ble 0 Hof u deietztt p Dentrung, u beters geseng rad. lach * 1 1 * 2 1 5 — 4 en G 11 ö 1 1% — 1870. Dienstag den 19. Juli. N 84. Oberhessischer Anzeiger. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg.“ Friedberger Intelligenzblalt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Amtlicher Theil. Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatte sind zu publieiren: r Etgebnisse der Staatsschulden⸗ Nr. 26 sub 1. Bekanntmachung, die Prüfung von Bewerbern um Forstwartestellen betreffend.— sub 2. Zusammenstellung de ene 1 für 1868 betreffend.— sub 3. Bekanntmachung, die Correspondenz nach Großbritannten und Irland betreffend.— sub 4. Desgleichen nach Amerika. * sub 1. Bekanntmachung, einige Abänderungen des Reglements zu dem Gesetze über das Postwesen des Norddeulschen Bundes betreffend.— sub 2. Bekanntmachung, die Gerichtsbarkeit über die außerhalb des Bekanntmachung, die Denatucirung des abgabefrei zu verabfolgenden Salzes betreffend.— sud 3. Divisionsverbandes stehenden Beamten mit Militärrang betreffend.— sub 4. Bekanntmachung, die Aufbringung der Mittel zur Bestreltung der Bedürfnisse der Land⸗ judenschaft der Provinz Oberhessen für 1870 betreffend(nur in den Gemeinden, wo Israellten wohnen). Nr. W. Bekanntmachung, die Einberufung des Reichstags des Norddeutschen Bundes betreffend. 10 Nr. 29. Bekanntmachung, die Ausführung von Kriegsbedarf jeder Art, einschließlich Pferde und Fourage betreffend. Friedberg am 18. Juli 1870. ibersgie Kreisamt Friedberg ra p p. Anse Une fr fender a e„ n Alle beurlaubten Mannschaften, welche in diesem Augenblick außer Controle stehen, wer bei dem nächsten Bezirksfeldwebel anzumelden. Friedberg den 16. Juli 1870. Jäger, Major und Bezirks Commandeur. den hierdurch aufgefordert sich unverzüglich e e Betreffend: Die Einberufung des Reichstags des Norddeutschen Bundes. Darmstadt am 16. Juli 1870. Nachdem durch Präsidialverordnung Sr. Majestät des Königs von Preußen der Reichstag des Norddeutschen Bundes auf den die nördlich des Mains gelegenen Gebietstheile des Großherzog⸗ 19. Juli d. J. nach Berlin einberufen worden ist, so wird dies hiermit für thums zur öffentlichen Kenntniß gebracht. Großherzogliches Ministerium des Innern. J. VB. d. M.: ee Hallwachs. Ber k ann t m a ch u mn Betreffend: Die Ausfuhr von Kriegsbeda rf feder Art, einschließlich Pferde und Fourage. Nachdem durch Allerhoͤchste Entschließung Sr. K. H. des Großherzogs die Ausfuhr von Kriegsbedarf jeder Art, einschließlich Pferde und Fourage, über die Graänzen des Zollvereinsgebietes bis auf Weiteres untersagt worden ist, so wird dieses Verbot, welches vom Er⸗ scheinen gegenwärtiger Bekanntmachung im Regierungsblatt an in Wirksamkeit tritt, zur Nachachtung für die Angehörigen des Großherzogthums und unter Hinweisung auf die in. 134 des Vereinszollgesetzes angedrohten Strafen hierdurch bekannt gemacht. Aus Allerhöchstem Auftrag: Großherzogliches Ministerium der Finanzen 1 F. Darmstadt den 16. Juli 1870. v. Schenck. Hahn. eme Betreffend: Die außerordentliche Sitzung des Bezirksraths in 1870. Samstag den 23. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, findet eine außerordentliche Sitzung des Bezirksxaths für den Kreis Friedberg in dem Rathhaussaale daher statt, was zur offentlichen Kenntniß gebracht wird. Gebesee Kreisamt Friedberg N ck Friedberg am 16. Juli 1870. g Polizeiregle ment. Nach Anhörung der Localpolizeibehoͤrde und mit Genehmigung Zuwiderhandlungen werden mit einer Geldstrafe von 30 kr. bis Großherzoglichen Ministeriums des Innern vom 5. d. Mts. zu Nr. 2 fl. bestraft. M. d. J. 6570 wird hiermit verordnet: Sus Friedberg den 13. Juli 1870. „Das Betreten der Trinkhalle und der zugehörigen Quellen- a 15 f 1 „rotunden zur Nachtzeit durch andere als solche Personen, Großherzogliches Kreis amt Friedberg „welche vermöge ihres Dienstes dazu befugt und verpflichtet Ter gien. „erscheinen, ist verboten.“ Hessen. Darmstadt. Dem Großherzogl. tragen Benedetti's in Ems mit Sicherheit zu er ⸗ schlief, so lange Frankreich in deulsche Angelegen⸗ Divistions-Commando ist in der Nacht vom 15. warten stand, ist eingetreten. Frankreich hat an heiten sich nicht einmischte. Das Bundesober⸗ bis 16. d. von Seiten des General⸗Commandos Preußen den Krieg erklärt. Nicht die Differenzen haupt zeigte die friedlichste Gesinnung und übte des XI. Armee⸗Corps ver Befehl Seiner Maje- der letzten Tage sind es, welche den Kampf her- die größte Langmuth gegenüber den französischen stät des Bundesfeldherrn zugegangen, wonach die vorgerufen: Frankreich hat seit lange schon den Tiraden. Der Krieg ist eine heilige Sache. Das planmäßige Mobilmachung des Norddeutschen Krieg geplant. Napoleon scheint damit den Leben von Tausenden, das Glück und die Bundesheeres angeordnet ist. Der erste Mobil- Schwierigkeiten im Innern seines Landes entgehen Wohlfahrt von Millionen soll man nicht leicht machungstag ist der 16. und das geschädigte Ansehen seiner Dynastie durch sinnig aufs Spiel setzen. Heute ist jeder ehrliche — Der„M. Ztg.“ entnehmen wir folgende äußere Erfolge aufbessern zu wollen. Er versuchte Deutsche zum schwersten Opfer bereit. Deutsch⸗ 6 t über die Völker Euro- land kann getrost den Fehdehandschuh aufnehmen achricht: r Kronprinz von Preußen ist zum es sich die Vormundschaf b 5 een fade g b pabs anzumaßen und Deutschland zuerst eine De- und unter Preußens Führung vertrauensvoll dem nptrenden der füddeutschen Armee(Bayern 5 eu de Naa 80 5055 und 5 im müthigung zu bereiten. Ernst und energisch zu- Kampfe entgegengehen, denn seine Sache ist eine Begriffe nach München abzugehen. rückgewiesen, wirft er in frevlem Uebermuthe gerechte, und ihr wird der Schutz des Himmels — Die„Darmstädter Zeitung“ bringt an Deutschland den Febdehandschuh hin. Nichts war nicht feblen! N 955 ihrer Spitze folgenden Artikel: Was nach dem, geeigneter, die Regierungen und das en Das hiesige Centralcomite des 1 chauvinistischen Gebahren der französischen Minister, Nord und Süd innigst zu vereinen, als solches eins für im Feld verwundete und erkrankte Krieger nach dem beleidigenden Ansinnen an Se. Maj. Gebahren. Deutschland sucht nicht den Krieg; hat Angesichts der politischen Lage bereits mit der den König von Preußen und dem insolenten Be- der alte Haß gegen den Erbfeind Deutschlands hiesigen Turngemeinde die sofortige Ausrüstung Mit dem Bekanntwerden des Turnersanitätscorps und die Fertigstellung eines Vereinsreserve⸗Lazareths in der hiesigen Turnhalle vereinbart. Das Comite wird sich ent⸗ sprechend verstärken und den Verwaltungsrath wegen Ertheilung unbeschränkten Credits einbe⸗ rufen. Ein Aufruf wegen Gaben an Geld, Ver⸗ bandsstücken u. s. w. wird alsbald erfolgen. Eine Vereinbarung mit dem Alicefrauenverein, an dessen Spitze die Frau Prinzessin Ludwig steht, hat stattgefunden. Gießen. Der König von Preußen wurde auf seiner Rückreise von Ems nach Berlin von einer großen Volksmenge am Bahnbofe mit Hoch⸗ rufen empfangen. Die Vorlesungen unserer Uni⸗ versität scheinen sich vorläufig von selbst zu schließen. der in der Nacht ein⸗ gegangenen Nachricht von der Kriegserklärung würde es auf den Straßen lebendig. Ueberall Gruppen; kein Student ging mehr in die Vor⸗ lesungen. Dagegen haben sich außer den Ein- jährigen Viele, die noch nicht zu dienen brauchen, als Freiwillige gemeldet. Es herrscht hier große Aufregung gegen Frankreich. Mainz. Die Stadterweiterung steht jetzt auf dem Punkte der Erledigung, indem zwischen sämmtlichen Interessenten die Verträge unter den in den üblichen Formalitäten gegebenen Bedingungen abgeschlossen sind; an der Genehmigung der letztern durch Stände und Regierung besteht kein Zweifel. Die faktische Ausführung des Projektes ist unter den jetzt eingetretenen Verhältnissen freilich kaum so bald zu erwarten. Preußen. Berlin. Die Eröffnung des Reichstages ist auf den 19. d. M. festgesetzt, doch wird es als wünschenswerth betrachtet, daß alle Mitglieder, welche können, sich eher einstellen, da⸗ mit die Berathung der Vorlagen in den Fraktionen stattfinden kann.— Der Bundesrath des nord⸗ deutschen Bundes wurde auf den 16. einberufen. — Der König ist am 9¼ Uhr im königli⸗ chen Palais eingetroffen. Derselbe wurde mit unbeschreiblichem Enthusiasmus empfangen. Ueber hunderttausend Menschen haben sich zwischen dem Bahnhofe, dem Brandenburger Thor und dem königlichen Palais angesammelt. Dieselben be⸗ grüßten den König durch Hochrufe und Gesang der Nationalhymne. Unter den Linden war illu minirt und waren norddeutsche, sowie preußische Fahnen aufgehißt. Der König erschien wieder ⸗ holt am Fenster und grüßte die Menge dankend. Die Stimmung ist eine äußerst gehobene und ent⸗ schlossene.— Ven der Bremer und Stettiner Kaufmannschaft sind Adressen an den König ein⸗ gelaufen, welche, die vollste Opferwilligkeit be⸗ tonend, einer energischen Wahrung der National- ehre zustimmen. — Der„Staatsanzeiger“ enthält eine Auf⸗ forderung des Ministers des Innern an die Re⸗ dactionen der in Preußen erscheinenden Zeitungen, von heute über die militärischen Anordnungen und Truppenbewegungen keine, auch nicht die am unbedeutendsten erscheinenden Nachrichten mehr zu bringen.— Ein Verbot der Ausfuhr von Pferden und Waffen ist erfolgt. Kiel. Nach der vor Kurzem erschienenen neuen Liste der norddeutschen Bundesmarine zählt das Seeoffiziercorys außer dem Oberbefehlshaber und Admiral Prinz Adalbert 1 Viceadmiral, 3 Contreadmirale, 8 Capitäne zur See mit Obersten- rang, 20 Corveitencapitäne mit Majorsrang, 43 Capitänlieutenants mit Hauptmannsrang, 47 Lieu⸗ tenants zur See und 47 Unterlieutenants zur See. Das Cadettencorps dagegen besteht aus nicht weniger als 128 Seecadetten und 81 Cadetten. Kassel. Der König ist hier eingetroffen und von den Behörden und der Bevölkerung mit Be⸗ geisterung empfangen worden. Der König sprach seine Freude darüber aus, daß die neue Provin⸗ zialhauptstadt ihm so patriotische Gesinnungen ent⸗ gegenbringe und setzte die Reise unter tausend⸗ stimmigen Hochs fort. Frankfurt. Das„Jourral“ bringt folgende Nachricht:„Nach einem hier eingetroffenen Privat⸗ telegramm sollen die Vertreter von England, Ruß⸗ land, Oesterreich und Italien in Paris zusammen⸗ welcher sie Frankreich für den Ausbruch der Feind ⸗ seligkeiten verantwortlich machen und constatiren, daß die nach dem Verzicht des Prinzen Hohen⸗ zollern von Preußen verlangten Garantien der Berechtigung entbehren. Wir geben diese Mit⸗ theilung, die, wenn sie begründet, von höchster Bedeutung wäre, mit aller Reserve und ohne Gewähr ihrer Richtigkeit.“ Hamburg. Die Börse autorisirte durch ein dreimaliges kräftiges„Ja“ die Handelskammer, dem Könige zu erklären, daß Hamburg mit freu. digem Muth zu jedem Opfer bereit ist, welches zum Schutz und zur Wahrung der nationalen Ehre und der nationalen Selbstständigkeit gefor dert wird. Die hierauf vom König erfolgte Ant⸗ wort lautet: Mit bewegtem Herzen empfing Ich soeben das Telegramm der Handelskammer vom heutigen Tage. Niemand mehr, als Ich, der das entscheidende Wort sprechen mußte, kennt die Opfer, die in nächster Zeit dem gesammten Vater⸗ tande bevorstehen, aber die Hingebung, welche die Handelskammer ausspricht, da, wo es die Ehre Deutschlands gilt, jedes Opfer freudig bringen zu wollen, ist erhebend und beruhigend für Mich. An Gottes Segen ist Alles gelegen. Wilh. Rex.“ Bremen Das Bundeskanzleramt hat den Senat amtlich benacht gt, daß die norddeutschen Handelsschiffe auf allen Meeren vor der Kriegs gefahr gewarnt seien und den Rath erhalten haben, in Häfen einzulaufen. Sachsen. Dresden. Der König von Sachsen hat seine Rundreise durch das Land in Folge der neuesten politischen Nachrichten abge brochen und ist am 15. d. Mittags nach Pillnitz zurückgekehrt. Bayern. München. Der„Augsburger Abendzeitung“ schreibt man:„Während Preußen bis jetzt noch keinen Anlaß genommen hat, an die bayerische Regierung die Anfrage zu stellen: ob Bayern in Bezug auf den Streit wegen der Besetzung des spanischen Throns durch einen Hohen- zollern den casus foederis im Hinblick auf das bestehende Schutz und Trutzbündniß für gegeben erachte, hat, sicherem Vernehmen nach, die fran⸗ zösische Regierung vorgestern Abends durch eine Mittelsperson eine hierauf bezügliche Frage an unsere Regierung gerichtet. Die Antwort soll dem Sinne nach gelautet haben: Die bayerische Re- gierung mache ihre definitive Entschließung von dem ferneren Verlaufe dieser Angelegenheit ab⸗ hängig, werde zur Zeit ihre zurückhaltende Stel- lung beibehalten, könne jedoch schon jetzt die Ver⸗ sicherung geben, daß das bayerische Volk und sein König sich von dem übrigen Deutschland nicht trennen werden.— Der König hat auf den Vor, schlag des Ministeriums den casus foederis für gegeben erachtet und die angeordnete Mobilisirungs⸗ ordre genehmigt. a — Der Kriegsminister wird einen Credit von 5½ Millionen Gulden für den Kriegsbedarf verlangen. Der König ist von Berg hier ange⸗ kommen. Am Sonntag Nachmittag soll vor der Residenz eine große preußenfreundliche Demonstra⸗ tion stattfinden. Würtemberg. Stuttgart. Der König ist am 17. d. Morgens 5 Uhr bier eingetroffen; ein sofort stattgehabter Ministerrath hat die als ⸗ baldige Mobilisirung des ganzen Armtecorps sowie die Einberufung der Stände beschlossen. — Eine am 15. d. dahier abgehaltene Volks⸗ versammlung war von Tausenden besucht. Enthu⸗ siastische und begeisterte Zustimmung erhielt folgende Resolution: Der Krieg ist ein nationaler Krieg, in einem solchen darf es keine Parteien geben, für die Bündnißvecträge sei die Probestunde ge⸗ kommen. Von der würtembergischen Regierung erwarte man Festhalten an der deutschen Sache, mit allen Mitteln und auf alle Gefahr. Das Volk wird der Regierung kräftig zur Seite stehen, welche sich in Prüfungszeit als deutsche erweist. Ulm. Die Einberufungs⸗Ordre soll, wie die hiesige„Schnellpost“ hört, beim Truppen ⸗Commando bereits eingetroffen sein. Oesterreich. Wien. Bei den Erörterungen über den französisch-preußischen Streit sprechen sich getreten und eine Erklärung abgefaßt haben, in fast sämmtliche Blätter für die vollständigste Neu⸗ tralität aus. Im Ungarischen Riichslage ist die Regierung von zwei Mitgliedern der Linken über die Stellung der österreichisch⸗ungarischen Mo⸗ narchie zum preußisch⸗französischen Confliete inter⸗ pellirt worden. Nach den bis jetzt vorliegenden Aeußerungen aller inspirirten Organe wird Oester⸗ reich die unbedingteste Neutralität oder noch schärfer ausgedrückt, die reine Inactivität beobachten und nicht einmal an irgend einer Grenze ein Truppen⸗ corps zusammenziehen, vm nach keiner Seite hin zu verletzen. Keine der beiden Parteien hätte auf irgend eine Unterstützung von Seiten Oesterreichs zu rechnen. Es seien bereits Anfragen wegen Pferde⸗Ankäufen gestellt worden, da sowohl Frank⸗ reich als Preußen, so gut sie sonst vorbereitet wären, an Pferden Mangel litten. Oesterreich werde aber, sobald der Krieg unvermeidlich ge⸗ worden, mit einem Pferdeausfuhrverbot antworten. Schweiz. Bern. nehmigte mit 5 gegen 3 Stimmen den die Golt⸗ hardtbahn betreffenden Vertrag mit Italien. — Der Ständerath genehmigte einstimmig f um Vollmachten für die Aufrechterhaltung der Neutralität und eröffnete einen unbedingten Credit. — Von der französischen Grenze wird gemeldet: Große Truppenbewegung im Elsaß unter Trochu. Der Bundesrath hält Sitzung. Ein sofortiges großes Truppenaufgebot gewiß. Wahrscheinlich wird der ganze Auszug von fünf Divisionen auf geboten. Frankreich. Paris. Die Depesche des Fürsten v. Hohenzollern an Olozaga, die ein historisches Interesse hat, wird jetzt ihrem Wort⸗ laute nach mitgetheilt. Sie lautet:„Ich mache es mir zur Pflicht, Ihnen die wörtliche Copie eines Telegramms zugehen zu lassen, das ich so⸗ eben an den Marschall Prim nach Madrid ge⸗ sandt; gegenüber den Verwicklungen, welche durch die Candidatur meines Sohnes Leopold entstan⸗ den, Verwicklungen, die nothwendiger Weise einen gewissen Einfluß auf die Cortes ausüben müssen, so daß ein Votum derselben nicht wohl ohne die Mitwirkung von Elementen möglich wäre, welche 28 Min. Anton Hohenzollern.“ — In der Sitzung des gesetzgebenden Körpers vom 15. d. verlas Ollivier ein Expose über die Lage mit der Ankündigung der Kriegserklärung Agenten im Auslande, welches erstens die dem sranzösischen Botschafter Benedetti(angeblich) zu⸗ gefügte Beleidigung bestätige; zweitens den Hohen⸗ zollern'schen Verzicht verweigere, und drittens den Prinzen seine Freiheit, die Krone anzunehmen, zurückgebe.— Das Expose schließt: Unter diesen Umständen wäre es ein Vergessen unserer Würde und eine Unklugheit gewesen, keine Vorbereitungen zu treffen. Wir haben uns bereitet, den Krieg, den man uns anbietet, aufzunehmen, indem wir hierfür überlassen. Seit gestern haben wir die Reserven einberufen und wir werden Maßregeln ergreisen, um die Intexessen, die Sicherheit und die Ehre Frankreichs zu wahren. Um 9½½ Uhr Der Ständerath ge⸗ durch Aufstehen das Begehren des Bundesrathes der Person, um die es sich handelt, durchaus fremd sind, trete ich im Namen meines Sohnes von der Canditatur auf den spanischen Thron zu rück. Schloß Sigmaringen, 12. Juli, 11 Ahr an Preußen. Diese Erklärung wäre beschleunigg durch ein Circular des Königs an die preußischen Ollie 1 f 90 sehn uns in N 1 1 sheilung 1 . erichlelen 1 Musishen 9 Grafen Nole. 1 lese Nole kung de so schwer die Ehen fut:„0 Ollibier ö Disrusson der. Nole Miubeilun Versuchen gelangen, Millonen Marine, der mobil inberuft Ftieges d NMajorität soß rie — 1 behauptet duldig se. wir, daß in friedli Punkten Akressen Kriegt Franzos die Ver keinerlei erstrebe, Schran sßren 2 valle R zmischen da Deu der Kal Aus L erniedri erfahren gegen d land w. die Bel haben Atilleri fFeindsel 5 eulscher bisezt dem no sazung sacht, König wegen sem zun der ber wird die Sitzung wieder aufgenommen. Talhonet Commission habe nach Anhörung der Minister sich einstimmig für Bewilligung der verlangten Credit ausgesprochen. Guyol⸗ wollen, aber sie rechtfertige nicht genugsam die Motive, welche sie in ihrem Beschluß leiten. als Berichterstatter der Commission erklärt: Die 1 1 Jedem seinen Antheil an der Verantwortlichkeit dauldei 1 und für die Annahme der von der Regierung ein⸗ 0 bon Ho nicht E an 13. klage ig 90 2 U men übe en Nu At inter dorlitgendn bird Des dug car ddachten und un Truppen, er Seite hi tiez l 1 dan a Oesterrtich ragen dige wohl Fran, 1 vorbereig Oesterretz Nutidlich g. et antworte tändttath 50 den dir Goh M Jalien. de tinstimn Bundesralhe Depescht du ig0, ibren Un „J 550 örtliche Cn; f, das ith se Madrid g pelcht dur pelt entf r Veise eint üben nüssen hl ede wätt, west it, durch Hatt Sehn den Thres Juli, 11 1 di dit d denden Nene mest über! tnegseillin ut beschlar! Ollivier unterbricht den Redner mit den Worten: Wir nehmen diese Nee en wieder für uns in Anspruch! Gambetta verlangt die Mit- theilung nicht nur der an die französischen Agenten gerichteten Depeschen, sondern der angezogenen preußischen Depesche, sowie insbesondere der vom Grafen Bismarck an alle Cabinette gerichteten Note. Gramont erklärt, die Commission habe diese Note gesehen. Die Linke besteht auf Vor⸗ legung der Note. Ollivier begreift nicht, wie es so schwer sei, einer gewissen Seite der Kammer die Ehrenfrage begreiflich zu machen. Die Linke ruft:„Geben Sie uns den Text der Note!“ Ollivier beschwört die Kammer, diese unangenehme Discussion zu schließen. Pitard will die Existenz der Note zwar nicht bestreiten, verlangt aber deren Mittheilung an die Kammer. Nach vergeblichen Versuchen Pelletan's und Grevy's, zum Worte zu gelangen, werden die verlangten Credite von 50 Millionen für den Krieg, 16 Millionen für die Marine, der Entwurf, betreffend die Einberufung der mobilen Nationalgarde, und die Vorlage, zur Einberufung von Freiwilligen für die Dauer des Krieges die Regierung zu ermächtigen, mit großer Majorität genehmigt. Gegen 1 Uhr Morgens schloß die Sißung. — Der„Temps“ schreibt: Während man behauptet, daß die Bevölkerung von Patis unge- duldig sei, den Krieg erklärt zu sehen, erfahren wir, daß Herr Arago, welcher sich so entschieden in friedlichem Sinne ausgesprochen hat, von allen Punkten des 8. Bezirks Beglückwünschungs⸗ Adressen empfängt. — Zwei Manifeste Napoleons stehen mit der Kriegserklärung in Aussicht, das eine an die Franzosen, das andere an's deutsche Volk, worin die Versicherung abgegeben werde, daß Frankreich keinerlei Gebietsvergrößerung auf deutschem Boden erstrebe, sondern lediglich dem Ehrgeiz Preußens Schranken setzen wolle. — Die heutige„Independance“ berichtet in ihren Telegrammen u. A. aus Paris, 16, daß „alle Regierungen“ sich bemühen, den Krieg zwischen Frankreich und Preußen zu localisiren, da Deutschland nicht bei der Frage betheiligt sei; der Kaiser werde unverzüglich zur Armee abgehen. Aus London, 15.: Seitdem man die(zweite) erniedrigende Forderung Frankreichs an Preußen erfahren habe, habe sich die öffentliche Meinung gegen die französische Regierung gewendet; Eng⸗ land werde seine Neutralität behaupten, so lange die Belgiens geachtet werde. — Dit Einschiffung der Truppen von Algier haben begonnen; von hier sind Truppen und Artillerie nach der Gränze abgegangen. — Am 14. und 15. d. fanden Abends hier feindselige Kundgebungen gegen Deutschland statt. 3000 Menschen zogen vor die Wohnung des nord- deutschen Gesandten, deren Zugänge poliztilich besetzt waren. — Der Herzog von Gramont hat am 12. dem norddeutschen Botschafter erklärt, die Ent⸗ sagung des Prinzen von Hohenzollern sei Reben⸗ sache, da Frankreich die Thronbesteigung nie ge duldet haben würde; die Hauptsache sei, daß der König in einem eigenhändigen Briese an Napoleon wegen des Vorgefallenen Abbitte leiste. Bei vie⸗ sem zur Veröffentlichung bestimmten Briefe dürfte der verwandschaftlichen Beziehungen des Erbprinzen von Hohenzollern zum französischen Kaiserhause nicht Erwähnung geschehen. — Die Note, deren Text Emilie Ollivier am 13. dem gesetzgebenden Körper mitzutheilen sich weigerte, existirt als Note nicht. Das bekannte Zeitungstelegramm aus Ems über die Abweisung Benedelti's ist den deutschen Regierungen und den Luxemburg sind bereits einige Regimenter auf dem Wege, um eventuell die Preußischen 94 7 zu verhindern, mit Verletzung des neutralen bel⸗ gischen Gebiets die französische Armee zu umgehen. Holland. Amsterdam. Die Milizen vom Jahrgang 1869, welche heute entlassen wer⸗ den sollten, werden vorläufig noch bei ihren Truppentheilen verbleiben. Großbritannien. London. Die Mor- genblätter aller Parteien sprechen sich entschieden günstig für Preußen aus, sie verdammen das herausfordernde insultirende Benehmen der fran⸗ zösischen Regierung und messen letzterer allein die Schuld der drohenden Kriegsgefahr bei. —„Globe“ und„Pall⸗Mall-Gazette“ finden die Abweisung der neuesten Forderungen des französischen Botschafters durch den König von Preußen für vollständig gerechtfertigt. — Im Unterhause erbat sich Disraeli Mitthei— lungen über die Tagesfrage. Gladstone erwiderte, die Verhandlungen zwischen Frankreich und Preu— ßen seien noch nicht beendet. England biete alles Mögliche auf, um den Frieden zu erhalten. Hoffmann fragt, ob England Frankreich moralisch unterstütze, wie Gramont behauptete. Gladstone verweigerte eine weitere Auskunft und bemerkte, Granville habe wegen jener Behauptung eine Depesche an Gramont abgesandt. Das preußische Geschwader, bestehend aus den Panzerschiffen„Kronprinz“,„Prinz Adal⸗ bert“,„Friedrich Karl“ und„König Wilhelm“, welches unter dem Befehl des Prinzen Adalbert am 10. d. von Plymouth nach Fayal ausgelaufen war, ist gestern nach Plymouth zurückgekehrt, be- gab sich aber nach dreistündigem Aufenthalt wie⸗ der auf eine Uebungsfahrt in den Canal hinaus. Spanien. Madrid. Die Haltung der spanischen Presse ist fortwährend ruhig und ener⸗ gisch. Das Organ Prims erwidert auf die Kriegs- drohungen der Pariser Chauvinisten:„Wir rathen den französischen Zeitungen Mäßigung an. Es ist nicht ralhsam, gewisse Erinnerungen zu er⸗ wecken. Wenn Paris, wie eines dieser Journale prahlerisch hervorhebt, seine Vendome⸗Säule be⸗ sitzt, so hat Madrid einen Obelisken vom 2. Mai! Denkt daran!“ Italien. Florenz. Die„Italie“ schreibt: Aus den bereits telegraphisch mitgetheilten Erklärungen des Ministers Visconti-Venosta geht hervor, daß Italien aus seiner Neutralität nicht herauszutreten gedenkt.“ Die Hauptstelle in der Erklärung des Ministers lautete wörtlich:„Ich kann der Kammer die Versicherung geben, daß mit Italien keinerlei Unterhandlungen stattgefunden haben. Die Re- gierung haͤlt es in ihrem Interesse für das Beste, eine Politik der Reserve zu adoptiren.“ — Am Abend des 16. d. fand hier eine anti⸗ französische Kundgebung statt, welche von der nationalen Demokratie ausging. Menschenmassen zogen unter dem Geschrei:„Nieder mit Frankreich! Hoch die Neutralität! Es lebe Preußen!“ zuerst nach dem auswärtigen Ministerium, dann nach dem Hotel des norddeutschen Gesandten. Amerika. Washington. Die beiden Häuser des Congresses nahmen die Consolidirungs⸗ bill, nachdem die Conferenz die Bestimmung über den Zwangsumtausch bezüglich der Nationalbank gestrichen hatte, an. Die Bill überläßt den Um⸗ tausch der Bonds der freien Wahl aller Inhaber; sie ermächtigt zur Ausgabe von 1000 Millionen vierprocentiger Bonds, rückzahlbar in 30 Jahren, von 300 Millionen 4½procentiger Bonds, rück⸗ zahlbar in 15 Jahren, und von 200 Millionen öprocentiger Bonds, rückzahlbar in zehn Jahren. Es werden keine Agenturen im Ausland errichtet. Die neuen Bonds sind zu Pari gegen Fünfund- norddeutschen Vertretern bei einigen außerdeutschen zwanziger Bonds umzutauschen oder gegen Gold Höfen zur Information mitgetheilt worden. Belgien. Brüssel. Alle Altersclassen der Dienstpflichtigen bis auf 1863 zurück sind ein⸗ berufen. Innerhalb zweimal 24 Stunden hat Belgien eine Armee von 80,000 bis 100,00 Mann auf den Beinen. 40,000 Mann bleiben im befestigten Lager zu Antwerpen, 40 bis 60,000 besetzen die belgisch⸗preußlschen und die belgisch · französischen. Gränzen. Auch nach dem belgischen zu verkaufen. Der Erlös ist zur Einlösung der Fünfundzwanziger Bonds zu verwenden. Alle gemäß der Schuldentilgungs⸗Acte angekauften Bonds sind zu annulliren. — Eine Botschaft des Präsidenten lenkt die Aufmerksamkeit der Congreßmitglieder auf den be⸗ vorstehenden Krieg, betont die Nothwendigkeit einer Modification der Gesetzgebung, um den Bürgern der Union den Ankauf von ausländischen Schiffen zu ermöglichen, weist auf die Gefahr hin, daß der Bremer und Hamburge dampf Postdienst verhindert würde, und 1 vor, Congreß möge nicht früher seine Sstzüngen vir tagen, the dieser Gefahr nicht vorgebeugt Asten. Peking. Die Franzofen zu Tlentsen wurden am 21. Juni niedergemetzelt und ihre Nie⸗ derlassungen angezündet. Die Deutschen und ihre Besitzungen blieben unverletzt. Die auswärtigen Vertreter richteten eine Collectivnote an die chine⸗ sische Regierung. Neuestes. Berlin, 17. Juli, Abends. Die franzö⸗ sische Regierung hat an die süddeutschen Regie⸗ rungen die drohende Aufforderung gerichtet, sich in 24 Stunden darüber zu erklären, ob sie neu⸗ tral bleiben wollen. Frankfurt. Mehrere Frankfurter Schweizer, von welchen in den letzten Tagen hier Briefe eintrafen, schrei⸗ ben an ihre Eltern, daß sie eben tüchtig in den betref⸗ fenden Cantonen, wo sie das Bürgerrecht erworben, exer⸗ citen müssen. In Dresden hat ein Herr aus commerciellen Kreisen 50 Thaler für Denjenigen bestimmt, durch dessen Eni⸗ schlossenheit die erste französische Kanone erobert wird. Friedberg. Seit dem Jahr 1866 besteht in unserer Stadt ein Zweigverein des Hülfs⸗ vereins im Großherzogthum Hessen für die Unterstützung und Krankenpflege der Soldaten im Felde. Im Anschluß an denselben wirkt der Frauenverein für Kran⸗ kenpflege, welcher seinerseits einen Zweigverein des unter dem Protectorate der Prinzessin Alice K. H. stehenden, über das ganze Land ausgedehnten Frauenvereins bildet. Beide Vereine haben sta⸗ tutengemäß die Aufgabe, in Kriegszeiten gemein- schaftlich für eine geordnete Pflege der verwundeten und erkrankten Soldaten thätig zu sein. Zu dem- selben Zweck ist seit dem vorigen hre eine gemeinschaftliche Organisation der fähnetlichen deutschen Hülfsvereine ins Leben gekrklen das Central-Comite in Berlin wird im Kriegsfalle die Thätigkeit derselben überwachen und leiten, so daß die Uebelstände, die man in dem Kriege des Jahres 1866 zu beklagen hatte, nicht wieder vorkommen werden, wo bei allem Reichthum an Mitteln und gutem Willen doch vielfach nicht das Richtige geleistet wurde, weil die Einheit und Ordnung fehlte.— Durch die neuesten Ereignisse ist nun unerwartet den beiden genannten Vereinen die Aussicht auf ein weites und reiches Feld ihrer Wirksamkeit eröffnet worden. Die beiden hiesigen Lokal-Comites haben deßhalb bereits die Sache in die Hand genommen und die zunächst erforder⸗ lichen Maßregeln verabredet. In den nächsten Tagen wird von denselben ein Aufruf zur Ver⸗ anstaltung von Sammlungen veröffentlicht und eine Liste zu diesem Zweck in Umlauf gesetzt werden. Sicher wird es keines Wortes bedürfen, um die Sache der wärmsten Theilnahme des Publikums zu empfehlen. Wenn wirklich, wie es allen Anschein, hat, der von Frankreich muth⸗ willig provocirte Krieg zum Ausbruch kommt, so wird sicherlich allenthalben eine nationale Be- geisterung aufflammen, auf welche man jenseits des Rheins in keiner Weise gerechnet hatte. Auch diejenigen, die nicht in den Kampf ziehen können, werden das dringende Verlangen empfinden, sich nach ihren Kräften an der großen Sache zu be— theiligen. Die Thätigkeit der Hülfsvereine bietet hierzu die schönste Gelegenheit: durch Beisteuer von Geld oder Naturalien, durch freiwillige Ueber- nahme der Dienste von Pflegern und Pflegerinnen ic. können hier Alle der großen Sache ihren Beistand leisten. Es ist also zu erwarten, daß die Aufforderung der Comites, wenn sie erfolgt, — so wenig an und für sich gerade im Augen- blick ein günstiger Zeitpunkt zur Veranstaltung öffentlicher Sammlungen ist,— bei dem Publikum aller Stände und aller Confessionen die freudigste Aufnahme finden wird. Einstweilen wollten wir durch diese Zeilen ihr Erscheinen ankündigen und vorbereiten. 4 1940 Die auf Mittwoch den 20. Juli angezelgte 6 1 1* 9 0 f R 4 1 0 Lehrerconferenz 5 Aufforderung. ö 7 1 unter Direction von G. Schumann. ben oder bei dem fenen 1 gli ungen in dem neu erbauten Circus auf dem Alleeplatz in Friedberg. man entweder bei derse 18 Wag große A n laß 5 baldigst einreschen, damit solche vor dem bevorstehenden 0 Wegzuge der Frau Storch geordnet und später mög. Anfang 8 Uhr Abends bei Wee 9 3 5 gene 2 e., dre 1951 Preise der Plätze: Erster Platz r., zweiter Platz r., dritter Pla r. uche Weitläufigkel den kane i Dutzendbillet auf den ersten Plaß a 6 fl. sind zu haben in der Buchhandlung von e e 755» ermann Schimpf. ten, ergebenst 1 Bindernagel& Schimpff. Um gütigen Zuspruch bittet ganz 7 G. Schumann. Zur Nachricht! 1 liche Regt T J N 2 f d f 6 0 408. des kent gurene ae ng el, Nen e, 3 3 n euer g T. ente ng g e besen dab„ ae der N die zu den Fahnen berufen sind, Abschied zu sselbe wohnt von deute an in meinem Hause und 1m gs von 1 bis 3 Uhr zu Otlober 180 „Ind, zur 5 Dr. Trapp%% n eingeladen. Finanzen, d den Salzes 1 Pferde⸗ und Fohlenmarkt zu Frankfurt a. M.“ Cervelatwurst 18 0 1938 Um von unseren Vereinsmitgliedern, 1 1 nehmen, werden alle Turner und Feuerwehrmänner zu einer gemüthlichen Zusammenkunft auf 1 85 bis 8 und Nachmitta 64 0 1 5 ö i i 0 i 4 lsenk iermit sprechen 5 ements 92 heute, Dienstag, Abends 8 Uhr, in den Gartensaal des Windecker'schen Felsenkellers hiermi Friedberg den 18. Jan 1850, f 1 5 55 1 29., 30 und 31. Augu 1941 i: 7 5 zu haben bei mmer Ha 1 b b neuen prachtvollen Stallungen, umgeben mit schönsten E ich nste 2 8 vistonsverbal 9 g 1932 Ole voüfständig für 400 Pferde bergerichteten,. 5 1 Mufterplätzen, welche noch durch eine große bedeckte Reitbahn vermehrt wurden, sind zur Aufstellung feinerer 2 2 Pferde beffimmt. k tes kl extract IV. Behn Vertheilung von Ehr en⸗Preisen an die Besitzer f ullen Ober 197 als Labsal der Mitärs empfiehlt die Hofapothek en Prämiirung der besien zu Markt gebrachten 1 und Bbgeh 19 schönst 1 8 5 otar und Zeugen von der önsten 2 J Perhessen Verloosung Reit und borde do le zeüitg ige e e zum Engel den C. Görtz 55 spännige Equipagen nebst completen Geschirren, sowie onstigen Reit- und Fahr Nequi en g 1 f f of⸗Augeleg im Werth gon ea. fl. 70,000, wenn 40,000 Loose vergriffen sind. A rb eits ⸗Versteigerung. wu lum. tere 2 Thlr. 1.(fl. 1. 45) pr. Stückl 1942 Freitag den 22. Juli, Nachmittags 2 Uhr, sollen] II. Classe in Anfragen und Bestellungen auf Stallungen, sowie auf Loose, letz d 8. beltebe man franco an den Secretair des unterzeichneten Vereins, perrn E. Kappel, zu richten,) zu Nieder Mörlen auf dem Büreau des Groß, JI. und Bedingungen erfahren können. berzoglichen Bürgermeisters nachstehende Arbeiten und er Bedürsn Lieferungen unter den vor der Versteigerung bekannt een Kreisen ßeren Anzabl von Loosen die näberen r N 3. wo auch Uebernehmer einer gro 4 Den Aufträgen für Loose ist der Betrag franco mit deutlicher Angabe der genauen Adresse beizufügen. a 4 Falls die Zusendung franco und recommandirt gewünscht wird, find die erforderlichen Marken einzusenden. gemacht werdenden Bedingungen versteigert und in III. 8 953 Auswärtige Theilnebmer, deren Adressen dem Secrekaxtat bekannt find, werden, falls ihnen ein größerer Accord gegeben werden, nämlich: ö fl. kt, Alzey, den 5 Gewinn zufällt, davon— soweit shunlich— mittelt Telegramm in Kenntniß gesetzt. 1) Steinhauerarbeit aus Rockeaderger Brüchen, Rabbiuen z * Der Vorsitzende 1 Vereins: 2 Fan 8 IX. Ern 5 Dr. Geor 1 aurerarbeit Sen dd. 0 e ee e eee eee ETTTTTTTFTFTT—T—TT—T—T—TT—T—TT——TT 3 9 e 9 2 2 2 1 Cub.⸗Klftr. Mauersteine zu liefern 0“FVorstand 15 Epileptis che Krämpfe(Fallsucht) 50 80 Cob. Jus Saur zu deln 1 1% damen 4 e Doctor O. MAllisch in Berlin, 6) 25 Cub.⸗Fuß gelöschten Kalk zu liefern 2 30 Tragen beg 7) 2 Cub.-Klfir. Chausseedecksteine zu liefern 30— Nußlund d. bellt brieflich der Specialarzt für Epllepsi ö 6 letzt: Louisenstraße 45.— Bereits über Hunderk geheilt. 22 8) Zerschlagen derseiben 40 J und am 28 Arbeits-Versteigerung. 3 9) Messen derselben krath Feidel 10) Eindecken derselben u, sonstige Handarbeiten 20 0 e ihm d Bekanntmachung. a 0 1932 Es wird hlermit zur öffentlichen Kenntniß ge⸗ 1936 Montag den 25. Juni, Nachmittage 2 Ubr, so Butzbach am 17. Juli 1870.* bracht, daß, nachdem Johannes Hofmann, Schreiner, auf dem Büreau des Großherzoglichen Bürgermeisters Der Bezirks- Bauauffehe. chen Sohn der Peter Dofmann V. Ebeleute von Bodenred er ee wee 100 fl. Weißbinderarbeit in 5 Bu t k. x'. wegen Gelstes schwäche unter Curatel gestellt worden if, rd geg 7 det Großl Rechtsgeschäfte mit demselben gällig nur unter Justime Gambach am 16. Jull 1870. Die Gartenlaube 1 4 mung des für ibn gerichtlich bestellten Curators, Peter Schneider, 5 7 5 daß bi Bezirks⸗Bauaufseher. bringt in Nr. 29 folgende Beiträge: Offenes Rund ict schreiben an alle Deutsche.— Die Thurmschwalbe. an u Sch id„ e 2 5 1 er II. von Bodenrod, abgeschlossen werden können. ugleich wird gewarnt, dem gedachten Jo aanes— ͥ 5 5 f bed Job zäblung von Levln Schücking.(Fortsetzung.)— Wil 1 0 0 Von Guido Hamme en ki Dee e e d 10. d 3 3 66 Wald⸗ und Waidmanns bilder. 9 utzbach den 9. Juli 1870. N 5 ö 5 a Hroßberzogtches Landgericht Butzbach„0iesshübler Fauerbrunn.“ 31. Cin Wende neden un Wee ul Dr. Gil mer Königer 225757 0 15 von demselben.— Die Dlätetik der Vegetarkaner. Oeffen⸗ zul in Landrichter. Land icht Assessor„König Otto's Quelle“ bet Karlsbad. licher Vortrag, gebalten in der Universitäts; Aula at de 5. 5 1(Der österreichlsche Selter e.), Freiburg von Professor O. Funcke.— Federzeichnungs XI. d Arbeits Ver st ei gerun Reinster alkalischer Säuerling. N aus einem Berliner Skizzenbuche. 1. Mutter Kranzlel daher e eee 9 980 1300 Das speclfische Gewicht ißt 1.0025 dei I Ben Par ul.— Jon Bergwirih. Geschichte aus dis u Schul . 1155 55 Juli, Vormitiage 10 Uhr, solen s Grad R. Summe der festen Bestandihese T bairischen Bergen. Von Perman Schmid.(Fortsetzung hathalsche 220 114 17 ndehause zu Dorheim nachstehenve 12.2314, darunter in Civil Pfund: Kohlensaures— Blätter urd Blüthen: Deutschlands Schmut Peer in! 175 10 in Aekord 5 werden n 25 kr. Natron S 6.8507; kohlensauren Kalk 1.93013 käsichen. Mit Abbildung: Nürnberg aus aß, Zim N 2 kaukeraktel⸗ t. Kostenüberschlag für 7* koblensaure Magnesia= 1.35803 freie Kohlen- Vogelschau von Norden gesehen. Nach! eim, den 5. 20 5 säure= 45, 15 Kubikzoll. Natur gezeich net von Adolf Eltzner.— Jeder hat sein Gemeinde. ) Schreirerarbeit 29 24 Die Anwendung der Gieshübler Quellen ist Preis.— Proclamation des Kaisers Norton des Erft un dem 9 24 enlweder eine selbstßändige oder dient zur Unter- 2 1 5 im 9 alle zu 4) Glaserarbeit ) Weißolnderarbeit 21 shützung anderer Kuren in vielen Fällen. 6) Liefern von Kalk 25 40 Sei N 55 ö 8 N N 5 Seine Wirkung ist säuretilgend in den ersten 9 e Pen Caen 10 11 Wegen und im Blute, seine Anwendung findet 90 Anfahren v an 5 4 5 statt: Vei Uebersäurung des Magens, Katarrh 5 Göde and aus der Sandgrube 30 der Respiratlonsorgane, Gicht und Nierenleiden 5 55 und im Diabetes mellitus. Gambach am 16. Juli 1870. Als Erfrischungsgetränke mit oder obne Wein 1675 Wal 1 70 ist der Giesshübler Sauerbrunn sehr beliebt und Bezülls-Bauaufseher. angenehm.— Versendung in Glasflaschen und f 25. Thonkrügen.— Broschüren, Prelscourante ꝛc. Ar bei 5 Ver st erge rung. gratis durch die Giesshübler Brunnenverweltung von 4 Kirchen buchsauszü gt. Evangelische Gemeinde. 8 Getaufte: 1 10. Juli. Dem hiefigen Bürger, Küfer und Bi brauermeister Georg Steinbäußer eine Tochter Bei Mathilde Emilie, geb. am 16. Juni. 10. Juli. Dem hlesigen Bürger und Schneidermelss 8 Johannes Steitz II. eine Tochter Anna Maria, g am 15, Junt. 9 d Ander e 0 ontroleun Beerdigte: 1935 Montag den 25. Juli, Mittags 1 Uhr, sollen 4 8 auf dem Gemeindehause zu Rödgen die hier ange⸗ Mattoni& Knoll in Karlsbad. 1 13. Juli Der hiesige Bürger und Apotheker Joh Ul 0 gebenen Arbeiten in Accord gegeben werden: Eigene Niederlaten in Wien, Tuchlauben 14 und f Philipp Werner, alt 76 Jahre 18 Tage, 1 am 11. A 1 1) Zimmerarbeit, It. Kostenüberschlag für 25 fl. Marimsliansstraße Nr. 5. 14. Juli. Der hlesige Bürger und Todtengra in ü 2) Schreinerarbett 1 Johannes Wels, alt 75 Jahre 8 Monate 10 Ta ade 3) Maurerarbett 20.——— a F am 12. Juli. di 1 4) Weißbinderarbeit 10„ 1916 Hebamme Soldan in Darmstadt 1 den Gambach em 16. Juti 1870. bedarf sorlwährend tüchlige Nachtrag. 1 Ane de veel OSchenkammen, d n ede ee fh nirks ⸗ ufseber. 5 un'. In Vönstadt. Heinrich Hansteln V. I i alla e. Bürger und Oekonom, Sobn des verst. hies. Bü 0 ann 0 einen Lohn von 14— 20 fl. per Monat z und Oekonomen Heinrich Heinflein IV. und Kat hall Vohnenschneidmaschinchen, um ang dee b sch sch ch feiner schnellen Verwendung dürfen sie gewärtig sein. Margaretha Leonhardt von Bönstadt, Tochter des dasssb 5 Ortsbürgers und Oekonomen Georg Leonhardt. N — 1 0 welchen 1/ Stunde einen Korb„„ f ohnen sauber schneiden kann, empfiehl! ö e Ei Ch if ö Friedberg. Ph. Diener, 8 Line. E Verantw. Red.: Hermann Schimpft. N Schlossermeifser. 1934 feht zu verkaufen. Wo? sagt ote Exped. d. Bl. Druck und Verlag von Bindernagel& Schiiap 1 1