derehrliches asserkur rapie. Dnenmatische heim. * Nrzen Theile der auflaten welcher ret detst dann ent dtm paupt⸗ e cint tbtufills t bturzt werden dit Kiche und * Postaum Schwab. zube 2 Nudel Gott den Sieb pigtü. Kegen⸗ tagswahlen statt. tigenct Kraft. 8.(Jettseßung⸗ 5 stb zn Eifurt. 1 Nat seiuem 7nd ver Joe en ankballen! Donnerstag den 24. März. MN 36. berheffischer Anzeiger Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblalt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Amtlicher Theil. Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatte sind zu publieiren: Nr. 8. sub. 1. die Einziebung der Grundrentenschelne betreffend. Friedberg den 21. März 1870. Bekanntmachung, die Ergebnisse der Verwaltung des Fonds für öffentliche und gemeinnützige Zwecke betreffend. sub. 2. Bekanntmachung, Großherzogliches Kreisamt Friedberg T i W d p. Nachverzeichnete Gesetze ꝛc. sind im Bundesgesetzblatt des Norddeutschen Bundes publizirt worden: Nr. 5. Nr. 433. Gesetz, betreffend die Bewilligung von lebens länglichen Pensionen und Unterstützung von. Militärpersonen der Unterclassen der ehemaligen Schleswig⸗Holsteinischen Armee, sowie an deren Wittwen und Walsen. Vom 10. März 1870.— Nr. 435. Vom 10. Maͤrz 1870.— Nr. 436. Norddeutschen Bundes für das Jahr 1870. vom 17. Auguft 1868 detreffend. deutschen Bundes und des deutschen Zollotreins. Vom Vom 3. März 1870.— Nr. 434. 2. März 1870 Betreffend: Den Erlaß einer Spnagogenordnung für den Kreis Friedberg, Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die sämmtlichen Vorstände der israelitischen Religionsgemeinden des Kreises—. Diejenigen, welche unsrer Verfügung vom 16. v. M. Oberhessischer Anzeiger Nr. 22 noch nicht nachgekommen sind, wollen dies binnen 8 Tagen thun. Gesetz, betreffend die Abänderung des Haushalts⸗Etats des Gesetz, wegen Ergänzung der Maas- und Gewichtsordnung für den Norddeutschen Bund Bekanntmachung, betteffend die Ernennung eines Bevollmächtigten zum Bundesrath des Nord⸗ Friedberg den 22. März 1870. r d en Preußen. Berlin. Der Reichstag ge- nehmigte in zweiter Lesung unverändert das Gesetz, betreffend die Ausgabe von Banknoten. Der Antrag, das Gesetz auf das Staatspapiergeld auszudehnen, wurde zurückgezogen. Abg. v. Sybel weist namentlich auf die Nothwendigkeit hin, daß die definitive Regelung der Münzfrage, von welcher die Banksrage untrennbar sei, im Einverständniß mit Süddeutschland erfolgen müsse. Frankfurt. Es finden hier bereits Ver⸗ sammlungen in Betreff der bevorstebenden Reichs- Eine derselben, aus Mitgliedern der verschiedenen demokratischen Vereine bestehend, hat folgendes Programm aufgestellt und angenom- men: Wir erwarten und fordern, daß der von uns zu wählende Abgeordnete eintrete 1) für Herabsetzung der dreijährigen Dienstzeit auf eine einjährige, 2) für entsprechende Herabminderung des Präsenzslandes wie des Militärbudgets, 3) für jährliche Feststellung des letzteren, 4) für die durch das Recht gebotene Erweiterung der Wählbarkeit mittelst der Bewilligung von Diäten an die Reichs— tagsabgeordneten; und serner erwarten und ver. langen wir, daß der Abgeordnete für den Fall der Ablehnung vorstehender Forderungen dem Bundespräsidium jedwede Bewilligung von Geld- mitteln für das Militär versage.“ Mecklenburg⸗Schwerin. Der„Volks- 1 zeitung“ schreibt man:„Die Verpflichtung zur Cautionsleistung für die in unserem Lande erschei⸗ nenden periodischen Druckschriften ist durch eine im Regierungsblatt vom 12. d. veröffentlichten Berordnung aufgehoben worden, was nur dadurch erklärt werden kann, daß auch die mecklenburgische Regierung, gleich der oldenburgischen, die Cautions- weiter übernehmen. 1 ö 1 1 ö 1 1 pflicht durch die Gewerbeordnung für beseitigt er- achtet. Wird nun der norpdeutsche Bund noch hinter Mecklenburg zurückbleiben wollen 20 Bayern. München. Das Gerücht, der Kriegsminister habe die Entlassung eingereicht, ist unbegründet, resp. verfrüht, sicher aber, daß der- selbe erklärt hat, er könne, wenn die Anträge des Ausschusses bezüglich der Creditforderung für die Armee und des Militärbudgets überhaupt zur Annahme gelangen sollten, die Verantwortlichkeit für die Leitung des Kriegsministeriums nicht * Wauürtemberg. Stuttgart. Die Dele⸗ girtenversammlung der Volkspartei in Sachen der Militäragitadson hat am 20. d. stattgesunden. Die eingelaufenen Adressen trugen an 150,000 Unterschriften. Die Versammlung sprach den Ab— geordneten den Dank des Volkes aus, welche den Antrag auf Abänderung des Kriegsdienstgesetzes gestellt haben und erklärt:„daß nur diejenige Regierung das Vertrauen des Volkes verdiene, welche ebense bedacht auf die Selbständigkeit des Landes, wie auf die Wohlfahrt seiner Bürger, die militärischen Einrichtungen auf die wahrhaft all— gemeine Wehrpflicht zu gründen entschlossen ist. Die Versammlung begrüßt mit Freuden das über— einstimmende gleichzeitige Vorgehen der bayerischen Nachbarn gegen den durch Preußen aufgedrängten Militarismus und mahnt zu demselben Thun das ganze deutsche Volk, im Süden wie in Oesterreich und im Nordbund, um so vereint den Staaten Europa's ein Beispiel der Freiheit und eine Bürg— schaft des Friedens zu geben. — Man versichert in gut unterrichteten Kreisen, daß gesammte Ministerium habe seine Entlassung gegeben. Baden. Karlsruhe. Die erste Kammer nahm einstimmig nach den Commisstonsanträgen das Gesetz über die Abänderung einiger Bestim- mungen des Gesetzes über die Vexfassung und die Verwaltung der Gemeinden an, also insbesondere die Beibehaltung des Bestätigungsrechts der Re— gierung bei den Bürgermeisterwahlen und des Classensystems. Oesterreich. Wien. Die„N. fr. Pr.“ meldet: Der Minister des Innern Giskra hat seine Demission gegeben und wird dieselbe ohne Zweifel erhalten. Die übrigen Minister verbleiben im Amte. Der Entschluß Giskra's ist durch die Entscheidung, die Wahlreform in der gegenwärtigen Session des Reichsraths nicht mehr zu verhandeln, herbeigeführt worden. — Im ungarischen Abgeordnetenhause wurde der von einem Mitgliede der Linken gestellte An- trag auf Unterstützung der Honvedveteranen von 1848-49 mit 196 gegen 126 Stimmen ver- worfen. Die Dealpartei, welche gegen die staat— liche Unterstützung der Honveds oder ihrer Hinter— lassenen stimmte, will im ganzen Lande Privat- subseriptionen organisiren. Der Ministerpräsident Graf Andrassy hat 10,000 fl., d. h. ein Drittel seines Gehalts, gezeichnet. — Die Wiener Blätter sind wieder in dem früheren Umfang erschienen. Die„Vorstadtztg,“ beginnt ihren Leitartikel mit den Worten:„Ge— Es waren auf derselben vertreten von den 64 Wahlbezirken des Landes 60 durch Delegirte. endigt nach langem verderblichen Streit ist die setzerlose, die schreckliche Zeit!“ Der Setzerstrike hat gerade vier Wochen gedauert. 5 Frankreich. Paris. Auf der Mittelmeer⸗ Eisenbahn hat wieder ein Raubanfall staltgefunden. Ein Kaufmann, der sich von Marseille nach Lyon begeben wollte, wurde nämlich des Nachts um 2 Uyr in seinem Waggon von zwei Kerlen, die sich mit ihm allein in demselben befanden, an⸗ gepackt, gebunden und beraubt. Der Kaufmann hatte die Besinnung verloren und konnte erst in der Nähe von Lyon, wo er wieder zum Bewußt⸗ sein kam, durch Hülferufen die Aufmerksamkeit der Beamten auf sich lenken. Die beiden Räuber hatten sich selbstverständlich aus dem Staube gemacht. — In der Sitzung des gesetzgebenden Körpers wurde ein Gesetzentwurf vorgelegt, welcher das Contingent für 1870 auf 90,000 Mann normirt. Die Discussion über die Interpellation wegen Abschassung der Todesstrafe wurde nicht zu Ende geführt. Dieselbe wird in der nächsten Sitzung fortgesetzt. — Die Pariser sind jetzt von dem Prozeß Bonaparte in Anspruch genommes, dessen Schau- platz ihnen entrückt ist. Rochefort ist nach Tours gebracht worden, seine Begleitung waren zehn Polizeiagenten und ein olfiejer de paix. In der Stadt Tours selbst herrscht das regste Leben. Obgleich man es vermieden hat, unnütze Aus- gaben zu machen, so wird der Prozeß doch sehr theuer kommen. Man berechnet die Unkosten auf nahe an 200,000 Fr. Die Zahl der Zeugen, welche eitirt sind, beläuft sich auf nahe an 70, davon hat die Staatsbehörde 47, die Civilpartei über 20 citirt. Der Kaiser scheint sich für den Prozeß sehr zu interessiren. Man hat für die Tuilerien einen besonderen telegraphischen Dienst hergestellt und es so eingerichtet, daß dieselben alle zwei Stunden einen genauen Bericht über die Debatten erhalten. Tours. In dem ersten Verhöre des Prinzen Peter Bonaparte über den Vorgang in Auteuil wiederholte derselbe genau dieselben Angaben, welche er in der Voruntersuchung gemacht hatte. Der Prinz behauptete, stets einen Revolver bei sich zu tragen. Der als Zeuge vorgeladene Fon— vielle wiederholte seine frübere Darstellung des Ver laufs. Prinz Peter Bonaparte erklärt dieselbe für durchaus falsch und sagt:„Fonvielle drang bewaffnet in mein Haus, er sollte Angeklagter, niche Zeuge sein.“ Fonvielle läugnet, je gesagt zu haben, daß der Prinz von V. Noir geschlagen worden sel. N 1 4 2 1 2 9 3 8 . 6 . 1 * 5 8 8 .— — —— — — 1 Spanien. Madrid. Das Entlassungs⸗ gesuch des Marineministers Topete ist angenommen worden. Marineminister ernannt worden. i Aus der Wetterau. In verflossener Woche fand in Griedel eine zahlreich besuchte landwirthschaft⸗ liche Versammlung statt, die außer der Anwesenheit der Herren Regierungsraih Trapp und Kreis⸗Assessor Haas von Friedberg auch durch die des Herrn Oeconomierath Dr. Krämer aus Darmstadt und anderer werthen Be⸗ sucher beehrt ward. Die erste und Hauptsrage war:„Wo⸗ her kommt es, daß die höchst wichtigen und in unserer Zeit so nothwendigen landwirthschaftlichen Fortbildungs⸗ schulen in Oberhessen so äußerst selten und schwierig zu Stande kommen?“ Alle Spitzen der sehr lebhaften und interessanten Discussion gipfelten in dem Satze:„Der betreffende Ortsvorstand trägt daran die meiste Schuld!“ Schade, daß diejenigen Ortsvorstände, die dieser Vorwurf mit Recht trifft, nicht anwesend waren. Schwerlich wür⸗ den sie nun, nach Anhörung der gründlichen, höchst be⸗ lehrenden, ja ergreifenden Rede des Hrn. Oekonomieraths bei ihrem schädlichen, sie beschämenden Sparsystem beharren zu wollen noch Neigung verspüren. Bedenkt man, was von Seiten der landw. Provinzial⸗ und Bezirksvereine durch Wort und That, durch Geldunterstützung geschieht, bedenkt man, welch regen Eifer der Lehrerstand hierin zeigt; bedenkt man, was in den beiden andern Provinzen, namentlich in Starkenburg, bei den sonst etwas gering schätzig beirachteten Ooͤenwäldern geschieht— und gewahrt in unsrer Gegend die große Apathie— nein, da kann man wohl im Zweifel sein, ob man dem ebenfalls an— wesend gewesenen Herrn Groos, Sekretär des Ober— hessischen landw. Provinzialvereins, beistimmen soll, wenn er behauptet, daß den Oberhessen, die freilich eine unbe⸗ greifliche Lauheit zeigten, Intelligenz nicht abzusprechen sei.— Welche Goldkörner sind dem guten Boden unserer Wetterau noch zu entlocken; aber das will man nicht er⸗ lernen in landw. Ortsvereinen, Fortbildungsschulen, Zeit⸗ schriften ꝛc. Lieber quält man sich ab im alten Gleise des(sonst ehrwürdigen) Großvaters. Der obige Vorwurf trifft nicht zugleich alle Bürgermeister, denn viele machen durch ihr vernünftiges Streben den übrigen Mitgliedern gegenüber eine lobenswerthe Ausnahme. Was ein Bürger⸗ meister für das Gedeihen einer guten Sache zu thun ver⸗ mag, zeigt sich in Griedel. Dort bringt, wie dies in beregter Versammlung öffenllich gerühmt wurde, die land⸗ wirthschaftliche Fortbildungsschule mit dem damit ver⸗ bundenen Gesangverein(in den nur solche Mitglieder aufgenommen werden, die auch die Fortbildungsschule be⸗ suchten) segensreiche Früchte für Landwirthschaft, Anstand und Bildung hervor. Möchten doch viele, wenn nicht alle Gemeinden Oberhessens, vernünftigen Belehrungen, die ja nur ihr eigenes Beste im Auge haben, ohne alles Mißtrauen zugänglich sein, und sich eben solchen Lobes würdig zeigen! f Fraukfurt. Kommenden Samsiag wird die Tauben⸗, Vögel⸗ und Hühnerausstellung eröffnet. Die Betheiligung an derselben ist eine stärkere als früher, und sollen in jeder Beziehung von hier und auswärts Prachtexemplare eingesandt worden sein. Frankfurt. Der Meuchelmörder Hoffmann bat sich im Spitalgefängniß erhängt. Der von ihm verwun⸗ dete Bauunternehmer Götz befindet sich auf dem Wege der Besserung; Hoffmann hatte zwei Kugeln in einen Lauf geladen; beide streiften Götz's Lunge, ohne sie zu durchbohren. Mainz. Das biesige Bezirksgericht hat heute den Bahnhofverwalter in Gaualgesheim und den Locomotiv⸗ führer, welcher den Güterzug führte, der die junge Frau des dortigen Fabrikanten Avenarius vor zwei Monaten tödtete, von der Beschuldigung der Fahrlässigkeit im Dienste freigesprochen. Altona. Der Oichter des„Schleswig⸗Holstein meer⸗ An seiner Stelle ist Belanger zum umschlungen“, Kreisdirektor Chemnitz in Alkona, f ist dieser Tage verstorben. i ne ein Berlin. Die„Zeidler'sche Correspondenz“ hat dem Abgeordneten Lasker nachgerechnet, daß derselbe in der letzten Session des Abgeordnetenhauses 120 Mal gesprochen. „Das macht— sagt die Correspondenz— nach Zeilen berechnet circa 175 Spalten; nach der Elle gemessen 80 Ellen; nach der Zeit berechnet 29 Stunden, so daß, wenn er hintereinander gesprochen hätte, eiwa 7½ Sitzungen ausgefüllt haben würde. Berlin. Bekanntlich ist es schon öfter vorgekommen, daß beim Schließen der Thüren der Eisenbahnwagen die Hände eingeklemmt und Passagiere dadurch mehr oder minder verletzt worden sind. Zur Vorkehr gegen solche Unfälle werden jetzt bei der Berlin⸗Potsdamer Eisenbahn die Wagenthüren nach dem Innern des Waggons zu mit Hohlrahmen aus starkem Leder versehen. Bürgerfeuerwehr. §. Friedberg. Der Artikel des J Correspondenten in voriger Nummer des Anzeigers drängt uns zur nach⸗ stehenden Darlegung des Sachverhaltes, um allenfallsige irrige Ansichten im Publikum zu klären. Wer schon bei einem Brande darauf geachtet hat, wie Vieles, trotz der sorgsamsten Leilung und weil die Leute nicht an gemeinsames Handeln gewöhnt sind, verkehrt an— gefaßt wird, wie die Spritzenmannschaft einander im Wege steht, mit welcher Unlust die Bürger an die Pumpen gehen und sich zu entfernen suchen, sobald der Brand nur halbwegs gelöscht ist, der mußte den Wunsch hegen, das ganze Löschwesen in der Hand einer Corporation zu sehen, die, an militärische Ordnung gewöhnt, den Befehlen ihrer Oberen unbedingt Folge leistet. Von diesem Wunsche beseelt trat eine Anzahl von circa 60 jungen Bürgern freiwillig zusammen zur Gründung einer neuen Feuerwehr und hatten sich diese Bürger dabei die Aufgabe gestellt, vereint mit der alten bereits bestehenden Feuer⸗ wehr, sowie unter weiterer Zuziehung geeigneter Kräfte aus der Zahl der jüngeren Bürger, das ganze Löschwesen in die Hand zu nehmen; und es erscheint diese Aufgabe nicht so schwer, wenn man bedenkt, daß beide Feuerwehren schon ein Corps von über 100 Mann sind und daß man, wenn jeder dieser Leute in seinem Bekannlenkreise sich nur ein klein wenig Mühe gibt, gewiß die Zahl auf 200 bis 250 Mann erhöhen kann. Hierzu ist aber vor Allem nöthig, daß die Feuerwehr ein für sich bestehendes Corps ist, unabhängig von jedem anderen Vereine. Früher, als Herr Roßbach sich das große Berdienst erwarb, die erste Feuerwehr hier in's Leben zu rufen, mußte dieselbe, da vielfache Zweifel an ihrem Emporblühen laut wurden und sie mit Vorurtheilen zu kämpfen hatte, sich an einen Verein anlehnen, um an diesem einen Rückhalt zu haben, und dieser Verein mußte naturgemäß der Turnverein sein. Jetzt aber ist die Zahl der alten Feuerwehr bereits eine so große, daß sie sehr gut für sich allein, ohne Turnverein, bestehen kann; und wollte man die von den neu zusammengetretenen Bürgern projektirte Feuerwehr unter die Botmäßigkeit eines Vereins slellen, dessen Zahl der wirklichen Mitglieder jedenfalls nicht größer als die der Feuerwehr sein würde, so erscheint dies geradezu als ein Unsinn. Ein Verein in einem Verein kann nicht bestehen, ohne daß nicht die gegenseitigen Interessen geschädigt werden, und ohne daß nicht eine unlieb⸗ same Einwirkung des einen auf den anderen statifin⸗ den muß. Und wenn man nun von Seiten des Staot⸗ vorstandes den einen Verein protegirt, und dem ande— ren, der gewiß das Wohl der Stadt im Auge hat, die Genehmigung versagt, resp. diese Genehmigung von der „Zustimmung des Turnvereins“ abhängig macht, so sind dies allerdings„Vereinsinteressen gefördert“ und zwar noch obendrein auf Kosten des öffentlichen Wohles! Der A⸗-⸗Correspondent sagt ferner, daß die Turnerfenerwehr ihre Erweiterung ermöglicht habe durch die Beschlüsse ihrer letzten Generalversammlung und wier sagen: auf diese Beschlülsse einzugehen ist de een der neuen Feuerwehr unmöglich. Wir haben das er⸗ wähnte Protokoll in der Hand gehabt und barin heißt es, daß die Turnerfeuerwehr beschlossen habe, auch Nicht⸗ mitgliedern des Turnvereins den Eintritt in die Feuerwehr zu gestatten, d. h. einzeln durch Ballotagel Wie 0 Den kann man aber glauben, es werde sich von den 50—60 1. April w. Leuten der neuen Feuerwehr nur ein Einziger melden, wenn er nicht als Mitglied einer Corporation angesehen bolssrim: wird, wenn er nicht selbstverständlich zu der Feuer⸗ wehr gehört. Was aber von dem Eintritt in die alte Feuerwehr noch viel mehr abhalten muß, ist das(wovon polzart. zwar Nichts im Protokoll der Turnerfeuerwehr gestanden chen hat, was aber von verschiedenen Mitgliedern derselben geäußert wurde), daß der Eintretende sich auf Gnade oder Eichen Ungnade ergeben muß: er hat weder Stimme noch Wahlrechk, noch überhaupt ein Recht, sondern pen er ist einfach geduldet! Welcher Bürger, wel⸗ 1 cher Mann, der sich seines Werthes bewußt ist, kann 77 sich diesen Bestimmungen unterwerfen?! Was noch weiter 1 4% in die Wagschale fällt, ist aber auch das, daß die neue 1 0 Feuerwehr der alten an Mitgliederzahl fa st gleich kommt Jane (die alte Feuerwehr ist nur durch die Aufnahme der jungen künde Leute unter 20 Jahren stärker als die neue), daß sie 3 also wohl mit dem Bewußtsein ihrer Berechtigung der b Rade anderen gegenübersteht und daher wohl verlangen kann, lac e daß man sie als„Verein“ betrachtet, wenn sie auch als pense solcher noch nicht die officielle Genehmigung hat. don 10 L Man hatte geglaubt, daß das Projekt der neuen allgemeinen Feuerwehr sowohl von Seiten bes S0 Stabtvorfsandes, als auch von Seiten der Turnerfeuerwehr geignel. mit Freuden begrüßt und gefördert werde(und jeder Ausanz Bürger, dem es um das Wohl der Stadt ernstlich zu ttt 8 U. thun ist, muß es mit Freuden begrüßen), statt dessen be⸗ erden reitet man diesem Projekt alle möglichen Hindernisse. Diese aammenk neue Feuerwehr kann nur gegründet werden und destehen, bundle d. wenn die alte sich auflöst, sich mit der neuen vereinigt Das und diese beiden dann gemeinschaftlich ihre Vorstände fammliichee und Obmänner wählen, sowie ihre Statuten berathen. ohnenan Dann hat Keiner mehr Recht, als der Andere, dann ist hot, an Jeder gleich, und das ist bei einem Vereine, wenn er Iren! wachsen und gedeihen soll, immer und überall die Haupt⸗ ollen die sache. Inzwischen hat die neue Feuerwehr sich in einer 117 Zorg wiederholten Eingabe an den Stadlvorstand mit ber Bitte um Ueberlassung zweier Spritzen gewandt, damit sie ihre Thätigkeit einstweilen, wenn auch nur beschränkt, ent⸗ ö falten kann, und dieses Gesuch kann ihr wohl nicht abge⸗ ö schlagen werden. 1 Schließlich aber sprechen wir den dringenden Wunsch 9 ahlungste Eschel 7 aus, die Turnerfeuerwehr möge das Obengesagte in ernste Erwägung ziehen, und Beschlüsse fassen, um eine Vereinigung, je eher je lieber, zu ermöglichen, um so das Sid In Projekt einer allgemeinen Feuerwehr verwirklichen zu 9 9 ehende können. Hoffen wir dies namentlich von der Einsicht des 1659 Vorstandes derselben; und auch der Vorstand des 1 sfrict hi Turnvereins kann, nach obigen Auseinandersetzungen, wenn ihm das öffentliche Wohl mehr am Herzen liegt, 1 als„Vereinsinteressen“, einer Trennung der Feuer⸗ 9 wehr vom Turnverein, wenn er sie auch nicht geradezu 8: wünscht, so doch nicht hindernd in den Weg trelen. ö N* Es gilt pier einer ernsten Sache! Die Feuer 8 wehr ist kein Verein zum Vergnügen, sondern 0 ein Verein von thatkräftigen Männern Gott 1 zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr! 50 0 Mehrere Bürger, denen das Wohl der N mil Stadt ernstlich am Herzen liegt. ö 0 Bu 5 2 8 5 5 ml Kür dit Erbauung einer evang. Kirche in Madrid 0 10 sind an Beiträgen außer den schon mitgetheilten 6 fl. 1 mit 31 kr. eingegangen: von Frau Oberfinanzrath Reuß 1 fl, Senn gesammelt von Herrn Bergrentmeistet Nebhuth 8 fl.; aus erf dem Ertrag der Wintervorlesungen 5 fl. Zusammen J! et 20 fl. 31 kr. Die hiesigen evang. Geistlichen sind zur 92 Annahme weiterer Beiträge gern bereit. 10 Edictalladung. 814 Der Inhaber der Firma Georg Wagner Wittwe in Frtedberg, J. A. Wagner daselbst, hat sein und der Flrma überschuldetes Vermögen an die Gläubiger ab⸗ getreten, welche am Heutigen ein Arrangement untet sich abgeschlossen haben. Diejenigen Gläubiger, welche nicht geladen waren oder bei dem Abschlusse dieses Arrangements nicht mitgewirkt haben, werden unter Ge⸗ stattung der Einsicht desselben, aufgefordert, binnen Frift von 4 Wochen ihre Forderungen oder sonstigen Ansprüche speclfieirt anzumelden und etwaige Einwendungen gegen das Arrangement dahier vorzubringen, als sonff sie mit ihren Forderungen und Ansprüchen an die Masse prä⸗ cludirt, beziehungsweise Beitritt zu dem abgeschlossenen Arrangement unterstellt und demselben die gerichtliche Bestäligung ertheilt werden wird. Friedberg am 16. März 1870. Großberzogliches Landgericht Friedberg Reitz, Steinberger, Landrichter. Landgerichts⸗Assessor. Markt⸗ Anzeige. 815 Freitag den 25. d. M. findet der erste dießjahrige Schweinemarkt dahier statt, was wir hiermit zur Kenntniß bringen. Rodheim am 21. März 1870. Großherzogliche Bürgermeisterei Rodheim Ja e o b Holz- Versteigerung im Domanialwald Burgwald der Oberfoͤrsterei Ober ⸗ Rosbach. 816 Im Schlag Nr. II. des obengedachten Domantal' waldes wird an die Meiftbletenden öffentlich versteigert! Dienstag den 29. d. M. Brennholz. 11½ Stecken Elchen⸗Scheitholz, 2 23/5 1 Buchen-, 22½ Stecken Birken⸗ und Eichen⸗, 2½ Stecken Nadel⸗Prügelholz, 45 Stecken Elchen⸗ und Birken⸗Stockholz, 2450 Wellen Buchen⸗, 9691 Wellen Birken und Eichen-, 2271 Wellen weiches Laub und Nadel⸗Reisholz. Mittwoch den 30. d. M. Bau“, Werk und Nutzbolz. 133 Stück Elchen⸗Stämme dis zu 26“ Durchmesser und 34“ Länge, 16 Lerchen ⸗ Stangen bis zu 4“ Durchmesser und 31“ Länge. 5 155 ver Versteigerung an jedem Tag Morgens 2 Uhr. Ober⸗Ros bach den 21. März 1870. Großherzogliche Oberförsteret Ober⸗Rosbach Bingmann. Ein kräftiger Zunge 808 kann soglelch in die Lehre eintreten hei Heinrich Betz, Hof⸗Dachdecker. Holzversteigerung 32 im Fürstlichen Thiergarten bei Hungen. 080 80 817 Dtlenflag den 29. d. M., Morgens 10 Ubr, kommen de 30 im Thiergarten a Nansen 230 Slück Eichen Stamme zusommen 8200 Eb Fuß, bn 28„ Stangen„ 76„* Oed 38„Buchen ⸗Stämme„ 466 5 9„ gemischte„ 757. 32„ Nadelholz⸗„ resp. Stangen 211 2 1 N den 30. d. M., Morgens 9 Uhr, eben⸗ Ar aselbst: 95 3½ Stecken Buchen⸗Nutzbolz, dent 185 7 Eichen⸗, Buchen⸗ u. gemischt Scheitholz, ment 261 7„ 1 77* Prügelholz, dehen 10⁴„„„„„ Söoockholz, 10 Wand 429. 5 2 Feen f 4 an 90 N Schichten„.„„ Relser 0 0 oho zum öffentlichen Verkauf. 5 N duc Hungen am 21. März 1870. 1 4) Au Jürstliches Rentamt 9 A0 Dem me. 4 a Ein Mädchen gesuchtt 829 welches in häuslichen Arbelten erfahren ist und S nebenbei auch die Küche versehen kann. Sofortiger 115 Eintritt erwünscht und guter Lohn zugefichert. Näheres Nug dus sagt die Exped. d. Bl. f ö I i Frledberg. cen sic u liegt, nung ber Ftuer⸗ icht geradezu e uten. Die Ftuer⸗ igen, sondern annern Gott * 706 Sehl ber n Herzen liegt. * 1 9 Holzversteigerung in den Domanial- Waldungen der Oberförsterei 0 n Nin HPolzsortimente versseigert: 0 Buchen 4% 71 2 972 Kirschbaum— 4—— 9 Eichen 13 II. CI. 23½ 7 116 Nadelholz 1 33 1½ 272 Aspen 98 260— 532 Eichelsdorf. ag den 31. März und Freitag den I. April werden in den Difirscten Rotherberg, Kübunner, Breitkopf, Sauersumpf, Fischwäsem c. nachslehende A. Brennholz. 0 1 Scheitholz. Prügelbolz. Stockholz. Reis holz. Holzart.. B. Bau-, Werk- und Nutzholz. 1 Eichenklotz von 30“ Durchmesser und 5“ Länge mit 35 Cubikfuß, 27 Nadelflämme von 6—10“ Durchmesser u. 15—807 Länge mit 331 Cudikfuß, 4 Eichenstaugen mit 30 Cubikfuß, 5 Nadelstangen mit 25 1 Unter obigem Holze befinden sich 13 Schichten openscheitholz von 10“ Länge und 1 Nadelhbolzschichte on 10“ Länge; 51 Stecken Buchen Reisholz in Schichten on 25— 30“ Länge und 38 Stecken Fichtenreiser in chichten von 15— 25“ Lärge, zu Bohnenstangen geeignet. Anfang der Versteigerung an beiden Tagen Morgens räcis 8 Uhr, Zusammenkunft am ersten Tag im Dillriet otherberg bet den ersten Holznummern; der Ort ver usammenkunft für den zweiten Tag wird den Steigerern nündlich dei der Versteigerung mitgetheilt. Das im Dtistriet Kübunner fitzende Holz, sowie ämmtliches Bau-, Werk⸗ und Nutzbolz und dle Fichten⸗ Bohnenstangen kommen am zweiten Tage zum Aus⸗ b an welchem Tage auch das in verschiedenen istricten lagernde Windfallbolz versteigert wird, letzteres pollen die Steigliebhaber sich vorher von Grob herzog— chem Forswart Jann in Eichelsdorf vorzeigen lassen, za solches bei der Versteigerung nicht geschteht.— Zahlungstermin gegen Bürgschaft bis 30. Sept. d. J. SESichelsdorf am 12. März 1870. r Eichelsdorf e yer. = Holz⸗Versteigerung. zus In dem Gräflichen Revier Ranstadt sollen nach⸗ 11575 Holzsortimente versteigert werden und zwar tenstag den 29. und Mittwoch den 30. März im district Pinterwald: 113 Stecken Buchen⸗Scheitholz I. Cl., 18888 2 2 1 Eichen⸗ 2 2 182„ Buchen⸗Stangen⸗Prügelbolz. 131 7 1 Aft ⸗. 12 5 8 Stockbolz, 339 50„ Aftreiser, 41 Eichen⸗ 17* 50 Eichenslämme von 10—40“ Länge, 6—32“ Dicke mit 722 Cubikfuß, 6 Buchenstämme von 20—30“ Länge, 15—28“ Dicke mit 210 Cubikfuß, 30 Buchenstangen von 15—30“ Länge, 4—5“ Dicke mit 57 Cublkfuß donnerstag den 31. März im Disfriet Glauberg: 2 Stecken Klefern⸗Scheltholz, 14„ Stangen ⸗Prügelholz, 198„ Stoctholz, 1 Buchen⸗Stammrets, 1 Kiefern ⸗Astrels, 99 Kiesernstämme von 12—71“ Länge, 5½—20½“ Olcke mit 2902 Cubikfuß, 2089 Klesernstangen von 20—50 Länge, 2—5“ Dicke mit 3646 Cubikfuß. Dile Zusammenkunft ist an den beiden ersten Tagen i Ranstadt, an dem zweiten Tage in Glauberg fedes⸗ nal um 9 Uhr Morgens. Gedern den 20. März 1870. 1 Gräfliche Oberförsteret Gedern f Kirchner. Arbeits ⸗Versteigerung. 05 Samstag den 26. März sollen auf dem Büreau des Moßherzoglichen Bürgermelsters zu Wissels helm ver⸗ hiedene Arbeiten öffentlich an den Wenlgfinehmenden dersteigert werden: 1) Plankrarbeit, It. Kostenüberschlag 40 fl. 2) Schlosserarbeit 4 2) Brechen von Chaussersteinen in den Wissels⸗ heimer Steinbrüchen 60„ 4) Anfahren dieser Steine 40„ N 5) Aufsetzen derselben 105 Gambach den 21. März 1870. ü 4 Schneider, f Dane- Sananffeber⸗ 1 5 Saus Verkauf. ih Das in der Burg gelegene Fr. Schweltz er' sche us isl aus freier Hand zu verkaufen. Kausluftige llen sich an Prn. Kupferschmised M. Mondigler J. ur A ussaat. 822 Wicken, Erbsen, sowie alle Sorten Klee saamen bei Jacob Stern, nächst der Burg. Einladung zum Abonnement auf das mit dem 1. Frankfurter A Erscheint täglich außer Montags. 1) in Frankfurt a. M. Bapern, Württemberg, Oesterreich Preußen 27 Sgr.= 1 fl. 35 kr. 3) in ganz Preußen: 1 Thlr. 2¼ Sgr. Abonnements-Preis per Quartal: 1 fl. 36 kr. 2) in Baden, Norddeutschen Bundes außer If 5 den erhöhten Ansprüchen der Zeit auzupassen. und dabei keinem größeren Blatte in der Schnelligkeit der täglichen Nottzen über Boͤrse, Handel und der Börsenwoche und endlich eine Zusammenstellung der Familienblätter das Interessanteste Wissenschaft und des soctalen Lebens mittbellen. machungen der Behörden findet, find andererseits bei dem ausgebreiteten Leserkteis dieses Blattes Frankfurt a. M. im März 1870. Bestellungen nehmen an alle Poflämter und in 807 Mit stets wachsendem Erfolg hat die Verlags handlung es im Auge behalten, 5 Nach wie vor wird es in gedrängter aber ausreichender und den Parthetzwecken fremd seinen Lesern die Weltbegebenheiten leicht faßlich und über sich lich zur Kenntniß bringen Vaterland berührenden Fragen finden selbsiverständlich besondere Beachtung. Wandel in einem wöchentlich belgegebenen„Wochen⸗Economi wirthschaft und Statistik, sowie Berichte über Getreidemärkte, Colonialwaarenhandel ꝛc., Rückschau und Resums Fluktuationen der Staatspapiere. zu dessen Mitarbeitern dle beliebteslen Schriststeller Deutschlands zählen, werden stets und Wissenswürdigsse im Bereich der Belletristik, Kunst, Literatur, Wie der Leser einerseits die allgemein Interesse bietenden Bekannt⸗ Inserate April 1870 beginnende Neu-Abonnement für den nzeiger. von der Verlags ⸗Expedition zu beziehen: „Luxemburg, sowie in den Staaten des den Inhalt dieses Blattes Kürze Mittheilungen nachstehen. Die tiefer und unmittelbar das Außerdem bringt das Blatt neben den 1 Miitheilungen über Zoll- u. Steuer- wesen, Verkehrsanstallen, Volks⸗ Die täglich beigegebenen von dem günstigsten Erfolg für den Aufgeber.— Probeblätter auf Verlangen gratis. Frankfurt a. M. die Expedition, Buchgasse 3. Epileptische Krämpfe FFallsucht) beilt brieflich der Specialarzt für Epilepsie Doctor O. Killiseh in Berlin, 6 Mittelstraße 6— Bereits über Hundert geheilt. Eichen-Lohrinden-Versteigerung. 819 Montag den 28. März l. J., Vormittags 11 Uhr, soll die dießjährige Lohrinden⸗Eradte, circa 60 Centner 30llähriger Bestand, dei Gastwirth Kriegck dahier öffentlich versteigert werden. Geltenau den 21. März 1870. Großherzogliche Bürgermelsteret Gettenau u t h Holzversteigerung im Gräflich Solms-Laubach'schen Revier Feldheim. 804 Montag den 28. d. M. sollen nachstehende Holz⸗ sortimente versteigert werden: 202 Stecken Buchen ⸗Scheitholz, 155* 5 Prügelholz, 50½„ 5 Stockholz, 374 Reisholz, 17 6 Schichten Fichtenstangen von 1½—2“ Durchm. Der Anfang ist des Morgens präcis 9 Uhr am Fahrweg von Bellersheim nach Hungen. Utphe den 19. März 1870. Henckel, Gräflicher Rentmeister. Holz-⸗Versteigerung. 823 Im Licher Stadtwald, District Plattenwald und Rothebusch, kommen den 30. und 31. März nachverzeich⸗ nete Holzsortimente zur Verstelgerung: 8 Mittwoch den 30. März. 225 Eichen, Birken, Fichten, Linden- und Aspen⸗ Bau- und Werkholzstämme, 292 desgl. Stangen. 4 Donnerstag den 31. März. 238 Stecken Buchen-, Eichen-, Birken⸗ und As pen⸗ Scheit⸗ und Prügelholz, 78 Stecken desgl. Stockholz, 12250 desgl. Wellen. Der jedegmalige Anfang ist Morgens 9 Uhr am Hattenröder Vieinalweg. Lich den 21. März 1870. Großherzogliche Bürgermeisteret Lich Helm. Holz ⸗Versteigerung. 827 Montag den 28. und Oienstag den 29. d. M. sollen im Wölfersheimer Gemeindewald, Diflriet Hinterwald: 453½ Stecken Buchen Scheitholz, 788% Prügelholz, 7* 129½%„ Stocholz, 11638 Buchen Wellen, 22½ Stecken Eichen⸗Scheitbolz, 33 10„ Prügelholz, 2„ Stockholz, 2384 Etichen⸗Wellen verkauft werden. Die Susammenkunft ist jedesmal Morgens 9 Uhr am Forsthaus. Wölfersheim den 22. März 1870. Großherzogliche Bürgermeisterel Wölfersheim pen. 5 825 hat zu ver⸗ Eine Grube Dung* a, 9 N aher wenden. 1 g 3 Die billigste und beste Moden-Zeitung ist unstreitig Die Modenwelt. Preis für das ganze Vierteljahr 36 kr. 810 In Deutschland hat die Hodenwelt an Ruf und Verbreitung allen anderen Moden-Zeitungen den Rang abgeleusen, was sie ihrem vortrefflichen Inhalte, ihrer grossen Reichhaltigkeit und ihrem billigen Preise zu ver- danken hat. Vornehmlich nimmt die Modenwelt Rücksicht auf die Bedürfnisse in der Familie, weniger auf die der grossen Welt. Sie empflehlt sich deshalb vorzugsweise allen Müttern und Töchtern, die Gefallen daran finden, ihre eigene und der Kinder Toilette, wie die gesammte Leibwäsche selbst herzustellen.— Abonnements werden jederzeit angenommen in der Buchhandlung von Bindernagel& Sehimpfr in Friedberg. Dee Einen Nußbaumstamm, 826 sowle verschledenes Schreinerwerkzeug, hat zu ver⸗ kaufen K. Ehrhardt, Casinodiener. 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Berltner Plaudereien. Licht und Schattenbilder aus Wien. Natur⸗ 17 wissenschaftliches. Besprechung literarischer und künstlerischer Erscheinungen. Theaterberichte aus Fran⸗ 45 furt, Leipzig, Wiesbaden, Darmstadt, Mainz, Stuttgart ꝛc. ꝛc. Molter— fl.— kr.; Erbsen— fl.— kr.; Linsen— fl; Inserate werden von den bekannten Agenten entgegengenommen und finden die weiteste — kr.; Saamen 19 fl. 10 kr.; Kartoffeln 3 fl. 20 kr. N. 0 1 0 ran f u r t er J Ourna 813 Das Hessische Wochenblatt, m, u 146 Verbreitung 0 Frankfurt a. M. im März 1870. Die Expedition. Mo inz, 18. März. Watzen 11 fl. 32 ke. 3 Korn 7 fl. 46 fr.; Gerste— fl.— kr.; Hafer 5 fl. 38 kr. eee 8 6 0 N—— Kartoffeln 3 fl. 50 kr.; Roggenstrob per 100 Gebund 1 0 22 fl.— kr. i 14 0 9 5 3 5 5 f 1 1 N 0 e nme Israelilischer Gottesdienst in Friedberg. eu 0 1 5 5 5 e g i nn: 15 D 1 2 8 2 5 N 78 5 5 85 Freitag Abends 5 Uhr. Math J 5 sowie 3 Sorten Kleie zu sehr F arf Verlangen wird creditirt bis 39 Magee ö 4 1 een J a c 0 b S tern, Verantw. Red.: Hermann Schimpff. 0 Eunme 10 1 1 nächst der Burg. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpß 0 Kennt i bei der! * ö. Pen Au- N Verkauf von Staatspapieren n:? S. Hirschhorn in Kriedberz.— 0 70 8 31. 5 f 1 2 9 0 0 8 1„ An- und Perauf ones ede bangt bügel J. A. Nausieim in Friedberg. —.——— dahier a5 ————— Frankfurter Börse.(Nach dem Syndicats-Coursblatt.) 22. März 1870. 70 4 8 2 aal 1 Staatspabpiere. Vollbz. Actien, Priorit.& Obligat. Pr 1 5 4½%½% Obligationen 93/ FP. ½ C. ss Baden 4½% Obligat, à 105 91% 6. 30% Frankfurter Bauk à fl. 200[127 ¼ F. 0 sscher 9 1 5 40% do. 3 55 10% d 865/ P. 4% Darmstädter Bank à fl. 250 328½ b. v. G. 4 kraf am 1 Frankfurt 3½0/ Obligationen 81 ¼½ 6. Gr. Hessen 40% Obligationen 92/8 G. 30% Oesterr. Nat.-Bauk-Actien 699 F. 94 8. 1 en d 4 1 30% 0. 71½ 6. 5 3½% do. 87½ P. 50 0 Oesterr. Cred.-A. Oest. W.% 276½ 76 75½ b. f ir 9 15 Nassau ö 4½% Obligationen 92% P. ½ G. Oesterreichs 50% Einh. Staatsch. i. S. 585/ 8/8 b. 4½0% Bayer. Ostbahn à fl. 200 119/ P. 8 6. 0 jeg d 1 5 4% do. 84 P. 5 50 5 i. P. 50½ b. 4½)% Hess. Lud w.-Pr. Obl. i. fl. 94 P. 1 le Aus 1 Kurhessen 40% Obligat. 2 105 83 ½ 6. 15 90 15„ 50% P. ½ G. 50% Elisab.-B. Pr.-Obl. I. Em.%½ 77 ½ b. 1 besörder. 4„ Beyem 5% Opligationen 101 ½ b. u. G. ausslaud 500 bl. 1. L. à f 120—— 5% 0 Elisab.-G. Pr.-Obl. 2. Em.% a 15 I 5 4½% 1½ jahr. 91¼ P. ¼ 6. Finnland 4½% O. i. R. 3 105 83% P. 60% Oest. süd. Lom. E.-B. i. fr. 74102½ F. 0 mi fran 1 3 4ů—0 do. 86/ P. 3 G. Schweden 4½/ Obl. Thlr. à 105 88¼ P. 30, Oest. Süd. St. Lomb. E.-E. Pr. 50 P. ½ G. mistelt p 1 Sachsen 50% Obllgst. 2 105 1021 P. 200 6. 0 4¼0% Obl. 1. I. 5 fl. 120 87¼ 8. 30% Oesterr. St.-Eis. Pr.-Obl. i. fr. 58 ¾ P. duschen Würtemb. 4½% Obligationen 91 90 ¼ b. u. 6. N.-Amer. 60% Bonds 1882r v. 62 95½¼½ ½¼ b. u. G. 30% Liv. Pr.-Obl. Lit. C., D.&/„32% b. u, 6. 150 bis 85 4e% do. 86 P. 85¾ G. 5 6% Bonds 18851 v. 65 941 4 93/ b. 50% Tose. Centr. E.-B. Pr.-Obl.„5 1¼% P. ½ G. 1 5 F Tarhess. 40 Tul-Loosef 9 P. 2 Amsterdam k. S. 100/ G.. Preuss. Kassensch. H. 1 44¼— 45% tien 9. . Nass. 25 fl.-Loose 37 P. 2 Augsburg EA. 99/ 6. 1 Preuss. Friedrichsd' or„ 9 58—59 1 10*. 5 4% Bad. P.-L. Thlr. 100 106 ½ P. 8 Berlin Thlr. k. 8. 105 104⅛ b. u. 6.2 Pistolen» 9 47-49 sa üb. 5 Badische 35 fl.-Loose 59 b. 2 Bremen Thlr. k. S. 7¼ G. 9 2„ Doppelte„ 9 48—50 1 ban im 7 dr. Hess. 50 fl.- Loose— S Cöln Thlr. k. S. 105 ½½ B.— Holl. fl. 10 Stücke 9 54—50 1 amphau 2„„„ 5 45 6 7 Hamburg M. B. k. S. 88½ G. 12 Ducaten„ 5 36—38 dern 2 Oesterr. fl. 250 v. 1839 ¾—— 7 Leipzig Thlr. k. S. 105 B. 2„ al mareo„ 5 3739 1 10 d 2„ 4% 250 v. 1854 72% p. 75 Bonden Lsg. 120%. 1 20 Franes-Stücke„ 9 30½½ Ia. e 7„ 55% 500 v. 1860% 80 ¼ Pp. 80 G.— München fl. k. S. 993¼ 6. S Engl. Soxereigns„ 11 55—59 ban An —„ 100 fl. v. 1861 h. W. 116 P. 5 paris Fr. 200 k. S. 957/ö ½ b. 18 Russ. Imperiales„„ ö un —„ 100 Pr.-L. v. 1858 158½ P. 2 Wien ö. W. k. 8. 906 6. 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