gar vrempte und gute He- 3. Rrämer, Gast Wirth zum weißen No. e u t) e ru. e „ den geehrten * dem Festplatz 0 12 ain auf Nockenberg den 4. Juli 1870. irthschaft dienung wird bestens gesorgt sein 1895 meine —— im. jeben. 7114% J Ee. 1 100 rell. i bel ec itbts. cenmacher fen. um, b nergtkil 5. Jegkcuen. Mulch. 12 ftitdbell It. birgt.. 11641ʃ6. ttitch wordene Staatsschuld 344 fl. 37 kr. gezablte Depositen 505,939 fl. 15 ¼ kr. 6) Durch zurück⸗ gezahlte Cautionen 554,101 fl. 30 kr. N gezahlte zu 3 Proz. Sate 9 garde dem pegen abgelöster nicht fiscalischer Grundrenlen 1648 fl. Dienstag den 12. Juli. berhefftscher 81. nzeiger. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Ititdberger Jutelligenzblalt Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Amtlicher Theil. Betreffend: Wahlen zum Reichstag des Norddeutschen Bundes. Das Gro ßherzogliche Kreisamt Friedberg Friedberg den 11. Juli 1870. an die Großherzoglichen Bürgermeisterei en und den Polizei⸗Commissär zu Wickstadt. Nur sehr Wenige baben un bei Meidung von Wartboten erinnern. Betreffend: Die den Industrieschulen des Kreises Ftiedberg aus dem Mathil denstifte für 1869 bewilligten Summen. serer Verfügung vom 2. d. M entsprochen, weshalb wir hiermit an deren Erledigung bianen 24 Stunden Tex a p p. Friedberg den 10. Juli 1870. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Ortsschulvorstände des Kreises. Wir sehen Ihrem vorschriftmäßigen Bericht über die Verwendung der nach dem Ausschreiben vom 3. Novembet 1869(in Nr. 132 bereits erstattet. des Obderhessischen Anzeigers v. J) den Cemeinden überwirsenen Summen binnen 8 Tagen entgegen; nur wenige von Ihnen haben solche T e pep, Hessen. Darmstadt. Das Großherzog ⸗ liche Regierungsblatt Nr. 26 enthält: . Bekanntmachung Großh. Minisieriums ber Finanzen, die Prüfung von Bewerbern um Forstwartstellen betr. II. Zusammenstellung der Ergebnisse der Staats⸗ schuldenulgungskasse⸗Rechnung für 1866. Der Stand der liquiden Staatsschuld war hier nach Ende 1865 16,498,755 fl. 213 kr. Die Staatsschuld hal sich int Jahre 1866 um 5 Beträge vermehrt: 1) durch eingelleferte Depositen 537,920 fl. 45 kr., 2) durch eingelieferte Cautlonen 457,795 fl. 26 ke. 3) Nicht ethobener Beitrag det 30. Vecloosung des Roihschild'schen Anlehens von 6 ½ Mill. Sulden, welcher als un verzinslich zugeht 106,868 fl. 4) Von der liquid gewordenen Staatsschuld 344 fl. 37 kr., im Ganzen 1,102,728 fl. 48 kr. Summe einschließlich Zugang 17,60 1,484 fl. 9% kr.— Dagegen gat sich die Staatsschuld im Jahre 1866 vermindert: 1) Durch Rück⸗ zahlung jährlich verzinslicher und unverzinslicher Capitalien 39,800 fl. 2) Dutch zurückgezahlte Preise des Roihschild'⸗ schen Anlehens von 6½ Millionen Gulden, welche bei der 1. bis 29. Verloosung herausgekommen ader früher nicht erhoben worden sind 91,085 fl. 3) Minderbetrag des Kapitalwerihs des vorbemerkten Anlehens vom 1. Juli 1806 278,000 fl. 4) Durch Abtrag auf die liquid ge⸗ 5) Durch zurück⸗ verzinsliche Capitalien an die Be⸗ rtechliglen nicht fiskalischer Grundrenten 3578 fl. 21 kr., im Ganzen 1,492,848 fl. 43½ kt. Verglichen ist definitiv überwiesene Staatsschuld Ende 1866 16,108,635 fl. 26½ kr.— Diese Summe heilt sich: a) in unverzins⸗ liche Capialien 3,339,530 fl., b) in Capilalien 3 Proz. 856,752 fl. 9⅜ kr., e) in Capiialien 32 3½ Prozent 757800 fl., d) in Capitalien 4 4 Proz. 2 388,119 fl. 56/8 kr., e) in Capitalien à 5 Proz. 433 fl. 20 kr., J) der planmäßige Capitalwerth des zu Ente 1866 ver⸗ bliebenen Rothschild'schen Anlehens von 6½ Mill. Gulden beträgt 8,756,000 fl.— Vergleichung der Activen und Passiben der Großh. Staatsschuldentilgungskasse zu Ende 1866. I. Die Actlven betragen: 1) Staats- Activkapitalien 1 6,556,123 fl. 14% ke,, 2) Dergleichen ausgeliehen Behufs ber Grundtenten⸗Ablösung nach Maßgabe der beiden Ge⸗ seße vom 27. Juni 1836, betreffend die Ablösung der SDrundrenten: 2. wegen fiskalischer Renten 2,477,506 fl. r kr., b. wegen nicht fiekalischer Renten 7,622,488 fl. 3 kr.= 10,099,994 fl. 55 kr., 3) Aussiehende Zinsen und Erhebungskosten wegen fiskalischer und nicht fig kalischer BGrunbrenten 2163 fl. 44½ kr., 4) Kassevorrath 626,833 fl. 34½ kr.; zusammen 14,285,115 fl. 25½ ke.— II. Die Pafstpen betragen: 1) Definitiv überwiesene Staatsschuld: 16,077,711 fl. 291 kr., 2) Kapitalien deren Berechtigten licht siekalischer Grundrenten, an welche die Ablösungs⸗ tapilalien milielst Obligationen auf Namen entrichtet wurden 30923 fl. 57½ kl., 3) Noch zu zahlende Zinsen don Passivkapilalien 149,230 fl. 29¼ kr., 4) Noch nicht erhobene, zur baaren Zahlung überwiesene Kapitalien J kr. 5) Noch zu zahlende Zinsen von mittelst Obligationen auf Namen entrichteten Kapftalien wegen abgelöster nicht stskalischer Grundrenten 3 fl. 15 kr; zusammen 16,259,517 fl. 14½ kr.— Verglichen ist Stand der Passiven oder eigene che Staatsschuld zu Ende 1866 1,974,401 fl. 48% ke, (Schluß folgt.) Preußen. Berlin, Die„Nordd. Allg. tg.“ führt ferner in dem bereits erwähnten 15 über die Interpellation Cochery's aus, 7) Durch zurück- Wünschen oder Befürchtungen des Auslandes; die wie die„Bresl. M.-Z.“ meldet, hier angekommen, noch des Großsiegelbewahrers völlig versländlich seien, namentlich sei nicht zu begreifen, was der Verweis auf Krieg von Seiten des Großsiegel⸗ bewabrers bedeute. — Der preußische Botschafter am französischen Hofe Frhr. v. Werther ist in Ems beim Könige eingetroffen und wird dort etwa 8 Tage ver⸗ weilen. Man ist natürlich aufs Höchste gespannt, welche Antwort der Gesandte nach Paris zurückbringt. — Der preußische Militärbevollmächtigte am Tullerienhofe, Graf Waldersee, ist bereits nach Paris zurückgikehrt. — Man schreibt aus Berlin vom 8. d.: In bestunterrichteten Kreisen ist bis jetzt von einer Genehmigung des Königs, als des Familienober⸗ euptes, zur Annahme der spanischen Krone Seitens des Prinzen von Hohenzollern nichts bekannt. — Die„Nordd. Allg. Ztg.“ sagt, die fran⸗ zösische Presse habe sich mit der spanischen Can⸗ didaturfrage stark übereilt. Die Frage hänge von der Entscheidung der Cortes ab, nicht von den deutschen Regierungen betrachteten Spanien als selbstständig und hätten in einer schwebenden inneren Frage Spaniens nicht zu rathen, noch weniger sich darin einzumischen; keinerlei Ursachen gäben ihnen dazu den Beruf. Dasselbe gälte von dem deutschen Volke; Deutschland wolle Spanien keinen König aufzwingen, es sei kein Grund vorhanden, an die Weisheit Deutschlands zu appelliren. Die Weisheit des spanischen Volkes, repräsentirt durch die Cortes, habe hier allein zu reden. Deutsch⸗ land habe sich neutral zu verhalten und werde sich neutral verhalten. Wolle man anderswo eine andere Stellung einnehmen und bestimmend oder rathend oder drohend oder zwingend auf die Entscheidung der Frage einwirken, so möge man es versuchen, wir lassen die Hände davon. — Die„Kreuzzeitung“ enthält einen Artikel über die spanische Throncandidatur. Sie miß⸗ billigt entschieden die Aeußerungen des Herzogs v. Gramont. Der französische Minister des Aeußern müsse wissen, daß wever König Wilhelm, noch Preußen, noch der norddeutsche Bund ein Interesse daran habe, wenn ein Prinz von Hohenzollern den spanischen Thron besteige. Der Minister des Aeußeren einer befreundeten Macht dürfe Preußen nicht beschuldigen, daß es das Gleichgewicht Europa's störe. Der Herzog von Gramont wisse übrigens, daß der Prinz von Hohenzollern kein königlich preußischer Prinz sei. Der König habe, wie gemeldet, abgerathen; nahme der Prinz die spanische Krone aus der Wahl der Cortes an, warum sci dann die spanische Nation zu schulmeistern? Würde der Prinz durch sei den Spaniern aufrichtig dazu Glück zu wünschen. Im Uebrigen geht uns die Sache weiter nichts an. Wir hoffen, Frankreich werde bald die neutrale Stellung Preußens in dieser Frage richtig würdigen. — Bereits im April 1868 unter dem un⸗ mittelbaren Eindruck des Lugauer Grubenunglücks beschäftigte sich der norddeutsche Reichstag mit einer aus Leipzig an ihn eingegangenen Petition, welche den Erlaß eines Gesetzentwurfs in Berreff der Entschädigungspflicht bei Unglücksfällen auf Eisenbahnen, Bergwerken u. s. w. erstrebte. Der Reichstag beschloß, diese Petition dem Bundes⸗ kanzler zur thunlichsten Berücksichtigung zu über⸗ weisen und im September 1869 berieth auch der volkswirthschaftliche Congreß zu Mainz über den nämlichen Gegenstand auf Antrag des Dr. Braun (Wiesbaden). Jetzt ist nunmehr der Entwurf eines derartigen Gesetzes vom Bundes-Präsidium ausgearbeitet und auch vom Bundesrath in seiner Mehrheit angenommen worden und liegt gedruckt vor. Breslau. Der Fürstbischof Dr. Förster ist, hat also die endliche Abstimmung über die In- fallibilität nicht abgewartet. Oesterreich. Wien. Eine authentische Nachricht aus Rom meldet, daß die Votirung über das Capitel de eececlissia(worin die Unfehl- barkeit enthalten ist) unwiderruflich am 16. oder 17. d. M. in öffentlicher Sitzung stattfindet.— In maßgebenden Kreisen wird die Beseitigung der Candidatur des Erbprinzen von Hohenzollern für sicher erachtet. — Bemerkenswerth ist, wie die unter dem Einflusse des Reichskanzlers v. Beust stehende „Neue freie Presse“ über die Taktlosigkeit, mit der die Pariser Offiziösen die Thron-Candidatur des Prinzen von Hohenzollern behandeln, sich aus— läßt. Indem sie daran erinnert, daß in Spanien nicht ein Plebiscit, sondern die Majorität der Cortes über die Besetzung des Thrones entscheide, und indem ste als vorläufig feststehend annimmt, daß es mit dieser versprochenen Lösung der Thron— frage ehrlich gemeint sei, bemerkt sie u. A.:„Unter solchen Umständen muß die Art, wie diese neueste spanische Thron⸗Candidatur in der napoleonischen Regierung nahestehenden Organen behandelt wird, im höchsten Grade ungeschickt und taktlos erscheinen. Wenn die Repräsentanten des spanischen Volkes einen König ausrufen, mag er welchen Namen immer tragen, so ist dies ein Akt der Volkssou— veränetät, vor dem sich keine Regierung mehr als die von Plebisciten lebende napoleonische zu verneigen hat“ Im Uebrigen meint das Wiener Blatt, wenn einmal in Spanien ein neues Königthum errichtet werde, so könne es Oesterreich sehr gleich- daß weder die Erklärung des Herzogs v. Gramont die Wahl der Cortes König von Spanien, so giltig sein, wer dort auf den Thron gesetzt werde. — Gegenüber dem„Journal de Paris“, welches den Prinzen von Asturien als den Can⸗ didaten Frankreichs und Oesterreichs bezeichnete, bemerkt die halbamtliche„Wiener Abendpost“, daß diese Behauptung, soweit sie Oesterreich be · rühre, vollkommen unzulreffend sei. habe der spanischen Thronfrage immer fern ge⸗ standen und stehe ihr auch gegenwärtig fern. Frankreich. Paris. Der„Constitu⸗ tionnel“ stellt den Abbruch der diplomatischen Be · ziehungen mit Spanien in Aussicht, wenn die französische Regierung die Ueberzeugung gewinnt, daß das spanische Ministerium an der Candidatur des Prinzen von Hohenzollern fortdauernd fest⸗ halte. Preußen anlangend, meint das Blatt, so genüge es nicht zu sagen, Preußen stehe der Can; didatur fern; sondern wie Louis Philipp dem Herzog von Nemours die Annahme der belgischen Krone, wie England dem Prinzen Alfred, Ruß- land dem Herzog von Leuchtenberg die Annahme der griechischen Krone und wie Napoleon III. dem Prinzen Murat die Annahme der neapoli⸗ tanischen Krone nicht gestattet habe, so müsse auch Preußen dem Prinzen von Hohenzollern es unter⸗ sagen, die Krone von Spanien anzunehmen. Der „Constitutionnel“ theilt ferner mit, die französische Regierung habe sich mit den Großmächten in Beziehung gesetzt, und beabsichtigten die letztern, in Berlin und in Madrid im friedlichen Sinne zu wirken.— Das hier coursirende Gerücht über die erfolgte Enthebung des französischen Botschafters am preußischen Hofe, Benedetti, ist, wie versichert wird, völlig unbegründet. — In der Sitzung des gesetzgebenden Körpers verlangten Picard und Favre neuerdings die Mit theilung von Dokumenten über den spanischen Zwischenfall. Justizminister Ollivier erklärt, die Regierung werde, wann sie es für opportun er⸗ achte, die ihr gewordenen Aufschlüsse mittheilen. Das Land könne von der Festigkeit und Würde der Regierung, welche nichts verabsäumen werde, um das Land aufzuklären, überzeugt sein. — Das„Journal des Debats“ ist allein besonnen und sucht die öffentliche Meinung zu be⸗ schwichtigen. Dynastische Allianzen, meint es, würden in unserer Zeit immer bedeutungsloser; England z. B. habe in den letzten Kriegen weder mit Dänemark noch mit Hannover noch mit Preußen gemeinschafiliche Sache gemacht, obgleich es mit diesen drei Höfen nahe verwandt gewesen sei. Man mache aus dem schwarzen Adler von Preußzen einen wahren Popanz und Bismark zum Sünden⸗ bock für jedes Aergerniß. Der preußische Premier sei diesem spanischen Project vielleicht ganz fremd und viel zu einsichtsvoll, als daß er auf eine neue Auflage der Universal⸗Monarchie Karls V. sinnen sollte. Eher sei e cs möglich, daß der König von Preußen die Schwäche gehabt hätte, in die Oesterreich Kathedrale niedergebrannt. Drei russische Unter ⸗ thanen wurden mit niedergemetzelt, wahrscheinlich aus Versehen, da andere Ausländer nicht ange⸗ griffen wurden. Am folgenden Tage, den 22., halte die Menge ausgetobt und zerstreute sich. Spanien Madrid. Dem Vernehmen nach, hat die Regierung dem ständigen Cortes⸗ ausschuß einen Brief des Prinzen Leopold von Hohenzollern zugestellt, in welchem derselbe erklärt, daß er die Krone annehmen werde, wenn die Cortes sich für ihn aussprechen sollten. — Der„Jupartial“ veröffentlicht eine Er⸗ klärung des Herzogs von Sagasta an den fran⸗ zösischen Gesandten in Madrid Mercier de Lostende. Der Herzog beklagt sich, daß die französische Re⸗ gierung sich fortlaufend allen Candidaturen wider⸗ setzt habe und nur den Infanten Alphons be⸗ günstige. Der Herzog stellt es in Abrede, daß Spanien der preußischen Politik folge, bedauert die Empfindlichkeit Frankreichs und erklärt, daß Spanien sich bemühen werde, die Projecte, welche es für angemessen erachte, zu einem guten Ende zu bringen, ohne daß der Wunsch nach Erhaltung des Friedens Spaniens seine Würde und sein Recht, sich in vollkommener Unabhängigkeit neu zu constituiren, vergessen lassen werde. Italien. Rom. 120 Bischöfe haben eine Petition an den Papst gerichtet, worin sie im Hinblick auf die große derselben eingetretenen Krankheitsfälle um eine kurze Vertagung des Coneils bitten, etwa bis zum 1. October. Die„Allgem. Zeitung“ theilt in ihrem 60sten Concilsbriefe den Wortlaut dieser Petition mit. Amerika. Washington, 9. Juli. Die Ausschüsse der beiden Häuser des Congresses haben sich bei ihren gemeinsamen Berathungen betreffs der Consolidirungsbill nicht einigen können. Der Ausschuß des Senates begünstigt die Agenturen im Ausland, der Ausschuß des Repräsentanten⸗ hauses opponirt gegen sie. Der Ausschuß des Repräsentantenhauses hält am 4p Ct. Zinsfuß fest, der Senats⸗Ausschuß befürwortet mehr, die Bil⸗ dung neuer Comites ist wahrscheinlich. „Nauheim. In der Nacht vom 8. zum 9. d. brach auf der Mergarbt'schen Ziegelhütte am Bahnhosfe Feuer aub. Mehrere Stallungen ꝛc. brannten nieder. Die sonstigen Gebäulichkeiten blieben von den Flammen ver⸗ schont. Bei großem Mangel an Wasser war man in ängstlicher Sorge, das Feuer möchte die angrenzenden Fruchtselder ergreifenz wir blieben, Gott sei Dank, von diesem Unglücke verschont. A. Nauheim. Am Samstag wurde das erste Korn in den hochgelegenen Theilen unserer Gemarkung geschnitten. S. Hungen. Ein fleißiger, braver Schreinergeselle arbeitete seit einigen Wochen in Gießen, wo er am Mitz⸗ wochabend beim Baden in der Lahn seinen Tod fand; der Leichnam wurde Freitags mit der Bahn hierhergebracht, und am Samstag begleitete eine große Menge Leidtra⸗ Candidatur eines Prinzen seines Hauses für Spanien zu willigen, wie ja auch Ludwig Philipp gender die betrübten Eltern an das Grab ihrer schönsten geglaubt hätte, den alten Familienvertrag der Bourbonen mit Spanien glücklich erneuert zu haben. Belgien. Brüssel. Der amtliche„Moni⸗ teur belge“ und die„Independance“ erklärt die Behauptung französischer Blätter, der König der Belgier habe sich während seines Aufenthaltes in London mit der Candidatur des Prinzen von Hohenzollern beschäftigt, für eine Verläumdung. Der König habe die Unterhandlungen erst aus ausländischen Zeitungen und lange nach seiner Rückkehr aus London erfahren. Großbritannien Die ausführlichsten Nachrichten über die Gräuelthaten in Peking ent⸗ hält ein in der„Morningpost“ mitgetheiltes Tele⸗ gramm aus Tientsin vom 25. Juni. Der Ueber- fall, welcher am 21. Juni ausgeführt wurde, schien planmäßig angelegt zu sein und die Wuth richtete sich vornehmlich gegen die Franzosen und die französischen Priester. Der französische Ge- sandtschaftssecretär und gegenwärtige Geschäfts⸗ träger Nochechouart(der von der Morningpost angeführte Name„Rochefort“ beruht offenbar auf Verwechslung), der französische Consul, die sämmtlichen französischen Priester und barmherzigen Schwestern wurden von dem Volkshaufen er- mordet; die auf Grund der Verträge erbaute Hoffnung. Gedern. Das Cenzral⸗Comite für die Wetterau⸗ Vogelsberger Eisenbahn hielt am vorletzten Moniag hier die zweite Generalversammlung. Herr Baron v. Rößler erslattete Bericht über den Stand des Unternehmens, woraus hervor ging, daß die Erbauung der Bahn in der früher vorgeschlagenen Richtung, als ein Stück der neuen Bahn, welche Berlin und Frankfurt a. M. auf direktestem Wege verbinden wird, bereits als gesichert angesehen wer⸗ den darf. Die Vermessungen auf der ganzen Linie haben begonnen und bedeutende Autoritäten sprechen sich auf das Günstigste aus. Frankfurt. Vor einigen Tagen wurde in einem hiesigen Hotel ein Frauenzimmer tobt aufgefunden. Die am Halse sichtbaren Spuren lassen auf verübte Gewalt thätigkeit schließen.— In dem am 7. Juli erschienenen „Amtsblatte“ sind 44 Reservisten des 82. Landwehr⸗ Regiments aufgefordert, da sie im Verdachte der Desertion stehen, sich am 7. Novembec d. J. hier zu stellen. Gelnhausen. Am 24. und 25. d. M. wird dahier das 700jäbrige Jubiläum unserer Stadt als freie Reichs⸗ stadt gefeiert werden. Mainz. Vor einigen Tagen ereignete sich beim Hess. Feld⸗Artillerie⸗Regiment Nr. 11 ein bedauernswerther Unfall. Ein Unteroffizier, sonst ein braver Mensch, kam angetrunken nach Hause. Nach 10 Uhr wollte er noch⸗ mals sein Quartier verlassen, welches Vorhaben ihm der Zimmerausseher, ein Sergeant, nicht gestattete.„Nun, dann springe ich zum Fenster raus, wenn sie mich nicht zur Thür hinauslassen,“ sagle der Unterossizier.„Ist mir recht,“ antwortete ber Sergeant. Aber kaum gesagt, ist der Unteroffizier am Fenster, einen Augenblick noch— und gräßlich zerschmettert liegt der Unglückliche vom zweiten Hitze und der in Folge W̃ Karlsruhe. Hier ist ein Soldat des Leibgrenadier⸗ Regiments auf eigenthümliche Weise ums Leben gekommen. Bei einer Felddienstübung besiieg er einen Baum, um nach dem vermeintlichen Feinde zu sehen. Der Ast, auf dem er stand, brach und er fiel seinem untenstehenden Kameraden so unglücklich in das Bajonnet, daß er sofort eine Leiche war. 1 Schweiz. Die Rigi⸗Bahn ist bis zum Tunnel vollendet und wird gegenwärtig das Material für die Eisenbahnbrücke jenseits des Tunnels über den Schnur tobel hinauf befördert; von da bis zum Kaltbad sind die Erd⸗ arbeiten in vollem Gange und können Schienen und Zahnstangen gelegt werden, sobald die Brücke montirt ist und der Transport über dieselbe staltfinden kann. England. Eines eigenthümlichen Todes starb vor einigen Tagen ein Landwirth in Middletonin England. Er aß eine reise Pflaume, die er in seinem Obstgarlen pflückte und in der sich, wie sich später, ergab, eine Wespe befand, die ihn im Halse stach. Eine Stunde darauf war er eine Leiche. Die in Folge des Sliches sich entwickelnde Geschwulst hatte Erslickungstod verbeigeführt. 8 Amerika. Nachdem der Bau der Pacifie⸗Eisenbahn in der ganzen civilisirten Welt mit größtem Interesse verfolgt worden ist, dürften einige statistische Angaben über die Frequenz dieses Riesen⸗Unternehmens wohl am Platze sein. Während der ersten vier Monate dieses Jahres benutzten 5043 Personen diese Route von Californien aus nach dem Osten des nordamerikanischen Continenis, wäh⸗ rend 3052 Personen nach dem Westen reisten. Rechnet man hinzu, daß während des nämlichen Zeitraumes 6164 Passagiere zur See in Californien eintrafen, während nur 4000 abreisten, so ergibt sich zu Gunsten des Goldlandes eine Bilanz von 6200 Personen. Unter dem von der Paciftebahn beförderten Frachtgut befanden sich während der genannten vier Monate 766,140 Pfund Thee, 42,028 Pfö. Hopfen, 13,028 Pfd. Rohseide, und 529,243 Pfd. olle. Newyork. Der Consum von Lagerbier in den Ver⸗ einigten Staaten wird von einem Statistiker des„Newy. Herald auf 6,500,000 Jaß per Jahr angegeben, zu deren Erzeugung 970,000 Acres mit Gerste und 42,625 Acres mit Hopfen bebaut nothwendig sind. Nicht wenigen als 45,000 Personen sind in diesem Industriezweige beschäftigt und das in demselben angelegte Capital beträgt, nach derselben Quelle, über 106,000,000 Dollar. —— Die spanische Thronkandidatur. Das Ereigniß des Tages ist die. spanische Thronkandidatur. Der Königssucher par excellence, Prim, hat, nachdem er vergeblich da und dort die Netze ausgeworfen, sich endlich nach Deutschland gewandt. Schon bei seinen neulichen Erklärungen in den Cortes über seine Bemühungen um die Thronbesetzung hat er Andeutungen fallen lassen, daß er noch einen Prinzen in petto hätte, ohne aber zur Zeit Näheres mittheilen zu können. Jetzt liegt die Sache zu Tage. Prinz Hohen- zollern hat seine Bereitwilligkeit erklärt, den spanischen Thron zu besteigen, wenn die Wahl der legalen Vertreter der spanischen Nation ihn dazu berufe. Diese Nachricht kam plötzlich in die Welt geschneit. Was werden sich die europäischen Völker d'rum kümmern? Daß die Verhältnisse in Spanien sich trotz Castelar'scher Reden zu einer Republik schlecht anlassen, die Spanier darum eines Königs benöthigt sind, ist offenkundig. Wenn also Prinz Hohenzollern will und die spanische Nation sich für ihn entscheidet, wen geht's was an? Mögen sie's mit einander probiren! So sollte man meinen. Ja wenn die Herren in Paris nicht wären! Die meinen noch immer, es dürfte in ganz Europa kein Huhn ein Ei legen ohne ihre Erlaubniß. Freilich mag es der Eitelkeit eines Cabinets wenig schmeicheln, wenn so Etwas sich im Stillen und hinter seinem Rücken einfädelt; freilich wird manche Combination hin⸗ fällig, wenn der südwestliche Nachbar vielleicht nicht so bereitwillig wäre, an einem beliebigen Punkt, etwa in Italien, eine Unterstützungs⸗Armee aufzustellen. Aber es gibt Manches, was Man⸗ chem in die Quere kommt, ohne daß er darüber hinaus kann, eben weil der Andere auch Rechte hat. Von einer Dinastie aber, die ihre ganze Existenz auf wiederholte Volksabstimmung gründet, wäre es mehr als seltsam, wollte sie dieses freie Selbstbestimmungsrecht dem Nachbarvolk gestatten. In diesem kolossalen Widerspruch mit sich selbst befindet sich thatsächlich die französische Regierung, Sie hat erklärt unter dem stürmischen Beifall der gesetzgebenden Kammer, sie werde einen Hohen- zollern auf dem spanischen Thron nicht dulden. Stock herunter am Boden. 7 nicht ich keines we. nsänden fü bt Unglück —— Au I b er sel inter von In 70, Leben Jagrucht von f unden muß 1 iu ptäfumtioe dies Vermöge Us nächste brüder Johan; bad peimrich 2 Schwefer Ann dal, Conrad belnrich Bink bantmanns Pe Es werden ktwafge Leibes Gibansprüche glauben bilden 9 No naten an scch dahle kürglotssch de angeführten werden sold. Butzra⸗ Mit andern Worten: Ihr Spanier dürft nur den Euch zum König wählen, der uns genehm ist; wir haben darüber zu bestimmen.— So wäre U 1 wernien aul dab⸗ 1. Rechung bes tult⸗ 1 . 550 7 00 1 20 3 denn Europa von einer schrecklichen Kriegsgefahr edroht. Der spanische Erbfolgekrieg, der einst ber ein Jahrzehnt Deutschland verwüstete, soll ine neue Auflage erleben in einem spanischen Ahronfolgekrieg. Dazumal fiel es Niemand ein, die Völker zu fragen, ob sie sich hinmorden woll⸗ un, und den Völkern fiel es nicht ein, eine Mei⸗ zung zu haben, wenn die Dinastien ste auf die Schlachtbank führten. Sind sie heute noch Nullen? Das deutsche Volk will den Frieden, die spani⸗ shen Händel kümmern es nicht einen Pfifferling! Sollte es den Krieg über sich ergehen lassen, weil ügend ein deutscher Prinz Lust hat, einen Purpur zu tragen hätte, wäre himmelschreiend.— Noch haben die spanischen Cortes nicht gewählt, noch ist allenthalben Zeit, der Stimme der Vernunft und des Gewissens Gehör zu geben. Ein Krieg, in seiner Veranlassung so winzig und ungereimt, in seinen Folgen so schrecklich, ist nicht denkbar. Das Betrübende bei der Sache ist nur, daß derlei Fragen den politischen Himmel auch nur für einen Augenblick noch trüben können, und daß die vorliegende als willkommenes Mittel zur Agitation gegen Verminderung der uns erdrücken⸗ den Militärlast wird benutzt werden und bereits benutzt wird. u tragen? Sollte die Bismarck'sche Politik sich u der Ungeheuerlichkeit versteigen, die Geschicke Deutschlands wegen eines einzigen Menschen, und häre er ein mit dem Königshaus verwandter Jrinz, auf die Spitze des Schwertes zu stellen? Sollte das französische Volk wegen des Phantoms zon angeblich gestörtem europäischen Gleichgewicht Advokat Trapp IV. I fl., Ungenannt 18 kr., Ungenannt fl. erklären, sagen wir allen Gebern unsern herzlichsten Dank. inen Krieg provociren, dessen Ausgang für Frank⸗ ich keineswegs verbrieft, der aber unter allen Imständen für Sieger und Besiegte ein namen⸗ Tausend Dank und Lebewohl! * 2 l kleinen Kinderchen beschieden werden kann, hat mir einen pses Unglück wäre? Die Verantwortung, wer sie mehrwöchentlichen Aufenthalt hier, in der mir fremden, Jür dit von ihrem Manne verlassene Fran ist serner noch eingegangen: Von Hofgerichts-Adokat Trapp II. 1 fl., Hofgerichts⸗ Während wir hiermit unsere Sammlung für geschlossen Das traurigste Geschick, das einer Frau mit zwei inzwischen unvergeßlich gewordenen, lieben Stabt Frieb⸗ berg angewiesen. In einer schmerzlichen, hart bebrängten Lage ohne Gleichen, von allen Mitteln entblößt, fand ich sofort edle Menschen, die sich unserer mit der größten Hingebung angenommen haben. Das Mitgefühl und die Theilnahme, die diese für mich und meine Kinderchen er⸗ weckt und auch so vielfach gefunden haben, ihnen verdanke ich meine und meiner Kinder Erhaltung, so wie die Mittel zur Heimreise in mein engeres Vaterland. Im Begriff diese anzutreten, sage ich den wohlthätigen Leuten der Stadt und Umgegend Friedbergs tausendfachen Dank, der in mir, so lange ich lebe, nicht erlöschen wird. Mit einem herzlichen Lebewohl Abschied nehmend, lege ich schließlich die Versicherung nieder, daß ich stets Friedbergs und seiner edlen Menschen gedenken werde. Gott segne sie!! Friedberg, den 8. Juli 1870. Florentine v. Arndt. Verloosung. Mailänder Fr. 43 Loose. Ziehung am 1. Juli. 6838590 Serien: 981 2001 2703 3111 5644 6520 6688 7006 7272. Hauptpreise: 6520 Nr. 46 100,000 Fr., S. 5644 Nr. 45 5000 Fr., S. 2001 Nr. 2, S. 2703 Nr. 16, S. 5644 Nr. 4 je 1000 Fr., S. 2001 Nr. 35, S. 5644 Nr. 7, S. 6520 Nr. 20, S. 6688 Nr. 50 je 400 Fr., S. 981 Nr. 37, S. 2703 Nr. 24, S. 3111 Nr. 13, 36, S. 6688 Nr. 32, S. 7272 Nr. 43 je 200 Fr., S. 981 Nr. 30, S. 2703 Nr. 47, S. 3111 Nr. 18, 31, 42, S. 5644 Nr. 19, 44, S. 6520 Nr. 27, 45, S. 7006 Nr. 26 je 100 Fr. fer d t un, g. 331 Der seit langen Jahren abwesende Johannes inter von Hoch⸗Weisel hat am 12. März d. J. as 70. Lebensjahr zurückgelegt und so lange keine Nachricht von sich gegeben, daß sein Tod angenommen verden muß und der von seinen nächsten Angehörigen ind präsumtiven Erden geßtellte Antrag auf Ueberlassung ines Vermögens gegen Caution begründet erscheint. Als nächste Erben haben sich ausgewtiesen seine Brüder Johann Conrad Winter II., Conrad Winter III. ind Heinrich Winter, sowie die Kinder seiner verstorbenen Schwester Anna Elisabetha, der Ehefrau des Heinrich Dink, Conrad Bink II., Johann Conrad Bink III., peinrich Bink und Catharina, die Ehefrau des Bernhard partmanns Denn, sämmtlich von Hoch⸗Weisel. Es werden demnach Johannes Winter oder dessen itwaige Leibeserben, sowie alle diejenigen, welche nähere Erbansprüche an den Nachlaß des Johannes Winter zlauben bilden zu können, biermit aufgefordert, binnen Monaten vom ersten Erscheinen dieser Aufforderung an sich dahler anzumelden, widrigensalls das seither turatorisch verwaltete Vermögen des Abwesenden den angeführten Präsumtiverben gegen Caution überwiesen werden soll. Butzbach den 4. Mai 1870. Großherzogliches Landgericht Butzbach Dr. Gil mer. Edietalla dung. In Sachen des Petet dauser VI. von Niedet⸗ Weisel, Klägers gegen Pbilipp Bill von da, dermalen un; dekannt wo abwesend, Beklagten. neto. deb. 1895 Der Peter Häuser VI. von Nleder⸗Weisel hat auf den Grund eines angeblichen Darlehns und schrift⸗ lichen Anerkenntnisses gegen den mit unbekanntem Aufenthalt schon seit einer Reihe von Jahren abwesen⸗ den Phtlipp Bill von Nieder ⸗Welsel auf Zahlung eines Capitals von 600 fl. nebff versprochenen Zinsen 3 5% vom 21. März 1866, als dem Tage, an welchem das Schuldbekenntniß ror dem Friedenerichter in Balarat in Auflralien erfolgt sein soll, und auf Perurtbellung in die Prozeßkosten, durch einen Anwalt Klage erhoben, behauptend, daß die für die Rückzahlung des Capftals P drelmonatliche Kündigung rechtzeltig erfolgt ei.— Die Zustänbigkeit des dlesseitigen Gerichtes wird darauf gegründet, daß der Beklagte annoch dem hessischen Unterthansverband angehöre, im hlesigen Gerichtobezirk mit beweglichem und unbeweglichem Vermögen, als Erbe seines verstorbenen Vaters Philipp Bill III. possessionirt und daß das Darlehn im Domicil des Gläubigers, sonach in Nieder⸗Weisel, rückzahlbar sel.— Demgemäß wird Philipp Bill, oder werden im Falle seines Ablebens seine Rechtsnachfolger, unter Ge⸗ flattung der Acteneinsicht bet Gericht, hiermit auf⸗ gefordert, sich binnen 3 Monaten vom ersten Ein. rücken der Aufforderung in der Zeitung an, bel Strafe Eingeständnisses und Einrede ⸗Ausschlusses in Selbstperson, oder durch einen Bevollmächtigten auf die Klage zu erklären.— Zugleich wird bekannt gemacht, daß die welter in ver Sache ergebenden Verfügungen durch Anschlag an der Gerichts tafel 1* e werden. Butz bach den 6. Juli 1 0 g Großherzogliches Landgericht Bußzbach Dr. Gil mer. Hertentragen 5 bel K. Friedrich neben der Post in Friedberg. Betten-Fabrik, Bettwaarenlager; Ausstattungen. ain A 1 in Frankfurt am Amendt, „der Börse gegenuͤber, empfiehlt sein Lager in Bettfedern, Flaum, Daunen und Roßhaaren 37 zu jedem Preise, fertigen Federbetten und Plumeaux, Matratzen jeder Art, ausgezeichnet schönen Piqué-Decken, wollenen und gesteppten Decken eigner Fabrik, sowie eine große Auswahl in en gros& en detail. Barchent und Zwilch zu billig bekannten festen Preisen, Epileptische K rämpfe(Fallsucht) heilt brieflich der Specialarzt für Epilepsie Doctor O. HKillisch in Berlin, 6 jetzt: Louisenstraße 45.— Bereits über Hundert geheilt. Brennmaterialien⸗Lieferung. 1846 Montag den 18. d. M., Vormittags 10 Uhr, wird der Bedarf von 1580 Ceutner Steinkohlen und 8 Stecken Kiefern⸗Scheitholz für die Garnison Butzbach im Büreau der unterzeichneten Verwaltung auf dem Soumissionswege in Lieferung vergeben. Ote Lieserungsbedingungen liegen jetzt schon zur Einsicht dahler offen.— Jeder Soumittent hat in seiner Soumission anzugeben, daß er Kenntniß von den Be dingungen genommen hat. Butzbach den 4. Juli 1870. Großherzogliche Garnison Verwaltung Butzbach. Prokla m. 1897 Nach mißlunge nem Güteversuch ist über das Ver⸗ mögen des Philipp Wilhelm Gruner Johannes Sohn zu Oberdorfelden der förwmlsche Concurs erkannt und Termin zur Anmeldung und Begründung der Forderungen an den genannten Cridar auf den 9. August d. J., Vormittags 9—10 Uhr, in das Lokal des unterzeichneten Gerichts— Schloß. raße Rr. 28— beim Rechtsnachtbeil der Ausschließung anberaumt. Das ergebende Präclusivdeeret wird nur durch Anschlag im Gerichtslokal veröffentlicht. Hanau am 5. Jult 1870. Königliches Amtsgericht Abtheilung II. C st err. „dt. Strohmeper. Die Gartenlaube bringt in Nr. 28 folgende Beiträge! Die Thurmschwalbe. Erzählung von Levin Schücking.(Fortsetzung.)— Alt, deutsches Rügegericht in den Harzer Bergen. Von bd. Rahn. Mit Abbildung; Die Rügebülte auf der Volkmanroder Wüste. Nach der Natur auf⸗ genommen von W. Castendyk.— Ein klertkaler Induftrie Ritter. Von Th. W. in Brüssel.(Schluß.)—. Aus dem Aspl einer Königsmutter. Von S. M. Mit dem Portrait der Herzogin von Berry.— Ein Blick hinter die Coulissen. Von Herbert König. Mit Illustratlonen.— Der Bergwirtb. Geschichte aus den dalrischen Bergen. Von Herman Schmid.(Fortsetzung.) — Kleiner Briefkasten.— Zur Ehrengabe für Roderich Benedix. Bekanntmachung. 1894 Nächsten Mittwoch den 13. d. M., Vormittags 11 Uhr, werden die bei Erbauung einer neuen Schleuße vorkommenden Arbeiten, als: fl. kr. Steinhauerarbeit, veranschlagt zu 129 36 Maurerardett, 29 6 Schlosserarbeit, 33 20 auf biesigem Ratbbause veraccordirt. Nieder⸗Wöllstadt den 8. Juli 1870. Großherzogliche Bürgermeisterei Niedet⸗Wöllstadt Stoll. Die billigste und beste Moden- Zeitung ist unstreitig Die Modenwelt. Preis für das galze Vierteljahr 36 kr. 1898 In Deutschland hat die Modenwelt an Ruf und Verbreitung allen anderen Moden-Zeitungen den Rang abgelaufen, was sie ihrem vortrefflichen Inhalte, ihrer grossen Reichhaltigkeit und ihrem billigen Preise zu vor- danken hat. Vornehmlich nimmt die Modenwelt Rücksicht auf die Bedürfnisse in der Familie, weniger auf die der grossen Welt. Sie empflehlt sich deshalb vorzugsweise allen Müttern und Töchter n, die Gefallen daran finden, ihre eigene und der Kinder Toilette, wie die gesammte Leibwäsche selbst herzustellen.— Abonnements werden jederzeit angenommen in der Buchhandlung von Bindernagel& Schlmpff in Friedberg und Nauheim. halber aus freier n Annonce. 1850 Alle geschäftlichen Aufträge für mich, welcher Art sie auch sesen, bitte ich dei Herrn Hof⸗Schlosser Rumpf, nächst der Stadtkirche, adzugeden. H. Engel, Büchsenmacher in Gleßen 3 Schreihunterricht. 1831 Um mehrfach geäußerten Wünschen zu entsprechen, will Seminarlehrer Wahl Privat ⸗Schreibunterricht nach der Schnellschreibmethode ertheilen. 8 bis 12 Lehrstunden reichen zur Erlangung einer wesentlich verbesserten, geläufigen und schönen Handschrift hin, wie durch Proben nachgewiesen werden kann. 1 Person à Stunde 15 kr. bei einer Be⸗ theiligung von mindestens 4 Personen. Gestellungen auf die in Darmstadt erscheinenden Hessischen Volksblätter (Landeszeitung) (Auflage 3500) 1839 beliebe man bei der nächsten Postanstalt möglichst bald zu machen, damit in der regel⸗ mäßigen Zusendung der Zeitung keine Unterbrechung eintrete. Der vierteljährige Abonnementspreis beträgt bei allen Postanstalten einschließlich Post⸗ provisson und Beffellgeld 1 fl. 27 kr. 2 Die Expedition. Anzeigen werden die Petitzetle mit 3 kr. berechnet. 1240 außerst billig bei K. Friedrich, neben der Post in Friedberg. Preußische Hagel-Persicherungs-Actien-Gesellschast. 988 Dieselbe versichert Bodenerzeugnisse gegen Hagelschaden. Die Prämien sind fest und billig, Nachschässe werden also niemals erhoben. Die Schäden werden wie in früheren Jahren eoulant und unter Zuziehung von Landesdeputirten regulirt und binnen Monats- frist nach Feststellung voll und baar bezahlt. Versicherungen auf mehrere Jahre genießen einen angemessenen Prämienrabatt, welcher sofort von der Jahresprämie in Abzug ge⸗ bracht wird. Die Unterzeichneten sind zu jeder Auskunft und zur persönlichen Aufaahme von Ver⸗ sicherungen stets bereit und empfehlen dem land irthschaftlichen. Publikum obige Gesellschaft ganz ergebenst. Carl Gaulé, General⸗Agent in Darmstadt. Dr. G. Schäfer in Reichelsheim i. d. W. J. Tönges in Assenheim. Mar. Münzenberger in Büdingen. Steueraufseher Röder in Gießen. J. Kämmerer in Lich. W. Kullmann in Vilbel. Emil Hill in Nieder- Mockstadt. 8 Scharmann in Grünberg. Die Aunoncen- Expedition von 6. L. DAUBE& Comp. In Franlifurt a. M. Stullgarl Munclien Mien Hamburg Rossmarkt 7. Königstrasse 25. Kaufipgerstrasse 21. Stadt, Schulerstrasse 11. Neuer Wall 62. befordert täglich zu den Originalpreisen Inserate in alle Zeitungen aller Länder, liefert über jede Annonce den Beleg gratis und bewilligt bei grösseren Aufträgen die günstigsten Bedingungen. 1260 Ausfihrliehe Zeitungsverzeilehuisse gratis-franeo. Brussel Rue de Pepin 39. 9 2 n Eisenbahn-Frachbriiefe en u babe ds Bindernagel& Schimpff in Juden. Allgemeine VersorgungsAustalt im Großherzogthum Baden. Gegründet im Jahre 1835. Capital Vermögen am Schlusse des Jahres 1868: fl. 8,889,427. 47 Diese auf Gegenseitigkeit beruhende Anstalt schlietzt alle Arten Versorgungs⸗, Aus steuer- und Lebensversicherungs⸗Verträge gegen billige Prämien ab. Durch die im Jahre 1869 zur Vertheilung kommenden Dividenden von 15% des Deckungskapitals oder durchschnittlich 44% der Prämie der einfachen Lebens-Versicherung ermäßigen sich die Prämien für ein Kapital von fl. 1000. eines 28 jährigen auf fl. 9. 37 kr.; eines 30 jährigen auf fl 12. 5 kr.; eines 38 jährigen auf fl. 14.; eines 40 jährigen auf fl. 17. 5 kr.; eines A8 jährigen auf fl. 21.; eines 30 jährigen auf fl. 26. 37 kr.; eines 55 jährigen auf fl. 34. 58 fr.; cines 60 jährigen auf fl. 47. 14 fr. Zum Abschluß von Versicherungen empfiehlt sich: Bitsch, Lehrer in Friedberg. Lehrerconferenz, Section Ockstadt, 1 Oienfag den 12. Juli b. 3. 1 1 4 Die angezeigte Gonferenz der Section Friedberg findet nicht statt. 9 Leise Aufrage! Danksagung. 1899 Für die so bereitwillig bewiesene Hülfe bei dem uns betroffenen Brandunglück sagen wir unsern herz lichsten Dank. 1 Die Verwaltung der Ziegelei am Bahnhof zu Bad Nauheim. 1 8 1 Bohnenschneidmaschinchen, 1838 mit welchen man in ½ Stunde einen Korb Bohnen sauber schneiden kann, empfiehlt 1 Friedberg. Ph. Diener, Schlossermeister. 1853 Sonntag den 3. d. M. hat sich mein Hühnerhund, männlichen Geschlechts, von brau⸗ ner Farbe ohne Abzeichen, auf den Namen RNammas hörend, von dem hiesigen Selzer, brunnen aus verlaufen. Wer mir denselben zurückbringt, erhält eine angemessene gute Belohnung. Gleichzeitig wird vor dessen An kauf gewarnt. Groß⸗Karben am 5. Juli 1870. G. Fauerbach. Bel Binder nagel& Schimyff in Friedberg und Bad Nauheim ißt vorräthig: Tabelle(mit Abbildungen) des metrischen Maaßes u. Gewichtes. Preis: 11 kr. Todes Anzeige. 1900 Heute Nacht nach 12 Uhr entschlief sanft nach zehnwöchentlichem Krankenlager unser lieber Gatie, Vater und Schwiegervater Philipp Werner, Apotheker, im 76. Lebens fahre. Um stille Theilnahme bitten Friedberg den 11. Jun 1870 Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet statt Mittwoch den 13. Juli, Morgens 8 Uhr. Kirchen buch sau sz ü ge. Evangelische Gemeinde. Getraute: 3. Jul. Heinrich Füller, Gefreiter im 1. Grob, Jägerbataillon, Sohn des hies. Bürgers und Zimmer⸗ meisters Johannes Füller und Katharina Oberländer, Tochter des hies. Bürgers und Schmiedemeisters Ambros Konrad Oberländer. 4. Jull. Wilhelm Katlwinkel, Kaufmann zu Elber⸗ feld im Köntal. Preuß. Regierungsbezirk Düsseldorf Sohn des Kaufmanns zu Burscheid im genannten Reglerungobezirk Friedrich Wilhelm Kattwinkel und Juliane Wilhelmine Schäffer, Tochter des dahier verff, Großherzoglichen Masors Georg Karl Friedrich Schäffer. 9. Juli. Heinrich Schleuning, bies. Bürger und Oeconom, Sohn des F hies. Bürgers und Webermeisters Johann Nicolaus Schleuning und Margaretha Eichler, Konrad Eichler. 9. Juli. August Karl Mulch, bies. Bürger und Oeconom, Sohn des f hies. Bürgers und Deconomen Johannes Mulch und Elihabetha Schleuning, Tochter des 1 hies. Bürgers und Webermeisters Joh. Nicolaus Schleuning. Getaufte: 3. Juli. Dem dahter wohnenden Ortsbürger zu Rötbges im Kreise Nidda und Weißbinder Friedrich 10 5 105 Tochter Ellsabetbha Henriette, geb. den 9. Juni. 3. Juli. Dem htes. Bürger und Arbeiter bei der Main⸗Weser⸗Bahn Friedrich Philippi ein Sohn Heinrich, geb. den 14. Juni. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. a Druck und Verlag von Vindernagel& Schimpf. . N — Tochier des Ortsbürgers und Oeconomen zu Dorheim 0 Enibält di 0 Hessel Regltrurge! III. und fir Posange brilannien un gon Nordame V. Bekam! uhmigten U. bebücsnisse in Bübingen. VIII. Ver gal des Art. 3 Einsferkenntn! IX. Nam hegog haben Geiichls⸗Accef daß berselbe sta mumen Lewin UUberach zu g Hinsuigbin der Slilgebauer z falt bes bisl Morgatelha J elde fümig ft — und dem daß berselbe namen Wolf IX. Diensti dlagnädigft Jagt zu Eber weiter Klasse dem evangelis die evangtlich — an dae waltung Sa panömeister um 21. Juni u Winterkast u Ernsthofel Hauptzollamt! ale Mainz del diesem Ha Raorg Slabl eile Klasse mit verbun ufagen zu in der eva bungelische XI. Cone delbenbach Slecken Holz ales Dirie Ind Nindant Menstcaunen dlige Bewer! Da Itsik dere a 40 w keichnelen 7 Schlunber f üdingen in Gießen 0 „