ren iin Men! Jertsch — hen! ermacher, des deut *enäben sig unt sich de — tlerterz Thomas 91 It er m del. chen gent uche In beitung 1870. Dienstag den 25. Januar. M11. — — berhessischer Anzeiger. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblalt. Erscheint jeden Dienstag, Dennerstag und Samstag. Amtlicher Theil. Nachverzeichnete Gesetze ꝛc. sind im Bundesgesetzblatt des Norddeutschen Bundes publizirt worden: Nr. I. Nr. 401. Freundschafts-, Handels- und Schifffabrts-Vertrag zwischen dem Norddeutschen Bunde und den zu diesem Bunde nicht gebörigen Mitgliedern des deutschen Zoll- und Handelsvereins einerseits und Japan anderseits. Vom 20. Februar 1869.— Nr. 402. Bekanntmachung betr. dte Bestimmungen, unter welchen der Handel Deutschlands in Japan getrieben werden soll. Vom 20. Dezember 1869.— rathe des Norddeutschen Bundes und des deutschen Zollvereins. 1 Vom 6. Januar 1870.— Nr. 404. der Mitglieder des obersten Gerichtshofs für Handelssachen in Leipzig.— Nr. 406410. Nr. 403. Bekanntmachung, betr. die Ernennung eines Bevollmächtigten zum Bundes⸗ Desgleichen vom 12 Januar 1870.— Nr. 405. Ernennung Die Bestellung von Consuln. Betreffend: Die Beitreibung der Gemeindeintraden in den Gemeinden des Lreises Frledberg für 1869. Friedberg am 22. Januar 1870. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien Assenheim, Dorn-Assenheim, Friedberg, Gambach, Hausen, Hoch-Weisel, Ilbenstadt, Münzenberg, Nauheim, Nieder- Florstadt, Nieder-Rosbach, Ober-Florstadt, Ober-Wöllstadt, Oppershofen, Ostheim, Schwalheim und An umgehende Erledigung unserer Verfügung vom 15. *— Steinfurth, November v. J. erinnern wir Sie bei Meidung von Wartboten. S. N. d Haas, Kreis Assessor. Betreffend: Den Ankauf guter Zuchtfluten im Auslande behufs deren Wiederverkaufs an inländische Pferdezüchter. Friedberg den 24. Januar 1870. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Unter Bezugnahme auf unfere Verfügung vom 6. d. M. Oberhessischer Anzeiger Nr. 4. benachrichtigen wir Sie, daß die im Auslande angekauften neun, theils vier- theils fünfjährigen braunen Zuchtstuten in Dar mstadt eingetroffen sind. Diese neun Zucht— stuten sollen nach Verfügung Großh. Ministeriums des Innern v. 20. d. M. zu Nr. M. d. J. 816. Donnerstag den 3. Februar d. J, Vormitags 10 Uhr, m Großherzoglichen Hofstalle zu Darmstadt unter den eröffnet werdenden Bedingungen an inländische Pferdezüchter öffentlich meistbietend versteigert werden und wird auf Verlangen denjenigen Käufern, welche ihre Zahlungs fähigkeit durch amtliche Beglaubigung nachweisen, zur Zahlung des Steigpreises ein Credit bis Martinitag laufenden Jahres gestattet. Wi beauftragen Sie, das Verstehende unverzüglich in Ihren Bürgermeisterein zur offentlichen Kenntniß zu bringen. er p p. Ei un 1 Nächsten Mittwoch den 26. l. M. Nachmittags 1 Uhr findet eine Sitzung des landw. Bezirksvereins der Section Friedberg auf dem Rath— hause zu Friedberg statt, wozu alle Mitglieder des Vereins und sonstige Freunde der Landwirthschaft hiermit höflichst eingeladen werden. Ueber folgende Fragen sollen Besprechungen stattfinden: 1) Was kann geschehen, um die Flachs seide, welche in letzten Jahren sehr überhand genommen hat, zu vertilgen? 2) In welcher Entfernung müssen die Dickwurz, um den höchsten Ertrag zu erzielen, gepflanzt werden, und verdient das Legen der Körner oder das Verpflanzen der Setzlinge den Vorzug? 3) Sind in der letzten Zeit neue Getreidesorten eingeführt worden, die verdienen empfohlen zu werden? 49 Welches ist die geeignetste Fütterungsmethode bei der Aufzucht der Kälber? 5) Dann soll die Wahl eines Mitgliedes der Commission für Be— den a d 1 sichtigung des nommen werden. Nieder-Wöllstadt den 19. Januar 1870. S toll. Faselviehes in der Section Friedberg vorge⸗ Der Unterzeichnete fügt noch an, daß die Verhandlungen am 26. l. M. Herr Oekonomierath Ur. Krämer in Darmstadt durch einen Vortrag über folgenden Gegenstand: „welche Einrichtungen in der Fütterung empfehlen sich für die— „jenigen Wirthschaften, die in Folge des neuen Branntweinsteuer— „gesetzes die Brennerei aufgeben werden,“ einleiten wird. Friedberg den 21. Januar 1870. Der Director des landw. Bezirksvereins des Kreises Friedberg. Tor a pp. ae nnn ang m ch 8 u n R Die Feldstrasen der 6. Periode können vom 1. bis 15. Februar an den bestimmten Zahltagen, Dienstags und Donnerstags, an das hiesige Rentamt bezahlt werden. Als desonderen Erbebungstag für den Landgerichtobezirk Butzbach bestimmen wir Freitag den 28. Januar, Morgens von 8 bis 10 Ubr, dei Herin Gastwirth Zoutz zu Butzbach. Wir ersuchen die Großherzoglichen Bügermeistereten dieses im Inttresse ihrer Orteangthörigen alsbald bekannt machen zu lassen, da nach dem 15. Februar tie Mahnung erfolgt. Groß derzogliches Rentamt Friedberg Frledberg den 22. Januar 1870. ane s Hessen. Darmstadt. Das Großherzogliche] Großd. Steuercommissär, Steuerrath Ceßner zu Hebt;— Die neueste Nummer des Preußischen Regierungsblatt Nr. 2 enthält(Schluß): 1 ee eee Staatsanzeigers veröffentlicht eine lange Liste N 2 8 N 3 2 0 9. ez. der Wende Wo er fe 1 8 2 VIII. Diensinachrichten. S. K. H. der Großherzog zu Gießen;— am 24. Dez. der venstontrte Bauanfseher russischer Generale und Offiziere, denen vom König laben allergnädiast geruht: am 8. Dez. den Lieutenant] Blanz zu Lauterbach;— am 25. Dez. der penstonirte Wilhelm Orden verliehen wurden. dc pensionirte Großb. on ber Trainabthellung, Carl Neuhaus, zum Verwalter * Axresthauses zu Dar nistadt zu ernennen. IX. Sierbefälle. Gestorben sind: am 23. Oct. der Tistriktseinnehmer der Distriktseinnehmerei Arheilgen Ubrecht zu Darmstadt;— am 29. Oct. der Großb. Zoll gusseher Eichentler zu Mainz;— am 31. Oct, der bis⸗ rige Großh. Consul Pfeisser zu Kassel;— am 1. Nov. r erste evangel. Schullehrer Kallwassex zu Dienheim; am 2. Nop. der pensionirte Großh. Forstwartaufseher Schaaf zu Altenhainz— am 6. Nov. der Schullehrer Fanz zu Mittl⸗Stemen;— am 9. Nov. der pausionitte Endgerichtadiener Kurz zu Lauterbach;— am 13. Nov. ur Schullehrer Wecker zu Appenheim;— am 21. Nov. Btersinanzralh Hertel zu M unz; an demsesben Tage der pensionirte, vormals Kurhesstöche Jontroleur des Salzmagazins Nauheim, Ullrich zu Vieber de Hanau;— am 26. Nov, der Groß. evangel. Dekan nd Kirchenraih Hofmann zu Griedel;— am 1. Dez. der Canzlei-Inspektor Kayser zu Gau-Bischosoheim. — Die erste Kammer der Stände ist auf Dienstag den 25. d. einberufen. — Die Scharlachkrankheit des Prinzen Ludwig nimmt einen gutartigen Verlauf. Preußen. Berlin. Unter dem 14. d. ist hier ein Vertrag wegen wechselseitiger Gewährung der Rechtshülfe zwischen den Bevollmächtigten des norddeutschen Bundes und des Großherzogthums Baden abgeschlossen worden, dessen Ratificationen in den nächsten Tagen ausgetauscht werden. — Der„Staatsanzeiger“ veröffentlicht eine k. Verordnung, wonach der Bundesrath des nord— deutschen Bundes auf den 27. Jan. einberufen wird. „Schusterjungen“ und der„Bestechlichkeit“ zugängig Limburg. In einem biesigen öffentlichen Lokale hat jüngst ein allpreußischer Aetuar des hiesigen Kreisgerichts die Aeußerung fallen lassen, daß viele der früheren nassauischen Beamten gewesen seien. Personen, die zugegen waren, als der Actuar diese Aeußerung that, sind bereits als Zeugen vor das hiesige Amtsgericht geladen. Man ist auf den Ausgang der Untersuchung gespannt. Bayern. Augsburg. Die„Allg. Zig.“ bringt einen Artikel, unterzeichnet von Döllinger, in welchem sich der berühmte Kirchenlehrer über die Unfehlbarkeits-Adresse ausspricht und dieses Aktenstück Punkt für Punkt widerlegt. Der Artikel schließt mit schneidendem Hohne folgendermaßen: „Bei dieser Agitation wäre es nun Pflicht aller Andersdenkenden gewesen, in ehrfurchtsvollem Schweigen zu verharren, die Jesuiten und ihren Anhang ruhig gewähren zu lassen, die von ihnen in zabllosen Schriften vorgebrachten Argumente keiner Prüfung zu unterziehen. Leider ist dieß nicht gescheben; einige Menschen haben die uner⸗ hörte Frechheit gebadt, das heilige Schweigen zu brechen und eine abweichende Meinung kundzugeben. Dieses Aergerniß kann nur durch eine Vermehrung des Glaubensbekenntnisses, eine Veränderung der Katechismen u. aller Religionsbücher gesühnt werden.“ — Die„Augsburger Allgemeine Zeitung“ veröffentlicht den Wortlaut des Protokolls deutschen und österreichischen Bischöfe gegen die Geschäftsordnung des Concils. — Dasselbe Blatt veröffentlicht auch eine vom Cardinal Erzbischof Rauscher verfaßte Adresse 0 gegen das Dogma der Unfehlbarkeit des Papstes, welche dem Papste in diesen Tagen überreicht wird. Würtemberg. Stuttgart. Die Adresse gegen das Kriegsdienstgesetz, welche nach dem Be- schluß der Landesversammlung vom 6. Januar 90 von den Wählern der einzelnen Bezirke unter— 5 zeichnet, den betreffenden Abgeordneten zur Ueber— ö gabe an die Kammer durch eine Deputation über⸗ bracht werden soll, ist von dem Landes⸗Comite in folgender Fassung augenommen worden. An die würtembergische Kammer der Abgeordncten: Volks- vertreter! Die unterzeichneten Bürger bitten Euch, Euern ganzen Einfluß und alle der Volksvertre— tung zustehenden Mittel anzuwenden, um die Re⸗ gierung zur Abänderung des landes verderblichen Kriegsdienstgesetzes von 1868 und zur möglichst N raschen Vorlegung eines neuen Kriegsdienstgesetzes, ö gegründet auf wahrhaft allgemeine Dienstpflicht, militärische Jugendvorbereitung und kurze Präsenz zu bewegen. u Baden. Karlsruhe. Die beiden zum Tode verurtheilten Mörder des Kaufmanns Mat- thieß sind von dem Großherzoge zu lebensläng⸗ licher Zuchthausstrafe begnadigt und in die Straf⸗ ö anstalt Bruchsal verbracht worden. N Oesterreich. Wien. Im Abgeordneten bause sprachen bei der Debatte über den Adreß ö entwurf für denselben Kuranda, Mene und Kaiser⸗ ö feld. Der Letztere spricht sich entschieden gegen ö die jüngsten Ausgleichsversuche aus und ermahnt das Haus, gegenüber den förveralistischen Tendenzen an der Verfassung festzuhalten. Soetic, Wodicki und Greuter sprachen gegen den Entwurf der Commisston. f — Das Verbot der Ausfuhr von Waffen ist wieder aufgehoben. — Der Ausschuß nahn die Regierungevorlage betreffs Ausbebung des Rekrutencontingents pro .—— der; 1870 an. Das Ausschußmitglied Figuly reservirte sich für die Plenarberathung den Antrag auf Herabsetzung des Effektivbestandes der Armee auf 600,000 Mann, wodurch eine Jahresersparniß von 20 Mill. zu erzielen sei. K— In Wien ist am letzten Mittwoch Mittags 1 12 Uhr eine ziemlich heftige Er derschütterung ü wahrgenommen worden. — Die„N. fr. Pr.“ äußert sich bezüglich 1 des Besuchs des Erzherzogs Karl Ludwig in 1 Berlin dahin, daß dieser Reise durchaus keine politische Absichten beigelegt werden dürften. Sie sei nur ein einfacher Akt der Courtoisie, veranlaßt 1 durch den Besuch des Kronprinzen von Preußen 1 in Wien. Aufschluß über die Beweggründe zu diesem Besuche gibt indeß ein Berliner Corre⸗ spondent der„Bresl. Ztg.“, indem er sagt: Wenn 1 g vom Berliner Hofe ein freundliches Einvernehmen 1 mit dem Kaiser von Oesterreich erstrebt wird, so N erklärt sich dieß aus dem Wunsche des Königs I und dem Rathe seiner Aerzte, die nächste Bade; 1 Saison in Karlsbad und Gastein zuzubringen. U Es hat sich nämlich herausgestellt, daß die Wirkungen N des Bades von Ems auf ein allerdings unerheb⸗ g liches Leiden des Monarchen nicht von so durch; 1 greifendem Effekt waren, als dies nach dem Ge⸗ 1 brauch der österreichischen Bäder beobachtet wurde. f Dem Besuche desselben wird selbstverständlich ein beiderseitiges freundliches Entgegenkommen voraus- gehen müssen. Frankreich. Paris. Körper sprach sich Simon, trotz der evidenten Nachtheile, unter welchen einige Industrien durch Im gesetzgebenden den Freihandel leiden, für denselben aus. In England habe sich der industrielle Kampf mit Deutschland sehr fühlbar gemacht; es seien jedoch als Bedingungen des Kampfes allgemeiner Friede und Freiheit nothwendig. — In dem Prozeß des Prinzen Peter Bona- parte sind am 19. d. mehrere neue Zeugen ver⸗ nommen worden, darunter der Dr. Morel, der Arzt des Prinzen, die Herren Coetlogon und Chabrillat vom„Figaro“ und Herr de la Garde vom„Pays“. Ulric de Fonvielle soll zu einer neuen Vernehmung vorgeladen sein. Der Prinz hat den Advokaten Emil le Roux, seinen ehemaligen Collegen in den gesetzgebenden Versammlungen von 1848, der ihn schon in mehreren Prozessen vertreten hat, zu sich rufen lassen. Die„Mar- seillaise“ meldet, daß als Anwalt der Familie Noir in dem gegen den Prinzen angestrengten Civilprozeß Herr Ledru-Rollin fungiren werde. — Der„Rappel“ sagt:„Seit gestern, seit der in AnklagestandVersetzung, d. h. seit der Verurtheilung Rochefort's gibt es nur einen Ruf im Volke; die Deputirten von Paris müssen in Masse ihre Entlassung geben Ja, diese Ent⸗ lassung würde eine ihrer Stellung würdige Pflicht sein. Es wäre schön, wenn nicht ein einziger republikanischer Deputirter von Paris auf den Bänken verbliebe, auf denen der Abgeordnete des ersten Bezirks nicht mehr Platz nehmen wird. Alle Wahlbezirke sind solidarisch und alle werden in dem ersten mitbetroffen. In der Person des Herrn Rochefort ist ein Gewaltact gegen das all⸗ gemeine Stimmrecht verübt worden. Durch ihre Entlassung würden die Pariser Deputirten seine Sache zu der ihrigen machen. Ihre enthusiastische Wiederwahl wäre die Protestation der gesammten Bevölkerung und Paris würde seinen Abgeordneten schon von heute an zu diesem einstimmigen und folgenreichen Entschlusse Glück wünschen, der das Kaisegeich zwänge, zugleich mit den zwölf Ge⸗ schwornen, welche Rochefort verurtheilen sollen, die 200,000 Wähler zu versammeln, welche ihn sreisprechen werden.“ — Die Arbeitseinstellung in Creuzot dauert, ohne neue Unruhen bervorzurufen, fort. Die Arbeiter verlangen die Entlassung des Direktors der Werkstätten und die Wiederzulassung aller Arbeiter, welche neulich wegen unerlaubter Ab⸗ wesenheit weggeschickt wurden. — Im Gesetzgebenden Körper verlangten mehrere Redner, indem sie auf die scandalösen Auftritte bei der Hinrichtung Traupmanns hin- wiesen, daß künftighin die Hinrichtungen innerhalb der Gefängnißmauern stattfinden sollten. Der Minister will sich über diesen Punkt in nächster Sigzung erklären. Der Deputirte Simon kündigte an, er werde einen Gesetzentwurf beantragen, der die Abschaffung der Todesstrase verfügt. — Der Minister hat im Gesetzgebenden Kör⸗ per die Ecklärung abgegeben, daß das Verlangen, die Hinrichtungen künftig innerhalb der Gefäng-⸗ nißmauern zu vollziehen, ernstlich in Erwägung gezogen werden solle.— Das Befinden des De⸗ putirten Raspail hat sich gebessert.— Der be; kannte tussische Exilirte A. Hertzen ist gestorben. — Aus Creuzot wird gemeldet, daß die Arbeiten wahrscheinlich in den nächsten Tagen wieder auf⸗ enommen werden, ein Theil der Arbeiter habe sich bereits zur Arbeit wieder eingefunden. — Rochefort hatte die öffentliche Erklärung abgegeben, er werde sich dem Tribunal nichl stellen, er verwerfe die Richter, welche nicht aus dem all- gemeinen Stimmrecht hervorgegangen seien. Er werde am Tage der gegen ihn zur Verhandlung kommenden Anklage zu Hause zu treffen sei. So wurde denn auch am 22. d. die Anklage gegen die„Marseillaise“, resp. gegen Rochefort, Grousset und Dereure, ohne daß einer der vorgeladenen Angeklagten erschienen wäre, verhandelt. Das öffentliche Richter möchten nur in behandeln, als es nothwendig sei, die Achtung vor dem Gesetze zu sichern. Verurtheilt wurden Rochefort zu sechs Monaten Gesängniß und 3000 Fres Geldbuße, die beiden anderen Angeschuldigten, Grousset und Dereure, traf gleichfalls eine Ge⸗ fängnißstrafe von 6 Monaten und Ersteren eine Geldbuße von 2000, Letzteren von 500 Fres. — Die Aus gabe der„Marseillaise“ vom 2288 wurde polizeilich verhindert a Thiers entwickelte im gesetzgebenden Körper in längerer Rede, daß der Kampf, den der Frei⸗ handel hervorgerufen habe, die nationale Arbeit einer Gefahr aussetze. Eine Nation habe drei große Interessen zu vertheidigen, ihre Freiheit, Größe und ihre materielle Prosperität. Die ge— meinsamen Bestrebungen würden die Freiheit wie⸗ dergestalten und der Verzicht auf die brutale Ge— walt den Völkern Achtung einflößen und durch sichern. Italien. Rom. Eine Petition an den Papst, unterzeichnet von mehreren Bischösen, pro— testirt gegen die Art und Weise, wie sich die religibsen Journale über die schwebenden Fragen aussprechen. 7 Rumänien. Bukarest Das„Amts— blau“ veröffentlicht ein Rundschreiben, welches den Präfekten empfiehlt, die bestehenden Gesetze gegen die Ueberhandnahme der Juden strenge, durch- zuführen. Friedberg. Von Seiten des hiesigen Turnvereins kommt uns folgende Berichtigung zu: Im Oberhessischen Anzeiger Nr. 10 befindet sich ein über die hiesigen Feuer⸗ wehrverhältnisse handelnder Artikel, in welchem es heißt: Der hiesige Turnverein habe eine Erweiterung der Turner⸗ feuerweyr von sich weisen zu müssen geglaubt. Ein in derselben Nummer unter den Inseraten befindliche Auf⸗ forderung zur Gründung einer freiwilligen Bürgerfeuer⸗ wehr, sagt: Die Statuten der freiwilligen Turnerfeuerwehr gestatten nur Mitgliedern des Turnvereins die Aufnahme in dieselbe.— Beide Behauptungen sind vollständig unbe⸗ gründet. Die Statuten der Turnerfeuerwehr besagen aus⸗ drücklich, daß Nichtmitgliedern des Turnvereins die Auf⸗ nahme in die freiwillige Feuerwehr nur unter Zustimmung der Mannschaften gestattet werden könne, eine Bestimmung, welche wahrscheinlich bei den meisten Vereinen und Cor⸗ poralionen besteht. Eine Anmeldung von Nichtmitgliedern in die Feuerwehr des Turnvereins ist bis jetzt noch nie⸗ mals erfolgt, der Turnverein befand sich also auch nicht in der Lage, sich über eine derartige Erweiterung der Turnerfeuerwehr entscheiden zu müssen. o Friedberg. Wie man uns mittdeilt, wird nächsten Miliwoch hier ein 6½᷑ jähriges Kind, Helene G., öffentlich gezeigt werden, welches zu den menschlichen Mikrocephalen oder Kleinköpfen gehört. Dr. Louis Büchner in Darmstadt hat diese außerordentliche Erschei⸗ nung gesehen und eine Beschreibung derselben in der „Gartenlaube“ gegeben, und nach dieser so wie nach den Beobachtungen anderer berühmter Physiologen und Ana⸗ tomen repräsentirt Helene B. den wahrsten Aztekismus, d. h. die Gehirnverkleinerung im ausgeprägten Maßstabe. Ob sich hier, wie behauplet wird, ein auffallender Beleg zu Darwin's Theorie— des Rückfalls in die alte Race— conflatiren läßt, überlassen wir dem urtheilsfähigen Fried⸗ berger Publicum. Es dürfte nicht nur für Fachleute, sondern auch im Allgemeinen sehr belehrend sein, solch ein Exemplar unsrer noch dazu kaukasischen Menschenraee genauestens zu besbachten. * Friedberg. Der Frankfurter Handelsverein macht zur Wiederlegung des auch bierorts und in der Um⸗ gegend vieljach verbreiteten falschen Gerüchts, als wären Oesterr. Sechser in Frankfurt jetzt wieder ohne Ver⸗ lust zu verwertben, bekannt, daß dieselben nicht über 94% daselbst zu begeben find, und in Oesterreich selbst vor wie nach nur gegen Papiergeld eingewechselt werden bis Ende März a. e. Im Waarengeschäft werden sie auch in Frank⸗ furt 4 5½ kr. pr. Stück genommen. Aus Gedern wird den„H. V.“ gemeldet: Seit Anfang November v. J. besteht hier eine eigenthümliche Posteinrichtung, worüber man allenthalben die lautesten Klagen des reisenden Publikums vernimmt. Der um 8½½ Ubr Vormittags von Lauterbach hier ankommende Postwagen geht nämlich erst um 1 Uhr nach Nieder⸗ Wöllstadt, so daß die miikommenden Passagiere nutzlos bier mehrere Stunden verbringen müssen und die Geschäfts⸗ leuie, welche mit der Bahn weiter reifen wollen, oft um einen ganzen Tag kommen, da sie die Morgenzüge nicht benutzen können. Ebenso setzt der um 12½ Uhr Nachm. von Nieder⸗Wöllstadt ankommende Wagen erst um 3 Uhr seinen Cours nach Lauterbach fort. Gründe für diese, das reisende Publikum schwer schädigende Einrichtung sind nicht bekannt, und kann man dieselbe überhaupt gar nicht begreisen. Es scheint aber eine preußische Eigeuthümlichkeit zu sein, auf die Inleressen des Zublitums wenig Rücksicht zu nehmen und erinnert diese Posteinrichtung lebhaft an Ministerium stellt den Antrag, die den so viel angegriffenen Sommerfahrplan der Main⸗ Weser⸗Babn. Es sind übrigens Schritte bei der höheren 1 le Postbehörde zur Abänderung dieser Einrichtung geschehen soweit die Angelegenheit ob dieselben Erfolg haben werden, bleibt abzuwarten. f einen rechtmäßigen Einfluß der Nation ihre Größe Mu ite Vi m bels Jen mute Deffe N22 Nach Poerhassen Alper, Toncurs eil 1 Aumelt Poe zur Ne ler dem Ten Ausschl In der Bestellung kilnes Gäu Aemsmasst bekannt get person ersc Mandatare Beitritt zu Tauch bezüg tangemente werden wir dad 160 Das dalnt brinzt maß der 3 Donner dausdrücklic dan einem 1 U leit e er Süd. und der 1 Valles mier, unt lader Ale 105 D Darmstadt. 0 dr 50 fl. Loose ihr Füllborn über einen Districis Ein⸗ bmer in Oberhessen(Arnold in Felda) ausgeschüttet und ibn mit dem Preis von 5000 fl. freudig überrascht. Fortuna hat bei der letzten Ziehung Groß⸗Gerau. Am 21. d. Morgens 10 Minuten lor 7 Uhr wurde hier wiederum ein ziemlich sarker (röstoß vetspürt, dem zwischen 7 und 8 Uhr einige leisere (rschütterungen folgten. Richtung anscheinend von Süd— Best nach Ost Heidelberg. Am Freitag Abend um ½8 Ubr er⸗ (guete sich beim Einfahren des Frankfurter Zuges im leidelberger Bahnbof ein beklagenwerthes Unglück. Als er Zug nämlich berankam, wollte ein Maschinenführer oer das Gleise zu seiner in der Nähe haltenden Locomotive; stürzte und wurde, ehe er aussteben konnte, von dem Uuherbrausenden Zug erfaßt und ihm beide Beine und ein iirm abgefahren. Cingesandt. Musikalisches. Obwohl man in der Neuzeit in lem vorangerückt, so blieb man doch im Verfertigen en musikalischen Instrumenten zurück. Besonders sind es die jetzt so sehr beliebten Pianinos, welche zwar durch ihren schönen Bau sowohl, als auch durch ihre brillante Ausstattung eines der schönsten Möbel für Zimmer und Salons sind, aber deren Discant im Verhältniß zum Baß ein noch mangelhafter zu neunen war. Einer sehr sinn⸗ reichen Idee des Herrn C. L. Glück jun. zu Friedberg ist es nun gelungen, im Vereine mit seinem in diesem Fache sehr geschickten Vater, genanntem Uebelstande abzu— belsen. Bei allen von jetzt an verfertigten Instrumenten findet man einen ganz prachtvollen glockenähnlichen, genau dem kräßstigen Baß eutsprechenden Ton. Gewiß, jeder Musikliebende wird diesen Fortschritt mit Freuden begrüßen b den oben genannten Herren zu ihren weiteren Unter— nehmungen gratultren. e Danksagung. in Steinfurth sind im Ganzen zwei Gulden eingegangen, wofür der beste Dank hierdurch ausgesprochen wird. Für die Familie des verunglückten Ludwig Michel Bitte! 7* Für den durch Brandstiftung unverschuldet in große Noth gerathenen J. Weis aus Wingers⸗ hausen kamen uns wellere Gaben zu: Ungenannt 5 fl., Dr. Maltbias 42 kr. Die Gesammtgaben betragen nun 14 fl. 57 kr. Mit herzlichem Danke für das Empfangene wiederholen wir die Bitte an alle Menschenfreunde um weitere Beisteuer. Die Expedition. Die Gartenlaube bringt in Nr. 2 solgende inse⸗ ressante Beiträge: Doctor Reinhard. Novelle.(Fort⸗ setzung.)— Vom„alten Fritz“ in Westphalen. Von Emil Re. Mit Wilb. Harkort's Portrait. Begegnungen mit Zeitgenossen. Von Carl Vogt. Nr. 1. A. v. Hum⸗ boldt.(Schluß.)— Ein deutscher Prinz in Amerika. Nr. 1.— Die Eisenschmieden im Stubaithale. Von Dr. Ludw. von Hörmann. Mit 2 Abbildungen: Schmiede in Vulpmes und Dorf Vulpmes im Stubaithale. Nach der Natur aufgenommen von R. Püttmer. Blätter und Blütben: Pauline Lucca. Von A. H.— Göthe und * 4 Oeffentliche Aufforderung. 272 Nachdem Groß berzogliches Hofgericht der Provinz bderhessen über das Vermögen des Gastwirtbs Heinrich . Denkel von Bad- Naubeim den förmlichen oncurs erkannt bat, werden dessen sämmtliche Gläubiger r Anmeldung und Begründung ihrer Forderungen doe zur Geltendmachung etwalget Vorzugsrechte auf Montag den 14. Februar k. J., Morgens 9 Uhr, mier dem Rechtsnachtbelle des stillschweigend eintreten en Ausschlusses von der Concursmasse, gesaden. In der erwähnten Tagfabrt soll sodann über defintttve bestellung eines Massecurators, sowie über die Wabl ines Gläubiger⸗Lusschusses und Verfilberung der Con— ursmasse verhandelt werden, was unter dem Ausügen kannt gemacht wird, daß bezüglich der weder in Selbst⸗ serson erscheinenden, noch durch gebörig bdevollmaͤchtigte Nandatarten vertretenen Gläubiger der ftillschweigende deitritt zu den von der Mehrbeit der Erschienenen, dich bezüglich eines etwa zu Stande komwenden Ar⸗ tingements gefaßt werdenden Beschlüssen unterftellt verden wird. Bad- Nauheim am 24. November 1869. Großberzogliches Landgericht Nauhelm Ulrich, Schnitispahn. Landrichter. Landgerichts-Assessor. Bekanntmachung. 19 Das unterfertigte standesberrliche Verwaltungs- aut bringt hierdurch den Interessenten zur Kenntniß, b der Zahltag bei seiner Casse von Samstags auf Donnerstags verlegt worden ist und wird hierzu ausdrücklich bemerkt, daß in Zukanft in keinem Falle aa einem anderen Tage Zahlungen in Empfang ge⸗ tommen noch geleistet werden können. Zugleich wird darauf aufmerksam gemacht, daß doten von Banken, mit Ausnahme derjenigen der Bank er Süddeutschland in Darmstapt, der Frankkurter Bank ind der Hauptbank in Berlin, nicht in Zahlung an⸗ benommen werden. ö Schloß Ilbenstadt den 12. Januar 1870. Gräflich Leiningen'sche Rente! Btera u. ECdietal ladung Nachdem Peter Henkel, Sohn des verslorbenen baer Deinzich Ludwig Karl Wübelm Peukel von er, unter Zustiimmung des für seinen abwesenden kuder Karl Henkel ad hune actem beslellten Curators de nachfolgenden Immobilien: Gemarkung Bad Nauheim. P. M. B. 530. Brel. 1. Rih. 2½. Acker am Eselsweg, 1 339.„—„ 35.„ neben dem Ock⸗ ftädter Weg, 1 53.„—„ 34.„ in d. rotben Heil, a„ o,„ ech Weg, 17 3„ 21. auf dem Haag, ter kauft hat, so wird genannter Cacl Henkel mit Rück. scht auf das ihm zuflebende Miteigenthumorecht bler⸗ ni aufgefordert, binnen 2 Monaten, von heute an, des sallsige Erklärung dabier abtugeben, widrigenfalls nach Antrag seines Curatore verfahren wird. Bav-Naubeim den 18. Januar 1870. Grobbenosisch ts eergerg Bad Nauht im t. — Am fforde rang 252 Die Parzellen Fl. III. Nr. 309 und 310 in der Gemarkung Butzbach finden sich in dasigem Flurbuch auf den Namen Johannes Grüninger VI. und Consorten zu Bußbach eingetragen. Als dtese Consorten werden bezeichnet: 1) Jacob Wilbelm Grüninger III., 2) Johannes Grüninger IV., 3) Bernbard Grüninger III, 4) Jobannes Grüninger VII., 5) Jobannes Gru ninger VIII., 6) Jobannee Flach, ohne daß sich dieselben jedoch als solche können werden diejenigen, welche ctwa sonst noch als Theil⸗ haber Eigenthumsansprüche an dieselben glauben bilden zu können, zu deren Geltendmachung binnen sechs Wochen bei Strafe stillschweigenden Ausschlusses, hier mit aufgefordert. Butzbach den 15. Januar 1870. Großberzogliches Landgericht Brtzbach ie, legitimtten — N——. 2 Holz⸗Versteigerung. 262 Aus den Frh. von Franckenstein'schen Wald⸗ diffricten„Engelsborn,“„Mörler Unter“ und„Buchen- kron“ in der Gemarkung Ockstadt bel Friedberg kommen zur öffentlichen Versteigerung: 1) Dienstag den 1. Februar. 100 ½ Stecken Luchen Scheitholz, 4 Eichen⸗. 0 388/ 5 Buchen Prügelbolz, 62„ Eichen- und Birken⸗Prügelbolz, 79 ½ 7 Erlen⸗, Aspen u. Linden Prüge holz, 104½„ Buchen Stockbolz. 41 5 Eichen- und Birken ⸗Stockbolg, 50* Erlen-, Aspen u. Linden Stockholz, 5541 Wellen Buchen- Retsholz, 4777 Eichen und Birken⸗Reisholz. 3173— Erlen⸗, Aspen und Linden-Reis holz, 98 Laͤste Allerlciholz. 2) Mittwoch den 2. und Donuuerstag den 3. Februar. 334 Eichen Stämme von 5½ bis 32½“ mittl. Durch⸗ messer, 10—55“ Länge und 4615 Cb. Fuß Inbalt. 88 Eichen⸗Stangen von 3½—5“ miitl. Durchmesser, 15—35“ Länge und 328 Cubikfuß Inhalt. Buchen⸗Stémme von 5½— 37“ Durchmesser, 5-30 Länge und 2123 Cubikfuß Inbalt Buchen⸗Stangen von 3½—5“ Durchm. 15-20 Länge und 57 Cubikfuß Inhalt. 46 Birken-Stämme von 5½½ 11“ Durchm., 15—35“ Länge und 341 Cubikfuß Inbalt, 21 Birlen⸗Stangen von 3½—3“ Durchm., 15-307 Länge und 81 Cudikfuß Inbolt. 40 Erlen⸗Stämme von 6½— 9“ Durchm., 14— 407 Länge und 415 Cubikfuß Inhalt. 9 Linden Stämme von 6—9“ Durchm., 15—25“ Länge und 61 Cubikfuß Inhalt. Das Eichen ⸗, Buchen- und Birken-Stamm- und Stangendol; ist zu Wagnerholz vorzüglich geeignet. Die Zusammenkunft findet an jedem der oben be⸗ merkten drel Versleigerungstage Vormtttags 9 Ubr im District„Mö ler Unter“ zunächst den Schteßmauern slatt. Credit bis zum 1. September 1870 Ocfadt am 22. Januar 1870. Der Freiherrl. v. Fre Oberförster 2 ran d. 94 22 Arbeits-Versteigerung. 4253 Samstag den 29. Januar 1870, Nachmittags 47½ Ubr, soll auf dem Büreau des Groß berzoglichen Hürgermeisters zu Münzenberg für 175 fl. Stein⸗ erden. Gambach em 21. Jauuar 1870. Schneider, Bezirks ⸗Bauaufseber. Kiefern- ett. Zapfen 102 kaut die Ziegelei am Bahnhof zu Nauheim * bee, einer öffentlichen Versteigerung ausgesetz! hee, 3499 en gres& en detail, reine unverfälschte direct importirte Waare empfiehlt Wilh. Sturmfels, Hof⸗ Apotheker. Frauhsurt a. M, kleiner Kornmarkt 7. 65 Die bekannten und berubm ten Artikel des destebenden Geschaͤftes im ersten Stock find Bequemlichketits halber von jetzt ab im Laden gleicher Erde desselben Pauses, kleiner Kornmarkt 7, nach wle vor ächt zu haben. Wegen des stattgehabten Verkaufs der Stücke [Bürger. Von Al. Bekanntmachung. 256 Am Donnerstag den 3. Februar d. J., Morgens 9 ÜUbr, wird ein ausrangirter sechsfitziger Omnibus mit dreisitzigem Coups, welcher kläglich eingeseben werden kann, in öffentlicher Auction zum Verkauf gestellt. Die Verkaufsbedingungen werden bei der Ver⸗ fleigerung bekanut gemacht Friedberg den 21. Januar 1870 Post⸗Amt Brentano. Gefunden. 259 Ein in der Gemarkung Weckes be im gefundener Sack Mebl kann von dem sich legitimtrenden Eigen⸗ ibümer gegen Erstattung der entstandenen Koffen dei Unterzeichnetem in Empfang genommen werden. Weckesbeim am 19. Januar 1870. Gtoßherzogliche Bürgermeisterei Weckesheim Alls es. Holz ⸗Versteigerung. 254 Dienstag den 1. Februar, Vorwittags 10 Ubr, kommt in dem Gemeindewald zu Röthges beim Hessenbrückenhamwer nachstehendes dolz zur Ver⸗ steigerung 48 Stück Eichenbaustämme von 30 dis 80“ Länge und von 10 bis 30“ Durchmesset, zusammen 890 Cb.⸗Juß. Bemerkt wird daß das Holz erster Qualität ist und sich mebrere Stämme zu Wellbän nen u. dergl. eignen. Rötbges den 20. Januar 1870. Greß herzogliche Bürgermelsteret Röthges Döpfer. Bekanntmachung. 260 Freuag den W. d. M.. Morgens 9 Uhr au- saugend, sollen im biesigen Rathbause folgende von auswärts bierber gebrachte und zum Verkauf dterseldst destimmte Modtliar Gegenstände gegen gleich baate Zahlung versteigert werden, als: 1 Commode, 1 Slasschrank, 1 Kleiderschrank, Tische, Stüdle, verschledene Bettslellen, mehreres Bettwerk und noch sonstige Haus- und Küchengeräthschaften. Butzbach am 23. Januar 1870. Groß berzogliches Ortsgericht Butzbach A ch e l. 255 Der Unterzeichnete bescheinigt hiermit, daß die Chocoladenfabrik von Franz Stollwerck& Söhne in Köln sich für die Reinbett idrer Waaren verbürgt und ihre Fabrication untet sanitätspolizeiliche Controle freiwillig gestellt hat, daß die zur Verwendung kommenden Rohmalerlalien und Ingredienzien, sowie auch die fertige Waarte analifirt werden und dadurch dem Consumenten eiue teine Ebocslade, de d. pute Cacao und Zucker garantirt wird. Köln, 1. September 1869. Dr. Herm. Vohl, Koͤnigt. Regterungscommissar und veteldigter Cdemiker. Obige mit Recht empfeblenswertden Cbocoladen sind stets vorräthta in Friedberg dei Wilh. Fertsch, in Butzbach det Val. Wiesler, in Hungen dei A. Buch, n Bad Naubeim dei Tonditor B. Schier. 1 Ein noch gutes Clavier, 248 sowie verschtedene Buchbin derpressen und elbe Heftlade ift zu verkaufen. Wo? sagt die Exped. d. Bl. Ein bravts lüchtiges Mädchen 565 wird gegen guten Lohr zu daldigem Eintritt zu mietben gesucht. Näbere Auskunft erthetlt Derr Lon Waas, Schubmachermeister. 33 im Schstzentain, 79 Nig. Ein Garten daltend, 70 zu verpachten oder auch zu verkaufen. Bon wem? sagt die Exped. dieses Blattes. 287 Mikrocephale! Turner⸗Feuerwehr. 103 ngen nachkommend, werde ich mein jetzt im 263 Mittwoch den 26. d. M., Abends 9 Uhr, General⸗ testen Anatomen an den Universitäten, und Versammlung im oberen Local des Herrn C. Walz neuerdings Herr Dr. Louts Büchner in der letzten Ausgabe der Gartenlaube als bis jetzt eln z ig dastehen⸗(Wahl des Feuerwehr⸗Hauptmanns.) des Geschöpf bezeichnet haben, FT 5 1 zu Friedberg Mittwoch den 26 Januar, Abende 6 Uhr, e ee, ee im kleinen Gastz immer des Hötel Trapp vorzeigen.— Frauen können dasselbe ohne jede Befürchtung sehen. 8 7 5 1 a Ich erlaude mir bierbei auf das unlen beigefügte Zeugniß des Herrn Dr. med. Lebert in Breslau Des alten Schäfer Thomas 2 265 Einem schon seit Jahren hier so oft an mich gerichteten Verla siebenten Ledenstahr stehendes Kind„Helene“, welches die berühm binzuweisen, der gleich vielen anderen berühmten Aerzten das Kind untersucht und für jeden Laien von größtem seine Juleresse erklärt dat. f. 21 Prophezeihung Eultée nach Belieben. 1 G. Becker. 5 W— 0 für die Jahre 1870 und 1871. bag l. Ich bescheinige hiermit, daß ich heute das Kind Georg Becker, 4 Jahre alt, Microcephale, mit höchst Preis: 4 kr. ö merkwürdig kleinem sogenannten en e ee in der Klint e habe ee 5 so fe ß.— klei d etgenthümli ebauter Kopf a für ein größeres Publikum und für Laien von gräͤßtem nteresse ist. f 7 7 7 7 7 eee 9 1 n 5 f 9 Prrienchoile. Pretsmecdaile Prrismedalle Amsterdam. Pilsen. Wittenberg ö C ut n ve re i n. Keine Ammen mehr! 264 Sonntag den 30. Januar findet im Saale der„Drei Schwerter“ Abendunterhal⸗ 1. 4 5 tung mit Tan;⸗Verguũgen statt, wozu die Mitglieder des Turnvereins hiermit freundlichst Liebig-Liebe 3 Nahrungsmittel eingeladen werden. Beim Abends 8 lbr. d e des Turnpe eink: in„löslicher“ Jorm: 5 Vacuum Präparat des Apoth. u. Cbem. J. Paul 195 15 3 1. Liebe in Dresden. getreffe Herzoglich Braunschzweigisches Erlsenittel sur Mutterwuch, Aeg mg 2 mittel für Blutarme, Reconvalescenten, Magen⸗* leidende, Sieche ꝛc. Flaschen 27 Pfund Inh. in Jtaats-Prämien-Anlehen. Err Thlr. 20.— Loose—„„ 4 Ziehungen im Jahre r 5 SSS mit Treffern von Thlr. 80.500. 40.000. 40.000, 25.000 ete. AD 8288 Feel 8 8. 3 1 ep 32822 Nächste Ziehung 1. Februar s mit Haupttreiter von Thlr. 80,000 sss erden als blllige Kapitalanlage empfohlen und sind bei allen Wechslern zu haben. 1 3 . T i— 2 82 des Port 5 7 5 8 Senduns Bekanntmachung. a Betreffend: Die Spar- und Leihkasse zu Laubach. 23 8 2 261 Wir erlauben uns, die Interessenten darauf aufmerksam zu machen, daß die Einlagen N 2 8 8 bei unserer Anstalt mit vier vom Hundert verzinst werden und daß es auch außerhalb des. S 2 Sparkassebezirks Wohnenden frei steht, durch Einwohner der Orte, welche den Bezirk bilden, D EES 4 j SSS Heschloss zu ihren Gunsten Einlagen machen zu la ssen. 222 8823 00 Da der Reservefonds der Anstalt noch im Laufe dieses Jahres den Betrag von 50,000 fl.— 388 ech ö erreichen wird, so sind nicht nur die Einleger gegen Verluste sicher gestellt, sondern es müssen Die Administration der Felsenquellen. d kin 11 auch bei— Umstande, daß voraussichtlich schon mit kommendem Jahre die Zinsen des—⸗— 2 Lage 0 elben an die Gemeinden des Bezirks zur Vertheilung kommen werden, sämmtliche Bezirks. einwohner nicht nur aufgefordert fühlen, Güterkaufgelder, welche gegen 2/½ 0% Hebgebühren II N · e r h 0 f. E N ö unh und mit 4½% Vorabzug fur die nicht fälligen Ziele von uns erworben werden, sowie gute 5 1 Fuad n 0 Hypotheken, welche mit 4½% zu verzinsen sind, unserer Anstalt zuzuweisen, sondern auch und Unterjacken ui de überhaupt mit Kräften zur Förderung und Hebung derselben beizutragen. 160 billig bei Ke Friedrich, neben der Pol.. Zugleich bemerken wir weiter, daß auch Güterkaufgeldec aus Orten, welche nicht dem Hef Sparkassebezirk angehören, von uns erworben werden. K it chen buchs an sz ü g t. wurden Laubach, im Januar 1870. Die Direction der Spar- und Leihkasse Evangelische Gemeinde ö Fach 6 7 Landger. 1 1— 1 Weber. Getraute: Se D e eee Regierungsbezirk Kassel jetzt Maschinenführer zu Bonames, 1 Venedi L 6 tadt Venediger Lire 30 Loose. hiesigen Bürgers, Schuhmachermeiflers und Flurschüßen fein 9. Pete 30. April, 30. Juni, 30. September und 30. November. 18. Jan, Dem Hana an de anche, ibn 3 5 5 den 21. Dez. Ziehungen gewonnen werden.(Die Einlage kann nie verloren gehen, da jedes Loos früher oder G Se lugust Sohn des verstorbenen Seifensieders Johannes Hammer⸗ em Bez Die nächsen 5 Ziehungen dleser Anleibe füuden im Jahre 1870 flatt, am: Jobannes Kopp ägerbataill i 10 z e e Jägerbataillon Jakob Zimmer, Bürger zu Guntersblum, aus Wi später mit mindeflens Lire 30 zurückverloost werden muß). 7 00 Nachtrag. ee De Sc e D e e-- Oc F eee 16. Jan Joannes Hammerschlag aue Frisla. i den 0 schlag zu Fritzlar, und Anna Marte Kopp. Tochter des em den 21. Januar, 0 5 Ge tanffe beim unt d mel 25%—%% 1500— 1000 26. bis a. wärt Lire 30— müssen in obigen 5 e er e ud in dus Git Pläne gratis, und Loose à fl. 11 empfehlen. a 3. Dez.(In Nauheim.) Wilhelm Louis Vieler, ur 90 Moriz Stiebel Söhne, 5 Söhnchen des in Naubeim wohnenden hi 45 esigen Bürgers us, Bank- und Wechsel Geschäft in Frankfurt a. M. hund Metzgermeißsers Wuhelm Gleler, alt 3 Jubre, dhe, A S e e e D De D D Oe. D- e Se- Ke e e 2 Mo nate, 20 Tage, Fam 31. Nov. i ö Katholische Gemeinde. ec Epileptische Krämpfe(Fallsucht) 1 12 Getanfte: seuercaßs g bellt brieflich der Specialarzt für Ep'lepsie Doctor O. Killiseh in Berlin 19. Dez. Dem Sergeant im 1. Jägerbataillon ihn 6 Mittelstraße 6— Beretts über Hundert gehei. 4 en Zimmer ein Sohn, Karl Josepb, geb. Jucl 8 5 den 8. Dez. ischm 233 Hiermit die ergebene Anzeige, daß ich an hiesigem Jaun 5 ug no itz av gz 2. Jan. Dem Schuhmacher meister Karl Möbs ein at) g Platze ein nasdaue Sohn, Philipp, geb. den H. dez. 1 os zun 1 urg 100 u too maus 2. Jan. Dem Maurermeister u d hiesigen Bürger Salt adt 2 Steinko lenla ne mn us dog b ehe zun 79 Johannes Gerster eins Tochter. Anna Juliane Eleenors et 4 3 Clara, geb. 23 17. pic 61 värtig 0 f i 9. Jan. Dem biesigen Bürger und Posamentir errichtet habe unb bel vorzüglicher Qualität zu billigen ¹ 3 0 U* 13 Joseph Wo eine Tochter, Anna Marie 70— 110 der Preisen abgebe. A. B 4 den 28. Dez. lag; Buch in Hungen. Beerdegte: daumer Ein Mädchen, Wechselstempel-Steuer-Gesctz 40 J. de e 227 welches kochen kann und or entliche Zeugnlsse auf⸗⸗ 1 n* 40 Sg zuweisen hat, wird gegen guten Lohn gesucht. Näheres in den verschiedeuften Ausgaben ven äthig bei 0 N Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Mangen bei der Exped. d. Bl. ö Binder nagel& Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. Wünigm,