* — Ne el et en **„ g ke Arzt e 27 Wolf, Om 1 d 7 4 * 1281 4 Noe 7 1 8x Lr Erg 60 — Aach, „ Manschetten, Botbenden u rich. * F isa 1 76001 rte b neee e eee ee een enen — 2 * * „ 5 Zeigeordneten vertreten zu lassen, da Ihre Anwesenhe 8 0. I Notte nern ˖ uni sseignbdnt ———— eee dee 151 148 1 de ate Dafiftag den 17 Orzemper: ee. ischer 149. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Firdberger Intelligerzblatt. 84 180 Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. 6 Ze! ref fend: Kriegsfuhren. Amtlicher Theil. e ee Ae Friedberg den 13. Dezember 1870. 5 Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg 1 5 an die Großherzoglichen Bürgermeistereien und den Großherzoglichen Polizei-Commissär zu Wickstadt. Nas„ee Nachdem der Bezirksrath, des Kreises Friedberg beschlossen hat, ie wegen der Kriegsfuhren zu gewährenden Entschädigungen und Fuhr⸗ vergütungen auf die Kreiskasse zu übernehmen und die nöthigen Mittel unmehr beschafft sind, soll die Auszahlung bei der Kreiskasse erfolgen: für die Gemeinden: Assenheim, Bauernheim, Beienheim, Bönstadt, Bruchenbrücken, Bußbach, Dorheim, Dorn⸗Assenheim, Fauer⸗ bach v. d. H., Fauerbach b. F, Gambach, Griedel, Hoch⸗Weisel, Ilbenstadt Kirch⸗Goͤns Montag den 19. Dezember, Vormittags von 8 bis 12 Uhr, Nachmittags von 1 bis 5 Uhr; für die Gemeinden: Langenhain, Melbach, Münzenberg, Nauheim, Nieder⸗Florstadt, Nieder⸗Rosbach, Nieder⸗Weisel, Nieder⸗Wöll⸗ stadt, Ober⸗Mörlen, Ober⸗Rosbach, Ober⸗Wöllstadt, Ockstadt, Oppershofen, Ossenheim, Ostheim, Pehl⸗Göns, Reichelsheim, Rockenberg, Rödgen, Schwalheim, Södel, Staden, Steinfurth, Trais⸗ Muͤnzenberg, Weckesheim, Wickstadt, Wisselsheim, Wölfersheim, Wohnbach.. b Mittwoch den 21. Dezember in den gleichen Stunden. Indem wir Sie beauftragen dit Interessenten, welche entweder . Selbstperson zu erscheinen oder sich durch zum Geldempfang ge⸗ bötig Bevollwächtigte vertteten zu lassen haben, in Kenntniß zu etzen, emöfehlen wir Ihnen gleichfalls in dem Auszahlungstermin u erscheinen, oder sich im Verhinderungsfalle durch den Großherzogl. zur Fest⸗ tellung der Indentität der Geldempfänger und zur Aufklärung etwalger Austände, nöthig ist. 200 Zut näheren Erläuterung und zur Bedeutung der Bethetligten ügen wir bei: n e e 5 1) Für eine vollständige W wird per Tag 11 fl. vergütet, wo“ bei für ein Pferd 4 fl. 30 kr., den Wagen 15 kr. und den Führer 1 fl. 45 kr. gerechnet sind, letztere Betrage werden entsprechend denjenigen ausgezahlt, welche keine ganze Fuhre gestellt haben. 2) Da wo die Gemeinden selbst die Fuhren gestellt haben, z. B. Södel, Ilbenstadt, Ober⸗Wöllstadt, Ostheim, wird die Vergütung dem Gemeinde-Einnehmet eingehändigt werden. 11 3) Den Fuhreigenthümern, welche in Folge eines mit der betreffenden Gemeinde abgeschlossenen Accords die Fuhren gestellt haben, wird nur die unter 1 genannte Vergütung und die Entschädigung g währt und werden sie mit allenfallsigen weiteren Ansprüchet an welchen die Entschädigungen fur Entwerthungen in Abzug kommen, an die Gemeinden gewiesen.* g 2 4) Wo Vorlagen aus den Gemeindekassen nach, Inhalt der von Ihnen erstatteten Berichte geleistet und von Ihnen nicht speciell angegeben worden ist, welchen Gestellern solche und in welchen Beträgen in Abzug zu bringen sind, wird dem betreffendeß Großherzoglichen Bürgermeister die Gesammisumme der auf seine Gemeinde entfallenden Vergütungen und Eutschädigungen behändigt werden und bleibt es ihm überlassen für Befriedigung der Ge⸗ meinde zu sorgen und sich mit den Interessenten auseinander zu setzen. Es erscheint daher angemessen, daß Sie sich schon vor dem Termin, mit den Letzteren benehmen, um dem Kreiskasse⸗ Rechner Auskunft geben zu können, ob und welcher Vorlage⸗Be⸗ trag jedem einzelnen Betheiligten in Abzug zu bringen ist, in welchem Falle der Kreiskasserechner direct an die Intexessenzen guszahlt und die diesen abzuziehende Vorlage Ihnen behändigt. Sie hahen dann für Quittung des Gemeinde Einnehmer s zu sorgen. 5) Da wo zwei eine Fuhre gemeinschaftlich abgesendet haben und nicht ersichtlich war, welcher den Wagen und den Fuhrmann ge⸗ stellt hat, ist die Vergütung für beide den Pferdegestellern je zur b Hälfte angerechnet worden. N 1 mad ui 100 Es ist angemessen, daß Sie die Interessenten genau nach Vor⸗ stehendem instrusren, damit Weiterungen bei der Auszahlung ver⸗ mieden werden. Ter a p p. 7 betteffend: Die Statstik ber Bewegung der Bevölkerung im Jaht 1870. an die sämmtlichen Unter Hinweisung auf die in obigem Betreffe erlassene Instruc⸗ son vom 31. October 1862 und der zur Anwendung dieser Instruckjon krlassenen Anleitung vom 18. Juli 1864 und 20. Nov. 1867, sowie ler neueren Ausschreiben namentlich vom 7. April 1870, Oberhessischer Anzeiger Nr. 43, finden wir uns veranlaßt. Sie auf rechtzeitige Einsendung der von Ihnen zu führenden Register, mit den nöthigen Crlauterungen versehen, aufmerksam zu machen und dabei zu be⸗ merken, daß Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg Pfarrämter und die Großherzoglichen Bürgermeistere ien. Friedberg den 15. Dezkenbet 1870. 8 Ion 9s in den Registern über die Geburten 1 %„N, die, Spalten 2, und 7. d, 1. 5 „, e Sterbfälle Nr. II. 8, 9. und 14. bis 17. „„ Heirathen Nr. III. die Spalte 17. F ee Zu, und Wegzüge Nr. IV. und V. die Spalten k. f m zu summiren und die Register nur einfach einzusenden, die Duplifate lo von Ihnen zurückzubehalten sind. C Bekannt i Netref der d. Ktiegsfuhren. ö nꝛeesseitigen Truppen am 13. besetzt worden. N 1 Montag den 19. d. M., Vormittags 11 Uhr, soll auf dem tersteigert werden. f f Friedberg am 13. Dezember 1870. m ad ch unn. Burgplatz dahter ein herrenloses zu Kriegsfuhren verwendetes Pferd Die Großherzoglichen Bürgermeistereien wollen dies zur Keuntniß von Intexessenten bringen. Großherzogliches Kreisamt Friedberg Traps. u 0 2 Kriegs nachrichten. Officielle mititärische Nachrichten. Versailles, 13. Dez. Blois ist von den 15. Darmstadt, v. Podbieleky. zog 5 I.Mittags capitulirt. Straßburg, 13. Dez. In 7890 ge⸗ dahin übergesetzt. sungen genommen: 52 Offiziere, 1839 Mann, Lud Großherzog empfing heute nachstehendes Telegramm: An Großherzog von Hessen. 50. Ham blurg, 15. Dez. Ein Telegramm aus Versailles meldel nichts an Verwundeten 27 Offiziere, 5 Vicefeldwebel, Neues als den Fall von Montmedp. 1 Arzt und 712 Mann, an Todten 9 Offiziere, Dez. S. K. H. der 117 Mann, an Vermißten 78 Mann. Blois heute 13. Brigade zur Besitznahme wig, Prinz von Hessen. Eine Depesche des — Die Correspondenten der englischen Blätert in den Hauptquartieren vor Paris stellen seit einigen Tagen sämmtlich den baldigen Beginn des Bombardements in Aussicht. Telegraphisch meldet aus Versailles vom 9. der Berichterstatter ö ii D . 0 5 U* 0 1— 8 und 65 Geschütze erbeutet. Loupp bedy hat capitulirt. Graf Bis marck-Bohlen. Y, 14. Dez. Die Festung Mont⸗ v. Kam ecke. Großherzogs von Mecklenburg an den Senat meldet: Die Verluste der 33. Infanteriebrigade in den Gefechten von Orleans vom 2.—4. Dez. und bei Beaugeney vom 7.— 10. Dez, betragen des„Daily Telegraph“ Folgendes: Es kann kein Zweifel darüber herrschen, daß, falls die Pariser nicht in Folge der Ereignisse den vorigen Woche — ————ů— VCF ———ç—ç— ——— das Erkenntuißß bekommen, wie boffnungslos wei⸗ terer Widerstand ist, von deutscher Seite unbe denklich zu der so lange hinaus geschobenen grau- samen Arbeit, nämlich zum Bombardement von Paris, geschritten werden wird. Ich bin jetzt ohne ilgend welchen Bruch des Vertrauens im Stande zu sagen, daß in diesem Augenblicke die Sprenggeschosfe der bertits armirten deutschen Batterien bis in die Mitte von Paris hinein- gesandt werden können— daß Notre Dame so gut auf's Korn genommen werden kann, wie zur Zeit das Münster in Straßburg. Nach Allem, was ich höre, wird voraussichtlich am 19. d. das Bombardement beginnen. — Ein Correspondent der„Köln. Ztg.“ in Versailles constatirt die geringe Brauchbarkeit der allerdings sehr zahlreich angefertigten Feldartillerie der Pariser Armet. Sie hat sich so wenig be⸗ währt, daß man den plötzlichen Rückzug der Armee des Generals Ducrot am 4. Dezember, gerade in dem Moment, in welchem man auf unserer Seite erst recht dem Beginn der Opera- tionen des Feindes entgegensah, einfach auf die Erkenntniß zurückführt, daß die Feldartillerie der Pariser nicht im Stande sei, sich in nachhaltiger Weise mit der unsrigen zu messen. Es lassen sich die Geschützgießereien und Artillerie-Werkstätten selbst von ben ingeniösesten Leuten eben nicht im Handumdrehen improvisiren. — Dem„Schwäb. Merk.“ wird aus Ver- sallles, 10. Dez., gemeldet: Die umfassendsten Vorbereitungen zu einem möglicher Weise statt⸗ findenden Bombardement sind im Gange. Man ist der Ansicht, daß von unseren Stellungen bei den Forts Jory, Vanvres und Montrouge die Stadt beschossen werden kann. Zu dem anhal⸗ tenden Granaten⸗ und Kleingewehrfeuer des Feindes hat sich noch dae Feuer der auf der Seine liegenden Kanonenboote hinzugesellt, deren Geschosse vom schwersten Caliber großen Schaden Anrichten. Unsere Truppen haben denselben den Spitznamen„Laubfrosch“ gegeben, da sie mit grüner Farbe angestrichen sind. 5 Das Gerücht von einem Vormarsch der französischen Nordarmee scheint sich nicht zu be⸗ stätigen. Es hatte wohl seinen Grund in dem plötzlichen Auftauchen französischer Abtheilungen in Ham. Dieselben waren aber nur Streifcorpe und kehrten mit der in Ham überraschten deutschen Bahningenieur- Abtheilung wieder nach Lille zurück. In dieser Hauptstadt französisch Flanderns soll sich dagegen eine Unmasse Truppen befinden. Die Zahl derselben ist so groß, daß einzelne Fabrik- desitzer bis 500 Mann Einquartierung erhalten haben. Gerade dieser Zusatz scheint übrigens auf die Gattung der Nordarmee ein eigenthümliches Licht zu werfen. — Nach Privatnachrichten befinden sich die bei Orleans gefangenen Bayern in Pau in den Pyrenäen. Dieselben erfreuten sich bisher der trefflichsten Behandlung, erhielten jedoch, da Ausschreitungen vorsielen, eine strengere Bewachung, beziehungsweise Kasernen⸗Arkest. Die Zahl der Gefangenen wird auf 1200 angegeben. — Die„Schlesische Zig.“ schreibt:„Die Truppen des Großherzogs haben in den blutigen Schlachttagen vom 7., 8. und 9., die von den dreitägigen heißen Anstrengungen bei Orleans Kur durch zwei beschwerliche Verfolgungsmärsche getrennt waren, ganz Außerordentliches geleistet. Der ganze Krieg weist keinen Moment auf, wo den Unserigen eine gleiche Gefahr drohte, wie hier bei Beaugency. Daß die tief erschöpften und gegen eine ihnen in starken Defensipstellungen ent gegentretende Uebermacht kämpfenden deutschen Divistonen slegreich vorgedrungen sind und den Triumph von Orleans gerettet haben, wird ihnen zu unsterblichem Ruhme gereichen. Wir müssen darauf gefaßt sein, daß die Dispositionen, welche nach der Schlacht von Orleans für die Verfolgung getroffen wurden, einer strengen Kritik verfallen. Nicht unwahrscheinlich ist, daß der Generalstab des Prinzen Friedrich Karl die unmittelbar in der Front gegenüberstehenden Corps ihrer Zahl und Stärke nach unterschätzt und die Gefahren nicht voll gewogen hat, die in der rechten stra⸗ tegischen Flanke drohten, andernfalls würde man die Colonne des Oroßherzogs wohl um ein Armerecorps verstärkt haben.““ — Nach im königl. Hauptquartier eingegan⸗ gener Meldurg erstreckt sich die in den jüngsten offiziellen Nachrichten vom Kriegsschauplatze an⸗ 32. Gefangennahme der Feldeisenbahnabthellung „3 auf das ganze technische Personal derselben mit Ausnahme des wegen Unwohlseins in Rheims verbliebenen Chefs, Geheimen Regierungsraihs Simon aus Breslau, 1 Baumeisters, des Ober- materialien-Verwalters, des Rechnungsführers, 1 Bahnmeisters, 1 Telegraphen⸗Aufsehers und 8 Vorarbeiter. Die Gefangenen sind, wie der Sectionsführer, Baumeister Tobien, aus Lille mit, theilt, don Ham nach Lille gebracht worden. Pfalzburg war der letzte Punkt außer der Felsenseste Bitsch, welcher im Elsaß noch in feind⸗ licher Hand war, und der nun durch den Mangel innerhalb seiner Wälle wohl eben so wie durch die Wirkungen unserer Geschütze gefallen ist, Unweit der Eisenbahnstation Lützelburg an der Bahnlinie von Straßburg nach Nanzig und zwischen der Zorn und der Zintzel liegt der Platz tausend Fuß hoch und den Gebirgsabhängen dicht bei Zabern nahe genug, um über diese hinweg die Straße und den Schienendamm, welche beide zunächst durch einen sehr schwierigen und bewal— deten Gebirgsstock getrennt sind, zu beherrschen, so daß es bei den ersten Operationen auch dieses Krieges ein Platz von wesentlicher Bedeutung war. — Ueber den bereits erwähnten Ueberfall einer hessischen Requisitionspatrouille in Cou⸗ lours liegt ein Feldpostbrief d. d. Villeneuve 4. Dec. von dem Führer jener Patrouille, dem Sergeanten Hildebeutel(2. Jäg.-Bat., 4. C.) vor, welcher Näheres über den Hergang jener Affaire mittheilt. Der Bericht lautet: Am 29. v. M. wurde ich mit 24 Mann Hessen nach Coulours und Venteurs behufs einer Requisition von Hafer, Heu und Schafen ent⸗ sendet, 4 Stunden von Villeneuve. Als ich meine Requisition beendigt, und ich am 5 Uhr, wo es dunkel war, abfahren wollte, wurde ich von 300 Franctireurs angegriffen. Die Kerle gaben im Orte von allen Seiten ein solches Feuer auf uns, daß wir uns durch die Uebermacht an den Ausgang des Ortes zurück⸗ ziehen mußten. Daselbst gab ich mit meinen Kameraden ein Schnellfeuer, daß sie nicht weiter vordringen konnten, sonst waren wir alle verloren. Der Uebermacht durch flankirende Bewegung vorbeugend, eilten wir nach n ohne Fourage, und machte ich daselbst 11 Uhr Nachts Anzeige. Es wurde sogleich telegraphirt, und rückten des Tags 500 Mann nach Coulours. Die Kerle waren zum Teufel. Im Orte, wurde was in Häusern war, zerschlagen, alles Vieh, Fourage, Wagen, wurde mitgenommen, Die Bauern zu einem Haufen zusammen ge⸗ trieben und in Haft genommen. Das Ort mußte 20,000 Fres. zahlen, andernfalls wäre es niedergebrannt worden.— Bei dem Gefechte verloren wir vier Mann todt und 3 verwundet, welche ich mit zurücknahm. Ein Einj. Freiw. Adolph Uhrig von Bessungen, blieb todt neben mir. Schuß in die Brust. Wir beerdigten ihn mit noch 2 Kameraden auf dem Kirchhof. Seine Eltern sind von dem traurigen Ereigniß benachrichtigt. Er starb als tapferer Soldat. Ein Kreuzlein mit Inschrift steht auf seinem Grabe. Meine Geistesgegenwart rettete mich und die Kameraden, sonst wären wir alle jen⸗ seits, indem die H..., keinen Pardon gaben, 24 gegen 300 bewaffnete Kerls, ist kein Ver⸗ hältniß. Von denselben blieben 7 todt, außer- dem sind 3 Männer und 2 Frauen in dem Orte von uns verwundet worden. Hessen. Darmstadt. Die„Hess. B.“ melden: Den Stadt- und Landgerichten des Groß⸗ berzogthums ist im Auftrag Großherzogl. Justiz · Ministeriums ein Exemplar des norddeutschen Strafrechts unter der Auflage mitgetheilt worden, die bei denselben wegen solchen strafbaren Hand⸗ lungen, welche das seitherige hessische Strafgesetz⸗ Diese Thatsache soll daß die französischen Truppen in Metz durch den monatelangen Genuß von ungesundem Pferdefleisch buch mit einer schwereren Strafe als Gelphuße 2955 Gefängniß bedroht, anhängigen Untekfuchüngen wo moglich vor vem 1: nächsten Monats— dem Tage der Wirksamkeit des neuen Gesetzes abzuurtheilen. i 8 e Mainz. Eine Mittheilung des„ane Anz.“ sagt: Vom 1. bis incl. 11. Dez. wurden 91 Franzosen und 6 Deutsche guf dem hiesigen Friedhofe beerdigt. Die Sterblichkeit der Fran⸗ zosen ist unter denen bei Metz capitulirten bedeu · tend größer als bei den übrigen Gefangenen. hauptsächlich daher rühren, und den Mangel an jeder anderen gesunden Nahrung sehr leicht einer Krankheit unterworfen sind.— Hierher gelangte Feldpostbriefe bestätigen nicht allein die Kopfabschneiderei der neuen afrikanischen Cavalerie, sondern auch den diesem Kannibalismus ähnelnden neuen, bei Orleans zum ersten Male bemerkten Ktiegsgebrauch der Franktirturs, den schwerverwundeten und kranken deutschen Soldaten Ohren und Nasen abzuschneiden. Preußen. Berlin. Der preußssche Land⸗ tag wurde am 14. d, durch den Handelsminister Grafen Itzenplitz im Auftrage des Königs mit einer Rede eröffneh, welche mit den Worten schließt: Indem Sie, meine Herren, an Ihre Arbeit gehen, werden Sie sich mit uns in dem Wunsche vereinigen, daß Golt unseren königlichen Herrn bald mit dem Kranze des Ssegers und der Palme des Friedens zurückkehren lassen und daß der Friede uns und künftigen Geschlechtern in Preußen und in ganz Deuischland reichen Segen dringen möge. Im Auftrage Sr. Maj. des Königs erkläre ich die Session des Landtags für eröffnet.— In der später stattgebabten Sitzung des Abgeordnetenhauses wurden nach einigen ein leitenden Worten des Alterspräsidenten Bonin die Abtheilungen ausgelvost.—, Das Herrenhaus hal das vorjährige Präfdium wieder gewählt(Graf Stolberg, Fürst Putbus, Graf Brühl). Nächste Sitzung morgen. 6 15, Dez. Sitzung des Abgeordnetenhauses. Nachdem die Abtheilungen constituirt sind, folgen die Wahlprüfungen, von welchen 273 erledigt werden. Morgen findet die Conslituirung des Hauses durch die Wahl des Präsidenten statt. — Der König hat einen Armeebefehl, datirt Versailles, den 6. Dezember, erlassen. Derselbe betont, wir stünden an einem neuen Abschnitte des Krieges. Alle Versuche des Feindes, die Cer⸗ nirungslinie zu durchbrechen, waren vergebens, die Armeen des Feindes, welche zum Entsatz von Paris von allen Seiten heranrückten, sind geschlagen. Der König dankt den Truppen, und wenn der Feind auf der Fortsetzung des Krieges beharrt, so wisse der König, daß die Soldaten fortfahren werden, dieselbe Anspannung der Kräfte zu be⸗ thätigen, welcher wir die bisherigen Erfolge ver⸗ banken, bis wir einen ehrenvollen Frieden erringen, der würdig der großen Opfer ist, vie an Blut und Leben gebracht wurden. f — Es stellt sich nach den jetzt veröffentlichten Berichtigungen zu den früheren Verlustlisten die erfreuliche Thatsache heraus, daß wohl 60 Prozent und darüber aller Verwundeten, Leicht und Schwerverwundete zusammengefaßt, geheilt und entweder zum Regiment zurückgekehrt oder dem Ersatz⸗Bataillon überwiesen worden sind. — Die„Prob. ⸗Corresp.“ schreibt bezüglich des bisher unterbliebenen Bombardements von Paris, daß Erklärungen über die betreffenden Thatsachea und Absichten nicht ohne Schädigung der Kriegführung gegeben werden können. Die Bevölkerung dürfe jedoch der Heerleitung unbedingt vertrauen, daß lediglich die militärischen Auf⸗ fassungen und Gesichtspunkte den Ausschlag geben, und daß die Rücksichten auf die höchsten Ziele der Kriegführung und auf die Interessen unseres Heeres vor Atlem maßgebend sind. Unsere Heerführer werden bezüglich Paris im rechten Augenblick nicht unterlassen, was zur vollen Sicherung des Kriegs- erfolges für die Gegenwart und Zukunft erfordere lich ist. Bezüglich der Luxemburger Angelegenheit bestätigt die„Prov.⸗Corresp.“, daß die Bundes slchli Angeleg lein d and m 3 hilseitig News“ Libertrag S2 führer Canzio trllätt Legion 5 nächs Plebi die( S 1 tn efrilanishu uten Lasiballtn ain een% r Narkrremm, in n Solder Der zrteß cht dan, der Hande lsinin * det Ning den Donn 1 dente, J e t in da eserts soniglihn den Siegert und di n lesen und 1 a Deschlechtern 7 ftichen Sen 1 4 iangebabtten Sign un lech tuin dl: Nüftaun Betis di Das Perrtzheuf huf ttt gaht(en 1 rah, bee eee 1 60 ren 4 6 l- cet Eci 1 Hremburger Regierung gegenüber b ingelegenheit ruhig, N N gierung wegen der neutr Eemburgs gegenüber den betreffenden Mächten e eg e e deen gegeben habe, daß sie dem Verfahren der sich volle Frei⸗ itätswidrigen Haltung et der Entschließungen vorbehalten müsse. Großbritannien. London. Die Zei⸗ nagen besprechen die Luxembucger Angelegenheit und kommen zu dem Schluß, daß Preußen den Tactatsbruch Luxemburgs den Mächten anzeigen, acht aber gleich aburtbeilen solle. bbertragen.— Die ufgenommen worden. Främie gezahlt. Der Gesammtbetrag ist über vichnet. Italien. Die„Turiner Zeitung“ erfähr zus Autun vom 5. Dezember, daß alle Corps ihrer ihre Demission Canzio angenommen wurde. Der Berichterstatte Die zächster Woche den Gesetzentwurf über das römisch plebiscit, die Verlegung der Hauptstadt und über ie Garantien für den Papst discutiren. Uetig spricht sich die„Times“ aus. Falls der undankbaren Kampf weiterzuführen. roßherzog von Luxemburg die Vertragsmächte rufen sollte, hätte England nach der Meinung 0„Times“ nicht allein aufzutreten, sondern zu- r die Meinung der Mitcontrahenten einzuholen. — Die„Morning ⸗Post“ sagt: Die Unterzeichner s Vertrags don 1867 müssen bereit sein, die abhängigkeit Luxemburgs zu garantiren. Aber g ist möglich, daß die Conferenz die Reclamationen Freußens in Erwägung zieht und daß Luxemburg pließlich in Deutschland einverleibt wird. — die Blätter besprechen die Luxemburger England könne unmöglich lein den Londoner Vertrag, vertheidigen, Eng⸗]! bud müsse sich begnügen, gegen eine eventuelle tiuseitige Vertragslöͤsung zu prgtestiren. dews“ schlägt vor, die Frage einer Conserenz zu Bundesanleihe ist günstig Bei Schluß wurde 1 Proz.“ „Daily einreichten und die des Generals Menotti Garibaldi und des Obersten klärt schließlich die Auflösung der italienischen legion als bevorstehend 2 0 1 J. ammer dürste bereits in licher Sitzung Großherzoglichen Hofzerichts der Provinz Obethessen vorgenommen und es sind dadurch folgende e bestimmt worden: 1) Martin Stephan, Landwirth in Pfordt. 2) Friedrich Habicht, Posthalter in Engelrod. 3) Jacob Schudt, Müller in Wetter⸗ —. Aus Florenz wird dem, Dail graph“ von Tale dortigen B Act egraphisch die Meldung gemacht, es sei in der Stadt die Rede davon, daß Garibaldi sein Commando in der ösischen Vogesengrmee niedergelegt babe seld.) Wubelm Kleberger, Lande in Abde. 5) und ich Begriffe 1 Italien ce en. Beinrich Mud I V., Pürgermeistek i Batten 0 en Der nischluß des Genefals scheint dadurch ver⸗ ann, Färber in Grünberg, 7) Heine Homberger, eugfabrikant in Gießen. 8) Iran Hanteln, Liqueurfabrikank Gießen. 9) Emil August Friedrich Theodor Heß, uchtgas fabrikant in Gießen. 10) Jobanncs Frick, Garn⸗ ändler in Lauterbach. 11) Martin Walther, Lanbwirih in Weckesheim. 12) Wilhelm Philippi I., Bürgermeister anlaßt worden zu sein, daß seine Mitwirkung beim französischen Volke nicht in der besten Weis aufgenommen worden ist. Er ist nicht geneigt, Besonders unter solchen Verhältnsssen einen nutzlosen und in Wohnbach. 13) Dr. Eduard Lüdber1, Professor in . N 0(Wird von] Gießen. 14) Aron Katz. Fruchthändler in Gießen. 15) anderen Blättern widersprochen.) Gg. Ludwig Schirmer, Tabacksfabrikant in Gießen. 17) Heinrich Martini, Fabrikant in Vilbel. 18) Angus Mayer, Weinhändler in Gießen. 19) Auguß Mendelsohn, Ellenwaarenhändler in Gießen. 20) Balthasar Lenz, Re⸗ staurateur in Gießen. 21) Dr. Jobann Baplist Braun Privaldocent in Gießen. 22) Dr. Georg Schwarz, Hof; gerichts- Advokat in Gießen. 23) August Peppler, Kauf- mann in Grünberg. 24) Conrad Ruppel II., Gast⸗ wirth in Nidda. 25) Hermann Hoffmann, Gastwirth in Grünberg. 26) Wilhelm Bopp, Müller in Reichelsheim. 27) Poilipp Väth, Oeconom in Kaichen. 28) Jacob Arnold, Wirth in Grüningen. 29) Conrad Köhlet Spe⸗ certihändler in Lich. 30). Ernst. Zummer, Müller in Lauter. Darmstadt. Die Anzahl der gefangenen französischen Officiere in unserem Lande beträgt zur Zeit, 235 und zwar 111 böhere Chargen bis zum Hauptmann herunter. Diese erhallen monatlich 25 Thaler, die Lieutenants 12 Thaler. Der gemeine Mann, erhält was unsere Soldaten dekommen d. 9. sie werden auf Staatskosten verpflegt und kostei nach den gegenwärtigen Preisen der Mann monatlich 9 fl. 45 kr. Darmstadt. Vom 15. December an bat, da Paris noch nicht gefallen, ein hiesiger Geschäftsmann in Folge Neuestes. Sinn bei Herborn in Nassau, 15. Dezember. Soeben(4½ Uhr Nachmittags) ist bier ein Luft⸗ ballon mit zwei Mann Besatzung und gegen 200 Pfund Briefen niedergefallen, welcher Nachts 4 Uhr in Paris aufgestiegen ist. „ Friedberg. Fottwährend bringen große Eisenbahn⸗ üge aus dem Norden Tausende von Ersazmannschaften nach Frankreich. Die Main⸗Weserbahn hal sich deßhalb, sowie aus Mangel an Bedienungsmannschaft genöthigt gesehen, einen Theil ihrer Localzüge wieder einzustellen. Es trat darum vom 10. d. an ein neuet provisorischer Fahrplan in Kraft, nach welchem die Abfahrten von der hiesiger Station zu nachstehender Zeit flaltfinden. In der Richtung nach 7 ee 8455 einer Wette, bis zum Tage der Capitulation läglich 7 fl. 122² Nachm. 5 zu zahlen. i 5 8„ 355 Nachm K— 8 1 636 8** 1 4— e 90 Die Chtistbescheetung Schnellzüge mit I., II. und III. Classe. 80 5 5 5 für die Kinder der Kleinkinderschule findet 5 Gießen, 12. Dezember. Die Ausloosung der Haupt⸗ und Ergänzungs⸗Geschworenen für das Schwurgericht vom I. Quartal 1871, dessen Sitzungen Dienstag den 3. Januar, Vormittags 9 Uhr, unter dem Vorsitze des zum Ptäfidenten bestimmten Großherzoglichen Hofgerichts⸗ Ralhs Herrn Muth, beziehungsweise des zu dessen Stell⸗ vertreter ernannten Großherzogl. Hofgerichts⸗Raths Herrn Kempff werden eröffnet werden, wurde heute in öffent⸗ Mittwoch den 21. d. M., im Saale des. Hotel Trapp statt. Zur Bestreitung der Kosten soll ein kleines Entre erhoben werden, welches für Erwachsene auf 6 kr., für Kinder auf 3 kr. festgesetzt ist. Höhere Beträge werden mit Dank angenommen. Der Vorstand. e 2950 a eppichzeug von 17 kr. an, ocusmatten und Läufer, weißen Piqué 10 und 12 kr. per Elle, sothe wollene Bettcolter, per Stück fl. 5. 20 kr., u. Weihnachtsgeschenken empfehlen zu außergewöhnlich billigen Preisen: ö weiß rein leine Taschentuͤcher, Dutzend fl. 1. 30 fr., zurückgesetzte seidene Foulardtücher von fl. 1. an, seidene Herrenbinden, per halb Dutzend 36 kr., große Flanellhemden, ver Stück fl. 2. 12 kr., Kleiderstoffe von 8 kr. an bis zu den feinsten. Becker& Engel. f unbedeutend beschädigt, ver hald Augcert tir bansad Ain fit, folge den 7g alddiz 4 Certtritung zu 3 Naäkenttr dal. 155 „ nnbeschl. dern a , ctlaset. 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Friedrich neben der Poft. so reichlich unterssützten, daß wir die Summe von 345 fl. als Weibnacbtogeschenk an dieselben vertheilen konnten, sagen wir hlermit unsern besten Dank. Der Vorstand des landw. Localvereins der Stadt Nauheim. —̃——.—̃—ñ— 2— —— —.— Soeben ist erschienen und bei Bindernagel& Schimpff in Frietberg! 1 haben: Geschichte des Krieges von 1870. Von Karl Winterfeld. Mit 14 Karten und mehr als 50 abbitdargen Preis geh.: 5 kr. 5 Beim Friedensschluß wird noch ein Schlußheft folgen, welches bei einem Umfang von 5 bis 6 Druckbogen den Preis von 9 kr. nicht übersteigen wird. i Marmor- und Alabaster- Waaren, 2955 als: A schen⸗ und Fidibusbecher, Tischglocken, Thermometer, Stopf⸗ eier, Nähsteine, Knäuelhalter u. dergl., geeignet kleine Stickereien anzubringen, sind in neuer und schöner Auswahl angekommen bei Friedberg. Jos. Hoffmann, Posamentier. 2956 Heute Abend und bi Kaiserbier im Würtemberger Hof. Iawaaren⸗ Lager von G. A. Velte in Friedberg. 2824 Große Auswahl. 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Königlicher Stations⸗Assistent zu Gleßen, zur letzlen Ruhestätte geleiteten. Friedberg am 15. Si 1870. N Die krauernde Gattin. FFF Todes⸗„Anzeige. 2943 Aale dens nde wir hiermit die traurige Pflicht, das am 3. d. erfolgte Hinscheiden unseres innigstgeliebten Sbddel und Bruders Bernhard Grüninger, f einjäbrig Freiwilliger, Corporal in der Lesb⸗ schwadron des Großherzoglich Hessischen 1. Reiter Regiments, anzuzeigen. In einem! Gefecht bei Orleans, von einer feindlichen Kugel getroffen, mußte er sein junges, hoffnungsvolles Leben in noch nicht zurückgelegtem 20. Jahre hingeben. Um stille Theilnabme bitten Die trauernden Eltern und Geschwiser N S den A4, Ogendef A8, 77 1. Kirchliche Ameigen ür Tien Evangelischt Gemeinde. Pfarramtswoche, Herk Pfarter, aur. 4. Advents sonmtag. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags? Herr Candidat Wahl. Nachmittags: Herr Diafonus Meyer. Gottes dien st in det Burg kirche: Vormittags: Herr Pfarrer Baur. Nachmittags: Hert Candidat Sup pes. Die Betstunde wird in der Woche vor dem Fesse ausgesetzt. Kutholische Gemtinde⸗ Samstag um 4 Uhr Nachmittags Beichte. 4. Sonntag des A dent s. Vormittags: 10 Uhr Hochamt und Predigt. 3 ½2 Uhr Christenlehre und Andacht. Wahn des Gottesdienstes, an den e Mor⸗ gens 7½ Uhr. Verantw. Redact.; Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Binderpagel& Schimpff. (Hierzu Unterhaltungs-Blatt Nr. 51 und eine Beilage.) stimm lende für d Der! lande dem gesar sreitt 1 Heißt Blei vird am an d 3 1 „ 10 6* f 1 nze 05 4 Fb 1 149. 1 23 2 iger. Bayern München. Graf Bray legte der Kammer die in Versailles abgeschlossenen Ver⸗ träge vor und fügte hinzu, daß durch deren Ge⸗ nehmigung ein deutsches Föderativ⸗Bünd niß und eine der hierfür von Bayern gebrachten Opfer werthe Gemeinschaft gegründet wird, welche die Rechte und die Kraft einer Großmacht eat, Eitronen und durch den Bund auch außerhalb Deutschlands licher sent bing bei drich deten der Poi —ůů—ů—ů— gun 9. 9 rierberg, nen itt in Dr. Bet, %% e br. S n! Ne, u. br. Seen *. M. Seßtt, ante itt ihte li a Acme- Kalattth 1 1 e den t D 1 Winkler, 1 Len dei 3. Nich. Net ttt N. A aung. aal last ich Alen,. en Fete. ben„ Gn . * 0 unt Sali, 1 inzeige. b di 7 asl . eg dug n bardirt würde. seine Wirksamkeit zu äußern; daß durch die Ge⸗ vehmigung das begründet wird, was fortan heißen wird: Das deutsche Reich! 9 4 Oesterreich. Wien. Ein Correspondent der„Karlsr. Ztg.“ meldet von hier:„In den hiesigen diplomatischen Kreisen will man mit Be⸗ stimmtheit behaupten, daß wir in Kürze der vol⸗ lendeten Thatsache der Erwerbung Luxemburgs für das deutsche Reich gegenüberstehen werden. Der betreffende Vertrag mit dem König der Nieder- lande soll bereits zum Abschluß gelangt oder doch dem Abschluß nahe sein.“ a Pest. In der Sitzung der ungarischen De⸗ legation beantwortete General Benedek Namens des Kriegsministers eine Interpellation bezüglich des Heeresstandes dahin: Die Armee zähle jetzt 864,849 Mann reguläre Truppen und 187,527 Mann Landwehr. Die Zahl der Geschütze habe sich seit 1866 um 378 vermehrt; weitere An⸗ schaffungen seien jedoch noch nöthig. Die Armee besitze 899,279 Hinterlader, die österreichische Landwehr 57,227, die ungarische 80,000 Werndl⸗ gewehre. Andere Truppengattungen seien wesent⸗ lich gehoben worden Der Minister beantragt die Entsendung einer Commission von 6 Mitgliedern zur Untersuchung des Armeestandes. Schweiz. Bern. Der Bundesrath hat eine Deputation in das deutsche Lager vor Belfort gesandt, um für die Weiber, Kinder und Greise freies Geleit aus der Stadt zu erwirken. Frankreich. Bordeaux, 13. Dec. Es heißt, Thiers bleibe in Tours. Gerüchtweise verlautet, Blsis sei von den Preußen besetzt. Aus Tours wird vom Sonntag gemeldet: Die Preußen waren am 9. Dec. vor Blois angekommen und standen an dem linken Loire-Ufer. Da die Brücke abge⸗ brochen war, forderten die Preußen die Wieder— berstellung derselben, widrigenfalls die Stadt bom⸗ Gambetta, welcher sich in Blois befand, wies dle Aufforderung formell zurück und versicherte, in Blois seien hinreichende Streitkräfte, um einen feindlichen Angriff zurückzuweisen. Seit Sonntag sind weitere beglaubigte Nachrichten von Blois nicht eingegangen. Nach officiellen Regie- sungsnachrichten haben die Preußen Driux geräumt und marschiren theils auf Versailles, theils auf Chartres. Loches ist von den Preußen besetzt. In St. Jean de Losne ist am 12. Dec. eine leine Abtheilung Ulanen eingerückt. Ein De⸗ sachement Infanterie steht vor der Stadt. — Die englische Post ist vom 8., die belgische zom 6. d. M. ah rückständig. Von Tours ist euch keine Post eingetroffen. Eine amtliche De⸗ hesche meldet:„Die Preußen sind in der Gegend von Montrichard und Romorantin erschienen.“ — Der„Moniteur“ schreibt: Den französischen Henerälen gehen unaufhörlich Verstärkungen von Osten und Westen zu, um gewisse wichtige Punkte rnangreifbar zu machen. Die Verstärkungen sind hen beiden Loirt⸗Armeen zugewiesen. Kleine Zu- sammenstöße finden häufig zwischen den beidersei⸗ gen Truppen statt, die auf einer langen Schlacht- — Eine Correspondenz aus Paris vom 10. December meldet; Nach vorläufigen Berichten be⸗ nagen die französischen Verluste in den Kämpfen om 1. bis 3. Dec. 1008 Todte, darunter 72 Offietere, und 5022 Verwundete mit 342 Officieren. ie Regierung hat das Tirailleurbataillon von nie von Le Mans bis jenseits Vierzon operiren. Belleville, dessen Commandant Flourens vor ein Kriegsgericht gestellt wurde, aufgelöst. Die Mann⸗ schaften haben biergegen in den Clubs protessirt. Brod soll nächstens nur nach Rationen vertheilt werden. Es sind Maßregeln getroffen, einer Plün⸗ derung vorzubeugen. — Ueber das Resultat des feindlichen An- griffes auf Blois ist noch nichts bekannt. Das Thal des Cher, von Vierzon bis Montrichard, ist von den Preußen besetzt. Andere feindliche Corps halten das linke Ufer der- Loire besetzt. Eine Depesche der Regierung an die Präfecten meldet nichts Neues von der Loitearmee. Die Räumung des bisher vom Feinde besetzten Dreiecks Verneuil⸗ Brezolles-Dreux scheint sich zu bestätigen. Dieppe ist vom Feinde wieder geräumt worden. Tours. Thiers, welcher mit der Regierung nicht in Uebereinstimmung ist, verblieb hier, hat jedoch die Absicht, eventuell nach Pau zu über⸗ siedeln. Der Einmarsch der Preußen wird Freitag hier erwartet. Aus Paris meldet ein Privatschreiben vom 6. Dec.: Gestern um Mitternacht erhielt man das Schreiben des Grafen v. Moltke betreffs der Ein⸗ nahme von Orleans. General Trochu versammelle sofort seine Collegen, um über Das zu berathen, was zu thun sei. E. Picard sprach sich dahin aus, die Eröffnungen, welche Herr v. Moltke zu machen scheine, zu benutzen, um über den Frieden zu discutiren, wenn er ehrenhaft sein würde. Seine Meinung blieb nicht ohne Eindruck auf seine Collegen, als General Trochu das Wort ergriff, um zu bemerken, daß die Eröffnung Preu⸗ ßens gerade beweise, daß es fühle, daß seine Stellung compromittirt und inmitten des feind⸗ lichen Landes in vollem Winter peinlich werden könne; daß man gehofft habe, die Bevölkerung durch die Mittheilung über einen Sieg, der viel⸗ leicht nicht so vollständig sei, zu demoralisiren, daß man in diesem Augenblick Frankreich die schwersten Opfer auferlegen werde; daß man Alles bei der Fortsetzung des Krieges in dem Augen- blicke zu erhoffen habe, wo die Hülfe aus der Provinz herangahe; daß Paris sich noch halten und auf die Niederlagen der Sieg folgen könne. Seine Rede schloß Trochu mit den Worten: „Kämpfen; noch kämpfen; immer kämpfen!“ General Trochu riß seine Collegen hin, und man beschloß einstimmig, den Krieg fortzusetzen, was sich auch ereignen möge.“ In Paris fanden am 4. d. einige leichte Ruhestörungen statt, indem die Menge in Läden, in denen Eßwaaren verkauft wurden, einzudringen versuchte. In einem Bataillon der Nationalgarde der Vorstadt Belleville sind neuerdings Fälle von Insubordination vorgekommen. Nach Berichten aus Havre vom 12. d. befanden sich starke preußische Streitkräfte bei Beuzeville, 12 englische Meilen von Havre, welches durch eine erhebliche Truppenzahl und 350 Posi⸗ tionsgeschütze, die von Marinesoldaten bedient werden, vertheidigt wird. Die Stadt ist zu ent- schiedenstem Widerstande entschlossen. Belgien. Brüssel. Die belgische Douane hat zwei für Frankreich bestimmte Waffentrans⸗ porte weggenommen. Der eine enthielt 108 Chassepots, der andere Gewehre nach alten Systemen. — Aus Paris sind bis zum 10. d. reichende Balloncorrespondenzen eingetroffen. Dieselben ent- halten nichts Besonderes, da die Situation in Paris durchaus unverändert ist. 61 Mannschaften eines Belleviller Bataillons sind wegen Desertion vor dem Feinde verhaftet und vor ein Kriegs- gericht gestellt. — Der Londoner Correspondent der„Indep.“ schreibt, daß Seitens des Königs von Holland in Betreff der Rückkehr Luxemburgs zu Deutschland keine Schwierigkeiten bestünden. Man behauptet, daß ein darauf bezüglicher Vertrag schon vor mehreren Wochen abgeschlossen worden sei. — Im Großherzogthum Luxemburg herrscht die größte Aufregung, und was die Luxemburger am meisten erbost, ist die Gleichmüthigkeit der holländischen Journale, welche sämmtlich wünschen, je eher je lieber die erfolgte Abtretung Luxem⸗ burgs einregistriren zu können. nu. Holland. Das luxemburgische patriotische Comite bat in einer außergewöhnlichen Zusammen⸗ kunft eine Adresse der luxemburgischen Bevölkerun gan den König und Großherzog berathen, 1 4 cher gegen die deutsche Note, die das Land wegen Neutralitäts bruch anklagt, und gegen die Journal⸗ stimmen, welche behaupten, es werde gern den Wechsel seiner Nationalität annehmen, protestirt wird. Haag. Die Kammern des Großherzogthums Luxemburg sing auf den 16. d. einberufen, um eine Mittheilung der Regierung WA Das Melbacher Braunkoblenberg. werk betreffend. Es ist den Lesern des„Oberhess. Anzeigers“ wohl noch erinnerlich, daß vor wenigen Jahren in diesen Blättern gestritzen wurde über die Frage: ob es nothwendig urd räthlich sei, gedachtes Bergwerk zu eröffnen und zu betreiben. Die damals erörterten Dafür Gründe finden jetzt bereits eine Bestätigung. Es fehlt nämlich gegen⸗ wärtig an Holz und an Steinkohlen; letztere sind sehr, sehr theuer; einige Braunkohlenberg⸗ werke haben schon ausverkauft,. ee 5 Eine Ursache des jetzigen Mangels an Brenn material, die Verkehrestockung, ist allerdings eint Folge des Krieges; allein es kann auch in 15 lichen Zeiten eine Hemmung des Eisenbahnverkehrs eintreten. Uebrigens müssen wir uns in jedem Winter auf einige Wochen anhaltender Käl gefaßt halten. 1 3 Bei der gegenwärtigen Brennmaterialienno werden die Wetterauer ihrer Braunkohlen wege! von den Städtern in Frankfurt, Offenbach, Hanau, Darmstadt ꝛc. wahrhaft beneidet. Wie sehr er⸗ wünscht wäre es für diese, wenn die Braunkohlen, durch bessere Formung transportfähiger gemacht, von ihnen ebenfalls gebraucht werden könnten. Auch die Melbacher versöhnen sich immermeht mit dem neuen Bergwerk. Einen Vortheil des⸗ selben scheinen viele schon wahrgenommen zu haben, nämlich: die Werthsteigerung des Grundeigenthums, welche in angrenzenden Gemarkungen seit vielen Jahren bereits eingetreten war.— Eine Thatsache dieser Art kann außer Geldes⸗ auch einen Ehrenwerth haben. Wenn namentlich ein Wetterauer Ort sich billiger Aeckerpreise rühmt, so ist dieses, in Ansehung deren Ursachen, gemeinig⸗ lich ein unfeiner Ruhm. 1 Bei jenen Erörterungen vor einigen Jahren wurde mit Recht der Satz hervorgehoben, daß das Interesse Einzelner dem Inkeresse einer Ge⸗ sammtheit untergeordnet werden müsse. Man kann indessen schon zufrieden sein, wenn neben dem eignen Interesse auch das allgemeine einige Beachtung findet. Wir denken jetzt hierbei un die Weg⸗ anlage für das neue Bergwerk. Dasselbe liegt nämlich an der s. g. hohen Straße, welche, süd⸗ lich von Melbach die Staatsstraße durchschneidend, nach Gettenau führt. Diese„hohe Straße“, ein breiter unchaussirter Weg führt in grader Richtung nach Gettenau und Echzell, dient also nicht nur den Feldern, sondern auch dem Verkehr nach der nordöstlichen Wetterau und dem Vogelsberge 10. din. Hoffentlich finden diese Verhältnisse bei An⸗ legung des Bergwerkswegs die wünschenswerthe Beachtung und, auf Seiten der Gemeinde Melbach, Entgegenkommen. Hernach wird es auch an den angrenzenden Gemeinden nicht fehlen, diesen Weg bis zu der, Gettenau und Echzell durchziehenden Chaussee fortzubauen und dadurch sowohl dem eignen als auch dem Gesammtinteresse förderlich zu sein. Weihnachtsausstellung. 2917 Meine Ausstellung beginnt mit dem 15. d. Mis. und bringe ich hiermit eine Auswahl Conditor⸗Waaren einem hiesigen, sowie auswärtigen Publikum in empfehlende Erinnerung. M. Philippi, Hof⸗Conditor. Mein assortirtes Lager 2948 in Glas: und Porzellanwaaren, Spiegeln in allen Sorten, Tafel · und Hängelampen, Gypssiguren in schöner Auswahl bringe ich auf Weihnachten in empfehlende Erinnerung. 6 G eorg Groß. Friedberg. Angefangene und fertige Stickereien, 2664 Holzschnitzereien, sowie sonstige Artikel zu Weihnachtsgeschenken geeignet, empfehlen zu billigen Preisen Geschwister Schloß. Vorschuß-& Creditverein zu Friedberg. (Eingetragene Genossenschaft.) unter Bezugnahme auf den§. 70 unserer Statuten, Nach dessen Beendigung muß 2930 Wir machen, Das Geschäfisjahr lauft vom 1. Januar bis 31. Dezember. a. der Bestand der vorhandenen Kassenvorräthe, Schulddocumente und Werthpapiere durch den Ausschuß revidirt und festgestellt, sowie 3 b. mit dem Aoschluß der Bücher vom Vorstande begonnen werden. darauf aufmerksam, daß die Kasse a m 2. und 3. Januar k. Z. geschlossen bleibt und daß die Zinsen pro 1870 für die Spar⸗Einlagen und Darlehen gegen Vorzeigung der betreffenden Bücher und Scheine vom A. bis 31. Januar k. Z. bei derselben zu erheben sind. Der Vorstand: Friedberg, im Dezember 1870. Hecht. Er mus. Keiner übersehe nachstehende Zeilen! 2936„Vor ca. 3 Monaten litt ich an einem krampfhaften Husten mit großer Heiserkeit. Nach „Gebrauch einer Flasche L. W. Egers'schen Fenchel⸗Donig⸗Extracts wurde ich von meiner Krankhelt befreit. „Jetzt, nachdem ich 4 Wochen beiser gewesen, bediente ich mich Zer Flaschen, wonach die Heiserkelt voll⸗ „Nändig geschwunden. Dieses der Wahrheit gemäß. Königsberg in Pr. Franz Nusser⸗Orzechowski, Brennerel⸗Inspektor. Der Allein⸗Verkauf des echten L. W. Egers'schen Fenchel⸗Honig⸗Extracts ist nur bei Joseph Hoffmann in Friedberg. „ ĩñĩ?;0.. TTTTͤTTT—ͤ—i.—— * Eine große Auswahlsee Holzschnitzereien und Marmor Waaren, far Siickereien geeignet, empfehle biligst L. H ür sssch. 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M., Vormtttags 10 Übe, soll in der Stein' schen Wirthschaft ein der hiesigen C. Lautz, Geometer I. Classe, Gemeinde gehöriger Faselochs meistbietend versleigert am Ingenieur- Büreau zu Frankfurt g. M. Der Verkauf von 66,000 Exemplaren seit kurzer Zeit Mehrsacher Anfrage zu begegnen folgt nach⸗ Bekanntmachung. 927 Dienflag den 20. Dezember d. J., Vormittags Ubr, sollen im Rodheimer Gemeindewald, 71 Oifirikte Ketzerborn, folgende Holzsortimente be lich meistbletend versteigert werden: 19 Stecken Nadel ⸗ Scheitholz, 545„„ Prügel holz, 173 55„ Stockholz, 18350 Stück„ Wellen, 55„ Fichten Stangen von 15— 35“ Länge. Gegen votschriftsmäßige Bürgscheine wird Zahlungs⸗ frist bis 1. September k. J. gestattet. f Rodheim den 12. Dezember 1870. Großberzogliche Bürgermeisterel Rodheim N f Wehrheim, Beigeordneter. Holz. ⸗Versteigerung. 2928 Montag den 19. Dezember d. J., Vormittags 10 Uhr anfangend, sollen in dem Nieder ⸗Mörler Gemeindemald, Schlag Nr. 12, bei dem Forsfhaus Winterstein, nachstehende Holzsortimente an den Messt bietenden versteigert werden: 1) 9850 Stück Birken⸗, Eichen⸗Durchforstungswellen, 2) 1900„ Erlen⸗, Aspen⸗„ 3) 264 Läße Allerleiholz größtentheils Schwarz⸗ dorn. Die Zusammenkunjt ist beim Forsthaus. Gegen Bürgschaft wird Credit bis den 1. Jult 1871 bewilligt. Nieder⸗ Mörlen den 13. Dezember 1870. Groß herzogliche r Nieder⸗Mörlen 6 des. Bentiste iger n g 2935 Dienstag den 20. d. M., Vormittage 9 Uhr an⸗ fangend, wird der Nachlaß der verfforbenen Jakob Krick's Ebeleute in deren Behausung, als: 2 trächtige Fabrkühe, 3 Schweine(Läufer). 1 Mutterschwein, sowie mehrere Hühner und Gänse, öffentlich meiftbietend verfleigert. Ossenheim den 15. Dezember 1870. In Auftrag Großherzoglichen Landgerichts Friedberg 5 en Ortsgericht Ossenheim a u l. Bekanntmachung. 2942 Die am 12. und 13. d. M. im Gem indewald Ober Rosbach abgehaltene Holzversfeigerung ist ge · nebmigt und der erste Fahrtag auf Montag den 19. d. M. bestimmt. Ober⸗Rosbach am 15. Dezember 1870. Großherzogliche Bürgermeifterel Ober⸗Rosbach Becher. Mobiliar ⸗Versteigerung. 2945 Dienstag den 20. Dezember 1. J., Vormittags 9. Uhr, sollen auf freiwilliges Anstehen der Andreas Rößel I. Witiwe dahier 2 Kübe, 1 Wagen, 1 Pflug, 1 Egge, 1 Waschbütte, eine Partie Peu, Grummet und Stroh und noch sonstige Haus⸗ und Occonomiegeräthschaften öffentlich meifibietend verfieigert werden. Jibenstadt den 15. Dezember 1870. Groß berzogliches Ortsgericht Ilbenstadt Zw ine.. erung. Vormittags 9 Uhr Nieder ⸗Resbach 1 1½ Stecken Buche n⸗ Scheitholz, 2 N77 Birken⸗ 2 3)% Eichen⸗ 4 3 5 Aspen ⸗ 7 5 80„ Buchen- Prügelholz, 65 29%„ Eichen⸗„ 7) 10* Aspen⸗„ 8) 3— Buchen ⸗Stockholz, 9) 29„ Eitchen⸗* 10) 3½„ Aopen.„ 11) 512 Buchen⸗Wellen, 12) 1675 Eichen ⸗ 13) 191 Acpen⸗ 14) 39 Nadel⸗ 5 f 15) 65 Eichen Stämme 5½— 15“ Durchmesset und 1030“ Länge, 160) 65 Eichen. Stangen von 35% Durchmesser und 15—25 Länge, meifbietend persteigert werden. 15 5 Bemerkt wird, daß sich das Prügel, sowle das Stamm⸗ und Stangenholz sehr gut zu Wagnerholz eignei. Die Zusammenkunft ist am Pflanzgarten vor der rdell. Kiffe der⸗ Rosbach am 15. Dezember 1870. Groß berzogliche R Nieder⸗Rosbach o ft. unterhosen, aach Einen guten Hühnerhund Großherzogliche Bürgermeisteret Betenheim 2937 Unterjacken, gestrickte Socken, bet Conrad Heß, Beienheim am 5. Dezember 1870. Maut b. 2933 verkauft billig Ad. 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