essen, aher. 3 Pfeffer, odelscteiner Orangen! dwurm Anden dolländig, auch igt, ei se. 21. z Faser 5 1.—1 * 12 f. 30 k — 81. 0. 21 5 65 6 fl. lt Din a 1 50 f. 7 45 1 Korn a N.— U.] —————— In Kritdbtn 4 Sch men in lichen Etle geranitt Betreffend: Die Anschaffung und Unter haltung des Faselviebhes in den Gemeinden des Kreises Friedberg. 9 1870. Samstag den 21. Mai. N 60. berhessischer Anzeiger. Hiedberger Intelligenzblalt. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. elan Aut mas ch u 18. Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß während der Anwesenheit Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs die Musik des hier garuisonirenden Großh. J. Jäger-Bataillons jeden Mittwoch Nachmittags von 6 bis 7 Uhr in dem hiesigen Burggarten spielt und der Zutritt durch den Burghof und das große hintere Thor des Burg gartens dem Publikum gestattet ist. Friedberg den 21. Mai 1870. Großherzogliches Kreisamt Friedberg E Friedberg den 14. Mai 1870. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Nachstehend theilen wir Ihnen die nach den Gutachten der Commissionsmitglieder aufgestellte Classifikationstabelle über den Zustand des Faselviehes bei dessen Untersuchung im Jahr 1870 zur Nachricht mit. Wir müssen beklagen, daß immer noch Gemeinden vorkommen, in denen diesem Gegenstand nicht die Sorgfalt und Ueberwachung gewidmet wird, wie er sie verdient. Für die Beseitigung des mangelhaften Befundes in der Unterhaltung ist ohne Verzug zu sorgen, nöthigenfalls sind entsprechende Abzüge an den für die Unterhaltung gezahlt werdenden Summen eintreten zu lassen; auch die Aufhebung der Verträge zu veranlassen. Wir erwarten von Ihnen, daß Sie es an der nöthigen Aufsicht und Fürsorge nicht fehlen lassen. D m n Ep. Ülebersich t über den Zustand der Faselochsen im Kreise Friedberg im Jahr 1870. 8 Namen Namen Anzahl Der Faselochsens Urtheil über die Tüchlig⸗ 5 Namen Namen 11 Der Faselochsens Urtheil über die Tuͤchtig⸗ SS der der Sasel Schlag und[keit der Faselochsen und. Se der der 9 175 Schlag und skeit der Faselochsen und Gemeinden.] Faselochsenhalter.[ochsem] Abstammung. ihrer Unterhaltung. Gemeinden. I Faselochsenhalter. sochsen.] Abstammung ihrer Unterhaltung. 1 assenbeim Philipp Schmidt'sf 2[Reiner Berner] Sehr gut, Haliung sehr[18[Kirchgöns Konrad Jung II. 2 Vogelsberger[Gut, Haltung schlecht und Wiitwe gut und reinlich. unrein. Dieselbe Berner Bastard Brauchbar, Haltung gut. Anton Jung, Vogelsberger[Gut, Haltung sehr gut 2[Bauernheim Georg Väth, 1 Berner Bastardt Brauchbar, Haltung sehr aber unrein. gut. 19[Langenhain Lorenz Jung 2 PVogelsberger Gut, Haltung gut u. rein. 3[Beien heim Joh. Gräf II. 2 Januorace Unbrauchb., Haltung ziem⸗ Heinrich Schneider Vogelsberger Desgleichen. lich. 20[Maibach Konrad Althenn 1 Pogelsberger[Gut, Haltung gut und Christian Raab Landrace Unbrauchb., Haltung gut rein. und reinlich. 21 Melbach Johs. Ph. Hahn 3 fBernerbastard J Sehr gut, Haltung sehr 4 Bodenrod Peter Hofmann IV.] 1 Vogelsberger[ Brauchb., Haltung mittel— gut und rein. mäßig. Ernst Heun Reiner Berner] Brauchb., Haltung ziem⸗ 5 Bönstadt Friedrich Strauch 2(Schweizerbast.] Brauchbar, Haltung gut lich. und reinlich. G. K. Leopard Bernerbastard[Brauchbar, Hallung gut Peter Alles Schweizerbast[Gut, Haltung gut und und reinlich. reinlich. 22[Münster Johs Werner J. 1 PPogelsberger[Gut, Haltung gut aber 6[Bruchenbrücken[Ph. Schneider Wtw.] 2 fBernerbastard J Brauchbar, Haltung gut unrein. und reinlich. 23[Münzenberg[Hospital 3 PPogelsberger[Gut, Haltung gut aber Dieselbe Bernerbastard[Brauchbar, Haltung gut ö unrein. und reinlich. Vogelsberger Desgleichen. 7 eußbach Karl Heil Wittwe 3 Perner bastard[Sehr gut, Haltung vor— Der dritte Ochse fehlt. züglich. 24 Nauheim Peter Stoll II. 2 Schweizerbast.] Sehr gut, Haltung sehr Dieselbe Bernerbastard[Sehr gut, Haltung vor⸗ f i gut und reinlich. züglich. Derselbe Schweizerbast.] Gut, Halt. gut u. reinlich. Dieselbe Vogelsberger[Gut, Haltung vorzüglich.] 25 Miederflorstadt[Pachter Alles 3 PBernerbastard[Sehr gut, Haltung sehr 8 Dorheim Pachter Heil 3 Schweizerbast.] Brauchbar, Haltung gut gut und reinlich. 5 und reinlich. Pachter Brückmann Bernerbastard[Gut, desgleichen. Heinrich Reuß Schweizerbast.] Brauchbar, Haltung gut H. K. W. Schaubach Bernerbastard[Gut, Haltung könnte besser und reinlich. 5 und reinlicher sein. Gotthard Bommers⸗ Schweizerbast.] Brauchbar, Haltung ziem⸗ 26 Niedermörlen[A. Möbs IV. Wiw.] 2 Berner bastard[Gut, Haltung gut und heim lich. rein. Dornassenheim[Johs. Bommers-] 2 Schweizerbast.] Gut, Haltung gut und Jos. Georg Jung Bernerbastard Sehr gut, desgleichen. he im reinlich. 27 Miederrosbach[Konr. Bullmann II. 2[Schweizerbast.] Sehr gut, Haltung sehr Adam Rack Bernerbastard[Brauchbar, Haltung gut gut und reinlich. . und reinlich. Heinrich Simon II. Schweizerbast.] Brauchbar, Haltung gut Fauerbach vorsJohs. Winser II.] 2 Vogelsberger[Gut, Haltung mittel- 1 f und reinlich. der Höhe mäßig. 28 Nieder⸗Weisel[Konr. Haub XVII.] 3 Vogelsbergerb.] Sehr gut, Haltung vor— Konrad Philipps II. Vogelsberger[Sehr gut, Haltung gut. züglich und sehr rein. 11[Fauerbach beis Anton Sang 2 fBernerbastard[Sehr gut, Haltung sehr Konrad Haub XII. Vogelsberger[Gut, deoͤgleichen. Friedberg gut. 3 Derselbe„Berner Sehr gut, desgleichen. Friedr. Helfer ich Schweizerbafl.] Brauchb., Haltg. ziemlich. 29 Niederwöllstadis Heinrich Stoll 4[Berner Unbrauchbar, Haltung sebr 12[Friedberg Stadt Friedberg 3 Schweizerbast.] Sehr gut, Haltung vor⸗ N gut und rein. züglich und reinlich. Karl Puth Berner Sehr gut, deogl. Schweizerbast.] Brauchbar, Haltung vor⸗ Heinr. Weith Bernerbastarde] Gut, Haltung gut. züglich und reinlich. Derselbe N Berner Brauchbar, Haltung gut. Der dritte Ochse fehlt. 30[Oberflorstadt[Wilhelm Schultheiss 1[Schweizerbast. M Haltung gut g rad Fenchel 1 Sehr gut, Haltung vor- 5 5 und rein. N is eee ed gen 5 güglch. 0 31 Otermüörlen[cginrich Gerhard] 4[Vogelsberger] Gut, Haltung gut und rein. Tobias Fenchel II. Berner Sehr gut, Haltung vor⸗ Martin König II. Desgleichen Gut, desgleichen. züglich. Ph. Jeckel Bernerbastard[Gut, Haltung schlecht. Friebrich Müller 9 Vogelsberger See 18 H. König II. Desgleichen ae e en gut i 5 b Ber Sehr gut, Haltung sehr 0 5 14[Griedel Wilh. Wetz ner a ad— 9 92[Oberrosbach[Georg Stork II. 3[Schweizerbast.] Brauchbar, Haltung könnte Johs. Loh Berner Desgleichen. f besser sein. ö Bäder Bopp Bobeleerber Dteglechen 5 8 Georg Hock Desgleichen u ene 5 ö Vogelsberger it, Haltung sehr gu b. 15[Hausen Jacob Klös 1 PVogelsberg 11 12170 9 0 Kaspar Hock Bernerbastard[Gut, g. ung gut und Wei Schl Vogelsberger ut, Haltung mittelmäßi reinlich. 16[Hoch⸗Weisel[Hermann Schäfer 2 9 6 W ae hig 33[Oberwöllfadt Ph. A. Roekoni 2 PBernerbastard 9 Haltung ziem— 5 1 lich. Johs. Werner III. Bogelsberger Desgleichen. N 5 Schweizerbast.] Gu allung gut und Derselbe Desgleichen Desgleichen. 17 Ilbenstadt Augustin Haas 2(Schweizerbast Werl. lung 9 34[Odfadt Heinrich Gröningeis 3[Vogelsberger[Gut, Haltung gut und Schwei ast. 9. ig könnte reinlich. Pet. Haas Schweizerbast 1 5 1 9 Derselbe Bernerbastard J Brauchdar, desgleichen. —(— 8 deer lerpeil üder die Tüchtig⸗ 9 Namen sunzahls Der Faselochsens Urtheil über die Tüchtig⸗ 2 Namen 3 Ad 5 r eee 3 28 10 40 91 ente Schlag und keit der Faselochsen und daf 85 2 Faselochsenbalter. Jahn] Abstammung.] ihrer Unterballung. 8 Gemeindeu.] Taselochsenhalter. Ie len Abam mung. Unterbaltung. a Ockstadt Heinrich Gröninger Bernerbastard e bega 41[Schwalheim[Georg Jehner 1[Schweizerbast. Seele Haltung gut 1 ittwe S izerbast.„Haltung vorzüglich. 5„ 0 ö 9 tin 35 Sppershosen[Jung Wittwe 2 chweizerbast.] Gut 18 Gemeinde selbst in 2[Reiner Berner Schr gut, Halt. vorzügd. ‚ an en e 1 f Fasel b Bernerbassard Gut, desgleichen. g Gru 36[Ossenh eim Christian Schäfer, 2[Bernerbastard J Brauchbar daune gut. 43 Staden deinrich Hammel, 2 BBernerbastard uche. e un 9 5 5 1*. 0 Seesg Walther, ann 1 1 05 8 19 Derselbe 1 1 2 8 gut. Goyo i 5 Schnei i 5 it⸗ 44 Steinfurth einrich Reif 5 esgleichen ut, Haltung gut. 13 37[Ostheim Jac. Schneider 2 PPogelsberger Wan Haltung mit Steinfurth help Neonharbl Desgleichen Gut, Haltung gutt. stilla Peter Schneider Schweizerbast.] Unbrauchb., Haltung mit⸗ 45[Tr.⸗Münzenb.] Georg Haub 1[Vogelsberger A. e 5 1 telmäßig.. 97 en i Wecleshei 5 5 a lich. 8 N II.] 2 Vogelsberger[Gut, Haltung gut u. rein. 46[Weckesheim Carl Schönwolf 2 BBernerbastard[Gut, Haltung ziem ft 38 Pohlgöns I Bae dn Brauchbar, desgleichen. 5 5 Derselbe Desgleichen Brauchbar, Haltung gul. 120 39[Reichelsheim Theod Nohl 4[Bernerbastard J Brauchbar, Haltung gut 47[Wisselsheim Jacob Schultheis 1 olländer Brauchbar, Haltung gut. . 5 und rein. 48[Wölfersheim[Christoph Löschhorns 3 Bogelsbergerb. F Haltung sehr gege Friedrich K i t, Haltung könnte 0 gut und rein. dem Friedrich Konrad, Desgleichen er 1 5 9 Wilhelm Heier Schweizerbast. eee gut 100 65 Mü 0 Desgleichen Brauchb., Haltg. sehr gut. 2 und reinlich. 19 3 0 Sehr gut, desgleichen. Konrad Kraft Bernerbastard J Desgleichen. 115 30[Rockenberg Ludwig Haumann 2 Berner Sehr gut, Haltg. sehr gut.] 49 Wohnbach Heinrich Philippi 2 Berner Unbrauchb., Haltung gut schie Derselbe N Desgleichen Gut, Haltung vorzüglich. 5 aber nicht reinlich. Sim f Derselbe Reiner Berner! Sehr gut, Haltg. sehr gut. Haeb Hiernach sind nach den vorsiehenden Einträgen: Sehr gut 25⁵ geh 5 gut 37 77 0 brauchbar 36 6* untauglich 7 5 vit noch anzuschaffen 2 e Summa 107 zu d Dolt sten Betreffend: Aufhebung des Portofteithums berrschaftlicher Postsendungen. Friedberg am 17. Mai 1870. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg a 1 an die evang. und kathol. Kirchenvorstände, die Großherzoglichen Bürgermeistereien, die Großherzogliche Polizei-Verwaltung Bad⸗ 115 Nauheim und den Großherzoglichen Polizei-Commissär zu Wickstadt. Unt Sie wollen binnen 8 Tagen Verzeichnisse der Ihnen bis jetzt lichen Staatskasse zur Last fallen, einsenden. Bei jedem einzelnen Jaffa von den Postanstalten creditirten resp. in Ihr Conte aufgenommenen Posten ist jedoch die Anforderung so zu begründen, daß eine Prüfung fai Portobeträge für Postsendungen in rein staatlichen Angelegenheiten erfolgen kann. Wenn von Ihnen solche Verzeichnisse binnen der vor⸗ jed — wobei Sie die Ihnen mit Amtsblatt Nr. 9 vom 28. Dez. v. J. bestimmten Frist nicht vorgelegt worden sind, so nehmen wir an, im mitgetheilten Ausführungsbestimmungen als maßgebend anzusehen daß Ihnen Portobetiräge der fraglichen Art nicht erwachsen beziehungs⸗ ein haben— von denen Sie der Ansicht sind, daß sie der Großherzog weise nicht notirt worden sind. ra 8 zu f 2 0 f 5 0 Hessen. Darmstadt. Eine Deputation Verweisung der Anträge, welche gesunde Gedanken Bayern. Augsburg. Nach einem Tele 5 der Bürgerschaft hat am 17. d. in der Bahn- enthielten, an eine Commission. Die vorberige gramm aus Rom hat die Discussion über die fin hofs angelegenheit eine Audienz bei dem Groß- Feststellung von Normativbestimmungen sei gut- Unfehlbarkeit des Papstes am 14. d. begonnen. da herzoge gehabt. Eine entscheidende Antwort ist zuheißen, doch jetzt sei eine gründlichere Plenar- Die Gerüchte von einer Vertagung der Debatte, 205 nicht erfolgt, doch glaubt man, daß dieselbe be-[berathung wünschenswerth. Bundes-Commissär welche in jüngster Zeit umliefen, werden dadurch 5 friedigend ausfallen werde. Die„Darmst. Ztg.“ Michaelis spricht sich gegen die Beschränkung der widerlegt. Die„A. A. Ztg.“ veröffentlicht den faßt das Resultat der Audienz dahin zusammen, vorhandenen Prämienanleihen aus. Nach langer Text der betreffenden drei Canones, sowie das mt „daß für die Wünsche und Bedürfnisse der Stadt Debatte wird beschlossen, die Anträge Braun dazu gehörige Aktenstück, das von dem Primat sch um so mehr das Beste zu erwarten ist, als es und Blankenburg zur zweiten Lesung im Plenum und der Unfehlbarkeit des Papstes handelt und Es ja so leicht sein wird, die Interessen der Schön- zu bringen. ener„erste dogmatische Constitution über die Kirche sur, heit mit denen des Bedürfnisses(also hier die— Im preußischen Staatsministerium hat, Christi“ betitelt ist. Die drei Canones lauten: lor Zusammenlegung der Bahnhöfe) durch die Arran- wie die„C. B.“ meldet, die Abstimmung über die 1. So einer sagt: der heilige Apostel Petrus sei Ber gements der Bauten und Anlagen zu vereinigen.“ Todesstrafe stattgefunden. Die sieben anwesenden] von dem Herrn Christus nicht zum Ersten aller nich — Wie verlautet, ist nunmehr auch die Pen- Minister(v. Roon, Graf Itzenplitz, Dr. v. Mühler, Apostel und zum sichtbaren Haupte der streitenden und sionirung des Commandeurs des 1. Reiterregiments, Graf zu Eulenburg, Dr. Leonhardt, Camphausen Kirche gesetzt worden; oder derselbe habe nur den völk des Obersten v. Riedesel, erfolgt. und v. Selchow) erklärten sich einstimmig für] Ehrenprimat. nicht aber den Primat der wahren— Preußen. Berlin. Der Reichstag er⸗ Beibehaltung der Todesstrafe. Vier der Ge- und eigentlichen Jurisdiction von diesem unserem ledigte das Gesetz über den Unterstützungswohn⸗ nannten stimmten für die Anwendung dieser Straf⸗[Herrn Jesus Christus direkt und unmittelbar sitz mit dem Antrage Miquel's, wonach das Bun- art nur beim vorsätzlichen Mord, die Herren empfangen— der sei verflucht. 2. So einer desamt für das Heimathswesen die zuständige v. Roon, v. Mühler und Graf zu Eulenburg sagt: es sei nicht des Herrn Christi eigene Ein⸗ Entscheidungsbehörde ist, wenn die Gesetzgebung jedoch für Anwendung der Todesstrafe auch bei] setzung, daß der heilige Petrus im Primat über des Landes dasselbe anruft. politischen Verbrechen. Diese Beschlüsse wurden] die ganze Kirche beständige Nachfolger habe; oder: — Die Interpellation von Fries in der Reichstagssitzung, was aus der Petition aus Weimar wegen der Communalsteuer des Militärs geworden sei, wird vom Präsidenten Delbrück dahin beantwortet, daß die Sache im Bundes- rathe noch nicht zur Erledigung gekommen sei. Hierauf folgt die Debatte über die Anträge, be⸗ treffend die Prämienanleihen. Kardorff vertheidigt seinen Antrag. Finanzminister Camphausen be— merkt, unter Hinweis auf die Debatten, welche im Landtage über die Angelegenheit stattgehabt hätten, er habe geglaubt, die Anträge würden einer Commission zur Berathung überwiesen wer⸗ den, zumal bisher mit den Börsenverhältnissen bekannte Männer nicht gehört worden seien. Con- sodann dem König unterbreitet, der jedoch seine Entschließungen bis zur Zurückkunft des Grafen v. Bismarck sich vorbehalten hat. — Wie die„Provinzial⸗Corresp.“ mittheilt, hätte Graf Bismarck mit aller Bestimmtheit er— klärt, daß die Regierung die Aufrechthaltung der Todesstrafe für erforderlich erachte und an ein Schwanken der preußischen Regierung nicht zu denken sei.— Das genannte Blatt stellt den Schluß der Reichstagssession sür den 28. d. M. in Aussicht. — Fr. v. Raumer's neunzigster Geburtstag ist am Sonnabend durch eine Ovation gefeiert worden. Seine Freunde und academischen Berufs- genossen überraschten ihn durch Ueberreichung cessionen seien bisher in den Bundesstaaten nicht ertheilt. Die Bestimmung des Antrages Blancken— burg, daß das Verbot der Prämienanleihen rück⸗ wirkende Kraft haben solle, sei unausführbar, sie würde Bayern und Baden treffen. Wie es mit feiner eigenen Marmorbüste.— Der Kronprinz von Preußen ist von Karlsbad wieder hierher zurückgekehrt. — Der Reichstag hat den Antrag Prosch, betreffend eine Entschädigung für den Elbzoll an Oesterreich und Rußland stünde, und wie man sich denn allen Reclamationen gegenüber verhalten wolle? Der Minister empfiehlt schließlich die Mecklenburg im Betrage von einer Million Thaler, angenommen. Minister Delbrück hatte“ sich mit dem Antrag einverstanden erklärt. der römische Papst sei nicht kraft göttlichen Rechtes Petri Nachfolger in diesem Primat— der sei verflucht. 3. So einer sagt: Der römische Papst habe lediglich das Amt der Aussicht oder Leitung, nicht aber die volle und oberste Gewalt der Jurisdiction über die gesammte Kirche, nicht nur in Sachen des Glaubens und der Sitten, sondern auch der Disciplin und der Regierung der über den ganzen Erdkreis ausgebreiteten Kirche; oder diese seine Gewalt sei nicht eine ordentliche und unmittelbare, sowohl über alle und jede einzelne Kirche als auch über alle und jeden einzelnen Hirten und Gläubigen— der sei verflucht. München. Der Entwurf eines Pensions— gesetzes für die Armee ist im Staatsrathe zur Berathung gelangt, so daß dessen Vorlage an die Kammern in nächster Zeit zu erwarten sein wird. Nachricht von einer demnächstigen Conferenz des bayerischen und würtembergischen Kriegsministers in München behufs der Verabredung gemeinsamer Würtemberg. Stuttgart. Der„St.“ Anz.“ widerspricht auf das Entschiedenste der * da tur* gu 8 gut un) gut. Nai 1870 tbem einzelnen aß tine Prüfung dinnen der ver wit dl bien beziedunge⸗ 413 atdcen —— Nach einem Tel use über die N ret et + 5 unstrer unmittelbar Maßregeln zur Herbeiführung einer gleichartigen Haltung in der Militärfrage. Frankreich. Paris. Das„Journal officiel“ bemerkt:„Mehrere Blätter sprechen von Garnisonsveränderungen, die durch die Abstimmung einzelner Regimenter bedingt würden. Diese Gerüchte sind durchaus grundlos.“ — Man versichert, Herr v. Laguerronniere habe um seine Entlassung nachgesucht.— General Goyon ist gestorben.— Das Erscheinen der„Mar- seillaise“ ist für die Zeit von zwei Monaten untersagt. — Im gesetzgebenden Körper erklärte nach Genehmigung der Berichte der Bureaux über das Plebiscit der Präsident Schneider, daß der Aet der Abstimmung den Gesetzen gemäß von Statten gegangen sei, das französische Volk habe folglich dem Plebiscit seine Zustimmung gegeben.(Rufe „Es lebe der Kaiser!“) Jules Simon verlangt das Wort zu einer Bemerkung, die Kammer be— schließt jedoch den Uebergang zur Tagesordnung. Simon legt hierauf eine Interpellation über das Plebiseit nieder und die Sitzung wird sodann geschlossen. Schweden. In Stockholm beabsichtigt man, wie den„Militärischen Blättern“ geschrieben wird, die Einführung der Jugend wehr als Vorbereitung zu der beabsichtigten Organisation einer allgemeinen Volksbewaffnung, womit Schweden den monarchi— schen Staaten Europa's voranschreiten will. Großbritannien. London. Im Unter- hause theilte auf die Interpellation Elphinstone's der Unterstaatssekretär des Acußern, Otway, mit, daß die englische Regierung eine erschöpfende Untersuchung der gesammten in der Briganten- affaire getroffenen Anordnungen von der griechi— schen Regierung gefordert habe. England erachte jedoch die Anwesenheit des Mittelmeergeschwaders im Pyräus für unnöthig, zumal der Anschein einer auf Griechenland geübten Zwangsmaßregel zu vermeiden sei. Spanien. Madrid. Das Ministerium hat beschlossen, dem provisorischen Zustande ein Ende zu machen, indem es den Regenten mit den königlichen Befugnissen bekleidet, für den Fall, daß es unmöglich sein sollte, gegenwärtig einen Throncandidaten zu finden. Italien. Florenz. Die„Gazetta ufficiale“ meldet:„Die in der Gegend von Reggio er— schienene Bande traf mit den Truppen zusammen. Es entspann sich ein Gefecht, in welchem die In— surgenten drei Gefangene und einen Todten ver— loren. Letzterer ist einer der Chefs der dortigen Bewegung. Gegen Abend wurde die sich zurück— ziehende Bande neuerdings von Patrouillen erreicht und zerstreut. Die Nationalgarde und die Be— völkerung unterstützen die Behörden.“ — Das Concil wird, so viel man hört, noch bis Peter und Paul(29. Juni) beisammen blei⸗ ben und nach Ablauf dieser Zeit die öffentliche Sitzung halten, in welcher die Promulgation des Unfehlbarkeits⸗Dogmas zu erfolgen hat. Hierauf wird dasselbe, der großen Hitze wegen, bis zum September oder Ockober vertagt werden. Unter den Beschlüssen des Coneils befindet sich unter der Rubrik:„Von der Kirchenzucht“ auch einer, der dem niederen Clerus vorschreibt, sich nur in geistlicher Kleidung und mit dem dreispitzigen Hut sehen zu lassen. —„Opinione“ meldet, daß die päpstliche Re⸗ gierung an der Gränze des Kirchenstaates behufs Verhinderung eines eventuellen Invasionsversuches einen Zuavencordon aufstellt. Die Gerüchte von dem Erscheinen neuer Banden in der Provinz Catanzaro sind, der„Opinione“ zufolge, unbe— gründet. Auch die„Opinione“ meldet, daß die Bande von Reggio zerstreut worden ist und in Calabrien keine Bande mehr besteht. Griechenland. Athen. Der französische Gesandte hat der griechischen Regierung angezeigt, daß, wenn französische Unterthanen in die Hand von Räubern fallen sollten, die griechische Re— gierung die Verpflichtung haben werde, das Löse— geld zu bezahlen. Friedberg. Welches große Interesse die hiesige Einwohnerschaft an musikalischen Aufführungen jeder Art nimmt, konnte man am Donnerstag Abend bei dem Ständchen, welches die hiesige Jägermusik dem neuen Vataillonschef vot dem Hötel Trapp brachte, gewahren. Die große breite Straße stand gedrängt voll Zuhörer. Und in der That leistet unsere Jägermusik unter der energischen und umsichtigen Leitung ihres Diri⸗ genten Herrn Schellhaas und bei dem Fleiße und der musikalischen Bildung ihrer Mitglieder etwas Vorzügliches. Hoffen wir, daß aber auch der Capelle die verdiente materielle Anerkennung zu Theil wird. Wie wir hören, sollen im Laufe des Sommers auf unseren Felsenkellern eine Reibe von Concerten durch unsere Jägermusik ver— anstaltet werden. Möchte man doch diese Concerte recht zahlreich besuchen, zumal der Eintrittspreis ja gewöhnlich ein so geringer ist. In Obereschbach verstarb kürzlich Hr. Pfarrer Gruber im Alter von 78 Jahren. Derselbe wirkte un⸗ unterbrochen 43 Jahre in seiner Gemeinde mit solcher Hingebung an deren Interesse, daß auch in dieser langen Reihe von Jahren nicht ein einziger Fall vorgekommen ist, wodurch die Harmonie zwischen Gemeinde und Scel— artiger ausgefallen als die frühere und ein Besuch ber—⸗ selben in jeber Hinsicht lohnenswerth, und mit Interesse wird der Beschauer vor der Menge in Thätigkeit gesetzter Maschinen stehen. Wir machen die Interessenten darauf aufmerksam, daß es sich empfiehlt, den Eingang von der Faust zeec zu nehmen, da man alsdann an dem eitsaden des Calalogs viel leichter seinen Weg durch das Labyrinth der Maschinen finden kann, als von der Breiten gasse aus. Offenbach. Vor einigen Abenden wurde abermals, und zwar noch im Rayon unserer Stadt an dem Eisen⸗ bahnzuge ein Frevel verübt, indem mehrere Steine in den Wagen geschleudert wurden, in welchem der Posi⸗ conduc teur seinen Platz hat, glücklicherweise ohne den— selben zu treffen. Der energischen Untersuchung des Bahnhofsinspectors Klöpper gelang es, die Steine, welche zum Wurf benutzt waren, mit denen anliegender Gärten vergleichend, den Thäter in einem Schreinergesellen einer Möbelfabrik zu ermitteln und hinter Schloß und Riegel zu bringen. Man hofft auch Desjenigen habhaft zu werden, der unlängst einen Pfahl über die Schienen gelegt, und hat das hiesige Landgericht für dessen Entdeckung 100 fl. Belohnung ausgesetzt. Dank und Bitte! Es sind uns bis heute zu einer Verloo⸗ sung zum Besten des Baues einer ka⸗ tholischen Kirche zu Friedberg an 300 recht geeignete Gegenstände gütigst zugesendet worden. Wir sagen dafür allen Wohlthätern in unserer Stadt, sowie außerhalb, besonders in Bad Nauheim, unsern herzlichsten Dank. Ueberzeugt jedoch, daß noch viele Bewohner Friedbergs, denen bis jetzt unsere Verloosung nicht bekannt geworden ist, auch gerne eine Gabe zu einem so edlen Zwecke spenden, erneuern wir hier unsere Bitte, uns mit zur Verloosung geeig⸗ neten Geschenken zu beehren. Großherzogliches Kreisamt Friedberg hat am 5. April 1870 die Erlaubniß zur Verloosung ertheilt. Loose à 15 kr. sind bei den weltlichen Mit⸗ gliedern des katholischen Kirchenvorstandes, den Herren: Jacob Burck, Jacob Morschel, Postmeister Brentano und Martin Mondigler I., sowie im katholischen Pfarrhause dahier, woselbst auch die zur Ausloosung bestimmten Gegenstände eingesehen werden können, zu haben. Der Tag der Ver⸗ loosung, die unter polizeilicher Aufsicht stattsindet, wird in diesem Blatte angezeigt werden. sorger gestört worden wäre. Die ganze Gemeinde und Freunde des Verstorbenen in Menge gaben dem Sarge das Geleite. Herr Decan Fertsch sprach Worte der Weihe am Grabe des Dahingegangenen, woran sich die von Herrn Pfarrer Thudichum auf ausdrücklichen Wunsch des Verblichenen gehallene Grabrede über den Text:„Die Liebe hört nimmer auf“ anschloß. Frankfurt. Gestern, am 19. d. wurde auf dem großen Bleichgarten und in der landwirthschaftlichen Halle die zweite Maschinen-Ausstellung eröffnet; dieselbe ist, was die Zahl der Aussteller als auch die Maschinen und sonstigen landwirthschaftlichen Geräthe anlangt, viel groß— Friedberg, am 20. Mai 1870. Für den Kirchenvorstand: Gabel, Pfarrer. Versammlung der Localsection des Gewerbpereins am 21. Mai Abends 8 Uhr. Einziger Gegenstand der Tagesordnung ist der Besuch der Ausstellung von Gewerbserzeugnissen in Darmstadt und Hinsendung von Schülern der Handwerkerschule. Arbeits⸗Versteigerung. 1416 Donnerstag den 26. d. M., Vormittags 11 Uhr, werden die zur Veränderung der Feldwebels-Wohnung in der Klofterkaserne dahier erforderlich werdenden Arbeiten, als: fl. ke. Maurerarbeit, veranschlagt zu 60 50 Zimmerarbeit 26 28 Schreinerarbeit 48 39 Schlosserarbelt 121 57 Weißbinderarbeit 36 16 auf dem Soumissionswege in Accord gegeben. Plan nebfi Voranschlag und Bedingungen liegen auf dem Büreau der unterzeichneten Garnisonverwaltung zur Einficht offen Friedberg den 20. Ma! 1870. Großherzogliche Garntsonverwaltung Friedberg Nel sschweütz. Hämorrhoidal-, Unterleibs- und Magenbeschwerden. Cr Erprobtes und anerkanntes Hausmittel hiergegen is der M. F. Daubitz sche Kräuter-Liqueur, fabricirtvom Apo— theker R. F. Danbitz in Berlin, Charlottenstraße 19. l Nlererlage bel J. A. Windecker in Friedberg. 838 Holz-Versteigerung. 1409 Dienstag den 24. d. M., Morgens 9 Uhr an⸗ fangend, soll im hiesigen Gemeindewald, in den Distrieten Häsel und Geisgräben, nachbezeichneles Gehölz ver— neigert werden: 2 Stecken Eichen⸗Scheidholz, 4/3 7„ Prügelbolz, 1 5 Nadel⸗ 0 2,„ Erlen⸗ 7 e Eichen⸗Nadel⸗Stockholz, 750 Stück Buchen Wellen, 3075„ Birken⸗Eichen⸗ Wellen, 16284„ Nadel-Weichholz⸗Wellen, 150 Gebund Glinstern, 102 Eichenstämme mit 1711 Cubilfuß, 123 Nadelstämme„ 1278 1 3 Birkenstämme„ 40 5 39 Erlenfämme- 571„ 456 Nadelstangen„ 1174„ Die Zusammenkunft ist im Distrikt Häsel. Zahlungstermin auf Martint l. J. Ober-Mörlen den 19. Mai 1870. Großherzogliche Aare Ober⸗Mörlen NN 8% 0 Repskuchen! 23 fiets frssch von der Mühle bel Wilh. Fertsch. Ein braver Junge 1445 kaun in die Lehre treten bei Den Vp ten d. Eine große Partie Scuerkeeganzen 1 Selleriepflanzen hat zu verkaufen Fr. Netz. — 8 3 2 2— 25 7 82 * aheim 8 N 8 8 8 5 Das nächste 8. Heft des neuen 2 8 VI. Jahrganges bringt: 2 855— außer der mit Spannung erwarteten Fortsetzung des interessanten hiftorischen Romans von G. Hiltl: Eine Cabinetsintrigue, eine große Anzahl delehrender und unterhaltender Artikel aus der Feder der lüchtigsten Autoren, sowie vorzügliche Illuffratonen unserer ge⸗ felertsten Künstler. Als besonders interessant ist die Criminalgeschichte: An der weißen Brücke, ferner: Zur Charakteriflik der merkwürdigsten Gifte V und JI, Nicotin und Schwefelsäure. Ein Mästro der staliensschen Oper(Verdi) hervorzuheben Zu Bestellungen empfeblen sich Bindernagel und Schimpff in Friedberg. Möbel-Lager. 989 Alle Sorten Möbel, für deren Güte garanttrt, sind in großer Auswahl zu haben bei Friedberg. J. Pfeffer, Adam Hofmann, Speygler. Hof⸗Mödelschreiner. Windecker's Felsenkeller 1246 täglich geöffnet von Nachmittags 2 Uhr an. H. J. Simon zu den„Drei Schwertern. 14¹ Streich- Sertett, ausgeführt von einer Abtheilung der Musik des hiesigen Jäger ⸗ Bataillons, Sonntag den 22. Mai 1870, Anfang Nachmittags 5 Uhr. in der goldnen Reichskrone. Allumination des Gartens.——— Entrée à Person 6 kr. g C. F. Walz. Bad Nauheim. 1406 Zur Eröffnung meiner Gartenwirthschaft findet Sonntag den 22. d. M. in meinem wozu ich freundlichst einlade. H. Aletter, zur Waldlust. Unterrichts- und Etziehungs-Justitut in Friedberg. 1344 Montag den 20. Juni beginnt ein neuer Cursus in unserer Anstalt und bitten wir die geehrten Eltern freundlichst die Anmeldungen bis zum 18. Juni zu machen. Pensionäre bezahlen 350 fl. Musikunterricht wird extra vergütet. Der Unterricht wird von einem Geistlichen, einem Lehrer, einer Französin und Eng⸗ länderin und den Vorsteherinnen ertheilt. Jedes Jahr findet eine öffentliche Prüfung statt. Prospekte, sowohl für Kinder aus hiesiger Stadt ale auch für Pensionäre, sind zu jeder Zeit bei den Unterzeichneten zu haben. Amalie, Marie& Lina Werner. Friedberg im Mai 1870. Vorschuß-& Creditverein zu Friedberg. (Eingetragene Genossenschaft.) 1186 Wir nehmen jeder Zeit Kapitalien auf Spareinlagen& 4%. Zins Anfang einen Tag nach der Einlage. Der Vorstand Hecht. Ermus. Weis. Wein ⸗ Offerte. 1397 Einem geehrten Publikum von Friedberg und Umgegend empfehle ich mein reich haltigstes Lager aller Sorten reingehaltener Pfälzer⸗ und Rhein⸗Weine von fl. 40. bis fl. 400. per Ohm ohne Faß. Durch directen Bezug von Bordeaux bin ich in den Stand gesetzt reingehaltenen Bordeaux von ganz vorzüglicher Qualität von 48 kr. an bis zu fl. 4. per Flasche mit Glas zu verkaufen. Gleichzeitig empfehle ich weißen und rothen Mousseux Carte noir und Sparkling Assmannshäuser aus der berühmten Schaumwein Fabrik von Matthäus Müller in Eltville im Rheingau zu fl. 2. per Bouteille, sowie echten französischen Champagner, Sherry, Dry-Madeira, Cognac, Rum de Jamaica, Arrac de Batavia. Friedberg, im Mai 1870, L. E. Trapp Nachfolger. Mädchen⸗Institut zu Friedberg. 1417 Unsere diesjährige Prüfung wird Freitag den 27. Mai, Morgens von ½9- 12 und Nachmittags von 2—5, sowie Samstag den 28. Mai, Vormittags von 9— 12 Uhr, im Realschulgebäude abgehalten. Am Samstag Nachmittag findet, um 2 Uhr anfangend, ein Schulactus im Casinosaal statt. Zu diesen Schulfestlichkeiten werden die betr. Eltern und Vormünder, sowie alle Freunde unsrer Anstalt hiermit ergebenst eingeladen. Das neue Schuljahr beginnt Montag den 20 Juni, Morgens 7 Uhr. Der Unterricht wird ertheilt durch die Herren Musterschullehrer Störger, Reallehrer Klein, Pfarrer Meyer, Seminarlehrer Soldan, Musterschullehrer Weinel, eine Französin, Fr. Keller, Frl. Zinßer, Fr. Zinßer und den Unterzeichneten. Ein reichhaltiges physikalisch- chemisches Cabinet, sowie eine Bibliothek ausgewählter Jugendschriften steht dem Unterricht erläuternd und ergänzend zur Seite. Seit Pfingsten 69 bestehen 4 Elementarabtheilungen, und werden daher auch Mädchen von 6, 7, 8 und 9 Jahren aufgenommen. 1 Mehrere hiesige Familien nehmen 200— 250 fl. in Kost und Logis. Anmeldungen nimmt jederzeit entgegen Ein Zimmer, 1306 mit oder ohne Möbel, hat zu vermlethen Garten Harmonie: und Tanzmusik statt, Schülerinnen Ziuße r. Dielen, Latten und Stollen auswärtige gegen Honorar von Hall füt 1398 wozu alle Freunde des geselligen Vergnügens höflichst einladet Aepfelwein, Am 2. Pfingstfeiertage Jsraeliten, Bellersheim den 18. Mai 1870. F. Wilh. Hahn, Gastwirtb zum Braunfelser of. 1413 Prima⸗Qualität, vorzüglich zu Malwein, per Schoppen 4 kr., bei Jean Müller. Consimationsgeschenen empfehlen wir unsere große Auswahl von elegant gebundenen Gesangbüchern zu allen Preisen. Bindernagel& Schimpff. Süße Orangen! 1297 bei Wilh. Fertsch. Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen. Näheres Breitestraße Nr 28. Ein Zapfjunge 1408 wird gesucht von C. Fr. Walz. Frische Repskuchen, 1224 zu 4 fl. 48 kr. der Centner, bei 5 Dan. Kümmich. Wohnungsveränderung! 1405 Von heute an befindet sich mein Barbier⸗Cabinet nicht mehr im Hause des Herrn Glasermeister Wetzstein am Mainzerthor, sondern im Hause der Wittwe Star d, vis-à- sis dem Hotel Trapp. Friedberg di 19. Mai 1870. 1 5 V. Fischer, Heilgebülfe. Die Schönfärberei von A. Metzendorf in Friedberg 1293 empfiehlt sich im Färben und Drucken aller mög⸗ lichen Stoffe in den modernsten Farben unter Zu⸗ sicherung schneller und reeller Bedienung. Oleichzettig bringe ich dem geehrten Publikum von Bad Nauheim und Umgegend zur Nachricht, daß ich Herrn Carl Hartmann in Bad Nauheim ein Commissionslager übergeben habe und bei demselben eine Mufterkarte zu Jedermanns Einficht offen liegt. Strohhüte 1415 in sehr großer Auswahl und zu außerordentlich billigen Prelsen, Kinderkäppchen zu 24 kr., Herren und Knabenhüte zu 20 und 24 kr. bei Heinrich Diehl, usagasse. Eine Scheuer 1412 ist zu vermiethen, welche auch stückweise abgegeben wird. Näheres Breitestraße Nr. 28. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelische Gemeinde. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Köhler. Sonntag Rogate. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormitiags: Herr Candidat Weigold. Nachmittags: Herr Diakonus Meyer. Gottesdienst in der Burgkirche Vormiltags: Herr Seminarlehrer Stamm. Nachmittags: fällt aus. Katholischt Gemeinde. Samstag um 5 Uhr Nachmittags Beichte. 5. Sonntageun ach Oste ru. Vormittags: 8 Uhr Hochamt und Predigt. Nachmittags: ¼½2 Uhr Christeulehre und Andacht. Der Gottesdienst an den Wochentagen beginut Mor⸗ gens 6 ¼ Uhr. 0 1411 Verantw. Red.: Hermann Schimpff. 1223 empfiehlt zu Hanauer Preisen 15 Ph. Dan. Kümmich. Joh. Horn. (Hierzu Unterhaltungs Blatt Nr. 21 und eine Beilage.) Druck und Verlag von Bindernagel& Schimoff. genel dürft Grof aller rt 80 den die