*+τ 2 1 —— e jurückgesetzt: linen. A5 sels ein. inet en Tucflug er Mualieter dad rr frunblichf ein⸗ ab sechs Udt ve trat 1 Nütweg Wen Aachen wollen, At del ern Sen. 10. 1 Odfatt und del 2 Pinnelfab t ehe edel batrich kein 1870. Donnerstag den 26. Mai. M 62. Oberhessischer Anzeiger. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblalt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. 2 Hessen. Darmstadt. Die vielfach ven- tilirte Frage, ob das ganze Einkommensteuerkapital zu den Communallasten beigezogen werden soll, ist durch unsere Gesetzgebung noch nicht definitiv, sondern nur provisorisch für die Jahre 1870 und 1871 geregelt. Da nun die so hochwichtige Frage in nicht allzulanger Zett wieder auf der Tagesordnung erscheinen wird, so hat die Re⸗— gierung einstweilen Erhebung des einschlagenden statistischen Materials angeordnet, um so eine sichere Basis für eine befriedigende Lösung zu gewinnen. — Der Steuercontroleur des Steuercontrole- bezirks Alsfeld, Gußsav Fertsch, ist zum Sekretär bei der Centralstelle für die Landesstatistik ernannt und der Kreisveterinärarzt des Kreisveterinäramtes Rimbach, Georg Arras, in den Ruhestand ver- setzt worden. Preußen. Berlin. In der Sitzung des Reichstages vom 23. d. wurde die vertagte Dis. cussien über das Strafgesetzbuch wieder auf genommen Der Bundeskanzler, Graf Bismarck, hob hervor, daß die Bundesregierungen, um das Zustandekommen des Strafgesetzbuches zu ermög⸗ lichen, erhebliche Opfer gebracht hätten. Er er- klärt den Antrag Plauckh's(für den Fall, daß die Todesstrafe in§. 1 wieder aufgenommen werde, dieselbe in den Bundesländern, in welchen sie bereits gesetzlich abgeschafft ist, durch lebens⸗ längliche Zuchthausstrafe zu ersetzen) für unan⸗ nehmbar, da er die Rechtseinheit durchbreche und zwei Klassen norddeutscher Bürger schaffe, es sei aber Alles aus dem Wege zu räumen, was der deutschen Einheit entgegen! Das Haus möge durch seine Abstimmung ein Pfand für seine deutsche Gesinnung geben. Abg. Planckh zog bierauf seinen Antrag zurück. Celle. Am 19. d. stand vor dem hiesigen Amtsgericht Verhandlungstermin in Sachen des Kaufmanns Winzler wider den Militärsiscus wegen Besitzstörung durch Besetzung des Deukmalsplatzes mit einem Militärposten an. Der Kriegsminister v. Roon hat die auf Ansuchen des Klägers ihm behändigten Klage Anträge laut einer an das Amtsgericht gerichteten, erst unmittelbar vor dem Termin mitgetheilten Zuschrift an die Intendantur in Hannover, welche gesetzliche Vertreterin des des Militärfiscus sei, abgegeben. Zugleich war in der Zuschrift gebeten, einen anderen Termin anzusetzen, da wegen Kürze der Zeit eine Vor- bereitung der Rechtsvertheidigung nicht möglich sein werde. Der Beklagte war im Termine nicht vertreten; da auch eine Behändigungsurkunde noch nicht eingegangen war, so beschränkte sich der Vertreter des Klägers, Advocat Kirchhoff, auf den Antrag, neuen Termin anzusttzen. Das Gericht setzte solchen auf den 16. Juni d. J. sest und verfügte die Behändigung der Klageanträge an die Militär-Intendantur zu Hannover. Heide. Am 16. d. hat der Landrath Voerster acht dem Volksverein hier angehörige Lehrer aus Einfeld, Jungnickel, Möller, Schenk sen. und jun., Schwentser, Sierks und Tödt, vor sich gerufen, Namens des norderd ithmarschen Kirchen visttatoriume ihnen wegen ihrer Theilnahme an dem„staats.⸗ feinplichen“ Volksverein einen ernsten Verweis er⸗ theilt und sie unter Androhung von Brüchen, event. von Amtsentsetzung, aufgefordert, aus dem Volksvertin auszutreten. Zwei der gemaßregelten Lehrer haben ihren Austritt schon erklärt. Ab⸗ schrift des Regierungsschreibens, wodurch dieß Verfahren angeordnet ward, haben die Lehrer nicht erlangen können. Bayern. Speyer. Die„Rheinpf.“ mel⸗ det:„Der heilige Vater hat die Ernennung des Herrn Inspector Reither zum Bischof günstig aufgenommen und dem apostolischen Nuntius die Führung des sog. Informativprozesses übertragen.“ München. Die israelitische Synode, welche im Sommer vorigen Jahres zum ersten Mal in Leipzig tagte, wird ihre dießjährige Versammlung in München abhalten und am 25. Juli hier zusammentreten. Oesterreich. Wien. Es bestätigt sich nunmehr vollkommen, daß mit den Ausgleichs- versuchen in Prag nicht das Gerlngste erreicht wurde und daß sonach die Dinge genau dort stehen, wo ste bei der Vertagung des Reichsrathes gestanden. — Nachdem der erste Lärm in der Widmann⸗ Affaire verrauscht, wird eine neue, ebenfalls in Graz verübte Heldenthat dieses Ministers bekannt. Baron Widmann bat nämlich hiernach, als er eines schönen Tages durch die Straßen der stei⸗ rischen Landes hauptstadt ritt, einen Fuhrmann, der ihm bei einer Straßenbiegung nicht schnell genug auswich, vom Bocke gerissen oder sonst bei Seite gestoßen; genug, der Mann gerieth unter die Räder seines Wagens und— starb einige Zeit nachher an den Folgen der dabei erhaltenen Verletzungen. — Am 22. d. sand eine zahlreich besuchte Versammlung von dentschen Jour nalisten aus allen Kronländern statt. Die Versammlung einigte sich über solgendes Wahlprognamm: Solldarität aller Deutschen Oesterreichs, Festhalten an der Ver- fassung und an den Verträgen mit Ungarn, Zu⸗ rückweisung des Föderalismus, Reform der Reichs- vertretung, Aufhebung des Concordats, Erlaß eines Religionsedicts, Verminderung der Militär⸗ lasten und Steuerresorm. Frankreich. Paris In wenigen Tagen soll ein neues officielles Schriftstück über die Er⸗ gebnisse der Complot-Untersuchung an die Oeffent⸗ lichkeit gelangen. Der„Figaro“ theilt darüber Folgendes mit: Angeschuldigt sind elf Personen, nämlich Gustav Flourens, Beaury, Grenier, Letouzé, Lerenard, Roussel, Bapol, Ruisseau, Greffier, Sauret und Ballot. Es wird darin angegeben: Grenier, der Erfinder der Bomben, bestellte in Begleitung Letouzé's bei dem Modellirer Saget das Modell für die Bomben. Diese Be— stellung wurde ausgeführt und Lerenard trug die von Saget gefertigten Modelle zu dem Gießer Vialard, und da dieser einen zu hohen Preis verlangte, zu Lepet. Bei Letouzé fand dann die Adjustirung der Bomben für ihren wahren Zweck statt. Roussel holte, in Begleitung von Bayol und Ruisseau die Bomben bei Letouzé ab und trug sie in seine Wohnung. Er verlangte dann von Grefsier und Sauret Geld, um den Zünd- sloff zu fertigen und die Röhren zurecht zu machen. Auf die Weisung Flourens erhalten Greffier und Sauret von Vallot 2500 und von einer andern Seite 900 Francs. Alle diese Thatsachen sind durch die Untersuchung festgestellt. In welchem Zusammenhange dieses Complot mit der Affaire Beaury steht, ist noch nicht aufgeklärt. Der„Figaro“ vermuthet, daß Beaury dem durch seine Leidenschaft verblendeten Flourens unter dem Vorwand eines Attentats Geld abgeschwindelt hätte, ohne jemals erustlich an einen Angriff auf den Keiser zu denken. Gleichzeitig erzählt ein anderes Polizeiorgan, der„Gaulois“, daß Beaury voll Reue an seinen Obersten geschrieben hätte, er sei ganz zerknirscht von der Schande, welche er seinem Regiment angethan u. s. w. Holland. Haag., Die zweite Kammer hat mit 48 gegen 30 Stimmen die Aufhebung der Todesstrafe beschlossen. Portugal. Lissabon. Der Herzog von Salvanha hat wegen der Bildung eines neuen Cabinets mit verschiedenen politischen Persönlich⸗ keiten Unterhandlungen angeknüpft. Er hat den Bischof von Vizeu nach Lissabon beschieden. Die Cortes haben auf den Befehl Saldanha's ihre Sitzungen eingestellt. Die hauptsächlichsten Städte des Königreichs haben durch den Telegraphen dem Herzog von Saldanha ihre Zustimmung über- mittelt. Das Land ist ruhig. Griechenland. Athen. Die sieben ge⸗ fangenen Räuber, welche bei dem Marathoner Morde betheiligt gewesen sind, wurden am 22. d. nach zwanzigstündiger Schwurgerichtssitzung zum Tode verurtheilt. Amerika New-⸗Nork. Der Finanz⸗ minister der Vereinigten Staaten von Nordamerika hat eine Verordnung erlassen, welche für Aus- wanderer nach dem Gebiete der Union von höchster Wichtigkeit ist. Jeder Passagier aus einem fremden Lande, welcher in einem Hafen der Vereinigten Staaten ankommt, ist für die Folge verpflichtet, ein kurzes, aber genaues und umfassendes Ver⸗ zeichniß seiner Gepäcksgegenstände und ihres In⸗ haltes, so wie jedes Artikels, den er an der Person bei sich führt, abzugeben. Eine solche Angabe muß auf einem Formular gemacht sein, welches die Bezeichnung,„Passenger baggage Declaration“ trägt. Um Aufenthalt beim Landen zu vermeiden, muß die Declaration vor der An- kunft ausgefertigt und auf Verlangen dem Zoll⸗ beamten sofort überliefert werden. Die Nummern der verschiedenen Gepäckstücke müssen an einem passenden Platze angebracht und ihr Inhalt muß unter zwei Rubriken— erstens zollfreies, zweitens zollpflichtiges Gepäck— angegeben werden. Bei der Ankunft wird die Declaration dem Zollbeamten übergeben. Jedes Gepäckstück, welches zollpflich⸗ tige Waaren von mehr als 500 Dollar Werth enthält, wird nicht an Bord ausgeliefert, sondern nach einem Magazin zur Untersuchung und Ab- schätzung befördert. Jedes Gepäck ist einer gründ⸗ lichen Untersuchung und Passagiere sind einer Durchsuchung unterworfen. Jeder Versuch, zoll. pflichtige Sachen zu verhehlen oder den Zoll- beamten zu bestechen, hat die Conßscation des Gepäckes zur Folge und unterwirft den Passagier anderweitigen gesetzlichen Strafen. Klagen gegen Zollbeamte müssen beim Hafencollector eingebracht werden, der sie sofort untersuchen wird. Darmstadt. Am 21. d. Nachmittags gegen 4 Uhr wurde die Stadt, vornehmlich aber der südöstliche Theil durch Feuerlärm erschreckt. Es war nämlich in dem Seitenbau des Hrn. Gärtners Schmitt(Niedetamstädter— straße vis à vis dem neuen Friedhof) gehörigen Hauses und in der von ihm selbst bewohnten Wohnung aus noch nicht bekannten Gründen Feuer ausgebrochen, welches bei der großen Trockenheit und dem Wassermangel rasch um sich griff. Die auf der Brandstätte aus der Nachbarschaft erschienenen Personen mußten sich zunächst darauf be⸗ schränken, die im unteren Stock befindlichen Mödel“ zu retten, da unter den vorliegenden Umständen an ein Löschen des oberen Stockwerks resp. Dachstuhls nicht zu denken war. Auf einmal erscholl die schreckliche Kunde, daß sich in der brennenden Wohnung noch zwei Kinder, der von zu Haus abwesenden Schmitt'schen Eheleute befänden. Obgleich die Treppe bereits brannte, eilten muthige Männer, worunter Hr. Kammerrath Bender, rasch hinauf, sprengten die verschlossene Thüre und batten das Glück, wenigstens das jüngste Kind noch unversehrt dem schreck— lichen Tode zu entreißen. Rauch und Flamme machten jeden weiteren Rettungsversuch zur Unmoͤglichkeit. Als nunmehr die Feuerwehr erschien, und der Brand gelöscht war, sand man in einem Zimmer in vollständig verkohl⸗ tem Zustand die Leiche des vermißten etwa 3 jährigen Kindes. Der herzzerreißende Jammer der nach Hause geeilten unglücklichen Eltern war unbeschreiblich und wird dieses traurige Ereigniß nie aus dem Gedächtniß der Anwesenden schwinden. b Bremen. Für die zweite deutsche Nordpol-⸗Expedltion sind in Folge des Gesuchs des hiesigen Comite's an die Magistrate deusscher Städte um Beiträge von ben Magistraten von Stralsund, Magdeburg, Königsberg, Halle, Mainz, Altona, Rostock, Braunschweig, Schleswig, Stuttgart, Regensburg, Heidelberg und Gießen Beiträge zum Gesammibelauf von 1300 Thlrn. eingegangen. London. Die vor bem Polizeigerichte geführten Voruntersuchungen gegen Park und Boulton, die beiden jungen Leute, welche sich seit Jahren in Frauenkleidern an öffentlichen Orten umhergetrieben haben, nehmen einen immer ernsteren Charakler an, und( ist keinem Zweifel unterworfen, daß die ursprüngliche Anklage wegen Vaga— bundirens eine Umgestaltung erhalten wird, die sie zu einer Criminalprocedur führen muß. Dank und Bitte! Es sind uns bis heute zu einer Verloo⸗ sung zum Besten des Baues einer ka- tholischen Kirche zu Friedberg an 300 recht geeignete Gegenstände gütigst zugesendet worden. Wir sagen dafür allen Wohlthätern in unserer Stadt, sowie außerhalb, besonders in Bad Nauheim, unsern herzlichsten Dank. Ueberzeugt jedoch, daß noch viele Bewohner Fried bergs, denen bis jetzt unsere Verloosung nicht bekannt geworden ist, auch gerne eine Gabe zu einem so edlen Zwecke spenden, erneuern wir hier unsere Bitte, uns mit zur Verloosung geeig“ neten Geschenken zu beehren. Großherzogliches Kreisamt Friedberg hat am 5. April 1870 die Erlaubniß zur Verloosung ertheilt. Loose à 15 kr. sind bei den weltlichen Mit⸗ gliedern des katholischen Kirchenvorstandes, den Herren: Jacob Burck, Jacob Morschel, Postmeister Brentano und Martin Mondigler I., sowie im katholischen Pfarrhause dahier, woselbst auch die zur Ausloosung bestimmten Gegenstände eingesehen werden können, zu haben. Der Tag der Ver⸗ loosung, die unter polizeilicher Aufsicht stattfindet, wird in diesem Blatte angezeigt werden. Friedberg, am 20. Mai 1870. Für den Kirchenvorstand: Gabel, Pfarrer. Discretion in der Oeffentlichkeit. Häufig ist man in der Lage irgend ein Offert, Gesuch ober sonslige Willensmeinung zu veröffentlichen, befürchtet jedoch aus sehr nahe liegenden Gründen eine Verletzung der Disctetion. Die wohlbekannte Firma„ 6 f Mosse“(Frankfurt a. M., München, Nürnberg, Wien, Berlin, Hamburg) hat sich den ehrenwerthen Ruf erworben, alle ihr zugehenden derartigen anonymen Ankündigungen mit streugster Geheimhaltung der Namen der Auftrag- geber in jede gewünschte Zeitung einzurücken und die hierguf eingehenden Briesschaften uneröffnet und ohne Provisionsanrechnung dem anonymen Inserenten unge— säumt zu übermitteln. Welches Vertrauen bereits obiges Institut im Publikum genießt, documentiren hinlänglich die Inseratenspalten der Zeitungen, welche täglich eine Menge von Annoncen ent⸗ dolten, worin obige Firma zur Entgegennahme von Offerten autorisirt wird.. Aufforderung. 1458 Alle Diejenigen, welche noch Ansprüche an den verfforbenen Heinrich Otte von Wisselsheim haben, wollen dleselben binnen 14 Tagen bei dem Unterzeich⸗ neten anmelden, als sonß keine Rücksicht darauf ge⸗ nommen werden kann. Wisselsheim den 26. Mai 1870. Ludwig Pyilippi⸗ Holzversteigerung in den Domanialwaldungen der Oberförsterei Eichels dorf. 1380 Montag den 30. d. M. werden in den Districten Rainröder Reiperts, Wolfslauf, Schellnhecke, Schenkenwald und Schockenwiesenhang nachstehende Polz⸗ sortimente versteigert: A. Brennholz. Scheitholz Prügelbolz. Stockholz. Reis holz. S Holzart. ge ck e An- Buchen 689 ½ I. Cl. 43 33½ 48 7 Mien— 1 Aspen c.——— 28 B. Bau⸗, Werk⸗ und Nutzholz. 2 Lärchenstämme von 5½½— 6½½“ Durchmesser und 55—60/ Länge mit 33 Cubiksuß, 3 Buchenstämme von 22— 25“ Durchmesser und 3-35 Länge mit 240 Cubiksuß. Anfang der Versteigerung Morgens präcis 8 Uhr, Zusammenkunft im Oisirlet Reiperis bei den Relperts⸗ wlesen. „Das in den Districten Schellnhecke und Schenken⸗ wald zerstreut fitzende Holz wollen dle Steigliebhaber sich vorher von Groß herzoglichem Forstwart Rodemich in Ralnrod vorzeigen lassen. Sämmiliches Holz ist durch neu gebaute Wege gut auf die Niddaer Staatsstraße abzufahren. Eschelsdorf am 10. Mai 1870. Großherzogliche Oberförstetei Elchelsdorf Se re.. Güter ⸗Versteigerung. 1443 Freiiag den 27. d. M., Vormittags 10 Uhr, soll in hiesigem Rathhause das zur Debitmasse der Firma Georg Wagner's Wittwe bahier gehörende Grund⸗ stück in Fauerbacher Gemarkung: 31 Klafter Acker an der Schlockergasse, nochmals öffentlich meifibietend versteigert und dem Letzt⸗ bietenden bei annehmbarem Gebot die Genehmigung als⸗ bald ertheilt werden. Friebberg den 23. Mai 1870. a Großherzogliches Ortsgericht Friebberg Fo uc ar. Güter ⸗Versteigerung. 1444 Freitag den 27. Mai d. J., Vormsitags 11 Uhr, soll im hlesigen Ralhhause das zur curatorischen Verwaltung des Christian Müller dahier geyörende Grundstück in Friebberger Gemerkung: 309 Klafter Grasgarten im Rosenthal, nochmals öffentlich meistbietend versteigert werden. Friedberg ben 23. Mai 1870. In Auftrag Großherzoglichen Landgerichts Friedberg Großherzogliches Ortsgericht Friedberg Fo ucar. Holz ⸗Versteigerung. 1454 Dienstag den 31. l. M. werden im hiesigen Gemeindewald, Disiriet Heide, Vormittags um 9 Uhr anfangend, folgende Holzsortlmente verstelgert: 1 1 Stecken Birken⸗Prügelholz, 5 Neue Kräme 8 nächst dem Römerberg. Beispiell in schwerer Seide, seidne, Alpaca⸗ und Janella⸗Regenschirme N 50% unter dem Fabrikpreise Schirme! Schirme! Schirme! 1421 Gefütterte und ungefütterte Sonnenschirme in schwerer Seide und Atlas, Emtousens gute Alpaca⸗ und Janella⸗Sonnenschirme mit und ohne Futter, Alpaca⸗ u. Janella- Entouseas mit und ohne Futter, Bal'ns de Mer für Perren und Damen, n bester Quallität und mit den schönsten Stöcken werden zu festen Preisen, en gros& en detail verkauft in der Schirmfabrik 8 Neue Kräme 3 in Frankfurt a. M 3 Neue Kräme 3 nächst dem Römerberg. os billig. mit den elegant. gute Stöcken, die an jedem Schirm bezeichnet find, Holz ⸗Versteigerung. 1446 Montag den 30. d. M. werden im Schlag Nr X. des Domanialwaldes Burgwald öffentlich meistbietend versteigert: 11425 Wellen Eichen Durchforstungs⸗Relsholz, 5000 1 weichts 3* Weiter kommen noch zum Ausgebot: 525 Gebund Ginstern. Zusammenkunft Morgens präcis 8 Uhr am Forfl⸗ hause Winterstein. Ober Rosbach am 23. Mai 1870. Großberzogliche Oberförsteret Ober-Rosbach . E. d. St.: J oh e m, Forst-⸗Accessist. Holz ⸗Versteigerung. 1449 Dienstag den 31. Mai l. J., kommen im Ge⸗ meindewald Ockstadt in verschiedenen Distrieten nachver⸗ zeichnete Holzsortimente zur Versteigerung als: 2 Stecken Scheidholz, Buchen, en 5 Eichen Birken, 11„ Prügelholz, Buchen. 23 ½ 5 1 Birken Eichen, 547 07 67 Aspen, 5 1 Zichten, 9„ Stockholz, Buchen, 22„ 1 Birken Eichen, 6 N 67 Fichten, 700 Stück Wellen, Buchen. 415„„ Birken⸗Eichen, 3250„ 5*(Durchfor · flungs Reiser, 2693„„Fichten, 275 Gebund Ginstern, 7 Stamme Eichenholz, 11½“ Durchmesser 14 Länge, 4 Stämme Bliken, 8—11ʃ½“ Durchmesser 10-207 Länge, 431 Stück Nadelholzstangen, 2½ 6“ Dulch⸗ messer 10-30“ Länge, 200 Stück Nutzgärten(Bohnenstangen). Anfang der Versleigerung Morgens 8¼ Uhr. Zu⸗ sammenkunft im Schlag Nr. XVII am Ausgang des Vlehtriebs. Bemerkt wird, daß gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft das Holz bis zum 2. November l. J. ver borgt wird. Ockftadt den 24. Mai 1870. Großherzogliche Bürgermeisterel Ockstadt Grön linger. Bekanntmachung. 1450 Freitag den 27. Mai d. J., Vormittags 11 Uhr, wird die dies jäbrige Gras und Klee Nußung um 2 17 K Aspen⸗„ den Burgberg in verschiedenen Abtheilungen öffentlich 3) 350 Stück Buchen⸗Wellen, an den Meiflbletenden versteigert. 4) 800„ Elchen⸗„ Anfang am dicken Thurm. 5) 400„ Aspen⸗ örled berg den 24. Mat 1870. 6) 3275„ Nadel⸗„ Großherzogliches Rentamt Friedberg 7) 630. Fichlenstangen, zu Lelterbäumen und g nden. Hopfenstangen geeignet, 263 Cubikfuß, ar FN 8) 4000„ Ginstern⸗Wellen. Fauerbach v. d. P. den 23. Mai 1870. Corstten& Crtinolints Großherzogliche e Fauerbach v. d. p. 1b p e. 498 biuiga bei K. Friedrich neben der Pot. Versteigerungs⸗ Anzeige. 1451 Dienstag den 31. Mat und Mittwoch den 1. Juni, Morgens 8 Üht anfangend, sollen in der Behansung der Löb Ehrmann Wittwe dahter, sämmtliche Spe⸗ cereiwaaren, als: Kaffet, Zucker, Gewürze, Reis, Gerste, Grünekern, Nudeln, gesch. Hafer, Erbsen, Linsen, Seife, Lichter, Tabak, Cigarren, versch. Farben, Leder, Schuh ⸗ nägel, Drahtstisten, Pflugscharren, Sensen, Ketten, Sirtegel u. s. w., circa 50 Ohm Aepfelwein, faßweise, Wein in Fäßchen und Flaschen, Oel, Branntwein, leere Fässer, Hausmobilien: Tische, Canape, Spiegel, Com⸗ mode, vollfländige Betten, Leinen, Haus- und Küchen⸗ geräthschaften öffentlich gegen gleich baare Zahlung und sofortiger Empfangnahme verfteigert werden. Altensfadt den 23. Mal 1870. Großherzogliches Ortsgericht Altenstadt Kreuder. Bäcker ⸗Gesellen 1437 werden mit einem Wochenlohn von fl. 3. bi fl. 6.— nebst freier Statlon sofort gesucht. Frank⸗ furt a. M., Meldebüreau, Graubengasse 16. 0 1 2 Ein Logis, 1441 welches sogleich bezogen werden kann, tst zu vermielhen. Näheres zu erfragen unter Angabe der Nummer dieser Anzeige bei der Exped. d. Bl. Nachricht Ohrenkranke, Wohnungsveränderung betr. nach Fraukfurt a. M. verlegt. Sprechflunden: Täglich Morgens 8—11 Uhr, Nach⸗ mittags 3J—4 Ubr. Elinit für unbemlttelte Ohrenkranke Nachmittags 4—5 Uhr. Dr. med. Oskar Wolf. Ohrenarzt, Theaterplatz 10. (Nützlich für die, welche Singvögel halten:) Unterricht für Liebhaber der Kanarienvögel, und außer der Hecke am zweckmäßigsten behandelt werden müssen. Nebst Auweisung Nachtigallen, Stieglitze, Hänflinge, Zeisige, Dompfaffen, Amseln und Staare zu fangen, zu zaͤhmen und zu unter⸗ richten. 6. verb. Aufl. 10 Sgr. Dieses nützliche Buch enthalt nicht nur, wie 1) Siug⸗ vögel zu füttern, sondern auch 2) zu ziehen zu unterrichten und auszustopfen find. Vorräthig bel Biudernagel 8 Schimpff in zrtedberg. 1318 Ich habe nunmehr meinen Wohnsitz von Hanau 9 1459 wle dieselben zum Nutzen und Vergnügen in a0 21. Pbilippi. — eue Krãme 3 den Ninerberg. useas u der gute elegan; Daemtt. Stoͤden 1 Stttn werden N bezeichnet find, 4. N. neigte zeige. ech den l. Jun, u der Bepaxsung MGwmllicht Spe int Ati Jerit, , Linsen, Seit, den krdtt, Schi Stoltz, Kulte inlsen saßwest Strnteein,. , Segel Com- 2 Kuchen⸗ ö bart Jatlung en warden . Aten 4 a 16 vom 1. Fahrplan der Oberhessischen Eisenbahnen Ful daer⸗Linie. Juni 1870 an gültig. Gelnhausener⸗Linie. Gemischte Züge Gemischte Züge Gemischte Züge Gemischte Züge mit Personen⸗ mit Personen- mit Personen-⸗ mit Personen⸗ beförderung beförderung beförderung beförderung 1., 2. u. g. Classe. 1., 2. u. 3. Classe. 1., 2. u. 3. Classe 1., 2. u. 3. Classe. II. IV. VI. beh. VII. X. III. MI. II. II. Gießen ab, Sr 1 Grünberg ab 50 10 6 6 8 Gießen ab 80 1 8 Hungen abs 5˙ 275 Groß⸗Buseck ,, 9 1 84[Reiskirchen„ 600 10˙0 6“, Garbenteich„ 94 15,[8A Langsdorf„ 5 126 Nuisküchen„ 0% 4% Sen Gtez⸗Buseck„ 6 100§Lich„0% 2% 8s sich„6. 12 65 Grünberg an 95% 2˙⁰ 83% Gießen an 600 2 5 705 Langsdorf„ 9 2 8 Garbenteich„ 6 2 65 . K 10 uf Hungen an 98 25818 Gießen an 6 10 7% 1456 Der Verwaltungsrath. 1279 Wir erlauben uns dem geehrten Publikum in Bad⸗Nauheim und Umgegend anzuzeigen, daß wir unter der Firma E. Fögen& Comp ein Lager in Achat⸗, Bijouterie- und Elfe nbeinwaaren, sowie ein Atelier für Gravierarbeiten in Stein-Muscheln und Elfenbein ꝛc. ꝛc. errichtet haben. Gleichzeitig machen wir darauf aufmerksam, daß alle in diesem Fache vorkommenden Reparaturen bestens besorgt werden. Unter reeller Bedienung bitten um gefällige Beachtung C. Fögen 8 Comp., Fürstenstraße 375 und Parkstraße vis-àA-vis dem Hotel Bellevue, Bad Nauheim. Rationelle Anweisung 14⁴ Der geeignetste und passendste Boden hierzu ist guter kräftiger Mittel- und Bruchboden, überhaupt solcher Boden, auf den man guten Roggen, Grünfutter, Früh⸗ kartoffeln, Gerste und Lein mit Sicherheit anbauen kann. Strenger Lehm und fester Thonboden sagt den Rüben nicht zu, da in solchem Boden die Knollenbildung schlecht von statten geht. Nachdem nun zum Anbau dieser Rüben ein passendes Stück Feld bestimmt ist, wird dasselbe mitteltief durchgepflügt, mit der Egge glatt geeggt und dann der Saamen ganz dünn breiiwürfig gesäet; dies erreicht man dadurch, daß man unter 1 Pfund Saamen ungefähr 4 Metzen frischen Sand(nicht Flugsand) gut durcheinander mischt und hiermit 2 Magd. Morgen besäet. Da der Thau sehr wohl⸗ thätig auf den Saamen einwirkt, so ist es am besten, wenn man denselben nach Sonnenuntergang des Abends aussäet und des Morgens früh vor Sonnenaufgang die Saat leicht, ungefähr ½ bis 3¾ Zoll tief unteregget, was vermittelst einer leichten Egge, Nechen oder eines Dornbüschels geschehen kann. d g Sobald der Saamen aufgegangen ist, was eben nach dieser Methode nicht lange dauert, so beobachte man die Rüben, ob dieselben auch zu dicht stehen und gehe, wenn das der Fall ist, sogleich mit dem Verdünnen vor, so daß alle Quadratsuß eine Pflanze stehen bleibt, denn ein dichtes Stehen taugt nichts, und kann es leicht kommen, statt daß sich Knollen bilden, die Pflanze hoch schießt und zu dem Glauben führt, man habe nicht engl. Futterrübsaamen, sondern Raps ausgesäet. 3 In 14 Wochen sind die Rüben vollftändig ausgewachsen, und werden die erst⸗ gebaueten bis zum Anfang des Winters verfüttert, dagegen die zuletzt gebauten zum Winterbedarf aufbewahrt, da dieselben bis zum hohen Frühjahr ihre Nahrhaftigkeit und Dauerhastigkeit behalten. zum Anbau der neuerprobten Englischen Riesen-Futter-Rübe. Bei strenger Beobachtung vorstebender Anweisung sind diese Rüben, die schönsten und ertragreichsten von allen jetzt bekannten Futterrüben, werden 1 bis 3 Fuß im Umfange groß, und 5, ja 10 bis 13 Pfd. schwer, ohne Bearbeitung, denn sie ver⸗ langen weder das Hacken noch das Häufen, da nur die Wurzeln in der Erde wachsen, die Rübe aber wie ein Kohlkopf über der Erde steht. Das Fleisch dieser Rüben ist dunkelgelb, die Schaale kirschbraun, mit großen saftreichen Blättern. Vorzüglich kann man dann die Rüben noch anbauen, wenn man die ersten Vorfrüchte herunter ge⸗ nommen hat, z. B. nach Grünfutter, Frühlingskartoffeln, Raps, Lein und Roggen. Geschieht die Aussaat in Roggenstoppel und bis August, so kann man mit Bestimmi⸗ heit einen großen Ertrag erwarten und mehrere hundert Wispel anbauen. Auch wird der Versuch lehren, daß dieser Rübenbau zehnmal besser ist, als der Runkel- und Wasserrüben-Anbau, da nach der Rübenfülterung Milch und Butter einen feinen Geschmack erhalten, was bei Wasserrüben niemals der Fall ist, und der Runkelanbau viel Arbeitslohn kostet; auch als Mastfütterung nimmt diese Rübe die erste Stelle ein. Das Pfund Saamen von der großen Sorte kostet 4 Florin und werden damit wie oben angedeutet 2 Morgen besäet. Der Ertrag ist pro Morgen circa 230— 260 Scheffel. Preis für die Mittelsorte 2 Florin pro Pfund. Unter ¼ Pfund wird nicht verkauft. Um guten Erfolg der Aussaat zu sichern, liefere ich den Saamen nur bis 1. August. Frankirte Aufträge werden mit umgehender Post expedirt. und wo der Betrag nicht beigefügt, wird solcher per Post⸗ vorschuß entnommen. Ferdinand Bieck in Schwedt a. d. Oder. „ Den An-& Verkauf von Staatspapieten besorgt gegen Provision düge F. Hirschhorn in Friedberg von An- und Verhauf Staatspapieren, Coupons etc, besorgt billigst J. A. Nauheim in Friedberg. Frankfurter Börse. (Nach dem Syndicats-Coursblatt.) 24. Mai 1870. Staatspapiere. Vollbz. Aetien, Priorit.& Obligat. 17 0 1 1 2 17% Obligat. à 105 92½ P. ½ G 3% Frankfurter Bank à fl. 500[129 F. 128 G. Preussen 404 50*. J G. 2225 8 70⁰— 577 1 14 40% Darterctter Bank 1 H. 290 500 8 52 5 1 7i⁰/ f./ G Or. Hessen 4% Obligationen 92½ P. 30% Oesterr. Nat.-Bank-Actien 90 b. 2 3% 12 13 7 70 1570 5 3½0% do. 87¼ P. ½ 6. 50% Oesterr. Cred.-A. Oest. W.% 263 64 63½½ b. Nassau 4½% Obligationen 92½ P. 92 C. Oesterreich 50% Einh. Staatsch. i. S. 529% E. 73 G. 1½0% Bayer. Ostbahn 5 98 9 1 * 4ů⁰ 0 do. 84/ E. 83¼8 G.* 5%⁰** 1. P. 49 76 P. 7h G. 4 72 9 Hess. Ludw.-Pr. 1 8 8 7 100„ G. Kurhessen] 4% Obligat. à 105 83% P. 0 Denn 10 49⅜ 0. 50% Elisab.-B. Pr.-Obl. 1. Em. 90 7102 b. u. G. Bayern 50% Obligationen 101¼ P. Russland 5% Obl. i. L. à f 1284 ½ b. u. 6. 50% Elissb.-B. Pr.-Obl. 2. Em. 475 7 8. 5 4½% 1½ jähr. 93½ b. u. G. Finnland 4½% O. i. R. à 105 84 b. u. G. 60% Oest. süd. Lom. E.-B. i. fr. 74 101% G. 40% do. 863 b. u. G. Schweden 4½% Obl. Thlr. à 105 88/8 P./ G. 30% Oest. Süd. St. Lomb. E.-B. Pr. 805 b. Sachsen 50% Obligat. à 105 102% b. u. 8. 8 4½% Ob!. i. L. à fl. 12087 ½ G. 3% Oesterr. St.-Eis. Fr.-Obl. 7 59% b. u. d. Würtemb. 4½% Obligationen 91½ ½ b. N.-Amer. 60% Bonds 18821 v. 62 95½ 5/8 b. 3% Liv. Pr.-Obl. Lit. C., D.&%% 2,. 1 4% 50 85 p.% G. 5 60% Bonds 18851 v. 65 94% 95 b. 50% Tose. Centr. E.-B. Pr.-Obl.„51 ¼ P. 0— 01 5 Amsterdam k. 8. 100%, Q½ b. 8 Preuss. Kassensch. fl. 145—/ 4. 112 do 387% 0 8 Augsburg.S. 995% 0“ 4 Preuss. Friedrichsd' or„ 9 58—59 2 4% Bad. P.-L. Thlr. 100 104½ 105 b. 8 Berlin Thlr. k. 8. 105 ½ 105 b. 2 teles„ 9 45—47 2 Badische 35 fl.-Loose 60 b. u. G. 3 Bremen Thlr. k. 8. 97½ B.— 4 Doppelte„ 9 46—48 er. Hess. 50 fl. Loose 173½ P. 8 Cöln Thlr. k. S. 105% B.— Holl. f. 10 Stücke„ 95458 4 g. 4 45% etw. b. 7 Hamburg M. B. k. S. 88¼ G. Dueaten„ 5 36—38 — n f. 250 J. 1839 576 9 7 Leipzig Thlr. k. 8. 104 G. 5* 1 41 mara 1 2 927739 —„ 4% 250 v. 1854 s⅝ 72/8 P. 8 London Lst. k. 8. 119½ G. m 30%— 20 Fraues-Stüeke 57 28½—29½ 2 50% 500 v. 1860%% 79 P.— München fl. k. 8. 99 G.— Engl. Sovereigns„ 11 55—59 2 100 4 v 1861 h. W. 114% FE. 5 Paris Fr. 200 k. 8. 95 B. D Russ. Imperlales„ 9 46—48 2 1 100 Pr. L. v. 1858 154½ G. 3 Wien ö. W. k. 8.“95 71 8. b. 1 5 Franes Thaler 3 4 Sckwed. Thlr. 10-L. 12½ P. 2 Bankdisconto 3½0% G. 0 Dollars in Gold 1 28—29 34 S. Lindheimer Söbne A- und Verkauf aller Werthpaplere unter Zusicherung reeller Bedie nuss. in Prenkfart a. M. Zeil 29. Auskunst Über Verleosungen, Coupons Zahlungen u. 3. v. wird gerne ertheilt. Schwalheimer Brunnen. 1442 Am Himmelfahrtstage Concert des Musik Corps des I. Jäger Bataillons. Anfang 4 Uhr. Entree à Persoen 6 kr. 5 Zu zahlreichem Besuche lade ergebenst ein mit dem Bemerken, daß in wirthschaftlicher Beziehung bestens gesorgt ist. Georg Bailly. Gewerbe⸗Ausstellung in Gießen im September 1870. 1452 Mit Bezugnahme auf unsere Bekanntmachung vom 12. März d. J. ersuchen wir alle Herren Industrielle und Gewerbtreibende der Provinz, welche beabsichtigen, die oben genannte Ausstellung zu beschicken, denen aber aus Versehen Programm und Anmeldeformular nicht zugekommen sein sollten, diese bei uns oder dem Vorstande des nächsten Localgewerbvereins in Empfang zu nehmen. Wir bitten, die Anmeldungen ausgefüllt bis spätestens 1. Juli d. J. an uns zurückzusenden, doch ist bei den schon jetzt erfolgten zahlreichen Anmeldungen wünschens⸗ werth, nicht den letzten Termin abzuwarten, damit den Wünschen der Herren Aussteller in Beziehung auf den Raum möglichst Rechnung getragen werden kann. Gießen den 12. Mai 1870. 5 Die Ausstellungscommission des Localgewerbvereins. Mädchen⸗Institut zu Friedberg. 1417 Unsere diesjährige Prüfung wird Freitag den 27. Mai, Morgens von 729- 12 und Nachmittags von 2— 5, sowie Samstag den 28. Mai, Vormittags von 9 12 ͤ Uhr, im Realschulgebäude abgehalten. Am Samstag Nachmittag findet, um 2 Uhr anfangend, ein Schulactus im Casinosaal statt. Zu diesen Schulfestlichkeiten werden die betr. Eltern und Vormünder, sowie alle Freunde unsrer Anstalt hiermit ergebenst eingeladen. Das neue Schuljahr beginnt Montag den 20 Juni, Morgens 7 Uhr. Der Unterricht wird ertheilt durch die Herren Musterschullehrer Störger, Reallehrer Klein, Pfarrer Meyer, Seminarlehrer Soldan, Musterschullehrer Weinel, eine Französin, Fr. Keller, Frl. Zinßer, Fr. Zinßer und den Unterzeichneten. Ein reichhaltiges physikalisch- chemisches Cabinet, sowie eine Bibliothek ausgewählter Jugendschriften steht dem Unterricht erläuternd und ergänzend zur Seite. Seit Pfingsten 69 bestehen 4 Elementarabtheilungen, und werden daher auch Mädchen von 6, 7, 8 und 9 Jahren aufgenommen. Mehrere hiesige Familien nehmen 200— 250 fl. in Kost und Logis. Anmeldungen nimmt jederzeit entgegen — Schülerinnen Ziußer. trohhüte, 1240 besonders eine schöne Auswahl in Herren- und Knabenhüten, empfiehlt zu sehr auswärtige gegen Honorar von billigen Preisen K. Friedrich, neben der Post in Friedberg. 16 großer 16 großer Hirschgraben. Füt Fl i 9 l 0 l. 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Vor sieden Jahren von einer Lungenentzündung helmgesucht entschloß ich mich zum Gebrauch Ihrer Brufl⸗Malz⸗ Bonbons und ssi meine Brust jetzt nicht nur vollständig fret, fondern auch mein durch die fortwährenden Pustenansälle gestörter Schlaf ist nun andauernd ruhig und kräftigend. M. Goldmann, Schulhof 6. Die Johann Poff'schen Brust⸗Malz⸗Bonbons find in Beuteln von blauem Papier à 4 und 8 Sgr. zu haben in 966 Des Hoflieferanten Johann Hoff's Filiale in Köln. Niederlagen bei Jos. Hoffmann in Friedberg und Dr. Bad Nauheim. Epileptische Krämpfe(Fallsucht) heilt brieflich der Specialarzt für Epelepsie Doctor O. HKilliseh in Berlin, 6 jetzt: Louisenstraße 45.— Berelts über Hundert geheilt. W. Uloth in Consimationages chenken empfehlen wir unsere große Auswahl von elegant gebundenen Gesangbüchern zu allen Preisen. Bindernagel& Schimpff. Weiße leinene Caschentüchet, mit und ohne Namen, 270 Krausen, Kragen, Manschetten, Herrenkragen, sowie Vorhemden und Hosenträger bei b K. 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Mai. Waizen 12 fl. 50 kr.; Korn 9 fl. 9 kr. Gerste— fl.— kr.; Hafer 6 fl. 3 kr.; Kartoffeln 4 fl. 15 kr.; Roggenstroh per 100 Gebund 20— 21 fl. Israclitischer Gottesdienst in Friedberg. Beginn: Freitag Abends 7½¼ Uhr. Samslag Morgens 8 Uhr. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpf. Waizen 12 fl. 45 kr. licht in d Bel Eig. pfl