linischer 7 keit und huftn, Aretdeker denblatt, tattigtr Abonnt nüt si zu „ 100 Gedund Dp—— 1 Feitdberg gen der Alliance israslite in Paris, welchen der Samstag den 26. März. N 37. Oherhessischer Anzeiger. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblalt. Erscheint jeden Dienssag, Donnerstag und Samstag. E Auf den wöchentlich dreimal erscheinenden„Oberhessischen Anzeiger“ 38 kr., mit Bestellgeld für 47 kr. abonniren. kann man für das zweite Quartal l. J. bei allen Poststellen für Bei der Verlags⸗ Expedition kostet das Blatt für das zweite Quartal 30 kr. Amtlicher Theil. Betreffend: Das Bundesgesetzblatt des Norddeutschen Bundes. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. .. M., zu Nr. M. d. J. 2777 einstweilen davon 1. Januar 1870 an den Gemeinden der zum Norddeutschen Bunde gehörigen Gebietstheile des Großherzogthums auf Staatskosten geliefert werden, ein nochmaliger Abdruck der Bundes Wir setzen Sie in Auftrag Gr. Ministeriums des Innern vom 16. in Kenntniß, daß vom nachgeliefert werden. das Bundesgesetzblatt gesetze im Regierungsblatt für die Regel dagegen unterbleiben wird. Betreffend: Die Erhebung der Jahresbeiträge zur Schullehrerwiltwencasse, insbesondere die Aufrechnung und Qutttirung derselben. Friedberg den 24. März 1870. Auch die bisher erschienenen Bundesgesetzblätter sollen denjenigen Gemeinden, welche bisher nicht abonnirt hatten, auf Staatskosten Diejenigen Gemeinden dagegen, welche das Bundesgesetzblatt schon bisher aus Gemeindemitteln gehalten haben, werden entsprechend entschädigt werden. Ter a p p. Friedberg den 24. März 1870. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Diejenigen von Ihnen, werden hieran erinnert. welche unsrer Auflage vom 28. v. M. Oberhessischer Anzeiger Nr. 27 noch nicht entsprochen haben, Trapp. Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. Peter Dauiel Mulch von Friedberg wurde zum Polizeidiener der Kreisstadt Friedberg ernannt und verpflichtet. B 2 Pala n n ma ch 1 Betreffend: Die Mathilden⸗Stistung für Oberhessen, insbesondere Verwendung der Mittel für das Jahr 1870. Die am 14. l. M. Summe von 300 fl. zu verwenden. stattgehabte Generalversammlung Mathildenstiftung für Oberhessen hat beschlossen, für Kleinkinder. schulen der Provinz, insbesondere zum Besten der Lehrerinnen, die Indem man dies zur öffentlichen Kenntniß bringt, fordert man die Vorstände solcher Anstalten, welche bei der Vertheilung berücksichtigt zu werden wünschen, auf, ihre An— der ng. meldung, in welcher über Ausdehnung, Mittel und Bedürfnisse der Anstalt ausfuhrliche Auskunft zu ertheilen wäre, bis zum 20. August J. J. hierher gelangen zu lassen. Gießen deu 17. März 1870. Der Vorstand der Mathilden-Stiftung fr die Provinz Oberhessen. Goldmann. Hessen. Friedberg. Der Commandeur unserer Division, Prinz Ludwig von Hessen, sowie General v. Wittich waren am 24. d. dahier anwesend zur Vorstellung und Inspicirung der abexercirten Rekruten des hiesigen Jäger- 1 Preußen. Berlin. Ein Transport rus⸗ sischer Juden aus dem westrussischen Hungerlande sraf am Dienstag in Berlin ein. Die Bemühun⸗ diesige Brüderverein zu Hülfe gekommen ist, hatten die Auswanderung der Unglücklichen aus Rußland befördert, um ihre Uebersiedelung nach Amerika zu veranlassen, wo für sie eine Gelegenheit ver— mittelt werden soll, sich ihren Nahrungserwerb zu berschaffen. Der Transport bestand aus cirta 150 bis 180 Köpfen. — die Interpellation der hessischen Abgeord- neten v. Rabenau, Graf Solms, Buff und Ge— gossen über die Besteuerung des Bieres in Hessen purde im Reichstage durch Finanzminister von Camphausen dahin beantwortet, daß eine Aen- derung dieser Bisteuerung nicht bevorstehe. Der Abg. v. Rabenau kündigte hierauf einen beson⸗ deren Antrag an wegen Gleichstellung der Bier— hesteuerung in Hessen und dem übrigen Theile tes Nordbundes. . Im Reichstage besprach der Abg. Blum ufo Neue den Artikel der„Darmst. Zig.“ über bie baperischen Kammer verhant lungen; er erklärt, lerselbe sel anscheinend bundesseindlich, und hält die Behauptung aufrecht, die„Darmst. Ztg.“ sei ein ofsieielles Regierungsorgan. Der hessische Bundeecommissär Hofmann bestritt entschteden ein Einverständniß der„Darmst. Ztg.“ mit den bun⸗ desfeindlichen Aeußerungen in der bapyerischen Kammer. Die definitive Beschlußnahme über das Banknotengesetz wurde ausgesetzt, nachdem der Antrag Sybel's angenommen worden war, welcher die Emission der Banknoten hindert. Graf Bis- marck stimmt dem ausgesprochenen Tadel gegen die reußische Regierung bei. Würtemberg. Stuttgart. Es gilt für sicher, daß der Kriegsminister Wagner zurück- tritt. Derselbe weigert sich dem geringsten Abstrich am Kriegsbudget zuzustimmen. Auch der Rücktritt des Generalstabschef v. Suckow wird als wahr— scheinlich bezeichnet.— In der Abgeordnetenkammer beantwortete der Minister des Aeußeren Freiherr v. Varnbüler die Interpellation des Abg. Schott dahin: der preußische Gesandte habe ihm im April 1867 ein vertrauliches Rundschreiben der preuß. Regierung vorgelesen, welches die Anfrage enthielt, ob Würtemberg mit Preußen die Ver antwortlichkeit für den Schutz Luxemburgs thelle. Er habe darauf erwidert, die würtembergische Regierung werde die Verpflichtungen des Allianz vertrages in loyaler Weise erfüllen. Die preuß. Regierung habe sich damit befriedigt erklärt.— Würtemberg werde auch ferner am Allianzvertrag festhalten. Schließlich sagte der Minister noch: Gegenüber den Mißdeutungen, welche meine Worte vielleicht gefunden, und gegenüber den ungescheut hervortretenden Umtrieben gegen den Rechts bestand eines von der Staatsregierung abgeschlossenen und von den Ständen genehmigten Staatsvertrages erkläre ich, daß, so lange ich diese Stelle ein- nehme, ich an diesem Vertrag nicht rütteln lassen und nicht zustimmen werde, daß Würtemberg sich der loyalen Erfüllung seiner Verbindlichkeit entziehe, mit dem übrigen deutschen Heeren einzutreten, wenn es sich um die Vertheidigung deutschen Gebiets handelt.— Eine Entscheidung über die Minister⸗ krisis ist vor dem Tage, wo die Debatte über den Schottschen Antrag, betr. die Verringerung der Militärlasten, stattfinden wird, kaum zu erwarten. In parlamentarischen Kreisen hält man dafür, daß einzelne Minister geneigt sind, einen Abstrich von 3 500,000 fl. im Kriegsbudget zu bewilligen; dagegen sind alle Minister darin einig, eine Aen- derung der Heertsverfassung nicht zu gestatten. Falls der Schott'sche Antrag, wie ziemlich sicher vorauszusehen ist, angenommen wird, halt man deßhalb die Auflösung der Kammer für wahr⸗ scheinlich. — Der Minister des Innern, des Cultus und des Krieges, von Geßler, von Golther und von Wagner, sind auf ihr Ansuchen ihrer Minister⸗ posten enthoben worden und haben das Großkreuz der würtembergischen Krone erhalten. Zum Kriegs minister ist der Generalquartiermeister v. Suckow, zum Minister des Innern der Staats rath Scheurlen ernannt; das Cultusministerlum wird interimistisch durch einen Ministerrath versehen.— Der Land⸗ tag ist vertagt, nachdem der König den Ministern den Befehl ertheilt hat, den Haupksinanzetat be⸗ hufs etwaiger Ersparnisse, namentlich im Kriegs⸗ departement, einer erneuten Prüfung zu unterwerfen. Oesterreich. Wien. In der Reichsraths⸗ sitzung wurde die Debatte über das Budget fort- gesetzt. Bei der Berathung des Etats des Landes⸗ vertheidigungs⸗Ministeriums beantragte Abg. Mayr⸗ hoffer, die Regierung aufzufordern, auf bedeutende Ersparnisse im Militärbudget sowie auf eine all⸗ gemeine europäische Entwaffnung hinzuwirken. Der Antrag fand Unterstützung. — Die Nachricht von dem Entlassungsgesuche des Ministers Giskra bestätigt sich. Der Grund dieses Schrittes liegt darin, daß Giskra im Ministerrath mit seinen Ansichten hinsichtlich der alsbaldigen Inangriffnahme der Wahlreformfrage überstimmt worden ist, und auch insofern von der Politik der anderen Minister sich getrennt hat, als er den Reichstag für hinlänglich competent zur Beschließung eines neuen Wahlgesetzes hält, der Ministerrath abe dies bezweifelt und den einzelnen Landtagen ihre Mitwirkung sichern will. Der Kaiser hat sich gleichfalls für das letztere entschieden. — Das Abgeordnetenhaus lehnte mit 64 gegen 53 Stimmen den Antrag des Abg. Mayr⸗ doffer auf den Erlaß einer Resolution, welche ausgiebigere Ersparungen im Militärbudget und die allgemeine europäische Entwaffnung verlangt, ab. Pest. Die zur Deak⸗Partei gehörigen Mit⸗ glieder des Oberhauses beschlossen, der Regierung ein Memorandum bezüglich der Reform des Ober— hauses zu unterbreiten, welches folgende Haupt- punkte umfaßt: 1) Diejenigen Magnaten, welche 3000 fl. Steuer zahlen, erhalten darin Sitz; 2) die Obergespane erhalten keinen Sitz; 3) die Regierung ernennt ein Dritttheil der Mitglieder. Schweiz. Trotz des sehr ungünstigen Win⸗ ters sind die Arbeiten an der Rigibahn soweit vorgerückt, daß Anfangs April mit dem Legen der Zahnstange und der Schienen begonnen werden kann. Man hofft bis Anfangs Mai die Strecke bis zum Schnurtobel(7000 Fuß von Vitznau), wo ein Tunnel und eine Brücke zu erbauen sind, mit der Locomotive zu befahren, um das Material zur Brücke hinauf zu transportiren. Die ganze Länge der Bahn beträgt 19,000 Fuß, das Maxi⸗ mum der Steigung 25 Prozent. Die ganze Strecke hofft man noch in dieser Saison befahren zu können. — Die Direktionen der schweizerischen Nord⸗ ostbahn und der Centralbahn haben sich zur Ueber⸗ nahme der Seitens Italiens und des norddeut⸗ schen Bundes aufgestellten Vertrags⸗Bestimmungen rücksichtlich des Baues der Gotthardt⸗Eisenbahn und des Betriebs derselben bereit erklärt. Frankreich. Paris. Das„Journal officiel“ veröffentlicht ein Schreiben des Kaisers au den Justizminister Ollivier. Dasselbe erklärt es für geboten, alle diejenigen Reformen einzu⸗ führen, welche die constitutionelle Regierungsform erfordert, damit dem ungezügelten Wunsche nach Veränderung ein Ziel gesteckt werde, welches ge— wisse Geister erfüllt und die öffentliche Meinung beunruhigt. Die Verfassung vom Jahre 1852 sollte in erster Linie die Ordnung sichern. Heute dagegen ist es nothwendig, alles Das, was in die Sphäre der Gesetzgebung gehört, wieder der Herrschaft des Gesetzes zu unterwerfen. Das Schreiben fordert das Ministerium auf, dem Kaiser ein Senatus⸗Consult vorzulegen, welches die gesetz⸗ gebende Gewalt zwischen zwei Kammern theilt und damit der Nation den Theil der constituiren⸗ 99 Gewalt zurückgibt, welchen sie bisher delegirt alte. — Privatmittheilungen aus Rom vom 23. d. melden: Die vom Papst selbst geschriebene Ant- wort auf die Note des Grafen Daru ist nach Paris abgegangen. Das Concil hat seine Sitzun⸗ gen wieder aufgenommen und disculirt das Schema über die ketzerische Philosophie. Das Resultat wird Ostermontag verkündigt werden. 2 Im gesetzgebenden Körper bekämpfte der Kriegsminister Leboeuf den Antrag des Deputirten Keratry, betreffend die Reccutirung, und erklärte, die Regierung werde die Garde mobile ganz ent⸗ schieden aufrecht erhalten. Die Herabsetzung des Contingents wird vom Kriegsminister für unzeitig erklärt. Der Antrag Keratry wurde verworfen. — Die Verhandlungen im Prozesse Peter Bonaparte wurden zu Tours am 21. März 11½ Uhr eröffnet; schon mehrere Stunden zuvor war der Sitzungssaal überfüllt. Während man zur Ausloosung der Geschwornen schreitet, wird der Angeklagte, welcher diesem Ael in dem Zimmer der Geschwornen beiwohnen soll, aus Versehen in den Audienzsaal eingeführt. Sein Erscheinen rust eine allgemeine Bewegung hervor. Frau Salmon, welche auf der Bank der Civilpartei Platz genommen hatte und zum ersten Male den Mörder ihres Sohnes sieht, bricht in Thränen aus. Der Prinz wird eiligst wieder hinausgeführt. Nachdem die Jury definitiv aus 36 Mitgliedern und 4 Ergänzungsgeschwornen gebildet worden, wird der Angeklagte wieder eingeführt und nimmt, einen Gendarmerie-Capitän an der Seite, den Gerichtshof grüßend, auf der Anklagebank Plabb. Der Präsident, Herr Glandaz, bält den Geschwor⸗ nen in einer eindringlichen Ansprache ihre beson⸗ deren Pflichten vor und legt die Stellung und die Aufgaben des Staatsgerichtshofs dar. Nach⸗ dem hierauf die Anklageschrift verlesen worden und der Präsident in vorschriftsmäßiger Weise gesagt hat:„Prinz Peter Bonaparte, Sie sind angeklagt, am 10. Januar an der Person des Yvan Salmon, genannt Victor Noir, eine frei⸗ willige Tödtung und an dei Person des Ulric de Fonvielle einen Tödtungsversuch begangen zu haben“, werden die Zeugen in der Zahl von 47 für die Anklage, 10 für die Vertheidigung und 20 für die Civilpartei aufgerufen. Aus diesem Anlaß beantragt der Advocat Laurier im Namen der letzteren die Vorführung des Zeugen Henri Rochefort. Der Präsident leistet diesem Antrage Folge und eröffnet, daß die Ueberführung des Zeugen Rochefort von Sainte-Pelagie nach dem Gefängniß von Tours angeordnet werden solle. Darauf schreitet man zu dem Verhör des An- geklagten. Der Prinz Peter Bonaparte erklärt seine bekannten Antecedentien. Er ist 1815 in Rom geboren und nahm 1848 in Frankreich seinen dauernden Aufenthalt; er ist im Jahre 1849, weil er einen Collegen von der gesetz— gebenden Versammlurg geohrfeigt hatte, zu 200 Francs Strase verurtheilt worden. Seit 1851 wohnte er theils in Corsica, theils in Auteuil. In dem„Avenir de la Corse“ veröffentlichte er einen Brief in Erwiderung eines Artikels des Herrn de la Rocca; in diesem Briefe verlangte er nach heftigen Ausfällen gegen seine politischen Gegner, daß man ihnen die Eingeweide ausreißen sollte und dergleichen Beschimpfungen mehr. Dar- aus entwickelte sich eine Polem k mit der„Re- vanche“, dann mit der„Marseillaise“, in Folge deren der Angeklagte eine Herausforderung an Rochefort und gleichzeitig der der„Revanche“ nahe stehende Herr Pascal Grousset eine Heraus⸗ forderung an den Angeklagten schickte.— Das Verhör gelangt dann zu dem Ereigniß vom 10. Januar.— Es folgt nun die bekannte Schilderung des Ereignisses von Seiten des Angeklagten, worauf der Präsident eine Reihe von Fragen an denselben richtet. Hierauf wird zum Zeugenverhör übergegangen. Der Polizeicommissär Roidot war unmittelbar nach der That beim Prinzen erschie⸗ nen und brachte denselben nach der Polizeipräfektur. Er wiederholt, was ihm der Prinz im ersten Augenblick erzählt hat. Spuren von einem Schlage hat er auf der Wange des Angeklagten nicht bemerkt; es sei um jene Zeit finster gewesen. Der Seeretär des Hrn. Roidot Hr. Lallemant hat den letzten Augenblick V. Noir's in der Phar- macie und der ersten Obduction des Leichnams beigewohnt. Dort begegnete er Pastal Grousset, und später Ulrie de Fonvielle, die ihm den Her⸗ gang erzählten; der Letztere behauptete, daß Victor Noir nur vorgetreten sei und daß der Prinz ihm eine Ohrfeige gegeben hätte, während er gleich- zeitig auf ihn schoß. Zeuge Ulric de Fonvielle wird aufgerufen.(Bewegung.) Indem der Zeuge vortritt, firirt er den Angeklagten, der seinen Blick ruhig aushält. Er erzählt den Hergang in der bekannten Weise.— Nachdem der Präsident einige Worte an diesen Zeugen gerichtet, erhebt ein Geschworener die Frage: Wie hat der Angeklagte Victor Noir geschlagen?— Zeuge: Mit der linken Hand, während er mit der rechten schoß. — Es folgt als Zeuge Hr. Pascal Grousset. Präsident: Wo wohnen Sie?— Zeuge(stolz): In Sainte ⸗Pelagie.(Heiterkeit.)— Präsident: Sind Sie mit dem Angeklagten verwandt?— Zeuge: Lätitia hatte so viele Liebhaber, daß ich nicht weiß, ob ich sein Verwandter bin.(Unruhe, Lachen und Murren.)— Präsident verweist dem Zeugen diese Ausfälle. Gleichwohl spricht derselbe im weiteren Verlauf seiner Aussage von Mouchards, be⸗ dient sich ähnlicher Schimpfwörter und fährt dann fort: „Als ich den Schreck der Leute sah, da sie dieses Ver⸗ brechen erfuhren, fühlte ich mehr als je, wie tief Frankreich durch ein achtzehnjähriges Kaiserreich gesunken ist.— Auf diese Worte erklärt der Ge⸗ neral- Procurator, er wolle keinen Strafantrag gegen den Zeugen stellen, weil derselbe bereits in Haft sei, aber er verlauge, daß der Zeuge ab⸗ geführt und seine Aussage aus den Acten verlesen werde. Dies geschieht und mit dieser Verlesung wird die Sitzung geschlossen. — Der Zudrang zu den Verhandlungen am 22. d. war noch stärker als Tags zuvor. Das Zeugenverhör wird fortgesetzt. Della Rocca, Re⸗ dakteur des Avenir Corse, sagt aus, der Prinz habe ihm gesagt, er habe eine Ohrfeige erhalten. — Theodor Grave, Redakteur des kleinen Figaro, hat die Contusion auf der Wange des Prinzen gesehen.— Der Dr. Pinel hat den Prinzen untersucht und eine Geschwulst neben dem Ohre bemerkt, aber nichts auf der Wange. Der Doctor macht die Bemerkung, daß die Handschuhe Victor Noirs unbeschädigt geblieben seien.— Der Dr. Morel, Hausarzt des Prinzen behauptet, daß der Prinz eine deutlich sichtbare Verletzung gehabt habe, wenn der Dr. Pinel anders aussage, dann verletze er die Gewissenhaftigkeit.(Große Bewegung im Publikum.)— Villien behauptet, daß Rimbaux in einem Laden gesagt babe, wenn der Prinz verweigere, sich mit Grousset zu schlagen, so werde er in seiner eigenen Wohnung getödtet werden. (Lang andauernder Lärm.)— Der Präsident droht den Saal räumen zu lassen, die Doctoren Tardieu und Bergeron haben die Wange des Prinzen untersucht.— Der Apotheker, zu welchem Victor Noir getragen wurde, hat nicht gehört, daß Fonvielle gesagt hat, der Prinz habe eine Ohrfeige erhalten; er bestätigt aber, daß die Handschuhe Noir's unverletzt waren.— Der Zeuge Valladon hat Fonvielle sagen hören:„Wenn ich gekonnt hätte, hätte ich den Prinzen getödtet wie einen Hund!“ Die Sitzung schließt unter großer Aufregung der Anwesenden. Tours, 23. März. Im Prozeß Prinz Bonaparte sagten heute mehrere Zeugen aus, von Fonvielle die Aeußerung gehört zu haben, daß V. Noir den Prinzen in's Gesicht geschlagen habe. Fonvielle darüber befragt, läugnet es in bestimmter Weise. — Auf der Eisenbahn von Lyon ist wieder ein neues Verbrechen verübt. Eine Depesche aus Valence meldet wie folgt:„21. März, 11 Uhr. Als der Schnellzug in Montelimard eintraf, be⸗ merkte man, daß die Thüre eines Coupe's erster Classe auf der unrichtigen Seite geöffnet war. Zwischen Loriol und Salce fand man eine ganz entstellte Leiche. Man sagt, daß der Mörder den Waggon hat verlassen können, ohne eine Spur von sich zurückzulassen, und ehe der Zug in Mon⸗ telimard eintraf.“— Nachrichten vom 22. melden: Der Urheber dieses Mordes ist bereits entdeckt und in Loriol verhaftet worden. Es ist ein rück⸗ fälliger Verbrecher; er hat sich verletzt, indem er vor Montelimard aus dem Wagen sprang. Das Opfer ist ein Kaufmann aus Audenas, der eben eine starke Post Seiden verkauft hatte. Der Mörder hatte mit ihm ein Sch afcoupe getheilt. Der Kampf scheint fürchterlich gewesen zu seln. Das Bett war mit Blut getränkt und alle Scheiben waren mit Blut bedeckt. das 4 Sg Ge mond! Aeta dn gi Nonthense — taukft gen die f bene s dem 8. unze tinlt e Mie u enden, eneten, dog nolh daheim fr Offenbe ftucl, dl 1 zwei In I Gefäng. 70000 fl. die Herren dicelben tbe — 0 öl Men torg N Oabard pe hellswegen iich meifble dauer Or. 217 Das baus mit berechligun; und woller dieses Ber⸗ di, vit tief i AKsistrreich Hart der Ge. Snasanttag lde bertils in u Zet ab⸗ Acten ptrlesen ger Aerlesong Adlungen am iuret. Das a Necta. Ne 4, der Prinz tige trhallen. inen Figaro, det Prinzen den Prinzen m dem Ohre Der Doctor dude Vittor — Drr Dr. Alt, daß dir hang gehalt autsagt, dann it Bewtgung daß Rinbaur 1 der Prinz zu, so werde öetet werden. det Prästdent die Dottoren „ Dangt det 1, zu wichen vicht gehört, 85 habe tint et, daß die .— Du ert:„Ben nahen getbdil licht unter reltß Prin u ut, dn baben, daß Spanien. Madrid. Die Cortes haben das Gesetz, betreffend die Verausgabung der Schatzscheine, mit 129 gegen 74 Stimmen an- genommen. Die Unionisten enthielten sich der Abstimmung.— Man versichert, es werde von der gerichtlichen Verfolgung des Herzogs von Montpensier abgestanden werden. Frankfurt. Hiesige Blätter melden: Die Agitation dend die österreichischen Sechskreuzerstücke war seither von em besten Erfolg begleitet und schwinden dieselben immermehr aus dem Verkehr, ohne daß deßhalb Mangel an Scheide⸗ münze eintritt. Wenn Franksurt seither gewohnt war, diese Münze von auswärts zu erhalten und nach Wien zu senden, so ist bereits das umgekehrte Verhältniß ein⸗ getreten, indem Mainzer und Wiesbadener hier waren, welche nothleidende Oesterreicher einwechselten, um sie daheim für voll auszugeben. Offenbach. Hier ist eine Vankerottgeschichte auf⸗ etaucht, die auf einen großen Betrug hinausläuft und fie zwei Inhaber des Geschäfis(eines Kleidermagazins) m's Gefängniß gefübrt hat. Der Betrag ist mehr als 70,000 fl. Einige Tage vor der Falliterklärung sollen er e, ö 1 b 969 Wicken, Eibsen, Gerste und Hafer. die Herren noch eine große Partie Waaren bezogen und dieselben tbeils anderswo versteckt oder vielmehr zum Auf⸗ bewahren in andere Hände gegeben, sowie einen Theil im hiesigen Leihhause versetzt und daselbst 1200 fl. darauf empfangen haben. Die Handlungsweise der zwei Ver⸗ hafteten soll überhaupt derart gestaltet sein, daß hier nur die Voruntersuchung geführt und das Weitere in Darm⸗ i. Aburtheilung kommen werde. iesbaden. Nachdem es nunmehr entschleben, daß ein allgemeines deutsches Turnfest dieses Jahr nicht stalt⸗ findet, wird das große mittelrheinische Turnfest nunmehr dieses Jahr in unserer Stadt abgehalten. Coblenz. Es sind nun einige dreißig Jahre her, da wurde in Coblenz von einer durchretsenden Schau⸗ spielerin ein Mädchen geboren. Die Mutter, da sie ohne alle Mittel war, es zu erhalten und vom Vater basselbe im Stiche gelassen worden war, vertraute es einem armen Ehepaare an, das, kinderlos, sich aus Erbarmen des armen Säuglings vorläufig anzunehmen versprach. Die Mutter dankte unter Thränen und reiste mit ihrer Ge— sellschaft weiter, wohin sie Amt und Pflicht rief. Sie halte veisprochen, sich öfter nach dem Kinde zu erkundigen und, wenn es zu ermoglichen wäre, es ab und zu einmal zu besuchen. Allein keine Nachfrage geschah nach dem zurückgelassenen Sprößling und auch über die Mutter konnte man nirgends eiwas Zuverlässiges erfahren. Die Armendeputation der Stadt sah sich schließlich gezwungen, des Kindes sich anzunehmen; es wurde im Waisenbause dienst, hielt sich brav und heirathele schließlich einen Unteroffizier, der in Folge der Liebschaft seinen Abschieb nahm und sich und seine Familie im bürgerlichen Leben redlich, wenn auch kümmerlich ernährte. Dies ging so fort. Da geschah von amtlicher Seite aus Berlin xach jenem in den mittleren dreißiger Jahren geborenen Kinde Nachfrage. Man fand dae betreffende sehr bald heraus und die Frau des ehemaligen Unteroffiziers ward auf's Kreisgericht beschieden. Hier überraschte sie die Eröffnung, daß ihre in sehr günstigen Verhältnissen in Berlin lebende Großmutter sich nach ihr erkundigte, sie liege im Sterben und wünsche die Enkelin zu sehen. Die Frau macht sich sofort auf die Reise, kommt nach der Residenz, findet auch das Haus der Großmutter; allein die Letztere ist nicht mehr unter den Lebenden, vor einigen Stunden ist sie gestorben, nachdem sie zuver ihre Enkelin zur alleinigen Erbin ihres ganzen Vermögens von beiläufig 250,000 Thlr. eingesetzt hat. Verloosungen. Mailänder Frs. 10⸗Loose von 1866. Ziebung am 16. März. 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Der Localgewerbverein zu Gießen hat es für angemessen gehalten, die Ausstellung auf die Gewerbserzeugnisse der ganzen Provinz Oberhessen auszudehnen und bofft damit den Wünschen und Interessen der Gewerbtreibenden der Provinz zu entsprechen, welchen durch die Ausstellung Gelegenheit geboten ist, das Publikum mit ihren Leistungen und deren Fortschritten bekannt zu machen. Indem das unterzeichnete, mit den Vorbereitungen für die Ausstellung betraute Comite das Programm für dieselbe nachstehend zur allgemeinen Kenntniß bringt, lädt es die Gewerbtreibenden der Provinz zu zahlreicher Betheiligung ein und verbindet damit die Bitte um möglichst frühzeitige Anmeldung, damit das Raumbebürfniß übersehen und für die erforderlichen Einrichtungen rechtzeitig gesorgt werden kann. Programm für die im Jahre 1870 zu Gießen zu veranstaltende Ausstellung von Gewerbserzeugnissen der Provinz Oberhessen. 1) Die Ausstellung wird gelegentlich der im Jabre 1870 abzuhaltenden Generalversammlung des Landes⸗ gewerbvereins zu Gießen statifinden und zu Anfang des Monats September eröffnet werden. Der Tag der Eröffnung wird noch näher bekannt gemacht werden. Die Dauer derselben ist auf 14 Tage vorgesehen. Sie hat den Zweck, ein Bild des Siandes der gesammten Judustrie der Provinz Oberhessen zu geben. 2) Aufnahmefähig sind alle Erzeugnisse der Großindustrie und des Kleingewerbes, einschließlich der Producte des Bergbaues, der Fabrikate aus land- und sorstwirthschaftlichen Erzeugnissen und der zu weiterer gewerblicher Verarbeitung bestimmten land- und forstwirihschaftlichen Rohstoffe. Ausgeschlossen sind leicht entzündliche und leicht explodirende Stoffe, sowie Gegenstände, die einen widerlichen Geruch verbreiten oder einem raschen Verderben ausgesetzt sind. 3) Die Anmeldungen, welche den Namen und Wohnort des Ausstellers, die Gattung und Anzahl der aus⸗ zustellenden Gegenstände, sowie den Boden-, Tisch- oder Wandraum, welchen dieselben beanspruchen, angeben müssen, sind spätestens bis 1. Juli 1870 an das unterzeichnete Ausstellungs-Comite zu richten. Anmeldeformularien können von dem Comite, sowie von den Vorständen der Localgewerbvereine der Provinz bezogen werden. 4) Die auszustellenden Gegenstände müssen bis zum 20. August 1870 an das Ausstellungs-Comite eingesendet sein. 5) Der Localgewerbverein zu Gießen übernimmt den Transport der auszustellenden Gegenstände von dem Bahnhose zu Gießen in das Ausstellungslocal und zurück, sowie die Versicherung derselben gegen Feuersgefahr während der Ausstellung. Er wird zugleich die nöthigen Maßregeln lressen, um die ausgestellten Gegenstände vor Beschädigung und vor Diebstahl zu schützen, ohne jedoch in dieser Beziehung eine Garantie zu leisten. 6) Der Localgewerbverein zu Gießen wird die erforderlichen einfachen Tische und einfachen Gestelle zum Aufstellen oder Aufhängen der auszustellenden Gegenstände herstellen lassen; Schränke, Kasten, Rahmen oder sonstige Vorrichtungen zum besonderen Schutze der Gegenstände oder zur Decoration zu beschaffen, bleibt den Ausstellern überlassen. 7) Der Localgewerbverein zu Gießen wird Vorsorge treffen, daß zeitweise die Benutzung von Dampfkraft unentgeldlich zur Verfügung steht. 8) Die Anordnung der Aufstellung bleibt dem Ausstellungs-Comite vorbehalten. Wünsche der Aussteller jede zulässige Rücksicht genommen werden. 9) Der Verkauf der ausgestellten Gegenstände ist gestattet; jedoch dürfen dieselben vor Beendigung der Aus⸗ stellung nicht aus dem Ausstellungslocale verbracht werden. Das Aussiellungs⸗Comite ist erbötig, den Verkauf zu den angegeben werdenden Prelsen zu vermitteln. Es wird gewünscht, daß die Verkaufspreise den Gegenständen angeheftet werden. 10) Mit der Ausstellung wird eine Verloosung von Gegenständen verbunden, welche aus der Ausstellung angekauft werden. Die Wahl derselben bleibt dem Ausstellungs-Comite vorbehalten. 11) Die Aussteller haben sreten Zutritt zu der Ausstellung während der ganzen Dauer derselben. Gleßen den 10. März 1870. g Das Ausstellungs-Comite des Localgewerbevereins zu Gießen. uri einspännihe Raher, Eine Parthie Heu 868 ein elnspänniges Pferdegeschirr, sowse verschledene 0 Ackergeräthschaften find zu verkaufen bei 803 hat zu verkausen A. Stahl Wittwe. Friedberg. Franz Ruppel II. So bis 90 Centner 855 bestes Heu find zu verkaufen. Näheres zu er⸗ fragen bei der Exped. d. Bl. Einen gut erhaltenen Fluͤgel Es soll indessen auf die f Heu- und Haferstroh, 856 30 Fuder 60 Gebund, hat zu veikaufen Kufer Korumann in Reichelghelm. 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Katholische Gemeinde. Samstag um 6 Uhr Nachmittags und Sonntag Morgens um, ½6 Uhr Beichte. Vierter Fastensonntag. Vormittags: 10 Uhr Hochamt und Predigt. Nachmittags: ½2 Uhr Christenlehre und Andacht. Beginn des Gottesdienstes an den Wochentagen Mor⸗ gens 7¼ Uhr. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpf. eine Beilage.) Namen zu borgen, indem ich nicht haftbar dafür bin. im Ot 810 Ju e waldts w 11* N. 45 250 8 139 806 10 Anfan 8½ Uhr. Ober 32 und Milt 2955 1 3 185* 201 10⁴ 420 90% 6 823 Im Rotheduf nete Dol 20 C 8 202 de 28 K 8 78 12350 5 Der ballente bich e e, Oberhessischer Anzeiger. 1 ebe e ae Pariser Marmor- und Alabaster-Uhren Ober ⸗ Rosbach. erwehr. 816 Im Schlag Nr. II des odengedachten Domantal⸗ * 7 waldes wird an die Meifibtetenden öffentlich verftelgert: bel. Dienstag den 29. d. M. S416 Brennbolz. n 11½ Stecken Eichen ⸗Scheltholz, 8 Buchen, 22½¼ Stecken Birken und le Eichen⸗, 2½ Stecken Nadel⸗Prügelbolz, * 45 Stecken Eichen- und Birken⸗Stockholz, * 22450 Wellen Buchen-, 9691 Wellen Birken- und eden 1., Eichen, 2271 Wellen weiches Laub- und Date em Str Nadel⸗Reisholz. 2 1 8 mit pech den 30 5. Mr. bier. a u- erk und ußholz. 7— 133 Stuck Eichen Stämme dis zu 26“ Durchmesser Auslaat und 34“ Länge, 2 N 16( Loärchen⸗ Stangen bis zu 4“ Durchmesser 5 und 31“ Länge. — N 1 Anfang der Versteigerung an jedem Tag Morgens 80 1 5 Ubr. Geck Oder. Res bach den 21. März 1870. ockus. Großherzogliche Oberförsteret Ober⸗Rosbach Bingmann. Oss 1 1 „ebe Holzversteigerung — im Fürstlichen Thiergarten bei Hungen. l.. 817 Die nflag den 29. d. M., Morgens 10 Uhr, kommen im Thiergarten 256 Stück Eichen Stämme zusammen 8 Cb.⸗Fuß, 10 1„ Stangen„ 1 1 38 Buchen Stämme„ 466„ nt den 9„ gemischte„ 1 2318 1 . Hirsch 32„ Nadelholz⸗„ resp. Stangen 211 5 1 ind Mittwoch den 30. d. M., Morgens 9 Ühr, eben⸗ egg, daselbst: 1 3½ Stecken Buchen⸗Nutzbolz, en Sin an 185 ½„ Eichen-, Buchen- u. gemischt Scheitholz, teren. OG 2:61 Prügelbolz, en Seen, 104 5 1. 429 5 5 EE 90½ Schichten„ 1„. Reiser zum öffentlichen Verkauf. E Dungen am 21. März 1870. Fürstliches Rentamt 36 kr. 11 Demme. bfall, Holz⸗Versteigerung. 823 Im Licher Stadtwald, District Plattenwald und 4 K. 3 5 5 Rothebusch, kommen den 30. und 31. März nachverzeich⸗ a Fertsch. nete Holzsortimente zur Verfleigerung: a a 1 Mittwoch den 30. März. 225 Eichen, Birken⸗, Fichten, Linden- und Aspen⸗ 1 Bau⸗ und Werkholzstämme, 292 desgl. Stangen. i se, Donnerstag den 31. März. J., ene seht 238 Stecken Buchen⸗, Eichen⸗OBuken⸗ und As pen⸗ 18 Hirsch. f Scheit⸗ und Prügetholz, — x 78 Stecken desgl. Stockholz, Hattentöder Vieinalweg. Lich ten 21. März 1870. Großherzoßliche Bürgermeisterel Lich 0 76 itt bel 9. Holzversteigerung * 1 in der Oberförsterei Bingenheim. ee eee We bed peer of versteigert werden: 55 12250 desgl. Wellen. U te Der jedesmalige Anfang ist Morgens 9 Uhr am 10 0 33 Stecken Eu ante a 1 7 67 rügercholz, dberg. 42 7 77 Stockholz, Kit 1 157„ 701 7 Reiser, I.. 16 Stück Kiefernstämme= 274 Cubllfuß. Der Anfang ift um obige Stunde deim Häuserhof. „en Häuserhof am 23. März 1870. tts 1 Schmidt. artes 5 Holz ⸗Versteigerung. 11 634 Olenssag den 29. d. M. soll in dem Markwalde N ju Griedel nachstehendes Holz, worunter sich schöue e und gesunde Eichen Stämme befinden, versteigert werden: 707. 1395 Eichenstämme von 12— 30“ Durchm., 10—- 45% Länge, 1 gn. 4 Stecken Eichen ⸗ Scheitholz, %“ 1 5 7* Prügelholz, 9„ Stoctholz, 2115 Eichen Wellen.. 7647 Die 1 ist Vormittags am Holzheimer⸗ r. peg am Pflanzgarten. e SOrledel ben 22. März 1870. . 44 Großherzogliche Bürgermeigerei Griedel Fenchel. 10 1 e or 0 1 N*„ 3. 2—* 2 785 in sehr großer Auswahl frisch angekommen bei N L. Hauau, Hof- Uhrmacher und Goldarbeiter, Kleidermuagazi J. 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Nächste Ziehung am 10. April d. 3. Durch die bis jetzt bet keinem anderen Loos-Anlehen bestehende Plan⸗Einrichtung, daß jede Obli⸗ gation, selbst wenn sie schon mit Lire 150.— rückgezablt worden it, dennoch an allen weiteren Prämienziehungen Theil nimmt und mithin eine unbeschränkte Anzahl Gewinne erlangen kann, bietet dieses Anlehen einen bisher noch nicht dagewesenen Vortheil. Ortginal⸗ Obligationen zu fl. 39. oder Rtblr. 22. 10 Sgr.(Pläne gratls) empfehlen Moriz Stiebel Söhne Bank und Wechsel⸗Geschäft in Frankfurt a. M. Au- und Verkauf aller Anlehens-Loose, Staatseffecten ꝛc. zum Börsencourse. CCC DO ee N CHD D DD ee e e ee lee ec E. D de D. Frankfurter Journal und Didaskalia. 811 Vierteljäbriger Preis in den nichtpreußischen Staaten des norddeutschen Bundes, im Gros herzogtbhum Hessen, Bapern, Baden, Württemberg, Oesterreich und Luremburg Thlr. 1. 19¾ Sgr.= fl. 2. 54 kr. incl. deflehender Stempel- und Bestellgebühren. 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M., Vormtitags 10 Uhr, in unser Geschäfts lokal anberaumten Termin zu den in demselben bekannt ge⸗ macht werdenden Bedingungen an den Mindestfordernden vergeben werden. Bad⸗Naubeim am 23. März 1870. Großberzogliches Salinenamt Nauheim. Verstei Holz⸗Versteigerung. 844 Mittwoch den 30. d. M., Vormittags 10 Uhr, kommen im Gräflich Solms Laubach'schen Walde zu Engelthal zur Versteigerung: 18 Stecken Birken⸗Prügelholz, 1750 Stück„ Wellen, 00 gemischte ⸗ Die Zusammenkunft findet an der Staatsstraße ober ⸗ halb des Oppels häuserhofes statt. Engelthal am 23. März 1870. Die Gräflich Solms⸗Laubach'sche Rentei Brau burger. Holz-Versteigerung. 845 Da die auf den 22. d. M. bestimmt gewesene Holzverstelgerung im s. g. Daincher Domantalwald, Diffriet Steinrutsche, der schlechten Witterung wegen nicht abgehalten werden konnte, so wird zur Versteige⸗ rung der in diesem Districte sich vorfindenden Holz⸗ sortimente, bestebend aus: 70 Stecken Buchen⸗Scheitholz, 8„ Prügelbolz, 1 Kiefern- 7. 31½„ Buchen Stockholz, 7200 Wellen„ Reis holz, 1300 Kiefern ꝛc.„ nunmehr Termin auf Freitag den 1. April el J., Morgens 10 Uhr, anberaumt. Zusammenkunft Vormittags ½ 10 Uhr am Pflanz⸗ garten des genannten Distriets. Heldenbergen den 23. März 1870. Großherzogliche Oberförsterei Altenstadt Rumpf. 600 bis 1000 Gulden 750 liegen zum Ausleihen bereit. Nähere Auskunft hierüber erthellt Friedberg, im März 1870. Christian Hofmann, Ludwigsstraße Nr. 60. Repskuchen! er Müble bet. Wilh. Fertsch. 23 stets frisch von d ee Mobiliar Versteiger un 857 Nächssen Dien stag den 29. d. M., von Nac mittags 1½ Ubr ab, werden in der ehemaligen Dient wohnung des Herrn Bergraths Schreiber auf der biesigen Saline abzugs halber verschiedene Mobiliar⸗ Gegenffände, namentlich ein gutes Tafelklavier, ein voll⸗ ständiges Bett, ein Sopha, Kommode, zwel Spiegel, ein Küchenschrank, eine Doppelflinte, eine kleine Dobel⸗ bank, Glas und Porzellan und verschiedene Haus⸗ und Gartengeräthschaften öffentlich an den Meistbietenden verfteigert. Bad⸗Nauheim den 21. März 1870. Groß herzogliches Ortsgericht Bad⸗Nauheim Schutt. Haus ⸗Versteigerung. 858 Die zur Concursmasse des Metzgers Math äus Jam in dahier gehörige Bebausung: P. M. B. 127414 Rth. Hofrait)e in der Neu⸗ stadt neben Hermann Blensdorf, wird Montag den 28. d. M., Vormittags 11 Uhr, auf blesigem Nathhause nochmals öffentlich an den Meist⸗ bietenden verfeigert. Bad⸗ Nauheim am 21. März 1870. Großherzogliches Orlogericht Bad⸗Nauheim Schu t. 5 Holz-Versteigerung. 854 Dienstag den 5. und Mittwoch den 6. April l. J, sollen in dem Gemeindewald zu Groß Karben nachverzeichnete Polzsortimente öffentlich ver steigert werden: 1) 362 Eichen⸗Baustämme von ca. 40000 Cubik⸗ Fuß Inhalt von vorzüglicher Qualität, 2) ca. 30 Stecken Eichen Scheltholz N„ Stockholz, Die Zusammenkunft ist bei dem Brückchen auf der Kuhweide Morgens um 9 Uhr, und kommt das Brenn- holz den 2. Tag zum Ausgebot. Groß⸗Karben den 24. März 1870. Großherzogliche Bürgermeisterei Groß⸗Karben F. Möbel-Lager. 754 Alle Sorten Möbel, für deren Gute garantirt, sind in großer Auswahl zu haben bei Friedberg. J. Pfeffer, Hof⸗Möbelschreiner. Roßhaare! 773 Durch vörtbeilbaften Einkauf kann jetzt eine gule Vaare, trotz des bedeutenden Aufschlags, per Pfund 48 kt., liefern. Eduard Grödel. Kiefern- etc. Zapfen 102 kauft die an dg Ziegelei am Bahnhof zu Nauheim. pf-Längen, 707 bis zur Ferse gestrickt, oder s. g. 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M. erworben hat, wird es auch ferner bewahren und wird hiermit um allen Irrungen vorzu- beugen, ausdrücklich bekannt gemacht, daß 7 kleiner Kornmarkt 7 die brühmten Artikel der Firma N. E. Wild sel. Grben ohne Unterbrechung in reellen und nur ächten Qualitäten aus den alten Bezugsquellen fortwährend zu haben sind, was besonders bemerkt wird, um vor neu entstehenden Niederlagen zu warnen. Wer deßbalb nicht irre gehen will, um dem alten Hause seine Kundschaft zu bewahren, gehe nach wie vor „7 kleiner Kornmarkt 7“ in Frankfurt a. M. Dies dem löblichen Publikum zur Nachricht. Das Haupt⸗Depot in Cassel der Dr. Sulzberger'schen Kranken, und Armenstiftung in Salzungen macht hiermit bekannt, daß das Haus 7 kleinee Kornmarkt 7 in Frankfurt a M die Fabrikate nur rein und bezieht und nach wie vor daselbst zu haben sind xx ð7[?tQ«0i[r??lyw Hamburg-Amerikanische Packetfahrt-Actien-Gesellschast. 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Dieselbe hat, wie früher, so auch in dem vergangenen Jahre sämmtliche Schaden prompt und zur Zufriedenbeit der Betroffenen regulirt und binnen längstens vier Wochen nach deren Feststellung die Entschaͤdigungsbeträge voll ausbezahlt. Der Geschäftsstand der Gesellschaft gewährt die Garantie dafür, daß sie auch fernerhin ihre Verpflichtungen so prompt als vollständig erfüllen wird... Der Uunterzeichnete gibt auf Verlangen über die Gesellschaft weitere Auskunft und er bietet sich zur Aufnahme der Versicherungs-Anträge. Jacob Faatz. ZJur bevorstehenden Aussaat 852 empfehlen alle Sorten Kleesaat, als: rothe, weiße, Luzerner, prima Qualität, sowie reine Micken und Erbsen zu billigen Preisen. May& Oppenheimer. l anuflicher Dan Silberne Medaille 19 1 aus der, 4 1 Silberne Medaille. 19 Karlsruhe 1861. J Landwirthschaftlich chemischen Fabrik c Straßburg 1868. ö 0 88 2. 0 n 1 Ehrenvolle Erwäbnung. 5 Medaille. London 1862. Georg Carl Zimmer, Genf 1898. Zwei Medaillen. burg 1868 15 9 Paris 1867. 2 2 5 1 C. Clemm-Lennig 5 aten Ehrenvolle Erwähnung. in f„Silberne Medaille. 1 2 5 Mannheim. Saarlouis 18670— Medaille. Kali- und Magnesia⸗ Dünger Fabrik in Staßfurt. Zwei Medaillen 29 Köln 1863. Pbosphorit-⸗Gruben a. d. Lahn. Karlsruhe 1869. 84 5 3 8 5 Unter Controle der landwirthschaftlichen Vereine in Baden, Bayern, Rheinhessen, Rheinpreußen, Württemberg, u. a m. 1 Alle Sorten Knochenmehle, Superphosphate, Kali⸗ und Magnesia⸗ Präparate, Special-Dünger für Reben, Tabak, Rüben, Hopfen, Wiesen ꝛc. sowie auch. Echten rohen und aufgeschlossenen Peru⸗Guano, Prima-Qualität. — Sämmtliche Fabrikate werden in aitbewährter, vorzüglichster Qualität und unter voller Garantie des, für jede Düngersorte Hesse genau angegebenen Procent⸗Gehaltes an wirksamen Bestandtheilen geliefert. 5 1 f Regi Jedes Collo ist mit der genauen Bezeichnung seines Inhaltes und der Firma„Georg Carl Zimmer in Mannheim“ 1 Get II. Gese versehen, worauf zu achten bitte. Wegen Preise ꝛc. beliebe man sich direct an die Fabrik in Mannheim oder deren bekannte Verkaufslager zu wenden. Solide Wiederverkäufer werden an Orten, wo sich noch keine Niederlage dieser Fabrikate befindet, angenommen. an werden Niederlage befindet sich bei Louis Winheim in Friedberg. ö ö 2 1 1 Warnung vor Täuschung. 5 N. E. Wild sel. Erben, Frankfurt a. M., 18 719 zeigen biermit au, daß deren seit langen Jahren(kl. Kornmarkt 7) gehabte Niederlage von heute an nach der Sehnurgasse 23 I ngwerken III. 9 lr Poß⸗Ar cker burt 82S ò VVCVFCCTFPPCCTPFPCTPFGPTGTGTGTGTGTGTGTGTGTGTGTCTCTGT(TNC Berschlusse findel nut mit einem Juschlage er 8 I. dach, die e 1 5„ Gef d, die Ether dischen V. stammt, worauf man besonders zu achten bittet. Die Administration der Dr. Sulzberger'schen Kranken- u. Armenstiftung in Salzungen macht hiermit bekannt, daß ihre Fabrikate für Frankfurt a. M. und Umgegend nur in dem Hauptdepot der 1 Herren N. E. Wild sel. Erben jetzt Schnurgasse 23 in Frankfurt a. M. sich ächt befinden und daß eine andere oder zweite Niederlage derselben in Frankfurt nicht existirt, worauf man ein verehrliches Publikum besonders aufmerksam macht, um sich vor Schaden zu bewahren und vor Täuschung zu hüten. N yfolger, in Frankfurt a M. W. Fuhrländer Nac 23 Vilbelerstraße 23, dem Pfau gegenüber. Ich habe die Preise meines Lagers bedeutend herabgesetzt und verkaufe von heute an bis nach Weihnachten: a 6/4 breite achtfarbige Cattune feinster Qualität, lila, gelb, braun, 10/4 breiten reich ramagirten Vorhangs mull mit Bogen, die Elle 18 fr. N für Kleider und Ueberzüge, die Elle 9 kr. Schweren schwarzen Moirée für Unterröcke, die Elle 22 kr. 05 6/4 breite feine Glanz Meuble⸗Cattune und Meuble⸗Cattune mit 6/4 br. ganz schwere Resten Leder⸗Leinen, die Elle 12 kr. v. 3— 24 Ellen. Bordüren für Vorhänge die Elle 8 und 9 kr. Schwere grauwollene Kolter, das Stück fl. 2. 30 und fl. 3. 30 bun 0 6/4 breite graue und schwarze Cattune für Crinolinen, die Elle 9 kr. 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