5 N. 1 12 k. 3. Nen preisen. 18 iuleife! rung del 16. 12 ls k. Zertich. — gen, Zutritt haben art dn gef nuch, auf Bet⸗ 2 Zeit billig u ver · Im„ weng mest lohnend ten selbs zu chloß. tg eg. ale, Bron · il, reer t* deen, terne Be nen; 4 Len- 1 uttionalot. — m. ger. . „ ae dart. 1870. Naauiessag den 22. Mürz. M 35. 17 5 4 4 0 er E N 1 er zeiger. 5* — Enthält die amtlichen Erlasse für den entis aba. Hiedberger Inutelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnersiag und Samsaag. —— Auf den wöchentlich dreimal erscheinenden„Oberhessischen Anzeiger“ * kann man für das zweite Quartal l. J. bei allen Poststellen für 38 kr., mit Bestellgeld für 47 kr. abonniren. Bei der Verlags- Expedition kostet das Blatt für das zweite Quartal 30 kr. Amtlicher Theil. Betreffend: Die Auffindung der Leiche eines Unbekannten in Brüggmos bei Solothurn. Friedberg den 16. März 1870. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzogliche Polizei-Verwaltung Bad⸗Nauheim, den Polizei-Commissär zu Wickstadt, die Großherzoglichen Bürgermeistereien und die Gendarmerien des Kreises. Nach einer Mittheilung der schweizerischen Gesandtschaft am ein Zehncentimesstück und ein französisches Sousstück. Spuren eines Großherzoglichen Hofe wurde am 6. Juni 1869 im Brüggmos bei gewaltsamen Todes fehlten. Man vermuthet, daß der Verstorbene Solothurn die stark verweste Leiche eines Unbekannten gefunden, aus Frankreich herüber gekommen sein dürfte. der ca. 5 Fuß 5 Zoll hoch, 40—50 Jahre alt, von starkem Köͤrper— Trotz aller Nachforschungen und Bekanntmachungen im Polizei bau, dunkelblonden Haaren, mit grau vermischt, gewesen zu sein[anzeiger und Zeitungen hat über die erwähnte Person nicht das scheint, und mit schwarzem Tuchrock, grauen Hosen mit schmalem[Mindeste in Erfahrung gebracht werden konnen. Tatze und hirschledernen Taschen, grauwollener Weste, weißen baum— Da inzwischen von einer Seite her Verdacht geäußert wurde, daß wollenem Hemde mit eingesetzter Brust, schwarz seidenem Halstuche, hier doch ein Mord vorliege, und daß der Gemordete beraubt worden gelbgrauen Wollhute mit hoher Kipf«(Gupf) bekleidet war. In den sein möchte, so beauftragen wir Sie, in geeigneter Weise zu ermitteln, Kleidern fand sich ein buntes seidenes Foulard bezeichnet B. H., eine[ob etwa seit jener Zeit eine Person, auf welche obige Beschreibung kleine Haarbürste mit Spiegel und Kamm, ein französischer Eisen⸗ paßt, vermißt wird und bejahenden Falles hierüber sowohl, als über dahnfahrtenplan vom 14. Mai 1869, eine filberne galonnirte die Vermögens- und Lebensverhältnisse des Verstorbenen an uns zu (guillochirte 2) Cylinderuhr an seidener Schnur mit gelbem Schlüsselchen, J berichten. Tear a p p. Betreffend: Die Unterhaltung der Ortsstraßen und Vieinalwege. Friedberg am 19. März 1870. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Die chaussirten Ortsstraßen und Vicinalwege befinden sich der- thunlich ist, die mit Erde angefuͤllten Graben, Mulden und Dohlen malen in den meisten Gemeinden des Kreises in einem sehr unsauberen, an den Vicinalwegen gesaͤubert und die Fußpfade gangbar gemacht theilweise einer Lusbesserung bedürfenden Zustande. Wir beauftragen werden, was sie eben fast nirgends sind. Sie daher dafur zu sorgen, daß der Koth von der Oberfläche der— Die Bezirks-Bauaufseher werden angewiesen, jede Saumselig⸗ selben sofort abgezogen wird, Vertiefungen und Geleise in denselben keit Ihrer Seits hierin uns zur disciplinarischen Ahndung anzuzeigen. mit klein geschlagenen Steinen ausgefüllt, sobald es einigermaßen Ter a p.. Betreffend: Den im Monat März l. J. vorzunehmenden Wiesengang. Friedberg am 19. Marz 1870. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Unter Bezugnahme auf unser Aus schreiben vom 6. l. M. in In den Protokollen über den in diesem Monate vorzunehmenden Nr. 30 des Oberh. Anz. beauftragen wir Sie, in Ihren Gemeinden[Wiesengang ist besonders zu erörtern, ob die Reinigung ꝛc. der Wiesen besondere Bekanntmachung wegen Verebnens der in großer Menge in dieser Beziehung auch pünktlich stattgefunden hat, was bei Maul- vorhandenen Maulwurfshügel und gleichmäßigen Vertheilens des wurfshügeln aus früheren Jahren, wie sichtbar, selten geschehen ist Erdauswurfs über die Wiesen zu erlassen und die Wiesenbesitzer] und wodurch das Abmachen des Grases ꝛc. sehr erschwert wird. hierzu bei Vermeidung der im Art. 24 der Wiesen-Polizei-Ordnung Recht wünschenswerth wäre es, wenn sich die Ortsvorstände angedrohten Strafe aufzufordern. Zugleich haben Sie den Wiesen⸗ veranlaßt fanden, zu fraglichem Zwecke böhmische Wieseneggen, wie vorständen von diesem Ausschreiben Kenntniß zu geben und ihnen zu eine solche in Nr. 4 der Zeitschrift für die landwirthschaftlichen eröffnen, wie wir erwarten, daß Sie diesem Gegenstande ihre be- Vereine des Großherzogthums Hessen von 1868 Seite 15 abgebildet sondere Aufmerksamkeit widmen und alle diejenigen Wiesenbesitzer,[und beschrieben ist, anzuschaffen, oder Genossenschaften hierzu zu welche der erlassenen Vorschrift nicht nachkommen, bei uns zur Anzeige bilden. bringen. r. p. 1 Betreffend: Den Militärpflichigen Adam Heller aus Blankenau. Friedberg am 18. März 1870. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Pfarrämter des Kieises. 1 Adam Heller von Blankenau, Kreises Fulda, Sohn der ver⸗ Wenn innerhalb 14 Tagen keine Nachricht von Ihnen einlangt, 1 storbenen Juliane Heller von da, soll als kleines Kind auf einer[nehmen wir an, daß über das Ableben gedachten Militärpflichtigen Reise nach Friedberg hin verstorben und beerdigt worden sein. ein Eintrag in den Sterbe-Registern bei Ihnen sich nicht vorfindet. Mir ersuchen Sie daher in den Sterbeprotokollen Recherchen E hierüber anstellen und das Resultat baldgefällig mittheilen zu wollen. p. 1 8 as Großherzog] treffend. Dieselbe lautet: In Gemäßheit des Art. 4 des dieselben seit dem 1. Juli 1868 ihre Eigenschaft als lich e NN 2* 15 bberzog Gisetzes vom 28. April 1864: die Einziehung der Grund-[Zahlungsmittel verloren haben und nur 00 ble auf e Regierung 1 f 1 rentenscheine und die Ausgabe eines neuen Staatspapfer-] weitere Bestimmung bei der Staatsschuldentilgungskasse I. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministerlums des geldes betiessend, und mit Bezugnahme auf die Bekannt- eingelöst werden, wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß 1 aue die Ergebnisse der Verwaltuntz des Fonds für machungen vom 23. November 1866(Nr. 52 des Regierungss gebracht, daß der Termin, nach dessen Ablauf die Grund Neube entliche und gemeinnützige Zwecke betr. blatis) und vom 29. Mai 1867(Nr. 26 des Regierungsblatls)rentenscheine allen Werth verlieren und einen Anspruch J 1 II. Belanntmachung Großherzoglichen Ministeriums nach welchen un November 1866 mit der Einziehung der[an den Staat nicht mehr begründen können, auf den 31. f zrehtis beer Finanzen, die Einziehung der Grundrentenscheine be— Grundrentenscheine der Ansaug gemacht worden ist und! December 1870 sesigesezt worden iss.— Die Inhaber von 1 15 7 0 71 U ——— 2 ———ů— 6 11 — — 8— Großherzoglich Hessischen Grundrentenscheinen à 1 fl., 5 fl., 10 fl., 35 fl. und 70 fl. werden daher hiermit auf⸗ gefordert, dieselben jedenfalls vor dem 1. Januar 1871 bei der Staatsschuldentilgungskasse dahier zur Einlösung zu präsentiren, da vom 1. Januar 1871 an eine Ein⸗ lösung dieser gesetzlich werthlos gewordenen Scheine nicht mehr stattfinden kann. III. Nachweisung der in der Großherzoglichen Münze zu Darmstadt seit dem Abschluß der Münzconvention vom 25. August 1837 bis zum Schlusse des Jahres 1869 slatigehabten Großherzoglich Hessischen Ausmünzungen: In den Jahren 1838— 1868 wurden ausgemünzt: I. Goldmünzen. Zehn⸗Gulden⸗Stücke von 169,960 fl., Fünf⸗Gulden⸗Stücke 107,850 fl. II. Silber⸗Courant⸗Münzen. a) Vereins⸗ Münzen. Zwei⸗Thaler⸗(3½ ⸗Gulden-⸗) Stücke 6,249,495 fl. Ein⸗ Thaler⸗(1/⸗Gulden⸗) Stücke 5,219,061 fl.; b) Landes⸗ Münzen. Zwei⸗Gulden⸗Stücke 1,873,900 fl., Ein⸗Gulden⸗ Stücke 3,171,700 fl., Halbe⸗Gulden⸗Stücke 735,750 fl. III. Scheide⸗Münzen. a) in Silber. Sechs⸗Kreuzer⸗ Stücke 655,789 fl., Drei⸗Kreuzer⸗ Stücke 159,866 fl., Ein ⸗Kreuzer⸗ Stücke 145,206 fl.; d) in Kupfer. Ein⸗ Pfennig⸗(Heller⸗) Stücke 24,362 fl. Zusammen 18,512,939 fl. Im Jahre 1869 wurden ausgemünzt: Ein⸗Thaler⸗Stücke 59,118 fl. Ein⸗Kreuzer⸗Stücke 4,153 fl. Ein⸗Pfennig⸗ Stücke 1.338 fl. Zusammen 64,679 fl. Totalsumme 18,577,618 fl. IV. Bekanntmachung Großherzoglicher Commission für Post⸗ Angelegenheiten. Mit dem 1. d. M. ist eine Posterpedition II. Classe zu Goddelau in Wirksamkeit getreten. V. Uebersicht der für das Jahr 1870 genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Bedürfnisse der israelitischen Religionsgemeinden des Kreises Schotten. VI. Verzeichniß der Vorlesungen, welche auf der Großherzoglich Hessischen Ludewigs-Universität zu Gießen im Sommerhalbjahre 1870 gehalten und am 25. April ihren Anfang nehmen werden. VII. Ermächtigungen zur Annahme eines fremden Ordens. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 22. Februar dem Hofcavalier Eugen Armand Friedrich Carl Nikolaus von Hilchenbach, diensuhuend bei Ihrer Königlichen Hoheit der Frau Land— gräfin Friedrich von Hessen, die Erlaubniß zur Annahme und zum Tragen des ihm von Seiner Majestät dem König von Württemberg verliehenen Comthurkreuzes 2. Classe des Friedrichsordens— und am 24. Februar dem Dr. Wilhelm Cahn aus Mainz, dermalen in Paris, die Ermächtigung zur Annahme und zum Tragen des ihm von Seiner Majestät dem König von Bayern ver⸗ liehenen Ritterkreuzes 1. Classe des Verdienstordens vom heiligen Michael— zu ertheilen. VIII. Erlaubniß zur Annahme eines auswärts ver⸗ liehenen Titels. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 28. Februar dem außer⸗ ordentlichen Professor bei der Landes-Universität Gießen Dr. Gerold, die Erlaubniß zum Führen des ihm von Seiner hochfürstlichen Durchlaucht dem regierenden Fürsten Heinrich XXII. Reuß älterer Linie verliehenen Titels „Geheimer Hofrath“ zu ertheilen. IX. Namensveränderungen. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 26. Febr. der Katharine Bauer zu Ober-Modau zu gestatten, daß dieselbe statt ihres bisherigen künftighin den Familien⸗ namen Schmitt,— sowie am 3. März dem Isaac Roth⸗ schild von Offenbach zu gestatten, daß derselbe statt seines bisherigen künftighin den Vornamen Julius— und am 8. März dem Carl Balthaser Berbert von Darmstadt zu gestatten, daß derselbe neben seinem Familiennamen noch den Namen Schlosser— fähre. X. Diensinachrichten. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnäbigst geruht: am 28. Februar den Districiseinnehmer der Districtseinnehmerei Groß⸗ Karben, Georg Grimm, in die Districtseinnehmerei Butzbach l. — und den Distrietseinnehmer der Districtseinnehmerei Hirschhorn, Carl Klingelhöfer, in die Districtseinnehmerei Groß⸗Karben— zu versetzen; den Finanz-Aspiranten Michael Jung aus Neustadt zum Districtseinnehmer der Diftrictseinnehmerei Hirschhorn zu ernennen— und am 1. März den von dem Herrn Grasen zu Erbach-Fürstenau auf die evaugelische Schulstelle zu Momart, im Kreise Erbach, präsenurten Schulamtsaspiranten Heinrich Winter aus Klein⸗Umstadt, im Kreise Dieburg, für diese Stelle zu r 8 „Charakterertheilungen. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: 1 8 dem Hofanlage⸗Ingenteur Seitz in Seeheim den Charakter eines Hofanlage⸗Inspectors,— am 16. Februar dem Maurermeister Heinrich Gerster zu Friedberg den Charakter als Hofmaurer— sowie am 5. März den Schneider⸗ meistern Johannes Hermann und Philipp Schulz— beide in Darmstadt— den Charakter als Hosschneider— zu verleihen. VII. Concurrenz für: die evangelische Pfarrstel Reiskirchen, zu welcher den Adodislerbe ee Fuldaischen Geheimen⸗Naths von Buseck, genannt Münch zu Winnerod, das Präsentationsrecht zusteht, nebst der damit provisorisch vereinigten, jedoch von dem Landes⸗ gerrn unmittelbar zu besetzenden evangelischen Pfarrei Burkhardsfelden mit einem jährlichen Gehalte von 834 fl. 37 kr. und 85 fl. 8 kr., zusam men 719, fl. 45 kr.;— die dritte evangelische Schulstelle zu Westhofen mit einem jährlichen Gehalte von 300 fl, Für Heizung bes Schul⸗ locals wird Seitens der Gemeinde gesorgt. Mainz. Der„Rhein. K.“ schreibt: In hiesigen wohlunterrichtelen Kreisen eirculirt die mit der obschwebenden Lösung der hesflschen Armmeecorps von Darmstadt nach Kassel über⸗ siedeln und mit General v. Bayer in Karlsruhe seien Unterhandlungen wegen Uebernahme des hessischen Kriegsministeriums angeknüpft. Preußen. Berlin. Die oberhessischen Abg. v. Rabenau, Graf Solms Laubach und Buff haben im Reichstage eine Interpellation an den Bundeskanzler dahin gerichtet, ob derselbe beabsichtige, in dem System der in Preußen und dem größten Theile des Nordbundes bestehenden Besteuerung zur Zeit eine Aenderung herbeizuführen, und bejahenden Falles, welche? Motivirt wird diese von 30 Abgeordneten unterstützte Interpella⸗ tion:„Zur Zeit bestehen in dem norddeutschen Bunde verschiedene Systeme der Bierbesteuerung, Braumalzsteuer und Kesselsteuer, die letztere in der Provinz Oberhessen, wird mit einem eirca 30 pCt. höheren Steuersatz erhoben, als die Braumalzsteuer, ein Mißverhältniß, welches bei freiem Verkehr auf die Dauer den Ruin der Bierfabrikation in Hessen zur Folge haben muß. In der vorigen Reichstagssesstion wurde deßhalb ein aus der Initiative des Hauses hervorgegangener Gesetzentwurf angenommen, durch welchen die Braumalzsteuer auch in Oberhessen eingeführt, und dieses mit den übrigen Theilen des Nord- deutschen Bundes in Beziehung auf System und Höhe der Bierbesteuerung gleichgestelt werden sollte. Der Bundesrath hat diesen Gesetzentwurf verworfen. Es erscheint als ein Postulat der Gerechtigkeit, daß nach Aufhebung aller Ueber— gangsabgaben, also bei vollständig freiem Verkehr, auch eine gleiche Besteuerung, wenigstens in Be— ziehung auf die Höhe der Steuer stattfinde. Dieser Grundsatz ist von keiner Seite angefochten worden, wohl aber sind Zweifel darüber aufge⸗ taucht, wie das vielfach aus den Verhandlungen des Reichstages hervorgeht, ob nicht die in Hessen bestehende Kesselsteuer in den übrigen Theilen des Nordbundes einzuführen sei.— Auf diese Zweifel nimmt felgende Erklärung des Gr. Hess. Herrn Finanzministers in der ersten Kammer rücksichtlich 1155 Gegenstandes am 3. Februar d. J. abgegebene Erklärung Bezug: Sobald sich zeigt, daß in Preußen es bei der bisherigen Be⸗ steuerung bleiben wird, so wird nichts anders übrig bleiben, als sich bei uns zu einer Aenderung zu entschließen. Zweck dieser Interpellation ist somit Beseitigung dieser Zweifel, und damit Her— beiführung einer gerechten Bierbesteuerung für Hessen. — Der Reichstag fuhr mit Berathung des Strafgesetzbuch Entwurfes fort. Der hessische Bundescommissär Hoffmann wies gegenüber von in der vorausgegangenen Sitzung vom Abg. Blum gemachten Aeußerungen energisch jede Verdächtigung der Bundestreue Hessens zurück und constakirte, daß die hessischen Truppen nur einen Fahneneid, nicht einen doppelten, schwören, welcher Fahnen⸗ eid denen der übrigen Bundescontingente gleich sei. Gleichzeitig bestritt Bundescommissär Hoff⸗ mann, daß die„Darmstädter Zeitung“ ein offi⸗ cielles Blatt sei. Frankfurt. Das bekannte Mitglied des 1848 Reichs⸗Parlaments, Dr. Juch o, hat kürz⸗ lich die von ihm bisher verwahrte Reichs ver⸗ fassungsurkunde von 1849 an den Reichs⸗ tag des norddeutschen Bundes ausgeliefert.— Die Commission zur Erbauung einer Eisenbahn von Frankfurt nach Cronberg ist nunmehr ertheilt. Bayern München. Der Finanzausschuß unserer Kammer soll in seiner Sitzung außer den Kosten der Neubewaffnung alle Forderungen der Regierung bis auf zwei von geringer Bedeutung ab⸗ gelehnt, dagegen Kolb's Vorschläge meist einstimmig angenommen haben. Der Kriegsminister, welcher während der Sitzung zum König gerufen wurde, wird wahrscheinlich seine Entlassung nehmen. Würtemberg. Stuttgart. Die Ab⸗ geordnetenkammer berieth den Gesetzentwurf über die rechtliche Stelung der wirthschaftlichen Ge⸗ nossenschaften. Der Entwurf ist ganz analog dem Genossenschaftsgesetz des norddeuischen Bundes. e, darüber wird nächsten Dienstag statifinden, Militärstage in Verbindung stehende Nachriche Prinz Ludwig würde als Befehlshaber des elften 40 N Baden. Karlsruhe. Die erste Kamm nahm den Antrag der Berichterstattercommisston über den Gesetzvorschlag der zweiten Kammer, die Abschaffung der Todesstrafe betreffend, dahin lautend, daß zur Zeit aus Opportunitätsgründen em Vorschlage der zweiten Kammer wegen Auf⸗ hebung der Todesstrafe nicht beizutreten sei, ein⸗ stimmig an. — Die Abgeordnetenkammer nahm einstimmig das Militärstrafgesetzbuch, sowie das Einführungs⸗ gesetz zu demselben und die Militärstrafgerichts⸗ ordnung an. Oesterreich. Wien. Zwischen den Wiener Schriftsetzern und den Prinzipalen ist es soweit wieder zum Ausgleiche gekommen, daß die Zeitungs⸗ setzer ihre Arbeiten wieder begonnen haben. — Das österreichische Ministerium hat dem in Linz gebildeten Verein für Abschaffung der Todesstrafe seine Genehmigung ertheilt und ist der Verein sofort in Thätigkeit getreten. Frankreich. Paris. Der Geburtstag des kaiserlichen Prinzen hat weder zu außer ordentlichen Festlichkeiten, noch zu außerordent⸗ lichen Maßregeln Anlaß gegeben. Das offzielle Blatt bringt nur einige Ernennungen und einige nicht politische Begnadigungen, aber weder allge⸗ meine, noch eine partielle Amnestie. — Die Linke kündigt neben der Streichung der geheimen Fonds noch folgende Amendements an: 1) Zurückziehung der Truppen von Rom, d. i. eine Ersparniß von 7 Millionen im Budget des Kriegsministeriums; 2) eine Erleichterung desselben Budgets um 5 Millionen in Folge der Auflösung mehrerer Corps von Eingeborenen in Algier, und 3) eine Ersparniß von 20 Millionen durch die Auflösung der kaiserlichen Garde und durch die Herabsetzung des Heeres⸗Contingents. — Französische Blätter bringen ein pikantes Urtheil über den Kaiser, das einem Briefe des kürzlich vderstorbenen Grafen Montalembert an Herrn Louis Ulbach vom vorigen Jahren ent⸗ nommen, folgendermaßen heißt:„Ich danke Ihnen für Ihren„Napoleon III.“, den ich mit Ver⸗ gnügen und mit Interesse gelesen habe. Ohne zu billigen und noch weniger zu wünschen, daß ein Publieist wie Sie sich der Invective hingibt, habe ich Sie doch zu nachsichtig gegen den modernen Cäsar gefunden. Sie haben wohl eine der Seiten seines Charakters hervorgehoben, aber nicht diejenige, deren Bild die Geschichte am Treuesten bewahren wird, nämlich seinen instinct⸗ mäßigen, vielleicht unfreiwilligen, aber vor Allem unüberwindlichen Widerwillen gegen die redlichen Männer und die unabhängigen Gemüther. Das ist meiner Ueberzeugung und meiner persönlichen Erfahrung nach der unterscheidende Zug seiner Seele und seiner Regierung.“ Amerika. Washington. Im Senat legte der Finanzminister einen Gesetzentwurf der Passagiere auf Dampfern zc., der sehr ein⸗ gehende Bestimmungen enthält, deren Annahme und Ausführung sehr zu wünschen wäre. » Friedberg. Unsere Mittheilung über die am 15. d. M. bei Herrn Burck stattgehabte Versammlung des Obst⸗ und Gartenbau⸗Vereins ist dahin zu berichtigen daß den lehrreichen Vortrag über Obstbaumpflege nicht Herr Klein, sondern Herr Baumwärter Bender aus Södel hielt. = Friedberg. Der hiesige Vorschuß⸗ und Credit⸗ verein hielt am verflossenen Sonntag im Saal„Zu den drei Schwertern“ dahier seine Generalversammlung ab. Der Vorsitzende, Herr Buchhändler Seriba, eröffnete dieselbe mit einer kurzen Ansprache, worin er auf das stetig zunehmende Gedeihen des Vereins, der bis jetzt von Verlusten verschont geblieben, und auf den nunmehrigen hätten, eine Bücherrevision vornehmen und die Kassen⸗ verwaltung in andere Hände übergehen zu lassen. Die Herren Ermus und Schmidt hätten sich jener Revision mit Eifer und Sachkenntniß unterzogen, und gebühre ihnen gelegenheiten jetzt klar vorläge. der Redner nochmals daran, daß alle diejenigen als aus nossenschaftsgesetz gestellt, nicht vor dem 1. März d. J. unterzeichnet hätten. Der hierauf verlesene Revisionsbericht verbreitete sich im Allgemeinen über den Befund der Vereinsangelegenheiten und gibt im Einzelnen eine Uebe 7 r günstigen Stand desselben hinwies, und serner der Ver⸗ hältnisse Erwähnung that, die den Ausschuß veranlaßt dem Verein ausgetreten zu betrachten seien, welche die re⸗ vidirten Statuten, womit sich der Verein unter das Ge⸗ vor, betreffs größerer Sicherstellung des Lebens der Dank des Vereins dafür, daß der Stand seiner An⸗ Im Weiteren erinuerte — dtmasgelbes Abmachung gütunz für und Contt. rchmigung osgten Ne wurden di derselben, onen bel die Herren Bai der 8 Diwibende 0 Kassenßand zulässig er Gründen Iussuß si No 782 Dont 9 sangend, se Witwe da Slüßlen, Aleidern,! bolz, dau der Vor öffentlich weiden. ü Mon W joll Domaniaf und Rut ö dolhart. Buchen —— 2 2 2 2 ten. a Geburthiag 't in außtr⸗ b * 8 5 außttrordent⸗ as offfielle ind einige eder allge⸗ D * * er Sarichung Anentements n ven Ron, en in Budget Erleichterung in Folge der gtbortnen in 20 Millionen de und atingtnis. tin pikantes Briefe des taltabtrt an Jahten ent⸗ c benle Ihnen ich nit Ber⸗ Obe habt. inschen, tre dinzibt, gegen den tn wohl eint aide den, aber drci an cinen instincl⸗ r ver Alen kit tedlichen tber. Das W ptrsonlichen e 3g fein Senal gescgenwutf des Lebens dn sehr ain. tn Aunahat dag n 1 8 1 567 55 sicht über die Geschäste der Anstalt seit ihrer Gründung in 1864 bis 1. Januar 1870. Hiernach zeigt der Kassen⸗ umschlag folgendes Resultat: ö Einnahme: Ausgabe: 0 1864 fl. 15,909. 33. 1864 fl. 15,405. 39. 1865„120,438. 22. 1865„ 119,505. 21. 1866„ 219,500. 15. 1866„ 218,155. 40. 1867„ 209,054. 16. 1867„ 208,556. 47. 1868„ 201,229. 46. 1868„ 202.659. 17. 1869„ 315,461. 6. 1869„ 310,819. 24. Zusammen fl. 1,081,593. 18. fl. 1,075,109. 28. Diese Ausweise bestätigen die Auslassungen des Herrn Vor⸗ sitzenden über den erfreulichen Zustand der Vereinsgeschäfte, sowohl hinsichtlich der bedeutenden Höhe des Umsatzes, als der Größe des Vereinsvermögens und erzielten Gewinnes Auf Grund dieser Auseinandersetzungen, die von einer Commission von Sachverständigen für richtig befunden worden, beantragt der Ausschuß die Vertheilung einer Dividende von 10 Prozent der Einlagen an die Mitglie- der, eine Verstärkung des Reservesonds bis auf(etwa) 2000 fl. und— dem entsprechend— Erhöhung des Ein— trittsgeldes auf 3 fl. Diese und die weiteren, auf die Abmachungen mit dem früheren Rechner und die Ver- gütung für die Mühewaltung des provisorischen Rechners und Controleurs sich beziehenden Anträge fanden die Ge— nehmigung der Versammlung. Bei der zum Schluß er— folgten Neuwahl des Ausschusses und des Vorstandes wurden die seitherigen Ausschußmitglieder bis auf eines derselben, das eine Wiederwahl ablehnte, in ihren Funk⸗ tionen belassen, als Kassier, Controleur und Ersatzmann die Herren Hecht, Ermus und Ludwig Weis gewählt. Bei der Berathung über die Höhe der zu gewährenden Dividende wurde darauf aufmerksam gemacht, daß der Kassenstand eine höbere als die beantragte Dividende wohl zulässig erscheinen ließe, daß aber aus wirthschaftlichen Gründen um namentlich bald in der Lage zu sein, den Zinssfuß für Darlehn des Vereins herabzumindern und „ dem Conto⸗Corrent⸗Geschäfte weniger lästige Bedingungen zu gewähren, es rathsam wäre, davon abzusehen. Möge die Wirksamkeit des Vereins, dem Handel und Gewerbe mit Geldmitteln zu nicht allzu hohem Zinssuß unter die Arme zu greifen, sich immer segensreicher gestalten. Frankfurt. Vor einigen Abenden wurde auf den hiesigen Bürger Lorenz Götz in dem Augenblick, als er seine auf dem Wasserweg in Sachsenhausen gelegene Wohnung verlassen wollte, eine Kugel meuchlings ab⸗ geschossen, welche in der Gegend der dritten Rippe die Brust durchbohrte und die Lunge traf, so daß nur wenig Hoffnung zur Rettung des Verwundeten vorhanden ist. Der Thäter, Hofmann von Sachsenhausen, versuchte sich zwar nach der That durch einen Stich gleichfalls zu ent⸗ leiben, befindet sich aber außer Gefahr und in der Hand der Behörde. Offenbach. Die Bedeutung der hiesigen Industrie läßt sich ermessen durch die Zahl der größeren Fabriken (der kleineren nicht zu gedenken), welche sich jetzt auf 105 beläuft, von denen 74 mittelst Dampfkraft arbeiten. Bürger- Feuerwehr! A Friedberg. Ein die hiesigen Feuerwehraugelegen⸗ beiten besprechender I-Artikel hat unter anderem auch geben, welches indeß in einigen Punkten auf wesentlich irriger Auffassung der Sachlage zu beruhen scheint, deren Berichtigung erlaubt sein wird.— Der Stadtvorstand will nicht, wie der Herr Einsender meint,„um dem Wunsche der Turnerfeuerwebr nachzukommen“ oder„da sonslige Vereinsinteressen es gebieten“, eine Vereinigung herbei— führen, sondern es ist, wie der Herr Einsender(wenn er den A-Artikel nochmals und ohne Vorurtheil durchlesen will) sich überzeugen kann, in dem Stadtvorstand der Wunsch zu einer Vereinigung ausgesprochen und in Folge dessen die Turnerfeuerwehr auf dahin gehende Aufforderung zu den gemeldeten Beschlüssen veranlaßt worden, durch Veranlassung zu einem„Eingesandt“ in dieses Blatt ge- welche die Hemmnisse, die der eben so nöthigen als wün⸗ schenswerthen Erweiterung und Neugestaltung der Feuer⸗ wehr im Wege stanben, beseitigt wurben. Es ist dieß aber ein ganz wesentlicher Unterschied gegenüber der Dar⸗ stellung des Herrn Einsenders.— Nach diesem hätte der Stadtvorstand sich dazu hergegeben,„einem Wunsche der Turnerfeuerwehr zu dienen“ ober„Vereinsinteressen zu fördern,“— in Wirklichkeit aber haben die Turner ihre Vereinsinteressen hintangesetzt und den Wünschen und An⸗ forderungen des Stabtvorstandes nachgegeben, um die Er⸗ weiterung der Turnerfeuerwehr und deren Umgestaltung zu einer allgemeinen„Friedberger Freiwilligen Feuerwehr“ zu ermöglichen. Nachdem aber mit diesem Beschlusse der Turnerfeuerwehr das seitherige Hemmniß, dieselbe zu einer allgemeinen Feuerwehr zu erweitern, beseitigt er⸗ scheint, so ist damit auch der Grund und die Veranlassung, das Projekt der Gründung einer zweiten Feuerwehr, Bürgerfeuerwehr, aufrecht zu erhalten, weggefallen, indem der Zweck, damit eine allgemeine Feuerwehr anzubahnen, durch den Beschluß der Turnerfeuerwehr schneller und sicherer erreicht wird, insbesondere dann, wenn diejenigen, die zur Gründung der Bürgerfeuerwehr zusammengetreten sind, ihre Bedenken fallen lassen, und, indem sie der an⸗ gestrebten Vereinigung ebenfalls willfährig entgegen kommen, beweisen, daß es ihnen wirklich um die Sache und nichl um irgend ein Sonderinteresse zu thun ist. Wer aber eine Vereinigung überhaupt nicht will, der darf sich nicht beklagen, wenn ihm der Vorwurf gemacht wird, zu denen zu gehören, die Zwiespalt hervorrufen und die Herstellung der Einigkeit hindern wollen. Verloosungen. Freiburger Frs. 15⸗Loose. Ziehung am 15. März. Haupfpreise: Serie 4984 Nr. 47 30,000 Fes., Serie 4203 Nr. 10 3000 Fr., Serie 3605 Nr. 18 so00 Fr. Mobiliar Versteigerung. 782 Donnerstag den 24. d. J., Vormittags 9 Uhr an- sangend, sollen die zum Nachlasse der Heinrich Heß J. Witwe dabter gehörenden Mobilien, beflehend in Tischen, Stühlen, Commoden, Schränken. Beustellen, Betten, Kleidern, Weißzeug, eine Parthte kleingemachtes Brenn: dolz, Daus und Küchengeräthe in deren Wohrhause in der Vorstadt zum Garten dahter erbabtheilungsbalber öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung verflelgert werden. Friedberg am 18. März 1870. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg ee Holzversteigerung in der Oberförsterei Nidda Montag den 4. und Dienstag den 8. k. M. 89 sollen nachverzeichnete Holzsortimente in den Domanialwald⸗Districten Klafterwald, Steinbach und NRuters versteigert werden: Scheitholz. Prügelholz. Stockholz. Reisholz. S t ck Holzart. e en Buchen 57 242 136 528 Eichen— 66 5 120 Aspen 15 35 95 70 Nadelholz 8 15. 45 38 Elchenflämme von 5½ 18“ Durchm., 15407 Länge mit 705 Cubikfuß, 60 Nadelbelzstämme von 5½½— 15“ Durchmesser, 10—60 Länge mit 1960 Cubikfuß, 2 Aspenstämme von 12 u. 19“ Durchm., 25 u. 30“ Länge mit 113 Cubiksuß, 2 Elchenstangen von 4½—5“ Durchm., 15 u. 207 Länge mit 7 Cubiksuß, 6 Nadeiholzstangen von 4½ 5“ Durchm., 5565“ Länge mit 58 Cublilkfuß. Beginn der Versteigerung jedesmal Vormittags präeis ½10 Uhr in dem District Klafterwald. Die Entfernung des Hauptholischlages von der Ober ⸗Lalser Straße beträgt circa 20 Minuten, die Abfuhrwege bis dahln sind gut. Nidda am 17. Marz 1870. Großherzogliche Oberforsterei Nidda Georgi. Arbeits ⸗Versteigerung. 790 Mittwoch den 23. März l. J., Nachmittags 2 Uhr, sollen in dem Gemeindehause zu Fauerbach v. d. H. nachfolgende Arbeiten, unter den vor der Verfleigerung bekanat gemacht werdenden Bedingungen, und in Accord gegeben werden, nämlich: Zimmerarbeit, veranschlagt zu 84 fl. Schreincrarbeit e Tüncherarbelt Butz bach den 17. März 1870. Der Bezirks⸗Bauaufseher Bur k. e eee 5 77 15 1. Glyecerinseife, feinste Transparent, per Dutzend 48 kr.— 36 kr.— 26 kr. per Stück 6 kr.— 4 kr.— 3 kr. empfiehlt Wilh. Sturmfels, Pof⸗ Apotheker. versteigert Bekanntmachung 793 Donnersilag den 24. d. M., Nachmittags 5 Übr, sollen im Badehause Nr. 1 dahier die durch Um- änderung der dasigen Süßwasserleitung abfällig ge— wordenen 34 Stück Kupferröbren mit Mesfingkrahnen, etwa 10 Centner altes Blei, 2 Reservoirs von Eichenholz mit Zinkbeschlag, 1 Wecker don Mesfing, öffentlich meifibletend verkauft werden, wozu Kaufliebhaber eingeladen sind. Auch haben wir eine Quantität, für Gartenanlagen geeignete, s. g. Grieosteine zu verkaufen, wegen deren Ankauf man sich an den Großherzoglichen Bademeister Meister wenden wolle, der auch auf Verlangen die vorhergenannten Gegenstaͤnde Kaufliebhabern vor zeigen wird. Bad-Naube im den 19. März 1870. Großherzogliche Bade-Directton Nauheim. Mobiliar Versteigerung. 797 Nächsten Donnerfßag den 24. d. M., von Morgens 9 Ubr ab, werden die zur Concursmasse des Metzgers Matbhäus Jamin dabter gehörigen Mobiliar-Gegen— stände, namentlich: Welßzzeug, Bettwerk, Mödel, Haus— rath, die Ladeneinrichtung, Küchengerathschaften u. s. w. in dessen Wohnhause Fahrgasse Nr. 307 öffentlich an den Melstbietenden gegen gleich baare Zahlung versteigert. Bad⸗ Nauheim om 21. März 1870. Großherzogliches Ortogericht Bad-Nauheim Schutt. Holz ⸗Versteigerung. 792 Die auf den 17. und 18. d. M. im hiesigen Gemeindewald anberaumte Holz⸗Versteigerung, welche wegen ungünftiger Witterung nicht abgehalten werden konnte, soll nunmehr Donnerstag den 24. und Freitag den 25. d. M., Vormittags 9 Uhr, in den Distrteten Großer ⸗ Hausberg, Kleiner-Hausberg und Bärberberg, abgehalten werden und kommen zur Verstetgerung: 1 Stecken Nadel⸗Scheitholz, — 8 7 7 Prügelholz, 8„ Stockholz, 22900 Wellen„ Reisholz, 1000 1 Buchen⸗„ 14 Nadel⸗Stammholz, 3231„ Stangengolz zu Sparren, Baum- und ö Gartenpfählen, sowie Bohnenftangen geeignet. Die Zusammenkunft ist in loco Hoch ⸗Weisel. a Bemerkt wird noch, daß das Holz gegen vorschrifs⸗ mäßlge Bürgscheine bis den 1. September d. J. ge⸗ borgt wird. doch-Weisel den 18. März 1870. meisteret Hoch⸗Weisel 1 Großherzogliche Bürger N Mo Höchst wichtig für Bruchleidende! 510 Wer die bewährte Heilmethode des bekannten schweizerischen Brucharztes, Krüsi- Altherr, in Gals, Kt. Appenzell, kennen lernen will, kann bei der Exp. dieses Blattes ein Schristchen mit Belehrung und vielen 100 Zeugnissen in Empfang nehmen. Einen braven Hausburschen 800 sucht zum soforsigen Elutrltt 7 Frledberg. Joh. Bechsteins ll. Holz-Versteigerung. 791 Montag den 28. März l. J. soll in dem Clee⸗ berger Gemeindewald, Distriet Alterwald, nachstehendes Holz versteigert werden: 44 Stück Eichen⸗Bauftämme mit 1137 Cubiksuß, 14„ Buchen⸗Stämme, 8 Klafter Eichen-„ 23 y Buchen⸗Scheit⸗ und Prügelholz, 1½„ Erdfsöcke, 7 Karren Abraum. Der Anfang ist um 10 Ubr und das Stammholz wird zuerst verfteigert. Die Herren Bürgermeister werden um gefällige Bekanntmachung ersucht. Cleeberg den 18. März 1870. Der Bürgermeister Bie b man n. Holz- Versteigerung. 801 Freitag den 25. d. Mts., Vormittags 9 Uhr, sollen im hlesigen Gemeindewald 200 Stück Nadelholzstämme, 6529 Cubikfuß, 81„ Eichen⸗Stämme, 878 Cubikfuß, 77„ Eichen- und Buchen⸗Langwieden und Deichseln ꝛc. Samstag den 28. d. Mts., Vormittags 9 Uhr, sollen daselbst: 23½ Stecken Buchen Scheitholz, 42„ Buchen⸗Stockhohz, 1„ Eichen ⸗Scheitbolz, 20„Eichen- Prügelbolz, W„ Nadel ⸗Prügelbolz, 17„ Nadel-Stockholz 535 Stück Eichen⸗Wellen, 2180„Nadelbolz⸗Wellen, versteigert werden. ö Södel am 20. März 1870. g 5 Großherzogliche Bürgermeisterei Soͤdel Re lz. ich empfohlen gegen Magen sfloßen, Verdauungs⸗ Darugries. Vorräthig in Gebr.⸗Anw. à 30 kr. nur dung, Au a katarrhe, Säureb allein acht in Friedberg bel Posapolhtler C. Görtz. schwäche, Athemnoth und Z plombirten Schachteln mit 522 Wissenschaf Die Administration der Felsenguelle 5 a 9 g Ein Faselochs, 794 Berner, Scheck, 1% Jabr alt, Abstammungen von demselben können vorgezeigt werden, fleht zu verkaufen bei Borodorf. Peter Schneider, Fruchthändler. 0 1 10 1 Warnung vor Täuschung. N. E. Wild sel. Erben, Frankfurt a. M., 719 zeigen hiermit an, daß deren seit langen Jahren(kl. Kornmarkt 7) gehabte Niederlage von heute an nach der Sehnurgasse 23 in das Lokal des Herrn A. J. Stiebel, Knopf- und Kurzwäarenhandlung, verlegt ist und werden dieselben das seit mehr als 60 Jahren genossene Vertrauen auch weiter durch strenge Reellität rechtfertigen. Um sich vor Täuschung zu hüten, bemerken dieselben ausdrücklich, daß die jetzt in dem Hause kl. Kornmarkt 7 errichtete Niederlage ähnlicher Artikel, die als zur Bequemlichkeit des Publikums errichtet, angekündigt wird, weder von ihnen herrührt, noch in irgend einer Beziehung zu denselben steht, noch aus denselben Bezugsquellen stammt, worauf man besonders zu achten bittet. Die Administration der Dr. Sulzberger'schen Kranken- u. Armenstiftung in Salzungen macht hiermit bekannt, daß ihre Fabrikate für Frankfurt a. M. und Umgegend nur in dem Hauptdepot der Herren N. E. Wild sel. Erben jetzt Schnurgasse 23 in Frankfurt a. M. sich ächt befinden und daß eine andere oder zweite Niederlage derselben in Frankfurt nicht existirt, worauf man ein verehrliches Publikum besonders aufmerksam macht, um sich vor Schaden zu bewahren und vor Täuschung zu hüten. proossion und Bestellgeld 1 fl. 27 ke Gestellungen auf die in Darustadt erscheinenden Hessischen Volksblätter (Landeszeitung) 8(Auflage 33500) 5 796 beliebe man bei der nächsten Postanstalt möglichst bald zu machen, damit in der regel⸗ mäßigen Zusendung der Zeitung keine Unterbrechung eintrete. Der vierteljährige Abonnementspreis beträgt bei allen Postanstalten einschließlich Poft⸗ Anzeigen werden die Petitzeile mit 3 kr. berechnet. Die Expedition. 765 sowie gutes Brodmehl empfehle billigst nd Palmberunchl L. H. Strauß. Epileptische Krämpfe(Fallsucht) 5 poiilt brieflich der Specialarzt für Epilepsie Doctor O. Killisch in Berlin, N 6 Mittelstraße 6— Beretts über Hunden gehetlt. N Einladung zum Abonnement auf das Mainzer Wochenblatt. Mit dem 1. April beginnt ein neues Abonnement auf das täglich erscheinende „Mainzer Wochenblatt.“ 803 Dasselbe fährt fort wie seitber die wichtigsten politischen Nachrichten in gedrängter Kürze zur Kenntuiß seiner Leser zu bringen und widmet den lokalen Angelegenheiten von Mainz und Umgege d besondere Zeachtung.— Den Interessen des Handels, Verkehrs und der Land wirthschaft wird durch besondere Artikel sowohl als durch Mittheilung der Rechnung getragen. genauesten telegraphischen Course und Marktberichte Das dem„Mainzer Wochenblatt“ beigegebene Feuilleton iß fortwährend bemüht, darch eine reiche Aus⸗ wabl guter Erzählungen ꝛc. dem Verlangen nach Unterhaltung gerecht zu werden. Der vierteljährliche Abonnementspreis beträgt, durch die Post bezogen, ohne Bestellgeld 54 kr., und er⸗ suchen wir Bestellungen frühzestig bei den betreffenden Postexpeditlonen zu machen. Das„Mainzer Wochenblatt“ erfreut sich in der Stadt Matoz sowohl, als auf dem Lande der größten Verbreitung, ist Organ der flädtischen Behörden und wird vom Kreisamte Mainz zur Veröffentlichung seiner Bekanntmachungen benutzt. Inserate finden durch das„Mainzer Wochenblatt,“ da dieselben auch als Plakat in der Stadt angeschlagen werden, die lohnendste Verbreitung unter billigster Berechnung. Mainz, im März 1870. Die Expedition. Zur Ausfaat 764 empfehle reine Wicken, Erbsen, Hafer, Gerste sowie Kleesaat billigst und gestatte auch auf Verlangen Zahlungsfrist bis zum 1. October dieses Jahres. L. H. Strauß. Aechter bayrischer, medizinischer Malzzucker, 566 anerkanntes bestes Mittel für Heiserkeit und Husten, arztlich empfohlen. Haupt⸗Depot bei Wilh. Sturmfels, Hof⸗Apotheker Ein tüchtiger Schreinergeselle 799 kann sofort eintreten bel Friedrich Franck, Schreinermeister. a 798 Das für die Darmstädter Ausstellung beflimmie und durch Großherzogliches Miaisterium patentirte Pian no (aufrechtstehender Mozart⸗ Flügel) ist zu Jedermanns Elnsicht aufgestellt. E. E. Glück, Groß h. Pess. Hof ⸗Inflrumenten macher. 255 Der Unterzeichnete bescheinigt hiermit. daß die Chocoladenfabrik von Franz Stollwerck& Söhne in Köln sich für die Reinheit ihrer Waaren verbürgt und ihre Fabrication unter sanitätspolizeiliche Controle freiwillig gestellt hat, daß die zur Verwendung kommenden Rohmaterfalien und Ingredienzien, sowie auch die fertige Waare aualifirt werden und dadurch dem Consumenten eine reine Chocolade, d. b. pure Cacao und Zucker garantirt wird. Köln, 1. September 1869. Dr. Herm. Vohl, Königl. Regterungscommissar und vereidigter Chemiker. Obige mit Recht empfehlenswerthen Chocoladen sind stets vorräthig in Friedberg bei Wilh. Fertsch, in Butzbach bei Val. Wießler, in Hungen bei . in Bad Nauheim bei Conditor B. ier. Bad Nassau à. d. L. Aunstalt für Kaltwasserkur und Electrotherapie. Nömische, Kiefernadelbäder ꝛc. Pneumatische 788 Apparate. Bad Nauheim. Zu vermiethen 718 ist auf den 1. April in dem schönsten Theile der Stadt, der Parkstraße, ein großer Kaufladen, welcher fich zu zwei getrennten Geschäften eignet nebst dazu gehöriger Wohnung. Das Ganze besteht aus dem Haupt⸗ laden, sowie zwei Piöcen, von welchen die eine ebenfalls zum Laden, die andere zum Wobnen benutzt werden kann; anschließend daran befindet sich die Küche und gehört ferner noch eine Mansarde, Keller und Hofraum dazu, sowie Waschküche und Mitbenutzung von Regen⸗ und Brunnenwasser. Näheres beim Eigenthümer Bad Nauheim den 9. Februax 1870.. B. Schwab. Die Gartenlaube bringt in Nr. 12 folgende Beiträge: Aus eigener Kraft. Erzählung von W. v. Hillern, geb. Birch.(Fortsetzung.) — Literaturbriefe an eine Dame. Von Rudolf Gott⸗ schall. III.— Die Damen auf dem Congreß zu Erfurt. Von F. Arndt.— In einem bairischen Stellwagen. Von Karl Stieler. Mit Abbildung. Nach seinem eigenen Oelgemälde auf Holz gezeichnet von Joseph Watter.— Schulkindkrankheiten oder Schulkrankheiten? Ohne phosphorhaltiges Gehirn kein Verstand, kein Ge⸗ müth, kein Wille, also keine geistige Thätigkeit. Straf⸗ predigt für Eltern, Lehrer und Schulvorsteher. Von Bock.— Blätter und Blüthen: Eine Urkunde des Handwerks. Mit Abbildung: Ein Lehrbrief des Altonaer Zimmergewerks.— Dichter⸗ und Künstlerdenkmäler.— Ist das wirklich möglich?— Die Priester als Kunft⸗Mäcene. 795 Junge Leute, welche die biesigen Bildungs⸗ Anstalten besuchen wollen, finden in meiner Familie unter tüchtiger Aufsicht, nebst Nachhülfe in Schularbeit und Musik unter billigen Be⸗ dingungen, Kost und Wohnung. Darmstadt den 20. März 1870. Revisor Zaubitz Wittwe, Magazinstraße Nr. 5. Kirchen buchsauszügt. Evangelische Gemeinde. Getaufte: 18. März. Dem biesigen Bürger und Schneider⸗ meister Johann Simon Keßler eine Tochter Katharina Louise, geb. den 12. März. Beerdtgte: 13. März. Katharina Schenck, geb. Pfuhl, Ehefrau des hiesigen Bürgers und Heilgehülfen Wilhelm Schenck, alt 63 Jahre, T am 11. März. 14. März. Margaretha Dillmann aus Schönberg, Tochter des verst. dasigen Müllers Gabriel Dillmann, Aufseherin in der hiefigen Blindenanstalt, alt 32 Jahre 7 Monate 10 Tage, 1 am 12. März. 15. März. Johann Adam Bender, früherer Großh. Bürgermeister dahter, alt 78 Jahre 8 Monate 26 Tage, 1 den 13 März. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. . Regieru 1 91 Eiziet ö N Schleswig Norddeutsc vom 17. beutschen! Betreff binnen 8 Pre nehmigie betreffend Antrag, auszudel weist na die defin die Ban nit Sü Fra sammlung tagswahl der bersc hat folge men; V uns zu Herabse einjähiig des Präß Jährliche das Rech mittelst! tagsabge langen n der Abl Bunde mitteln Me zeitung“ Caution; denden Verordn erklärt! ————— icht d achtet hinter Ba —— 2 2 5 2 — 2