1 f ringe — er, Pfarrer. laube 2 „Ae demethlen den Passionsspiel talen Von A der Nandermap: ten. Son Nan 1870. Donnerstag den 23. Juni. N 73. Oberhessischer Anzeiger. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblalt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. r Dionnerstag und Samstag, erscheinen wird. Abonnements⸗Ein ladung. Mit dem 1. Juli beginnt ein neues Abonnement auf den„Oberhessischen Anzeiger“, welcher auch ferner wöchentlich dreimal, Dienstag, 0 Das Abonnement beträgt bei der Verlagsexpedition ohne Bringerlohn halbjährlich 1 fl., durch die Post bezogen jedoch viertel⸗ ö jährlich 47 kr. mit Bringerlohn. brechung eintritt. Den verehrlichen Abonnenten in hiesiger Stadt werden ausdrücklich Abbestellung erfolgt. Der Anzeiger kann nach auswärts auch durch Privatboten direct von uns bezogen werden. Bestellungen beliebe man baldigst zu machen, damit in der Zusendung des Blattes keine Unter⸗ wir den Anzeiger auch für das zweite Halbjahr zusenden, wenn nicht Die Expedition. 1— Zesepd Mar. pettet— Jule rr.— Echulkm Oder pposppothal⸗ müt), kein Will yttdat füt Elten 2 Dot K. Friedrich nber det Poft. mehl und ehl, 5. Strauß — Tuuu Karlebad. kerl.) dutrling. Sttaniht* „ Kebtrfautes tit Kohltn⸗ 1 Cuellen if e zur Unter⸗ 1 dn ersten 5920 findet Kafalt leider 3 Ein la Sonntag den 26. d. M., des Nachmittags 3 Uhr, findet zu Reichelsheim eine Versammlung des landw. Bezirksvereins 22 Friedberg, Sektion Friedberg, statt, wozu alle Vereinsmitglieder, so— ö wie sonstige Freunde der Landwirthschaft hiermit eingeladen werden. 1 1 1 Tagesordnung: 1) Wie und auf welche Weise kann der Hederich von den Aeckern vertrieben werden? 1 Eingeleitet durch Herrn Pfarrer Snell zu Reichelsheim. 0 2) Welche Arten von Pflügen verdienen hinsichtlich ihrer Leistungs⸗ fähigkeit zur Bestellung des Bodens den Vorzug? Eingeleitet von Herrn Oekonom Chelius zu Wickstadt. * Besuche beehren wird. Friedberg den 22. Juni 1870. dung. 3) Was kann geschehen um die vorhandene und voraussichtlich sich noch steigernde Futternoth zu lindern? Eingeleitet von Herrn Oekonom Ph. Keil zu Melbach. 4) Welche Wiesendüngung empfiehlt sich hinsichtlich des Kostenpreises und der Wirkung als die vortheilhafteste? Eingeleitet von Herrn Bürgermeister Reichelsheim. 5) Wird der Boden in der Wetterau auf die entsprechende Tiefe cultivirt? Eingeleitet von Herrn Oekonom Otto Hill zu Fauer⸗ bach bei Friedberg. Nieder⸗Wöllstadt den 18. Juni 1870. Schmid in 2 Set R Vorstehender Einladung füge ich bei, daß Herr Oekonomierath Dr. Krämer von Darmstadt die Versammlung mit seinem Haas, Kreis, Assessor. I. Am 6. Juli, Vormittags 8 bis 10 Uhr, Besichtigung der Aus- stellung und Vornahme praktischer Demonstrationen an Stöcken ꝛc. II. 10 Uhr, Eröffnung der Verhandlungen: a. Einleitende Berichterstattung des Vorsitzenden, b. Rechnungsablage, c. Wahl einer Commission zum Ankauf der zu verloosenden Gegenstände, 1 d. Neuwahl zweier Vorstandsmitglieder an Stelle der ausgeloosten, 0 e. Wahl eines Abgeordneten zur Repräsentation der drei hessischen Vereine auf der Wanderversammlung zu Kiel. f. Spezielle Gegenstände der Discussion: 1) Welches waren die Resultate der Ueberwinterung der Bienen von 1869/70 und welche Lehren ergeben sich daraus für die Zukunft? 2) Ist es vortheilhafter die Italiener und Krainer Race rein fortzuzüchten, oder sie nur zur Blutauffrischung und Er⸗ zielung einer Kultur-Race zu benutzen 3) Welche Art der Vermehrung durfte sich für Korbzüchter unter 1 den bisher bekannten Methoden vorzugsweise empfehlen? Mu Bezugnahme auf vorstehendes Programm ladet das unter— zeichnete Lakal⸗Comite zu recht zahlreichem Besuch der Wanderver— 11 sammlung ein und knüpft daran noch folgende Mittheilungen: 1) Zur Ausstellung und zu den Verhandlungen wird der hiesige 5 Rathhaussaal zur Verfügung stehen. 2) Das Lokal⸗Comite besteht aus den Herren: Heinrich und Kon- b rad Wäschtershänser, Friedrich Brüderle, Lehrer N Backes, Jäner von Gonzenheim und Rentz. 1 3) Nach den Verhandlungen einfaches Mittagsmahl bei Wirth Fritzel 1 im Darmstädter Hof. Während des Essens wird eine Musikbande concertiren. 4 Zu den Zügen: IV, welcher Morgens um 7 Uhr 16 Minuten, g Progr a mm m für die 9. Wanderversammlung des Oberhessischen Bienenzüchter-Vereins zu Ober-Eschbach am 6. Juli 1870. III. Statutenmäßige Wahl des gächstjährigen Versammlungsorts. IV. Alle auszustellenden Gegenstände sind rechtzeitig und resp. franco an das Lokalcomite zu Ober-Eschbach unter der Adresse des Herrn Kaufmanns H. Rentz zu Ober⸗Eschbach einzusenden; im Begleitbrief ist anzugeben, welche Gegenstände und zu welchem Preise sie ankaufbar sind. 5 V. Preiswürdige Gegenstände werden prämiirt. VI. Zur Verloosung kommen diesmal hauptsächlich krainer Königinnen, sodann Stöcke mit und ohne Bienen, Geräthschaften ic. Loose à 12 kr. sind bei allen Ausschußmitgliedern und beim Lokal⸗Comite zu haben. Für Nichtmitglieder werden am Eingang zum Ausstellungslokal Einlaßkarten zu 18 kr. ausgegeben. VIII. Nachmittags 2 Uhr gemeinschaftliches Mittagsmahl und nach demselben, wenn es die Zeit erlaubt, ein Ausflug nach Homburg. Gießen den 18. Mai 1870. Der Vorstand des oberhess. Bienenzüchter⸗Vereins Deichert, W. Briel, Präsident. Sekretär. VII. und VIII, welcher um 9 Uhr in Bonames eintrifft, stehen Wagen bereit um die Herrn Besucher nach Ober-Eschbach zu befoͤrdern. 5) Alle Ausstellungsgegenstände werden unter der Adresse: Kaufmann Rentz zu Ober⸗Eschbach, Station Bonames gesandt, und wäre es erwünscht, wenn größere Gegenstände und lebende Bienen bis zum 4. Juli in Bonames eintreffen wurden. Der landwirthschaftliche Bezirksverein Vilbel hat auf Ansuchen des Lokal⸗Comites Dreißig Gulden fur die Wanderversammlung bewilligt. Ober⸗Eschbach den 4. Juni 1870. Für das Lokal-Comite Rentz. 60 12 und Mittags von 2 bis 5 Uhr an das unterzeichnete Rentamt bezahlt werden. Die Großherzoglichen Bürgermelstereien werden ersucht 15. Jult die Mahnung erfolgt. Frtedbere den 20. Just 1870. Bekanntmachung. Das Ende Juni dleses Jahres fällige Holzgeld muß bis zum 15. Juli an den gewöhnlichen Zahltagen Dienstag und Dennerstag Morgens von 8 dis dieses im Interesse ihrer Ortsangehörigen mit dem Bemerken bekannt machen zu lassen, daß nach dem Großbetzogliches Rentamt Friedberg Lin deck Hessen. Darmstadt. Hauptmann Scherf vom Generalstabe der großherzoglich hessischen (25.) Division ist zur Dienstleistung beim General- Commando 3. Armee-Corps commandirt worden. Friedberg. Am 20. Juni traf Seine Königliche Hoheit der Großherzog wieder zu län⸗ gerem Aufenthalte hier ein. Aus Hessen schreibt man der„Fr. Ztg.“: Seit 1866 nimmt, wie die amtlichen Veröffent- lichungen beweisen, die Zahl der Concourse in starken Proportionen zu, während in dem Jahre vom 1. Juli 1865 bis 31. Juni 1866 die Zahl der Concourse in den beiden rechtsrheinischen Provinzen des Großherzogthums blos 321 betrug, stieg sie 1866/7 auf 338, 1867/8 auf 412, 1868/9 auf 436, also eine Zunahme um mehr als 33 Prozent seit 4 Jahren. Hierbei sind die ungleich höher bezifferten s. g. Debitwesen(güt⸗ liche Arrangements vor Eröffnung des formellen Concurses) nicht mitgerechnet. Die Provinz Rheinhessen hält gleichen Schritt. Im letzten Jahr vor Ausbruch des Bruderkrieges betrug die Zahl der Fallimente 22, die Zahl der Rang- ordnungsverfahren 30; jetzt sind die entsprechenden Zahlen 45 und 40. Preußen. Berlin. Die Münzenauete ist theils mit Rücksicht auf die anstrengenden Arbeiten der Bundesrathsmitglieder in den letzten Wochen, theils mit Röcksicht auf die demnächst erst zu Ende geführte Pariser Enquete über die Ausmünzung von 25 Frankenstücken und Beseitigung der Doppelwährung, bis zum September verschoben worden. In der Zwischenzeit wird mit den süd⸗ deutschen Regierungen wegen Mitbetheiligung an der Münzenquete verhandelt werden. — Der zwischen der Bundespost- und der Postverwaltung der Vereinigten Staaten von Amerika am 7. bis 23. April d. J. geschlossene Zusatzvertrag tritt am 1. k. M. in Kraft. Die Portosätze für Drucksachen und Waarenproben bleiben unverändert. Bei der Beförderung über Köln(via Belgien und England) kostet der ein- fache Brief(1 Loth einschließlich) frankirt 4 Sgr. oder 14 Kreuzer; unfrankirt das Doppelte. Bei der Beförderung über Bremen und Hamburg wird im Frankirungsfalle 3 Sgr. oder 10 Kreuzer, im Nichtfrankirungsfalle das Doppelte bezahlt. Un⸗ zureichend frankirte Drucksachen und Waarenproben sind nicht abzusenden, sondern als unbestellbar zu behandeln. — Die von den Berliner Blättern in üblicher Weise veröffentlichte rhetorische Statistik der letzten Reichstagssession weist diesmal folgende Resultate auf. Es haben in den 54 Sitzungen 182 Redner 2310 Mal das Wort ergriffen, und zwar vom Bundestische aus 26 Redner 379 Mal und 156 Abgeordnete 1931 Mal. Am häufigsten hat Lasker, und zwar 190 Mal, gesprochen; ihm folgen: Frhr. v. Hoverbeck 100, v. Hennig 95, Delbrück 77, Dr. Leonhardt 86, Miquel 73, Dr. Meyer ⸗Thorn 63, v. Luck 60, Grumbrecht 57, Graf Schwerin 53, Dr. Friedenthal 46, Fries und Dr. Friedberg 42, Dr. Schwarze 38, Dr. Prosch 37, Dr. Bähr und Dr. Wehrenpfennig je 35, v. Blanckenburg 34, v. Kardorff 32, Dr. Dambach 31 Mal 20. Der Bundeskanzler hat 30 Mal gesprochen, 141 Abgeordnete schwiegen gänzlich. — Die„Liberale Correspondenz“, das Organ der Fortschrittspartei schreibt: Bei der hervor⸗ ragenden Bedeutung, welche die Militärfrage bei den bevorstehenden Wahlen haben wird, ist es von Interesse, einmal die Ersparniß zu berechnen, welche dem Lande aus der Herabsetzung der Dienstzeit von drei auf zwei Jahre erwachsen würde. Es würde dadurch der Präsenzstand von 300,000 auf 200,000 Mann herabgesetzt werden, der Militäretat erführe also eine Verminderung von 22,500,000 Thlrn. oder wenn wir rechnen, daß die Generalkosten für Uebungen, Offiziere, Bauten und dergleichen dieselben blieben, doch mindestene von 15 Mill. Thlin, Um so viel könnte also unsere Steuerlast unbedingt erleichtert werden. Dazu käme aber noch, daß hundert— wodurch also eine andere Vertheilung und efune Verminderung der Last des Einzelnen eintreten würde. Wichtiger aber noch als Beides würde die weitere Folge sein, daß die Vermehrung des Nationalreichthums dadurch schneller vor sich gehen würde, daß hunderttausend Arbeiter im kräftigsten Alter dann jährlich mehr Arbeiten leisten, damit mehr Produkte erzielen, also auch mehr Werthe schaffen würden. Kassel. Hier geht das stark geglaubte Ge ⸗ rücht, daß die Synodal⸗Angelegenheit, wahrschein⸗ lich auf Veranlassung des Grafen Bismarck, wie man hinzufügt, ad acta gelegt worden. — Der König von Preußen ist am 20. d. Morgens 7 Uhr hier angekommen und nahm hier ⸗ auf die Industrie-Ausstellung in Augenschein, worauf er Mittags seine Reise nach Ems fortsetzte. Baden. Karlsruhe. Der Großherzog begab sich am Vormittag des 20. d. nach Bruchsal, um den Kaiser von Rußland auf seiner Durchreise nach Stuttgart zu begrüßen, der gegen Mittag in Bruchsal eintraf.— Im Laufe dieser Woche wird der preußische Generallieutenant v. Hartmann hier eintreffen, welcher auf Wunsch des Groß⸗ herzogs und mit Genehmigung des Königs von Preußen die großherzogl. Cavaleriebrigade einer Specialmusterung unterziehen wird. Schweiz. Im Canton Neuenburg ist der große Rath auf nächsten Montag einberufen, um über die Trennung der Kirche vom Staat einen definitiven Beschluß zu fassen. Fällt er, was allerdings noch nicht gesichert ist, zu Gunsten der Trennung aus, so wird vermuthlich nur eine Commisston eingesetzt werden, um über die Ein⸗ zelnheiten der Ausführung Vorschläge zu hinter bringen. Frankreich. Paris. Aus unterrichteten Kreisen verlautet, der Minister des Aeußeren, Herzog v. Gramont, werde bei der Beantwortung der Interpellation Mony's über die Gotthardt⸗ bahn die Erklärung abgeben, daß Frankreich sich keineswegs in Angelegenheiten von industriellem Charakter einzumischen beabsichtige; die Schweiz habe wiederholt verßchert, daß sie ihrer Neutra⸗ lität Achtung verschaffen werde. Der Minister werde ferner diplomatische Aktenstücke vorlesen, welche mit seinen Atußerungen übereinstimmen würden, und mit der ganz formellen Erklärung schließen, daß der europäische Friede niemals mehr gesichert gewesen sei als jetzt. — In der Sitzung des gesetzgebenden Körpers vom 20. d. kam die Gotthardtsbahn zur Sprache. Der Herzog v. Gramont sieht in derselben nur Handelsinteressen. Das Protokoll— meint er schütze die Neutralität der Schweiz und Frankreich wache darüber. Der Minister der öffentlichen Arbeiten Plichon ist gegen die Unterstützung des Projekts einer Simplonbahn; für den Süden Frankreichs sei die Bahn durch den Mont-Cenis, für den Osten die Gotthardtsbahn ausreichend. Der Kriegsminister Leboeuf sagt, die Gotthardts⸗ bahn störe das militärische Gleichgewicht, sei aber ungefährlich. Hierauf erfolgte der Schluß der Debatte, bei der Thiers sich schweigend verhielt. Italien. Aus Florenz schreibt man: Am 4. d. M. explodirte eine große Schwefelmine bei Lercara in Sieilien. Ein Einziger von drei— hundert Verschütteten konnte gerettet werden, und dieser erzählt, daß die Anderen, als ihnen der Ausweg vor Augen verschüttet wurde, sich in die inneren Gänge flüchteten, wo nach und nach un⸗ geheuere Blöcke sich von der Decke ablösten und sie erdrückten. Man versuchte alles Mögliche, um noch einige dieser Unglücklichen zu retten, aber die Retlungsarbeit wurde bald so gefährlich, daß die dabei Beschäftigten auch umgekommen wären, wenn man die Arbeiten nicht bald eingestellt hätte. Der eingefallene Schacht heißt Sociale, und die umher liegende Gegend ist eine der ärmsten Sieiliens. Amerika. Washington, 16. Juni. Seit zwei Tagen wird das Repräsentantenhaus durch eine aufgeregte Debatte über Cuba in An- spruch genommen. Die republikanische Partei ist gespalten; ein Theil unterstützt, von General tausend Steuerzahler mehr im Lande wären, welche an den direkten Steuern Theil nehmen müßten, Butler geleitet, die zurückhaltende Politik des Präsidenten, während ein anderer Theil unter der Leitung von Banks und Logan für Anerkennung der Cubaner als kriegführende Macht spricht. Mit 103 gegen 86 Stimmen gelangte im Repräsen⸗ tantenhaus eine Resolution zur Annahme, welche den Präsidenten ermächtigt, gegen die barbarische Art und Weise zu remonstriren, in welcher der Krieg auf Cuba geführt ist, und, falls er dies für wünschenswerth hält, andere Regierungen zu Maßregeln aufzufordern, welche er etwa für nöthig hält, um von beiden Seiten eine Beobachtung der von den civilisirten Nationen anerkannten Kriegs- gesetze zu sichern. Darmstadt. Kürzlich starb ein Offizier, Hauptmann Pfaff, an den Blattern. Dieser Todesfall hat in allen Kreisen der Bevölkerung großen Schrecken verursacht, und es sind seildem die übertriebensten Gerüchte über die Ver⸗ breiung der Krankheit in Umlauf. Es erschiene sehr an⸗ gemessen, wenn man sich dazu entschließen würde, über die jeweilige Ausdehnung der Epidemie Bulletins zu ver⸗ öffentlichen. Worms. Zu dem am 19. Juni begonnenen 3. mitlelcheinischen Bundesschießen hakten sich über 700 Schützen angemeldet. Um 11½ Uhr begann der Festzug durch die festlich geschmückten Straßen unter den Klängen der von drei Musikcorps executirten Musik nach dem decorirten Fesiplatze. Es nahmen 700 Personen an dem Bankette Theil, während die nach Tausenden zählende Volksmenge auf dem faßt 15 Morgen großen und durch Schaubuden und Künstler aller Art reichliche Unierballung bietenden Festplatze sich ergötzte. Der reichgeschmückte Gabentempel repräsentirt einen Werth von über 8000 fl. Um 3 Uhr begann das Schießen und bis spät des Abends währte der Festjubel. Mannheim. Auf der am 7. d. hier abgehaltenen Versammlung des Vereins mittelrheinischer Aerzte erregte Hofrath Simon von Hiidelberg hohes Jutetesse durch Vorstellung einer Frau, deren Operations- und Kranken⸗ geschichte er in kurzem, klarem Vortrag ausführte. Bei der Patientin hatte er vor 10 Monaten die linke Niere wegen einer unheilbaren Harnleiterfistel operativ entfernt, und zwar mit so glücklichem Erfolge, daß die Frau schon nach sechs Wochen geheilt das Bett verlassen konnte. Sie sieht jetzt gesund und wohlgenährt aus, und es ist nicht der geringste Nachtheil des Mangels einer Niere zu beobachten. Diese kühne Operation, die in diesem Falle zum erstenmal am Menschen ausgeführt worden ist, hat nach den Erläuterungen bes berühmten Operateurs vor aussichtlich eine sehr große Tragweite für die künftige Be⸗ handlung einer Reihe von schweren, bisher für unheilbar gehaltenen Erkrankungen der Nieren, und wird sicher nicht verfehlen, in den wei testen medicinischen Kreisen das größte Aufsehen zu erregen. Leonberg. Am 19. d. ist das Standbild Kepler's vom Bahnhof in Weil der Stadt in die Stadt gebracht und Nachmittags aufgestellt worden. Es ist eine gelungene Arbeit. Obgleich die Beiträge zu Kepler's Denkmal reichlich geflossen sind und mehr als 20,000 fl. betragen, so wird doch Weil der Stadt noch große Opfer seinem großen Sohne bringen müssen. Die„Darmst. Ztg.“ bringt folgenden Auf ren f! Ein erschütterndes Unglück ist in Konstantinopel über die Vorstadt Pera hereingebrochen! Eine Feuersbrunst hat in 12 Stunden nahezu 3500 Häuser in 65 Straßen in Asche gelegt; über 1200 Menschen fanden in den Flammen ihren Tod; 15,000 Familien sind nahrungs- und ob⸗ dachlos geworden,— darunter allein über 100 deutsche Familien; das deutsche Hospital wurde ein Raub des verhee⸗ renden Elements!! Um das durch diese Katastrophe herbeigeführte namenlose Elend einigermaßen zu mildern, reicht die bloß lokale Wohlthätigkeit nicht aus; Nach⸗ richten aus Konstantinopel besagen, daß auf rege Theilnahme auch in Deutschland gerechnet werde! Die Unterzeichneten wenden sich daher an den oftbewährten Wohlthätigkeitssinn ihrer Mitbürger mit dem Bemerken, daß sie sowohl, als die Expe⸗ dition dieser Zeitung bereit sind, Geldbeiträge in Empfang zu nehmen und ihrer Bestimmung zu⸗ zuführen. Zugleich ergeht an die übrigen Städte und Orte unseres Landes die dringende Aufforderung, zu demselben Zwecke Sammlungen zu veranstalten! Die Redactionen anderer Blätter werden um Aufnahme dieses Aufrufs gebeten!! Darmstadt, am 20. Juni 1870. (Folgen die Unterschriften.) Bei der Expedition dieses Blattes, welche sich zur Entgegennahme von Beiträgen gerne bereit erklärt, ist bereits eingegangen: Von Hrn. St. 1 fl. Um Zusendung weiterer Gaben wird gebeten. U 0 1 U 1 0 4 1 und u kebent Au chen Leibes ß scheint gerech derwe anzun nächf gean 2 nude. über * euuknns zu der⸗ * czennenen z. * si üer 7 wegen det deshuz in een Ning eteien das Nou delt Nepltt' s ven 1 gchtacht un! 1 en eee, ttt Denn 24% 1, ez Uu seun ö . — solgtuden f! 1 1 i Lerfantinet, 2 Ein. igtbrochen 0 1 Hofraithe- und Güterversteigerung. in biesigem Rathbause storbenen Deinrich Heß I. Wittwe dahler gehörenden Immobilten: Montag den 27. Juni d. J., Vormittage 11 Ubr, sollen die zu dem Nachlasse der ver⸗ Gemarkung Friedberg. 42% Klafter Hofraithe in der Vorstadt zum Garten, 9%„ Grabgarten daselbst, 14¼%j„ desgleichen, 51„ Grabgarten in der Kehl, öffentlich meistbietend versteigert werden. Friedberg den 17. Juni 1870. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg 1687 U o uc ar. Gras Ver stei gerung. 1678 Freitag den 24. Juni d. J., Vormittags 10 Uhr, soll auf hiesigem Rathhause die diesjährige Graserndte von circa 60 Morgen Gemeindewiesen in einzelnen Abtbeilungen melstbietend versteigert werden. Okarben den 16. Junt 1870. Großherzogliche Bürgermeisterei Okarben Fauer bach. Grasversteigerung. 1698 Donnerstag den 23. Juni l. J., Vormittags 9 Uhr, kommt in dem Wirthschaftslocal der Philipp Arnolds Wittwe in Niederwöllstadt das diesfährige Heu- und Grummetgras von circa 190 Morgen Gräfl. Wiesen in Niederwöllflädter Gemarkung in einzelnen, meist zwet Morgen Lokalmaas haltenden Abtheilungen, zum Verkauf. Assenheim den 16. Juni 1870. Gräfl. Solms Rödelheim'sche Rentkammer. Ober hesissche Eisenbahn Gesellschaft. — — — — 1739 Am 29. d. M. wird die Bahnstrecke Hungen— Nidda eröffnet und sogleich dem Betrieb übergeben. Vormittags. Nachmittags. Hungen Abfahrt 9 41 2 31 8 51 Ober⸗Widders heim 9 57 2 47 9 7 Nidda Ankunft 10 12 832 922 Nidda Abfahrt 5 18 1158 5 48 Ober⸗Widdersheim 5 34 11 54 6 4 Hungen 5 49 12 9 6 19 Im Anschluß an den seit 1. Juni d. J. für die Oberhessischen Eisenbahnen bestehenden Fahrplan. Gießen den 15. Juni 1870. Der Verwaltungsrath. Oeffentliche Aufforderung. 1729 Georg Heinrich Faatz, Sohn des verlebten Heinrich Wilhelm Faatz und seiner gleichfalls verleb ten Ebefrau Wilhelmine, gebornen Breitwleser, von Assen⸗ heim ist bereits über 50 Jahre unbekannt wo? abwesend und würde, wenn er noch am Leben sein sollte, das 70. Lebensjahr zurückgelegt baben. Auf Antrag seilnes dahier bekannten nächsten gesetz lichen Erben werden Georg Heinrich Faatz oder dessen Leibes oder Testamentserben hiermit aufgefordert, so innethalb drei Monaten, vom ersten Er⸗ scheinen dieser Aufforderung in den öffentlichen Blättern gerechnet, sich zur Empfangnahme des selther curatorisch verwalteten Vermögens bei dem unterzeichneten Gerichte anzumelden, widrigenfalls dasseibe an den vorerwähnten nächsten gesetzlichen Erben ohne Cautiousleistung aus geantwortet werden wird. Friedberg den 17. Juni 1870. Großherzogliches Landgericht Friedberg Reitz, Hofmann. Landrichter. Landgerichts-Assessor. enk machung. 1723 Montag den 27. d. M., des Vormittags um 10 Uhr, wird in hlesigem Rathhause das für dle biesige Armenanstalt pro ⁊tes Halbjahr 1870 erforderliche Ertstallöl, Seife, Kaffee, gerollte Gerste, Griesmehl, Rels, Hirsen, Ochsenfleisch, Schweinefleisch, Nlerenfett, Schwelneschmalz und Brod, sodann die Anlieferung des für die Schuhmacherei pro 2tes Halbjahr 1870 erforder⸗ lichen Sohl⸗, Rind- und Kalbleders, Panfgarns, Beslech arns, Holznägel, Absatz- und Sohlnägel, Pech und Wache auf dem Submissionswege vergeben. Die Bedingungen können bel Verwalter Gatzert in der Armenanstalt eingesehen werden. Friedberg den 21. Juni 1870. Großherzogliche Bürgermessterel Friedberg Fouca r. Annonee. 1704 Der obere Stock meines Hauses ist zu vermethen und kann Ende September bezogen werden. M Philippi, Hofconditor. Heugras ⸗Versteigerung. 1734 Samfsag den 25. Juni l. J., Vormittags 11 Uhr, wird in hiesigem Ratbhause das Peugras der städtischen Wiesen, eirca 6 Morgen auf der Sauerweide und 2½ Morgen, die Lachenwiese, öffentlich meistbletend versteigert. Friedberg den 22. Juni 1870. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg Foucar. Heugras ⸗Versteigerung. 1719 Montag den 27. d. M., Vormittags 10 Uhr, soll auf hiesiger Gemeindestube das der Gemeinde Nieder⸗ Florstadt gebörende Peugras, circa 150 Morgen, in einzelnen Abtheilungen meistbletend verstelgert werden. Nieder Florstadt am 20. Juni 1870. Großherzogliche Bürgermeifferei Nieder⸗Florstadt Wagner. Arbeits⸗Versteigerung. 1731 Samstag den 25. Junt, Vormittags 10 Uhr, soll zu Nieder-Rosbach in der Rathsftube in Accord gegeben werden: 1) Die Lieferung von 20 Stück hänfernen Feuer⸗Elmern, welche roth angestrichen und gefirnist find. 2) Welsbinderarbeit am Spritzenhaus, lt. Ueberschlag zu 38 fl. 50 kr. Friedberg den 21. Junt 1870. 5 Der Bezirks⸗Bauaufseher Schneider. Bekanntmachung. 1730 Die auf Freitag den 24. d. M. zu Ober⸗Florstadt anberaumte Versteigerung von Arbeiten kann eingetre— tener Hindernisse wegen nicht an diesem Tage, sondern erst Montag den 27. Juni, Nachmittags 2 Uhr, 2 8 welches zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird. Friedberg den 21. Junt 1870. Der Bezirks-Bauaufseher Schneider. Heugras ⸗Versteigerung. 1735 Montag den 27. Juni d. J., Vormittags 10 Uhr, soll auf hlesiger Gemeindestube das diesjährige Heugras von den hiesigen Gemelndewiesen, elrca 200 Morgen haltend, in einzelnen Abtheilungen meistbtetend verflei— gert werden. Die Großherzoglichen Bürgermeistereslen der um⸗ liegenden Orte und Städte werden ersucht dieses im Interesse ibrer Ortsangehörigen gefälligst bekannt machen zu lassen. Inheliden am 20. Juni 1870. Großherzogliche eee Inheiden o ch. Heugras-Versteigerung. 1726 Dienflag den 28. Junt l. J., Mittags 12 Uhr, kommt die Heugrasernte von den Gemeindewiesen an Ort und Stelle zur Vexrsteigerung. Die Versteigerung nimmt im Forstgarten ihren An⸗ fang. Bemerkt wird noch, daß die Grasernte von der Jöckelwiese am Ende der Versteigerung in dem Ge— meindewirthshaus zum Ausgebot kommen soll. Etichelsachsen den 21. Juni 1870. Großherzogliche W Elchelsachsen . Gras-Versteigerung. 1728 Dienstag den 28. Juni, des Vormittags gegen 9 Uhr, soll das Peugras von den Stockheimer Gemeinde— wiesen, circa 90 Morgen, an Ort und Stelle versteigert werden. Bemerkt wird bierbei, daß das Gras gerade in diesem Jahre auf der Auweide, zwischen Stockbeim und Effolderbach, ausnahmswelse sehr schön und groß ist. Zahlungsfrist bis Martini l. J. Stockheim am 20. Juni 1870. Großherzogliche Bürgermeisterei Stockheim Steuernagel. Kirschen⸗Versteigerung. 1733 Samstag den 25. d. M., Vormittags 11 Uhr, sollen die der hiesigen Gemeinde gehörigen Kirschen an Ort und Stelle meifibletend versteigert werden. Fauerbach b. Fr. den 21. Juni 1870. Großherzogliche Be Fauerbach b. Fr. 850 2 Nel fer 1 ch, Beigeordneter. Heugras- Versteigerung. 1717 Somstag den 25, d. M., des Vormittags um 10 Uhr, soll das der hiesigen Gemeinde zustebenbe dies⸗ jährige Heugras in einzelnen Abthetlungen bet Gast wih Höres dahler öffentlich meistbietend versteigert werden. 1 Bauernheim am 20. Juni 1870. Großherzogliche 8 ü. e Bauernheim a t h. Heugras- Versteigerung. 1718 Montag den 27. d. M., Vormittags 10 Uhr, soll auf hiesiger Gemeindestube das diesjährige Heugras von den hiesigen Gemeindewiesen, etrca 190 Morgen haltend, in einzelnen Abtheilungen öffentlich versteigert werden. f 5 Die Großherzoglichen Bürgermeistereten der umlie⸗ genden Gemeinden werden ersucht, dieses im Interesse ihrer Ortsangehörigen öffentlich bekannt machen zu lassen, Utphe am 18. Junt 1870. Großherzogliche Bürgermeisterei Ulphe Beo cher. Arbeits-Versteigerung. 1722 Samffag den 25. Juni, Vormittags 10 Uhr, sollen auf dem Gemeindehause zu Gamdach die zur Erweiterung der Schullocalitäten daselbst erforderlichen Bauarbeiten, als: Maurerarbeit, veranschlagt 410 fl. 36 kr. 4 Steinhauerarbeit 148, 65, Zimmerarbeit 298„ 23„ Dachdeckerarbeit 155„ 44, Schreinerarbeit 135„ 38„ Schlosserarbeit 0 43, Olaserarbeit 6 332 Weißbinderarbeit 187„ 28„ Spenglerarbeit 57 36 öffentlich versteigert werden. Plan, Voranschlag und Verfleigerungsbedingungen liegen von heute an auf dem Bureau Großherzoglichen Kreisbauamts Friedberg zur Einsicht offen. Gamdach am 20. Juni 1870. Großherzogliche e Gambach 1 7 Gutsverkauf. 1653 Der Unterzeichnete beabfichtigt seinen eigentbhüm⸗ lichen Grundbefitz, welchen er seit Jahren in Staden bewirthschaftet hat mit seiner dazu gebörigen großen Hofraithe unter annehmbaren Bedingungen aus freier Hand zu verkaufen und zwar nach Belieben mit oder ohne Inventar und Ernte. Dieser Grundbesitz enthält an Ackerland, Gärten, Wiesen und Baumstücken 77363 Großherzoglich Hessische Quadrat-Klafter. Die Hofraithe liegt angrenzend an dem Niddafluß, ist sehr geräumig und dauerhaft gebaut. Kaufliebhaber hierzu koͤnnen noch außer mir mit Herrn Hofmetzger C. F. Walz in Fried⸗ berg darüber unterhandeln, vorbehältlich meiner Ge⸗ nehmigung, den Handel auch abschließen. Staden in der Wetterau, Kreis Friedberg, den 15. Juni 1870. Johs. May. Fal u TAGE L ATT Handels-Courier. 1622 Nationale Tendenz. Reichhaltiges Handels- blatt. Feuilleton. Erscheinen: wöchentlich 13 Mal. Vierteljährlicher Preis in Frankfurt fl. 1. 45., mit Postaufschlag fl. 2. 12. Uachricht„Ohrenkranhe, Wohnungsveränderung betr. 1318 Ich habe nunmehr meinen Wohnsitz von Hanau nach Fraukfurt a. M. verlegt. Sprechstunden: Täglich Morgens 8—11 Uhr, Nach⸗ mittags 3—4 Uhr. Clinik für unbemittelte Ohrenkranke Nachmittags 4 5 Uhr. Dr. med. Oskar Wolf. Ohrenarzt, Theaterplatz 10. Bei Bindernagel 8 Schimpff in Friedberg und Bad Nauheim ist vorräthig; Was führt nach Bom? 5 Antwort: Nicht die evangelische Rechtgläubigkeit, sondern der Protestantenverein. Von G. Baist, Pfarrer in Ulfa. Preie: 42 kr. Coulards 520 seldene Umknüpftücher und Halsbinden bet K. Friedrich neben der Post in Friedberg. Die Dr. Steffan'sche Augenheilanstalt zu Frankfurt am Main 150(Krögerstraße 8. und Sachsenhausen, Dreikönigs⸗ siraße) auf's Bequemste eingerichtet, ulmmt lederzelt Augenkranke auf. Unbemtttelte zu ermäßigtem Preise und unentgeldlich. 1617 ———B————— Beka 4 N 1 1714 Der dermalen Abends 10 Ubr 15 Minuten von fährt vom 26. d. M. an um 10 Uhr 30 Minuten Abends von Cassel ab und seülherigen Ankunftszeit in Frankfurt folgenden Cours: Abfahrt von Cassel 10 Uhr 30 Minuten, „ Wilhelmshöhe 10„ 39„ * Ankunst in Guntershausen 10„ 54„ Abfahrt von* 11 77 6 7 5„ Gensungen 11* 25 0 „„ Wabern 11„ 39 5 „ Bolken 1 1 5„ Zimmersrode 12 6* „„ Trepsa 121 N 5 *„ Neustadt 12 44 5 „„Kirchhain 1„ 10 5 5„ Kölbe 1 426* 5„Marburg n 5 5„ Fronhausen 2 7 0 Cassel am 17. Juni 1870. e N 2 Cassel abgebende Zug Nr. XX. der Main⸗Weser⸗Bahn erhält unter Beibehaltung seiner Ankunft in Abfahrt von Lollar Ankunft in Gießen Abfahrt von„ „ Lang⸗Göns Butzbach Bad⸗Nauheim 2 Uhr 15 Minuten, 28 1 1 „ 48 0 9 0 9 82 2 8 „ Friedberg 5 51 5 „Nieder⸗Wöllffadt 4%, 4 4 „ Groß Karben 4„ẽ 14 5 „ Dortelweil 4 2 15 „ Vilbel 4„ 31 17 „ Bonames 4„ 40 5 „ Bockenheim 40 83 15 Frankfurt 5„— Königliche Direction der Main-Weser- Bahn. Heugras-Versteigerung. 1720 Das diesjährige Heugras von nachbenannten Freiherrl. Löw'schen Wsesen kommt zur öffentlichen Versteigerung: 3 85 We Ort der 8 Gemarkungen. 15 Versteigerungstermine 1870. 8 i Wlesen 1 Zusammenkunft. Morgen. 1] Bauernheim 9 Montag den 27. d. M., Vormtit⸗bet Herrn Gastwirth Höres. tags 8 Uhr, 24 Nieder ⸗Florstadt 90 an demselben Tage, Nachmitlags bei Herrn Gastwirth Wagner. 1 Uhr, Nieder⸗Mockstadt 20 Dienstag 5 28. d. M., Vormit⸗ bei Herrn Gastwirth Schöhl. tags 10 Uhr, Nleder⸗Florstadt den 20. Juni 1870. Freiherrl. Löw'sche Rentei M ü ul ler. Schwalheimer Brunnen. Freitag den 24. Juni, Nachmittags 4 Uhr, CONCERT, ausgeführt vom ganzen Musikcorps des Großherzoglichen I.(Garde-) Jägerbataillons. Entrée 12 kr. George Bailly. Selzerbrunnen bei Okarben. Sonntag den 26. Juni 1725 CONCERT, ausgeführt von dem ganzen Musikcorps des Gr. I.(Garde-) Jägerbataillons aus Friedberg. Entrée: Herren 12 kr., Damen 9 kr.— Aufang ½ 4 Uhr Nachmittags. P . Weitzel. Sonnenschirme, 36 äußerst billig, bei K. Friedrich, neben der Post in Friedberg. heilt Epilep tische Krämpfe(Fallsucht) ieflich der Specialarzt für Epllepsie Doctor O. Killisch in Berlin, 6 letzt: Louisenstraße 45.— Bereits über Hundert geheilt. Lebens versicherungsbank für Deutschland in Gotha. Versicherungsbestand am 1. Juni 1870 67,285 100 Thlr. Effeetiver Fonds am 1. Juni 1870 Jahreseinnahme pr. 1869 * Dividende der Versicherten im J. 1870 Diese Anstalt gewährt durch den großen Umfang und die solide hypothekarische Belegung 16,350000„ 2,9871773„ 34 Proz. der vorhandenen Fonds eben so nachhaltige Sicherheit, wie durch die unverkürzte Ver⸗ theilung der Ueberschüsse an die Versicherten mĩglichste Billigkeit der Versicherungskosten. Antragsformulare und neuester Rechenschaftsbericht sind unentgeltlich zu haben bei 4 Hofgerichts⸗Advokat G. Trapp II. in Friedberg. Ortseinnehmer Louis Höhler in Büdingen. Stadtrechner Mantel in Nidda. 5„ 75 0 1 1 ö e Verloren 1713 wurde am 20. d. M. ein Lüdeking, Französisches Lesebuch. Der redliche Finder wolle dasselbe bei d ö Expedition dieses Blattes abgeben. em 1 1 1 U Gefunden 1727 wurde am Dienstag den 21. d. M. ein goldenes 4 Medaillon mit Photographie. Der sich legitim rende Eigenthümer kaan dasselbe gegen Erstattung der Inseratgebühren in Empfang nebmen bei 1— örledberg. Wilh. Ulrich, poflohntutsche, l Kalbfleisch,— 1737 das Pfund zu 12 kr., verkaufen 1 Heinrich Gröninger. Ludwig Kreuter. 5 1 1738 Vielseitigen Anfragen zu begegnen, um Wasset 551 in der Nähe des Friedhofs zum Begießen der Gräber 2 bekommen, ist während des trockenen Sommers(so jährl. lange noch kein Brunnen auf dem Friedhofe ist), feden Abend von 7 bis 8 Uhr, der Temperatur ausgesetztes Wasser der Zuber oder zwei Gleßkannen für 1 kr. in meinem Garten zu haben. J. Burck. 4 Ein Jagdhund 1741 von brauner Farbe, kurzhaartg, ungefähr“/ Jahr 90 alt, ist mir entlaufen. Wer Auskunft darüber 1 kann, erhält eine gute Belohnung. Butzbach den 22. Juni 1870. 5 W. Wießler. 4— 0 Ein guter Schweitzer, 1712 welcher meiken kann, wird gegen bohen Lohn gesucht. Nähere Auskunft ertheilt M. Isenburger. noggenmehl, sowie Schrotmehl, 1721 aus den besten Wetterauer Mühlen, balte ich] n 5 beflens empfohlen. Jaeceob Stern nad 28 nächs der Burg. die Pri Gesittete Mädchen h 1724 können das Kleidermachen erlernen. Geübtere werden unentgeltlich angenommen bei Frau Lehrer J. Heß. NB. Unterricht im Zuschneiden und Maßnehmen wird extra ertheilt. 8 5 Ein Logis 1715 auf der Ludwigsstraße ist an eine ruhige Haus ⸗ haltung zu vermiethen. Näheres bei der Expeditlon d. Bl. gefunde 2 1 8 Annonee. 1736 In der Nähe von Lindheim ist ein geräumiges. Wohnhaus, große Scheune, Stallung nebst Garten ze. e son in welchem längere Zeit Wirthschaft betrieben wurde, zu verkaufen. 91 Näheres bei J. J. Hilf in Ortenberg. 139 d 1) Wie bert Danksagung. 1 1740 Für die vielen Beweise der Liebe und Theilnahme 2 0 während der Krankheit unserer geliebten Gattin, Tochter 0 We und Schwesser 2 e e äh Elise Gökus, geb. Hülbrecht, N sowie für die zahlreiche Betheillgung bei der Beerdigung sagen wir unsern tiefgefühlten Dank. 1 Die trauernden Henterbliebene Besuch Frucht preise— Per Malter. He Friedberg, 22. Juni. Waizen 15 fl.— te e. Kort 10 fl. 30 kr.; Gerste 8 fl. 30 kr.; Hafer 6 fl.— 15 Frankfurt, 21. Juni. Waizen 15 fl. 10 k Ge Kori 11 fl. 10 kr.; Gerste— fl.— kr.;— Hafer 10 fl. 30 U. g Grünberg, 18. Juni. Waizen 15 fl. 10 k. N Korr 11 fl. 5 kr.; Gerste 8 fl. 45 kr.; Hafer 6 fl. 2 Ifaelitischer Gottesdienst in Friedber Beg ien en; 5 Freitag Abends 7½ Uhr. Samstag Morgens 8 Übr. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. 5 Druck und Verlag von Bindernagel& Schmp. 8 0