7 5 7.* 9 0 1 Wed 1870. Molle eu nb anne nog Samstag den 31. Dezember. 154. — 1 L* 1* n e run Neem— 1— a 1* 5 N ger r= „bl. dune f f 7 51 u, sche* 91 2 * 1 10 * Lerbein N. Ott und f 8. 5 15 4* 5 Jian nid un a 1 1 9 f 5 1 5 8 71 72 1771 S f—————— 2 8. e die amtlichen Erlasses für den Kr e n titdberger Intelligenz blatt, ‚ Haschglnt geven Osenfag, Penfffefoh an, Senpog. ——————:e 5 . en Mit dem 1. Januar beginnt ein neues Abonnement auf den Oberhessischen Anzeiger, 1 ferner wöchkutlich eimal, i. Dienstag, Donnerstag und Samssag, N wird. Detselbe bringt die krelsamtlichen Erlosse, a tine kürze Uebersicht W ub ind bemerkenswerthesten Tag e 4 besonp bichtigf Neuigkeiten durch Extrablätter, allgemein belebbenbr un ea 10— Aufsätze, landwirthschastliche und gewerbliche Milth tungen, geschäfttiche Nel ö e ren 8 uuf ichten, Markt. und Cours⸗Berichte, Verlsosungep hen Staalspapleren 0 i ind lokale Nollzen, außerdem wöchenklich einmal in dem beigegzbenen Unter haltungs⸗Blatt int te. Novellen und Erzäblunge ichtt, . Unekdoten, Ratbsel, Sea ic. A ee 1 7 1 dung Aaet sfep öhm 65 Mungeß, Gedichte Dann Das Abonnement beträgt bei der Verlage edition ohn Tung aktlohn halbjährlich 1 fl., durch die Poe besch. leh viertel 8 e un. f jäbrlich 47 kr. mit Bringerlohn. 8 505 5 14 9 2 2 5 n 2 0 1 0 fl 901 ch. a 1 st l 109 4 8 a 5 el Inseratgebühren werden die einspalue Petiszette gde deren Raum mit 3 kr. berechntt, bei Tabellen, unk Zistsag wi ö ke, e de Anziger tann nach gudwörte auch durch Pripatboten difect hon uns bezogen werden„„ N Bestellungen beliebe man baldigst zu machen, damit in der Zusendung des Blattes keine Unter 1 ditt— 0 a brechung eintritt uch a1 0 J l T 785 1 1 den— d ö n Jen Den verthrlichen Abonnenten in hiesiger Stadt werden wir das Blatt auch für das neue Jahr zusenden, wenn nicht ausdrückliche Arcigent 1 0 Abbestellung erfolgt. f lo, a 1 1 1 Die Redaktion ben ein 4 2 Periön⸗ 4 1 A 2 1 ND 4 1 Stiß sud 0 f ö 10 42 5* chu 50 12910 e 8. 1 5 N A m t 1 ich e r Th e i I. 12m 19⁵¹ 91 1% 1 r Aus dem Großberfoglichen Regierungsblatte sind zu publieften: 5 1 . rt N N N b Nr. 58. sub. 1. Bekanntmachung, die Auwendung des Metermaßes bei dem Militär- Ersotzgeschäft bett. 1 Wu sich daden 5 5 u. Als ir 1 e zud. 1. Verordnung, die Vollziehung des Gewerbsteuergesetzes, inobesondete die desonderen Erlaubnißscheine in einzelnen vemimmien Fällen für In⸗ und nder betr. 91 17 bin 1 Cemman · 1 2111 0 89 Friedberg den 28. December 1870. a b f 1 item, Krfigamt Friedberg 214 * i 5 91 — 9 Nachverzeichnete Gefetze ꝛc. siud im Bundesgesetzblatt des Norddeutschen Bundes publizitt worden a Nr. 50. Nr. 592. Instruction über die Zusammensetzung und den Geschäftobetrieb der Sachverstänbigen Vereine. Vem 12. ume 1870.— Nr. 593. Bekanntmachung, belt. die Ausgade fünfjähriger fünsprocemiger Schatzanweisungen im Betrage von 51,00% 00 Tylr- ob et 7,500,000 Livtes ling. Vom 13. Dezember 1870.— Nr. 594—596. Consular⸗Exnennung betr. 9 Lern, Ka den ctticnten Betreffend: Das Landgestüt, insbesondere die Bedeckung der Stulen durch die Landgestütsbeschäler für 1871. Friedberg den 28. Dezember 1870. Das Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeistereien und den Gr. Polizei⸗Commissär zu Wickstadt. f Sie werden binnen 8 Tagen Ihren Bedarf an Bedeckscheinen] so oft gelegentlich der Prüfung der jährlichen Verzeichnisse über das einberichten. N a 3 zu ede Sprunggeld erinnert werden mußte, diese Verzeichnisse * Bei dieser Veranlassung weisen wit Sie zur pünktlichen Be⸗ wieder in vorschriftswidrigem Zustande vorgelegt werden. Namentlich — solgung der in dem Regierungsblatt Nr. 54 von 1836 und in den] mußte bei Gelegenheit dieser Revision mehrfach gerügt werden, daß Amtsblättern des vormaligen Großherzoglichen Ministeriums des Innern die Verzeichnisse nicht deutlich geschrieben, ausgestellte Scheine hierin und der Justiz Nr. 75 von 1836 und Nr. 52 von 1837 erlassenen nicht eingetragen, dieselben mit Datum und Namensunterschrift nicht Vorschriften bezüglich der Einführung eines Sprunggeldes und versehen worden seien ꝛc. Sicherung der Erhebung desselben hiermit an, damit nicht, wie schon i f Lan Tat gbgernde Betreffend: Die Verpflichtung der Bürgermeister, Beigeordneten und übrigen Gemeindetathsmitglieder. Friedberg den 30. Dezember 1870. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Gleichwie durch unser Ausschreiben vom 19. Dezember 1867(in Nr. 151 des Anzeiger sür Oberhessen von 1867) beauftragen wir auch jetzt wieder diejenigen von Ihnen, in deren Bürgermeisterkien und Gemeinden Sie und die Großherzogsichen Beigeordneten wieder für die neue Dienstperiode bestätigt und die Ergänzungs wahlen des Gemeinderaths genehmigt worden sind, die Großherzoglichen Beigeordneten al und sämmtliche Gemeinderathsmitglieder(die seitherigen und wieder gewählten und neu gewählten Gemeinderathsmitglieder) nach der Vor— schtift in Nr. 12 unsers Amtsblattes von 1804 ungesaumt zu verpflichten und die hierüber aufgenommenen Protokolle, sowie die statt Ihrer 7 Verpflichtung vorgeschriebene Anzeige binnen 3 Tagen an uns einzusenden. f u Die neu ernannt werdenden Buͤrgermeister oder Beigeordneten werden wir selbst in Pflicht nehmen. Ter a p p. e een 2 15 10 Das Jahr neigt sich seinem Eude zu, auch die Republikaner zugestimmt land unxettbar einige seiner schönsten Provinzen a 1 Nu ohne daß Deutschland dem heiß ersehnten Frieden hatten, wurde scheinbar von der Republik ver⸗ eingebüßt hätte.—, Bis zur Stunde ist dies u bin% näher gekommen wäre; die furchtbarsten An- leugnet; man wollte nun nichts mehr davon der Standpunkt der Franzosen und es handelt i bel strengungen haben nicht hingereicht, das in wissen, daß das französische Volk dem Erobes sich jetzt nur noch, darum, ob sie ihn durch die 3 tin allen Schlachten geschlagene Frankreich zur rungszuge an den Rhein zugejubelt hatte und daß Thatsachen vertheidigen können. Sie glauben 1 Ergebung in sein Schicksal zu zwingen; fort die Proteste gegen den Friedensbruch eine ver- einmal an ihr angebliches Recht, dem gegen⸗ — und fort müssen auf den bluttriefenden Altären schwindende Ausnahme gewesen waren. Das über das stets bedrohte, stets beraubte und 1 muna des Krieges Tausende und Tausende geopfert republikanische Frankreich bildete sich ein, gepluͤnderte Deutschland im Unrecht sei. Was e iin werden. Das ist entsetzlich, grauenhaft, aber Deutschland müsse mit dem Untergange des bleibt demnach übrig, als das Schwert ent⸗ e. un wie wäre es zu ändern? Wie und wann hätte Kaiserreichs vorlieb nehmen; die Regierung scheiden zu lassen?„Die deutschen Horden“ l Deutschland die Möglichkeit gehabt, den Kampf der Nationalvertheidigung stellte den Satz auf: haben keine Wahl, sie müssen sich entweder abzuschließen? Etwa nach Sedan? Das ist Die franzoͤsische Nation sei nicht verantwort- den Befehlen Frankreichs unterwerfen, sie müͤssen 1 leicht behauptet, hat aber keinen Sinn. Nach lich für das Geschehene und habe nicht die sich das Gesetz des Friedens von den Besiegten e Sedan war die Republik da; die deutschen Pflicht, durch eine Gebietsabtretung Deutsch- diktiren lassen, oder sie müssen ausharren, bis 6 1 ante Sieger hatten ihr die Stätte bereitet, und land eine Garantie gegen künftige Ueberfälle der Erfolg ihnen in keiner Weise mehr streitig 6 dafür muthete man ihnen zu, sofort nach Hause zu gewähren. Frankreich beauspruchte also das gemacht werden kann.— Eine neue und ge⸗ 2 zu marschtren, ohne den geringsten Lohn für Privilegium der Unantastbarkeit; aus Respekt waltige Anspannung aller Kräfte ist zu diesem re Thaten zu empfangen.— Das Attentat vor diesem sollten die deutschen Truppen um- Zwecke nöthig, wie es auch ein Versailler Bonaparte's gegen Deutschland, dem vor den kehren, mit dem Bewußtsein, daß, wenn das Tagesbefehl in ernsten Worten verkündet hat. U Niederlagen der französischen Heere französische Unternehmen geglückt wäre, Deutsch⸗ Ein neuer Abschnitt, oder eigentlich ein neuer Krieg mit seinen harten, grausamen Consequenzen beginnt. Anstatt daß die deutschen Heere sich der langentbehrten Heimath zuwenden könnten, rücken Verstärkungen, die man auf 400,000 Mann schaͤtzt, nach Frankreich hinein; mit aller Wucht soll Stoß auf Stoß geführt werden gegen, den Feind, dessen Tapferkeit und Or⸗ ganisationsfähigkeit man volle Gerechtigkeit widerfahren läßt. Es ist ein Beispiel von seltener Zähigkeit, daß die Franzosen, trotzdem sie in allen großen Feldschlachten unterlagen, dennoch hoffen, eine solche gewinnen zu konnen; sie lassen sich nicht davon überzeugen, daß sie den Deutschen nicht gewachsen sind und daß die unwesentlicheren Vortheile, die sie davon⸗ tragen, die Ereignisse im Ganzen nicht zu ihren Gunsten ändern. Sie posaunen uner⸗ müdlich kleine Affairen als schwerwiegende Actionen aus und erwarten von dem Guerilla⸗ krieg, der wohl lästig und aufreibend für gata deutsche Abtheilungen, nicht aber maßgebend für den Feldzug im Allgemeinen ist, daß er einschneidende Resultate zeitige.— Von heute an kann nur noch Folgendes in Frage kommen: Ist Paris zu entsetzen oder kann Trochu den so oft verheißenen Durchbruch bewerkstelligen? Dem Entsatz müßte eine Schlacht vorausgehen, in welcher die Deutschen geworfen würden; daß ist jedoch nach den bisherigen. Exeignissen kaum zu besorgen. Was den Durchbruch anbetrifft, so hat er bis jetzt immer nur als Gerücht existirt; aber derartige vage Gerüchte hatten immer nur ein sehr kurzes Leben und es zeigte sich, daß der eiserne Cernirungsgürtel nach wie vor unerschüttert war. Wird indessen die Zwei-Millionenstadt nicht bald durch eine Schlacht oder einen Ausfall befreit, dann ist sie unrettbar verloren; ihre Vorräthe, mögen sie auch noch bis in den Januar dauern, sind nicht unerschöpflich, und in wenigen Wochen kann das letzte Brod gebacken sein. So lange werden die Deutschen ihre Beute festhalten, weil sie sicher sind, daß mit dem Falle von Paris der Krieg deffnitiv entschieden ist. Ge⸗ kämpft kann zwar immer noch werden, doch ohne die mindeste Aussicht für die Franzosen. Paris heißt ihre letzte Illusion; ist diese dahin, dann kann von keinem neuen Kriegsabschnitt mehr die Rede sein, sondern das Feuer des ohnmächtig gewordenen Widerstandes wird rasch bis- auf den letzten Funken erstickt sein. (H. V.) Kriegs nachrichten. Officielle militärische Nachrichtet. Versailles, 28. Dez. Die Beschießung des Mont Avron hatte im Laufe des 27. un- unterbrochen stattgefunden und wird heute fort- gesetzt werden. Diesseitiger Verlust unbedeutend. v. Podbielsky. Versailles, 28. Dez. Vom Mont Avron wurde das Feuer unserer Belagerungs Artillerie beute nicht erwiedert, es feuerten nur die Forts. Am 26. Dez. erreichte die erste Armee in Ver⸗ solgung des Feindes die Gegend von Bapaume. Die Zahl der Gefangenen har sich noch vermebrt. 1 v. Podbselskh. Dresden. Der König von Sachsen hat von dem Höchstcommandirenden des 12.(königl. sächsischen) Armeecorps, Prinzen Georg, die nach stehende telegraphische Meldung erhalten:„Le Vert⸗galant, 28. Dez., 9 Uhr 40 Min. Vorm. Die Beschießung des Avron wird heute fortgesetzt. Gestern andauerndes Schneegestöber, Verlust 23 Mann, worunter 6 Sachsen, Verwundete. Der commandirende General. Georg, H. z. S.“ — Ueber die Beschießung des Mont Avron sagt die„Kreuzzeitung“e Die Vertreibung des Feindes vom Mont Avpron ist der nächste Zweck dieses Vorgehens. Gelingt sie, so haben wir unserer Einschließungslinie im Osten eine größere Sicherheit gewonnen. Setzen wir uas selbst, trotz des dann in volle Wirksamkeit tretenden wichligen Höhenpunkte et, se all Win t Befestigungsfront gewonnen, welche mit dem Ge⸗ sammtnamen des Plateaus von Romainville be⸗ zeichnet wird. Die Gewinnung der Höhe von Avron ist also die unumgängliche Vorbedingung zu einem Angriffe auf die eigentlichen Festungswerke. Aus Versailles wird gemeldet: Da die Eisenbahnen nicht mehr genügen, um den ungeheuren Bedarf an Munition, Kleidungsstücken und beson⸗ ders Lebenemiftel für Menschen und Pferde für die 650,000 Mann deukscher Truppen, die sich gegenwärtig auf französischem Boden befinden, herbeizuschaffen, so sind jetzt auch wieder große Wagencolonnen auf den Landstraßen dabei zu Hülfe genommen.„So kommen jetzt e Wagenzüge von 150 bis 200 zweispänniger Wagen in Nanzig durch, welche direkt Hafer von resden und Leipzig zu den vor Paris stehenden Truppen bringen. Von fährt ein solcher Wage man bis Versailles 14 Tafch ben aß ca. 7 Wochen vergehen, bevor der Transport an Ort und Be⸗ stimmung angelangt ist. Welche ungeheuren Kosten ein solcher Transport verursacht, kann man berechnen. — Der Plan, den General Trochu bei dem Aussfalle verfolgte, läßt erkennen, daß er in erster Linie die Straße von Senlis- Arras, also den Durchbruch direkt nach Narden zu erreichen strebte. oder 20. nach Paris gelangt. Wie sich fesssellen ließ, ist nämlich die Nachricht von einer früheren Ansammlung französischer Truppenkräfte bei La Fere und Ham erst am 19. Aus Versailles wird vom 24. d. berichtet: Der mit temporärem Auftrag im Hauptquartier des Prinzen Friedrich Karl betraut gewesene Flügeladjutant Graf Waldersee ist hierher zurück⸗ gekehrt.— General Bourbaki soll, wie es in französischen Kreisen heißt, sich mehr nach Osten wenden; derselbe scheint demnach gegen Werder vorzugehen. —. General Fabrice, sächsischer Kriegs minister, ist zum General- Gouverneur von Versallles ernannt. „Die französische Nordarmer nimmt bei Arras eine concentrirte Stellung ein und hat Conlie und Albert gerdumt;“ mit dieser Wendung gesteht General Faidherbe seine Niederlage am 24, d. zu. Ob er aber dem weiteren Vordringen Manteuffel's, dessen bei Amiens engagirte Ab⸗ theilung größtentheils aus den Rheinlänpern be⸗ stand, erfolgreichen Widerstand noch entgegen⸗ zusetzen vermag, muß in Zweifel gezogen werden, da der Rickzug selbst nach belgischen Blättern ein sehr übereilter und ungeordneter gewesen sein soll. Obgleich der Abmarsch des größten Theils der Armee Manteuffel's aus der Normandie nach der Somme in Havre bekannt war, scheint sich die in Havre gesammelte Armee mit kleinen Retog⸗ noscirungen zu begnügen, welche dieselbe jedoch noch nicht einmal bis nach Nvetot auszudehnen wagte. In Rouen sollen nur 1600 Mann Preußen geblieben sein, welche Vertheidigungsanstalten träfen; die die Stadt beherrschende Anhöhe St. Catharine ist mit zahlreichen Kanonen besetzt, auch sind Torpedos in die Seine gelegt, um das Ein⸗ laufen von Kanonenbogten zu verhindern. — Die 15 bis 16,000 Mann, deren An⸗ kunft in Sedan vor einigen Tagen gemeldet wurde, scheinen für die Belagerung von Mezieres bestimm! zu sein. Ditselben sollen 80 Kanonen mit sich führen, und das Bombardement der Stadt schon begonnen haben. Am 24. d. fanden in der Um ⸗ gegend von Mezieres mehrere Gefechte Statt. — Die„Karlsr. Ztg.“ theilt als Beweis französischer Barbarei den Brief des gefangenen Feldwebels Steinmetz mit, datittContreneville, 2. Dez., an Herrn Capitän Holl, Mirecourt: „Ich bin zum Gefangenen gemacht worden, ich und die beiden Unterossiziere und 11 Mann von meinen Leuten, nach einem Kampfe in Vittel, wo wir nur einen Verwundeten hatten, Dörn von der 3. Compagnie, welcher hier unter der Sorge eines Arztes zurückgeblieben ist. Ich benachrichtige Sie, daß, wenn von Seiten der Preußen Re⸗ pressalien gegen Vittel, Contreneville oder irgend Feuers der dahinter gelegenen Forts, auf dem eine vortheilhafte Angriffsposttion gegen die starke Syesden bis Nanzig Wochen, von da einen anderen Ort dieser Gegend vorgenommen 192. werden sollten, man uns Allen die- Ohren 1 schneiden wird. Es geschieht auf ausdrücklichen Befehl des Herrn Osstziers, daß ich Sie hiervon Jah le benachrichtige und Sie bitte, diese Drohung auch Der Gen anderen preußischen Befehls hab ern mitzutheilen, ie Wu Wir sollen weiter weggeführt werden. Eine große gigi Menge Garibaldianer waren es, welche uns nach 1 lebhaftem Widerstande gefangen nahmen. Ich fei bitte ferner, meiner Frau davon Nachricht a zu geben. Lebt wohl, liebe Kameraden!“ Pon b — an Bayern München. Die Reichsratbs⸗ gabe kammer hat dem Gesetzentwurf, betreffend die en 15 provisorische Steuerhebung, zugestimmt, und wird 117 nächsten Freitag über die Bundes verträge berathen, Ill Männ Würtemberg, Stuttgart. In der dust Abgeordnetenkammer wurde ein königliches Rescripl Jufsben, perlesen, zurch welches Tribunalrat) Weber(Mit, 16 1 glied der deutschen Partei) zum Präsidenten er, 1315 6 nannt wurde. 8 Darm L die erste Kammer hat den Verfassungs, iner gar verträgen mit 26 gegen 3 Stimmen, ihre Zu⸗ a uam ein. eee ne 115 de — Seit einigen Tagen spricht man hier von ficglge h dem Durchgehen zweier kriegsgefangenen franzö⸗ uc sischen Offiziere aus Ludwigsburg mit Bruch ihres 72 Ehrenwortes. Man habe, wird hinzugefügt, unter 115 ihren zurückgelassenen Effekten Waffen gefunden sie Offcie und es. seien. in Folge dessen noch einige Ver⸗ u ben 8e haftungen vorgenommen worden.—— Oesterreich. Wien. Die Antwort des Grafen Beust auf die Depesche des Grafen Bis⸗ in maick aus Versailles vom 14. Dezember ist ab⸗ dungen gegangen. Der Ton und Inhalt derselben sind vallung de sehr entgegenkommend. en kak. Frankreich. Lill. Die Hauptarmee 2 Faidherbe's wich zurück bis Vitry. In Arras de Abe blieben nur 2500 Mann zurück, weil der Ort fuß beer, unhaltbar ist. In Douay herrscht Panik. r herd — Die Eisenbahn geht bis Roeux. Arras bleibt seinen eigenen Vertheidigungskräften über⸗ Ja lassen. Das 22. Corps stützt sich bei seinem Rückzuge auf die Festungen im Norden. Preußische Ut di Plänkler sind in Mas nieres bei Cambrei erschienen. 0 Ein kleines Gefecht hat bei Abbeville stattgefurden. n die g. Aus Havre, 26. Dec. wird der Times tele⸗ ufgesode graphirt:„Die Preußen haben sechs englische n den l. Schiffe bei Dunclair versenkt, um die Seine⸗ Nahrung schifffahrt zu hemmen. Sie schossen auf die Mann- dial schaften, ließen dieselben auf der nackten Erde schlafen und nahmen ihnen Alles. Die Schiffe hatten preußische Erlaubniß, Kohlen auszuladen.“ bie 0 die nachricht wird wobl sehr der Bestatigung 5 bedürfen. ssse des — Nach officieller Mittheilung aus Havre o berlat ist das linke Seineufer von den Franzosen geräumt. kun U Die Preußen stehen in ziemlich bedeutender Stärke 920 bei Apetot. en den Cherbourg. Zbwischen hier und Calais ist örien eine regelmäßige Dampfschifffahrtverbindung einge⸗ richtet worden, um eine Verbindung zwischen der l Nord- und West⸗Armee zu ermöglichen. f 0 Belgien. Brüssel. Die„Liberte“ be- 1 richtet, daß der Papst den neutralen Mächten eine 1 in d Vermittlung zwischen den Kriegführenden vor⸗ Rand geschlagen hat zu dem Zwecke, einem Kriege, welcher 5 die Welt in Schrecken setzt, Einhalt zu thun. 1910 — Der„Standard“ meldet aus Paris vom 1 22. d:„8000 blessirte Franzosen befinden sich 54 hierorts. Die Kälte ist groß.“ 4 — General Faidherbe hat Arras verlassen. und sich auf Douai zurückgezogen. Man nimmt„Jen an, daß er Lille zur Operationsbasis machen dem will an Stelle von Vitry, welches zerstört worden drte ist.— In Masnieres(Dorf im Dep. Nord, ö Arrond. Cambria) sind preußische Eclaireurs[( erschienen. ö 020 s Großbritannien. London, 27. Dec. Singe (Telegraphisch.) Die Conferenz wird Dienstag unh eröffnet. Jules Favre hat das Freigeleit, das e: England für ihn in Versailles erbat, noch nicht 90 erhalten. Da er nicht mehr rechtzeitg eintreffen f dürfte, wird ihn der englische Geschäftsträger, 10 Herr Tissot, vertreten. N due Spanien. Madrid, 28. Dec. Heute duß Abend 7½ Uhr haben einige Maͤuner in der icgügt, unte Lafen gefunden d ting Ver, die Anwort des des Grafen Bit⸗ Degenber ist ab⸗ 1 ktrselben sind Dit Hauptarmte n. In Arras „peil der Ort 81 Panik Necux. Arzus U Mäften über⸗ sich bei seinen ten. Prtußischt erti erschienen. Le fatigefur den. det Times tele; icht englische zu dit Stine⸗ A auf die Mann- 1 badten Erdt 6. Dit Schiff uladen.“ A eutzuladen. aligung n habit anzesir gadum Aber Stärke . Lalle de Alealg auf den Wagen des Generals prim, welcher sich auf dem Weg von den Corles ach dem Kriegs ministerium befand, geschossen. Der General und ein Adjutant wurden verwundet. Die Wunden des Generals Prim sind bis jetzt nicht gefährlich. Die Ordnung wurde nicht weiter gestört. Friedberg. Die dieser Tage von hier nach Darm⸗ uadt abgegangenen Ersatzmannschaften des. 1. Jäger- Ataillons sind theilweise hierber zurückgekehrt, um weitere Irdre bezüglich ihres Abmarsches zur Division abzuwarten. Frankfurt. Die„Fr. Pr.“ schreibt: Als ein er⸗ sseuliches Zeichen don, ächtem Patriotismus baben wit un freiwilligen Eintritt älterer, Officiere, unter ihnen guch ehemalige Officiere der schleswig⸗holstein'schen Armee, letzterer und neuester Zeit, zu verzeichnen. Sie sind Ale Männer, welche ihre Stellungen, die sie sich nach juflösung jener Armee mit großer Mühe errungen, jetzt aufgeben, um sie vor dem Feinde mit Chargen, die ihren kbensjahren nicht einmal mehr entsprechend sind, zu ver⸗ kuschen. Möchten diesem Beispiele recht viel waffenfähige Nänner solgen! Darmstadt. Der von uns kürzlich gemeldete Fall ener graven Jusultgtion eines hessischen Ojficiers durch enen französischen Kriegsgefangenen wird von unterxichteter seite veftätigt und wird der Schuldige wohl nicht der Strafe des Erschießens entgehen. Mehrere französische griegsgefangene sprachen die naive Ansicht aus, daß ein Fuisches Kriegsgericht zur Aburtheilung dieses Falles gar nicht competent sei und müsse der Delinquent an Frank⸗ nich zur Bestrafung nach dem Kriege abgeliefert werden. Jebrigens scheinen solche Fälle von Insubordination gegen die Officiere nach den Aussagen der Gefangenen, nicht u den Seltenheisen zu gehören. Die Christbescheerung im Reserbelazareth zu Friedberg. Lange vor Weihnachten trugen einige Herren der Ver⸗ galtung des Reservelazareths den Gedanken mit sich herum, an kranken und verwundeten Soldaten eine Weihnachts⸗ steude zu bereiten, allein wo das Geld hernehmen 50 Nann, wenn auch mit einer Kleinigkeit, zu erfreuen?— die Liebe ist bekanntermaßen erfindetisch, und so kam es auch hier, daß die Liebe Wege und Mittel fand. Einer br Herren brachte ein Gedicht mit von Frankfurt, das 7 ihm geschenkt worden war. Dies las er einigen Herten vor, und die fanden so großes Wohlgefallen daran, bah sie meinten man solle eds zum Besten der Verwundete drucken lassen. Man hielt den Gedanken fest und schon nach 3 Tagen war das Gedicht gedruckt zum Besten der Cyristbescheerung für die Soldaten. Obschon das Exemplar nur 3 kr. kostete, so war der Ertrag doch ein ganz enormer(162 fl.). Hiermit ließ sich was anfangen, zumal unsere sämmtlichen Bäcker Lebkuchen und Anis gratis lieferten, und von den Kaufleuten bekamen wir 1500 Cigarren ꝛc.; Aepfel, Nüsse, Taschentücher ꝛc. gingen zu diesem Zwecke ein.— Da es nun die Mittel erlaubten, so dachte man weiter an die Kinder der ausmatschirten Unteroffiziere und Soldaten. Auf Nachfragen fanden sich deren 35 zwischen 1 und 14 Jahren. Auch denen sollte bescheert werden. Es geschah am Donnerstage vor dem Feste in hiesiger Kleinkinderschule. Die freundliche Lehrerin überließ nicht nur die Schule, sondern auch den herrlich, Ehre sei Gott in geschmückten Baum zu diesem Feste. Um 5 Uhr Abends erschienen die Mütter mit ihren Kindern, sowie die Damen, welche im Lazarethe die Küche besorgen, und die Herren der Verwaltung und schauten mit Verwunderung den reich gedeckten Tisch. Für jedes einzelne Kind lagen die Sachen Familienweise mit Namen versehen. Vom einfachsten Spielzeng bis zu Kleidungsstücken und Büchern hinauf war alles reichlich vorhanden.— Nachdem alles besehen und jedes das Seine zu sich genommen, trat ein kleiner vier⸗ jähriger Knabe vor, um seinen Dank im Namen aller, mit kräfüger Stimme in soldatischer Stellung, auszusprechen in folgender Strophe: Schon wieder der liebe Weihnachtstag, Wo jedes Kind sich freuen mag. Doch Manches, in der Welt allein, Vermisset heut den Lich terschein, Weil für das Vaterland im Krieg Sein Vater starb bel großem Sieg. Drum laßt, ein Wörtlein heut mich sprechen, Weil eure Lieb uns nicht vergessen, In dieset schlimmen bösen Zeit: Habt Dank für diese Weihnachtsfreud, Gott geb, daß am Neujahrestag, Aussicht auf, Frieden uns erfreuen mag. Nicht die Form wars, denn die läßt ja viel zu wünschen übrig, die fast aller Anwesenden Augen mit Thränen füllle, sondern der Grundton, den diese Zeilen an⸗ schlugen.— Nun zog die kleine Schaar, auf den Armen, an den Händen und den Kleidern der Mütter sich boch ein Kinbrrberz etfteuen.— Hier können wir Alten was lernen. Werdet wie die Kinder, wenn nicht am Verstande, doch an der Genügsamkeit.— Am ersten Fest⸗ tagabend wurde im Lazareih selbst bescheert. Zwei mäch⸗ tige Christbäume hat ein wohlwollender Freund aufs sinnigste geschmückt. Um 4 Uhr wurben dieselben aus der nahe gelegenen Blinden⸗Anstalt nicht ohne Mühe ins Lazareth geschafft. Ebenso die Gaben, die schon tagelang vorber geordnet waren. Alles in Päckchen gewickelt und mit Nummern versehen. Aepfel, Nüsse, Lebkuchen und Anis auf so vlele Teller gelegt, als Leute anwesend waren. Bald füllte sich der Saal mit Freunden des Lazarethes. Die Zöglinge der Blindenaustalt standen im Hintergrunde und auf ein gegebenes Zeichen mit der Glocke stimmten dieselben das schöne Lied an:„O, du fröhliche ꝛc., worauf Professor Dr. Köhler eine sehr erbauliche Ansprache hielt, anlehnend an den Spruch: der Höhe ꝛc. Nach dieser sangen die Blinden:„Stille Nacht, heilige Nacht ꝛc.“, wobei, wie bei der ganzen Feier, die größte Stille herrschte. Nun zog jeder Soldat eine Nummer aus der Urne und bekam darauf das entisprechende Päckchen.— Da entwickelten sich die verschiedensten Dinge, Cigarren⸗ spitzen, ditto Etui, Hosenträger, Taschentücher, Haarbürsten, Feuerzeuge, Übiketlen, Westen, Halstücher, Hosenftoffe, Kaputzen(den Wärterinnen), Messer ꝛc. und jedem Raucher 25 Stück Cigarren. O, wie waren alle Schmerzen ver⸗ gessen! Keine Wunde brannte und keine rheumalischen Schmerzen hemmien die Bewegung der Glieder. Das Fieber war unter 38% gesunken und nur der Puls be- wegte sich lebhafter ob der Freude und Ueberraschung. Wie viele abgemagerten Finger drückten warm die Hand und wenn's mit der rechten nicht ging, so nahm man die linke. Ein Glas geschenkter alter Wein würzte das Abend- essen.— Nie in ihrem Leben wollten sie, so sagten die Soldaten, diesen Abend vergessen.— Auch Schreiber wird ihn nicht vergessen. Er hat schon Weihnachtsabende in den verschiedensten Weisen gehalten, aber einen solchen noch nie. Möchte das der erste und letzte Weihnachtsabend in dieser Weise gewesen sein! Gott gebe es.— — Allen edlen Gebern, welche den im hiesigen Reserve⸗ lazareth liegenden Kranken und Verwundeten, sowie den Kindern der im Felde stehenden hiesigen Soldaten eine Chrifibescheerung veranstaltei haben, sagen wir hiermit unseren tiefgefühltesten Dank. Friedberg. haltend, fröhlich ab.— O, mit wie Wenigem kann man Die Verwundeten und Kranken. Zahlungs- Aufforderung. 031 Diejenigen, welche auf Martini l. J. sällige Jüterpächte an den biesigen Armenfonds, Pfarrbesoldungs⸗ sonds und Auguftinerschulfonds— ferner: Holzgelder an die Freiherrn v. Ritter, noch verschulden, werden aufgefordert, soiche sogewiß bis den 10. Januar k. J. an den Unterzeichneten zu bezahlen, als soust gerichtliche Nahnung erfolgt. Friedberg den 28. Dezember 1870. Der Stiftungsrechner Heid t. Güter Versteigerung. 9032 Dienstag den 10. Jaguar 1871, Vormittags 10 Uor, sollen im hiesigen NRathhause die zum Nach- lesse des verstorbenen Bürgers und Oeconomen Joh. Oberländer dahter gehörenden Güterffücke in Fried⸗ lirger und Fauerbacher Gemorkung auf freiwilligen Antrag der Erben öffentlich meistbietend versseigert werden. Das Verzeichniß der betreffenden Güterflücke kann auf em Bürcau des Unterzeichnelen eingesehen werden. Friedberg den 28. Dezember 1870. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg Fouc ar. 24 Dleustag den 10. Januar 1871 kommen us dem Distirikte Wendelholz zur öffentlichen Ver⸗ seigerung 137½ Stecken Nadel⸗Prügel holz. 1* Aspen⸗„ 54 Nadel-⸗Reisholz, 3 8 Aspen⸗„ ferner: 3 49 Kiefern und; Lärchensämmt von 5½—12 Durchm. und 20— 70“ Länge mit 981 Cbf. Zusammenkunft Morgens 10 Uhr am Wendelbolz auf dem Ortenberg Usenborner Vizinalwege. Ortenberg am 21. Dezember 1870. Großherzogliche Oberförsterei Ortenberg Thaler. Holz ⸗Versteigetung. 029 Donnerstag den 5. Januar 1871, Morgens 9 Uhr itfangend, soll im Butzbacher Stadtwald, Distric! Strulh, folgendes Holz metsibietend versteigert werden, als 99¼ Stecken Buchen Scheitholz, 44„„ Prügelholz, 81%„„ Stodhbolz und 206 Wellen RNelsbolz. Die Zusammenkunft ist am Cleeberger Weg. Butz bach am 21. Dezember 1870. i Großherzogliche Bürgermelisterei Buß bach Kü ch e l. Bepshuchen! 2486 flets frisch von der Mühle bei Wieilh. Fertsch 2927 Frisch angekommen Neue Nosinen, Corinthen, Mandeln, Citronat, Orangeat, Citronen. Wilh. Sturmfels, Hof. Apotheker. 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Dezember., Nach dessen Beendigung muß a. der Bestand der vorhandenen Kassenvorkäthe, Schulddocumente und Werthpapiere durch den Ausschuß revidirt und festgestellt, sowie b. mit dem Abschluß der Bücher vom Vorstande begonnen werden. darauf aufmerksam, daß die Kasse am 2. un d 3. geschlossen bleibt und daß die Zinsen pro 1870 für die Spar⸗Einlagen und Darlehen gegen Januar k. Z. Vorzeigung der betreffenden Bucher und Scheine vom A. bis 31. Januar k. J. bei derselben zu erheben sind. Friedberg, im Dezember 1870. Der Vorstand: Ermus. Weis. Hecht. —— 1 Feuerfeste Kassaschränke. 2941 Neue verbesserte Construktion, für Privat- und Geschäftsgebrauch, in allen Größen beständig ra die empfiehlt unter Garantie zu den billigsten Preisen H. Schultheiß, Schäfergasse 7, Frankfurt a. M. 1 Cammustk in Ochstad. 3039 Sonntag den 1. Januar, Abends, findet in meinem Saale gut besetzte Tanzmufik statt. Da ich durch die kriegerischen Verbältnisse verflossenen Sommer in meiner Wirthschaft sehr wenig zu thun hatte, so bitte ich alle Gäste freundlichst, mich mit ihrem Besuche erfreuen zu wollen. Für gute Speisen und Getränke int vestens gesorsst. — Katharina Steyer. Hosupolheke Achtel 2928 Feinße Vortwein⸗ Puusch⸗Essenz 00 3 ganzen und baiben Gesundheits⸗ Flaschen, 8 5 alten Rum de Jamaica, Arrae de Batavia, Cogune(alter) Wilh. Sturmfels, Hof⸗ beer de ku 2983 frisch aus der Nordsce bei Wilh. Fertsch. biulaß. 3042 Wir zeigen hiermit ergebenst an, daß der 5 Unterricht für Klavier und Violine unter Leitung des Herrn Frtsch nächsten Mittwoch um 2 Uhr in unserem Lokale beginnen wird. Etwaige Anmeldungen bitten wir noch bis dahin an die Unterzeichneten machen zu wollen. Amalie, Marie& Lina Werner. Das Gespül und die Kartoffelschälen 3041 aus den beiden Kasernen dahier soll durch Unter⸗ zeichneten auf das nächsie Viertelfaht an den Meist⸗ bietenden vergeben werken. big zum 2. 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Wir eilen, Euch von unsren Helden Schnell jede Siegeskund' zu melden; Wie deutscher Muth mit tatter Hand Den frechen Feind im Frankenland,* Der uns bekriegen wollt' frivol, f 91 Ausklopft aus Rock und Kamisol.—— Bis ganz des Feindes Trotz bezwungen Und Deutschland Frieden hat errungen, 18 ang 39 7 Sind stets bereit, so oft, so viel Es mit Depeschen gilt zu eilen, f Sie Euch zu bringen ohn' Verweilen.— g Wir stehen so auch im Kriegsdienst Jehle Der strenger als zur Friedenszeit, D'rum bitten sreundlichst wir am heut' gen Tage, Um eine wohl verdiente kleine Kriegs zulage. 1 Die Hoffnung wächst mit neuen Siegen Und unser Muth— je mehr wir kriege —— An Träger- Honorar— 112 Glücksel'ges neues Jahr!! 2 HGeschwister Finzel. 22— Daheim Die Nr. 13, die neueste Kriegenummer, enthält: Vier telfjährlich 18 Sgr. Wöchentlich 1 Nummer. ust usmppoch en ublauvqcpug nv ing Im Grünen. Nach dem Gemälde von Professor Tyu⸗ mann.— Auf falscher Fährte.(Schluß.) Ertminal- geschichte.— Mit dem Courier des Königs.(Schluß.) Von Dr. Hans Blum.— Verloten und wiedergefunden Gedicht von Ferd. Bäßler.— Vor und um Paris. I. Rückkehr auf den Kriegsschauplatz. Von unserem Be⸗ richterstatter G. Hiltl.— Ausgebungerte Pferde von Metz Originalzeichnung von F. Ka ser.— Wanderungen durch Elsaß und Lothringen. II. Von Dr. Karl Stieler. — Am Familientisch: Ein Sommerbild im Dezember. Zu dem Bilde von Professor Thumann.— Am Stamm⸗ lisch in Kriegszeiten. Mit Illuftratfon:„Der entwethte Stammtisch“ von Nestel.— Weihnachten in Feindes⸗ land. Mit zwei Bildern:„Vor dem Wettermarsch“ von —[W. Simmler und„Weihnachtaballm in Feindesland⸗ von A. Toller. Preis pro Nummer 9 kr. Zu Bestellungen empfehlen sich: Binder nagel& Schimpff in Friedberg. Am 1. Januar beginnt: Uenes Abonnement und 5 neuts Kriegsquartal des 85 22 4 2 85 2 heim. 2—. 1 258 0 13 z Beste Zeit zum Abonnement. 88 85 85 3017 Das Dahelm zeichnet sich aus durch in⸗ teressante und gewichtige Kriegsberichte und Zeich⸗ nungen unserer Berichterstatter und; Special⸗ artisten bei den Hauptquartteren aller nord⸗ und süddeutschen Armeen: Georg Hiltl, Haus Blum, Maler Wilh. Friedrich, Emil Hünten u. A. Wöchentlich eine Nummer mit vielen Illu⸗ strationen. Romane, Novellen, reicher Friedens inhalt. Preis pro Quartal 18. Sgr. In Heften à 4. Sgr. Zu bezsehen 0 alle enger und Postämier. ** Brodpeeise 9 vom 1. bis 18. Januar. Nach eigener Angabe der Bäcker. 9111 Für Friedberg, Bad Nauheim u. Bußbach unverändert. 5 197 Fleisch⸗ ꝛc. Preise vom 1.— 18. Jan. Nach eigener Angabe der Metzger. Für Friedberg und Butz bach: unverändert. Für Bid Nauheim: Ochsenfleisch pr. 2 20 kr. Schweinesteisch pr. F 19 kr. Kuhfleisch, gem. 17„ Leber- u. Blutwurst 5 4 „ ungem.—„ Bratwurst 1 Hammelfleiscß 12„ Schwartenmagen 28 12 Keil und Carre—„(Cervelatwurst 44„ Kalbfleisch 14„ Fleischwutst 5 97 Keil und Carre—„ Geräucherter 9227 2 Rierenfelt 24 75 Sie n Hammelsfett 16„ Schinken 2 Schaaffleisch—„ Solpeifleisch Schmalz, ausgelassen 32 kr., unausgelassen 30 tr. nnen ngese Bei Gebr. Rosenthal Hammellleisch De S. Lö Kuhsielsch 15 ke.. Bei W. Hale Tallftelch 16 k.— Bei D. Fritz Schinken 40 kr., Schmalz, unzusgel. 28 kr.— Sei W. Krauch Schinken 30 k., Schmalz, unausgel. 28 kr. Kirchliche Anzeigen süͤr Kritdberg. Evangclische Gemeinde. Samstag den 31. Dezember, Abends 5 Uhr, in der Burgkirche: Betstunde mit Ansprache von Herrn 5 55 Diegel. Neujahrsfest. pc ebltewche Herr Pfarter Kopten ö Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormiltags: Herr Candibat Kölsch. Nachmittags: Herr Diskouns Meyer. Gottesdienst in der Burcgkirche: Vormittags: Herr Pfarrer Köhler. Nachmittags: Herr e Reich. Katholische Gemtindt. 8 Sylvester⸗ Abend. 8 Abends ½5 0 Jahrcsschlußfeier mit Predigt, Andacht und Te Deum; darauf Beichte. Neujahrsfest. Vormittags: 10 Uhr Hochamt mit Segen und Predigt. Nachmittags: 2 Uhr An dach! Am 1., 2, und 3. Januar wird das zweit Gebets⸗ triduum abgehalten. Bei der Schlußfeier des selben, Dienstag den 8. Januar, Abends 5 Uhr, wird Se. Hochwürden Herr Pfarrer Thaler aus Mom bach die Predigt hallen. Beginn des Gottesdienstes an den drei ersten Wochen⸗ tagen Morgens 8 Uhr, an den anderen Wee Morgens 7½ Uhr. Verantw. Redact.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. (Hierzu Unterhaltungs-Blalit Nr. 53 und eine Beilage.) * — küchschere leuten. un Tonrad Li hesch(. 6. Comp. ind Rgte. ind Adj. auptm. 6 Bon borp. 0 lick und 1(G. J, Strczei Jͤger⸗ Zornemar Sergeant 1. Reiter⸗ Frhr. v. J. Schw (2. Schw 6. d. Ho Schweins dbpionnier⸗ —Divisi Otto Gro Feilmann Kuell(3. Oberlazan siserne K Bande ei Strack, d flabs⸗ un Oberstab — Für trlegenen wurde de sesselben 2 Kammer, burden dert den Tag, Leirlege legen it tiegten rigen 8 b geilage. Hessen. Darmstadt, 28. Dec. Laut Irmächtigung des Kriegs- und Bundesfeld— herrn und laut Bestimmung des Obercomman⸗ Arenden der zweiten Armee hat der Commandant des 9. Armeecorps, General v. Manstein das eserne Kreuz 2. Cl. nachstehenden Officieren und Mannschaften der Großh. Division ver⸗ liehen: 1. Infanterie⸗Regiment: Oberlieutenant Peygand, Landwehrlieutenant Gustav Frhr. Schenck zu Schweinsberg, Sergeant Lorenz Englert(8. Comp.), Corporal Carl August Tuchscherer(3. Comp.).— 3. Infant.⸗Rgt.: Leuten. und Bat.⸗Adjutant Schäfer, Feldwebel Conrad Lippert(7. Comp.), Gefreiter Heinrich hesch(3. Comp.), Feldwebel Heinrich Muͤger 6. Comp.).— 4. Infant.⸗Rgt.: Oberstlieuten. und Rgts.⸗Commandeur v. Gründler, Lieuten. und Adj. v. Ochsenstein, Hauptmann Kattrein, 145. Göbel, Serg. Carl Heider, Serg. arl Bonn, Feldw. Heinrich Scheuermann, Corp. Peter Schmidt(8. Comp.), Corp. Peter Kick und Musketier Philipp Krug(4. Comp.). — 1.(Garde-) Jäger-Bataillon: Reserve-Ltnt. . Strczemieezuy, Sergeant Georg Heß.— 2 Jäger⸗Bat.: Oberlieuten. Reuling, Lieuten. Bornemann, Feldw. Daniel Schäfer(1. Comp.), Sergeant Friedrich Brunn(2. Comp.).— 1. Reiter⸗Rgt.: Major v. Sanders, Rittmeister 10 v. Schweitzer, Serg. Heinrich Herbst 4. Schwadr.), Wachtmeister Heinrich Gerbig (2. Schw.).— 2. Reiter⸗Rgt.: Rittm. Frhr. v. d. Hoop, Lieuten. Frhr. v. Schenck zu Schweinsberg, Wachtm. Heinrich Schulz.— pionnier⸗Compagnie: Feldw. Georg Massing. — Divisions⸗Artillerie: Hptm. Maurer, Serg. Otto Groß(1. schwere Batterie), Corp. Robert Keilmann(3. leichte B.), Kanonier Philipp nell(3. leichte B.).— Sanitäts⸗Detachement: Oberlazareth-Gehülfe Ludwig Hein.— Das eiserne Kreuz am weißen, schwarz geränderten Bande empfingen: der Strack, der kath. Feldgeistliche Sickinger, Ober⸗ stabs⸗ und Chefarzt Göring vom 2. Feldlazareth, Oberstabsarzt Dr. Thurn vom 3. Juf.⸗Rgt. — Für den am 18. August seinen Wunden erlegenen Serg. Menxrath vom 3. Inf.⸗Rgt. wurde dem Corp. Georg Kromm der 1. Comp. desselben Regiments das eiserne Kreuz verliehen. — 28. Dec. In der heutigen Sitzung erster Kammer, in welcher 19 Mitglieder zugegen waren, wurden die deutschen Verträge einstimmig ge⸗ nehmigt. Ebenso nahm die Kammer den Gesetzent⸗ wurf, den Uebergang zu dem Norddeutschen Strafgesetzbuche betreffend, einstimmig an und ver⸗ willigte den von dem Kriegsministerium geforderten Credit von 3,366,000 fl. zur Fortführung des Krieges. — Von hier wird telegraphisch gemeldet: Eine hier eingetroffene Nachricht aus Amsterdam spricht von dem Eintritte Luxemburgs in den deutschen Reichsverband. Der Prinz Wilhelm don Wied sei zum Großherzoge ausersehen. — Die Wahlen zum Reichstage stehen, einem Aus schreiben großh. Ministeriums des Innern zu⸗ folge, zu Anfaug des nächsten Jahres zu erwarten. Die Kreisämter haben zu veranlasien, daß die Wählerlisten bis zu Ende dieses Monats auf⸗ gestellt sind. N Mainz. Mit Bezug auf die schon erwähnte, unter den Kriegsgefangenen dahier, zu Koblenz und Köln entdeckte Verschwörung zum Ausbruche aus ihren Lagern war am 24. d. alles Militär angewiesen, um 6 Uhr Abends zu Haus zu sein und zu bleiben, und sich bereit zu halten, auf Generalmarsch sofort auszurücken. Um die er⸗ wähnte Stunde wurden die Thore geschlossen, das Münster⸗, Raimundi⸗ und Gauthor mit verstärkten Wachen und Geschützen besetzt, während zahlreiche patrouillen die Stadt durchzogen. Es blieb in- zeß Alles ruhig. Von Frankfurt war Tags zu⸗ zor ein Bataillon 34er eingetroffen. evang. Feldgeistliche Worms. Die von dem Stadtvorstande zu Worms zu Chrenbürgern der Stadt ernannten Grafen Bismarck und Moltke haben beide nach eingelausenen Dankschreiben die ihnen zuge · dachte Ehre angenommen. Preußen. Berlin. Der„Staatsanzeiger“ enthält eine Note des Grafen Bismarck vom 14. Dez. an den norddeutschen Gesandten in Wien In derselben heißt es:„Nicht allein die Rücksicht auf den Prager Frieden, sondern auch der Wunsch, mit dem mächtigen befreundeten Nachbarstaate Beziehungen zu pflegen, welche der gemeinsamen Vergangenheit, wie den Gesinnungen und Bevürf⸗ nissen der beiderseitigen Bevölkerung entsprechen, veranlaßt mich, der österreichischen Regierung den Standpunkt darzulegen, welchen die Regierung Sr. Maj. des Königs bezüglich der Neugestaltung der deutschen Verhältnisse einnimmt. Die Note spricht die Ueberzeugung aus, Oesterreich erwarte und verlange nicht, daß die Bestimmungen des Prager Friedens die gedeihliche Entwickelung der deutschen Nachbarländer erschweren solle. Es heißt dann weiter:„Die bevorstehende Befriedigung der nationalen Bestrebungen und Bedürfnisse des deutschen Volkes wird der weiteren Entwickelung Deutschlands eine Stetigkeit. und Sicherheit ver leihen, welche von ganz Europa und besonders den Nachbarländern Deulschlands nicht allein ohne Besorgniß, sondern mit Genugthuung wird be⸗ grüßt werden können.“ 92 5 — Die„Prov.⸗Corresp.“ schretbt bezüglich der Veschießung des Mont Avron, es handle sich noch nicht um die Beschießung der Stadt, ja noch nicht um die unmittelbare Beschießung der Forts, wohl aber um eine wirksame Einleitung dazu. Sobald der Mont Avron genommen sei, werde nicht bloß das Vorgehen gegen die nächst⸗ liegenden Forts wesentlich trleichtert, sondern auch die Beschießung der naheliegenden Stadttheile er- möglicht werden. Die große Aufgabe werde jetzt um so sicherer ausgeführt werden, je weniger die Belagerungesarmee irgendwoher einen Angriff von Außen zu besorgen habe. Die„Correspondenz“ meldet ferner: Die Verkündigung der neuen Reichs⸗ verfassung erfolgt, sobald die Genehmigung der Bundesverträge mit den Südstaaten endgültig erfolgt ist. Bald nach der Verkündigung dürften die Reichstagswahlen ausgeschrieben werden. — Bezüglich der Reklamation wegen der Verwendung österreichischer Eisenbahnwaggons auf dem Kriegsschauplatze sagt der„Staatsanz.“, an- gestellte Ermittelungen hätten ergeben, daß während der Tage vom 17. bis 19. Dez. c. im Bereiche sämmtlicher occupirten Strecken zusammen 27— darunter 18 in einem baperischen Proviantzuge — innerhalb des Bezirks der Eisenbahnbetriebs- Commission Epernap aber, in welchem die Ein- ladestationen für die Armee und Wochen lang durchschnüttlich täglich 2000 Achsen sich befinden, gar keine österreichische Wagen angetroffen worden find. Das Gerücht ist sonach unbegründet, indem in Wahrheit als Thatsache nur vorliegt, daß von Organen süddeutscher Bahnen einzelne österreichische Wagen vielleicht versehentlich nach dem Kriegs- schauplatze dirigirt sein mögen. Coblenz. Am 26. d. wurden die Haus⸗ eigenthümer hiesiger Stadt polizeilich aufgefordert, da man Unruhen unter den hiesigen französischen Gefangenen befürchtete, wenn der Generalmarsch geschlagen würde, die Hausthüren zu schließen und die Häuser nach der Straße zu erleuchten. Daß diese Anordnung große Aufregung erzeugte, ist fehr erklärlich; doch wäre das beste Mittel zur Beruhigung der Bewohner, wenn man. in den Festungsstaͤdten Mainz, Coblenz und Köln gefangenen Franzosen, wenn auch nicht alle, doch aber die Offiziere, nicht so nahe der Gränze, sondern mehr im Innern von Deutschland internixrte. Frankreich. Bordeaux, 27. December. Gestern fand bierselbst eine Revue über die National- garde statt, Cremieux hielt dabei eine Ansprache, in welcher er erklärte, daß die Regierung entschlossen sei, gewaltthätige Realtionsversuche zurückzuweisen. Die Republik könne und werde Frankreich retten. — Einer amtlichen Bekanntmachung zufolge wird die Post von jetzt ab Briefe für Paris an⸗ nehmen. Dieselben werden durch geheime Mittel, welche von der Regierung patentirt sind, befördert werden. Dieselben dürfen das Gewicht von 4 Grammen nicht übersteigen, das Porto kostet einen Francs; auf der Adresse muß der Vermerk flehen: Nach Paris über Moulin sur Aller. — Gambetta verließ Blois am vorletzten Samstag Abend, 17. Dec., um eine Rundreise zu machen; zunächst ging er mit einem Expreß⸗ zuge nach Chateauroux, dann nach Bourges, wo er mit Bourbaki berieth, dessen Armee er„in be⸗ friedigendem Zustande“ fand. Bourbaki hat, wie man sagt,„einen sehr kühnen Plan zu einer isolirten Operation“ mit Gambetta verabredet, um Paris zu entsetzen. Vom Nordwesten gehen fort⸗ während Verstärkungen zur Loire-Armee ab. — Preußische Plänkler haben sich im De⸗ partement Cher gezeigt. Von verschiedenen Seiten wird gemeldet, daß die Kälte einen ungewöhnlich hohen Grad erreicht habe. Paris. Die Regierung hat die Bank von Frankreich zu einer außerordentlichen Emission von 2½ Millionen Banknoten ermächtigt. — 21. Dec.(per Ballon post.) General Fave ist bei Le Bourget blessirt worden.— Das Thermometer zeigt 80 Källe.— Der officielle Gesundheitswochenbericht constatirt, daß vom 11. bis 17. Dezember die Sterbefälle die Zahl 2728 er⸗ reichten(Vermehrung in einer Woche 273), dabon 91 Blatternfälle, 173 Typhus sieber, 191 Bronch hills, 131 Pneumonita Die„Opinion nationale“ be ⸗ sprichk die schlinmme Lage der unteren Classen. — Die„Corr. Havas meldet aus Paris: „Vom 20. Dec. ab sind alle Theater geschlossen und in Ambulanzen verwandelt. Bei dem Aus⸗ falle am 21. Det. ist zum ersten Male Artillerie und Nationolgarde verwendet worden.“ Aus St. Calais(im Sarthe⸗Departement, haldwegs von Vendome nach Le Mans), 26. Det., wird gemeldet: 5—600 Preußen sind, nachdem sie Granaten in die Stadt geworfen, eingerückt. Sie machten Requisitionen für 20,000 und zogen sich Abends wieder zurück.(Französische Re⸗ gierungsdepesche.) Lille. Das Hauptquartier der Nordarmee befindet sich in Arras. Die Orte Corbie, Albert und Achiet sind geräumt. General Faidherbe hat die Eisenbahnverbindung unkerbrochen. Die Nord⸗ armee ist bei Arras concentrirt. Belgien. Brüssel. Die„Independance“ meldet aus Bordeaux vom 21. d.: Trochu hat am 21. d. Pierre Deschamps mittelst Ballon mit einem eigenhändigen Brief an Gambetta gesandt. Deschamps sagt aus, daß Paris höchstens noch bis zum 1. Februar mit Lebensmitteln versehen sei. Die Provinzen müßten bis dahin Paris befreien, oder dieses einen verzweiselten Ausfall unternehmen. Die Mittheilung eines Protestes des Generals Chanzy an den Commandanten von Vendome ist hier eingegangen. Die Bestätigung desselben ist bei dessen maßloser Ausdrucksweise abzuwarten. Chanzy protestirt gegen die uner⸗ hörten Gewallthätigkeiten, welche die Preußen in St. Calais trotz der guten Behandlung der kranken und gefangenen Deutschen ausgeübt hätten. Die Behauptung, Chanzy sei besiegt worden, wird für salsch erklärt.„Wir haben Euch besiegt, und seit dem 11. December im Schach gebalten, wir werden den Kampf bis zum Aecußersten fort⸗ setzen. Wir bekämpfen nicht den ehrlichen Feind, sondern verwüstende Horden. Auf den Edelmuth, womit wir Eure Verwundeten und Gefangenen behandeln, antwortet ihr durch Insolvenz, Brand- legung und Plünderung. Ich protestire im Namen der Menschlichkeit, des Völkerrechts, welches Ihr mit Füßen trete.“ W. 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Eimer, 4500 Ceniner Dickwurz, 5 680 Malter Kartoffeln, eine Partie Heu, Grummet, 1 Korn-, Walzen-, Gersten und Haferssroh. 5 Bemerkt wird, daß gegen genügende Bürgschaft 5 bis 1. September 1874 gewährt wird und daß die beigerußg mit dem Vieh und den Slender Großherzog liches ele Assenbeim Kriegsnummern 0 der Gartenlaube. Die Nr. 52 bringt folgende Betträge: Aus elgener Kraft. Von W. v. Otllern, geb. Birch.(Schluß.)— Ein Thüringer Kaufmann. Zur Jubiläunisscier eines deutschen Instituts. Von G. S. Mit Erast Wil⸗ belm Arnoldi's Portrait. Nach einem Oelgemälde, im Besitze der Familte Arnoldt in Gotha.— Unter dem Tannenbaum. Gedicht von W. Kaden.— Weihnacht in unt auf dem Eise. Mitgetheut von Brehm.— Der erste preußische Seestieg. Von G. Z.— Auf der Terrasse von Saint⸗ Germain am 13. Nov. Wort und Bild von unserem Feldmaler F. W. Heine. — Hermann. Novelle von C. Werner.(Schluß.)— Meine Turcos⸗Studien. Von Heinrich Frh. v. Maltzan. Mit Abbildungen: Aus den Reiben unserer Gegner. Studienköpfe nach der Natur von Prof. W. Camphausen in Düsseldorf,— Blätter u. Blüthen: Schwindelinserate Von A. R.— Opfer- freudigkeit eines Kindes— Eln norddkutscher Consul, — Chrisibescheerung für die armen Kinder des Krieges. — Kleiner Brieskaßsen.— Für die Verwundeten 150 die Fraun, Wittwen und Waisen unserer unbemittellen Wehtleute. ngs · gries. Vorrat hig in Anw. 30 kr. nur r. teln mit heb i allein acht in Friedbergbei Hofapotheker C. Görtz. Wissenschoftlich empfohlen gegen Magen che, Säurebildung, Ausßsoßen, Verdaun — lalart schwäche, Athemnoth und Harn plombirten Scha 87 NN Ne e e N 5 5— 1 2 — Die Administration der Felsengu — — 22 für zweischläfrige Betten, das Stück 5 fl 30 fl. 1 Chals., 2 Eggen, Große Cachemire. Commodedecken, das 1 vollßändige Dampf. Bütten, Zöber und