N23. erhessischer Anzeiger. ——— — Dienstag den 22. sebruat. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Für Februar und März kann man bei der Post mit 32 kr. abonniren. Bei der Verlags-Expedition werden nur halbjährige Abonnements(resp. für 5 Monate) angenommen. So weit der Vorrath reicht, werden die Nummern vom Monat Januar gratis nachgeliefert. A krstagen—— oller Amtlicher Theil. gt ft 2 e 1* K 242— 5 5 K„. — Auszug aus dem Verzeichniß uͤber die Vertheilung der Gr. Landgestütsbeschäler in die Landgestütsstationen ing! für das Jahr 1870. 1* Berstadi: Intgct, dunkelbraun, 16 Faust 1 Zoll groß, edler Reit- und leichter 0 rothbraun, 16 Faust 3 Zoll groß, großer Wagenschlag; Anglo-Normann, vom teh der hie Wagenschlag; Angle⸗Normann, vom Halbblutbeschäler Sabreur und der anglo— englischen Halbblutbeschäler Telegraph im Gestüt du Pin und der anglo⸗normün⸗ unte em notmännischen Stute Serbinette, diese Tochter von Pledje aus dem Gestüt usschen Stute Laurette. e r du Pin.— Ugolin, rothbraun, 16 Faust 3 Zoll groß, startker großer Wagen. Nie der-Wöllstadt: Uzel, schwarzbraun, 16 Faust 2 Zoll groß, starker Reit⸗ und 1 1 schlag; Anglo⸗Normang vom Halbblutbeschäler Essence und Ugolin aus dem Wagenschlag; Anglo-Notrmann, vom Halbblutbeschäler Uzel im Gestüt St. Lo Stimm an u criba. Gestüt du Pin. Düdelshe im: Gladiateur, dunkelkastanjenbraun, 16 Faust 2 Zoll groß, farker und gedrungener Wagenschlag; Anglo-Normann, vom englischen Halbblut⸗ deschäler Steher und einer Stute von dem Beschäler Printemps in dem Gestüt du Pin.— Jai, Glanzrapp, 16 Faust 2 Zoll groß, großer, veredelter Wagen O schlag; Anglo⸗Normann, vom Vollblutbeschäler Vandermulin und Regnier aus dem Gestür du Pin. rünberg: Silvio, Prämienhengst, schwarzbraun, 16 Faust groß, edler Reitschlag; Anglo⸗Normann, vom Vollblutbeschäler Novi im Gestül du Pin und einer Stute ö und einer veredelten großer, 2 Zoll groß Gestüt du Pin. ber⸗Seibertenrod: 16 Faußt 1 Zoll groß, normännischen Stute. mittelgroßer, eleganter, Anglo⸗ Normann, vom Haldblutbeschäler Umbert und Cormesan, beide aus dem — Umbert, kirschbraun, 16 Faust redelter, starker Reil⸗, und Wagenschlag; Tais⸗Toi, rethbraun, 15 Faust 3 Zoll groß, edler Reit⸗ schlag; Anglo-Normann, vom Vollblutbeschaler Tais Toi im Gesint St. Lo und der normännischen Stute Caroline aus demselben Erstüt.— Penkam, Rapp, mittelgroßer Reit⸗ und Wagenschlag; Anglo⸗Normann, vom Vollblutbeschläler Penkam im Gestüt St. Le und der Halbb te Iris. en u um des englischen Halbblutbeschälers Silvio.— Javelot, rothbraun, 16 Faust 2 Zoll Romrod: Isigny, kirschbraun, 16 Faust groß, mittelgroßer, starter Reitschlag; Anglo⸗ n gegen hen groß, mittelgroßer, edler Reil⸗ und Wagenschlag; Anglo-Normann, vom Halbblut— Normann, vom Vollblutbeschäler Isiguy aus dem Gestün St. Lo und einer ver⸗ Dasselbe niz deschäler Pledje und Knuout, beide aus dem Gestüt du Pin. edelten normännischen Stute.— Ican⸗Bart, dunkelrsthbraun, 16 Faust 3 Zoll 5 tutichler Hirzenhain: Itis, rothbraun, 16 Faust 1 Zoll groß veredelter Reit- und Wagenschlag; groß, starker, großer Wagenschlag; Anglo-Normann, vom Halbblutbeschäler Ursin i Irietecg Anglo⸗Normann, vom Haloblutbeschäler Acacia und einer veredelten anglo— und Tarare aus dem Gestüt du Pin.— Dorus, kirschbraun, 16 Faust ges. 11 81 1 froh glitt Katte n Nane normännischen Stute.— Favori, rothbraun, 16 Faust groß, gedrungener Reit und Wagenschlag; Anglo⸗Normann, vom Halbblutbeschäler Ursin im Gestüt St. Lo und von einer Tochter des Gabalunzy. RNeu⸗Ulrichstein: Necker, tothbraun, 16 Faust 2 Zoll groß, mittelgroßer Wagen⸗ schlag; Anglo-⸗Nermann, vom Halbblutbeschäler Necker und einer anglo⸗ normän⸗ 16 Faust 3 Zoll groß, großer, veredelter nischen Stute.— Heros, kirschbraun, edler Reitschlag; Anglo Schlitz: Prince Colibry, Normann, vom Halbblutbeschäler Dorus im Gestüt du Pin und der angle-normännischen Stute Vandaxina. Eisenschimmel, 16 Faust 1 Zoll groß, mittelgroßer Reit⸗ und Wagenschlag; Anglo⸗Normann, vom Vollblutbeschäler Prince Colibry im Gestüt du Pin und von der angle⸗nermänmischen Stute Fanchon.— Fra⸗Diavolo, dunkel⸗ kastantenbraun, 16 Faust 2 Zoll groß, edler Reitschlag; Anglo-Normann vom Voll⸗ — Wagenschlag; Anglo⸗ Normann, vom Halbblutbeschäler Chesce und der original— blutbeschäler Historien und der Stute Lisette, Tochter vom Beschäler Kleber im getz englischen Siute Dancré, der Beschäler aus dem Gestüt du Pin.— Telegraph, Genüt du Pin. e Hessen. Darmstadt. Das Großherzog“ Preußen. Berlin. In der Sitzung des selbst bei geringeren Anforderungen zum Militär- n che Regierungsblatt Nr. 5 enthält: Reichstages vom 18. d. wurde das Praͤsidium dienst im Frieden als ungeeignet erscheinen, konnten ertsch. gierung 3 7 9 2— geeig a . I. Publitatien des mit Rußland wegen gegenseuiger desselben gewählt. Mit 144 Stimmen von 155 bisher erst nach vollendetem 23. Lebensjahre der e zu Darmstadt am 39. Rob. Anwesenden erfolgte die Wahl Simson's zum Ersatzreserve überwiesen werden. Künftig sollen gese e er lrags. 0 5 2 S g 2 75 3. en II. Beanutmachung Großb. Min steriums oc l 8 33 3*— n bn— bauses und des Aeußern, den zwischen dem deutschen? oll⸗ erzog on jest und mi Stimmen ie aren, au run der orzunehmen en uper⸗ „„ ind Weder 1 r abgeschlossenen Freund- Wahl des Abg. v. Bennigsen zu e e eine endgültige Entscheidung über ihr 115 1 hats, Handels- und giffsahrts vertrag betr. Die Fraction er Freiconservati 9 2 11113 3 8 Rücksi a 1 E III. Bekanntmachung, die Ernennung eines Viceconsuls Die 8 N Ae Freico 15 aliben beschloß, d Nuitärrerhältriß ohne üchicht auf ibr Lebene inn pr ter Vereinigten Staalen ven Amerika für das Großherzog⸗ beabsichtigten Antrag auf Votirung einer Adresse alter erhalten können, sobald sie wegen ihrer Fehler Ade hum beiresseno. vvorläufig nicht zu stellen. Die Abgg. Wiggers von einem Truppentheil abgewiesen worden sind. Schwar! IV. Uebersicht der für das Jahr 1870 Ane nen und Genossen brachten folgende Interpellation ein:! Sachsen. Dresden. Die erste Kammer — Bere g der Bed 0 N 4— 1 1 f 1 1 beigen e dee el bee Wat Baule de den anweanle wegen bench u m. Sigel den 10.. ben Ben 1 V. hedersicht der für das Jahr 1870 genchmigten[der Einberufung des Lr Landtags eines neuen Hostheaters übereinstimmend mit den Umlagen zur Bestreitung der Communalbebürfnisse in den] auf 7 N naschaff ˖ Beschlüssen der Abgeordnetenkammer. 8 craklitischen Religionsgemeinden des Kreises Friedberg.— Die Kosten für Anschaffung und Unter—— Die Kammer der Ab beschl ie fenlat g fe 8 F l L er der geordneten beschloß, abelsche 5 en ee en ae haltung der Ordeneinsignien beliefen sich, Berliner unter Zustimmung der Regierung, bei Genehmigung rar del ruht: am 25. Januat dem Conrad Bopp von Landen⸗ Blättern zufolge im abgewichenen Jahre auf die der Steuern für 1870 und 1871 den Wegfall — aausen bie Erlaubniß zur Annahme und zum Tragen des hübsche Summe von 24,000 Thlr. Mit Rechts der bisherigen Zuschläge zur Grundsteuer, Ge— ö Irdbelg m von... dem Könige der Niederlande verlichenen] wirft ein Berliner Blatt die Frage auf;: weshalb werbe und Personalsteuer. Diese wegfallenden An Jerenzeichem Aue eleistete Dienste bei der Expedition auff man nicht die mit dergleichen„Auszeichnungen“ Zuschläge betragen bei der Grundsteuer eis Zehntel, en in Jae e n een, Beglückten zur Tragung der Kosten für dieselben dei den übrigen zwei Fünftel Jahresdeträ . 1 VII. Dienstnachrichten. S. K. H. der Großherzog Ane gung, l bei den übrigen zwei Fünftel der Jahres etraͤge. 1 laben allergnäbigst geruht: am 1. Jan, den provisorischenfheranzieht? In Oesterreich werden nur ausnahms⸗ Bayern. München. Von gutunterrichteler 0 a Küster von Bess 0 tenwärter weise Decorationen und Titel„taxfrei“ verliehe Frh Gassen, b N isch bartenwärter Küstet von Bessungen zum Hofgartenwär er ora U„taxfr liehen. Seite wird Frhr. v. Gassen, bisheriger bayerischer „tire 1 der Hosgärmerei Darmstadt zu ernennen;— aul 25.— In der Sitzung des Reichstages vom Gesandter in Stuttgart, als Nachfolger des Fürsten m Schullehrer an ber zweiten evangelischen Schule zu 19. d. erklärte S inist Delbrück r.* Nieden⸗Ingelheim Wenzel die Gemeindeschulsielle zu Buben⸗[s,. erklärte r Tee en e Hohenlohe bezeichnet. 1 * 500 beim,— dem ene zu Bubenheim Nee n 3 e ee Oesterreich. Wien. Das Gerücht, daß 1611 Schneider die zweite evangelische Schulstelle zu Nieder- wegen Einberufung des Mecklenburger Landtages im Kriegsministerium beschlessen worden sei, bei a Ingelveim;— am 19. Jan. dem Pfartamig Gandibaten Folgendes: Die mecklenburgische Regierung be— N Molda N Ing ö ö 5 a 0 N des: he Reg 6 e u und E u Veicker aus Groß⸗Mobrheim die evaugelische Pfartstelle zu 1 75 die Wiedereinberufung des r 0 e 79 710. 4 e 1 stin ofheim und an demselben Tage dem Pfarramts-Candidaten 57 e. 0* 9* großes besestigtes Page in merkten, hat die 1 5 aus Rülfenrod Lie evangelische Psarrstelle zu 7 0 100 0 1 5 10* Fa Tschechen neuerdings in W versetzt. In Nieder-Erlenbach zu übertragen. verkündig ar. eberdies sse ein Ausschub un- dem projectirten Lager erblicken sie bereits eine * 1—„ ros* 12 6.* 7 0* VIII. Dleustentlassung. S. K. H. ber Großherzog thunlich gewesen, da ein Theil der mecklenburgischen Zwingburg für das ganze Tschechenland. Von hben allergnädigst geruht! am 28. Dec. den Ergänzungs- G bi stern bewill 0 A 1 1 11 8 lichter bei dem Fr lebens gerichte Pfeddersheim, Friedrich Einnahmen nur bis Ostern bewilligt worden wax. militärischer Seite wird versichert, daß man nur 10 Wayß aul Nachsuchen, seines Amtes zu entheben. Auch werde Alles, i 1 75 Arbeiten des einen Ersatz für das Ulebungelager bei Bruck an 1 55 Versetzungen in den Ruhestand. S. K. P. der Landtags möglichst schnell zu erledigen. der Leitha beabsichtigte, welches in mehrfacher Be— ö 3 5 gab 15 1* f 2 1 N 2810 f— 1 14 7* 5 1. 418 Fee Einjährig Freiwillige, welche bei ibrers ziehung den Erfordernissen nicht genüge und deßbalb e Hosgärtne 0 Vebel sesser, 15 1 1 a f ö 3 11 —% Crlanbnih, eie Uniform der Pensionäte tagen zu Meldung abgewiesen worden, well sie mit unheil- aufgegeben werden solle. Wahrscheinlicher ist jedoch, Mr sen, u Kuhestand zu versetzen. baren Fehlern behaftet sind, in deren Folge sie daß das projectirte befestigte Lager eine Lücke ausfüllen soll, welche sich im Feldzuge von 1866 sehr fühlbar machte. Erst dachte man an die Sicherung von Prag durch detachirte Forts. Diese Idee soll aber theils wegen der Kostspieligkeit, theils wegen der Stimmung der tschechischen Be · völkerung aufgegeben worden sein. Frankreich. Parise. Das officielle Journal veröffentlicht den Bericht Ollivier's, in welchem die Aufhebung des Decrets vorgeschlagen wird, jenes Decretes, durch welches der Regierung die Befugniß ertheilt wurde, Staatsbürger, welche wegen Theilnahme an geheimen Gesellschaften ver⸗ urtheilt waren, nach Cayenne eder Algier depor⸗ tiren zu können. Der Kaiser hat den Entwurf gutgeheißen.— Man versichert, das Contingent yrs 1870 werde um 90,000 Mann vermindert. — Die Anklagekammer des Staatsgerichtshofs ist am 19. d. zusammengetreten, um den sehr umfangreichen Bericht des General-Procurators Grandperret in dem gegen den Prinzen Peter Bonaparte eingeleiten Proceß entgegenzunehmen. Die Anklagekammer bat beschlossen, die Anklage sache gegen den Prinzen an den Urtheilssenat zu üderweisen, welcher auf den 21. März nach Tours einberufen ist. — Die in den Arbeiten des gesetzgebenden Körpers eingetretene Pause wird von den Zeitungen mit einer eingehenden Discussion über die Frage der Auflösung der Kammer ausgefüllt. Der „Tems“, das„Journal des Debats“, der„Avenir⸗ natisnal“ plädiren für, die„France“, der„Peuble frangais“, der„Public“ und auch der„Consti— tutionnel“ bekämpfen diese Maaßregel. Nußlaud. Petersburg. Wie traurig es mit den russischen Volksschulen aussieht, ergeben folgende Zahlen: Nach amtlichen Angaben be⸗ fanden sich im Jahre 1869 im Gouvernement Moskau, mit Ausnahme der Stadt Moskau, 399 Volksschulen; eine Volksschule kam auf 33,248 Einwohner. Sämmtliche Volksschulen wurden von 15,099 Kinder beiderlei Geschlechts besucht, so daß auf jede Schule durchschnittlich beinahe 38 Kinder kamen und von je 85 Ein- wohnern 1 Kind zur Schule geschickt wurde. Das Gouvernement Moskau aber ist nicht nur am stärkten bevölkert, sondern hat auch von allen Gouvernements die meisten Schulen, und so leuchtet aus den obigen Zahlen ein, wie ungünstig der Zustand des Volksschulwesens in Rußland ist und daß dasselbe noch lange ohne Einfluß anf die Ent⸗ wicklung des öffentlichen Lebens bleiben wird. — Wie der„Krak. Kur.“ aus Warschau erfähr, tist daselbs Fürst Oblensky, Generaldirector aller Gränzkammern in Rußland und Polen, eben als er aus Berlin zurückkehrte, beim Heraussteigen aus dem Wagen verhaftet worden. Auf dem Bahnhofsperron erwarteten den Fürsten der Director der Warschauer Kammer, der Präsident der Gränzcommission und einige Generale. Man bringt diese Verhaftung mit der jüngst entdeckten Verschwörung in Verbindung. Noch zehn höhere und niedere Beamten sind außer dem Fürsten verhaftet worden; auch ein Passagier, der mit der eren Wagenclasse der Warschau⸗ Bromberger Bahn ankam, dessen Identität aber noch nicht festgestellt ist. * Friedberg. Vor einigen Tagen ist der bisher flüchtige frühere Bürgermeister einer benachbarten Gemeinde in das hiesige Bezirksgefängniß abgeliefert worden. Der⸗ selbe war wegen des Verbrechens der Unterschlagung von Curatelgelbern, Veruntrenung im Dienst und Wechsel⸗ fälschung zur Aburtheilung vor den Schwurgerichtshof des zweiten Quartals d. J. durch öffentliche Aufforderung vorgeladen worden, da der Aufenthalt des Flüchtigen nicht ermittelt werden konnte. Wie man hört, wurde der Erwähnte in seiner Behausung, wo er sich schon längere Zeit beimlich aufgehalten haben soll, entdeckt und verhaftet. Ein in bie erwähnte Untersuchung verwickelter Agent ist schon längere Zeit ebenfalls in Haft. Alsfeld. Külzlich ist ein berüchtigtes und gefähr⸗ liches Individuum Namens Fey aus Ruhlkirchen aus dem hiesigen Arrestloeale ausgebrochen. Derselbe hat, wie erzählt wird, mittelst eines Hufeisens seiner Schuhe das Schloß der ihm angelegt gewesenen Kette gesprengt und sich derselben entledigt. Darauf hat er die Reiser des Besens, womit er seine Zelle reinigte, im Ofenrohr angezündet, mit dem brennenden Stiele eine Oeffnung in die dicke Gefängnißthür gebrannt und sich durch diese Oeffnung auf den Gang gemacht. Hier brennt er mit nach dem Bodenraum se ducch eine Luke auf das Dach, an welchem er bis zur Kandel rutscht und sich an derselben herunterläßt. In einer Höhe von 12 Fuß über der Erde ist diese abgebrochen und muß also dem Ausreißer noch einen hübschen Fall verursacht haben Man verfolgt eifrig seine Spur; alle Nachforschungen sind indeß bis jetzt resultatlos geblieben. Darmstadt. Am 17. d. M. verschted plötzlichen Todes der Großh. Oberappellationsgerichtsrath Dr. Köster dahier, ein als Richter und Mensch gleich ausgezeichneter Mann. Köln. Vor eiwa vierzehn Tagen gelang es einem angeblichen Engländer, bei einigen Kölner Banquiers Wechsel zu versilbern, welche später als gefälscht erkannt wurden. Nur bei einem Banquier, welcher vorher die Echtheit des Wechsels per Telegramm prüfte, gelang dem Betrüger sein Coup nicht, und er fand es räthlich, so schnell wie möglich zu verschwinden, angeblich nach Belgien, woselbst aber noch keine Spur von ihm aufgefunden wurde. Am Montag Nachmittag erregten nun vier angebliche Engländer, welche englische Coupons in Köln umwechselten, wiederum die Aufmerksamkeit der Banquiers, was zur Folge hatte, daß diese Herrn sich der Polizeibehörde ge— stellen mußten, um ihre Unverdächtigkeit nachzuweisen. Nur einer wurde sofort entlassen, die drei Uebrigen hin— gegen zur Aufklärung der Sache noch angehalten. führende 5 Thüre und dient Das germanische Museum in Nürnberg, eine National-Anstalt für alle Deutschen, hat(§. 1 der Statuten) den Zweck,„die Keuntniß der deutschen Vor⸗ zeit zu erhalten und zu mehren, namentlich die bedeut- samen Denkmale der deutschen Geschichte, Kunst und Literatur vor der Vergessenheit zu bewahren und ihr Ver⸗ ständniß auf alle Weise zu fördern“, und(§. 2)„diesem Zwecke dienen möglichst reichhaltige kunst- und kultur⸗ bistorische Sammlungen, welche äbersichtlich geordnet, zur Benutzung aufgestellt sind, eine aus Handschriften und Drucksachen gebildete Bibliothek und ein Archiv.“— Aus dem nunmehr ausgegebenen 16. Jahresberichte wird er⸗ sichtlich, welche Unterstützung das Museum im Jahre 1869 erfahren hat und wie sich die Theilnahme für dasselbe in immer weiterem Kreise verbreitet. Bereits die Jahres⸗ rechnung für 1868 hat eine Einnahme von 49,111 fl. 19 kr. nechgewiesen gegenüber einer Ausgabe von 48,952 fl. 9½ kr., und im Jahre 1869 sind mehr als 300 neue Mitglieder mit staͤndigen Jahres-Beiträgen hinzugekommen. Außerdem haben viele Fürstlichkeiten, Privale, Corporationen und Gemeinden der Stiftung zum Theil sehr bedeutende Geldspenden zugewiesen z. B. die Königin Augusta von Preußen(wie seluher alljährlich) 150 fl., der König von Sachsen(gleichfalls wie seither jährlich) 350 fl., König Ludwig II. von Bayern aus dem ihm zur Verfügung gestellten Gewinnantheil der Aachen⸗ Münchner Feuerversicherungsgesellschaft 10,000 fl. u. s. w. und von 1870 an hat der Reichstag des Norddeutschen Bundes dem Museum einen Jahresbeitrag von 6000 Thalern zu⸗ gesagt. Ueber diesen reichen Gaben sollen und dürfen aber die kleinen Jahres-Beiträge der ständigen Mitglieder nicht mißachtet werden, denn dieselben betrugen im Jahre 1868 mehr 25,000 fl. und werden sich nach dem oben Gesagten schon im Jahre 1869 noch erheblich ver⸗ mehrt daben.— Unter den sehr zahlreichen Geschenken, welche das Museum für seine Sammlungen erhalten hat, verdient das des Sultans besonders hervorgehoben zu werden, weil gerade es beweist, daß die wissenschaftliche Bedeutung der Anstalt auch über die Grenzen Deutsch⸗ lands hinaus gewürdigt, wird. Es heißt über dieses Geschenk im Bericht:„Die ausgedehnteste und wichtigste Förderung der Abtheilung für Kunst und Alterthümer haben wir Sr. Majestäl dem Sultan zu danken, welcher uns auf Fürbitte der k. k. österr. Regicrung eine Anzahl mittelalterliche Geschütze, sowie einige sonstige Waffen über⸗ lassen hat, deren Beförderung die k. k. Regierung durch Kriegsschiffe zu besorgen die Güte hatte, während die k. bayer. Regierung den Transport von Kusstein bis Nürnberg unentgeltlich und die k. k. priv. österr. Südbahn denselben zu halbem Tarifpreie(— zu dessen Deckung ein Un⸗ genannter 175 fl. geschenkt hat—) auf ihren Strecken übernommen haben.“— Indem wir uns erlauben, das Vorstehende den geehrten Lesern des Anzeigers mitzutheilen, werden wir einzele Exemplare des Berichts— se lange unser Vorrath reicht— auf Verlangen mit Vergnügen unentgeltlich verabfolgen und sind nach wie vor stets bereit neue Beitrittserklärungen zum germanischen Museum und Geschenke an Geld, Kunstgegenständen und Alterthümern jeder Art für dasselbe in Empfang zu nehmen. Friedberg, im Februar 1870. Die Pflegschaft. Dr. Matthias. Zur Communalsteuer-Frage. Ein in diesen Blättern zum Abdruck gelangter, in der zweiten Ständekammer gehaltener Vortrag über den vorliegenden Gesetzentwurf bezüglich der Heranziehung der Einkommensteuer-Capitalien bei dem Ausschlag der Com munalumlagen spricht sich im Allgemeinen gegen den Antrag aus und wird diese Negirung hauptsächlich damit zu begründen versucht, daß der Steuerpflichtige bei der Com- munalsteuer nicht, wie bei der Staatssteuer nach seinem Vermögen oder Einkommen, sondern nur Hülfe des Ofenfeuers eine gleiche Oeffnung durch di nach dem Antheil an den Vortheilen, welche die Gemeinde ihren Einwohnern gewährt, zuzuziehen sei, und bringt derselbe als Beweis für die Richtig ⸗ keit seiner Ansicht ein mit Ziffern belegtes Beispiel, laut welchem, nach seiner Meinung, ein in einer Gemeinde wohnender Private, der 25,000 Gulden Einkommen aus Staalspapieren bezieht, allein die Hälfte der 500 fl. betragenden Kosten für einen Weg oder dergleichen bezahlen müßte, während die 25 Ortsangehörigen, die jeder 1000, zusammen also auch 25,000 Gulden Einkommen haben, zusammen die andere Hälfte zu bezahlen hätten. Diese Aufstellung und der daraus gezogene Schluß ist aber nicht richtig, denn es werden bei dem Ausschlag derartiger Communalsteuern nicht, wie in dem Vortrag angenommen, die Einkommen steuer⸗Capitalien allein, sondern das gesammte Steuer-Capital einer Gemeinde berangezogen und da ändert sich die Rechnung ganz bedeutend. Die 25 ortsangehörigen Bauern werden, um pro Mann 1000 Gulden Einkommen zu beziehen, doch jeder mindestens 50 Morgen schuldenftetes Land besitzen müssen, und der Morgen zum Ge⸗ ringsten mit einem Grundstener⸗Capital von 5 fl., außerdem aber jede Banernhofraithe mit 50 fl. belastet sein, ergibt für jeden der 25 Bauern 300 Gulden oder zusammen 7500 Gulden Grund- steuer⸗Capital. Hierzu kommt für Jeden noch 100, zusammen alss 2500 Gulden Einkommen- steuer-Capital, so daß die Gesammtsummen der die Bauern belastenden Sterer⸗Capitalien 10,000 fl. betragen wird, wogegen der reiche Private mit seinen 25,000 Gulden Einkommen mit nur g eir ca 2000 Gulden in Anspruch genommen werden pürfte, so daß er nicht die Hälfte, sondern etwa nur ein Sechstel der Gesammtsumme bezahlt und auch diests wird sich noch mindern, wenn, was doch anzunehmen ist, Gewerbsteuer⸗Capitalien vom im Orte domieilirten Gewerbetreibenden und sonstige Steuerobjekte hinzukommen. An ⸗ scheinend ähnliche Mißverhältnisse werden sich bei näherer Untersuchung in den meisten Fällen in ähnlicher Weise anders zeigen und darthun, daß die in jenem Vortrag entwickelten Ansichten mehr⸗ facher Berichtigungen fähig erscheinen und, ins⸗ besondere soweit sie geeignet find, dem Wernher'schen Antrag, wonach nur deßhalb Einkommensteuer⸗ Capital bei dem Ausschlag der Communalumlagen zugezogen werden soll, Anhänger zu gewinnen/ widerlegt und berichtigt werden müssen, letzteres um se mehr, als für den Wernher'schen Antrag andere Bründe als die der Zweckdienlichkeit überhaupt nicht sprechen und man eben so gut, wenigstens mit demselben Recht, anstatt der beliebten Hälfte des Einkommensteuer-Capitals auch nur ein Viertel, oder ein Achtel oder sonst einen beliebigen Bruchtheil annehmen könnte. Wenn aber bei einem Acte der Gesetzgebung, wie der vorliegende, willkürliche Annahmen nicht in Betracht kommen solllen, so wird von einem Bruchtheil überhaupt nicht die Rede, sondern nur in Frage zu ziehen sein, ob das Ganze oder Nichts anzunehmen ist.— Da man aber mit Nichts Nichts schaffen kann, so würde sich der Schluß ergeben, das ganze Ein⸗ kommensteuer Capital bei dem Ausschlag der Communalsteuern in Betracht zu ziehen. Sagen aus der Wetterau. Von Heinrich Hensler. 19. Von der wilden Frau Gestuͤhl. Zwischen Staden und Dauernheim ist ein Berg„der hohe Berg“ genannt. Derselbe ist mit Wald bewachsen, welcher„der Königswald“ heißt. In diesem Walde befindet sich unweit dem Wege, der von Leidhecken nach Dauernheim führt, ein etwa 2 Fuß aus dem Boden ragender poröser Basaltstein, in welchem man drei Vertiefungen bemerkt, wie drei Sitze. Das ist„der wilden Frau Gestühl.“ a Nahe dabei sind vertiefte Stellen in dem Felsen, wie wenn sie für zwei Füße eingerichtet wären. Vor vielen Jahren lebten dort drei wilde Menschen, die waren in Felle gekleidet und blieben lange Zeit der Schrecken der Gegend, bis nach dem Tode des Mannes und des Kindes die wilde Frau zu Dauernheim eingefangen wurde. Aber woran! öfen Jag! Hinnelf gilert w lichen ur —.— U 209 Di pfänden, urkundlich glauben k Veräußer do: Die von dem dietens v Ordaungs⸗Nr. 5 2 — dtrtend. *r, un hre e befithen, Dulttufrtieg er zn Se. ven 5 f. it 50 f Baut e nnd den nec Cintennn Rennt de tu 10,000 f 1 Buren sche lantaftut ne u inn in, lehr een Atte it ü bethan „ brrigten d belichis ent ur 6 150n beliebig 2 2 (Friedb. Int. Grimm, Deutsche mer noch gehen dieselben um. latt Nro. 9 von 1836. Sagen I. Nro. 166.) Der alte Pfarrer Johann Draud zu Dauern heim erzählte auch dem Geschichtsschreiber J. Dinkelmann(Beschr. von Hessen und Hersfeld II. 84.) im Jahre 1653, es hätten sich im Jahre 604 zur Scmmerszeit zu verschiedenenmalen drei leute in weißer Gestalt seben lassen. Vor dem Ratbhause zu Bingenheim standen it undenklichen Zeiten drei Lindenbäume, welche wr etwa 50 Jahren umgehauen wurden, weil zan auf die Stätte eine Scheune bauen wollte. inter den Linden stand ein alter steinerner Tisch, voran viele Jahrhunderte durch jährlich dreimal Fentliches Gericht gehegt wurde, nämlich auf freitag nach den h. drei Königen, nach Christi immelfahrt und nach Remigius. Alle, die be— gitert waren in der fuldischen Mar, geist⸗ chen und weltlichen Standes, mußten sich dabei einfinden. Jener Stein war— wie Winkelmann erzählt— von dem„hohen Berge“ dabin ge- bracht worden.(Er steht jetzt noch in Bingen⸗ beim unter einem wilden Kastanienbaume und ist von demselben Gesteine, woraus„der wilden Frau Gestübl“ besteht.) Hieraus ist zu schließen, daß das Gericht, welches später nach Bingenheim ver— legt wurde, in uralten Zeiten an dem Orte gehegt worden ist, wo jenes„Gestühl“ ist. Ohnehin knüpfen sich Sagen von Hexen ꝛc. an solche Orte, wo vor Zeiten Gericht gehegt wurde.(Grimm, Deutsche Mythologie. 591.) Oder es ist hier ein Ort, wo in alten heidnischen Zeiten irgend eine Gottheit im heiligen Haine verehrt wurde. An solche Orte knüpfen sich ebenfalls später Sagen von Hexen, weißen Frauen u. s. w., in welchen wohl Göttinnen oder Priesterinnen der Vorwelt zu suchen sind.(Grimm a. a. O. 224, Weiße IJauen.) Dr. Dieffenbach. Zur Urgeschichte der Wetterau 1843, an verschiedenen Stellen. Verlossung en. Freiburger Frs. 13 Loose. Serien⸗Ziebung am 15. Februar. Gezogene Serien: 150 252 264 312 911 1093 1152 1266 1448 1521 1782 2051 2156 2324 2381 2545 2693 3257 3529 3605 3900 4203 4315 4984 5476 5503 5512 5574 5612 5793 6867 7132 7460 7903. Wichtig für Jeden 504 Von den vielen Attesten und günstigen Berichten über die beilsamen Wirkungen der Hoff'schen Malzfabrikate fübren wir hier nur folgende an: Der Gubernialrath Professor Dr. Sporer in Abbazzia sagt: Schon sah ich vesorgt einer Lungenlähmung entgegen, als Ihre wunder⸗ bar kräftigende Malz Gesundbeite-Chocolade und Brust⸗ Malz⸗Bonbons mic nach längerem Gebrauch meine Kräfte wiedergaben.— Und ferner Dr. Weinschenk, Oberarzt des Inxalidenbauses in Stelp(Preußen): Die Hoff'schen Brust Malz⸗Bonbons haben sich bei katarthalischen Brust⸗ und Halskrankheiten vorzüglich bewäbrt. Wechselstempel⸗Steuer-Gesetz in den verschiedensten Ausgaben vorrätbig dei Bindernagel& Schimpff. Edictalla dung. 9 Die Besitzer der in Nr. 152 des Oberb. Anz. Ins. 3550 verzeichneten Immobilien wollen dieselben theils ver zänden, theils veräußern, theils ihren Erwerbtitel nachtragen lassen, können sich aber über den Erwerb derselben nicht * kundlich auswelsen. Es werden desbald Dritte, welche aus irgend einem Nechtsgrunde Ansprüche an diese Immobilien tauben bilden zu können, aufgefordert, solche binnen drei Monaten so gewiß dabter geltend zu machen, als sonst die deräußerungsurkunden obne Rückficht auf sie bestätigt, beziebungsweise die betreibenden Theile im Grundbuche uch Maßgabe des Art. 29 des Gesetzes vom 21. Februar 1852 als vermuthete Eigenthümer werden eln; (schrieben werden. Friedberg den 15. Dezember 1869. Groß berzogliches Landgericht Friedberg 1 Oeffentliche Eichen-Lohrind 07 Dienstag den 8. März 1870 sollen im Gasthaus d en-Versteigetung. er Frau Zorn in Steinau ven Morgens 10 Uhr ad win dem unterzeichneten Versteigerungs⸗Cemmissarius nachfolgende Dorke- und Rinde⸗ Quantitäten öffentlich meist⸗ stens versteigert werden. Bezeichnung Beschreibung 8 5 ngebot Alter S„ des Lebschlage 8 5 dern. 2 8 5 2 2 1 Berke Rinde Rinde us kunft % Wen, eee, e, e ee e 6 bg ge, ertheilt 8 Teigenihürerd. Oberförsterei. Forstorts. Arx. Atb. Kitt. Ct. rke . f 1 Staat Alsberg Sommerrain 51 272— füdlich—— 1600 21 0 Odcxförster 3 Reinhardt zu 9 254 Alsberg. 1 U U* 2 Cassel Dick— 1129—] becheben—— 180 20 Oberförster el 1 ö. assel. 3. 3 Bieber Kuppe 10—25— werde.—— 40 29 O'berförster 0 4 8 Allenberget zu 1 1 Bieber. 4 Lohrhäupten Birkenacker 5—058 0 südöfilich( 4— 1500 24 Dberxförster ö i e 1 9 Rang zu Lohr⸗ 6 0 bvaupten. 5 Flörebach Haidran 1— 40— füdlih—— 300 20 Obersörger 1 E Kein a Volkenand zu ee ö Flore bach. 6 Bruchteil Herrnwald 12— 6— eben— 120 19 Oberförster 4 9 1 Menger zu 7 Unterwald 180— e Bruch kübel. 3 Thier garten Zimmer⸗ 125 40— 5 25— 30, 20-60 Obersönster mannsgehan 11 Kausholz zu 9 ö Nestrüde—— 50— 2 25 10— 15—120 ö Thiergarten. 6 Kümmerzell Vorbere Halle 10 430— wesilich 42 30 8044-134 Obersörger 2 1 F 7 4 zu ämmerzell. 1 Niederkalbach Unlerauß bach. 2440— cen— 4 60 37-93 Obersörster 12 Streithecke[4— 10—*— 4 160% 33-82 Staubesand zu 13 Erlenheege 11— 1—. 1 40 31 0 Niederkalbach. 1 Bimbach[ Vorder—— 20—.—— 165. 26[ Odbersörster [Mühlberg Kabts Gies zu 0— R BRB 0 GDimbach. Behufs Besichtigung der Lohschläge an Ort und Stelle haben sich die Kauflustigen an die genannten Kaniglichen Oberförster zu wenden. Die Verkaufsbedingungen werden vor Beginn des on den obengenannten Königlichen Oberförflern, sowie dem unterzeichneten enge sehen werden. Termins bekannt gemacht, und es können dieselven auch Versteigerungs⸗Commissarius jeder Zeit Zum Mitbieten können nur solche Personen zugelassen werden, welche dem aus bietenden Versteigerungs⸗ dommissarius einen, von einem Inländer, ben der betreffende Forstkassenrendant als bis zum ausgedrückten Betrage völlig zahlungsfähig anerkannt hat, ausgeslellten Bür gewinnungokosten der zu versteigernden Lohrinden verbüß Hanau den 18, Februar 1870. gschein, in welchem der Bürge sich für Kaufpreis und igt, bel Abgabe ihres Gebots vorgelegt haben „ Der Königliche Versteigerungs-Commissarius v. Münchhausen, Forstmeister. Militärhandschuhe K. Friedrich geben der Post. „ Morgen Gartenland 517 in den Liebfrauen-Gäe, auf die Eulengärten stoßend am Weg, ist zu verpachten— oder auch zu ver⸗ kausen. Näheres bet Rarhodiener Wagner dahler. Großherzogliches Schullehrer- Seminar zu Friedberg. 518 Forderungen an Seminatisten aus dem laufenden Untertichtsbalbjahr wollen innerhalb der nächsten vier Wochen um so gewisser bet uns angemeldet werden, als sonst auf un ere Mitwirkung zur Berichtigung der⸗ selben nicht gerechnet werden kann Friedberg, 21. Februar 1870. e Dünger ⸗Versteigerung. 516 Donnuerstag den 24. Februar l. J., Vormittags 11 Uhr, wird am städtischen Faselstalle dahier eine Grube Dünger öffentlich meisibtetend verflelgert. Friedderg den 21. Februar 1870. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg Jouc ar. Holz ⸗Versteigerung. 508 Dienstag den 1. März, Morgens ½9 Uhr, soll im Leidhecker Gemeindewald nachftebend verzeichnetes dolz vergeigert werden. 120 Staͤmme vorzügliches Eichen Bau-, Werk- und Kußholz, zu Eisendabnschwellen c. ꝛc. geeignet, circa 5000 Cub ikfuß, 25 Steden Eichen⸗Scheitbolz, 25„ Eichen⸗Prügelbolz, 30 Eichen Stockbolz. 80 Eichen- Reisbolz. Die Zusammtukunft ist im Ort. Leirdecken den 18. Februar 1870. Großberzogliche Bürgermeisterei Leldpecken Selza m. groͤstenthtils vor zügliches Werkpolz. 503 Da es dermalen unmoglich ist aus dem hlestgen Holzhof mehr Breunbolz abzugeben als die dereits zu⸗ gesagten Quantitäten, so muß weiterer Verkauf vorerst eingestellt werden Sollten später weitere Abgaben aus blefigem Polzbof ersolgen können, so wird des fallslae Bekanntmachung veröffentlicht werden. Laut ach am 18. Februar 1870. Die Verwaltung des Holjbefes. 8 Holz⸗Versteigerung. 505 Im Revier Tütergarten, Oistrict Ilsdorfer⸗ wald, soll Freitag den 25. Februar d. J. folgendes Holz versteigert werden: 140 Eichen Bau- und Werkbolzflämme von 20—607 Laͤnge und 8— 19“ Durchmesser, im Ganzen 8698 Cubikfuß. Die Zusammenkunft ift des Vormittags 10 Uhr im Distriet Hochwald, zunächst dem Klein⸗Eicher Zeld. Laubach den 18. Zebruar 1870. Der Gräfliche Oberförster r Soeben ist wieder angekommen: Ein Gischofsbrief vom Concil und eine deutsche Antwort. Ein Beitrag zur Unterscheidung von Katholieis- mus und Jesuitismus. Von einem protestantischen Christen(Nippold). Preis: 18 kr. Bindernagel& Schimpff. 205 Gulden 506 liegen in biesiger Kirchenkasse, gegen gerichtlich bestätigte Versichtrung, zum Auoleiben bereit Assen beim am 19. Februar 1670 Berutbensel, Kirchenrechner. . 1 K — — —— ———̃—U—]ů Vorlesungen im Saale des Hotel Trapp. 512 Dienstag den 22. Februar. Reallehrer Klein: Die Erdbeben und ihre Ursachen. Zweiter Vortrag. Beginn präcis 8 Ubr. Geschaäfts⸗ Verlegung. 441 Meinen geehrten hiesigen und auswärtigen Geschäftsfreunden die ergebene Anzeige, daß ich unterm Heutigen mein Geschäft aus dem Graf'schen in das früher Bäcker Steinhäuser'sche Haus, nächst der Post, verlegt habe. Bitte das mir bisher geschenkte Wohlwollen auch fernerhin zu bewahren. Friedberg den 13. Februar 1870. Wilh. Rumpf, Bäckermeister. Epileptische Krämpfe FFallsucht) beilt brieflich der Specialarzt für Eptlepsie Doctor O. HKillisch in Berlin, 6 Mittelstraße 6— Bereits über Hundert geheilt. Pech I. Qual.(für Schuhmacher) 467 6,%, ½ oder J Ztr.(Zollg.) à fl. 6 ½. Theodor Meller in Bockenheim bei Frankfurt a. M. Geschäfts⸗ Eröffnung. 519 Einem hiesigen und auswärtigen verehrlichen Publikum hierdurch die ergebene Anzeige, daß ich das alte bekannte Bäckereigeschäft in dem Graff'schen Hause übernommen habe und bitte ich um guͤtigen Zuspruch. Friedberg den 21. Februar 1870. Philipp Tönges, Bäckermeister. . 41 finden in dem wöchentlich zweimal in Vilbel etscheinenden Anzeigeblatt für den Kreis Vilbel in der Wetterau die größte Verbreitung. Die einfache Zeile wird nur mit 2 kr. berechnet und bei öfterer Wiederholung der hoͤchstmöglichste Rabatt bewilligt. Vilbel im September 1869.* Die Expedition. hhoöͤchst empfehlenswerthes Andachtsbuch! 521 Im Verlag von W. Kitzinger in Stuttgart ist soeben erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen; in Friedberg durch Bindernagel& Schimpff: Alles mit Gott! Evangelisches Gebetbuch für alle Morgen und Abende der Woche in viersacher Abwechslung, für die Fest⸗ und Feiertage, für Beichte und Communion, sowie für besondere Zeiten und Lagen, von: Luther, Musculus, Habermann, Arnd, Scriver, Lassenius, Spener, Nrumann, Arnold, Franke, Schmolk, Stark, Cerstergen, Storr, Noos und vielen andern Gottesmännern. Zwonzigste Auflage. 416 Seiten. Oktavformat. Mit einem Stahlstiche. Elegant gebunden mit Goldschnitt und Goldverzierung Preis: fl. 1. 24 kr. Gebunden ohne Goldschnitt 1 fl. 20 kr. Wenige Jahre sind seit dem ersten Erscheinen dieses vortrefflichen Buches verflossen. 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Dasseibe müßte sich jedoch auch zur Mitreise nach Italien entschließen 515 In der Le Roux'schen Hofbuchbandlung in Mai ist erschienen und bei Bindernagel& Schimpff ie Friedberg zu haben: Das Großherzogthum Hessen historisch u. geographisch für Schule u. Haus dargestellt von Dr. K. Klein, Professor. weite verbesserte Ausgabe mit einer Statistik und vollll. Ortsverzeichniß nach den neuesten Angaben versehen. Prets 36 kr. Dieses Werkchen wird allen Behörden, Lehrern, Geist⸗ lichen, Bügermeistern und auch dem Handels stande sehr willkommen sein. Ein Hund, 511 Ranh⸗Pinscher, rotbbraun mit kurzen Ohren, auf den Namen Butz börend, ist am 18. d. Mts. entlaufen. Der Wiederbringer erhält eine Belohnung. Friedberg. 8 Schultheiß, Pesthalter. Kiefern- etc. Zapfen 102 kauft die Weiße leinene Taschentücher, 5 270 Manschetten mit Kragen, Herren⸗ kragen, sowie Vorhemden und Hosen⸗ bei K. Friedrich neben der Post. Thee, 292 en gres& en detall, reine unverfälschte dire importirte Waare empfiehlt 4 Wilh. Sturmfels, Hof⸗Apotheker. 3 Stück Land, 513 im Burgfeld belegen, hat zu verpachten 5 Schreinermeister Deweil träger Ziegelei am Bahnhof zu Nauheim. in der Burg. Eine perfecte Köchin 514 wird gegen guten Lobn alsbald zu miethen gesuchl. Näheres zu erfragen bei der Exped, d. Bl. gen⸗ en, Verdauungs⸗ gries. Vorräthig in ssenschaftlich empfohlen gegen Ma plombirten Schachteln mit Gebr.⸗Anw. à 30 kr. nur „Säurebildung, Auffioßen W katarrhe * allein ächt in Friedberg bei Pofapotheker E. Görtz. schwäche, Athemnoth und Harn N — Die Administration der Felsenquelle Rechnungen mit Geschäfts- Firma per Buch 32 kr., in größeren Quantttäten billiger, liefern Bindernagel& Schimpff. Kirchen buchsauszüge. Evangelische Gemeinde. Ge tian: 13. Febr. Dem hies. Bürger und Müllermeister Johann Georg Falck eine Tochter Anna Friedericke Elisabetha, geb. den 9. Januar, Beer dig te: 16. Febr. Johann Cbristian Panstein, hie. Bürger und Oekonom, alt 55 Jahre 7 Monate 7 Tage, gest. den 14. Februar. 17. Febr. Juliane Sophie Kiehm, des dahier verst. Freiherrlich von Löw'schen Jufttzamtmanns Friedrich Jeremias Christian Kiehm ehelich ledige Tochter, alt 80 Jahre 5 Monate 20 Tage, gest. den 15. Februar. 2 1 Verantw. Red.: Hermann Schimpf. 100 Zeugnissen in Empfang nehmen. welches kochen Bei wem? sagt die Exped. d. Bl. können. Näheres bei Dr. Henkelmann in Friedberg. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. Als beso ti btien 15. Mär — Hef zusammen girten Un Besprechs safungsa Moßhber; bisucht! gerichtsg Versamn Consiston waltung für not Gloßhe kersassu ordnun koch ü testante Zeilur des K Freimo. d. Hen Krieges sespond zu diest des Ch leitung die nä hoch in. eigniß trauten minister den Ste sändig nuß. cabinet, olan süt An aus den daher, als ver mt, 7 heriger Arbeit f vet 1 war ke fand f aben P.