Sungetrossen bei ummich. — ensdorf, Spezter. sel, rg Groß. auf ts. uren tyres. 1 est Po tilchtt eben der Pos Ae l, „ ettauft du 10 Naußdtim. 1871. Dienstag den 4. April. M40. berheffischer; zeiger. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Amtlicher Theil. Betreffend: Die Beitreibung der Communal⸗Intraden, hier die Einsendung der Verzeichnlsse über die entstandenen Kosten vom 4. Quartal 1870. Friedberg am 1. April 1871. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien Butzbach, Dorheim, Dorn-Assenheim, Friedberg, Ilbenstadt, Langenhain, Maibach, Münster, Bad⸗Nauheim, Ober-Rosbach, Ober⸗Wöllstadt, Ockstadt, Reichelsheim, Rödgen, Schwalheim, Wisselsheim, Wölfersheim. An die Einsendung der rubrizirten Kostenverzeichnisse bis zum 10. d. M. werden Sie bei Meidung der Abholung erinnert. Betreffend: Die Verwendung von einem Dritttheil der eingehenden Polizeistrafen und Strafen wegen Defrau⸗ dation indirekter Gemeindeabgaben zur Besoldung des Aufsichtspersonals. Trapp. Friedberg am 1. April 1871. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien zu Butzbach, Hoch-Weisel, Bad-Nauheim, Nieder-Mörlen, Nieder Rosbach, Pohl-Göns, Ober-Mörlen, Ober⸗Wöllstadt, Ockstadt, Södel, Steinfurth, Wisselsheim und Wölfersheim. Unter Bezugnahme auf unser Ausschreiben rom 11. v. M, Nr. 32 des Oberhessischen Anzeigers, ermächtigen wir Sie, die dorten bezeichneten Strafantheile an die betreffenden Denunzianten anzuweisen und für die Auszahlung an dieselben auch zu sorgen. T ra p p. Betreffend: Die Handhabung der Bahnpolizei. Von Seiten des Stationsvorstandes der Main⸗Weser⸗ Bahn dahier ist Beschwerde darüber eingelaufen, daß von Seiten des Publikums bei durchfahrenden Militärzügen in dem Bahnhof ein solcher Andrang stattfindet, daß nicht allein der Dienstbetrieb wesentlich be⸗ einträchtigt wird, sondern auch Unglücksfälle zu befürchten sind und nebenbei dem freiwilligen Truppen⸗Verpflegungs⸗Comite seine Thätig⸗ keit erschwert ist. Wir nehmen hieraus Veranlassung unfer Hinweisung auf die unten abgedruckten einschlägigen Bestimmungen des Bundes-Bahn— Polizeireglements vom 3. Juni 1870 darauf aufmerksam zu machen, daß die Betretung des durch eine Barriere abgeschlossenen, für das nichtreisende Publikum nicht bestimmten Theils des hiesigen Bahnhofs nur den Bahnangestellten, den in§. 53 gedachten Reglements ge— nannten Beamten, sowie den von der Eisenbahn-Direction hierzu §. 51. Die Eisenbahnrtisenden müssen den allgemeinen Anordnungen nach⸗ kommen, welche von der Vabnverwaltung Behufs Aufrechthaltung der Ordnung beim Traneport der Personen und Effeklen getroffen werden und haben den dienstlichen Aufforderungen der mit Uniform oder Dienstabzetchen versehenen oder eine besondere Legitimation führenden Bahnpolizei-Beamten(8. 72.) unweigerlich Folge zu leisten. §. 52. Das Planum der Bahn, die dazu gehörigen Böschungen, Dämme, Gräben, Brücken und sonstigen Anlagen dürfen nur von den in der Ausübung ihres Dienstes befindlichen Forstschutz:, Zoll- und Steuer-, und Polizeibeamten und den Beamten der Staatsanwaltschaften betreten werden; dem Publikum ist das Ueber— schreiten der Bahn nur an den zu Ueberfahrten oder Uebergängen bestimmlen Stellen gestattet, so lange die letzteren nicht durch Barridren oder Einfriedigungen verschlossen sind, und ist dabei jeder unnöthige Verzug zu vermeiden.— Das eigenmächtige Eröffnen ober Ueberschreiten der Barrisren oder sonstigen Einfriedigungen ist untersagt. r M aneh een autorisirten, durch ein Abzeichen kenntlichen Mitgliedern des freiwilligen Verpflegungs⸗Comite's gestattet ist. Andere Personen erscheinen durch das Betreten des Perrons und der Fahrgeleise strafbar und werden dem Gerichte zur Bestrafung überwiesen, haben auch sofortige Entfernung aus dem Bahnhof durch die Polizejofficianten zu gewärtigen. Eltern und Lehrherrn werden besonders aufgefordert ihren Kindern und Lehrlingen, die dort über haupt nichts zu suchen haben, das Betreten des Bahnhofs zu untersagen. Die Bahnpolizeioffictanten, die Gendarmerie und das städtische Polizeipersonal sind angewiesen, Zuwiderhandelnde sofort zur Anzeige zu bringen und nöthigenfalls zu arretiren. Friedberg den 3. April 1871. Großherzogliches Kreisamt Friedberg Ter a p p. §. 53. Mit Ausnahme des Chefs der Militair⸗ und Polizeibehörden, die am Orte des Bahnhofs ihren Sitz haben, der Staatsanwälte, der exekutiven Polizei- und der in der Ausübung ihres Dienstes befindlichen Post-, Telegraphen⸗, Forstschutz⸗, und Zoll⸗ und Steuerbeamten, darf Niemand ohne Erlaubnißkarte die Bahnhöfe und die die dazu gehörigen Gebäude(Dienstlokale) außerhalb derjenigen Räume betreten, welche ihrer Bestimmung nach dem Publikum geöffnet sind. §. 68. Die Uebertretung oder Nichtbefolgung der in den§§. 5160. und 66. enthaltenen Bestimmungen wird mit einer, von den zuständigen Behörden festzusetzenden Geldstrafe bis zu 10 Thalern, im Unvermögungsfalle mit vechältnißmäßiger Gefängniß⸗ strafe geahndet, sofern nicht nach den allgemeinen gesetzlichen Strafbestimmungen eine härtere Strafe verwirkt ist. Deutsches Reich. Darmstadt. Verschiedene Blätter haben es als sehr auffallend bezeichnet, daß bei den Präliminarverhandlungen in Versailles ein Ver— treter des Großherzogs von Hessen nicht zugegen war und daß man auch nichts von einer hessischen Betheiligung an den Unterhand— lungen in Brüssel gehört habe. Diesen Bemerkungen gegenüber äußert sich die„D. Ztg.“ folgender— maßen:„Zur Theilnahme an den Versailler Friedensverhandlungen waren nur die sübdeutschen Bundes genossen Preußens im letzten Kriege berufen, nicht aber die Staaten, welche als Mitglieder des norddeutschen Bundes oder in Folge früher ab— geschlossener Mflitärconventionen ihre Contingente zum norddeutsch-preußischen Heere zu stellen hatten, wie Sachsen, Hessen, Mecklenburg je. In die Categorie von Bundesgenossen im Sinne Bayerns, Württembergs und Badens gehörten diese Staaten nicht, und es würde eben deßhalb Hessen nie ein— gefallen sein, eine größere Rücksicht als Sachsen, Mecklenburg, Thüringen 1c. zu erwarten.“ städter Zeitung“ Dr. jur. C. Wolf ist mit dem 1. April von der Leitung des Blattes zurück- getreten. Die Redaction übernimmt Hofgerichts- Advokat Ernst Wörner. — Aus Feldppostbriefen von Angehörigen der Gr. Division(bis zum 24. März) entnehmen die„H. V.“, daß dieselbe seither auf dem Marsche bis in die Gegend von Troyes, wo dieselbe einst— weilen Standquartiere bezieht, und auch jetzt noch gar übel daran ist. Auf die Selbstverpflegung angewiesen, erhalten sie von den Franzosen keinen Trunk Wasser umsonst und sonstige Lebensmittel nur für die übertriebensten Preise. Die Armee— verpflegung biete nur alle 4 Tage einen 2pfündigen Laib Pump rnickel und täglich etwas Speck, beides kaum zu genießen; Kaffee und Reis komme auch nur äußerst spärlich. Es ist dies für unsere wackeren Soldaten doppelt empfindlich, da Frieden ist und Requisitionen nicht mehr vorgenommen werden dürfen. Alle schreiben daher nach Hause, um sich aue diesen Entbehrungen herauszuhelfen. Mainz. Nicht General v. Bonin, sondern — Der bisherige Redacteur der„Darm- General-Lieutenant v Boyen, seither General- Adjutant des Kaisers, soll zum Gouverneur von Mainz ernannt sein. Berlin. Der„Staatsanzeiger“ veröffent⸗ licht eine kaiserliche Verordnung vom 27. März, wodurch für die Bezirke des 8., 11., 10., 9., 2. und 1. Armeecorps der daselbst erklärte Kriegs- zustand mit dem Tage der Verkündigung der Verordnung aufhört. Die in diesen Bezirken befindlichen Kriegsgefangenen bleiben den Kriegs- gesetzen unterworfen. — Der Reichstag hat die Ueberreichung der Adresse an den Kaiser durch eine Deputation von 30 Mitgliedern beschlossen. Die Deputation wurde durch das Loos festgesetzt und besteht aus den Abgeordneten: Marquardt-Barth, Köchly, Stavenhagen, Kusserow, Patow, Kiersner, Tresckow, Gneist, Schröder, Hepdenreich, Duncker, Endemann, Herrlein, Schels, Graf Stollberg-Wernigerode, Graf Strachwitz, Schenk, Graf Solms-Laubach, Pfeiffer, Peltzer, Simpson-Georgenburg, Groß- mann, Overweg, Genast, Kirchmann, Lindemann, Busse, Kiefer, Fier, Graf Seinsheim-Grünbach. — 31. März. Der Reichstag beschäftigte sich 0 zuerst mit Wahlprüfungen. Es folgte hierauf die erste Berathung des Gesetzentwurfes, betreffend die Einführung der norddeutschen Bundesgesetze in Bayern. Im Laufe der Debatte erklärte Staats- minister Lutz(Bayern), das Fehlen einiger Bun⸗ desgesetze im Gesetzentwurse liege an dem Bestreben der baherischen Regierung, die Einführung der bisherigen Bundesgesetze möglichst zu beschleunigen, deßhalb seien verschiedene Gesetze wegen zu kurzer Zeit nicht aufgeführt worden. Hoffentlich würden dieselben baldigst eingeführt werden können, dar⸗ unter das Wehr oder Kriegsgesetz, das Gesetz über die Maß- und Gewichtsordnung und über die Rinderpest. Das Gesetz über das Genossen⸗ schaftswesen und einige andere Gesetze beabsichtige die bayerische Regierung nicht einzuführen; das Gesetz über das Genossenschaftswesen aus dem Grunde nicht, weil dasselbe mit ganz geringen Abweichungen bereits eingeführt sei und dieselben ohne Rechtsverletzungen sich nicht beseitigen ließen. Staats minister Mittnacht erklärt, daß die würtem⸗ bergische Regierung die Gewerbrordnung und das Gesetz über den Unterstützungswohnsitz angenommen habe und die bezügliche Vorlage wahrscheinlich schon in der nächsten Session dem Reichstage zu⸗ gehen werde. Auf eine Anfrage Stauffenderg's erklärt Minister Pfretzschner, daß es die baperische Regierung für eine Ehrensache Deutschlands halte, und Treitschke dagegen gesprochen, genebmigt das Haus die Vertagung der Debatte. Darauf er- greift Fürst Bismarck das Wort:„Ich muß dem Hause über die ihm etwa noch zugehenden Vor⸗ lagen Mittheilung machen. Es sind: das Gesetz über die Penstonirung der Militärpersonen; der Nachtragsetat pro 1871; das Gesetz, betreffend die Vereinigung von Elsaß Lothringen mit dem deutschen Reiche; das Gesetz wegen der Ausgabe von Inhaberpapieren mit Prämien. Ob das Gesetz über die Rechtaverhältnisse der Bundes- beamten noch wird vorgelegt werden, ist fraglich. Was die Vorlagen bezüglich des Auslandes an- betrifft, entzieht sich meinem Urtheile; erst ist noch der Verlauf der Dinge in Frankreich einige Zeit abzuwarten. Die vereinigten Regierungen haben ein Interesse sowie den Willen, der republikanischen Regierung ihre Aufgabe zu erleichtern. Der Kaiser will sich jeder Einmischung in die inneren Angelegenheiten Frankreichs enthalten. Selbst- verständlich ist dieser Entschluß nur bis zu der Grenze auszuführen, wo die Interessen Deutsch⸗ lands gefährdet und namentlich die Ergebnisse des Präliminarfriedens in Frage gestellt werden. Sollte sie erreicht werden, so werden wir mit der bis— herigen Entschlosseaheit den Krieg zu Ende führen.“ Das Haus beschließt betreffs der Vertagung, die letzte Sitzung am 5., die nächstfolgende am 12 d. das Gesetz über die Pensionen der schleswig⸗hol⸗ stattfinden zu lassen. steinischen Offiziere auch auf Personen aus dem Die Feldzuge vom Jahre 1848 anzuwenden. Discussion wird hierauf geschlossen. Das Haus beschließt, die Vorlage durch die zweite Berathung zu erledigen. — 1. April. In der heutigen Sitzung des Reichstags beantragte die Reichspartei(ehemalige freiconservative) folgende Resolution:„Der Reichs- tag gedenkt der thatkräftigen Unterstützung und — Ein Berliner Telegramm der Wiener„Presse“ meldet:„In einer unter Vorsitz des Kaisers ab— gehaltenen Militär- Conferenz, welcher auch der Kronprinz beiwohnte, wurde beschlossen, im Falle der fortgesetzten Nichteinhaltung der Frie— densbedingungen Seitens der französischen Re⸗ gierung sämmtliche occupirte Gebiete wieder unter deutsche Administration zu setzen und für die Verpflegung der Armee durch Requisition vor- der liebevollen Hülfe, welche die Deutschen in den zusorgen 5 benachbarten Staaten, wie in den fernsten Ländern dem gemeinsamen Vaterland bewiesen haben. Im Namen des zum Reich vereinigten deutschen Volkes spricht der Reichstag seinen Dank allen Stammes. genossen aus, deren oft unter Gefahren und Unbill bethätigte Tbeilnahme die nationale Erhebung stärkte, den Schritt der siegreichen Heere beflügelte, die Opfer milderte und zur Heilung der geschla⸗ genen Wunden beitrug.“ Der Hesetzentwurf, be- treffend die Abänderung des Bundeshaus halts- Etats durch die Bewilligung der Kosten für das neue Postgebäude, wird nach einleitenden Be— merkungen des Generalpostdirektors Stephani in erster und zweiter Lesung angenommen. Hierauf folgt zweite Berathung der deutschen Reichs ver- fassung. Duncker beantragt, statt„Bundesgebiet“ überall„Reichsgebiet“ zu setzen. Fürst Bismarck erklärt, die Bundesregierungen ließen sich bei der Wahl der Worte„Reich“ und„Bund“ von dem staatsrechtlichen und sprachlichen Gebrauch leiten, als Grundlage werde die Fortdauer des Bundes- verhältnisses angesehen. Das Wort„Reich“ sei da gebraucht, wo von Attributen die Rede sei, welche auf die Gesammtheit übertragen worden, das Wort„Bund“, wo die Rechte der einzelnen Bundesglieder im Vordergrunde ständen. Lasker erklärt Namens seiner politischen Freunde, daß sie sich jedes Abänderungsvorschlages materieller Natur enthalten werden. Der Reichskanzler schließt sich dieser Erklärung Namens des Bundesrathes an. Nach kurzer Debatte wird der Antrag Duncker's abgelehnt. Gegenüber dem Antrage des Abg. Zoltowskz, welcher den Ausschluß der polnischen Landestheile aus dem deutschen Reiche fordert, erklärt Graf Bismarck:„Ich bestreite dem Herrn das Recht, sich auf die Thronxede zu be— ziehen, welche von der Selbstständigkeit anderer Völker und Staaten spricht. Dit preußischen Polen gehören aber zu keinem anderen Staate, als zu dem der Preußen.“ Bei der Abstimmung wird der Antrag Zoltowsky abgelehnt. Hierauf wird Art. 1 der Verfassung mit großer Majorität angenommen. Es folgt der Antrag Reichensperger's (Olpe), in die Reichsverfassung hinter Art. 1 als Art. 2 die Grundrechte einzuschieben und dem— gemäß die folgenden Artikelnummern abzuändern. Nachdem Reichensperger seinen Antrag befürwortet — Die Amnestie— so schreibt die„Tribune“ — die schon zum Geburtstage des neuen Kaiser— Königs erwartet wurde, soll bis zum Siegesfeste verschoben sein. Es scheint jedoch bereits eine Anweisung an die Gerichte ergangen zu sein, die Vollstreckung der für gewisse, muthmaßlich unter die künftige Amnestie fallenden Strafhandlungen erkannten Strafen einstweilen auszusetzen. — Die Nachricht, welche schon vor mehreren Wochen in den Zeitungen coursirte, daß Graf Moltke die Absicht habe, demnächst in den Ruhe: stand zu treten, taucht jetzt in gut unterrichteten Kreisen wieder auf und findet auch Glauben. Als Nachfolger Moltke's werden die Generale v. Blumenthal und v. Stiehle genannt; Ersterer bekanntlich Chef des Generalstabs des Kronprinzen, Letzterer Chef des Generalstabes des Prinzen Friedrich Karl. Man glaubt, daß zuvor noch die Ernennung des Grafen Moltke zum General— Feldmarschall erfolgen wird. — Die„Kreuzzeitung“ bezeichnet die An— deutungen über einen bevorstehenden Rücktritt des Grafen Moltke als völlig grundlos. — Die Delegirten der Straßburger Handels- kammer haben noch bei ihrer Anwesenheit in Berlin von dem Reichskanzler Fürst Bismarck folgendes Schreiben erhalten:„Den Herren Delegirten der Straßburger Handelskammer beehre ich mich, in Erwiederung auf das gefällige Schreiben vom gestrigen Tage meine mündlichen Aeußerungen dahin zu bestätigen, daß beim Bundesrath und Reichstage die Bewilligung der Mittel beantragt werden wird, welche erforderlich sind, um den Bewohnern des Elsaß und Deutsch- Lothringens den Ersatz der von ihnen erlittenen Kriegsschäden nach den nämlichen Grundsätzen und dem näm— lichen Umfang zu gewähren, in welchem diese Schäden den Bewohnern der übrigen Theile Deutschlands vergütet werden oder vergütet werden würden, wenn sie von aualogen Schäden betroffen worden wären.“ — Der„Staatsanzeiger“ veröffentlicht das Gesetz, betreffend den Bau einer Eisenbahn von Hanau nach Offenbach, die Herstellung einer Verbindungskurve zwischen der Frankfurt- Offen— bacher und Main⸗Neckarbahn, die Anlage eines Offenbacher Eisenbahn und den Ankauf des Groß⸗ herzoglich hessischen Theils dieser Bahn, sowie die Vermehrung des Betriebsmaterials der Staats bahnen. N f 1 Braunschweig. Die Landes versammlung bat den Vorschlag der Regierung genehmigt, 10,000 Thlr. an die braunschweig'schen Truppen ebend für ihre Leistungen zu vertheilen. Stade. Die hier eingetroffenen 70 franzö⸗ sischen Offiziere sind von Hildesheim hierher in Festungshaft gebracht worden, weil sich sieben ihrer Kameraden von dort heimlich entfernt haben. Itzehoe. Ungefähr 1000 französische Ge fangene passirten am 1. April nach Glückstadt, wo sie eingeschifft werden sollten. Abends wurde ein Transport in gleicher Stärke erwartet. München. Der König hat den Entschluß gefaßt, ein eigenes Verdienstkreuz für das Kriegsjahr 1870/71 zu stiften, welches allen Jenen, und zwar nicht bloß Männern, sondern auch Frauen und Jungfrauen, verliehen werden soll, die sich auf dem Gebiete der freiwilligen Fürsorge für die Truppen und deren Angehörige besonders verdient gemacht haben. Karlsruhe. Wie von hier berichtet wird, wäre Seitens der kaiserlichen Regie- ung von den durch die Stadt Pa. is bezahlten 200 Million Franken dem Großherzogthum Baden der Betrag von 1 Million Thaler zur Verfügung gestellt worden. — Von Seiten des Kapitelsvikariats ist in das allgemeine Kirchengebet eine Fürbitte„für den deutschen Kaiser und das kaiserliche Haus“ und während der Dauer des Reichstags auch für diesen eine Fürbitte in folgender Fassung eingefügt worden:„Kröne o Gott, mit deiner Gnade die Arbeiten des Reichstags, daß sie zum Frieden und Heile des gesammten Vaterlandes und zum Preise deines heiligen Namens gereichen. Amen.“ — Aus competenter Quelle erfährt man, daß die deutschen Batterien vor Paris mit 150 24-Pfündern und 50 50pfündigen Mörsern armirt sind, eine jedenfalls respectable Drohung gegen etwaige feindliche Gelüste der Montmartreisten. — Die Besestigung, von Straßburg soll, wie man hört, unter Hereinziehung von Kehl und etlichen Rhein-Inseln soweit ausgedehnt werden, daß es künftig einem Belagerer mit den jetzigen Geschützen unmöglich wäre, die Stadt selbst be⸗ schießen zu können, wenn er sich nicht vorher erst der vorgeschobenen Vertbeidigungslinie bemächligt hat. Die Kosten einer solchen Ausdehnung der Befestigungswerke sind begreiflicher Weise sehr bedeutend; man spricht von 9 bis 10 Mill. Thlr. Ausland. Schweiz Bern. Der Bundesrath hat die Viehsperre gegen Süddeutschland vollständig aufgehoben; aber gegen Elsaß soll sie noch fort- bestehen. Frankreich. Paris, 30. März. Das „Journal officiel“ veröffentlicht Dekrete, durch welche die Conscription abgeschafft wird. Keine andere militärische Institution als die National- garde dürfe in Paris eingeführt werden; alle Diensttauglichen werden einen Theil der letzteren bilden. Ein weiteres Deeret prolongirt den Mietbern die Zahlung der drei letzten Mieth— termine. Ein anderes Deecret verbietet die Wein— ausfuhr; ferner wurde ein Requisitionscomite für jedes Arrondissement ernannt. — 30. März. Die Commune behandelte heute die Frage wegen der Kriegsentschädigung. Der Hauptantrag ging dahin, die Krongüter zu verkaufen, die angeblich sieben Milliarden werth sind. Eine Depesche der„Times“ erwähnt ver— schiedene Projekte zur Verbesserung der Finarzlage; das Schloß von Versailles soll an eine anglo— amerikanische Gesellschaft für 1000, St. Cloud anderweitig für 800 und Fontainebleau für 500 Millionen verkauft werden.— Eine Masse eng- lischer Diebe sind über den Canal gekommen, um die Lage von Paris in ihrem Interesse aus— zubeuten. Der Chef der englischen geheimen Polizei, der in Folge dessen nach Paris kam, be— zweiten Geleises auf einer Strecke der Frankfurt- hauptet, daß die Zahl der englischen Spitzbuben ee Se —— V sobie 1 sich zum wenigsten auf 4000 belaufe.— Seit ihre Linien in der Bourgogne aus.— Man ver- Der„Vengeur“ drobt mit der gewaltthätigen tt Stole. gestern Morgen sind die Rationalgarden beschäftigt, sichert, die Schwierigkeiten, welche zwischen der] Austreibung der Nationalversammlung aus Ver- die Barrikaden auf dem Vendomeplatz zu ver- Commune und dem Centralcomite bestehen, hätten] sailles. Die Aufständischen glauben, die Truppen ndennlü stätken. Das Pariser„Journal officiel“ ist heute ihre Ursache in der Haltung des Comites, welches würden der Commune keinen Widerstand leisten. 12 0 unter dem Titel„Journal officiel de la Commune, dem Auschein nach die Herrschaft über die Communen] Einem Telegramm der„Daily News“ zufolge Jen* Il, erster Jahrgang Nr. 1“ erschienen. behaupten will. verhindert die Regierung in Versailles die Zu— iv Wen— In der deutigen Sitzung der Commune—„Social“, ein neues Blatt, verlangt, die fuhr von Schlachtvieh und Pferden nach Paris. 1 70— wurde Lefrangais zum Präsidenten, Rigault und Commune möge die Abschaffung des Erbrechts— Der Pariser„Times“. Correspondent glaubt, a lid Ferre zu Sekretären. Bergeret und Duval zusproclamirenz„Cri du peuple“ zollt diesem Vor⸗ es stehe eine Schreckens herrschaft in Paris bevor. 1 0 8 Beisitzern ernannt. Die Sitzungen werden nicht schlag Beifall. Die Stadt ist äußerlich ruhig, aber die Furcht sernt eben öffentlich sein. Die Commune hal den Bericht— Die Commune beschloß, daß ohne An- vor der Guillotine sei in Jedermanns Mund. Jsssche 0. der Wahlcommission, welcher das Mandat eines erkennung der Regierung in Versailles sie doch Willkürliche Verhaftungen und summarische Urtheile Glecch* Deputirten zur Nationalversammlung und das alle Vorschläge annehmen würde, welche die un⸗J[ werden immer häufiger und bedrohen alle Ein— bende 8 0 eines Mitgliedes der Commune für unvereinbar gestörte Handhabung des Postdienstes bezwecke. wohner. Die Nationalversammlung bereitet in detttt 5 erklärt, genezmigt.— In Anbetracht, daß das— Ein Artikel des„Journal ossiziel“ sagt: Die] wöglichster Eile einen Angriff auf Paris vor. 1 G Banner der Commune das der Anidersalrepublik[ Revolution vom 18. März sollte nicht nur Paris] Eine Depesche der„Daily News“ vom 31. März, . aluß sei, stellt die Commission den Antrag, Ausländer eine communale Vertretung sichern, sondern auchssagt: Die Commune erpreßte eine Geldanleihe von de in die Commune zuzulassen. Die Aufnahme des die Unabhängigkeit aller Communen Frankreichs] fünf Versicherungsgesellschaften. Die englische Post⸗ 8 Bürgers Fränkel wird genehmigt. Für die Er- sicherstellen und die Republik garantiren. verbindung nach Paris ist eingestellt worden.— — euch ledigung der öffentlichen Angelegenheiten werden— Die Thore von Paris sind wieder geöffnet. Der„Daily Telegraph“ meldet: Das 13. Re- in sel, 10 Commissionen ernannt. Die Anhänger der Commune haben von demsgiment, das von Versailles zur Recognoscirung igen Firsorgt igt besonderg richtet wird, ng don den 200 Million u det Betrag gung gefellt — 31. März. Der Postdienst scheint in vollster Auflösung zu sein. Der größte Theil der Beamten hat sich nach Versailles begeben. Die Commune hat die Verhaftung des Postdirektors Rampont angeordnet.— Heute sind keine Briese und keine Zeitungen in Paris angekommen, auch die Eisenbahn-Verbindung zwischen Paris und Versailles vom rechten Seineufer aus ist unter- brochen. Alle nach Westen führenden Thore find Polizeibüreau in der Börse Besitz ergriffen. — Das Comite hat Wilfried Fonvielle, als des Attentats gegen die Cummune schuldig, in contumaciam zum Tode verurtheilt. Das Comite hat Duval beauftragt, Nachforschungen nach der Commune feindlich gesinnten Leuten anzustellen und dieselben zu überwachen. Versailles, 30. März. Die Regierung hat den Pferde-Import für Paris verboten.— nach der Sepresbrücke gesandt war, ist en masse nach Paris desertirt. London, 3. April. Die Abtretung Luxemburgs an Deutschland ist durch Vertrag geregelt. Es sind nur noch einige Punkte, wie die Vertheilung der Schulden des Ländchens und die Domänenfrage, zu ordnen. Friedberg. F. Fritsch und der Fräulein Werner bereits ein Viertel- Nachdem die Musikschule des Herrn 20 L ist in heute geschlossen worden. Diese Maßregel soll[ Der Aufstand in Algier soll unterdrückt sein.—[jahr bestanden, wollen wir nicht unterlassen, öffentlich mtt⸗ Fürbin:„fur durch die Ankunst ron Versailler Truppen in Der ehemalige Gouverneur von Belfort, Oberst r den besten Fortgang nimmt. Sie licht Haus“ Neuilly bervorgerufen sein. Man spricht davon, Denfert, wurde telegraphisch hierher berufen.—[I von 27 Schülern besucht, die in der schönen Kunst tes at auch füt daß in Kurzem alle Eisenbahnverbindungen auf- In Paris hat eine festliche Demonstration der e ee eee 5 ang tingesugt hören würden.— Börse total geschäftslos. revolutionären Partei stattgefunden. Aufgehoben Lina Werner Leilung schöne Forlschritte machen. Die t Gaadt die— Abends. Die Commune brachte ein Gesetz wurde das Institut der Sittenpolizei, ebenso das] Zahl der Schüler wird sich bis Oftern so vermehren, daß zum Frieden ett und zun cen. Amen.“ Hälfte, von 2000 bis 5000 um ein Drittel re- dächtig sind und nach dem Vorschlage Assi's ver- erwartet werden durste, schöne Erfolge erzielt werden. Wir ert nan, daß ducirt, Wechsel über 5000 voll bezahlt werden dienten,„durch Flintenschüsse oder auf andere Art glauben darum Eltern, deren Kinder Klavierunterricht 1 150 sollen.— Das„Mot d'Ordre“ fordert die Auf- getödtet zu werden.“ icüwen sollen, wiederholt 2 zu N schöne örsern armitt lösung und den Verkauf der Kirchen und Klöster. Versailles, 2. April, Abends. Mehrere* e D ebung gegen— In Paris herrscht eine düstere Ruhe. tausend insurrektionelle Nationalgarden besetzten Gießen in's Leben treten. Antttiten.— In Folge der ängstlichen Situation, die Courbevoie, Puteaux und die Brücke von Neuilly, burg soll, ven Kehl und debst werden, 1 din jetzigen abt selbst be⸗ 11 becher en it bemächtigt irebaung der in Vorschlag, wonach Wechsel unter 500 Frs erloschen seien, von 500 bis 2000 Frs. um die durch das Eingreifen der Commune in Privat- verhällnisse hervorgebracht ist, erklrt die„Com pagnie de Crédit Lyonais,“ daß sie ihr Bureau sperrt. Alle ebenso gefährdeten Banken dürften diesem Beispiele folgen. — 1. April. Die Commune hat die Be— schlagnahme der Postbureaux verfügt. Der Post— verkehr ist in Folge dessen gehemmt. der Staotsergeanten Ein Comite wurde ein— gesetzt gegen Alle, die reactionärer Gesinnung ver— wurden aber in Auflösung zurückgeworfen. Die von Insurgenten vertheidigten Barricaden wurden von den Truppen mit großer Bravour genommen und zahlreiche Gefangene gemacht. Es entstand unter den Insurgenten eine allgemeine Flucht. Belgien. Brüssel. Eine Pariser Corre— spondenz der„Independance belge“ vom 30. März erwähnt des Gerüchtes von der Desertion des eine neue Abtheilung gebildet werden wird. Sachverstön⸗ dige, namentlich auch hiesige Lehrer, haben sich durch öfteren Besuch der Unterrichtsstunden überzeugt, daß, wie Verloosung des Gustav-Adolf-Frauen-Vereins. Der unterzeichnete Vorstand beabsichtigt nun in diesem Monat die, schon im Mai vorigen Jahres angekündigte und wegen des Krieges verschobene Verloosung vorzunehmen und wendet sich deßhalb an die Freundinnen des Vereins mit der ver— Wee schr— In den Provinzen weigert man sich, 13. Linienregiments und erklärt diese Nachricht strauensvollen Bitte, denselben zu diesem Behuf mit 800 2öü. Güter nach Paris zu senden, in Folge der dort entschieden dementiren zu können.— Die Conferenz weiblichen Arbeiten unterstützen zu wollen. Zur * herrschenden Zahlungsunsicherheit. Die Stadt hat keine weitere Sitzung gehalten. Die Unter-][Empfangnahme derselben, sowie anderweitiger besrath bat dürfte daher einer Hungersnoth ausgesetzt sein. Fabrice Details des Vertrags zu ordnen, Cinchant handlungen werden durch schriftliche Noten geführt — Favre ist nach Rouen gegangen, um mit werden, um Controversen zu vermeiden. Die Grenz- und Handelsfragen werden durch Spetial— Gaben, welche dor Ende des Monats erbeten werden, erbieten sich folgende Mitglieder des Vor— standes: Frau Bindernagel, Frau Fertsch, b vollstäntig ist in Nord⸗Frankreich damit beschäftigt, aus den delegini geregelt werden. Frau Huber, Frau Köhler, Frau Meier, it noch sort⸗ zurückgekehrten Kriegsgefangenen ein Armeecorpe Großbritannien London, 31. März. Frau Schwabe. 1 zu bilden. Die Deutschen haben sich massenhaft Nach einer Depesche der„Times“ aus Paris sieht Friedberg den 2. April 1871. a März 5 bei Melun und Pontoise aufgestellt und dehnen man dort einem Verzweiflungskampf entgegen.] Der Vorstand des Gustav-Adols-Frauen-Vereins. ertit, dur , die Nation 0 1 810 Johannes Schulmeper, Sohn des verstorbenen(813 Die am 27. bie 29. d. M. im Hardwalde, im rtrktt; 0 zu Friedberg. 75 5 e 4 A 8 Oistrikt Eichelacker, abgehaltene nn ist „ legztert; eftau Catbaxine, geb. Paul, if seit vlelen Jabrens genehmigt worden und können die Abfuhrscheine von 2 den 75 u Pleen Nat bade ee unbekannt wo? abwesend und würde, wenn er noch Freuag dem 14. April au dei Großberzoglichem Rent⸗ ang 5 dem aufgelössen Schützenverein zu Friedberg gebörende leben sollte, das 70. Lebensfahr zurückgelegt baben. amte zu Bingenbeim in Empfang genommen werden. ten Nic nn 7 7 5 Jabien nen bnd massiv bon les a Auf Antrag der bierorts bekannten nächsten gesetz⸗ Die Ueberweisung des Holzes erfolgt Montag den inn kit Wen 7754 Schübenhalle nebst Schleß, und Schutzmanern, lichen Erben werden der abwesende Jebauneg Schul 17. April d. J., Morgens 8 Upr. Aaconitt fü in unmittelbarer Nähe des Usaflusses und der Stadt[meer oder dessen Lelbeg, oder Testamentserben aufge⸗ Nidda den 31. März 1871. g ate n g fordert, sogewiß innerhalb 90 Tagen, vom ersten Großherzogliche Oberförsterei Nidda. gelegen, nochmals öffenuich meistbtetend verlleigert and Erscheinen dieser Bekanntmachung an serechuct, sich zur Ro ber * dandellt bei annebmbarem Gebot dem Letztbietenden die Ge⸗ Empfangnabme des seither aa 9 75— 15 WG— deitigung⸗ e. 1871 mögens von 635 fl. 30 kr. dahier anzumelden, als sonst Bekanntmachung talsch auer zu K Großber 9 liches Ortogericht Friedber— nach fruchtlosem Ablauf der Frist— dasselbe den 814 Die am 21. und 22. d. M. im biesigen Gemeinde- eng 55 8 0 u 4*.. bekannten nächssen gesetzlichen Erden dee Jobannes wald abgehaltene Holzversteigerung i genehmigt und utts 51. 222 8 N Schulmeyer ohne Cautionsleistung ausgeantwortet] der erste Fahrtag auf Mittwoch den 5. April besttmmt bet bel 577 Mein für die diedsährige Saison wohlassortirtes 759 77 1 90 We worden. Die Abfubhrscheine konnen gegen Hinterlegung lagt;— Friedberg den 18. 13 80 vorschriftsmäßiger Bürgscheine bei der Unterzeichneten dus* Tapeten 7 Lager Großherzogliches Landgerlcht Friedberg. in Empfang genommen werden. 6 ub bringe in empfehlende Eringerung 5 5 Weines, doch Weisel om 31. Merz 1871. 9. 6. 01 0 0 g 8 Groß! 1 5 Landrichter. Landgerichts-Assessor. Großherzogliche Bürgermeisterei Doch-Weisel. 1 sit 50 RR ern 4. 750 Unterzeichneter empfiehlt sich im Anfertigen aller 1 Mohr. n gf t 9* 0* Arten neu construirter Feuerspritzen, Pumpen, sowie in„ 1 3 4 allen in dieses ßach einschlagenden Reparaturen, welche 1 II 1 prompt und billigst ausgestührt werden. U rel Ein 0 LI s. 2 3 Bockenheim im 5. Pfist 80 siehlt. gglcer Oualitdt bein f 5 C 8 r 580 empfiehlt in vorzüglicher Qual! * 691 namentlich auch Schmiedekohlen, verkauft zu. F. ste. 88 a lan, 5 billigen—.. Ziegelei am Bahnhof zu Naubelm. in Bockenheim, große Sandstraße Nr. 6. Ph. Dan Kümmich. 1 817 Bei Veranlassung der Aufhebung der Reservelazarethe zu Bad⸗Nauheim hat Großherzogliches Kriegsministerium die unterzeichnete Commission beauftragt, dem Zweigverein und allen Personen, die durch werkthätige Hülfe und Opferwilligkeit fördert haben, seine Anerkennung und seinen Dank auszusprechen. Bad⸗ Nauheim, 1. April 1871. überhaupt die lazarethlichen Zwecke daselbst ge⸗ Für die Reservelazareth⸗Commission: Bichmann, Major. N. R. Levy in Katharinenpforte I., Ecke 811 Lager fertiger Herrengarderobe in nur guten Stoffen und von gediegenster Arbeit. Tuch⸗, Buckskin⸗ per Stab von fl. 2⅝ bis 12 fl. zur Anfertigung nach Maß, sowie zum Ausschnitt. Neuestes Facon. N. S. Sonntags ist mein Geschäft geöffnet. stets bereit. Frankfurt a. M., des kleinen Hirschgrabens, nnd Stoff⸗Lager Billige Preise. Zum Maßnehmen bin ich auf Wunsch Holzversteigerung in der Oberförsterei Ortenberg. 812 Donnerstag den 13. und Freitag den 14. April kommen aus den Distrikten Wann und Finkenlöcher Peege Scheitholz. Prügelholz. Stockholz. Reisholz. Sit e ck e n, Buchen⸗ 352 109 120 246 Eichen⸗ 76½ 14½ 45 20 Nadelhol— 1 6½ 38 6 ½ Stecken Eichen⸗Werkscheitholz, 35 Eichen⸗Stämme von 20—37“ Durchmesser und 10—55“ Länge mit 4276 Cubikjuß, 83 Fichten ⸗Stämme von 7— 10“ Durchmesser und 30—85“ Länge mit 2085 Cubikfuß, 16 Buchen⸗Stämme von 12—25“ Durchmesser und 10— 40“ Länge mit 716 Cubikfuß, 154 Flchten⸗Slangen von 3—5“ Durchmesser und 10-75“ Länge mit 1033 Cubikfuß zur öffentlichen Versteigerung. Es wird am ersten Tage mit Brennholz angefangen und gegen 12 Uhr das Stamm- und Stangen⸗ und Eichen⸗Werkbolz in Angriff genommen. Am zweiten Tage kommt nur Brenubolz zur Versteigerung. Die Zusammenkunft ist an beiden Tagen Vormittags 9 Uhr im Distrikt Wanne an dem Bobenhausen⸗Wallern⸗ häuser Vieinalwege. Ortenberg am 28. März 1871. Großherzogliche Obersörsterei Ortenberg. Thale r Arbeits ⸗Versteigerung. 819 Mittwoch den 12. April J. J., Vormettags halb 11 Uhr, sollen in dem Gemeindebause zu Stamm- beim nachbenannte, an dem ehemaligen Schloßgebäude daselbst nöthige Arbeiten und Lieferungen nochmals öffentlich an die Wenigfinehmenden in Accord gegeben werden, als: I. Maurerarbeit, veranschlagt zu 144 10 Steinhauerarbeit 22 45 Zimmerarbeit 61 40 Dachdeckerarbeit 105 34 Schreinerarbeit 332 34 Schlosserarbeit 162 42 Glaserarbeit 307 20 Weißbinderarbeit 256 32 Spenglerarbeit 16 42 Lieferung von 5000 Stück hartgebrannten Backsteinen, 0 —„ 9000„„ Russensteinen, 5„ 4000„ 5 Plattziegeln, 2 5 30 Bütten Kalk. Vilbel den 1. April 1871. Volk, Bezirks⸗Bauaufscher. Bekanntmachung 8ls Mittwoch den 5. d. M. werden im Gemeindewald Ober⸗Rosbach, Sistrikt Loosholzschlag, 111 Haufen Stleulaub öffentlich meistbtetend versteigert. Die Zusammenkunft ist Morgens 9 Uhr an der steinernen Brücke auf der Sang. Ober Rosbach am 1. April 1871. Großherzogliche Bürgermeisteret Ober-Rosbach. Iꝛ2xx Arbeits⸗Versteigerung. 808 Samstag den 8. April 1871, Vormittags 10 Uhr, soll auf dem Gemeindehause zu Petterweil nachbe⸗ nannte Arbeit öffentlich wenigstnehmend in Accord ge⸗ geben werden, als: Pflasterarbeit, veranschlagt zu 180 fl. Bilbel den 30. März 1871. V Bezirks⸗Bauauffeher. 4 2 N Dickwurz, 437 per Centner 24. kr. bei H. J. Hahn in Mel bach. Frische Neys- und Lrinkuchen 604 bllligst bei Georg Groß. Vorschuß- und Credit-Verein zu Friedberg. (Eingetragene Genosseuschaft.) Ausweis pro März 1871. Einnahme. Kasse⸗Bestand pro 1. März 1871 fl. 39 7% Wechsel„ 20336.— Depositen„ 1825.— Inkasso⸗Wechsel„ 1451. 37 Conto⸗Corrente„ 19060. 6 Spar⸗Einlagen„ 7691. 40 Darlehen„ 1150.— Stamm⸗Antheile, Monatsbeiträge„ 142. 50 Reservefonds, Beitritt 5 15— Utensilien, Spar⸗Einlage-Bücher 5 1. 48 Wechsel⸗Zinsen„ 233. 41 Depositen⸗Zinsen 4 70. 34 Effecten⸗Zinsen 5 24. 37 Wechsel⸗Spesen 5— 20 Agio⸗Gewinn auf Sorten 5 8. 33 fl. 59208. 48 Ausgabe. Wechsel fl. 10397.— Depositen„ 5430.— Conto⸗Corrente„ 27804. 21 Auswärtige Correspondenten 21475. 37 Spar⸗Einlagen 5„ 5812. 33 Darlehen„ 2440. 20 Stamm⸗Antheile, Dividenden 5 471. 42 Wechsel⸗Zinsen 5 99. 58 Unkosten 7 18. 16 Kasse⸗Bestand pro 1. April 1871„ 5258. 41 fl. 59208. 48 Eingang. Ausgang. fl. 32692. 10 Wechsel in Conto⸗Corrent fl. 27728. 39 Leere Oelfässer, 390 zu Pfsuhl ꝛc. c., bei Georg Groß. Frische Obergährhefe 816 ic zu haben bel C. Altmannsberger. Verloren 824 wurde ein Fingerring mit einem dunkeln Steine. Der redliche Finder wird gebeten, denselben gegen eine Belohnung bei Geschwister Schloß abzugeben. Brunellen, Türkische Zwetschen 731 bei Wilhelm Bernbeck. Strohhüte 741 in großer Auswahl, neueffer Fagon und zu recht billigen Preisen, sind sorben in srischer Sendung ein⸗ getroffen bel Heinrich Diehl, Usagasse. Dar mstadt. 809 Mittwoch den 5. April, Vormittags 9 Uhr, soll nachverzeichnetes, sehr gut erhaltenes Schlosser⸗ werkzeug, als: Drehbänke, Bobrmaschinen, großes Schwungrad, Schraubftöcke ꝛc. 1c. eine Partte Messing, Kupfer urd Zink gegen baar versteigert werden. Fr. Sonnthal, Hofschlosser, Elisabetheustraße 49. Eine Scheuer 822 mit Garten ist unter vortbeilhaften Bedingungen zu verkaufen. Das Nähere bel der Expedition d. Bl. Eine Quantität Heu 815 ist zu haben. wird ein Vierteljahr Credit gegeben. Expedition d. Bl. Luzerner und deutscher Kleesamen 823 bei Ph Dan Kümmich. Stlaußische Bäckerei. 820 Meinen geehrten Kunden und Freunden zur Mit⸗ heilung, daß mein Brodverkauf der tsraelitischen Ofter⸗ feiertage wegen von Mittwoch den 5., Na bmittags, an bis zum 13. d. geschlossen ist. Vorherige Bestellungen werden fedoch besorgt. Wo? sagt die „ 1399. 13 Wechsel zum Incasso„ 2865. 32 Mitgliederzahl am 1. Januar 1871 438 Aufgenommen vom 1. Jan. bis 1. April 1871 12 Mitgliederzahl am 1. April 1871. 450 1 Der Vorstand 808 Hecht. Weis. Ermus. 732 Aechte Ital. Maccaroni, Parmesankäse, Prima ⸗Schweizerkäse empfiehlt Wilhelm Bernbeck. „* Wicken, Erbsen, Gerste und Hafer 806 zur Au ssaat empfiehlt billtast Simon Strauß, ebbergasse. Deulschen und ewigen Klee-Famen 576 billigst bei Georg Groß. Frankfurt a. M. Großer Ausverkauf 721 eines bedeutenden Fabriklagers. Tapeten und VBorduren gegen Baar weit unter dem Fabrikpreis. 56 Zeil 36. Tüchtige Weißbindergesellen 71 finden dauernde Beschäftigung. Frankfurt a. M. J. F. Schecher, 2 An Magenkrampf, Verdau- ungsschwäche etc. etc. Leidenden 585 wird das seit beinahe 50 Jahren segensreich wickende Dr. med. Doecks sche Heilmittel empfohlen. Schrift darüber gratis in der Expedition d. Bl. g Mittel ist nur direkt zu bezlehen durch den Apotheker Doeceks in Harpstedt b. Bremen(wohin derselbe einen Wohusitz von Barnstorf verlegt hat), Alle Sorten Oelfarben 82¹ in bester Dunst Thel Berubeck Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Ebangelische Gemeinde. Gründonnerstag. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags: Herr Pfarrer Baur. Charfreitag. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags: Herr Pfarrer Schwabe. (Abendmahl.) Nachmittags: Herr Seminarlehrer Stam m. gion n; Osterfest: Mittwoch Abend 6½¼ Uhr. 5 Donnerstag Morgens 8 Übr. Altgasse Nr. 71. Verantw. Redact.: Hermann Schimpff. Druck und Versag von Bindernagel& Schimpf. Gegen vorschrists mäßigen Bürgschein Das N un