1871. Donnerstag den 2. November. M129. —Oberhessischer Anzeiger. Jer — detohet Jatern Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Zutelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag — Für die Monate November und Dezember kann auf den„Oberhessischen Anzeiger“ bei der Verlags-Expedition mit 20 kr., bei den Poststellen mit 32 kr. abonnirt werden. Wir bitten, alle Inserate 2 seh* ö ftli ch 5 die bei mündlichen Bestellungen sehr leicht vorkommenden, mitunter höchst unangenehmen Mißversandnisse vermieden werden können. 1 einreichen zu wollen, damit dim pf ella edel Amtlicher Theil. bellen dei Jertsch. See q enen en neee e g me 1 Großberzogliches Ministerium des Innern hat genehmigt, daß versuchsweise eine Aenderung des§. 22 der Statuten des Mathildenstifts in Bezug auf den Beginn des Zinsenlaufs von Einlagen in das selbe in der Weise stattfindet, daß der Zinsenlauf bei Einlagen in der ersten 81. Näher Halfte 4 0 Monats vom 16. rd Monats und bei solchen in der zweiten Hälfte vom 1. des künftigen Monats an eintritt. ir bringen dies zur offentlichen Kenntniß. ung Friedberg am 26. Oktober 1871. Groß her zogliches Kreisamt Friedberg. Trapp. 0 kann eu dan gegeben 5 Fmann Deutsches Reich. e 28 die evangelische Schul. Darmstadt. Der Commandeur unserer Feld- — 5 8 elle zu Etzen⸗Gesüß, im Kreise Neustadt zu übertragen; illeri önigl. N 5 Darmstadt. Das Groß derzogliche Regie- an demselben Tage den Oberbaucalculator 2. Classe, Turi Arlierie, königl. preuß Obers r— iter N rungsblatt Nr. 34 enthält(Schluß): Schneider, zum Oberbaucalculator 1. Classe, den Fiwanz. Sommand te di emen Festungs rtillerie- XI. Diensinachrichten. Seine Kknigliche Hoheit der aspiranten Jchannes Grünig aus Reinheim zum Ober⸗ Regiments Nr. 2 ernannt worden. Major v. Lyncker, rt nt fr. Großberzog haben allerguädigst geruht: am 5. Sepiember baucatculator 2. Classe, den Unteradjutanten Carl Wilhelm bisher zur Dienstleistung als Abtheilungs- Com- 8 1 dem evangelischen Pfarrer zu Schwarz, im Dekanate Als⸗ 3 Hermes aus Darmstadt zum Kanzlisten bei der mandeur im brandenburgischen Feld ⸗Art.⸗Regt. n feld, Cbristian Diesenrach, die erledigte evaugelische Pfarr-] Over Steuer Direchen, den Sieuerausseber Johaunes Nr. 3 commandirt, ist von diesem Verhältniß stelle Eudorf, im Dekanate Alsseld, zu übernagenz au Caspar Scharmann zum Steuerpfandmeister in der Over⸗. 2 n ee Nut emnehmetei Nidda, den Zugsseldwebel im 4. Landwehr entbunden und zur hessischen Artillerie zurückcom ⸗ 9 44 2 7 27 8 decker. demselbden Tage auf Präsentalion des Herrn Fütsten Idwe l 7 Regiment Peter Carl Herr aus Hirschborn, den Trompeter mandirt worden. Ferner sind bei der letzteren * zu Mendurg Biersein den Schulamisaspiranten Carl N 8 1 inert Heinri 0 E. N Friedrich Theodor Schmidt aus Weimar unter Belassung 1. Classe im Großherzoglichen“ Artilleriecorps Heinrich Oberstlieutenant Bickel auf Nachsuchen und Haupt- desselben in der Kalegorie der Volksschullehrer, zum zweiten Kleinsteuker aus Hainchen, den Gendarmen zu Fuß Georg mann Weigandt in d olge der durch seine schwe Lebter der neueren Sprachen an der Realschule zu Ossen⸗ Judith aus Hering, und den Invaliden Johaunes Scher g. 0 bei G 5 1 17 8 0 0 1. dach,— am 9. September den dienstihuenden Hoscavalier] aus Kombach zu Steueraufsehern zu erneunen am zerwundung ei Gravelotte eingetretenen Invali- um en Ibpret Königlichen Hoheit der Landgräfin Friedrich v. Hessen 10. October dem evangelischen Schullehrer zu Albach, dität pensioniet worden; letzterer mit der Charakter; vertäthg u Eugen Armand Friedrich Carl Nicolaus von Hilchenbach 5 Kreise Gießen, Pilipp Aubel, die evangelische Schul“ ertheilung als„Major“. Hauptmann Frieß von zum Rammerbeern.— am 11. Stplembet ven Mock eee Krehe Gießen. zu übe deagen; am derselben Wasße bal das eiserne Kreuz Classe Reservisten Friedrich Kehl ales YNerstein zum Brücken⸗ 12. October den Sieuercontroleur Johannes Billel zum lt Das letzt besi br 5 A 1 wärler bei der Schiffvrücke zu Mainz.— am 12. Sept.] Suuercommissär des Steuercommissariats Mainz. erha en., etztere esitzen nuume dr nge Fyrup ban Schulemie-Afpitanten Ftildtic Ramge aus Nebtteu, XII. Cbaraktereriheilungen. Seine Königliche Hohen börige der Diviston, nämlich Prinz Ludwig, Major im Kreise Dieburg, die evangelische Schulstelle zu leiden- der Großherzog haben allergnäoigst geruht: am 14. Sept. Scherf, sowie die Hauptleute Kattrein, Hofmann — rod, im Kreise Alsfeld, am 14. Sepiember dem Sprach⸗ dem Uhrmacher August Landmann zu Nidda den Charakter und Frieß. N70 leyrer Franz Knoll aus Hagenau in Elsaß⸗ Lothringen als Hofuhrmacher, am 17. Sept. dem Fischer Jacob Kissel die Stelle eines Lebrers der englischen und französischen] zu Darmstadt den Charakter als Hoffischer, dem Spengler⸗— Durch Dectet vom 19. Oct. wurden er⸗ eistettl Sprache an der Stadischule zu Bad⸗Nauheim, im Kreise master Me Rübl zu Darmstadt den Charakter als nannt: 1) der Landgerichtsassessor bei dem Land⸗ . Friedberg, und dem evangelischen Pfarrer zu Ober⸗Beer⸗ 2 und 9 N n dem Schubmachermeister gericht Darmstadt Wilhelm Heinzerling. „ vach, im Dekanate Zwingenberg, Hermaau Algeier die] Carl Färber zu. amstadt den Charakler als Hofschuh⸗ 1 5 i! 1 I evaugelische Pfarrstelle zu Dauernheim, im Dekanale Nidda,] macher zu ertheilen. lassung auf dieser Stelle zum Richter bei 8 dem ö zu übertragen; am 16. September den Saalwärter Philipp XIII. Dienstenthekung. Se. Königl. Hoheit der Groß. Bezirksstrafgericht dahier; 2) der Landgerichts⸗ 1 Schmidt zum Hoflaquaien, am 20. September den Pfarr⸗ 3 5.4 f ne geruht: Am 29. 1 15 den assessor bei dem Landgericht Michelstadt Dr. Friedrich be amts- Candidalen Philipp Wirth aus Walleriheim nn. 1 Gbeing a n Kritzler zum Stadtgerichtsassessor bei dem Stadt- * Kreise Oppenheim, zum Religionslehrer au der Realschule] von der Slelle eine ügliedes der Prüsungs Con mission 111 J 8 Ri bei Bezirk. ert dedol. zu Friedberg zu ernennen, dem Schullehrer an der zweiten für das Finanz⸗ und lechnische Fach zu entheben. 1 gericht dahier und z ichter ei dem Bezir 8. „ der Stel, Lunggelichen Schule zu Wersan, im Kreise Dieburg, Peter XIV. Dienstentlassungen. Se. Königl. Hoheit der strafgericht dahter; 3) der Landgerichtsassessor bei 0 Jedes Veiter, die vierte evangeltsche Schulstelle zu Groß⸗Biberau, Großherzog haben allerguädigst gerubht: am 25. Sep.. den dem Landgericht Fürth Johannes Baptist Werle im Kteise Dieburg, dem evangelischen Pfarrer dul Dalheim. Friedensgerichtsactuar bei dem Friedensgerichte Pfedders?] zum Landgerichtsassessor bei dem Landgericht im Dekanate Oppenheim, Karl Hoffmann, die evangelische heim Franz Wolf und am 29. Sept. den Bezirlegerichts⸗ P 10 ich bei d g Pfarrstelle zu Wörcstadt, im Dekanale Wörrsiadt, und dem rah bei dem Bezuksgerichte Alzey Dr. Georg Röodler und Michels adt;) der Landgerid tsassessor bei dem 401. Fraue, N Schullehrer zu Göhen, im Kreise Schoten, den Advokalanwall bei ben Gerichten zu Mainz Dr. Heinrich Landgericht Vilbel Carl Wiener zum Land- 1 rien. Heinkich Domm, die evangelische Schulstelle zu Michelbach, Julius Pauli auf Nachsuchen ihres Dleustes zu entlassen.] gerichts- Assesser bei dem Landgericht Gießen 1 te im Kreise Schotten, zu übertragen, sowie. 8 W c ee 8 Ruhestand. Se. Königl. und Richter bei dem Bezirksstrafgericht daselbst; Gemeinderath zu Nidda auf die erste evangelische ul⸗ Hoheit der roßheczog haben allergnädigst geruyt: am 5) der Land erichtsassessor bei dem Landgericht 2 telle zu Nidda, im Kreise Nioda, präsentirten Schullehrer 12. Sep!. den Schullehrer an der kath. Schule zu Weiher, 2 1 5 5 Sue um Stadt 1 0 an der vierten evangelischen Schulstelle daselbst Heinrich] im Kreise Lindeusells, Valentin Darnsald auf sein Nach⸗ U e us d 0 9 45 1 Weilert für diese Sielle zu bestätigen; am 22. September suchen, am 14. Schl. den Schullehrer an der ersten evang. beim Statgericht Gießen und Richter i beim Be⸗ 100 J. last. N dem evangelischen Schullehrer zu Raivach, im Kreise Die] Schule zu Kelsterbach, im Kreise Groß⸗Gerau, Johannes zirksstrafgericht daselbst; 6) der Landgerichtsassessor — 20 ee, burg, Jacob Munz, die dritte evangelische 1 zu e 5 5 e den e Georg bei dem Landgericht Michelstadt Carl Bonhard 7 Langen, im Kreise Offenbach, und dem Schullehrer an] An teas unter Anerkennung einer langjährigen treuen 9 a 1511 1 der dritten evangelischen Schule zu Höchst, im Kreise Diensie, am 20. Sept. den Lehrer an der Realschule zu unge Belassung auf 80 gegenwärtigen 36 et Neustadt, Jobann Philipp Reinheimer, die dritte evangelische Alsfeld, Friedrich Reiz, auf sein Nachsuchen dis zar zum Richter bei dem Bezirksstrafgericht daselbst. run Schulstelle zu Groß Biberau, im Kreise Dieburg, zu über— Wlederherstellung, seiner geschwächten Gesundheit, an dem⸗— Den ordentlichen Lehrern der polptechni⸗ nagen; am 29. September den Obersteuerralh Carl selben Tage, den Districtseinnehmer der Districtseinnebmeren schen Schule Dr Carl Leisewitz, Jose(Kumpa 41 Müller zum Migliede der Prüfungs⸗Commisston sür das] Osthesen, Georg Friedrich Kyritz, auf sein Nachsuchen und en 5. ph A 117 Finanz⸗ und technische Fach, am 30. Sepiember den Re- unter Verleibung des Charakters als Rendant, am und Gustav Eger wurde der Charakter 1s servisten Philipp Huth aus Stadecken, im Kreise Mainz, 22. Seplember den Schullehrer an der evangelischen„Prosessor“ verlieben. 7 zum Saalwärter zu ernennen; an demselben Tage den Schule zu Bullau, im Kreise Erbach, Johannes Hilst auf 1 a 1 det: Salbe Obersörster der Obersbisterei Wahlen Erust Schmitt, in] sein Nachsuchen, am 28. Seplember den Schullehrer an iin J.“ wird von bier Em det; 5 elde gleicher Diensteigenschast in die Obersörsierel Butzbach, und] der vangelischen Schule zu Oberesorg, im Kieise Aloseld, Major v. Hesse(2) vom 3. Infanterie-Regiment I t am 3. October den Steuerpfandmeister bei der Obexein⸗ Konrad Habermehl auf sein Nachsuchen und am 29. Sept. ist in den Rubestand versetzt worden. Diese . nehmerei Nidda, Wilhelm Keller, in gleicher Diensteigen⸗ den Oberförster der Oberförsterei Nieder-Eschbach, Car! Pensionirung erregt hier insofern Aufsehen, als schaft in die Obereinnehmerei Bensheim zu versetzen, sowie] v. Schmalkalder, bis zur Wiederherstellung seiner Gesund—. 1g IV 8 delcht i 1 3 den Schullehrer an der evangelischen Schule zu Höllerbach, heit in den Ruhestand zu versetzen. man mit ihr gewisse Vorgänge, welche in dem Gefecht von Montlivault stattgehabt haben sollen, in Verbingung bringen zu müssen glaubt. 1 Bad-Naubeim. Am 28. Oct. fand die in diesem Blatte schon erwähnte Versammlung der hiesigen Bürgerschaft statt, um zu berathen, was für Schritte zu thun seien, um rechtzeitig die Verhältnisse zu regeln, die durch die Aufhebung der Spielbank im nächsten Jahre herbeigeführt werden. Unser Landtagsabgeordneter, Hofgerichts⸗ advocat Curtman, und mehrere Beamte waren zugegen und nahmen lebhaften Theil an den Ver⸗ handlungen. Nach längerer Debatte einigte man sich dahin, daß durch unseren Abgeordneten eine Interpellation in der Kammer an die Regierung erichtet werden solle, um zu erfahren, in welcher Weise die großh. Staatsregierung unser Bade— Etablissement nach Aufbören des Spiels zu be⸗ treiben gedenke und auf welche Weise die Mittel hierzu aufgebracht werden sollen. Der Vorschlag, einem Comite aus Mitgliedern des Gemeinderaths und der Einwohnerschaft die weitere energische Betreibung der für alle Nauheimer so hochwich⸗ tigen Angelegenheit in die Hand zu geben, wurde verworfen, dagegen der Antrag zum Beschluß er— hoben, den Gemeinderath mit der Weiterführung der Verhandlungen zu betrauen. Berlin, 30. Oct. Reichstag. Erste Be- rathung des Etatsgesetzes pro 1872. Minister Delbrück erklärt: der Etat unterscheide sich nicht unwesentlich von dem des norddeutschen Bundes. Die Vorlage sei der Ausdruck der Neugestaltung des Reiches durch den Eintritt der Söddstaaten und der Wiedervereinigung von Elsaß⸗Lothringen. Der Reichsetat sei möglichst unabhängig von dem Etat der Bundesstaaten hingestellt. Hierauf be— leuchtet der Minister einzelne Positionen und weist nach, wie der bisherige Zustand des Bundes- finanzwesens Mißstände mit sich führte, da der Bund ohne Vermögen und auf den Ertrag der Zölle und gewisser Steuern angewiesen war, welche felten vor dem Fälligkeitstermin eingegangen seien, so daß der Bund zur Aufnahme von Vorschüssen Seitens der einzeinen Staaten genöthigt war. Es soll daher dem Reiche für die erste Zeit des Etatsjahres ein Betrag aus den Kriegscontribu⸗ tionen zur Verfügung gestellt werden, welcher der Höhe der eingehenden Steuern und Zölle etwa entspricht, der sich aber jetzt noch nicht genau be⸗ stimmen läßt. Die Regierung beantragt ferner die Errichtung eines eisernen Betriebsfonds für die Militärverwaltung und empfiehlt deshalb, den Reichskanzler zur Ausgabe von Schatzanweisungen bis zu 8 Millionen Thalern zu ermächtigen. Wedell befürwortet die Regierungsvorlage. Greil findet, daß der Militäretat zu hoch sei und spricht sich gegen Errichtung eines Betriebsfends aus. Lasker erklärt sich gegen Greil's Ausführungen; derselbe begrüßt die Emancipation des Reichs⸗ haushalts von der Finanzverwaltung als etwas Erfreuliches, spricht jedoch seine Bedenken gegen die anwachsenden Ausgaben für Militärzwecke aus. Staatsminister Delbrück antwortet auf verschiedene Monita Lasker's, bezüglich der Pension der In- validen seien die Regierungen noch nicht schlüssig, er könne deßhalb keine Auskunft geben. Betreffs der Gehaltserhöhung der Beamten theilt Staats⸗ minister Delbrück mit, daß dieselben auch auf Unterbeamte ausgedehnt würden. Die einzelnen Vorschläge sollten nächste Woche vorgelegt werden. Gegenüber einigen Bemerkungen Lasker's erklärt Kriegsminister Roon: Es sei richtig, daß an den nächsten Militäretat erhöhte Anforderungen ge— macht werden sollten; für erhöhte Kriegsbereit— schaft könne die Nation auch in erhöhtem Maße in Anspruch genommen werden. E. Richter er— klärt: Er und seine Parteigenossen würden Ab⸗ striche am Pauschquantum machen. — 821. Oct. Reichstag. Auf der Tages⸗ ordnung steht die erste und zweite Berathung des Gotthardbahngesetzes. Staatsminister Delbrück erinnert daran, wie die Lage heute ungleich besser sei, als bei der ersten Einbringung des Gesetzes in der vorigen Session. Das italtenische Parla- ment habe inzwischen die Subvention genehmigt. Die Bildung der Gesellschaft sei vollendet und gewähre eine ausreichende Garantie. Das Zu— Schweiz und Italien getroffenen Abkommens un- standekommen hänge von der Genehmigung, des Reichstages ab. Der Ratificationstermin sei bis weitere Verlängerung sei wegen des zwischen der möglich gewesen, doch bleibe dem Reichstag das Recht den Gesetzenlwurf abzulehnen gewahrt. Hierauf wird die Vorlage in erster und mit einer unwesentlichen redactionellen Aenderung des§. 1. auch in zweiter Lesung angenommen. — Auf die an den Kaiser gerichtete, von ultramontaner Seite indeß beharrlich in Abrede gestellte Immediat-Vorstellung der deutschen Bi— schöse ist nunmehr vor einigen Tagen zu— nächst eine kurze Bescheidung von Seiten des Kaisers ergangen, nach welcher eine eingehendere Beantwortung der Immediat-⸗Vorstellung und zwar mit Rücksichtnahme auf die dort entwickelten staats- rechtlichen Auffassungen zu erwarten ist. — Der Bürgermeister der Stadt Chicago hat folgendes Telegramm an den amerikanischen Consul Kreismann in Berlin gerichtet:„Ich erhalte so— eben Ihre Depesche über die Absendung weiterer 10,000 Dollars für unsere Stadt. Daß der Himmel den Kaiser, den Kronprinzen und Berlin segnen möge, ist das innige Gebet unserer schwer heimgesuchten Bevölkerung.“ — Am 28. Oct. wurde der Beitrittsvertrag des deutschen Reiches zum Got thardbahn⸗Vertrage vom Fürsten Bismarck, dann von Graf Launay für Italien und Oberst Hammer für die Schweiz unterzeichnet. Die Ratificationen sollen zu Bern am 31. Oct, ausgewechselt werden. — Wie die„Ems Ztg.“ berichtet, werden gegenwärtig zwischen der preußischen und olden⸗ burgischen Regierung Verhandlungen gepflogen, um das kleine oldenburgische Fürstenthum Birkenfeld gegen den Hümmling auszutauschen. — Den Abgeordneten des Reichstags wurde dieser Tage eine artige Ueberraschung bereitet. Jeder Einzelne fand nämlich auf seinem Platz eine kostbare, in echten Safsian gebundene Schreib mappe, gefüllt mit den theuersten Schreibmaterialien, den Reichsadler und den Namen des betreffenden Abgeordneten in Golddruck auf der Oberseite ein- geprägt vor. München. Wie in unterrichteten Kreisen versichert wird, sind die Zeitungsnachrichten über die Entschließung der Regierung betreffs Ueber- lassung der Studienkirche an die Allkatholiken sämmtlich ungenau. Die Regierung hat in dieser Sache noch keine Entscheidung getroffen, sondern zunächst die Kreis regierung von Oberbayern be⸗ auftragt, hierüber Bericht einzusenden. f — Nach der„Allg. Zig.“ werden die baye⸗ rischen Bischöse demnächst in Bamberg zusammen⸗ kommen, um sich über die Haltung, welche ste in Folge der ministeriellen Erklärung vom 14. v. M. zu beobachten gedenken, zu verständigen, nachdem im Correspondenzweg die Einleitungen dazu be⸗ reits getroffen sind. Erlangen. In einer zahlreich besuchten Altkatholikenversammlung wurde die Gründung eines Vereins zur Unterstützung der katholischen Reformbewegung beschlossen. Karlsruhe. Am 29. Oct. wurde in allen evangelischen Kirchen des Landes das Jubiläum des 50 jährigen Bestandes der evangelischen Kirchen⸗ vereinigung in Baden gefeiert. Kehl. Die für Kehl bestimmte Gesammtent⸗ schädigungssumme soll für Stadt 900,000 fl., für Dorf 50,000 fl. betragen Ausland. Oesterreich. Wien. Die amtliche„Wiener Zeitung“ enthält ein kaiserliches Handschreiben an den Grafen Hohenwart, in welchem der Kaiser die Genehmigung der an ihn gestellten Bitte um Enthebung vom Amle ertheilt und dem Grafen, sowie den Ministern Havietinek, Schäffle und Jirececk seinen Dank für ihre mühevolle Ausdauer und Hingebung ausspricht. Dem Handschreiben an den Grafen Hohenwart sind Handschreiben an Habietinek, Schͤffle und Jirecek beigeschlossen, zum 31. Oct. 1871 verlängert worden. Eine schreiben überträgt dem Freiherrn v. Holzgethan unter Belassung in seiner Stellung als Finanz- minister bis zur Neubildung des Ministeriums des Ministeriums der einstweiligen 1 N ehli, des Cultus Fiedler, Innern wird Ritter v. v. Wiedenfeld, des Ackerbaues Ritter Pessinger beauftragt. 9 Frankreich. Paris. Das„Journal officiel“ veröffentlicht eine Uebersicht der Erträg⸗ nisse aus den indirecten Steuern und Einkünften aus dem Staatseigenthum während der ersten neun Monate des Jahres 1871. Hiernach be⸗ tragen die Einnahmen in diesem Zeitraum 872 Millionen, während das rectificirte Budget pro 1871 1200 Millionen für das ganze Jahr ver⸗ anschlagt. Die Einkünfte der directen Steuern betrugen im ersten Semester d. J. die Summe von 215 Millionen, im Staatsvoranschlag sind dieselben mit 568 Millionen für das ganze 15 angesetzt. — Dem„Daily Telegraph“ wird von feinem Pariser Correspondenten geschrieben:„Die Armee wird in neun Corps oder in eben so viele Mili⸗— tärdivisionen getheilt, deren Hauptquartiere in Paris, Versailles, Rouen, Chalons, Lyon, Mar- seille, Bourges, Lille und Rennes sein werden. Die Truppen sollen nicht, wie bisher der Fall gewesen, in den großen Städten, sondern in stehenden Lagern in der Nähe des Centrums ihrer Dipisionen einquartiert werden. Nach der Drill— laub in die Heimath entlassen werden. Für die Vertheidigung von Algier soll ein Extra-Corps von 45,000 Mann aus Freiwilligen der Armee gebildet, und die algierischen Truppen nicht zum Dienst in Frankreich herangezogen werden. In diesem Lande selber soll das Militärcorps nur im Kriegsfalle beweglich sein.“ — Der Präsident der Republik hat folgende Depesche von dem Präfecten der Cote d'Or er— halten:„Dank Ihren patriotischen Anstrengungen sah Dijon soeben die letzten deutschen Soldaten, die es besetzt gehalten, abziehen. Die Bevölke- rung hat sich sehr würdig gezeigt; kein Schrei wurde ausgestoßen. Die Stadt wird heute Abend illuminiren.“ N Versailles. Wie man versichert, wird die Regierung der Nationalversammlung bei der Wieder- aufnahme der Sitzungen einen Gesetzentwurf, be— treffend die Militär-⸗Reorganisation, vorlegen. Großbritannien. London. Einem Tele⸗ gramm des„Daily Telegraph“ zufolge hat Thiers es bestimmt abgelehnt, die französischerseits ge⸗ stellten Forderungen bezüglich des Handelsvertrages zu modificiren, und dem Handelsministerium die nöthigen Mittheilungen zugehen lassen. Italien. Rom. Der italienische Gesandte der französischen Regierung, Hr. Nigra, ist in Rom eingetrossen. Wie man hört, soll er zurückberufen worden sein, weil Frankreich noch immer keinen Gesandten beim italienischen Hof beglaubigt hat. Donaufürstenthümer. Bukarest. Bei der durch den Fürsten vorgenommenen Eröffnung der Kammern versprach die Thronrede Vorlagen zur Verbesserung sämmtlicher Verwaltungszweige, die Vorlage der mit Oesterreich abgeschlossenen Telegraphenconvention, der Postconvention mit Rußland, sowie sämmtlicher die Eisenbahnfrage betreffenden Acten. Amerika Newyork. Dem Präsidenten Grant ist eine von 2500 Frauen Uthas unter⸗ zeichnete Petition überreicht worden, welche die Executiv- Gewalt auffordert, gegen eine Clique von Bundes Offizieren einzuschreiten, welche nur die Absicht hegen, ihre ehrlose, strebsame und glückliche Gemeinde zu zerstören. Die Petentinnen erklären sich mit dem Princip der VBielweiberei durchaus einverstanden. In Santo Domingo wurde die Armee Cabral's von den Streitkräften des Präsidenten Baez angegriffen und geschlagen. Cabral und Stab entgingen mit genauer Noth der Gefangen durch welche die Genannten ihrer Ministerposten enthoben werden. Ein weiteres kaiserliches Hand⸗ nahme. Cabral organisi tte jedoch wieder seine Armee, griff Baez's Truppen an und eroberte die interimistisch den Vorsitz im Ministerrathe. Mit ums des der Justiz Freiherr von Miltis, des Handels saison soll ein Drittel der Mannschaften auf Ur⸗ Atruae i der— 5 fun auf Ur- 1 Fir dit na · Cen: ter Arme nicht ˖ lan 80 . J. Arterzs nur A hel folgende 1 = Or er⸗ trengungen Soldaten, it Bcvolle hin Schrei deut Abend — 3 l, bird die det Bitter wurf, b. 48* erlegen. Cinn Telt; 1 0 Tiers erseits ge reltect ragt Atctiak dit 9 Gesandl 1 in Ron ridberuft nt ktint: sanbigt ba lattst 1 Ctoffnun „ Borlagl 2% der eee Stadt San Juan wieder. Baez's Anhänger hatten, San Juan mehrere Häuser niedergebrannt und ie 5 ö 1 lle Gefangene erschossen. e e e Leiter Über die sehr hobe Umfassungs Aus Rio de Janeiro wird gemeldet, daß u Folge des Beschlusses wegen Aufhebung der Sklaverei der Benedictiner Orden sofort seine] u su Frankfurt. delcher mehrere Monaie pausirt batie, Nontag mit der Besprechung landwirthschaftlicher Tages⸗ ragen seine Sitzungen wieder auf nimmt nächsten S auf einer großen Treibjagd am Menagerien reine Zwerge sind. zmmtlichen 1600 Sklaven völlig freigegeben habe.] ge Der landwirthschaftliche Monatsclub,] wartete furchilos der Dinge, Schusse stürzte er todt nieder. 60 Pfund. mittelst einer, sorgfältig genug aufbewayrlen, von Aus Landstuhl meldet die„Nheinpf.“, daß kürzlich Kalenberg ein großer l gegen den jene in den Von den Treibern auf⸗ jagt, verschmähte er es, in der Flucht sein Heil zu chen, setzte sich hinter einen Busch auf die Hinterbeine und die da kommen sollten. Die chützen batten ihn bald umstellt und nach dem zweiten Er hatte ein Gewicht von ännlicher Wolf erlegt wurde, Daärmstadt. Nach den Miitheilungen hiesiger Blätter st das alie Theater definitiv als Interimstheater in Aus- icht genommen. Der Zuschauerraum desselben soll erhöht und mit Gallerien versehen werden, und man hat mit den vorbereitenden Arbeiten bereits begonnen. Die er⸗ zorderliche Summe dürfte wohl beschafft werden. Der Bemeinderath hat bereits 12.000 fl. zu Theaterzwecken Zetwilligt und namhafte Capitalisten sollen bedeutende tr Summen zur Verfügung gestellt haben. Es bestaht der Plan, das alte Thealer auch nach Wiederaufbau eines jeuen Thea tergebäudes für kleinere Stücke und als Som nertheater in Benutzung zu nehmen. Darmstadt. Miigetheilt von der höheren landw. Lehranstalt in Worms. auf fast allen Märkten Süddeutschlands ebenso auch in Norddeulschland und in Oesterreich ein sehr bandel wenig Regsamkeit zeigt, im Steigen begriffen sind. Allerdings konnte der schwächere Antrieb auf den Mätkten theilweise Last gesetzt werden; allein es ist nicht zu läugnen, Vor einigen Tagen gelang es 2 be- jetzt fast überall reits zu mebrjährigem Zuchthaus verurtheilten Sträflingen! har der Krieg Landwirthschaftliches. Viehhandel. Seit einiger Zeit schon mach! sich 0 schwacher Auf⸗ ieb bemerkbar, in Folge dessen und weil auch ber Lokal⸗ die Preise immer noch Ausfuhrverboten zur daß Mangel an Vieh fühlbar ist, denn theils den Rindviehstaud wesentlich geschmälert, oder Knochenbrüchigkeit nicht unerheblichen ursacht. In Folge dessen wird das nachgezogene auf dem Stande behalten und selbst ältere Thiere werben gegenwärtigen Jahres besser etlauben, der Fall gewesen wäre. Viehcalamität, die seit einem Jahre so drückend wirkt, noch mehrere Jahre hindurch fühlbar sein. zu Schwammhof i. R., Lehranstalt in Worms mit, habt habe, zu ermitteln, ob wirklich durch einen Zusatz von sogenanntem Schweine ein Vortheil erreicht werde und daß er darum einen Wurf Ferkel, die er selber groß zog, theilungen fütterte und zwar der rationen in der waren, doch erhielten 5 derselben täglich unter das Abend⸗ sauren Kalk. wesentlicher Unterschied bemerkbar aus dem hiesigen e ee zu entweichen, ee hat die Rinderpest ganz außerordentliche Opfer ge? n wie vielfach in Sübdeutschland, die Rackseuche Schaden ver⸗ Vieh rdert oder, die Futtervorräthe des als dies vordem Betechnung nach wird die änger behalten. zumal dieses Allet Zur Schweinezucht. Herr Ph. Mai, Gutsbesitzer theilt der landwirthschaftlichen daß es für ihn Interesse ge⸗ Futterknochenmebl zum Futter junger in zwei Ab⸗ ö Art, daß die Futter⸗ Quantität und Qualität für alle gleich futter je 1 schwachen Eßlöffel voll ausgesällten phosphor⸗ Schon nach 6 Wochen machte sich ein und zwar zu Gunsten der mit phosphotsautem Kalke gefütterten Thierchen. Derselbe sieigerte sich der Art, daß nach Ablauf von 5 Monaten für 1 Stück 3 Thaler mehr erlöst wurden, als für das Stück der andern Abtheilung, welcher kein phos⸗ phorsaurer Kalk verabreicht worden war. Oeffentliche Aufforderung. 2332 C. Naumann in Offendach a. M. fordert laut det dem unterzeichneten Gerichte eingereichter Klage an die Wittwe des S. Samuel in Friedberg 1) aus Waarenverkauf den Restbettag von dg fl. 33 kr., 2) aus Wechsel die Summe von 14 fl. 11 kr. Der dermalige Aufentbaltsort der Beklagten— dem Vermulben nach außerhalb Europa gelegen— ist unbtkannt, weßhalb dieselde auf diesem Wege unter dem Anfügen, daß es ihr fretstehe, die Akten in dem Gerichtslocale einzusehen, oder einschen zu lassen, auf⸗ gefordert wird, sich Donnerstag den 4. Januar 1812. Vormittags 9 Uhr, bei Meidung der Annabme Zugefländnisses und Aus- schlusses mit Einreden auf die Klage zu erklären. Weitere proceßleitende Verfügungen werden an die Gerichtsthüre angeschlagen. Friedberg den 14. September 1871. Großherzogliches Landgericht Friedberg. Reitz, Zimmermann, Landrichter. Landgerichts- Assessor. Oeffentliche Aufforderung. 2688 Forderungen an den verstorbenen Andreas Schäfer von TCrainfeld sind binnen vierzehn Tagen dahtler anzumelden, damit fie bei Aufstellung des stat. act, et pass. Betücksichtigung finden können. Herbstein den 28. Oktober 1871. Großherzog liches Landgericht Herbstein. Sellheim, Bogen, Landrichter. Landgerich!s⸗Assessor. Jr Lieferung on Stroh. 2686 Montag den 6. November, Vormittags 10 Uhr, soll auf biesigem Rathhause das zur Einwinterung der Wasserleiung erforderlich werdende Stroh, als: Kornstrob 1800 Pfund, Wazzenstroh 3600„ Gerflenstroh 1000 sowie 2 einspännige Wagen voll Pferdemist zu liefern, an die Wenigsinehmenden in Accord gegeben werden. Friedberg den 30. October 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Frledberg. Foucar. Versteigerung eines Faselochsen. 2687 Mittwoch den 8. November, Vormittags 10 Uhr, soll ein der hicsigen Gemeinde geböriger, zu schwer ewordener Faselochse auf unstrem Bureau öffentlich meiflbietend versieigert werden. Berstadf den 30. October 1871. Großherzogliche 1 Bersladt. eri und Schafbock-Versteigerung. 2692 Dienstag den 7. November d. J., des Mitiags 12 Ubr, soll auf dem Gemeindehaus dahier ein der iesigen Gemeinde gehöriger Faselochs und ein Schaf⸗ dock öffentlich meißbietend versteigert werden. Opperebosen am 31. October 1871. Großherzogliche Bürgermeistexet Oppershofen. Schmidt. .... Ein tüchtiger Buchbinder ndel gegen guten Lohn auernde Be⸗ 8 bel g Job. Jacob e 0 Faselochs⸗ in Altendorf, Orervesen.—— 2003 Eit Dalat 7 sogenannt 4 Salatkartoffeln Mater hat zu verkaufen Georg Ulrich Lehranstalten Bei Bindernagel& Schimpff sind alle in den hiesigen eingeführten Schulbücher in neuester Auflage und guten Einbänden steis vorräthig. Geeichte neue Waag 2630 wie solche nach der an nur zulässig sind, unter neuen deutschen Ma Garantie zu Fabrik NB. Preiscourante und Zeichnungen ste en und Gewichte, g. und Gewichtsordnung vom 1. Januar 1872 preisen bei Gg. Hamel in Hungen. ts gerne zu Diensten. Holz- Verkauf. 300 Stecken Buchen⸗Schelt⸗ und Prügelholz I. Klasse, bat in kleineren und größeren Quantitäten, ab Stock⸗ beimer Bahnhof per Stecken Scheitholz 7 fl. 40 kr. und Prügelbolz 5 fl. 45 kt., zu verkaufen Georg Gruner, Heldenbergen. Jür Unterleibsbruchleidende. 1326 Die Bruchsalbe von G. 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Von W. — Neliung dreier Erbschaften.— Eln neues Licht.— Hülie sür Chicago. Dank geerntet. i sich zu geneigten Aufträgen Knochen chemtschen Fabrik von Ph'lipp Heyl in Oßsenbach a. K. 2682 und mehrere Welnfässer, maßsäßchen, alle sast noch neu und gut weilngrür erhalten, werden blllig verkauft. Wo sagt die Expedition d. Bl. — Zwetschenhon Friedberg. an der Eisenbahn. 2674 pr. Topf 52 kr., bei A. Stahl Wütwe Bindernagel& Schimpff in Friedberg empfehlen 2685 werden zu hohen Preisen angekauft in der Ein großer eichener Ständer darunter ein 2 Obm, ½ Obm⸗ und ¼ Obmfaß, sowie zwei Zehn- ig, Einnahme. Kasse⸗Bestand pro 1. Oktober 1871 fl. 3485. 52 Wechsel„ 10262. 40 Depositen„ 1307. 25 Inkasso⸗Wechsel 1669. 52 Conto⸗Corrente 41586. 15 Spar⸗Einlagen 7328.— Darlehen 4650.— Auswärtige Correspondenten„ 356. 30 Stamm⸗Antteile, Monatsbeiträge„ 144. 4 Reserve⸗Fond, Beitritt 12.— * Utensilien, Spar⸗Einlage⸗Bücher 7 Wechsel⸗Zinsen 0 Depositen-⸗Zinsen Wechsel⸗Spesen 5 Agio, Gewinn auf Sorten 5 15. 51 fl. 71346. 38 Ausgabe. Wechsel fl. 19760. 26 Depositen„ 1424.— Conto⸗Corrente„31496. 19 Auswärtige Correspondenten„ 1840. 2 Giro 6 200.— Darlehen 5 Spar⸗Einlagen„ 10630. 50 Mobilien und Utensilien 8. 8. 12 Unkosten 8 27. 13 Kasse⸗Bestand pro 1. Nov. 1871„ 6152. 44 fl. 71346. 38 Eingang. Ausgang. fl. 68526. 39 Wechsel in Conto⸗Corrent fl. 65673.— 1641. 57 Wechsel zum Incasso„ 63.— ae Wechsel⸗Giro⸗Conto 1 1189, Der Vorstand 2694 Hecht. Weis. Ermus. zi ruchtpreise. Per Malter. Friedberg, 31. Oklober. Waizen 15 fl. 45 9 fl. 45 Cr.; Gerste 7 fl. 50 kr. 3 Hafer 5 fl. 15 kr. Frankfurt, 30. Oktober.(200 Zollpfund.) Wanzen 15½— 16½;, Nor, 12½— 12⅛; Gere—; Haier 8¼— 9/8; Rüböl(100 Zollpfd.) ohne Faß 27½; Braune wein(50% Tr. per 160 Lit.) ohne Faß—. . Grünberg, 28. October. Walzen 16 fl 17 kr. Korf 11 fl. 57 kr.z Gerste 8 fl. 11 kr. Hafer 4 fl. 40 kr.; Molter 10 fl. 15 kr.; Erbsen 12 fl. 6 kr.; Linsen 14 fl. 30 kr.; Saamen 17 fl. 35 kr.; Kartosseln 4 fl.& kr. Moinz, 27. Oclober. Waizen 16 fl. 24 tr.; Korn 10 fl. 55 ir-; Gerste— fl.— kx.; Hafer 5 fl. 27 kr.; Kartoffeln 5 fl.— kr.; Roggenstrob per 100 Gedunt 22 fl. Lor SSS ——— ůů—— ——— 1 5 f 5 5 N 185 22 9—— 9 0* 518„ Hülferuf für Chicago! 15 8 Ein Theil der Stadt Chicago in Amerika ist in den Tagen des 8. bis 10. d. M. ein Raub der Flammen geworden. Ueber 100,000 Menschen, darunter sehr viele Deutsche, haben Hab und Gut verloren und lagern obdachlos in Zelten unter freiem Himmel. Schon sind in vielen Städten des deutschen Reiches Comite's zusammengetreten, welche sich die Sammlung von Beiträgen zur Unterstützung der Unglücklichen zur Aufgabe gestellt haben. 5 f 1 ne e Reichen auch wir aus Hessen die sindernde Bruderhand über das Meer hinüber nach dem Lande, aus welchem im letzten Jahre so* große Summen für unsere verwundeten und erkrankten Soldaten und fur deren Familien geflossen sind.. 55 0 Die Unterzeichnete erklärt sich bereit, Gaben in Empfang zu nehmen und dieselben ihrer Bestimmung gemäß an eine geeignete Stelle zu befördern. a Die Expedition des Oberhessischen Anzeigers. re Bis jetzt sind für Chicago eingegangen von: Director Dr. Matthias 1 fl. 45 kr.; Gebrüder Löb 1 fl.; Ungenannt 1 fl.; Pfarrer; En Bornagius in Fauerbach 1 fl.; B. Söllner 1 fl., durch die Expedition d. Bl. 5 fl. 30 kr., Restbeträge von verschiedenen früheren Sam. lungen, welche erst nach Schluß der Sammlungen und nach Absendung der Hauptgelder an den Ort ihrer Bestimmung eingegangen waren, ö N U 0 1 Folgt * fir E 0 t be „ 5 ö auf e f geküt 5 7** 0 6 5 vom 15. October an befindet sich mein Geschäftslocal nicht mehr Vilbeler Straße 23, sondern . 1 vbm 0. n Fahrgasse 85.* —— beda 1 2555 W. Fuhmlander Nachfolger t in Frankfurt a. M. 10 Wir erlauben uns darauf aufmerksam zu machen, daß unsere Die neueste Nummer(Nr. 1 vom October) 1 a f ö 9 9 7 0 die Leihbibliothek der Frankfurter Latern von ande Friedrich Stoltze, hard f N Preis 6 kr., Klei unter anderen mit folgenden neuen Werken ergänzt wurde: ist vorräthig bei 0 1 10 Armand, Der Krösus von Phila⸗— Sorgenlose Stunden in heiteren Reid, Capitäne Mayne, Blanche. Bindernagel& Schimpff. 11 ic delphia. 4 Bde. 5 Wee 15715 5 ere aus zwei Welten. Aus dem 1 75 Braddon, M. E., Eutlarvt. R öfer, Edmun and und See. nglischen. 4 Bde. 5 ö — 5 Engliccen. e„Novellen. 2 Bde. Schücking, L., Deutsche Kämpfe. n Turnverein. f 1 licht Brunolb, F., Die Königin im Traum. N 5 Durch Kampf zum] 2 Bde. 5 2691 Freitag den 3. d. Generalversammlung. dofft 2 Bde.. 1 1 88 0 1 v. See, Von Rhein und 5 Gefunden r 1 Dan Carion, Fr., König August und sein 1 urg, A., Die Enterbten. 2 Atone. Novellen. 1 5 efunden: 1 Paar halbs. graue Damenhandschuhe. bac Goldschmied. 3 Bde. 2 Bde. 1 1 Spielhagen Fr. Deutsche Pionniere. 10 Dempwolff, C. A., Novellen. 3 Bde. Mühlbach L., Kaiser Joseph 15 b eee eee Blumen 7 Bouquets 00 F 4 Bde.. 3 1. und 2. Ab⸗ Temme, J. D. H., Ein Gottver⸗ 2689 werden nach Beßellung geschmackvoll angefertigt 10 * 2 ee theilung. 750 trauen. v 6 e e 2 Bde Bolfo, E., Frische Blätter. Heinen rn, Ab., Das Kind aus 85 Dönges in der Burg. 7 2 e 5 5- Raim und, G., Du wei Men⸗“ dem Ebräergang. R 2 B 3j Hackländer, F. 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