n* irsche, 2 Tuntt gegen Baͤckerei. en Intbutg em Pttis von etwaltung. farben e Jehannd 1 1 eben 7 Fe 7. Obel 5 10 Ludwig/ 7 labtih, ge⸗ Gaben, b. 1871. Donnerstag den 4. Mai. N 52. 15 er Anzeiger. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. sisch Friedberger Inkelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. — Nachverzeichnete Gesetze ꝛc. sind im Bundesgesetzblatt des Norddeutschen Bundes publieirt worden: Nr. 16. Nr. 628. Gesetz, betr. Die Verfassung des Deutschen Reichs. die Abzweigung der Postverwaltungsgeschäfte für Gebietstheile der Provinz Hannover.— Pr. 630 und 631. Vom 16. April 1871.— Nr. 629. Allerhöchster Erlaß vom 14. März 1871, betr. Consulernennung. Bie ku ann tim a chu 78. Betreffend: Die Tollwuth bei Punden. Nachdem ein Fall von Tollwuth bei einem Hunde zu Ossenheim, welcher daselbst und zu Friedberg mehrere Hunde gebissen haben soll, constatirt worden ist, haben wir die Einsperrung aller Hunde zu Friedberg, Fauerbach b. Fr. und Ossenheim verfügt. lungen unterliegen der Strafe nach dem unten abgedruckten Art. 361 des Poltzeistrafgesetzes. Zuwiderhand⸗ Herrenlos berumlaufende Hunde werden ein⸗ gefangen und, Falls sie binnen 24 Stunden von den Eigentbümern gegen Erstattung der Fütterungskosten nicht reclamirt werden, getödtet. Gleichzeitig schärfen wir die Vorschrift der im Abdruck folgenden Art. Friedberg den 3. Mai 1871. Art. 259. Wenn bei einem Hunde oder bei einem anderen Tbtere die Wuth (Vasserscheu) ausbricht, oder auch nur Anzeichen des drohenden Ausbruchs der Wutd sich einstellen, so ist der Etgentbümer oder Besitzer, oder derjenige, dessen Obhut das Thier anvertraut ist, sobald ihm dieses bekannt wurd, verpflichtet, das Thier gebörig zu verwahren und die Anzeige bei der Pollzeiverwaltungsbehoͤrde zu machen, widrigenfalls denselben eine Strafe von 5 bis 20 fl. teifft. Es ist zwar auch dem Eigenthümer u. s. w. eines von der Wutb befallenen Thieres unbenommen, dasselbe sogleich zu tödten, er muß aber auch in diesem Falle den Cadaver gehörig vetwabren und der Polizetverwaltungsbehörde die Anzeige machen, bet Vermeidung einet Strafe von 3 bis 10 fl. Art. 260. Ist ein Hund oder ein anderes Thier von einem wirklich oder auch rut dem Auscheine nach tollen Thiere gebissen worden, so ist der Eigenthümer 359 und 360 des Polizeistrafgesetzes ein. Großherzogliches Kreisamt Friedberg Trap p. oder Besitzer des gebissenen Thiers oder derjenige, dessen Obhut der letztere anver⸗ traut ift, sobald er davon Keuntulß erhält, verpflichtet, das gebissene Thier gehörig zu verwahren und den Vorfall zur Kenntniß der Posizelverwaltungsdehörde zu bringen. Ist ein Mensch von einem solchen Thiere gebissen worden, so ist derselde oder derjenige, dessen Obhut und Pflege er anvertraut ißt, verpflichtet biervon der Polheiverwaltungsdehörde oder einem Arzte die Anzeige zu machen. Unterlassungen dieser Vorsichtsmaßregel werden mit 1 bis 10 fl. bestraft. Art. 261. Sobald die Polizeiverwaltungs behörde, weil sich ein tolles Thier in der Gegend gezeigt, das Einsperren der Hunde angeordnet hat, so verfallen die⸗ jenigen, welche dieser polizellichen Aufforderung nicht alsbald Genüge leisten, in eine Strafe von 1 bis 8 fl. Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. Georg Koch von Nieder⸗Weisel ist als Fleischbeschauer für die dasige Gemeinde ernannt und in Pflichten genommen worden. Deutsches Reich. Mainz. Das„Mainzer Abendblatt“ ver- öffentlicht eine Zustimmungsadresse der Pfarr— geistlichkeit der Stadt und des Decanates Mainz an die Stadtpfarrer in München. Berlin, 1. Mai. Reichstag. Fortsetzung der zweiten Berathung des Gesetzentwurfe, betreffend die Haftpflicht der Eisenbahuen, Bergwerke 1c. Als ein neuer hinter§. 3 der Reglerungsvorlage einzu- schaltender Paragraph wird ein Antrag Lasker's angenommen, welcher die Entschädigung regulirt, falls der Getödtete oder Verletzte gegen den Unfall versichert war. F. 4 der Regierungsvorlage wird unverändert angenommen.§ 5 wird mit einer theilweisen Weglassung des Absatzes 1 und Weg— lassung des Absatzes 4 angenommen. Statt dessen werden als neuen Paragraph hinter§. 5 der Re— zierungsvorlage zwei Anträge Lasker's und Eysold's (Pirna) angenommen, durch welche den Gerichten die Entscheidung über die Höhe des Schadener— atzes, sowie über etwaig: Sicherheitsbestellung jugewiesen und der Zahlungsmodus des Schaden- ersatzes regulirt wird.§. 7 wird in der von Lasker beantragten Verfassung angenommen, wo— nach cine zweijährige Verjährung vom Tage des Unfalls, gegen Denjenigen aber, den der Getödtete unterhalten mußte, vom Todestage an stattfindet und die Restitution von Minderjährigen(restitutio in integrum) ausgeschlossen ist.§. 7 wird mit dem Zusatzantrag Lasker's angenommen, nach welchem dieses Gesetz auf die Seeschifffahrtsver⸗ hältnisse keine Anwendung findet. Hinter§. 7 wird als neuer Paragraph ein Antrag Lasker's angenommen, nach welchem die Bestimmungen des Gesetzes, betreffend den ob ersten Handelsgerichts- hof und die Zuständigkeit des Bundes-Oberhan— delsgerichts in Leipzig, auf die durch diese Ge⸗ sitzesvorschristen betroffenen Rechtsstreitigkeiten aus- gedehnt werden. f — Die„Spener'sche Zeitung“ meldet:„Die eis zum 15. April fälligen Verpflegungsgelder ind am 25. April von der französischen Regie- jung bezahlt worden.“ — Die„Kreuzzeitung“ bezeichnet die Mit⸗ theilung englischer Blätter, daß die Friedensver— handlungen von Brüssel nach Berlin verlegt werden sollen, als unbegründet. — Die„Provinzial Correspondenz“ bestätigt, daß Frankreich die für die Verpflegung der deutschen Truppen bis gegen Ende April fälligen Gelder gezahlt hat. Die„Prov. Corresp.“ bezeichnet als dringendste Aufgabe für die französische Re— gierung, unter allen Umständen die Brüsseler Ber- handlungen zu beschleunigen. — Der bisher dem kais. Civil-Commissariate attachirte Geheime Justizrath Schneeganz ist von dem Reichskanzler nach Berlin berufen worden, um an den Berathungen über definitive Organi— sation der Justiz in Elsaß-Lothringen Theil zu nehmen. — Bezüglich der Entlassung der Landwehr schreibt die„Kreuz⸗Ztg.“: Nach Abschluß der Friedenspräliminarien war bereits die Rückkehr und Entlassung der Landwehr angeordnet, die Anordnung konnte aber wegen der in Parts aus- gebrochenen Revolution nicht vollständig ausgeführt werden, so daß gegenwärtig noch etwa 30,000 Landwehrmänner Dienst in Frankreich thun müssen. Auch diese sollen nun in nächster Zeit zurückbe— rufen und dann sofort entlassen werden. Marburg. Die biesige juristische Facultät bat den Professor v. Döllinger in München zum Ehrendoctor der Rechte promovirt, wie es im Diplom heißt,„sowohl wegen seiner früheren Verdienste um das canonische Recht, als wegen seiner neulichen uneigennützigen, tapfern und stand⸗ haften Vertbeidigung der Rechte des Staates und der katholischen Kirche.“ München. Die zahlreich besuchte Studen- tenversammlung votirte ohne Discussion den von dem Studentencomite vorgelegten Entwurf einer Adresse an den Stiftsprobst Dr. Döllinger. Ein- ladungsschreiben zur Mitunterzeichnung der Adresse werden an alle deutschen, deutsch-öflerreichischen und schweizerischen Universitäten ergehen. Freiburg. Die Mitglieder aller Facultäten, mit Auenahme der theologischen, haben eine Adresse an Herrn v. Döllinger beschlossen. N Ausland. Oesterreich. Wien. Mehr als sechszig katholische Professoren der hiesigen Universität haben eine Zuschrift an Döllinger erlassen, in welcher sie denselben für seine Haltung in dem begonnenen Kampfe ihre vollste Anerkennung aussprechen. — Die badische Regierung hat officiell ange- zeigt, daß sie vom 1. Nov. ab die Gesandtschaft in Wien aufhebe.— Nach Berichten aus St. Petersburg ist die Versetzung der ganzen russischen Armee auf den Friedensfuß angeordnet. — Im auswärtigen Amte sind Telegramme des Grafen Hoyss, österreichischen Geschäftsträgers in Versailles, sowie des Major Kodolitsch, des Militär- Attachés in Paris, angelangt, die über- einstimmend den äußerst heftigen Beginn des Entscheidungskampfes melden. Die Regierungs- trupen greifen auf allen Punkten an und gewinnen entschieden an Terrain. Frankreich. Paris, 29. April. Das Geschützfeuer erreichte heute mitunter eine große Heftigkeit. Der Kampf in Neuilly und Asnisres dauerte ohne entscheidenden Erfolg fort. Der „Moniteur“ meldet, daß ein Corps von 12,000 Mann Versailler Truppen die Position von As- niöres umgangen habe und die Halbinsel von Gennevilliers bis zur Insel von Saint Quen be⸗ setzt hält. Unter den Gruppen der Nationalgar⸗ disten auf den Boulevards cursirten für die Sache der Conföderirten ungünstige Gerüchte; es scheint, daß ein Kampf auf den Wällen bevorsteht. Alle Vorbereitungen sind getroffen, um die Südforts verlassen und auf den Wällen, als zweite Ver- theidigungslinie, Widerstand leisten zu können. Man bat an der Porte d'Orleans und dem Thor von Vaugirard Batterien von 24 Geschützen er⸗ richtet. In den Quartieren Montrouge, Plaisance und Baugirard erwartet man ein Bombardement und beginnen die Bewohner derselben ihre Wohnungen zu räumen. Dae Fort von Issp ist noch nicht verlassen. — 30. April. Nur drei Delegirte der Frei⸗ maurer erhielten gestern die Erlaubniß, die Linie der Versailler mit verbundenen Augen zu passiren. Sie wurden von dem Versailler General Mon- taudon, welcher selbst ein Freimaurer ist, empfangen; derselbe ließ zwei Delegirte nach Versailles weiter reisen und sandte den dritten nach Paris zurück. Durch einen Befehl Cluseret's werden Sappeur⸗ und Genie ⸗Compagnien zu dem Dienst auf den verschiedenen Bastionen der Enceinte beordert. — In vergangener Nacht fand ein Gefecht bei Moulineaux statt. Die Regierungstruppen wurden hier zurückgeworfen und verloren 29 Ge⸗ fangene; während dessen rückte jedoch ein anderes Corps bis auf 200 Meter von den Gräben des Forts Issy vor. Das Fort befindet sich in einem trostlosen Zustande. Die Kasematten sind geborsten, die Schießscharten zerstört, 30 Geschütze von 60 demontirt. Auch ging die Munition für die Mi⸗ trailleusen aus. Gegen 5 Uhr Morgens brach unter der Garnison(300 Mann mit 30 Artilleristen) eine unbeschreibliche Panik aus. Die Artilleristen verweigerten dem Commandanten Mégy den Ge⸗ horsam, erklärten, das Fort nicht mehr länger halten zu können und vernagelten die Hälfte der Kanonen, worauf die ganze Garnison das Fort verließ. Mögy selbst begab sich nach Paris, stellte sich dem Centralcomite als Gefangener und er⸗ stattete diesem Bericht über die Lage des Forts, welches augenblicklich verlassen war. Cluseret, hiervon benachrichtigt, kam Mittags in die Stadt, um der Panik Einhalt zu thun, was ihm jedoch nicht gelang. Er beschloß gleichwohl, neue Truppen zur Wiederbesetzung des Forts abzuschicken. Die „Vengeurs“ von Paris marschirten bereits dahin ab. In Moulineaux dauert der Kampf fort. Auf der Linie von der Porte Maillot bis Asnidres herrschte den ganzen Tag vollkommene Ruhe. In diesem Augenblick beginnen vereinzelte Schüsse zu fallen.— Ein erwähnenswerther Zwischenfall er⸗ eignete sich bei St. Denis. Eine Escadron Chasseurs wurde von den Föderirten bis zu dem Dorfe La Garenne in der Nähe von St. Denis verfolgt. An der Brücke der Insel von St. Denis angekommen, wurden die Chasseurs durch die Preußen aufgehalten, welche zu feuern drohten, wenn die Chasseurs die Brücke beschritten. — Die Nationalgarden haben Fort Issy ge räumt, nachdem dasselbe ein furchtbares Bom ⸗ bardement auszuhalten hatte. Auf dem Marsfeld ist große Bewegung; 40,000 Föderirte sind. zum Abmarsch bereit.— Der Erzbischof von Paris ist heute in Freiheit gesetzt worden.— Die Proviant⸗ züge für Paris werden angehalten. — Abends. Seit 7½ Uhr diesen Abend ertönt eine furchtbare Kanonade und Gewehrfeuer auf der ganzen Linie von der Porte Maillot bis zum Montmartre. Alle Batterien der Föderirten feuern beständig in ganzen Salven. Seit dem Beginn des Bürgerkrieges wurde nichts dergleichen gehört. Man versichert, die Versailler begännen den allgemeinen Angriff auf der Westseite. Oko⸗ lowicz wurde durch die zufällige Entladung eines Revolvers schwer verwundet. — 1. Mai. General Cluseret wurde des Obercommandos enthoben und durch Rossel pro⸗ visorisch ersetzt. Nach dem„Cri du Peuple“ ver⸗ fügte die Executivcommission mit Genehmigung der Commune die Verhaftung Cluseret's. — Abends. Entgegen den Behauptungen der officiellen Mittheilungen scheint das Fort von Issy noch nicht von den Föderirten wieder besetzt. Man bemerkt in demselben Niemanden; das ganze Fort ist ein Trümmerhaufen.— Der„Moniteur“ er⸗ wähnt des Gerüchtes, daß Domorowski mit sei⸗ nem Generalstab in der vergangenen Nacht in Asnidres gefangen genommen sei. —„Reveil“ schreibt:„Die Versailler haben in ver vergangen Nacht das Fort von Issy an- gegriffen; sie sind mit Verlust zurückgeschlagen worden.“— Eine officielle Depesche meldet von 10 Uhr 40 Min.: Nichts von Bedeutung ist vor⸗ gefallen. Das Fort Issy, welches wieder besetzt ist, wurde von Neuem zur Uebergabe aufgefordert; die Aufforderung ist zurückgewiesen worden. In einer sehr bewegten geheimen Sitzung der Com- mune wurden schwere Anschuldigungen gegen Cluseret erhoben und es war selbst die Rede davon, Cluseret und Megy innerhalb 48 Stunden zu er⸗ schießen.— Berichten zufolge, welche von der Commune ausgehen, wäre Fort Issy keineswegs aufgegeben; dasselbe werde im Gegentheil in Ver⸗ theidigungszustand versetzt und große Truppen⸗ massen seien in dieser Gegend concentrirt. — Vor dem Point du jour haben die Ver- sailler neue Batterien demaskirt, mit welchen sie die Pariser Kanonenboote beschießen. Die Ver⸗ sailler nähern sich Paris immer mehr. — Der gestern begonnene Generalangriff auf die Stadt ist heute fortgesetzt worden. Die Natio- nalgarden haben das Dorf Issy mit einigen Ka⸗ nonen wikder besetzt, aber die sehr nahe gerückten Batterien des Feindes machen den weiteren Wider⸗ stand unmoglich.—„Vengeur“ behauptet ent⸗ gegen dem„Moniteur“, die Föderirten hätten das Fort Issy wieder besetzt und hielten ebenso Mou- lineaux und Moulin de Pierre noch besetzt. Versailles, 30. April. Thiers empfing gestern die zwei Parlamentäre der Freimaurer. Dieselben erklärten, ein bestimmtes Mandat nicht zu haben. Thiers ertheilte ihnen eine Antwort, welche mit seinen bereits bekannten Erklärungen übereinstimmt. Derselbe sagte: Niemand könne sehnlicher das Ende des Bürgerkrieges wünschen als er; sie möchten sich an die Commune wenden, um den Frieden herbeizuführen, welche denselben gestört habe. — 30. April, Morgens. Zwei Brigaden überfielen heute Nacht den Park, das Schloß und den Kirchhof von Issy, nahmen dabei acht Ge— schütze und machten circa hundert Gefangene. Die Föderirten hatten auf dem Kirchhof von Issy viele Todte und Verwundete. Unser Verlust be— trägt einige Todte und 20 Verwundete. Der Kirchhof von Issy liegt ungefähr 200 Metres von dem Fort entfernt, dessen Einnahme jetzt als nahe bevorstehend erscheint. — 30. April, Abends. Die Kanonade dauert an verschiedenen Punkten mit Heftigkeit fort. Etwa 150 Gefangene wurden in letzter Nacht gemacht, sowie 10 Kanonen erbeutet. Dieseben trafen trafen heute ein. — 1. Mai. Gestern Abend wurde ein Parla- mentär nach Issy gesandt, um es zur Uebergabe aufzufordern. Die Besatzung verlangte, daß ihr eine Frist bewilligt werde. Der Parlamentär kehrte zurück. Die Unterhandlungen werden wahr scheinlich heute wieder aufgenommen. — Fort Issy capitulirte. Die Auf- regung ist furchtbar. Der moralische Ein— druck des Falls von Issp ist groß. Die Insurgen⸗ ten halten sich für verrathen.(Diese Nachricht von der Capitulatiob des Forts Issy verweist sich nach unten folgenden Berichten als voreilig und unbegründet). — 1. Mai, Mittags. Heute Morgen um 10 Uhr hat das Fort von Issy die Parlamentärflagge aufgezogen. Ein Offizier hat sich hierauf dorthin begeben, um den Insurgenten die Bedingungen der Uebergabe zu überbringen. Alle Friedensunter⸗ handlungen sind entschirden abgebrochen. — 1. Mai, Abends. Nach Abbruch der Unterhandlungen ist das Feuer gegen das Fort Issy wieder aufgenommen worden und ist im Augen- blick sehr heftig.— In der heutigen Sitzung der Nationalversammlung bestätigte Picard, daß in Lyon Unruhen ausgebrochen waren, bei welchen der Präfect Valentin verwundet wurde. Die Ordnung sei wieder hergestellt. — 2. Mai, Morgens. In der vergangenen Nacht hat ein Bataillon Jäger den Bahnhof von Clamart mit dem Bajonnette genommen; derselbe war von zwei Bataillonen Föderirter besetzt, welche einen Verlust von 300 Todten erlitten. Wir haben nur einige Verwundete. Gleichzeitig griffen zwei Regimenter das Schloß von Issy, welches wir für den Augenblick geräumt hatten, an, nahmen dasselbe und machten 300 Gefangene, welche heute in Versailles eintreffen werden. Das Fort von Issy ist in Folge der Einnahme des Bahnhofs von Clamart und des Schlosses von Issy jetzt beinahe vollständig cernirt. — Das Gesammtresultat der Municipalwahlen ist im Sinne der conservativen Republikaner, d. h. günstig für das Gouvernement Thiers ausgefallen. Dijon, 26. April. Wie aus einem der „Krzztg.“ zugegangenen Schreiben eines Soldaten des pommerschen Füsilier⸗Regiments Nr. 34. her⸗ vorgeht, fanden dort die Besatzungstruppen vor einigen Tagen bei einer Haussuchung nicht weniger als 6000 Gewehre und außerdem eine ansehnliche Menge von Pulver und Patronen vor. Wie das Schreiben ferner mittheilt, finden fast allnächtliche Alarmirungen der Besatzung statt. Belgien. Brüssel. Die„Etoile belge“ meldet aus Paris vom 30. v. M., 7 Uhr Abends: Der Kampf dauerte bis zum Einbruch der Nacht. Das Bombardement von Issy ist sehr beftig; 2000 Granaten fielen in dasselbe, worauf es von den Föderirten geräumt wurde. Großbritannien. London. Das deutsche Friedensfest, welchem der deutsche Botschafter Graf Bernstorff beiwohnte, ist glänzend verlaufen. An demselben betheiligten sich ungefähr 2000 Men- schen. Ein eingetroffenes Schreiben des deutschen Kaisers wurde verlesen. — Aus Paris melden englische Blätter vom 30. April: General Biot, welcher mit Truppen von Cambrai nach Versailles gehen wollte, erhielt deutscherseits nicht die Erlaubniß, die Passage der Truppen zu bewerkstelligen. 8 Rußland. Die unerhörten Osterexesse des Pöbels von Odessa gegen die Juden haben nach Petersburger Berichten in den dortigen maßgeben⸗ den Kreisen große Entrüstung hervorgerufen. Der Kaiser hat Befehle gegeben, die Chess der Polizei⸗ und Militärbehörde zur Rechenschaft zu ziehen und falls sich ein Verschulden derselben herausstellen sollte, strenge Bestrafung eintreten zu lassen. *„ Friedberg. Die dahler internirt gewesenen fran⸗ zösischen Gefangenen sind nun in mehreren Transporten bis auf etliche 30 Mann in ihre Heimath zurückgekehrt. Dieser kleine Rest wird wohl auch in der Kürze den Heimgekehrten folgen. Die am letzten Sonntag abgegangenen 110 Mann sind, escortirt von einem Detachement unserer Jäger, nach Straßburg befördert und von der dortigen Bevölkerung mit Jubel begrüßt worden. Vor ihrer Abreise in das Innere Frankreichs wurden die Gefangenen von den Straßburgern gastlich bewirthet und auch unsere Jäger hierzu freundlichst eingeladen. Frankfurt. Verflossenes Jahr kam einer hiesigen Familie aus ihrem Cassaschrank bei einem Umzug eine bedeutende Summe in Staatspapieren, 8000 fl., hinweg. Alle Nachforschungen in dem Schrank und dei den in Verdacht gestandenen Personen blieben erfolglos. Am Samstag fand nun wieder ein Umzug statt; als des Nach⸗ mittags die Casse geöffnet wurde, lagen plötzlich die abhan⸗ den gekommenen 8000 fl. da. Die Platte, auf welcher sie gelegen, war nämlich wieder in ihre alte Lage zurückgefallen. Das Merkwürdigste an der Sache ist, daß kein Sachverstän⸗ diger gesehen, daß die Platte sich oben eingeklemmt hatte. r. Frankfurt a. M. Mit dem Eintritt der besseren Jahreszeit hat auch der Zoologische Garten sein Früh⸗ lingsgewand angelegt, die Thiere haben die Winterbehälter verlassen und erfzeuen sich der milden Luft und des Sonnen⸗ scheins. Schon ein oberflächlicher Blick auf den Thierbe⸗ stand des Gartens genügt, um sofort zu erkennen, daß weder die schweren Zeitereignisse noch der strenge Winter einen bleibenden nachtheiligen Einfluß auf das Institut zu üben vermochten. Viele Thiere haben sich nicht nur ganz vorzüglich gehalten, sondern sich in erfkeulichster Weise entwickelt und mitunter Junge gezeugt. In ersterer Beziehung heben wir besonders den männlichen Löwen hervor, dem an Größe, Stärke und Schönheit wohl kaum ein anderes in Gefangenschaft befindliches Exemplar gleich⸗ kommen dürfte, und in letzterer Hinsicht sei unter anderen die Geburt eines Bisons oder amerikanischen Büffels er⸗ wähnt, welche mitten im Winter während der stiengsten Kälte erfolgt ist. Aber auch an neu erworbenen Thieren fehlt es nicht. So ist eine junge Löwin angekauft wor⸗ den, welche sobald sie herangewachsen sein wird, was etwa bis zum nächsten Frühjahre der Fall sein dürfte, dem männlichen Löwen beigegeben werden soll, ferner ein Andenbär aus Chili, der sich von den übrigen Bären⸗ arten durch seine Körperform sowie eine eigenthümliche weiße Zeichnung im Gesicht unterscheidet. Nächst diesen ist der zierliche ostindische Muntjakhirsch zu erwähnen, sowie ein weißer mexikanischer Kranich. Fulda. Auf der Kassel⸗Bebraer Bahn entgleisie am Sonntag Abend der Nordbahngüterzug. Elf Wagen wurden zertrümmert, andere beschädigt. Mit Ausnahme leichter Conlusionen sind beim Beamtenpersonal keine Verletzungen vorgekommen. 0 b VBerloosungen. Wien, 1. Mai. Bei der heuligen Gewinnziehung der 1860er Loose fielen auf Serie 13670 Nr. 4 300,000 fl., Serie 5664 Nr. 14 50,000 fl., Serie 7054 Nr. 17 25,000 fl., Serie 8221 Nr. 11 und Serie 13453 Nr. 4 e 10,000 fl. 1110 Befft ihten weise laub die B. buche eingese att, d. wegen det dtulschen t Slauer don au Trappe welle, erhielt dit Pasagt Ofeicgest dit ta haben nach gen naßgeben⸗ gerufen. Der der Polizei · m zu ziehen * derausstellen u lasten. 1750 arten en Gras Versteigerung. 2 77 10 1116 Die Benutzung des Grases der Gräben und Böschungen der Staatsstraßen im Baubezirk Friedberg bem under ee Pee 9 0 zirk Frtedberg für 1871 soll an den unten bemerkten Tagen und 85 Der Versteigerung Bau⸗ Namen Benennung Ab theilungs⸗ 2 ausseher⸗ der der Nummer 6 Tag. Stunde. Ort. Local. Bezirke. Bauaufseher. Straßen. von bis 1 J Montag den 8. Ma: 10 Uhr Morgens Butzbach 0 von Herrn I. Hölzer Gießen— Frankfurt 74 90 Melchior 2 J Montag den 8. Mai 10 Uhr Morgens Butzbach g e von Herrn I. Hölzer Hessenbrückerhammer— 253 266 N f Melchior Butzbach 3 Montag den 8. Mai 3 Uhr Mittags Eberstadt Wirthschaft von Prn. Gerlach I. Hölzer peine unter 233 253 5 a Butzbach 4] Dienstag den 9. Mai 10 Ubr Morgens Bad- Nauheim Gafthaus zum Pariser Hof III. u. III Weide und Stein Nüever⸗Mörlen— Ulugen 114.138,33 5] Dienstag den 9. Mat 10 Uhr Morgens] Bad⸗Nauheim Gasthaus zum Pariser Hof III. u. III.] Weide und Stein J Gießen— Frankfurt 90 112 d11 129 6 J Dienstag den 9. Mai 3 Ubr Mittags[Ober Rosbach Wirtbschaft von ru. Ruppel IV. Kreß Friedberg— Homburg 1170 168.82 7 J Mittwoch den 10. Mai 10 Uhr Morgens] Nieder⸗Wöllstadt Wirtöschaft v. Hrn. Bechthold IV., V. u.] Kreß, Konrad und J Gießen— Frankfurt 137 177 g VI. Schäfer 8 Mittwoch den 10 Mai 2 Uhr Mittags Cbausseebaus Wirtbschaft v. rn. Mörschels V., VII. u.] Konrad, Jäger und] Nieder ⸗Wöllsadt— Hanau 161 170 Ildenstadt VIII Stipp und 180 206,08 2 175,16 204 5 lbenstadt— Reichelsheim 178 190 9 Donnerstag den 11. Mai 11 Uhr Morgens Reichelsheim Gafthaus zur Post VII. Stipp Ilbenstadt— Reichelsheim 190 214,03 a. Hingenheim Reichelsheim] 146,79 151.8 10 J Donnerstag den 11. Mai 3 Uhr Mittags[Melbach Wirthschaft v. Dru. Philippi III. Stein Berftadt—— a 12² 143 und 154 167,5 . 3 Bergwerks firaße 0 5.06 11 Freitag den 12. Mai 9 Uhr Morgens Chbausseehaus Wirthschaft von Hrn. Hensel VI. Schäfer Gießen— Frankfurt 17925 202 Dortelweil und 207 209,5 12 J Freitag den 12. Mai 3 Uhr Mittags Ober⸗Eschbach Brüsseler Hof XII. Michel Bonames— Homburg 0 16.7 13[ Montag den 15. Mat 9 Uhr Morgens Büdingen Gasthaus zum Stern XI. Klepenfienber Gießen— Gelnhausen 225 245 d250 274 14 J Dienstag den 16. Mal 9 Uhr Morgens Lindheim Gafihaus zum Hessehaus IX. u. X.] Elnhäuser und Met⸗Ilbenstadt— Büches 225 28516 teuheimer Hersfeld— Hanau 328.290 342 . f s und349 385, 15 J Mittwoch den 17. Mai 9 Uhr Morgens Altenftadt Gafihaus zum Adler IX. Einhäuser Ilbenftadt— Büches 204 217 16 J Mittwoch den 17. Mai 1 Uhr Mittage Stammheim Wirthschaft von Prn. Metzler VIII. Jäger Schwalheimerhof—Nonnen-]“ 168 18352 flümpfen Friedberg den 2. Mai 1871. Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg. Re u 5. Oeffentliche Aufforderung. 1110 Die in der öffentlichen Aufforderung vom 13. März d. J. in Nr. 33 d. Bl. unter Inserat 635 aufgeführten Befitzer der dort verzeichneten Immobilien wollen dieselben teils verpfänden, theils veräußern, theils ihren Erwerbtitel nachtragen lassen, weisen. glauben bilden zu können, aufgefordert, solche binnen 3 können sich aber über Es werden deshalb Dritte, welche aus irgend einem Rechtogrunde Ansprüche an diese Immobilien Erwerb derselben nicht urkundlich aus⸗ den Monaten so gewiß daher geltend zu machen, als sonst die Beräußerungsurkunden ohne Rücksicht auf sie bestätigt, deziehungsweise die detretbenden Theile im Grund- buche nach Maßgabe des Art. 29 des Gesetzes vom 21. Februar 1852 als vermuthete Eigenthümer werden eingeschrieben werden. Friedberg den 13. März 1871. Großberzogliches Landgericht Friedberg. RN 1 9. Oeffentliche Aufforderung. 1034 Forderungen und dingliche Rechte an den Nach⸗ laß des Bergmanns Johannes Schörr III. von Weckeeheim find innerhalb 14 Tagen dahier anzumelden, widrigenfalls sie bet Regelung der Vermögensverhält— nisse nicht berücksichtigt werden. Friedberg den 21. April 1871. Großherzogliches Landgericht Friedberg. Reitz, Pofmann, Landrichter. Landgerichts Assessor. Edietalla dung. Betreffend: Den Concurs des Conrad Becker von Buß bach. 1112 Nachdem von Groß herzoglichem Hofgericht der Provinz Oberhessen üdet das Vermögen der Conrad Becker's Eheleute zu Butzbach der förmliche Concurs erkannt worden ist, werden dessen gerichts⸗, sowie ge⸗ nichtsunbekannte Gläubiger zu dem auf Freitag den 23. Jun, Bormittags 9 Uhr, anberaumten Liqutdationstermin zur Anmeldung und Begründung ihrer Ansprüche an den Crider bei Mei⸗ tung des, ohne besonderes Präclusipdecret, erfolgenden Ausschlusses von der Concursmasse hiermit vorgeladen. Zugleich soll in dieser Tagfahrt über Zustandekommen tines Arrangements Bestellung eines Massecurators, Bersilt erung der Masse und Wahl eines Gläubiger⸗ ausschusses verhandelt werden und werden die aus⸗ hieibenden oder durch genügend Bevollmächtigte nicht vertretenen Gläubiger als den von der Mehrheit der ürschienenen gefaßt werdenden Beschlüssen beigetrrten angesehen werden. Butzbach den 29. April 1871. Großherzogliches Landgericht Butzbach. Dr. Gilmer, Könkger, Landrichter. Landgerichts⸗Assessor. Versteigerung alten Bettstrohes. 1115 Freitag den 5. d. M., Morgens 9 Ahr, wird das elle Stroh aus den Betten der Mannschaft der Ersatz— Compagnie des 1. Jägerbataillons, etwa 500 Stroh ace, in den beiden Casernen meistbietend gegen gleich iaate Zahlung verfteigert. Die Versseigerung findet zuerst in der Burgtaserne statt. Friedberg den 2. Mai 1871. Giobbemoalich, Rn Bekanntmachung 1113 Die am 26. v. M. in den Domanialwald⸗ distrikten mittlerer und hinterer Koppel abgebaltene Holzversteigerung ist genebmigt worden.— Die Abfubrscheine können vom 9. d. M. an bei Grobber⸗ zoglichem Rentamt Friedberg in Empfang genommen werden.— Der erste Fahrtag wurde auf den 10. d. M. und das Ende des Absuhrtermins auf den 21. Juni d. J. festgesetzt. Die Polzabfuhr ist nur bel trockener Witterung gestattet. Butzbach den 1. Mai 1871. Großherzogliche Oberförsterei Poch-Weisel. Dilt mar. Oeffentliche Aufforderung. 1120 Nachdem die Ehefrau des Christian Alettet II. von Bad⸗Nauheim mil den gerichtsbekannten Gläu— bigern ihres Ehemannes zum Zweck der Abwendung des formellen Concursprozesses einen Stundungsvertrag ab- schlossen hat, dessen Eipsicht den Interessenten in der Landgerichts Registratur zu nehmen freisteht, ergeht an etwaige gerichtsunbekannte Gläubiger die Aufforderung, binnen 4 Wochen ihre Forderungen anzumelden und beztehungsweise ihre Einwendungen gegen ibren Bei⸗ tritt zum Arrangement vorzubringen, widrigenfalls das ⸗ selbe bestätigt werden wird. Bad⸗Nauheim am 28. April 1871. eßpfassk e evg Bad⸗ Nauheim. rüch. Arbeits- Versteigerung. 1117 Freitag den 3. Mal, Nachmittags 2 Ubr, sollen auf dem Rathhaus zu Ofsenheim zur Unterhaltung der Vieinalwege an die Wenigstfordernden in Accord gegeben werden: 1) Die jäbrlichen Pandarbetten auf die Dauer von mehreren Jahren, 2) das Brechen, Jahren und Zerschlagen don 120 Kbm. Steinen, 3) Planirarbelt am Weg nach Nieder⸗Wöͤllstadt, 4) verschiedene Grabenteinigungsarbeiten. Frtedberg den 2. Mai 1871. Der Bezirks- Bauaufsseber Schneider. Frische Repskuchen 6% billigt bei Georg Groß. Arbeits- Versteigerung. 1119 Samstag den 6. Mai l. J., Nachmittags 2 Uhr, werden auf dem Rathhaus zu Ockstadt folgende Ar⸗ delten veraccordirt: I. Zur Unterhaltung der ersten Schulbofraithe. 1) Sclosserarbeit, veranschlagt zu 60 fl.— kr. 2) Steinhauerarbeit„„ 3) Maurerarbeit Ne, 4) Dachdecktrarbeit 15„— II. Unterbaltung der Ortsstraßen und Vicinalwege 1) Die jährlichen Handarbeiten auf den Vitinalwegen auf die Dauer von mehreren Jahren, 2) Brechen, Fahren, Zerschlagen und Messen von 60 Kbm. Steinen in die Ortsstraßen 3) desgleichen auf die Viclnalwege 160 Kbm., 4) Pflasterarbeiten, veranschlagt zu 3 sle, 5) Weißdinderarben 3 III. Grabenreinigungsarbeiten 40„ IV. Herffellung des Wasser-Reserve⸗Teichs. 1) Zunmerarbeit 19 fl. 12 kr. 2) Schlosserarbeit 30 3) Erdbelfuhr zum Damm. Friedberg den 1. Mai 1871. Der Bezirks- Bauaufseher Schneider. Versteigerung von Handarbeiten. 1118 Samstag den 6. Mai l. J., Nachmittags 3 Uhr, sollen die Handarbeiten auf den Vieinalwegen in der Gemarkung Straßbeim auf die Dauer von mehreren Jahren an den Wenigstnehmenden in Accord gegeben werden. Ueberschlag beträgt jährlich 16 fl. 12 kr.; Versteige⸗ rung im Rathbaus zu Ockftadt. Das Messen der Unterhaltungsfteine und das Eindecken derselben wird besonders vergütet. Friedberg den 25. April 1871. Der Bezirks⸗Bauaufseher Schneider Schöne Burbaumpflanzen 1124 find zu haben bei Georg Groß. An Magenkrampf, verdau⸗ ungsschwäche etc. etc. Leidenden 585 wird das seit beinabe 50 Jahren segensreich wirkende Dr. med. Doecks' sche Heilmittel empfohlen. Schrift darüber gratis in der Expedition d. Bl. Das Mittel ift nur direkt zu bezlehen durch den Apotheker Doeelks in Harpstedt b. Bremen(wohin derselbe seinen Wobnsitz von Barnstorf verlegt hat). Zwei Schreinerlehrlinge 1078 können det mir in die Lebre treten. Kost und Logis im Hause. Heinrich Wagner, Schrelnermeister. Lage 1128 heute Mittwoch Abend bei Eröffnung r der 857 5 e eee Want Preußer. Kir chweihe zu 3 1123 Sonntag den 7. und Montag den 8. d. M. bei Unterzeichnetem gut besetzte Harmonie⸗ und Tanzmusik, wozu freundlichst einladet Muͤnzenberg am 2. Mai 1871. W. Jäger. Joclogischer Gatten 1082 Souüͤntag den 7. Mai, Vormittags v in Frankfurt a. An. on 7 bis 12 Uhr, ist der Eintrittspreis auf 6 Kreuzer per Person ermäßigt. Von 12 bis 2 Uhr bleibt der Garten geschlossen. Angekommene Thiere: Mexikanischer Kranich. Der Verwaltungsrath. Eine Löwin, ein Andenbär, ein Muntjak hirsch, ein Vor schuß-& Credit-Verein zu Fri (Eingetragene 1114 Unsere Kasse ist von heute an des Vormittags von Nachmittags von an allen Wochentagen offen. Friedberg den 1. Mai 1871. edberg. Genossenschaft.) 9 bis 12 Uhr und 2 bis 4 Uhr Der Vorstand: Hecht. Weis. Er mus. Ungarische Prämien fl. 100⸗Loose. 1032 Duiese Loose, unßreitig zu den sichersten Lotterle⸗Papieren gehörend, find von der königlich unga⸗ rischen Regierung garanttrt. Ziehungen am 15. Mai, 15. August, 15. November, 18. Februar. Haupttreffer: fl. 250,000, 200,000, 130,000, 100,000. 2c. ꝛc. Jedes Loos muß mit mindestenz fl. 10 Steuerabzug.— Diese Loose find bei allen Bank Fei Tagescourse zu haben. 4. gezogen werden. Die Gewinne erleiden keinen und 1 des In- and Auslandes zum Holz. Versteigerung in dem Münslerer n Oberförsterei Hoch⸗ eisel. 1104 Montag den 8. Mat d. J. sollen in dem Münsterer Gemeindewald, Diftrikten Nollkopf, Hangrichenderg und Happelsbeck nachstehende Holzsortimente öffentlich meist⸗ bietend versteigert werden: 6 tecken Zuchen⸗Scheitholz, „ Eichen⸗„ Buch en⸗Peügelholz, 2„ Eichen⸗ 7 3„ Birken⸗* 17 10 Nadel⸗ 1 100„ Buchen-Stockholz, 6„ Eichen⸗ 1 3 5 Nadel⸗ 75 1500 Wellen Suchen⸗Reis holz, 200 7 Eichen⸗ 7 200„ Nadel⸗ 0 4 Eichen⸗Stämme von 6 Zoll Durchmesser und 20 Fuß lang, 15 Nadel⸗Stämme von 6 Zoll Durchmesser und 15 bis 35 Fuß lang, 12 Eichen Stangen von 3½ Zoll Durchmesser und 10 bis 20 Fuß lang, 23 Nadelholz⸗ Stangen zu Shan und Gerüst⸗ raidel geeignet. Der Anfang ist des Morgens um 9 Uhr im Distrikt Nollkopf an der Osthelmer Waldgrenze. Gegen vorschriftemäßige Bürgscheine wird das Holz verborgt bis 1. September d 05 Munster den 1. Mai 1871. Großherzogliche Burgermelfere! Mänster. Reine ck 577 Mein für die diesfährige Saison wohlassortirtes Tapeten⸗Lager bringe in empfehlende Etingerung. f Georg Groß. Eine Scheuer 1126 hat zu e Wilhelm Bernbeck. Holz verstei gerung. 1105 Montag den 8. Mat d. J., Morgens 9 Uhr anfangend, soll in dem Hauser Gemeindewald, Distrikt Plates und Struth, nachverzeichnetes Gehölz meist⸗ btetend versteigert werden: 475 Stecken Buchen⸗Schelt⸗ und Prügelbolz, „ Etchen-Prügelholz, 100„ Buchen⸗Stockholz, 4 5 Eichen⸗ 2 7225 Buchen Retsholz⸗Wellen, 176 Eichen⸗„„ ö 180 Erlen⸗ 7 Eichen⸗Bau⸗ und Werkholz Stämme von 115 Cubikfuß Inhalt, 2 Eichen⸗Stangen von 10 Cubskfuß Inhalt. Unter dem Buchen⸗Reisholz befinden sich 5400 zweiter Durchforftungswellen. Die Zusammenkunft ist halb 9 Uhr in loco Hausen und 9 Uhr im Schlage selbst. Gegen vorschriftsmäßige Bürgscheine wird das Holz bis Martini 1871 ereditirt. Hausen am 1. Mal 1871. Großherzogliche Bürgermeißterei Hausen. äuser. Zu Ausstattung von Jlumenbeeten 1019 empfiehlt die Gräfliche Gärtnerei zu Assenheim ganz besonders: Fuchsien 12 Stück fl. 1. Petunien 12 Stück fl. 1. Heliotrop 12 Stück fl. 1. Verbenen 12 Stück fl. 1. Pelargontum 12 Stück fl. 1. Landnelken 12 Stück fl. 1. Blattpflanzen zu Teppiggruppen 12 Stück fl. 1. Sämmtliche angeführte Pflanzen stehen in Töpfen und sind vorjährige Vermehrung. Emballage wird billig berechnet. Für Consimanden. 1122 Große Auswahl in Gesangbüchern zu den billigsten Preisen bei Louis Weis, neben Wlndecker's Brauerei. Glace-Isaudschune-, S. [des Gustav Adolf⸗ Irauen vereint nächsten Die Verloosung soll in hiesigem Rath Dienstag den 9. Mai, Nachmittags 2 Uhr stattfinden. Die zur Verloosung kommenden Gegenstände werden daselbst— Samstag den 6. d. Nachmittags von 2g uhr, Sonntag den 7. d. Vormittags v. 11— 12 und Nachmittags von 2½—6 Uhr und Montag sden 8. d. Nachmittags von 2—6 Uhr zur Ansicht des Publikums ausgestellt sein und laden wir dasselbe zu zahlreichem Besuche freundlichst ein. Der Vorstand. Würfel⸗Zucker 1127 in fetnster Qualität empfiehlt billigst Wilhelm Bernbeck. Tausend Gulden 1109 Curatelgelder find gegen genügende 1 8 rische Stcherbett von mir auszulethen. Friedberg am 1. Mai 1871. L. Seyd, Großh. Hofgerichts⸗ Advokat. Glanz⸗Tapeten 12 kr. Naturell⸗Tapeten 7 kr. 1121 bis zu den feinsten Sorten in reicher Auswahl bei Louis Weis. Eine Dreschmaschine 1061 nebst Locomobile, engl. Construction, in Lincoln gebaut, steht zu verkaufen bei Franz Philippi in ufingen. Empfehlung. 1108 Den Damen hiesiger Stadt und Umgegend hier⸗ mit die ergebene Anzeige, daß ich mich dem ven mir früher zu Gießen in sehr ausgedehnter Weise betriebenen Geschäfte als Kleidermacherin auch dahter zu widmen beabsichtige. Indem ich stets darauf bedacht sein werde, geschmackvolle und moderne Arbeit unter schneller und billiger Bedienung zu itefern, bitte um geneigtes Wohl⸗ wollen und Zuspruch Friedberg. Frau Schömbs, wohnhaft bei Herrn Maurer Pottes. Holl. Nahm⸗Käse, Ementhaler Limburger 9 1125 Prima⸗Qualität, bei Georg Groß. Ge s u ch. 1107 Ein ordentliches. welches bürger⸗ lich kochen kann, wird gegen hohen Lohn zu sofortigem Eintritt gesucht. Näheres bei der Expedition d. Bl. Eine Nähmaschine, 1106 fast neu und sehr gut für Herren- und Frauen⸗ 8— steht zu verkaufen. Näbere Aus kunft ertheilt Diehl II. in Friedberg. Steinkahlen, 691 namentlich auch Schmiedekohlen, 92 zu billigen Preisen die Ziegelei am Bahnhof zu Nauheim. Krippen, Tröge und Gossensteine 376 aus s. g Lungstein(Dolerit) empfiehlt die Ziegelei am Bahnhof zu Bad⸗Nauheim. Istatlitischer Gottesdienst in Friedberg. 488% i fl Freitag Abend 7 Uhr. Samstag Morgen 8 Uhr. Verantw. Redact.: Hermann Schimpff. E Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. Bell käfer energ daher käfer Bett an d Beit