ingsratb. —— en am ritten Ostere darch die Ste liches Erscheinen RNuths. de angtptwit Atmttl, selbd tie Jeuchtl⸗ te dert Faschchen * tbrrfals gag r volliandig Desi g e und Stid⸗ rt n Stttlau Jahr 1867 Brandentschädigungsbeiträge. Beiträge(6¾ k-. Donnerstag den 21. April. M47. berhessischer Anzeiger. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblalt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Amtlicher Theil. Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatte sind zu publieiren: II. trägen betreffend.— sub 2. Nr. 13. sub 1. Rechnungsablage über die Verwendung der für das Jahr 1867 in dem Großberzogtbum Hessen ausgeschriebenen Brandentschädigungsbei⸗ Bekanntmachung, die Wahl der Geschworenen in der Provinz Oberbessen im Jahr 1871 betteffend. Bekann machung, dle Einberufung des deulschen Zollparlaments betreffend.— sub 2 Bekanntmachung, die Ausführung der Verordnung über die Prüfungen im Finanz und technischen Fache vom 20. September 1859 hinfichtlich der speciellen Prüfung 1. Kategorie betreffend.— sub 3. Bekanntmachung, die Vereinbarung binsichtlich der Zahlung von Militärpersonen betreffend. tärrechnungen betreffend. Friedberg den 18. April 1870. — sub 4. Bekanntmachung, die Aufhebung des Kriegsrechnungsamts und die Revission der Mili⸗ Großberzogliches Kreisamt Friedberg. 1 Nachverzeichnete Gesetze ꝛc. sind im Bundesgesetzblatt des Norddeutschen Bundes publizirt worden: Nr. 8. Nr. 454. Auolieserungsvertrag zwischen Nr. 9. Nr. 459. Gesetz wegen Abänderung dem Norddeutschen Bunde und Belgien. Vom 9. Februar des Gesetzes vom 9. November 1867 betreffend. 1870.— Nr. 455—458. Die Beftellung von Consuln bett Den außerordentlichen Geldbedarf des Norddeuschen Bundes zum Zwecke der Erweiterung der Bundeskriegsmarine und der Herstellung der Küstenvertheidignag. Vom 6. April 1870. Betreffend: Die öffentlichen Schulprüfungen in 1870. Friedberg den 19. April 1870. Die Großherzogliche Kreisschulcommission Friedberg an die Ortsschulvorstände des Kreises. a Mir erinnern Sie an Vornahme der öffentlichen Schulprüfungen während der Zeit zwischen Ostern und Pfingsten und sehen dem— nächst der Vorlage der Protokolle hierüber(§. 4 pos. 2 der Instruction für die Ortsschulvorstände vom 20. Juni 1832) entgegen. 8 Ausstellung von selbstverfertigten Arbeiten der Handwerker und Fabrikarbeiter. Der Anmeldetermin für die Ausstellung Arbeiten ist abgelaufen. Es haben sich angemeldet und es wurde, auf Wunsch der Mehrzahl der Lokal-⸗Comités, beschlossen, die Ausstellung im Monat Juni l. zur allgemeinen machen wir die Herren Aussteller darauf aufmerksam, daß ihre Aus- stellungsgegenstände bis Mitte May l. J. Indem wir dies hiermit im Ganzen 875 Aussteller von selbstverfertigten ertheilt werden. Kenntniß bringen, Gr. Centralstelle J. abzuhalten. Schleie zur Absendung nach Darmstadt bereit sein müssen. ordnungen hierfür werden den Herrn Ausstellern demnächst durch ihre betreffenden Lokal⸗-Comités oder durch uns noch besondere Instructionen Ueber die Zeit der Absendung und die An— Darmstadt den 9. April 1870. für die Gewerbe und den Landesgewerbverein. rmach er. Fin k. Hessen. Darmstadt. Das Großherzog⸗ liche Regierungsblatt Nr. 12 enthält: I. Nechnungsablage über die Verwendung der für das in dem Großherzogtbum ausgeschriebenen Das Brandversicherungs— kapital der Provinz Oberhessen betrug 86,422,310 fl., die von je 100 fl. Versicherunge krpital) 97.242 fl 27 k., Starkenburg 118 317.020 fl. bezw. 133,117 fl. 34% ke., Ryeinhessen 115,257,090 fl. bezw. 130 253 fl. 24⅝ k., aus den an Preußen abgetrelenen Gebietsthetlen 15,625 560 bezw. 17583 fl. 46 ke. Für Brandschäden, Besichtigungs⸗ und Avschätzungskosten wur⸗ den vergütet: in der Provinz Oberhessen 81,634 fl. 18½ ke. Entschädigung und 346 fl. 30 kr. Kosten; Slaik n⸗ burg 77,020 fl. 6⅜ kr. bezw. 524 fl. 27 k., Rheiuh ssen 184,072 fl. 15½ k., bezw. 664 fl. 21 ke., in den an Preußen abgelretenen Geblelstbeilen 7495 fl. 53 ke. bezw. 2 fl. Summe= 351,839 fl. 51½ k.. s II. Bekannimachung Greßherzogl. Provinzialdircklion Oberbessen, die Wahl der Geschworenen in der Provinz Oberbessen für 1871 beireffend. f III. Beinmmachung Großh. Kreisamts Alzep, die Nichterhebung einer Umlage bei der israelitischen Religions gemeinde Plan'g pro 1869 belressend.. IV. Ucbersicht der zur Bestreuung der Bedürfnisse der Gemeinden des Kreises Darmftadt für das Jahr 1870 von Großh. Minssiezium des Innern genehmigien Umlagen. V. Ordens verleihungen. S. K. H. der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 23. Mälnz dem Steuer— gufseher des Steuercentrolbezieks Mainz M. Geybron, mit Mücksicht auf seine mehr als jünszigjährige Dienstzeit— dem evangelischen Schullehrer H. F. Noth, in Anenkennung feiner langjährigen neuen Dienste— das silberne Kreuz des Philippsordens— und am 1 April dem Ministexial⸗ kanzlei⸗Inspeklor bei dem Ministerium der Finanzen Joh. Jac. srieor. Inide, in Anerkennung seiner langjährigen areuen Dieuste, das Rillen keuz 2. Classe dieses Ordens — zu verleihen. VI. Ertwenung eines E findungspatentes. S. K. H. ber Großberzog haben allervnädiy t geruht: am 26. März dem Schlessermeiser Pl. Röder zu Darmstabt auf dessin Nachsuchen ein Erfintungepatent auf die gurch Z ichnung and Beschte bung näber erläuterte Verb esserung in der Jonsieuknon von Rochberden, unter dem cusdrücllichen Berbehaln; doch, daß cusch das verliehene Pasent Niemand n ber Auweneung bereils stüher schon bekannt ge wesener Theile der Erfindung gebin ert werden seul, während eer nächten fünf Jahre für den Umfang des Großherzogthume 1 erthellen. VII. Concurrenz für die zweite evangelische Psarrstelle zu Babenhausen mit einem zu 1115 fl. 58 ke, veran⸗ schlagten jäbrlichen Gehalte, welcher sich zur Zeit auf ctwa 1450 fl. beläuft. Der Inhaber dieser Stelle ist ver pflichtet, Bürgerssöhnen zu Babenbausen, welche sich für höhere Wissenschaften ausbilden wollen, in der lateinischen und griechischen Sprache und anderen damit in Verbin— dung stehenden Lehrgegenständen unentgeltlichen Unterricht zu ertheilen. — Das Gr. Regierungsblatt Nr. 13 enthält: I. Bekanntmachung Großh. Ministeriums des Innern, die Einberufung des deulschen Zollparlaments(auf den 21. d.) betreffend. II. Bekannimachung der Großh. Ministerien des Innern und der Finanzen, die Ausführung der Verord— nung über die Prüfungen im Finanz- und technischen Fache vom 20. Sepiember 1853 hinsichtlich der speciellen Prüfung erster Kategorie betressend. III. Bekanntmachung der Gr. Ministerien der Finanzen und des Kriegs, die Vereinbarung hinsichilich der Zahlung von Miliär-Pensionen betreffend.. Dieselbe lauliet: Um den di sseitigen in das Königreich Preußen verziehenden Milisär⸗Pensionären, sowie umgekehrt den Königl. Preuß. Miluär-Persionären, welche im Großberzogthum ihren Wohnsitz nebmen, die Auszahlung ihrer Pensionen zu erleichtern, ist im Einvernehmen mit dem Königl. Preuß. Kriege ministerium das Nachfolgende bestimmt worden: Militär-Pensionären, Militär-Winwen und sonstige Per— sonen, welche aus diesseitigen Militänk ssen Unterstützungen zu empfangen haben, kann gestauet werden, diese Bezüge bei den ibrem Wobnorie zunächst gelegenen Königlich Preußischen Kaͤssen in Empfang zu nehmen, zu welchem Zweck sich die genannten Personen an das unterzeichnete Kriege mimisterium zu wenden haben.— Analoge Bestim⸗ mung ist hinsich lich der Könivlich Preußischen Militär— Pen fienäre ꝛc. geiressen worden, welche diesseits ihren Won sitz nehmen und ibre Pensionen oder Untestützungen bei Gleßb. Hessischen Kossen zu empfangen wünschen. IV. kanimachu g derselden Behörden, die Aufbebung des Kriegs Nechnungsamis und die Revision der Militär— Rechnungen betressend V. W.kauntmochung Greßb. Provinzialdirektion Star⸗ [kEnrurg, die Wahl der Geschwornen in der Provinz Slar⸗ kentung für das Jahr 1871 deuessend. — Dutch das am 19. d. eischi nene Reglerungsblatt Nr. 14 wind die zwischen Hess eu, Baxern und Mil teme berg einerseise und der Sd weizeriscen Eidgeness uschaft andererseiis zum gegenseiigen Schutze der Reicte an literarsschen Erzeugnissen und Werken der Kunst zu Bern am 16. October 1869 abgeschlossene Ucbereinkunft zur Nachachtung in den nicht zum Norddeutschen Bund ge— börigen Theilen des Großherzogthums unter dem Anfügen boekaunt gemacht, daß dieselbe mit dem 1. Mai l. J. in Wieklamkeite tritt. Für die im Norddeutschen Bunde be⸗ griffenen Gebietsthetle des Großherzogthums ist der zwischen dem Norddeutschen Bunde und der Schweiz in gleichem Beireff abgeschloss ne Vertrag vom 1. Mai 1869(publi⸗ eirt in dem Bundesgesetzblatt Nr. 33 von 1869), mit dessen Festsetzungen diejenigen der obigen Uebereinkunst— ausgenommen die auf den Ort der Anmeldung der Ori⸗ ginalwerke bezügliche Vorschrist— übereinstimmen, bereits den 1. Seplember 1869 in Kraft getreten. — Nach der„Darmst. Ztg.“ trifft das rus⸗ sische Kaiserpaar am 12. nächsten Monats zu einem kurzen Besuch des großh. Hofes hier ein. Der Kaiser begibt sich sodann zum Kurgebrauch nach Ems, die Kaiserin nach Kissingen und im Laufe des Sommers zu längerem Aufenthalt auf das ihrem Bruder, dem Prinzen Alexander, ge— hörige Schloß Heiligenberg bei Jugenheim an der Bergstraße. — Der Besuch des Großberzogs in Berlin soll, sicherem Vernehmen nach, nunmehr zweifellos und die Abreise auf den 24. d. festgesetzt sein. Der Aufenthalt in Berlin wird vier Tage dauern. Von da begibt sich der Großherzog zu kurzem Besuche nach Dresden. Auf der Rückreise findet in Gießen eine Begegnung mit dem Kaiser Alexander von Rußland statt. Kaiser Alexander wird bis zum 25. Juni zur Kur in Ems ver⸗ weilen und sich dann zu achttägigem Aufenthalt nach Jugenheim bei Darmstadt begeben. Mainz. Der in letzter Gemeinderathssitzung gefaßte, aber ungiltig erklärte Beschluß wegen der Fescungserweiterung ist neuerdings giltig im Ge⸗ meinderath zum Beschluß erhoben, sonach erhalt Preußen vier Millionen für das abzutretende Terrain. Die unterliegende Minoritätß des Ge⸗ meinderaths hat eine ernste entschiedene Verwah⸗ rung gegen diese Abmachung eingelegt Preußen. Berlin. Der„Staatsanz.“ publicirt den Vertrag zwischen dem norddeutschen Bunde und Baden wegen wechselseitiger Gewäh⸗ rung der Rechtshülfe. — Die„Krenzzeitung“ schreibt, daß von einer Betheiligung Preußens an etwaigen Collee⸗ tivschritten der Großmächte in Rom hier nichts bekannt ist. — Wie Zeidler hört, hat die conservative Fraktion des Reichstags die Absicht, dem von den Abgeordneten Braun und v. Kardorff eingebrachten Gesetzentwurfe über Prämienanleihen und Inhaber- papiere einen anderen Entwurf gegenüberzustellen, der darauf abzielt, den Börsenschwindel, nament- lich mit ausländischen Papieren, einigermaßen zu beschränken. — Die„Kreuzzeitung“ meldet, daß Graf Bismarck in Varzin erkrankt ist. Sein hiestger Arzt ist am 19. d. von hier nach Varzin abgereist. Wie es heißt, leidet der Minister an der Gelb— sucht.— Das Zollparlament wird nächsten Don⸗ nerstag, Nachmittags 3 Uhr, durch den Bundes⸗ kanzler Grafen Bismarck(7) eröffnet werden. Hannover. Von den Welsfenlegionären sollen nach dem„H. C.“ bislang etwa 200 zurück⸗ gekehrt sein oder ihre Rückkehr angezeigt haben. Diejenigen, welche noch ihre Militärpflicht zu er⸗ füllen haben, werden einstweilen dem 57. Inf.⸗ Regt. bierselbst attachirt, um die Untersuchung gegen sie zu vereinfachen. Nach Schluß der Untersuchung erwartet man einen königlichen Gnadenact, der jede weitere Strafe beseitigt und es beim einfachen Nachdienen beläßt. Bayern. München. Wie der Wiener „Presse“ von hier telegraphirt wird, soll der Finanzausschuß beschlossen haben, den Antrag zu stellen, München und Würzburg in reinkatholische Universitäten mit Ausschluß aller protestantischen Professoren zu verwandeln. Diese Nachricht wird jedoch von bayerischen Blättern als ganz unbe- gründet bezeichnet. — Dem Vernehmen nach hat der König die Genehmigung zur Vorlage des Entwurfs des neuen Wahlgesetzes an die Kammer der Abgeordneten ertheilt, und wird derselbe mit Schreiben des k. Staatsministeriums des Innern dieser Tage an das Kammerpräsidium gelangen.— Der König hat an den Universitäts⸗Professor Huber ein Schreiben gerichtet, in welchem es heißt:„Die von Ihnen verfaßten und während der letzten Wochen in der„Allg. Ztg.“ veröffentlichten Artikel über„das Papstthum und den Staat“ haben durch die ebenso geistvolle als tief durchdachte Behandlung des Stoffes in hohem Grade meine Aufmerksamkeit erregt. Es gereicht mir stets zur lebhasten Befriedigung, wenn ich wahrnehme, daß die großen politisch⸗kirchlichen Fragen der Gegen⸗ wart durch Träger deutscher Wissenschaft eine freie offene Besprechung finden. Es ist mir daher Be— dürfniß, Ihnen für Ihre gediegene, mich lebhaft fesselnde Arbeit meine vollste Anerkennung aus- zu sprechen.“ Würtemberg. Stuttgart. Eine zahl- reich besuchte Landes versammlung der national⸗ liberalen Partei nahm folgende Resolutionen an: „1) Die deutsche Partei hält fest an der nationalen Pflicht Würtembergs, gleich den übrigen deutschen Staaten zum Schutze des Vaterlandes beizutragen und seine Militär⸗Einrichtungen so zu treffen, daß seine Truppen ebenbürtige Bestandtheile des deut“ schen Heeres bilden, und uur soweit sind Erspar⸗ nisse im Militäretat zulässig. 2) Nur der rück⸗ haltlose Anschluß an das bereits geeinigte Deutsch— land sichert den Fortschritt und die innere Ent— wicklung; nur der Eintritt in den nordbeutschen Bund gewährt den Antheil an der Entscheidung über die Geschicke der Nation. 3) Das Land bedarf einer zur nationalen Sache stehenden Re⸗ gierung.“ Oesterreich, Wien. Die„Wiener Abend⸗ post“ bringt einen längeren Artikel über das Programm und die Ziele des neuen Ministeriums. Dasselbe, hebt das genannte Blatt hervor, befinde sich in einer schwierigen Lage, weil es kein par⸗ lamentarisches sei. Das Cabinet werde in dem Aclionsgedanken ein Mittel zur Klärung sich durch⸗ kreuzender Rechtsansprüche bieten und hierbei streng verfassungsmäßig vorgehen; das Cabinet beklage, daß nicht mehrere Mitglieder des Ministeriums Hasner eingetreten seien, und erstrebe und erwarte seine baldige Completirung im Interesse des hoch⸗ wichtigen deutschen National-Elementes. Das Ministerium, sagt die„Abendpost“ weiter, identi- ficire sich mit dem österreichischen Staatsgedanken und erkenne in demselben das Problem des zu erhoffenden Erfolges, welchen es nicht gegen die Verfassung, sondern zum Schutze derselben, zu ihrer allgemeinen Anerkennung anstrebe. Das Ministerium erwarte von seinen Thaten das Her— anwachsen des gesunkenen Vertrauens und sei sich seiner Verantwortlichkeit bewußt. Allgemeine An⸗ erkennung und Uebung des gemeinsamen Rechtes sowie Begründung der gemeinsamen Freiheit er⸗ kenne das Ministerium als die einzigen Zielpunkte der Action. Frankreich. Paris. In der in dem Redac⸗ tionsbüreau des„Reveil“ abgehaltenen Privatver— sammlung von republikanischen Journalisten führte Ledru⸗Rollin zum ersten Male wieder das Wort seit seiner Heimkehr. Gambetta war der einzige Deputirte, der zugegen oder geladen war. Sein Vorschlag, mit Nein vorzugsweise zu stimmen, nachdem die Haltung der echt demokratischen Partei bekannt gemacht worden, wurde von der Mehr- zahl der Anwesenden angenommen. Die Manifeste, Stimmzettel u. A werden vom Pariser Comité angefertigt und in der Provinz vertheilt werden. — Der Tardieu⸗Skandal mag noch ein glück⸗ liches Resultat haben. Viele Studenten und Aerzte sind zusammengetreten, um eine freie Universität ins Leben zu rufen, welche das reformirte Unter- richtsgesetz zugesteht. Es haben sich der Bewegung einige tüchtige Professoren angeschlossen; der talent⸗ volle Augenarzt Dr. Wecker, ein Frankfurter, ist auch beigetreten. Damit ist der erste Schritt gethan zur Einführung der Privatdocenten in die Hochschulen Frankreichs. — Mehrere Blätter versichern, daß alle stimm⸗ berechtigten Franzosen einen Brief des Kaisers im Abdruck erhalten werden, in welchem der Kaiser die Bedeutung des Plebiseits auseinandersetzt. — Das„Jaurnal officiel“ enthält ein kaiser⸗ liches Deeret vom 14. d., durch welches der bis— herige Unterrichtsminister Segris zum Finanz minister ernannt wird an Stelle Buffet's, dessen Demission angenommen ist. Ferner wird der Großsiegelbewahrer mit der interimistischen Leitung des Ministeriums des Aeußeren an Stelle des Grafen Daru, dessen Entlassung ebenfalls an— genommen ist, betraut, und schließlich an Richard die interimistische Leitung des Unterrichtsministeriums übertragen. — Der Gemahl der Exkönigin Isabella, welcher sich binnen Kurzem nach München begibt, hat nicht eine jährliche Rente von 200,000, son⸗ dern von 150,000 Fr., erhalten. Derselbe hat zugleich die Verpflichtung übernommen, für die Kinder des vom Herzog von Montpensier erschossenen Infanten Heinrich zu sorgen. Die Kosten für das Schiedsgericht betrugen 80,000 Fr., welche Isabella bezahlen wird. Belgien. Brüssel. Es ist ein Diebstahl im Betrage von einer halben Million Franes entdeckt worden, der von einem Beamten des Rechnungshofs verübt ist, welcher amortisirte Ob— ligationen der öffentlichen Schuld wieder in Cir— culation gesetzt hatte. Die Schuldigen sind verhaftet. Spanien Madrid. Der„Imparcial“ vom 16. d. meldet, daß Tags zuvor Nachmittags der Herzog v. Montpensier von Madeid nach Scvilla abgereist war, nachdem ihm der Regent mit seinen Adjutanten noch einen Besuch abgestattet hatte. — General Cabrera läßt offiziell erklären, daß er seit dem 19. März die Leitung der car⸗ listischen Unternehmung vollständig aufgegeben hat. Amerika. Die„Newporker Handelszeitung“ erzählt:„In Richmond, der ehemaligen Rebellen— feste, hat man sich auf eigenthümliche Weise amüsirt. Zwei Bürgermeister, von denen der eine durch den Gouverneur ernannt, der andere sich nicht ablösen lassen wollte, kündeten einander allen Ernstes frieg. Der alte Mayor wurde vom neuen mit den Seinigen in einem Polizei ⸗ Stations- hause belagert und effectiv ausgehungert. Die Neger ergriffen Partei für den alten und es kam zu einem Kampfe, bei dem leider Blut floß. End⸗ lich mischte sich der General Canby mit der Er⸗ klärung dazwischen, daß des grausamen Spiels nachgerade genug sei und eine Fortsetzung nicht geduldet werden könne, was man ihm als will⸗ kürlichen Eingriff angerechnet, wodurch aber doch der Friede herbeigeführt und weiterem Unfug vor⸗ gebeugt wurde. Die Differenz ist den Gerichten übergeben worden.“ — Eine in Buenos-⸗Ayres eingetroffene Depesche des Generals Camara vom 1. März meldet: Ich schreibe aus dem Lager des Lopez aus der Sierra. Der Tyrann wurde geschlagen, und nachdem er die Uebergabe verweigert, vor meinen Augen ge⸗ tödtet. Ich forderte ihn auf, sich zu ergeben, als er völlig ermattet und schwer verwundet war, er weigerte sich aber und wurde zusammengehauen. Ich beglückwünsche Eure Excellenz zur Beendigung des Krieges und zu dem vollständigen Siege, den Brasilien über den Tyrannen von Paraguay er- zielt. General Rasquien ist nebst anderen Offi⸗ zieren in unsere Gefangenschaft gerathen.“ Vom Main. Nach den bis jetzt von den Land⸗ wirthen, welche in ihrer Wirthschaft schwedische Arbeiter beschästigen, eingelaufenen Nachrichten sind diese mit den Schweden recht zufrieden; sie zeigen sich sehr anstellig und genügsam. Jeder Arbeiter hat ein schwebisch⸗ deutsches Wörterbuch bei sich, und so umgekehrt jeder Oekonom ein deuisch⸗schwedisches. Mehrere Ockonomen, welche erst die Probe abwarten wollten, haben sich nun auch zur Herau⸗ ziehung dieser Arbeitskräfte entschlossen und hat der Vor⸗ stand des landwirthschaftlichen Clubs die Vermittlung einer abermaligen Anwerbung übernommen. Gießen, 13. April. Von dem Schwurgerichts hof der Provinz Oberhessen vom II. Quartal l. J., welcher seine Sitzungen am 8. d. M. geschlossen hat, sind in den nachstehend bezeichneten Anklagesachen die beibe merkten Strasen erkannt worden: 1) Den 4. April gegen Johannes Lang von Weitershain, wegen ausgezeichneten Diebstahls, geschärfte Zuchthausstrafe von 2½ Jahr.— 2) Denselben gegen Conrad Zinn von Maar, wegen ausgezeichneten Diebstahls, geschärfte Zuchthausstrase von 4 Jahren.— 3) Den 5. April gegen Johannes Franz von Nieder⸗Moos, wegen ausgezeichneten Diebstahls, geschärfte Zuchthausstrafe von 3 Jahren und 6 Monaten, sowie gegen 1) Martin Pfeiffer, 2) Peter Ickes, 3) Katharina Pfeiffer und 4) Christine Ickes, sämmtlich von Bindsachsen, wegen Diebstahlsbegünstigung und zwar die beiden Ersteren Ge⸗ fängnißstrafe von je 14 Tagen, welche jedoch durch die unverschuldet erlittene Untersuchungshaft für verbüßt er⸗ klärt wurde, gegen die beiden Letzteren aber Gefängniß⸗ strafe von je 3 Tagen.— 4) Den 6. April gegen Fried⸗ rich Fey von Ruhlkerchen, wegen verschiedener Diebstähle, Zuchthausstrafe von 3 Jahren und 9 Monaten.— 5) Den⸗ selben gegen Friedrich Martin Fernkorn aus Gießen, wegen Meineids, Corrections hausstrafe von 2 Jahren.— 6) Den 7. April gegen den Post-Expeditions-Gehülsen Johannes Seibert aus Semd, wegen Dienstverbrechen, Zuchthausstrase von 3½ Jahren.— 7) Den 8. April gegen Gustav Vogt, gewesener Bürgermeister aus Reichels⸗ heim, wegen Wechsel- und anderer Fälschungen, fowie wegen Dienstverbrechen, neben der Dienstentsetzung Zucht⸗ hausstrafe von 5 Jahren und 9 Monaten.— Wegen der gegen Gustav Vogt auf Unterschlagung don Mündelgeldern gerichteten Anklage wurde derselre sowohl wie auch Gott⸗ hard Waliher aus Bauernbeim, wegen Begünstigung dieser Unterschlagung, freigesprochen. Darmstadt. Eine ausehnliche Zahl von Veterinär⸗ Aerzlen aus dem Großherzogtbum hat sich zur Grün⸗ dung eines thierärztlichen Vereins vereinbark. Die constimirende Versammlung und die Berathung der Statuten wird am 2. Mai d. J. von Vormittags ab im„Hotel Drexel“ zu Frankfurt a. M. slalifinden. Berlin. Der Thiergarten zu Berlin hat einen empfindlichen Verlust erlitten. Die Wasserpest hat im Gol fischieiche so stark überhand genommen, daß sämmt⸗ liche Bewohner besselben ihr zum Opfer gefallen sind. Die Oberfläche des Wassers ist derart mit Massen tod ter Goldfische vedeckt, daß man, um einer Luftverpestung vor⸗ zubeugen, auf Entfernung derselben Bedacht nehmen muß. Schiffs nachrichten. Mitgetheilt von Chr. Hecht in Friedberg, Spec.⸗Agenl. Das Hamburg-⸗New-MPoiker Post⸗Dampfschiff„Ham⸗ monia,“ Capitän Meyer, am 5. d. von New⸗Hoik ab⸗ gegangen, ist nach einer Reise von 9 Tagen 15 Stunden am 15. April Abends 5 Utzr in Plymouth angekommen, und hat, nachdem es daselbst die Verein. Staaten⸗Post, owie die für England bestimmten Passigiere gelandet, um 6 Uhr die Reise via Cberbourg nach Hamburg fortgesetzl. Dasselbe überbringet 157 Passagiere. 89 Briefsäcke. 800 Tous Ladung. 5 Das Hamburg⸗New⸗Yorker Post⸗Dampfschiff„Holsatia“, Capitän Meier, welches am 30. März von Hamburg und am 2. April von Havre abgegangen, ist nach einer Neise von 9 Tagen 22 Stunden und am 42. d 2 Uhr Nach⸗ mittags wohlbehalten in New⸗Vork angekommen. 5 1 polzarl. 1 Das W 1 buchen Eichen 1 92 ic 0 mit 3 ö mit 5 1 But 1 mlt 10 Bir mit bald, 5 einschen. 0 I den 2 Polzart. Buchen Eschen Nadel ho Aspen Holzart balnduc Jar Veendizung en Siege, den Petaguaz u- —ů—— den den Lanbd⸗ zerdiche Ardeitt et mit den J Dengler 1 dat zgeic tie Sicißset und wachen, wegen 1 Erseten Ge⸗ dech bulch de t vabüßt er Edänguiß uu gegen Frith; cutt Dieb stabl, 1 a Oicße, 6 1 Jen. 7 ier ⸗Gehülsek 8 9 — Kleiner ⸗Universttätswald, Bekannt mach unn g. 1096 Die Ebefrau des Philipp Emme III., Schuh⸗ machers in Wohnbach, bat um Sicherssellung ihres Vermögens gebeten und werden demgemäß alle die⸗ jenigen, welche irgend eine Forderung an denselben zu baden glauben, eingeladen, im Termin Mittwoch den 25. Mai d. J., Vormittags 10 Ubr, an unterzeichneter Gerichtosfelle anzumelden und mit etwaigen Vorzugsrechten zu begründen. Hungen den 14. April 1870. Großherzogliches Landgericht Hungen Dre, Pilsen Landrichter. Landgerichts-⸗Asseflor. Holzversteigerung in der Oberförsterei Nidda. 1106 Nachverzeichnete Holzsortimente sollen verfleigert werden: ) Montag den 25. I. M. in den Diftricten Großer⸗Untversitätswald, Harbkopf und . Köblberg: Scheitholz. Prügelholz. Stockholz. Reis holz Holzart Sicke n. Buchen 182 44 71 250 Eichen 3 22 18 48 92 Eichenssfämme von 6— 17“ Durchm., 10-60 Länge mit 2627 Cubikfuß, 3 Fichtennämme von 5½—8“ Durchm., 257 Länge mit 23 Cubilfuß, 1 Buchenstamm von 16½“ Durchmesser, 25“ Länge mit 53 Cudi'suß, 10 Birkenstangen von 3½—5“ Durchm., 257 Länge mit 35 Cubikfuß. Das Windfallholz in den Distrikten Kleiner⸗Untversitäts⸗ wald, Harbkopf und Köhlberg wollen Steiglieb haber einse ben. 2) Mittwoch den 27. l. M. en den Distrieten Dorn. Glaubzabhler⸗Dickung 5 und Glaubzahler⸗ Feld: Prügelholz. Reisholz. N 11 Holzart. Fr. Buchen— 40 Eichen— 37 Nadelholz 14 828(theilw. in längeren Schichten Aspen— 119 4 Lärchenstämme von 5½—7 Durchm., 45607 Länge mit 60 Cub iksuß, 140 Lärchenstangen von 3— 5“ Durchm., 30— 50 Länge mit 583 Cubiksuß, 139 Kiefern- und ßichtenstangen von 2½—5“ Durch⸗ messer, 15-307 Länge mit 160 Cubikfuß, 1250 Ktesern⸗Bohnenstangen. Die Zusammenkunft ist Montag Vormittage zräeis 9 Uhr in dem Holzschlag Districts Ni user fitattw ald, Mirtwochs da⸗ zegen um ½8 Uhr auf dem von Nidda nach Glaub— sahl führenden Vieinalwege an dem s. g. Kreuz und m 10 Uhr an dem For stbaus Glaubzahl. Es sommt nämlich das in dem Olstrtet Dorn sitzende Holz erst zur Verstelgerung, dann das in dem District laubzahler⸗Dickung lagernde Lärchen Stamm- und sierauf das übrige Holt in dem District Glaubzahler- Feld. Nidda den 14. April 1870. 2 8 Großherzogliche Oberförsteren Nidda Georgi. Holzversteigerung in der Oberförsterei Ortenberg. 102 Donnerstag den 28. und Freitag den 29. d. M. kommen aus dem Domanialwald Dislrict „Oberer Kautenwald⸗ zur öffentlichen Ver⸗ feigerung: Scheitholz. Prügelholz. Stockholz. Reisholz. Polzart. eden. balnduchen u. Buchen 45 375 22⁰ 958 3. Thell Stammreiser, ichen 92 79½ 57 13⁵ Obfbaum 1c. 3 170— 2 5 261 Eichenstämme von 5½— 25“ Durchmesser und 20—45“ Länge mit 3122 Cubitfuß, 11 Lärchenstämme von 6— 10“ Durchmesser und 35—55“ Länge mit 184 Cubikfuß, Kuschbaumstämme von 9— 17“ Durchmesser und 12-35“ Länge mit 108 Cubitfuß, 1025 Eichenssangen von 3½—5“ Durchmesser und 20 40“ xänge mit 4050 Cubiksuß, 439 Buchenstangen von 2—4“ Durchmesser und 6—2% Länge mit 165 Cubikfuß, worunter 400 ferchpiähle, 17 kärcenßsangen von 3½— 5“ Durchmesser und 2530 Länge mit 66 Cubikfuß. Dle Zusammenkunft findet an beiden Tagen ledes⸗ al Vormittage 9 Uhr im Distr ekt Kautenwald(in der he des Hof Bieberberg) statt. Ortenberg am 15. April 1870. Großherzogliche Oberförsterei Ortenberg Thaler. Vier einzelne junge Herren 30 kennen Kost und Logts erhalten. Bel wem? Holzversteigerung in der Fürstlichen Oberförsterei Lich. 1104 Künftigen Montag den 25. und Dienstag den 26. d. M., Morgens 9 Uhr. sollen im Distriet Rledwald am Kreuzenfeld anfangend, versteigert werden: 303 Stecken schönes Buchen-Scheltholz, 208„ Buchen⸗ und Eichen⸗Prügelbolz, 1„ Stockholz, 17650 Wellen 5 5„ Reisholhz, 196 Stämme Elchen⸗ Bau- u. Werkholz= 2534 Cbfß. 330 Stück fstarke Eichen- und Tannen ⸗ Stangen 1382 Cubiksuß. Lich am 18. April 1870. Fürstliche Oberförsterei Lich Elgenbrodt. Holzversteigerungen in den Geäfl. Solms Laubach'schen Waldungen. 1108 Zum Ausgebote kommen: 1) Donnerstag den 5. Mai l. J. in den Districten Eichelgarten, Weidenau und Kreuzseenerberg, sämmtlich dei Frelenseen: 7 90 Stecken Buchen Scheitholz, 29 70 Slammprügel, 100 8 5 Aflprügel, 43 5—— Stockholz. 600 Fichtenstangen von 2—5“ Durchmesser. Zusammenkunft Morgens 9 Uhr im Eichelgarten an der Eichwiese. 2) Freitag den 6. Mai l. J. im Districte Dirschrolh, 1 Stunde von Villingen: 360 Stecken Buchen ⸗Scheitholz. 100 8 Astprügel, 100 Stockholz ic. Zusammenkunft Morgens 9 Uhr im Holzschlage bei den ersten Holznummern. Laubach am 17. Apel 1870. Tbum, Gräfl. Oberförster. Vergebung von Bauarbeiten 1100 Die zur Erbauung eines neuen Schulbhauses nebst Wluthschaftsgebäuden zu Nieder ⸗ Wöllstadt er⸗ forderlichen Bauarbeiten nebst Materialien, veranschlagt: A. Schulhaus. * 1 17 1) Maurerarbeit 1210 fl.— kr. 2) Maurermatexiasien 2580„ 36„ 3) Steinhauerarbeit 9 20 4) Zunmerarbeit 2142„—„ 5) Oachdeckerarbeit 564„—„ 6) Schrelnerarbeit 729„ 11 7) Schlosserarbeit 67„33 8) Glaserarbeit 363„—„ 9) Weißbinderarbeit 9 e 10) Spenglerarbeit 150„—„ B. Wirtbschafts gebäude. Zusammen 2200 fl. sollen auf dem Submissionswege Montag den 25. April l. J. vergeben werden. Pläne und Bedingungen liegen auf unserem Büreau zur Einsicht offen. Dle Eingaben haben die Abgedote in Prozenten zu enthalten und müssen versiegelt mit der Ausschrist versehen:„Uebernebmer der Arbeit zu dem Schulhaus zu Nieder-Wöllfladt“ bis längstens um 1 Uhr Nachmittags eingereicht sein. Nieder ⸗Wöllstadt den 14. April 1870. Großherzogliche Bürger meisterei Nieder-Wöͤllsladt Seb Holz⸗Versteigerung. 1099 Freitag den 22. d. M. wird im Ober⸗Ros⸗ bacher Gemeindewald, in verschledenen Disirtkten, nachverzeschnetes Holz öffentlich meistbielend versteigert: 2 Stecken Eichen⸗ Scheitholz, 27* Nadel⸗ 1 %„ Buchen Prügelholz, 2„ Nadel„ 110„ Buchen⸗Stockholz 3¼„ Eichen⸗ 1 2½„ Nadel- 5 3845 Wellen Buchen⸗Relo holz,(Schlagwellen) 36 5 Eichen- 95 2062„ Radel⸗ 5 1 Eschenstamm von 30“ Länge und 20“ Durch- messer, 8 Kiefern-Stämme von 20— 30“ Länge und 8“ Durchmesser, 131 gichtenstangen zu Leiterbäumen u. s. w. geeignet, 56 Baumpfähle. Die Zusammenkunft ist Morgens ½9 Uhr bel der steinernen Brücke an der Sang. Ober⸗Rocgbach am 14. April 1870. Großherzogliche Bürgermeisteret Ober-Rosbach Blecher. Siellvertretuag im Militärdienste. 1064 Dusentigen welche bet u der nächsten Truppen⸗ ergänzung ihre Stellvertretung im Militärdienste durch Vermittelung des Perrn Dr. Friedrich Vogel in Darmstadt besorgt zu haben wünschen, wollen sich als⸗ bald nach beendigtem Kreisersaßzgeschäft bel dem unterzeichneten Bevollmächtiaten anmelden. Frledberg am 13 April 1870. gt die Exped. d. Bl. Holz⸗Versteigerung. 1097 Dienflag den 26. und Mittwoch den 27. April l. J, jebesmal Morgens 9 Uhr anfangend, sollen im Nieder Weiseler Gemeindewald, District Plales, Kleinerhausberg und Söderwald nachbezelchnete Holz⸗ sortilmente einer öffentlichen Versteigerung ausgesetzt werden: 10 Stecken Buchen⸗ und Elchen⸗Scheitholz, 7 1 7„ Prügelholz, 30„ 75 7„ Stockholz, 2000 Stück Buchen⸗Reis holz Wellen, 4000„ Etchen⸗„„ 1000„ Nadel- und Erlen⸗Wellen, 25„ Eichen⸗Bauholz Stämme von 685 Cb.-Fuß Ole Zusammenkunft ist am ersten Tage am Wald oberhalb Hausen an dem Eichbrunnen, am zwelten Tage an dem Kirchweg von Hoch Weisel nach Hausen am Hoch⸗Weiseler Feld. Bemerkt wird, daß am ersten Tag das Bauholz zur Versteigerung kommt. Nieder⸗Weisel den 14. April 1870. Großherzogliche 1 Nieder ⸗Weisel eu ter. Arbeits ⸗Versteigerung. 14107 Samstag den 23. April, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dem Bureau des Großherzoglichen Bürger⸗ meisters zu Rockenberg die Hersiellung nachstehend angegebener Arbeiten einer öffentlichen Versteigerung fl. kr. ausgesetzt werden: E 1) Maurerarbett, lt. Kostenüberschlag 11 30 2) Zimmerarbeit 39— 3) Weißbinderarbeit 10 4) Liefern von Kalk 7 30 5) Liefern von Sand 40— 6) Aussetzen von Steinen u. Messen von Sand 32— 7) Pflafterarbeit 156— 8) Chaussirarbeit 140— 9) Brechen von Pflaßtersteinen 120— 10) Brechen von Chaussirsteinen 80— 11) Anfahren von Steinen u. s. w. 200— 12) Zerschlagen von Steinen 120— Gambach am 16. April 1870. Schneider, Bezirks ⸗Bauaufseber. Holz ⸗Versteigerung. 1113 Dienstag den 26. April, Vormlttags 9 Uhr, gelangen im s. g. Stammheimer Domanialwald, District Hetdwald c., zur Versteigerung: 23 Stecken Buchen⸗Scheitholz, 15„ Ecchen⸗„ 22— Buchen⸗Prügelholz, 10„ Eichen- c.„ 1014 Wellen Buchen⸗Reispolz, 728. Eichen⸗ 2 550 1 Aspen ꝛc.„ Heldenbergen den 18. April 1870. Großherzogliche Overförsterei Altenstadt Rumpf. Holz ⸗Versteigerung. 1112 Montag den 25. d. M., Vormittags 9 übe, sollen in dem hlesigen Gemeindewald 42 Stecken Buchen Scheitholz, 26½„„ Stockolz, 1½ 17 Eichen⸗ 17 9750 Stück Buchen⸗Wellen, , e een 5 Stämme Escchen⸗Weikholz von 9—13“ Durchm. und 20-55“ Länge, 20 Stück Buchen⸗Längwieden öffentlich meifibietend versseigert werden. Bönstadt den 18. April 1870. Großberzogliche Bürgermelsterei Bönstabt Geibel. Holz ⸗Versteigerung. 1111 Montag den 25 April, Morgens 9 Uhr an⸗ fangend, sollen in dem Pobl⸗Gönser Gemeindewald, Distriet Unter⸗Bauwald, nach verzeichnete Holzsortimente versleigert werden: 20 Stecken Buchen⸗Scheltbolz, 1* Eichen⸗. 2* Aspen⸗ 5 41 15 Buchen Prügelholz, 1 5 Eichen⸗ 3 46½„ Buchen⸗Stockholz, 1 Eichen,* 3600 Stück Buchen⸗Wellen, N eich, r Staͤmme Eichen⸗Baubolz von 71 Cubilfuß, 2 Buchen„ 25 Die Zusammenkunft ißt in der langen Schneiße nahe bei dem Bußbacher Feld. Pobl-Göns den 19. April 1870. Groß berzogliche Bürgermeisterei Pohl⸗Göns Ssch ö p 3„ Bekanntmachung. 1101 Die blesige Gemeinde läßt eine neue und größere Orgel, als die alte war, bapen und soll die alle, 7 Regisser entbaltend, Samslag den 23. d. M, Wittags um 12 Uhr, dabter meistbletend versleigert werden. Fauerbach v. d. H. den 14. April 1870. Fink, grelsbüreaugehlülfe. Groß berzogliche Bürgermeisteret Fauerbach v. d. H. Pit ys. Zur Beachtung! 3 Abtheilungen die berühmte Kalserstadt Paris, aber nicht U ellungen reine Photographie⸗Naturaufnahmen, inf F 5 a we Befe Nele as mit ihren Prachtbauten, Merkwürdigkeiten und beiten freistehend und körperlich wieder geben. Schönheiten sollte Jeder um 6 kr. genau nicht versäumt! denn beute ist der letzte Tag. Ausssellung von prachtvollen Körper ⸗Ansichten in dem Büdchen auf der Freiheit bestens empfoblen. 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H.— Aus Hunger. Von Theodor Kirchhoff in San Franeisco.— Ein deutsches Meer. Emser Pastillen, 62 aus den Salzen der Köntig-Wilhelms⸗Kelsen⸗ auellen bereitet, ärztlich empfoblen gegen Magen⸗ beschwerden, als Catarrhe, Verschleimung, Säurebildung Aufftoßen und Verdauungsschwäche, Preis der plom⸗ birten Schachtel 30 kr. Nur allein ächt auf Lager in Friedberg bei Hof⸗Avotheker E. Görtz. Die Administratiou der Felsenquellen. Pacht⸗Gut⸗Offerte. 1118 Ein kleines Landgut bei Frankfurt a. M., circa 250 Morgen haltend, ist leihkällig und wird unter günftigen Bedingungen sofort abgegeben. Nur Derjenige, welcher solch ein Gut zu pachten willens it, wolle sich schriftlich mit Namensunterschrist bei der Expedition dieses Blattes unter Chiffte A. U Nr. 300 anmelden. 25 23 25 9 2 2 78 58 aheim 8 25 2 785 Die nöchsse Nummer 29 des laufenden S 85 VI. Jabrganges enthält: 2 ** 1 Das schöne Käthchen.(Zortsetzung.) Novelle von aul Peyse.— Eine Cablnetsintrigue. Forts.) Roman von G. diltl.— En medictnisches Nä hiei. Von Dr. Kreusler.— In Guflab Schauers photograrhichem Kunflatelter. Von F. P.— Der weflfälische Schaiper. Mi Illuflration. Von O. Günther. — Das Kioster von Port Royal.(Schluß.) Von Prof 55 Zatory— Am Familtenrtische: Wird sie nachgeben? u dem Bilde von A. Kindler.— Ein Schmarotzer am Weinfsock.— Pestalozzis größter Schüler.— Die ersten in Amerika gedruckten Bibeln. Zu Bestehungen empfehlen sich Bindernagel und Schimpff in Friedberg. 8 502 Sc savichilingen, Palienten u. Reeon- valescenten sind die Dampf- Chiocoladen von Franz Stollwerek& Söhne in Köln a. Rh. bestens zu empfelilen. Es liallen davon Lager in friedberg: bei Vilh. Fertsch, in Hungen bei A. Buch, in Bad Nauheim bei Con- dilor B. Sclier. Strohhüte 14115 in sehr großer Auswabl und zu außerordentlich billigen Preisen, Kinderkäppchen zu 24 kr., Herren- und Knabenhüte zu Mund 24 kr., bei Heinrich Diehl, Usagasse. 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Vor allem verlangt er waälh schaftliche und häusliche Tugenden und vollkommenes Bewandertsein in der selbstständigen und selbstibätigen Füh ung eines bürgerlschen Haus- wens! so wurde daher auch eine tüchtige Paushällerin, rie langere 3 un das Hauswesen gesübrt, als Gatlin n und wäbet d esen Weg weil er nicht Zeu hat sich anderweitig umzethun! Die Sache ist ernst gemeint, man möge sich nur mit vollem Vertrauen an ihn wenden! Personalien, owe nähere Angaben bittet man zur We'teftbeiörderung an die Annoncen⸗Expedition von Hansenstein 8 Vogler in Fraukfüct a. M. unter U. R. 978 zu senden. dlace-llandschuhe r e580 Vorschuß-& Credit-Vertin zu Kriedberg. (Eingetragene Genossenschaft.) 1095 In unserem Büreau blieb ein badisches fl. 38. Loos liegen. Dasselbe kann bei uns gegen Legitimation, sowie Erstattung der Einrückungsgebühren, in Empfang genommen werden. Der Vorstand Hecht. Ermus. Weis. Empfehlung. 1110 Den geehrten Damen Friedbergs und der Um⸗ gegend empfehle ich mich zur Anfertigung aller Arten Damenkleider in und außer dem Hause. Louise Heck, wohnhaft bet Schuhmacher Pfeiffer am Fauerbacher Thor. Ein Kanarienvogel ist einem Zögling der Blinden- Anstalt fort⸗ 1114 geflogen. Wer ihn wiederbringt, erhält eine Belohnung. Bad Nassau d. d. L. Anstalt für Kaltwasserkur und Electrotherapie. Römische, Kiefernadelbäder ꝛc. Pneumatische 788 Apparate. Einige Gebund Kernerblenreiser 1116 hat zu verkaufen HK. Sommer. Danksagung. 1108 Allen Denjenigen, welche unseren lieben Gatten und Vater Heinrich Bo pp, der am 13. d. M. nach langem schweren Leiden ver⸗ schied, zu seiner letzten Ruhestätte geleiteten, sagen dolr unseren herzlichsten Dank. Frtedberg den 20. April 1870. Die trauernden Hinterbliebenen. —:::..]⅛ͤ v..] ,...... Dauksagung. 1117 Wir fühlen uns verpflichtet für die liebevolle Theilnabme bei dem Leichenbegänzulsse unserer Gattin, Mutter und Schwiegermutter Elisabethe Steitz unseren liefgefühlten Dank auszusprechen. Die trauernder Hinterbliebenen. Trauerfall. 1109 Gott dem Allmächtigen hat es gefallen unsern theuren Sohn und Bruder den Freiherrlich zu Franckenffen'schen Rentamtmann Herrn Georg Trösch Dienstag Nachts 10 Ubr nach einem kurzen, aber schmerzensvollen Krankenlager, verseben mit den heil. Sterbsaktamenten, zu sich abzurufen. Wer den edlen, biederen Charakter des Ver⸗ 1 lannte, wird unsern Schmerz zu würdigen wissen. Ockstadt den 20. Aprif 1870. Georg Trösch als Bruder im Namen aller Hinterbliebenen. Die Beerdigung sindet Freitag den 22. April, Vormittags 10 Uhr, statt. — Kitchen buchsauszüge. Evangelische Gemeinde. Getaufte: 10. April. Dem birsigen Bürger und Schreiner⸗ 10. Apeil. Beerdigte: 11. April. Friedrich Wagner, Söbrchen des hiefigen 14 Stunden, 4 am 10. April. 15. April. Eusabethe Steitz, geb. Moll, Ehefrau Steitz I., alt 59 Jahr 5 Monate, 1 am 14. April. Begin un: Donnerstag Abends 6 ½ Uhr. An beiden Festiagen Morgens 8 Uhr. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. meister Heinrich Wagner ein Sohn Friedrich, geb. am Bürgers und Schreinermeiflers Heinrich Wagner, alt des biefien Bürgers und Schneidermeifsers Jodannes Istaclitischer Goltesdienst in Friedberg. eee — 5 5 Hettefft an den —— Hef Regierus I. Oe 0. Febtue Mainz be Gufapsbu wir in G. ais unter haller Kar Olctz umg Einjährig poner⸗Re halten, zur Reit Wieder l Scher bruch I. aß der auf sestes blell, um dieser bei ewesen, S. K. f Bedet sd bundenes Iuschtist gerubi. des Grof nung bee des Joba ob S. sesolgten Rennzmit II. gu ommer Ansing 0 III. taslongt eglerun IV. Amlagen Religion VI Haben g