Votgeng. 5 Holzschnitten b. Oettel— U „ enen bein— 1 55 „ t tennel den pets— Sin Slenattt zicht 1. Wurtin.— Aukkden Arnt berspättt, 58 Senfitbe 866: ue kieses Jatt ul ohnung Nerenber bel ben itte det pes, eicher Notgent e: ed. Wagner. eurget Zwische nan rer Selin er. „ Burschertäagt brgtrtigtn don Aer Tur p-ufl. g r tent(Vreil⸗ und. dn die — Sgr. Zu de 10 1 keen un bangt. .der bet „cbt! 0 10„ piu! 1870. 137. Oberhessi Samsiag den 19. November. % 1 1 14 le e zeiger. 5 a Enthält die amtlichen Exlasse für den Kreis Friedberg. Ftiedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Kriegsnachrichten. und wollten partout nicht zurück, und da der ein Artikel kort demandé und würde, ohne uns Officielle militärische Nachrichten. Versailles, 15. Nov. Vor Paris wie don der Loire her ist keine Bewegung des Feindes gemeldet. Les Errues vor Belfort, den 16. Nov. deute früh machten 3 Bataillone mit 6 Geschützen inen Ausfall aus Belfort gegen Besangon. Der Feind wurde mit Verlust von 200 Todten und Jerwundeten und 58 Gefangenen zurückgewiesen. Versailles, 12. Nov. Der„E. Ztg.“ schreibt man: In wenigen Tagen muß es zur Schlacht kommen. Prinz Friedrich Karl kommt nit der durch die Uebergabe von Metz disponibel sewordenen Armee in Eilmärschen heran; er macht sechs Meilen täglich. Ein Marsch„ohne Schonung“. Die Telegramme, welche der Armee zorausgegangen, besagen, daß die Spitzen der⸗ siben schon morgen mit dem v. d. Tann'schen Corps Fühlung bekommen. Es ist wohl über⸗ füssig zu betonen, daß die Aufgabe Orleans in zen Dispositionen gelegen hat. Die ganze Be⸗ stzung von Orleans, dessen Terrain von Höhen leherrscht wird, war eine Art Reiterstück und die Behauptung der Stadt war mit den vorhandenen Fräften nicht beabsichtigt. Des Generals von der Tann ursprüngliche Absicht war es, beim Hexan⸗ sahen der Loire⸗ Armee, welche die letzten Reste egulärer Truppen enthält, und von denen Jeder⸗ ann überzeugt ist, daß sie sich gut schlagen verden, Orleans zu räumen und Stellung dies- tits der Stadt, in der Gegend von Artenay zu sehmen, wo ein günstiges Terrain gestattet haben rürde, den Kampf auch mit einem doppelt so farken Feinde anzunehmen. Der General hat in desem Sinne mehrfach in das Hauptquartier der 4. Armee berichtet, erhielt jedoch Weisung, Orleans bs zum letzten Augenblick zu halten und sich vor respektablen Truppenmacht nicht eine spätere Auf⸗ dim Feinde„fechtend zurückzuziehen.“ Für die zügemeine Disposition mögen hierbei zwei Gesichts⸗ punkte maßgebend gewesen sein, einmal den Feind aufzuhalten, um der Metzer Armee Zeit zum heranmarsch zu schaffen, zweitens, um die Loire⸗ Armee an die Sohlen des retirirenden Feindes 1 heften. Der Rückzug v. d. Tann's hatte nordwärts stattzufinden, gerade auf Paris los, nogegen der Heranmarsch des Prinzen Friedrich rl im Halbkreis südlich des Feindes auszuführen rar. Die Folge dieser letzten Disposition wäre thin die vollstänbige Cernirung der Loire-Armee gwesen, und vielleicht wäre es dann nur zu einem gingen Kampfe und zu einer schnellen Wassen⸗ seckung gekommen. Diese Absicht scheint jedoch icht gelungen zu sein. Gegen Erwarten haben de Franzosen, nachdem sie Orleans den Bayern veggenommen, links geschwenkt und scheinen die ichtung nach Chartres einzuschlagen. General 5. Wittich soll Ordre gehabt haben, die Ein- cließung der Loire-Armee von der linken Flanke r zu unterstützen. Ob er angesichts der neuen Bewegung des Feindes seine Position in Chartres etzt verlassen wird, ist zu bezweifeln. Zunächst zu erwarten, daß der letztere vom Prinzen Fiedrich Karl in der rechten Flanke gefaßt werden rird. Mit dem Rückzug unter Gefecht hat es bei n Bayern auch seinen Haken gehabt. Die Ausführung einer solchen Ordre mag bei anderen uppen auf geringere Schwierigkeiten stoßen; bei in Bayern und bei unserer Landwehr ist sie scher am schwierigsten Die Bayern verbissen sich Obergeneral, seinen Befehl stricte auszuführen hatte, so gelang es ihm trotz aller Bemühung nicht, Berlüste zu verhüten. Er hat sowohl Todte und Verwundete als auch Gefangene zurücklassen müssen. Die Ziffer vermag ich nicht anzugeben. Bedeutend kann sie auf keinen Fall sein. Versailles, 16. Nov. Dex„Karls. Ztg.“ telegraphirt man von hier: Men vernimmt, daß gestern der Vertrag zwischen dem nord⸗ deutschen Bund und Hessen über die Ver⸗ einigung zum deutschen Bunde unter Annahme der nur in unerheblichen Punkten geänderten norddeutschen Bundesverfassung unterzeichnet wurde. f a — Der hiesige Spezialcorrespondent der „Köln. Ztg.“ berichtet: In Orleans sind, wie ich höre, 800 Kranke und Verwundete vom General v. d. Tann zurückgelassen worden. Vor dem Abzuge des letzten bayerischen. Deta⸗ chements wurde die Stadt für das Schicksal dieser Armen verantwortlich gemacht und ihr die furchtbarste Strafe in Aussicht gestellt, wenn diesen Leidenden auch nur das Geringste geschähe. Die Stadt übernahm mit Bereit⸗ willigkeit jede Garantie. In wenigen Tagen dürfte Orleans wieder von uns besetzt sein. — Dem„Berl. B. C.“ schreibt man aus Versailles; Die Vorräthe in Paris gehen mit rapider Schnelligkeit zu Ende und auch die ärgsten Pessimisten glätten wieder die Stirn und hoffen auf den baldigen Abschluß des Krieges. Dafür spricht u. A. auch der Umstand, daß, wie ich höre, in der Nähe des jüngst vielfach als Eisen⸗ bahnkopfstation genannten Städtchens Nanteuil ein Barackenlager zur Aufnahme von 150,000 französischen Gefangenen errichtet wird. Es leuchtet ein, daß man zu dieser ungewöhnlichen Placirung Gefangener nicht greifen würde, wenn man dieser gabe zugedacht hätte, und die Vermuthung liegt nicht all zu fern, daß diese Armee der künftigen Regierung Frankreichs, gleichviel ob Republik, Napoleoniden oder Orleans, zur Stütze dienen soll.— Meine oft ausgesprochene Meinung, daß der Luftballonschwindel der Pariser nur zu dem Zwecke in Scene gesetzt wird, um die Aufmerk⸗ samkeit der Belagerer von dem wahren Commu⸗ nicationswege abzulenken, wird im weitesten Um⸗ fange durch eine Verhaftung bestätigt, die in den hiesigen französischen Kreisen ungeheures Aufsehen erregt. Ein hiesiger höherer Gerichtsbeamter er- hielt in regelmäßigen Intervallen Briefe von einer Privatperson zugestellt, die Polizei bekam davon Wind, und als sie vor einigen Tagen einen dieser Briefe absing, wies derselbe das neueste Pariser Datum auf. Der Bote hatte sich zu salviren gewußt, und da der Adressat jedwede Auskunft über den Speditlonsweg verweigerte, weil, wie er sagte, viele seiner Freunde dadurch compro⸗ mittirt werden würden, erfolgte seine Verhaftung, die, wie schon erwähnt, große Bestürzung unter der Einwohnerschast hervorrief. Im Norden von Paris liegt bekanntlich die preußische Garde. Das Kaiser⸗Alexander- Regiment erhielt kürzlich den Besuch einer ältlichen französischen Dame. Sie kam aus dem Fort von Aubervilliers als Parlamentär und fragte höflichst und beredt an, ob man es den Soldaten in Aubervilliers gestatten wolle, einige Kartoffeln aus den vor den Forts gelegenen Feldern auszugraben. Dies Gemüse, behauptete die ältliche Dame, wäre! den geringsten Schaden zuzufügen, wesentlich dazu beitragen, den geringen Grad von Wohlsein, der augenblicklich in Aubervilliers berrsche, zu erhöhen. Der Parlamentär, nachdem er mit der Achtung, die sein Alter, sein Geschlecht und seine sociale Stellung gebot, angehört worden war, wurde mit dem Bescheid zurückgeschickt, die Franzosen möchten nur heute Nachmittag Kartoffeln suchen kommen, aber sie sollten sich sputen und tüchtig graben, denn es gehörte nicht zu den dienstlichen Ver⸗ pflichtungen des Kaiser⸗Alexander⸗Regimeuts, für die Verproviantirung des Forts von Aubervilliers zu sorgen. Die ältliche Dame entfernte sich böflichst dankend und bald darauf füllte sich das Feld mit ganzen Schaaren von französischen Sol⸗ daten, die mit einem Eifer und einer Ordnung Kartoffeln ausgruben, die ihrer Disciplin und ihrem Appetite alle Ehre machten. Chartres, 11. Nov. Von hier ist Alles gegen Orleans zum v. d. Tann'schen Corps vorgerückt; die Action ist nahs bevorstehend; die Postverbindung ist von jetzt ab wieder gänzlich unterbrochen.— Die bayerischen Ge⸗ fangenen wurden von Tours nach der Insel Oleron durch einen Expreßzug befördert. — Ueber die Marschrichtungen der früheren Cernirungsarmee von Metz verlautet jetzt Ge⸗ naueres. Das 2. Corps(v. Fransecky) ist voll⸗ ständig vor Paris angelangt, die 4. Division (v. Wephern) steht bei Versailles, die 3.(von Hartmann) löste die 17. mecklenburgische Division (v. Schimmelmann) ab und beide Divisionen halten mit der unter den Oberbefehl des Generals Fransecky gestellten würtembergischen Division die Südostseite von Paris, von Choissy bis Noissh, cernirt. Das 9. Armeecorps(v. Manstein) hatte nach 14tägigem Marsch bei Melun und Fon⸗ tainebleau die Seine erreicht und dürfte das norddeutsche Armeecorps sein, welches unter den Oberbefehl des Großherzogs von Mecklenburg gestellt worden ist. Die hessische Division hatte die Tete, das 4. Infanterieregiment war am 9. Abends zuerst in Troyes einmarschirt. Das 10. Armeccorps(v. Voigts⸗Rhetz) mit der 19.(von Schwarzkoppen) und der 20. Division(v. Kretz⸗ Koschlau) schlug die Straße über Toul-Neufchateau ein; das 3. Armeecorps(v. Alvensleben II.) mit der 5.(v. Stülpnagel) und 6. Diviston(von Buddenbrock) marschirt links vom 10. Corps auf der Straße über Chaumont-⸗Langres nach Dijon, wo diese beiden Corps mit den Corps v. Werder und, v. Schmeling unter dem, Oberbefehl des Prinzseldmarschalls Friedrich Karl als Südarmee im Saone- und Rhonethal operiren sollen. Die Regierung in Tours befürchtet allem Anschein nach von Dijon her einen Angriff gegen Bourges, und daß die Deutschen über Autun, Nevers in den Rücken der französischen Loire-Armee vor— dringen möchten. Zur Verhinderung desselben sammelte man bei Chaugny die Mobilgarden und wurde das Garibaldische Freicorps am 8. nach Macon und am 10. nach Autun westwärts heran- gezogen.— Auch die erste deutsche Armee ist in raschem Vorrücken begriffen. Belgische Blätter avi- siren bereits das Erscheinen zahlreicher preußischer Truppenmassen in Rethel. Die 1. Armee(von Manteuffel) besteht bekanntlich aus dessen Corps mit der 1.(v. Bentheim) und 2. Division(von Pritzelwitz) und dem 8. Corps(v. Goeben) mit den Divistonen 15. und 16.(v. Barnekow). — Die„Independance“ vom 14. November meldet: Thionville, seit Sonnabend bombar⸗ dirt, steht in Flammen. Straßburg. Am 20. d. wird die Eisen⸗ bahnnothbrücke dem allgemeinen Verkehre über⸗ geben werden und somit die Eisenbahnzüge wieder bis auf den Straßburger Bahnhof durchfahren. — Aus Straßburg berichtet die„Schles. Ztg.“:„Aus guter Quelle verlautet, daß die In⸗ genieure einen Plan ausgearbeitet, der sowohl den militärischen als städtischen Verhältnissen in aus · giebigster Weise Rechnung trägt. Nach dem Rhein wird die Stadt offen gelegt oder vielmehr er⸗ weitert. Straßburg liegt nämlich 2 Kilometer (% Meilen) vom Rhein, das ganze dazwischen liegende Territorium wird nun derselben einver⸗ leibt, indem die Festungswerke von beiden Seiten der Stadt in fast gerader Linie zum Rhein fort⸗ geführt und Kehl in das Festungssystem hinein- gezogen wird. Straßburg kann sich dann auf 400,000 Seelen vermehren und behält doch noch seinen prächtigen Park innerhalb der Mauern. Der Strom wird ihm in jeder Weise dienstbar, größere Hafenanlagen und eine regelmäßige Dampfschifsverbindung werden den Handel fördern. Die Einengung und die Vertiefung des Strom⸗ bettes, für welche die französische Regierung nichts thun wollte, weil dadurch die Ueberschreitung des Flusses hätte schwieriget werden können, wird der Schifffahrt allen möglichen Vorschub leisten. Auf der Landseite wird dagegen Straßburg mit großen, weit vorgeschobenen Außenwerken umgeben, die alle Gefahr eines Bombardements beseitigen. Kurz, Straßburg ⸗Kehl soll und wird das große Emporium, der Stapelplatz des Oberrheins werden, wie es Köln-Deutz bereits für den Unterthein geworden.“ — In Straßburg und in der nächsten umgebung hat man mehrere Werbebureaux für Franctireurs entdeckt und ausgehoben, und scheint 28, als ob dieselben bereits von hier aus circa 280 Franctireurs ausgerüstet und entsendet hätten. Ueber mehrere Werber soll in den nächsten Tagen das Kriegsgericht, welches bekanntlich bloß aus Offizieren besteht und nur zum Tode verurtheilen kann oder sonst freisprechen muß, entscheiden.— Am Mittwoch hat der Gouverneur von Straßburg General⸗Lieutenant von Ollech, eine Proclamation erlassen, wonach mit dem 9. Nov. c. die Durch⸗ suchung der Häuser nach Waffen ihr Ende erreicht habe, und daß von da an jeder, welcher ohne Erlaubnißschein noch Waffen besitzt, je nach den Umständen entweder vor ein Kriegsgericht gestellt, (J. B. wenn das Behalten der Waffen nur als Versuch eines eventuellen Angriffes, resp. Wider⸗ standes anzusehen ist) oder ausgewiesen wird. Aus Baden, 15 Nov. Es unterliegt kaum einem Zweifel, daß die letzten Waffenstillstands⸗ verhandlungen, namentlich die englische Vermittlung dabei, die Prätensionen der sranzösischen Regie⸗ rung nur gesteigert haben. Man wollte überhaupt, wie es scheint, dabei nur Zeit für die Rüstungen gewinnen. Es ist auch bereits die Frage aufge⸗ taucht: ob Thiers dabei Betrogener oder Betrüger war? Er war mehrmals bei dem General v. d. Tann. Sollte er bei dieser Gelegenheit auch Bergleichungen über die Stärke der gegenseitigen Truppen angestellt und in Folge dessen die Schritte der Loirearmee gegen den baperischen General etwas beflügelt haben? — Ueber die Besetzung Delle's erfährt man, Am 9. Nov. traf von Boncourt ein reitender Bote in Pruntrut ein, welcher meldete, sechs Ulanen mit einem Offizier hätten die schweizerische Gränze berührt, seien jedoch von dem dort stehen⸗ den schweizer Posten aufgehalten worden, dem sie sich als die Avantgarde eines größeren Corps zu erkennen gegeben. In der That traf dann auch bald ein Bataillon Infanterie und eine Escadron Ulanen in Delle ein, welche die Eisenbahn und die ganze Stadt besetzten; am 10. November, Nachmittags 2 Uhr, marschirten sie indessen wieder ab, 100 Hectoliter Hafer und die Waffen der Nationalgarde mit sich nehmend, worauf dann am andern Tage, also am 11. Nov., ganz un: erwartet ein Bataillon Zuaven in Delle eintraf, welches sich als die Avantgarde des Generals Michel und Garibaldi's anmeldete, aber ebenfalls bald wieder von dannen zog. Wag der Marsch dieses Corps zu bedeuten habe, ist schwer zu ent räthseln, aller Muthmaßung nach ist jedoch zwischen Delle und Belfort ein Kampf bevorstehend. Am 9. Nov. wäre bei Bapillier eine 400 Mann starke Abtheilung Deutscher bald in die Hände der Besatzung Belforts gefallen, wurde aber noch rechtzeitig von einem Bauer gewarnt, welcher dann von den Franzosen gefangen genommen wurde. Wie ein frauzösischer Offizier erzählte, sollen bei den Bauern derarlige Fälle, namenklich im Elsaß, häusig vorkommen. Hauptmotiv dabei sei Haß gegen die Republik. i — In Besangon forderte General Pre⸗ mönville die Einwohner auf, für eventuelle Be⸗ lagerung die nöthigen Borbereitungen zu treffen. Basel, 15. Nov. Die deutschen Truppen haben gestern nach langer Abwesenheit Mü hl⸗ hausen wieder einen Besuch gemacht und sind bis nach St. Louis, Burgfelden und Hünirgen, also dicht an unsere Gränze, herangerückt. Der Zweck dieser Streispartie geht weniger auf dauernde Besetzung als vielmehr dahin, Franctireurs und Mobilgarden abzufangen und die allfällig noch vorhandenen Waffen herausgeben zu lassen. Die Mühlbäuser haben ihr Eisenbahnma terial hierher geflüchtet, der Dienst ist eingestellk, wird dagegen morgen wieder wie früher von der schweizerischen Centralbahn übernommen. In Olten sind am Sonntag die ersten zehn der angekünvigten fran⸗ zösischen Locomotiven angelangt, zu eich auch die Maschinisten mit itzren Familien. Einige Beamte sind schon vorher zur Controlirung des einlaufen den Materials angekommen. Man sagt, daß die Zahl der geflüchteten und noch zu flüchtenden Wagen in die Taufende gehen werde.— Der „Bund“ meldet aus Pruntrut vom heutigen: Heftige Kanonade aus Belfort. Die Forts Juflice und Grandes Perches feuern unausgesetzt. Das Dorf Vezelois brennt. Hessen Darmstadt. Wie die„D. Ztg. 7 meldet, ist dem Prinzen Wilhelm von Hessen und dem Landgrafen Friedrich von Hessen⸗ Rumpenheim vom Kaiser von Rußland der St. Georgsorden vierter Klasse verliehen worden. Bad Nauheim. Dem„Fr. J.“ schreibt man von hier: Durch Entschließung Großh. Kriegsministeriums in Darmstadt ist Bad Nau⸗ heim unter die Zahl derjenigen Städte auf⸗ genommen, in welchen gefangene französische Offiziere internirt werden sollen. Die Maß⸗ regel scheint darin ihren Grund zu finden, daß die Logis in den bisher vom Großherzog⸗ thum angewiesenen Städten nicht ausreichen, deren Besitzer durch die Störung der Saison großen materiellen Schaden gelitten haben. Die Controle über die hier zu internirenden französischen Offiziere wird von der nahen Garnisonstadt Friedberg aus besorgt werden. Preußen. Berlin. Die„Kreuzztg“ glaubt anläßlich der Mittheilungen über den Still⸗ stand in den Verhandlungen mit Würtemberg an⸗ nehmen zu dürfen, daß Würtemberg nach kurzem Besinnen die Einflüsse von der Hand weisen werde, die dasselbe von dem betretenen Wege abzuziehen versuchen. f N — Bei Besprechung der Gefechte des Generals v. d. Tann sagt die„Provinz. ⸗Corresp.“: Die nächste Woche wird voraussichtlich wichtige Eteig⸗ nisse auf jenem Kriegsschauplatze bringen. General Trochu hat augenscheinlich im Hinblick auf das Vorgehen der Loire-Armee seit Wochen Alles zu einem gleichzeitigen Aussalle der umfassendsten Art vorbereitet. Er wird vermuthlich in diesen Tagen das Herannahen der ersehnten Rettung erwarten und von dem vorläufigen Mißlingen schwerlich genügend unterrichtet sein. Unsere Armeen vor Paris, welche nach der Entsendung einiger Ab theilungen nach Orleans alsbald anderweitigen Ersatz erhalten haben, werden gewiß auch die letzten verzweifelten Versuche der Pariser Ver⸗ theidigung nachdrücklich zurückweisen. während in Nauheim ganze Häuser leer stehen, Oesterreich. Wien. Oesterreichs Haltung Berst in ber russischen Frage ist ganz von England 1 abhängig.. asse .. 5 Nolt — Am Freitag der vorigen Woche hat an/ fe der hiesigen Börse, wie man der„B. B.⸗Ztg.“ 1 S0 mittheilt, eine große Demonstration staltgefunden, 9 21 indem die Verlesung des Telegramms über bie 10 3 Niederlage der deutschen Truppen bei Orleans 9 get am 9. d. mit„stürmischen Hurrahs“ begrüßt 1 wurde. Die„B. B.-.“ spricht ihren Unwillen 6 über die„antideutsch gesinnte Clique“„in einer 9 Stadt, die sich vorzugsweise stets rühmt, die 10 Pflegestätte deutscher Cultur in den Ostmarken 15 des ehemaligen deutschen Reichs zu sein“, sehr 0 energisch aus, indem sie die Demonstration als n ö einen„Scandal, ja mehr als dies, eine Infamie 1 die nicht genug an den Pranger gestellt zu werden J n de We verdient“, bezeichnet. on, 1 0 — Das Correspondenzbureau meldet aus a Konstantinopel vom 16. November Abends:„Die* Nidre russische Note ist gestern Abend vom russischen Geschäftsträger Herrn v. Staal übergeben worden sie verlangt die Revision einiger Artikel des Ver 9 trags von 1856. Man versichert, fügt das Corre- 001 Do spondenzbüreau hinzu, die Note sei in sehr ver⸗ engen söhnlichem Geiste redigirt. General Ignatieff Hetdheen wird morgen erwartet.— Die„Presse“ erfährt, 4 die österreichische Antwort auf das Rundschreiben ifbiein dts Fürsten Gortschakoff werde bald erfolgen, Ofth dieselbe werde sich der Auffassung Englands voll⸗ kommen anschließen, ohne jedoch den Charakter der Indentität an sich zu tragen. ir — ö : Friedberg, den 17. Nov. Heuse wurde das W Bergwerk Mel bach eröffnet und die Feier des erssen tage Spalenstichs in einfacher, ernster, echt bergmännischer em Weise begangen. Die Beamten und Bergleute des Werkes 0 hatten sich in der Kaue des ersten abzuteufenden Schachtes versammelt. Nachdem Seiner Königlichen Hoheit dem Großherzog ein Hoch ausgebracht. wurden von den. Beamten Worte der Weihe, Wünsche und Hoffnungen in Sele Bezug auf den bevorstehenden Bergbau ausge sprochen und Aße des Himmels Segen für das neue Werk von einem schlichten Bergmann herabgefleht. Die ersten Spalenstiche 4 geschahen bei Gesang eines Bergmannsliedes und„Glückauf.“ e ö In Wiesbaden sind eine große Anzahl unbemittelier MI französischer Officiere untergebracht. Dieselben haben auf 00 Wunsch die Erlaubniß erhalten, in der dortigen Kaserne nige zu wohnen, wo sie mit Hürfe ihrer Diener ihre eigene Un Menage machen. Auch die Diener suchen sich durch Arbeit Schlac dei Bürgern möglichst zu helfen. Der Controle wegen lc me mülssen sich alle Officiere täglich an der Hauptwache mel⸗ 5r den, dürfen die Stabt nicht einmal zu Spaziergängen verlassen und die Diener müssen in Uniform gehen. Bescheinigung. 57 Bei dem Rechner des Comitss für die Unterssützung 100 ber verwundeten und erkrankten Soldaten sind weiter ein⸗ salleg gegangen und werden dankbar bescheinigt: fl. kt. medi durch Herrn Carl Walz von hier aus einer thea⸗ 81 tralischen Abendunterhaltung— von den Eltern eines schwer erktankten und nun wieder genesenen Kindes von hier 5— von Herrn Pachter Hill in Fauerbach 10—* durch Herrn Regierungsrath Trapp Kirchenopfer Ver von Herrn Pfarrer Tröster aus Gambach 16 30 2209 Ungenannt 19778 sollen 10 10 Pfarrer Becker Kirchenopfer aus Bruchen⸗ 3 n ma rücken 25— durch Herrn Bürgermeister Reitz aus der Gemeinde 1701 Södel d von Herrn Bauausseber Schneider von hier 145 An Materialien: durch Herrn Lehrer Bapst in Bönstadt 18 Malter Kartoffeln, 18 Körbe elbe Rüben, 160 Weiß⸗ 2 kraut, 80 Wirsing, 45 Pfund Dörrobst, 1 Topf Latwerg; 0 durch den Wohlihätigkeitssinn der Gemeinde Bönstadt ist 710 uns eine zweite ebensogroße Sendung derselben Vicmalien werde zur Verfügung gestellt, die wir herzlich dankend accepliren; seheng durch Herrn Bürgermeister Laur in Gambach 18½ Centner Node Kartoffeln, 2½ Centner Rüben, 50 Wirsing, 2 Cenkner Wen Dörtobst, 30 Pfund Butter, 7 Pfund Gerste, 107 Eier; 1) durch Herrn Bürgermeister Reitz in Södel gesammelt durch 2 den Ortsdiener Fourier 139 Eier, 19 Pfund Butter 5 9) Malter Kartoffeln, 110 Pfund Dörrobst, 35 Körbe Rüben, 40 4 Malter Aepfel, 6 Würsichen; durch Heinrich Stoik, 5 Heinrich Beiter und Ludwig Loh aus Ober⸗ Rosbach das von ihren Miischülern geschenkte Kraut und anderes Ge⸗ 5 müse; von Herrn Reul in Weckesheim 1 Sack Kartoffeln, 1 Sack Kohlraden, 1. Säckchen Dörrobst, geschälte Gerste und eine Partie gelbe Rüben. N Um fernere Liebesgaben wird gebeten. Friedberg den 17. November 1870. NI Für das Comits: fn J. Huber, Rechner. Ae“ enfrgfi 1 en 4 f— une Jufag nnd zu denn tan Aeldet 0 der Abends:„de en niit Adttgeten border Artikel des du. 1 ugt das Con K ein sthr zn Verttal J guat g triũn * 1 das Aueschrelhn n J Englands 50h ech den Charahn 4 dem ititiũ Cicelten haben c ur bertizen Kasernt Dian nt gent Versteigerung von Bauarbeiten. 63 Nachfiehende auf die Erbauung einer neuen Wäserstube bei Bingenbeim bezughabende Arbeiten in Materlallieferungen, bestehend in: kr. 1 Maurerarbest, veranschlagt zu 1119 24 2) Steinbauerarbett 2037 4 3) Zimmerarbeit 198— 4) Erdarbeiten 176 22 5) Schlosserarbeit 31 44 3) Lieferung von 280 C. Meter Mauersteinen 373 20 2 7„ 66%„ Mauersand 125 24 8 1 100 Bütten schwarzen Kalk 200— 5* 45 Tonnen Portjand⸗ cement*. 2 7„ 247½ U M. Kieferndlele 536 15 10 7 7 3.831 C. M. beschlag. N 7 Kiefernholz 80 27 ohn Donn Pee 24, November l. J., Vor⸗ nage 11 0„in dem Wirthslocal des Groß berzogl. öbgermeiflers Herrn Lahm zu Bingenheim ö ventlsch in die Wenigfinebmenden versieigert werden. Plan, Voranschlag und Bedingnißheft liegen bei ine rzeichneter Stelle zur Einsicht der Uebernahms⸗ uf gen vom 17. bis 23. d. M. offen. Nidda am 12. November 1870. Großperzogliches Kreisbauamt Nidda Wetter. Holz ⸗Versteigerung. 201 Donnerstag den 24. November, Morgens 10 Uhr ab angend. sollen in dem Jacobs Wäldchen, Distriect Benbofen, an det Ober Mörler Grenze: 1) 2050 Nadelbolz Wellen, 2) 2050 Bohnenstangen, me fib ietend versleigert werden. Oftheim am 16. November 1870. Großherzogliche Bürgermeisterel Ofiheim Winter. Frucht ⸗Vorsteigerung. Dienstag den 29. November or., Vor- mittags 10 Uhr, werden bei Königl. Domänen Nutamte zu Usingen aus der 1870er Erndte circa 85 Malter Walzen, 192„ Roggen, 64 Gerste und 5 21 Hafer entlich meifibietend versteigert. Usingen, 15. November 1870. Königl. Domänen Rentamt Engelbach. Uersteigerung eines fetten Fasel⸗ ochsen und eines Ziegen bocks. 9 Dienstag den 22. November d. J., Vormittage Ubr, soll an dem hiesigen Faseltall ein fetter, um echlachlen getignetet Faselochs und ein Ziegendock öffent⸗ e meifibietend versteigert werden. Friedberg den 18. November 1870. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg 3. B. d. Bez * 47 Stein häußer, Beigeordneter. Dünger ⸗ Versteigerung. 720 Dienstag den 22. November d. J., Vormittags 1 Uhr, soll der in der Grube des städtischen Fasel⸗ solles befindliche Dünger an Ort und Stelle öffentlich nelftbietend versteigert werden. ene den 18. November 1870. e e IN Friedberg B. d. 5 Stein bäußet, Beigeordneter. ersteigetung von Glaserarbeit. zog Freitag den 25. November. Nachmittags 2 Uhr, ellen auf dem Rathhause zu Assenhelm zwei Fenser machen und einzusetzen in die Kirche daselbst, veran⸗ splagt zu 87 fl. 30 le., an den Wenigstnehmenden ver⸗ feigert werden.* zriebberg den 17. November 1870. Der Bezirks- Bauaufseher Schneider. 0 2664 Holzschnitzereien, zu billigen Preisen Angefangene und fertige Stickereien, sowie sonstige Artikel zu Weihnachtsgeschenken geeignet, empfehlen Geschwister Schloß. Arbeits-Versteigerung. 2712 Donnerstag den 24. November, Nachmittags 1 Ubr, soll auf dem Bürtau des Groß herzoglichen Bürger⸗ meiflers zu Ober. Mörlen für 200, fl Schlosserarbeit einer öffentlichen Ae ene ausgesetzt werden. Gambach am 17, November 1870. Schneider, Bezirks⸗Bauaufseher. Mobiliar⸗Versteigerung. 2705 Mittwoch den 23. d. M., Vormittags 9 Uhr an- fangend, läßt der Unterzeichnete in der Behausung des Herrn Domänen Pfandmeisters Schuchard, nächst der Stadtkirche, wegzugshalber mebrere noch sehr gut erhaltene Möbel, als: 1 Kommode von Nußbaumholz, 1 kleineres von Eichenholz, 1 ein- und 1 zweithürigen Kleiderschrank, 2 sehr gute Bettstellen, diverse Tische und Stühle, 1 Küchenschrank mit Glasaufsatz ze. ꝛc., sowie son⸗ flige Haushaltungsgegenstände und Küchengeräth⸗ schaflen einer freiwilligen Versteigerung aussetzen. Friedberg den 18. November 1870. Georg Brethauer. empfohlen gegen Magen Aufstoßen, Verdauungs Atbemnoth und Harngries. Vorzäthig in achteln mit Gebr.⸗Anw. à 30 kr. nut riedberg hel pofapolheker C. Görtz. — 2 2 22 3 2 8 2 32092 S0 2 ez 2 2 222 8 . 7 5 3.* 7 46— 2 2.— 48 A 5 22S * 2222 Die Administration der Felsenquellen. Kaputzen e Scelenwärmer 2694 bei Conrad Heß gegenüder dem Rathhause. 2695 En neuer wasfto gebauter und noch nicht gebrauch ter Rollwagen fleht zu verkaufen. 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Ausverkauf. 2517 Wegen Aufgabe meines Waarengeschäfts ver⸗ kaufe von heute an alle Putz⸗& Modewaaren, sowie eine Partie frisch angekemmener Wollenwaaren untet dem Fabrikpreise. Putzarbeiten werden nach wie vor stets prompt und billig besorgt. Dora Grödel. Eine fleißige ehrliche Person 2713 ohne Anhang wird als Hülfe in die Küche des Lazareths Turnhalle zu engaglren gesucht. 2693 Meine Sprechstunden, welche ich bisher wegen zu vieler Arbeit im hiesigen Lazareth nicht einhalten konnte, halte ich von heute an wieder, wie früher, von Morgens 9—10 und Mittags 2½—4 Uhr. Bad Nauheim, 15. Nov. 1870. Dr. Bode jun. 2632 Ueẽne und alte Pferdeteppiche 201 in großer Auswahl zu daben dei M. Schwarz, Hoftaxator. Eine Grube Dung 2702 bat zu verkaufen Heinrich Schäfer, Metzgermeister nächst der Burg. Die bier Lazarethe zu Nad Nauheim bitten im Anschluß an die kreisamtliche Bekanntmachung vom 10. d. M. in Nr. 134 dieses Blattes um weitere Gaben an Geld und Naturalien, wie Eier, Butter, Kartoffeln, Gemüse, Dörrobst ꝛc. Bad Rauheim am 13. November 1870. Der Vorstand des Hülfs-Vexeins. Marktverlegung zu Friedberg. 2006. Es wird hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß der nach dem Kalender auf den 23. November d. J. für die Stadt Friedberg bestimmte Vieh⸗ und Krämermarkt nicht an diesem Tage, sondern mit Genehmigung Großherzoglichen Kreisamks Friedberg a in 30. November 1870 abgehalten wird. Friedberg am 9. November 1870. f Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg e . N 1 Steinhäuster, Beigeordneter. 2699 Vom K r 8 E 9* 7 D i e N st entlassen habe mein Lager auf das Vollständigste assortirt, empfehle daher für bevorstehende Saison Herren- und Damen- Garderobe, sowie Stoffe in größter Auswahl; Kleiderstoffe und alle in dieses Fach ein⸗ schlagene eh D. Levi, Bad Nauheim. Damen- Paletots 2697 neuester Facon, elegant verziert, habe frisch erhalten Mayer J. Hirsch. 2715 Mein Lager n Glas- und Porzellan- Waaren, sowie Tassen mit Namen, die auf Bestellung promptest anfertigen lasse, bringe in empfehlende Erinnerung. Louis Simon Wittwe. 2574 Unser Lager von Regulir⸗Oefen neuester Construction halten wir empfohlen Louis Marburg 8 Söhne„zur Utichskrone“ in Frankfurt a. M. In der neuen Mainlust in Frankfurt a. M. 2657 sind von heute ab ganze Gingeraube, sowie Lungen, Lebern, Silzen und Gedärme ze. im Einzeln von in der Königlich Preußischen Feldschlächterei am Grindborn in Frankfurt a. M. geschlachteten gesun den jetten Ochsen zu billigen Preisen fortwährend zu haben. AUnterleibs-Bruchleidenden 1762 ist die Bruchkalbe von G. Sturzenegger in Herisau, Schweiz, sehr zu empfehlen. Dieselbe heilt selost ganz alte Brüche in den meisten Fällen vollständig.(Gebrauchsanweisung nebst interessanten Zeugnissen werden gratis abgegeben.) In Töpfen zu 3 fl. zu beziehen ächt sowohl durch den Erfünder selbst, als durch Herrn J. B. Lindt Nachfolger, Apotheker, Schnurgasse 58 in Frankfurt a. M. Eine Partie neuester Herren-& Daumen-Minter-Shiutols 2700 D. Levi, Bad Nauheim. Alten- e Zeitungspapier 2718 blligst bei Eduard Grödel. Steinkohlen 2706 hat zu verkaufen Adam Engel, Hofbäcker. zu billigen Preisen Ueue Kastanien! 2485 bei Wilh. Fertsch. f Das Oelschlagen 2714 in meiner Mühle hat wleder begonnen. Irledberg. H. Dietz Brückenmühle. Irriwillige Hürgerseuerweht. 2721 am Spritzenhaus. f Der Vorstand, Evangelische Conferenz für das Großherzogthum Hessen. Dienstag den 22. November l. J. wird eine Versammlung unserer Conferenz zu Frankfurt a. M. in der Loge Carl zum Lindenberg Kaiserhofstraße Nr. 5) von Morgens 11 Uhr an stattfinden, zu welcher alle Mitglieder, sowie sonstige Freunde derselben hierdurch eingeladen werden. Gegenstand der Besprechung: 0 1 Itr Verfassungsentwurf für die tyangelische Kicche des Großherzogthums Hessen. Referent: Herr Pfarrer Linß von Freuaub ers heim. 2696 Der Vorstand der ev. Conferen g Hertenkragen bei K. Friedrich neben der Post in Friedberg. Todes Anzeige. 2708 Auswärtigen Freunden und Bekannten wird hierdurch die schmerzliche Nachricht, daß es dem Allmächtigen gefallen hat, unsere innigstgeliebie Tochter und Schwester Lin a nach kaum dreitägtger Krankheit(der Bräune) am 16. d. M. in ihrem 16. Lebensjahre zu sich zu rufen. a Um flille Theilnahme bitten Ockstadt den 17. November 1870. g Für die Hinterbliebenen: Gröninger, Bürgermeister. Todes Anzeige. 2723 Unsere liebe Tochter und Schwester Emilie starb am 17. d. nach langem schweren Leiden im noch nicht vollendeten 14. Lebensjahre. Verwandten, Freunden und Bekannten diese schmerzliche An⸗ zeige widmend, bitten um stille Theilnahme Darmstadt. Frau Bergmeister Storch u. Kinder. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evaugelische Gemeinde. Pfarramiswoche Herr Pfarrer Baur. 23. Sonntag nach Trinitatis. Todtenfest. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags: Herr Candidaf Jakobi. Nachmitiags; Herr Pfarrer Baur. N Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags: Herr Diakonus Meyer. Nachmittags: Herr Canditat Suppe s. Sountag den 27. Nov,(1. Advent) Abendmahl in der Stadikirche. Katholische Gemeinde. Samstag um 4 Uhr Nachmittags Beichte. 24. und letzter Sonntag nach Pfingsten. Vormittags: 10 Uhr Hochamt und Predigt. Nachmittags; ½2 Uhr Christenlehre und Andacht. Beginn des Gottesdienstes an den Wochentagen Mor⸗ gens 7½ Uhr. f Die vom Hochwürdigsten Herrn Bischof den Winter über angeordneten Gebets Triduen für den Heiligen Vater, für die heilige katholische Kirche, für unser deutsches Vaterland und die Erlangung des Friedens werden an dem ersten Sonntag und dem darauffolgenden Montag und Dienstag eines jeden Monats in hiesiger Pfarrei abgehalten. Verantw. Redact.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. (Hierzu Unterhaltungs⸗ Blatt Nr. 47 und eine Beilage.) Uebung Sonntag früh ½8 Uhr, Versammlung 15 — 0 — Enthäl — Wetref Porlag Welte 0 0 bie mit etre 7 5 ie au 1869 sweisen stontro erhalk Belt verwe ö ersten inen sehr 0 0 dun lende Hanz. Gene die! Verl denmg Le