschienene Nummer 31 S 8 enthält; 8 8 80 1 Ankunft der ersten Fleischladung nach der Belagerung in St. Denis. Von unserm Specialartisten H. Lüders. — Wider den Erbseindl V. VI. Novelle von Ernst Wichert.— Eine Siegesfeier auf dem Watzmann. Mit Illustration von G. Sundblad.— Sechs Monate in sranzöfischer Gefangenschaft. IX— XII. Von unserm Berichterstatter Max don Schlägel.— Am Familien- tische: Erinnerungen aus der Belagerung von Parts. VI. Das erste Fleisch in St. Dents. Zu dem Bilde von D. Lüders. VII. Ein Parlamentär aus Pacis. Mit Illuflr. von W. Friedrich.— Der Krieg auf dem Spielplatze. Zu dem Bilde don E. Haertel.— Ein deulsches Friedenssest eim fernen Indien. Von G. Richter in Merkara in Kurg(Ostindien) Zu Bessellungen empfeblen sich Bindernagel 8 Schimpff in Friedberg. 10 4 1. ad Nauheim. 1050 Ich erlaube mix ein verebrliches Publikum, besonders meine hiesige werthe Kundschaft, darauf aufmerksam zu machen, daß zu der beginnenden Saison mein Lager wieder auf das Vollständigste assortirt ist und daß ich durch directen Bezug von größeren Quantitäten der bauptsächlichsten Arfikel, desonders Eigarren, Golonialwaaren, Delica⸗ tessen 1c. 2c. vollkommen im Stande bin, mit alleg reellen Geschäften in größeren Städten stets zu eoneurriren. Bei Engros⸗ Abnahme ent⸗ sprechenden Rabatt. Ph. J. Weiss. Flamm& Schmiede-Kohlen à 36 Kreuzer pr. Centner Bender& Schwarz. 1 Hamburg-Amerikanische packetsahrt- Actien-Geselscalt Directe Post⸗Dampfschifffahrt zwischen HAMBURG& NEW- TORK vermittelst der Post⸗Damofschiffe Cimbria, Mittwoch, 10 Mai. g Hammonia, Mittwoch, 24. Mai.. Westphatia, Miltwoch, 17. Mai.“ Morgens.] Thüeingia, Mittwoch, 31. Mai.“ Morgens. Passagepreise: Erste Cajüte Pr. Crt. Rthlr. 165, Zweite Cajüte Pr. Crt. Rihlr. 100, Zwischendeck Pr. Crt. Rthlr. 55. f Fracht L. 2.— pr. 40 bamb. Cubikfuß mit 15% Primage, für ord. Güter nach Uebereinkunft. Briefporto von u. nach den Verein. Staaten 8 Sgr. Briefe zu bezeichnen„per Hamburger Dampfschiff.“ Näheres bei dem Schiffsmakler August Bolten, Wm. Miller's Nachfolger, Damburg, sowie den alleinigen Generalagenten für das Großherzogthum Hessen 42 Carl Racké& Eie. in Mainz. Friedberg bei Chr. Hecht. 1070 bei Ungarische Prämi S en fl. 1032 Olese Loose, unßreitig zu den sichersten Lotterie-Papleren gehörend, sind von der königlich ung a⸗ rischen Regierung garantirt. Ziehungen am 5 Mai, 5. August, 15. November, 15. Februar. Haupttreffer: fl. 230,000, 200,000, 150,000, 100,000. ꝛc. ꝛc. Jedes Loos muß mit min desten z fl 104. gezogen werden. Die Gewinne erleiden keinen Steuerabzug.— Diese Loose sind bei allen Bank und Wechselhäufern des In- und Auslandes zum jeweiligen Tagescourse zu haben. Geschäfts-Empfehlung. 1024 Eine reichhaltige Auswahl in Buckskin zu Herren- und Knabenanzügen, leinenen und baumwollenen Hofsenstoffen, Tibet, Lüstee, leinenen und baum⸗ wollenen Schärz⸗ und Bettzeugen, Barchend, Zwillich, Cattun, Blaudruck, Hausmacher⸗- und schlesinger Leinen empfiehlt zu sehr billigen Preisen einrich Hartmann 9 Auer 1 Aachener und Münchener Feuer-Versicherungs-Gesellschast. 1143 Der Geschaͤfts stand der Gesellschaft ergiebt sich aus den nachstehenden Resultaten des Rechnungsabschlusses für das Jahr 1870: FEC ne 5,250,000.— Prämien- und Zinsen⸗Einnahme für 1870(excl. der Prämien für ee e 9 3 1 3,201,476. 42 Prämien⸗Reserven. „ 5,155,936. 27 8 fl. 13,607,413. 9 Versicherungen in Kraft am Schlusse des Jahres 1870„ 1,916, 905,382.— Mit dieser Bekanntmachung wird die Anzeige verbunden, daß die allgemeinen Ver⸗ sicherungs⸗ Bedingungen eine neue Abfassung erhalten haben, und bei den Agenten der Gesellschaft zur Mittheilung bereit liegen. Friedberg und Nauheim den 1. Mai 1871. ö Louis Winheim, H. C. Wiegand, Agenten der Gesellschaft. & Schimoff in Friedberg vor 4 Soeben sind die offtetellen Pariser Eilnzugs⸗ mä ue Clapier er 1 Binder nagel * Sieges- Festmarssch. un Beim Einzug von der 1 des 1. Garde⸗ Regiments gespieit. Componirt von F. W. Voigt. Preis für 2 Bände 30 fl. 7 77 4* 45⁵* 9 Pariser Einzugs- Marsch. Beim Einzug von der Mufik des Kaiser Franz Garde⸗ Regiments Nr. 2 gespielt.* Componirt von H. Saro. Preis für 2 Hände 27 kr. Beide Märsche wurden beim Einzug als die offt⸗ ciellen Armeemärsche ernannt und gespielt. Empfehlung. 1108 Den Damen hiefiger Stadt und Umgegend bier⸗ mit die ergebene Anzeige, daß ich mich dem von mir früher zu Gießen in sehr ausgedehnter Weise betriebenen Geschäfte als Kleidermacherin auch dahter zu widmen beabsichiige. Indem ich stets darauf bedacht sein werde, geschmackvolle und moderne Arbeit unter schneller und billiger Bedienung zu liefern, bitte um geneigtes Wohl⸗ wollen und Zuspruch a Friedberg. Frau Schömbs, wohnhaft bei Herrn Maurer Pottes. Glacé- Handschuhe, Militärhandschuhe, sowie Rauhleder- und Pil-d'Ecosse⸗Handschuhe 44 bei K. Friedrich neben der Post. Süße Orangen! Wilh. Fertsch. 906 bei 1056 Der Verkauf der Sparkochheerde neuester Consiruction, aus der Fabrik von Ph. Roeder in Darmstadt, ist uns für den Kreis Friedberg übertragen worden und halten wir uns bei Bedarf bestens empfohlen. Friedberg. David Grödel Söhne. Für Consirmanden. 1122 Große Auswahl in Gesangbüchern zu den billigsten Preisen bei Louis Weis, neben Windecker's Brauerei. Gesu ch. 1107 Ein ordentliches Dienstmädchen, welches bürger⸗ lich kochen kann, wird gegen hohen Lohn zu sofortigem Eintritt gesucht. Näheres bei der Expedition d. Bl. Steinkohlen, 691 namentlich auch Schmiedekohlen, verkauft zu billigen Preisen die Ziegelei am Bahnhof zu Nauheim. Maschinengarn und Eiunschlagbaumwolle, 231 sowie alle Sorten Strickgarne, empfehlen billigst Geschwister Schloß. Main⸗Weser⸗ Bahn. Provisorischer Fahrplan. Station Friedberg. Abgang der Bahnzüge in der Richtung nach Frankfurt: Gießen: 62² 88 3 900 746 12²⁶ 10⁵⁸ 18 50 * 82¹* 3 95 9⁵⁴ „Schnellzüge mii I., II. und III. Klasse. Courirzüge I. und II. Klasse. 1 1 Belt. 1 ö Undt. Otte