r du dg ontad Heß, Ea un Ane * wat a der zin deen r Nn UE a a gemessen ist, weshalb ich genaue Arbeit bei den Stammrollen, sowie die Einsendung derselben am 16. d. M. pünktlich erwarten muß, es tt t Cd hm L el Bender, tastet 4.1 castet Müller, Fütrrte Nr 1 8 ert. Ititusg fag l. 1 Justrdt unt Wen ent Sen tte unt in ticht g dtr. J 1870. M 146. nzeiger. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Amtlicher Theil. Nachverzeichnete Gesetze ꝛc. sind im Bundesgesetzblatt des Norddeutschen Bundes publizirt worden. f Nr. 48. Nr. 588. Vertrag zwischen dem Norbdeulschen Bunde und dem Großherzogthum Hessen wegen wechselsettiger Gewährung der Rechtshülse. Vom 18. März 1870— Nr. 589. Die Ernennung eines Bevollmächti gten zum Bundesrath betreffend. Nr. 590. Gesetz, betreffend den ferneren Geldbedarf für die Kriegführung. Nr. 49. Vom 29. Nov. 1870.— Nr. 591. Die Bestellung eines Consuls betreffend Betreffend: Das Kreisersatzgeschäft für 1871. Friedberg den 8. Dezember. An die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir benachrichtigen Sie, daß vom 2. bis einschließlich 10. Januar k J. das Kreisersatzgeschaft für den Kreis Friedberg auf dem die Zahl der zu Musternden noch nicht bekannt ist. 1 5 5 a Nathhause dahier vorgenommen wird. Eine Bestimmung, welche Orte an jedem Tage vorkommen, kann noch nicht getroffen werden, weil Icons. a Sie werden die Militärpflichtigen des Jahres 1871 und disponiblen der Vorjahre, sowie die Zurückgestellten hiervon in Kenntniß setzen, damit sie sich zum Erscheinen bereit halten. Hieraus ist zu ersehen, daß mir zur Aufstellung der alphabetischen Liste die Zeit kurz zu⸗ gehen sonst unnachsichtlich Wartboten ab. 1 Bei den mit Entlassung Ausgewanderten werden Sie angeben, in welchem Jahre diese statt hatte. Der Civilvorsitzende der Kreisersatz-Commission des Kreises Friedberg Ter a pp. General versammlung des landwirthschaftlichen Vereins von Oberhessen. Betreffend: Generalversommlung ves landwirthschaftlichen Vereins von Oberhessen vro 1870. Die Generalversammlung des landwirthschaftlichen Vereins von Oberhessen soll Montag den 12. Dezember d. J., Vormittags 10 Uhr, zu Nidda im Gasthaus zum Stern abgehalten werden, zu welcher ich die Mitglieder des Vereins, sowie alle Freunde der Landwirth⸗ schaft hiermit ergebenst einlade. Nach statutenmäßiger Rechenschaftsablage sollen folgende Gegen— stände zur Verhandlung kommen: 1) Die Unterstützung der durch den Krieg überlasteten deutschen Grenzlande. N 8 2) Der Ausfall der diesjährigen Kartoffelerndte, insbesondere die Verwerthung der faulen Kartoffeln und die Behandlung der zum Stecken für kommendes Jahr zu verwendenden Kartoffeln. 3) Die Frage, ob und unter welchen Verhältnissen jetzt noch der Betrieb von landwirthschaftlichen Brennereien rathsam sei oder aber, welcher Ersatz für die Fütterung unserer Hausthiere am erste Linie zu stellen und der landwirthschaftl. Unterricht und überhaupt die Verbreitung landwirthschaftl. Kenntnisse vor Allem aus Vereinsmitteln zu unterstützen sei? 5) Besprechung über die Maßregeln, welche zur Verhütung der Weiterverbreitung der Rinderpest getroffen sind. 6) Auf welche Weise lassen sich die bestehenden Schäfereiverhältnisse mit der fortgeschrittenen Bodencultur in besseren Einklang bringen? 7) Wahl des Präsidenten und Vicepräsidenten, sowie des Ausschusses auf die Jahre 1871— 1873 incl. 8) Bestimmung des Ortes für Abhaltung der nächstjährigen General- versammlung. Nach§. 33 der Statuten muß jedes Mitglied des Vereins, welches in der Versammlung einen Vortrag zu halten wünscht, dies vor Beginn derselben dem Präsidium anzeigen; schriftliche Mitthei⸗ lungen für die Versammlung müssen demselben geringstens einige Tage vorher gemacht werden. zweckmäßigsten au Stelle derselben einzutreten habe? 4) Die Frage, ob nicht für die Folge die landwirthschaftliche Unter⸗ richtsfrage für die Bestrebungen der landwirthschaftl. Vereine in Laubach am 16. November 1870. Der Präsident des landwirthschaftl. Vereins von Oberhessen Otto, Graf zu Solms-Laubach. Kriegsnachrichten. Officielle militärische Nachrichten. Versailles, 8. Dez. Der Königin Augusta in Berlin. Gestern Abend heftiges, glückliches Gefecht der 17. Division auf dem Marsche nach Blois halbwegs bei Meung. Wir erwarten dort noch mehr Widerstand. 1 Geschütz und 1 Mitrailleuse genommen und 150 Gefangene. Wilhelm. Versailles, 6. Dez. Der Königin Augusta in Berlin. Bei Orleans sind über 10,000 Ge— jangene, 77 Geschütze und 4 Kanonenboote ge- nommen worden. Treskow stürmte die Orte Gidy, Janvry, Pruns, die fortificirte Eisenbahn, war um Mitternacht in Orleans. Heute Manteuffel mit dem 8. Corps Rouen besetzt. Wilhelm. Versailles, 6. Dez. Am 4. warfen Ab- theilungen des 8. Corps eine von Rouen vor- geschobene französische Brigade, wobei 10 Offiziere, 400 Mann und 1 Geschütz in, unsere Hände fielen. Am 5, erneuertes siegreiches Gefecht unseres rechten Flügels, wobei wiederum 1 Geschütz ge⸗ nommen wurde. In Folge dessen verließ das zum Schutze von Rauen zusammengezogene feindliche Corps die Stadt, welche General Goeben noch um Laufe des Nachmittags bisetzte. In den ver- lassenen Verschanzungen wurden 8 schwere Ge⸗ schütze vorgefunden. Generalfeldmarschall Prinz Friedrich Rarl K. H. meldet von Orleans: Bis jetzt 77 Geschütze und etwa 10,000 unverwundete Gefangene in unsern Händen, ebenso 4 Kanonenboote, jedes mit einem Vicrundzwanzigpfünder armirt. Die Ver- folgung wird fortgesetzt. v. Podbielsky. Versailles, 7. Dez. Von den Armeen ist heute keine Meldung von Bedeutung eingegangen. v. Podbielsky. Darmstadt, 7. Dez. An Seine König- liche Hoheit den Großherzog ist heute nachstehen⸗ des Telegramm eingelaufen:„Aufgegeben den 6. Dez. 2 uhr. Großherzog von Hessen Darm⸗ stadt. Gestern in Orleans eingerückt. Heute Dienstag gegen Tours weiter, Verluste der Diviston nicht sehr bedeutend, viele Geschütze genommen, eine Menge Gefangene gemacht. Ludwig, Prinz von Hessen.“ Schwerin, 7. Dez. Eine Depesche des Großherzogs gibt den Verlust seiner Armeeab. theilung vom 2. Dez. bis 4. Dez. auf 3200 Mann an. Der Feind verlor 2000 Todte und 14,000 Gefangene. Schwerin, 8. Dez. graphirt an die Großherzogin unterm Gestern hartnäckiges Gefecht bei Meung(auf der Der Großherzog tele . Dez: Straße von Orleans nach Tours) und la Cor⸗ don. 90. Regiment ein Geschütz, eine Mitrailleuse genommen. München, 7. Dez. Auf dem Kriegsministerium ist folgende telegraphische Nachricht bezüglich des Antheils, welchen das bayerische Armeecorps von der Tann's an den Gefechten gegen die Loire— Armee gehabt hat, eingegangen: Am 1. Dezember Nachmittags feindlicher Angriff bei Nottonville und Villepion Chateau(Linie Patay-Orgeres), am 2. siegreiches Treffen bei Beauvilliers Ferme und Coury Chateau. Vorrückung bei Loigny und Lumeau. Am 3. kleiner Zusammenstoß bei Sougy. Vorrückung bis an den Wald von Orleans. Am 4. große siegreiche Schlacht bei Orleans unter wesentlicher Betheiligung des Corps, welches um Mitternacht in die Stadt einrückte. Am letzteren Tage 6 Geschütze genommen und 2000 Gefangene gemacht. Der Verlust während der vier Tage beträgt 133 Offiziere und 3000 Mann. — Aus dem Hauptquartier in Versailles ist ein Offizier nach Paris gesandt worden, um die Anzeige von der Niederlage der Loirearmee und der Besetzung von Orleans, Amiens und Rouen zu machen. — In der Nacht vor dem letzten Ausfall war der Kanonendonner von den Forts ein so unaus- gesetzter und gewaltiger, daß man das Ende aller Dinge gekommen glauben konnte. Mit der Ver- pflegung der Truppen kann es nicht besser gehen; wir haben vollauf. Der Mann bekommt täglich 1 Pfund Fleisch, 1½ Pfund Brod, 2½ Loth Kaffe, ½2 Quart Branntwein und das nöthige Gemüst, wobei die Erbswurst eine bedeutende Rolle shielt Außerdem wird unsere Division mit Wein verpflegt, den wir eine Nacht um die an- dere, allerdings mit Lebensgefahr, aus verschiedenen Kellern in.... holen. — Da die Frage ver Verproviantirung von Paris jetzt von hervorragender Wichtigkeit ist, dürfte ein Aufsatz Wittstocks Erwähnung verdienen, in welchem die im Jahre 1868 in Paris auf gezählten Lebensmittel aufgeführt sind. Darnach verbrauchte Paris 9,398,348 Kilogr. Getreide, 221,508,551 do. Mehl, 341,253 Ochsen, 219,641 Kälber, 209,615 Schweine, 1,707,266 Schafe, 3728 Pferde und 109 Esel; 831,310 Hekt. Wein, 174,940 Hekt. Liqueur. Außerdem wurden ver- zehrt 14,166,866 Kilogr. Fische, 11,461,414 Kilogramm Butter, 244,141,155 Stück Eier, 14,65 1,203 Stück Geflügel. Straßburg. Der Maire und der Pastor von Reiningen bei Mülhausen im Elsaß hatten durch Trommel und Kanzel die dortigen jungen Leute der Gemeinde aufgefordert, sich den Legionen det Loire-Armee anzuschließen. Im Interesse der Gemeinde hat man es für gut befunden, Beide so lange zu entfernen, bis der Friede geschlossen ist; sie wurden nach Straßburg gebracht — Garibaldi hat über das Gesecht bei Pasques folgende Depesche an seine Tochter, die Gattin Canzio's, gesendet:„Autun, 28. Nov., 9 Uhr 40 Min. Gestern um 2 Uhr Nachmittags griff der Feind unsere Positionen bei Lantenay an. Er wurde von dem ganzen Plateau ver trieben und bis Dijon verfolgt. Wir unternahmen um 8 Uhr Abends einen Sturm auf Dijon und zogen ung, da die feindlichen Streitkräfte zu be⸗ deutend waren, zurück. Wir sind alle vollkommen gesund.“— General Werder meldete bekanntlich, daß der Rückzug der Garibaldianer sich in Flucht aufgelöst habe. — Bei Belfort sind nunmehr die Batterien so weit aufgestellt, daß am 3. früh 8 Uhr das. Bombardement hat beginnen können, also gerade vier Wochen nach der Einschließung. In St. Hyppolite, südlich von Belfort, ziemlich nahe an der Schweizergränze und am Doubs liegend, ziehen sich die Rekruten des Departements zu⸗ sammen und wird dort ein Waffenplatz impro— visirt. Wahrscheinlich werden auch die Elsässer theilweise dort sich sammeln. An der Gränze zeigen sich von Zeit zu Zeit französische Streif— Patrouillen in oft ziemlicher Stärke, welche den Zweck haben, junge Elsässer, die sich nach dem Kriegsschauplatz begeben wollen, abzufangen, wie auch die Verbindungen zwischen Belfort und Mühlhausen zu unterhalten und zu decken. Am 30. waren z. B. 300 Mann in Delle, am 1. war die gleiche Mannschaft wieder von einem anderen Orte her signalisirt. Aus Karlsruhe wird gemeldet: Die Kämpfe unserer Division bei Dijon behalten fortwährend den Charakter eines Guerillakriegs. Die zer⸗ streuten Freischaaren Garibaldi's sammeln sich da und dort wieder stärker an und bewirken, daß unsere Truppen immer auf dem Qui vive bleiben müssen. Ein ernsteres Rencontre hatte dae 2 badische Grenadierregiment wieder am 30. Nov. mit nicht ganz unbedeutendem Verluste, auch zweier verwundeter Offiziere. Der Feind wurde mit doppeltem Verluste geworfen. In Dijon herrscht strenge Kälte. Hessen. Dar mstadt. Zu Lieutenants der Reserve wurden ernannt: der Vieefeldwebel Georg Stark aus Mommenheim im 1. Jäger- Bataillon und der Vicefeldwebel Joseph Gernsheim aus Worms im 2. Infanterie-Regiment. — Unter den hier internirten französischen Offizieren circulirt eine Erklärung, in welcher die Unterzeichner gegen die Wiedereinsetzung Napoleons protestiren. Preußen. Berlin. Der„Staatsanzeiger“ enthält die Verordnung wegen Einberufung des Landtags zum 14. December.— Wie verlautet, bat die französische Regierung bei Annahme des Conferenzvorschlags die Erwartung ausgesprochen, daß die Conferenz die thatsächliche Lage Frank- reichs berücksichtige.— Die Zusammenkunft der deutschen Fürsten wird voraussichtlich nicht in Versailles stattfinden. — Amtlichen Nachrichten zufolge hat sich in neuerer Zeit der Gesundheitszustand der deutschen Armee im Felde sehr günstig gestaltet. Ruhranfälle kommen fast gar nicht vor, der Typhus hat an Ausdehnung wie an gefährlichem Charakter ver⸗ loren; die Zahl der übrigen Krankheitsfälle hat sich ebenfalls wesentlich verringert. In den Laza⸗ rethen befinden sich etwa 10,000 Kranke weniger, als Ende des Monats October. Kassel. Die„Hess. Meztg.“ schreibt: Frank— furter Blättern wird unterm 5. Dez. von hier gemeldet, die Exkaiserin Eugenie sei am 3. Abends bei ihrem Gemahl zu Wilhelmshöhe eingetroffen. In Kassel weiß man davon nichts.“ Frankfurt. Wie hiesige Blätter mittheilen, ist ein sich hier aufhaltender Agent und Corre— spondent einer Brüsseler Zeitung, Ollivier, dieser Tage auf Ordre des Polizeipräsidiums verhaftet worden, weil er das betreffende belgische Blatt, das Lügen und Verläumdungen der deutschen Armee und ihrer Führer enthalten soll, unter die hier befindlichen gefangenen Officiere vertheilt habe. Derselbe ist der Staatsanwaltschaft behufs Einlei— tung einer Untersuchung überantwortet worden. Bayern. München. Am Abend des 6. d. drängten sich Hunderte vor dem Redactions— locale der„Neuesten Nachrichten“, wo in Lapiz darbuchstaben der Brief unseres Königs zu lesen war, in welchem er im Namen der deutschen Fürsten dem Könige von Preußen die deutsche Kaiserwürde anbot. Diese unerwartete Neuig— keit fand die freudigste Aufnahme in der Be— völkerung. Allenthalben pries man diesen patriotischen Schritt unseres Königs, welcher hierdurch einen neuen glänzenden Beweis seiner deutsch-nationalen Gesinnung gegeben hat. In heutiger Sitzung hat auch der hiesige Magistrat dieser Stimmung der Hauptstadt in begeisterten Worten des Dankes und der Anerkennung Aus— druck gegeben. Würtemberg. Stuttgart. So weit bis jetzt die Ergebnisse der Abgeordnetenwahlen zu übersehen sind, hat die demokratische und die großdeutsche(nicht ultramontane) ziemlich viele Stimmen verloren, die der liberalen(ministe— riellen) und der„deutschen“(nationalen) Partei zugefallen sind. Von 70 Wahlen haben näm⸗ lich 56 stattgefunden, von weiteren 10 ist der Erfolg sicher; davon sind für den Bundesver⸗ trag von der deutschen Partei und den Con- servativen 50 und wahrscheinlich auch 4 Groß⸗ deutsche, gegen den Vertrag die 7 Mitglieder der Volkspartei und 5 Großdeutsche, also 12 gegen 54. Hiernach ist eine Zweidrittelmajori— tät für den Vertrag gesichert. Frankreich. Die Regierung in Tours hat in London einen Contract auf Lieferung von 300 gezogenen Geschützen, allwöchentlich fünf Batterien, abgeschlossen, und zwar ist die Hälfte von eng- lischen, die andere Hälfte von amerikanischen Häusern übernommen. — Gambetta hat, nach einem Telegramm aus Tours vom 6. d., folgende Depesche an die Präfecten gerichtet:„Dementiren Sie keck die alarmirenden Gerüchte über die Lage der Loire Armee, die vom Uebelwollen colportirt werden, um Entmuthigung und Demoralisation hervorzu— rufen. Sie werden genau die Wahrheit sagen, wenn Sie versichern, daß die Armee gegenwärtig in vortrefflichen Stellungen ist, daß ihr Material intact oder vermehrt ist und daß ste sich vorbereitet, den Kampf gegen den Eindringling wieder auf⸗ zunehmen. Jedermann möge fest und stark sein, mögen wir älle zusammen eine große Anstrengung machen und Frankreich wird gerettet.“ — Die„Gazette de France“ macht Gambetta bittere Vorwürfe wegen der unrichtigen Nachrichten schein gekommen. Der Rückzug der Lofre⸗Armee wurde ohne ein anderes Opfer bewirkt, als das Zurücklassen der schweren Schiffskanonen im ver⸗ schanzten Lager. Kein Theil der Feld Artillerie ward zurückgelassen, keine Verproviantirung, welche vorbereitet war, um Paris mit Vorräthen zu ver⸗ sehen, ward vom Feinde genommen.(7) Die„Gazette de France“ schreibt: Prinz Friedrich Karl griff am 3. December das 15. Corps unter General Pallieres und das 20. unter General Crouzat bei Pithiviers an; der französische linke Flügel wurde auf Chilleurs zurückgeworfen. Die Preußen nahmen hlerauf den Wald von Orleans. Das 18. französische Corps trat den Rückzug auf Sullt an, wo es über die Loire ging. General Crouzat überschreitet die Loire bei Jargeau und General Pallieres nahm den Rückzug über Orleans; andere Corps schlugen verschiedene andere Richtungen ein. Ein allgemeines Gefecht hatte nicht stattgefunden. Günstige Nachrichten aus Paris werden dem Wider- stande und dem Wunsche, den Mißerfolg(I) der Armee auszuwetzen, neuen Nachdruck verleihen. Lille. Die Verbindung zwischen Havre und dem übrigen Frankreich ist gänzlich unterbrochen. Die Preußen marschiren in Eilmärschen auf Havre. Italien. Florenz. Preußen verlangt von Italien die Zurückweisung der nach Italien ge— flüchteten kriegsgefangenen französischen Offiziere. — Es heißt, der König von Spanien werde Ende December oder Anfangs Januar nach Spanien gehen. Die spanische Deputation trifft nächsten Freitag in Turin ein, um die Königin zu be⸗ glückwünschen. Amerika Washington, 5. December. (Kabeldepesche.) Heute wurde der Congreß eröffnet. Die Botschaft des Prästdenten bespricht kurz die Alabamaforderungen und empfiehlt, die Regierung der Vereinigten Staaten möge die Eigentbums⸗ forderungen behufs Erledigung derselben über⸗ nehmen. Der Präsident erklärt, sobald England eine völlig freundschaftliche Auseinandersetzung der Forderungen wünsche, würden die Vereinigten Staaten in die Erörterung des Gegenstandes ein- treten mit dem ernsten Wunsche, einen Abschluß herbeizuführen, welcher der Ehre und der Würde beider Nationen entspreche. Der Präsident ver⸗ kündigt das ernste Verlangen der Vereinigten Staaten nach Wiederherstellung des Friedens in Europa; allein die hergebrachte Politik verbiete die Einmischung in europäische Fragen. Die Bot⸗ schaft erwähnt ferner, daß der amerikanische Ge⸗ sandte in Paxis mit dem Schutze der Deutschen in Frankreich betraut worden und daß derselbe diesen Schutz in einer alle deutschen Länder zu⸗ friedenstellenden Weise ausgeführt habe. Nach Einsetzung der Republik erhielt der Gesandte in Paris die Instruction, die neue Reglerung anzu⸗ erkennen und zu beglückwünschen. Die Republik habe alsdann den amerikanischen Gesandten um ihre guten Dienste zu Gunsten des Friedens er⸗ sucht, die Politik der Unionsstaaten jedoch eine Einmischung in europäische Fragen nicht gesta ttet. Ne u e st e 8. Amsterdam, 9. Dez. Das„Handelsblad“ veröffentlicht die Worte der Notificalion des Grafen Bismarck. Sie lauten:„Da Luxemburg trotz mehrfacher ihm von französischer Seite zu⸗ gefügten Gebiete verletzungen niemals dagegen pro⸗ testirt habe, betrachte sich Preußen an diese Neu⸗ tralität gleichfalls nicht mehr gebunden.“ Brüssel, 9. Dec. Die„Independance belge“ meldet: In den Kammerbureaux wollte man heute wissen, Preußen habe nach dem Haag und wahrscheinlich auch an alle Unter⸗ zeichner der Conferenzbeschluͤsse von 1867 die Notification gesandt, es halte sich weiter an dieselben nicht gebunden. in seinen Pariser Bulletins, die geeignet seien, den General Aurelles zu einem Irrthume zu verleiten. — Aus Tous, 6. Dec., kommt folgende Depesche: Keratry traf in Tours ein. Noch sind in Calais keine preußischen Eelaireurs zum Vor 3597 Genera päßige 165 0 der 1 mcc — hen, bnket Verein int eil leite Erlaue War une! licht ein aussp und d 2 Eilan samk. e des heil i f 2 Wc U 31 8 i Braunkohlen- Verkauf. 0 Bis auf weitere Bekanntmachung werden keine Braunkohlen mehr verabfolgt. — t Offendeimer Bergwerk em 10. Dezember 1870. a Berg⸗ Verwaltung .. beltus. nen in* B93 Durch direkt in der Schweiz sehr vortheilhaft gemachte Einkäufe ist mir es möglich — Fd. u gldene Damen⸗Uhren unter Garantie von Thlr. 15. an, silberne do. von Thlr. 6. an, ferner n Bentz 80 goldene und silberne Remontoires, silberne Eylinder- und Doerrather 2772 — U 10 Ankeruhren zu sehr billigen Preisen zu verkaufen Friedrich** Friedberg. L. Hanau, Hof⸗ Uhrmacher und Goldarbeiter. totras Crovn n die Mitglieder des landw. Vereins 8 3 für Oberhessen. * Cual Gn 297 Nach pos. 7 der Tagesordnung der auf den 12. d. M. nach Nidda anberaumten lurgtan unt dann beneralversammlung des landwirthschaftlichen Provinzialvereins für Oberhessen soll die statuten⸗ An Orlen; u üßige Wahl eines Präsidenten vorgenommen werden. Gutem Vernehmen nach will unser aden Rien, oerehrter, langjähriger Präsident, Se. Erlaucht Graf Otto zu Solms Laubach, nachdem 8 1 Orleans.. Stungtn e 5 N ö dalle 1 h derselbe wegen vorgerückten Alters, auch in anderer Beziehung, aus dem offentlichen Leben n 6 2 maltgefunde 9 2 5 d 0 2— U Prückgezogen hat, eine Wiederwahl, welche in ganz sicherer Erwartung steht, nicht annehmen. u Niwfelg(IC Wie es wohl kaum zu ermöglichen sein würde, eine Persoͤnlichkeit an seine Stelle zu Nic tnd Aa scgen, welcher in gleichem Maße alle nothwendigen Präsidialeigenschaften innewohnen, so en parte in enzge urttrbrache 1 1 Cilnätson Innten wir nur unser tiefstes Bedauern ausdrücken, Se. Erlaucht von der Spitze unseres ereins abtreten zu sehen, dessen Angelegenheiten er seit einer langen Reihe von Jahren ut einer seltenen Hingebung, mit einer Aufopferung, einer Sachkenntniß und Geschicklichkeit gleitet hat, die nicht genug zu würdigen ist und sich nur durch das Interesse, welches Se. (raucht an den landwirthschaftlichen Bestrebungen überhaupt bethätigen, erklären läßt. ir alle wissen, daß der landwirthschaftliche Verein unserem verehrten Herrn Präsidenten ane dermalige Blüthe zum allerwesentlichsten Theil verdankt und haben die Unterzeichneten ö cht nöthig, alle Verdienste desselben hier aufzuzählen, wenn sie im Sinne wohl sämmtlicher Sperr dende m, Lereinsmitglieder und des gesammten Landwirthstandes hier öffentlich den innigsten Wunsch een dach Sten au ssprechen, daß Se. Erlaucht in seiner seitherigen Stellung unserem Verein erhalten bleiben en wißt zie und den verlautbar gewordenen Entschluß zurück nehmen mögen. dit Königin zu b, Wenn die Vereinsmitglieder am 12. d. M. sich in großer Zahl versammeln, um Sr. 1 lrlaucht wiederholt laut ihre Anerkennung und ihre Dankbarkeit für seine seitherige Wirk, sankeit auszusprechen und gestützt hierauf esnmüthig die Bitte, um Wiederannahme des Prä⸗ snnums vortragen, so sind wir überzeugt, daß Se. Erlaucht den hierin kundzugebenden Beweis ds Vertrauens berücksichtigen und auch für die Zukunft„unser Präsident“ bleiben werden. In dieser Erwägung fordern wir die Vereinsmitglieder zu der allerzahlreichsten Be— Praßer along 1 tt nach Jalien 51 6. Detenln. der Cengttß ttüu 1 bespricht kutz w., weile en len, beiligung an der Generalversammlung und kraͤftigsten Unterstützung des in dieser Beziehung 2 1 1 2 „ e lee i stellenden Antrags auf. l 0 A 28 D 2 M derselben über⸗ 9 rsd, Regierungsrath in Friedberg. Haas, Kreis- Assessor daselbst.“ E S D 2— 8 n, öde Eugland, Stoll, Bürgermeister in Nieder-Wöllstadt. Reitz, Bürgermeister inf Der 2 2 2* 3 8 nerdtistzüng b Södel Born, Kreis⸗Veterinärarzt. Schmid, Bürgermeister in Reichels⸗, 2.— 1 2 5 0 en die Berni heim. Ludwig. Schu dt, Rentier zu Görbelbeimer Mühle. H. Schudt, 2 SSS 25 u Sezastektd tu, Gutsbesitzer daselbst. F. Wagner, Oeconom zu Gambach. Häuser aun 8 2 2 529 t, det Te Verfertiger landw. Maschinen zu Fauerbach. Helfrich, Beigeordneter*— 2 8 2 E un u da Binn. daselbst. Keil, Bürgermeister zu Melbach. Fr. Keil, Oeconom daselbst. ua? 5— N 2 28 Der Präsent 6,. 7 5 I 7 7 7 7 2 2 82 A N 1 2 322 Alnterricht im Klavier⸗ K Violinspiel. Z S 8 2 J e 8 ena Des % et din 888 Herr F. Fritsch, der 30 Jabre als Musiklehrer in Paris mit größtem Erfolg ge⸗ 2 2 S 2 5— S 8 2 Fragt. da be gerkt hat, will nun in Dar mstadt, Frankfurt a. M. und Friedberg musikalischen UN&—— 5 5 du ibu. Uiterricht ertheilen. Gewiß werden Viele diese schöne Gelegenheit, gediegenen Musikunterricht Fa— 22 5— Scat der Da balten zu können, gerne benutzen. Um die Vortheile der neuen und anerkannt ausgezeich⸗— 2* 5 10—— S 4 e nd daß a ten Unterrichtsmethode des Herrn Fritsch recht Vielen zugänglich zu machen, haben wir uns— 2*— F nchen Linke„ Utschlossen, in Gemeinschaft mit demselben eine Musisschule mit unserem Institute zu verbinden.* 2 2—— 45 Aan bob, 10 anächst handelt es sich um Klavier- und Violinunterricht. Ein jeder Schuͤler, der diesen W 8 5 8 * en Sa l wöchentlich zweimal besucht, hat wöchentlich ein Honorar von nur 40 kr. zu bezahlen.* 2 8 2 7 a 1g 10 Die Theiluahme am Unterricht ist auch Knaben gestattet und manche Erwachsene dürften— 3 f 2 1 2— 2 2„ ee bese Gelegenheit wegen gründliche rer, kunstgemäßerer Ausbildung wohl auch mit Freuden be⸗ 8—* 2 7 EE 1 Juni püßen. Wir erlauben uns, auch die Umgegend auf diesen Unterricht aufmerksam zu machen. SS— 12— 83 8 . zuttten 4 Herrn Fritsch wurde anderweitig für die Stunde immer gerne 1 Thlr., 2 fl. und noch nn 2 8 S 2 8 2 8 5* n ec e ehr vergütet. S 8 822 124 2 u Anmeldungen beliebe man safort zu machen.* 2S S S 2 2. 28 8 K Friedberg den 8. Dezember 1870. E 25 el 2 8 2 3 28 Amalie, Marie 8 Ling Werner,—5 58 8 3 85 1 0. Instituts Vorsteheriunen. 22 223 84 2 232 — 2 2 20 e 2886 Zu beziehen durch alle Buchhändler und Buchbinder: e 8 8* 3 8* 8505 10 lee 4412 d 5 55 0 2 28 2 2 8 805 NBCodtenliste der Hessischen Mivision. d G. 2 „(g l N 1 2* 2 S 35 2. im Illustvivten Soldatenkalender für 1871. 22 ee 5 5 ale. amthält die ganze Kriegsgeschichte mit den groͤßten Porträts von König Wilhelm 1. 3 A N 1 10.„ balser Napoleon III. u. a. Holzichn.« außerdem die Verlustliste und die mit dem rn 2 5 2 8 4 17 .„ isernen Kreuz Decorirten der Hessischen Division, Messen und Märkte und eint 8 8 8 22 Pee 1 n ratis-Prämie. 2 100 0 0. 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Ackerland in der Gemarkung Nauheim, 22. 1. 15. Ackerland in der Gemarkung Schwalheim, . 33. Ackerland in der Gemarkung Dorheim, auf weitere 12 Jabre öffentlich meistbietend verpachtet werden. Friedberg am 9. Dezember 1870. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg Foucar. Güter- Verpachtung. 2889 Dienstag den 20. Dezember d. J., Vormittags 10 Ubr anfangend, sollen im hiesigen Rathhause die dem vereinsgten Armenfonds zu Friedberg zustehenden und am 22. Februar 1871 leibfällig werdenden Güter⸗ stücke, nämlich: Morgen. Viertel. Klftr. 20. 3. 23. Ackerland und Wlesen in der Gemarkung Bauernheim, 10.— 144. Wiesen in der Gemarkung Blofeld. 1.5— 377. Wiesen in der Gemarkung — 320. Ockstadt, auf weitere 12 Jahre öffentlich meistbietend verpachtet werden. Frledberg am 9. Dezember 1870. Großberzogliche Bürgermeisterei Frtedberg No uc ar. 2891 wird gesucht von Ph. 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Der Saal ist geheizt. n Eintrittspreise: Familienbillets, für 3 Personen gültig, 1 fl., Einzelbillets: reservirter Platz 42 kr., erster Platz 24 kr., zweiter Platz 15 kr., Galerie 9 kr. sind bis zum Sonntag Nachmittag 4 Uhr bei den Herren Bindernagel& Schimpff, C. F. Walz, Wilh. Wind an der Eisenbahn und Abends an der Kasse zu haben. Familienbillets werden an der Kasse nicht ausgegeben. Die Mitglieder. Regenschirme, 2397 äußerst billig, bei K. Friedrich, neben der Post in Friedberg. (Hierzu U Dan ksagung. und Vater die letzte Ehre erwiesen und ihn zu seinen Ruhestätte geleiteten, Friedberg. Familie Leyerzapf. Todes- Anzeige 2896 Freunden und Bekannten machen wir die schmerzliche Anzeige, daß es Gott, dem Allmächtigen, gefallen bat, unseren innsgstgeliebten Gatten, Vater, Großvater und Schwiegervater Johann Kaspar Stumpf am 7. d. M., Nachmittags 4½ Uhr, nach langem Leiden im 72. Lebens fahre in ein besseres Jenseits abzurufen. Um stille Theilnahme bitten Die trauernden Hinterbliebenen. Ossenbeim den 9. Dezember 1870. Die Beerdigung findet Samstag den 10. Dez., Nachmittags 2 Uhr, statt. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Ebangelische Gemeinde. Pfarramtswoche Herr Diakonus Meyer. 3. Advents sonntag. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags: Herr Candidat Völsing. Nachmittags: Herr Pfarrer Köhler. Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags: Herr Diakonus Meyer. Nachmittags: fällt aus. Sonntag Abend um sechs Uhr Missionsstunde in der Burgkirche. Katholische Gemeinde. Samstag um 4 Uhr Nachmittags Beichte. 3. Sonntag des Advents. Vormittags: 10 Uhr Hochamt und Predigt. Nachmittags: ½2 Uhr Christenlehre und Anbacht. Beginn des Gottesdienstes an den Wochentagen Mor⸗ gens 7½ Uhr. Verantw. Redact.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. nterhaltungs⸗ Blatt Nr. 50 und eine Beilage.) Schulranzen 2878 für Mädchen und Knaben, Reisesäcke, un hängetaschen ꝛc. ꝛc., zu Weihnachtsgeschenken geeignes sowle alle sonstigen in mein Fach elnschlagende Ariel empfehle bestens. Stickereien werden elegant geferiig Gottfried Mörschard, Sattler& 0 mit feinen peroseopische! Gestoßener Zucker, Krippen, Tröge fetung bee Henner and hafter der Co is we iger che 1 heseen der Antrag reußi Darau Debat worge Leun nach erheb Proll 2883 Allen Denjenigen, welche unserem lieben Gatten sagen wir unsern innigsten Dan“ befuf gelel nini der! glle! der 5 wiegen herde berath Preite bezügl Vera ö lune Ableh ritt N ag Aae, 8— 2 * dene Wendt W N ze * Abemril erden ohne Debatte ö beantragt Wigard Einfügung der Grundrechte Pall pbeußischer Verfassung. Staatsminister Delbrück ber bereit 1 — 7 ibberd Trög U ö seusleine De ru) efichlt di 1 i za Bad Nauben ume E. Hanau, deter 1 Gerte. gun 9. 7 ger 17t ihn zu fe ttt Atichtn D Jamilie Leperze — 2 8 2 — — — r e maden l * 2 11s Ader dnn, Bein 24 17 7 r Stuff * 0 162 1 nt 727 gt N 1 benso wird über den Antrag Wiggers, wonach Wer hen muß, zur Tagesordnung übergegangen. ne r al. er Competenz des Bundes auf Presse und Ver⸗ Aerrm liebes Saas 1 Freitags um 1 Uhr statt. sezüglich der Berfassungsverträge, 115 durchdringen, daß solche Amendirung einer em 10, Dezember, e eh uf Beilage. . rd, e 18. 1 Preußen. Berlin, 7. Dez. Reichstag. * daun, zweite Lesung der Bundesverträge. Die ersten — Diden Artikel der Verträge mit Baden und Hessen ee Zu Artikel 3 eklärt, die Regierungen erachten den Zeitpunkt fir eine Revision der Verfassung nicht geeignet, urzichten ihrerseits auf die Realistrung der gehegten Bünsche und hoffen eine gleiche Enthaltsamkeit deen Seiten des Reichstags und der einzelnen Handtage. Der Antrag Wigard wird abgelehnt, jedem Bundesstaate eine gewählte Volksver⸗ tetung zur Landes und Budgetgesetzgebung be⸗ ferner wird der Antrag Duncker auf Preßfreiheit ind Vereinsrecht ohne Polizeierlaubniß nach leb⸗ hafter Debatte abgelehnt, dagegen die Erweiterung inswesen nach der Vorlage angenommen. Die rigen Verbesserungsanträge werden ohne erheb- che Debatte abgelehnt und die Verträge mit gessen und Baden angenommen. Nach Annahme der Verträge mit Baden und Hessen wird der Antrag Rabenau's auf Reviston der hessisch⸗ peußischen Militär Convention angenommen. Darauf wurde der Vertrag mit Würtemberg ohne Debatte genehmigt. Die nächste Sitzung findet norgen statt. 8. Dez. Reichstag. Bei der zweiten lesung des Vertrags mit Bagern wird deiselbe iach Ablehnung verschiedener Amendements ohne hebliche Debatte pure angenommen. Im Schluß⸗ protokolle wird Nr. 2 über die Gesetzgebungs⸗ sefugniß des Bundes über Staatsbürgerrecht ab⸗ selehnt. Am Schluß der Sitzung theilt Staats- inister Delbrück mit, daß heute dem Bundesrath zer Antrag vorgelegt ist, in die Bundesverfassung alle Aenderungen einzutragen, welche in Folge zer Führung des Kaisertitels, der von einer über⸗ viegenden Zahl Fürsten angenommen, nöthig derden. Der Bundesrath wird morgen darüber lerathen. Die dritte Lesung der Verträge findet — Die„Provinzial ⸗Correspondenz“ bemerkt beabsichtigten Amendirungen der es dürfte bald die Ueber⸗ blehnung der Verträge gleichkäme, daß aber ein plcher Beschluß nicht blos die deutsche Sache, bondern auch den Abschluß des Friedens erheblich Der Reichstag wird möglicherweise spätestens in den ersten Tagen ter nächsten Woche, seine Berathungen beendigen. Der Zusammentritt des Landtags wird voraus- schtlich am 12. Dec. erfolgen.— Der Zusammen⸗ titt der Conferenz über die Pontusfrage ist all⸗ gefährde. sitig gesichert; die Einladungen dürften demnächst Seitens Englands ergehen. — Hierher gelangte Aeußerungen des Grafen Bismarck treten in bestimmtester Weise den Ge— süchten entgegen, welche ibm imputiren, daß er ine Amendirung der dem Reichstag vorliegenden Bundesverträge ncht ungern sähe.— Von der lordbeulschen Bundesanleihe werden demnächst 3 Millionen Pfund in London zur Subscription rufgelegt werden; hier findet ebenfalls eine Sub- Fription auf die neue Anleihe statt.— Die fran⸗ ösische Regierung hat, den Conferenzvorschlag in jer Pontusfrage ohne Vorbebalt angenommen. — Seit den Tagen von Metz und Straßburg sat Berlin nicht einen solchen Jubel erlebt, einen o reichen Flaggenschmuck gesehen, wie aus Anlaß ses Sieges bei Orleans. Die Freude über die ungegangenen Depeschen war um so lebhafter, als allerlei Gerüchte über schwere diesseitige Verluste der gar erlittene Niederlagen verbreitet waren. — Auf Befehl Seiner Majestät des Königs sat der Minister von Schleinitz dem Central⸗ Fomite der Vereine zur Pflege der im Felde veiwundeten und erkrankten Krieger 30,000 Thlr., für den Berliner Hauptunterstützungsverein für die Familien der zur Fahne Einberufenen 20,000 Thaler überwiesen. f — Die Voruntersuchung gegen die beiden Frankfurter Bankiers St. Goar ist beendet, die Anklage und die Verhandlung derselben vor dem Staatsgerichtshofe, sowie die Ueberstedlung der Angeklagten hierher in die Haus vogtei beschlossen worden. Die Anklage gegen den Bankier Max Güterbogk wird gesondert von obiger bereits am 17. d. M. verhandelt. Husum. Die freiwillige Küstenwache hat am 3. d. die Ordre des Herrn Generalgouver— neurs zur Beurlaubung ihrer Mannschast bis auf Weiteres erhalten. Bayern. München. König Ludwig gebt nach Versailles, sobald die allseitige Zustimmung des Kaisertitels feststeht. Die königl. Waggons werden sofort reisefertig gemacht.— Im Laufe der vergangenen Woche gingen die Aerzte und Sanitätsmannschasten, welche jüngst von Orleans durch Südfrankreich die unfreiwillige Reise nach München machten, wieder zu den Truppen ab; am 6. d. begab sich der letzte Rest derselben in die Gegend von Orleans. Würtemberg. Stuttgart. Der„St. Anz.“ meldet: Der König von Preußen hat an den König von Würtemberg ein Telegramm ge— richtet, in welchem der Erstere seinen Glückwunsch zu der bewiesenen glänzenden Tapferkeit der wür tembergischen Truppen, sowie seine schmerzliche Theilnahme an den großen Verlusten derselben ausspricht. Die telegraphische Antwort des Königs von Würtemberg spricht den Dank desselben aus sowie den Stolz des Königs, daß es den Truppen vergönnt war, den ernsten Kampf für die gemein⸗ same Sache siegreich durchzuführen.„Ich habe den Verlust so vieler tapfern Krieger tief empfun⸗ den, aber ich habe den Trost, daß es die große Sache Deutschlands war, für die sie sich opferten.“ Schweiz. Bern. Elf Nationalrathsmit⸗ glieder haben den Antrag gestellt, der Bundesrath solle sämmtliche Acten und Correspondenzen, die Handhabung der Neutralität betreffend, zur Einsicht auf den Kanzleitisch legen. Frankreich. Tours, 5. Dec.(Regie- rungsnachrichten.) Ein in Nantes angekommener Ballon bringt Nachrichten aus Paris vom 4. Morgens. Ein Rapport des Generals Trochu, datirt vom 2. Dec. 1 Uhr 45 Minuten Nach- mittags vom Plateau zwischen Champigny und Villiers, sagt:„Die Preußen haben mit enormen Streitkräften die französischen Posttionen bei Tages- anbruch am 2. December angegriffen. Die Schlacht dauerte mehr wie 7 Stunden. In dem Augen- blicke, wo Trochu den Rapport absandte, wich der Feind auf der ganzen Linie und verließ aber⸗ mals die Höhen. General Trochu durcheilte die Linien der Tirailleure von Champigny bis Brie und wurde mit begeisterten Acclanfationen der Truppen empfangen. Trochu ist gefaßt auf die Rückkehr des Feindes zum Angriffe und vermuthet, daß die zweite Schlacht, wie die erste, den ganzen Tag dauern werde.“— Lin Bericht Trochu's, datirt aus Nogent, 2. Dec. 5½ Uhr Abends, sagt:„Diese zweite große Schlacht ist viel ent- scheidender, wie die erste. Der Feind hat die Franzosen seit dem Morgen mit seinen Reserven und frischen Truppen angegriffen. Wir haben drei Stunden gefochten, um unsere Stellung zu halten, und fünf Stunden, um die des Feindes einzunehmen, in welcher wir übernachten.“(10 Das officielle Journal vom 4. Dec. sagt:„Die Pariser haben mit Tagesanbruch des 3. Dec. eine Reihe von Vorpostengefechten begonnen, denen eine kurze Kanonade vorherging. Die Ruhe ist unter den Truppen, welche die Stellung an der Marne besetzt halten, bald wieder eingetreten. Die Verluste der Preußen am 2. Dec. waren bedeutend. Nach den Aussagen von Gefangenen 5 8 los. 5 1 3 ei ger. 14 a7 1 55 sind ganze Regimenter vernichtet worden. Der folgende Tag ward dazu verwandt, die Stellung der Truppen zu verbessern, welche dem schlechten Wetter mit großem Muthe widerstehen. Die Armee des Generals Ducrot hat während der Nacht des 3. Dec. im Gehölze von Vincennes bivouakirt. Sie ist im Laufe des Tages wieder über die Marne zurückgegangen(11) und hat sich auf diesem Punkte concentrirt, um ihre Operationen fortzusetzen. Wir haben etwa 400 Gefangene gemacht.“ Diese angeblichen Siegesnachrechten riefen in Paris große Begeisterung bervor. General Renaud, dem der Fuß amputirt wurde, befindet sich wohl, General La Charriere ist todt, die Generale Paturel und Bassonnet wurden ver⸗ wundet; General Ducrot hat sich wieder sehr ausgezeichnet. Ein Bericht des Generals Schmitz, Generalstabchefs Trochu's, vom 4. Dec. sagt: „Die Armee, die außer Paris steht, ist gegen jede Gefahr geschützt, sie schöpft neue Kräfte aus der kurzen Ruhe, auf die sie nach so harten Kämpfen ein Anrecht hat.“ 5 d. — Aus Tours find folgende Depeschen ange⸗ kommen:„Der General Palliers an den Kriegs minister: Orleans, 5. Dec., Mitternacht 10 Min. Der Feind hat uns befohlen, Orleans um 11½ Uhr Abenes zu räumen, widrigenfalls die Stadt bombardirt werde. Da wir diese Nacht abgehen sellen, so habe ich im Namen des Generals en chefs angenommen. Die Batterien sind ver⸗ nagelt, das Pulver und das Armeegeräth ver⸗ nichtet worden.“„Der Generalsecretär an den Minister des Innern: Der Feind hat Orleans um Mitternacht besetzt. Man sagt, daß die Preußen, welche fast ohne Munition eingerückt sind, beinahe keine Gefangenen gemacht haben. Im Augenblicke melden die Depeschen der Commandanten der ver⸗ schiedenen Corps, daß der Rückzug in guter Ord⸗ nung vor sich gegangen ist. Man ist ohne Nach⸗ richt über den General d' Aurelles, der nichts an die Regierung gesandt hat. — Gambetta hat eine Commission von drei Mitgliedern zur Untersuchung der Thatsachen, welche die Räumung von Orleans herbeiführten, eingesetzt. — Nach der„Gazette de Cambrai“ haben die französischen Behörden Befehl gegeben, überall das Hornvieh zu requiriren, damit es den Preußen nicht in die Hände falle. In Folge dieses Befehls haben die Franctireurs in Catelet 45 Ochsen und 247 Hämmel weggenommen und nach Cambrai gebracht. 0 — Aus Paris wird vom 30. Nov. gemeldet, daß die Restaurants zu schließen beginnen und die Gasbeleuchtung gänzlich aufgehört hat. — In Folge der Einsetzung einer Unter- suchungscommission durch Gambetta betreffs der Räumung von Orleans hat General Aurelles sein Entlassungsgesuch eingereicht. Bourbaki be⸗ fehligt jetzt zwei Corps, Pallieres commandirt das Centrum. Seit der Räumung von Orleans sind keine neuen Nachrichten eingelaufen. — Blois ist von den französischen Truppen geräumt. Belgien Brüssel. Wie verlautet, wurde von französischer Seite versucht, der Conferenz wegen der Pontusfrage eine über diese Frage hinausgehende Tragweite zu geben, was jedoch weder in London noch in Petersburg ein Ent- degenkommen fand, da die Conferenz hierdurch in Frage gestellt würde. Die Einladungen zu der Conferenz werden demnächst expedirt werden.— Die„Independance“ veröffentlicht eine große An⸗ zahl von Zuschriften, welche ihr aus Deutschland von kriegsgefangenen Oberofficieren zukamen. In diesen Zuschriften wird der napoleonischen Restau⸗ ration aufs Hestigste entgegengetreten.— Die „Independante“ meldet ferner; Havre, der Haupt- hafen Frankreichs, wenn nicht besser vertheidigt als Rouen, muß bald in deutsche Hände fallen, denn er ist bereits völlig von der Verbindung mit dem Innern des Landes abgeschnitten. . W. Fuhrländer 2108 800 Stück% breite ächtfarbige Kattune feinster Qualität, für Kleider und Ueberzüge, die Elle 9 kr. 200 Stück/ breite Glanz: Meubles⸗ Kattune und Meubles Kattune mit Bordüren für Vorhänge, die Elle 9 kr. 800 Stück feinster Pariser Jaconets, die Elle 12 kr, in den brillantesten Dessins. 500 Stäck feinste/ breite Piqué-⸗Kattune (Brillantines) neueste Dessins, die Elle 12 kr. 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Morgens] Retchelheim Post 7 Stipp. 5[Freitag den 16. Dez. 16 U. Morgens] Dortelweil Chausseehaus 6 Schäfer. 3 Denselben 2 U. Mittags] Ober⸗Eschbach Brüsseler Hof 12 Michel. 7 Samflag den 17. Dez. 10 Uu. Morgens] Ober Rosbach[Gasthaus von G. Ruppel 4 Kreß. 8[Montag den 19. Dez. 10 U. Morgens Stammheim[Wirthschaft von Metzler 8 Jäger. 9 Denselben 3 U. Mlttags] Altenstant Gafthaus zum Adler 9 Einhäuser. 10 Dienstag den 20. Dez. 9 U. Morgens] Lindheim Gasthaus zum Hess. Haus] 9 u. 10 Einhäuser und Mettenheimer. 11[Mittwoch den 21. Dez. 9 U. Morgens! Büdingen Gasthaus zum Stern 11 Kleyensteuber. i Friedberg den 6. Dezember 1870. e dae. Kreisbauamt Friedberg e u 5. Hofraithe⸗ und Güter⸗Versteigerung. 2899 Montag den 9. Januar d. J., Vormittags 11 Uhr, sollen im hlesigen Rathhanse die nachbeschrtebenen Im⸗ mobilien des hiesigen Bürgers Fried rich Jacob Schäfer: Gemarkung Frlevpberg. Flur. Nr. Klftr. 1. 9. 157,3. Hofralihe in der Stadt, * 8. 13,6. Grabgarten daselbst, 15 24. 56,8. desgl. daselbst, 13 29. 129. Grasgarten daselbst, 6. 32. 105. Grabgarten vor dem Mainzerthor, 5. 99,3. 127. desgl. an den Grabgärten, 765 5,2. 317. Acker an der Warte, 7 5,6. 194. desgl. daselbst öffentlich meisibietend versteigert werden. Friedberg den 25. November 1870. In Auftrag Großherzogliches Ortsgericht Friedberg Fo uc a r Holz ⸗Versteigerung. 2873 Mittwoch den 14. d. M. weiden in dem Domanial⸗ wald⸗District Kellerberg Schlag XVI. versteigert; 1½ Stecken Eichen⸗Prügelholz, 9 5„ Stochholz, 645 Eichen⸗Wellen, 15. Eichen⸗Stämme von 5½— 16“ Durchmesser und 15—35“ Länge, im Ganzen 349 Cubikfuß. Im Dtstrict Malnzerheck Schlag VI.: 930 Birken⸗Wellen, zu Besenrelsern geeignet, 175 Ginstern⸗Wellen. Zusammenkunft Morgens 9 Uhr im Domanialwald⸗ istrict Kellerberg. Ober⸗ Rosbach den 7. Dezember 1870. Großherzogliche Oberförsterei Ober Rosbach Strack. Gutkochende große Linsen, 2868 Erbsen, Bohnen billigft bel Georg Groß. Lieferung des Brodes und der Bäckerwaaren, sowie des Ochsen-, Kalb-, Hammel- und Schweinefleisches für das Garnison-Lazareth Friedberg auf das Jahr 1871. 2881 Mittwoch den 14. d. M., Vormtttags 10 Uhr, ollen die obigen Lieserungen auf dem Lazareth-Büreau unter den daselbst zur Einsicht bereit liegenden Be⸗ dingungen durch Summission vergeben werden. Friedberg den 7. Dezember 1870. Hoffmann. Holz ⸗Versteigerung. 28710 Im Ober⸗Rosbacher Gemeindewald, Distriet Salzberg, wird Montag den 12. und Dtenstag den 13. d. M. folgendes Holz öffentlich meistbietend ver⸗ ffeigert: 1½ Stecken Buchen Scheitholz, 26 ½ 15 Nadel⸗ 17 41 0„ Prügelholz, 1½ 5 Buchen ⸗Stockholz, 58½ 3 Nadel⸗ 1 1627 Wellen Buchen⸗Reiserholz, 2242„ Eichen- und Birken⸗Reiserholz, 2312 8 Nadel Reiserholz 318 Kiefern⸗Stämme von 6— 14“ Durchmesser, bis zu 55“ Länge mit 4389 Cubiksuß, 89 Kiefern- Stangen, 333 Cubiksuß haltend, und 11½ Stecken Kiefern⸗Werkholz, 7“ lang. Den ersten Tag kommt das Brennholz, den zweiten Tag das Stamm und Werkholz zum Ausgebot. Zusammenkunft und Anfang der Versteigerung jedes⸗ mal Morgens 9 Uhr an der steinernen Brücke auf der Sang. Ober⸗ Rosbach am 6. Dezember 1870. Großherzogliche Bürgermeisterci Ober Rosbach Blecher. Einige Tausend Gulden 2885 hat in Auftrag auszuleihen G. Schulhof. Holz⸗Versteigerung. 2872 Freitag den 16. Dezember l. J. werden in dem Freih. v. Franckenstein schen Walddistrict Engelsborn verstelgert: 2171 46 Stecken Buchen Scheitholz, 7 10 Eschen⸗„ 19„ Buchen-⸗Prügelholz! M Eichen⸗ 5 52 5 Buchen ⸗Stockholz, 14½„ Eichen⸗ 3 0 2900 Wellen Buchen⸗Reis holz. 675„Eichen- 42 Eichen. Stämme von 624“ Durchmesser und 1045“ Länge mit 1212 Cubiksuß, 100 Buchen Stämme von 6—15½¼½“ Durchmesser 190 155 Länge mit 1723 Cubskfuß(Wag⸗ netholz). Zusammenkunft Morgens 10 Uhr im Oistrict Engels⸗ born an der Ufinger Straße. Credit bis 1. September 1871. Ockstodt den 7. Dezember 1870. Der Frh. v Franckenstein'sche Oberförster Rump f. Zugelaufen, 2882 zwei halbwüchsige Schweine. Der Eigen⸗ tbümer kann dieselben gegen Erflattung der Fätterungs⸗ kosten ꝛc. bei Unterzeichnekem in Empfang nehmen. Baod⸗ Nauheim den 7. Dezember 1870. C. Sprengel, Gastwirth. Altac de Batavia! Num de Jamaica, feinste Ananas⸗ und Drange⸗Punsch⸗Essenzen 2780 bei Wilh. Fertsch. Empfehlung. 2781 Auf bevorstehende Weihnachts ⸗Felertage erlaube mir den geehrten Damen ergebenst anzuzeigen, daß ich alle Arten von Stickeresen, welche in das Portefeulllefach, sowie Buchbinderei einschlagen, enigegennebme und auf das Geschmackvollste zu ihrer Beslimmung verfertigen werde. Wilhelm Weis. Gebrannten Java-Kaffee beste We e per Pfd. A. Zuntz sel. Wittwe in Bonn. a 2820 Dieser dus den bessen Java Sorten beretlete Kaffee ist derart gebrannt, daß Aroma und Wohlgeschmack zur vollsten Entwicklung gelangen. Dadurch ist bet An⸗ wendung desselben zu einem mwohlschmeckenden und kräf; tigen Tranke ein geringeres Quantum nöthig, als bei Kaffee, der auf gewöhnliche Wesse gebrannt ift. Den Verkauf für Friedberg habe ich der Frau Louis Simon Wittwe übertragen. Herreukragen neben der Post in Friedberg. Frankfurt a. M, 4 —— — 1 1 lt U tere el Ot U Da Ot Al. D vegen erortt ddt kl Bel Abens Llieferun für das Gar ontag den 12. d. M., Vormittags 10 Uhr, ige serung auf dem Lazaretb⸗Büreau 1 un 5 den daselbst zur Einficht bereu liegenden Bediugun, 15.1 than durch Summisston vergeben werden von Erleuchtungsmaterialien 7 J kk. Friedberg den 5. Dezember 1870, 5 Fete, 12 Hoffmann. Abe, Hofguts⸗ Verpachtung. 1K. 341 Das Grkflich veiningen'sche Pofgut der„Nonnen⸗ de Wollen 6 dol“⸗ bei Ilbentadt in der Wetterau, bestehend in A. 3 Morgen 140[◻IKtafter Horauhegrund, 0 11 5 84 3 1 Gärten u. Baumftücke, 360.4 80 Wlesen, und 5 32⁰ 3487 a Ackerland, Colter s e ae e e eee Großberzoglic Hef. 30„ ein Normalmaß= 493 Morgen, 2 Viertel, 31.4 Ruthen deck 5 AJlbenstädter Ortsmaß, mit ausgedehnten Wohn und zen fir% Oeconomiegebauden und der Schafe eigerechligkeit in Stad 2 fl. der Gemarkung Nieder ⸗Ilbenstadt, soll für, die Zeit Vaterpros dom 22. Zebruar 1872 dis Ende 1880 auf um Sub⸗ * Negee U snissions wege wieder verpachtet werden. A0 ue Die Pachtbedingungen liegen in der Kanzlei des unterfertigten standesherrlschen Verwaltungsamtes und del Großberzoglichem Ober-Domänen-Registrator Augfi bedeuten n Daxrmftadt zur Einsicht offen. e dera Deßfallsige Offerten beliebe man bis längslens 41. Dezember d. J. mit der Aufschrift„Submißfion wegen Verpachtung des Nonnenpofes“ versehen in den vierorts aufgebängten verschlossenen Kasten einzulegen — v der einlegen zu lassen. 10 Bemerkt wird hierbei noch, daß die Gebote in kigerung Albenstädter Orismaß abzugeben sind. g* Schloß Ildenffadt den 29. November 1870. * J benen UW. Gräflich Leiningen-Westerburgischt Renten endet E7gtgühm i Bier au. * Holz- Versteigerung. a 2865 Im Licher Stadtwald, Distrikt Großhäusergericht, ri obowmen den 14. und 15. d. M. nachverzeichnete Holz⸗ bvrtimente zur Verfieigerung: 70. Mittwoch den 14. Dezember. 1 60 Eichen⸗, Elsdeer⸗, Linden- und Fichtenstämme 1 0 von 6—25“ Durchmesser und 15—50“ Länge, . 0 300 Buchen⸗ und Eichen⸗Wagnerstangen, 24— m 20 Stecken Eichen⸗Werkholz. 15 1 12 0. den 15. Dezember. 72 41 Stecken Buchen⸗, Eichen⸗, Weichholz ⸗Prügel, dab 125„ desgl. Stockholz, 5 10480 Wellen. Der jedesmalige Anfang ist Morgens 9 Uhr am päusergericht. Lich den 5. 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