0 efe, m 1 N. Eckneih e ür 5 tirtsg icatun * ech mv iche 1870. Samstag den 15. October. M 122. Oberhessischer Anzeiger. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis ban, Friedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Amtlicher Theil. Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatte sind zu publieiren: Nr. 47. Friedberg den 12. October 1870. sub 3. Bekanntmachung, die amtlichen Waarenverzeichnisse zu dem vom 1, October d. J. an gültigen Vereinszolllarif betr. Großherzogliches Kreisamt Friedberg Trapp. Nachverzeichnete Gesetze ꝛc. sind im Bundesgesetzblatt des Norddeutschen Bundes publizirt worden. Nr. 37. Nr. 567. Bekanntmachung des 4. Verzeichnisses der höberen Lehranstalten, welche zur Ausstellung von Zeugnsssen für einjährige Freiwillige berechtigt ind. Vom 24. September 1870.— Nr. 568. Bekanntmachung, betr. diesenigen Gymnasten, welche binsichtlich ibrer vom Unterrichte in der Griechischen Sprache dis⸗ lenfit ten* zu den in S. 154 Nr. 2. e. der Militärersatz⸗Instructon vom 26. März 1868 bezeichneten Lebranstalten gehören. 38. Nr. 569. Verordnung, betr. die Aufhebung des Verbots der Ausfuhr und Durchfuhr von Hafer und Kleie. Ar. 570. 15 Bestellung eines Vice⸗Consuls. Nr. 39. Nr. 571. Ar. 572. Die Bestellung eines Consular- Agenten. Vom 24. September 1870. Vom 30. September 1870.— Allerhöchsser Erlaß vom 30. September 1870, betr. die Ausgabe verzinssicher Schazanweisungen im Betrage von 6,500,000 Thaler.— Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. Ludwig Philippi von Wissels heim ist als Polizeidiener und Feldschütz für die Gemeinde Wisselsheim verpflichtet worden. Kriegs nachrichten. Officielle militärische Nachrichten— Versailles, 10. Okt. Das bayerische Corps des Generals v. d. Tann, die Cavalerie⸗ Hivistonen Prinz Albrecht und Graf Stollberg schlugen am 10. Okt. eine feindliche Division bei lrtenay und nahmen drei Geschütze sowie 2000 Hefangene. Der diesseitige Verlust besteht aus m. 110 Mann. Der Feind floh in voller Auf- lsung; die Verfolgung wird fortgesetzt. Die Ginnahme von Orleans ist bevorstehend.— Die (avaleriedivision Rheinbaben trieb am 10. Okt. 00 Mobilgarden bei Chevery über die Eure zrück, wobei Letztere erhebliche Verluste erlitten. — Vor Paris nichts Neues. v. Podbielsky. Versailles, 12. Okt. Am 11. wurde nach wunstündigem Kampfe die Loire⸗Armee auf Orleans und über die Loire zurückgeworfen. Orleans it erstürmt. Mehrere tausend Gefangene gemacht. Zer diesseitige Verlust ist verhältnißmäßig gering. Tiesseits waren engagirt das 1. bayerische Corps und die 22. Infanterie⸗ und Cavalerie⸗Division. v. Podbielsky. Versailles, 12. Okt. An Ihre Majestät die Königin Augusta in Homburg. Gestern steg⸗ riiche Schlacht durch General v. d. Tann, 22. hivision. Loire⸗Armee vollständig geschlagen, nige Tausend Gefangene. Kampf dauerte von 9% bis Abends 7 Uhr in sehr schwierigem zerrain. Bei Dunkelheit Orleans genommen. beind hinter Loire zurück, hat große Verluste. Uiesseitige verhältnißmäßig gering. Details noch nübekannt. Wilhelm. Versailles, 13. Oct. Die Franzosen haben echloß St. Cloud, welches diesseits verschont turde, ohne jede Veranlassung in Brand geschossen. 10 Bataillone derselben machten einen Ausfall, nelcher vom 2. Baierischen Corps mit Leichtigkeit grückgewiesen wurde. Diesseitiger Berlust 19 Mann. 5 v. Podbiels kh. München, 13. Okt. Telegramm an das friegsminisserium aus dem Hauptquartiet des benerals v. d. Tann. Derselbe meldet an das Tbercommando: Am 11. Oktober vollständiger eieg bei Orleans. Der Kampf währte von 10 lr Morgens bis 7 Uhr Abends in sehr schwie · gem Terrain. Orleans ist eingenommen, die kelre Armee total geschlagen. Mehrere Tausend Jefangene sind gemacht. Der Feind ist mit großem lerluste über die Loire zurückgegangen. Unser 1 erlust ist noch nicht ermittelt. 1 — Der Mittelpunkt von Paris, bemerkt die] wieder in seine alte Position, von wo man uns „Post“, liegt eine volle Meile von den äußersten vorgeschobenen Befestigungen entfernt, seine Be⸗— schießung mit gezogenen 24pfündern und den neuen Mörsern wäre daher nicht möglich, deßhalb hat man die Riesenkanonen, welche nunmehr in den Seefestungen entbehrt werden können, herbeigeholt. Es sind dies gezogene 72. und 96 pfünder von 15—17 Fuß Rohrlänge und 200 Ctr. Gewicht, die 210 resp. 300 Pfund schwere Spitzgranaten circa 1 Meile weit schießen, wenn man ihnen die nöthige Elevation gibt. Im Seekriege wäre das Schießen auf solche Entfernungen etwas unsicher, beim Bombardement des Pariser Häusermeeres hätte man jedoch nicht auf Fehlschüsse Rücksicht zu nehmen und die Wirkung gegen Gebäude muß eine furchtbare werden. — Ein Mitglied eines Frankfurter Sanitäts- corps, schreibt aus seinem Stationsort Penchard (bei Paris) vom 7. Okt.: Die Bauern haben gestern einige Häuser, darunter das Militärback— haus, angesteckt. Oben im Boden lagerten 5000 Patronen. Alles Militär wurde allarmirt. Die Patronen wurden bis auf wenige gerettet, jedoch die auf dem Boden zurückgebliebenen verursachten eine Explosion, wobei einige Mann verwundet worden sind. Die Brandstifter wurden erwischt und erschossen. — Die„N. Stett. Ztg.“ entnimmt einem Schreiben aus dem Bivouac vor Fort St. Ladres (7, Kilometer sü von Metz) vom 6. Oktober, daß jede Feldwache circa 6 bis 8 Chassepotgewehre mit der entsprechenden Anzahl Patronen zur An⸗ wendung für die besten Schützen erhalten hat, da die Zündnadelgewehre nur bis 1000 Schritt schießen, während die Chassepots weiter tragen. Nach der Mittheilung des Schreibers hat Prinz Friedrich Karl dies eingeführt, um besonders die Arbeiten der Franzosen auf einer noch im Bau und in der Ausrüstung begriffenen Schanze vor Fort St. Ladres in jeder Weise zu beunruhigen. — Das„Mannh. Journ.“ schreibt: Die Franzosen scheinen bei ihrem letzten Ausfall aus Metz förmlich vom Hunger getrieben worden zu sein, denn ein nach Saarbrücken gelangter Brief; eines Jägers vor Metz enthält folgende Stelle: Bei dem plötzlichen Hervorbrechen der Franzosen mußten wir den Kerlen, die uns wirklich über⸗ rascht, unsere eben am Feuer brodelnden Kessel mit dem Mittagessen überlassen und uns etwa 150 Schritt hinter dem Bivouak wieder sammeln. Als wir wieder vorgingen, wich der Feind, der sich über das Essen hergemacht und es halb verzehrt hatte oder die Kessel mitschleppte, zurück und ging höhnisch die gestohlenen Sachen zeigte, welches Spiel wir ihnen aber bald mit wohlgezielten blauen Bohnen vertrieben. Einige der Rothhosen waren ganz gemüthlich in unserem Bivouak stehen geblieben und verzehrten die gestohlene Mahlzeit „Tödtet uns,“ sagten sie,„aber laßt uns vorher satt essen!“ Die armen Teufel hatten seit 48 Stunden nichts gegessen. Straßburg. Das Unterstützungscomite für die Verunglückten der Stadt Straßburg, welches sich dahier unter dem Patronate der Communal⸗ verwaltung mit der Aufgabe gebildet, den zahl- reichen Einwohnern, Opfer des Bombardements unserer Stadt, zu Hülfe zu kommen, erläßt einen Aufruf an die Wohlthätigkeit aller edelen Herzen. Das Elend ist unermeßlich: mehr denn 6000 Personen aus allen Ständen sind heute ohne Obdach; die Unglücklichsten lagern längs den Ufern der Canäle und in den Ruinen der verbrannten Gebäude. Die Verluste belaufen sich auf viele Millionen. Beim Eingange in die strenge Jahres- zeit fehlt nun dem Handwerker die Arbeit und dem bescheidenen Beamten sein Verdienst. Wir richten eine dringende Aufforderung an die Mild⸗ thätigkeit und an die Bruderliebe aller Völker und sind zum Voraus überzeugt, daß unsere Stimme vernommen und ein reicher Erfolg uns nicht sehlen wird. Der Aufruf ist unterzeichnet von dem Maire der Stadt und von einer Anzahl anderer Einwohner Straßburgs. — Durch Maueranschläge benachrichtigt der Maire seine Mitbürger, daß vom gestrigen Tage (Sonntag 9. d.) an die Mannschaften der deutschen Truppen durch die Militärverwaltung in Natura verpflegt würden. Offiziere werden ohne Ver⸗ pflegung bei den Bürgern einquartiert. Keine Maßregel wäre geeigneter gewesen, einen günstigen Eindruck auf die Straßburger Bevölkerung zu machen, als diese, wenn man berücksichtigt, daß sich dieselbe bisher von den ausgestandeuen Leiden der Belagerung noch nicht erholen konnte. Schon am letzten Samstage und gestern noch sah man Züge von 50—100 doppelt bespannten Wagen, welche für die Besatzung Lebensmittel aller Art, wie die Führer derselben sagten, von Lampertheim bierher brachten. An den Straßenecken ist in deutscher Sprache eine Proclamation des Grafen Bismarck Bohlen angeheftet, worin derselbe anzeigt, daß er an diesem Tage sein Amt als Generalgouverneur des Elsasses angetreten habe. Er werde Alles aufbieten, den gesetzlichen Zustand im Elsaß wieder herzustellen und der Bevölkerung die erlittenen Drangsale der Belagerung vergessen zu machen. Das große Deutschland werde durch Opfer, welche es für diesen Zweck bringe, das Seinige dazu beitragen. Die Proclamation schließt mit den Worten:„Straßburg wird wieder deutsch sein und es fortan stets bleiben!“ — Es war bestimmt worden, daß jede Person, welche die Citadelle in ihrem gegenwärtigen Zu⸗ stande der Verwüstung zu besehen wünschte, einen preußischen Thaler per Kopf zu erlegen habe. Der Maire, Herr Küß, zeigt so eben an, daß der Ertrag dieses Eintrittsgeldes sich vom 2. bis den 8. d. einschließlich auf 15,557 Fr. 40 Ct. belaufe, welchen Betrag der commandirende General den Opfern der Beschießung zugewandt habe. Karlsruhe. Ueber das Gefecht zwischen der badischen Brigade Degenfeld und französischen Linientruppen und Mobilgarden bei Nompatelize am 6. berichtet die„Karlsr. Ztg.“: Nach sieben stündigem heftigen Kampfe endete der heiße Tag mit vollständigem Zurückwerfen des Gegners in der Richtung auf Epinal. Die französischen Truppen hatten den Anmarsch der badischen Colonne in einer lang ausgedehnten, theilweise verschanzten Stellung, gestützt auf die Dörfer: rechts St. Remy und links Nompatelize, erwartet. Nompatelize auf dem linken Flügel und St. Remy auf dem rechten Flügel wurden alsbald(10 Uhr Vormittags) an⸗ gegriffen und mit stürmender Hand von Haus zu Haus genommen. Vier Stunden lang drehte sich der Kampf um den Besitz dieser beiden Dörfer, welcher trotz heftiger Offenstvstöße des Gegners behauptet wurde. Gegen ½4 Uhr avaneirte der linke deutsche Flügel, unterstützt von dem wirk⸗ samen Feuer zweier Batterien, und warf den Feind aus der von ihm besetzten Waldlistere zurück; der rechte deutsche Flügel drückte kräftig nach, und gegen ½5 Uhr war der Feind in vollem Rückzuge. Die Franzosen ließen 700 bis 800 Todte und Verwundete auf dem Schlachtfelde und verloren über 600 Gefangene. Dieser glänzende Erfolg wurde mit einem Verlust von 300 bis 400 Todten und Verwundeten gegen einen mehr als doppelt überlegenen Feind errungen. — Prinz Wilhelm von Baden hat an Stelle des aus„Gesundheitsrücksichten“ zurückgetretenen Generallieutenants v. Laroche das Commando der 1. badischen Infanteriebrigade übernommen, welche mii den übrigen badischen Feldtruppen zu dem neugebildeten 14. Armeecorps gehört. — Wegen Erkrankung des Commandeurs der badischen Division, Generallieutenant v. Glümer, (an einem Ruhranfall, weßhalb er in Straßburg zurückgeblieben ist) hat der Kriegsminister, General⸗ lieutenant v. Beyer, den Oberbefehl über die Division einstweilen wieder übernommen und sich am 10. d. zu derselben begeben. — Der„D. A. Z.“ schreibt man vom Neckar: Zur Cernirungsarmee vor Metz sind auch aus hiesiger Gegend, z. B. Mannheim, viele Zimmer⸗ leute beschieden, welche zugleich mit den Pionnieten der Armee hölzerne Buden und Baracken zu er- richten haben. Es ist dies ein Anzeichen dafür, daß man sich noch auf eine länger dauernde Ein⸗ schließung jener Festung gefaßt macht. Das nöthige Holzwerk haben jene Bauhandwerker, größtentheils schon zugeschnitten, sofort an den Ort ihrer Bestimmung mitgenommen. Hessen. Darmstadt. Dem„Fr. J.“ wird von hier gemeldet: Obersteuerrath Fabricius von hier, welcher etwa vor einem Jahre zum Zollvereins bevollmächtigten in Hannover ernannt worden, ist vor einigen Tagen mit dem Amts- titel:„Geheimer Finanzrath“ zum Rath im preuß. Finanzministerium befördert worden und somit definitiv in den preuß. Staatsdienst übergetreten. Preußen. Fulda, Die Theilnahme an der von deutschen Edelleuten veranstalteten Wall⸗ fahrt ist von auswärts wie hier über Erwartung zahlreich. Das feierliche Hochamt eelebrirte der hiesige Bischof, die Feldpredigt hielt Domcapitular Moufang von Mainz. — Eine am 12. d. stattgehabte Katholiken⸗ versammlung beschloß, Protesterklärungen gegen die Vergewaltigung des Papstes und der kathol. Kirche, sowie eine Adresse an den letztern selber, in welcher der treuen Anhänglichkeit der diutschen Katholiken Ausdruck verliehen wird. Präsident der Versammlung ist Freiherr v. Andlaw. Hamburg, 12. Okt. Die„Börsenhalle“ bringt folgende amtliche Anzeige: Die Anwesen⸗ heit der französischen Flotte in der Ostsee ist eon⸗ statirt. Die Seezeichen sollen sogleich fortgenommen werden. Die Thurmfeuer von Neuwerk sind aus⸗ gelöscht, die Seezeichen von Kugelbake aufgenommen. Bayern. München. Zwanzig bei Sedan und Toul auf Ehrenwort entlassene Offiziere haben sich freiwillig in Ingolstadt gestellt, darunter der Gouverneur von Toul; Frankreich wollte sie wieder zum Kriegsdienst pressen. Oesterreich. Wien. Das„Vaterland“ veröffentlicht den Wortlaut des vom Papste an Victor Emanuel gerichteten Antwortschreibens auf den von Ponza di San Martino überbrachten Brief des Königs. Dieser Brief, heißt es in dem Schreiben des Papstes, sei unwürdig eines kind⸗ lich ergebenen Sohnes, der sich seines katholischen Glaubensbekenntnisses und seiner königl. Gerechtig⸗ keit rühmt.„Ich preise Gott, weil er zuließ, daß Ew. Majestät meine letzten Lebenstage mit Bitterkeit erfüllen. Ich kann Ihre Forderungen nicht zugeben, noch den in diesem Briefe enthal- tenen Grundsätzen mich anbequemen.“ Frankreich. Tours, 11. Okt., Abends 6 Uhr. Amtliche Mittheilung. Es ist noch un! bekannt, ob der Feind Orleans bereite besetzt bat. Unsere Truppen sind auf das linke Ufer der Loire zurückgegangen. Die Eisenbahnverwaltung hat die elektrischen Apparate zwischen Orleans und Beaugency entfernt. Aus Remiremont wird von gestern Abend ein neuer Zusammenstoß zwischen Preußen und Franetireurs gemeldet. — Die„Indeépendance“ berichtet nach Er⸗ zählungen von Reisenden aus Valenciennes, daß daselbst eine große Aufregung herrsche, weil es heiße, die Preußen hätten am 10. d. einen er⸗ neuten Angriff auf St. Quentin gemacht und ein Kampf sei entbrannt. — Berichte aus dem Departement du Nord stellen die Stimmung der Arbeiterbevölkerung als äußerst bedenklich für die Besitzenden dar“ In Roubaix und Tourcoing, wo die Arbeitszeit bereits sehr reducirt und eine gänzliche Arbeitseinstellung Seitens der Fabrikanten in Aussicht gestellt ist, haben die Arbeiter gedroht, in diesem Falle die Fabriken anzuzünden. In Marcg(2) und Baissieux wurden die Fabrikanten von den Arbeitern ver⸗ hindert, ihr Material nach Belgien in Sicherheit zu bringen. — 13. Oct. Die Regierung veröffentlicht folgende Nachrichten: Bellegarde, 12. Oct., 4 Uhr Nachmittags. Orleans ist feit gestern 6 Uhr Abends vom Feinde besetzt. Unsere Truppen haben sich auf das linke Ufer der Loire zurückgezogen. Der Feind hat die Stadt bombadirt. Verschiedene Häuser in der Vor⸗ stadt und der Bahnhof sind in Brand gerathen. Der Bischof und der Maire begaben ssch als Parlamantäre zu dem Feind, um die Einstellung des Bombardements zu erbitten.— Lille, 11. Oct. Ein Luftballon ist in die Steinbruͤche bei Cam⸗ brai gefallen; in demselben befand sich nebst dem Luftschiffer Herr Lefaivre, der Kanzler der französischen Botschaft in Wien. — Berichten aus Tours zufolge dauern die Zwistigkeiten zwischen Gambetta, Cremieur und Glais⸗Bizoin fort. Die franzoͤsischen Truppen beschweren sich über die Haltung der Bevölkerung. In verschiedenen Gemeinden wurden ihnen die Lebensmittel verweigert und Schwierigkeiten in den Weg gelegt, um sie zum Abmarsch zu zwingen. Die Gemeinden befürchten die Repressalien der Preußen. Die Offiziere beklagen den Mangel an Disciplin bei den Truppen aufs lebhafteste. Nachrichten aus Paris melden: Fleisch und Gemüse be⸗ beginnen zu mangeln, ebenso Druückpapiere. Mehrere Blätter zeigen deßhalb die Möglich⸗ keit ihres Eingehens an. Die Fleischläden — Die„eiberte“ veröffentlicht eine von Emil Girardin verfaßte, der Regierung in Tours zu dem Zwecke, sie durch die 37,200 Gemeinden unterzeichnen zu lassen, übergebene Riesenadresse an den König von Preußen, in welcher der Sieg der preußischen Intelligenz über des Kaiserreichs corrumpirte Ignoranz als gerechter Triumph an⸗ erkannt, aber ein Kampf bis auf den letzten Franzosen phrasenhaft ausposaunt wird, wenn von dem noch nicht bankerotten französischen Volk Gebietsabtretungen verlangt würden. — Orense ist mit einem Corps spanischer Freiwilligen am 4. Oct. in Bordeaux angekommen. Das Volk brachte ihm begeisterte Ovationen. In der Nacht vom 4. d. brach ein großer Brand in den Lyoner Militärmagazinen aus, der 40,000 Fr. Schaden that. Man hält ihn für angelegt, da auch in einer Kaserne und im Lager von Sathonay gleichzeitig Brände ausbrachen. — Die Bonapartisten drohen als Revanche für die Publication der geheimen kaiserlichen Pa⸗ piere Documente zu veröffentlichen, welche Mitglieder der Opposttion tompromittiren sollen. Dänemak. Kopenhagen. Sitzung des Folkethings erklärte der Kriegs⸗ minister gelegentlich der Budgetberathung auf eine Andeutung, betreffend die Ermäßigung der Heeres⸗ ausgaben, daß man erst den Ausfall des Krieges abwarten müsse, ehe eine durchgreifende Aende⸗ rung möglich sei. Großbritannien. London. Einem Telegramm der„Times“ zufolge beabsichtigt Italien, die katholischen Mächte zur Participirung an der päpstlichen Civilliste aufzufordern.— Zwölf fran⸗ zösische Schiffe haben Dover westwärts passirt. — Der englische Oberst Lord Lindsay hat sich in das Hauptquartier des Kronprinzen von Preußen begeben, um in die Hände desselben 20,000 Pfd. Sterling für die Lazarethbedürfnisse der 3. Armee zu übergeben. — 13. Oct.(Per Dampfer„Newa“.) Eine Revolution der Neger hat auf Martinique stalt⸗ gefunden. Es sind große Verluste an Menschenleben und Eigenthum zu beklagen. Die Regierung hat den Belagerungszustand proclamirt und Hülse von Barbadoes verlangt. Auch in der Provinz Barrance in Peru ist eine Neger⸗Revolte ausge⸗ brochen. Mehrere Weiße wurden massaerirt. Die Neger sind in das Gebirge verjagt. Aus Helgoland meldet man vom 12. Okt.: Die französische Flotte ist in Sicht. Amerika. Vom General⸗Consulat des nord⸗ deutschen Bundes geht der„Newy. H.⸗Ztg.“ fol gende Mittheilung zu: Newpork, 23. Sept. 1870. Gesammtsumme der bis zum 23. Sept. bei dem General ⸗Consulat des norddeutschen Bundes für die Verwundeten und die Hinterbliebenen der im Kriege Gefallenen geleisteten Einzahlungen Doll. 172,089. 31. Remittirt, wie früher angezeigt Ert. Thlr. 170,000, dazu heute Ert. Thlr. 25,000, Total der Rimessen Crt. Thlr. 195,000. Dazu ein Wechsel von Galveston(zweite Gabe) im Be⸗ tragt von Crt. Thlr. 1375 auf Berlin.— Von Virginia, Nevada, ist ein Silberbarren im Werthe von Doll. 3123. 76 eingegangen, welcher den Wunsche der Einsender gemäß in Natura über. sandt werden soll.— Von Havanna sind 25/000 Stück Cigarren eingeschickt und weiter verschifft worden. Der norddeutsche Gesandte in Mexico, Herr v. Schlozer, theilt mit, daß die deuische Colonie in der Hauptstadt, 185 Köpfe zählend, 25,000 Thlr. remittirt hat. Die Deutschen in Vera-Cruz, auch eine geringe Zahl, hatten Doll. 12,500 Gold aufgebracht. 4 Dabnstadt. Die„H. V.“ berichten: Durch Alls⸗ rüstung einer größeren Anzahl sehr zweckmäßig eingerichteter rankenwagen ist namentlich in dem Transport von Schwor⸗ verwundeten auf der Eisenbahn eine bedeutende Verbesse⸗ rung eingetreten, die um so zeligemäßer ist, als getenwällig viele Amputirte ttansportirt werden. So traf z. dieser Tage ein solcher Zug hier ein, der viele Bayern mit sich führte, welche in Folge ihrer bei Wörth erhaltenen müssen durch die Nätionalgarden gegen die Volksmassen gesichert werden. Wunden amputirt worden, leider starben unterwegs dieser Unglücklichen. In der 2468 11 Uhr, trag der Otundfit Chaussee werden. Oleie Theil ihr 2 2 — 2 Kupfer, goldenen 1 Gegenssa Die Idhurdberg Amindean Irte . IN b 1 125% 1 ugenkre Zund une rr Fartirique sto A Neuchule⸗ 1 Num, an e u d dn - Nmeltt uz 1 asamin D. ee Flitbentn der Bescheinigung. Bei ben Rochner des Comics für dle netezabung er verwundeten und erkrankten Soldaten im Felde un eren nothleidenden Familien sind weiter eingegangen und r ge c g.. urch Herrn Pfarrer er Kirchenopfer von Rabel eech 14 10 urch Herrn Decan Buchhold Kirchenopfer von Ossenheim— Bauernheim 4— lurch Herrn Regierungsrath Trapp Kirchenopfer von Gambach 2⁵ durch Herrn Pfarrer Walloth Kirchenopfer von Ostheim 10 9½ aus einer Verloosung der Frl. Walloth zu Ostheim— durch Herrn Kirchenrath Görtz Kirchenopfer von Nider⸗ und Ober⸗Florstadt 25 41 von Frl. Theobald in Bockenheim 5— durch Herrn Kreisassessor Haas wegen der Kriegs⸗ fuhrenabschätzung von den Herren Fuhren⸗ besitzern— 138 257½% hierzu die letzte Bescheinigung 4336 45 — 4475 10½ An Materialien: Verschiedenes von den Spendern Friedbergs; von Herrn Bender in Södel ein Korb Gelbe— Rüben; von Herrn Pfarrer Bornagius in Fauerbach 1 Sack Kartoffeln; von Herrn Bürgermesster Best in Bruchen⸗ brücken 1 Ratankuchen; von Herrn Bürgermeister Keil in Melbach 1 Butterweck. Um fernere Liebesgaben wird gebeten, besonders um Kartoffeln, die uns ganz fehlen. Friedberg den 13. October 1870. Für das Comité: J. Huber, Rechner. Hofraithe⸗Versteigerung. 467 Montag den 24. Octoder d. J., Vormittags Uhr, soll im biesigen Ratbbause auf freiwilligen An. ug der Erben die zum Nachlasse der Margaretha Logelsberger dahler gehörende Hofraithe; Flur. Nr. Klftr. II. 477. 18 Hofraithe mit Hinterhaus und pof⸗ raum in der Ludwigsstraße auf dem Marktplatz gelegen, nochmals öffentlich meistdietend verfeigert werden. Friedberg den 14. October 1870. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg an, Sohlen als untrügliches Mittel gegen Na einschlagende Artikel empfehle bestens Alle Jorten Filz-, Falband-, Litzen-, Calven-Schuh& Stiefel 2443 in großer Auswahl, sowie die besten Sorten Filz- und patentirte Gesundheits⸗ sse und Kälte und alle sonstige in mein Fach Louis Waas, Schuhmachermeister. Durchsichtige Glycerinseife! 16 anerkannt bestes Mittel zur Verschönerung der Haut, empfiehlt in Stücken zu 4. 6. 9. 10 12. 18 kr. Wilh. Fertsch. Güter ⸗ Verpachtung. 168 Donnerstag den 20. October d. J., Vormittags 1 Ubr, soll im hiesigen Rathhause auf freiwilligen An ing der Frou Apotheker i Witwe dabier ein (rundstück 190 Klafter, fac an der Homburger Gaussee, auf 6 Jahre öffentlich meistbietend verpachtet erden. Gleichzeitig wird bemerkt, daß Frau Werner einen Weil ihres Gemüse⸗ und Odstbaumgartens am Schützen⸗ tum und— auf mehrere Jahre aus der Hand IU. eee 15. Oftober 1570 riedberg a 1 N 1 Ba Ne Friedberg Stein hã uf 28 Beigtordneter. Faselochs ⸗Versteigerung. 271 Die für Dienstag den 18. October anberaumte K selochs⸗Versteigerung kann an diesem Tage nicht ab- galten werden, soll jedoch nunmehr Mittwoch den J. October, Morgens 10 Uhr, flattfinden. Leidhecken den 13 October 1870. Großherzogliche Bürgermeisterei Leidhecken Selzam. ** Ifänder-Petsteigerung zu Friedberg. 2666 Montag den 31. October d. J., Vormittags 9Ubr anfangend, sollen im biesigen Rathbause die bis u diesem Termin die Verfallzeit erreicht habenden und ucht ausgelösten oder renovirten Pfänder der hlesigen 35 und Lethanftalt, bestehend in: Gold, Silber, z pfer, Zinn, Weißzeug, Manns und Frauenkleidern, güdenen und silbernen Taschenuhren sowie sonstigen Eigenständen, öffentlich meistbletend gegen Baarzahlung besteigert werden. Gleichzeitig wird bemerkt, daß die Auslösung und Kmovatlon der Pfänder nur an den hierzu bestimmten digen Dienffag, Donnerffag und Samen nder tn und daß das Pfandhaus vom 27. October d.. bis nach beendigter Versteigerung geschlossen bleibt. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises edberg werden ersucht, dieß im Interesse ihrer Ge⸗ wünde angehörigen ortsüblich bekannt machen zu lassen. Friedberg am 14. October 1870. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg J. d. Y.: Steinhäus er. Beigeordneter. e Dr. Steffan'sche Augenheilanstalt zu Frankfurt am Main 10. ft sen, Dreikönigs⸗ ur n anker ung anne jederzeit lichenkranke auf. Unbemittelte zu ermäßigtem Preise ind unentgeldlich. I. Preis medaille id n Pilsen,[Wittenberg. 1809. 1809. 1809. Liebe's-Liebig Nahrungsmittel in„löslicher“ Form: Lacuum- Präparat des Apoth. u. Chem. J. Paul Liebe in Dresden. 468 Ersatzmittel für Muttermilch, Nabrungs⸗ nettel für Blutarme, Reconvalescenten, Magen⸗ ewende, Sieche ꝛc. Flaschen à ¾ Pfd. Inb. 36 kr. Friedberg bel Hof Apotheker Görtz, in Bad Vauhelm bei Apotheker Dr. Uloth. n Ein Theil meines Gartens % babe ich zu verpachten. Apotheker Werner's Wittwe. 1. 1 N** Krippen, Cröge& Gossensteine 1821 aus s. g. Lungstein(Dolerit) empfiehlt die Ziegelei am Bahnhof zu Bad- Nauheim. Auch nimmt dieselbe Bestellungen auf Brunnen— tröge, Keltersteine, Treppentrttte ꝛc. aus genannter Steinsorte entgegen. 2146 Denjenigen jungen Leuten, welche sich in 1865, 1866, 1867 freigeloost und jetzt ein— stehen wollen, ertheilt auf Anfrage nähere Auskunft Kreisbüreaugehülfe F ien k. .* 7 5 1 K. itbigs Fleishrnttact, Reine Choecolade. Tropfen 20 Schutz gegen ie Ruhr. Hof Apolbete zum E. Görtz Engel Junge Leute, 2293 welche die Lebranflalten Darmstadt's besuchen wollen, werden in Pension genommen bei Ober-Rechn.⸗ Probator Paul daselbst, Rheinstraße 13. Düngemittel der Chemischen Fabrik Griesheim 2161 in Frankfurt a. M. 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Preis pro Opus(4 Bogen stark) nur frischen, pfkamen und melpdlösen Erfindung e 12½ Sgr. Zu beziehen von Robert Apitzsch in Leipzig und durch alle Buch und Musikalien⸗ handlungen. Foulards, 420 seldene Umkhüpftücher und Halsbinden bei K. Friedrich neben der Post in Friedbreg. Brodpreise vom 13.—31. Oetober. Nach eigener Angabe der Bäcker. Für Friedberg und Butzbach unverändert. Für Bad⸗ Nauheim: Kasseler Brod 4 8 20 kr. 1„ . e Erste Sorte 48 19, kr. Zweite Sorte 4 8 16 ½ kr. „„ 9*—* 857* 40**„ 1 5 4 5 Fleisch⸗ ꝛc. Preise vom 18.— 31. Oet. Nach eigener Angabe der Metzger. Für Friedberg und Butzbach: unverändert. Für Bad Nauheim: —** Ochsenfleisch pr. 3 20 kr. Schweinefleisch pr. 8 19 kr Kuhfleisch, gem. 17„ Leber- u. Blutwurst 24„ „ungem.—„ Bratwurst 8 Hammellleisch 14„ Schwartenmagen 28„ Keil und Carre—„ Cervelatwurst. Kalbfleisch 16„ Fleischwurst 9 Keil und Carre—„ Geräucherter Speck 32„ Rierenfett 24„Dörrfleisch—„ Hammelsfett 16„Schinken.. Schaaffleisch—„ Solpeefleisch— Schmalz, ausgelassen 32 Ansnahmspreise: Bei kr., unausgelassen 30 kr. H. Löb Hammelfleisch 12 kr., Nierensett 20 kr. Bei W. Bieler Nierenfett 20 kr.— Bei D. Aug Schmalz, unausgel. 28 kr.— Bei W. Krauch Schinken 30 kr., Schmalz, unausgel. 28 kr. Aufruf zur Lieferung von Kartoffeln für unsere im Felde stehenden hessischen Truppen. Aus dem Berichte des Herrn G. Pteronimus über den Befund und die Verpflegung unserer Truppen vor Metz(in Nr. 120 des Anzeigers) gebt hervor, daß zwar im Ganzen jetzt für unsere Truppen etwas besser gesorgt ist, allein es fehlt sehr an Kartoffeln. Bereits hat eine Anzahl von Gemeinden sich sehr hervorragend an der Lieferung derselben betheiligt, allein die Sendungen find noch nicht ausreichend genug, um einen Extrawagen abgeben zu lassen. Wir baben deßbalb den Termin der Absendung bis zum Donnerstag den 20. October hinausgeschoben und bitten wir die Herren Ortsvorsteher die Sammlungen in ihren Gemeinden gefälligst ver⸗ anlassen zu wollen. Die Kartoffeln können in offenen Wagen(also ohne Säcke) transportirt werden, und bittet man, dieselben bis zum Mittwoch den 19. October im hiesigen Bahnhofe abzultefern Friedberg, 14. Oct. 1870. Das Comite für Verpflegung der im Felde stehenden Truppen. Unterrichts⸗ und Erziehungs⸗Institut in Friedberg. 2456 Wir haben eine Fortbildungsklasse für confirmirte Mädchen errichtet. Der wöchent⸗ liche Unterricht umfaßt 12 Stunden: Kirchengeschichte, Aufsatz, Literatur, Geographie, Geschichte, Französisch, Englisch, Zeichnen, Arbeiten und franz. und engl. Conversation. Anmeldungen beliebe man baldigst zu machen. Amalie, Marie& Ling Werner. Vorschuß: X Credit-Verein Zu Veichelsheim. 2459 Sonntag den 16. d. M., Mittags 3 Uhr, General-Versammlung im Gasthaus zur Lilie daselbst. Israelitische Feiertage 2461 Montag den 17. und Dienstag den 18. October. Mayer J. Hirsch. M. L. Goldmann. 2464 Arbeiterinnen zum Anfertigen von Flanellhemden werden gegen guten Lohn gesucht bei L. Hirsch. 3 0 2 7 Hamburg-Amerikanische Packetsahrt-Actien-Gesellschast. Wiedereröffnun der directen Post⸗Dampfschifffahrt zwischen HAMBURG& NEW- TORK vermittelst der Post-Dampfschiffe Westphalia, Mittwoch, 26. Oct. Hammonia, Mittwoch, 9. Nov. Cimbria, Mittwoch, 2. Nov. Holsatia, Mittwoch, 16. Nov. Passagepreise: Erste Cajüte Pr. Ert. Rthlr. 165,. Pr. Crt. Rihlr. 100, Zwischendeck f Pr. Crt. Rthlr. 58. Fracht L. 2.— pr. 40 hamb. Cubikfuß mit 15% Primage, für ord. Güter nach Uebereinkunft. Briefporto von u. nach den Verein. Staaten 8 Sgr. Briese zu bezeichnen„per Hamburger Dampfschiff.“ und zwischen HAUBCRC T NEW-ORLEAIõ. Havana anlaufend. Allemannia, Sonnabend, 26. November, Morgens. Passagepreise: Eiste Cajüte Pr. Crt. Rthlr. 180, Zwischendeck Pr. Crt. Rthlr. 58. Fracht L. 2. 10. per ton von 40 hamb. Cubikfuß mit 15% Primage. Näheres bei dem Schiffsmakler August Bolten, Wm. Miller's Nachfolger, Hamburg, sowie den alleinigen Generalagenten für das Großherzogthum Hessen Carl Racké& Cie. in Mainz. Friedberg bei Chr. Hecht. Morgens. Morgens. 2472 Original-Mähmaschinen ger Manufacturing Cie. in New Tork. Lit. A. Neue Familien-Nähmaschinen Hl. 77. Ar. 2 Maschinen für Schneider. fl. 115. Vr. 2„ mit Rolkuss f. Schuhmacher fl. 122“½. 1635 Um vor Täuschung zu schützen, wird jeder Original⸗Maschine ein Ursprungs⸗Certificai beigegeben, welches in New⸗Pork ausgestellt ist, die Nummer der Maschine enthält und meine Unterschrift trägt. Zur größeren Bequemlichkeit des Publikums habe dem Herrn M. Mainz in Friedberg eine Nleberlage meiner Maschinen übergeben und können solche zu obigen Preisen und unter vollständiger Garantie von demselben bezogen werden. G. Neidlinger, General-Agent der Singer Manufacturing Cie., Zeil 37, Frankfurt a. M. 10 11 1 1 Iteiwillige Dürgerfeuerweht. 2463 Sonntag früh präcis 7 Uhr Versammlung am Spritzenbaus. Der Vorstand. Usergasser Noachtgespraͤch. Lisbeth: Hot dann unser Kaffer⸗ pest, weil se schon 3 Woche lang kag Ii Wasser gibt und sich kaa Deiwel drum 0 kümmert, daß se widder gemacht werde N Vusergässer wärn jetzt geräuchert bräucht se net aach noch trocke leihe ze losse, se thäte doch——— sich halte. 2469 Friedberg. Was hier auf Wilhelms böhe kraucht herum, Das ist nicht der Napoltum, Vielmehr ein ächter deutscher Mann, Bei dem man sich erlaben kann. Den etwa unvollkommnen Durft Stärkt er mit gut gewürzter Wurft Und löscht ihn darauf wieder fein Mit Bier und Schnaps und Aepfelwein. Drum, lieber Leser, fleißig geh' ö Zu Wilhelm Krauch auf naher Höh'. Annonce. 2452 Alle in die Uhrmacherei einschlagenden Reparaturen werden prompt besorgt von a Hermann Stadelmann in Friedberg dem Hotel Trapp gegenüber. Annonce. 1850 Alle geschäftlichen Aufträge für mich, welcher Art sie auch seien, bitte ich bei Herrn Hof-Schlosser Rumpf, nächst der Stadtkirche, abzugeben. H. Engel, Büchsenmacher in Gießen. 2361 Unterzeichneter hat sich hier als Arzt niedergelassen und wohnt bei Hrn. Lederhändler M. Reis. Friedberg. Ein Kochofen 2446 ist billig zu verkaufen bei 5 Al. Wilh. Fertsch. Zwetschen 2462 kauft Win 0 Ein Logis 2447 hat zu vermiethen H. Boller Wittwe. Todes⸗ Anzeige. 2457 Freunden und Bekannten widme ich die schmerzliche Anzeige, daß mein theurer Gatte Konrad Röder, Sergeant im Großherzogl. 1. Jägerbataillon, aus Queckborn gebürtig, am 8. d. M. zu Ars sur Moselle seinen in der Schlacht bet Gravelotte erhaltenen schweren Wunden nach schmerzlichem Leiden erlegen ist. Friedberg. Margaretha Röder. Kirchliche Anzeigen für Fried berg. Evangelische Gemtinde. f Pfarramtswoche Herr Diakonus Meyer. 18. Sonntag nach Trinitatis. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags: Herr Diakonus Meyer. Nachmittags: Herr Pfarrer Köhler. Gottesdienst in der Burgkirche Vormittags: Herr Pfarrer Baur. ö Nachmittags: fällt aus. Katholische Gemeindt. Samstag um 5 Uhr Nachmittags Beichte. 19. Sonntag nach Pfingsten. Vormittags; 10 Uhr Hochamt und Predigt. 5 Nachmittags: ½2 Uhr Christenlehre und Andacht. Beginn des Gottesdienstes an den Wochentagen Mor⸗ gens 7½/ Uhr. 1 12 ö — erantw. Red.: Hermann Schimyff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. (Hierzu Unterhaltungs-Blatt Nr. 42 und eine Beilage.) Wasser⸗Bumb am End aach die Rinder Kathrine: Ich maan doch, die i Dr. med. Schott, W. Gökus un Friedberg. 1 alen ber ber Bele neht so Operalie Der Zu Ende No weise ei sich nit! und der ju besch wahlen schllich acht Ta hon M Heinrich an Höch Armee! um den stimmur den E Anders Preußt 9. aus zeitig h reuj o heldet, upp Länge von S. lichen, Für jeg Ynbatp stehenden der 175 bon Sat auf den quartier eden gere tadelmam tl Tray atem . Jae jen berg Geilage. Preußen. Berlin, 13. Okt. Die„Prov.“ orresp.“ bemerkt bezüglich der deutschen Frage: Aus den Bündnißverträgen wird ein gemeinsames gutsches Staatswesen hervorgehen. Ueber die Frundlagen der Einigung finden zwischen den vegierungen vertrauliche Verhandlungen statt. Der krnst und der patriotische Geist aller Regierungen ürgt für einen baldigen befriedigenden Abschluß. die Verfassung des norddeutschen Bundes bezeichnet an Weg, auf welchem die Ausdehnung des Bundes uf die südd. Staaten erfolgen kann.“— Dasselbe glatt sagt weiter:„Die wesentlichen Schwierig- ziten bezüglich der Herbeischaffung und Aufstellung er Belagerungsgeschütze vor Paris dürften nun- rehr soweit gehoben sein, daß der Beginn der Operationen in naher Zeit zu erwarten steht.— Der Zusammentritt des Landtages soll spätestens ende November erfolgen; vorher findet möglicher veise eine Session des Reichstages statt, welcher sch mit den weiteren Bedürfnissen der Kriegführung ind der Entwickelung der deutschen Verhältnisse u beschäftigen haben würde. Bei den Landtags- zahlen werden die Wahlmännerwahlen voraus- chtlich etwa am 9. k. M., die Abgeordnetenwahlen icht Tage später vollzogen werden. — Der König von Sachsen hat dem Könige on Preußen das Großkreuz des Militär-St.“ einrichsordens übersandt, welches„zur Erinnerung n Höchstdessen ruhmreiche Führung der deutschen Jtmee im Jahre 1870“ mit einem Lorbeerkranze um den Mittelschild geschmückt ist, mit der Be⸗ fimmung, daß diese Verzierung ausschließlich für len Empfänger gestiftet sein und an Niemand Laders verliehen werden soll. Der König von Freußen bedankt sich in einem Telegramm vom Laus Versailles für diese Auszeichnung. Gleich- zitig hat auch der Kronprinz das genannte Groß— heuz ohne Lorbeerkranz erhalten. — Wie man der„Elb. Ztg.“ aus Berlin meldet, sind die nach Paris und Metz geschickten upp'schen Granaten Riesengeschosse von 3 Fuß känge mit einer Füllung von 70 Pfd. Pulver. — Der Versuch, eine postmäßige Versendung wn Sachen an die mobilen Truppen zu ermög- lchen, kommt vom 15. Okt. ab zur Ausführung. für jetzt werden jedoch zur Postbeförderung nur Krivatpäckereien an die vor Paris und Metz sehenden Armeen zugelassen, mithin an die Truppen dr 1., 2., 3. und der Maasarmee(Kronprinz won Sachsen), so wie auch an die Truppen, welche auf den Etappenstraßen dieser Armeen feste Stand⸗ qnartiere haben, ferner an die Garnison in Straß burg. Die Packete dürfen nicht über 4 Pfund schwer, nicht erbeblich über 13 Zoll lang, 6 Zoll breit und 4 Zoll hoch(etwa die Form einer lünglichen Cigarrenkiste) sein, sie müssen möglichst dauerhaft verpackt sein und es genügt, wenn eine nüt dem Namen des Absenders versehene Feldpost⸗ (orrespondenzkarte mit der Adresse auf das Packet heftet oder geklebt wird. Ein besonderer Begleit- brief wird also nicht angenommen. Dagegen empfiehlt es sich, daß in jedes Packet eine Abschrift der aufgehesteten Correspondenzkarte(ebenfalls iter genauer Angabe des Absenders) hineingelegt nerde, damit, wenn die äußere Adresse durch irgend emen Umstand unkenntlich werden sollte, die Mög⸗ lchkeit einer Ermittelung des Empfängers, resp. Absenders, gegeben sei. Diese Packete sind auf der Correspondenzkarte mit 5 Sgr. Marken ohne Unterschied des Gewichts zu frankiren. Werth augabe oder Postvorschuß sind nicht zulässig. Lom 15. Oktober ab werden Feldpostbriefe nur bs zum Gewichte von 4 Loth excl. zur porto- eien Beförderung an mobile Militärs und Pilitärbeamte zugelassen. Hamburg. Der„Hamb. Corresp.“ meldet s Altona vom 11. Okt.:„Die französische Rotte ist 18 Meilen von Helgoland gesehen worden. die Militärbehörden werden benachrichtigt, sich dor Ueberraschung zu sichern und die Entfernung der äußeren Seezeschen vorzubereiten. Gez. v. Ezel.“ Oberhessischer Anzeiger. M 122. ——— ———— ˖——ů———ę— — Schweiz. Bern, 11. Oct. Der„Bund“ sagt in seiner Tagesübersicht: Die Fortsetzung des Krieges bedroht Frankreich mit empfindlichem Ver⸗ lust an Ländergebiet auch in Afrika, indem nach über Tunis und Malta eingelaufenen Nachrichten in Algier der Aufstand in vollem Gange ist. Derselbe brach im Südosten der Provinz Con- stantine aus und hat bereits größere Ausdehnungen angenommen. Basel. Am 8. d. sind in Großhüningen und St. Louis 1500 Mann preußische Ulanen und Infanterie eingerückt, welche jedoch, nachdem sie Requisitionen an Fleisch, Wein und Cigarren erhoben hatten, wieder nach Blotzheim abzogen. Auf diese Annäherung deutscher Truppen an die schweizerische Gränze wurden von Basel 4 Compag- nien Scharfschützen zur Verstärkung der Grenz- wache abgesandt. Frankreich. Tours. Die„Frangais“ erzählt, daß man in den Kreisen der propisorischen Regierung daran gedacht habe, Herrn Thiers nach seiner Rückkunft zum Kriegsminister zu ernennen. — Die„Indépendance belge“ vom 10. d. M. theilt unter den ihr vom Tage zuvor aus Tours telegraphisch zugegangenen Nachrichten u. A. mit: Militärischer Bericht vom 5. Abends: Die Recog- noscirung gegen Clamart ist gelungen. Heute früh ist von Mont Valérien auf die bewaldeten Abhänge zwischen St. Cloud und Bougival ge- feuert worden. Die feindlichen Truppen haben versucht, auf letzteren Ort hin sich zu flüchten, sind aber durch eine größere Projectile der Marine Geschütze vertrieben worden. Vor Charenton und rechts Créteil haben wir eine wohlgelungene Recognoscirung ausgeführt. 1200 Metres von Créteil haben unsere Tirailleurs eine vom Feinde stark vertheidigte Barrikade angegriffen, von welcher den letzteren zu vertreiben nicht gelang; zur Rechten jedoch haben wir ihn aus einem Hause gejagt und dann in bester Ordnung unseren Rückzug mit Verlust von nur 2 Todten angetreten. Rapport vom 6. Abends: Starker Nebel. Kein militärischer Vorfall. Bei St. Denis haben wir einen Aus- fall etwa 500 Meter vor die Forts gemacht; 1 Mann wurde verwundet. Der Commandant des Mont Valérien meldet, daß das Feuer von gestern im Park von St. Cloud dem Feinde den größten Schaden gethan hat.— Der am 30. Sept. gefallene General Guilhem ist bei den Invaliden bestattet worden.— Der General Uhrich ist von der Regierung in Tours zum Großkreuz der Ehrenlegion ernannt worden. — Die Regierung veröffentlicht solgende Nach richten: Chartres, 10. Okt. Der Feind griff heute 1 Uhr Nachmittags das Dorf Cherisy(Dep. Eure und Loire, Arrond. Dreux) an. Ein Theil des Dorses brannte ab. Die Weiler Messanger, Chavaille und Bressan stehen in Flammen. In der Ebene von Beaune(Loiret) nähern sich feind⸗ liche Vortruppen den Dorfschaften Voves und Chartres. Der Feind hat Ablis in Brand ge— steckt, die Gemeinderäthe verhaftet und mit Er— schießung bedroht. 5 — Nach den Berichten englischer Blätter aus Tours stand für den auf den 8. anberaumten Ministerrath die Verlegung der Regierung nach Bordeaux auf der Tagesordnung, welche dadurch begründet wurde, daß Tours für das Zusammen- treten der Constituante nicht die genügenden Räum- lichkeiten biete. Die auswärtigen Gesandten haben bereits Attachés nach Bordeaux gesandt, um die Vorbereitungen für ihre Uebersiedelung dorthin anzuordnen. — Gegen General Uhrich sollen einige seiner Offiziere sehr ernste Anschuldigungen vorgebracht haben. Er habe mit dem General Werder auf freundschaftlichem Fuße gestanden, mit dessen Er- laubniß häufig Briefe an seine Gemahlin geschickt, kurzum etwas gethan, was so ziemlich auf ein heimliches Einverständniß mit den Belagerern hinausläuft.(7) e — Mit dem Muthe der Bevölkerung ist es an vielen Orten schlecht bestellt. So hatte die Stadt Etampes Waffen verlangt und sie bekom- men. Sobald aber die Kunde einlief, daß einige Ulanen in der Nähe seien, warf man 50,000 Patronen ins Wasser und die Waffen wurden auf dem Stadthausplatze im Voraus zusammen⸗ gebracht, um den Preußen die Mühe zu sparen, die Bevölkerung entwaffnen zu müssen. Die Preußen kamen und zerstörten die Waffen. In Artenay gingen zwölf Ulanen drei Tage lang ein und aus und zogen Contributionen ein, ohne daß Jemand daran gedacht hätte, die Stadt zu vertheidigen, und an mehreren Orten ist es sogar vorgekommen, daß die eingeschüchterte Bevölkerung die Freischützen⸗ schaaren ersucht hat, wegzurücken, weil ihre An— wesenheit zu sehr die Aufmerksamkeit des Feindes auf sich ziehe. Die Franctireurs haben nämlich so schlechte Disciplin, daß sie der Ordnung im eigenen Lande gefährlicher sind, als dem Feinde, und es kann daher wenig Wunder nehmen, wenn die Regierung von Lyon die Auflösung derselben angeordnet hat. Belgien. Brüssel. Dem aus Paris eingelangten„Journal des Débats“ zufolge haben fünf Bataillone Nationalgarde bewaffnet unter Führung Flourens der Regierung ein radikales Programm übergeben. — Das„Echo du Parlement“ veröffentlicht folgende Depesche aus Amiens: Garibaldi's An- kunft ist schlecht aufgenommen worden. Viele Franzosen aus der Vendee und der Bretagne weigern sich wegen seines Verhältnisses zur Kirche an seiner Seite zu kämpfen. Aus Arlon, 12. Oet., telegraphirt man der Indép.“: Man hört eine starke Kanonade in der Richtung von Thionville. Man versichert, daß von der Besatzung Montmédy's Stenay genom⸗ men ist. Chateaudun, 12. Oct.: Der Feind ist bei Dreux zurückgeschlagen. Moreuil, 11. Oct.; Recognoseirung des Feindes gegen Montdidier. Nationalgarden und Franctireurs mit bewunderns⸗ werthem Elan ihm entgegen. Er zieht sich zurück. Mecheln. Eine zahlreich besuchte Versamm⸗ lung belgischer Bischöfe unter dem Vorsitz des Erzbischofs von Mecheln beschloß einen Protest gegen die Besetzung des Kirchenstaates. Der Protest wurde dem Papste telegraphisch mitgetheilt. Italien. Florenz. Die Regierung läßt keine Freiwilligen über die französische Grenze, sondern hat deren Verhaftung angeordnet. Die Besatzungen an der französisch-savopischen Grenze werden verstärkt.— Die amtliche Zeitung enthält ein Amnestiedecret für diejenigen Personen, welche sich der Dienstpflicht in Armee und Flotte ent⸗ zogen haben, falls sie sich in einer bestimmten Frist stellen. Rom, 11. Okt. Lamarmora ist heute hier eingetroffen. Derselbe wurde von einer zahlreichen Volksmenge aufs wärmste begrüßt. Der General erließ eine Proklamation an die Römer, welche besagt: Der glänzende Ausfall des Plebiseits krönte das nationale Gebäude. Es sei zu hoffen, daß das Ausland in würdiger Weise über dies große Ereigniß urtheilen werde. Die Regierung wolle, daß der Papst, mit der Würde eines Sou⸗ veräns bekleidet, in voller Freiheit alle Rechte des Kirchenoberhauptes ausübe, doch auch das Nationalgefühl sei etwas heiliges; mit diesem müsse das Gefühl für den Papst in Einklang ge- bracht werden. Die Proclamation fordert schließ⸗ lich zur Ruhe und Ordnung auf— Rußland. Petersburg. Das„Peters burger Journal“ bezeichnet die Proclamation Gambetta's als den 2. Dezember der Republik, denn sie verhindere die selbstständige Berathung der Nation. Das Journal erklört die Wahlen und den Zusammentritt der Nationalversammlung, sowie einen Waffenstillstandsabschluß für unbedingt nothwendig. — ——— n 195 1 160 9 1 . 4 W. Fuhrländer Nachfolger, in Frankfurt a. 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J. zur Rückzahlung bestimmt, als: Nummer 70 über 200 fl. 00 „ 9% 00% Es wind dieses hlermit zur öffentlichen Kenntnitß gebracht und bemerkt, daß diese Beträge gegen Ende d. J. bei der hiesigen Gemeindekasse in Empfang genommen werden können, und die Verzinsung derselben mit dem 31. Dezem⸗ ber I. J. aufbört. Glrichzeitig wird der Besitzer der Nr. 89 wiederholt aufgefordert, die im vorigen Jahre zur Rückzahlung herausgeloesten 200 fl. bei der hlesigen Gemeindekasse in Empfang zu nehmen, da deren Berzinsung schon am 1. Januar d. 3. aufgehört hat. Altenstadt den 24. September 1870. Großherzosliche Bürgermeiflerel Altenstadt Kreu der. Obligations⸗Verloosung. 2454 Ja hlefiger ss rael. Religtonsgemeinde wurde die ene des Anletens von 1847 Nr. 11 über 00 fl. durch das Loos zur Rückzahlung bestimmt. Der Betrag kann vom 31. Dezember d. J. an beim Rechner der ler. Religlons gemeinde erhoben werden und hoͤrt von da ab eine weitere Verzinsung auf. Friedberg den 2. October 1870. Der Vor sffand. 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