r bes Cemil: dard, Nechnet, 5 * 40 1870 alender 1A Eh ö 8, der 8„ 8 Schimpf tree Krfeltatb ig t esbrites, dg, t Strgerrtisct t Sammlung be? t bes 100 fl. cgrben 10 die Urtetzeihen 2 * 3 arten 1 teten Friedberg 1 1 i geldt fiehende erlichen Wähler. 5 N 1 150 ächte pat! „ trlaustn bei 1870. Samstag den 26. November. M 140. berhesf er Anzeiger. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Für den Monat Dezember kann auf den„Oberhessischen Anzeiger“ bei der Verlags⸗Expedition mit 10 kr., bei den Poststellen mit 16 kr. abonnitt werden. betreffend: Die Beiträge der Amtlicher Theil. Zetreffend: Die Versichetung der Gebäude in der Landesbrand⸗Assecucanz. Friedberg am 21. November 1870. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Unter Hinweisung auf§. 1118 von Küchler's Handbuch zweiter Auflage sehen wir der hiernach von Ihnen zu machenden Vorlagen bis Ende d. Mts. unfehlbar entgegen. Tera pp. Kirchenfond für kirchliche und geistliche Zwecke für 1871. wohlstehenden latholischen Kirchensonds zu dem allgemeinen katholischen Friedberg am 24. November 1870. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die katholischen Kirchenvorstände. Zur Bestreitung der Büreaukosten der katholischen Dekane und u anderen kirchlichen Zwecken, sowie zur Zahlung des Gehaltes des Stiftungsanwaltes. bedarf der allgemeine katholische Kirchenfonds im Jahre 1871 die Summe von 1778 fl., welche nach hoͤchster Verfügung zuf die betr. kath. Kirchen- und milden Stiftungsfonds ausgeschlagen worden sind. Indem wir Ihnen nachstehend einen Auszug aus der gefertigten Repartition mit dem Auftrage übersenden, für die Berichtigung zu orgen, weisen wir Sie zur Zahlung der den einzelnen Kirchen zu Last kommenden Beiträge an die Großherzoglichen Districtseinnehmereien an und ertheilen den etwa fehlenden Credit zu Lasten des Reserve— fonds. T r a p p. 1) Kath. Kirche zu Friedberg 2 fl. 17 kr., 2) Kirche zu Nieder⸗ Mörlen 1 fl. 48 kr., 3) Kirche zu Ober Mörlen 2 fl. 29 kr., 4) Kirche zu Ober, Wöllstadt 26 fl. 47 kr. 5) Kirche zu Ockstadt 10 fl. 32 kr., 6) Kirche zu Opvershofen 11 fl. 13 kr., 7) Kirche zu Rockenberg 3 fl. 55 br., 8) Kirche zu Wickstadt 2 fl. 14 kr., 9) Kirche zu Ilbenstadt 7 fl. 55 kr. Generalversammlung des landwirthschaftlichen Vereins von Oberhessen. Setreffend: Generalversammlung des landwirtbschaftlichen Vereins von Oberhessen pro 1870. Die Gene ralversammlung des landwirthschaftlichen Vereint von Oberhessen soll Montag den 12. Dezember d. J., Vormittags 10 Uhr, l Nidda im Gasthaus zum Stern abgehalten werden, zu welcher ich die Mitglieder des Vereins, sowie alle Freunde der Landwirth⸗ haft biermit ergebenst einlade. Nach statutenmäßiger Rechenschaftsablage sollen folgende Gegen— ande zur Verhandlung kommen: 1) Die Unterstützung der durch den Krieg überlasteten deutschen Grenzlande. 2) Der Ausfall der diesjährigen Kartoffelerndte, insbesondere die Verwerthung der faulen Kartoffeln und die Behandlung der zum Stecken für kommendes Jahr zu verwendenden Kartoffeln. Die Frage, ob und unter welchen Verhältnissen jetzt noch der Betrieb von landwirthschaftlichen Brennereien rathsam sei oder aber, welcher Ersatz für die Fütterung unserer Hausthiere am zweckmäßigsten an Stelle derselben einzutreten habe? Die Frage, ob nicht für die Folge die landwirthschaftliche Unter— richtsfrage für die Bestrebungen der landwirthschaftl. Vereine in erste Linie zu stellen und der landwirthschaftl. Unterricht und überhaupt die Verbreitung landwirthschaftl. Kenntnisse vor Allem aus Vereinsmitteln zu unterstützen sei? Besprechung über die Mäßregeln, welche zur Verhütung der Weiterverbreitung der Rinderpest getroffen sind. Auf welche Weise lassen sich die bestehenden Schäfereiverhältnisse mit der fortgeschrittenen Bodencultur in besseren Einklang bringen? Wahl des Präsidenten und Vicepräsidenten, sowie des Ausschusses auf die Jahre 1871— 1873 incl. Bestimmung des Ortes für Abhaltung der nächstjährigen General— versammlung. 8 Nach§. 33 der Statuten muß jedes Mitglied des Vereins, welches in der Versammlung einen Vortrag zu halten wünscht, dies vor Beginn derselben dem Präsidium anzeigen; schriftliche Mitthei— lungen fr die Versammlung müssen demselben geringstens einige Tage vorher gemacht werden. Laubach am 16. November 1870. Der Präsident des landwirthschaftl. Vereins von Oberhessen Otto, Graf zu Solms-Laubach. 50 60 7 80 Kriegs nachrichten. Officielle militärische Nachrichten. Versailles, 22. Nov. Am 21. fanden Arschiedene kleine siegreiche Gefechte südlich von e Loupe(Dep. Eure et Loire, etwa 4 Meilen gstlich von Chartres) statt, wobei das Regiment Ar. 83 ein Geschütz nahm. Am 22. ist Nogent Rotron ohne Widerstand von diesseitigen Truppen lesetzt worden. v. Podbielsky. Versailles, 23. Nov. Die Regierung in eris gestattet den Angehörigen fremder Nationen lusive den Diplomaten nicht mehr, Paris zu teslassen. Den Neutralen, welche deutscher Seits 1% Erlaubniß hatlen, die Einschließungslinien zu zassiren, ist verboten worden, die Stadt zu verlassen. Versailles, 23. Nov. Am 22. hat die Ischießung von Thionville begonnen. Am 29. setzte der Großherzog von Mecklenburg seinen Lermarsch weiter fort. Vor Paris sind die Mrhältnisse unverändert. v. Podbielsky. Die„Weimar. Ztg.“ publleirt folgendes Aegramm: Großherzogin von Sachsen-Weimar. Gelieu meldet: Am 18. Nov. Waldgefecht bei Queue de Fontaine. Siegreiches Erstürmen von Torcay(Es sind dies die kleinen Gefechte in der Umgegend von Chateauneuf.) durch Füsilierbataillon Franke, erstes Bataillon Ridel. Wir 10 Todte, 27 Verwundete, kein Offizier darunter. Feind zwölffache Verluste. Von uns Fähnrich v. Bülow und Vicefeldwebel Fürbringer todt. Carl Alexander. Aus Rambouillet, 19. Nov., meldet ein Telegramm an die Großherzogin von Sachsen— Weimar:„Gestern Vormittags siegreiches Gefecht bei Chateauneuf. 94. Regiment und besonders Füsilier⸗Bataillon sich sehr ausgezeichnet. Verlust nicht unbedeutend. Großherzog v. Mecklenburg.“ — Die Nachrichten aus dem belagerten Paris stammen überwiegend aus Parlser Blättern, welche man sich im preußischen Hauptquartier zu ver— schaffen gewußt hat. Die Mittheilungen derselben lauten übereinstimmend dahin, daß die öffentliche Meinung in der Zeit vom 1. bis 12. November einen gewaltigen Umschwung erfahren habe. Man sei der Vertheidigung überdrüssig, da man von einer Entsatzarmee nichts höre, verlange nach Waffenstillstand, Einberufung einer constituirenden Versammlung— kurz nach all den Dingen, die man, den letzten directen Mittheilungen zufolge, ganz kurze Zeit vorher ziemlich energisch von sich wies. Ueberraschend wäre ein solcher Um— schwung gewiß nicht, und es ist zu erwarten, daß sich derselbe in längerer oder kürzerer Frist unter dem Drucke der furchtbaren Lage vollziehen wird. Die Tage von Paris scheinen gezählt zu sein; Trochu, welcher einen großen Ausfall auf einem Punkte versuchen wollte, um sich mit der Hülfs⸗ armee vereinigen zu können, ist auf den größten Widerstand der Mobilgarden gestoßen; die Kassen sind leer, jeder Tag erfordert gewaltige Ausgaben, so z. B. für die Nationalgarden allein täglich 500,000 Fr., und die Steuern aus der Provinz gehen nicht ein. In der großen Mehrheit unseres Generalstabs ist man entschieden der Ansicht, daß Paris sich höchstens noch bis in die ersten Tage des Dezember halten würde.— Der Brief eines Engländers, welcher sich als Milglied eines Hülfs- Comites für bedrängte Landsleute in Paris be— findet, schildert die Lage der bedürftigen Pariser mit den schrecklichsten Farben. Es herrschen unter ihnen Krankheiten, namentlich Blattern. Der Preis der Lebensmittel ist in stetem Steigen be⸗ griffen. An dem Tage, wo der Brief geschrieben wurde(6. Nov.) zahlte man 1 Pfd. Butter mit 25 Frs., Pferdefleisch 3 bis 4 Frs., Eselfleisch mit 5 Frs. Die ausgetheilte Fleischration(nach der„Köln. Ztg.“ ist die Fleischvertheilung am 12. ganz eingestellt worden) betrug 50 Grammes, Kohle wurde selten, Kartoffeln sind nicht mehr vorhanden, dagegen ist Brod noch in genügender Quantität da. Die englischen Correspondenten im deutschen Hauptquartier vor Paris wissen nicht genug zu berichten von den vortrefflichen Vor⸗ bereitungen, welche man deutscherseits trifft, um die Franzosen bei einem etwaigen Aus falle recht warm zu empfangen, und sind des Lobes voll über die Wachsamkeit und gute Haltung der Vorposten. Aus dem Quartier des Kron— prinzen von Sachsen berichtet ein anscheinend militärischer Correspondent Folgendes: Was seit der Beendigung der Waffenstillstandsver— handlungen geschehen ist, muß als geradezu erstaunlich bezeichnet werden. Wenn Paris in seinen Forts eine Anzahl von Festungen zwischen sich und der deutschen Armee hat, so hat die letztere dafür eine fast ununter⸗ brochene Linie von Feldbefestigungen zwischen den Forts und dem Rücken der Einschließungs— linien angelegt. Während die Truppen den angekündigten Ausfall erwarteten, konnte man so recht deutlich beobachten, was von ihnen im Falle der Vertheidigung sowohl als beim Angriffe erwartet werden kann. Von Severn bis Pont Iblau standen die Leute in Schlacht— ordnung. Hinter Werken, welche sie dem an⸗ rückenden Feinde vollkommen unsichtbar machen mußten, standen Compagnien von Schützen, bereit, ein mörderisches Feuer abzugeben. In den in wenigen Tagen verdoppelten Batterien standen Feldgeschütze und die Artilleristen da— hinter, sie zu bedienen. Züge von Munitions- wagen waren in kurzer Entfernung aufgefahren. Die Cavalerie stand an der Landstraße von Gonesse in Position. Allenthalben sah man die Stabsoffiziere in gespannter Erwartung des Feindes. Es kamen indessen unter Bedeckung von Truppenabtheilungen nur lange Züge von Eivilpersonen, am 15. zwischen 30— 40,000 Mann, aus der Stadt, die auf den Feldern Kartoffeln ausgruben Viele waren gut, manche sogar elegant gekleidet und man bemerkte sogar Gruppen von Damen unter denselben. — Die Fabrikation von Sieges-Vepeschen wird in Frankreich noch immer en gros betrieben. So wurden in Lyon am 17. d. folgende Sieges⸗ nachrichten verbreitet: Zerstörung der preußischen Flotte im Jadebusen, siegreicher Ausfall der Be— satzung von Paris, Eroberung von Dreux und Etampes durch die Loire und West⸗ Armee nach lebhaften Kämpfen, eine von Bourbaki vor Amiens gewonnene Schlacht. — Dem„Mannh. J.“ wird aus Saar- brücken, 21. Nov., geschrieben: Gestern kam auch ein Train mit 20 Stück 24Pfündern durch. Sie sind für Thionville bestimmt, dessen Wider- stand, trotzdem es seit 48 Stunden brennt, noch nicht gebrochen zu sein scheint. Es wurde zur Beschießung dieser kleinen Feste schweres franzö⸗ sisches Geschütz bisher verwandt, dessen Wirkung aber dem der preußischen schweren Gußstahl— kanonen bei Weitem nachstehen soll. Die 24. Pfünder indessen dürften die Belagerung von Thionville erheblich abkürzen. Das Belagerungs— corps soll sich nach erfolgter Capitulation von Thionville theilen und die Belagerung der beiden zunächst gelegenen Festungen Montmedy und Longwy beginnen, welche bereits vorige Woche cernirt wurden. — Achille Bizzoni schildert in einem Briefe aus Bourg vom 10. seine ersten Eindrücke vom garibaldinischen Lager wie folgt:„Wir sind mit einer leichten blauen Blouse, wie sie unsere Kärrner tragen; die Bretonen und die französischen Garibaldianer haben niedrige, breitränderige Hüte, wie wir sie in der Oper„Dinorah“ sahen; die Franctireurs sind ein Jeder anders gekleidet; die Mobilen, die sich mit den letzten Ueberresten der Linie vermischen, einige Husaren zwischen den Dragonern und Chasseurs d' Afrique, die bei Sedan und Metz den Preußen entflohen sind; Krankenwärter mit dem rothen Kreuze im weißen Felde, und inmitten dieser Masse Soldaten, die nicht ernst, aber sorglos sind, eine Masse von Frauen und Kinder, welche die Felder durchstreifen, um dem grausamen Feinde zu entfliehen— das ist der Anblick, der sich mir darbietet.“ Hessen. Darmstadt. Der„M. Ztg.“ entnehmen wir folgende Mittheilung: Ueber die hess. Division erfährt man aus Briefen vom 17. daß dieselbe damals 4 Meilen von Orleans ent⸗ fernt stand. Das erste Jägerbataillon war bei Fontainebleau aus abgezweigt und mit einem preußischen Dragonerregiment in der Richtung nach Paris dirigirt worden, wahrscheinlich um dit dortige Gegend von Franctireurs zu säubern. Die Division soll gegenwärtig zum linken Flügel der Armee des Großherzogs von Mecklenburg ge⸗ hören, doch bedarf diese Nachricht der Bestätigung, da das neunte Corps, welchem die hessischen Truppen bis jitzt zugetheilt waren, einen Theil der Armee des Prinzen Friedrich Karl bildet, ver⸗ muthlich den rechten Flügel, der sich an die Auf stellung des Mecklenburger Großherzogs anlehnt. Im Rücken der Division wurde, wie aus Briefen vom 20. sich ergibt, ein stehendes Lazareth errichtet, in welchem eine Anzahl Typhus- und Ruhrkranker Aufnahme fanden. Der Gesundheitszustand ist im Allgemeinen ein sehr guter. * Friedberg. Seit Eintreffen der fran⸗ zösischen Gefangenen in unserer Stadt herrscht in den Straßen derselben ein wirklich buntes Treiben. Ueberall bemerkt man in größerer oder kleinerer Anzahl die„Rothhosen“ promeniren, um Stadt und nächste Umgebung sich zu besehen. Fast alle Corps der französischen Armee sind bei den Ge⸗ fangenen vertreten, es befinden sich darunter Leute von der Garde, der Infanterie, der Artillerie und Cavalerie; auch Zuaven und Turkos fehlen nicht und diese berüchtigten braunen Gesellen besonders ziehen durch ihre auffällige und ungewohnte Kleidung die Aufmerksamkeit des Publikums auf sich. Ein großer Theil der Gesangenen findet bereits bei dem Baue der Baracken im Hofe der Klosterkaserne Beschäftigung. Preußen. Berlin. Die„Provinzial ⸗ Correspondenz“ schreibt: Nachdem die Verträge mit Hessen und Baden über den Beitritt zum norddeutschen Bunde abgeschlossen waren, fanden die Schlußverhandlungen mit Würtemberg letzter Tage in Berlin statt. Der unmittelbare Beitritt Würtembergs ist zu erwarten. Die Verhandlungen mit Bayern sind noch nicht abgeschlossen; dieselben lassen ein nahes erfreuliches Ergebniß in Aussicht nehmen.— Die Regierung wird die Bewilligung eines Credits bis zu 100 Millionen beantragen. Die beabsichtigte Berufung des Landtages für das laufende Jahr behufs der Berathung über den Staatshaushalt hängt von der Dauer der Reichs⸗ tagssession ab. Falls die Berufung des Land⸗ tages sich weiter in den Dezember erstreckte, wäre die Erfüllung der Forderung der Verfassung in Betreff des Staatshaushaltes wegen der Kürze der Zeit nicht möglich.— Bezüglich der Pariser Zustände schreibt die„Prov.⸗Corr.“: Von einem bloßen Waffenstillstande kann unsererseits nicht die Rede sein. Die Dinge stehen so, daß wir schon in nächster Zeit der endlichen Erfüllung unserer militärischen Aufgaben vor Paris und an der Loire und im Norden mit Zuversicht entgegensehen können.— Bezüglich der russischen Angelegenheiten meint die„Prov.⸗Corr.“, daß Preußen durch seine ö Stellung zu den betheiligten Parteien Gelegenheit hier wie mitten in einem Maskenballe; man sieht; habe, allseitig einen versöhnlichen, ausgleichenden tausend und aber tausend verschiedene Costüme. Kinder von höchstens siebzehn Jahren campiren im Schmutz der Felder und sind kaum bedeckt Einfluß geltend zu machen. e die Hoffnung, es werde gelingen, einen Um so berechtigter Austrag des Streites auf dem Wege friedlichen Meinungsaustausches und Einverständnisses herbei⸗ zuführen. Berlin, 24. Nov., Mittags 1 Uhr. Der Reichstag wurde soeben im weißen Saale von dem Staatsminister v. Delbrück unter Anwesen⸗ heit von etwa 130 Mitgliedern des Reichstages mit einer Rede eröffnet, in welcher zunächst der Erfolge gedacht wird, mit welchen in dem gegenwärtigen Kriege mit Frankreich die Waffen der deutschen Heere gesegnet worden sind. Es wird sodann erwähnt, welchen Antheil die nationale Haltung und die Einmüthigkeit des Reichstages bei Bereitstellung der zur Führung des Krieges erforderlichen Mittel an diesen Erfolgen gehabt haben. Durch die in der Kriegsgeschichte beispiellosen Siege, welche nach Gottes Willen die heldenmüthige Tapferkeit und die einsichtige Führung der deutschen Heere erfochten haben, sei der Angriff, den Frankreich im Juli auf Deutschland unternahm, zurück— geworfen worden.— Unter Hinweis auf die Schwierigkeiten, welche dem Abschlusse eines dauernden, Deutschland genügende Garantieen bietenden Friedens für die deutschen Verbün⸗ deten, der jetzigen Regierung in Frankreich gegenüber, entgegentreten, hebt die Rede hervor, daß die Bedingungen, unter welchen die ver⸗ bündeten Regierungen zum Frieden bereit sein würden, zu der Größe der Opfer, welche dieser ohne jeglichen Grund, aber mit der Zustimmung der gesammten französischen Nation, unter⸗ nommene Krieg unserem Vaterlande auferlegt hat, im Verhältniß stehen müßten; sie müssen vor allen Dingen gegen die Fortsetzung der von allen Machthabern Frankreichs seit Jahrhunderten geübten Eroberungspolitik eine vertheidigungs— fähige Gränze Deutschlands dadurch herstellen, daß sie die Ergebnisse der unglücklichen Kriege, welche Deutschland in der Zeit seiner Zerrissen⸗ heit nach Frankreichs Willen führen mußte, wenigstens theilweise rückgaͤngig machen und unsere süddeutschen Brüder von dem Drucke der drohenden Stellung befreien, welche Frank— reich seinen früheren Eroberungen verdankt. Die verbündeten Regierungen haben das Ver— trauen zu dem norddeutschen Reichstag, daß derselbe ihnen die Mittel, welche zur Erreichung dieses Zieles noch erforderlich, nicht versagen werde.— Mit Beifall wird die nun folgende, die süddeutschen Staaten betreffende Stelle auf⸗ genommen. Dieselbe lautet:„Die Fortdauer des Krieges hat eine friedliche Arbeit nicht verhindert. Das Gefühl der Zusammengehörig⸗ keit, welche durch gemeinsame Gefahr und durch gemeinsam erkämpfte Siege belebt ist— das Bewußtsein der Stellung, welche Deutschland zum ersten Male seit Jahrhunderten durch seine Einigkeit errungen hat— die Erkenntniß, daß nur durch die Schöpfung dauernder Institutionen der Zukunft Deutschlands das Vermächtniß dieser Zeit der Opfer und der Thaten gesichert werden könne, haben schneller und allgemeiner, als noch vor Kurzem denkbar erschien, das deutsche Volk und seine Fürsten mit der Ueber⸗ zeugung erfüllt, daß es zwischen dem Süden und Norden eines festeren Bandes bedürfe, als der völkerrechtlichen Verträge. Diese unter den Regierungen einhellige Ueberzeugung hat zu Unterhandlungen gefuhrt, als deren erste auf dem Felde des Krieges erwachsene Frucht Ihnen eine, zwischen dem norddeutschen Bunde, Baden und Hessen vereinbarte, vom Bundes— rathe einstimmig angenommene Verfassung eines deutschen Bundes zur Genehmigung vorgelegt werden wird. Die auf gleichen Grundlagen mit Baiern getroffene Verständigung wird eben— falls Gegenstand Ihrer Berathungen werden, und die Uebereinstimmung der Ansichten, welche mit Würtemberg über das zu erstrebende Ziel besteht, läßt hoffen, daß eine gleiche Ueberein— stimmung über den Weg zum Ziele nicht aus— bleiben werde. Sie werden, geehrte Herren, mit diesem Werke eine Thätigkeit würdig ab— schließen, wie solche wenigen gesetzgebenden Versammlungen vergönnt gewesen ist. In wenig mehr als drei Jahren haben Sie durch eine lange Verba Geset erstel helfen Jeet soll di beruhe werde Brüͤde Gedan rathur rathu Gott seinet dell; Präss9 Regler Bunde vum J. öffnet unsere bis in, unter Darbri Segen ahnen, Känpf ersuch biinger sassung und ze einigt sullate lassen aber Vater Einga Milli mit d Haus Wied Helle sch da Abstan der V hertag. lich U. nächste — I Contur Schmse Trneld wedchen die pen eden bereit sen iet welche dien 1 der Zutun Nation, untn terlande aufer ten; sie müssen v7 Fung der von alan 1 Jubrtunderen at vertdeidigung daturch derstellen, igläckuchen Krieg, t feiner Zerrisee⸗ fübten nußle, 3 wachen und ven ben Du, nen, welcht Fun! 4 rungen vertan. babrn das Br Reichstag, daß dt zun Ctteichung , nicht versagen die nun folgende, rufen Stelle aw liche Arden nich Zvsanmmge ng t Gesabt 7 75 belcht 1 N welch deus Aeerten durch sent 1 Erlenntniß, f bet Juftitutio n 500 Permächtul 1 Tiba. gesichen 11* Algemene * erschien,* gel 1 porgeln 1 1 15 0 30 cundlag n wird cb 5 werdel N a pt „ fichte 1 1 icbendt 3 f 1 llebele icht 1. Her sürtih, 7 ben + oil K% 2* enberaumt worden. 1 lange Reihe wichtiger, in die verschiedensten Verhältnisse des Volkslebens tief eingreifender Gesetze den Ihrer Mitwirkung anvertrauten ersten Ausbau der Bundesverfassung fördern helfen und durch die letzte, vor dem Ablauf Ihrer Amtsdauer Ihnen zugehende Vorlage oll diese Verfassung und sollen die auf derselben deruhenden Gesetze über die Gränze ausgedehnt werden, welche bisher unsere süddeutschen Brüder von uns schied. Der große nationale Jedanke, welcher Sie stets bei Ihren Be— rathungen leitete, wird durch die letzte Be— rathung, zu welcher Sie zusammentreten, so Hott will, um einen entscheidenden Schritt einer vollen Verwirklichung näher geführt wer— ven; und so erkläre ich, auf allerhöchsten Präsidialbefehl, im Namen der verbündeten Regierungen den Reichstag des norddeutschen Bundes für eröffnet.“ — Die erste Sitzung des Reichstages wurde vom Präsidenten Simson mit folgenden Worten röffnet:„Seit dem letzten Zusammensein haben nnsere Heere unter weiser Führung die Fahnen »is ins Herz des feindlichen Landes getragen inter den Beweisen unerhörter Tapferkeit und der Darbringung schwerer Opfer. Wenn Gott weiter Segen gibt, so können wir schon jetzt einen Frieden ihnen, würdig und entsprechend den schweren Kämpfen und schweren Opfern. Lassen Sie uns versuchen, schon jetzt ein Resultat des Krieges heim- »ringen zu helfen: die Einigung Deutschlands in Ver— assung und Freiheit! Ferne liegt, was uns trennte und zerriß. Wenn die trennenden Elemente ge— einigt sind, dann können wir mit Erfolg die Re⸗— ultate des Friedens genießen. In diesem Sinne assen Sie uns an die Arbeit gehen, ohne Rast, aber auch ohne Hast zum Heile und Wohle des Vaterlandes.“ Der Präsident verkündigt den Eingarg der Vorlagen über den Credit von 100 Millionen und die Verträge Badens und Hessens mit der Verfassung des deutschen Bundes. Das Saus nimmt auf den Antrag v. Bernuth's die Wiederwahl Zettelwahl an. — Die Fractionen der Reichstags verständigten ich darüber, vorläufig von dem Erlaß einer Adresse Übstand zu nehmen und dieselbe bis nach Abschluß er Verhandlungen über die deutsche Frage zu zertagen. Die deutschen Verträge werden womög— ch nach Hinzutritt Württembergs frühestens am des bisherigen Präsidiums ohne — dchsten Montag zur ersten Lesung kommen. :„Die Fertan“ — Um die Zuführung von Weihnachts- paketen an die Truppen in Frankreich zu ermöglichen, soll der Feldpost-Päckereidienst in seinem jetzigen Umfange, wenn irgend möglich, noch bis zum Abend des 8. December aufrecht erhalten werden. Bis zu diesem Zeitpunkte kann daher die Annahme von Feldpostpaketen der vor geschriebenen Art und an diejenigen Truppentheile, für welche die Paketversendung überhaupt zulässig ist, noch stattfinden. Von da ab muß die An⸗ nahme bis auf Weiteres eingestellt werden. Es wird sich demnach empfehlen, baldigst mit den be— treffenden Weihnachtsversendungen zu beginnen. — Laut den vervollständigten und genau nachgetragenen amtlichen Verlustlisten hatte bis Mitte Oktober d. J. das deutsche Heer im jetzigen Kriege Offiziere verloren: Auf dem Schlachtfelde gefallen: 498, worunter 48 von der Reserve und 28 von der Landwehr; gestorben in Folge von Wunden: 232, worunter 21 von der Reserve und 16 von der Landwehr; an Krankheiten gestorben: 42, worunter 2 von der Reserve und 6 von der Landwehr; gibt einen Gesammtverlust von 772 Offizieren, und zwar 690 von der Infanterie, 39 von der Cavalerie, 32 von der Artillerie, 9 vom Ingenieur Corps und 2 vom Train. Nach den Graden vertheilen sie sich, wie folgt: 1 Ge— neral-Lieutenant, 3 Genteral⸗Majors, 21 Obersten, 9 Oberst⸗Lieutenants, 54 Majors, 140 Haupt- leute und Rittmeister, 141 Premier-Lieutenants und 403 Seconde-Lieutenants. Kessel. In wenigen Tagen wird eine Broschüre des Marschalls Bazaine, welche sein Verhalten in Metz vom 14. Aug. bis zum 27. Okt. rechtfertigen soll, in Brüssel erscheinen. Frankfurt. Die hiesigen Zeitungen sind in Folge höherer Weisung durch eine Zuschrift des Königl. Polizeipräsidenten v. Madai aufge⸗ fordert worden, mit der strengsten Kritik und der größten Gewissenhaftigkeit aus den Spalten der Zeitungen in Bezug auf Kriegsnachrichten alles fern zu halten, was dem deutschen Interesse nach- theilig werden könnte, da der gegenwärtige Stand der Krigsoperationen, bei denen es sich um die letzten entscheidenden Schläge handelt, es dringend erforderlich mache, daß die Tagespresse sich strenger, als es kn der fetzren Zeft der Fall war, aller Mittheilungen vom Kriegsschauplatze über Dislo— cationen und Truppenmärsche, sowie über Opera- tionspläne der deutschen Armeen, namentlich auch über die Stellungen der Cernirungs- Armee vor Paris und über das Vorrücken der 1. und 2. Armee enthalte. Sachsen. Dresden. Staatsminister von Friesen, welcher erst am 20. Abends von Ver- sailles hier wieder angelangt ist, hat am 21. Mittags eine Audienz bei dem König gehabt und ist dann nach Berlin abgereist. Er wird daselbst an Stelle des Bundeskanzlers die Bundesraths⸗ und Reichsrathsverhandlungen leiten. Frankreich. Tours. Depeschen der Re- gierung melden, daß die Preußen in Verneuil eingetroffen sind und Montargis besetzt haben. Der„Moniteur“ beschwichtigt die Sorge über eine Umgehung der Loire-Armee, indem er meint, es wäre eine große Verwegenheit, wenn der Feind zu schnell nach Le Mans oder Vendome vorrückte. Ein Decret der Regierung verbietet die Ausfuhr von Butter. Bourbaki ist in Tours eingetroffen. In Lille ist Faidherbe an Stelle Bourbakl's zum Commandirenden ernannt. — General Bourbaki ist seines Commandos im Norden Frankreichs enthoben und zum Com- mandeur des 18. in Nevers formirten französischen Armeecerps ernannt. In dem Tagesbefehl, in welchem er von den ihm bis jetzt unterstandenen Truppen Abschied nimmt, bezeichnet der General als die in der Nordregion zu erfüllende Aufgabe die Ausrüstung der Festungen. — Lyoner Zeitungen zufolge ist die Armirung des Mont Cindres, welcher die nördlichen Forts beherrscht, vollendet. Der Lyoner Munizipalrath verweigerte die Mittel für die Herstellung von Kanonenbooten auf der Rhone. General Cluseret ist nach Marseille zurückgekehrt. Belgien Brüssel. Der bei Antwerpen niedergefallene pariser Luftballon hat nur eine geringe Anzabl von Briefen für Brüssel mitgebracht. Die Briefe, welche man erhalten, sprechen sich aber alle sehr günstig über die Lage von Paris aus. So auch die drei Personen, welche der Luftballon mitgebracht hat. Dieselben versichern, daß bei ihrer Abfahrt, welche am 20. um Mitternacht erfolgte, in der Hauptstadt vollständige Ruhe ge⸗ herrscht habe. Ihnen zufolge ist der Geist der Truppen ein trefflicher und Paris noch für drei Monate mit Lebensmitteln versehen Ernste Kämpfe wären nicht vorgefallen, wenn auch die Kanonen der Forts obne Aufhören gedonnert hatten und man für die nächsten Tage wichtige Ereignisse erwartete. Prokla m. 477 Nach mißlungenem Güteversuch ist der förmliche Concurs über das Vermögen des Friedrich Peck II., Schmied's, zu Dörnigbeim erkannt und Termin zur anmeldung und Begründung der Forderungen auf den 5. Januar k. J., Vormittags 9 10 Uhr, u das Lokal des unterzeichneten Gerichts— Schloß⸗ fcaße Nr. 26— deim Rechtonachtheil der Ausschließung Das ergebende Präclusivdekret wird zur durch Anschlag im Gerichtslocal eröffnet. Panau am 22. November 1870. Königliches Amtsgericht Abtheilung II. C fte r. ydt. Strohmeper. Alac de Batavia! Num de Jamaica, feinste Ananas⸗ und Orange⸗-Punsch⸗Essenzen 2760 bei Wilh. Fertsch. 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Die vier Lazarethe zu Bad- Nauheim bitten im Anschluß an die kreisamtliche Bekanntmachung vom 10. d. M. in Nr. 134 dieses Blattes um weitere Gaben an Geld und Naturalien, wie Eier, Butter, Kartoffeln, Gemüse, Dörrobst ꝛc. Bad-Rauheim am 13. November 1870. Der Vorstand des Hülfs-Vereins. Dutzbacher Katharinenmarkt-Ball. 2767 Montag den 28. d. M. findet wie seither Ball in meinem Saale statt, wozu ich hoͤflichst einlade. A. Joutz, Hessischer Hof. G. A. Velte, vorm. C. Huppuch, 2773 0 vis-à-vis der Post in Friedberg. Pelzwaaren und Kappenlager, reichhaltiges Sortiment, sowie große Auswahl in Filz- und Seidenhüten neuester Façon. e r ö cke werden bei reellen Preisen moͤglichst rasch und nach Wunsch gefertigt. Reparaturen an Pelzwaaren werden nach der neuesten Mode möglichst rasch und billigst ausgeführt. 2715 Mein Lager in Glas⸗ und Porzellan⸗Waaren, sowie Tassen mit Namen, die auf Bestellung promptest anfertigen lasse, bringe in empfehlende Erinnerung. Louis Simon Wittwe. Vorschuß-& Creditverein zu Friedberg. (Eingetragene Genossenschaft.) Wir nehmen jeder Zeit Kapitalien auf Spareinlagen& 1%. Betrage von fl 500 an bei halbjähriger Kündigung gegen Schuldschein d 4½%. Zins Anfang einen Tag nach der Einlage. Unsere Kasse ist an den Wochentagen von 8 bis 12 Uhr offen. 1749 Der Vorstand. Hecht. Ermus. Weis. Mancher hoffnungslose Kranke kann sich noch Rettung verschaffen. Ziebingen, 7. August 1870. Frau Gräfin v. Finkenstein bittet um eine fernere Sendung Ihres so ausgezeichneten schönen Malzextrakt Gesundheitsbiers.— Herz⸗ lichen und wärmsten Dank für das den Verwundeten so heilsame, kräftige Malzextrakt⸗Gesund⸗ heitsbier. Adelheid v. Bismarck.— Im Anfange des vergangenen Jahres vom Blutsturz, später von einem bedenklichen Husten heimgesucht, verbrachte ich 14 Wochen hoffnungslos in der Cbariié; Ibre zuletzt angewandten Malzsabrikate— das Malzextrakt-Gesundheitsbier und die Malz ⸗Gesundheitschocolade— haben zu meiner größten Verwunderung und Freude sofort erfolgreich gewirkt, und ich hoffe nun bald gänzlich von meinem Leiden befreit zu werden. L. Schenk, Mauteuffelstr. Sa. N Johann Hoff's Filiale in Köln. Verkaufsstelle bei Jos. Hoffmann in Friedberg und Dr. W. Uloth in Bad Nauheim. 2755 een, te Kussische Sardinen! K 0 p I 5 E I 2552 in Fässel von zebn Pfund Inbalt à fl. 1. 54 kr. bel Wilh. Fertsch. Seelenwärmern, Kopftüchern, 7 2534 sowie sonstigen eie zu reellen Preisen bei usverkauf. K. Friedrich, neben der Post. 2764 Wegen Aufgabe meines Waarengeschäfts ver⸗ kaufe von heute an alle Putz⸗& Modewaaren, sowie eine Partie frisch angekommener Wollenwaaren unter dem Fabrtikpreise. 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Kurverein. 2768 Die fährliche Generalversammlung unseres Vereins findet nächsten Montag den 28. d., Abends ½8 Uhr, im Hotel Iburg statt, wozu wir alle Mitglieder und Freunde des Vereins einladen. Das Director ium. Fahrgelegenheit auf den Ortenberger Markt 2763 Dienstag den 29. November, Heinrich Waas. Marmor-& Alabasterwaaren, 2711 als: Aschen⸗ und Fidibusbecher, Tischglocken, Thermometer, Stopfeler, Nähsteine, Knäuelhalter u. dergl.⸗ geeignet kleine Stickereien anzubringen, find in neuer und schöner Auswahl angekommen bei Friedberg. Jos. Hoffmann, Posamentir. Kaputzen, Kopf-Shawls, Seelenwärmer, Winterhandschuhe 2780 in großer Auswahl bei L. Backes. Meuer Labberdan! Wilh. Fertsch. Uelzener Poöppchesslachs 2756 bei Louis Winheim, Friedberg. Große wollene und seidene Halstücher 2560 für Herren und Damen dußerst billig bei K. Friedrich neben der Poft. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelische Gemeinde. Pfarramtswoche Herr Pfarrer Diegel. 1. Advents sonntag. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags: Herr Diakonus Meyer. (Abendmahl.) Nachmittags: Herr Candidat Kölsch. Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags: Herr Pfarrer Schwabe. Nachmittags: Herr Candidat Trümpert. Katholische Gemeindt. Samstag um 4 Uhr Nachmittags Beichte. 1. So nn ag des Ad en 6 Anfang der heiligen Adventszeit und des Kirchenjahres. Vormittags: 10 Uhr Hochamt mit Segen und Predigt. Nachmittags: ½2 Uhr Christenlehre und Andacht. Beginn des Gottesdienstes an den Wochentagen Mor- gens 7½ Uhr. Donnerstags und Freitags während der heiligen Advenks⸗ zeit sind Rorate-Aemter. 2759 angekommen bei Verantw. Redact.: Hermann Schimpff.— Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. (Hierzu Unterhaltungs-Blatt Nr. 48 und eine Beilage.) orgens präcis 4A Uhr. io