es, don bra den Nann ien Selen ui kenselbn oessene gutt er dessen 1 187⁰ nerbach. u Ftiebben gen) des Gewichtet, ge. Woite sanft kustt lieber ethelet, hirdenen. Nutwoch den Donnerstag den 14. Juli. N 82. berhessischer Anzeiger. Friedberger Intelligenzblalt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Hessen. Darmstadt. Das Großherzogliche Regierungsblatt Nr. 26 enthält(Schluß): III. und IV. Bekanntmachungen Großh. Commission für Postangelegenheiten, die Correspondenz nach Groß britannien und Irland sowie nach den Vereinigten Staaten von Nordamerika betr. V. Bekannimachung Großb. Kreisamts Worms, die Erhebung von Umlagen für die Stadt Worms für 1870 betreffend. VI. und VII. Uebersicht der für das. Jahr 1870 ge⸗ nehmigten Umlagen zur Bestreitung der Communal⸗ debürfnisse in den Gemeinden der Kreise Heppenheim und Büdingen. VIII. Verzeichniß rechtskräftig gewordener, in Gemäß⸗ heit des Art. 30 des Strafgesetzbuchs bekannt zu machender Straferkenntnisse der Gerichte der Provinz Starkenburg. IX. Namens veränderungen. S. K. H. der Groß⸗ berzog haben allergnädigst geruht: am 21. Juni dem Gerichts⸗Accessisten Dr. Jacob Levi zu Mainz zu gestatten, daß derselbe stalt seines bisherigen künftighin den Familien⸗ namen Lewino,— am 22. Juni dem Peter Poth von Urberach zu gestatten, daß derselbe stalt seines bisherigen künftighin den Familiennamen Schlee,— der Emma Stillgebauer zu Lißberg zu gestatten, daß dieselbe künstig hatt des bisherigen den Familiennamen Bönsel,— der Margaretha Petri zu Neu⸗Yenburg zu gestatten, daß die. selbe künftig statt des bisherigen den Familiennamen Chanter — und dem Abraham Jockel zu Hähnlein zu gestatten, daß derselbe künftig statt des bisherigen den Familien⸗ namen Wolf— fübre. X. Dienstnachrichten. S. K. H. der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 2. Juni den Ortseinnehmer Vogt zu Eberstadt zum Ortseinnehmer der Ortseinnehmcrei zweiter Klasse zu Heppenheim zu ernennen;— am b. Juni dem evangelischen Pfarrer zu Groß⸗Karben, Aug. Schüler, die evangelische Pfarrstelle zu Breungeshain zu übertragen; — an demselben Tage den Gutsverwalter der Gutsver⸗ waltung Selgenhof, Ferdinand Schuchard, zum Domänen⸗ pfandmeister bei dem Rentamte Gießen zu ernennen;— am 21. Juni dem Schullehrer an der evangelischen Schule zu Winterkasten, Lautenschläger, die evangelische Schulstelle zu Ernsthofen zu übertragen;— au demselben Tage den Hauptzollamts⸗Assistenten erster Klasse bei dem Hauptzoll⸗ amte Mainz. Christian Opel, zum Revistons⸗Controleur bei diesem Hauptzollamte,— sowie den Finanz⸗Accessisten Georg Stahl aus Worms zum Hauptzollamts⸗Assistenten zweiter Klasse bei dem Hauptzollamte Darmuadt und der damit verbundenen Ortseinnehmerei der inneren indirekten Auflagen zu ernennen;— am 22. Juni dem Schullehrer an der evangelischen Schule zu Ober-Gleen, Dietz, die cvangelische Schulstelle zu Wettsaasen, zu übertragen. XI. Concurrenz für: die evangel. Schulstelle zu Ober⸗ Breidenbach mit einem Gehalt von 300 fl. nebst vier Slecken Holz zur Heizung des Schullokals;— die Stelle eines Distriktseinnehmers der Distriktseinnehmerei Alsfeld und Rendanten des Nebenzollamts zu Alsfeld, wosür eine Dienstcaution von 3000 fl. erfordert wird. Concurrenz⸗ fähige Bewerber baben sich binnen 14 Tagen anzumelden. — Das Departements-Ersatz-Geschäft im Bezirk der Großherzoglichen I. Infanterie-Brigade Nr. 49 wird im laufenden Jahre an nachver⸗ zeichneten Tagen stattfinden: in Vilbel am 12 September, in Friedberg am 13. und 14., in Büdingen am 15. und 16., in Nidda am 17., in Gießen am 19., 20. und 21., in Grünberg am 22., in Alsfeld am 23. und 24., in Lauter⸗ bach am 26. und 27., in Schotten am 28. und 29., in Offenbach am 30. September sowie am 1. und 3. Oktober, in Dieburg am 4., 5. und 6, in Darmstadt am 7., 8. und 10. October. — Oberstudienratb Dr. Th. Schacht ist am 11. d. in einem Alter von 83 Jahren gestorben. Mainz. Die„Main ⸗-Ztg.“ berichtet: Der Gouverneur der Festung, Prinz Waldemar von Schleswig ⸗Holstein, ist am 11. d. Abends in Begleitung eines zahlreichen Stabes nach Berlin abgereist. g Mainz. Von der hiesigen Garnison dieser Tage unternommene Abhärtungesmärsche haben beklagenswerthe Folgen gehabt. Es wird berichtet: Am 8. d. war ein Batatllon des 81. Regiments dach 4 Uhr Morgens in voller Ausrüstung, in Pickelhaube und Tuchkleidern, Mantel gerollt nebst dem beschwerten Tornister umgehängt, zu einem Uebungsmarsch auf 4 Stunden Entfernung in die südliche Umgegend ausgerückt. Nach 12 Uhr, als der Thermometer 250 R. im Schatten zeigte und die Sonne grell am Himmel stand, kehrten die Truppen zurück in einem Zustand, welcher bei ihrem Zuge durch die Stadt allgemeines Mitleid erregte. Längs der Landstraße nach Oppenheim, zwischen hier und Weisenau, waren allein 12 oder 16 Mann, unfähig zum Weiterkommen, auf den Treppen und in den Fluren der dortigen Landhäuser zurückgeblieben. Einige derselben sollen noch eine oder zwei Stunden nachher direkt ins Lazareth abgeholt worden sein. Von den ins Lazareth aufgenommenen Soldaten sind zwei in Folge der Strapatzen gestorben; für drei andere soll nicht bessere Hoffnung sein. Preußen. Berlin. Das auswärtige Amt hat den Vertretern des Bundes in Deutsch— land mitgetheilt, daß die verbündeten Regierungen und insbesondere die preußische sich jeder Ein— wirkung auf die spanische Königswahl und auf deren eventuelle Annahme oder Ablehnung durch einen der zu Wählenden bisher enthalten haben und ferner enthalizn werden, indem sie diese An— gelegenheit als eine ausschließlich Spanien und den demnächst gewählten Throncandidaten persönlich angehende jederzeit betrachtet und behandelt haben, wie dies die Achtung vor der Unabhängigkeit Spaniens von selbst bedinge. Vorstehendes sei der französischen Regierung bekannt, wenn auch eingehendere und vertraulichere Erörterungen durch den Ton verhindert worden seien, in welchem diese Angelegenbeit von Haus aus durch den französischen Minister öffentlich besprochen worden. — Die„Nordd. Allg. Ztg.“ bespricht einen Artikel des„Pays“ und constatirt, daß das von Frankreich erhobene Kriegsgeschrei diesseits des Rheins ohne Echo geblieben sei. Das Blatt mißbilligt ganz entschieden die Erklärungen des Herzogs von Gramont; derselbe habe wissen müssen, daß Preußen nichts zur Wahl der spanischen Regierung gethan habe und daß wir deßhalb auch nichts dagegen thun könnten, ohne es zu erniedrigen. Preußen habe keine Berechtigung, also auch keine Verpflichtung zu den ihm angesonnenen Diensten. Es heiße, Händel suchen, wo keine von selbst er— wachsen wollen, und wenn dies die Absicht des Herzogs v. Gramont sei, so möge er doch zwei⸗ mal zusehen. — Die„Kreuzzeitung“ sagt, Frankreich bedrohe Spanien, wenn die Cortes den Prinzen Leopold wählen, Frankreich bedrohe Preußen, wenn es diesen Prinzen auf den spanischen Thron gelangen lasse. Ollivier habe an die Billigung Europas bei der Vertheidigung des legitimen Rechts appellirt. Streite die Wahl des Prinzen von Hohenzollern gegen das legitime Recht Frankreichs, dann müsse Frankreich Spaniens Suzerain sein, Frankreich sei die einzige Macht, welche prätendire, in Spanien einen König einzusetzen. — Der„Börsencourier“ meldet aus Düssel— dorf aus guter Quelle, Prinz Leopold von Hohen- zollern werde bei der Annahme der spanischen Krone unter den jetzigen Umständen nur unter der Bedingung verharren, daß Spanien, falls Deutschland wegen dieser Sache von Frankreich angegriffen würde, sofort seinerseits den Krieg an Frankreich erkläre und beginne. Oesterreich. Wien. Es herrscht hier die größte Besorgniß vor einer wahrscheinlich unmittel- bar bevorstehenden militärischen Besetzung Belgiens durch die Franzosen.— Die Votirung der In⸗ fallibilität wird hier sofort mit der Decretirung und Wiedereinführung des Placiti Regii beant⸗ wortet werden. — Wie der hiesige Correspondent der„Karlstr. Ztg.“ meldet, soll eine Verordnung zur Publication bereit liegen, welche für den Fall der Proklamirung der Unfehlbarkeit den österreichischen Bischöfen die amtliche Verkündigung derselben untersagt. — Ueber Pest kommt aus Bukarest folgende Nachricht: In Bukarest droht jeden Augenblick eine Revolution auszubrechen. Der Oesterreichische Generalconsul Zulauf hatte eine Conferenz mit dem Grafen Andrassy. Er theilte diesem angeb⸗ lich mit, die Tage der Regierung des Fürsten Karl von Rumänien seien gezählt, der Boden sei unterwühlt, die Katastrophe jeden Moment zu gewärtigen. Die Consulu von Oesterreich, Ungarn, England und Frankreich haben ihren Regierungen hierüber bereits Bericht erstattet. Bei dem steien Wachsen der Gefahr enschlossen sich jedoch der Oesterreichische und der Französische Consul, ihren Regierungen auch noch mündlich Bericht zu erstatten. Frankreich. Paris. Der„Constitu⸗ tionnel“ schlägt jetzt einen etwas friedlicheren Ton an.„Wir haben uns nicht getäuscht,“ schreibt er, als wir meldeten, Preußen werde sich, wenig- stens in Worten, der Verantwortlichkeit, welche die europäische Krisis auf ihm lasten läßt, ent⸗ ledigen. Wir wissen noch nicht um die offizielle Antwort König Wilhelms; allein nach der Sprache der am direktesten inspirirten Blätter zu urtheilen, wascht Herr von Bismarck bezüglich alles dessen, was geschieht, seine Hände in Unschuld und er— klärt, die Sache gehe nur die spanischen Cortes an.“— Gleichwohl heißt es weiter unten: „Augenscheinlich muß Preußen viel daran liegen, Spanien einen König zu geben. Es springt in die Augen, daß die Erhebung eines Hobenzollern auf den spanischen Thron für Frankreich eine moralische Niederlage und eine Drohung sein würde. Es ist endlich augenscheinlich, daß der König Wilhelm die Macht in Händen hat, diese Niederlage und diese Drohung von uns abzuwenden, indem er seinen Verwandten nöthigt, nicht aus dem Privatleben herauszutreten. Aus alledem kann und muß man den Schluß zieben, daß Frankreich berechtigt ist, eines beunruhigenden Versuches wegen sich an Preußen zu halten, und von ihm zu fordern, daß es der Sachlage ein Ende mache.“ — Die Sensationsblätter sprechen von den großartigen Rüstungen, welche bereits im vollen Gange seien und nennen schon die Commandeure der verschiedenen Armeen. Die Flotte halte sich bereit in Brest und in Toulon. Segelt die preußische Flotte(im Augenblicke vor Plymouth) gegen Cadix ab, so würde die Escadre des mittel- ländischen Meeres gegen Westen vorrücken, während die atlantische Flotte südlich steuern würde. Man würde das Einlaufen der preußischen Schiffe in einem spanischen Hafen auf diese Weise zu hindern suchen. In Toulon sind sechs Transportdampfer erster Größe seefertig, um sofort bei Kriegserklärung die algerischen geübtesten Kernttuppen nach Frank- reich einzuschiffen und an die Rheingränze zu schaffen. — Die offiziösen Blatter fahren fort, sich in auffallender Weise mit Belgien zu reiben; sie be— haupten übereinstimmend, daß alle Höfe, mit ein- ziger Ausnahme Belgiens, die Notification von der Candidatur des Prinzen Leopold sehr kalt ö 5 aufgenommen hätten. Sie versichern ferner, daß Gramont in Unterredungen mit den Botschaftern Englands, Oesterreichs, Rußlands und Italiens überall Sympathien für die Haltung und den Standpunkt Frankreichs gefunden hätte. — Im gesetzgebenden Körper erklärte der Herzog v. Gramont auf dießbezügliche Anfragen: Die Regierung begreift die Ungeduld der Kammer und des Landes, sie ist gleichfalls präoccupirt, aber es ist ihr unmöglich, schon jetzt den definitiven Entschluß mitzutheilen. Die Regierung erwartet noch die Antwort, welche sie in ihrem Entschlusse leiten wird. Heute appellire sie an den Patrio- tismus und das richtige politische Urtheil der Kammer und bitte sich an dieser unvollständigen Erklärung genügen zu lassen. Arago stellt die Anfrage an den Herzog v. Gramont, ob die durch die französische Regierung gestellten Anfragen aus- schließlich den Ineidenzfall des Anerbietens der spanischen Krone an den Prinzen von Hohenzollern durch den General Prim behandelten, oder ob sie noch andere Fragen einbegriffen. In diesem Folle würden wir uns genöthigt sehen, dieselben als Vorwände, um Krieg herbeizuführen, anzusehen. Die Majorität der Kammer erhob darüber großen Lürm. Gramont ertheilte keine Antwort. — Vermuthungsweise bört man in diplomatischen Kreisen, daß der König Wilhelm die Thatsache, daß er dem Prinzen Leopold seine Zustimmung zur Candidatur gegeben, nicht in Abrede stellen, dagegen erklären werde: es liege hier kein deutsch⸗ nationales Interesse und eigentlich nicht einmal ein dynastisches Interesse vor, sondern höchstens eine Frage der dynastischen Eigenliebe, und um dieser Willen würde er niemals das Schwert Deutschlands ziehen Etwas Anderes sei es aber, wenn Frankreich in herausfordernder Weise die deutsche Nationalehre ins Spiel ziehe; in diesem Falle sei er und sei Deutschland zu einem Kampfe bereit, dessen Verantwortlichkeit der unruhige Nachbar allein zu tragen hätte. Mit dieser Er- klärung, so vermuthet man weiter, würde dann der freiwillige Verzicht des Prinzen Leopold selbst verbunden sein. — Die Köln. Ztg. hat ein Telegramm aus London, wonach das preußische Panzerge⸗ schwader unter dem Commando des Prinzen Adalbert am 10. d. von Plymonth nach Fayal und Madeira abgesegelt sei.— d'Alton Shee, der Gegencandidat des Herrn Thiers bei den Pariser Wahlen, veröffentlicht in der„Cloche“ einen heftigen Artikel gegen das Kaiserthum, der mit den Worten schließt:„Das Empire hat seine Mittel aufgebraucht, es hat nur noch eine Hoffnung, die ist der Krieg. Die Demokratie (lesen wir Republik) steht aber bereit um seine Erbschaft anzutreten.“ — Michelet, der bekannte republikanische Geschichtsschreiber, richtet an den„Rappel“ folgen den Brief:„Niemand will den Krieg. Und doch will man ihn unternehmen, oder Europa glauben machen, daß wir ihn wollen. Das ist eine Ueberrumpelung und eine Taschenspielerei. Millionen von Bauern haben neulich blind Ja gesagt. Warum? Weil sie eine Erschütterung zu vermeiden glaubten, die ihnen Furcht einjagte. Haben sie geglaubt für den Krieg, für den Tod ihrer Kinder zu stimmen? Es ist schrecklich, daß man jenes unüberlegte Votum so mißbraucht. Aber der Gipfel der Schande, der moralische Tod wäre es, wenn Frankreich in diesem Maße gegen alle seine Gesinnungen und alle seine Interessen sich gehen ließe. Machen wir unser Plebiscit und diesmal ein ernstliches! Befragen wir, Classe für Classe, von den Reichsten bis zu den Aermsten, von den Städtern bis zu den Bauern, befragen wir die Nation! Wenden wir uns an Diejenigen, welche kürzlich diese Majorität ernannt haben, die jetzt ihre Versprechen vergißt! Zu einem Je⸗ den von ihnen hat man gesagt: Ja aber vor allen Dingen keinen Krieg! Daran denken sie nicht mehr. Aber Frankreich denkt daran. Es wird mit uns eine Adresse der Verbrüderung für dens auf! Krieg nur Denen, welche den Krieg in dieser Welt haben wollem!“ 1 Großbritannien. London. Die so urplötzlich in den Vordergrund der Exeignisse ge⸗ tretene spanische Frage nimmt mehr und mehr auch hier das allgemeine Interesse in Anspruch, und mit Spannung sieht man der weiteren Ent⸗ wicklung der Dinge entgegen. Der Pariser Corre⸗ spondent des„Daily Telegraph“ meldet, die Re- gierung sei entschlossen, sich an Prtußen zu halten, falls die Cortes für den Prinzen stimmen sollten. Bereits seien Befehle an die Commandeure in ganz Frankreich ergangen, Offizieren keinen wei⸗ teren Urlaub zu gewähren; die Beurlaubten seien auf der Rückkehr und in den Gränzfestungen werde eine schleunige Inspektion vorgenommen. — Der„Observer“ erachtet Preußens Haltung logisch für unangreifbar; die Situation sei eine bedenkliche, aber keinesfalls hoffnungslose — In der Sitzung des Oberhauses erwiderte auf die Interpellation Malmesbury der Staats- sekretär des Aeußern, Earl Granville:„Dienstag Abend erfuhr ich telegraphisch, was die propi⸗ sorische Regierung Spaniens gethan hatte. Am Mittwoch kam der französische Botschafter, Marquis de Lavalctte, zu mir und theilte mir den Entschluß Frankreichs mit, die Ausführung des Projekts zu verhindern. Ich sagte dem Botschafter, die Neuig⸗ keit habe mich und Gladstone überrascht, ich müßte aber mein Urtheil zurückhalten, bedauerte die starken Aeußerungen der französischen Minister, räumte aber das Vorhandensein einer starken Aufregung in Frankreich ein. Ich werde bemüht sein, ohne Anmaßung und unbeschadet der Würde anderer Länder und Regierungen Europas die Nothwen⸗ digktit einer allseitigen Erörterung dieser Frage vorzustellen, und hoffe, die Mäßigung der Fürsten und Staatsmänner werde den Krieg abwenden. — Im Unterhause antwortete Gladstone auf eine Interpellation Huffs, die englische Regierung wisse nicht, daß die preußische Regierung sich zur Billigung der Wahl irgend wie gebunden habe. Spanien. Welchen Eindruck die Gramont'sche Rede bei dem spanischen Volke gemacht, dürfte sich am sichersten kennzenbnen aus den Artikeln der progressistisch-demokratischen Blätter. Die„Iberia“, das Organ der Cortes⸗Majorität, schreibt:„So- bald das Pariser Cabinet die Sachlage eingehen⸗ der studirt haben wird, kann dasselbe unmöglich fortfahren, durch künstlich geschaffene Hindernisse unster Actionsfreiheit zu nahe zu treten. Die Wahl des Prinzen Leopold bedeutet keineswegs eine Annäherung an Preußen zum Schaden einer dritten Macht; sie ist im Gegentheile dazu an⸗ gethan, die Beziehungen Spaniens zu sämmtlichen Großmächten in angenehmster Weise zu gestalten. Sollte man in Paris dabei beharren, uns zu beschränken, so würde man seine Absicht nicht er⸗ reichen. Wir kennen die Aufgaben einer freien Nation, wir lieben unser Recht, unsere Unab⸗ hängigkeit, unsere Ehre. Der Stolz des Spaniers wird die Arroganz eines französischen Ministers um keinen Preis ertragen.“ — Die spanische Regierung hat ihle Vertreter im Auslande beauftragt, entschieden in Abrede zu stellen, daß die Candid atur des Prinzen von Hohenzollern als ein gegen Frankreich oder dessen Regierung gerichteter Act der Feindseligkeit auf⸗ zufassen sei Ebensowenig habe sich Prim an Bismarck gewandt, um die Zustimmung des Königs von Preußen zu erlangen. Die Verhandlungen seien ausschließlich mit dem Prinzen Leopold ohne Mitwirkung des Grafen Bismarck geführt worden. Gleichzeitig beauftragte die spanische Regierung ihre Vertreter im Auslande, allen böswilligen Angriffen gegen Prim mit aller Entschiedenheit entgegenzutreten. — Marschall Serrano ist hierher zurückgekehrt. Die Einwohnerschaft empfing ihn des Besten. Gleich nach seinem Eintreffen empfing der Regent den französischen Botschafter, mit dem er eine lange, überaus freundliche Unterredung hatte. Wie ver⸗ sichert wird, sagte Marschall Serrano Herrn Mercier, daß er als constitutioneller Regent es Europa, der Achtung für die spanische Unabhängig⸗ sich zur Vorschrift gemacht, den von seinen Ministern keit zeichnen. Pflanzen wir die Fahne des Frie- gefaßten Beschlüssen beizustimmen, und daß er, * namentlich was die Candidaturfragen betreffe, gegen keine derselben, und selbst gegen solche nicht aufgetreten sei, die ihm unangenehm sein könnten, und das zwar, damit Leute, die ihn nicht kennen, nicht glauben sollen, es liege ihm daran, di Regentschaft zu behalten. 8 Italien. Florenz. Die„Independenza italiang“ versichert, Italien habe sich mit England verständigt, um in Madrid und Paris gemein- f schaftliche Schritte behufs einer friedlichen Lösung der spanischen Throncandidaturfrage zu unternehmen. Amerika. Washington. Beide Häuser einigten sich in einer Conferenz über die Bill, betreffend die Consolidirung der Staatsschulden. Dieselbe ermächtigt die Regierung zur Ausgabe vierprozentiger Bonds im Betrage von 1000 Mill. Dollar, rückzahlbar in 30 Jahren, sowie zur Ausgabe von 300 Mill. 4½ proz. Bonds, rück⸗ zahlbar in 15 Jahren, und von 200 Mill. Doll. 5 proz. Bonds, rückzahlbar in 10 Jahren. „Friedberg. Das in der Regel Mittwochs im Schloßgarten stattfindende Militär⸗Couceri fiel heule aus und wird die Mufik dafür morgen Donnerstag zur ge⸗ wöhnlichen Stunde concertiren. P. Nauheim Wie wir hören, wird Herr Alberti von Darmstadt morgen im hiesigen Kursaale eine humoristisch⸗dramatische Soiree in der Manier Levassor's geben, auf welche wir das Publikum aufmerksam machen, da ihm Gelegenheit geboten wird, einen bedeutenden dramatischen Künstler zu sehen.— Herr Alberli, welcher an Bühnen wie Stuttgart, Hamburg, Bremen, Berlin, Wien 2c. in hervorragenden Stellungen thätig war, hat in neuerer Zeit in München, Mannheim, Carlsruhe 2e. und zuletzt in seiner Vaterstadt Darmstadt in seinen Charakferdarstellungen geradezu Sensation erregt.— Den Freunden der heiteren Muse empfehlen wir daher diese Vorstellung bestens und hegen die Ueberzeugung, daß ein zahlreicher Besuch dem Künstler beweisen wird, daß man auch in unserer Stadt die Kunst zu schätzen weiß.— e Gießen. Am 22. v. M. reiste der Gymnasiast Otto Rappolt mit der Main- Weser⸗Bahn von hier nach Nieder⸗Wöllstadt ab. um sich von da nach Büdingen zu begeben. Da der junge Mensch seit jener Zeit verschwunden ist, ohne daß über sein Verbleiben irgend welche Gewischeit erlangt werden konnte, so ergeht durch öffentliche Blätter die Aufforderung, etwa mögliche Auskunft Herrn Hof⸗ gerichtsrath Kraft in Gießen zukommen lassen zu wollen. (Bei Schluß des Blattes wird uns mitgetheilt, daß man im Bönstädter Walde die Leiche des Vermißten an einem Baume hängend gefunden habe und daß man annebmen müsse, derselbe sei ums Leben gebracht, seiner Baatschaft beraubt und an dem Baume aufgehängt worden. Ein der That verdächtiger Bursche aus Stammheim, welcher in einem Wirthshause zu Bönstadt sich zu dem jungen Menschen gesellte, wurde dem Vernehmen nach schon kürzlich verhaftet und soll derselbe seine That eingestanden haben. Die Red.) Frankfurt. Der Mördec des in einem hiesigen Hotel dritten Ranges tobt aufgefundenen Mädchens ist zu Wiesbaden in der Person eines Franzosen Puel de Lafon aus Paris verhaftet und hierher gebracht worden, und soll derselbe vereits ein Geständniß seiner That abgelegt haben. Die Ermordete war eine der Demimonde an⸗ gehörige Persöulichkeit. Das veikratzte Gesicht des Thäters, das nicht übel zugerichtet gewesen sein muß, führte zur Entdeckung desselben. Waldmichelbach. Der„B. Landesztg.“ wird ge⸗ schrieben: Gegenwärtig befindet sich dahier eine Com⸗ mission, die mit Ausstellung eines Stammbaumes Behufs Vertheilung eines Erbes im Betrag von nahezu 30 Mil⸗ lionen(2) beschästigt ist. Wie ich aus sicherer Quelle erfahre, befinden sich unter den Haupterben auch 2 Badener, nämlich Dreher L. Reinhardt in Heidelberg und dessen Sohn Mathematiklehrer in Karlsruhe, von denen jeder über eine Million erben soll. Der Erblasser war ein Onkel des ersteren, er ging frühzeitig nach Rußland, wo⸗ selbst er mit der Zeit General wurde und es zu einem ungeheuren Vermögen brachte; sein Name war Martin Moritz Reinhart. 5 Wien. Bezüglich des Ganges der Untersuchung über den gefälschten Haupttreffer wird von der„Presse“ ge⸗ meldet: Ueber Ansuchen der beschädigten Häuser hat hier durch Sachverständige der Nationalbank eine Prüfung des gefälschten Braunschweiger Looses stattgefunedn. Die Untersuchung des Looses warde von den drei Experten in der Art vorgenommen, daß jeder einzeln das Loos prüfen und sein Gutachten, ohne es den anderen mitzu⸗ theilen, separat abzugeben hatte. Uebereinstimmend wurde in diesen drei Gutachten erklärt, daß das Loos gefälscht wurde und es kein gestohlenes Reserve-Blanquet war. Posiliv wurde auch die Ziffer angegeben, welche mit der Radirnadel beseitigt und statt derselben eine andere auf⸗ gedruckt worden sei. Die Experten haben sogar, und zwar jeder für sich, aber übereinstimmend, die Ziffer genau bezeichnet, welche das Loos ursprünglich an sich getragen bat. Durch diese drei übereinstimmenden Gutachten wurde somit die begangene Fälschung evident erwiesen, hier durch aber zugleich ein Anhaltspunkt gegeben, um dem Vertriebe des Looses auf die Spur zu kommen. N n 1— 0 Für dt agwerke mi ö it N Die Fu be sedem Koh ung der fans ersorde „ dord. ü. Un nvor⸗ Sch kacchen zur ne durch 9 sheilgung v 1 N In London ist schon vor einiger Zeit ein gräßliches] Kind herbeigebra t, in einem schrecklich abgemagerten Zu— i i g 1 * nic Verdrechen endet worden. Es wurden nämlich im stande und 50 todt. Bei weiterer Nachsuchung 60 Die Fut Frage! anten, Süden der Stadt Leichname von Kindern gefunden, ibeils[ man in einem Immet 5 drei bis vier Wochen(Eingesanbdt.) dicht lenntn, in Kötben, oder in Stücken von Kleidern eingehüllt, In alte Kinder, schmüßig, vernachlässigt und mit Lumpen In dem Artikel des Oberhessischen Anzeigers Nr. 81 unn, 7%, einigen Zeitungen ferner fand man folgende Anzeige: bedeckt, zwei davon am Sterben. Später fand man noch„Die spanische Throncandidatur“ wird in ben letzten Zeile 0„Anständigen Personen, die ein Kind vollständig in einem mehr, und ein Arzt constatirte, 10 Kinder gesehen zu gesagt:„sollte die Bismarck'sche Politik sich zu der Un f guten Hause adoptirt zu sehen wünschen, ist ein solches] baben im Alter von 3 Wochen bis 3 Monaten, einige geheuerlichkeit versteigen, die Geschicke Deutschla ds wegen adependen angeboten, wo das Kind mütterliche Liebe und Sorgfalt gesund, andere abgezehrt, eines unter dem Einfluß eines eines einzigen Menschen, und wäre er ein mit dem Könige⸗ an En 1 genieß!. Belohnung ein für allemal 5 Pfd.“ Ein Polizei Narkotikums. Weiter fand man den Namen einer der haus verwandter Prinz, auf die Spitze des Schweris zu 9 d sergeant schrieb nun an die angegebene Adresse, daß er] Hauseigenthümerinnen auf einem Stück Papier, in welches stellen?“ Wie kann vernünftiger Weise nur so gefragt gemein. ein Kind untergebracht wünschte. Er empfing die Antwort, eine der oben erwähnten Kinderleichen gehüllt war. Ein werden? Will denn Preußen Krieg führen? Jedermann lichen Lsung daß ein kinderloses Ehepaar, das eine große Freude an] Diensimädchen gab an, daß die Kinder bäufig Thon unter ber Zeitungen liest, weiß, daß Frankreich in der schänd⸗ rnritho ey Kindern vabe, mit Vergnügen das Kind adoptiren werde. ihre Nahrung gemischt erhalten, daß die beiden Weiber, lichsten und frivolften Weise den Frieden bedroht. Noch n Eine Zusammenkunft an einem dritten Orte wurde auss die dies Geschäft betrieden, oft mit Kindern fortgegangen niemals ist eine Kriegsursache so vom Zauns gebrochen de Haͤuser gemacht. Der Sergeant verfolgte nun die Spur, die ihn] und dann leer zurückgekommen, angeblich weil die Kinder worden, als dieses jetzt von Frankreich geschieht. ei die Bil zu einem Hause in Brixten leitete. Er erfuhr, daß das von den Ihrigen zurückbehalten worden seien. Die Unter⸗ Wir wollen dieses hier ausgesprochen haben, weil aalesculder uneheliche Rind eines Mädchens aus der Nachbarschaft suchung wird nun erweisen, ob die Kinder systematischsses viele Leser des Oberhessischen Anzeigers wahrhaft ver⸗ 1 K 1 bier untergebracht war. Er nahm nun den Vater dieses getödtet wurden, oder nur vernachlässigt, und ob das letzt hat, hier in der vorliegend heiligen Sache der un⸗ usgabt] Mädchens mit sich und verlangte das Kind zu sehen. Verscharren nur deßwegen geschah, um die Begräbnißkosten liebsamen. Unterstellung persönlicher Combinalionen zu 1000 Mil. Dies wurde zuerst verweigert; endlich aber würde das zu ersparen, oder um ein Verbrechen zu verhehlen. begegnen. „ beowit zur Vonde rü · f 0 All. Del f K 9 Holz Versteigerung. ihre.* Bu aun 0 0 en- erkan f..— Gemeindewalde wird nachbezeichnetes 1786 Für die gegen Credit zu beziebenden Braunkoblen beginnt auf dem Großherzoglichen Dor heimer Bergwerke mit dem I. Jult d. J. eine neue Creditperiodt lansend bis Ende September und verbunden mit einer Zahlungsfrist dis Ende Dezember 1870. Die Preise bleiben wie seither. Die Fuhrleute wollen die Gegenscheine, welche ihnen dei Abgabe des Bürgscheins eingebändigt werden, bei jedem Kohlenbezuge mitbringen damit die einzelnen Bezüge in dem Gegenschein notirt werden können. Bei Zahlung der Creditsumme ar Großherzogliche Bergkasse zu Friedberg ist gleichfalls die Vorzeigung des Gegen⸗ scheins erforderlich. Dorbeimer Bergwerk den 27. Juni 1870. Greßberzogliches Bergamt Dorheim T. cklenbürg. Schreihunterricht. 1831 Um mehrfach geäußerten Wünschen zr entsprechen, will Seminarlehrer Wahl Privat ⸗Schreibunterricht nach der Schnellschreibmethode ertheilen. 8 bis 12 Lehrstunden reichen zur Erlangung einer wesentlich verbesserten, geläufigen und schönen Handschrift hin, wie durch Proben nachgewiesen werden kann. 1 Person à Stunde 15. kr. bei einer Be⸗ theiligung von mindestens 4 Personen. 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Nieder Wöllstadt den 12 Juli 1870. Groß herzogliches r Nieder ⸗Wöllstadt 469 1 Ein Faselochse, 1904 Berner Race, Rolbscheck, 1½ Jaht alt, fleht zu verkaufen bet Heinrich Conrad Wetz in Griedel. Donnerstag den 14. d. M., Nachmittags 5 Uhr, läßt Frau Bergmeiffer Storch Wtw. dahler 3% Morgen Korn auf dem Halm versteigern. Dorbeimer Bergwerk den 12. Juli 1870. Bei Bindernagel& Schimpff in Frtedberg und Nauheim ist vorrätbig: Neuster für die Mittel- Rhein gegend, Hessen, Nossan, Frankfurt, Rhein⸗Preußen Makulatur⸗ Verkauf. 1863 Von den Herren Bindernagel& Schimpff bade ich eine größere Parthie alte Intelltgenzblätter, Zeitungen, sowie Journale aus dem Lesezirkel(meifsens complete Jahrgänge) übernommen, die ich billig wieder abgede. N. Hirschhoen. Magensalz, 1252 bekannt als Bullrichs Untversal-Reinigungssalz, gegen Magensäure, Sodbrennen zc. ic. in, ½, ½ Pfunden empfiehlt J. A. Windecker in Friedberg. 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J. zu Obbornhofen mit 80 Mitgliedern gegründete Protestanten⸗ Verein hält Sonntag den 17. Juli, Nachmittags um 2 Uhr, in Obbornhofen eine Versammlung ab, bei welcher die Herren Pastor Dr. Manchot von Bremen und Advokat Oh ly von Darmstadt ihre Mitwirkung zugesagt haben. ä N Alle, welche sich über die gute Sache des Protestanten⸗Vereins belehren wollen, sowie Alle, welche gesonnen sind, unserem Vereine beizutreten, werden hiermit freundlichst eingeladen. Philippi's Felsenkeller. Von heute an Doppelbier. Waldpartie. urgäste haben wir auf Donnerstag den 14. d. M. eine kleine Land⸗ chönen Stadtwald(District Rauchenhöh) arraugirt. Der Abmarsch findet Nachmittags 4 Uhr Auch auswärtige Gäste laden wir freundlichst ein.— Speisen und as Directorium des Kurvereins der Stadt Bad⸗Nauheim. 1909 1907 Zur Unterhaltung unserer hochverehrlichen K partie in unseren 0 vom Musiktempel bei der Trinkhalle statt. Getränke liefert ein hiesiger Wirth. D UR Ab(IR unter Direction von G. Schumann. Sonntag den 17. Juli im Bainhardswald Tannenbaumfest mit Harmonie und Gesan O Tannenbaum mit immer grünen Blätter, 8 Drum kommt zu diesem Tannenbaumfest Kinder, Mütter und Väter. a Wenn lommt die heilige Weihnachtszeit, 7 * 8 · Wo Jung und Alt sich an dir erfreut, 195 1 1 Das Kind, der Jüngling, der Greis am Stabe J andhilt di Erinnere sich hier der Tannenbaums Gabe, 90 Und werden wir gebracht in die ewige Ruh, 1 Der Tannenbaum gibt zum Kästchen die Bretter dazu. Wer nicht trinkt, wer nicht singt, I ge treffen Auch nie ein Mädchen zu küssen begehrt,* Der ist keinen Schuß Pulver werth! 323 Da Geburtstag heut von Aehle ate 1910 Mit 78 jähriger Seele. 1 gemeinder 54 25 2 5 1 f g m 5. 1832 Sonntag den 17. Juli d. J. findet bei mir zu 12 Erbstadt* f bonbuch 0 9 0. 1 agen 0 K 0 N I fort zu 6 teisscheibenschiesßen. statt, wozu ich freundlichst einlabe 4 15 3 Friedrich Empter, Gastwirth. 15 2 fande seit Das neue Strafgesetbuch führlich zu für den norddeutschen Bund II. 2 5 1908 Ich mache hiermit einem hiesigen und auswärtigen Publikum die ergebenste Anzeige, ist in den vetschiedenssen Ausgaben vorräthig ö daß von Sonntag den 17. ab täglich bis zum 28. d. M. in dem neuerbauten Circus von Bindernagel& Schimpff. ö ven 110 Fuß Länge und 70 Fuß Breite mit Gaseinrichtung auf dem Alleeplatz in Friedberg in Friedberg u. Bad Nauheim.— Vorstellungen in der höheren Reitkunst und Pferdedressur geben werde. Alles Nähere besagen— 5 77. Mai 10 die Tageszettel. G. Schumann, Director. Fr n 1 10 Fand Ee 5 dem 5 er Walker-„„ its anzus — 2— 0 22 2 Friedberg, 13. Juli. Waizen 13 fl. 45(r.; 1 1 Englische Riesen⸗Futter⸗Rübe.= we, e, 1906 Ertragreichste von allen Futterrüben, wird in kräftigem Boden von Anfang Juni bis ene ee 1 4 . 5 8 2. 1 rünber Juli. aize 1 Ende Juli angebaut, bei Rn Cultur 2 3 Fuß im ue groß, 10—12 Pfund schwer Ken 0 fl 5 N 15 2 0 1. u. k und ist gleich vorzüglich für Milch wie Mastfütterung. Molter 9 fl. 30 kr.; Erbsen— fl.— kr.; Wicken— 1 0 Reinen aus Wisbech in England bezogenen Samen per Pfund fl. 1.— versendet k.; Saamen 20 fl. 30 kr. Kartoffeln 5 fl. 53 fr... 6 gegen Einsendung oder Nachnahme des Betrags die Samenhandlung von 1 1 2 8 8 72 14 fl. 43 17 1 50 8— 7. 8 r.; Gerste— fl.— kr.; 6 fl. r. 3 ö Friedrich Bender, Frankfurt a. M. 1 8 fl. 30 kr.; Ned 10⁰ Gebunß* 5 1 4—— 1 Istaclitischer Gottesdienst in Friedberg. d uf Beg in n! 1„ Aut Freitag Abends 7¼ Uhr. auf 7 Samsiag Morgens 8 Uhr. 0 fest a 0) wel 6 7 V tw. Red.: f 1 6 äußerst billig, bei K. Friedrich, neben der Post in Friedberg. Druck eee A 1 111 . b 5 7 besorgt gegen billige 7 2 a GBeilage 6 22 Den An-& Verkauf von Staalspapieren ven S. Hirschhorn in ricdberg. e — Ccgenstan von Staatspapieren 8 8. v0 2 An- und Verkauf Coupons eie bebergt billes J. A. Naufeim in Friedberg. a 5———— dee Ein Frankfurter Börse.(Nach dem Syndicats-Coursblatt.) 12. Juli 1870. 1 ö be, f Staats papiere. Vollbz. Actien, Priorit.& Obliga. Preussen 4½/ Obligationen—— Baden 4½% Obligat. 3 105 90 P 30% Frankfurter Bank à fl. 500 124 P. 1 85 0% do. 5 5 40% do. 84 P 4% Darmstädter Bank à fl. 250 290½ P. 290 6. Waldstre Frankfurt 3½0% Obligationen 81 ¼ P. Gr. Hessen 40% Obligationen 90 P 30% Oesterr. Nat.-Bank-Actien 621 b. sa 17% Juni 5 do. N„ 3½%/ do. 55 50% Oesterr. Cred.-A. Oest. W. 219 à 15 à 20 2 1 5 mit 0 Nassau 4½% Obligationen 88½ P. Oesterreich 5% Einh. Staatseh. i. S. 5 1½ 3 ½ b. u. G. 4½0% Bayer. Ostbahn à fl. 200 121 Pf. 1 Auf 5 4% fo. 83½ P. ö 2 50%„ 5 15 4½0% Hess. Ludw.-Pr. Obl. i. fl.] 94 P.. Kurhessen] 4% Obligat. à 1 5 50%„ 5 5—— 50% Elisab.-B. Pr.-Obl. 1. Em. ½—— 1 Bayern 5% Obligationen— Russland 50% Obl. i. L. à fl 12— 50% Elisab.-B. Pr.-Obl. 2. Em. ½ 71 P. 8 4 7 4½0% 1½ Jähr. 90¼ P. Finnland 4½% O. i. R. 3 105 85½½ 6. 6% Oest. süd. Lom. B.-B. i. fr. 74100 P. 99/ G. 5 6,7 do. 86 etw, b. u. G. Schweden 4½0/ Obl. Thlr. à 105]—— 30% Oest. Süd. St. Lomb. E.-B. Pr. 46½ P. Sachsen 50% Obligat. à 105 103 p. 5 4½0% Obl. i. L. à fl. 2—— 30% Oesterl, St.-Eis. Pr.-Obl. i. fr. 54 b. Würtemb. 4½0% Obligationen 89 b. F.-Amer. 60% Bonds 18821 v. 62091 4/ ½ b. u. G. 3% Liv. Pr.-Obl. Lit C., D.& 0/2, 27 26/8 b. 1 40% do.—— 5 60% Bonds 18857 v. 65 90 à 8% b. 50% Tose. Centr. E.-B. Pr.-Obl.„48 P. 9 Kurhess. 40 Thlr.-Loose] 598/ P. 2 Amsterdam k. S. 100 B. 2 Preuss. Kassensch. fl. 1 441—45 Tass. 25 fl.-Loose—— 2 Augsburg K. 8. 998 G. 4 Preuss. Friedriehsd'or„ 9 56— 58 9 40% Bad, P.-L. Thlr. 100101 b. u. G 2 Berlin Thlr. k. S. 104½ B. 2 Pistolen„ 9 43— 45 Badische 35 fl.-Loose 59½ P. 8 Bremen Thlr. k. S. 96¾ B.—„ Doppelte„ 9 44—46 — Gr. Hess. 50 fl.-Loose—— 5 Cöln Thlr. k. 8. 104¼ B. 75 Holl. fl. 10 Stücke„ 9 54—56 * 4 7 7 8 n 1 Hamburg M. B. k. S. 88 B. 5 Ducaten„ 5 34—36 5 Oesterr. fl. 250 v. 1839 ,ʒ—— 2 Leipzig Thlr. k. S. 104% B.—„ al mareo„ 5 35—37 2 4% 250 v. 1854/8— 2 London Lost. k. S. 118½ B. ½ G. 20 Franes-Stüeke„ 9 26—28 2„ 5% 500 v. 1860/71 8 70½ b. 2 München fl. k. S. 99¼½8 6.— Engl. Sovereigns„ 11 48—52 2 160 fl. v. 1864 h. W.—— 7 Paris Fr. 200 k. S. 94½ B. 93⅛ 6. Russ, Imperiales„ 9 44 46 2„ 100 Pr.-L. v. 1858 130 b. Wien ö. W. k. 8. 93½ ½ b. g— 5 Franes Thaler—— 4 Schwed. Thlr. 10-L. 11ʃ½ b. 2 Bankdisconto 3½% G. ö Dollars in Gold„ 2 25— 26 34 S. Lindheimer Söhme An- und Verkauf aller Wertupaplere unter Zusicherung reeller Bedienung. 63 in Frankfurt a. M. Zeil 29. Auskunft über Verloosungen, Coupons-Zablungen u. s. w. wird gerne ertheilt. 1