Dienstag den 1. August. M 89. a Oberhessischer! nzeiger. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnexrstag und Samstag. Für die Monate August und September kann auf den der Verlags- Expedition mit 20 kr., „Oberhessischen Anzeiger“ bei bei den Poststellen mit 32 kr. abonnirt werden. 1 * „ Um vorgekommenen unangenehmen f entstehen können, fuͤr die Folge vorz Mißverständnissen und Irrungen, welche bei mündlichen Bestellungen von Inseraten leicht beugen, bitten wir Inserat-Aufträge nur schriftlich aufgeben zu wollen. Die Expedition. , Berlin, Jarich I erthel tu gti ti * fete etz alli urs angtt e * basseldt, unmutztt, 1 l. t Berihel t 208571 det t 700 „. b. nt et 65 ttt ug B Letreffeud: Die Regultrung der Einkommensteuer. betreffend, vom 21. Juni 1869 eigene Declaration schlossen sein soll. freiwilligen verhältnisse der betreffenden Pflichtigen gerechnet. Mit Bezugnahme aaf die oben werden die Steuerpflichtigen des Nach Art. 20 find jedoch Angaben der Steuerpflichtigen it, freiwillig uber 1 Das Gesetz, die Einführung einer allgemeinen Einkommensteuer f l enthält keine Bestimmung über die a ihrer Einkommensverhältnt gen, davon ausgehend, daß jeder Zwang in zu den Hülfsmitteln bei Ermittelung des Einkommens erwähnte Gesetzesbestimmung 0 Steuercommissariats Friedberg, bungen und Butzbach hierdurch ausdrücklich darauf aufmerksam ge⸗ Jacht, daß es ihnen in jedem Stadium der Verhandlung unbenommen ihre Einkommensverhältnisse den Unterzeichneten, er Theil. „ oder einzelnen Mitgliedern der Einschätzungscommission schriftliche oder mündliche Auskunft zu ertheilen. Es wird das Einschätzungsgeschäft wesentlich erleichtern, wenn dergleichen Auskunftsertheilungen, welche in beliebiger Form und namentlich auch in der Weise geschehen können, daß der Steuer— pflichtige einfach die gesetzliche Steuerklasse bezeichnet, welche seines Erachtens seinen Einkommeunsverhältnissen entspricht, alsbald be— werkstelligt werden. Friedberg, Hungen und Butzbach den 24. Juli 1871. Die Vorsitzenden der Einschätzungscommissionen für die Steuer— commissariate Hungen, Butzbach, Sies lie ech Amtlich n * sse Seitens der Pflich— dieser Hinsicht ausge— die etwa einlaufenden über ihre Einkommens— Friedberg, o bd er. 851 Deutsches Reich. Darmstadt Das Großherzogliche Regie- tungsblatt Nr. 25 enthält: I. Gesetz, das Cassautonsverfahren betreffend. II. Bekanntmachung Gtoßh. Ministeriums des Innern, die Bestätigung von Siiftungen und Vermächtnissen im 2. Quartal 1871 betreffend. III. Bekanntmachung Großh. Ministeriums des Innern, die Ertheilung von Aufnahme- und Entlassungs-Urkunden belreffend. IV. Dienstnachrichten. Seine Königliche Hoheit der Gtoßherzog haben allergnädigst geruht: am 29. Junl dem zwang. Pfarrer zu Eudorf, im Dekanate Alsfeld, Eduard Bierau, die evang. Pfarrstelle zu Billertshausen, im Dek. Alsfeld, zu übertragen; am 1. Juli den Hofgerichts— Canzlisten bei dem Hofgericht der Provinz Starkenburg Deinrich Göllmann zum Canzlisten vei der Cabinetsgüter— Direklion, zu ernennen; am 7. Juli den Forstmeister des Jerstamts Schotten, Friedrich Cellarius, in gleicher Dienst⸗ ligenschaft in das Forstamt Seligenstadt zu versetzen; an zemselben Tage den Feuerwerker im Großherzoglichen Attilleriecorps, Carl Bachert aus Ulrichstein und den pro— zisorischen Expedilionsgehülfen Georg Lorenz aus Roßdorf uu Expedilocen bei der Main Neckar⸗Eisenbahn zu ernennen. Am 18. Juli wurde dem Carl Nies aus Alzey das Patent als Geometer der zweiten Klasse für den Kreis Alzey tiheil t. V. Militärdienstnachrichten. Seine Königliche Hoheit ler Großherzog haben allergnädigst geruht: am 4. Mai dem Oberquartiermeister Schlosser den Charakter als Stabs⸗ zartiermeister zu ertheilen; am 15. Mai den Lieutenant beim im Ersatzbataillon des 4. Infanterieregiments aus tem Militärdienst zu entlassen; am 20. Mai dem Inten- kantursekretär bei der Intendantur des Kriegsministeriums Mohr den Charakter als Revisor zu ertheilen; am 30. Mai den Lieutenant der Reserve des 1. Jägerbalaillons von Rütgen zur Linie dieses Bataillons zur versetzen, mit Jatent vom 5. Februar 1871 Nr. 1; am 3. Juni den Wefelbwebel Schmidt vom 1. Jufanterieregiment zum Leutenant der Reserve, den Gefreiten Eckstorm vom 3. Inf.⸗ Regiment zum Portepeefähnrich, am 9. Juni den Ober⸗ Leutenant Meuges von der Pionter-Compagnle zum Tlbistonsabjutanien zu ernennenz am 10. Juni zu be⸗ süummen, daß die Patente der am 26. April d. J. zur Ame versetzten Offiziere der Reserve(M. V. B. Nr. 4) dom 5. Februar d. J. zu datiren haben und zwar mit nichsehenden Nummern: v. Sirzemieezuy Nr. 1a, Ebel It, 2, Goldmann Nr. 3, Fretherr Riedesel zu Eisenbach Ae, 4, Zahn Nr. d, Bornemann Nr. 6, Scholt Nr. 7 und die Patente der am 26. April d. J. zu Lieutenants eimunten Porlepeefähnriche die na„stehenden Nummern auf den 14. Juni das Militärdienstehrenzeichen für 25 Dienstjahre zu verleihen: dem Flügeladjutanten Major von Herff, dem Oberkriegsrath Niepolh, Chef der 2. Ab theilung des Kriegsminksteriums;— von der Garde— Unteroffiziers-Compagnie: den Gardecorporälen Knell, Burk und Kunkel;— vom 1. Jägerbataillon: dem Zugs⸗ wird nächsten Dienstag wieder dahier eintreffen seldwebel Groß; vom 1. Infanterieregiment: den und dem Vernehmen nach bis Anfang October d T d Pirsche 2 tl, 5 5 Hauptmännern Trupp und Pirscher, dem ergeant Scho dahier verweilen. vom 2. Infanterieregiment: den Hauptmännern Leiß und Nau, den Feldwebeln Heim und Eichenauer;— vom Mainz. Bei dem hier in Garnison liegen- 2. Jägerbataillon: dem Hauptmann Becker;— vom den 4. hess. Inf.⸗Regiment sollen in Bälde auch 3. Infanterieregiment: aden Hauptmännern Diery, Duo die Grade und Abzeichen der preuß. Armee ein- und Lauteschläger, den Feldwebeln Rau und Knöpp, den 5 K 5 Vicefeldwebeln Bergner und Sulzbacher, den Haulboisten geführt werden. Auch der Waffenrock wird nach Bittel und Müller;— vom 4. Infanterieregimenk: den preußischem Muster zugeschnitten. Die Verpflegung Hauptmännern Göbel, Scriba und Kritzler, dem Zugs⸗ der hess. Regimenter ist schon vor Beginn des 7 f. Hotlurkegelz— vom 1. Reitetregiment: den. Krieges nach preußischem Muster eingerichtet wor⸗ ditimeister Frhrn. v. Lepel;— vom 2. Reiterregiment: N. 95 den Wachtmeistern Graulich und Schmeck; vom den. Als Regimentsnummer für das 4. hess. Gendarmeriecorps: den Brigadiers zu Fuß Bergmann Regiment wird die Nr. 118 genannt. und Gensert, den Gendarmen zu Pferd Münk und Dietz. ö j; den Gendarmen zu Fuß Ramge, Horst, Reinhard, Rühl, Berlin. Frankreich zeigte* daß b en Dressel und Slack. Am 18. Juli den Liensenant im Milliarde in Wechseln, welche im Dezember 2. Reiterregiment Moriz Frhrn. v. Schenck zu Schweins⸗ fällig werden, zahlen und die Vortheile der Ver⸗ berg zum Kammerjunker zu ernennen. Das eiserne Kreuz pflegung eines geringeren Oceupationshreres gleich 2. Klasse am schwarz-weißen Bande wurde von Seiner U 0 eh a i Majestät dem König von Preußen weiter verliehen? von ausbeuten möchte. Es findet bier ein freundliches der Feldgendarmerie: dem Oberwachtmeister Müller und Entgegenkommen. dem Obergendarmen Nahrgang.— Zwischen Oesterreich und Deutschland ist ist dies ebenfalls ein Gegenstand höchst dring⸗ licher Natur und hier wird schnelle Hülfe sicher⸗ lich manche Thräne trocknen. Friedberg. Des Großherzogs K. H. »Diarmstadt. Dem Lieutenant Neßling im 4. Inf. Regiment, der zu den tapferen Helden zählt, welche das Schloß Chambord erstürmten, ist ven Sr. Majestät dem Kaiser von Rußland der Stanislaus-Orden verliehen worden. Darmstadt. Der Kaiser von Rußland hat von Jugenheim aus dem Kreisamt Darmstadt 1000 fl. für die Armen zur Vertheilung über— geben lassen. — Die„H. V.“ schreiben: Die 2. Kammer wird bereits Anfangs des nächsten Monats wieder zusammentreten um die sehr dringende Vorlage der Regierung wegen Erhöhung des Staatszu— ein Abkommen getroffen worden, wonach an der Grenze das Gepäck der Reisenden keiner Unter— suchung mehr unterzogen werden soll. — Die unter dem General der Cavallerie Frhrn. v. Manteuffel in Frankreich befindliche Oeeupations⸗ Armee besteht zur Zeit aus: 8 Divisionen, 16 Brigaden: 25 preußischen und 4 sächsischen In⸗ fanterie-Regimentern, 1 Jäger-Bataillon; 4 Ca- vallerie-Brigaden: 1 Kürassier-Regiment, 6 Dra⸗ goner-Regimentern, 3 Husaren-, 3 Ulanen-Regi⸗ mentern, 1 sächsischen Reiter-Regiment; 8 Feld- Artillerie- Abtheilungen: 20 Festungs- Artillerie— Compagnieen; 8 Pionier-Compagnieen; sowie den zu den betreffenden Divisionen gehörigen Trains schusses zum Polytechnikum zu erledigen. Hoffent— lich wird es bis dahin auch möglich sein, Mit— und Administrationen. Hiervon gehen 4 Regi— menter Infanterie, 1 Jägerbataillon, 1 Dragoner— theilung über die Art und Weise zu machen, wie Regiment und 1 Abtheilung Feldartillerie ab, die die zur Unterstützung in ihren Erwerbsverhält⸗[mit der ersten Division in nächster Zeit nach der nissen geschädigten Landwehrleute und Reservisten Heimath zurückkehren.— Außer den preußischen e thalten sollen: Geisel Nr. 1, Keydell Nr. 2, H zden er. 3, unt Nr. 4, Goldbeck Nr. 5 und Fehr. v. hectling Nr. 63 bestimmten Gelder verwendet werden sollen. Es fund sächsischen Truppen befindet sich auch noch die zweite bayerische Division bei der Occupations⸗ Armee. — Die Lücken, welche bisher in den nord— deutschen Küsteneisenbahnen noch bestehen, sollen nunmehr so schleunig und so vollständig wie mög⸗ lich ausgefüllt werden. Die Bahn von Tisit nach Memel wird noch in diesem Jahre in An- griff genommen werden, und es bleibt dann nur noch der Ausbau der directen Bahn von Bremen nach Hamburg übrig, um eine unterbrochene Schienenkette von Memel bis Emden den stra— tegischen und commerciellen Interessen dienstbar zu machen. Außerdem sollen die nunmehr con— eissionirten Bahnen von Bremerhaven nach Cux- haven anderseits im Laufe der beiden nächsten Jahre fertig gestellt werden. Die Herstellung die— ser Eisenbahnen steht in Verbindung mit dem allgemeinen Küstenbefestigungssystem, das gleich⸗ falls bis Ende des Jahres 1873 vollendet sein wird. — Gegenüber der Mittheilung, daß trotz der deutschen Reichsverfassung ein Regiments-Com- mandeur die Zulassung eines im Kriege gegen Frankreich als sehr brav erprobten Juden zur Offiziercharge abgelehnt, berichtet die„K. H. Z.“ aus Königsberg i. Pr., daß von den dort im vorigen Jahre zu den Fahnen einberufenen Israe— liten drei, und zwar einer bei der Infanterie und die beiden andern bei der Cavallerie, zu Offi- zieren befördert wurden; es sind dies die Herren L. Bloch, R. Wedel und J. Eichelbaum. Er- sterer wurde außerdem mit dem eisernen Kreuze decorirt. Frankfurt. Indem in der Kriegsführung jetzt schon die Eisenbahnen von großem Einflusse sind, stellt sich mehr und mehr das Bedürfniß heraus, dieselben für die Zukunft in den Bereich der Laadesvertheidigung zu ziehen, und wie wir vernehmen, wird von dem Kriegsministerium in Berlin nochmals die seit einer langen Reihe von Jahren vorgeschlagene Erfindung des Civil-In— genieurs Parje dahier in Erwägung gezogen, insbesondere die Brücken zu panzern. Da sich auch die Anlagekosten, bei größerer Solidität, einer vollständig gepanzerten Brücke mit doppelten Eisenbahngeleisen, Fuß- und Fahrwegen, selbst in der Größe wie bei Köln über den Rhein, nicht wesentlich höher stellen, als für gewöhnliche Brücken, so ist in Folge dessen eine baldige Ausführung zu erwarten. Die Pfeiler bestehen aus hohlen Hartguß-Eisenmauern und der Oberbau ist ein schmiedeeiserner Cylinder mit ebenfalls aus Schmiede- eisen oder Stahl angebrachter spitzwinkeliger Ge— schoßabweisung. Pfeiler und Oberbau sind mit Kanonenschießscharten versehen, so daß die Brücke mit den kleinsten bis zu den stärksten Geschützen armirt, jedem Angriffe, sei er zu Lande oder zu Wasser, mit Erfolg widerstehen kann. — Das„Fr. J.“ schreibt: Der hier tagen den internationalen Commission wurde auch die Regelung det andelspolitischen Verhä'tnisse zwi⸗ schen Elaß und Lothringen und dem früheten Mutterlande zugewiesen. Watzrscheinlich handelt es sich vorerst um Herstellung eines Provisoriums. Zu diesem Behufe haben die Herren Diplomaten sehr oft Conferenzen mit Großindustriellen und Kaufleuten aus den genannten Provinzen und den zunächst liegenden französischen Grenzdepartements. — Bekanntlich war seit einiger Zeit auch General— Oberpostdirector Stephan in unserer Stadt an- wesend, um die postalischen Verhältnisse zwischen Elsaß⸗Lothringen und Frankreich zu regeln. Wahr⸗ scheinlich wird Frankfurt die Centralstelle für den Postverkehr zwischen den neuen Provinzen und dem deutschen Reiche werden. — Eine Correspondenz desselben Blattes sagt: In der Rede, welche Thiecs neulich in der National- versammlung zu Versailles über die römische Frage gehallen, lesen wir u. A. auch die bemerkenswerthe Notiz daß der Papst trotz der großen Noth, in der er sich befinde, doch einen Theil des Peters- pfennigs zu Gunsten der französischen Verwun— deten verwendet habe. Also gewiß eine angt— messene Verwendung der Gelder, von denen ein großer vielleicht der größte Theil aus Deutschland eingegangen, zumal wir uns nicht erinnern, irgendwo gelesen zu haben, daß der Papst eine gleiche Berücksichtigung auch den deutschen Ver⸗ wundeten habe zu Theil werden lassen. München. Die Universität München hat den Stiftsprobst! Dr. v. Döllinger zum Rector für nächstes Studienjahr gewählt.— Die Wahl erfolgte mit 54 gegen 6 Stimmen. Anwesend waren 63 von 78 stim unberechtigten Professoren. — Zu Universitätssenatoren wurden heute ge— wählt: Prof. Friedrich, Plank, Riehl, Petten- kofer, Zittel und Cornelius. Dieselben sind sämmtlich Gegner der„Unfehlbarkeit“. — Das Ministerium des Auswärtigen wurde dem früheren Kammerpräsidenten Grafen Hegnen- berg ⸗Dux angeboten, derselbe hat jedoch abgelehnt. — Der„N. K.“ meldet: Die Gesandtschafts⸗ posten Bayerns in Karlsruhe, Stuttgart, Darm- stadt, Petersburg und Florenz werden in den nächsten Finanzetat nicht mehr aufgenommen wer— den. Es treten hiernach Ersparungen von un— gefähr 70,000 fl. jährlich ein. Stuttgart. Wie man von hier der„B. B.⸗3tg.“ berichtet, wird nach Eingang der auf Württemberg entfallenden Quote der französischen Contributionsgelder eine außerordentliche Amorti⸗ sations-Verloosung der württembergischen Staats- anleihen stattfinden. Heidelberg. Dieser Tage hat eine Com— mission von großh. hessischen und badischen De— legirten in unserer Stadt getagt, um die näheren Bedingungen für den Bau einer directen Eisen— bahn zwischen Worms und Mannheim(auf dem rechten Rheinufer und mit einer festen Brücke über— den Rhein bei Worms) festzustellen. Der nun— mehr definitiv vereinbarte Staatsvertrag dürfte demnächst ratificirt werden. Den Bau der neuen Bahn unternimmt bekanntlich die hessische Ludwigs⸗ bahn-⸗Gesellschaft. „Straßburg. Endlich ist bier mit dem Wiederaufbau der zerstörten Stadttheile begonnen worden. In der Steinstraße sieht man allent— halben Neubauten in die Höhe steigen, noch mehr in der Weißthurmstraße und wenn man so fort— fährt zu bauen und Entschädigung auszuzahlen, dürften in zwei Jahren die Spuren des Krieges fast verschwunden sein— „ die in der letzten Zeit straff gehaltenen Zügel werden(wie der„N. Bad. Edsztg.“ mit- getheilt wird) abermals ein wenig gelockert; von jetzt an bleiben die Thore wiedet bis 11 Uhr Abends geöffnet.— Der„Magdeburgischen Zei— tung“ schreibt man aus Leipzig vom 24 Juli: Als ein einzelnes günstiges Zeichen, daß die Ver— söhnung der Gemüther im Elsaß doch schon recht erfreuliche Foͤrtschritte gemacht hat, darf das Be— glückwünschungstelegramm betrachtet werden, welches die freiwillige Feuerwehr in Straßburg an die hiesige freiwillige Rettungscompagnie, welche vor- gestern ihr sechzigjähriges Bestehen fe erte, gerichtet hat. Es ist in diesem Glückwunsche gleichzeitig die Hoffnung ausgesprochen, daß man Straßburg als Festort für das nächste deutsche Feuerwehrfest erwählen wird. Aus dem Elsaß. Die Auswanderung der elsäßer Knaben hat noch immer nicht aufgehört. In Buchs weiler hatten erst dieser Tage wieder eine Anzahl Knaben— darunter sogar welche im Alter von 8 Jahren— nachdem ein großer Theil derselben die Kassen ihrer Eltern, natürlich ohne deren Vorwissen, in Anspruch genommen hatte, eine Auswanderung beschlossen und aus— geführt, so daß ca. 37 Knaben aus dortiger Stadt vermißt wurden. Am Abend waren jedoch die meisten von ihren Eltern eingeholt und zurück— gebracht. Am nächstfolgenden Morgen wurden noch weitere sechs der Ausreißer, zu mehrecen an einander gefesselt, unter Gendarmeriebegleitung dort eingeliefert, was hoffentlich für weitere jugend⸗ liche Auswanderungslustige eine Warnung sein wird. Es werden noch sieben Knaben vermißt. Ausland. Oesterreich Pest.„Pesti Naplo“ er— fährt als fast zweifellos, daß Fürst Bismarck und Graf Beust gleichzeitig mit ihren Monarchen in Gastein zusammenkommen und auch die Graf Andrassy und Hohenwart dort erscheinen werden Frankreich. Paris. Die letzten Nachrich⸗ ten aus Algerien, die von Mitte des laufenden Monats datirt sind, lauten wieder sehr beun⸗ ruhigend. Thatsache ist, daß sich gegenwärtig 70,000 Mann in Algerien befinden, und daß dieselben nicht genügen, um den Aufstand zu unterdrücken. Der Kriegsminister hat daher die abermalige Absendung von Truppen angeordnet. Die Insurrection wüthet gegenwärtig in den Pro⸗ vinzen von Algier und Constantine und ins- besondere in den Distrieten vom Fort National, Cherchell und Milas, sowie in den Sub⸗Divi⸗ sionen von Bona, Batna und Setif. — Aus zahlreichen Städten der vom Kriege am meisten heimgesuchten Departements sind Pe— titionen eingelaufen, worin das Ansuchen gestellt wird, daß die ihnen auferlegten Contributionen von ganz Frankreich mitzutragen seien. Das Journal des Debats hebt namentlich die Petition des Municipalrathes von Ham hervor, worin folgender Passus vorkommt: Es ist das nicht bloße Gefühlssache, es ist eine durch die französische Einheit auferlegte Pflicht, welcher man sich nicht entziehen könnte, ohne diese Einheit tief zu er— schüttern. — Wie verlautet, beabsichtigt das linke Cen⸗ trum demnächst den Antrag einzubringen, die Vollmachten Thiers zu verlängern. — Die Regierung bat allen Mairieen ver boten, in Zukunft deutschen Landesangehörigen Unterstützungen zukommen zu lassen.— General Manteuffel, Commandant der Occupations-Armee in Frankreich, ist auf Urlaub nach Deutschland abgereist; er will dort die Bäder gebrauchen. An seiner Stelle führt General Stosch den Ober— befebl.— Der Liberte wird aus Frankfurt a. M. geschrieben: Die Preußen setzen hier ihre tra⸗ ditionelle Spionage fort. Es ist notorisch, daß die nach Frankfurt geschickten Beamten der fran— zösischen Bank, in ihrem Hotel bei Tische von einem preußischen als Kellner verkleideten Ge— sandtschafts- Attache bedient worden sind.(22) Derselbe war beauftragt, auf die geringste ihnen entschlüpfende Indiscretion zu achten, welche zur Erpressung irgend eines Vortheils hätte dienen können.(11) — Wie verlautet, hat die Commission zur Berathung der Armeereorganisation die Bestim- mung angenommen, daß außer der aktiven Armee und der Reserve kein bewaffnetes Corps organi— sirt werden darf. Hierdurch wäre also das Institut der Nationalgarde beseitigt und die Bildung von Franctireurs für die Zukunft untersagt. — Nach der Opinion nationale ist die Nach⸗ richt, Marschall Bazaine habe auf die Einladung der militärischen Commission, vor ihr zu erscheinen, nicht einmal geantwortet, gänzlich unrichtig. Der Marschall hat sich schon vor längerer Zeit zur Disposition des Kriegsministers und jeder be⸗ liebigen Commission gestellt, welche ihn vernehmen will. Er bat die Erlaubniß erhalten, nach Aix zu gehen und wurde benachrichtigt einer Einla⸗ dung nach Versailles gewärtig zu sein. — Der neue Gemeinderath wird sich in einer seiner ersten Sitzungen mit der Aufnahme einer Anleihe von 600 Millionen zu beschäftigen haben, davon werden 300 Millionen der Bank von Frankreich und dem Credit foncier zurückerstattet, die 300 anderen zum Wiederaufbau der zerstörten städtischen Gebäude verwendet. Großbritannien. London. Die Ge⸗ sandschaftsposten in Stuttgart, Baden und Darm⸗ stadt sind aufgehoben worden. Morier ist zum Geschäftsträger für Württemberg, Baillie zum Geschäftsträger für Baden und Hessen er nannt. Friedberg. Nachdem die biestge Turnhalle be⸗ kanntlich schon im Verlaufe vorjährigen Sommers für Aufnahme eines Neserve-Lazareihs eingerichtet worden war und bis zur Auflösung desselben Verwundete und Kranke dort Verpflegung fanden, ist das Local nunmehr durch eine am gestrigen Sonntage stattgehable Feier seiner eigentlichen Bestimmung wieder zurückgegeben worden. Frankfurt. Die hiesigen Blätter vernehmen von compeienter Seite, daß das Frankfurter Metzgerhandwerk nicht beabsichtigt, obschon die Einkaufspreise für Ochsen, FEET ˙—¹wuÄTtĩ — 2 192⁰ im 19, Jelly 11. 1 geblie! D. 9 1 Habrlich 18 Sgr. Mö chentlich 1 Nummer. Vierte dtribanontn an. Dag dir Petitiod der, penn nt bleß⸗ fax tz u di nich I tr⸗ Auel Cen- uztberizu — Otmeral ent- Arni: Deuschland disch, da ker frau⸗ Tische von eiten Ge- it.(N) zit ihnen dlc! gut i dirt 9 n dt 98. att 1 habts, 451 von Ard attt, unte tlin Du 6 7 Dem 5 1. 1 — ̃— wie die Marktberichte ausweisen, sehr bohe sind, einen Ausselan für Rindfteicc eiwieeleg zu lasfen. Mainz. Wie aus einer Bekanntmachung des Ver⸗ waltungsrathes der Ludwigsbahn ersichtlich, gibt derselbe in den ersten fünf Tagen des August und September Vergnügungsbillete nach Basel und zurück aus, gegen deren Vorzeigung die dortige Station der schweizerischen Centralbahn Rundreisebilette mit zwölstägiger Gültigkeit nach dem Berner Oberlande und an den Vierwaldstälter⸗ see zu angegebenen Preisen abläßt.— Welch enormer Verkehr im hiesigen Central-Bahnhof herrscht, ergibt sich daraus, daß voriges Jahr daselbst 35630 Züge mit 117760 Personenwagen und 508166 Gepäck- und Güter⸗ wagen aus- und einliefen. Von der Bergstraße. Nächsten Dienstag und Miltwoch wird zu Bensheim der 50ste Gedächtnißtag der Gründung des Großb. kath. Schullehrer-Seminars feier⸗ lich begangen werden. Die kirchliche und weltliche Behörde wird bei dieser Feier durch hervorragende Persönlichkeiten vertreten sein. Siegburg. Ein französischer Offizier, der sich während seines Aufentbaltes als Kriegsgefangener hierselbst oftmals durch sein hochtrabendes Benehmen ausgezeichnet hat und bier schwer erkrankt war, hat vor einigen Tagen an den Arzt, der ihn damals behandelte, folgenden von einer Photographie begleiteten Brief abgeschickt, der in deutscher Uebersetzung lautet: Catres, 12. Juli 71. Tausend Dank, Ueber Doctor, für die forgfältige Behandlung, die Sie mir während meiner Krankheit gewidmet haben; ich werde Sie niemals vergessen und wenn wir einmal eine kleine Militärpromenade nach Siegburg machen, so können Sie meine Karte vorztigen und sagen, daß Sie diesem franzö⸗ sischen Offizier, der Kriegsgefangener in Siegburg war, das Leben gerettet haben... Ich bitte Sie, Ihrer Ge⸗ mahlin meine Huldigung darzubringen und bin lebenslang Ihr Freund Joubert, Lieutenant der 7. Husaren.— Tausend Grüße an die gute Familie J. Straßburg. Wie weit der Haß gegen den abge⸗ setzten Kaiser Napoleon III. geht, kann man aus folgen— dem Vorfall ersehen. Es wurde kürzlich dahier eine Ver⸗ steigerung von Mobilien abgehalten, unter welchen sich auch eine lebensgroße Büste Napoleon's befand.„Wer 10 Sous bietet“, rief der öffentliche Versteigerer,„darf sie zusammenschlagen.“„Ich, ich“, schrie der Haufe, und bald lag die Büste, von den Händen des Auctionärs selbst zertrümmert, in Stücken auf dem Pflaster, die die aufge— regte Menge unter Geschrei noch vollends zu Staub zer trat.— Ein von einem Rondeoffizier in der Nähe des Hotels zum Geist aufgefundener Leichnam hatte mehrere Stichwunden; wie die„Straßb. Ztg.“ hört, war es ein anständiger Herr aus Nanzig, der das Opfer eines Raub— mordes wurde. Man erkannte an den Fingern, daß er seiner Ringe beraubt worden war; auch fanden sich keine Baarschaft, noch Werthpapiere bei demselben. Aus der Schweiz. Land auf, Land ab, schreibt das„Solothärner Tageblatt“, ist man entzückt über die Fülle der gegenwärtigen Fruchtbarkeit. Die Wiesen, die in früheren Jahren um diese Zeit von der Hitze fahl ge— brannt waren, grünen wie in erster Frühlingskraft. Die Roggenfelder wiegen ihre reichgesegneten Aehren im Winde. Die Kornfelder stehen in üppigster Entwicklung und ber immer zur rechten Zeit eintreiende Gewitterregen ermög⸗ licht eine vollkommene Körnerbildung. Eben so vielver⸗ sprechend grünen die Kartoffelfelder. Die frühen Sorten werden bereits ausgegraben und liefern einen befriebigenden Ertrag. Mit Vergnügen blickt die Hausfrau auf den Ge⸗ müsegarten, denn noch nie stand er so schön. In Arad trug sich dieser Tage eine schaubderhafte Scene zu, deren Opfer eine jugendliche Seiltänzerin wurde. Dieselbe hatte ihre Produktion begonnen, war auch schon einmal über das Seil geschritten und eben im Begriffe, dies zum zweitenmale zu thun, als das Seil am äußerslen Ende, wie von unsichtbarer Hand zerschnitten, riß und die Unglückliche im selben Momente auch stürzte. Das zahlreich versammelte Publikum war starr vor Entsetzen. Junerliche Berstungen machten jede menschliche Kunst illu⸗ sorisch; nach drei Viertelstunden that das unglückselige Opfer den letzten Athemzug. Unterdessen war eine unbe⸗ schreibliche Bewegung in die Zuschauermenge gekommen. Ohnmächtige Frauen wurden fortgetragen; eine große Menge eilte leichenblaß gegen die Stadt, alle Uebrigen drängten sich zu den abgerissenen Seil-Enden, und ein ungeheurer, gräßlicher Verdacht brach sich Bahn:„Das Seil ist absichtlich durchschnitten.“ Die Seil⸗Enden wurden denn auch von der Behörde sofort kommissionell umwickelt und eingesiegelt, Sachverständige einberufen, und das eid⸗ liche Urtheil dieser soll in entsetzlicher Weise das Urtheil der Menge bestätigen, daß das Seil in teuflischer Bosheit durchschnitten worden war. Die Verunglückte ist die unter dem Namen Euphrosina Braatz bekannte Frau Rost. Bekanntmachung. 1919 Diejenigen Steigerer, welche am 7. Juni l. 3. in dem Revier Wickstadt Holz ersteigert und noch im Walde sitzen haben, werden hiermit ersucht, dasselbe binnen 8 Tagen um so gewisser abzufahren, als man sich gegenfalls genöthigt seben würde, dasselbe einer anderwelten Versteigerung auszusetzen. Zugleich werden die Steigerer auf die Versteige⸗ rungsbedingungen 10, 11 und 12 und die hlernach für sie entiebenden Nachtheile im Falle eines anderweiten Verkaufs aufmerksam gemacht. Wickstadt den 28. Juli 1871. Gräfliche Oberförsterei Assenheim. Schal las. Holz- Versteigerung. 1924 Die Abfahrtzeit des un hiesigen Gemeindewalde, im Distrikt Steinbühl, versteigerten Holzes ist bis zum 15. August J. J. festgesezt worden. Bis zu diesem Zeitpunkte muß auch das aus der Versteigerung vom 11. unt 12. April 1. J. in diesem Schlage noch fitzen gebliebene Holz abgefahren werden. Bei nasser Witterung darf nicht gefahren werden. Ober⸗Mörlen am 29. Juli 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober⸗Mörlen. 5 2 5 5 8 5 5 2 5 2 8 8 05 8 2 2 2 8 2 a 8 — Die soeben erschienene Nummer 44. 88 enthält: 2.2 85 E Aus der Saison in Ems. Mit Ilustration von H. Lüders: Kalser Alexander und die Blumenverkäufertn. — Der Münzthurm. Ein vaterländischer Roman von Georg Hiltl.(FJortsetzung.)— Auch eine Heimkehr. Von Karl Stieler. Mit Originalzeichnung von L. Voll mar Erwartung des Liebsten.— Mutter Simon, die Helftrin auf den Schlachtfeldern.(Schluß.)— Schweizer Relsehumor.— Am Familientische: Im Feldlazareth von Versallles. Zu dem Bilde von O. v. Hepden: Kaiser Wilhelm im Lazareth zu Versailles. Zu Beflellungen empfehlen sich Bindernagel 8 Schimpff in Friedberg und Nauheim. Die billigste u. beste Modenzeitung ist uustreitig Die Moden- Welt. preis für das ganze Viertel- jahr 36 kr. In Deutschland hat die Modenwelt zn Ruf und Verbrettung allen anderen Modezeitungen den Rang abgelau ken, was sie ihrem vortreff- lichen Inhalte, ihrer grossen Reich- haltigkeit und ihrem billigen Preise zu verdanken hat. Vornehmlich nimmt die Modenwelt Rücksicht auf die Bedürfuisse in der Familie, wensger auf die der grossen Welt. 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An Magenkrampf, Berdau- ungsschwäche etc. etc. Leidenden 585 wird das seit beinahe 50 Jahren segensreich wickende Dr. med. Doecks sche Heilmittel empfohlen. Schrift darüber gratis in der Expedition d. Bl. Das Mittel ist nur direkt zu bezlehen durch den Apotheker Doeeks in Harpfledt b. Bremen(wohin derselbe seinen Wohnsitz von Barnstorf verlegt hat). 1922 Einem verehrlichen Publikum mache ich hiermit die ergebenste Anzeige, daß ich mich als Wagner dahier etablirt habe und in dem Hause der A. Hanstein Wittwe auf dem Haagk wohne. Unter Zuficherung reeller Bedienung bittet um geneigten Zuspruch Friedberg den 29. Juli 1871. Georg Stoll, Wagnermeifler. Oblaten in Schachteln à 2 und 3 kr. empfeblen Bindernagel& Schimpff. Main-Weser-Bahn. Gießen Frankfurt. Abgang in Butzbach: 322 380 734 847 122 5 834 Bad⸗ Nauheim: 338 67 751 92 127 515 8 852 Friedberg: 351 69 88 90 1226 5 821 93 Nieder-Wöllstadt: 44 631 816 1237 335 917 Frankfurt⸗ Gießen. Abgang in Nieder-Wöllstadt: 633 10386 155 323 628 934 Friedberg: 69 746 1053 222 38 60 954 1183 Bad-Naubeim: 658 7 11 235 32 648 104 1141 Butzbach: 76 118 33 4 78 102„185 Schnellzüge mit I., II. und III. Klasse. ** Courirzüge mit I. und II. Klasse. Personen-Posten. Abgang und Ankunft. Friedberg: Homburg 4 N., in Friedberg 8 N. Nach Lauterbach 880 V., in Lauterbach 7 N., aus Lauterbach 8 V., in Friedberg 850 N. Nach Hungen 746 N., in Hungen 10 N., aus Hungen 515 V., in Friedberg 740 V. Nach Ortenberg 735 N., in Ortenberg 104% N., aus Ortenberg 435 V., in Friedberg 7% V. Nach Schotten 74% N., in Scholten 12% N., aus Schotten 230 V., in Friedberg 730 V. Bad⸗Nauheim: Nach Usingen 930 V., in Usingen 1138 V., aus Usingen 5415 V., in Bad-Nauheim 750 N. Nieder- Wöllstadt: Nach Altenstadt 110 B., in Altenstadt 12855 V., aus Altenstadt 30 N., in Nieder-Wöllstadt 8 N. Nach Ortenberg 7. N., in Ortenberg 12 N., aus Ortenberg 8ts V., in Nieder-Wöllstadt 128 V. Nach Hanau 6 N., in Hanau 858 N., aus Hanau 7 B., in Nieder-Wölbstad i968 V. Nach Homburg 816 V., in Homburg 1016 V., aus n Hertlein's Gartenwirthschaft. 1929 Dienstag den 1. August, Nachmittags 4 Uhr anfangend, Concert des Blechsextetts der Musik des 2. Infanterie-Regiments zu Gießen. Entrée n 9 fr. Das dies jährige Geld-Scheibenschießen zu Friedrichsdorf 1921 wird Sonntag den 6. und Montag den 7. August auf der neuen Schießplatz-Anlage bei meinem Hause abgehalten. Indem ich mich beehre, alle Freunde des Schießens und des geselligen Vergnügeus freundlichst einzuladen, kann ich allen mich beehrenden Gästen die beste und aufmerksamste Bedienung und eine angenehme Unterhaltung versprechen. Friedrichsderf. A. Foucar. Für Echzell und nächste Umgebung. 1442 Unsere verehrten Kunden in Echzell und Umgebung machen wir hierdurch darauf auf— merksam, daß der is raelitische Lehrer, Herr Kaufmann in Echzell, bereit ist, Bestellungen auf Schulbücher, Zeitschriften, überhaupt auf Literalien für uns in Empfang zu nehmen. Dieselben werden pünktlich und rasch besorgt. ee in den 82. Binderuagel& Schimpff. 7 Ungarische fl. 100. Prämien. Loose. 1905 Diese Loose von der Königl. Ungar. Regierung garantirt, gehören unstreitig zu den sichersten 5 Lotterie- Papieren. 85 Ziehungen am 15. August, 13. November, 15. Februar, 13. Mai. Haupttreffer: fl. 230,000, 200,000, 150,000, 100,000 u. s. w. 55 Jedes Loos muß mit mindestens fl. 108.— gezogen werden. Die Gewinne erleiden keinen Steuer Abzug. 9 In die nächste Ziehung vom 15. August fällt der größte Treffer von fl. 250,000.— f Diese Loose sind bei allen Bank⸗ und Wechsel⸗Häusern des In⸗ und Auslandes zum jeweiligen Tages-Cours zu haben. 1. Wir halten bei Vorkommen sowohl für kleinere wie größere Aufträge unser Central⸗Bureau für Inserate bestens empfohlen. Die uns übergebenen Annoncen werden sofort direct an die betr. Zeltungs-Expeditionen befördeft und nur zu den Orig nalpreisen der Zeitungs Expeditionen berechnet, Kosten⸗ voranschläge grass und umgehend. Größere, umfangreiche Aufträge nach Vereinbarung zu möglichst günstigen Bedingungen, Belege gratis und Uebersendung derselben nebst Rechnung franco. Jäger sche Buch, Papier- und Landkarten Handlung. Frankfurt a. M., Domplatz Nr. 8. eiße⸗Rübsamen, 1928 erprobter, vorzüglicher Qualttät, in der Samen⸗ handlung von J. Herrmann. Jeden Gandwurm entfernt binnen 3 bis 4 Stunden vollständig schmerz⸗ und gefahrlos; ebenso sicher beseitigt auch Bleichsucht und Flechten und zwar brieflich Voigt, Arzt zu Croppenstedt(Preußen). 1698 Kirchen buchsauszüge. Evangelische Gemeinde. Getaufte: 23. Juli. 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Todesanzeige. 1925 Heute Nacht 12 Uhr verschied sanft nach kurzem Leiden unser geliebter Gatte, Vater und Schwiegervater Carl Put b in selnem noch nicht vollendeten 42. Lebensjahre. Indem wir Verwandten und Bekannten von diesem schmerzlichen Verluste Mittheilung machen, bitten wir um stille Theilnahme. Nieder⸗Wöllstadt den 30. Juli 1871. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Dienstag den 1. August, Nachmittags 4 Uhr, statt. Brodpreise vom 1. bis 13. August. Nach eigener Angabe der Bäcker. Für Friedberg: 2 Waizen, ½ é Korn./ Korn, ½ Waizen. Erste Sorte 4 8 18 kr. Zweite Sorte 4 16 tr. , ½ Loth Milchwaaren kr. 3 Loth Wasserwaaren 1 kr. Für Bad⸗ Nauheim: Kasseler Brod 4 7 20 kr. ** 2* 10* *** 5* Erste Sorte 48 18 kr. Zweite Sorte 48 15 kr. *** 2** 2** „* 1* 4 5„„ 1* 4 0 3 Für Butz bach: Erste Sorte 4 8 18 kr.) Zweite Sorte 4 16 kr. e ,, Fleisch⸗ ꝛe. Preise vom 1. bis 18. Aug. Nach eigener Angabe der Metzger. Für Friedberg: Ochsenfleisch pr. 2 21 kr. Schweinefleisch pr. 3 20 ki. Kuhfleisch, gem. 19„ Kammstück 21 Rindfleisch, gem. 19„ Leber- u. Blutwurst 24 Hammelfleisch 17„ Bratwurst 28 Keil und Carre 20„ Schwartenmagen 28— Kalbfleisch 16„(Geräucherter Speck 32„ Keil und Carre—„ Dörrfleisch 26 Nierenfett 24„ Schinken 26 Hammelsfett 16„ Schmalz, ausgel. 32„ Schmalz, unausgl. 28„ Ausnahmspreise: Bei K. Neuhof Kuhfleisch 18 kr., Rindfleisch 18 kr.— Bei J. Hanstein III. Nierenfett 22 kr.— Bei W. Heß, H. Gerth, A. Vogt Erben, Ph. Windecker, J. Wind's Ww. Kammsüück 22 kr., bei Joh. Walz 20 kr.— Bei W. Heß, H. Gerth, Joh. Walz Schmalz, ausgel. 28 kr. Für Bad⸗ Nauheim: Ochsenfleisch pr. 7 21 kr. Schweinefleisch pr. 7 20 kr. Kuhfleisch, gem. 18„ Leber- u. Blutwurst 24„ „ ungem.—„ Bratwurst 28 ammellfleisch 20„ Schwartenmagen 28„ Keil und Carre—„ U Cervelatwurst 48„ Kalbfleisch 18„ Fleischwurst 28 Keil und Carre—„(GGeräucherter Speck 32„ Rierenfett 20„ Dörrfleisch 28 Hammelsfett 16„ Schinken 30 Schaaffleisch—„ Solperfleisch 5 Schmalz, ausgelassen 32 kr., unausgelassen 30 kr. Ausnahmspreise: Bei W. Krauch Wittwe Schweine⸗ fleisch 18 kr., Solperfleisch 19 kr., Schinken 26 kr., Leber- und Blutwurst 20 kr., Schwartenmagen 24 kr., Fleischwurst 24 kr., Bratwurst 24 kr., Schmalz, Unausgel. 26 kr., ausgel. 28 kr., geräucherter Schwartenmagen 26 kr., geräucherte Leber- und Blut⸗ wurst 24 kr. Für Butzb ach: Ochsenfleisch pr. J 21 kr. Schweinefleisch pr. 8 19 kr. Kuhfleisch, gem., 16, Leber- u. Blutwurst 24„ Rindfleisch, gem., 16„ Bratwurst 26 Hammelfleisch 18„ Schwartenmagen 28 Keil und Carre 17„ Geräucherter Speck 36„ Kal bfleisch 15„ Dörrfleisch 28 Schaaffleisch—„ Schinken 26 Nierenfett 24„ Schmalz, ausgel. 30„ Hammelsfett 18„ Schmalz, unausgel. 28„ Verantw. Nedact.: Druck und Verlag von Hermann Schimpff. Bindernagel& Schimpff. 3*r—