r etzt balligen u dit pet. lung. i ur Nac nalin habt d bitt ich Juchs Negßeetgasse (the.) ter. preis 1 und Buch · . 1870. Vienstag den 11. Januar. Oberhessise er Anzeit 2 Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblall. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samsiag. Fürsorge getroffen, daß noch beliebe man deßhalb baldigst Die Zahl unserer Abonnenten hat mit dem neuen Jahr aber— mals in erfreulicher Weise zugenommen. Wir haben indeß ständig von Nr. 1 an geliefert werden kann. eine Anzahl Exemplare voll— Bestellungen Die Expedition. zu machen. Amtlicher Theil. Betreffend: Die Beiträge der wohlstehenden katholischen Kirchenfonds zu dem allgemeinen katholischen Kirchensond für kirchliche und geistliche Zwecke für 1870. Friedberg den 6. Januar 1870. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die katholischen Kirchenvorstände. Zur Bestreitung der Büreaukosten der katholischen Dekane und zu anderen kirchlichen Zwecken, sowie zur Zahlung des Gehaltes des Stiftungsanwaltes bedarf der allgemeine kath. Kirchenfonds im Jahre 1870 die Summe von 1796 fl., welche nach höoͤchster Verfügung auf die betr. kath. Kirchen- und milden Stiftungsfonds ausgeschlagen worden sind. Indem wir Ihnen nachstehend einen Auszug aus der gefertigten Repartition mit dem Auftrage übersenden, für die Berichtigung zu sorgen, weisen wir Sie zur Zahlung der den einzelnen Kirchen zu Last kommenden Beiträge an die Großherzoglichen Districtseinnehmereien an, und ertheilen den etwa fehlenden Credit zu Last des Reservefonds. Lr 8 1) Kirche zu Friedberg 2 fl. 17 kr., 2) Kirche zu Nieder-Mörlen 1 fl. 48 kr., 3) Kirche zu Ober⸗Mörlen 2 fl. 29 kr., 4) Kirche zu Ober- Wöllstadt 26 fl. 47 kr., 5) Kirche zu Ockstadt 10 fl. 32 kr., 6) Kirche zu Oppershofen 11 fl. 13 kr., 7) Kirche zu Rockenberg 3 fl. 55 kr., 8) Kirche zu Wickstadt 2 fl. 14 kr., 9) Kirche zu Ilbenstadt 7 fl. 55 kr. „n Betreffend: Hebung der Obstbaumzucht. Nach Beschluß der Generalversammlung des landw. Bezirks des Kreises Friedberg vom 16. Dezember v. J. sind 100 fl. zur Unter— stützung solcher unverheiratheter jungen Leute, welche in den in der Kürze in dem pomologischen Institut zu Reutlingen beginnenden Lehr— curs für Obstbaumwärter eintreten wollen, zu verwenden, ich fordere daher Lusttragende zur baldigen schriftlichen Anmeldung bei mir unter dem Anfügen auf, daß den Anmeldungen Bescheinigungen über einige m. ann 9. Uebung in der Baumcultur und besondere Liebe zur Erlernung der Obstbaumzucht sowie guten Ruf und uber das Alter anlzegen müssen. Die Herren Bürgermeister wollen Vorstehendes in geeigneter Weise veröffentlichen. Friedberg den 9. Januar 1870. Der Director des landw. Bezirksvereins des Kreises Friedberg Tr à p F. Hessen. Darmstadt. 1866 in unserem Lande massenhaft statigehabten Pensionirungen ist ein großartiges Mißverhältniß zwischen activen und pensionirten Offiziern ein— getreten. Es sind nämlich gegenwärtig General— lieutenants activ 2, persionirt 6; Generalmajore activ—, pensionirt 8; Oberste activ 6, penstonirt 21; Oberstlieutenants activ 4, pensionirt 113 Majore activ 18, pensionirt 23. Außerdem zählen zu den Pensionären 39 Hauptmänner, 27 Militärbeamte 1c. Vom Major auswärts sind nur 30 Offiziere im activen Dienst, in der Pen— sionsliste dagegen 69 zu finden. Während die Militärpensionen früher die Summe von 130 bis können. Preußen. besetzt. den schonung betreffend, vor. — Das In Folge der seit-Rechenschaft gezogen werden wird. Anzeiger“ äußert sich darüber: Alle bis jetzt nommen, in der Hamburger Generalversammlung in dieser Sache abgegebenen Erklärungen geben aufs Unzweideutigste zu erkennen, daß die Erklärer, vom Alp gedrückt, nicht mit der Sprache heraus Berlin. haus hat seine Sitzungen wieder aufgenommen. Die Bänke der Abgordneten waren nur spärlich Minister v. Selchow legte dem Hause Uebereinkunftsvertrag Rheinuferstaaten von Basel abwärts, die Fischerei— in der Affaire Zastrow Der„Mainz. des Vereins eigenmächtig und statutenwidrig ent- aber die Genehmigung zur Entnahme weiterer 500 Thaler nur gegen einen Schuldschein über die Gesammtsumme von 1000 Thlrn. erlangt haben, welche er in zehn Monaten zurückzuzahlen versprach, dieß Versprechen aber nicht hielt, und sich äußerte, überhaupt nichts zurück zahlen zu wollen. Würtemberg. Stuttgart. In der schon erwähnten Landesversammlung der würtem- bergischen Volkspartei wurden folgende Anträge angenommen:„1) Die Anhänger und Genossen der Volkspartei werden aufgefordert, bis spätestens Das Akgeordneten— Preußens mit den erlassene 140,000 fl. betragen haben, ist seit 1866 eine alljährliche Steigerung von 40—50,000 fl. ein- getreten, so daß für diesen Zweck dermalen schon über 300,000 fl. verwendet werden müssen. Und dabei spricht man immer noch von weiter bevor— stehenden Penstonirungen. Gießen. Im laufenden Wintersemester be— trägt die Gesammtzahl der Zuhörer an der hie— sigen Universität 307, wovon 14 nicht immatri⸗ culirte. Von den Immatriculirten studiren Theo— logie 22, Jurisprudenz 68, Medizin 55, Thier arzneikande 14, Cameralwissenschaft 1, Architecten 24, Forstwissenschaft 12, Philosophie und Philo— logie 63, Pharmacie und Chemie 24. Mainz. Bei unserer städtischen Verwaltung sind schon vor einiger Zeit großartige bei Er- hebung des Oetrois vorgekommene Unterschlagungen entdeckt worden. Die eingeleitete Untersuchung fördert immer größere Betrügereien zu Tage, und es steht fest, daß die Stadt in den letzten Jahren um Tausende von Gulden betrogen worden ist. Es zeigt sich deßhalb unter unserer Einwohner- schaft eine leicht begreifliche Aufregung und mit großer Spannung sieht man der Entscheibung entgegen, wer für diese Unterschlagungen zur Urtheil hat jetzt die Rechtskraft erlangt, indem dieser Tage das Obertribunal die von dem Ver— urtheilten eingelegte Nichtigkeitsbeschwerde abge— wiesen hat. Somit wird der Verurtheilte dem- nächst seine Zuchthausstrafe von 15 Jahren an- zutreten haben. Sachsen. Dresden. Bei Berathung verschiedener Anträge gegen die Bundesstrafgesetz— gebung in der ersten Kammer kritisirt Professor Heinze scharf der Staatsverbrechen, welcher zufolge die Einzelstaaten zu Provinzen, die Landesherren zu mediatisirten Bundesfürsten herabgedrückt wür— den, was zugleich Süddeutschland noch sicherer dem norddeutschen Bunde entfremden müsse. Der Redner erhält großen Beifall. Die Ministerbank schweigt. Der Commissionsantrag gegen die Bei— behaltung der Todesstrafe und gegen die Ein— mischung der Polizei in Strassachen wird ein— stimmig angenommen. Leipzig. Der allgemeine deutsche Arbeiter- verein hat gegen zum 1. März in jedem Oberamt des Landes, in welchem seither kein Bezirksvolksverein war, einen solchen zu gründen. 2) In jedem Wahlbezirke des Landes ist Seitens der Partei dafür zu sorgen, daß saͤmmtliche Wähler zur Unterzeichnung einer an die Kammer gerichteten Adresse Gelegenbeit haben, in welcher dem Verlangen des Volkes nach Aenderung des Kriegsdienstgesetzes im Sinne der wahrhaft allgemeinen Dienstpflicht mit militärischer Jugend vorbereitung und kurzer Präsenz Aus- druck gegeben ist. Die Adresse soll jedem Ab- geordneten mlt den Originalunterschristen durch eine Deputation aus seinem Bezirke überreicht und derselbe persönlich aufgefordert werden, seinen ganzen Einfluß und alle der Volksvertretung zu⸗ stehenden Mittel anzuwenden, um die Regierung zum Eingehen auf die verlangte Gesetzesänderung zu bestimmen.“ Baden. Karlsruhe. In dem ordentlichen Budget der Badeanstalten erklärt die großherzogl. seinen des Amts enthobenen[Regierung, daß sie unter keinen Umständen das Präsidenten v. Schweitzer wegen Unterschlagung Spiel über 1872 hinaus verlängern werde, da und Betrug Anklage erhoben, nämlich 500 Thaler, angeblich zur Unterhaltung land auf den gleichen v. Schweitzer soll die allgemeine Aufhebung der Splele in Deutsch— Zeitpunkt nunmehr durch seines Blaties(„Social- Demokrat“), der Kasse! die norddeutschen Gesetze gesichert ist. Oesterreich. Wien. In Bezug auf die Ministerkrisie wird mitgetheilt, daß ein unter dem Vorsitze des Kaisers stattgehabter Ministerrath zu einer vollständigen Ausgleichung der Differenzen geführt haben soll.— Die„Presse“ meldet, der Ministerpräsident Graf Taaffe habe ein kaiserliches Handschreiben empfangen, worin ihm als bestimmte Willensäußerung kundgegeben wird, daß die Minister die Geschäfte provisorisch fortzuführen hätten. Frankreich Paris. Der Minister des Aeußern Graf Daru empfing die Chefs der Ge⸗ sandtschaften und erklärte, Frankreich beabsichtige, wie bisher so auch künftig, sich nicht in die in- neren Angelegenheiten anderer Länder einzumischen. —„Temps“ versichert, daß die Entlassung Lavalette's und Benedetti's vom Kaiser angenommen ist. Für den dadurch erledigten Gesandtschafts⸗ posten in Berlin sollen Mercier und Malaret in Vorschlag gebracht worden sein. Belgien. Brüssel. Der„Courr. d'Etat“ meldet mit Bestimmtheit, daß der Präsident der nordamerikanischen Union, U. Grant, im Laufe des Juni d. J. die Souveräne Englands, Frank, reichs, Preußens und Rußlands besuchen werde. Spanien. Madrid. Die Ministerkrisis wird wahrscheinlich demnächst beendet sein. Die Minister Martos und Zorilla werden zurücktreten; das Staatsministerium ist Jose Olozaga, das Justizportefeuille Rivero angeboten, Letzterer hat sich eine vierundzwarzigstündige Bedenkzeit erbeten. — Die„Politica“ meldet:„Herr Castelar bat den Marschall Prim im Conferenzsaale der Cortes in sehr freundschaftlicher Weise gefragt, was er nun thun wolle, nachdem die beiden von der radicalen Partei vorgeschlagenen Throncandi— daten abgethan seien, und er hat ihn zugleich auf— gefordert, die republikanische Lösung anzunehmen, die, wie er, das Wort der französischen Conser— vativen widerholend, sagte, die Lösung ist, die uns am wenigsten spaltet. Der Marschall Prim antwortete ihm mit der Ruhe und Festigkeit, die ihn auszeichnen,„daß die Republikaner durch ihre letzten wahnsinnigen Unternehmungen ins ganze Land Bestürzung gebracht haben, daß Derjenige, der immer monarchisch gesinnt war, es jetzt mehr ist, als je, und daß, wenn zwei Candidaten ge— scheitert sind, er deren noch sieben in Reserve hat.“ Italien. Rom. Bei dem Mangel zuver⸗ lässiger Nachrichten über das Concil circuliten hier natürlich die seltsamsten Geschichtchen. So erzählt man sich, es sei einem Jadividuum ge⸗ lungen, in der Kleidung eines Bischofs sich in's Concil einzuschleichen und mehreren Sitzungen beizuwohnen. Man habe indeß den Eindringling endlich doch erkannt, verhaftet und in ein Gefäng⸗ niß verbracht. Was Wahres an diesen und ähn; lichen Geschichten ist, läßt sich freilich nicht beur⸗ theilen.— Immer noch wird der Kaiser von Oesterreich in Rom erwartet. Ein neapolitanisches Blatt gibt diesen Hoffnungen Ausdruck, indem es dem Grafen v. Beust„Glück zu dem bitteren Kelche wünscht, den er bei Gelegenheit der Römer⸗ fahrt des Kaisers zu leeren“ haben werde.„Der Kaiser von Oesterreich in Rom, sagt dasselbe Blatt, bedeutet nichts Kleineres, als Befreiung des heiligen Stuhles von dem Alpe des absurden Schutzes Napoleons III. und die Uebernahme desselben von Seite Oesterreichs, dem der heilige Vater gestatten würde, seine Waffen dem heiligen Stuhle zur Verfügung zu stellen, wenn die der Franzosen(was wahrscheinlich ist) von Rom zurückgezogen werden sollten.“ Aus der Wetterau In Bezug auf die mehrfach besprochene Gewinnung schwedischer Arbeiter dürfte von Interesse sein, zu wissen, welche Erfahrungen in unserer Gegend schon mit solchen Arbeitern gemacht worden sind, Es haben nämlich schon vor ein und zwei Jahren mehrere Gutsbesitzer in der Nähe Frankfurts Versuche mit schwebischen Arbeitern gemacht, die keineswegs befriedigend ausfielen. Nach den Versicherungen dieser Oekonomen waren dieselben nämlich froh, wie sie diese ländlichen Arbeitskräfte wieder los waren; ja einige erhielten noch Reisegeld dazu, damit sie nur nach Haus gingen; in einem Falle, wo diese Arbeiter glaubten, nicht Schnaps genug zu erhalten, revoltirten sie, und mußte die Polizei auf dem eine halbe Stunde von Frankfurt entfernten, am Main gelegenen Gut einschreiten. Es dürfte daher große Vorsicht bei dem Engagement solcher Arbeiter gerathen sein. Homburg. Das der General⸗Versammlung den Kurhaus-Actionären vorgelegte Resultat des abgelaufenen Semesters(1 Juli 1869 bis 1. Januar 1870) wird als ein sehr günstiges bezeichnet. Nach dem Geschästsbericht werden 17 fl. 45 kr. per Coupon bezahlt; ferner erhält die Regierung für Gründung eines Kurfonds den Betrag voy 375,866 fl. 16 kr. Es ist jetzt schon nach Ablauf der zwei Jahre über die Hälfte des Fonds aufgebracht, so daß Aussicht vorhanden, daß die ganze Summe, 1,400,000 fl., vor Ende 1872 zusammen ist. 8 Gießen. Vor den Assisen des I. Quartals kommen weiter folgende Anklagen zur Verhandlung: Den 10. Jan. Vormittags 9. Uhr, gegen Johannes Meißner, Großh. Bürgermeister von Hainchen, wegen Dienstverbrechen; Vertheidiger: Großh. Hofg.-Advoksat Weidig.— Den 11. Jan., Vormittags 9 Uhr, gegen Elisabetha Ving von Eschenrod, wegen Kindesmords; Vertheid.: Großh. Hosge— richts⸗Advokat Labroisse.— Den 12. Jan. Vorm. 9 Uhr, gegen Ludwig Hensel von Wingershausen, wegen Brand- fliftung; Verth.: Großb. Hofgertchts-Advokal Lauer.— Den 13. Jan., Vorm. 9 Uhr, gegen Balihasar Döͤringer von Wieseck, wegen Nothzucht und Blutschande; Verth. Großh. Hosg.⸗Advokat Dr. Reatz. Frankfurt. Für den Bau eines neuen städtischen Theaters sind bis jetzt 450,000 fl. gezeichnet worden. In einer gestern abgehaltenen Versammlung der Zeichner wurde eine Commission erwählt welche mit der Abfassung einer Eingabe an den Magistrat beauftragt wurde, die einer späteren Versammlung zur Genehmigung vorzulegen ist. Frankfurt. Welche traurigen Erfolge die üble Gewohnheit, Nadeln zwischen die Lippen zu nehmen, haben kann, beweist ein kuͤrzlich dahier vorgekommener Fall. Ein in einem der größten dortigen Bandgeschäfte seit einer Reihe von Jahren thätiger Commis verschluckte vor Kurzem eine der in dieser Geschäftsbranche üblichen kleineren Steck— nadeln. Von diesem Augenblicke an kränkelie er und gestern erlöste ihn der Tod von seinem Leiden. In einem Magengeschwür wurde die Nadel aufgefunden. Offenbach Dem biesigen Zweigverein der hessischen Alice⸗Stiftung des Frauenvereins für Kranke pflege hat unser Gemeinderath, in richtiger Würdigung der Bedeutung desselben für das öffentliche Wohl, im städtischen Budget einen Jahresbeitrag von 100 fl. ausgeworfen. Darmstadt. Von dem Mathilden⸗Lindkrankenhaus ist der fünfte fünfjährige Hauptbericht(25. Jahresbericht) ausgegeben worden, der von der fortschreitenden segens— reichen Wirksamkeindieser wohlthätigen Anstalten neues Zeug— niß ablegt. In den letzten 5 Jahren wurde Grundeigenthum gekauft, gebaut, die Oeconomicverwaltung für 200 Personen eingerichtet.(1864). Wohnungen wurden eingerichtet für den Hauswundarzt und die Haushälterin und Beschließerin. (1864.) Zwei Assistenzärzte traten in den ordentlichen Dienst.(1864. 1863.) Es wurde die innere Verwaltungs— einrichtung und die Verwaltungsgesetze revidiet und ver⸗ vollkommnet.(1866) Den auf dem Schlachtfeld verwun⸗ deten Hessischen Soldaten wurden die Säle geöffnet.(1866.) Im Jabre 1868 wurden ganz im Landkrankenhaus ver⸗ pflegt 468 Kranke mit 24,500 Pflegeiagen und 151 Ver⸗ träge mit Gemeinden unterhalten. Höchster Monatsstand 111 Kranke. Es wurden im Hause behandelt 534 ver⸗ schiedene Krankheiien und 90 Operationen ausgeführt. Einnahme 10,662 fl. 57 kr., Aus gabe 10,541 fl. 20 kr. Das Mobiliar⸗ und Immobiliar-Vermögen ist gewachsen auf 34,669 fl. 54 kr. Aufnahmebedingungen sind unver⸗ ändert. Aufnahmen finden immer statt, ohne vorherige Anfrage, an Papier ist nichts nöthig als Heimathsausweis und Aufnahmeanweisung von Seiten der berreessenden Bürgermeisterei. Gemeinden, die Verträge abschließen, zahlen 12 Kreuzer für den Pflegetag, e erheischt aber ihr Interesse, das Großherzogliche Kreisamt Darmstadt zu be⸗ nachrichtigen, daß auch solche Gemeindeglieder, die zufällig in Darmstadt erkranken, nirgends anders wohin als in das Mathilden-Landkrankenhaus gebracht werden sollen. Verträge können gleichzeitig auf mehrere Jahre abgeschlossen werden. Mainz. Am Taunus boot wickelte sich kürzlich ein bis jetzt unaufgeklärter Vorfall av, der so sonderbarer Natur ist, daß ein vorliegendes Verbrechen fast als gewiß anzu⸗ nehmen ist. Ein Frauenzimmer, welches mit dem Dampf⸗ bool nach Castel fahren wollte, rug auf dem Arm ein, in ein Halstuch eingewickeltes Kind und übergab basselbe einem ebenfalls auf dem Boote befindlichen Frauenzimmer mit der Biite das Kind einen Augenblick zu halten, sie wolle sich einen Augenblick entfernen. Nach wenigen Mi— nuten erschien auch die Person wieder und verlangie ihr Kind zurück, und als sie dasselbe näher betrachtete, war es todti. Daß dieser merkwürdige Fall Sensalton erregte, war vorauszuseyen und wurden beide Frauenzimmer sammt dem todten Kiude sofort der Polizei übergeben, wo durch Untersuchung konstatirt werden wird, ob das Kind auf natürlichem Wege gestorben, oder ob ein Verbrechen vorliegt.— Wie nachträglich berichtet wird, hat sich vor⸗ steyend erwähnter Vorfall aufgeklärt, indem die gerichls⸗ ärziliche Untersuchung constatirt hat, daß das Kind in Folge eines Hirnschlages verschieden ist. Paris. Traupmann hal sich den mit den Nach⸗ sorschungen nach der Leiche Johann Kincks im Elsaß be— traut gewesenen Polizeibeamten in sein Gefängniß kommen lassen und demselben erklärt:„Ich habe Sie kommen lassen, um Ihnen anzugeben, wo Sie die Brieftasche Kincks finden können, die für mich so wichtig ist, weil sie die Namen meiner Milschuldigen enthäll.“ Und nun nahm er ein Blatt Papier und zeichnete einen Plan des Wegs von Cernay bis zu dem Baum, wo in einer Tiefe von zwanzig Centimeltres die Brieftasche aus schwarzem Leder, in ein rothcarrirtes Schnupftuch gewickelt, liegen sollte. Der Polizeibeamte ließ ihn den Plan vollenden, dann sagte er ihm, er würde besser thun, seine Mitschuldigen namhaft zu machen, da man in diesem Falle gewiß auch neue Nachforschungen nach der Brieftasche anstellen würde. Traupmann wiederholte, er könne diese Enthüllungen nicht machen, da eine Person, die ihm theuer sei, dabei compro— mittirt sein würde. Die Unterredung dauerte 25 Minuten, ohne zu einem andern Resultate zu führen. „ Die Kaschmir-Shawls. Der große Markt für die Wolle, aus welcher die berühmten Shawls ver— fertigt werden, ist Kilghet, etwa zwanzig Tagereisen von der nördlichen Grenze Kaschmirs entfernt. Es gibt zwet Arten dieser Wolle: die weiße, welche sich leicht färben läßt, und die von aschgrauer Farbe. Letztere wird gewöhnlich in ihrer natürlichen Farbe verwebt. Eine Ziege liefert jährlich nicht mehr als zwei Pfund Wolle, die, nachdem man die Haare sorgsam besettigt, mehrmals mit Reisstärke gewaschen wird. Diese Prozedur ist äußerst wichtig, denn die eigenthümliche und unnachahmliche Feinheit der Zeuge wird der Eigenheit des dortigen Wassers zugeschrieben. In Kilghet verkauft man die beste rohe Wolle für eine Rupie (18 Groͤschen) das Pfund. Durch das Waschen und Zu— richten verliert sich aber die Hälfte der Wolle, und wenn das Uebrige gesponnen, ist das Gewicht von drei Pfunden Garn 10 Rupien wertb. Die Shawls werden von ver— schiedener Form, Größe und Bordüre gemacht, welche letztere besonders gewebt wird. Die weichsten und zartesten Gewebe gehen nach der Türkei; aus den Haaren und dem gröberen Theile der Wolle werden Teppiche und Decken gemacht. Mittheilungen aus dem Pttein der Gustav-Adolf-Stistung. 3. An der Spitze der evangelischen Gemeinden Mabrids fleht der Prediger Francisco de Paula Ruet. Derselbe wurde 1826 zu Barcelona geboren, wo sein Vater Oberst war. Nachdem er seinen ersten Unterricht im bischöflichen Seminar in Barcelona empfangen hatte, ging er zur Univetsilät, um die Rechte zu studiren. Während dieser Siudieuzeit unternahm er mit Einwilligung seiner Eltern eine Reise nach Italien, wo er sich im Sommer 1845 in Turin aufhielt. Hier kam er eines Tages wie durch Zu— fall in die Versammlung der Waldenser und hörte hier zuerst die Wahrheit des Evangeliums. Mächtig von der Krast desselben ergriffen, kaufte er sich ein neues Testament, siudirte es durch und wandte sich dann mit raschem Ent⸗ schluß der evangel. Kirche und ihrem Dienste zu. Er flellte sich dem Pastor Meille vor, und nach eintger Zeit wurde er nach abgelegter Prüfung als vollständiges Ge⸗ meindeglied in die Waldenser Kirche aufgenommen, um sich mit Eifer dem Siudium der Theologie zu wioͤmen. Der Bibel sowie den besten Werken der resormirten Theo— logen war sein Hauptaugenmerk zugewandt. Sein Vaterland verlor er nicht aus dem Auge und als man 1855 in Folge der Revolution auf Anerkennung der Evangelischen hoffen konnte, ließ er sich durch keine Bitten befreundeter Pastoren in Turin mehr zurückhalten. Er kehrte nach Barcelona zurück. Auf den Einfluß seines Bruders, welcher zahlreiche Freunde zählte, gesrützt, pre⸗ digte er einen Monat lang öffentlich das Evangelium unter mächtigem Zudraug. Der Gouverneur ließ ibn greifen, gab ihn aber, nachdem er sich glänzend vertbeidigt hatte, wieder frei. Von Neuem fing er an zu predigen. Ploͤtzlich wird er eines Nachts dnrch Getöse geweckt. Zwanzig Soldaten dringen in sein Zimmer und schleppen ihn auf den Befehl des Generalcapitäns aus seinem Bett in das Gefängniß. Jedoch auch dieser Befehlshaber gab ihn nach erfolgter Vertheidigung frei und von Neuem fing er unerschrocken an zu predigen. Nochmals wurde er vor das Gericht gestellt in Folge eines Zeitungsertikels, und zum drittenmal auf seine Vertheidigung hin frei⸗ gesprochen. Diese Freisprechung sand solchen Beifall, daß alle Schriftsteller, Aͤvokaten und Dichter Barcelonas ihm zu Ehren ein großes Festessen veranstalteten. Jetzt sah sich die römische Kirche veranlaßt, gegen Ruet vorzugehen. Der Bischof von Barcelona lud ihn als ab⸗ trünnigen Sohn seiner Kirche vor sein Gericht, und als er sich weigerte zu erscheinen, um dadurch nicht die Auto⸗ rität des Bischofs anzuerkennen, ward er zum Feuertode auf dem Scheiterhaufen verurtheilt. Doch fehlte dem Bischof die Macht, das Urtheil vollstrecken zu lassen. In⸗ dessen ward er auf Anstiften der Geistlichkeit zum vierlen Mal arretirt, durfte aber in seiner Wohnung, beständig von Soldaten bewacht, sich aushalten. Dult den Einfluß seiner Persknlichkeit gewann er seine Wächter, so daß er des Nachts herausgehen und öffentlich predigen konnte. Zu Tausenden lauschten die Spanier aufmeiksam seinen Worten, viele gaben ihm schon ihre Namen mit der Bitte, der neuen Kirche beitreten zu dürfen. Vergebens kamen viele Priester in seine Wohnung, Bekehrungsversuche an⸗ zustellen; sie mußten geschlagen abziehen. Da entschloß sich der Gerichtshof, der ihn 3 Monate in seiner Wohnung gefangen gehalten, ihm jeden Ausgang abzuschneiden, und warf ihn in das öffentliche Gefängniß Barcelonas. Acht Tage blieb er ohne jede Auskunft. Dann wurde ihm aber der Prozeß gemacht, als einem, der öffen lich von der katholischen Religion abgefallen sei. Am 18. Sept. 1856 nach 7 monatlicher Gefangenschaft wurde das Urtheil proklamirt. Es lautete auf lebenslängliche Verbannung. Ruet be gab sich nun nach Gibraltar, wo er von den evangel. Geistlichen freudig empfangen und als Prediger angestellt wurde. Im Jahre 1868 kam er von hier nach Madrid. Sleuelt zum N in Ve. 62 Die Bad ⸗ anschlag sollen a den vet Beding unterze! it der „Out perst dersehtt den 14. stin mb Fel Intl da ng Proklam. 3531 Nachdem der Ackermann Heinrich Wilbelm Lotz III. von Ostdeim seine Ueberschuldung dabier angezeigt und nachgewiesen hat, wird zur summarischen Liquitatton sowtie zum Güteversuch behufs Abwendung des förmlichen Concurses Termin auf den 21. Januar 1870, Vormittags 10 Uhr, an biesige Gerichtsstelle destimmt, in welchem sämmtliche Gläubiger ihre Forderungen unter Vorzeigung etwaiger Beweigurkunden anzumelden und den Versuch ihrer güt— lichen Einigung unter sich und mit dem Gemeinschuldner zu erwarten baben, widrigenfalls die nicht erscheinenden, chirographartschen Gläubiger als dem Beschluß der Mehrbeit beigetreten angesehen werden sollen. Zugleich diene zur Nachricht, daß der vorbinige Steuererbeber Wilhelm Stein von Ostheim vorläusig zum Massecurator beßellt worden ift. Windecken den 21. Dezember 1869. Königliches Amtsgericht. Schwarzenberg. Vergebung von Bauarbeiten. 82 Die zur Unterhaltung des Landgerichtsgebäudes zu Bad⸗ Naubeim erforderlichen Bauarbeiten, ver— anschlagt: Maurerarbeit 978 fl. 20 kr. Steinhauerarbeit 6 Zimmerardeit 9855 Dachdeckerarbeit 1 Schreiatrarbeit 3„ 14 Schlosserarbeit 8„ 51„ Wesßbdinderardeit 1 Pflastetarbeit 500„ 28„ sollen auf dem Submissionswege an die Wenigftfordern⸗ den vergeben werden. Votanschläge, Zeichnungen und Bedingungen liegen von heute an auf dem Büreau der unterzeichneten Stelle offen, woselbst auch die Offerten mit der Aufschrift: „Submission zur Uebernahme der... Arbeiten bei Herstellung des Landgerichtsgebäudes zu Bad Naubeim“ verseben versiegelt und frankirt dis spätestens Freitag den 14. Januar 1870, Vormittags 10 Uhr, eingereicht sein müssen. Friedberg am 4. Januar 1870. Großberzogliches Kreisbauamt Friedberg Reuß. Brennholz- Versteigerung. 120 Freitag den 14. d. M., Vorm eitags 9 Uhr, werden im biefigen Stadtwalde, Oistrict Raud: 6800 Wellen Eichen⸗Reis holz 471— Weichholz und 20 Stück Eichen⸗Stangen öffentlich an den Meistbietenden verfeigert. Bad⸗Nauhelm am 6. Januar 1870. Großherzogliche Bürgermeisterel Bad⸗Nauhelm Schutt. Hotel⸗Versteigerung. 121 ag den 17. d. M., Vormittags 11 Ubr, werden 7 biesigem Rathbause die zur Concursmasse des Gastwirths Karl Henkel dabier gehörigen, iu biesiger Stadt und Gemarkung belegenen, Immobilien: P. M.. 1243= 1 B. 20 Rib. Wohnhaus, Speise⸗ saal und Stallungen nebst pofraum in der Kurstraße. 1 116—— 39½ Mtb. Acker, letzt Eiskeller, in der rethen Heil, oͤffentlich an den Melstbletenden zwangsweise verstetgert. Kaufliebbaber werden hlerzu mit dem Anfüßen ein geladen, daß in dem Hause— Hotel Henkel— seither eine frequente Wirthschaft betrieben worden ist. Bad⸗ Nauheim am 6. Januar 1870. Großberzogliches Orlsgericht Bad Nauheim . Der dienstälteste Gerichtsmann Geber in ger. Mobiliar Versteigerun g. 128 Freltag den 14. d. M., Vormittags 9 Uhr, sollen in der Behausung des Martin Pfeil dabier die dem abwesenden Jacob Weber zustehenden Mobilten, als: Tischt, Stühle, Schränke, Bettwerk, Weißjeug, Küchen ⸗ geräthschaften, sowle sonssige Darsbaltungsgegenstände öffentlich an den Meistdletenden gegen baare Zahlung versteigert werden. Wisselsheim am 10. Januar 1870. Gios herzogliche p Wisselsheim Fern. 129 Eltern, welche gesonnen sind, ihre Kinder Frankfurter Schulen besuchen zu lassen, haben Gelegenheit, 1 oder 2 Kinder in einer anständigen Familie zu placiren; auch ist Gelegenheit, sich im Klavierspielen dabei auszubilden. Offerten sub P. J. 249 be⸗ fördert die Annoncen-Expedition von Haasenstein& Vogler in Frank- furt a. M. N Braunkohlenverkauf. 3545 Für die gegen* zu beziehenden Braunkohlen beginnt auf dem Großh. Dor heimer Bergwerk mit dem 3. Januar 1870 eine neue Creditpertode, laufend bis Ende März 1870 und verbunden mit einer Zahlungsfriß bis Ende Juni 1870. Der Preis der Kohlenklötze ist wie seither 12 kr. für 1 Ctr.= 14 Stück Klötze. Die Fuhrleute wollen die Gegenscheine, bet jedem Kohlenbezuge mitbringen, damit die Bet Zablung der Creditsummen an Großherzogl. Gegenden erforderlich. Dorhelmer Bergwerk den 24. Dezember 1869. welche ihnen bei Abgabe des Bürgscheins eingehändigt werden, einzelnen Bezüge in den Gegenscheinen notirt werden können. Bergkasse zu Frledberg ist gleichfalls die Vorzeigung des Großherzogliches Bergamt Dorheim Storch Epileptische Krämpfe(Fallsucht) 85 brieflich p Specialarzt für Eptlepsie Doctot O. Killisch in Berlin, Mittelstraße 6.— Berelts über Hundert geheilt. teien 137 Donnerstag den 13. d. M., Nachmittags 2 Uhr, sollen die dem Herrn Carl Müllet in Gießen ge⸗ börenden, in biesiger Gemarkung belegenen, Grunpstücke unter sehr vortbeilbaften Bedingungen in dem Wirths— hause des Herrn Holler öffentlich meistbietend versteiger: werden. FJauerbach b. Fr. den 10. Januar 1870. In Auftrag: Großherzogliche Bürgermeisterei Fauerbach b. zr. ler. W deter Aräuter. Kräuter- Magen-Elirir! Schweizer Kräuter-Brust- Caramellen! Fabrikà Geneve(Schweiz) nach alten be⸗ rübmten Kloster⸗Recepten angefertigt. 127 Durch ärztliche, chemische und Privat- bescheinigungen ist ersteres das Magen-Eltxir besonders Denfenigen, welche mit Magen, so⸗ wie Unterleibsdeschwerden und den daraus entfstehenden Zuständen behaftet, sowie zweites die Brust-Caramellen allen an Brustaffec⸗ lionen, als Husten, Heiserkeit zꝛc. Lei⸗ denden angelegentlichst empfohlen und weise ich auf den bei mir, sowie in den Niederlagen un⸗ entgeltlich in Empfang zu nehmenden Prospekt hin. Preie des Magen Elixirs pro Flasche ern, 2 e. 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Bist du, gütiger Leser, Freund von spannenden Criminalgeschichten, von Scenerieen fremder Länder, von Jagd- und Reise— Abenteuern, von Darstellungen aus der Natur und dem Menschenleben ꝛc.— der „Omnibus“ liefert dies Alles, und er liefert mehr, er belehrt dich über Erhaltung der Gesundheit, Erfindungen, Haushaltungs- Gegenstände ꝛc.; er hat sich jetzt auch der Allen wohlthuenden, heiteren Seite des Lebens zugewendet und weiß durch Witz zu ergötzen; er geißelt in harmlosen Satyren die Thorheiten und singt ein Loblied dem„braven Manne.“ Bei alledem ward nicht einmal der Illustrationen gedacht, deren drei oder vier jede Nummer zieren, sinnig gewählt und meisterhaft ausgeführt— also vierteljährlich 50 treffliche Bilder und über 400 Spalten interessanter Text für nur 13 Sgr.= 46 Kr. rh. = 80 Nkr. ö. W.— Dieses billigste illustrirte Wochenblatt Deutschlands bringt demnach ein viel mißbrauchtes Wort zu Ehren; man kann von ihm in Wahrheit sagen: der„Omnibus“ ist ein Hausschatz, der über alle Langeweile und trüben Stunden hinüberhilft und in keiner Familie fehlen sollte.— Der„Omnibus“ kann bei jeder Buchhandlung und bei jedem Postamte bestellt werden.(Freischütz.) Thee, FLilet-Becken, en gros& en detail, reine unverfälschte direct 1232 zum Bedecken der Moͤbel, die neusten und schönsten Muster, verkauft zu sehr billigen Preisen K. Friedrich neben der Poss. 3139 importirte Waare empfiehlt Wilh. Sturmfels, Hof⸗Apotheker. Preise der Bäckerwaaren vom 11. bis 16. Jan. 1870. 136 Für Friedberg: Ersie Sorte 4 13 kr. Zweite Sorte 48 11 ke „* 2„ 6* 7„ 2—7— 5 1 3½ 1„ 25/8* . Friedberg den 10. Jarnar 1870. 3. 4 F. Reu ß. Zur gef. Beachtung. 131 Meinen Geschäftsfreunden mache bierdurch die Mittheilung, daß ich unter dem Heutigen mein Geschaͤft meinen Söhnen übertragen habe, welches dieselben unter der Firma Gebrüder Rosenthal fortbetreiben werden. Für das mir seither geschenkle Zutrauen sage ich meinen Dank und bitte dasselbe auf meine Nachfolger über⸗ tragen zu wollen. M. Rosenthal. Auf obige Anzeige Bezug nehmend, empfeblen wir uns unseren Kunden und einem geehrten Publikum mit der Versicherung einer prompten und reellen Bedienung. Bad Nauheim den 1. Januar 1870. Gebrüder Rosenthal. Preismedaille I. Preismedaille Preismedaille 1869. 1869. 1869. Amsterdam. Pilsen. Wittenberg. Keine Ammen mehr! Liebig-Liebe's Nahrungsmittel in„löslicher“ Form: Vacuum Präparat des Apoth. u. Chem. J. Paul Liebe in Dresden. Ersatzmittel für Muttermilch, Nahrungs⸗ mittel für Vlutarme, Reconvalescenten, Magen⸗ leidende, Steche ꝛc. Flaschen/ Pfund Inh. in Friedberg bei pofapotheker E. Görtz. 3256 123 Die wenigen Kreuzer(nur 48 kr. pro Quartal) welche die in Leipzig erschetnende Zeitschrift:„Die Hausfrau“ kostet, werden durch die gebrachten Be⸗ lehrungen und praktischen Mitthetiungen sehr bald wieder eingebracht. Zu beziehen durch Bindernagel& Schimpff in Friedberg. Codes⸗Anzeige und Danksagung. 126 Freunden und Bekannten die traurige Mit⸗ theilung, daß am 5. d. M. meine liebe gute Frau 1 Katharina, geb. Jung, sauft dem Herrn entschlafen ist. 5 Allen, welche dieselbe zu ihrem Grabe ge— leiteten, innigsten Dank. Friedberg den 8. Januar 1870. Peter Roth. Kirchen buchsauszüge. Evangelische Gemeinde. Beerdigt e: 2. Januar. Joh. Heinrich Heß, hies. Bürger und Taglöhner, alt 65 Jahre 5 Monate 24 Tage, 5 den 31. Dezember. 8. Januar. Katharina Roth, geb. Jung, Ehefrau des hies. Bürgers und Küfermeifsers Peter Roth, alt 56 Jabre 11 Monate 24 Tage, f den 5. Januar. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpf. 8 — Enthäl Bett, an die welches und Co und An nach Ar 30. v. Anzeigen selchtr stehend Ai Ar. orden bat der 8 währur; Wechsel die dad allgeme, stempels Süddeut Wahr Bremer Hambur Pfund Franks Oesterre desgl Russisch desgl Nordau desgl. Daͤnisch Schwed Annisch, Spanise Vortug/ 3 denpen Anmessa 1 schristen 10 sind auß noch un mutelbar auf der Mare g lanto,s 8 0 Indossan zuschretz W nicht au.