N 0. Zen Senn e sellschaftt Stkannie 1 t Wende 7 U Cresstn win cbueider neh dadt eint Se titt Itrabntg Strauß. fe. 9 1 6K att 4 f. 01 111 pant b. Il Du 11 81 Kuen 2 11 K K; Kon dun „ 1% Weit Jace — rr 1 e H. — ä Iclcdbet 1870. Samstag den 22. Januar. M 10. Oberhessischer Anzeiger. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeben Dienstag, Donnerstag und Samstag. Amtlicher Theil. Betreffend: Den Ausbruch der Maul und Klauenseuche. Friedberg den 20. Januar 1870. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Diejenigen von Ihnen, welche mit Erledigung unserer Auflage vom 24. v. M. Oberhess. Anzeiger Nr. 151. noch im Rückstande sind, wollen derselben binnen 3 Tagen nachkommen. TI. Betreffend: Die Statistik der Bewegung der Bevölkerung. Friedberg den 20. Januar 1870. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die sämmtlichen Pfarrämter und die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Da noch viele von Ibnen mit Erledigung unserer Verfügung vom 29. October v. J. Oberhessischer Anzeiger Nr. 141. im Rückstande sind, so bringen wir dieselbe hiermit in Erinnerung und müssen der umgehenden Einsendung der Register entgegen sehen. Trapp. Betreffeud: Das Einsperren der Tauben während der Saatzeit Friedberg den 20. Januar 1870. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien Bönstadt, Butzbach, Friedberg, Münster, Münzenberg, Oppershofen, Ostheim, Rockenberg, Griedel, Hoch-Weisel, Ilbenstadt, Langenhain, Maibach, Steinfurth, Weckesheim und Wisselsheim. Trapp. Unsere Auflage vom 17. v. M. wollen Sie umgehend erledigen. Einladung.. Nächsten Mittwoch den 26. l. M. Nachmittags 1 Uhr findet eine Sitzung des landw. Bezirksvereins der Section Friedberg auf dem Rath— hause zu Friedberg statt, wozu alle Mitglieder des Vereins und sonstige Freunde der Landwirthschaft hiermit höflichst eingeladen werden. Ueber folgende Fragen sollen Besprechungen stattfinden: 1) Was kann geschehen, um die Flachsseide, welche in letzten Jahren sehr überhand genommen hat, zu vertilgen? 2) In welcher Entfernung müssen die Dickwurz, um den höchsten Ertrag zu erzielen, gepflanzt werden, und verdient das Legen der Körner oder das Verpflanzen der Setzlinge den Vorzug? 3) Sind in der letzten Zeit neue Getreidesorten eingeführt worden, die verdienen empfohlen zu werden? 4) Welches ist die geeignetste Fütterungsmethode bei der Aufzucht der Kälber? 5) Dann soll die Wahl eines Mitgliedes der Commission für Be— den sichtigung des Section Friedberg vorge⸗ nommen werden. Nieder⸗-Wöllstadt den 19. Januar 1870. Faselviehes in der Stoll. Der Unterzeichnete fügt noch an, daß die Verhandlungen vom 26. l. M. Herrn Oekonomierath Dr. Krämer in Darnstadt durch einen Vortrag noch über folgende Gegenstaͤnde:— „welche Einrichtungen in der Fütterung empfehlen sich für die— „jenigen Wirthschaften, die in Folge des neuen Branntweinsteuer— „gesetzes die Brennerei aufgeben werden,“ einleiten wird. Friedberg den 21. Januar 1870. Der Director des landw. Bezirksvereins des Kreises Friedberg. Trap p. Ausstellung von selbstverfertigten Arbeiten der Handwerker und Fabrikarbeiter. Im Frühjahr 1870 soll in Darmstadt eine Ausstellung selbstver— sertigter Arbeiten von Handwerkern und Fabrikarbenern abgehalten werden, für welche alle Erzeugnisse der Klein-Gewerbe, der Fabrik— Industrie, der Kunstgewerbe, sowie landwirthschaftliche Maschinen und Geräthe zugelassen werden, wenn solche in einer inländischen Werk— tätte angefertigt worden sind und von den Verfertigern, unter An— gabe ihres Namens, ausgestellt werden wollen. Es konnen sich sei der Ausstellung Fabrikanten, Meister, Gesellen, Fabrikarbeiter und Lehrlinge betheiligen und ist nur bei jedem Ausstellungsgegenstand an- zugeben, ob der Aussteller den Gegenstand allein selbst verfertigt hat, oder welche Theile von ihm und welche Theile von Andern verfertigt wurden. Der Termin für die Anmeldung begann mit dem 1. Dezember und läuft mit dem 15. Februar 1870 ab. Die auszustellengen Gegen— lande müssen bis zum 15. April 1870 fertig und zur Absendung nach Darmstadt bereit sein. Die Trans portkosten übernimmt der Großher— jogliche Gewerbverein. Ueberall konnen sich Lokal-Comités von Gewerbtreibenden und Arbeitern bilden, welche die Ausstellungs angelegenheiten in ihren Kreisen betreiben und mit der Großherzoglichen Centralstelle für die Gewerbe und den Landesgewerbverein dieserhalb in Verbindung treten. Alles Weitere besagt das Programm für diese Ausstellung, so— wie eine gedruckte Erläuterung des Ausstellungsplans. Beide Druck— sachen, sowie Anmeldeformularien können sowohl von uns als wie von den Vorständen der Lokalgewerbvereine und den Lokal, Comités der Arbeiter kostenfrei bezogen werden. Wir laden zu zahlreicher Betheiligung an dieser Ausstellung, welche geeignet sein wird ein übersichtliches Bild über den Stand der Gewerbe und die Einzelleistungen der Arbeiter im Großherzogthum zu liefern, ergebenst ein. Darmstadt den 20. Dezember 1869. Großh. Centralstelle für die Gewerbe und den Landesgewerbverein. Schleiermacher. F un k. Hessen. Darmstadt. Das Großherzog- III. Bekanntmichung sche Regierungsblatt Nr. 2 enthält: der Rechnungs-Kammer, die Vergütung für die in 1870 in Ober⸗und 115 fl. in Berechnung. Für die nach den früheren * Großberzoglichen Grundsätzen zu behandelnden Personen sind für 100 fl. J. Bekanntmachung, den zwischen dem beutschen Zoll— ind Handelsverein und Japan abgeschlossenen Freund— afte⸗, PDandels⸗ und Schifffahr tsverttag beiressend. II. Befanntmachung Großherzoglichen Ministeruums ur Finanzen, die Organisation der Districtseinnehmereien Atressend. Unter Bezugnahme auf die Belannimachung em 11. November 1853 wird zur össenllichen Kenniniß bracht, daß die seither zur Distrietseinnehmerei Gießen J. hörige Gemarkung Wieseck, der Districteeinnshmerei Feaben II. und die seither der Districtseinnebmerei Gießen J. gehörige Domäne Schisfenberg, sowie die der Districts- enehmerei Gießen II. seither zugehörigen Gemarkungen bach und Steinbach der Districtseinnehmerei Groß⸗Knden net Wükung vom 1. Februar d. J. an zu Folge Aller lchster Bestimmung zugetheilt worden sind. Geld zu berichtigenden Besoldungs- und Pensions-Natu— ralien betreffend. Aus den in 1869 auf den Fruchtmärkten zu Mainz vorgekommenen Fruchtverkäufen, welche nach der Verordnung vom 10. December 1857 der vorgenaun⸗ ten Vergütung zur Grundlage dienen, ergeben sich als Durchschnittopieise eines Malters von 13142 Malter Walzen 11 fl., 4744⅝ Malter Waizen 8 fl. 53 kr., 121 Malter Gerste 7 f. 36 kr., 715% Malter Hafer 5 fl. 27 kr., worauf sich der Wertb von 100 fl. Naturalien auf 195 fl. 30 kr. berechnet. In den Städien Tarmstadt und Gußen, aus welchen nach der erwähnten Verordnung die Fruchtverkäufe gleichfalls zu bexücksichigen sind, wur— den in 1869 keine Früchte zu Markt Ugebracht. Hiernach kommen für 1870 hinsichtlich derjenigen Vesoldungen und Pensionen, auf welche die eben angezogene Verordnung Anwendung findet, die Beträge von resp. 175 fl.= 150 fl. Naturalien 115 fl. zu vergüten; sodann beteägt der nach der Verordnung vom 13. October 1840 und dem Tarif vom 22. September 1868, Regierungsblatt Nr. 57 zu leistende Zusatz für Holz von 100 fl. Vension 1 fl. 7 kr. Iv. Ordensverleihungen. Seine Königliche Hoheit der Großberzog haben allergnädigst geruht: am 17. November dem evangelischen Schullehrer Glaser in Brensbach das allgemeine Ehtenzelschen mit der Inschrift:„Für lang jäheige treue Dienste“,— am 25. November dem Bezirks. gerichtsrath an dem Bezirksgerichte Mainz, Clement, das Risterkreuz 1. Klasse des Philipps Ordens,— am. December dem Stabesourier bei dem Divisiensstab, Röttger, das silpberne Kreuz dieses Ordens,— am 4. December dem Bürgermeister der Bürgermeisteret Bußenbeim, Perth, das allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrist:„Für Ver dienste',— und am d. Januar 1870 dem Kammerheren 1 I * 1 1 und Generalmajor à la suite Freiherrn Gedult von Jungenseld das Commandeurkreuz 2 Klasse des Ludewigs⸗ ordens— und dem Cabinetscanzlei-Jnspeckor bei der Cabinetsdirectien Gerbeaur das Ritterkreuz 2. Klasse des Philippsordens— zu verlethen. V. Erwächtigung zur Annabme eiues fremden Ordens. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnä⸗ digst geruht: am 5. Januar dem Dr. Carl von Leviia⸗ Rechten zu Paris die E laubniß zur Annabme und zum Tragen des ihm von Seiner Majestät dem Könige von Schweden verliehenen Nordsternordens zu ertheilen. VI. Namensveränderung. Seine Koͤniglive Hoheit der Großherzog haben allergnädigst gerubt: am 28. Oecember dem Leopold Meyer aus Alzey zu gestaiten, daß derselbe statt seines bisherigen Vornamens Nopold künstighin den Vornamen Ludwig führe. VII. Cribeilung eines Erfindungspatents. Seine Königliche Hoheit der Großberzog haben allergnädigst ge—⸗ ruht: am 31. December dem Eduard Zacharià aus Lönberg bei Weilburg auf dessen Nachsuchen, unser Aufbebung des demselden am 27. Juli 1868 eribeilten ifindungs Patents. ein neues Eifindungspatent auf die durch Zeichnung und Beschreibung näher erläuterte Construction eines Pedals für Klavierinsttumente, unter dem ausdrücklichen Vorbe⸗ halte jedoch, daß duich das ertheilte Patent Niemand in der Anwendung bereits srüher schon bekannt gewesenen Theile der Erfindung gehindert werden soll, während der nächsten fünf Jahre für den Umfang des Großberzogihums zu ertheilen.(Schluß solgt.) — Landgerichtsassessor Carl Hoffmann in Alsfeld, gleichzeitig Richter bei dem Bezirksgericht daselbst, ist zum Landrichter des Landgerichts Altenstadt ernannt. — Der Verkebr und die Einnahme der Hess. Ludwigsbahn erweist im abgelaufenen Monat eine Mehrbeförderung von 10,526 Personen nach; da- gegen hat der Güterverkehr etwas nachgelassen Im Ganzen wurden im Vorjahre fl. 216,346 mehr vereinnahmt als im Jahre 1868. Preußen. Berlin. Die„Prov.⸗Corr.“ sagt öezüglich der Berathung im Abgeordneten⸗ hause über die Stellung der Amtshaupileute, daß durch die Annahme der von liberaler Seite ge— stellten Anträge der Gesetzentwurf in seiner Grund; lage angetastet werde. Von der Auesicht auf das Gelingen einer Vereinbarung über die Kreisord nung werde die Dauer der Session abhängen und welche Anordnungen darüber im Zusammen- hang mit der demnächstigen Reichstagssession ge- troffen werden. — Im Abgeordnetenhause wurde der von Duncker eingebrachte Gesetzentwurf, betreffend die Aufhebung von Praßfreiheits⸗Beschränkungen an- genommen mit einem Amendemert von Lasker, wonach die Redakteure ihren persönlichen Gerichte⸗ stand im Bereiche des norddeutschen Bundes haben müssen. Der Minister des Innern war anwesend, gab aber keine Erklärung ab — Aus Breslau wird gemeldet, daß die kürzlich eingezogenen Rekruten der dort garni: sonirenden Regimenter höherer Anordnung gemäß gewogen wurden. Es soll nämlich genau con- statirt werden, ob sich der Gesundheitszustand während der dreijährigen Militär dienstzeit in so— fern verbessert, daß eine Zunahme des körperlichen Gewichts stattfindet.—(Beim Austritt aus dem Militärstande wird jedenfalls eine abermalige Wiegung vorgenommen werden, und da darf man wohl im voraus gewiß sein, daß den Austretenden die dreijährige Dienstzeit schwer im Magen lieg! und ins Gewicht fällt, wenn nicht der Stein, der ihnen zugleich vom Heczen gefallen, das Gleich- gewicht wieder berstellt.) Kassel. Vicl besprochen wird hier cin in der Garnison von Grebenstein vorgekommener Fall von Mißhandlungen der Mannschaft eines Husarenregiments. Ein Husar hat sich darüber das Leben genommen, nachdem er den Grund zu seinem verzweiflungevollen Schritt seiner Mutter nach Weimar gemeldet hatte. Auf den Jammer der Mutter klagte ihr Fürst bei dem König, der strenge Untersuchung anzuordnen befahl. Dieselbe soll zwei Ossiziere auf das Schwerste glavirt haben, da die brutalen Unteroffiziere sich mit ihrem Befehle zu decken vermechten. Als That— sache wird versichert, daß ein Lieutenant mit mehr- jähriger Festuagsstrafe bestraft, dem Rütmeister der begehlte Abschico bis zum Austrag der Sache virweigert worden sei. Die beiden Offiziere, die man nennt, sind Hessen. a. M. aus 4 Mann, von Weilburg aus 3 Mann, von Fulda aus 14 Mann, ebendaselbst weiter noch 16 Mann, Summa 37 Mann Wehrleute, Rekruten und dergl. zur Gestellung und resp. Meldung ihres Aufenthaltsortes„gebeten“, andernfalls das De⸗ sertionsverfahren gegen sie eingeleitet werden soll. Baden. Mannheim. Die Nachricht, daß Friedrich Hecker seine im Staate Illinois gelegen, Farm zum Verkaufe ausgeschrieben und die Absicht habe, nach Deutschland zurückzukehren, kann die Stuttgarter„Bürger-⸗Zeitung“ aus bester Quelle als unrichtig bezeichnen. Sie ist in der Lage aus einem Briese Heckers folgende Stelle zu veröffent- lichen: Es ist reine Phantasie, daß ich nach Deutschland zu reisen vorhabe; gar dort zu bleiben, fällt mir im Traume nicht ein. Ich bin für eine philisterhafte Bummclexistenz nicht geschaffen und mein ganzes westamerikanisches Wesen taugt von Haut und Haar nicht in die höfliche conventionelle Kleinigkeit und Altväterischkeit von draußen. Das weiß ich wohl, daß ich nur noch wie eine Art „Sage“ im Volke umgebe; es leben ja von den alten Collegen und Kämpfern nur noch wenige und der jüngeren Generation bin ich freud. Ambition juckt mich nicht, sonst hätte ich hier Raum genug zu deren Befriedigung gehabt.“ Bayern München. Im Abgeordneten- hause legte zunächst der Kriegsminister zwei Gesetz⸗ entwürfe vor, von deuen der eine die Bewilligung eines außerordentliche Credits von 2,792,000 fl. zur Versorgung überzäbliger Offiziere und Unter⸗ offiziere aus dem Jahre 1866, sowie für Gegen- stände der Ausrüstung und Neubauten beantragt, der andere 3,665,000 fl. zur Fortsetzung und Vollendung der Neubewaffnung des Heeres fordert. Hierauf legte der Finanzminister den Gesetzentwurf über den Staatshaushalt für das Jahr 1870 vor, der eine Steuererhöhung im Betrage von 3,419,674 fl. erheischt. Oesterreich. Wien. Die Verlustliste der in Dalmatien befindlichen Truppen ist jetzt sest— gestellt. Die Truppen haben 12 Offiziere und 72 Mann an Tod ten, 14 Offiziere und 224 Mann an Verwundeten, 1 Offizier und 48 Mann an Vermißten gehabt— unerhört blutige Resultate tinte nirgends in Masse geführten siebenwöchent⸗ lichen Kampfes gegen eine Handvoll Menschen. General-Major Graf Auersperg, der das Ober- Commando gehabt, ist übrigens durch das Com— ihurkreuz des Leopold-Ordens ausgezeichnet worden. Krakau. Ein Statthalterei- Dekret fordert den Convent des Carmeliterinnenklosters auf, die zur Unterbringung im Spitale der an totaler Sinnenverwirrung unheilbar leidenden Barbara Ubiyk erforderlichen Kosten zu entrichten. Frankreich. Paris. Traupmann ist am 19. Morgens Schlag 7 Uhr hingerichtet worden. Er bestieg allein raschen und festen Schrittes, ohne ein Wort zu sprechen, das Schaffot, das von einer ungeheuren Menschenmenge umstanden war. Als man um 6½½ Uhr ihn von seiner Hinrichtung venachrichtigte, antwortete er:„Ich bin bereit.“ Nur zweimal wandelte ihn ein Moment der Schwäche an, zuerst als er das kalte Eisen der Scheere in seinem Nacken fühlte, und dann als er das Schaffot erblickte; doch gewann er bald wieder seine Fassung. — Im gesctzgebenden Körper entstand ein lebhafter Streit zwischen Ollivier und Gambetta, der aus den Worken Oll:wvier's Veranlassung nahm, demselben einen Wechsel seiner politischen Ansichten vorzuwerfen. Gambetta äußerte sich dabei so heftig, daß er vom Präsidenten zur Ordnung ge— rufen wurde. Die Kammer discutirte im späteren Verlauf ihrer Sitzung die Handelefrage.— Man versichert, die gerichtliche Verhandlung gegen Rochefort werde nächsten Samstag zur Ensschei⸗ dung kommen.— Der Deputirie Raspail ist an der Lungenentzündung gestorben. Zu seiner Be— erdigung soll, wie versichert wird, eine große An— zahl seiner Wähler aus Lyon eintreffen. Die Börse war hierdurch im Hinbuck auf die Möglich— keit einec neuen Demoastration beunruhigt. Wiesbaben. In dem öffentlichen Anzeiger zum Regierungsamtsblatle werden bon Franlsurt Die von mehreren Blättern gemeldete Nachricht von dem Tode des Deputirten Raspail bestätigt sich nicht. sehr bedenklich erkrankt. — In den ausgedehnten Eisen- und Maschinen⸗ werken zu Creuzot hat eine allgemeine Arbeits- Derselbe ist jedoch noch immer einßellung stattgefunden. Gegen 10,000 Arbeiter feiern. a — Rochefort ist auf nächsten Sonnabend vor die Strafkammer geladen. — Die„Marseillaise“ äußert bezüglich des die Verfolgung Rochefort's billigenden Kammer- votums:„Es hat sich zwischen der Regierung und der Bevölkerung von Paris, hinter der ganz Frankreich steht, ein Kampf ganz neuer Ark ent⸗ sponnen, bei welchem die Chassepots nur eine sehr untergeordnete Rolle spielen. Paris und Frank— reich wollen der Regierung nicht eine Gelegenheit zur Metzelei bieten, welche den Augenblick nur weiter hinausschiehen würde, wo 38 Millionen Wesen den vollen Besitz ihrer selbst und die Republik durch die Freiheit wiederfinden werden. Wir sind gewiß— und alle Welt theilt in diesem Punkte unsere Anschauungsweise— daß das Kaiserreich verloren ist. Es geht zu Grunde durch seine Unfähigkeit, durch seine Fehler und seine Verbrechen; es geht namentlich zu Grunde, weil man der Opposilion, die ihm bemacht wird, mit Chassepots nicht beikommen kann. Die Insur⸗ rektion ist nicht sowohl in der Straße, als im Bewußtsein; sie ist nicht sowohl der Kampf eines Tages, sie ist der langsame, aber unausbleibliche Triumph der Vernunft und der Gerechtigkeit, sie ist die menschliche Natur selbst, der es vor dem Kaisertbum schaudert wie vor dem Leeren und dem Nichts. Es ist nicht blos eine Revolution, die sich vorberei“et, es ist eine Renovation, ein zweites 1789, die Constituirung der social⸗ demokratischen Republik. Ju diesem Augenblick ist das Kaistrreich die Unordnung, denn wenn es nicht mehr bestünde, würde morgen die größte Ruhe herrschen. Das Kaiserreich ist lange der Herr von Frankreich gewesen; heute sind die Rollen gewechselt. Wir halten das Kaiserreich mit dem allgemeinen Stimmrecht in der Hand. Sorgen wir dafür, daß sein Sturz uns weniger kostet als sein Entsteben und daß Napoleon III. hauptsäch⸗ lich durch die Revolution der Verachtung fällt. Der Tod übrigens arbeitet mit uns.“ — Zur Charakteristik des Mörders Bonaparte bringen die Blälter folgende Mittheilung: Den bei der Biographie des Prinzen Peter angedeuteten römischen Affairen legt man ganz mit Unrecht einen politischen Charakter bei. Seine Verhaftung in Rom wurde nicht durch eine Conspiration gegen die päpstliche Regierung, sondern durch ein gemeines Verbrechen veranlaßt. Im Verein mit seinem Bruder hatte er nämlich einem jungen Mädchen von Musignano Gewalt angethan. Der Bruder desselben, der seine Schwester retten wollte, wurde von den beiden Bonapartes aus einem Hinterhalte ermordet. Ein Capitläu der Carabinieri, der Marquis Zerlucchi, wurde requirirt, um die Schuldigen zu derhaften. Peter verlangte, die Kleider wechseln zu dürfen, ging in ein Neben⸗ zimmer, ergriff eine Pistole und erschoß den Ca- pitän, sowie einen Wächter. Trotzdem wurde seine Verhaftung ausgeführt und er zum Tode ver⸗ urtheilt. Das Urtheil wurde in Gefängniß um⸗ gewandelt und er nach achtzehnmonatlicher Haft auf der Engelsburg vollständig entlassen. Großbritannien. London. Während des abgelaufenen Jahres brachen in London nicht weniger als 1572 Feuersbrünste aus; wenn man bedenkt, daß diese sämmtlich von der Feuerbrigade gelöscht wurden, so muß man zugestehen, daß die Mitglieder derselben ihr Brod im Schweiße des Angesiches verdienen, und dies um so mehr, ale von 378 Pempiers nur eigentlich 102 für das Feuer verwendbar sind, da die Stationen für Spritzen und Rettungsapparate von 103 Mann bei Tage und 173 bei Nacht bewacht werden. Spanien. Madridv. Die Berathung des Gesetzentwurfes, nach welchem alle Bourbonen vom Tyrone ausgeschlossen werden sollen, ist in Felge von Meinungeverschiedenheiten unter den Unterzeichnern vertagt worden. — mächliger interessunten letzen Zeil schaft um! oder vülmel Verhnügen und Nestun schall ihre! det Tur net bedauerlich. rung und gemeint; mu Feuerwebre Turnerfeuer Schuldigkeit beß sind wit derselben de In C. vom 15. l wegte sich wat ron e Vom weilverzwe London he Braunschw dachte vad verschieden sprachen, dh Mumme. Blertelia brit 1 fl. 8 fr Wöchentlich Line Cab 5 — g. Friedberg. Wie in anderen Städten, existirt auch in Friedverg schon längere Jahre eine, aus dem Turnverein berrorgegangene freiwillige Fenerwehr. Die Leute baben sich unter der Leitung des Herrn Roßbach, der sich um das Vorwärtskommen dieses Instituts unleug⸗ bar Verdiensie erworben, die gute Sache recht angelegen sein lassen, baben fleißig Uebungen angestellt und durch rasche, erfolgreiche Hülfeleitung bei verschiedenen Bränden verdientes Lob geerniet. Je größer aber das Interesse ist, das begreiflicher Weise alle Bürger an einem solchen In— fliiute nehmen, um so meht mußte der Wunsch in der Bürgerschaft sich geltend machen, es möchte eine Form gefunden werden, die es jedem Bürger, der Beruf dazu füblt und sich dafür eignet. ermö lichte, bei der freiwilligen Feuerwehr sich zu bethetligen. Diesem Wunsch soll nun⸗ mehr entsprochen werden. Dem Vernehmen nach soll eine neu anzuschaffende Spritze einer neu sich zu bildenden Mannschaft übergeben werden. Es soll dies ein Anfang sein zu einen allgemernen freiwilligen Bürgerseuerwehr, deren Weiterentwickelung ketnerlei Schranken entgegen— siehen. Nur körperliche Geeignetheit und Unbescholtenheit wird über die Aufnabme zu dieser Mannschaft entischeiden. Für Alle durch Alle! soll leitender Grundsatz sein. Man kann das nur mit Freude begrüßen. Eine Stadt wie! Friedderg kann nicht genug Sorgjalt auf die Ausbildung ihres Löschwesens verwenden, und Freiwilligkeit ist eiu mächtiger Sporn zur Vervollkommnung, zumal in den interessanten Forischritten, die das Fe gerlöschwesen in der letzten Zeit gemacht hat Bald wird eine tüchtige Mann⸗ schaft um die neue Spritze sich gesammelt haben, obgleich oder vielmehr gerade weil bei einem Feuerwehrverein kein Vergnügen, wohl aber die Aussicht lockt, in Nolh Hülfe und Neitung bringen zu können.— Daß die neue Mann⸗ schaft ihre Uebungsthätigkeit nicht sofort mit derjenigen der Turnerseuerwehr zu vereinigen in der Lage ist, ist bedauerlich. Der Turnverein bat eine derartige Etwerte⸗ rung und Verallgemeinerung ven sich weuen zu müssen gemeint; nur Mitglieder des Turnvereins sollen freawulize [Briefiasche Johann Kinck's anzustellen. verschwinden wieder mit unbegreiflicher Schnelligkeit, so daß selbst das Nacheilen mit einem Separat-Eisenbahnzuge fruchtlos blieb. Paris. Wie schon gemeldet, hat am 19. d. die Hin⸗ richtung des Mörders Traupmann stattgefunden und damit ist dieser schauerlichen Mordthat und den damit zusammenhängenden Ereignissen vorläufig ein Abschluß gege— ben. Nur die Angelegenheit mit der vielerwähnten Bries— lasche Joh. Kinck's beschäftigt noch lebhaft die Gemüther und baden zwei Mitarbeiter des„Gaulois“ sich veranlaßt gesehen, auf eigene Faust Nachsorschungen nach der famosen Der eine von ihnen erwuükte von dem Polizeipräfecten die Erlaubniß Traupmann in dem Gesängniß von la Raquette zu sprechen und dieser zeichnete ihm einen genauen Plan zur Aussuchung der Brieftasche vor. Dann xeiste derselbe mit seinem Collegen nach Mühlbausen, folgte diesem Plane und stellte die mühseligsten Ausgrabungen an. Noch mehr, da die beiden über einen Punkt der Traupmann'schen Instructionen in Zweifel waren, suhren sie eigens nach Paris zurück. ließen sich von dem Gefangenen über diesen Punct aufklären, fuhren wieder nach Mühlhausen un stellten neue Nachforschungen an. Sie haben schließlich nichts gefunden; jedoch merkwürdiger Weise constatirt, daß einige Metres von der Sielle, an welcher die Bries— tasche sich nach der Aussage Traupmann's befinden sollie, schon von anderer Hand Ausgrabungen angestellt worden worden sei und schuldige gehabt hälle. Taupmann daher wirklich Mit⸗ des Rades, ihm als wenn es spräche:„Juckt Dich Dein Buckel? Juckt Dich Dein Buckel?“ Das ist keine gute Vorbedeutung, dachte er, ging aber ruhig und unbesorgt weiter. In Alten- stadt tanzte er tüchtig, war lustig und guter Dinge obne weiter an die Warnung der Mühle zu denken. Allein es dauerte nicht lange, da bekam er Streit und erhielt eine tüchtige Tracht Schläge. Als er nun am Abend wieder nach Hause ging und an der kleinen Mühle vorbeikam, war das Wasser von einem mittlerweilen eingefallenen Gewitterregen stark angeschwollen;— das Mühl- rad drehte sich rasch um und das Mühlchen klang in seinem geschwinden Gange als ob es spräche: „Hat Dich Dein Buckel gejuckt? Hat Dich Dein Buckel gejuckt?“ Verloos ungen. Berlin, 15. JImuar.(3½ r Ct. preuß. Prämien- Anleihe von 1853.) Bei der beuligen Prämienziehung fielen 90000 Tolr. auf Nr. 118042; 25.000 Tylr. auf Nr. 105521; 500 Thlr. auf Nr. 105506 und 105558; bo ö l 0 350 Tolr. auf Nr. 17623, 34270, 41473 und 81861; wären dennoch aber sid sie überzeugt, daß Traupmaun 200 Tolr. auf Ne. 101953 Die Zahlung erfolgt am sie und seine Richter belogen. Dagegen schließt der 1. April.— 17. Januar. Bei der heute siatigefundenen Ches⸗Redacteur des„Gauloises“ aus der letzterwäynten Fortsctzung der Gewinnziehung der preuß. Prämien⸗ Toatsache, daß die Brieftasche von anderer Hand beseiligt Anleihe fielen 2000 Tölt. auf Nr. 81873; je 1000 Tylr. auf Nr. 84136, 101392 und 141031; je 1e 500 Tylr. auf Sagen aus der Wetterau. Von Heinrich Hensler. Feuerwebrleute sein. Er mag seine Gründe haben. Die 16. Von der Hodenbacher Mühlt. 4 5 2 1 2 Turnerfeuerwehr wird darum nicht ermangeln, ihre Bei Rodenbach, ehemals die Mutterkirche von Schuldigkeit zu thun, und ausbrechende Gefahr wird, deß sind wir sicher, alle Kräfte zu einträchüger derselben bereit finden. In Coblenz verspürte man gleichfalls in der Nacht vom 15. zum 16. d. ein starkes Erdbeben. Dasselbe be— wegte sich in der Richtung von Norden nach Süden und war von einem donnerähnlichen Getöse begleitet. Vom Rhein. Die„Kln. Zig.“ warnt vor einer weilverzweigten Wechselfälscherbande, die ihren Sitz in London habe und in letzter Zeit in Dreeden, Gotha, Braunschweig, Hamburg ꝛc. großartige Bet rügercien voll⸗ führt have. Die Mitglieder dieser Bande reisen unter den derschiedensten Namen, spiechen die curopäischen Haupt— sprachen, steigen nur in Gasthöfen ersten Ranges ab und Bekämpfung! Graben eine Mühle mit nur einem Gang. Altenstadt, jetzt ein Filial desselben, liegt an einem Das Wasser ist gewöhnlich klein und hat einen schwachen Trieb und darum geht das Rad nur langsam herum. Einst ging ein junger Bursche an dieser Mühle vorbei nach Altenstadt, wo gerade Kirchweihtag war, um dort zu tanzen und sich lustig zu machen. Das Mühlchen aber, dem, weil es gerade Sommer war, wie gesagt, das erforderliche Wasser nur sehr ärmlich zufloß, klang bei dem schwachen Umdrehen Glycerinseiscu-Abfall sehr gut schäumend, per Pfund 36 kr., Toilettenseifen⸗Abfall, in schönen Stücken, per Pfund 24 kr. 9 bel Wilhelm Fertsch. 2 8 58 0 E 4 S8 42 al 32 27 Se 25 2 3 Die nächste Nr. 17 ves neuen, VI. Jahrganges Ss 33 enthält: 22 Eine Cabinetsintrigue.(Fortsetzung.) Historischer Roman von G. Hilil.— Aus dem Sprechzemmer eines alien Sachwalters. III. Ein water Roman.— Die Pariser Polizei. Von Dr. Albert Wütstock in Parie.— Ein südreutscher Staatsminister. Mit Fürst Hobenlobes Porträt.— Am Familtentische: Großelternfreuden. Zu dem Bilde: Der erste Walzer. Von Leinweber. Zu Bestehungen empfehlen sich Bindernagel und Schimpff n Friedberg. 2500 Gulden 216 werden gegen doppelte Sicherheit zu leihen gesucht, Näheres bei der Exped. d. Bl. 22— N— Geübte Schuhmacher, 237 besonders anf gute Frauenarbeit, funden dauernde und obnende Heschalt gung in der Schub sabrit von Dreschseld& Wallerstein in Offenbach. 20 Centner Hen 2⁰ sind zu verkar fen. Wo? sigt die Ciptd. d. N. Kiefern- elt. Japsen baut die 102 11433 une 87687. Bitte! Für den durch Brandstiftung unverschuldet in große Noth gerathenen J. Weis aus Wingers— bausen sindo uns ferner zugekemmen von: Mayer J. Hirsch 30 kr., J. A. Naubeim 35 kr. so daß im Ganzen jetzt 9 fl. 15 kr. cin egangen sind. Wiederholt bittet um Zu⸗ weisung weiterer Gaben Die Expedition. 228 Ungeachtet der Ansechtungen von Feinden einer raschen und sichern Selbtülse, ungeachtet der zahllos auf⸗ tauchenden ähnlichen Hausmittel, stehen die nach Vorschrift des Prosessors der Medicin Dr. Harleß gewissenhaft be⸗ reiteten Stollwerk'schen Brustbonbons bis heute vollkommen unerreicht da! Der 30jährige steis wachsende Consum ist das beste Zeugniß für die Güse des Fabrikzts, welches allen Brustleidenden warm empfohlen zu werden derdient. Winterhandschuhe! 43 bidligst bei 251 Wie man vorkemmenden Krankheiten darch ein jache Hausmittel selbst sicher heilen kann, lehrt: Der Leibarzt oder 300 der besten Hausarzucimittel gegen 145 Krankheiten der Menschen. Als: Husten,— Kopfweb,— Magenschwäche,— Magen- krampt,— Diartböe,— Hämmerhoiden— Hppochondrie, — tlägen Stublgang,— Gicht und Reamatismus.— K. Friedrich neben der Post. Engbrüstigkeit,— Verschleimung,— Harnverhallung, — Kolik,— Wassersucht,— Serophelkrank zeiten,— Obnm echt,— Schwindel,— Taubheit,— Herzklopfen, Schlaflofigkeit,— Hautausschläge u. s. w. nebsi Pufe⸗ land's Haus- und Reise-Avo“heke. 12. verbesserte Auflage. Preis 54 kr. NB. Ein Rathgeber dieser Art sollte billiger Weise in keinem Hause, in keiner Familie fehlen, man ndet datin die einfachsten und wirksamsten Hausmittel, wodurch man sich und leideudon Mit- menschen bei eintretenden Krankheitsfälles auf eben 80 schnelle als slehere Weise belfen kanu. Vortäthig bei Bindernagel& Schimpff in Rriedbera 0 Der mittlere Stock meines Hauses 114 ist zu vermletben Auch kann auf Verkangen hierzu Raum für einen Laden mit abgegeben werden. 98 1 E. Müller in ver Usagasse. Eine Wohnung zu vermlelben an eine stille Fam lie bet G. Gröninger. 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Nach Beendigung des Concerts Tanzkränzchen, bei welchem von jedem tanzenden Herrn 24 kr. erhoben werden. Zu recht zahlreichem Besuche ladet ergebenst ein H. 3 Simon. Freiwillige Bürger Feuerwehr. 243 Der Gemeinderath hat die Anschaffung einer neuen Fe uerspritze beschlossen; die Statuten unserer freiwilligen Turner Feuerwehr gestatten aber nur Mitgliedern des Turn⸗ vereins die Aufnahme in dieselbe, und sind deßhalb eine Anzahl jüngerer Männer zusammen getreten, um eine weitere Abtheilung der Feuerwehr, bei welcher auch Nichtturner eintreten Fäͤngerball Zu Dorheim. 238 Sonntag den 23. d. Mts. findet in meinem Saale Ball statt, wozu ich höflichst einlade C. Bingel. — Anfang 7 Uubr. Entrée 30 kr.— kussische Sardinen! 5 zum berabgesetzten Preis von fl. 2. per Jässel frisch eingetroffen bet Wilh. Fertsch. Nicht zu übersehen! . Steitz II., Herrenkleidermacher, 189 empfieblt sich zu Arbeiten auch auberhald des Hauses. Auch erlaubt sich meine Frau im- Weißzengnäben sich bestens zu empfeblen. Meine Wohnung be findet sich bel Karl Rausch's Wittwe. Bel Bindernagel& Schimpff in Friedberg ist wieder vor äthig Des alten Schäfer Thomas seine 21. Prophezeihung für die Jahre 1870 und 1871. Preis: 4 kt. Große wollene und seidene Halstücher 15 für Herren und Damen bei K. Friedrich neben der Pos. können, zu bilden und die Bedienung der neuen Spritze zu übernehmen. Alle Diejenigen, welche sich hierbei betheiligen wolen, werden hiermit eingeladen, nächsten Sonntag den 23 d M., Nachmittags 3 Uhr, auf hiesigem Rathhause zu weiterer Besprechung zusammen zu kommen. Friedberg den 20. Januar 1870. Vorlesungen im Saale des Hotel Trapp. 239— Montag den 24. Januar d. J. Seminarlehrer Soldan: Ueber die Ausbildung des Schönheitssinnes in der Erziehung. Anfang präcis 8 Uhr Vorschuß-& Credit-Verein. 250 Zinsen von Srar⸗Einlagen pro 1869 müssen, wenn solche in Baar ausbezahlt werden sollen, bis zum 1. Februar erhoben werden. Der Cassier Fr. Hecht. ILIE SEILE. Knochen und N erven st ärken d. Befreiung vom Kopfschmerz. Herrn Hofliescranten Johann Hoff's Filtale in Köln. 23, Mannheim, 27. October 1869 Schon seii längerer Zeit habe ich Ibre Malz⸗Kräuter⸗Bäbderselfe in Gebrauch und fühte mich verpflichtet, Ihnen meinen Dauk auszusprechen für die auten Erfolge, die ich in Bezug auf rheumattsche Leiden erzielt babe. G. Berlé. Berlin, Friedrichestraße 187, den 10. Dezember 1869. Mit Vergnügen kann ich Ibnen mit⸗ thetlen, daß Ihre Malz Kräuter⸗Seise einen nervenstärkerden Einfluß belm Waschen auf meinen Körper geübt; auch Ihre vortreffliche Malzpomade hat mich von den mich so oft quälenden Kopsschmerzen ganz befreit. Fr. Meyer. Verkaufsstellen bei Jos. Hoffmann in Friedberg und Dr. W. Uloth in Bad Nauheim. — en,——.—....——— 247 Ale Sorten Zeichenpapiere, Lineale, Radirgummi, Gratulations- und Visitenkarten, ale Sorten Geld-, Dienst: und Briefeouverts, sowie große Aus, wahl in Papier, Schreibmaterialien und Cigarren empfiehlt billigst J. M. Büdel, ückselschneidmaschinen von C. Behrisch. Radeburg. 234 Dieselben liefern 6 u. 8 verschiedene Sorten Häclsel und find anerkannt durch idre vorzüglichen Lelßungen. In reicher Auswabl zu Fabutkpreisen bei Philipp Fendt in Hungen. 244 Der erste Jabrgong der in Leipzig erschetnenden Zeilschrft„Die Hausfrau“ brachte eine solche Masse don nützlichen Mitiheuungen, das man diese Zeltschrift mit Recht jeder praktischen Frau empfehlen(ans. Todes⸗ Anzeige. 245 Es hat dem Allmächtigen gefallen unseren Gatten, Vater und Großvater Anton Burck am Donnersfag Nachmittag 5¼ Uhr in ein besseres Leben abzurufen. Wir bitten um flille Theilnahme. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Sonntag Nachmittags 3 Uhr statt. FFFCCCCCCCTTTT0T0T0TCT0T0T0TT ——————— Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelische Gemtinde. 3. Sonntag nach Epiphanie. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Diegel. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags: Herr Pfarrer Baur.“ Nachmittags: Herr Diakonus Meyer. Gottesdienst in der Burgkirche Vormittags: Herr Pfarrer Schwabe. Nachmitiags: Herr Candidat Mickel. KAatholische Gemeinde. Samstag um 4 Uhr Nachmittags Beichte. 3. Sonntag nach Epiphauie. Vormittags: 10 Uhr Hochamt und Predigt. Nachmittags: ½2 Uhr Christenlehre und Andachl. Morgens 7¼ Ubr. Verantw. Red,: Hermann Schimpff. vis-à- vis dem Rathhaus. (Hierzu Oruck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. Unterhaltungs-Blatt Nr. 4 und eine Beilage.) PPP—.— 20 K 14 ———— . — pts deutsch der Handel daothe dis der Mitglt getteff an die Nauheim Betreffe 2 Un Oberhess Ausland, Zuchtstu stuten so zu Nr. zm Groß Deding N Sitzung Hause zu Freunde . 9 letz 29 In Ert der 9) Su die 0) W. der 5) Da He egierun 2 — 5 2 Beginn des Gottesdienstes an den Wochentagen w