4 25 7 2 8 miner Nich ett ttt gutes delt derzepft win 1 Scsacht dersester Ne intt cher en * deßte Pit ig aerigt vurtaust hel 8 1 .—— P . Bund. 1870. 1 Samstag den 18. Juni. A 71. Oberhessischer Anzeiger. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Abonnements⸗Ein ladung. Mit dem 1. Juli beginnt ein neues Abonnement auf den„Oberhessischen Anzeiger“, welcher auch ferner wöchentlich dreimal, Dienstag, Donnerstag und Samstag, erscheinen wird. Das Abonnement beträgt bei der Verlageexpedition ohne Bringerlohn halbjährlich 1 fl., durch die Post bezogen jedoch viertel⸗ jährlich 47 kr., mit Bringerlohn. der Anzeiger kann nach auswärts auch durch Privatboten direct von uns bezogen werden. 1 brechung eintritt. Bestellungen beliebe man baldigst zu machen, damit in der Zusendung des Blattes keine Unter⸗ Den verehrlichen Abonnenten in hiesiger Stadt werden wir den Anzeiger auch für das zweite Halbjahr zusenden, wenn nicht ausdrücklich Abbestellung erfolgt. Die Expedition. Amtlicher Theil. Nachverzeichnete Gesetze ꝛc. sind im Bundesgesetzblatt des Norddeutschen Bundes publizirt worden. Nr. 16. Nr. 495. Vom 30. Mai 1870.— Nr. 497. Einführungsgesetz zum Strafgesetzbuch für den Norddeutschen Bund. Die Aufhebung der Telegraphendirektion in Schwerin.— Nr. 498. Nena den 20. z zollämtern Wandsbeck, Lannerberg, Lübeck von Seiten Bayerns.— Nr. 499. Consulernennung betteffend. 161 nl nzoch fedbeu mt! Zinßer⸗ 5 17 1 ge. 4 get 7 Ut, 1 üfteufeld,. Centertag der tusg 1 doftath. ; Gun 1 Nebst. ö J ö 1055 1 t von Patrouillen besucht. 1 Obergerichtsrath Frhrn. v. Jungenfeld zu Betreffend: Die Gemeindevoranschläge für 1870. Vom 31. Mai 1870.— Nr. 496 Strafgesetzbuch für den Norddeutschen Die Beiordnung eines Vereinscontroleurs zu den Haupt⸗ Friedberg am 15. Juni 1870. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien Beienheim, Bodenrod, Fauerbach b. Fr., Friedberg, Gambach, Hausen, Ilbenstadt, Langen⸗ hain, Münster, Nieder⸗Mörlen, Ostheim, Steinfurth und Weckesheim. Sie haben sofort unserer Verfügung vom 5. April d. J., Anzeiger Nr. 42 zu entsprechen, als sonst Wartboten an Sie abgesendet werden müßten. Die nächste Versammlung des vereins Friedberg, Section Butzbach, wird: Mittwoch den 22. Juni d. J., Nachmittags 2 Uhr, zu Münzenberg in dem Saale des Herrn Bürgermeister Jager stattfinden. Fragen der Tagesordnung sind: 1) Ist dem, in trockenen Jahren und bei dem häufigen Mißrathen des deutschen Klee's immer wiederkehrenden Futtermangel nicht bis zu einem gewissen Maaße vorzubeugen und was muß noch im laufenden Jahre geschehen, um die vorhandene und voraus⸗ sichtlich sich noch steigernde Futternoth möglichst zu lindern? Eingeleitet durch Herrn Bürgermeister Griedel. 2) Welche Erfahrungen sind bis jetzt bezüglich des Auftretens der Bräune bei den Schweinen gemacht worden; kommt dieselbe häusiger bei Schweinen vor, die in den Sommermonaten im Stalle bleiben, oder bei solchen die zur Heerde getrieben werden? Sind sonst und welche Präservativmittel dagegen mit Erfolg anzuwenden? Eingeleitet von Herrn Oekonom Kammer von Gambach. 3) Welches ist die zweckmäßigste Pflege und Ernährung des Milchviehes? Militärveterinärarzt Eingeleitet durch Herrn gerich von Butzbach. landwirthschaftlichen Bezirks Einladung. Fenchel von Mörlen. Dr. J. Haas, Kreis, Assessor. 4) Ist es von Vortheil für den Landwirth seine Arbeitspferde selbst zu züchten, oder dieselben erwachsen zu kaufen? Eingeleitet durch Herrn Lehrer Loos von Södel. 5) Welche Versuche sind in der neueren Zeit bezuglich des Seck'schen Pfluges gemacht worden, hat sich derselbe bewährt? Eingeleitet durch Herrn Oekonom Bender in Gambach 6) Wie kommt es, daß in un serer, im Ganzen wiesenarmen, Gegend, die vorhandnen Wiesen theilweise noch in so schlechtem Zustande gehalten werden und von den Wiesenbesstzern nicht gesucht wird, die, durch in mehreren Gemarkungen bereits mit ausgezeichnetem Erfolg ausgeführten, kunstlichen Be- und Entwässerungen ꝛc. c. zu erzielenden Vortheile auch für ihre Wiesen zu gewinnen. Kann der Bezirksverein in dieser Beziehung Einfluß üben und auf welche Weise. Eingeleitet durch Herrn Wiesenbaumeister Greb von Nirx⸗Feld und Herrn Bürgermeister Jeckel von Ober⸗ Ich lade alle Vereinsmitglieder, alle Freunde der Landwirth⸗ schaft und insbesondere die Herren Lehrer ergebenst ein. Butzbach den 14. Juni 1870. Hechle t Hessen. Darmstadt. Dem Großherzogl. Mainz ist der Charakter als„Geheimer Ober— gerichtsrath“ und dem Großh. Staatsprocurator Schalck daselbst der Charakter als„Geheimer Jaustizrath“ verliehen worden. — Eine Anzahl Bierwirthschaften werden gegenwärtig allabendlich nach dem Zapfenstreich Die Veranlassung zu dieser Maßregel boten mehrfache, seit dem 9. Juni unter dem Militär vorgekommene Excesse. Am vergangenen Sonntag fanden in drei hiesigen Brauertien Schlägereien statt, bei welchen zum Theil von der blanken Waffe Gebrauch gemacht wurde. Unter der Artillerie und den Pionieren war man besonders gegen die Cavalerie auf- gebracht; eine Erregung, die zum Theil durch das Gerücht veranlaßt war, ein am 9. Juni bei einer Schlägerei in der Ost'schen Wirthschaft schwer verwundeter Pionier- Unteroffizier sei in Folge der empfangenen Wunden gestorben. Gießen. Die„Hess. Volksblätter“ brachten einen Artikel über die Pensionirung des Oberst⸗ lieutenants Gandenberger und theilen nun mit, daß nunmehr auch die Uebergabe der Stelle an seinen Nachfolger stattgehabt hat, wobei die ganze Geschäftsführung in musterhafter Ordnung erkannt werden mußte. Es war Dies natürlich die größte Genugthuung für die vielen Freunde, welche der wackere und hier all⸗ gemein hochgeachtete Mann hat. Zu diesen gehört, nebenbei bemerkt, auch das ganze Ofsiziereorps mit vielleicht einer einzigen Ausnahme. Man fragt sich unwillkürlich, wohin soll es kommen, wenn Leute, die in der besten Manneskraft stehen, welche es mit ihrem Dienst für Fürst und Vater⸗ land Ernst nehmen, von ihrer Stelle entfernt werden, ohne daß irgend ein Grund dafür er sichtlich ist? Das Interesse des Dienstes ist eine so abgenutzte Phrase, daß daran fast kein Mensch mehr glaubt und die Stellung des Offiziereorps wird dadurch wahrhastig auch nicht gehoben. Preußen. Berlin. Die„Provinzial⸗ Correspondenz“ vom 15. d. bringt einen längern Artikel über die Bundesverfassung und das Bun- desheer. Die„Prov. Corr.“ constatirt zunächst die verfassungsmäßig dauernden Grundlagen des Heereswesens: allgemeine Wehrpflicht, dreijährige Dienstzeit und Zahlung von 225 Thlrn. pro Kopf der Friedensstärke bis zum 31. Dezember 1871, nach welchem Zeitpunkte die Ausgaben für das Hter alljährlich durch das Bundeshaushalts⸗ gesetz festgestellt werden sollen, wobei nach aus⸗ drücklicher Bestimmung der Verfassung die fest⸗ stehende Heeresorganisation zu Grunde gelegt werden müsse. Daß die angegebenen Grundlagen durch Mitwirkung des Reichstages erschüttert werden könnten, sagt sodann das Blatt, sei un- bedingt ausgeschlossen. Die Regierung werde jede mit diesen Grundlagen vereinbarte Sparsam⸗ keit obwalten lassen, wer jedoch dem Volke ver⸗ künde, daß nach dem 31. Dezember 1871 eine wesentliche Herabsetzung der Friedensstärke und eine erhebliche Verminderung der Ausgaben für das Heer ohne Gefährdung der Wehrhaftigkeit thunlich sei, der betrüge das Volk und erschüttere und verwirre verfassungsmäßig geordnete Zustände. Potsdam. Die Kronprinzessin von Preußen ist am 14. d. Abends 9 Uhr von einer Prinzessin entbunden worden. Kassel. Die„H. M.“ schreibt:„Das Gesammtcollegium der Preisrichter hat sich am 13. d. Abends nach einer sehr lebhaften Debatte gegen Preismedaillen und für Ertheilung von Ehrendiplomen ausgesprochen und hierauf eine für sämmtliche Preisrichtercollegien gültige Ge⸗ schäftserdnung angenommen. Am 14. waren die einzelnen Collegien bereits in voller Thätigkeit. Schwerin. Der„Volks Ztg.“ berichtet man von hier:„In Folge der vom Bundesrathe und Reichstage gefaßten Beschlüsse hatte sich die strelitzische Regierung herbeigelassen, dem bis dahin verfassungslosen Fürstenthume Ratzeburg eine Ver⸗ fassung zu verleihen. Die Vertretung sollte aus 9 Abgeordneten der Bauerschaften, 2 Deputirten der Bürgerschaft zu Schönberg und 1 Deputirten des Magistrats und des Bürgerausschusses daselbst, 3 Besitzern der vorhandenen drei Rittergüter, 3 Deputirten der Domanialpächter und aus 3 Pastoren, welche von den vorhandenen 9 Pastoren zu wählen waren, im Ganzen aus 21 Deputirten bestehen. Die gewählte Vertretung hat nun auf den Scherz, den man sich mit dem Lande erlaubt hat, die einzig würdige Antwort gegeben. Von der zum 10. d. M. einberufenen Vertretung sind nur 5 Deputirte erschienen, alle übrigen Vertreter, und namentlich die 9 Deputirten der Bauerschaften, waren ausgeblieben. Da nun die Beschlußfähig⸗ keit der Versammlung an die Anwesenheit der Mehrzahl der 21 Mitglieder und des vom Groß⸗ herzoge ernannten Vorsitzenden der Landvogtei geknüpft ist, so blieb den anwesenden fünf Herren nichts anderts übrig, als unverrichteter Sache wieder nach Hause zu gehen. Bayern. München. Vom 1. Juli an werden auch in Bayern Correspondenzkarten à 3 kr. für den Verkehr im deutschen Postgebiete und à 1 kr. für den Verkehr im Stadt- oder Land- postgebiet eingeführt. Würtemberg. Stuttgart. Die hiesige Handelskammer hat an die k. Centralstelle für Gewerbe und Handel die schriftliche Bitte gerichtet Rund eingehend motivirt,„dieselbe möge sich bei der k. Staatsregierung dahin verwenden, daß dieselbe durch eine angemessene Subvention an den Gotthard sich alle diejenige Vortheile in Be⸗ ziehung auf Behnanschlüsse und auf den künftigen Betrieb sichere, welche das Berner Schlußprotokoll den subventionirenden Staaten vertragsmüßig in Aussicht stellt.“ Hesterreich. Wien. Vor einigen Tagen wurde der bisher am protestantischen Staatsgym⸗ nasium in Teschen in Verwendung gestandene k. k. Gymnasialprofessor Dr. Friedrich Burkhardt zum Professor am hiesigen akademischen Gymnasium ernannt. Derselbe ist Protestunt und war sowohl von der Gymnasialdirektion, als auch von der Statthalterei für diesen Posten vorgeschlagen worden. Es ist dieß der erste Fall, in welchem im Ressort des Unterrichtsministeriums der Art. 3 des Stagtsgrundgesetzes vom 21. Dezember 1867, nach welchem die österreichischen Aemter allen Staatsbürgern gleich zugänglich sind, zur prak⸗ tischen Geltung gekommen ist. Schweiz. Nach dem Bericht des eidgenössi⸗ schen Militärdepartements hat sich der Bestand der schweizerischen Wehrkraft im Jahre 1869 um 2267 Mann vermehrt und bestand Ende 1869 aus 203,053 Mann, wovon 805 auf den Stab, 85,563 auf den Auszug, 50,146 auf die Reserve und 66,539 auf die Landwehr kommen. Frankreich. Paris. Die Privatberathungen Ollivier's mit Herrn Thiers dauern fort. Da der Justizminister am Ende kein Geheimniß daraus macht, so ist anzunehmen, daß jene Besprechungen mit Wissen und Genehmigung des Kaisers statt- finden. Was steckt dahinter? Sucht etwa Napoleon den kleineren Thiers, den er längst schon in seinen Thronreden eitirt und als„Nationalhistoriker“ geschmeichelt, in sein Netz hereinzulocken? Hat der Kaiser die Hoffnung, den berühmten Staatsmann für seine Sache zu gewinnen? Ist etwa Herr Thiers dazu auserkoren, im Kriegsfalle Minister⸗ präsident, Stellvertreter des Kaisers und Minister der auswärtigen Angelegenheiten zu werden? Das sind für's Erste Vermuthungen, deren Lösung der Zukunft vorbehalten bleibt. — Aus Rom hier eingetroffene Nachrichten lassen keinen Zweifel mehr übrig, daß das Concil die Unfehlbarkeit des Papstes beschließen und der⸗ selben durch Bedrohung mit dem Bannstrahle Geltung verschaffen werde. Anläßlich eines Artikels der„Nordd. Allg. Ztg.“ über die Gotthardangelegenheit sagt der„Constitutionnel“: Frankreich wolle nur, daß die Eisenbahn über den Gotthardt einzig von dem neutralen Staate abhänge, den sie durch— schneide; da nun Preußen so vollkommen geeignet sei, diese Neutralität zu sichern, habe die„Nordv. Allg. Ztg.“ Recht, wenn sie glaube, daß die guten Beziehungen zwischen Preußen und Frank— reich durch die Interpellation Mony nicht berührt werden würden. Belgien. Brüssel. Das Ministerium hat durch die Kammerwahlen 15 Stimmen ein- gebüßt, so daß die Majorität, über die es in der Kammer verfügt, jetzt nur noch eine einzige Stimme beträgt. Das Cabinet hat am 15. d. seine Entlassung gefordert. — Tie Demission des Cabinets ist beschlossen. Es hat dem König den Rath eriheilt, hervor— ragende Mitglieder der katholischen Partei ins Ministerium zu berufen. Wenn dieselben die Berufung annehmen, so ist eine Kammerauflösung unvermeidlich. Großbritannien. London. Am 14. d. wurde die Leiche Charles Dickens in der West— minsterabtei beigesetzt. Die Feierlichkeit fand, wie der Verstorbene gewünscht batte, in größter Stille Statt, nur wenige Personen wohnten derselben bei. Italien. Florenz. In der Kammersitzung vom 14. d. beantwortet Lanza die Anfrage Ber⸗ tani's über die Intentionen der Regierung be⸗ züglich der Gotthardtsbahn dahin, das Verhalten der Regierung sei durch die Berner Convention vorgezeichnet. Das Ministerium habe die Vorlage des Gesetzentwurfs wegen der Arbeiten über die Finanzmaßregeln verschoben. Die Vorlage werde in der nächsten Session erfolgen; erkläre sich jedoch die Kammer zur Berathung des Entwurfs bereit, so werde das Ministerium denselben noch in der gegenwärtigen Sesston einbringen. Amerika. Washington. Eine Botschaft des Präsidenten an den Congreß spricht sich über die Stellung aus, welche die Insurgenten in Cuba einnehmen Sie bezeichnet die Kampfführung auf beiden Seiten als eine barbarische. Dem Verlangen der Cubaner Insurgenten gegenüber, durch die Vermittelung der Vereinigten Staaten die Anerkennung als kriegsführende Partei zu erlangen, erklärt der Präsident, die Feindselig⸗ keiten auf Cuba seien nicht als Krieg im inter nationalen Sinne zu betrachten. Darmstadt. Wie vorsichtig man heut zu Tage im geschäftlichen Veikehr sein muß zeigt folgender, der„Fr. Zig.“ von hier gemeldeter Vorfall: Ein hiesiger Geschäftsmann schuldete einem andern eine nicht unbedeutende Summe. Er acceptirte einen auf den schuldigen Betrag ausge⸗ stellten Wechsel, ohne ihn zur Verfallzeit einzulösen. Als der protestirte Wechsel gegen ihn eingeklagt wurde, bestritt er im Productionstermin die Aechtheit seiner Unterschrift unter der ihm vorgelegten Urkunde, und erklärte gleich⸗ zeitig, der Diffesstonseid könne ihm nicht auferlegt werden, bazet wegen Meineids rechtskräftig verurtheilt worben sei. Da dlese Thalsache sich allerdings richtig verhält, so sah sich ber Wechselgläubiger genöthigt, das Wechselverfahren fallen zu lassen. Es dürfte somit bei Annahme von Wechseln gerathen erscheinen, die Frage zu prüfen, ob der Aceeptant nicht wegen Meineids verurtheilt worden ist, indem nach der Praxis unserer Gerichte allerdings einem Meineibigen ein Eid nicht auferlegt werden kann und es somit einem solchen in die Hand gegeben ist, jedes gegen ihn einge leitete Wechselverfahren illusorisch zu machen. Darmstadt. Der von den drei Provinzial⸗Vereinen des Landes in's Leben gerufene landw. Lehrcursus für Schullehrer dahier wird den getroffenen Bestimmungen gemäß in beiden Abtheilungen am 18. Juli d. J. seinen Anfang nehmen und wie in vorderen Jahren 6 Wochen andauern. Die durch die Betheiligung mehrerer Lehrer aus den Nachbarstaaten im vergangenen Jahre erweckte Hoffnung, daß man auch außerhalb des Landes die Wich⸗ ligkeit und Nützlichkeit des nunmehr hier schon drei Mal abgehaltenen Cursus anerkennen werde, ist inzwischen in sehr erfreulicher Weise in Erfüllung gegangen. Denn es werden dem Vernehmen nach nichb allein diejenigen Lehrer, welche von bayrischen und westfälischen Vereinen zur Theilnahme an den Vorträgen erschienen waren, diese auch den bevorstehenden Cursus besuchen, es sind nunmehr auch Seitens des rheinpreußischen Vereins sechs Lehrer zum Besuche der Anstalt angemelden worden. Auf welche Zahl sich die Betheiligung in diesem Jahre im Gesammten er⸗ heben werde, entzieht sich gegenwärtig noch einer genauen Berechnung, da das Resultat der Bewerbungen sich erst dann überblicken lässet, wenn die noch rückständigen An⸗ meldungen durch die landw. Vereine des Landes ein⸗ gelaufen sein werden. Cassel. Ein Versuch über die Thätigkeit des Maul⸗ wurjs ist im pomologischen Garten zu Cassel so ausge⸗ führt worden, daß die dem Experimente unterworfenen Thiere sich möglichst in ihrem natürlichen Verhalten zeigen konnten. Eine Fläche von 49 Quadratfuß wurde 3 Fuß lief ausgegraben und die Grube daun an allen vier Wänden und an dem Boden mit Dielen fugendicht ver⸗ wahrt, so daß das Ganze einen hölzernen, 1 Fuß hoch über die Oberfläche hervorragenden Kasten bildete. Durch diese Eineichtung konnten weder der Maulwurf noch Engerlinge und Würmer nach irgend einer Seite hin entweichen; auch war der Zutritt anderer Thiece von außen abgesperrt. Hierauf wurde der Kasten mit der vorher ausgegrabenen Erde wieder ausgefüllt und endlich die Oberfläche mit Strauchwerk und dergleichen überall bepflanzt. Nachdem die Gewächse vollständig angegangen waren, wurden 140 Stück Engerlinge und eine entsprechende Anzahl Regenwürmer überall auf der Oberfläche vertheilt, worauf sich dieselben sofort eingruben. Erst nachdem sich annehmen ließ, daß Engerlinge und Würmer ihrer Nahrung nachgehen würden, wurde(am 29. Juni) ein Maulwurf eingelassen. Derselbe wühlte sich sofort in die Erde, und begann seine Wirksamkeit. Das Resultat wurde 34 Stunden darauf so geprüft, daß die Erde des Behälters sorgfältig durch ein feines Drahtgitter so ge⸗ worfen wurde, daß nur die feineren Erdtheilchen, nicht aber die gröberen und die Engerlinge und Würmer durch⸗ fallen konnten. Es fanden sich dabei nur noch 17 Enger⸗ linge, davon zwei von hinten zur Hälfte angefressen, und ein Regenwurm wieder. Der Maulwurf hatte also in 34 Stunden fast sämmtliche Regenwürmer und 123 Engerlinge aufgesucht und gefressen. Der Boden war überall von Gängen besselben durchzogen. Der Versuch war von einer besondern, zu diesem Zwecke bestell len Commission des Gartenbauvereins überwacht worden. Aus Segeberg in Holstein berichtet unter dem 7. d. die„Köln. Z1g.“:„Die Stadt flaggt. Es ist Steinsalz bei 330 Fuß Tiefe auch auf der Stiftsdorfer Feldmark gefunden worden. Bei 307 Fuß ist man auf Marien⸗ glas, den Vorboten von Salz gestoßen, bald hernach auf salz⸗ haltige Bestandtheile deren Auffindung die verfrühte Nachricht von einem Salzfunde verursacht haben. Jetzt steht der sog. Bohrer indeß wirklich in Steinsalz, welches von besserer Qualität, als das hier gefundene, sein soll. Wahrscheinlich liegt der ganze Segeberger See und seine Umgebung, einschließlich eines Theils des adligen Gutes Rohlstorff, über einem großen, weithin sich dehnenden Salzlager. Prag. Der Böhmerwald ist wieder, wie in den Tagen Karl Moor's, der Schauplatz einer Räuberbande. Die„Bohemia“ meldet: Im Augenblick ist unsete Be⸗ völkerung in nicht geringem Maße alamirt. Die Bande des aus der Karthauser Strafanstalt entsprungenen Raub⸗ mörders Janetscheck soll sich gegen 20 Mann hoch zu⸗ sammengefunden und die gräflich czernin'schen Wälder zu ihrem Schlupfwinkel gewählt haben. Einiges über die landwirthschaftlichen Verhältnisse des Kreises Friedberg. Von Dr. K. Henkelmann. (Fortsetzung.) Von großer Verbreitung ist die Diluvial⸗ bildung in der Wetterau. Als bedeutendste Ablagerung derselben erscheint der Lehm ent⸗ weder an der äußeren Erdoberfläche oder doch ganz nahe unter derselben. Er überdeckt in mäch⸗ tigen Lagern die jüngsten Schichten des Mainzer Tertiärbeckens und der älteren Diluvialbildung und bedingt die große Fruchtbarkeit unserer Ge⸗ gend. Theilweise findet man auch unmittelbar unter der Dammerde Bänke von Geröll z. B. Nauheim, Fauerbach II., Ossenheimer Wäldchen, nicht k. fate w der Ste 2 2 2 — E Ensehu terun! boden die G ltere Die al bor de Cmübe und ne hialge Lehn gehende näßige perden. dagege bionen⸗ periode genner oder wirkun versta geolo wenn sind, S lageru und und a besteht barer dhm in ihn Thiere Mino — 2 100 10 in Agulda Schütze Melt abren debt e Nome gelren, selger dleken — Assenheim und zuweilen ist dasselbe zur Gewinnung von Sand aufgeschlossen. sus für“ de tuct denzu n Werbungen sich erf d adeindigen Au t des Ludes ein de lat des Maul . Vac se ausge uu mterworfene den Berdalten ztigtn 1 tttt Thiere den t Laten mil de 7 Enger zum Fuße der beiden Grenzgebirge Vogelsberg standen sein, Entstebung den zersetzten Basalten und Doleriten mertheilen der älteren Schiefergesteine,(Grau- der Stelle wo er entstand, durch Wasserfluthen oder Anschwemmungen fortbewegt wurde und man Entstehungsstelle liegen boden oder Die Die ältere Anschwemmung sei durch eine Hofraithe⸗ und Guterversteigerung. Der Lehm der Wetterau verbreitet sich bis und Taunus und da er seiner Zusammensetzung nach verschieden ist von dem Grundgestein auf welchem er lagert(der unterlagernden Gebirgs- schichte), so kann er unmöglich aus diesem ent⸗ verdankt vielmehr jedenfalls seine des Vogelsberges und den Feldspatb⸗ und Glim— wacke, Thonschiefer ꝛc.) des Taunus. Wir haben es daher hier mif einem Boden zu thun, der nicht mehr auf seiner ersten(primären) Lager— stätte wo er entstand lagert, sondern offenbar von nennt bekanntlich solchen Boden angeschwemm-⸗ ten Boden, im Gegensatz zu dem auf seiner gebliebenen Verwit⸗ terungsboden, den man auch Primitiv- angestammten Boden nennt. Geologen unterscheiden gewöhnlich eine ältere und eine jüngere Anschwemmung. vor der historischen Zeit stattgefundene große Erdüberschwemmung(Diluvion) veranlaßt worden und nennen daher deren Ablagerungen Dilu— vialgebilde oder Diluvium, wozu der Lehm der Wetterau und der Löß der Rhein— gegenden(ein etwas kalkhaltiger mit unregel— mäßigen Mergelknollen vermengter Lehm) gerechnet werden. Zu der jüngeren Anschwemmung dagegen rechnen sie alle Anschwemmungen(Allu— vionen), welche in der neuesten geologischen Zeit- periode entstanden sind oder noch entstehen und nennen deren Ablagerungen Alluvialgebilde oder Alluvium, worunter also alle unter Mit- wirkung des Wassers gebildeten Ablagerungen verstanden werden, welche sich in der neuesten geologischen Zeitperiode gebildet haben, auch wenn sie nicht mechanisch zusammengeschwemmt sind, wie z. B. Torf, Raseneisenstein, Kalktuff ꝛc. Sowohl die Diluvialen als alluvialen Ab— lagerungen bestehen aus Sand, Lehm, Geröllen ꝛc, und obgleich man hiernach von diluvialem und und alluvialem Lehm⸗ und Sandboden spricht, so besteht für den Landwirth wenigstens kein greif⸗ barer Unterschied zwischen denselben. Der hiesige Lehm wird als Diluviallehm bezeichnet, weil sich in ihm nicht selten Knochenstücke von vorweltlichen Thieren finden, wie z. B. Zähne von Elephanten, Rhinocerosknochen u. dgl. Erst in diesem Sommer * wurden zu Fauerbach bei Friedberg beim Weg- räumen einer, über einem Basaltsteinbruch liegen- den Lehm- und Geröllschicht bedeutende Knochen- überreste eines vorweltlichen Thieres gefunden, die näher zu bestimmen, einem erfahrenen Fachmanne überlassen werden muß. Auch in den Gemarkungen Bruchenbrücken, Assenheim, Ilbenstadt und Nieder— wöllstadt wurden früher solche Ueberreste gefunden. Ob jedoch aller Lehm der Wetterau als Diluvial- lehm zu bezeichnen sein dürfte, ist eine andere Frage. An manchen Stellen, z. B. in der Nähe der Hockenmühle bei Friedberg läßt sich seine Entstehung aus dem Basalt nachmweisen, ebenso auf vielen Wiesenböden, steine fortdauernde Ab- lagerung. Oft bemerkt man an einem durch senkrechten Einschnitt bloß gelegten Lehmflötze 10 und mehr deutlich abgegrenzte horizontal lagernde Schichten und es dürfte auch dem geübtesten geologischen Auge schwer werden, hier die Grenze anzugeben, wo die Diluvialablagerung aufhört und die alluviale beginnt. Vielfach wird der, aus einer durch Eisenoxydhydrat gelblich gefärbten Mischung von Thon, Sand, Kalk ꝛc. bestehende Lehm bei uns zur Fabrikation von Ziegeln und Backstein(hier auch Russensteine oder Russen genannt) benutzt und dieß Geschäft auch als landw. Nebengewerbe betrieben. Im Kreise Friedberg bestehen zur Zeit 20 Russensteinfabriken, 9 Ziegelbrennereien und 13 Ziegelbrennereien mit Kalkbrennereien verbunden. Das Hundert Back steine wiegt 7 Ctr., ein zweispänniges Fuhrwerk sollte vaher nie mehr als höchstens 800 Stück laden. Aus den Tertiär⸗ und Diluvial⸗ gebilden der Wetterau treten oft dit unter ihnen lagernden älteren Eruptiv- und Sediment⸗ gesteine zu Tage. Von den Exuptivgesteinen ist es der Basalt, der in zahlreichen einzelnen Kuppen hervortritt wie z. B. zu Friedberg, dessen Burg auf einem Basaltberge ruht, der auch kleine Lager von Halbopal einschließt; ferner bei Fauer— bezahlt. Von sedimentären Gesteinen erstreckt sich ein bemerkbarer Zug der Grauwackensormation des rheinischen Schiefergebirges östlich vom Taunus bis Holzheim und Wisselsheim in das tertiäre Gebiet hinein, und rothes Tobtliegendes bildet den bewaldeten Höhenzug von Vilbel über Altenstadt bis Selters, wo es von der Zechstein⸗ formation überlagert wird. Da das rothe Todt⸗ liegende der gewöhnliche Begleiter von Stein- kohlen ist, so werden seit einigen Jahren bei Altenstadt und Vilbel Bohrversuche auf Stein— kohlen angestellt. Steinbrüche im rothen Todt— liegenden finden sich bei Vilbel, Büdesheim und Heldenbergen. Weiter östlich nach Büdingen hin, tritt die Buntsandsteinformation auf. Steinbrüche überhaupt haben wir zur Zeit im Kreise Friedberg 36 und zwar a. im Basalt 14: zu Assenheim, Fauerbach bei Friedberg(2), Niedermörlen, Rödgen, Schwalheim(2), Södel, Steinfurt, Wissels⸗ heim(2), Wölfersheim(2), Wickstadt; im Grauwacke- oder Uebergangskalk (Stringocephalenkalk) 7: zu Bodenrod, Gam⸗ bach, Griedel, Hochweisel(2), Nieder weisel(2); im Grobkalk 4: Bönstadt(2), Bruchen⸗ brücken(2); im Blättersandstein 11: zu Münzen⸗ berg, Rockenberg(9), Griedel. Nebenbei sei noch bemerkt, daß wir im Kreise auch einige Eisenstein- und eine Braun- steingrube besitzen, von denen ich die Braun- eisensteingrube zu Griedel und die Brauneisenstein— b. C. d. und Braunsteingrube zu Ober-Roßbach am Fuße des Taunus nenne. Auch an Torf, diesem fortdauernd sich er⸗ zeugenden Alluvialgebilde ist die Wetterau nicht arm und finden sich Lager desselben bei Münzenberg, Griedel, Bingenheim, Echzell, In⸗ heiden und Salzhausen, werden aber wegen des bach II., Nieder⸗Wöllstadt und Assenheim in deren Steinbrüchen namentlich in dem zu Fauerbach man die schönsten senkrecht stehenden säulenfsrmigen von Magnelkies, Grünerde, Arragonit ꝛc. findet, sodann zu Münzenberg, Wisselsheim, Nieder- Mörlen, Ilbenstadt, Engelthal ꝛc. Als gute Bau- und Pflastersteine finden diese Basalte vielfache Verwendung und unserer vorzüglich gebauten Chausseen viel bei. Der kalihaltige Staud dieser Basalt-Chausseen wird in feuchtem Zustande gesammelt und vielfach als gutes Dungmittel benutzt. Das Klafter zu- rechtgehauener Basalt-Pflastersteine wird mit 70 fl. Absonderungen des Basaltes mit Beimengungen Reichthums unserer Gegend an Braunkohlen weniger benutzt. Nur bei Münzenberg wird etwas Torf gestochen. Im Torfe zu Echzell fand man öfters Knochenüberreste und Hufeisen von Pferden und Maultbieren, wovon Referent einige Exemplare besitzt.(Fortsetzung folgt.) Der Wetterauer Zweig-Verein der tragen zu dem guten Rufe Gustav⸗Adolf⸗ Stiftung wird sein Jahressest Sonntag den 26. Juni, Nachmittags 2 Uhr, in Södel feiern, wozu alle Freunde des Vereins eingeladen werden. Herr Professor Dr. Köhler von Friedberg wird die Festpredigt halten. Friedberg den 17. Juni 1870. Der Vorstand. Versteigerungs⸗ Anzeige. 1686 Mittwoch den 22. Junt d. J., Vormittags 11 Uhr, soll in hiesigem Rathhause auf freiwilligen Antrag der Eiguldations Commission des aufgelösften Friedberger Schützenverelns und zum Zwecke der Regelung der Angelegenheisen dieses Vereins die erst vor einigen Jabren ntu massiv von Steinen erbaute Schützenhalle nebft Schleßmauern am Usaflusse und dem Nauheimer Promenadewege, ganz in der Nähe der Stadt gelegen, getrennt und im Ganzen öffentlich metstbietend ver⸗ sieigert, auch bei entsprechenden Geboten den Letzt⸗ bietenden die Genehmigung alsbald ertheilt werden, da wahischeinlich weitere Versteigerungen dieser Objekte nicht stattfinden. Friedberg den 17. Juni 1870. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg Fou car. Montag den 27. Junl d. J., Vormittags 11 Uhr, sollen in hlesigem Rathhause die zu dem Nachlasse der ver⸗ slorbenen Heinrich Heß I. Wittwe dahier gehörenden Immobllten: Gemarkung Friedberg. 42% Klafter Hofralthe in der Vorstadt zum Garten, 58/10 Grabgarten daselbst, 14%0 desgleichen, 0 Grabgarten in der Kehl, oͤffenilsch meistbletend versteigert werden. Friedberg den 17. Juni 1870. N Groß herzogliches Ortsgericht Friedberg 1687 Ein kräftiger Zunge, welcher die Bäckeret erlernen will, kann sofort * * 1691 Hand-Dresch-Maschinen 1685 mit und ohne Strohschüttler, in verbesserter neuester Construction, Häcksel⸗Maschinen in verschietenen Größen zu Fabrikpreisen vorräthig bei A. Buch ein Hungen. 8 Preis medaille. Amsterdam. Pilsen. Wittenberg. 1869. 1869. 1869. 8 Liebe's-Liebig Nahrungsmiktel in„löslicher“ Form, im Vacuum dargestellt vom Apotheker J. Paul Liebe in Dresden. 1457 Dieses lieblich schmeckende Präparat gibt durch einfache Lösung in lauwarmer Milch und Wasser nach Vorschrift(ohne das um⸗ ständliche Koche)„ die berühmte Liebig'sche Suppe. 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Juni 1870, Nachmittags CONCERT. ausgeführt von der Musik des hiesigen Jäger⸗ Bataillons. Export ⸗Lagerbier in Zapf. Entrée 6 kr. H. J. Simon. Zoblogischer Garten in Kranzsurt a. Al. 1667 Sonntag den 19. Juni, Vormittags von 6 Uhr bis Abends ist der Eintrittspreis auf 12 Kreuzer per Person ermäßigt. Nachmittags 4 Uhr Concert vom ganzen Musik⸗ Corps des Königlich Preußischen Infanterie Regiments Nr. 82. Der Verwaltungsrath. Jar mstadt. Ausstellung landwirthschaftlicher Maschinen nn 5. Juli f 70. 1240 besonders eine schöne Auswahl Herren: und Knabenhüte, empfiehlt zu sehr billigen Preisen K. Friedrich, neben der Post in Friedberg. Schwalheimer Brunnen. 1596 Der Uuterzeichnete empfiehlt einem verehrlichen Publikum der Umgegend, sowie den Besuchern Bad Nauheims seine aufs Neue hergerichtete Gartenwirthschaft mit Kegelbahn. Gesellschaften und Vereine finden ein gutes Tafelklavier zu freier Benutzung. George Bailly. Die Apotheke Bad⸗Nauheim. von Dr. W. Uloth Bad⸗Nauheim. 1681 empfiehlt: Thee, Chocolade. Cacoigna, E leischextract, Bordeauxweine, Tokavyer, Portwein, Malaga, Madeira, Sherry, Liqueure aller Art, Punschessenz, Rum, Räucheressenz und Pulver, Anilinfarbstoffe, Citronat, Orangeat etc. etc. Hoff'sches Malzbier, Chocolade, Bonbons und Seife. Niederlage von Gummi- und Kautschulwaaren, als: Badespiegel, Clysopompen, Spritzen aller Art, Aufsteckrohre ete. Die Fabrik künstlicher Mineralwasser liefert Soda- und Selterswasser, gayeuse etc. L. M. kgers'scher Limonade 2 8 5 7 7* 5* EE Fenchel⸗Honig⸗Extract. 2 85 1660 Bekanntes Hausmliten gegen Katarrh. Husten, 2 8— Heiserkeit, Verschleimung, Afthma Keuchhusten, wie Ss 2 8 bei allen Kinderkrankheiten. Einzig und allein 5 2 2 echt zu haben bei Jos. Hoffmann in Friedberg. 28 i 0 22 88 5 f 3 5 (Forts.) Hissor. Roma L Eine Cabinetsintrigue. von G. Hiltl.— Wie man in Berlin baut. Von H. B. 2 4 er— Die unterbrochene Lesestunde. Eine Plauderei von Robert Pfeil. Zu dem Bilde von O. Erdmann.— Junggesellenverein. 1695 Heute Sitzung in Ockstadt. Tagesordnung: Ab⸗ fraue nvereins. Der Präfident. Sektion Friedberg. f 1669 Mittwoch den 22. Junl, Nachmittags 2 Uhr Wechsel der Bücher. f Missionssest zu Nieder-Eschbach den 3. Juli d. J., den 3. Sonntag, Nachmittags 2 Uhr beginnend. f 1663 Herr Pfarrer Schuster aus Karlsruhe und Herr Misfionar Strobel werden predigen. 1 Der ev. Kirchenvorstand daselbst. Einen Lehrling 1648 sucht Georg Kautz, Schuhmachermeister. Ein möblirtes Zimmer, 1690 auf die Straße gehend, hat zu vermiethen dam Engel. Nr. 28. Zu vermiethen 1688 ein großes freundliches Logis, ganz abgeschlossen, mit allen Ersordernissen. Auch kann Stallung gegeben werden. Näheres bei der Expeditlon d. Bl. Eine große Auswahl 1692 selbsigesertigter Portefeuille-Waaren empfiehlt zu außergewöhylich billigen Preisen Wilhelm Weis nächst der Post. Neue Häringe! 8 W. Fertsch. Man klagt 1684 so häufig über mangelbafte Volksbildung. Wir können diesen Klagen nicht mehr beistimmen, nachdem wir das Inserat„Herr Thterarzt(2) Völker“ in Nr. 68 dieses Blattes gelesen haben, aus dem Jedermann er⸗ sehen kann, daß es in Echzell Bauern gibt, die nicht nur lateinisch verssehen, sondern auch sogar mit den Kunst⸗ ausdrücken der thierärztlichen Chirurgie— punetio in- testini— vertraut find. Gelte da guckste! Das Wellenbad 1683 ist wieder zum Gebrauche hergerichtet und halte dasselbe bestens empfohlen H. Dietz. Bei Bindernagel 8 Schimpff in Friedberg und Bad Nauheim ist vorräthig: Was führt nach Bom? Antwort: Nicht die evangelische Rechtgläubigkeit, sondern der Protestantenverein. Von G. Baist, Pfarrer in Ulfa. Preis: 42 kr. Geschafts- und Haushaltungsbücher 1693 billiast bei 5 Wilhelm Weis nächß der Post. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelische Gemtinde. Pfarramtswoche Herr Pfarrer Köhler. 1. Sonntag nach Trinitatis. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags: Herr Reallehrer Wir th. Nachmitiags: Herr Candidat Flegler. Gottesdienst in der Burgkirche 8 — 4 1668 bei haltung einer Damenparthie. Gründung eines Jung⸗ Lehrerkonferenz 989 Alle Sorten Möbel, für deren Güte garantirt, sind in großer Auswahl zu haben bei Friedberg. J. Pfeffer, Hof⸗Möbelschreiner. 1677 Unterzeichneter empfiehlt Runkelrübenpflanzen à 1000 fl. 1. 30 kr., Sellerie⸗ und Gemüsepflanzen à 100 20 kr., Topfpflanzen für's freie Land 12 Stück fl. 1. 12 kr., Sommerflor à 100 Stück 36 kr. Assenherm den 16 Junt 1870. Gräflich ee Gärtnerei. elle. Vormittags: Herr Pfarrer Diegel. Nachmittags: Herr Candidat Völsing. Katholische Gemeinde. 2. Sonntag nach Pfingsten. Vormittags: 8 Uhr Hochamt und Predigt. Nachmittags: ½2 Uhr Christenlehre und Andacht. Beginn des Gottesdienstes an den Wochentagen Mor⸗ Leben um Leben.(Forts.) Eine oberbatrische Geschichte von Max von Schlägel.— Am Familientische: Geräusch⸗ volles Stillleben. Zu dem Bilde von F. Lossow.— Bartordonnanzen. Zu Bestellungen empfehlen sich Bindernagel und Schimpff in Friedberg. Ein Junge, 1576 welcher das Schuhmachergeschäft erlernen will, kann unter günstigen Bedingungen eintreten bei Verantw. Red. Herman Schimpf. Adam Heft. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpf. (Hierzu Unterhaltungs Blatt Nr. 25 und eine Beilage.) gens 6¼ Uhr. Hetttf 1 vom 4 verwe zu bel Bette dienen Ersat (Regi dung 159, bei der Septet d) ei b) ei 0) ei welche Deogy gehun unger dleibe Absch reichu lassun schein scheine