——— Ancdtilt (bere 89 iehr! nile J Paul gegen Magen „Merbauungs 1 We. Alben birten Schach W leon DA!* 2 9 2 7 7 sen 1 1870. Donnerstag den 27. Januar. N12. Oberhessischer Anzeiger. buch t bie amtlichen Grlasße für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblalt. erscheint jeben Dienstag, Dennerstag unb Samsftag. Amtlicher Theil. . Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatte sind zu publieiren: Nr. 1. sub 1. Edict die Ernennung der außerordentlichen Mitglieder des Staatsralhs für 1870. Nr. 2. sub 1. Bekanntmachung, den zwischen dem deutschen Zoll. und Handeleverein und Japan abgeschlossenen dandels- und Schifffabrtsvertrag betreffend. — sub 2. Bekanntmachung, die Vergütung für die in 1870 in Geld zu berichtigenden Besoldungs- und Penstonsnaturalien betr. Friedberg am 22. Januar 1870. Wurde 322 Friedberg U D. N.: Paas, Arcis-Assessor. Betreffend: Das Kreisersatzgeschaͤft für 1869. Friedberg den 24. Januar 1870. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Nur Wenige von Ihnen haben meiner Verfügung vom 6. d. M. Oberh. Anz. Nr. 4 entsprochen und muß ich deren umgehenden Erledigung entge gensehen. Der Civil-⸗Vorsitzende a Ii. Haas, Kreis, Assessor. Betreffend: Die Ausführung des Gesetzes über die Portofreiheiten im Gebiete des Norddeutschen Bundes. Friedberg den 24. Januar 1870. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien und die Gemeinde-Cinnehmer des Kreises. Wir benachrichtigen Sie, daß unter Correspondenz der Gerieinden im Sinne des§. 1 der mit der Pestverwaltung über Aversionirung tes Portos ꝛc. ꝛc. abgeschlossenen Verträge nicht nur Briefpostsendungen, sondern auch zur Fahrpost gehörige Aktensendungen und sonstige Sendungen von beschriebenem und bedrucktem Papier, insbesondere Formulare, Hebregister, Gemeinderechnungen, Brandkataster ꝛc. 1c zu verstehen sind und demgemäß als Gemeinde-Angelegenheiten von der Post portofrei befördert werden. J. V. d. K.: Haas, Kreis-⸗Assessor. Die Abhaltung der Viehpreisvertheilungen in Oberhessen betr. Nachdem der Ausschuß des landw. Vereins von Oberhessen im Jahre 1870 in den Kreisen Grünberg und Nidda, zeschlossen hat, daß in jedem Jahre zwei Viehpreisvertheilungen in 5 i 5 Vilbel und Schotten, Oberhessen abgehalten werden sollen, und zwar eine in den Wetterauer 5 eee 7 Friedberg und Bädingen. und eine in den Vogelsberger Kreisen, die Reihenfolge, in der die— Hinsichtlich der Orte in den Kreisen, in denen die Preisvertbei— selben abzuhalten sind, jedesmal auf drei Jahre dem landw. Publikum[lungen werden abgehalten werden, erfolgt jedesmal besondere Be— vorher bekannt gemacht werden soll, damit Viehbesitzer in Zeiten ihre[kanntmachung. Einrichtungen treffen und für die Viehpreisvertheilungen schönes Laubach am 24. Dezember 1869. Vieh züchten können, bringt der Unterzeichnete zur öffentlichen Kennt— Der Präsident des landw. Vereins von Oberhessen. riß, daß Viehpreisvertheilungen abgehalten werden: Otto, Graf zu Solms-Laubach. Hessen. Darmstadt. Unterm 15. d. Tage vor ibrer Ausfertigung im„Wetterauer lassen. Noch mebr. In einer kleinen Gemeinde vurden der Landgerichts-Assessor bei dem Land- Boten“ veröffentlichte, Eingabe gerichtet, worin besitzt Jemand 900 Morgen Land, die übrigen sericht Grünberg, Ferdinand Eckstein, und der namentlich betont und hervorgehoben wird, wie 30 Ortsangebörigen zusammen 300 Morgen. kandgerichts⸗Assessor bei dem Landgericht Lich, es den Grundsätzen einer gerechten Vertheilung Der Herr Gutsbesitzer hat seine 900 Morgen Auẽgust Cellarius, zu Landgerichts. Assessoren der Steuerlast nicht entsprechend erscheine, wenn an seine 30 Mitbürger verpachtet und wobnt lei dem Landgericht Alsfeld und zu Richtern bei die Steuerpflichtigen mit ihrem Gesammteinkommen- irgendwo auswärts; an diesen Wohnort würde dem Bezirksstrafgerichte daselbst ernannt; sodann steuerkapital zu den Communalumlagen ihres je- auch die aus seinem Pachteinkommen sich ent— an demselben Tage der Gerichtsvollzieher in Wöll⸗ weiligen Wohnortes zugezogen würden, vielmehr ziffernde Communalsteuer fließen und zu Hause sein Peter Kehr zum Gerichtsvollzieher in Oppen- sei das Einkommen pro Rata zu Gunsten der würden die 30 armen Leute, denen nach dem heim und die Gerichtsvollzieher-Aspiranten Georg Gemeinden zu besteuern, aus denen Pachtvertrag auch die Zahlung der Grundsteuer Engmann aus Oppenheim und Philipp Moll][dasselbe fließe— Hierfür lassen sich denn aufgebürdet ist, obschon sie zusammen nur ein aus Wöllstein zu Gerichtsvollziehern in Wöllstein, auch mancherlei und mitunter sehr triftige Gründe] Viertel der Gemarkung eigenthümlich besitzen, die und der Gerichts ⸗Accessist Dr. Emil Dittmar anführen; betrachte man z. B. einen unserer ganze Communalsteuerlast allein zu tragen haben zus Gießen zum Hofgerichte Advokaten daselbst Standesherren oder sonstigen Besitzer großer und derlei ähnliche Faͤlle und Möglichkeiten gibt — Die erste Kammer der Stände beschloß] Güter, Fabrikanlagen oder dergl.; wenn einer ses eine Menge, die alle darauf hinweisen, daß ur Recommunication der 2. Kammer über den dieser Herren in 10 verschiedenen Gemeinden bensdie Besteuerung zu Gunsten des Wohnortes allein Hesetzentwurf, den Steuerfuß bei außerordentlichen gütert ist, und aus jeder 10,000 fl. Einkommen eine Ungerechtigkeit sein würde. Steuergusschlägen und Gemeinde-Umlagen betr., an Pacht oder dergl. bezieht, so hat er ein Ge— Preußen. Berlin. Im Abgeordneten unn 19 Stimmen gegen 1, auf ihren früheren saminteinkoamen von 100,000 fl welches er zu hause wurde der Gesetzentwurf in Betreff der Beschlüssen(Zuziehung des halben Einkommen- Gunsten seines beliebig zu wählenden Wohnortes Aufhebung der Mahl- und Schlachtsteuer und der seuercapitals zu den Gemeindeumlagen und Ab- versteuern würde, wogegen nach Ansicht unseres Einführung der Klassensteuer in 31 Städten, so— Ahnung des Zusatzartikels des Abg. Dumont, Gemeinderaths es gerecht erscheinen will, jeder wie die von der Finanzeommisslon beantragte Re— Verschmelzung der Gemeindeumlagen 2. und 3. der betreffenden 10 Gemeinden, aus denen das solution, die Staatsregierung aufzufordern, bei nlasse) zu beharren. Einkommen fließt, ihren Antheil zukommen zuf der Etatsvorlage für 1871 einen Gesetzentwurf Friedberg. Der Gemeinderath unseren jedoch, daß die einer Veröffentlichung werth gehaltenen wegen vollständiger Aufhebung der Mahlsteuer Stadt hat in Betreff des den Ständen gegen- Verhandlungen und Veschlüsse des Gemelnderath sf einzubringen, angenommen. wärtig vorliegenden Gesetzenlwurfes über Anwen- der Stad grieoberg auf, dem hier beliebten Um— Das Ordensfest hat eine reiche Ernte ge— d der Einkommensteuercapitalien bei dem Aus⸗[wage über Butz bach zu allseitiger Kenntniß unserershoten: das Namensregister der„Decorirten“ im dung der& a, Bürgerschast gelangen sollen; mehr als sonderbar aber en das 0 3 8 schlag der Communalumlagen an die zweite[sedenfalls, daß man dieß erreichen will— einen andern]„Staatsanzeiger“ umfaßt nicht weniger als 6 Kammer eine, sonderbarer Weise“) schon mehrere] Zweck kann die Verössentlichung erwähnter Eingabe zu- Spalten. nächst doch wohl nicht haben— durch ein Blatt, das in— je„Kreuzzeitung“ ist sehr ungehalten ») Sonberbar allerdings, daß ein derartiges Aktenstück] hiesiger Stadt in kaum mehr als anderthalb Dutzend Stück, über e 6 IA in 4 Stabtvorstandes durch die Presse in die Oeffentlichkeit incl. Freiexemplaren, verbreitet ist.— Man merkt indeß 1 0 650 v' A 0 üb 19 langen kann, che ce ben Mithliebern desselden zur Ge auch hler wieder die Absicht— und da hört alles Sondere] Bezug auf den Eberthp'schen Antrag über die Preß⸗ uhmigung und Unterschrist vorgelegen hat; sonderbarer bare auf, wenigstens für uns. Die Red, gesetzreform, weil es,„ohne die in Aussscht ge- 1 4 — —— N———— 2——— 1 1 stellte Initiative der Regierung abzuwarten“,„ein ganzes fertiges Preßgesetz beschlossen“. Das Blatt meint ziemlich sicher annehmen zu dürfen,„daß die Regierung, falls sie sich nach dem selbstwilligen provocatorischen Verhalten des Abgeordnetenhauses in dieser Frage überhaupt noch veranlaßt siebt, mit ihren Vorschlägen in dieser Session hervor- zutreten, den Entwurf an derjenigen Stelle ein- bringen werde, po die Berathung jetzt lietzt, nämlich im Herr ausc.“ — Von Berlin aus kommt ein Circular zur Verbreitung, welches Aufschluß bringt über die schon länger angekündigte Reorganisation der national-liberalen Partei. Der in demselben mit— getheilte Organisationsplan soll die Billigung der national-liberalen Partei des gegenwärtigen preußischen Landtages bereits gefunden haben, über den Anschluß der national- liberalen Partei in Baden, Hessen und Würtemberg würde noch Unterhandlung gepflogen. Endlich wird in dem Circular zu einer Versammlung in Berlin auf den 5. Februar eingeladen, in welcher folgende Gegenstände zur Erörterung gelangen sollen: 1) Berathung und Beschlußfassung über den vor⸗ stehenden Organisationsplan. 2) Die Anregung der Vereinsthätigkeit. 3) Die Erneuerung der beinahe aufgezehrten Parteifonds. 4) Unser Ver⸗ hältniß zu den anderen liberalen Parteien in Norddeutschland, so wie zu den national-liberalen Parteien in Süddeutschland. Oberursel. Nach einer Mittheilung des „Taunusboten“ soll gegen den vielberufenen Pfarrer v. Linde hierselbst von bischöflicher Seite eine Untersuchung eingeleitet worden sein, hauptsächlich aus Anlaß seiner Erdbeben Theorie, da er gepre— digt haben soll, daß die Erdbeben als Züchtigung Gottes hauptsächlich in protestantischen Ländern vorkämen ꝛc. Braunschweig. Die Braunschweigische Landesversammlung lehnte die Regierungsvorlage in Betreffs des Verkaufs der Herzoglichen Staats- bahnen ab, erklärte sich dagegen im Prinzip für den Verkauf, sofern ein Kaufpreis von 11 Mill. Thlrn. baar und eine 64 jährige Annuität von 875,000 Thlr. von einem Kaufconsortium gewährt werde, in welchem wo möglich die Bergisch-Mär— kische und Berlin-Potsdam- Magdeburger Bahn sich befinde. Sachsen. Dresden. Die erste Kammer hat den Abrüstungsantrag May's mit 24 gegen 21 Stimmen angenommen; die Minister v. Friesen und Fabrice hatten sich mit großer Entschiedenheit gegen denselben ausgesprochen. Bayern München. In öffentlicher Magistratesitzung wurde mit 22 gegen 6 Stimmen die Verleihung des Ehrenbürgerrechts an den Stiftsprobst Dr. Döllinger beschlossen. Oesterreich. Wien. Im österreichischen Abgeordnetenhaus vertheidigte Graf Beust sein vielangefochtenes Verhalten in den inneren Ver— fassungsangelegenheiten. Seine Rede euthält das Versprechen, für die Majoritätsapresse, also für die Minister Giskra und Genossen stimmen zu wollen, wenn er auch in einzelnen Punkten von dem Programme der Letzteren abweiche. Im Uebrigen war es Herrn v. Beust ausgesprochener— maßen darum zu thun, das in neuerer Zeit gegen ihn wachgerufene Mißtrauen der verfassungstreuen Partei nach Kräften zu beschwichtigen, wobei er jedoch zugestehen mußte, daß einiger Anlaß zu diesem Mißtrauen vorhanden war. a — Es ging bier das Gerücht von ernsten Miß— helligkeiten zwischen den eisleithanischen Ministern und dem Grafen Beust, als eine Folge der von Beust am Samstag im Reichsrath gehaltenen Rede. Heute versichert man, das Einvernehmen sei her— gestellt und die Cabinetsergänzung werde noch vor Ende der Woche erwartet. a Frankreich. Paris. Der„Reveil“ vere öffentlicht einen Brief Ledru-Rollin's, in welchem derselbe die Vertretung der Familie Noir ablehnt, da die Annahme der Vertretung ein Anerkennen der kaiserlichen Richter mit sich führen würde. — Nachrichten aus Creuzot melden, daß bei— nahe sämmtliche Arbeiter wieder die Arbeit auf— genommen haben, und man erwartet, daß auch die noch Zurückgebliebenen diesem Beispiele folgen werden. Nur einige der Strikenden haben sich, ohne die Ordnung stören zu wollen, entschlossen, auszuharren. — Im gesetzgebenden Körper brachte Simon einen Antrag bezüglich der Abschaffung der Todes⸗ strafe, Cremieux einen Antrag, die Wahl der Municipalitäten von Paris und Lyon betreffend, ein und Forcade entwickelte in einer Rede seine Ansichten über den Freihandel. — Es bestätigt sich, daß nach der Publication des neuen Preßgesetzes eine Amnestie für Preß- vergehen erlassen werden soll. — Zum Prozesse des Prinzen Peter Bonaparte citirt das Journal„Le Havre“ eine Erzählung des Prinzen Louis Bonaparte(des jetzigen Kaisers), wonach der gedachte„Prinz“ einst in New-Nork (inen Amerikaner über einen unbedeutenden Streit niederschoß; so daß sowohl Prinz Louis als Prinz Peter Bonaparte zwei Monate Untersuchungshaft in New⸗Nork auszustehen hatten, aus der sie nur durch die Gefälligkeit eines bestochenen Richters erlöst wurden. Eine andere Mittheilung besagt, daß die Prinzessin Peter Bonaparte, als Zeugin in dem Prozesse gegen ihren Mann citirt, Depo— sitionen gemacht haben soll, welche an dem Vor— bedacht bei dem begangenen Verbrechen kaum mehr einen Zweifel ließen. Italien. Rom. In der von dem Cardinal- Erzbischof Rauscher verfaßten Adresse gegen das Unfehlbarkeitsdogma richten die Unterzeichner an den Papst die Bitte, es möge Krast Ausspruchs des Papstes die Lehre, deren Sanctionirung ver— langt werde, dem ökumenischen Concil nicht als Gegenstand der Discussion vorgelegt werden. Es sträube sich das Herz vor dieser Discussion und darum bitten die Kirchenfürsten, daß man ihnen eine Nothwendigkeit über solche Dinge zu berathen, nicht auferlegen möge. Ueberdieß, sagen sie weiter, da wir unter den bedeuten— deren katholischen Nationen des bischöflichen Amtes pflegen, so kennen wir den Stand der Dinge bei denselben aus täglicher Erfahrung; uns aber ist bekannt, daß die verlangte Definition den Feinden der Religion neue Waffen liefern würdt, um auch bei den bessern Männern Feind schaft gegen die katholische Sache zu erregen, und wir sind gewiß, daß dieselbe in Europa, wenig— stens den Regierungen unserer Bezirke Anlaß oder Vorwand bieten würde, die noch bestehenden Rechte der Kirche anzugreifen. Unterzeichnet ist die Adresse von den bedeutendsten Kirchenfürsten aus Deutschland und Oesterreich-Ungarn, darunter die Erzbischöse von Prag, Wien, Olmütz, Bamberg, München, Kalcesa, Köln, Salzburg, Lemberg; die Bischöfe von Breslau, Hildesheim, Trier, Osna⸗ brück, Mainz, Rottenburg, Augsburg, St. Gallen, Lavant, Gurk, Triest, Budweis, Fünfkirchen, Großwardein, Djakovar, Temesvar, Szathmar, Tarnow, Parewz, Gorizia, Cassovia, Crisio, Lai bach, Raab, Leontopolis, Siebenbürgen; die Aebte von Prag, Strahow und Martinsberg.— Der von den deutschen und ungarischen Erzbischöfen und Bischöfen erlassene Protest gegen die Geschäfts⸗ ordnung des Concils trägt folgende Unterschriften: Fürst Schwarzenberg, Fürstenberg, Scherr, Dein— lein, Haynald, Förster, Dinkel, Viery, Simonovicz, Legat Zirzik, Dobrila, Stepnisnigg, Bonnaz, Eberhard, Jacob, Fogarassy, Stroßmayer, Lipov— nieczky, Kovacs, Ferwerk, Beckmann, Smieiklas, Zeidler, Ketteler und Kemrick. — Ueber die Haltung des Coneils zur Un— fehlbarkeit des Papstes schreibt der römische Be— richterstatter der gutkatholischen„A. Postztg.“: „Das Conecil wird sich erklären, muß sich wohl erklären, um des katholischen Volkes willen. Es wird erklären, was jedes katholische Kind weiß und glaubt, was das katholische Volk immer ge— glaubt hat. Die Form wird so gefaßt sein, daß Jeder zufrieden sein kann. Das Concil wird nie und nimmermehr erklären, daß dem Papst Un- sündbarkeit zukomme, oder daß Alles und Jedes, was der Papst bei irgendeiner Gelegenheit aus— spreche, unfehlbar sei.“ Nustland. Am 15. Januar hat das Donische Kosalkenheer sein 300 jähriges Bestehen gefeiert. — . Friedberg. Herr Seminarlehrer Stamm hielt am 18. d. M. seinen Vortrag über den„Prediger Salomo.“ Nach einigen einleitenden Worten über die Wahl bes Thema's und über die Schwierigkeit der Beurtheilun eines Buches bei nur oberflächlicher Bekanutschaft damit trat der Reöner seinem Gegenstand näher mit einer vor⸗ läufigen kurzen Inhaltsangabe des Buches:„Alle mensch⸗ lichen Bestrebungen sind nichtig, eitel; bleibend ist nur bie Furcht Gottes und das Halten seiner Gebote.“ Diese Gedanken läßt der Bersasser des Buches den König Salomo in einer Reihe von Betrachtungen aussprechen, die sich in zum Theil wahrhaft großartigen Bildern ergehen. Und dazu, sagt der Redner, konnte kein Mann geeigneter sein als Salomo, der im Streben nach Weisheit und Erkennt- niß, nach Machtentwickelung und Peachtentfaltung und Genuß das Menschenleben wie kein Zweiter durchgekostet halte. Im weiteren Verlauf des Vortrags führte der Redner das Buch selbst in seinen wesentlichsten Betrachtungen vor und knüpfte daran eine scharssinnig durchgeführte krilische Beleuchtung, die durch das erläuternde Herein— ziehen ähnlicher Erscheinungen auf dem Gebiete der mo— dernen Literatur, wie B. Göthe's„Faust“ und Shakespeare's„Hamlet“ besonders interessant wurde. Dec Vortrag zeigte eindringlich, welchen Schatz von Lebens- weisheit das Buch enthalte, das ein Lieblingsbuch des großen Friedrich von Preußen gewesen und von ihm ein wahrhaftes Fürstenbuch genannt worden sei, und wie för⸗ derlich das Lesen desselben zur Begründung einer ernsten, gediegenen Lehensanschauung sich erweise, wenn man tiefer in seie Verständniß eindringe und die scheinbaren Wider- sprüche und einzelne bedenklich aussehende Sätze in ihrem richtigen Zusammenhaug auffasse. 0 Frankfurt. Das Volfsconcert am Sonntag in der Landwirthswastlichen Halle war von über 3000 Personen besucht. Die Mannsfeldt'sche Capelle fand stürmischen Beifall. Leider mar der Staub in der Halle der Art, daß man nicht lange in derselben verweilen konnte. Bis zum nächsten Concert wird diesem Uebelstand durch Legen eines Fußbodens abgeholfen sein. 5 Frankfurt. Die Zeichnungen für Einrichtung eines städuschen Gaswerks übersteigen bereits die Summe von 30 Millionen Cubilfuß. Frankfurt. Dem Vernehmen nach wird nächste Woche ein verheiratheter Mann vor der Strafkammer erscheinen, welcher sich für ledig ausgegeben, sich mit einer wohl— habenden Wittwe verlobt und sich von ihr, nachdem er ihr nicht unbedeutendes Vermögen durchgebracht, durch die Flucht entserute. Die Betrogene, welcher er geschrieben hafte, er sei hier wegen Uebertretung des Gewerbegesetzes in eine Geldbuße verurtheilt und müsse in das Gefängniß, wenn sie ihm nicht umgehend die benöthigten 100 Thaler sende, traf ihn im Schooße seiner Familie dei Frau und Kindern im vollsten Wohlsein an. Darmstadt. Der„Darmst. Z.“ schreibt men aus Ober⸗Klingen, 21. Jan.:„Wie in Großgerau, so wurden auch hier neuerdings Erderschütterungen, wenn auch nicht in der früheren Stärke und ohne unterirdisches Rollen. verspürt.“ Ferner aus Kostheim, 23. Jan.:„Heute früh kurz vor 5 Uhr wurden einige leichte Erschütterungen verspürt. Darmstadt. Was den Verbrauch der Reibzünd⸗ hölzchen anbelangt— schreibt das„Gewbl, f. d. Groß herzogthum Hessen“— so nimmt man in runder Summe an, daß in Frankreich die Person täglich 7, in England 8 und in Belgien 9 Stück verbraucht. Legt man nun das französische Verhältniß zu Grunde und trägt es auf die übrigen europäischen Staaten nach Maßgabe ihrer gegenwärtigen Bevölkerung über, so dürfte der läͤgliche Verbrauch von Reibzündhölzchen in ganz Europa auf die außerordentliche Höhe von 2 Milliarden sich erheben. Wie viel Holz aber gehört dazu, um die Massen von Zünd— hölzchen zu beschaffen? Bekanntlich ist das Gewicht dieser Hölzchen nicht gleich; es gibt z. B. in Frankreich Zünd⸗ hölzchen, und diese sind allerdings die schwersten, von denen nahezu 3000 Stück ein Kilogramm(gleich 2 Zoll⸗ pfund) wiegen; dafür kommen aber in anderen Staaten Europa's Sorten vor, von denen ca. 10,000 Stück auf das Kilogramm gehen. Wählt man nun als Durchschnltts⸗ zahl 6000 Stück auf das Kilogramm, so sind l(äglich 300,000 Kilogramm Holz nothwendig, um den Bedarf an Reibzündhölzchen zu decken. Aber noch mehr: Das Holz. aus welchem man die Reibzündhoͤlzchen schneidet, liefert fast ausschließlich die gewöhnliche Pappel und Espe; berechnet man nun den Kubikmeter Holz von der ersteren zu 430 Kilogramm und den von der letzteren zu 650 Kilogramm Gewicht, und zwar von der Trockenheit, wie sie von der Fabrikation verlangt wird; bringt man ferner die hohlen Räume, welche beim Aufbau des Kubik meters zwischen den einzelnen Scheiten bleiben, in Rechnung, wo⸗ durch das Gewicht des käuflichen Kubikmeter Holz im Durchschnitt bis auf 300 Kilogramm reducirt, und taxirt man den Abfall an Rinde und untauglicher Holzsubstanz mit 10— 12 pCt.: so werden um(äglich jene 300,000 Kilogramm gutes Holz zu liefern, jährlich nahezu au 400,000 Kubikmeter käufliches Holz nothwenbig sein. Bezüglich der anderen zur Fabrikation der Reibzünd⸗ hölzchen nothwendigen Materialien, so sind diese zwar nicht zahlreich, gleichwohl läßt sich ihr täglicher, resp. jähr⸗ licher Verbrauch auch nur annähernd kaum bestimmen; nur vom Phosphor weiß man, daß der jährliche Bedarf daran in den Zündhoͤlzcheufabriken Europa's sich mit ca. 210,000 Kilogramm beziffern mag. Die übrigen Materialien sind bekannt: Schwefelchlorsaures Kali, Men⸗ nige, Schwefel-Anlimon, Gummi, Gelaline de. Mainz. Am 23. d. Mittags brach in einem Hause auf dem alten Kästtich zunächst der Brey'schen Actien- Brauerei Feuer aus, welches globald auch die Brauexei ergriff und in Asche legte. Erst Abends 6 Uhr war der Brand gelöscht. 270 Fit en Hege Ho! N Mitt langend, Filgharde, 1 der Staal Ju den Bekanntmachung. 256 Am Donnerstag den 3. Februar d. J., Morgens 9 Ubr, wird ein aus rangirter sechsfitziger Omntbus mit dreiftzigem Coups, welcher täglich eingeseden werden kann, in öffentlicher Auction zum Verkauf gestellt. Die Verkaufsbedingungen werden del der Ver— geigerung bekannt gemacht. ZJriedderg den 21. Jenuar 1870 Post-Amt Brentano. Ilinden- Anstalts- Aktien ⸗Verloosung. 268 Bei beute statigefundener Berloosung der Blinden⸗ Austalts⸗ Aktien wurden folgende Nr. 69. 76. 86. 87. 95. 280. gezogen und kann der Betrag gegen Rückgabe der Aktie und der noch übrigen Zinsabschnltte bei der Anstalts-Directton in Empfang genommen werden. Frtedberg den 22. Januar 1870. Der Großh. Bürgermeister Der Großb. Beigeordnete Foucar. Stein häuser. Bekanntmachung. 275 Freitag den 28. d. M., Vormittags 11 Ubr, wird auf biefigem Ratbbause die Hatnaumüb le bei Assen— eim mit dem dazu gebörigen Gelände öffentlich meist ittend versteigert. Assenheim den 25 Janaar 1870. In Auftrag Großberzoglichen Landgerichte Frledberg Groß herzogliches 3 Assenbeim Bee ft. Holz ⸗Versteigerung. 74 Mittwoch den 2. Februar, Vormittags 9 Uhr an⸗ augend, werden im hiesigen Gemeindewald, Oistrict gübardt, nachfolgende Holzsortimente versteigert: 1 1 Stecken Nadel-Scheidholz. 2 24„„ Prügelholz 3) 43%„„ Stockholz. 4) 4300 Stüc„ Wellen. 5 314 1„Stämme, 4684 Cubikfuß. 6) 408 5„Stangen zu Sparren getignet, 1665 Cubikjuß. 7) 40⁰ 7„Bobnenstangen. Das Holz liegt 10 Minulen von Ziegenberg von zer Staatsstraße entfernt, und wird gegen Bürgschaft us Ende September d. J. gedorgt. Fauerbach v. d. H. den 24. Januar 1870. Großherzogliche Bürgermelsserel Fauerbach v d. H. Philipps. Holz⸗Versteigerung. 1 Montag den 31. Januar u Dienstag den 1. Februar 1 J., jedesmal Morgens 9 Uhr anfangend, sollen im zesigen und Rockender ger Markwalde nachbezeichnete kolzsortimente meifibletend versteigert werden: s Stecken Buchen⸗Schettholz, I. Serte, * 197¼„ 5 3 7„ Eichen⸗ 5 1/16 y Buchen⸗Prügelbelz I.„ 1 II 4 8 Eichen 7* 109% Wellen Buchen Rele holz I. 1 1 II. ** 17 5 Eichen⸗ 7 Kiefern⸗ 15 Stämme Eichen⸗Bauhelz, 1858 Cubiksuß haltend, 3„ Klefern⸗„ 65 2 Die Zusammenkunft ist den ersten Tag in der langen Echneihe und den zweiten am Hopfenloch, wohin man it Stelgliebhaber höflichst einladel. Es wird noch bemerkt, Haß den ersten Nachmittag us Bauholz zur Versteigerung kommt. Oppershofen am 25, Januar 1870. Der Markgegenschreiber Weil. Taubheit ist heilbar! . Ein in zahlreichen Fällen bewährtes, durchaus gefährliches Mittel, auch das schlechteste Gebör noch % zur Wahrnehmung selbsn schwacher Laute zu kräftigen, zuches mich selbst von einer 30 jährigen, bis zum löchsten Stadium gediehenen Gebörsschwäche schnell und wolfländig befreit hal, if die präparirte Gehörwolle, imm versende ich dieselde nebst genouer Gebrauchs“ cnpeisung ꝛc. gegen Einsendung von 3 Thalern. L. Oelsner, Berlin, Neue Schönhauserstr. Nr. 12. Zeugnls für die hellsame Wirkung der. Oelsner'schen OHörwolle: „Ich babe mich der Gehör⸗Wolle nach Vorschrift taient; ich befinde mich danach so wobl, daß meine etunde mir aratullren, mich an Sie gewandt zu haben unn meine totale Genesung voraussagen. Gedankt set Gott und Ihnen, mein Herr, ich bin 1 dollem Gange meine Genesung zu erlangen, ich bitte „ vieselbe zu beendigen, indem' Ste mir daslenige aten, was Sie zu meiner Hersiellung für nöthig bil en. Erstroff den 20. September 1868. Pfarrer Solgendorff. (ace-Handschune bel K. Friedeich neben der Poft. 277 Ein nützliches Buch für Töchter ist: Die Pestimmung der Jungfrau und ihr Verhältniß als Geliebte u. Braut. Nebst tresfliccen Regeln über das gesellschaftliche Leben und feinen Ton, wie auch von dem Betragen 3 Jünglinge und Männer, und von ibrem ünftigen Stande als Gattin und Erzieherin.— Achte Auflage. Von Dr. Preis: 54 Kr. NB. Jungfrauen exbalten durch dieses Buch die Weisung, wie sie sich nütz lich u. beliebt im Dause, in der Gesellschaft und in dem Um gange mit JAnglingen machen können Vorrätbig bei Bindernagel Friedberg. * 5 n* 5 Ein braver Junge 270 kann unter günstigen Bedingungen das Schub- macherhandwerk erleinen bei R. Putzo in Frank- Seidler. & Schimpff in Auszug aus dem Civilstandsregister der israel. Religions- gemeinde zu Friedberg. 1869. Getraute: 20. Juli. Aron Herz, bies. Burger und Jobannette Königsberg, Tochter der Jsrael Köntgsberz's Ebeicute zu Croneberg. 9. November. Davld Maper, eln Witiwer, blestger Bürger, und Jettchen örtedmann, Tochter der Benjamin Friedmann's Eheleute zu Camberg. 17. November. Eduard Grödel, bief. Bürger und Caroline Simon, Tochter der Moscos Simon's Eheleute zu Mainz. Geborene: 3. Auguff. Dem dies. Bürger und Liqucurfabrikanten Aton Löser ein Sohn, Ludwig. 12. November. Dem bies. Burger und Schuhmacher Moses Mainz eine Tochter, Lina.. 28. November. Dem bles. Bürger und Fruchthändler Louis Rappold eint Tochter. 19. Dezember. Raphael Reichenberg eine Tochter, Be tba. 28. Dezember. Dem bies. Bürger und Kaufmann Eduard Hirsch ein Sohn, Louis. Gestorbene: 28. Juli. Bettp Goldbeck, Töchterchen des Jacob Goldbeck, alt 4½ Jahr. 31. October. Jenni Löser, Töchterchen des hiesigen Bürgers und Liqueurfabrikanten Axon Löser, alt 4 Jahre. 25. November. Ling Mainz, Töchterchen des hies. Bürgers und Schuhmachers Moses Mainz, alt 14 Tage. 1. Dezember. Das zwei Tage alte Töchterchen des bies. Bürgers und Fruchtbändlers Louts Rappold. 26. Dezember. Der dies. Er wohner und Handels mann Salomen Mainz, alt 67 Zabtre und 6 Monate. 28. Dezember Ote binterlassene Wittwe des zu Gilzenberg verlebten Abraham Stahl, alt 59 Jahre. Dem biefigen Bürger und Metzger]! Dem Correspondenten* Aus Oberhessen im ett. Boten Nro. 11. Ausgezeichnet! wirklich ausgezeichnet! Da läßt sich nichts darauf erwiedern, die Abfertigung ist für Sie zu gelungen und zu höflich und schmeichelhast für den kleinen Saphir. Verblindlichsten!— Sie sehen, man weiß das Gewicht Ibres Wortes zu würdigen.— Wenn Sie jeboch die Einsicht erlangt haben und nicht unwahrscheinlich an sich selbst, daß die dreijährige Dienstzeit— und von ibr war nur die Rede— die jungen Leute an Orbnung, Pünktlichkeit sowie Selbständigkeit und Sicherheit in ihrem Benehmen gewöhnt, warum benutzen Sie nicht die Ge⸗ legenheit, dieß zu Ihrer eignen Vervollkommnung nach⸗ zuholen? Kommt doch bier gewiß zuerst die Reihe an denjenigen, welcher die kürzesle Zeit seine Knabenböschen abgelegt hat. Jedenfalls aber ist's der Selbstverleugnung zu viel, wenn Sie zunächst an Andere denken zu müssen glauben und mit Ihrem uneigennützigen Rathe bei ber Hand sind, die Gelegenbelt zum eignen, sehr geboten scheinenden Schliff durch Exerciren, Marschiren und Ma növeriren höchst wohlgefällig übersehend.— Ihrem ferneren Wohlwollen halte mich bestens empfohlen. Ein Mädchen, 227 welches kochen kann und ordentliche Zeugnisse auf⸗ zuweisen dat, wird gegen guten Lohn gesucht. Näheres dei der Exped. d. Bl. 1 volllandiges Ispanniges Pferdegeschirt, 267 noch im guten Zustande, ist zu verkaufen. Wo? sagt die Exped. d. Bl. Rath und Hilfe 72 für Alle, die sich geschwächt baben, bielet in vollkommen reeller Weise das Buch: 7 4 Dr. Actau's Selbstbewahrung mit 27 patbol.⸗anatom. Abbildungen. Dasselbe ist bereits in + 372. Auflage erschienen und bat, lt. allen Regierungen vor- gelegten Denkschrift in 4 Jahren über 15,000 Personen ihre Gesundbeit ve'schafft. Verlag von G. Poenicke's Schulbuchhandlung in Leipzig und dort, sowie in eder Buch haudlung für 1 fl. 45 kr. zu bekommen. 8 8— 5 N Ein Junge, 273 welcher das Schuhmachergeschäft erlernen will, wird gesucht von Adam Heß. 1232 zum Bedecken der Moͤbel, die neuffen und schönsten Muster, verkauft zu sehr billigen Preisen 9 — K. Friedrich neben der Post. 241 Bei Bindernagel& Schimpff in Friedberg ist erschienen: Der Herr Bischof von Mainz und die christliche Ethik. 1. Erwiederung auf dessen Schrift: g „Die Angriffe gegen Gury's Moral-Cheologie“ von C. W. Linß, evangeltschem Pfarrer zu Frei-Laubersbeim in Rbeinhessen. Preis: 18 kr. Bei frankirter Zusendung des Betrags erfolgt frankirte Uebersendung des Buches unter Kreuzband. 195 llerzoglich Braunschweigisches Slaats-Prämien-Anlehen. Thlr. 20. mit Treffern von Thlr. — ULoOOSe 1 Ziehungen im Jahre 80.000. 40.000. 30.000. 25.000 ete. Nächste Ziehung 1. Februar mit Haupttrester von Thlr. So. ooo word en Als U billige Kapftalaulage ewpfohlen und sind bei allen Wechslern zu haben. Epiieptisch beil e Kramp t brieflich der Specialarzt für Cpelepste Doctor G. Millisch in Berlin, 6 M ilelstraße 6— Beretts Über Hundert geheilt. fe(Fallsucht) Aufenthalt unwiderruflich bis Montag den 31. Januar. 45 Kleeberg's 8 große Menagerie. 274 Der weltberühmte Thierbändiger Kleeberg, durch seine Unerschrockenheit in ganz Europa „König der Wuͤste“ genannt, wird die Ehre haben, dahier von heute an bis nächsten Montag täglich mit seinen Raubthieren zwei Vorstellungen zu geben, welche kein Thierbändiger im Stande ist nachzumachen. Erste Vorstellung mit Fütterung sämmtlicher Raubthiere Nach⸗ mittag 4 Uhr. Zweite Vorstellung mit Fütterung sämmtlicher Raubthiere Abends 7 Uhr. Entrée: Erster Platz 18 kr. Zweiter Platz 9 kr. Das Uebrige besagen die Austrag und Anschlagzettel. 1 Einladung. 272 Nächsten Samstag den 29. d. M., Abends 7 Uhr, soll eine General-Versammlung des landwirthschaftlichen Kränzchens von Södel, Melbach und Wölfersheim im Saale des Gastwirths Karl Schneider abgehalten werden. Tagesordnung: 1) Die Aufzucht der Kälber und 2) Düngung der Obstbäume Alle Vereinsmitglieder, sowie alle Freunde der Landwirthschaft werden hierzu höflichst eingeladen. Södel den 25. Januar 1870. Stadt Venediger Lire 30 Loose. Die nächflen 5 Ziehungen dieser Anleihe finden im Jahre 1870 ftatt, am: 31. Januar, 5 30. April, 30. Juni, 30. September und 30. November. Gewinne von Lire 100,000— 50 000 Smal 25,000— 2000 1500— 1000 ꝛc. bis abwärts Lire 30— müssen in obigen Ziehungen gewonnen werden.(Die Einlage kann nie verloren gehen, de jedes Loos früher oder später mit mindestens Lire 30 zuruckverloost werden muß). Pläne gratis, und Loose à fl. 11 empfehlen. ö * 8 7 0 7 8 7 8 7 8 7 0 7 9 75 4 7 8 7 05 9 0 7 05 7 8 7 8 7 8 7 7 225 0 CD ce e Moriz Stiebel Söhne, Bank- und Wechsel, Geschäft in Frankfurt a. M. FFFPFCCCCCCCCCCCCCCCCCCCCCCVVVVCVCVVCVVVVVCVoVVCVoVUoÄUUUVVVVVTVTVTVTVTVVXXXXTXT 233 Hiermit die ergebene Anzeige, daß ich an hiesigem Baumwollen Einschlag⸗ u. leinen Maschinengarn Platze ein billigt bei Steinkohlenlager* H. W. Hatteroth Nachfolger. Ein Mädchen 269 aus der Umgegend, welches das Kleidermachen erlernen will, kann sogleich eintreten; dasselbe kann Kost und Logis im Hause haben DD e G De errichtet habe und be! vorzüglicher Qualität zu billigen Preisen abgebe. A. Buch in Hungen. 2500 Gulden Tan z musik. 266 Sonntag den 30. d. M. findet bei dem Unter⸗ zeichneten gut besetzte Tanzmufik statt, wozu böllichst einladet Johannes Becker, Fauerbach v. d. H. Concert zu Jauerbach v. d. H. 271 Der biesige Gesangverein beabfichtigt nächsten Sonntag den 30 d. M. ein Concert bei Gaftwirth Brod abzuhalten und werden Freunde des Gesangs mit dem Bemerken höflichst eingeladen, daß schließlich Tanzverguügen stalifindet. Der Vorstand. Unbrauchbare Pferde, 276 zum Füttern wilder Thiere, werden angekauft in der Menagerie auf der Freiheit. Wechfelstempel-Steuer-Gesetz in den verschiedensten Ausgaben vorrätbig bei Bindernagel& Schimpff. 2* Briefwaage rieswaagen, 159 unentbehrlich für jeden Geschäfts mann, besonders für die Herren Bürgermeister und Beamten auf dem Lande, soltd gearbeitet und sehr praktisch, empfehle zu nachstehenden Preisen: 5 Nr. 1 bis 20 Loth wiegend fl. 1. 12. 77 2 77** fl.— 30. Bestellungen nach auswärts werden gegen Einsendung des Betrages und 7 kr. Porto prompt ausgefübrt. Butz bach. W. Weickhardt, Buch⸗ und Papier- Handlung. Thee, 3439 en gros& en detall, reine unverfälschte direct importirte Waare empfieolt 0 Wilh. Sturmfels, Hof-⸗Apotheker. Frucht preise. per Malter. Friedberg, 26. Januar. Waizen 10 fl. 35 kr.; Kor 8 fl. 10 cr.; Gerste 7 fl. 25 kr.; Hafer 4 fl. 50 kr. Frankfurt, 24. Januar. Wafzen 11 fl.— kr.; Kor! 8 fl. 45 kr.; Gerste— fl.— kr.;— Hafer 8 fl. 10 krz Grünberg, 22. Januar. Waizen 10 fl 45 kr. Kore 7 fl. 54 kr.; Gerste 6 fl. 47 kr.; Hafer 5 fl. 1 ke. Molter 7 fl. 40 kr.; Erbsen— fl.— kr.; Linsen— fl. — kr.; Saamen 18 fl. 50 kr.; Kartoffeln— fl.— kr. Mainz 21. Januar. Waizen 11 fl. 9 k.; Korn Kartoffeln 3 fl. 30 kr.; 22 fl.— kr. Roggenstroh per 100 Gebund Verantw. Red.: Hermann Schimpff. 216 werden gegen doppelte Sicherheit zu leiben gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bl. Elise Müller neben der Po. Oruck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. besorgt gegen Provision Den An-& Perkauf von Staatspapieren 32 Ae N, Hirschhorn in Friedberg. 0 33 An- 1¹α⁰i1 Verleuu/ von Staatspapieren, Coupons etc. besorgt billigst J. 4. Nuuheim in (Nach dem Syndicats-Coursblatt.) Frankfurter Börse. 25. Januar 1870. Staats papiere. Preussen 4%%/0 Obligationen 94% P. ½ 6. 0 Baden 4 ½% Opbligat, à 100 92 P. 30% Frankfurter Balk à fl. 500 122 P. ½ G. 5 40% do. 83½ P. 5 0 do. 85 ½ G. 4% Darmstädter Bank à fl. 250 319½ P. 18½ G. Frankfurt 3½% Obligationen 81½½ 6 Gr. Hesse 40% Obligationen 92 30 0 Oesterr. Nat.-Bank-Actien 699 à 98 b. 0 1 30% 40. 1721 G. 2 3½% do. 887 P. 50 0 Oesterr. Cred.-A. Oest. W. 5% 230 à 51½ b. Nassan 4¼0% Obligationen 927¾ etw. b. Oesterreich 5%„ Einh. Staatsch. i. S. 57½ P./ G. 4½% Bayer. Ostbahn à fl. 200 120¼ P. c K 5„ 4½% Hess. Ludw.-Pr. Obl. i. fl. 94 ½ P. N 7 40 0 651185 à 105 A 5 0b 5 5 49% b. u. G. 50% Elisab.-B. Pr.-Obl J. Em.%/½75½½ P. 75 G. n 5 85 i ee 1010 6. aneslaud 50/0 bl. i. L. à fl. 1284 b. u. G. 50 0 Elisabg. Pr.-Obl. 2. Em.%½73 F. 5 40% 0 2 jahr. 92 E F innsang 4½% O. i. R. 3105.— 60% Oest. süd. Lom. E.-B. i. fr. 730100/ P. ½ G. 5 30% do. 86 ½ G. Schweden 4½% Obl. Thlr. à 105 89½ P. 888 P. 30 0 Oest. Süg. St. Lomb. E.-B. Pr. 50 ½ P. Sachsen 1 gt. 2 105 100% P. 5 4/0 0 bl, i. L. à fl. 12 88 b. 3% Oster. St.-Eis. Pr.-Obl. i. fr. 58½ P Würtemb. 4% /o Obligationen 917 E N.-Amer. 6% Bonds 8821 v. 622 91 b. u. 6. 30% Liv. Pr.-Obl. Lit C., D.& 5%„/ 21% P. ½ G. 4⁰= do. 84% 6. 5 00 H Ronds 18857 v. 65 01½/ b. 50% Tose. Centr. E.-B. Pr-Obl.„51% b. u. G. 8 Kurhess. 40 Thl.-Loose] 97 G. 2 Amsterdam k. 100% B. ½ G. 5 Preuss. Kasseusch. fl. 1 44%% 45 3 1270 3 f 1 7 P 2 Augsburg 8 9954 6. 5 8 Preuss. Friedrichsd'or 5 0 2785 5 585 50. a 3 5 2 r. 100 106 J b 2 Berlin Tulr. k S 1047 G. 0 8 Pistolen» 9 46—48 * Badische 35 fl.-Loose 57½ P 8,, ee—„ Doppelte„ 9 47—49 27 Gr. Hess. 50 fl.-Loose.— 8 Cöln Thlr KIS. 105 B.— Holl. fl. 10 Stücke„ 9 54—56 2 5 4 200 4990 5 47½ P— Hamburg M. B k. S. 88¾ B.* Ducaten„ 535-37 12. Se Leipzig Thlr. k. S. 105 B. al mareo„ 5 36-38 2„ 4% 250 v. 1854 ÿ5⁰6 71/ P. 9 1 Lst. k. 8. 119½ ½ U b. 2 20 Franes-Stüeke 9 27—28 2„ 50 500 v. 1860 6% 80¼ ¼ ö b. u. 6— u 3 b 2 5 i 5 358 J 2 4.— München fl. k. S. 99/ G.— Engl. Sovereigns„ 11 1 2„ 100 f. v. 186 1b. W. 114½ b. u. 6G. 3 Paris Fr 200 k. S. 94¼ ¼ b. 5 Russ. Imper ales„ 9 48—50 2„ 100 Pr.-L. v. 1858 153½ 6.— Wien 5. W. k. 8. 96 ½ 96 b. 8 5 Francs Thaler e * Schwed. Thlr. 10-LUL. 12½ P. E Bankdiseonto 40% 6. Dollars in Gold 5 227—28 — * in Frankfurt à. M. Zeil 29. S. Lindheimer Söhne An- und Veikauf aller Werthpapiere unter Zusicherung reeller Bedienung.— Auskunst über Verlosungen, Coupons- Zahlungen u. s. w. wird gerne ertheilt. 7 fl. 50 kr.; Gerste— fl.— kr. Hafer 5 fl. 35 ke; Friedberg. ö Voll bz. Actien, Priorit.& Obligat. 187 — A Aulbsle 0 — — Hef Krafte weiter 8 Militärs. bit Perl Deughaus Damals wurden. eingeleitet maligt! lem Oro Mine zu Heim gün verlorenen distru wi von den! Frachten und, unte über die vorgekom allfger — Wi splgende Faupten, E Ni e treur Alt, 3,00 60 begab! Sandestg werihen gehörige urch die