e u hesse Are , get er 3 10 50 a 1.* 00 dale sey , * 0 Otren* is. entarsen Desde pendalter. Ipfen Naubein ilüche en, Herten art Hosen ö trlässte dun „Avetbelet —— , ett Deweil negen Magen Wisßenschaftisch empfodtien Mats 1181 1870. Donnerstag den 24. Februar. N44. Ober essischer Anzeiger. Enthält die amtlichen Exlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblalt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. den Ständen gegenüber steht, B Die Forststrafen vom 1. Quartal „ 1870 können an den besiimmten Zabltagen Dieustags und Donnerstags an das unterzeichnete Rentamt bezahlt werden. Amtlicher The ch u en ** a —* 1 8 Als besonderen Erhebungstag für den Landgerichtsbezirk Butzbach bestimmen wir Samstag den 26. Februar d. J, von Morgens 9—11 Uhr, ei Herrn Gastwirtb Joutz zu Butzbach. Wir ersuchen die Großherzoglichen Bürgermeisterelen dieses im Interesse ibrer Ortoangebörigen mit dem 15. März die Mabnung erfolgt. Friedberg den 20. Februar 1870. Bemerken bekannt machen zu lassen, daß nach dem Großberzogliches Rentamt Friedderg 8 Hessen. Darmstadt. Eine auf den 21. d. zusammenberufene Landesversammlung der Dele— girten und Mitglieder des Protestantenvereins zur Besprechung und Beschlußfassung über die Ver— fassungsangelegenheit der evangelischen Kirche des Großherzogthums war von etwa 500 Personen besucht und fand unter dem Vorsitze des Hof— gerichtsadvokaten Weber von Offenbach statt. Die Versammlung sprach sich einstimmig gegen die Consistorialverfassung aus, erklärte die Selbstver⸗ waltung der Gemeinde auch in kirchlichen Dingen für nothwendig und beschloß eine Adresse an den Großherzog, welche um Einführung der Synodal— verfassung ersucht.— Nach Erledigung des Tages- ordnung beriethen die Delegirten aus Oberhessen noch über die angeregte Organisation des Pro- testantenvereins in Oberhessen. — Nicht wenig Auffehen macht die von mehreren Zeitungen gebrachte Nachricht, daß der Direktor des Kriegsministeriums Oberst Dornseiff einen rreimonatlichen Urlaub angetreten hat. Major v. Herget ist interimistisch mit der Leitung des Rriegsministeriums beauftragt worden. Eine Cor⸗ respondenz des„Fr. J.“ aus Darmstadt bemerkt zu dieser Nachricht: Man betrachtet den Urlaub des Chefe des Kriegsministeriums als die Ein— leitung zu der landesüblichen Pensionirung. Ueber die nächste Ursache dieses plötzlichen Wechsels ist noch nichts bekannt. Doch kann ein solches Ec⸗ eigniß keinen mit den Verhältnissen näher Ver- trauten in Verwunderung versetzen. Das Kriegs— ministerium, das verfassungsmäßig verantwortlich entbehrt der Selbst⸗ ständigkeit, die es seiner Stellung gemäß haben muß. Es ist nicht allein dem preußischen Militär⸗ vabinet, sondern auch dem Divisionscommando vollständig subordinirt. Es ist nur dafür da, für Andere in der zweiten Kammer die Kastanien aus dem Feuer zu holen. Erklärlich erscheint es daher, daß der Chef des Ministeriums, den man ls verantwortlichen Rath der Krone in Anspruch immt, einmal dieser Stellung müde wird, und ur bei einer Persönlichkeit, wie bei dem seit— herigen Direktor, der sich durch eine eminente Arbeitskraft und Geschästsgewandtheit auszeichnet, es möglich, daß die Verhältnisse läugeren Be— land hatten, als sie der Natur der Sache nach haben konnten. Preußen. in feiner Sitzung War Berlin. Der Reichstag nahm vom 21. in erster Lesung das Gesetz über den Schutz der Autoren und das Gesetz über den Schutz der Photographien an. Die zweite Lesung beider Gesetze soll nicht vor jerzehn Tagen staltfinden. Hierauf wurde zweiter Lesung das Gesetz über die Pensionen der emals schleswig⸗holsteinischen Mann ischaften, so— wit mit Baden abgeschlossene Jurisdictions rlrag angenommen Sachsen Dresden. wurde von beiden Kammern behalten wurden mit mildernden je bisherigen Bestimmungen über die Gxempla die Anzeige Lon Plakaten 2 der Das genehmigt. bei der Polizei, die Gestattung des Verbots, ausländische Zeitungen im Inlande zu vertreiben. Zwickau. Das hiesige„Tageblatt“ meldet folgende Brutalität:„Unlängst hat ein Unter- offizier der Garnison die ihm untergebenen Re— kruten zur Strafe dafür, daß dieselben beim Exerziren in Folge der starken Kälte von ihren erstarrten Gliedern nicht den verlangten Gebrauch zu machen im Stande waren, in später Abend- stunde mit Gepäck um einen glühenden Ofen län— gere Zeit knicen und außerdem des Nachts alle 2 Stunden mit Gepäck Aufstellung nehmen lassen.“ Bayern München. Die mit ziemlicher Bestimmtheit verbreitete Nachricht verschiedener hiesiger Blätter, die Entlassung des Fürsten Hobenlohe sei nicht angenommen, derselbe behalte das Portefeuille, wird aus gut unterrichteter Quelle als unbegründet bezeichnet. — Die„A. Z.“ enthält folgende Danksagung von Prof. Dr. Döllinger:„Bei der Menge der Zu⸗ schriften, welche ich seit dem 21. Januar aus den verschiebensten Gegenden Deutschlands erhalten habe, ist es mir unmöglich, allen den hochacht⸗ baren Männern, welche einzeln oder collectiv mir ihr Wohlwollen, ihr Vertrauen und ihre Zustim— mung zu erkennen gegeben haben, in gebührender Weise dafür zu danken. Ich gedenke diesen Dank in einer eigenen öffentlichen, an alle Freunde und Gesinnungsgenossen gerichteten Zuschrift auszu— sprechen, und dabei zugleich unsere Stellung zum Coneil, die große Streitfrage, durch welche unsere Meinungsäußerunten hervorgerufen, und die Vor⸗ würfe, welche uns deßhalb bereits gemacht worden sind, näher zu beleuchten.“ Frankreich. Paris. Der„Moniteur“ bestätigt, daß Graf Daru an Merode einen Brief gerichtet hat, worin er demselben die Verschiebung der Discussion über die Unfehlbarkeit anräth. — In der Sitzung des gesetzgebenden Körpers vom 21. d. stellte Jules Favre die von ihm an- gekündigte Interpellation über die innere Politik. Derselbe sagte: Die nationale Souveränctät müsse den Oberbefehl führen. Dieser friedlichen Revo— lution, welche mit dem Z Zustandekommen des gegen- wärtigen Ministeriume vor sich gegangen sei, zollte er seinen Beifall, warf aber dem Ministerium vor, es habe Blut vergießen lassen. Minister in Regicrung Preßgesetz Bei⸗ Abänderungen Pflicht- Daru erwiderte:„Es war das Blut unserer Beamlen, welches floß!“ Favre tadelte ferner die vorgenommenen Verhaftungen, verlangte Revision des Militärgesetzes, Reorganisation der National— garde, Auflösung des gesetzgebenden 3 155 Der Redner schloß mit den Worten:„Wenn die diese Reformen in das Leben 181 werden wir vieselbe unterstützen; wenn sie aber das persönliche Regiment auen erhält, werden wir unversöhnliche Gegner sein.“ Italien. Ueber die„Verräther vom Concil“ bringen elericale Blätter folgende Enthüllungen „Die Verräther der Reden und 1 Coneil werden strengstens verfolgt Es scheint, vaß der berüchtigte bayerische M. nisterpräsident Hohenlohe der Hauptintriguant ist, denn man ist gelangte im Repräsentantenhause ein Annahme, welcher den Ausschuß für ausw 0 vom . darauf gekommen, daß ein Correspondent der „Augsb. Allg Ztg.“ Kämmerer bei dem Bruder des genannten Ministers, beim Cardinal Hohen- lohe ist. Dieser Kämmerer hat nun das Ver- trauen und die häufige Abwesenheit seines Car— dinals gemißbraucht uns dem genannten Blatte die 21 Canones übermittelt. Diesen Kämmerer kann aber kein Anderer bestochen haben, als der Romfeindliche bayerische Ministerpräsident. Dem Cardinal Hohenlohe ist die Sache sehr unangenehm. Ferner siel der Verdacht auch auf einen Intimus des Bischofs Stroßmayer, einen gewissen Vorsak, der als ungarischer Seminarist in dem Wiener Pazmaneum war und als hieronimer Canonicus nach Rom kam. — Eine neuere Nachricht aus Rom meldet: Der Haustheologe des Cardinals Hohenlode, Friedrich, wurde angeklagt, Correspondent der Augsburger„Allg. Ztg.“ zu sein und in Folge dessen ausgewiesen. Das Gerücht, das Concil solle in Kürze vertagt werden, wird von unter- richteter Seite bestätigt. Türkei. Konstantinopel. Die hier er— scheinende„Turque“ dringt auf die Absendung einer türkischen Flotille nach Alexandrien, um dort eine bleibende Station behufs Ueberwachung der Verwaltung des Vierkönigs von Egypten zu bilden. Amerika. Newyork. Am 2. Februar zur ärtige Angelegenheiten anwies, zu untersuchen, aus welchen Gründen die cubanischen Aufständischen nicht als kriegführende Macht anerkannt werden sollten. Der Vorsitzende des Ausschusses, General Banks, brachte nun am Mittwoch den Antrag ein, den Präsidenten zu der Erklärung zu ermächtigen, daß es die Absicht der Vereinigten Staaten sei, eine streng unparteiische Neutralität in dem Streite zwischen Spanien und Cuba zu bewahren, und außerdem zu erklären, daß alle mit dem Vorher- gehenden etwa in Widerspruch stehenden Reutra— litätsgesetze Angesichts dieses Streites und für dessen Dauer ungültig seien. Das Haus hat hierüber noch keinen Beschluß gefaßt. Beschluß Gießen. Der„Gießener Anzeiger? veroffentlicht nach lehenden, s. Z. W zwei W Bütgern vereinbarten Mietheontract, welcher den sprechenden Beweis liefert, daß man auch auf 95 Hochschule mit der Orthographie f sehr gespanntem Fuße leben kann. Miicontragt zwüßen N. N. und Schumager Meister X. 4 1) N. N. Vermietet X. X. ein Loschie im tritten Stock zwey Stube und Küge eine oten Kamer im zweiten lock eine Kamer Keller und Holzstal und mit Geprauch der Wasch Kige da vier B X. X. N. N. eine Miete vier das Jahr zweigenserzig Gulten ist das Fertel Jahr zen Gulten und treisig Kreitzer if ver Spricht X. X. N. N. Fertel Jar zalunge und Beute Haben Sich Fertel järige Küntigunch vor Behalten da Rauf ver Spricht X. X. N. N. das Loschie wieter jn den Standt zu Stälen wie er es an Geträten Hat ich Bescheinige es mit Meiner unter Schrift Gießen den 1 Feberwarie 1858 N. N. X.* Frankfurt. Der am Samsiag Nacht i and toschaftlichen Halle slattgebabte Vol 1 ockte — 3 ————— —— — —— FFF — — — E mehr als 5000 Personen au, unter denen alle Stände verlreten waren. Groß war die Schaar tanzlustiger Damen, von welchen sich jedoch gegen Morgen eine erheb⸗ liche Zahl als Herren entpupple. Der ganze Ball, wie das Unternehmen überhaupt, hier Volksmaskenbälle in großem Style einzuführen, kann als ein gelungenes be⸗ zeichnet werden, zumal Jedermann mit dem richtigen Humor selbst an Ort und Stelle kam. Frankfurt. Am Sonntag Nachmittag fand dahier eine eigenthämliche Vergnügungsfahrt auf dem Main statt. Vier junge Sachsenhänuser eisten nämlich oberhalb der alten Brücke ein 10 Zoll dickes und 144 Quadratfuß großes Stück Eis los und fuhren mit demselben durch die alte Mainbrücke, den Steg und die Eisenbahnbrücke bis Griesheim, woselbst sie mit ihrem gebrechlichen Fahr⸗ zeug deßhalb beilegten, weil ihnen der gefrorene Fluß die Weiterfahrt versperrte. Darmstadt. Der Zudraug des Publitums zu der am Sonntage statigehabten„Rienzi“-Vorstellung war von hier und den Nachbarstädten ein solcher, wie er in den Annalen des hiesigen Hoftheaters dis jetzt noch nicht da⸗ gewesen ist. Es wurde sich um die Plätze wahrhaft ge⸗ rissen, und die Billets standen vor Eröffnung der Oper im Cours wie Staatspapiere. Ein Fauteuil wurde mit 10 12 fl. bezahlt. Die Einnahme betrug über 1600 fl.! Gotha. In dem nahen Städichen Tonna hat am 18. d. die Hiurschtung des Chirurgen Kühn aus Ohrdruff mittelst der Guillotine statigefunden. Es ist dieß die erste seit 37 Jahren im Herzogihum Gotha valzogene Hinrich⸗ tung. Kühn war trotz seines beharrlichen Leugnens durch den Indicienbeweis überführt worden, ein von ihm ge⸗ schwängertes Mädchen im Walde mit Chloroform beläubt und ihm dann mit einem Rasirmesser den Hals abge⸗ schnilten zu haben. Die Guillotine hatte man aus Mainz kommen lassen. S Menschenfresser. Wir sind mit unserer so boch gepriesenen Civilisation keineswegs über dem Graben drüben. Hat sie denn wirklich alle Bevölkerungsschichten zu einem menschenwürdigen Dasein emporzuheben vermocht? Hat sie, um mit dem Nächstliegenden anzufangen, allenthalben dem leiblichen Elend ab⸗ geholfen? Hat sie ferner überall Wahn und Irr⸗ thum verscheucht und Vernunft und Wahrheit zur Herrschaft geführt? Hat sie die Leidenschaften immer gebändigt und der Selbstsucht gründlich gewehrt, daß Keiner sich selbst noch Andern ein Leids thue, Jeder das Wohl des Ganzen mehr suche als sein eigenes und Friede und Eintracht wohne in den Familien, in den Gemeinden und unter den Staaten? Herrscht Recht und Gerech⸗ tigkeit im Lande, und gehört es zu den unerhörten Dingen, daß rohe Gewalt über die Geschicke der Völker entscheide? Ist die barbarische Institution des Krieges unter uns zur Unmöglichkeit geworden, und hat sich das Schwert in die Pflugschar ver⸗ wandelt? Zeigt unser Familien-, sowie unser öffentliches Leben überall den rechten sittlichen Ernst, der der Prüfstein ist einer gesunden Cultur- entwickelung, oder nehmen nicht gerade Ueppigkeit, roher Sinnengenuß, ja Ausschweifungen und un⸗ nafürliche Laster oft am erschreckendsten überhand, je mehr sich die Bildung verfeinert? Es geht uns bei derartigen Fragen wie dem Pfau, von dem man sagt, daß er das glänzende Rad seines Schweifes beschämt niedersinken lasse, sobald er seine häßlichen Füße erblickt. Auch wir, so viel wir zu rühmen wissen von den arbeit, was insbesondere das Christenthum durch seine erhebende, läuternde und verklärende Kraft zur Erziehung des Menschengeschlechts gethan hat, wenn wir der gräßlichen sittlichen Versunkenheit derjenigen wilden Völker gedenken, bei denen die Menschenfresserei im Schwange geht.— Menschen · fresser! Du schauderst, lieber Leser, wenn du an solche Scheusale in Menschengestalt erinnert wirst, schüttelst wohl gar ungläubig den Kopf. Von der unvernünftigen Creatur, sagst du, weiß man zwar, daß sie Ihresgleichen auffrißt; aber es geschieht auch da meist nur, wenigstens bei den höher organisirten Thieren, im Zustande der Hungerswuth oder anderer krankhaften Aufregung. Und der Mensch, die Krone der Schöpfung,— ist eben ein ganz merkwürdiges Geschöpf, das, wie es auf der einen Seite zu der geistigen und sittlichen Vollendung emporzuklimmen vermag, wie wir sie in den Edelsten unseres Geschlechts be- wundern, so auch auf der andern Seite zu der wildesten und ekelsten Bestie herabsinken kann, welche die Sonne beschkint. Damit ist schon an⸗ gedeutet, wofür die Menschenfresserei zu halten sei, nämlich für einen Zustand scheußlicher Entartung. Wie aber konnten die Menschen zu dieser Entmenschung herabsinken 2 Man denkt dabei zu- meist an religibsen Wahn. Daß derselbe bei vielen Völkern Menschenopfer verlangte und noch verlangt, ist bekannt. Von Menschenopfern zu Opfermahlzeiten von Menschenfleisch ist aber nur Ein Schritt, und vaß sich überhaupt bei frommen Uebungen Abscheulichkeiten einschleichen können, daran fehlt es selbst in unserer christlich modernen Zeit nicht an Beispielen. Anfangs waren die unglücklichen Opfer wohl nur gefangene Feinde, und da half der Haß und die Rachgier das natürliche Gefühl vollends überwinden. War aber dies geschehen, so war die Bestie vollendet, vor der auch die Angehörigen des eigenen Stammes nicht sicher waren. Anderswo mag die Sitte, Menschenfleisch zu essen, durch Hungersnoth entstanden sein. Der Hunger aber und der, Selbsterhaltungstrieb üben auf den sicklich rohen Menschen zumal eine furcht⸗ bare Gewalt. Sie machen ihn fühllos, wahn⸗ sinnig, zu einem Ungeheuer. Was man in diesem Zustand thut, wurde dann leicht zur gräßlichen Gewohnheit. Die Löwen, die einmal Menschen⸗ fleisch gekostet, werden ja auch lüstern darnach. Noch eine dritte Sorte von Menschenfressern gibt es. Es sind die Wildesten, Verworfensten eines wilden Stammes. Sie sind auf der untersten Stufe menschlicher Verruchtheit angelangt, alles Menschliche ist in ihnen erstorben. Sie sondern sich von ihrem Stamme ab, wohnen in Wäldern in einsamen Höhlen und machen von da aus Jagd auf— Menschen, um ihre Vorrathskammern zu füllen. Es sind die Wehrwölfe, die Menschen— fresser unserer Sagen und Mährchen. Aber das mag all' in früheren Zeiten so ge⸗ wesen sein; jetzt kommen Europäer überall in so vielfache Berührung mit allen Volksstämmen, auch der entlegensten Erdwinkel, daß solch' eine bar⸗ barische Sitte gewiß allenthalben verschwunden Wunderwerken menschlicher Kunst und Wissenschaft, und wie wir es so herrlich weit gebracht in Be— herrschung der Natur und ihrer Kräfte und in Ueberwindung der Schwierigkeiten, die Zeit und Raum uns entgegenstellen: wir schlagen erröthend die Augen nieder bei dem Hinweis auf die Nacht⸗ seiten unserer Culturzustände. So viel Verkehrtes, Unfertiges, ja Faules dieselben aber auch in sich bergen mögen: auf den Knicen danken wir Gott für das, was eine mehrtausendjährige Cultur ist. Es wird von Reisenden gar viel aufgebracht oder übertrieben. Nun das Letztere ist wahr, 6 5 aber das Menschenfressen angeht, so ist das leider nur zu gut konstatirt. Cs gibt noch Menschenfresser in Südamerika, in Südafrika, auf der Insel Sumatra und auf verschiedenen Inseln des stillen Oceans. Auf Neu⸗Caledonien, an dessen Küsten die Franzosen Niederlassungen haben, waren erst neuerdings Franzosen zufällig Zeuge einer solchen Kannibalen— Sie wohnten einer religiösen Feier befreundeten Stammes bei, als die⸗ feindlichen Angriff eines Mahlzeit. eines ihnen selbe plötzlich durch den andern Stammes unterbrochen zum beftigen Kampfe, der mit der Vertreibung der Angreifer endete. Die gefallenen Feinde wurden bei Seite geschafft. Das Fest verlief mit Einbruch der Nacht in wilde Belustigungen, denen es den Franzosen, trotz ihrer kleinen mili⸗ tärischen Bedeckung, allmählich unheimlich wurde. Sie zogen vor sich zurückzuziehen und wollten sich wurde. Es kam bei den anwesenden Häuptlingen verabschieden. Die aber waren verschwunden, und Niemand wollte gegen die Franzosen mit der Farbe heraus, wo sie seien. Endlich ließ sich ein Eingeboerner herbei, Andeutungen zu geben. Man folgte den- selben. Abseits hinter einer Hütte brannte ein Feuer. Schon von Weitem erkannten die Fran⸗ zosen in den dasselbe umkauernden Gestalten ihre Gastfreunde. Ein entsetzlicher Anblick bot sich ihnen dar: sie hatten die Kerle bei ihrer Kannibalen⸗ Mahlzeit überrascht. Die franz. Soldaten zitterten vor Aufregung; einer derselben erhub unwillkür⸗ lich das Gewehr, um einen der Elenden, der be ⸗ haglich mit den Fingern das Hirn aus einem Schädel klaubte und denselben beleckte, nieder- zuschießen. Nur mit Mühe konnten die Soldaten von Feindseligkeiten zurückgehalten werden, die natürlich für sie von den verhängnißvollsten Folgen gewesen wären.— Auf Sumatra werden nicht allein Feinde verspeis't. Hat Einer ein keifendes Weib, er weiß sich ihrer nutzbringend zu entledigen; schreihälsige Kinder werden zum Schweigen gebracht; schwächliche Alte stören nicht lange durch ihre Gebrechlichkeit: man thut sie ab.— In Süd⸗ afrika behaupteten die holländischen Bauern der Trans⸗Vaalschen Republik schon lange, die benach⸗ barten eingebornen Stämme seien der Menschen⸗ fresserei ergeben. Man glaubte ihnen nicht recht, weil sie mit denselben immer im Streite lagen. Nunmehr ist die Sache außer allen Zweifel gesetzt. Europäische Reisende haben wiederholt dort merk⸗ würdige Höhlen besucht, die noch bis vor Kurzem von Menschenfressern bewohnt waten. Haufen von Menschenknochen, Ueberreste von Mahlzeiten, zeigten sich den Blicken, darunter leider auch ganz frische, ein Beweis, daß es ganz geheuer jetzt noch nicht dort ist. Im Allgemeinen aber scheint der gräuliche Gebrauch im Abnehmen zu sein, in Folge der Thätigkeit von Missionären, die einflußreiche Häuptlinge für ihre civilisatorischen Bestrebungen gewonnen haben. Indem wir uns abwenden von diesen Gräueln, haben wir nicht gerade Ursache, mit allzutiefer Verachtung auf diese unglücklichen Wilden herab; zublicken. Ob dae, was sie jetzt noch thun, einst auch in Europa und speciell in Deutschland ge⸗ schehen? Entschieden ist darüber bis jetzt nichts, und es ist keine zwingende Veranlassung da, das Schlimmste anzunehmen. Immerhin aber ver- dächtig ist der Umstand, daß unsere Mährchen von Menschenfressern in tiefen Wäldern zu erzählen wissen, sowie die Thatsache, daß man hie und da in auffallender Weise der Länge nach gespaltene Menschenknochen gefunden hat, als sei das Mark daraus hervorgeholt worden.— Man spricht und schreibt oft viel von der Erfolglosigkeit der euro! päischen Civilisations und Christianisirungsversuche bei den wilden Völkern, denen damit meist nur 0 europäische Laster und Krankheiten-gebracht würden. Selbst wenn aber nichts weiter durch sie bewirkt würde als die Ausrottung des Kannibalismus, so müßten diese Bestrebungen ein Verdienst um Holz⸗Versteigerung. 523 Montag den 28. d. M., Morgeus 10 Uhr an⸗ sangend, soll in dem Wölfersheimer Gemeinde District Pinterwald nachverzeichnetes Holz, als: 1) 71 Eichen⸗Slämme von 14— 24“ Ourchmesser, von 20 55“ Länge= 7122 Cubikfuß, 2) 6 Buchen⸗Stämme von 18— 23“ Durchmesser, von 30— 45“ Länge 816 Cubikfuß haliend verkauft werden, Die Zusammenkunft ist am Forsthäuschen. Wölfersheim am 19. Februar 1870. Großherzogliche Bürgerimetsteret Wölfersheim er, Bekanntmachung. 530 Die in den Freiherrlich v. Fzranckenstein'schen Waldbifirtcten„Rabennest“ und„Allmep“ heute ab⸗ gehaltene Holz-Versteigerung ist genehmiat. Der erste Fahrtag wird auf Freitag den 29. l. M. anberaumt. Ockstadt am 21. Februar 1870. ö Der Freihertl. v. Franckensteln'sche Oberförster Wilbrand. Herkenkragen bel K. Friedrich neben der Post in Friedberg. die Menschheit genannt werden. in ein bedeutendes Eisengeschäft als 2 2 Ges ucht wer Magazins tnecht en Mon, welcher bereits längere Zeit in einem ähnlichen Ge⸗ schäfte thätig war und befähigt ist. Luff tragende belieben ihre Adressen an die Jäger'sche Buchhandlung nach Frankfurt a. M. einzusenden unter Angabe ihres seltherigen Wirkens. Verschwie genheit wird zugesicherk. 5²⁰ 526 Meine Ernennung zum Hofgerichts⸗Advocaten in Gießen erlaube ich mir hiermit unter dem Anfügen zur Kenntniß zu bringen, daß mein Büreau sich im Gatl'schen Hause in der Neystadt befindet. Gteßsen, Februar 1870. Dr. Emil Dittmar. bei in den 530 N Dörte sehn! polar! Buchen Aua Zusamm dummer 500 Kt pracis! zwischen sädter „ feigerun 8 1 Prongg, Duane * Natz Nurbes 2 — Bayer Arens Losser 7. 10 18 7 41 1 Pörrenberg, Bekanntmachung. 9 Mittwoch den 9. März v. J., Vormittags 11 Uhr, verden auf dem Büreau des unterzeichneten Reutamts 22 Malter Korn, nelche auf dem hlesigen Speicher und 25 Malter Hafer, n Stammheim lagernd, öffentlich au den Melst hetenden gegen Baarzahlung versteigert. Friehderg den 19. Februar 1870. Großherzogliches Rentamt Friedberg Lin deck. N 1 Holz⸗Versteigerung den Domanialwaldungen der Oberförsterei Eichelsdorf. 36 Montag den 28. Februar werden im Olstriet unten am Stornfelser Feld, nach— chende Holzsortimente versteigert: A. Brennholz. Scheitholz. Prügelholz. Stockholz. Reisbolz. S Holzart. 1 e n. buchen 284 1. Cl. 180 140 324 * 301——— (ichen— 1 Gas— B. Bau-, Werk⸗ und Nutzholz. 7 Eichen⸗Klötze vou 6—16“ Durchmesser u. 15—30“7 Länge mit 184 Cubikfuf. Anfang der Versteigerung Morgens präcis 9 Ubr, zusammenkunft im Holzschlag dei den ersten Holz ummern. Bei dem Buchen ⸗Scheltholz finden sich mehrere Stecken Hainbuchen⸗Rundscheithotz, zu Kammen geeignet. Eichelsdorf den 15. Februar 1870. Großherzogliche Oberfoͤrsterei Eichelsdorf Deppe r. Holz-⸗Versteigerung. 35 Künftigen Montag den 28. d. M., Vormittags räcis 10 Uhr, gelangen in dem neben der Chaussee wischen Altenstadt und Bönstadt gelegenen. g. Er b⸗ sädter Domanlalwald, District Langsee ꝛc., zur Ver⸗ telgerung: 85 Stecken Buchen⸗Scheitholz, 56 4 Eichen 5 1 Kiefern-„ 54 5 Buchen⸗Prügelholz, 71 10. Eichen⸗„ 3. Klefern⸗* 50„ Buchen⸗Stockholz, 49 5 Eichen⸗ 4 3100 Wellen Buchen⸗Reisholz, 2900 4 Eichen⸗„ 1250* Aspen- c.„ 31 Eichen⸗Stämme von 8— 24“ mittl. Durch⸗ messer und 20—45“ Länge, 450 Fichten Stangen von 1— 2“ mittl. Durch⸗ messer und 11—17“ Länge. Besonders wird bemerkt, daß der größere Theil des (ichen⸗Prügelbolzes zur Fertigung von Schachtpfäh len ach eignet. 8 Heldenbergen den 21. Februar 1870. Groß berzogliche Obersörsteret Altenstadt Rumpf. Holz- Versteigerung. 508 Dienssag den 1. März, Morgens ½9 Uhr, soll im Leidhecker Gemeindewald nachstehend verzeichnetes Holz verfteigert werden. 120 Stämme vorzügliches Elchen-Bau⸗, Werk- und Nutzholz, zu Eisenbahnschwellen ꝛc. ꝛc. geeignet, circa 5000 Cubikfuß, 25 Stecken Elchen⸗Scheitholz, 25„ Etichen⸗Prügelholz, 30„ Eichen- Stockholz, 80„ Eichen Reisholz. Die Zusammenkunft ist im Ort. Leidbecken den 18. Februar 1870. Großherzogliche Bürgermeisterei Leidhecken Selza nm. Vergebung von Bauarbeiten. 537 Die zur Unterhaltung des neuen Badhauses zu Bad- Nauheim fur das Jahr 1870 vorgesehenen nachstebend verzeichneten Arbeiten sollen auf dem Sub⸗ groͤßtentheils vor⸗ zügliches Werkholz, missionswege vergeben werden. Dieselben find ver⸗ anschlagt: 3 Maurerarbeit 566 15 Zimmerarbeit 93— Schreinerarbeit 560 45 Weißbinderarbeit 833 34 Schlosserarbeit 8 Kupferschmiedarbeit 207— Mechaniferarbeit 95 30 Voranschlag und Accords Bedingungen liegen auf unterzeichnetem Kreisbauamt zur Einsicht offen. Die Offerlen, welche die Abgebote nach Procenten der Vor anschlagssummen enthalten müssen, find spätestens bis Montag den 28. Februar, Ben auape 10 Uspr, daselbst verschlossen und mit der Aufschrift»Submission zur Uebernahme der. Arbeiten am neuen Badhaus zu Bad⸗Naubelm“ abzugeben. Friedberg den 22. Februar 1870. Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg Re u 5 Mobiliar-Versteigerung. 528 Mächsten Dienstag den 1. März, Vormittags 9 Ubr anfangend, läßt Johannes Diel II egenstände, als: Kartoffelmühle, Kartoffelfaß. Kühlfaß und 2 ovalen Matschbütten, eine 7— 8 Ohm haltend; 2 Brau- bütten, eine 10— 12 Ohm haltend; 1 fast neuen Wagen mit Zugebör; 1 Spißpflug; 1 Schaufel⸗ pflug; 1 dae f deisernen Schrauben, über 1 Ohm ausdrückend; 1 sehr guten großen Mahltrog mit Stein; 1 Partie Aepfel und Branntweinfässer darunter 1 Stückfaß, 2, 1½, 1, ½, ½ und ¼ Ohm baltende Faͤsser; 1 Frucht⸗ fegemühle; 2 Dickwurzmühlen; 1 Butterletersaß; 1 Butterstoßsaß; Tische und Bänke; Schippen; Hacken; Kärste und sounst noch allerlei Haus und Oekonomtegeräthschaften durch den Unterzeichneten erbvertheilungs halber, freiwillig, öffentlich meistbielend versteigern. Dorn⸗Assenbeim den 22. Februar 1870. f Rack Ortsgerichtsvorseeher. nachverzeichnete 1 2 junge trächtige Fahrkübhe; ein 1½ jähriges Rind; eine vollständige Branntweinbtrenneret, beftehend in 1 Obm baltendem Kessel, Hut- und Schlangenrohr, Bekanntmachung. 527 Mittwoch den 2. k. M., Vormittags 10 Uhr, lassen die Erben des verstorbenen Peter Paas dahier ihre dem Bahnhose gegenüber liegende Hofratthe, in welcher setther eine sebr frequente Gastwirthschaft be trieben wurde, auf hlesigem Rathhause öffentlich ver vachten, und Donnerstag den 3. k. M., Vormittags 9 Uhr anfangend, lassen dieselben nachfolgende Gegen stände, als: 2 vollftändige Oekonomiewagen, 1 nutue Häcksel⸗ maschine, 1 Schrot- und 1 Aepfesmühle, 2 Obflkeltern, eine große Anzahl Fässer, 1 Sopha, 2 Kommoden, 14 Tische, 14 Bänke, 2 Kleiderschränke, Nachttische, Bettstellen, Bettwerk, Stühle und sonst noch viele Haus- und Wirthschaftsgeräthe öffentlich meistbietend versteigern. Nieder⸗Wöllstadt den 19. Februar 1870. In Auftrag Hroßherzogliches 8 Nieder⸗Wöllstadt to ll. Holz-Versteigerung. 531 Die am Heutigen in hiesiger Gemeinde abgehaltene Dolzversteigerung hat die Genehmigung erhalten und ist der erste Abfahrtag auf Freitag den 25. d. M fest⸗ gesetzt worden. Fahrtage sind: Montag, Mittwoch, Freitag und Samstag von 7 bis 12 Uhr bis zum 9. April l. J. Ober⸗Mörlen am 21. Februar 1870. Großherzogliche eee Obet⸗Mötrlen A Holz ⸗ Versteigerung. 532 Dtieustag den 1. März l. J kommen im Gemeinde- wald Ockstadt, s. a.„Junger Wald“, nachverzeichnete Holzsortimente zur Versteigerung, als: 1) 7 Stecken Buchen⸗Scheitbolz, 2 3 5 Eichen- 3 3)* 5 Aspen⸗* 4) 56 7 Buchen Prügelbolz, B 5 Eichen⸗ u. Birken⸗ 5 6) 6* Aspen⸗ 8 . 1 Buchen⸗ Stockbolz. 8 36* Eichen- u. Birken ⸗— 9 1 1 Aspen— 10) 3025 Stück Buchen- Wellen, 1m) 1300„ Eichen- u. Birken⸗„ Deo„ ee 9 13) 2„ Buchen- u. 12 Stück Cichen⸗Stamm⸗ 1 Ackerwalzef 1 Kelter mit zwei bolz von 6 bis 9“ Durchmesser und 20 bis 307 Länge. Die Zusammenkunft ist im Schlag selbst. Anfang der Versteigerung Vormittags 10 Uhr. Bemerkt wird, daß gegen vorschriftsmäßige Bürgscheine das Holz bis zum 11. November l. J. verborgt wird. Ockstadt den 22. Februar 1870. Großberzogliche Bürgermeisterei Ockstadt röntinger. Frlaschen⸗Etiquette pr. 100 Stück 36 kr. bis zu 2 fl. 48 kr., bet Bindernagel& Schimpff. 2 Den An-& Perkauf von Staatspapieren Provision besorgt gegen billige F. Hirschhorn in Friedberg. 13 An- und Verkauf von Coupons ete. Staalspaplieren, n in Friedberg. Frankfurter Börse. — 22. Februar 1870. Staatspapiere. Wollbz. Actien, Priorit. K oObligat. Preussen 4½% Obligationen 93% etw. b. Baden 1½% Obligat. à 1051 92%( 0% Frankfurter Bauk 8 f. 9000 1201 5. „ 4% do. 82½ G. 3 10 do. 87½ G 4% Darmstädter Bank à fl. 250 909 b. 18 Pp. Frankfurt 3½% Obligationen 81 ½ b. u. G. Or. Hessen] 4% Obligationen—— 30% Oesterr. Nat.-Bank-Actien 923 P. 692 G. * 30, do. 71½ G. 5 3½% do. 88½ P. 50% Oesterr. Cred.-A. Oest. Werft 238. 7 55 d. Nass an 4/% Obligationen 93 P. 9277 G. Oesterreich 5% Einh. Staatsch. 1. S. 58 P, 57½ G 4½0 o Bayer. Ostbahn 1 200 17 74 0. u. Gd. 2 4 do. 84 P. ½ G. 5%„„ I. P. 49%% 6. 4½ 0 Hess. Ludw.-br. Opt. l. a. 94% b. Eurhessen 4% Obligat. à 105— 8 50%„ 5„ 49% P. ½ G. 50% Elisab.-B. Pr.-Obl 1. Em. 57 7⁵¹ 2 8. Bayern 50% Obligationen 101½ P. 101 G. Russland 5% Obl. 1. L. à fl 121 83% PDP. ½ G. 50% Elisab.-B. Pr.-Obl. 2. Em.%½ 73% G. ö 4½% ½ jähr. 91% F. ½ d. Finnland 4½% O. 1. R. à 105183¾ P. ½ G. 60% Oest. süd. Lom. B.-B. i. fr. 74 101% G. 1 407% do. 86½l b. u. G. Schweden 4½b% Obl. Thlr. à 105 88 F. ½ G. 30% Oest. Süd. St. Lomb. E.-B. Pr. 50¼ P. Sachsen 50% Obligat. à 105 101% b. u. G. N 4½0% Obl.. L. à fl. 1287 ¼ G. 3% Oesterx. St.-Eis. Pr.-Obl. 1 fr. 58—5 P. ½ G Würtemb. 4½0% Obligationen 91½ P. N.-Amer. 60% Bonds 18821 v. 62 94½ 94 93⅛ 91 b. 3% Liv. Pr.-Obl. Lit. O., D.& b,„ * 40% do. 86 ½ P. 4 60% Bonds 18851 v. 65 938,8 b. u. 6. 1 5% Tos. Ceutr. E.-B. Pr.-Obl.„51½ P. 50% 0. 6 Kurhess. 40 Thl.-Loose 5779. P./ G. 0 Amsterdam E. 8. 100% 6. 119 I Preuss. Kassensch. 1 N 44/88 848 ½ 2 Nass. 25 fl.-Loose 38½½¼ P.* Augsburg k. 8. 998¾ G.— Preuss. Friedrichsd'or 9 1 97—58 D 4% Bad, P.-L. Thlr. 100 106¾ P. 2 n e 104½ d.— Pistolen f 0 46—48 — Badische 35 fl.-Loose 59 P. 2 Bremen Thlr. k. 8. 97% B. n Doppelte N 47—49 1 Gr. Hess, 50 fl.-Loose 1750 Pa. 8 OCöln Thlr. NS. 105 1 7 Uoll. n. 10 Stücke 8 9 54— 55 4 5 5 25 1 45½ 9. 7 Hamburg M. B. k. 8. 88% Gd. ö* Ducaten 1 5 35 37 — Oesterr, fl. 250 v. 1839 ⅜ 5155 7 Leipzig Thlr. k. 8 105 B. 104% G. 2 al marco 3 3 36— 38. 2 40% 250 v. 1854 5/0 7150 6. 1 London Lst. k. 8. 1198 19/8 20 Fraues-Stücke 1 9 280 290 2„ 50% 500 v. 1860% 78¼/ b.— München fl. k. 8. 99/ G 1— Kngl. Sovereigus 15 54 58 — 100 fl. v. 1861 h. W. 116½ b. 2 paris Fr. 200 k. 8. 94% 95 b 1 5 Russ. Imper ales 0 9 47— 49 — 100 Ppr.-L. v. 1858 4 Wien 6. W. k. 8 95 s0⁰f 7 5 1 8 ö 5 Franes Thaler f— 8 8 f A Schwed. Thlr. 10-L. 12½ P. 11 ⅝ f. 2 Bankdisconto 14% e bohars in Gold„ 22—28 14 S. Lindheimer Söhne An- und Verkauf aller Werthpapiere unter Zusicherung reeller Bedienung.— M. Zeil 29. in Frankfurt a. Auskunft über Verlaosungen Coupons Zahlungen u 8. MW. wird gerne ertheilt. n—2.... 3 . c ————— — — — *— — — — 2 dehl⸗Offert Vorschuß, Prima⸗Qualität, per Malt , Sklunda Weißmehl Roggenmehl Schrotmehl sogenanntes Ladungsmehl in 13 Sack, von Mühlen, halte ich auf Lager und gebe solche billigsten Preisen ab. Ziel Mᷣ o n dur e i 534 en en gros. er 13 fl. 15 kr., i eee 10 fl., T. f. ee 7 fl. 10 Kr den besten Wetterauer zu jeder Zeit zu den ate. Geschäfts⸗ Verlegung. 441 Meinen geehrten hiesigen und auswärtigen Geschäftsfreunden die ergebene Anzeige, ö ich unterm Heutigen mein Geschäft aus dem Graf'schen idas früher Bäcker Steinhäufer'sche Haus, nächst der Post, verlegt habe. Bitte das mir bisher fernerhin zu bewahren. Friedberg den 13. Februar 1870. Wilh. Rumpf, Bäckermeister. Spileptische Krämpfe(Fallsucht) peilt brieflich der Specialarzt für Epllepstie Doctor O. Killisch in Berlin 6 Mittelffraße 6— Bereits über Hundert geheilt. 442. ver gasse ver Neuten⸗ und Lebens⸗Versicherungs⸗ Anstalt zu Darmstadt nicht unter 500 fl., gegen gute Hypotheken mit mindestens doppelter Sicherheit zum leihen bereit. Darmstadt. liegen größere und kleinere Kapftalien, jedoch Aus, Die Direction. zlütheumehl per Gescheid 14 kr., II. Sorte 12„ Jacob Stern nacht der Burg. 533 bei daß 27. Fastnachts⸗Abendunterhaltung Sonntag den Februat im Saale des Hotel Trapp. Beginn präcis 7½ Uhr. Zur Aufführung kommt: 540 bescenee Wonwolen aus Die Prinzessin von Kannibalien, ö oder: Narrheit und Photographie. Fasinachts Operette in 2 Akten ven R. Gense. Frledberg. 2 Der Vorstand. Lehrlings⸗Gesuch. 529 Ein Junge, welcher das Schmiedehandwerk er⸗ lernen will, kann sofort eintreten bei Bad Nauheim. Peter Stoll. Bekanntmachung, 538 Mittwoch den 16. März d J., Vormittags 10 Uhr, werden die auf dem bertrschaftlichen Speicher zu Reichelsbhelm lagernden Früchte: 194 Malter Korn, 160 7 Gerste, 12⁴ 7 Hafer, auf dem Gemeindehanse zu Reichelsheim öffentlich an den Meisbietenden gegen Baarzablung verstelgert.— Gemerkt wird noch, daß nach der Versteigerung zu Reichelsheim um 11 Ubr eine größere Fruchtverstetgerung zu Bingenbeim Seitens des Renlamts Nidda ab⸗ gehalten wird.. Friedberg den 23. Februar 1870. Großherzogliches Rentamt Friedberg Lin deck 2 i 10 welches kochen Ein braves Mädchen, nn, aber. baupt in allen häuslichen Arbeiten erfahren ist und nur die besten Zeugnisse aufzuweisen hat, wird gegen bohen Lohn zum alsbaldigen Eintritt gesucht. Dasselbe müßte sich jedech auch zur Mitreise nach Italien entschließen können. Näberes bei Dr. Henkelmann in Friedberg. Für Scribenten! „ Morgen Gartenland 517 in den Liebfrauep- Gärten, auf die Eulengärten stoßend om Weg, ist zu verpachten— oder auch zu ver— kaufen. Näheres bei Rarbsdiener Wagner dahier. hee, reine unverfälschte direet 292 en gres& en detail, importirte Waare empfiehlt Wilh. Sturmfels, Hof⸗Apotheker. en um damit zu räumen, zum halben Fabrikpreis abgegeben, sowohl im Hundert als in größeren Partien, bei „ J. M. Büdel, hin!; 5 3 Ra bei K. Friederich Glace- Handschuhe 8e 514 wird gegen au Loh zun 1 N 3 auten Lohn a abg“d zu miethen gesucht. en be Ex; 524 Circa 30,000 gezogene Hamburger Kielfedern werden, b Istaelitischer Gottesdienst in Kriedberg. Bie e Per Malter. Friedberg, 23. Februar. Waizen 10 fl. 40 kr. Kor 8 fl.— tr.; Gerste 7 fl.— kr. z Hafer 4 fl. 35 kl. Frankfurt, 22. Februar. Wafzen 11(. 15 kr. 8 fl. 50 kr.; Gerste— fl.— kr.— Hafer 8 fl. 15 ki Grünberg, 19. Februar. Waizen 10 fl 51 kr. dorn 8 fl. 22 kr Gerste 6 fl. 38 kr. dafer 5 fl. 15 ke. Molter— fl.— kr.; Erbsen— fl.— kr.; Linsen— 0 — kr.; Saamen 19 fl.— kr.; Kartoffeln— fl.— K. ————— Verantw. Red.: Hermann Schimpff Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. sichtigu 1 allen fal Weise derselbe g fur 18 30. A meiste. an di den 3 Friste zu ve 5 der Ab die bed sortges hat d Berich des A noch! lich de bersast Herson Nenssor seldhern Regier wendig Friege eue wie es vor A und 9 Beruf kann. wolle gegeb Pens band drück eran, durch konpen