Gemmer 11.— 75 777 8 H 7 1 ore ra 7 170 88 1 0 une ned ie ee ene Anu ndnd rue Me 3. uA Haft chirchon sg 7 ˖. ngrägzt nzchtiglzd sg ching Dienstag den 1„Dezember. f che N chi N 1 2 ——————*—— an n f 9 N g 0 9 iar ert ee. f* 4 ö 8 2 N g 3 f 13 1 Fetz 0 die e Erlasse für den Kreis Friedberg. Sritdberger Intelligenzblalt. Erscheint jeden Dienstag, Bbberstch 0 Sunstag f Nur diejenigen Einsendungen, welche bis spätestens Vormittags um 9 uhr 8 r aan, 5 bei uns eingelaufen sind, können noch in der nächsterscheinenden Nummer 5 i ee 8 des Anzeigers Aufnahme finden, da es uns sonst unmöglich ist, das Blatt. Modewaare. rechtzeitig zur Post zu liefern und am Abend noch austragen zu lassen. a tnt: Wollen 7 g r 0— n pat scht 1 a* Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatte sind zu publieiren: 1 . zt gewöhnlich ki Nr. 56. sub 1. Bekanntmachung, den zwischen Hessen und dem Nordeeulseen Bunde wegen wechselseitiger Gewährung der Rechtshülfe abgeschlossenen Vertrag betr. 8 de zich wi vor 4 Nr. 57. Bekanntmachung, das Bahnpolizei-Reglement sür die Eisendahnen im Nordbdeutschen Bunde. a Dora Grödel Friedberg den 10. Dezember 1870. Großherzogliches Kreisamt Friedberg 1 1 10 5 5 1 Ter a p p. ö enpschlung Die Unterstützung nothleibender Hessischer Soldatenfamilien. g Friedberg den 10. Dezember 1870 7 0* 4„ 7 a* 29* 7 2* 2 1 been den ens, Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. der rule, eld sch seh 7 Indem wir Ihnen nachstehend einen Erlaß Großherzoglichen Ministeriums des Innern in obigem Betreffe mittheilen, fordern wir 0 seht ö f 5 zogt g 410 5 wir 4 wanne kronnunz: zi auf, binnen 8 Tagen die einer weiteren Unterstützung als die seither schon empfangenen, bebürftigen Familien oder ausgerückten Unter⸗ a Denehascen tiere und Mannschaften des Activstandes, sowie die Familien der zum Dienst einberufenen Reserve-, Exsatz Reserve- und Landwehrmann⸗ n 28 haften uns anzugeben. Die dem Kreise Friedberg von den 6500 fl. zugewiesene Summe beträgt nur 300 fl., und können deßhalb auch 9 ner exewa die bedürftigsten Familien bei deren Vertheilung in Berücksichtigung kommen, wir erwarken darum auch von Ihnen, daß sie die ö arts sethältnisse der Betreffenden auf das Genaueste prüfen und ihre Anträge auf Verwilligung in einzelnen Fällen ue begründen. ö * ent Lech herbe, 1 ra p p. enim u hig un N Das Großherzogliche Ministerium des Innern an die Großherzoglichen Kreisämter. Lanlalte betsc. Eri Zur Unterstützung nothleidender Hessischer Soldatenfamilien sind] zu genehmigen geruht, daß diese Unterstützungsgelder an die Kreis— i kir delta 90 7 ende Beträge, welche nicht fuͤr einzelne Orte oder Bezirke, sondern Unterstützungs ⸗Commissionen, nach Verhältniß der Seelenzahl der ö e die betreffenden Angehörigen des ganzen Großherzogthums be- Kreise, jedoch mit geeigneter Berücksichrigung der Wohlhabenheit oder 5 —4 m at sind, eingegangen: g Bedürftigkeit der Bezirke, mit der Bestimmung vertheilt werden sollen, Bun J von Seiner Königlichen Hoheit dem Grotzhetzog 2000 fl.— kr. daß hieraus den Familien der ausgerückten Unteroffiziere und Mann⸗ 1 e ettiger,) von dem Kanzler des Norddeurschen Bundes schaften des Activostandes, sowie den Familien der zum Dienste iaberufenen 1 N ö Atitbeges, ad als Gäbe der Deutschen in St. Petersburg 2159 fl. 3⅝ kr. Reserve,, Exsatzreserve, und Landwehrmannschaften, neben den laufenden, 1 born We) von Demselben als Gabe der Dentschen in den gewohnlichen Bedürfnissen entsprechenden Unterstützungen aus den 1 1 Duwe auliste ö 418 fl. 45 kr. militärischen Kassen, den Kreisunterstützungskassen und den durch Wa e..%) von dem Großherzoglichen Ministertesdenten Pripatwohlthätigkeit für bestimmte Bezirke aufgebrachten Mitteln, 1 en ven Enzenberg in Brüssel gesammelt 118 fl. 30 kr. außerordent iche Unterstützungen in Fällen besonderer ö tes Zimmer!) von dem Großherzoglichen Genetralconsul Günz⸗ Bedürftigkeit gewährt werden sollen. K 1 a m * zenten burg in St. Petersburg 1740 fl. 47 kr.„Indem wir Ihnen von dieser Allerhöchsten Entschließung Kennt⸗ 1 eu 8 9500 1 im Ganzen 6500 fl. 5¾ kr. niß geben, beauftragen wir Sie, hiernach das Geeignete zu verfügen. 8 f lag dir Erped. d. 98 5 f 5 500 f g 0. ö icht r Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben, Allergnädigst pen al wig k. Rauten bu sch. ö Pa tet a0 fete. Die Versendung von Liebesgaben und Privalpacketen an die im Felde stehenden Friedberg den 11 Dezember 1870. ö N 1 an Mart JJ Soldaten der Großherzoglichen Dipision. 0 f 1 4 5 1 10 14% n nu Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. 5 1 — Wir beanftragen Sie die in Abdruck nachfolgende Bekanntmachung der Großherzoglichen Etappen Commandantur zu Darmstadt vom dq gate ale: M., in Nr. 341 der Darmstädter Zeitung enthalten, sofort in ihren Bürgermeistereien zu veröffentlichen. 0 2 a 1 8. A 0 Die Protokolle über etwaige Bewilligungen an Liebesgaben aus den Gemeinde Kassen wollen Sie uns baldigst zur * eehhnehmigung vorlegen und daun für sichere Beförderung nach Maßgabe unten stehender eee sorgen. one , dent: un 14 Die Absendung von Privatpacketen und Liebesgaben nach dem Kriegsschauplatz. N Ait 161 7 9. 15 9 kebmenden Versandt, von Privatpacketen und Liebes, Ansammlung derselben, mit der erforderlichen Sicherheitsmannschaft versehen, durch u bobe err 3 iht ade Gio de Done dhe Ska des Raums der Elappen⸗ die Clappen⸗Commandanlur an den Bestimmungsort abgesendet. 0 it n 0. r Aopher eg eee Packete 2c. nach Regimentern dc. zu Die sämmtlichen Localblätter des Großberzogthums werden ersucht, das Vor⸗ 20 it mandantut und dei der Nothwendigkeit, die Packet 9 7 8 5 e 5 . dent i 5 Denn vort leicht verloren gehen oder ente stehende in ihren Spalten unentgeltlich aufzunehmen. len zen kleinere Packete die bi dem Landtrausport leich 1 8 1 3 NM rmercben können, beschädigt werden u. J. w., in Kisten oder Fässer zu verpacken; Darmstadt den 9. December 1870. .. I Lomite für Ülterstützung der Oecher F dene dahier mit der r 1* 4 8 90 ug N. der Sendung beauftrag 0. 1 8 oe* e e a diger bei Raglichem Comite abzugeben und werden, nach Köhler, Stabsqusrliermeistet. 0 Einladung zur Wahl der Mitglieder des Gemeinderaths. ub!* Es wird biermit bekannt gemacht, daß den 1 4., 15. und 12 Uhr Vormittags und 2 bis 5 Uhr Nachmittags. Carl Seriba, g 2e. Dezember d. J. in den unten Süninen len en zu 3 V kiten guns sind wieder wählbar. en in dem Rathhause die Abstimmung zur Wahl der Mitglieder de 2) Für die Wähler der zweiten Abtheilung n Aülhemeinderaths unter Leitung des Unterzeichneten vorgenommen wer-— zu welcher die Stimmberechtigten gehören, deren monatlicher N.. 2 i soll. Es sind hierbei im Ganzen 5 Mitglieder des Gemeinderaths Steuerbeitrag über 2 fl. 26 kr. 1 Hir. aber unter 5 fl. 22 kr. beträgt e kählen, wovon die Wähler der dritten Abtheilung 3 Mitglieder,— Freitag den 16. d. M., Vormittags von 8 bis 12 Uhr. Wähler der zweiten Abtheilung 1 Mitglied und die Wähler[Jo seph Bender tritt aus und ist wieder wählbar. Wia 0 her ersten Abtheilung 1 Mitglied zu wähsen haben. 3) Für die Wähler der ersten Abtheilung Ele Wird, Sämmtliche Stimmberechtigte werden nach Axt. 26 des Gesetzes— zu welcher die Stimmberechtigten gehoren, deren monatlicher . 25 505. on 8 Januar 1852 zur Theilnahme an dieser Wahl mit dem An“ Steuerbeitrag über 5 fl. 19 kr. 3 Hlr. beträgt— Freitag den zul. eingeladen, daß die Abstimmung stattfinden wird: 16. d. M., Nachmittags ron 2 bis 5 Uhr. Gustav Trapp II. tritt 1) Für die Wähler der dritten Abtheilung aus und ist wieder wählbar. f 5 i 37 ö i ber 1870. die St berechtigten gehören, deren monatlicher Friedberg den 9. Decem n 5 eee e er. 20 f. z Hr weg n W. 1g den guad 9% 14. und Donnerstag den 15. d. M., täglich von 8 bis Haas, Großh. Kreisassessor. Kriegs nachrichten. Offitielle militärische Nachrichten. Versailles, 8. Dek. Im Vormarsche auf Beaugency stieß die 17. Division gestern westlich 19K. ng auf ein frisches feindliches Corps von 15 1 17 Bataillonen mit etwa 26 Geschützen und vertrieb dasselbe im lebhaften Gefechte, in welches auch die 1. baperische Division noch er folgreich eingriff, aus allen Positionen. Der Feind verlor 260 Gefangene, 1 Kanone, 1 Mi- trailleuse. Die Avantgarde des 3. Armeecorps hatte bei Nevoy, nordwestlich von Gien, glück liche Verfolgungsgefechte gegen die Arrieregarde der den Rückzug fortsetzenden Loire-Armee. v. Podbielsky. Meung, 8. Dez. Bei Bcaugench heute heftige aber siegreiche Schlacht der Armeeabtheilung des Großherzogs von Mecklenburg gegen 3 fran- zösische Armeecorps. Verlust nicht unbedeutend, der des Gegners weit größer. 6 Geschütze und ungefähr 1000 Gefangene in unseren Händen. v. Stosch. Schwerin, 9. Dez. Telegramm des Groß- herzogs an die Großherzogin. Meung, 8. Dez., 11 Uhr Abends. Heute harter aber siegreicher Kampf gegen drei französische Armeetorys bti Beaugency. Sechs Geschütze durch unserk Jäger genommen. 1000 Gefangene gemacht. Starke Verluste, aber am geringsten bei der 17. Diviston. Wir Alle gesund. Orleans, 8. Dez. Einem von Gambetta abgesandten Parlamentär, der einen Waffenstill⸗ stand zum Zwecke der Einberufung einer Con- stituante erbat, wurde freies Geleit nach Versailles ohne Unterbrechung der Feindseligkeiten angeboten. Der Parlamentär reiste nach Tours zurück. Versailles, 9. Dez. Der Königin Augusta in Berlin. Großherzog von Mecklenburg gestern und vorgestern vor Beaugench ernste Gefechte mit den verstärkten Resten der Loire⸗Armee aus Tours, die siegreich bekämpft und die Stadt besetzt wurde, dabei 1500 Gefangene und 6 Geschütze. Eben⸗ dergleichen Reste verfolgt die 2. Armee in geringer Stärke auf der Straße nach Bourges. Wilhelm. Versailles, 9. Dez. Nach dem siegreichen Gefechte am 7. Dez. setzte die 17. und 22. Division mit dem 1 bayerischen Corps am 8. den Vor- marsch gegen Beaugency fort. Der Feind ent- wickelte zwischen diesem Orte und dem Walde von Marchenoir außer den am ersten Tage engagirt gewesenen Truppen mindestens noch zwei Armee⸗ corps der nach divergirenden Richtungen von Orleans zurückgewichenen Loire⸗Armee und suchte mit allen Kräften das Vordringen unserer Truppen aufzuhalten. Nichtsdestoweniger gewannen diese stetig Terrain und nahmen successive die Orte Gravant, Beaumont, Messas und demnächst auch Beaugench. 6 Geschütze und über 1000 Gefangene sielen dabei in unsere Hände. Am 9. wurden dem Feinde dann weiter die von ihm noch besetzt gebliebenen Ortschaften Bouvalet, Vilsorceau und Cernay entrissen, wobei abermals viele Gefangene gemacht wurden. Der wichtige Eisenbahnknoten Vierzon ist von diesseitigen Truppen besetzt. v. Podbielsky Meung, 9. Dez. Heute wieder lebhafter Kampf mit allen Truppen der Armee-⸗Abtheilung des Großherzogs. Der Feind wurde aus seiner starken Stellung am Foret de Marchenoir geworfen. Viele Gefangene gemacht. v. Stosch. Schwerin, 10. Dez. An die Großherzogin. Meung, 10. Dez. Gestern heftige Angriffe des Feindes siegreich abgeschlagen. Am Abend tröutz seiner Ueberlegenheit durch erfolgreiche Vorstöße mit der 17. und 22. Division zum Weichen gebracht. Gott war mit uns. Verluste geringer als vorgestern. Großherzog. München, 10. Dez. Folgende telegraphische Mittheilung ist an das Kriegsministerium gelangt: „Versailles, 9. Dez. An dem gestrigen Siege bei Beaugench hat das erste bayerische Armeecorps rühmlichst Theil genommen. Vom Feinde waren das 15., 16., 17. und wahrscheinlich auch das 19. Corps engagirt.“ Versailles, 10. Dez. Nach Wi der letzten Tage sollle den an der Loire bisind⸗ lichen Truppen für den 10. Ruhe gewährt werden. Der Feind versuchte jedoch am Morgen mit starken Kräften die Offensive wieder zu ergreifen, wurde aber in einem bis zum Abend währenden, vor⸗ zugsweise durch Artillerie geführten Gefechte zurück⸗ gewiesen. Diesseitige Verluste sehr unbedeutend. Einige hundert Gefangene sind in unsern Händen. General v. Manteuffel meldet, daß Dieppe von Truppen seiner Armee am 9. Abends besetzt worden sei. Ein Theil der 3. Feldeisenbahnab⸗ theilung nebst 50 Mann Infanterie sind in Hamm überfallen und aufgehoben worden⸗ v. Podbielsky. — In den letzten verschiedenen Gefechten vor Paris haben wir wieder über 800 Gefangene gemacht, worunter etwa 15 bis 20 Offiziere. Den Ausfalltruppen war durch Corpsbefebl gesagt worden, das Ziel des Kampfes sei die Straße nach Fontainebleau, welche erreicht werden müsse, koste es, was es wolle. Könne man sich nicht divisions⸗ oder brigadenweise dahin durchschlagen, so möge man regimenter-, bataillons- oder selbst compagnieweise es versuchen. Die Gefangenen fand man je mit einem Laib Brod, einer Flasche Wein und 2 Pfund Fleisch oder Speck versehen, so daß man ersichtlich darauf Bedacht genommen hatte, die Truppen für einige Zeit mit Munde vorrath zu versehen. n — Bei der hier jetzt herrschenden Kälte ist von den Truppen vor Paris eine große Sen- dung für die Vorposten bestimmter Pelze mit ge— bührendem Jubel aufgenommen worden. Der beschwerliche Dienst der Feldwachen u. s. w. wird dadurch wenigstens einigermaßen erträglich gemacht. Der Gesundheitszustand der Armee vor Paris ist, wie der„K. Ztg.“ geschrieben wird, übrigens ein vortrefflicher und nach Angaben von Aerzten ein besserer als in größeren Garnisonen zur Friedenszeit. — Sicherem Vernehmen nach wird man sich von hier aus mit der sogenannten Regierung der nationalen Vertheidigung in keine Unterhandlungen irgend welcher Art mehr einlassen, so lange diese Regierung, im Widerspruch mit allen Gesetzen der Moral und des Völkerrechts, sich nicht ent blödet, die zahlreichen französischen Offiziere, welche mit Verletzung ihres Ehrenwortes der Kriegs- gefangenschaft entwichen sind, wieder in der aetiven Armee anzustellen. — Dem Generalstabsoffizier, welcher nach Paris die Mittheilung von der Wiedereinnahme von Orleans bringt, ist zur Bestätigung dieser Thatsachen ein bei Orleans gefangener höherer französischer Offizier beigegeben worden. Ein anderer ihm attachirter, bei Amiens gleichfalls in deutsche Gefangenschaft gerathener Offizier soll General Trochu die Zersprengung der Nordarmee, die Eroberung von Amiens und die erfolgte Be⸗ setzung von Rouen in eben solcher authentischen Weise bestätigen. Der betreffende Parlamentär ist gleichzeitig Ueberbringer einer förmlichen Auf⸗ forderung zur Uebergabe, die sich auf die That⸗ sache der Vernichtung der erwarteten Entsatz⸗ Armeen des Nordens, des Westens und der Loire stützt. Wie verlautet, soll für den Fall der Ab⸗ weisung dieser Aufforderung das Bombardement von Paris in ernste und entschiedene Aussicht gestellt worden sein. — Es bestätigt sich, daß General Manteuffel auf Havre marschirt. Die ganze Nationalgarde ist in Havre unter den Waffen, und man erwartet außerdem aus Boulogne Verstärkungen. In der That sind auch in letzterer Stadt 15,000 Mann Truppen, deren Bestimmung man nicht kennt, zu⸗ sammengezogen worden, und es wäre daher nicht unmöglich, daß dieselben nach Havre gebracht werden sollen. In Havre verbreitete man auch, um den Bürgern Muth zum Widerstande zu machen, daß Rouen mit einer Kriegssteuer von 16 Millionen Franken belegt worden, wovon 7 Millionen sofort bezahlt werden müßten. ˖ — Aus Sedan wird gemeldet, daß am 6. d. die für Sedan bestimmte deutsche Feldpost auf belgischem Gebiet durch französische Franctireurs es dem Stabe Garibaldi's, der persönlich an aufgehoben und fortgeschleppt ist, ohne . 10 durch die belgischen Behörden verhindert worden — Bei Orleans sind, wie belgische Blält wissen wollen, den Deutschen 5000 e Kriegsbeute in die Hände gefallen, die für bestimmt waren.. 71 — Neben dem am 7. d, stattgehabten Gesech bei Meung, das der französische Bericht sogan als eine Schlacht bezeichnet, ist eine telegraphische Meldung der„Indep.“ aus Tours bemerkenswert, woraus hervorgeht, daß die Deutschen über dit Loire gegangen sind. Die„France“ schätzt näm⸗ lich die auf dem linken Loire-Ufer befindlichen deutschen Heeresmassen auf 10,000 Mann. — Eine Correspondenz der„Indep. belge“ aus Lyon vom 4. Dez. will wissen, die Preußen hätten neuerdings aus Rache Chatillon ge plündert und theilweise in Brand gesteckt; den Gastwirth aber, in dessen Haus die preußischen Offiziere bei dem Ueberfalle gefangen wurden verbrannt. Es wurde bis jetzt nur bekannt, daß Chatillon eine Contribution von 1 Million Franc auferlegt wurde, von einer Plünderung der Stadt hat man anderweitig noch nichts gehört. Vor Belfort, 3. Dez. In verflossener Nacht, sind zwischen den Dörfern Essert un Chalonvillers 28 Geschütze, darunter 18 vier undzwanzigpfündige, in Batterie gebracht worden, Heute früh hat die Beschießung begonnen; del Feind antwortete aus allen Geschützen der Festung und schoß heftig mit Shrapnells auf die zu Vollendung der Schanzarbeiten commandirten Bataillone. Es sind nicht unbedeutende Ver⸗ wundungen vorgekommen, mehrere Todte. Gleich des Morgens brannte es in der Stadt, das Feuer ist aber bald wieder gelöscht worden. Heul Vormittag ist ½ Fuß hoch Schnee gefallen, dabei friert es. Die Beschwerden des Bivouakirenz werden dadurch bedeutend erhöht. Der Gesund,⸗ heitszustand der Truppen ist im Allgemeinen be⸗ friedigend, der Dienst aber sehr anstrengend. — 6. Dez. Zwei Parallelen sind bereits beendet und die dritte wird heute eröffnet. Seit drei Tagen hat eine starke Kanonade stattgehab!, welche die letzte Nacht und heute früh besonderz lebhaft war. Die Hälfte der Stadt ist bereits verbrannt. Nach der Ansicht der Preußen kann sich Belfort höchstens noch fünf Tage halten, Die Personen, welche aus der Stadt gekommen sind, zeigen sich sehr entmuthigt. Die Umgegend wird von sehr starken Patrouillen durchstreift. Montbeliard ist nicht mehr von den Franzosen bedroht. Die preußischen Batterien stehen in Essert und Crabanche. Der Angriff des Bela⸗ gerungscorps richtet sich ausschließlich gegen die Westseite der Stadt, welche die schwächste ist, Die Franzosen haben die von den Preußen be⸗ setzten Ortschaften Cravanche, Essert und Bavilliers mit Haubitzen verbrannt. Die Laufgräben vor Belfort sind am 3. Dezember eröffnet worden. — Der sich im Lager Garibaldi's aufhaltende Correspondent des„Daily News“ gibt eine Be⸗ schreibung des Gefechtes bei Prenois am Abend vor dem Treffen bei Pasques. ein nächtlicher Ueberfall der Vorposten mit dem Bajonett, ohne einen Schuß zu thun, beabsichtigt. Die Preußen in Dijon waren aber vorsichtig und empfingen die anmarschirenden Italiener, Frank⸗ tireurs aus dem Elsaß und 9 Chasseurs d' Afrique mit einer dreimaligen Salve, die jedoch in der pechschwarzen, stockfinsteren Nacht wenig Schaden anrichtete. Erst als die die Reserve hildenden Mobilgarden vorrücken sollten, habe das Unglüc begonnen. Anfangs wollten diese gar nicht von, da sie behaupteten, die Straße sei durch die Ge— schütze versperrt, auch hälten sich ihre Offizier davon gemacht. Als aber plötzlich ein Kugelhagel aus der Dunkelheit unter sie fiel, geriethen dit Mobilgarden in derartigen Schrecken, daß einigt sich flach auf den Boden warfen, während andert sich in die Gräben versteckten und hier gegenseitig mit dem Bajonett verwundeten. Endlich gelang wesend war, sie wieder zu sammeln, aber anstall mit dem Bajonett vorzugehen, gaben sie Feuer Nach ihm war 1 und diese Salve traf naturgemäß die vor ihnen 9 June des g den! 1 Ibeigen — Credit Haupt bebarf Hierin von Faser 17776 hach Aust W908. d e de 9 N n ede; N Nn vrs U W. sebenden Franktireurs und Italiener, welche in ur Dunkelheit Freund und Feind nicht erkennen . 1 Nr n Ie e bunten, umgangen und den Feind in ihrem Lücken glaubten und auseinander stoben. Die Nobilgarden liefen dann auch und so blieb dem freischaaren General und dem englischen Corre- söndenten nichts anderes übrig, als eben auch nit davon zu laufen. Hessen. Darmstadt. Das Großherzogliche gegierungsblatt Nr. 57 enthält: 1. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums des Innern, das Bahnpoltzei⸗Reglement für die Eisenbahnen dis Norddeulschen Bundes betreffend.(Dasselbe tritt mit um 1. Januar 1871 in Kraft.) II. Sieusinachrichten. Seine Königliche Hoheit der (roßherzog haben allergnädigst geruht: am 19. November dan Schullehrer Herth zu Bleidenrod, im Kreise Alsfeld, IV. Versetzung in den Ruhestand. Seine Königliche 5 heit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am dung der Set J. November den Lehrer an der Realschule zu Offenbach, dict gebört. de 9 berfag. 3 derslosan Lern Esert erte gebracht wong enen gierin erscheinen folgende Hauptposten: Beschaffung Vescatztn der Fin apt auf dit 1 Arbeiten tommandim * Anubekeutende de arbeit Totte. Glel 1 der Statt, das Fu It werden. Haß Scharr gallen, dale den dts Bivoualim trtett. Der Gen in Allgentin 4 W datt beutt tröfatt. Sil Karcnabt faftgthal früh ötsonden det Statt ist bereits in Prußen kann 3 ful Tage dalen u Suutt getomnu Die Ungegenl Ailtz bucht 11 Sliczlich gegen „ h ür 9e de Prußen 10 . eam unt Berillil 4 1 1 I. Ludwig Mathes in den Ruhestand zu versetzen.(Die brigen Dienstnachrichten sind bereits mitgetheilt.) — Die am 5. d. den Ständen zugegangene (reditforderung des Kriegsministeriums zerfällt in 2 ee l, auptabtheilungen. Nämlich A. Einmaliger Kriegs- darf, veranschlagt im Ganzen zu 1,826,220 fl. vn 3062 Pferden 1,071,700 fl., Einrichtung der gaserneg und Baraken für die Kriegsgefangenen 177,300 fl., für die einzelnen Truppentheilen lach dem Frieden zu ersetzende Bekleidung und Jusrüstung 150,000 fl., Anschaffung von wollenen emden, Socken, Leibbinden, Kaputzen u. s. w. 152,000 fl., Kosten der Errichtung der Reserve⸗ l zatethe 97,000 fl., Eisenbahntransporte 35,000 fl. Lon der sich ergebenden Gesammtsumme von 1826,220 fl. sind indeß bereits bewilligt 1215,523 „, weshalb in dieser Rubrik eine factische Neu⸗ frderung von 610,697 fl. besteht. B. Laufender Ledarf für einen weiteren sechsmonatlichen Unterhalt riserer Truppen sind für diese Periode 5,887,504 fl. i Aussicht genommen, wovon jedoch, für auf n Friedensetat bereits bewilligt 1,073,038 fl. Abzug zu bringen sind, also auf Rechnung ds Krieges 4,814,466 fl. verbleiben. Der ronatliche laufende Unterhalt der Truppen erfordert ter Löhnung 254,360 fl., Naturalverpflegung ud zwar a) Mundproviant 227,351 fl., b) erdefutter 199,294 fl., Unterhaltung der Kleidung und Ausrüstung 112,000 fl., Unterhalt der Kriegs⸗ g fangenen 55,500 fl., Unterbalt der Reserve⸗ lgarethe im Inlande 75,000 fl. Ersatz für Ge⸗ swütz-Fuhrwerk, Armatur, Waffen und Munition u s. w. 32,000 fl. Hiernach ergibt sich als Schlußresultat: Neuanforderung nach Abzug aller früheren Verwilligungen 5,425,166 fl., wovon doch auf das oberhessische Contingent fallende Duote, mit 1,803,301 fl. sich die Gesammt⸗ eine in Aussicht genommene r 1 re an 2 a 0 „ dee, ider den Eintritt Hessens in den Deutschen Bund en Separatprotokoll vom 15. Nov. 1870 bei⸗ 0 fügt, durch welches eine vorläufige Vereinbarung (züglich der Militär⸗Verhältnisse des roßherzogthums getroffen wird. Dasselbe leutet:„Nachdem durch das heute unterzeichnete rotokoll über die Feststellung der Verfassung des Deutschen Bundes vereinbart worden ist, daß die Cemeinschaft der Aus gaben für das Landheer erst nüt dem 1. Jan, 1872 beginnen soll, ist von dem unterzeichneten Bevollmächtigten des Nord deutschen /Tundes und Hessens anerkannt worden, daß die Militärverhältnisse des Groß herzogshumg während s Jahres 1871 in dene„durch de Militärconvention vom 7, April 1867 be⸗ F Zustande zu verbleiben haben. Vom Januar 1872 ab tritt das gesammte hessssche 1 1 (onkingent in den Etat und in die Verwaltung Bundesheeres, und es werden zur Verein⸗ barung der hierdurch bedingten Abänderungen der gedachten Conventton im Laufe des Jahres 1871 1 Verhandlungen stattfinden, bei welchen der Gesichts punkt leitend sein wird, daß die hessische Division als ein geschlossener Truppenkörper zu erhalten, ihre Formation aber den für das Bundesheer geltenden allgemeinen Normen anzupassen ist. Was insbesondere die Festung Mainz anlangt, so war man darin einverstanden, daß die Rechte und Pflichten Preußens aus det Bestimmung unter Nr. 8 des Schlußprokokolls zu dem Friedens- vertrag vom 3. September 1866 auf den Bund übergehen.“ Friedberg. Es ist uns möglich, aus dem Feldpostbriefe eines hessischen Offiziers folgende kurze Notizen über den Marsch der Division, sowie über die bis zum 5. d. stattgehabten Gefechte und Verluste mittheilen zu können: Orleans, 5. Dez. Heute Morgen in Orleans eingerückt. Am 28. Nov. hatten wir Ruhetag. 29. Aufstellung bei Villiers, es kam jedoch zu keinem Zusammenstoß, Abends Rückkehr in unsere alten Quartiere. 30., Mittags 3 Uhr, Marsch nach Abandoy bei Pithiviers. 1. Dez. Ruhetag. 2. Marsch von Abandoh nach Bazoches und zwar in die alten schlechten Quartiere. 3. Aufmarsch bei Gaillard(2). Hier kam es zu einem Gefechte. Kugeln und Granaten schwirrten uns tüchtig um die Köpfe, jedoch gab es nicht viele Todte. Viele Franzosen gefangen. Abends halb 12 in das Quartier. Am 4. Morgens halb 8 Abmarsch. Den ganzen Tag Gesecht. Haupt- mann v. Muralt Bein abgeschoffen, todt, Haupt- mann Caspari verwundet, Lieutenant Scharch verwundet, Kuhn todt, Oberlieutenant v. Stein Schuß in die Brust, todt, sonst keine Ofstziere. Die Granaten schlugen am 3. und 4. tüchtig in unserer Nähe ein, ich selbst war während dieser zwei Tage mit dem Divisionsstabe im Gefechte. Abends halb 12 Uhr in's Quartier in dem zu- nächst Orleans gelegenen Orte. Die Nacht keine Ruhe. Am 5. Morgens Einzug in Orleans. Mehrere lausend Franzosen gefangen. Die Loire⸗ Armee über die Loire zurück. Unsere Verluste noch nicht festgestellt, aber nicht sehr groß. Mein Quartier in der südlichen Vorstadt von Orleans. Orleans schöne Stadt. Besuchte heute die herrliche Cathedrale. Zwei schöne Statuen der Jungfrau von Orleans. Ob wir morgen hier bleiben ist noch nicht bestimmt; wahrschein⸗ lich geht es weiter zur Verfolgung der Loire Armee. Ich bin auch diesmal, Gott sei Dank, mit heiler Haut davon gekommen, helfe Gott weiter! Preußen. Berlin. Am 14., 15. und 16. Dezember finden in London und hier die Zeichnungen auf die neue Bundesanleihe statt; in London im Betrage von 3 Millionen, hier im Betrage von 4½ Millionen Pfund. Die Wahl zwischen Pfund und Thalerstücken ist freigestellt. Der Subscriptionspreis ist hier auf 95 ½ fest⸗ gesetzt. — 9. Dez. Reichstag. Präs. Simson theilt ein Schreiben, welches vom Bundeskanzler eingegangen ist, mit. Nach demselben hat der Bundesrath im Einverständniß mit den süddeutschen Staaten be— schlossen, überall statt„deutschen Bund“,„deutsches Reich“ in der Verfassung zu setzen. Ferner den Artikel 11 der Verfassung des deutschen Reiches zu fassen:„Das Bundespräsidium steht dem Könige von Preußen zu, der den Namen„Deutscher Kaiser“ führt.“(«Lebhafter Beifall.)— Dritte Lesung der Bundesverträge. Die Verträge mit Baden und Hessen werden mit allen gegen die Stimmen der Socialdemokraten und die Wiegand's angenommen. Der Vertrag mit Würtemberg wird ebenfalls angenommen. Der Vertrag mit Bayern und das Schlußprotocoll werden einzeln und hier- auf in namentlicher Abstimmung im Ganzen mit 195 Stimmen angenommen. Dagegen stimmten etwa 40 Abgeordnete, zumeist der Fortschrittspartei und den Social-Demokraten angehörend. Bezüg⸗ lich des Vertrages mit Bayern erklärt Abg. Ben- nigsen Namens seiner Parteigenossen, sie würden trotz der Ablehnung ihrer Anträge für den Ver- trag stimmen; er verkenne die Gefahren desselben nicht, halte dieselben aber nicht für unüberwindlich. Die Partei wolle nicht die Verantwortung dafür übernehmen, daß es dem deutschen Volke nicht möglich gewesen sei, sich eine einheitliche Verfassung zu geben. Morgen findet die Berathung über die Verfassungsänderungen esu an alk würde stall!! um d 10. December. Reichstag. Das Gesetz, betreffend die durch die Einfügung, der Worte „Reich und Kaiser“ bedingte Verfassungsänderung, wird in erster und zweiter Lesung angenommen. Staatsminister Delbrück erklärt hierbei: Die ver⸗ bündeten Regierungen verhehlen sich nicht, daß es bei diesen beiden Verfassungsänderungen nicht bewenden kann. Sie gingen davon aus, daß es für jetzt genüge, das an den beiden Stellen der Verfassung jetzt Vereinbarte auszusprechen, daß es jedoch vorbehalten bleiben muß, für den nächsten ordentlichen Reichstag weitere Aenderungen im Text der Verfassung vorzunehmen. Dazu sei jetzt die Zeit zu kurz, denn es handelt sich theilweise keineswegs um den einfachen Ersatz eines Wortes durch ein anderes, sondern um eine weitere that sächliche Erwägung. 1 — 10. Dezember. Reichstag. Abendsitzung. Das Gesetz, betreffend die Verfassungsänderungen durch Einfügung der Worte„Reich und Kaiser“ wird in dritter Lesung mit 188 gegen 6 Stimmen angenommen. Darauf wird Lasker's Adresse an den König angenommen. Zur Ueberxeichung der Adresse wird eine Deputation von 30 Mütgliedern erloost. Minister Delbrück verkündet darauf die Schließung des Reichstags. — Auf die Eingabe, welche die Bischöfe der preußischen Monarchie für die Erhaltung der Un⸗ abhängigkeit des Papstes an den König gerichtet haben, hat die Regierung, wie es heißt, zunächst mit der Anfrage an die Bischöfe geantwortet: welche Bürgschaften, ihrer Meinung nach, für die Sicherstellung der verlangten Unabhängigkeit des Papstes zu gewähren seien. Der Erzbischof von Köln soll sich auch bereits mit den übrigen Bischöfen ins Vernehmen gesetzt haben, um die geforderte Collectiverklärung zu bewirken und ins Hauptquartier zu senden. i Aus Kassel telegraphirt ein Berichterstatter des„Daily Telegraph“ dex Kaiser sei vollständig von seinen leichten Unpäßlichkeiten genesen, dagegen sei Marschall Bazaine krank und müsse das Bett hüten. Der Kaiser bemerkte, demselben Gewährs⸗ manne zufolge, in einem Gespräche am 4. d., es sei kein Friede wahrscheinlich, bis die Männer vom 4. September alle Vertheidigungsmittel er- schöpft hätten. Schließlich sei es auch so am besten, denn im anderen Falle würden sie stets behaupten, es hätte in ihrer Macht gestanden, Frankreich zu retten. Frankreich. Aus Tours wird offiziel gemeldet: die Armee des General Manteuffel hat siel nach der Einnahme von Rouen in zwei Corps getheilr. Das eine hat Evreux besetzt und scheint Cherbourg zu bedrohen, das andere marschirt auf Hapre. — Steenackers hat regelmäßige Dampfer— verbindungen zwischen Bordeaux und England und Bordeaux und Havre organisirt. Außer Bambetta sind sämmtliche Minister nach Bordeaux gegangen. Nach Toulon wurde Befehl gegeben, alle dis— poniblen Kriegsschiffe nach Bordeaux zu schicken. Fourichon wird nächstens nach Cherbourg gehen. Belgien. Brüssel. Die„Indep.“ meldet aus Paris vom 6. Dez.: General Trochu ließ den Brief des General Moltke mit seiner dankenden Ablehnung allenthalben assichiren. Die Regierung fügt hinzu, daß ihre Entschlüsse unverändert blieben: Kämpfen wir fort! Es lebe die Republik! Es lebe Frankreich! Amerika. Der Finanzbericht des Schatz⸗ seeretärs für das im verflossenen Juni abgeschlossene Finanzjahr weist nach: Einnahmen 411, Ausgaben 310 Millionen Dollars. Die Totalreduction der Staatsschuld im nächsten Finanzjahr wird auf 60 Mill., die Verminderung der Ausgaben gegen das laufende Jahr auf 18 Mill. Dollars veranschlagt. * Friedberg, 12. Dez. Heute Nachmitlag passirte wieder ein langer Zug mit 600 französischen Gefangenen unseren Bahnhof. Dieselben waren theils vor Paris, theils bei Orleans in Gefangenschaft gerathen und werden nach Stralsund verbracht. Sie waren meist heiteren Sinnes wotz ihrer mitunter sehr sommetlichen Kleidung und ihrer lustigen Beförderung auf offenem Wagen und mehrere meinten, daß sie es in Deutschland nicht schlimmer bekommen könnten, als sie es bisher, bei Wind und Wetter ständig im Bivouak, gehabt hätten. — — K. Wunde dem Stistungstag des Lieder⸗ kranzes wurden 47 fl. 19 kr. gesammelt, welche den im elde stehenden Fricdbergern in erster Linie, zu Gute mmen sollen. Darmstadt. Die„H. V“ melden: Nach hier ein⸗ getrossenen Nachrichten sst am 29. v. M. in Couldurs eine hessische Patrouille von Franctixeurs überfallen und niedergemacht worden. Die Eltern eines bei diesem Ueber⸗ fall gefallenen hiesigen Einjährigen erhielten die Kunde von dem Tode ihres einzigen Sohnes auf sehr traurige Weise. Nachdem nämlich ein Detachement aus Villeneuve zur Bestrafung des rebellischen Nestes herangezogen, wurden die Leichen der gefallenen Kameraden neben der Kirche bestattet und nahm der commandirende Officier eine Skizze von den Gräbern auf, welche er mit der Todes⸗ nachricht bierherschickte. Das erste was nun den Eltern jenes Einjährigen deim Oeffnen des Briefes in die Augen fiel, war diese Skizze mit einem Kreuz, worauf der Name des geliebten Sohnes geschrieben. Der Schreck und der Kummer der Eltern, welche so unvorbereitet die Todes⸗ nachricht erhiel ten, ist nicht zu beschreiben. Möchte doch dieser greuliche Krieg, der schon so viele Opfer an Menschen⸗ leben gekostet, bald sein Ende erreichen. Mainz. Die dahier errichtete Liniencommission hat im Hinblick auf die in Aussicht stehende Uebergabe von Paris Anotdnung dahin getroffen, daß von Köln bis Manuheim eine sehr bedeutende Anzahl Locomotiven und Material bereit gehalten wird, um Proviant dorthin und Gefangene hierher transportiren zu können. Es braucht wohl kaum erwähnt zu werden, daß diese Verfügung sibrend auf den Bahnverkehr rückwirken muß. Weißenburg. Das deutsche Postamt dahier theilt mit, daß eine Nachricht der„Pfälzer Volksz.“ in Betreff der Unterschlagung eines an den Marschall Mac⸗Mahon adressirten Briefes mit hohem Werthbetrag, soweit dieselbe des Weißenburger Postamt betteffe, durchaus unwahr sei. Bekanntmachung. Wit freuen uns, die Mittheilung machen zu knnen, daß unsere Expedilion Nr. 9 trotz aller fast unüberwind⸗] Kirchenopfer in biesiger Burgkirche bar scheinenden Schwierigkeiten in Folge der raflosen Anstrengungen unseres Delegirten, des Herrn Emil Reuter, nunmehr bei unserer Division angekommen sein wird.— Seine Großherzogliche 1 von Toury aus einen Diviftons⸗Beamten nach Vikry, der die Sendung daselbst unterm 29. November übernahm und uns den Empfang bescheinigte. Unsere Expedition Nr. 10, aus circa 500 Collis be⸗ stehend, fügten wir einer am 30. November von hier ab⸗ gegangenen ärarischen Sendung bei. f Wegen einer an unsete Truppen zu machenden Weih⸗ nachtssendung(Expedition Nr. 11) behalten wir uns, bis zu eingetroffener Antwort des Divisionscommandos auf eine von uns deßfalls gestellte Anfrage, weitete Ver⸗ oͤffentlichung vor. Darmstadt am 4. Dezember 1870. Das Comité zur Versorgung der Hessischen Feldtruppen Ohly. Blumenthal. Bescheinigung. Bei dem Rechner des Comités für die Unterstützung der verwundeten und erkrankten Soldaten sind weiter ein⸗ gegangen und werden dankbar bescheinigt: fl. kr. von Herrn Bürgermeister Reineck in Münster 4— von Herrn Professor Dr. Diegel hier— durch Herrn Diteckor Schäfer aus der Gemeinde Wohnbach 10— durch Herrn Lehrer Weinberg in Bönstadt ge⸗ sammelt bei einer Hochzeit 2— von Herrn Haas in Bönstadt 1 30 durch Herrn Pfarrer Eckhard in Dorheim! Kirchenopfer aus Dorheim g 10— durch Herrn Gemeinderechner Holler aus der Gemeindekasse zu Bauernheim 12 30 von Herrn Bürgermeister Jäger in Münzen⸗ berg, als vorbedungene Entschädigung für das Zetreißen eines in dessen Wirthschafts⸗ lokale hängenden Turcos-Bildes in Lebens. größe— 30 88% e er Prinz Ludwig sandte ö ß„nie An n 8 desgleichen in hiesiger Stadtlirc t durch Herrn Pfarrer Breldenstein in Sddel Tana Kirchenopfer daselbst f g a 0 durch Herrn Lehrer Hahn von dem Gesangver⸗ fue ein in Södel bei einer Abendunterhaltung Jak bei Herrn Wirth Volz f durch Herrn Actuar Nau: aus einem Vergleiche zwischen Goldschmidt und Lucius f 5— desgleichen von S. Simon in Nieder⸗Florstabt 5— von Heren Hoflaxalor Schwarz hier 1— An Materialien: von Frau Moscherosch in Ossen⸗ heim 1 Butterweck von 5 Pfund. N Um fernete Liebesgaben wird gebeten. Friedberg den 8. Dezember 1870.*„ 0 Für das Comits: J. Huber, Rechner. Bitte. Da wir beabsichtigen auch in diesem Jahre eine Christbescheerung, für die Kinder, welche die hiesige Kleinkinderschule besuchen, zu ver⸗ anstalten, so bitten wir die Bewohner unfrer Stadt uns dazu mit Gaben, zu deren Empfang jede der Unterzeichneten bereit ist, freundlichst unterstützen zu wollen. Obwohl in diesem Jahre die Ansprüche an die Opferwilligkeit so überaus groß und viel⸗ fach sind, so hoffen wir doch für unsere Kleinen keine Fehlbitte zu thun und bemerken, daß die Zahl der Kinder der Kleinkinderschule in diesem Winter eine außergewöhnlich hohe ist. Friedberg den 1. Dezember 1870. A. N. Klippstein. Ch. Werner. Th. Diefenbach, E. Trapp. Mithür er! 2908 Der Tag der Gemeinderathswahl naht! Wählt Männer, die das Interesse der Stadt und das Wohl der Bürger wirklich fördern und im Auge behalten wollen. Wir schlagen Euch vor: In der III. Classe n die Herren Emmerich Haustein. Martin Mondigler I. Fritz Hecht. In der II. Classe Herrn Earl Heidt, Rechner. In der I. Classe Herrn Hofgerichts-Advokat L. Seyd. Conditorei 2884 bevorstehende Weihnachten Eine Anzahl Wähler. in vorzüglichster Güte, sowie Baseler und ordinäre Lebkuchen, empfiehlt auf P. Rauch, usagasse. Als passendstes Weihnachtsgeschenk Nähmaschinen, 2906 Handmaschinen mit Kettenstich, desgl. mit Ketten⸗ und Doppelstich, in großer Auswahl, empfiehlt Heinrich Mondigler, Mechanikus, an der Eisenbahn. 2845 Mein Lager in bekannten, guten Seidenstoffen und Sammeten 2 erlaube ich mir hiermit von Neuem zu empfehlen Jean Underberg, Katt a. M., Bleidenstraße 8, 1. Stock. ö Gläubiger- Aufforderung. 2903 Jost Hildebrand Wlttwe von Nleder⸗ Weisel beabfichtigt mit ihrer Familie nach Amerika auszuwandern. Rechtsansprüche an dseselbe find bennen 4 WMechen bei Großherzoglichem Landgericht Butzbach anzumelden und zu begründen, widrigenfalls ihr die Entlassungsurkunde ertheilt werden wird. Fitedberg den 5. Dezember 1870. Großherzogliches Kretsamt Fiedberg Tera p p. Gesu ch. 2904 Zwel gute Schuhmachergehülfen finden dauernde Arbeit bei Georg Raab, Schuhmachermeister, n Ossenheim. Emser Pastillen, 2489 aus den Salzen der König⸗Wilhelms⸗JFelsen⸗ quellen bereitet, ärztlich empfohlen gegen Magen⸗ beschwerden, als Catarrhe, Verschleimung, Säurebildung, Aufftoßen und Verdauungsschwäche, Preis der plom⸗ birten Schachtel 30 kr. Nur allein ächt auf Lager in Friedberg bei Hof⸗Apotheker C. Görtz. Die Administration der Felsenquellen. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelische Gemeindt. Mittwoch den 14. Dezember, Abends 5 Uhr, in der Burgkirche: Betssunde mit Ansprache von Fru. Seminarsehrer Stamm. bei Wählet der III. Claßpe. 2909 Zu Gemeinderäthen erlauben wir uns vorzuschlagen: 1) Carl Seriba, Buchhändler. 2) Friedrich Reuß, Bäcker. 3) August Trapp, Chemiker. i N Mehrere Bürger. Zur Gemeinderathswahl! 2910 Mehrseitigen Wünschen entsprechend, wird der Vorschlag, die austretenden Mitglieder des Gemeinderaths wieder zu wählen, hiermit ver⸗ öffentlicht und zur Beachtung empfohlen, und zwar: Für die dritte Abtheilung, welche Mittwoch und Donnerstag wählt: Carl Seriba, Buchhändler. Job. Falck, Sattler, Ad Steinhäußer, Gerber. 18 Für die zweite Abtheilung, welche Freitag Vor⸗ 0 mittag wählt: Joseph Bender, Zimmermann. Für die erste Abtheilung, welche Freitag Nach- mittag wählt: Gustav Trapp II., Advokat. 0 7 1 g 1301 S te e eee c„eee zuallor usge0 au mende en eee üben eee e u een r en ehen eee e ee Hun une u na ausn di spend usa u us mn zuo up eue eee ee e ieee enen e en een eee bee Uasch gun uu usvunf ud og jop gszbeoz uu bunjquvgzg app os i an e be gn ao nt e e eee ene eee 906“ 1d ga s Gestoßener Zucker, 2892 Eitronen, Mandeln, Eitronat, Orangeat, Stearinlichter, Jamaica Num, Arge und Rum Punch- Essenz i Christian Werner, Friedberg. 110 Verantw. Redact.: Hermann Schimpff. 1 Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. (Hierzu eine Beilage.) n„W Dresdet ein, d wohn schteibt herger sch ein der der Schmtei ßer Brigad. bierfach das 2. und üb Commo sehen d liebtest junge wir a Einzel Mini dersch 2 eine des F sch a shellige V strenz bestimr der be Doursitz ganzen Obi Haupt Ruäste zwei ba und 8 Charh Posiit * W 1 14 a e n 15 1 . . d aber, wah 121 chen ju. de webuer un a au derer Lorin 1 e n, freuadliai e. ö 18 2 „ e r die Arsptüch⸗ 00 at gteß und vic ut zgitre Rltun e dewetken, daß du en dalt in dien 2 debe ist ester 1870. Ce. Der F. Trug — 1 1 f U J 0 Ut. 1 . triebe bit 1 Athatltt. 1 Nein.. canin Iitte Sitget Abswahe „ rrichend, n —— Nuts litder d 1 n, dirt w. p ller, unt hy. ee Mitre 35 Nin. 4 4 Rab ie Frag N, : * 1 9 M 147. dei Sedan. Unsere Truppen haben Orleans be— setzt, während andere Truppentheile den Feind nach allen Richtungen verfolgen. Die gesammte Ausrüstung unserer beiden Feldspitäler, welche bei der Besetzung von Orleans von den Franzosen bekanntlich zurückgehalten wurden, hat sich noch vorgefunden und ist wieder in den Händen unserer Truppen. — Der„Berliner Börsen⸗Zeitung“ wird von hier telegraphirt;„Von Versailles aus soll hier⸗ her, und in gleicher Weise nach Stuttgart und Dresden, die Einladung an die Fürsten ergangen sein, dem bevorstehenden Einzuge in Paris bei⸗ zuwobnen.“ Würtemberg. Stuttgart. Der K. Z. schreibt man: In die Freude, daß die Würtem⸗ berger vor Paris am 30. Nov. und 2. Dez. sich einen reichen Antheil an dem Siegesruhme der deutschen Armeen geholt, mischt sich herber Schmerz. Die Verluste sind groß und immer größer stellen sie sich heraus. Die Stuttgarter Brigade war an beiden Tagen im Kampf gegen vierfach stärkeren Feind; das 1. Inf.⸗ Regiment, das 2. Jäger-Bataillon haben fast alle Offiziere und über die Hälfte der Mannschaft verloren. Die Commandirenden, die Adjutanten sind todt oder sehen dem Tode entgegen Die bekanntesten, be⸗ liebtesten Offiziere der hiesigen Garnison, blühende, junge Männer wie bejahrte Familienväter, haben wir als gefallen oder verstümmelt zu beweinen. Einzelheiten, wie daß Graf Taube, Verweser des Ministeriums des Aeußern, zwei Söhne verloren, werschwinden fast in der allgemeinen Trauer. Aus Ulm ging am 5. Dez. Nachmittags eine Compagnie Festungspioniere unter Commando des Hauptmanns Schmoller nach Belfort ab, um sich an der Belagerung dieser Festung zu be⸗ theiligen. Oesterreich Wien. Zum Ort der Con- ferenz ist London, als Eröffnungstag der 15. Dez bestimmt. Mitglieder sind die ständigen Gesandten der betreffenden Mächte in London unter dem Vorsitze Granville's. Frankreich. Tours. General Chancy hat unterm 7. d. einen officiellen Bericht erlassen, welcher besagt:„Wir wurden heute auf der ganzen Linie von Meung bis St. Laurent des wurde bis zur sinkenden Nacht fortgesetzt. kennen unsere Verluste nicht, doch sind sie hoffent⸗ Bois angegriffen. Der Feind richtete seinen Hauptangriff gegen Beaugency. Die feindlichen Kräfte bestanden aus einer preußischen Division, zwei bayerischen Divisionen, 2000 Mann Cavallerie und 86 Geschützen. Der Feind wurde bis Grand Chartres zurückgedrängt. Wir behielten unsere Positionen während der Nacht. Die ce ir lich nicht beträchtlich. Morgen erfolgt wahrschein⸗ lich ein erneuter feindlicher Angriff.“(Vergleiche die officiellen Kriegsnachrichten aus dem deutschen Dauptquartier. Nach denselben wurden die Fran ⸗ losen am 8. durch den Herzog von Mecklenburg eschlagen. g Weg Depesche aus Tours vom 5. Nov. meldet:„Die Preußen stehen zwischen Orleans und Beaugency. Der Herzog von Luynes wurde im gestrigen Kampfe getödtet.“ Die neuesten Briefe aus Tours melden:„Die arabische Ca- zalerie, die an den Gefechten von Orleans Theil nahm und sich gut schlug, schnitt den Todten und Berwundeten die Köpfe ab und brachte sie als Trophäen mit in das verschanzte Lager von Orleans zurück. Mehrere derselben waren im Besitz von ünf bis sechs Todtenköpfen.“ Ein Beschluß des Ministers des Innern and des Krieges in Tours hat drei Commissäre vtaustragt, um eine Untersuchung über die That⸗ achen anzustellen, welcht die Räumung von Rouen — b, Auerhessischer Anzeiger. Bayern München. Nach eingetroffenen telegr. Nachrichten ist der Verlust des 1. bayerischen Armee Corps in den Gefechten der ersten Tage dieses Monats leider ein sehr großer, größer als herbeigeführt. Diese Commissäre sind: General 8 der Intendant Robert und der Präfekt icard. — 9. Dez. Ein Circularschreiben Gambetta's kündigt an, daß der Sitz der Regierung am 10. Dez. von Tours nach Bordeaux verlegt werden wird. Gambetta fügt hinzu, daß die Maßregel getroffen sei, um die freie Bewegung der Truppen zu sichern.— Gambetta will bei der Loire-Armee bleiben. Cremieux, Glais-Bizoin, Fournichon wollen ohne Zustimmung der Pariser Regierung keine Regierungsacte ferner unterzeichnen. — Der„Moniteur“ vom 6. Dez. veröffent⸗ licht ein Decret, wodurch der General Aurelles zum Commandanten des Lagers von Cherbourg ernannt wird. General Aurelles hat aus Ge⸗ sundheitsrücksichten abgelehnt. — Gambetta begibt sich zu den Armeen und wird den Anstrengungen der Soldaten Frankreichs persönlich beiwohnen. Der Bericht des Generals Chanzy aus Josnes(Dorf im Arrond. Blois) vom 8. Dez. Abends sagt: Heute wurden wir von Neuem auf der ganzen Front durch die Armee des Prinzen Friedrich Kerl angegriffen. Den ganzen Tag über waren alle Corps auf der Linie St. Laureut bis Beaugency engagirt. Wir bivouakiren auf den Positionen, welche wir Morgens inne hatten. — Aus Lyon dem 5. Dez wird ein neuer Conflikt gemeldet zwischen der Regierungsdelegation und der Municipalität der Stadt wegen der Ernennung von Polizeicommissären. Die fran⸗ zösischen Journale sprechen sich anläßlich der Niederlage der Loire-Armee entmuthigt aus. — Nach brieflichen Nachrichten aus Paris vom 6. d. M. hat General Ducrot, der sich wohl in Gemäßheit seines Gelöbnisses noch außerhalb Paris befindet, aus Vincennes unter 4. Dez. einen Tages befehl erlassen, in welchem es heißt:„Nach zweitägigem hartnäckigen Kampfe habe ich euch über die Marne zurückgehen lassen, weil ich über- zeugt bin, daß alle neuen Anstrengungen in der bis⸗ herigen Richtung unnütz sind, weil der Feind Zeit gehabt, dort seine Kräfte zu cencentriren, Der Kampf ist nur augenblicklich unterbrochen. Wir werden ihn mit Entschlossenheit wieder auf⸗ nehmen.“— Jede Erlaubniß, Paris zu verlassen, ist aufgehoben. Auch Trochu bleibt außerhalb Paris. Das Plateau von Avron wird von den Franzosen besetzt gehalten, auf welchem sie starke Batterien erbauen. — Eine am 6. Dez. in Havre an der Börse angeschlagene Proclamation, von dem Comman- danten, dem Souspräfekten und dem Maire unter- zeichnet, fordert zum Kampfe auf's Aeußerste auf, um das reiche und brave Havre vor Plünderung und Erniedrigung zu bewahren. Die Preußen waren noch 20 Kilometer von der Stadt ent- fernt.— Die Verwaltungsbehörden haben Maß- regeln getroffen, um die Bevölkerung des ganzen Arrondissements nebst ihrem Viehstande und ihren Getreidevorräthen am hiesigen Platze zu eoncen⸗ triren. Der Marineminister hat zur wirksameren Vertheidigung Panzerbatterien und Positions- geschütze hierher dirigiren lassen. Ein Deeret über die Bewaffnung der gesammten Einwohner- schaft wird stürmisch begehrt. Belgien Brüfsel. Man meldet von hier: Die Luxemburger Frage dürfte kaum zu Verwickelungen führen, da Holland froh ist, Luxem⸗ burg los zu werden, gleichviel wie. — Die telegraphische Verbindung zwischen hier und Tours 1 vollständig aufgehört. — Repräsentantenkammer. Auf eine Anfrage wegen des neuerlich Seitens Preußens bei der Luxemburger Regierung gethanen Schrittes ant⸗ wortet Ministerpräsident Graf d' Anethan, daß allerdings durch die Regierung des Norddeutschen Bundes Klagen bezüglich der Art, wie Luxem⸗ burg die Grundsätze der Neutralität zur Anwen⸗ dung bringe, formulirt seien. Belgien habe sich hierin nicht zu mischen. Im weiteren Verlaufe der Sitzung kam die Petition der französischen in Belgien iaternirten Gefangenen zur Verhand⸗ lung. Letztere verlangen darin, daß ihnen die Rückkehr nach Frankreich freigestellt werde. Die Petitionscommission beautragte Ueberweisung an die Reglerung. Graf d'Anethan weist den Antrag zurück, indem er bemerkte, es wäre gefährlich, den bisher verfolgten Weg zu verlassen, Gefahren seien keine, nur eingebildete. Die Luxemburg zugegangene Benachrichtigung müsse für Belgien eine Warnung sein, nicht nachzulassen in der Erfüllung der Pflichten der Neutralität. Die Kammer beschließt mit 72 gegen 7 Stimmen, die Petition den Nachricht ⸗Bureaux zugehen zu lassen, was der Verwerfung des Antrages der Petitionscommission gleicht. — Bezüglich des Telegrammes, welches die Verlegung der Regierung nach Bordeaux motivirt, schreibt die„Independance“: Es wäre kindisch, sich zu verhehlen, daß die letzten Ereignisse an der Loire alle Hoffnungen, welche Frankreich be⸗ treffs der Entsetzung der Hauptstadt hegen konnte, darniederschlagen, wie auch die Hoffnung, den Feind in offenem Felde zu besiegen, allmählich schwinden muß. Großbritannien. London, 6. Dec. Von dem Pariser Luftballon, welcher am Dienstag voriger Woche im Cana. gesehen worden ist und der wahrscheinlich eine Columbusfahrt nach Amerika angetreten hat, ist zur Stunde noch keine Nach⸗ richt eingetroffen, doch sind wieder zwei Packete Briefe in der Nähe von Lizard Point aufgefischt und über Fallmouth nach London befördert wor⸗ den.— Kurz nach 1 Uhr heute Nachmittag fuhr die Kaiserin Eugenie von Chislehurst mit einem Extrazug nach Windsor zum Besuche bei der Königin und kehrte gegen halb 5 Uhr nach Camden House zurück. 1 — Die„Times“ begrüßt das deutsche Kaiserthum freudigst als das Symbol der deutschen Einheit, als die längst von England ersehnte Schöpfung einer gewaltigen continentalen Centralmacht. —„Daily News“ meldet: Vertrauenswürdiger Quelle zufolge suchte Gambetta in Versailles einen Waffenstillstand behufs Erwählung einer Con⸗ stituante nach. Gambetta hat die Dauer des Waffen⸗ stillstandes nicht prätisirt und das Ersuchen gestellt, daß Jules Favre Paris verlasse, um gemeinsam mit ihm Verhandlungen einzuleiten. Die Ver⸗ proviantirung von Paris dürfte diesmal nicht als wesentliche Bedingung des Waffenstillstandes aufgestellt werden.“ — Die„Times“ enthalten eine Depesche aus Versailles vom 8. December, wonach General Moltke der Pariser Regierung brieflich freistellte, einen Generalstabsoffizier zur thatsächlichen Keunt⸗ nißnahme der Ereignisse an der Loire herauszu⸗ senden. General Trochu lehnte das Anerbieten ab. — Wie die„Pall⸗Mall⸗ Gazette“ mittheilt, hängt die Kündigung der Neutralität Luxemburgs mit den Verhandlungen zwischen Preußen und dem Könige von Holland über den Verkauf des Großherzogthums zusammen. Das Blatt erinnert daran, daß Luxemburg im Jahre 1815 nur als Compensation für ehemals deutsche Domänen an das Haus Oranien überlassen wurde. Italien. Florenz. Lanza bringt in der Deputirtenkammer Gesetzentwürfe ein, betreffend die Genehmigung des Deerets über das Plebiseit im Kirchenstaat und die Verlegung der Haupistadt nach Rom innerhalb acht Monaten. Für die letztere Maßregel wird ein Credit von 17 Millionen gefordert. Ferner wird ein Gesetzentwurf vorge⸗ legt, welcher dem Papste die Unverletzlichkeit seiner persönlichen Prärogative als Souverain garantirt. Die volle Unabhängigkeit der geistlichen Macht des Papstes soll gesetzlich festgestellt werden. Sella legt das Budget vor, nach welchem durch die Kosten für die Verlegung der Hauptstadt sich ein Deficit von 24 Millionen ergibt. Verstei gerung. V für 1871 sollen in den unten demerklen Terminen und Orten an die Wenigsinehmenden in Accord gegeben werden. SE—::'!—ʃ TTT.. —. 4 Der Versteigerung— Namen 0 Ta g. Stunde. D Local.* 82 Bauaufseher. 80 N v 1[Montag den 12. Dez. 10 U. Morgens] Butzbach Brauerei von J. Melch or 1 Hölzer. 2[Dienstag den 13. Dez. 10 U. Morgens] Nauheim Gasthause 707 Pariser 2 u 3[Weide und Stein. 0 3[Mittwoch den 14. Dez. 10 U. Morgens] Ilbenstadt Chausseehaus 5 u. 7[Konad und Stipp. 4 Donnerssag d. 15. Dez. 11 U. Morgens] Retchelheim Post 7 Stipp. 5[Freitag den 16. Dez. 16 U. Morgens] Dortelwetl Chaussechaus 6 Schäfer. 3[Denselben 2 U. Mittags] Ober⸗Eschbach Brüsseler Hof 12 Michel. 7 Samffag den 17. Dez. 10 U. Morgens] Oder Rosbach Gafthaus von G. Ruppe 1 Kreß. 8 Montag den 19. Dez. 10 U. Morgens] Stammheim[Wirthschaft von Mehler 8 Jäger. 9 Denselben 3 U. Mittags] Altenstapt Gasthaus zum Adler 9 Einhäuser. 10[ Dienstag den 20. Dez.] 9 U. Morgens] Lindheim Gasthaus zum Hess. Haus] 9-u. 10 Einbäuser und Mettenheimer. 11[Mittwoch den 21. Dez.[9 U. Morgens! Büdingen Gasthaus zum Stern 11 Kley ensteuber. Friedberg den 6. Dezember 1870. Groß herzogliches Kreisbauamt Friedberg Re u 9. Prokla m. 2777 Nach mißlungenem Güteversuch ist der förmliche Concurs über das Vermögen des Friedrich Heck II. Schmied's, zu Dörnigbeim erkannt und Termin zur Anmeldung und Begründung der Forderungen auf den 5. Januar k. J., Vormittags 9— 10 Uhr, in das Lokal des unterzeichneten Gerichts— Schloß⸗ siraße Nr. 26— beim Rechtsnachtheil der Ausschließung anberaumt worden. Das ergebende Präclusivdekrei wird nur durch Anschlag im Gerichtslocal eröffnet. Hanau am 22. November 1870. Königliches Amtsgericht Abthellung II. Co stee r. „dt. Strohmeper. Oeffentliche Bekanntmachung. Betreffend: 5 Das Schuldenwesen des Bierdrauers Karl Preußer zu Friedberg. 2787 Die Majorität der gerichtsbekannten Gläubiger des Rubricaten hat sich mit diesem arrangirt. Unter Gestattung der Acteneinsicht auf dem Aetuariate des unterzeichneten Gerichts werden die etwaigen unbekannten Gläubiger hiermit aufgefordert, dinnen einer unerßreck⸗ lichen Frist von sechs Wochen, vom Datum dieser Be⸗ kanntmachung ibre Forderungen anzuzeigen und beztehungsweise hte Einwendungen gegen dieses Arran ⸗ gement geltend zu machen, widrigenfalls sie als dem Arrangement beitretend angesehen werden und solchem die gerichtliche Beßätigung ertheilt wird. Friedberg den 25. November 1870. Großberzoglichee Landgericht Friedberg Rei tz. Oeffentliche Aufforderung. 2808 Die Erden des Großberzoglichen Oberlieutenants und Adfutanten Leopo d Seederer im Großherzog⸗ lichen 1.(Garde⸗) Jäger⸗Batalllon dahier haben dessen Erbschaft unter der Rechtswohlthat des Inventars an⸗ getreten. Zur Anmeldung persönltcher und dinglicher Ansprüche und zur Beschlußfassung über die weitere Be ⸗ handlung des Nachlasses wird Termin auf: Mittwoch den 21. Dezember l. J., Morgens 10 ÜUbr, vorbestimmt und wird von den nicht erschienenen Gläu⸗ bigeen unterstellt, sie stimmten den von der Mehrheit der erschienenen Gläubiger gefaßten Beschlüssen bei. Friedberg den 26. November 1870. Groß herzogliches Landgericht Friedberg Reitz, Hofmann, Landrichter. Landgerichts⸗Assessor. Holz⸗Versteigerung. 7872 Freitag den 16. Dezember l. J. werden in dem Freih. v. Franckenstein schen Walddistrict Engelsborn een 4 Stecken Buchen Scheitholz, 5 17 Sen 9 1* 1 1 uchen⸗Prügelholz, 6„ Eichen ·* 52 4 Buchen: Stockholz, 14¼ 2 Eichen⸗. 2900 Wellen Buchen⸗RNeis holz, 675 5 ichen 4 42 Eichen- Stämme von 624“ Durchmesser und 10—45“ Länge mit 1212 Cubikfuß, Buchen⸗Stämme von 6—15½“ Durchmesser und 1535“ Länge mit 1723 Kubikfuß(Wag. netholz). Zusammenkunft Morgens 10 Uhr im District Engels⸗ born an der Ufinger Straße. Credit bis 1. September 1871. 100 Lieferung des Brodes und der Bäckerwaaren, sowie des Ochsen⸗, Kalb⸗, Hammel⸗ und Schweinefleisches für das Garnison-Lazareth Friedberg auf das Jahr 1871. 2881 Mittwoch den 14. d. M., Vormittags 10 Uhr, sollen die obigen Lieserungen auf dem Lazarelh⸗Büreau unter den daselbst zur Einsicht bereit liegenden Be⸗ dingungen durch Summission vergeben werden. Friedberg den 7. Dezember 1870. Hoffmann. Mobiliar ⸗Versteigerung. 2900 Dienstag den 13. Dezember d. J., Nachmittags 2 Uhr, sollen in dem vormals Apotheker Werner'schen Hinterhause in det Engelsstraße verschiedene Mobiliar⸗ Gegenstände, als: 1 Sopha, 1 vollständiges Bett, Bettstellen, Tische, 1 Weißzeugpresse, 2 Pfeilerschränke, 1 Eckschrank, 1 Spiegel, 1 große Waschbütte und sonstige diverse Gegenflände umzughalber öffentlich freiwillig versteigert werden. Friedberg am 9. Dezember 1870. In Auftrag Großherzogliches Ortsgerichts Friedberg Foucar. Güter ⸗ Verpachtung. 2890 Montag den 19. Dezember d J., Vormitlags 10 Uhr anfangend, sollen im hiesigen Rathhause die dem vereinigten Armenfonds zu Friedberg zustehenden und am 22. Februar 1871 leihfällig werdenden Güterstücke, nämlich: Morgen. Viertel. Klsir. 197. 3. 29. ßegen Baarzahlung Ackerland in der Gemarkung Nauheim, 22. 1. 15. Ackerland in der Gemarkung Schwalheim, 34. 3. 33. Ackerland in der Gemarkung Dorheim, auf weitere 12 Jahre öffentlich meistbietend verpachtet werden. Friedberg am 9. Dezember 1870. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg Fouc ar. Güter ⸗ Verpachtung. 2889 Dienstag den 20. Dezember d. J., Vormittags dem vereinigten Armenfonds zu Friedberg zufehenden und am 22. Februar 1871 leibfällig werdenden Güter⸗ stücke, nämlich: Morgen. Viertel. Klstr. 20. 3. 23. Ackerland und Wiesen in der Gemarkung Bauernheim, 10.— 144. Wlesen in der Gemarkung Blofeld. 1.— 377. Wiesen in der Gemarkung — 320. J Ockstadt, auf weitere 12 Jahre öffentlich meifibietend verpachtet werden. Friedberg am 9. Dezember 1870. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg Fouc ar. Medizinische Glycerinseise, Glyeerinseife mit Photographien deutscher Heerführer 2637 billigt Wilh. Sturmfels, Hof⸗ Apotheker. Och stadt den 7. Dezember 1870. Der Fth. v Franckenflein'sche Oberförfer Rumpf. Eeine Chaise 2875 fleht zu ve ilaufen. 10 Uhr anfangend, sollen im hiesigen Rathhause die Wo? sagt die Exped. d. BJ. Kalender pro 187ʃ 2874 Ole zur Unterhaltung der Staatsstraßen im Baubezirk Friedberg erforderlichen zerschlagenen Decksteine Illustrirter Soldatenkalender 18 kr. Illustrirter Familienkalender 14„ Hessischer Hausfreund 8„ Gustav⸗ Adolf Kalender 8„ Land ⸗ Kalender 4 do. do. durchschossen 6 bei Bindernagel& Schimpff Kriegs nummern der Gartenlaube. Die Nr. 50 bringt folgende Beiträge: Deuische Kunf in Bild und Lied. Gedicht von Albert Träger.— Dermann. Novelle von C. Liebling Schiller's. Von J. Leyser. trät der Karoline Ziegler. Nach einem im Besitz der Familie Gotz in Mannheim befindlichen Ortginalporträt— Ein Hauptquartier auf dem Marsch, von Ludwig Ptetsch.(Schluß.)— Eine Zillerthalet Sängerfamilie. Von kudwig Steub,(Schluß.)— Im Hauptquartier des Prinzen Friedrich Karl. Von unserm Berichterstatter Georg Horn. Sechfler Brief. Die historssche Stunde im Schlosse Frescaty.— Aus eigner Kraft. Von W. v. Hillern geb. Birch.(Fortsetzung.) — Der letzte Brlef. Gedicht von Friedrich Hof mann. Mu Illustration, für die Gartenlaube entworfen von 5. W.— Bläßter und Blüthen: Knall,, Brumm⸗ und Krachkofsen des Krieges.— Der leit Märzminister. Von PD.— Aus den Tagen der Beschie⸗ ßung von Metz. Mit Illustration: Die Beschießung von Metz am 9. September. Nach der Natur aufgenommen von Chr. Sell.— Eln Heldengrab. Von O.— Berichtigung.— Kleiner Briefkassen.— Für die Verwundeten und die Frauen, Wittwen und Wassen unserer unbemittelten Wehrleute— Geschenkliteratur. imiger Schaumconfetl. 2864 Leichtes, glacirtes Taiggebäck in allen Figuren, ca. 118 Stück auf's Pfund. Preis per Pfund 32 kr. Wiederverkäufer, Markthändler und Conditoren er⸗ halten bel Abnahme in Cir. Rabatt Versendungen per Nachnahme. f Carl Bender, Domplatz 2 in Frankfurt a. M. Alle Sorten Mit dem Por, 2729 Formularien und Stempelpapiere bel Louis Weis den Apotheken gegenüber. Frankfurt a. M. Hut-Lager n Carl Levi Nr. 7 große Sandgasse Nr. 7 empfiehlt eine reiche Auowahl eleganter Filz⸗ und Seidenhüte zu sehr billigen, aber festen Preisen. 844 * 0 1 f 35 5 ein 25 14 — 8 8 S. 5 Die Nr. 11, die neueste 22 2 Kriegsnummer, enthält: E 88 25 Deutsche Winzer in Frankreich. Mit Illustration„Wein ernte an der Mosel“ von Grögler.— Auf falschet Fährte. Ertminalgeschichte.(Fortsetzung.)— Ein Rüch⸗ blick auf Metz. Zu bem Bilde„Auszug der franzöfischen Gefangenen aus Metz“ von F. Kalser.— Der Ausfall bei Rueil und La Jonchdre. Von Dr. Hans Blum. Aus der Bildermappe unseres Schlachtenmalers. Mit drei Zeichnungen von W. Friedrich. 1. Fahrt Napolxons von Sedan nach der delgischen Grenze; 2. der Com⸗ mandeur des 6. Ulanen Regiments im Quartier; 3. Durch⸗ zug dee 6. Ulanen⸗Regiments durch den Wald don Fontaineblau.— Zur Lage von Paris. Von Dr. Karl Stieler.— Am Familientische: Der Tambour vom Kasse: Alexander Regiment. Zu dem Bilde von. Lüders.— Nach England.— Moderne Briefträger, Mit Jdustration„ftanzösische Brieftauben“ von Nobert Kretschmer. f f Preis vro Nummer 9 kr. Zu Bessellungen empfehlen sich: Binder nagel& Schimpff in Friedberg. f 5— Alle Sorten Därme, Prima⸗Gualität, 2898 find ste ts zu haben bet 0 Friedberg. Eduard Grödel. Werner.(Forts.)— Ein Bette Da mitthe