. 3. öigezten Preset 18 en II. Fibtust d. descen Esfendahn iwanzig Procent dertlurden ift, hiernd tet Condtutionil bet vertrag n dieset mit den an f, berlitier aden zu Gunftn r A ber entlich din e get und n 23 ker obigtn nach/ bött Jaierm“ att itte, va tt tnt enburg, det Oderdessic Jamstag den 14. Mai. N 57. Oberhessischer Anzeiger. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblalt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Amtlicher Theil. Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatte sind zu publieiren: Nr. 17. sub 2. Bekanntmachung, die Ergebnisse der Verwaltung des allgemeinen evangelischen Kirchenfonds von 1868 betreffend. Friedberg den 12. Mai 1870. Großherzogliches Kreisamt Friedberg e Nachverzeichnete Gesetze ꝛc. sind im Bundesgesetzblatt des Norddeutschen Bundes publizirt worden. Nr. 13. Nr. 472. Consulacconvention zwischen dem Norddeutschen Bunde und Spanien. Vom 22. Februar 1870.— Nr. 473. Bekanntmachung, betreffend die Ernennung eines Bevollmächtigten zum Bundesrathe des norddeutschen Bundes. Vom 29. April 1870.— Nr. 474 Consulnbestellung. Betreffend: Die Beitreibung der Communalintraden, hier die Einsendung der Kostenverzeichnisse vom I. Ouartal d. J. Friedberg am 11. Mai 1870. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Nur wenige von Ihnen haben die rubricirten Kosten-Verzeichnisse eingesendet, weßhalb wir hieran umgehend bei Ordnungsstrafe erinnern. Fr Hessen. Darmstadt. Prinz und Prinzessin Ludwig hatten sich vor einigen Tagen nach Offen- bach begeben. Die Prinzessin fuhr zu dem Hause des Herrn Emil Pirazzi, um sich das Comite des Zweigvereins des Alice-Frauenvereins vorstellen zu lassen. Nach einem Frühstück im Hause des Herrn Pirazzi besuchten der Prinz und die Prinzessin die Fabrik von Mönch, sowie diejenige von Dick und Kirschten und kehrten gegen Abend hierher zurück. Aus der Wetterau schreiben die„Hess. Volksbl.“: In den letzten Jahren war bezüglich der Ausgaben für Militärzwecke in den öffentlichen Blättern nur von Erhöhungen die Rede. Wir sind in der Lage, auch einmal eine deßfallsige Ersparniß zu berichten. Ob dieselbe aber am rechten Ort eingetreten ist und ob sie dem Lande etwas Ersprießliches nützt, könnte bezweifelt werden. Jeder gemeine Soldat des Commando's zu Marienschloß(ca. 50 Mann vom 2. Regiment, welche alle zwei Monate wechseln) erhielt nämlich seither eine tägliche Zulage von 4 kr. und der commandirende Lieutenant eine solche von 1 fl. Seit dem 1. April erhält der gemeine Soldat nichts mehr und der Lieutenant nur noch 42 kr. Es ist zu bemerken, daß der Dienst in Marien⸗ schloß ein sehr anstrengender ist. Preußen. Berlin. Der Reichstag nahm am 9. d. seine Sitzungen wieder auf und begann mit Fortsetzung der Etats berathungen. Als aber auf Schweitzer's Antrag die Auszählung des Hauses vorgenommen wurde und nur 140 An⸗ wesende sich ergaben, während 149 zur Beschluß— fähigkeit erforderlich sind, vertagte der Präsident Simson die Sitzung bis 1 Uhr. Bei Wieder- eröffnung der Sitzung ergaben sich 170 Anwesende und es wurde die Berathung zur dritten Lesung des Budgets fortgesetzt. Zu einigen Debatten führte zunächst nochmals die von Preußen für das auswärtige Amt des Bundes geforderte Aversto— nalsumme. Beim Marineetat verlas Herr Delbrück ein Schreiben der Marineverwaltung über den bei der zweiten Lesung angeregten Fall der An- wendung von Prügelstrafe gegen einen Matrosen, welcher der Strafclasse angehört habe, und be— stätigte dabei zugleich, daß nach den neuesten An- ordnungen die Prügelstrafe gänzlich abgeschafft sei. Bei der Position der Einnahme aus der Wechsel⸗ steuer beantragte Hinrichsen einen höheren Ansatz und Absetzung dafür an den Matricular-Umlagen. Vor der Abstimmung erhob Abg. Schweitzer von Neuem Zweifel gegen die Beschlußfähigkeit des Hauses, worüber sich eine längere Discussion ent spann, an deren Schlusse die Vertagung angenom- men wurde. — Der Obertribunalrath Waldeck(das be- kannte Mitglied des Abgeordnetenhauses) ist in eines Magenkrebsleidens verschieden. Der Reichstag nahm definitiv das Gesetz, betreffend die Beseitigung der Doppelbesteuerung, sowie das Gesetz über die Autorenrechte bis§. 22 an. Mecklenburg Schwerin. Der erste Schritt zum Verlassen der Schillingsrechnung ist gemacht; zum Uebergang ist durch eine publieirte Verordnung vom 25. April vom 1. Juli an die Annahme von 1 Silbergroschen für 2 Schillinge an öffentlichen Kassen, wie im Privatverkehr ge⸗ boten; damit rücken auch die preußischen Kupfer- dreier ins Land. Bayern. Nürnberg. Der deutsche Schriftstellertag, der in diesem Jahre auf Pfing⸗ sten anberaumt war, soll nun erst am 17., 18. und 19. September in Nürnberg tagen, da bei dem früheren Termine mancherlei Hindernisse die wünschenswerthe zahlreiche Betheiligung unmög— lich machten. Oesterreich. Wien. Wie gerüchtweise verlautet, hat der neue Landes vertheidigungs⸗ minister Baron Widmann bereits seine Demission eingereicht. Man bringt diesen Entschluß mit einer mitgetheilten Enthüllung der„Gratzer Tages- post“ über die Antecedenzien des Oberlieutenants Baron Victor v. Widmann in Verbindung. In genanntem Blatte meldet nämlich ein Dr. Hol— zinger ausführlich über eine im Jahre 1857 spielende Säbelaffaire, in welcher der damalige Lieutenant und jetzige Minister für Landesvertheidi— gung Baron Widmann die Heldenrolle spielt. Nach diesen Mittheilungen hat der Baron einem Con- ditor Mayer, der ihm nicht mehr ereditixen wollte, zunächst eine derbe Ohrfeige gegeben und sodann nach einigen Tagen ihn in seinem Geschäfte über— rumpelt, mit dem Bleikopfe seines Reitstabes und dann mit dem blanken Säbel so bearbeitet, daß Mayer ein halbes Jahr lang auf dem Kranken- lager zubringen mußte und nicht lange nachher in Folge eingetretenen Siechthums starb. Die Familie Mayer's klagte auf Schadensersatz und erhielt nach zehnjährigem Prozessiren etwa 5000 fl. Graz. Die„Tagespost“ meldet, in Wien habe ihr Artikel über den Landesvertheidigungs— Minister in den Regierungskreisen eine wahre Bestürzung hervorgerufen. Graf Potocki sei zum Kaiser beschieden worden und habe seine frühere Unkenntniß der Geschichte betheuert. Graf Taaffe sei der Urheber der Berufung Widmann's in das Ministerium gewesen. Hierauf sei Graf Taaffe be— rufen worden, und diesem habe der Kaiser erklärt, das Ansehen der Krone sei compromittirt. Der Minister⸗Präsident hätte hierauf dem Baron Wid— mann die Einreichung seiner Demission empfohlen. Frankreich. Paris. Die neuesten, aber immer noch nicht vollständigen Plebiseit⸗Ziffern 4 der Nacht vom 11. auf den 12. d, in Folge lauten: Ja: 7,257,379, Nein: 1,530,990. 4 — Die„Gazette des Tribunaux“ berichtet von neuen Unruhen, welche am 10. Abends in dem Faubourg du Temple stattgefunden und einen ernsteren Charakter gehabt haben sollen, als die Unruhen am Montag. Vier Barrikaden, welche in der Rue la Fontaine und Saint Maur gebaut waren, wurden oon den Truppen genommen. Zwei der Aufrührer wurden bei den Chargen der Cavalerie, welche den Platz des Chateau d'Cau säuberten, schwer verwundet. Alle an der Fau⸗ bourg du Temple angränzenden Straßen sind ab- gesperrt. Einem Gerücht zufolge hätten die Truppen auf die Aufrührer gefeuert. In allen anderen Stadttheilen von Paris herrscht voll— ständige Ruhe. — Die„Agence Havas“ meldet: Die„Mar- seillaise“ desavouirt im Namen ihres ganzen Re- dactionspersonals die Unruhestifter. Man befürchtet, daß sich die Ruhestörungen diesen Abend wieder— holen werden. Die Regierung ist für diesen Fall entschlossen, energisch einzuschreiten. — Der„Univers“ theilt die Antwort An- tonelli's auf das Memorandum Daru's mit. Die Note des römischen Staatssecretärs ist sehr lang und mit dem bekannten Geschick dieses Staats- mannes redigirt. Der Cardinal stellt sich höchlich erstaunt darüber, daß die voreilige Veröffent— lichung der Canones de ecelesia in der Augs- burger„Allg. Zig.“ auf die französische Regierung einen Eindruck habe machen können, der sie ver- leite, ihre frühere, den Verhältnissen so sehr ent- sprechende Haltung zum Coneil zu verändern. Er erinnert daran, daß jene Canones nur alte Wahrheiten und die fundamentale Grundlage der. Kirche, wie dieselbe von früheren allgemeinen Concilien ist festgestellt worden, neuerdings bestätige und bekräftige. Der Cardinal führt in langer Argumentation aus, daß, welches auch die Doe— trinen des Syllabus seien, dieselben weder der Kirche, noch dem römischen Papst die direkte und unumschränkte Gewalt über das ganze Gebiet des bürgerlichen Rechts verleihen, sondern daß sie sich vielmehr auf einen ganz anderen Wirkungskreis beziehen, auf das Recht nämlich der religiösen Autorität, über den moralischen Werth aller Handlungen, der inneren wie der äußeren, in ihren Beziehungen zu den göttlichen und mensch— lichen Gesetzen ihr Urtheil zu fällen. Am Schluß seiner Note drückt der Staatsseeretär die Hoff- nung aus, die französische Regierung werde, zu— frieden gestellt durch diese Erklärungen, dem Con- eil ohne weitere Intervention die volle Freiheit des Handelns und des Beschließens ungeschmälert lassen. — Am 11. Abends waren die Faubourgs du Temple und Belleville militärisch besetzt; es kam in Folge dieser Vorsichtsmaßregeln zu keinerlei Ruhestörungen. Nur einige Ansammlungen fanden statt. Der Kaiser hat an den Marschall Can⸗ robert ein Schreiben gerichtet, welches der Armee von Paris mitgetbeilt ist und worin es heißt: „Man hat über die Abstimmung der Armee von Paris so lächerliche, so übertriebene Gerüchte ver⸗ breitet, daß ich Sie ersuchen möchte, den Generalen, Offizieren und Soldaten zu erklären, daß mein Vertrauen auf sie niemals erschüttert worden ist.“ — Der„Constitutionnel“ schreibt:„Die im Kriegsministerium niedergeseßzte Centralcommisston zur Zählung der Stimmen der Armee hat soeben ihre Arbeiten für die Truppen des Innern be⸗ schlossen. Die Zahl der abgegebenen Stimmen beläuft sich auf 275,916, nämlich 235307 Ja und 40,609 Nein. Da das Gesammteffectiv in Frankreich etwas mehr als 300,000 Mann be⸗ trägt, so haben also ungefähr 25,000 aus ver⸗ schiedenen Gründen, wie Krankheit, Abwesenheit, Unmündigkeit ꝛc. an der Abstimmung nicht Theil genommen. — Das Resultat der Abstimmung der Armee von Algerien ergibt 30,165 Ja und 6029 Nein Das Ergebniß der Gesammtabstimmung in Algerien weist auf 41,213 Ja und 19,484 Nein. Amerika. Newyork. Gegenüber der Behauptung der Londoner„Times“, daß die an die deutschen Capitalisten gerichtete Warnung betreffs der amerikanischen Bahnprioritäten von den Consuln des norddeutschen Bundes in New⸗ Nork ausgehe, hat der hiesige norddeutsche Ge⸗ peralconsul Rösing die„Associated Preß“ er— mächtigt, die Behauptung der„Times“ entschieden in Abrede zu stellen, mit der Hinzufügung, er habe über den betreffenden Gegenstand durchaus nichts geschrieben. Z. Friedberg. Die Idee des Herrn Grögor am Samstag und Sonntag zum Schluß in seiner Ameri⸗ kanischen Ausstellung Volksvorstellung zu geben, können wir nur lobend anerkennen, da hierdurch Jedermann Ge— legenheit geboten ist, dieses wahrhaft interessante Werk für den billigen Preis von nur 6 ke. zu sehen. Frankfurt. Zu dem am 19. d. beginnenden Maschinenmarkt haben 105 Aussteller 1379 landwirth⸗ schaftliche Maschinen und Geräthe angemeldet. Davon kommen auf Frankfurt 42, Breslau 3, Darmstadt 3, Berlin 3, Offenbach 4, Mainz 2, Cöln 3, Marburg 2, Bockenheim 2, Bornheim 2, Hamburg 2, Homburg 2, Oberursel 2, Mannheim 2, Wiesbaden 2, mit je einem Aussteller die Städte Neukirchen, Plagwitz, Kempien, Werdohl, Heilbronn, Herborn, Schaffhausen, Neuwied, Carlsruhe, Neuveville, Cassel, Stuttgart, Höchst, Saal feld, Homberg, Fauerbach bei Friedberg, Collmar, Wehringhausen, Braunfels, München, Neuß, Frankenthal, Rippberg, Schöningen, Hanau, Valentigny, Schweina, Cleve und Neucoschütz. 5 Groß⸗Gerau. Die Erde hat sich noch nicht voll⸗ kommen beruhigt. Seit Gründonnerstag und Charfreiiag am 14. und 15. April, an welchen Tagen drei Stöße vorkamen, wurde kein weiterer Stoß verspürt, bis am 8. Morgens um 10 Uhr 20 Min. ein Stoß erfolgte, der auch an andern Orten der Umgegend wahrgenommen wurde. Von andern Bewohnern unsrer Stadt wollen auch schon im Laufe der Woche leise Erschütterungen be⸗ merkt worden sein. Worms. In dem Programme für das 5. mittel⸗ rheinische Bundesschießen, welches vom 19.—23. Juni in unserer Stadt abgehalten wird, ist vorläufig Folgendes jestgesetzt: Samstag, 18. Juni: Empfong der Schützen an den betr. Bahnhöfen.— Sonntag, 19. Juni: Morgens Empfang, 11 Uhr Ausstellung ber Schützen in der Bahn⸗ bosstraße, Zug nach dem Festplatze, 1 Uhr Bankett, 3 Uhr Beginn des Schießens, von 4—11 Uhr Militärconcert und Tanz in der Festhalle und auf dem Festplatze.— Montag, 20. Juni: ½1 Uhr Bankett, 4—11 Militär⸗ Concert und Tanz, Abends Großes Ftuerwerk auf dem Fesiplatz.— Dienstag, 21 Juni: ½1 Uhr Bankett, 5—1 Uhr Monstre-Coucert, ausgeführt von der ganzen(65 Mann starken) Capelle des königlich pommer'schen Füsilier⸗ Reg. Nr. 64 aus Franksurt unter persönlicher Leitung ihres Directors Hru. A. Parlow und der ganzen Capelle des königl. preuß. Rheinischen Dragoner-Regziment Nr. 5 aus Frankfurt unter persönlicher Leitung ihres Capell⸗ meisters Hrn. H. Keßler.— Mitiwoch, 22. Juni: ½1 Uhr Bankett, 4—11 Uhr Militär⸗Concert und Tanz, Abends bengalische Beleuchtung des Festplatzes.— Donner⸗ stag, 23. Juni: 12 Uhr Schluß des Schießens, ½1 Uhr Bankett, 3 Uhr Preisvertheilung. 4—11 Uhr Großes Militär⸗Concert und Tanz. Die Concerte bei den Banketten und an den Abenden, mit Ausnahme von Dienstag werden ausgeführt von der 48 Mann starken Kapelle des Groß⸗ herzoglich-Heffischen Leibgarde-Reg. unter persönlicher Leilung ihres Kapellmeisters Hrn. Adam. Karl Ludwig Sand ist auf den 50. Gedenktag seines Todes, den 20. Mai jestgesetzt. Ein Neffe Sands, der in Brasilien ansässig, gegenwärtig in Europa weilt, wird zur Feier eintreffen. Koblenz. Ein für die bevorstehende Badesaison inte⸗ ressanter Fall kam in voriger Woche hier zur Entscheidung und verdient in weiteren Kreisen zur Kenntnißnahme gebracht zu werden. Ein Kreuznacher Badewirth hatte wiederholt die Mutterlauge, die er sich für echt bezahlen ließ, gefälscht. Eine Dame, durch Ann des wiederholt Mannheim. Die Einweihung des Denkmals für] Y gebrauchten Bades aufmerksam gemacht, ward gegen den Betreffenden klagbar, und da die Verhandlung die Schuld desselben unzweifelhaft herausstellte, so ward der Bade⸗ fälscher zu 100 Thlr. Geld bezw. 28 Tagen Gefängniß verurtheilt.. In Dresden erzählt man sich jetzt folgende Anec⸗ dote. Vor Kurzem weilte der Herzog von Meiningen in Dresden. Zufällig in eine Kunsisammlung eingetreten, wollte er das übliche Entrée bezahlen und gab eine Meininger Eln⸗Thaler⸗Cassenanweisung hin, die sich der Beamte besah und mit den Worten zurückgab:„Das thut mir leid, den kann ich nicht nehmen, das ist ein wilder.“ Durch Hinzukommen des Adjutanten wurde später das Hinderniß beseitigt. Halberstadt. Der„Magdeb. Ztg.“ schreibt man von hier: Am 5. d. zeigte hier der Premier⸗Lieutenaut a. D. de la Chevallerie im Stadttheater den Mitgliedern der wissenschaftlichen Gesellschaft das Modell einer von ihm erfundenen neuen Flugmaschine. Die mit ihr aus⸗ geführten Experimente zeugten von der Richtigkeit der Principien, auf welche sich diefelbe stützt, und waren über⸗ raschend. Etwas Näherers darüber mitzutheilen, verhindert uns das dem Erfinder von allen Anwesenden schrijllich gegebene Verspechen des Stillschweigens; nur dem Refe⸗ renten wurde diese kurze Notiz ausdrücklich gestattet. Berlin. Das dem Schöpfer der deutschen Turn⸗ kunst, dem Turnvater Jahn, Seitens der deutschen Turner⸗ schaft zu errichtende Denkmal soll in Berlin auf der Hasenheide, auf dem Platze, wo 60 Jahre zuvor Jahn den ersten deutschen Turnplatz eröffnet hatte, am 11. Auguft 1871 eingeweiht werden. Von dem Gedanken, mit dieser Feier das vierte deutsche Turnsest zu verbinden, hat der Ausschuß der deutschen Turnerschaft Umgang und hierfür auf das Jahr 1871 Köln in Aussicht genommen. Schiffsnachrichten.. Mitgetheilt von Chr. Hecht in Friedberg, Spec.⸗ Agent Das Hamburg⸗New⸗Yorker Post⸗Dampfschiff Hammonia, Capt. J. Meyer, welches am 27. v. Mts. von Hamburg und am 30. v. Mts. von Havre abgegangen, ist am 12. d. Mts. Morgens 5 Uhr wohlbehalten in New⸗Pork ange⸗ kommen. Das Hamburger Post⸗Dampfschiff Holsatiag, Ept. Meier, ging, expedirt von Herrn August Bolten, William Miller's Nachf., am 11. Mai von Hamburg via Hävre nach New⸗ ork ab. Außer einer starken Brief- und Packetpost hatte dasselbe 113 Passagiere im Zwischendeck, so wie 400 Tons Ladung. Verloosung. Neufchatel, 4. Mai. Frces. 10⸗Loose von 1857. Bei der am 2. d. M. stattgehabten Ziehung wurden folgende höhere Gewinne gezogen auf Nr. 13135 20,000 Fr., auf Nr. 75600 und 75883 je 500 Fr., auf Nr. 55208 92130 117432 und 122838 je 100 Fr. Die Zahlung erfolgt am 1. August. 5 e Bekanntm 5 N in diesem flattfindenden Induftrie⸗ Austellung wird die Gültig⸗ keitsdauer der Retourbillets nach Cassel während der Monate Junt, Juli und Angust d. J. auf 8 Tage ver⸗ längert. Cassel den 8. Mai 1870. Königliche Direction der Main⸗Weser⸗Bahn. 1351 Aus Anlaß de Bekanntmachung. 1352 Dienstag den 24. und Mittwoch den 25. d. M., jedesmal Morgens 9 Uhr anfangend, werden in dem hiesigen Gemeindewald, in den Distrikten Langscheid, Kirschbaumberg und Halnbuchenkopf 8 Stecken Buchen⸗Scheitholz, Eichen ·„ 12⁴„ Buchen⸗Prögelholz, 6 77 Eichen ⸗ 6 217„ Buchen⸗Stockholz, 16 5 Eichen⸗ 5 6050 Wellen Buchen ⸗Retsholz, 1000„ Eichen⸗ 7 Bau⸗ Werk⸗ und Nutzholz, 69 Eichen⸗„Bau⸗ und Werkholzstämme von 766 Kbf. 4 Birken⸗Werkholzstämme, meisibtetend versteigert, Die Zusammenkunft ist an den drei Isselteichen. Bemerkt wird noch, daß das Holz bis den l. Oktober 1. J. gegen vorschriftsmäßige Bürgscheine geborgt wird. Hoch Welsel am 12. Mai 1870. Großherzogliche Bürgermelsteret Poch⸗Weisel Mohr. Ziegel-Kohlen, erste Sorte, sehr e . Waggon bedeutend 7 5 s 1298 stückteich, per Centner 29 kt., billiger, empfiehlt die Stein— G6. H. Freundlieb. m kohlenhandlung Bekanntmachung. 1350 Dienstag den 17. Mat 1870 sollen dahler, Morgens 9 Uhr, in der Behausung der Löd Ehr⸗ manns Witiwe deren Geschäftsborrälhe, bestehend in Frucht, Mehl, Kieie, Manufactur- und Colonfalwaaren Leinen, Haus und Küchengeräthschaften ꝛc. ꝛc. öffentlich meistbielend gegen gleich baare Zahlung und sofortigen Zuschlag versteigert werden. Altenstadt den 11. Mat 1870. Sroßherzogliches Ortsgericht Altenssadt re Holz-Versteigerung. 1354 Da das Nadel-Stammhoiz, welches am 5. d. M. im biesigen Gemtindewald. Distrikt Filzhard, versteigert wurde, die Genehmigung nicht erhalten bat, so soll dasselbe Donnerslag den 19. d. M., Morgens 9 Uhr ansangend, nochmals veisteigert werden. Dagegen hat das daselbfl versteigerle Brennholf die Genehmigung erhalten und soll Montag den 23. d. M. der erste Fahrtag sein. Zgiegenberg am 12. Mal 1870. Großherzogliche Bürgermeisterei Langenbain Rumpf. Holz ⸗Versteigerung. 1353 Montag den 16. Mal l. J., Morgens 9 Uhr, sollen im Nieder⸗Mörler Gemeindewald, Schlag Nr. 1 und 2 an der Wiesbacher Straße, unterhalb der Kaisergrube, nachstehende Holzsortimente versteigert werden: 8910 Stück Birken-Wellen, 4800„ Welchholz-Wellen, 32 Läßte Allerletbolz, 100 Ginstern-Wellen. Die Zufammenkunft ist im Schlag Nr. 1 Zahlungstermin den J. Oktober d.* Nieder⸗Mörlen den 12. Mai 1870. Großherzogliche e Nieder⸗Mörlen ö bes. 5——— . Sagr., Nuhr. und Sehmiedekohlen 841 empfiehlt Jacob Schimpf II. Bad Nauheim. und ö der verschiedensten Art, ebenso Hausmobiliar, Betiwerk, 2 2 85 8 2 5— 8 83. 2 2 2. 2— g 2 2 2 25 8 Die nächste Nummer 33 des laufenden 2 8 2 VI. Zahrganges enthält: S 8 8 5 Elne Cabinetsintrigue. Roman von G. Diltl. (Fortsetzung.)— Deutsche Märchengestalten. IV. Die Gänsehirtin am Brunnen.— Von R König. Zu dem Bilde von Roland Risse.— Moderne Hellenen. Von Richard Andree.— Ein Mͤfiro der modernen Oper. Von Ot o Gumpreckt.(Schluß.) Ein Hasenkampf. Text und Illuftration von J. Flinzer.— Aus dem Sprechzimmer eines alten Sachwalters. IV. An der Weißen Brücke.(Schluß.)— Am Familientische: Wald⸗ meister. Von Paul Kummer. Zu Bestellungen empfehlen sich Bindernagel und Schimpff in Friedberg. Ein Confirmandenrock 1361 billig zu verkaufen. Näheres bei der Exped. 1 Aufsftoßen, Verdauungs schwäche, Athemnoth und Harngries. Vorrätbig in Friedberg bei Hofapotheker C. Görtz. ssenschaftlich empfoblen gegen Magen ombirten Schachteln mit Gebr.⸗Anw. à 30 kr. nur katarrhe, Säurebildung, — 80 2 2 2 2 2 N 2 2 2 7 2** 25 5 Die Administration der Felsenquellen. U „ 28 CCCCCCCCCCCCCT0TCTCTCT0T0TGT0TGT0T0TCTbTbTbTbTbTbTbTbTbTbTTbTbTTTTTT 128 Zirbung wut „ Ur, 0 t. 3 Die Naur — —— l 79 Kleider magazin J. 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TTTTbTTTTFTTTFWTTTTFTWTWTTTTTTTTTTTTTTTTTTTT Volks⸗ und Kinder⸗Vorstellung in der merikanischen Ausstellung 5 im Gasthaus„Zu drei Schwertern“ 6 Samstag und Sonntag zum letzten mal. 6 kr. Entrée Klein wie Groß nur kr. Indem ich dem geehrten Publikum für den mir geschenkten Besuch meinen Dank abstatte, ersuche ich zugleich alle Diejenigen, welche meine Ausstellung noch nicht gesehen, an diesen beiden Tagen nicht zu versäumen, die Gelegenheit dürfte sich sobald nicht wieder bieten. Hochachtungs voll rs gor. TTT Windecker's Felsenkeller — 349 Ge o e- od S N Ce- Dee Dee 0 r 12⁴ täglich geöffnet von Nachmittags 2 Uhr an. H. J. Simon zu den„Drei Schwertern.“ Philippi's Felsenkeller. 1357 Sonntag den 15. Mai, Nachmittags 4 Uhr, Concert der hiesigen Jägermusik.— Entrée 6 kr. Der Felsenkeller ist von heute an Morgens um 9 Uhr geöffnet. Kirchweihe zu Münzenberg. 1358 Sonntag den 15. und Montag den 16. d. M. findet zur Feier der hiesigen Kirchweihe bei Unterzeichnetem gut besetzte Harmonie, und Tanzmusik statt und zwar bei günstiger Witte⸗ rung des Tags über im Freien und Abends im Saale, wozu freundlichst einladet Münzenberg den 10. Mai 1870. W. Jäger. Maschinen-Ausstellung und Markt zu Frankfurt a. M. Eröffnung am 19. Mai, Schluß am 23. Mai. Eintritts- Preise: Am 19. Mai 36 kr., am 20. und 21. Mai 18. kr., am 22. und 23. Mai 12 kr. Eintritts-Karten für alle Tage gültig fl. 1. 12. Die Ausstellungs⸗Commission. Unterrichts- und Erziehungs-Justitut in Friedberg. 1344 Montag den 20. Juni beginnt ein neuer Cursus in unserer Anstalt und bitten wir die geehrten Eltern freundlichst die Anmeldungen bis zum 18. Juni zu machen. Pensionäre bezahlen 350 fl. Musikunterricht wird extra vergütet. 5 Der Unterricht wird von einem Geistlichen, einem Lehrer, einer Französin und Eng⸗ länderin und den Vorsteherinnen ertheilt. Jedes Jahr findet eine öffentliche Prüfung statt. Prospekte, sowohl für Kinder aus hiesiger Stadt als auch für Pensionäre sind zu jeder Zeit bei den Unterzeichneten zu haben. Amalie, Marie& Lina Werner. Friedberg im Mai 1870. 0 2 9 4* Vorschuß-& Creditverein zu Friedberg. 2. Eingetra Gen t. 1187 Kapitalien in Beträgen 1. jeder Zeit bei halb⸗ jähriger Kündigung u 4½%. Zins⸗Anfang einen Tag nach der Einlage. Der Vorstand Weis. Hecht. Ermus. Repskuchen! 23 ftets frisch von der Mühle bei Wilh. Fertsch. Höchst wichtig für Bruchleidende! 510 Wer die bewährte Heilmethode des bekannten schwelzerischen Brucharztes, Krüsi⸗Altherr, in Gais. Kt. Appenzell, kennen lernen will, kann bei der Exp. dieses Blattes ein Schriftchen mit Belehrung und vielen 100 Zeugnissen in Empfang nehmen. 1348 Sonntag den 15. Mai findet bei mir gut besetzte flatt, wozu ich böflichst einlade. Für gute Speisen und Getränke ist bestens gesorgt. Ilbengadt. L. Bernhard. 1360 Allen Fremden, die sich die Sehens würdigkeiten Friedbergs beschauen, wird dringend gerathen, auch ein⸗ mal das wundervoll und einzig in seiner Art angelegte Gärtchen um die Schillerlinde in Augenschein zu nehmen und sie werden gewiß dem Verfertiger desselben die ihm zukommende Ehre zollen. Vater Kreuter wird gut thun, wenn er seine Firma ändert und anstatt„zur Schillerlinde“„zum holden Paradeisgärtlein,“ oder„zum ewigen Dornbusch“ setzt. Ein Schönheits liebhaber. Kartoffeln in einzelnen Mesten verkauft H. Fr. Müller, Usagasse. Ausverkauf. 1343 1 1359 unterzeichnete verkauft sehr biuig, verschiedene Werkzeuge für Dreher, eine Ladeneinrichtung, sowie Pfeifen unter dem Fabrikprets. f J. P. Starck's Wittwe. Eine Dresch-Maschine mit Locomobile 1345 unter günstigen Bedingungen zu verkaufen. Die Dreschmaschine geht sehr gut und die Locomobile ist mit einer ganz neuen Feuerbüchse versehen. Nähere Aus⸗ kunft gibt die Exped. d. Bl. 5 Dielen, Latten und Stollen 1223 empfieblt zu Hanauer Preisen 2 Ph. Dan. Kümmich. Möbel-Lager. 989 Alle Sorten Möbel, für deren Güte garankitt, find in großer Auswahl zu haben bei Friedberg. J. Pfeffer, Hof⸗Möbelschreiner. Für Confirmanden 1299 empfehle eine schöne Auswahl gestickter Taschentücher, Manschetten, Kragen, Halsbinden, Handschuhe, Corseten ꝛc. zu billigen Preisen. K. Friedrich neben der Post. Die Schöͤnfärberei von A. Metzendorf in Friedberg 1293 empfiehlt sich im Färben und Drucken aller mög⸗ lichen Stoffe in den modernsten Farben unter Zu⸗ sicherung schneller und reeller Bedienung. Gleichzeitig bringe ich dem geehrten Publikum von Bad Nauheim und Umgegend zur Nachricht, daß ich Herrn Carl Hartmann in Bad⸗Naubeim ein Commissionslager übergeben habe und bei demselben eine Musterkarte zu Jedermanns Einsicht offen liegt. Ein zuverlässiger Pferdeknecht 1324 wird gesucht. Wo? sagt die Expeditton d. Bl. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelische Gemeinde. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Diegel. Sonntag Cantate. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags: Herr Pfarrer Baur. Nachmittags: Herr Diakonus Meyer. Gottesdienst in der Burgkirche! Vormittags: Herr Pfarrer Diegel. (Abendmahl.) Nachmittags: fällt aus. Katholische Gemeinde. Samstag um 5 Uhr Nachmittags Beichte. 4. Sonntagen ach O st er u. Vormittags: 8 Uhr Hochamt und Predigt. Nachmittags: ½2 Uhr Christenlehre und Andacht. Der Gottesdienst an den Wochentagen beginnt Mor⸗ i gens 6 ¼½ Uhr. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. (Hierzu Unterhaltungs Blatt Nr. 20 und eine Beilage.) 10 Bett stelli vom Elze müss lokal Aus Inst emp bis Mor liche 5 Mar Dece bhüt vers des gebo (ana von nann Ockst Wige Sche füt Chii des dase! zur zur der d „Ma befle die Dam 900 zufta kapal pin zu J n ei Sche Alm 0. Ut Wol gelis flehe das Bete daselt lic ars wel für d Sohm an di Hag Fiieh Kuch Benne an und eimer Ann n U Uf Jord Volt