185 1 rechne s —ͤ— er deten der pol. Sen det 1 su⸗ zucht alt 266 Nai. Tietz det tete Peilpp Retel, gtfotben . Juni. 4 816646 18. Jusi N 1 d 4 + t 46— 24 1., Ba 100 1156 k, 1.— nagen tuß 1 13 le, 1 0 1 — 80 1 2 1— 410 * 22 1 1 171 1 10 brücken, 1871. 8 Samstag den 3. Juni. M 64. berhessischer Anzeiger. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Amtlicher Theil. Betreffend: Maßregeln gegen wandernde Zigeunerbanden. Friedberg den 30. Mai 1871. f Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien, Großherzogliche Polizeiverwaltung Bad-Nauheim, Großherzoglichen Polizei-Commissär in Wickstadt und Großherzogliche Gendarmerie des Kreises. Von dem im Abdruck nachfolgenden Rescript Großherzoglichen Ministeriums des Innern vom 15. d. M. zu Nr. M. d. J und zur genauen Beachtung Kenntniß. geben wir Ihnen zu Ihrem Bemessen 4816 Trapp. Das Großherzogliche Ministerium des Innern an die Großherzoglichen Kreisämter. Das häufige Vorkommen von Zigeunerbanden in einigen Theilen des Reichsgebietes und die dadurch herbeigeführte Gefährdung der offentlichen Ruhe und Sicherheit, hat dem Reichs kanzleramt Veran- lassung gegeben, Maßregeln zur Fernhaltung von dergleichen Banden bei den Landesregierungen in Anregung zu bringen. Als deßfalls wirksame Maßregeln haben sich die Verhinderung des Uebertrittes fremder Zigeunerbanden auf das Reichsgebiet und Versagung von Legitimationsscheinen zum Gewerbebetrieb im Umherziehen für Mit, glieder von fremden Zigeunerbanden bewährt. In erster Beziehung sind die geeigneten Anordnungen getroffen worden. Zur Aus führung der den Gewerbebetrieb im Umherziehen detreffenden Maßregel innerhalb des Großherzogthums weisen wir Sie an, Zigeunern, welche in Deutschland nicht heimathberechtigt ind, die Ertheilung von Legitimationsscheinen z u m Gewerbebetrieb im Umherziehen zu versagen. Bei Ertheilung von Legitimations scheinen zum Gewerbebetrieb im Umherziehen an solche Zigeuner, welche in Deutschland heimathberechtigt sind, wollen Sie mit der größten Vorsicht verfahren und Ligitimationsscheine nur dann ertheilen, wenn eine sorgfältige Prüfung ergeben hat, daß keiner der in§. 57. der Ge— werbeordnung aufgeführten Hinderungsgründe vorliegt. Kann insbesondere der Nachweis eines festen Wohnsitzes von dem um einen Legitimationsschein Nachsuchenden nicht erbracht werden, so ist die Erlaubniß zum Gewerbebetrieb im Umherziehen stets zu verweigern.— Sie wollen sich hiernach bemessen, und die Ihnen untergebenen Großherzoglichen Bürgermeistereien, Polizeiofficianten geeignet be— deuten. v. Bechtold. Rautenbusch. e fen Betreffend: Tollwuth bei Hunden. m a ch u n g. Wir bringen zur öffentlichen Kenntniß, daß, nachdem seit unserer, die Einsperrung der Hunde in den Gemeinden Assenheim, Bruchen— Fauerbach b. Fr., Friedberg, Ilbenstadt und Ossenheim anordnendeu, Verfügung vom 2. d. M., ein weiterer Fall von Tollwuth nicht vorgekommen ist, nach Anhörung des Großherzoglichen Kreisveterinäramts Friedberg, eine Milderung der Sperrmaßregel insofern giermit eintreten soll, als Hunde, welche an der Leine geführt werden oder mit einem vorschriftsmäßigen Maulkorb, von welchen ein Muster zei der betreffenden Großherzoglichen Bürgermeisterei einzusehen ist, versehen sind, davon ausgenommen sind. Friedberg den 31. Mai 1871. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. a Den landwirthschaftlichen Lehreursus für Volksschullehrer zu Darmstadt betr. Der mit Genehmigung Gr. Ober⸗Studieu⸗Direction unter Mit— virkung der landw. Provinzial-⸗Vereine des Landes in Darmstadt ein— zerichtete landw. Lehrcursus für Volksschullehrer wird auch pro 1871 ortgesetzt werden. Derselbe beginnt am Montag den 17. Juli und endigt am Donnerstag den 31. August. Der Unterricht wird in zwei Abtheilungen ertheilt werden. Von diesen ist die erste für die neu hinzutretenden Lehrer, die zweite tagegen für solche Zuhörer bestimmt, welche bereits im Jahr 1869 an dem Cursus Theil genommen haben.— Die Vorlesungen werden sich erstrecken auf: I. Cursus: II. Cursus: St. p. Woche: St. p. Woche: 6 Chemie in Rücksicht auf Agricultur Dr. Hallwachs. 95 Physik“ f a 3 2— Mineralogie„ Direcior Ludi 4)— 2 Geognosie e Derseiße⸗ 5 5 2 2 Botanik N„Prof. Dr. Dippel. 80 3 tee.„. Dr. Metzler. 7 3 2 Gesmetrie in Anwendung auf Flächen⸗ und Körper-Be rechnungen. Gymnasiall. Dr. Lips. 9 4 6 Lanbwichtschaftliche Betriebslehre. General-Secretär von Langsdorff. 95— 2 Landwirthschaftliche Buchhaltung C. Leisewitz. 10 3 baue n„ Dr., Vogel. 11 3— Landwirihschaftliche Maschinen und Gee eee e ie 12 1— Handelsgewächsbau Derselbe. 13 3 3 Thierproductionslehre. C. Leisewitz. 10 2 2 Obst⸗ und Weinbau. Hofgäriner R. Noack II. Der Unterricht wird durch Excurstonen, praktische Demonstrationen und Conversationen vervollständigt. Für die Zuhörer der zweiten Abthelung werden außerdem 4 Nachmittage p. Woche zu Uebungen im Anstellen von chemischen und physikalischen Experimenten, im Be— stimmen von Mineralien und Pflanzen, im Gebrauche des Mikroskopes ꝛc. verwendet werden. Nach Beendigung des Cursus findet für diejenigen Zuhörer, welche die zweite Abtheilung besucht haben, und ein vollständiges Zeugniß über ihren Fleiß und ihre Leistungen beanspruchen wollen, an einem noch näher zu bestimmenden Termin eine schriftliche und mündliche Prüfung vor dem Collegium der Docenten statt. Diejenigen Lehrer, welche sich um die Zulassung zum Unterrichts, Cursus bewerben wollen, werden ersucht, hinsichtlich der Erwirkung der Erlaubniß zur Theilnahme au dem Unterrichte, soweit dieser nicht in die Schulferien fällt, sich an ihre vorgesetzte Behörde, hinsichtlich etwa gewünschter Unterstützungen für Bestreitung ihres Unterhaltes aber an die betr. landw. Provinzial⸗Vereine(in Starkenburg an die landw. Bezirksvereine) oder an ihre Gemeinden zu wenden. Außer den Lehrern ist auch Landwirthen und sonstigen Freunden der Landwirthschaft die Theilnahme an dem Lehr-Cursus gestattet. Anmeldungen zum Besuche des Cursus find längstens bis zum 18. Juni d. J. an uns einzureichen. Darmstadt, am 24. April 1871. Großherzogl. Centralstelle für die Landwirthschaft und die landw. Vereine. Dr. Goldmann. Krämer. Deutsches Reich. Darmstadt. gamm des Prinzen Ludwig angekommen, nach pelchem die hessische Division am 29. Mai den heimmarsch angetreten hat. Die Truppen nehmen die Route Zabern, Weißenburg, Landau, Mann— tim und werden am 20. Juni hier eintreffen. Berlin. Der Reichstag erledigte in seiner Am 31. Mai ist ein Tele- Sitzung vom 31. Mai Petitionen ohne allgemeines Interesse. Die nächste Sitzung findet morgen statt. — Der„Börsencourier“ meldet, daß in Frank- auszusetzen, bis die Commission über den Bau furt a. M. nicht bloß eine Bankagentur, sondern ein Bankdirectorium errichtet werden soll. — Reichstag am 1. Juni. des Gesetzentwurfes, betreffend den Erweiterungs- ba für das Dienstgebäude des Reichskanzleramtes. Dunker beantragt, die Beschlußfassung hierüber des Parlamentsgebäudes schlüssig sei. Minister Delbrück erklärt, das vorliegende Project präju⸗ dieire in keiner Weise den Bau des Parlaments- Erste Berathung gebäudes. Das Haus beschließt darauf zweite Berathung in pleno. Es folgt zweite Berathung des von Lasker eingebrachten Gesetzentwurfes, be⸗ treffend die geschäftliche Behandlung eines unge- wöbnlich umfangreichen Gesetzentwurfes. Rach einer längeren Discussion, wird§. 1 abgelehnt, womit der Gegenstand erledigt ist. Die Petition des landwirthschaftlichen Clubs zu Frankfurt a. M. wegen Bildung eines Ausschusses im Bundesrathe zur Wahrung der landwirthschaftlichen Interessen wird durch Uebergang zur Tagesordnung erledigt. Nächste Sitzung morgen. — Der Berichterstatter der Speeialcommission für das Gesetz über die Vereinigung von Elsaß⸗ Lothringen mit dem Reiche, der Abg. Dr. Lamey, hat den Bericht über die neuesten Commisstons- beschlüsse bezüglich dieses Gegenstandes beendet; derselbe soll am 3. Juni in der Commission festgestellt werden und möchte also am 5. Juni die Plenarberathung zu erwarten sein.— Die Reise Moltke's nach Elsaß Lothringen wird hier als eine Inspectionsreise aufgefaßt. Vorzüglich werde der Graf die Frage wegen der Festungen zu untersuchen haben.— An Stelle des General lieutenants v. Ollech ist General v. Hartmann, Commandeur der 2. Division, zur Zeit Com- mandeur der 1. Cavalerie⸗Division, unter Ent⸗ bindung von diesen Stellungen, zum Gouverneur von Straßburg ernannt. — Der„Elberf. Zig.“ wird von hier ge— schrieben: Die Dotation, welche dem Fürsten Bismarck nach dem deutsch⸗französischen Kriege ebenso zu Theil werden soll, wie im Jahre 1866, ist in der letzten Zeit verschiedentlich in den Zeitungen besprochen worden, ohne daß jedoch eine der umlaufenden Nachrichten der Wahrheit entspricht. Weder wird sich der Bundesrath auf Wunsch des Kaisers mit dieser Angelegenheit be— schäftigen und eine dahin zielende Vorlage für den Reichstag berathen, noch wird aus der Ini— tiative irgend einer Fraction des Reichstags heraus ein solcher Antrag im Reichstage zur Berathung gelangen. Die Verleihung der Dotation an den Fürst⸗ Kanzler wird diesmal im vollsten Sinne des Wortes ein persönlicher Act des Kaisers sein, und zwar wird die Dotation nicht in Geld, sondern in Gütern im Werthe von einer Million erfolgen. Bestimmt dazu ist ein Theil der Lauen⸗ burger Domänen, über welche der Kaiser vor der Vereinigung Lauenburgs mit Preußen ja noch selbstständig verfügen kann. Berlin. Wie verlautet, würde die Reichs⸗ regierung der Einführung der Reichsverfassung in Elsaß⸗Lothringen am 1. Jan. 1873 in der Vor- aussetzung zustimmen, daß die Mitwirkung des Reichstages bei der Landesgesetzgebung späterer Festsetzung vorbehalten bleibe. — Der„Spen. Ztg.“ zufolge erließ der Kaiser allen bei der Feldarmee oder im Garnisons— dienste verwendeten Militärpersonen, welche bis zum 24. Mai wegen eines vor dem 17. Juli 1870 oder bis zur Einrückung verübten gemeinen oder militärischen Vergehens verurtheilt worden sind — insoferne dasselbe nicht Waffenunfähigkeit her⸗ beigeführt hat— die betreffenden Strafen. Saarburg. Auf dem höchsten Punkte der Vogesen, dem Donnon, über welchen die Grenz⸗ scheide zwischen Deutschland und Frankreich zieht. wird künftigen Frohnleichnamstag von einem in Saarburg gebildeten Comite eine Friedenseiche gepflanzt werden. Wiesbaden. Etwa 100 Delegirte zur Hauptversammlung des deutschen Protestanten⸗ vereins sind aus allen Gauen Deutschlands hier eingetroffen und haben am 30. Mai eine Vor- versammlung gehalten, in welcher die Geschäfts— behandlung für die Haupiversammlung festgestellt wurde. Abends fand eine gesellige Zusammen⸗ kunft im Saalbau Schirmer statt, die sehr besucht war und der namentlich Viele beiwohnten, die nicht Mitglieder des Protestantenvereins sind. Prof. Fresenius von hier hielt die Begrüßungs⸗ rede und Prof. Bluntschli antwortete darauf. Prof. Baumgarten, Dr. Hase sen. aus Bilitz (Deutsch⸗Oesterreich), Prof. Schenkel und Hanne der Hoffnung auf den Sieg der Bestrebungen des Protestantenvereins aus, und der Männer⸗Gesang⸗ verein trug einige auserlesene Lieder vor. Ems. Hier ist die Meldung eingetroffen, daß bei der am 12. Juni erfolgenden Ankunft des Kaisers von Rußland auch der König und die Königin von Würtemberg hier anwesend sein werden. Ueber die Hierherkunft des Königs von Bayern, die auch schon in den Zeitungen gemel⸗ det wurde, verlautet bis jetzt nichts. Dresden. Dem„Dr. J.“ zufolge hat die ständige Deputation des Juristentages gestern in nach Stuttgart einzuberufen. München. Unter der Escorte preußischer Soldaten ist wieder ein Theil der auf Bayern treffenden Kriegsbeute hier eingetroffen, bestehend aus 13 schweren Geschützen und 5 Gebirgskanonen. Davon führt ein laut Inschrift 1841 zu Straß⸗ burg gegossener Vierundzwanzigpfünder den Namen: „Anathema“!— Für den Empfang des 5, preu— ßischen Armee⸗Corps sind im Bahnhofe zu Bamberg festliche Vorkehrungen getroffen. Die Quartier⸗ macher(2 Offiziere und 62 Mann Soldaten) sind von Bamberg nach Hof weiter gereist.— Auch eine rheinische Adresse mit 1000 Unter- schriften ist Döllinger überreicht worden. — In allen deutschen Diöcesen finden am 16. Juni, als am 25jährigen Regierungsjubiläum des Papstes, außerordentliche Kirchenfeierlichkeiten statt. — Das Actionscomite der Altkatholiken wird einen Protest gegen den neuesten erzbischöflichen Excommunications-Erlaß in Betreff der Unter— zeichner der Adresse veröffentlichen. Die bereiis genannten Theologen aus Köln, Bonn, Breslau, Koblenz, Braunsberg ꝛc. berathen in nicht öffent⸗ lichen Sitzungen gemeinsaͤme weitere Schritte. Karlsruhe. Es ist nun durchaus gewiß, daß vom 15. Juni an der Kaiser und die Kaiserin von Rußland einen mehrwöchentlichen Aufenthalt in Petersthal, dem bedeutendsten der Renchthal— bäder, nehmen werden.— Seit letztem Samstag dauert der Durchzug des 5. preußischen Armee— Corps durch unsern Bahnhof. Er wird im Ganzen stark 40,000 Mann in sich begreifen. Da der Durchzug meist zwischen 1 und ½8 Uhr Morgens geschieht, so mußte eine beabsichtigte Bewillkomm⸗ nung und Bewirthung unterbleiben. — Am 30. Mai Nachts gegen 1 Uhr wurde unsere Stadt von einem bedeutenden Brandunglück heimgesucht. Das Feuer brach in der Kronen- straße in der Nähe der Synagoge aus; einige Hinterhäuser brannten gänzlich nieder und auch die Synagoge wurde ergriffen und im Innern so völlig zerstört, daß ein Neubau unumgänglich nöthig ist. Der Brand konnte erst Vormittags bewältigt werden. Gleich im Anfange des Brandes hatte sich der Großherzog auf der Brandstätte eingefunden und nicht ohne eigne Gefahr das Lösch— personal in seinen Anstrengungen ermuntert. — Die Demobilisirungsordre für die badische Division ist ausgefertigt und hinausgegeben; die Demobilisirung tritt am 2. Juni ein.— Wie man jetzt vernimmt, wird Staatsminister Dr. Jolly in dieser Reichstagssession nicht mehr auf seine Stelle im Bundesrath zurückkehren. Ausland. Oesterreich. Wien. Das Abendblatt der„Neuen freien Presse“ meldet, daß die Adresse des Abgeordnetenhauses am 30. Mai durch das Präsidium überreicht worden sei, der Kaiser habe den Präsidenten sehr erregt empfangen und in seiner Antwort die Politik des Ministeriums ent- gegen dem Urtheile der Majorität des Reichs— rathes gebilligt. Der Präsident habe sich sodann zu dem Minister⸗Präsidenten begeben, behufs Ent— gegennahme einer Abschrift der Antwort des Kaisers, um dieselbe in der nächsten Sitzung authentisch mittheilen zu können. — Aus Montenegro kommt eine nicht blos einfach interessante, sondern ohne Zweifel politisch bedeutsame Nachricht. In Cettinje, der Hauptstadt (gleichzeitig der einzigen Stadt) der Schwarzen aus Kreisweiler brachten Toaste des Dankes und! Leipzig beschlossen, den Juristentag zum 28. Aug. Berge, wird ein österreichisches Consulat errichtet. Schweiz. Bern. Der Bundesrath hielt am 30. Mai eine geheime Sitzung, veröffentlichte aber keine Bulletins. Es heißt, die Verhaftung Ppat's und Grousset'e, welche in Genf, weilen, sei anbefohlen worden. 1 Genf. Eine am 29. Mai hier stattgehabte zahlreich besuchte Volksversammlung zur Wahrung des schweizerischen Asylrechts beschloß, an den Bundesrath eine Adresse zu richten, in welcher der Wunsch ausgesprochen wird, daß die auf schweizerischen Boden gedrängten Mitglieder der Pariser Commune aufgenommen werden möchten. Wie es heißt, wäre Felix Pyat bereits in Carouge eingetroffen. — Nach einem Telegramm der„N. Zür. Ztg.“ verlief die am 29. Mai hier stattgehabte Mani⸗ festation zu Gunsten der Commune ziemlich kühl. Der Hauptredner Grosselin hielt eine Lobrede auf die Commune. Ein Redner, der vorschlug, die Flüchtigen aufzunehmen, wurde ausgepfiffen. Maunoir schlägt im Vertrauen auf den Bundes— rath Tagesordnung vor. Der Vorschlag wird mit schwacher Mehrheit verworfen. Im Ganzen hat die Manifestation ihren Zweck verfehlt. Frankreich. Paris. Der Aufstand ist vollständig unterdrückt, die meisten Mitglieder der Commune sind erschossen, wenigen nur glückte es zu entwischen und auch diese werden hoffentlich von den betr. Staaten nicht als politische Flücht⸗ linge behandelt, sondern als gemeine Verbrecher ausgeliefert werden. — Milliere wurde im Luxembourg ⸗Garten verhaftet und sofort erschossen. Er war unter dem Kaiserreich Gerant der„Marseillaise“. Die Frau Millière's befindet sich unter den Gefangenen in Versailles. Billioray wurde von Matrosen er⸗ schossen. Dieselben nahmen ihn im Augenblick fest, wo er in eine Postkutsche steigen wollte. Er gehörte zu den blutdürstigsten Leuten der Commune. Vermorel ist in Montmartre erschoffen. Derselbe war einer der verachtetsten Journalisten von Paris. Razolla, Mitarbeiter am„Reveil“, ein wilder, roher Geselle, fiel auf einer Barrikade. Raoul Rigault wurde in einem Hause der Rue Gay Lussac verhaftet, nach dem Luxembourger Garten geführt und dort erschossen. Der Maler Courbet hat sich nach den Einen vergiftet, nach den Andern hatte er sich in einem Schrank des Marine— ministeriums(es liegt am Place Vendöme) ver⸗ steckt, und wurde ihm, da er, als man ihn dort entdeckte, Widerstand leistete, von einem Soldaten eine Kugel durch den Kopf gejagt. Meillet, Brunet(auf dem Place Vendöme) und Bosquet wurden erschossen. Ein gleiches Schicksal sollen La Cécilia(einer der Generale der Cemmune), Jacques Durand und Parisel gehabt Parisel war Apotheker. Er ist es gewesen, welcher die Anzündung von Paris vorbereitete. Lefrangais, Gambon und Amouroux wurden bereits am Don- nerstag in der Rue de la Banque erschossen. Die Execution von Vallss und Ferré fand am näm⸗ lichen Tage hinter dem Chatelet an der Ecke der Rue St. Denis statt. Gefangen sind: Assi, Mégy, Ranvier, Eudes, Cluseret, Clement, Mal- journal, Durassier, Okolowicz. — Ueber die Gräuelthaten, der sich das Volk schuldig machte, schreibt man dem„Moniteur“: Am 25. Mai, um 4½ Uhr Nachmittags, hat das 101. Bataillon der Nationalgarde auf Be- fehl seines Obersten, des Bürgers Cerisier, das ganze Personal des College Albert le Grand (einer Dominicaner-Schule in Arcueil), im Ganzen 24 ꝗheils geistliche, theils weltliche Personen an der Thür des Disciplinar-Gefängnisses des Sectors der Gobeling erschossen. — Paris ist„vollkommen ruhig“, so tele⸗ graphirt der Berichterstatter der„Times“ unterm 29. Mai. Wie es aber um diese Ruhe bestellt ist, geht aus dem weiteren Verlaufe des Tele⸗ grammes hervor, wo es heißt:„Eine ungeheure Anzahl von Hinrichtungen haben stattgefunden. Der Park der Buttes Chaumont war mit Leichen vollständig besäet. Die Truppen zeigten sich so erbittert, daß die Offiziere es für nöthig erachteten, Fremde vor der Gefahr der Verdächtigung zu warnen. Einige Einwohner von Belleville er- haben. —— an erden nöchin dat bereitg 9 X dir 3. Jehedte Mani. heclich kühl Lobrede auf er dert derschlug 80 3 r dsgepfffen. g tur glädte uh der descatlic d dice Flüch. irt Berbriche 20 9 3 Leutz arten Et war unn 4 ai ie, Di dtn Stangen 2 Natrosen nn 1 Augenblid 22 2 gt Naltt Courbet 10 den Anden det Murine Bentömt) dn 22 ihn den n Sold ain nüt Neilltt, 87 0abt * Leftangas, 2 klaͤrten den Vorübergehenden offen, die Geschichte sei noch nicht vorüber, und gegen die Truppen würden schreckliche Repressalien ausgeführt werden. Diese Drohungen sind noch nicht in Erfüllung gegangen; aber allgemein herrscht die Befürchtung, daß diejenigen Insurgenten, welche den Händen der Gerechtigkeit bisher entgangen sind, ein ge— heimes Mord- und Brandstiftungssystem inaugiren werden. Noch immer werden neue Petroleum- vorräthe entdeckt, und die Gefahr wird durch die Thatsache gesteigert, daß die Weiber, welche ihres Geschlechts wegen eher dem Verdacht entgehen, in Wirklichkeit die verwegensten von Allen sind. Des Nachts werden große Vorsichtsmaßregeln getroffen; die Straßen sind mit Schildwachen angefüllt, und alle Circulation ist auf das strengste untersagt. Wer sich auf die Straße hinaus wagt, ohne im Besitze der Parole zu sein, läuft Gefahr, die Nacht über eingesperrt zu werden. Das übereilte Begräbniß der vielen Todten unter dem Straßen— pflaster veranlaßt ernstliche Befürchtungen vor dem Ausbruche einer Epidemie.“ In ähnlicher Tonart sind auch die übrigen Berichte Londoner Blätter aus Paris gehalten; so meldet der Correspondent des„Daily Telegraph“ unter dem nämlichen Datum:„Für die Fremden in Paris ist eine neue Plage erfunden worden. Man wird jetzt von den Truppen auf der Straße angehalten und gezwungen, zur Abtragung der Barrikaden mit Hand anzulegen. Mir geschah heute ein Gleiches, als jedoch der befehligende Offizier hörte, daß ich ein Engländer sei, führte er mich selbst durch den Truppencordon. Die Zahl der auf Seiten der Commune Gefallenen und Hingerichteten wird wahrscheinlich nie bekannt werden. In der Caserne nahe beim Hotel de Ville fanden gestern den ganzen Nachmittag hindurch Hinrichtungen statt. Jedesmal, nachdem eine Gewehrsalve gefeuert worden war, sah man geschlossene Hospitalkarren herauskommen, die mit den Toden angefüllt waren. Seit gestern sind über 20,000 Personen verhaftet worden! Schon verschafft sich eine starke Stimmung Ausdruck, daß die Leiden der Hauptstadt während der letzten beiden Monate in der Schwäche der Regierung begründet seien, welche die Stadt am 18. März im Stiche gelassen. Stündlich kommen neue Einzelheiten über verübte Greuelthaten zu Tage. Bei der Barrikade in der Nähe des Café Delta wurden einige Verwundete lebendigen Leibes in einem Graben verschacrt. Ihr Stöhnen während der Nacht war fürchterlich.“ — 30. Mai. Vincennes war bis zum letzten Augenblick in den Händen einer allerdings nur schwachen Besatzung von Föderirten geblieben, so daß sich gestern eine Brigade des General Vinoy zur Einschließung des Forts anschicken mußte. Als die Garnison diese Vorkehrungen sah, beschloß sie, sich auf Gnade und Ungnade zu 3 Einer der Führer jagte sich eine Kugel durch den Kopf. Die Truppen nahmen sofort von dem Fort Besitz. In Belleville war der Widerstand lange nicht so hartnäckig, als man allgemein geglaubt hat, und es ist nur der, übrigens wohl gerecht⸗ fertigten, Vorsicht der Truppen ⸗Commandanten zu⸗ zuschreiben, wenn die Pacification dieses Viertels so langsam vor sich ging. Ein eigentlicher Kampf bat dort nur einige Stunden gewährt und die Zahl der Insurgenten, welche sich ergaben, war zehnmal größer, als die der Gefallenen. Viele friedliche Einwohner dieses Stadttheils wurden von den Insurgenten füstlirt, weil sie sich ge— weigert hatten, an den Barrikaden zu arbeiten. Mehrere Mitglieder des Centralcomites und der Commune hatten sich in den letzten Stunden des Kampfes an diesen eigentlichen Heerd der Revo— lution geflüchtet. Sie sind fast Alle auf den Barrikaden gefallen oder erschossen worden; unter den Letzteren nennt man Avoine Sohn und Barroud. Versailles. Den Behauptungen der Jour— nale entgegen wird von gut unterrichteter Seite versichert, daß über Ministerveränderungen noch nichts bestimmt und namentlich in Bezug auf das Ministerium des Aeußern von einer Aenderung 5 5 g. g er die Garantien der subalpinischen Regierung keine Rede ist.— Unter den Insurgenten, welche sich nach dem Fort von Vincennes geflüchtet und daselbst auf Gnade und Ungnade ergeben hatten, befanden sich 15 Mitglieder der Commune. — 31. Mai. Wie verlautet, wäre der Rück- tritt der Minister Picard und Leflö nahe bevor— stehend. Ihre Nachfolger sind noch nicht bekannt. — Der freie Verkehr mit Paris wird Freitag, vielleicht schon morgen, wieder hergestellt werden. Paris wird noch einige Zeit unter der militärischen Gerichtsbarkeit bleiben. Bei einigen verhafteten Individuen sind Ordres zur Brandlegung gefunden worden. Die Ordres tragen den Stempel des Centralcomites oder des Wohlfahrtsausschusses und sind von Ulysse Parent unterzeichnet. — 1. Juni. Die Ersatzwahlen für die Nationalversammlung sind definitiv auf den 18. oder 25. Juni angesetzt. Es sind noch 120 De— putirte zu wählen. Die„Liberté“ erklärt, die Regierung habe betreffs der Prinzen von Orleans die Entscheidung getroffen, sie zur Einnahme ihres Sitzes in der Versammlung einzuladen. — Ein Erlaß des Commandanten von Paris, Marschall Mac-Mahon, versüg, daß Theatervor⸗ ordentliche Gewandtheit und Körperkraft sich des allge⸗ stellungen vorläufig nur mit besonderer Erlaubniß stattfinden dürfen. Ein anderer Erlaß verbietet, Journale in den Straßen zum Verkaufe auszu⸗ rufen. Die für die französische Kriegsmarine be— stimmten Verproviantirungsgegenstände, welche vom Auslande bezogen werden, sind der Verzollung unterworfen in Gemäßheit des Decrets von 1807. Boulogne. Bei den Insurgenten wurden große Geldsummen vorgefunden. Sie versuchten die Soldaten zu bestechen, damit diese sie entfliehen ließen. Lyon. Felix Pyat wurde am 31. Mai an der Station von Perrache gesehen. Es wurde verfehlt, ihn zu verbaften, doch hofft man ihn noch einholen zu können. Verpflegungstage heißen. Belgien. Brüssel. Am 28. Mai Abends bis spät Mitternacht drängten sich zahl⸗ reiche Gruppen von Menschen vor dem Hause Victor Hugo's, der, einem drastischen Ausdruck des„Bien public“ zufolge, ohne vorherige Er⸗ laubniß der Behörden eine Herberge für die „Miserablen“ eröffnete. Doch Dank der Anwesenheit der Polizei fand keine weitere Ruhestörung mehr statt. Höchstens ertönte hier und da Zischen und Pfeifen. — Am 30. Mai, Morgens ward Victor Hugo das Decret seiner Ausweisung notificirt. Im Senat wurde diese Maßregel gut geheißen. Keine einzige Stimme erhob sich gegen die Aus- weisung. Italien. Florenz. Laut Instructionen an die Präfecten werden gegen diejenigen fran— zösischen Flüchtlinge, welche bei dem Ueberschreiten der italienischen Grenze sich nicht genügend aus⸗ weisen können, ernste Maßregeln ergriffen werden. Rom. Der„Osservatore“ veröffentlicht eine päpstliche Encyclica, worin der Papst erklärt, daß zurückweise; letztere bestätige wieder, daß sie schmäb⸗ liche Heuchelei mit unverschämter Verachtung gegen die Würde und Autorität des Papstes verbinde. — Wie diplomatischerseits aus Florenz nach Berlin gemeldet wird, gelten die Rüstungen Italiens Frankreich, gegen welches in Beziehung auf die römische Frage die italienische Regierung alle Ursache zu Mißtrauen haben will. Man will in Florenz erfahren haben, daß die von sämmt- lichen katholischen und nichtkatholischen Souveränen Europas(mit Aus nahme Englands) dem Papste anläßlich seines fünfundzwanzigjährigen Regfe⸗ rungs-⸗Jubiläums zugedachten Huldigungs⸗Mani⸗ festationen von Thiers angeregt und betrieben worden seien. Die italienische Regierung hat alle Vorkehrungen getroffen, den päpftlicherseits für diesen Tag vorbereiteten Unruhen zu steuern und wird sie unabänderlich am 1. Juli nach Rom übersiedeln, wohin ihr die Gesandten sämmtlicher auswärtigen Mächte mit Ausnahme des franzö⸗ sischen folgen werden. VBad⸗Nauheim. Der Athlet Herr Jultus Stark, welcher hier Vorstellungen gegeben, die durch seine außer⸗ meinen Beifalls erfreuten, hat auch die Ehre gehabt eine, Extravorstelluug vor Seiner Königl. Hoheit dem Fürsten von Hohenzollern zu geben, welcher seine vollste Aner— kennung über die vorzüglichen Leistungen aussprach. Sonntag den 4. Juni wird derselbe seine letzten Vor⸗ stellungen geben, wobei eine dem Vernehmen nach groß⸗ artige Feuerwerks-Pisce abgebrannt wird. Wir können nicht umhin auf diese Vorstellungen aufmerksam zu machen, und wünschen Herrn Stark einen recht zahlreichen Besuch. Wie wir hören, will derselbe auch im Laufe der nächsten Woche nach Friedberg kommen. Mehrere Nauheimer Kurfremde. Berichtigung. In der Abrechnung des Zweig-Hülfs⸗Vereins zu Bad⸗ Nauheim für verwundete und kranke Soldaten in Nr. 63 d. Bl. muß es anstatt: 2567½ Verpflegungstage 7 9 Die Red. Das Neueste in Strahhüten verkaufe für diesen eier sehr billig, und bitte um recht zahlreichen Zuspruch. 5 Heinrich Diehl, usagasse. Mobiliar⸗Versteigerung. 1413 Mittwoch den 7. d. M., Vormittags 10 Ubr, läßt Unterzeichneter in Auftrag Großherzoglichen Land- gerichts Friedberg in der Behausung des Heinrich Herrmann zu Ockstapt folgende Mobiliar-Gegen⸗ stände, als: 5. 2 Bänke mit Lehnen, 3 Tische, 1 Wanduhr, 6 hölzerne Stühle, 1 Küchenschrank mit Schüsselbank, 2 Pfeiler⸗ schränkchen, 1 Mehlkasten, 1 Ladeneinrichtung, 2 Waagen mit Gewichtfteinen, 1 großen Kleiderschrank, 1 Kom- mode, 1 Kleiderkiste, 1 vollständiges Bett, 1 Wasch⸗ bütte, 5 verschiedene Fässer, 1 Rangenmühle, 1 Pfuhl⸗ faß, 1 Strohbank, 1 Wagen mit sämmtlichem Zubehör, 1 Vorder⸗ und Hinterpflug und 1 Egge an dle R verffeigern, Ockstadt den 2. Jun 5 l H. Dienst IV. 1004 Glanz⸗Tapeten 12 kr., Naturell⸗Tapeten 7 kr. 1121 bis zu den seinsten Sorten in rescher Auswahl bel Louis Weis. Carl Kochs Siegeloblatenfabtik Frankfurt a. 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M. w Waldpartie stattfinden. Gäste sind höflich Parkstraße aus. Verein„Concordia“ zu Bad⸗Nauheim. ird bei guͤnstiger Witterung unsere alljährliche st eingeladen. Abmarsch 2½ Uhr von der oberen Müdchen-Justitut und 1305 Mit dem 8. Juni beginnt ein neuer Mädchen schon vom 6. Jahre an meldungen für Schule, Pensionat und musikal entgegengenommen. „und für Consirmirte besteht eine Fortbildungsklasse. Pensionat in Friedberg. Cursus in unserer Anstalt. Aufnahme finden An⸗ ischen Unterricht werden von den Unterzeichneten A., M.& L. Werner. In die Mathildenstiftskasse zu Friedberg e werden Einlagen angenommen, und vom folgenden Monat an, Zinsen bezahlt. bis zu 1000 fl. 1 pCt. Tapeten⸗Lager in Butzbach. 1393 Der Unterzeichnete empfiehlt sein neu errichtetes Lager in Tapeten und Borduren aus einer der besten Fabriken Deutschlands zu wahl ist so getroffen, daß Tapezier- und Polsterarbeiten Aufträge schnell und billigst in ich allen Ansprüchen genügen kann.— Auch bringe ich meine in gefällige Erinnerung und werde alle an mich gelangende Aus führung bringen. sehr billigen und festen Preisen. Die Aus, Ludwig Ferber, Ecke der Wetzlarerstraße am Marktplatz. Bad Nauheim. 1414 Sonntag den 4. Juni 1871 unwiderruflich die 2 letzten großen Vorstellungen des rühmlichst bekannten Athleten und Jongleur Julius Stark, genannt der starke Baper, in dem dazu erbauten Circus an der alten Brücke. Anfang der ersten Vorssellung präeis 4 Uhr. Anfang der zweiten Vorstellung Abends 8 Uhr. Zum Beschluß der zweiten Vorstellung großes Brillant⸗ Feuerwerk Der Sieges-Saum, bei dem Einzug der deutschen Truppen in Paris. Zu diesen beiden Vorstellungen ladet ergebenst ein Julius Stark. Die Vorstellungen finden unter Mitwirkung der neu organkfirten, aus 8 Mann bestehenden Mufik⸗Capelle von Ober-Mörlen statt. Lehrerconferenz. Seetion Friedberg. 1392 Mittwoch den 7. Juni, Nachmittags 2 Uhr. Verloren 5 1402 wurde am 31. Mai in dem Park von Nauheim eln Portemonnate mit 8 bis 9 fl. Silbergeld, sowie ein Coupon der Hanauer Eisenbahn von 16. fl. Der redliche Finder wolle dasselbe gegen eine gute Belohnung bei der Expedition d. Bl. abgeben. Die Grasnutzung 1411 vom biefigen israel. Friedhofe soll Dienstag den 6. d. M., Vormittags 11 Uhr, auf dem Gemeinde⸗ zimmer an den Meistbietenden vergeben werder. Friedberg. B. Grödel. Kartoffel-, Hack- und Häufelpflüge 1408 sind fertig zu haben in der landwirthschaftlichen Maschinen⸗ und Geräthewerksfätte von Fauerbach b. F. K. Häuser. Der Wahtheit die Ehre! Erwiderung zu Inserat Nr. 1349 in der Beilage Nr. 62 des Oberhessischen Anzeigers. 1404 Das von Kaspar Hock Gesagte ist durch seine vielfachen Unwahrheiten total entßellt und ißt der Sach⸗ verhalt folgender: 1821 theilten mein Vater, bie Mutter des Kaspar Hock, nebst ihrem Bruder Ernst das elterliche Vermögen. Hock läßt dieses dritie Glied gar nicht existiren; warum nicht? Kennt er es nicht, oder will er dadurch seiner Sache nur eiren gerechten Anschein geben?— In der Thetlung von 1821 wurde nicht allein der Mutter des K. Hock von dem Acker Flur XI Nr. 684= 93 Klftr., sondern auch meinem Vater die andert gleiche Hälfte urkundlich zugetbellt; der ganze Acker bält somit 186 Klftr. Die Parzelle Flur XII Nr. 49 mit 124 Klftr. und nicht 62 Klftr. wie angegeben, wurde nicht wie Hock sich ein⸗ redet meinem Vater, sondern dessen Bruder Ernst ur⸗ kundlich zugetheilt. Mein Vater und Hock's Mutter nahmen jedoch letzteres Stück ein Jedes zur Hälfte mit 62 Klstr. in Besitz und überließen ihrem Bruder das erstere mit je 93 Klfir.= 186 Kiftr. Beide erfteren waren hlerdurch in ihrem Loos verkürzt. Der bevortheilte Bruder Erust starb 1824 ledig und theilten alsdann mein Vater und Hock's Mutter dessen Nachlaß unter sich, wobei auch jene 186 Klftr. waren. In Folge dieser Theilung war der Nachtheil, in welchem fich mein Vater und die Mutter des Hock seit 1821 ihrem Bruder gegenüber befanden, auf das Genaueste wieder ausgeglichen. Waren sich hier beide Geschwister irgend eines Feblers bewußt gewesen, so würden sie die Sache gewiß berichtigt haben. Bel dieser letzten Thetlung erhielt nun mein Vater diese 186 Klftr. in der Meinung für dieses Grundflück auch die richtigen Urkunden erhalten zu haben. Dies war sedoch nicht der Fall, sondern er kam in den Besitz der Urkunden von der Parzelle Flur XII Nr. 49. Bet der Gütervertbeilung meiner Eltern(1849) erhielt mein Bruder Heinrich die erwähnten 186 Klfir., aber aber⸗ mals mit den unrichtigen Urkunden. Nach dessen 1855 erfolgten Tode ging diese Parzelle nebft den unrichtigen Urkunden an mich über. Daß ich nicht im Besitz der zu meinem rechtmäßig trerbten Grundstück gehörigen Urkunden war, stellte sich nicht, wie Hock angibt bei der Flurvermessung, sondern bei der 16 Jabte später(1863) erfolgten Parzellenver⸗ messung heraus. Bei diefer Gelegenheit suchte nun Hock sofort mein Grundffück zu annexiren, worauf ich natürlich nicht einging. Bevor nun die Offenlegungefrist des neuen Grund⸗ buches abläuft, mußte ich Bock, der, wie es viele Andere in ähnlichen Fällen unter sich gethan haben, sich nicht mit mir auf gütlichem Wege über den Austausch der Urkunden verständigen wollte, darüber gerichtlich belangen. Ohne nun meinen oben nachgewiesenen rechtmäßigen Befsitzstand über das betreffende Grundftück weiter in Erwägung zu ziehen, erkannte mich Großberzogliches Landgericht Friedberg in Folge der bereits seit 50 Jahren 12¹ Hock will sich in seiner Veröffentlichung den Anstrich sollte und ich überlasse es nun ganz der Beurtheilung mir gehörtgen Urkunden verlange, oder Hock, der in seinen letzten Prozessen nicht so glücklich war, wie Jacob Stengel II. — Schnelle krankheiten, Hämorrhoidal- und echt zu haben bei Jos. Hoffmann in Friedberg. 1403 Johannes Schwalm stets frisch von der Mühle bei furt wird ein woblerzogener Junge in die Lehre ge⸗ Frankfurt a. M. Fäßchen, Reste von Spezereiwaaren ꝛc. ꝛc. billig zu 1345 Kurz nach Pfingsten beginnt wieder mein Tanz⸗ Schneidermeister M. Steitz freundlichst entgegen⸗ 1394 welches die einfache Küche besorgen kann, wird in meiner Familte stattgehabten Erbschaftsübergänge als der größten Unetgennützigkeit geben indem er sagt, daß des Publikums, wer sich in unserer Angelegenheit als ohne weiteres mein Grundstück fordert!— seiner Zeit in demfenigen mit seinen Geschwiflern! gegen jeden Husten und Katarrh, 7* Hülfe Unterleibsleiden, Verflopfung durch le Jorten Gemü Alle Forten Gemüsepflanzen, am Fauerbacher Thor. 2 With. Fertsch. sucht. Franco⸗Anfragen sub Chiffre I. 2402 befördert Eine LIdeneinrichtung verkaufen. Von wem? sagt die Expedition d. Bl. Unterricht, zu welchem ich mich beflens empfohlen halte. genommen. H. Moseler, Tanzlehrer. gegen guten Lohn auf's Land zu sofortigem Antritt Fuulards, 252 seidene Umknüpftücher, schwarze seidene Halstücher und Halsbinden bei K. Friedrich neben der Poßt. Danksagung. 1398 Allen, welche aus meiner lieben Gemeinde, aus Friedberg und Umgegend geßern unserm geliebten Sohne und Bruder August das Ehrengelett zu seiner letzten Ruhestätte gegeben, oder in sonst irgend einer Weise ibre Theilnahme an unserm großen Schmerz kund gethan haben, spreche ich in meinem und der Melnigen Namen mit tiefgerührtem Herzen den wärmsten und innigflen Dank aus. Fauerbach b. F. am 1. Juni 1871. Boragagius, pfarrer. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelische Gemeinde. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Baur. Trinitatisfest. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags: Herr Diakonus Meyer. Confirmation der Mädchen und Abendmahl. Nachmittags: Herr Pfarrer Schwabe. Gottesdienst in der Burgkirche. Vormittags: Fällt aus. Nachmittags: Herr Candidat Seriba. Der Vormittagsgottesdienst beginnt um 9 Uhr, der Nachmittagsgottesdienst um 2 Uhr. Freitag, 9. Juni, am Geburtsofeste Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs, Vormittags 9½ Uhr liturgischer Gottesbienst in der Stadtkirche. Aatholische Gemeinde. Samstag um 5 Uhr Nachmittags Beichte. 1. Sonntag nach Pfingsten. Fest der allerheiligsten Dreifaltigkeit. Vormittags: ½9 Uhr Hochamt und Predigt. Nachmittags: ½2 Uhr Firmungsunterricht und Andacht. Frohnleichnamsfest, Donnerstag den 8. Juni. Vormittags: ½9 Uhr Hochamt mit Segen und EThortation. Nachmittags: ½2 Uhr Firmungsunterricht und Andacht. Zur Feier des Geburtstags Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs am 9. Juni ist Vormittags 9 Uhr Hochamt und Te Deum. Beginn des Gottesdienstes an den anderen Wochen⸗ tagen Morgens 7 Uhr. Die Walldürner Prozession geht Samstag den 10. Juni, Morgens gleich nach 3 Uhr, von Rockenberg aus über Oppershofen(½4 Uhr), Nieder⸗ Mörlen(5 Uhr), Friedberg(½7 Uhr), Ilbenstadt(9 Uhr) und Heldenbergen(12 Uhr). Verantw. Red.: Hermann Schimpff. rechtmäßigen Eigenthümer an. ibm Verjährung richtiger Ersitzung keinen Vortheil bringen der Eigengützige kennzeichnet, ob ich, der ich nur die Hock scheint es nicht verschmerzen zu können, daß er Ober⸗Ros bach den 29. Mai 1871. Heiserkeit, Verschleimung, Kinder⸗ den L. W. Egers'schen Feuchel⸗Houig⸗Extract, allein 1409 Lauch⸗ und schöne Rangenpflanzen bat zu verkaufen Nepskuchen! 1391 In einer frequenten Conditorei in Frank⸗ dte Annoncen Expedition von Rudolf Mosse in 1416 für Spezereikram, mehrere Waagen, Branntwein⸗ 7 Tanz⸗ Unterricht . 2 Anmeldungen werden in meiner Wohnung bei Herrn Ein Mädch in a en, gesucht. Näheres bei der Expedition d. Bl. Druck und Verlog von Bindernagel& Schimpff. (Hierzu Unterhaltungs Blatt Nr. 22 und eine Beilage.) ttt palttücher Meer der Poll. e 9. Aemeirde, aut trlcktre Sehne feet legten A cer Seise kurt geihan deen Namen 1d migen , Panter — ͤä— icdberg 1 Beilage. Oberhessischer Anzeiger. Jonra ges Liefer un g. 1387 Dienstag den 6. Juni 1871, Vormittags 10½ Uhr, soll auf dem Büreau der unterzeichneten Behörde, wo— seldst auch die Bedingungen ꝛc. ꝛc. vorher zur Einsicht offen egen, die Lieferung der Fouxrage an die berittenen Offiziere det Garnison Friepderg für das laufende und III. Quartal er. im Soumissionswege vergeben werden. Darmstad inden 27. Mat 1871. pe Proviantamt. Do d en o bun. Hofraithe- und Güter-Versteigerung. 1378 Montag den 5. Juni d. J., Vormittags 11 Uhr, sollen in hiesigem Rathbause die nachbeschriebenen zum Nack lasse der verstorbenen Jobs. Bechsteins I. Wittwe dahier gehörenden Immobitten, als: Gemarkung Friedberg. Flur. Nr. Klafter. 2. 644 48/0 Hofraithe in der Stadt. Gemarkung Fauerbach b. Fr. 1 183 37 Acker, Kappesgarten auf dem Krämer auf freiwilligen Antrag der Erben erbabtheilungshalber oͤffentlich meistbietend versteigert werden. Friedberg den 26. Mai 1871. Groß berzogliches Ortsgericht Friedberg. Fouc ar. Musterschule zu Friedberg. 1412 Die Aufnahme der in diesem Jahre schulpflichtig werdenden Kinder wird Mentag den 5. Juni, Nach⸗ mittags 2 Uhr, im Ralbhaussaale stattfinden. Von den außerbald geborenen Kindern i außer einer Außzeich nung des Nemeus und des Geburtstags auch der Impfschein vorzulegen. Für den evang. Schulvorstand Da ur. Lohholz-Versteigerung 1397 Im Gräflich Solms Laubach'schen Revier Feld deim kommen Montag den 5. Juni d. J. nachstehende Dolzsortimente zur öffentlichen Versteigerung: 11 Stecken Eichen⸗Lohprügel, 75 5„Lobstapgen, 82—„ Lohreiser, ferner 170 Stück Lobeichen von 6— 10“ Durchmesser und 25—30˙ Länge, sowie 5 Kirschbäume von 8—12“ Durchmesser. Der Anfang ift des Morgens präcis 9½ Uhr am Fußweg von Bellersheim nach Hungen. Utphe den 31. Mai 1871. Pickel, Gräflicher Rentmeister. een ung. 1399 Dounerstag den 8. Juni l. J., Vormit⸗ tags 9 Uhr anfangend, soll um blefigen Stadtwald, Diftrikt Sommerberg, folgendes Holz meistbietend ver— fteigert werden, als 22 Stecken Buchen Scheitholz, 20„ Eichen- und Klefern⸗Schettholz, 72„ Buchen Prügelholz, 90„ Eichen- ꝛc. 1 152½„Buchen⸗ un 1%„ Eichen; Stodbolz, sowle 1800 Wellen Buchen⸗ und 547„ Eichen- und Kiefern⸗Reisbolz. Die Zusammenkunft ist am kaiserlichen Kirchhof. Butzbach am 30. Mai 1871. Großherzogliche Burgermeisteret Butzbach. Küche l. Holzversteigerung. 1401 Freitag den 9. Junt, Vormittage 9 Uhr, werden n dem Gräflich Leiningen'schen Walddistrikt„Jungfer n⸗ wald“ 78 Stecken Eichen⸗Schälprügelbolz und 3525 Stuck Schälwellen öffentlich an den Meistbletenden versteigert. 1 Gegen genügende Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis ( Seplember d. J. gestattet. 4 Schloß Ilbenstadt den 1. Jun 1871. ö Gräflich Leiningen'sche Rente. Fee Bekanntmachung. 1406 lesenigen Steigerer, welche in dem Freiherr 2——— Walddifirikt„Allmey“ noch Stammholz lagern haben, werden aufgefordert, dasselbe vis zum 13. d. MN. an den sesigesetzten Zahrtagen zu »utfernen. Odfladt den 1. Junt 1871. M64. X Braunkohlen⸗Verkauf. 1342 Auf den Braunkohlengrubden bei Weckesbeim, Dorn-Assendeim und Wölfersbelm können von jetzt ab wieder neugesormte, trockene Koblenklötze bezogen werden; der Preis der gewöbnlichen Klöße von Reiben und Haufen beträgt 13 kr., derjenigen aus Schuppen 14 kr. und der Preßkötze(nur in Weckesheim) 14 kr. pro Centner; Holzkohlen, von denen der gemessene Centner 14 ke. kostet, werden nur auf vorherige Be⸗ siellungen, die indeß blos soweit berückfichtigt werden können, als das sich ergebende Quantum zuläßt, abgegeben. Gegen Einlage vorschriftsmäßiger Bürgscheine wird Zablungsfrist dis Ende März 1872 gewährt. Grube Weckesheim den 24. Mai 1871. Fürstliche Bergverwaltung. öh g x. Hamburg-Amerikanische Packetfahrt-Actien-Gesellschast. Directe Post⸗Dampfschifffahrt zwischen HAMBURG A NEW- TORK vermittelst der Post-Dampfschiffe Silesta, Mittwoch, 7. Juni. Cimbria, Mittwoch, 21. Hammonia, Mittwoch, 14. Juni. Westphalia, Mittwoch, 28. passagepreise: Erste Cajüte Pr. Ert. Riblr. 165, Zweite Cajüte Pr. Ert. Rthlr. 100, Zwischendeck Pr. Crit. Rihlr. 55. Fracht L. 2.— pr. 40 bamb. Cubikfuß mit 15% Primage, für ord. Güter nach Uebereinkunft. Briefporto von u. nach den Verein. Staaten 8 Sgr. Briese zu bezeichnen per Hamburger Dampfschiff. Näheres bei dem Schlffsmakler August Bolten, Wm. Miller's Nachfolger, Hamburg, sowie den alleinigen Generalagenten für das Großherzogthum Hessen Carl RNacké& Cie. in Mainz. Friedberg bei Chr. Hecht. J. uni. Morgens. ö Morgens. 42 N. R. Levy in Frankfurt a. M., Katharinenpforte I., Ecke des kleinen Hirschgrabens, 811 Lager fertiger Herrengarderobe in nur guten Stoffen und von gediegenster Arbeit. 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Bad⸗Naubeim am 1. Juni 1871. Groß berzogliche r nr Bad⸗Nauheim. chu tt. Grassaumen- Versteigerung. 1405 Montag den 12. Juni, Vormittags 10 Uhr, kommt in dem Wirthschaftslocal von Karl Hermes dahier die diesjährige Grassaamen Erndte aus den Freiherrlich v. Franckensfein'schen Waldungen in der Gemarkung Ockstadt bei Friedberg zur öffentlichen Ver⸗ steigerung. Ockstadt den 1. Jun 1871. Der Freiherrlich v. Franckenstein'sche Oberförster Rumpf. Heu⸗Versteig erung. 1417 Montag den 5. d. M., Vormittags 10 Uhr, sollen 20 Centner der Gemeinde Schwalheim zustehendes Heu meistbietend versteigert werden. Schwalhelm den 2. Junt 1871. Großherzogliche Bürgermeisterel Schwalheim. e 1e Die Handlung von A. 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Juni 1871„ 5677. 20 N a fl. 69860. 39 durch das in seiner außerordentlichen Heilkraft i ireichbare, seit 1822 in allen Weltibeilen ber Ein gang. f Ausgang, . eee n e gene f.. 34 Wachen in oong⸗genent fl. 16830. 4 wasser von Traugott Ehrbardt in Großbrelsenbach in 2342. 3 Wechsel zum Incasso„ 300.— Thüringen(worauf beim Ankauf ganz besonders. Der Vorstand achten ist) find schon Tausende von den verschieden⸗ 1395 Fr. Hecht. Weis. Ermus. n Augenkrankheiten geheilt, gestärkt und cher vor Erblinden geschützt worden, und erfreut sich deshalb eines allgemeinen Weltruhmes, welches auch die täglich einlaufenden Loberhebungen und Atteste beweisen. Dasselbe ift concessionirt, von hohen Medizinalstellen geprüft und begutachtet, als bestes Augen ⸗Heil⸗ und Stärkungsmittel empfohlen und à Flacon 10 Sgr. zu beziehen durch Jos. Hoffmann in Friedberg. Durchsichtige Glycerinseife! 120 anerkannt bestes Mittel zur Verschönerung der Haut, empftehlt in Stücken zu 4. 6. 9. 10. 1278 kr. Wilh. Fertsch. 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Gedicht von Nr. 5. — Buchhändler Von Ludmilla Affing.— Von F. v. H.—„Das in Bern.“— Noch zweit — Illustrirte Seelenwan⸗ Auch der verlorene Sohn Felicitas K. Friedrich neben der Post in Friedberg. (Nr. 17) ist gefunden.— Hospital in Conffantinopel. Für das abgebrannte deutsche Daheim Die soeben erschienene Rummer 88 enthält: usgehteg ent z huppoch en Vierteljährlich 18 Sgr Wöchentlich 1 Nummer. E. L ubitndeng ur pn Der Münzthurm. Ein vaterländischer Roman Georg Hiltl.(Fortsetzung).— Sechs Monate in fran⸗ zösischer Gesangenschaft.(Fortsetzung). Von unserm Berichterstatter Max v. Schlägel.— Künftliche Glieder. Von Dr. Ploß. Mit 4 Abbildungen.— Am Familien⸗ tisch: Der Generalstab des Daheim. Mit 6 Portraits. — Die alte Chronik. Zu dem Vilde von Heyden. Die Poesie der Landwehr in und auf dem Waggon.— 1000 Fres. für eine Nummer des Daheim. 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