3 Samstag den 23. Zuli. ee,. it ala 1 K u f rhessischer Anzeig 86. Cr. it wird Hen N deine 5 5 3 a 0 91 e Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblalt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. ti Herm— auf das Rathhaus hierher ein. J. allen Umständen muß jede Gemeinde vertreten sein. 0 e w Amtlicher Theil Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Zur mündlichen Besprechung verschiedener wichtigen Angelegenheiten laden wir Sie auf Montag den 25. d. M., Morgens 10 Uhr, Sollte Einer oder der Andere verhindert sein, hat der Großherzogliche Beigeordnete ihn zu vertreten, unter u atgntte Friedberg am 21. Juli 1870. Tieran pp. anwett weh f belege Setreffend Mobilmachung,— bier das Gesetz wegen der Krieaslelstungen und deren Vergütung. Friedberg am 21. Juli 1870. deen 5 e f f f 5 ef 1725 — Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. nnen 14 Nachdem durch Erlaß Seiner Mafestät des Königs von Preußen vom 15. l. Mis. die Mobamachung des Norodeutschen Bundes⸗ chimpf. heeres angeordnet worden ist, machen wir Sie darauf aufmerksam, daß nunmehr bezüglich der Leistungen für Kriegszwecke das im Bundes- — gesetzblatt von 1867 Seite 125 und in Nr. 44 des Regierungsblattes von 1868 Seite 928 publicinte, im Abdruck hier nachfolgende Gesetz Data vom 11. Mai 1851 wegen der Kriegsleistungen und deren Vergütung Anwendung findet. Wir empfehlen Ihnen zugleich, sich mit den Bestimmungen desselben alsbald so vertraut zu machen, daß vorkommenden Falls bei dessen Anwendung alle Störungen vermieden werden. mmen N b Gesetz vom 11. Mai 1851, wegen der Kriegsleistungen und deren Vergütung. — Wir Friedrich Wilhelm, von Gottes Gnaden Konig von rücksichtigung der Leistungsfähigkeit und Lage derselben; dabei Demi, Preußen c. ꝛc. verordnen, mit Zustimmung der Kammern, was folgt: ist auf eine möglichst billige Aus gleichung Bedacht zu nehmen; S Schi 1§. 1. Allgemeine Verpflichtung zu Kriegsleistungen. ung 1 Ben dem Tage ab, an welchem die Armee auf Befehl des 1 eie Königs mobil gemacht wird, tritt die Verpflichtung des Landes zu lenrbeln 0 allen Leistungen für Kriegszwecke nach den Bestimmungen dieses Gesetzes ein. 14§. 2. Entschädigungspflicht des Staats. 1 Diese Leistungen sollen nur insoweit, ale die Beschaffung der ung 1b Bedürfnisse nicht durch freien Ankauf, resp. Baarzahlung erfolgen kann, in Anspruch genommen und, mit alleiniger Ausnahme der im „ en g. 3 aufgeführten, aus Staatsfonds vergütigt werden. §. 3. Unentgeltliche Leistungen. An ee Aus Staatskassen erfolgt keine Vergütigung: 22 9 1) für die Gewährung des Naturalquartiers für Officiere, Militär⸗ — 14 beamte, Mannschaften und Pferde, sowie der mobilen als auch 0 bert der nicht mobilen Truppen auf Märschen und in Canton- 11 Herti nirungen; An 2) für die Gestellung der erforderlichen Wegweiser, Boten, des 2% f Vorspanns und sonstiger Transportmittel, sofern solche nicht zur Fortschaffung der Bestände eines Magazins in ein anderes benutzt werden; ingleichen für die Gestellung der zum Wege— und Brückenbau und zu fortificatorischen Arbeiten für vorüber⸗ gehende Zwecke erforderlichen Mannschaften und Gespanne. Doch sind auch diese Leistungen, und zwar nach Vorschrift des§. 10 und 5. 11 dieses Gesetzes zu vergütigen, sobald und insoweit a. Menschen und Pferde über 4 Meilen von ihrem Wohnorte entfernt werden; b. die Handarbeitstage innerhalb Monatsfrist den zehnten Theil der Gesammtbevölkerung der aufgebotenen Gemeinde über— steigen; C. die Gespangarbeitstage in derselben Frist über die doppelte Zahl der vorhandenen Gespanne hinausgehen; 3) für die Ueberweisung von disponiblen oder leer stehenden Ge⸗ bäuden zur Anlegung von Magazinen und Lazarethen, sowie derjenigen Räumlichkeiten, welche für Wachen, Handwerks- stätten und zur Unterbringung von Militär-Effecten erforderlich sind; ferner für die Gewährung freier Plätze und unbestellter Grundstücke— bis zur Zeit der Saatbestellung— zu Lagern und Bivouaks, zu den Uebungen der Truppen und zur Auf⸗ stellung der Geschütze und Fahrzeuge. §. 4. Leistungen gegen Entschädigung. a, Landlieferungen in Magazine. 9 7 1 15 1. Durch Landlieferung ist der Bedarf an Brodmaterial, Hafer, % Heu und Stroh und, sofern die Umstände es erfordern, auch an Fleisch 2 0 zur Versorgung der Magazine zu beschaffen, deren Anlegung und n Füllung nach Zeit und Ort von der obersten Militärbehoͤrde be— tt 10 gu.. stimmt wird. 6. 5. Die Vertheilung des Bedarfs erfolgt: 1) auf die Provinzen, durch den Minister des Innern unter Be— 2) innerhalb der Provinzen auf die Kreise, durch die Oberpräsidenten unter Zuziehung eines von der Provinzialvertretung gewählten Ausschusses; 3) innerhalb der Kreise auf die Gemeinden, durch die Landräthe unter Zuziehung eines von der Kretevertretung gewählten Ausschusses. §. 6 Die Höhe der Vergütigung für die nach§§. 4 und 5 bewirkten Landlieferungen an Lebensmitteln und Fourage wird nach den Durchschnittspreisen der letzten 10 Friedensjahre— mit Weg⸗ lassung des theuersten und wohlfeilsten Jahres— bestimmt. Dabei werden die Preise nach den in Folge des Gesetzes vom 2. März 1850 (Gesetz- Sammlung 1850, S. 86) festgesetzten Normalmarktorten für die danach gebildeten Bezirke, und in den Landestheilen, in denen jenes Gesetz nicht zur Ausführung gekommen ist, für jeden Kreis die Preise des Hauptmarktortes des Kreises zum Grunde gelegt. §. 7. Die Verwaltung der Magazine, deren Bestaude mit der Einlieferung in das Eigenthum des Staats übergehen, ist Sache der Staatsbehoͤrdenz die der Etappenmagazine kann jedoch auch den Communalbehörden übertragen werden, insofern am Orte Königliche Magazine und Magazinverwaltungen nicht vorhanden sind, welche zu diesem Zwecke benutzt werden können. §. 8. b. Sonstige Fourage⸗Lieferungen. Die Fourage für die Mobilmachungs pferde, von dem Tage der Uebernahme derselben Seitens der Militärbehöͤrde, und fur die Pferde der auf dem Marsche und in Cantonnirungen befindlichen Truppen ist von den betreffenden Gemeinden zu liefern, insofern der Empfang derselben nicht aus Magazinen sollte stattfinden können, und wird nach den im F. 6 für Landlieferungen bestimmten Sätzen vergütigt. §. 9. c. Natural⸗ Verpflegung. Für die Naturalverpflegung an Officiere, Militärbeamte und Soldaten, die auf Märschen und in Cantonnirungen gewährt werden muß, insoweit die Verpflegung nicht aus Magazinen stattfinden kann, wird den Gemeinden resp. Quartierträgern eine Entschadigung ge— währt, pro Kopf und Tag: a, wenn das Brod aus den Magazinen in natura empfangen werden kann, von 3 Sgr. 9 Pf.; p. wenn auch das Brod vom Quartierträger verabreicht werden muß, von 5 Sgr. Die Hälfte dieser Satze wird gutgethaun, wenn bei eiligen Märschen, bei Benutzung der Eisenbahn und ähnlichen Veranlassungen, nur ein Theil der Verpflegung, z. B. das Mittagsessen allein oder eine Abendmahlzeit und das Frühstück allein verabreicht werden kann. Dabei wird für alle vorstehenden Fälle bestimmt, daß der Einquar⸗ tierte— sowohl der Ofsficier und Beamte als auch der Soldat— sich in der Regel mit dem Tische seines Wirths zu begnügen hat. Bei etwa vorkommenden Streitigkeiten muß demselben dasjenige ge— währt werden, was er nach dem Verpflegungsregulativ bei einer Verpflegung aus dem Magazine zu fordern berechtigt sein würde. §. 10. d. Vorspann. Für den Vorspaun, soweit er nach§. 3, ad 2 nicht unentgelt⸗ lich zu leisten ist, finden die für Friedenszeiten gesetzlich destehenden Vergütigungs⸗Sätze Anwendung. §. 11. e. Sonstige Transportmitt Für die Gewährung der Arbeitskräfte und Transportmittel. mit.. Ausnahme des Vorspanns(F. 10), soweit solche das im§. 3, sub 2 sestgestellte Maß zu unentgeltlichen Leistungen übersteigen,— ferner Gewährung des Holzes zur Erbauung von Hütten und für die Baracken, des Lagerstrohs und des Koch⸗ und Lager und Bivouaks, sowie der Materialien zum Brückenbau, wird die Vergütigung nach den in gewöhnlichen Zeitverhältnissen orts⸗ üblichen Preisen gewährt. §. 12. . Grun dstücke und Gebäude. Außer den Gebäuden, Räumlichkeiten und Grundstücken, welche die Gemeinden nach§. 3, Nr. 3 unentgeltlich herzugeben haben, sind dieselben zur Ueberweisung der sonstigen für den Kriegsbedarf er⸗ forderlichen Gebäude, Lager-, Bivouaks- und Uebungsplätze, sowie der zur Anlegung von Wegen erforderlichen Grundstücke und Materialien, gegen eine durch Commissarien festzustellende Vergütigung verpflichtet. In gleicher Weise wird die Entschädigung für entzogene Benutzung der Grundstücke, welche zur Ergänzung fortificatorischer Anlagen im Falle der Armirung einer Festung erforderlich sind, unter Berück- sichtigung des verminderten Werths, festgestellt, sofern die Rayon⸗ Gesetze nicht schon den Anspruch auf Entschädigung ausschließen. Werden die Grundstücke nach eingetretener Desarmirung der Festung nicht zurückgegeben, so erfolgt die Entschädigung nach den für Ex⸗ propriationen bestehenden gesetzlichen Vorschriften. §. 13. Ueber die nach§§. 4—12 zu gewährenden Vergütigungen stellt der Staat Anerkenntnisse aus, welche vom ersten Tage des auf die Lieferung folgenden Monats mit vier Procent jährlich verzinset el, A übel ten. ic. ö Die Wärmeholzes für die 0 0 S. 14. g Mobilmachungs pferde und deren Etat I enn der Mobilmachungs pferde für die Gardetruvpen leinschließlich der Garde⸗ Landwehr), für die Linientruppen und die Die Gestellung der Mobilmachungspferde für die Provinzial⸗ Landwehr erfolgt in Gemäßheit der vorgedachten Verordnung und auf Grund der Landwehr-Ordnung vom 21. November 1815 von den zu den betreffenden Landwehr Bataillonsbezirken gehörigen Kreisen unentgeltlich. Den Ersatz des Abgangs während des mobilen Zustan⸗ des übernimmt die Staatskasse. sind den betreffenden Kreisen resp. Landwehr-Bataillonsbezirken die von ihnen früher gestellten, effectiv noch vorhandenen oder vom Staate ersetzten Pferde in natura zurückzuliefern. pferde wegen Unbrauchbarkeit zum Dienst verkauft und nicht ersetzt worden, so gebührt der volle Erlös den betreffenden Kreisen. Pflege der Kranken und Verwundeten,— die Anfertigung von Be⸗ kleidungs⸗ und Ausrüstungs- Gegenständen u. s. w. Beim Eintritt der Demobilmachung Sind Landwehr⸗ „dieselben de * §. 15. h. Sonstige Kriegsleistungen. pürden, w Alle anderen Kriegsleistungen, z. B. die Lieferung von Armatur-, zit Vent Bekleidungs-, Leder- und Reitzeug Stücken, Schanz⸗ und Handwerks- Pete dien zeug, FeidEquipage⸗Gegenstäuden, Hufbeschlag, Arzueien, Verband⸗ d mitteln und sonstigen extraordinären Bedürfnissen zur Heilung und— Di ben: Da bmi sin, an den Rh. werden nach werden. Die fesigestellte Vergütigung wird kreisweise gewährt, und[den am Orte zur Zeit der Lieferung oder Anfertigung bestehenden bleibt es den Kreisen resp. Gemeinden überlassen, die Ausgleichung[Durchschnittspreisen aus der bereitesten Beständen der Kriegskasse— Dit unter den Eingesessenen zu bewirken. vergüligt.„die Poli — der Schluß vorstehenden Gesetzes folgt in der nächsten Nummer dieses Blattes.) D e den Wagge Hessen. Darmstadt, 20. Juli. Zweite] Großherzoglichen Division ausgesetzt worden, der] Benedetti, gleichviel ob in seiner Eigenschaft als en swich Kammer. In heutiger Sitzung verfammelten sich das erste französische Chassepot-Gewehr im Gefecht Botschafter oder in anderen, mit dem Könige in selen, un 39 Mitglieder, um über die zur Bestreitung des Feldzuges aufzubringenden Mittel zu berathen. Nach⸗ dem Prästdent Buff die Anwesenden in einer kurzen Ansprache begrüßt hatte, betraten die Vertreter der Ministerien, Frhr. v. Dalwigk, Frhr. von Schenk, Oberst Dornseiff, Geh. Legationsrath Neidhardt, Hauptmann Ronstadt und In- tendanturassessor Dauber den Saal. Minister v. Dalwigk erklärt, die Gränze sei unter einem ganz frivolen Vorwand bedroht, er bitte, die Parteirücksichten schwinden zu lassen und einstimmig den zur Vorlage kommenden Antrag zu bewilligen, worauf Oberst Dornseiff die Forderung des Kriegsministeriums, bestehend in einem außer- ordentlichen Credit von 3,376,000 fl., verlas. (Die Kosten für das oberhessische Contingent, welche von dem Nordbunde bestritten werden, sind hierunter nicht einbegriffen.) Der Gr. Finanz⸗ minister ergriff hierauf das Wort und verlas einen Gesetzesentwurf, wonach, da die Gr. Hauptstaats⸗ kasse und Staatsschuldentilgungskasse gegenwärtig 1,800,000 fl. zu leisten im Stande seien, nur für den Rest ein Anlehen und zwar unaufkündbar bis 1875 einzutreten habe. Die nach zweistün⸗ diger Unterbrechung wieder aufgenommene Sitzung zweiter Kammer währte nur wenige Minuten. Nachdem der Berichterstatter Abg. Wernher die Bewilligung der Vorlage sowie deren Deckung durch eine spätere Erhöhung der Einkommensteuer empfohlen, wurde der Gesetzentwurf einstimmig angenommen und Präsident Buff schloß die Kammer, indem er derselben seinen Dank für ihre patriotische Haltung aussprach, mit einem drei⸗ maligen Hoch auf das starke, einige deutsche Vater⸗ land und unseren Fürsten, in das die Versamm⸗ lung und der dichtbesetzte Zuschauerraum jubelnd einstimmte. — In der hierauf folgenden Sitzung erster Kammer erstattete der Referent Frhr. v. Rie desel kurzen Bericht über die Vorlage und den Beschluß der zweiten Kammer, den Gesetzesentwurf zur Annahme gleichfalls empfehlend. Graf Görtz sprach kurze markige Worte, daß in dieser ernsten, schweren Zeit kein deutscher Mann zurückbleiben dürfe, wo das gemeinsame Vaterland rufe.„Das walte Gott“, schloß er seine Ansprache, worauf auch die erste Kammer ohne weitere Discussion einstimmig die verlangten Gelder zur Kriegführung bewilligte. Eberstadt bei Darmstadt. Von Seiten der hiesigen Firma„J. Hilsz“ ist ein Preis von erobert. Mainz. Dem hiesigen Militär wurde bekannt gegeben, daß ein hiesiger Patriot hundert Thaler als Preis für den ersten französischen Adler aus⸗ gesetzt habe. Worms. Regierungsrath Pfannebecker hat 100 fl. für den vom Obersten als den Tapfersten bezeichneten Soldaten des dort liegenden ersten Regiments deponirt. Preußen. Berlin, 20. Juli. Der Reichstag nahm heute die vorgeschlagene Adresse einstimmig an. Präsident Simson verlas die⸗ selbe, sie lautet:„Die erhabenen Worte Ew. Majestät finden in dem deutschen Volke einen mächtigen Widerhall. Ein Gedanke belebt die deutschen Herzen. Mit freudigem Stolze erfüllt die deutsche Nation der Ernst und die Würde, womit Ew. Majestät die unerhörte Zumuthung zurückgewiesen haben. Das deutsche Volk will in Frieden und Freundschaft mit den Völkern leben, die seine Unabhängigkeit achten. Wie zur Zeit der Befreiungskriege zwingt uns ein Napoleon in den heiligen Kampf, wie damals werden die auf Schlechtigkeit und Untreue gestellten Berechnungen an der sittlichen Kraft des deutschen Volkes zu Schanden werden. Das durch Ehrsucht irre⸗ geleitete französische Volk wird die böse Saat er⸗ kennen. Dem besonnenen Theil des französischen Volkes ist die Vermeidung des Verbrechens nicht gelungen. Ein schwerer gewaltiger Kampf steht bevor. Wir vertrauen auf die Tapferkeit unserer bewaffneten Brüder, die nicht dulden werden, daß ein fremder Eroberer dem deutschen Manne den Nacken beuge! Wir vertrauen auf den greisen Heldenkönig, der berufen ist, den Kampf der Jünglingszeit am Abend seines Lebens zu beenden. Wir vertrauen auf Gott, der den blutigen Frevel straft! Die eivilisirte Welt erkennt die Gerechtig⸗ keit unserer Sache an. Die befreundeten Nationen sehen in unserem Siege die Befreiung von Bona⸗ partischer Herrschsucht und die Sühne des auch an ihnen verübten Unrechts. Das deutsche Volk finden; es gilt die Ehre, die Freiheit, die Ruhe Europas und die Wohlfahrt der Völker.“—— (Das Haus, die Zuhörer auf den Tribünen und auch in den Hoflogen hören dieselbe stehend an.) Graf Bismarck legt die Aktenstücke bezüglich des Kriegsfalles vor und erklärt:„Wir besitzen Sei tens der französischen Regierung nur ein amtliches Aktenstück: die gestrige Kriegserklärung. Alles Einhundert Gulden demjenigen Soldaten unserer Uebrige bezieht sich auf die Gespräche des Grafen wird auf der Wahlstatt den Boden seiner Einigung 0 schmuggeln Zetergescht Durchgänz werden. darunter. Ems. Dies sind keine Staatsakte von inter- nationaler Bedeutung.“ Graf Bismarck legt erstens das Zeitungstelegramm vor, das vom französischen Senate als eine Note bezeichnet wor⸗ den, welche an Frankreich ergangen sei(Hört!). „Man hat sich in Frankreich wohl gehütet, das 5 Aktenstück vorzulegen, das nur eine Benachrichtigung Dr.. 0 an den Botschafter und überhaupt kein Aktenstück 20. gen war; daher blieb die Forderung der ein wenig— i besonneneren französischen Oppositionsmitgliedet Gerüchten ungehört.“(Hört!) Zweitens die bekannten Fürstencon Darstellungen der Hergänge aus dem„Staats- dan anzeiger“. Drittens: den Bericht des preußischen Amahl 9 Botschafters v. Werther vom 12. Juli über seine beren han Unterredung mit dem Herzog v. Gramont„Ich getrete. weigerte die Vorlegung dieses Berichtes an den gemeldet! König(Beifall!), da die französische Regierung mich ihre Derartiges durch den hiesigen Botschafter zu ver⸗ in Iburg handeln gehabt hätte, der unserem Herrn zuge⸗ dn Ehreng muthete Entschudigungsbrief mir überdies lächer? de deut lich erschienen war“.(Beifall) Heiterkeit.) Vier⸗ 3 tens ein Schreiben des englischen Botschafters vom Adler erol 18. Juli mit dem Angebot der Vermittelung. Kö Fünftens die dirsseitige ablehnende Antwort, lden 10 „welche die Ablehnung des gleichen Vorschlages mee in Frankreich, und das beleidigte deutsche National- f el gefühl betont.“(Beifall.) Sechstens die fran We zösische Kriegserklärung. Siebentens das Circular ahn an die Agenten des norddeutschen Bundes üben Mar. die Entstehung des Krieges und das Verhalten chule sod der Regierung.(Beifall.) 3 1 Sud — In der Sitzung des Reichstags zeigte dan Präsident Simson an, er habe Telegramme aus hat seine Saint Louis erhalten, wonach die dortigen Deutschen die einbez in einer Adresse an das deutsche Volk ihre Zu⸗ fl. en stimmung zu dem nationalen Kampf aussprechen, heirat welcher die Freiheit und Einheit Deutschlands Wöchentlich bestegeln werde. Gleichzeitig wird eine Million Wie Dollars für die Invaliden und die Wittwen und dee 1 Waisen der Gefallenen überwiesen. Der Präsident Vulin 0 wird die Adresse drucken und vertheilen lassen. Ste Die Creditvorlage wird in dritter Lesung mit kühn allen gegen zwei Stimmen angenommen. Das daß 905 Gesetz, betreffend die Wirksamkeit der Paragraphen dir dun 17 und 20 des Bundesindignatgesetzes, wurde in[ Wold 1 dritter Lesung debattenlos angenommen, ebenso diele 6 n das Gesetz, betreffend das Civilverfahren gegen Ech Militärs und das Gesetz über die Darlehenskassen Han in erster und zweiter Lesung.. — Im Bundesrathe wurde die Verordnung wegen Ausdehnung des Ausfuhrverbots auf Hafer und Kleie für die Gesammtgränze und auf Pro⸗ nicht ers: en. on Armatur, Handwerk, n. Verband Heilung un ung von 85 werden gag deste denden Kriegskas. 2 — igeaschast alt 1 Könige u inter marc leg t, das von titichett wol i(Hon). das 2 richtigung 1 Altenstück ein wenig asmilglieig t dekanam bvdon 78 Inter Fektel, pitus d ib fun men* ct an dn 9 RNigitrunz alter zu 5. bn Bermitttlung. g Antwort, — Nation dit ta Nile 1 % tanzösischen erbalten hat. beute an, 19. Juli, als im Kriegszustande mit »iant für die Westgränze, welcher Bapern sich angeschlossen, mitgetheilt. — Der„Staatsanzeiger“ veröffentlicht die am 19. d. eingelaufene französische Kriegserklärung, die einzige schriftliche Mittheilung, welche die Re⸗ gierung in dieser ganzen Angelegenheit von der Die Kriegserklärung besteht in einer Note, in welcher die französische Regierung sagt, daß die Weigerung des Königs, in für allemal eine Garantie in der Besteigung des spanischen Prinzen zu übernehmen, eine Drohung ür Frankreich und für das europäische Gleich⸗ gewicht sei. Frankreich betrachte sich daher von Preußen. 7— Der„Staats-Anzeiger“ veröffentlicht eine Berordnung, nach welcher die französischen Han— elsschiffe der Aufbringung durch Fahrzeuge von der Bundesmarine nicht unterliegen, außer wenn dieselben der Aufbringung auch dann unterliegen würden, wenn sie neutrale Schiffe wären. Eine zweite Verordnung fordert alle im französischen Heere dienenden Norddeutschen auf, ungesäumt beimzukehren. e die Königin hat folgenden Aufruf er— pern: Das Vaterland erwartet, daß alle Frauen ereit sind, ihre Pflicht zu thun! Hülfe zunächst an den Rhein zu senden. Die Königin. die„Kreuzztg.“ meldet vom Donnerstag: „Die Polizei holte gestern auf dem Potsdamer und Anhalter Bahnhof einundzwanzig Knaben aus den Waggons, die sich dort unter den Bänken nd zwischen den Füßen der Reservisten versteckt 1 um sich nach dem Rhein mit durchzu- schmuggeln und den Truppen anzuschließen. Das Zetergeschrei und der Widerstand der jungen Diurchgänger konnte nur mit Gewalt überwunden werden. Es waren Jungen von 8 und 11 Jahren Darunter. — Der berühmte Augenarzt Geh. Rath Or. v. Gräfe in Berlin ist in der Nacht zum 4 1 Sachsen. Dresden. Die sächsische Ge⸗ sandtschaft in Paris ist abberufen und der Schutz der sächsischen Unterthanen in Frankreich dem amerikanischen Gesandten übertragen worden. Bayern. München. Der Sonderausschuß der Abgeordnetenkammer für den Militärcredit sprach sich mit 6 gegen die 3 Stimmen von Marqu. Barth, Sellner und Schleich für Auf— rechtbaltung der bewaffneten Neutralität aus. Der Beschluß der Kammer, welcher den Antrag des Ausschusses auf bewaffnete Neutralität ablehnte und einen außerordentlichen Militärcredit von 18,200,000 fl. bewilligte, ist vom Publikum freudig begrüßt worden. Es war seit Mittags, da der Commissionsbeschluß bekannt war, eine erregte Stimmung eingetreten, so daß für Abends besondere militärische Vorsichtsmaßregeln ergriffen wurden; ein Theil der Garnison war in den Kasernen con⸗ signirt. Auf Vorlage des Kammerpräsidiums war eine Abtheilung Infanterie im Ständehause. — Nach der Nachtsitzung der Abgeordneten- kammer vom 19. d. brachte die harrende Menschen⸗ menge dem Könige Ovationen und zog vor das norddeutsche Gesandtschaftshotel und brachte dem Der bayerisch: Gesandte in Berlin ist telegrapbisch angewiesen, dem Grafen Bismarck mitzutheilen, daß in Folge der französischen Kriegserklärung an Preußen und des stattgehabten Angriffes auf deutsches Gebiet die bayerische Regierung auf Grund des Allianzvertrages als Verbündete Preußens den Krieg gegen Frankreich gleich sämmtlichen deutschen Regierungen erklärt habe. — Graf Bismarck beauftragte den hiesigen norddeutschen Gesandten, dem Prinzen Luitpold und dem Kriegsminister die dankende Anerkennung des Königs von Preußen für ihr Verhalten in der Kriegsbudgetverhandlung auszusprechen. — Auch die Kammer der Reichsräthe hat ein— stimmig die Creditvorlage angenommen und dem 20. gestorben. 'DEEe— Einem von biesigen Blättern verbreiteten Gerüchte zufolge soll in nächster Zeit ein deutscher Fürstencongreß zusammentreten. Hannover. Der„H. C.“ berichtet, daß eine Anzahl von Offizieren und Militärärzten der frü— eren hannoverschen Armee, welche nicht über etreten waren, sich zum Eintritt in dae Heer emeldet haben, um in dem Kriege gegen Frank— seich ihre nationale Pflicht zu erfüllen.— Auch in Iburg ist von patriotisch gesinnten Männern Kriegsminister den Dank für die Organisation und rasche Aufstellung des Heeres ausgesprochen. — Von Seiten der Directionen der Pfälzer Bahnen sind alle Vorkehrungen getroffen, um im geeigneten Moment das Betriebsmaterial in Sicher— heit zu bringen. Baden. Nach der„Heidelb. Ztg.“ soll auf der französischen Bahn bei einem Truppentrans— porte ein großes Eisenbahnunglück sich er— eignet haben. — Die großherzogliche Familie wird nach in Ehrengeschenk von 100 Thlrn. für den Krieger er deutschen Armee, welcher im Feldzuge gegen rankreich die erste Fahne oder Standarte resp. dler erobern wird, ausgesetzt worden. 1 Köln. Der Saarbrückener Zollinspektor eldet vom 19. d., Nachm.: Die Franzosen fielen cute in preußisches Gebiet ein, durchsuchten die äumlichkeiten des Nebenzollamtes Solsterhöhe ind nahmen zwei Gränzaufseher gefangen. Marburg. Die Vorlesungen an der Hoch- chule sind sämmtlich geschlossen und die Mehrzahl er Studirenden eilt zu den Waffen. Hanau. Ein Hanauer Bijouterie-Fabrikant lat seine sämmtlichen unverheiratheten Arbeiter, 0 zie einberufen wurden, mit einem Geschenke von 10 fl. entlassen, während er an die Frauen der BVerheiratheten während der Abwesentheit 5 fl. bpöchentlich aus bezahlen läßt. 1 Wiesbaden. Prinz Nicolas von Nassau seiste am 20. d. zum Eintritte in die Armee nach Berlin ab. 1 St. Ingbert. Reisende, welche von Saar- brücken am 19, d. kamen, bringen die Nachricht, aß man die Ueberschreitung der Grenze Seitens der Franzosen unmittelbar erwartet. Bei St. vold bivouakiren 20,000 Franzosen, darunter tiele Corsikaner, Saarlouis ist von den meisten Einwohnern verlassen. SHamburg. Der Circus-Besitzer Ernst Renz, bet in Hamburg, hat zu einer National- Sub- 8 2000 Thlr. gezeichnet. Die drei Söhne es Herrn Renz sowie ein Neffe desselben befinden N ch als Soldaten im preußlischen Heere. der„Bad. L.⸗Ztg.“ nach Wertheim übersiedeln; die Großherzogin ist schon dahin abgereist. Auch die Minister werden dort erwartet. Heidelberg. Das hiesige Kriegslazareth wird zu 400 Betten eingerichtet und deßhalb theilweise auch in das Universitätsgebäude verlegt. Oesterreich. Wien. Die amtliche„Wiener Zeitung“ veröffentlicht in ihrer Mittwochsnummer einen Erlaß des Finanzministeriums betreffs des Verbots der Ausfuhr von Pferden für sämmtliche Gränzen des österreichisch-ungarischen Zollgebietes. — Der offiziöse Wiener Berichterstatter der „Karlsruher Zeitung“ meldet vom Dienstag:„Im vollen Ministerrath, den der Kaiser präsidirte, ist die vollständige und unbewaffnete Neutralität Oesterreichs definitiv beschlossen worden. Gleich— zeitig aber dürften die Eventualitäten in Erwä⸗ gung gezogen worden sein, unter welchen es für Oesterreich geboten erscheine, ganz oder theilweise aus feiner Enthaltung herauszutreten.“ Wiener Blätter bestätigen die Mittheilung. Schweiz. Bern. Die Bundesversammlung wählte mit Einmuth den eidgenössischen Obersten Hans Herzog zum General. Frankreich. Paris. Die Truppenzüge nach dem Osten, gehen ungestört ihren Gang; ein großer Theil der Garnison von Paris und das Lager von Chalons sind bereits abgegangen, und man schätzt die Truppen, die jetzt am Rhein stehen, auf nahe an 150,000 Mann. — Fürst de Latour d' Auvergne ist, wie der „Constitutionnel“ meldet, soeben zum französischen Botschafter in Wien ernannt worden. norddeutschen Gesandten ein Hoch, das dieser mit einem Hoch auf den König von Bayern erwiderte. — Thiers wurde in seinem Hotel insulkirt. Der Pöbel schrie:„Nieder mit dem kleinen Preu ⸗ ßen!“— Die Regierung hat dim Baron v. Werther ihr Bedauern wegen des am letzten Donnerstag auf das preußische Votschaftshotel gemachten Angriffes ausgedrückt. 5 85 — Im„Sieele“ schreibt Vilbort:„Wir haben stets mit der festesten Ueberzeugung verstchert, daß im Fall eines Krieges zwischen Frankreich und Preußen das Nationalgefühl über jede andere Erwägung den Sieg davontragen und die sämmt⸗ lichen Streitkräfte Deutschlands zu einem engen Bunde vereinigen würde. So wie die Sachen jetzt stehen, ist die Mainlinie mehr denn je eine geographische Fiction. Wir müssen uns also da⸗ rauf vorberktiten, die Contingente der vier deutschen Südstaaten nebst den Contingenten der zweiund⸗ zwanzig Staaten Norddeutschlands zu bekämpfen und zu besiegen.“ — Ein wackeres Beispiel giebt eine Pariser Freimaurerloge, die„Justice““ Nr. 133, welche in ibrer Sitzung vom 15. d. einstimmig einen Protest gegen den neuen Völkermord beschlossen hat. — Die Namen jener zehn Männer, welche in jener verhängnißvollen Freitagssitzung des ge⸗ setzgebenden Körpers den 246 Kriegsckreiern bis zum letzten Moment ihr kaltbesonnenis Nein eie gegensetzten, haben auf zu viel Achtung Anspruch als daß ihr Andenken nicht bewahrt bleiben sollie Es waren: Arago, Garnier-Pages, Girault Glais-Bizoin, Gagneur, Jules Favre, Pelletan, Ordinaire, Desseaux und Esguiros. Als elfter ist ihnen bekanntlich zuzuzählen Heuri Rochefort. — Am 19. d. schon hieß es hier bestimmt, daß die Gesandten von Baden, Württemberg, Bayern und Sachsen Befehl erhalten haben, Paris sofort zu verlassen. Sicher ist, daß der hessische Gesandte bereits Paris verlassen hat. — Im gesetzgebenden Körper theilte Gramont mit, daß, nachdem die Kriegserklärung auf Be- fehl des Kaisers in Berlin notificirt sei, zwischen Frankreich und Preußen nebst seinen Verbündeten der Kriegszustand eingetreten sei. Belgien. Brüssel. Zahlreiche Freiwillige haben sich dem Kriegsminister zur Verfügung gestellt. Der„Moniteur“ zeigt an, daß dieselben während der Dauer des französisch-preußischen Kriegs bei der Armee verbleiben könnten. — Von Verviers sind verschiedene Bahnzüge, aus Waggons dritter Classe bestehend, hier durch— gekommen, welche die aus Frankreich auswandern- den preußischen Familien heimwärts führen. Das Elend der armen Leute ist wahrhaft schrecklich. Großbritannien London. Die„Engl. Corresp.“ schreibt:„Das preußische Panzerge⸗ schwader(welches mittlerweile in den heimischen Häfen angelangt ist) war am 14. vor Dover ana- gekommen, nahm dort Piloten an Bord und blieb des Nachts über in den Dünen(vor Deal) liegen. Am varaufsolg eden kam ein Curier mit Depeschen für den. Admiral von London nach Deal, nach deren Empfang Prinz. Adalbert mit seinem Geschwader ohne Verzug nach Kiel auf⸗ brach. — Die amtliche Zeitung veröffentlicht eine Verordnung der Regierung, durch welche in übli— cher Form die Neutralität Englands proclamirt und den englischen Unterthanen jede directe und indirecte Betheiligung am Kriege auf's strengste verboten wird. 4 — Karl Blind hat von hier aus einen Auf- ruf an seine Heimathsgenossen jenseits des Canals ferlassen, worin er zur Einigkeit und zur„Abwehr des Fremdjoches“ mahnt. — Die Capitäpe deutscher Schiffe, welche sich in den Haͤfen von Walks befinden, sind in ihr Land zurückgekehrt und haben ihre Schisse zu⸗ rückgelassen. Italien. Florenz. Das System be- waffnetet Neutralität scheint angenommen zu sein. Die beiden Altersclassen von 1844 und 1845, ungefähr 60 70,000 Mann, sind einberufen worden. Man spricht von einem Observations- corps im Norden. stungen zu sehen und wir müssen sagen, daß ir selbst in den großen Circus, die Frankfurt 1 große 5 Städte besuchen, kaum bessere Leitungen sahen. Zu den „Zweihundert besten Sachen gehören jedenfalls das Schulreiten und das Vorführen der beiden Pferde des Herrn Schumann, die Trape zarbeiten der Gebrüder Houry, der kleine Albert als Voltigeur und Frl. An gelise in ihren Reifsprüngen(wir können uns kaum etwas Reizenderes denken, als wenn sie in duftigem Rosa wie ein lustiger Schmetterling auf ihrem Pferde dahinschwebt.) Auch die übrigen Mitglieder der Gesellschaft thun ihre Schuldigkeit. Die Pferde sind durchgehends schön und Amerika. Chicago. Die„Illinois Staatszeitung“ hat an den Grafen Bismarck folgendes Telrgramm gerichtet: Tbaler dem deutschen Soldaten, der zuerst eine französische Fahnenstange erobert.“ Cireus. (Eingesandt.) G. Wir hatten mehreremale Gelegenheit die im Augen⸗ sehr gut gehalten. Schade, daß Herr Schumann zu. so ungelegener und politisch bewegter Zeit bier eintra wo eben kaum Jemanden der Sinn nach Vergnügen steh Allein trotzdem wollten wir darauf aufmerksam machen, wie lohuend der Besuch des Circus ist und wollen wir namenilich unsere Herren Oeko nomen und Pferde⸗ liebbaber in der Umgegend daran erinnern, daß Herr Schumann nur noch einige Tage hier bleibt. Wün⸗ schen wir ihm die Paar Tage noch einen recht vollen Circus. ö Mehrere Kunstfreunde. * blicke hi de K iter⸗Gesellschaft in i Lei⸗ icke hier anwesende Kunstreiter⸗ Gesellschaft in ihren Lei* 2 4 8 5* al. 55 ne 9— N 5 1945 Während meiner Abwesenheit wird Herr Euthe 77 8 A. eg nin be e 6 1957 1 5„zu besorgen. Allenfallsige Bestellungen bitte 2 Windecker 8 el enkeller* ich in meiner Wohnung oder bei Herrn 8 6 4 br. Trapp abgehen 5 f 3 5 8 Friedberg den 18. Juli 1870. 8 8 8 8 Dr. Steinhäußer, 8 5 leds neert; eee e 8 Deutscher Krieg! 5 f 5 N 12 2 7 5 in 5 der Musik des hiesigen Jäger⸗ Bataillons eutscher Krieg! we 82 heute Abend 6 Uhr. 2 1956 1 der keit, a7 e 00 1 0 1 0 f 9. nationalen rde und Freiheit, angefichts des frevels 8 Entrée nach Belieben. e 2 haften Uebermuthes, mit welchem Frankreich die furcht“ ffelungen 88 darsie e in den neee en 1 9 NN N NN d Nee 5A 55„landes schleudert, und getreu ibrer bewährten nationalen eee eee eee eee Tendenz:„Deutschland über Alles“ wird auch die f Gartenlaube i mit allen ihren Mitteln dahin wirken, den aufgenommenen 0 Kampf zu schüren und die in allen deutschen Gauen iffentliche erwachte Begeisterung gegen den gemeinschaftlichen Erb⸗ N feind in jeder Wetse zu nähren und zu kräftigen. Ste wird sofort in die verschtedenen Hauptquarttere 1 7 G eh gewandte Berichterstatter und tüchtige Künstler unter Direction von G. Schumann. en ele e e ee, 1 201. in i a; a 5 derungen und authentischen Abbildungen eginnen. 1 0 1 e de eee neu erbauten Circus auf dem Alleeplatz in Friedberg Die Tapferkeit unserer Armcen bürgt dafür, daß 2 6 N. 8708 1 0 5 unsere Mittheilungen stets willkommene sein werden. Preise der Plätze: Erster Platz 36 kr., zweiter Platz 24 kr., dritter Platz 12 kr. Leipzig den 20. Juli 1870„ Dutzendbillet auf den ersten Platz à 6 fl. sind zu haben in der Buchhandlung von] Redaction und Expedition der Gartenlaube. Gegen Bindernagel& Schimpff. Um gütigen Zuspruch bittet ganz ergebenst—.cc. 2 2 G. Schumann. Todesanzeige. 2 72 2 1960 Meinen lieben Amtsbrüdern, Freunden N 2 b 9 und Bekannten theile ich in tiefem Schmer ü ze mit, icht 3u 1 erse en. daß 0 liebe 5 5 58 14 dete 9: i 8 ö g aroli n e, geb. Wirt 5 1 Betreffend Die Sammlung für r Begmundakem. 5 in letzter Nacht gegen 1 Uer nach einer a 0 N Ju dem in der vorigen Nummer des Anzeigers veröffentlichten Aufruf zur Unterstützung heit von 20 Tagen aus diesem Leben abgerufen an die der verwundeten und erkrankten Soldaten im Felde ist durch ein Mißverständniß ein Versehen worden ist, und bitte für mich und meine drei untergelaufen. Die dort mitgetheuten Angaben über die Beschaffenheit der gewünschten Ver⸗ ere en 627 dl 1870 525 Auszüg bandgegenstände sind alcht in hessischem Maß ausgedrückt, sondern in preußischem. Auf fan Baur f ö hessisches Maß zurückgeführt, gestalten sie sich folgendermaßen: f„farc Flanell Binden 11 Ellen lang, 2/ Zoll breit. Gaze-Binden 9 Ellen lang, 2½ Zoll— Betreff breit. Leinen⸗Binden 6½ Ellen lang, 2 Zoll breit. Leinen⸗Binden 9 Elen lang,— T:11ʃ——2“r. 2¼ Zoll breit. Leinen⸗Binden 11 Ellen lang, 2½ Zoll breit. Krause Charpie. 2 1695 05 Compressen aus alten weißer Leinwand 9— 12 Zoll im Quadrat. Flanell 33 Zoll Todesanzeige und Vanhsagung. 1 breit. Alte weiße Leinwand. Dreieckige Verbandtücher. 1½ Ellen langer und 1961 Allen hlesigen und auswärtigen Freunden i 1½ Ellen bre:ter Shirting zu viereckigen Tüchern. und Belannten hiermit die traurige Anzeige, daß 1 Erledigu Alle, die sich an den Arbeiten betheiligen wollen, werden gebeten diese Berichtigung zu es dem dee lh hat, meine liebe Frau Peoch ken. 9 Das Comiee Narie oth, geb. Zerling, N. . 2 nach langjährigem Kranksein am 17. d. Mis, . 12 ubr Nachmittags, in ein besseres Jenseits 1 abzurufen. 1 02 51 ur ea un Indem ich um stille Theilnahme bitte, sage atuten 6 ich Allen, welche dieselbe zu ihrer letzten Ruhe⸗ Nathhal 1954 Wegen vorgerückter Saison verkaufe ich von heute an Lasting⸗Damenstiefel, Mädchen⸗ e 8 1 9 9 4 und Kinderzugstiefel in allen Farben, solid und dauerhaft gearbeitet und von bekannter Güte a 3 N th 9 zu herabgesetzten Preisen. an ate 9 6 8 ige zunge N großen Vorrath in Herren⸗Zugstiefeletten, Schaftstiefeln, ledernen. amenstiefeln bis zu den kleinsten ledernen Kinderstiefeln in empfehlende Erinnerung. 8 7 5. i I Louis Leopold, Schuhmacher, Kirchliche Anzeigen für Itiedberg. f Ludwigstraße Nr. 116. Evangelische Gemeinde.„ — 2 7. 5 5 j Pfarramtswoche Herr Diakonus Meyer. N Ein istaelitisces Klädchen Zur Nachricht!„sera Sener 5 1 f 1 ottesdienst in der Stadtkirche: 1955 findet in der Nähe von Friedber en Dienst. 8 5 0 1137 Guter Lohn und eine ordentliche Behandlung 0 1943 Ich zeige hierdurch ergebenst an, daß ich Herrn Vormittags: Herr Candidat Mickel. 0 5 gesichert und kann dasselbe sogleich eintreten. Wo? sagt Dr. Wagner von Nauteim für die Dauer miner Nachmitiags: Herr Diakouns Meyer, d die Exped. d. Bl. 4 55 0 0 Stellvertreter e 25 00 We in der Burgkirche kungen 2 2 8 80 elbe wohnt von heute an in meinem Hause und ormittags: Herr Seminarlehrer Stamm. Und Für zwei Personen 1 bis 8 und Nachmittags von 1 bis 3 Uhr zu Nac Candidat Völsing. 19 0 1962 bietet sich Gelegenheit zur Betheiligung bei einer] precben. Katholischt Gemeinde. 1 5 täglichen Fahrt 7 0 Baden in den M 5 Friedberg den 18. Juli 1870. n zur undan, Naheres bel ber Erbeb. 15 81. U Dr. Trapp. eee ene inte 5 5—— 7 8 25 7. Sonntag nach Pfingsten. fal e Stramin⸗-& lüsch anto eln Ein Dienstmädehen Vormittags: 8 Uhr Hochamt und Predigt, 9 31 in 5 1.. Nachmittags: ¼½2 Uhr Christenlehre und Andacht. 0 a 1952 für Militärpersonen sehr geeignet, in großer Aus: Erde 6. fe hohen Lohn gesucht. Wo? sagt die 0 des Gottesdienstes an den Wochentagen Mor⸗ 1 fan wahl zu ee e Pretsen bei i. gens 6¼ Ubr. 3 le sole ouis aas, Schuhmachermeister, 5. bei K. Friedrich Verantw. Red.: Hermann Schi 4 0 Metzgergasse. Glace Handschuhe neben der Post. Druck und Verlag von nde e ee 1 zur 65 (Hierzu Unterhaltungs-Blatt Nr. 30 und eine Beiage.)