r eingetroffa lan Napoleg n Ute na ir. leon ist mit q Udtel du chen chen und 0 Die Wellern t Cut ö fehr Beh an daß unn defn dcin temma AAA! reren r* Samstag den 10. September. 5 sischer Anzeiger. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnersiag und Samstag. Amtlicher Theil. Betreffend: Die Errichtung von Reserve-Lazarethen im Lande. Friedberg den 7. September 1870. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. In Folge Auftrags Großherzoglichen Kriegs⸗Ministeriums vom 5. l. Mis zu Nr. K.⸗M. 4971 und 4972 theilen wir Ihnen folgende, durch die stellvertretende 25. genauesten Befolgung mit: 1) Keine außer Controle befindlichen kranken oder verwundeten Soldaten, welche Großherzoglich Hessischen Truppenkörpern an- gehören, sollen sich in ihrer Heimath aufhalten. Dieselben sind an die Bezirksfeldwebel zu verweisen, welche weitere Verfügung Division veranlaßte Anordnungen zur Soldaten das Erscheinen bei dem Bezirksfeldwebel nicht zulassen, so hat der betreffende Bürgermeister denselben schriftlich in Kennt— niß zu setzen. 5 Die mit Legitimation in ihre Heimath entlassenen Soldaten, welche Großherzoglich Hessischen Truppenkörpern angehören, sollen sich daselbst nicht langer aufhalten, als zu ihrer Heilung nöthig ist. Sobald dieselben bergestellt sind, werden sie dem nächsten Staats-Lazareth zugewiesen und von dort aus weiter bedeutet. 2 eintreten lassen werden. Sollte der Gesundheitszustand eines Ter a pep. „ u t n e d ue nne, Zetreffend: Die Rinderpest Mit Rücksscht auf den Ausbruch der Rinderpest in Friedberg findet der auf den 12. d. Mts. ausgeschriebene Viehmarkt zu teichelsheim nicht statt. Friedberg den 9 September 1870. Großherzogliches Kreisamt Friedberg Trap p. enen een detteffend: Rinderpest. Nachdem durch amtliche Untersuchung der Ausbruch der Rinder— sest in einem Stalle in Friedberg festgestellt worden ist, wird in Gemäßheit des Art. 1 des Großherzoglich Hessischen Gesetzes vom 22. Mai 1867 und des§. 9 der Großh. Hessischen Verordnung vom 3. Mai 1867 der ganze Kreis Friedberg zum Seuchengrenz— zezirk erklärt, and auf Grund des Gesetzes vou 22. Mal 1867, der Verordnung vom 23. Mai 1867 und 7. Oktober 1869, sowie des bundesgesetzes vom 7. April 1869(Bundesgesetzblatt Seite 105) und der Instruktion vom 26. Mar 1869(Bundesgesetzblatt Seite 150) zolgendes angeordnet: 1) Jeder Todesfall und jede Erkrankung eines Stücks Rindvieh, eines Schafs oder einer Ziege, welche nicht aus äußerer Verletzung entstanden, ist ohne Ausnahme als verdächtig zu betrachten und ohne Verzug dem Großherzoglichen Bürgermeister, in Bad⸗Nauheim der Großherzoglichen Polizeiverwaltung und in Wickstadt dem Großherzoglichen Polizei-Commissär zur Anzeige zu bringen. Zur Auzeige ist jeder verpflichtet, welcher zuverlässige Kunde von dem Todesfall oder der Erkrankung erlangt. ) Bis zum Erscheinen des von dem Buͤrgermeister sofort nach jeder Anzeige zu berufenden Veterinärarztes hat der Besstzer das er⸗ krankte Thier unter Verschluß zu halten und wo möglich allein zu stellen. Die vom Arzte getroffenen Anordnungen sind genau zu befolgen und nöthigenfalls mittelst Zwangs von dem Orts polizeibeamten durchzuführen. Zuwiderhändlungen gegen die Bestimmungen unter 1. und 2. werden mit 2 bis 60 fl. bestraft und verwirken den unter Um— ständen begründeten Anspruch auf Entschädigung. ) Aus der Stadt Friedberg dürfen in andere Orte nicht ver— bracht werden: a. Hausthiere jeder Art mit Ausnahme der Pferde, b. thierische Rohstoffe und Abfälle(von Rindvieh, Ziegen, Schweinen und Federvieh), c. Rauhfutterstoffe und Streumaterialien, d. Lumpen, gebrauchte Stallgeräthe und Anspannsgeschirre, sowie gebrauchtes Lederzeug, getragene Kleider und gebrauchtes Schuhwerk, insofern diese Gegenstände für den Handel be⸗ stimmt sind. f Zuwiderhandlungen werden je nach der Erheblichkeit des Falles wohl fur den Einbringenden als den Empfangenden mit 10 bis 100 fl. oder Gefängniß von 7 bis 28 Tagen bestraft, sofern nicht höhere in dem Strafgesetzbuch angedrohte Strafen verwirkt sind. Das gegen das Verbot in andere Orte gebrachte Vieh wird getödtet und ebenso wie andere Gegenstände durch Vergraben oder Lerbrennen unter polizeilicher Aufsicht vernichtet; eine Entschaͤdigung del in keinem dieser Fälle statt. g N le vorstehenden Bestimmungen sind anwendbar auf Effecten, che bel Haltung von Vieh der genannten Gattungen gebraucht Schafen, . worden sind, auf getragene Kleider und Effecten solcher Personen, welche mit der Wartung solcher Thiere beschäftigt gewesen sind. Von dem Verbot des Verbringens der genannten Viehgattungen, der leblosen Gegenstände und Effecten sind die Transporte mittelst Eisenbahnwagen nicht ausgenommen. 4) In dem ganzen Kreis Friedberg treten folgende Beschrän— kungen des Verkehrs ein: a. alle Viehmärkte sind bis auf Weiteres eingestellt; b. dasselbe gilt von den nach Gewohnheit öfter oder zu bestimm⸗ ten Zeiten an gewissen Orten stattfindenden Zusammenkünften von Käufern und Verkäufern, Händlern und Maklern zum Behuf des An- und Verkaufs aufgetriebener derartiger Thiere; c. das Austreiben von Rindvieh auf Weiden ist untersagt, ebenso dasjenige von Schafherden und Ziegen in diejenigen Theile der Gemarkung, fuͤr welche und so lange es nicht durch die Polizeibehoͤrde nach Anhörung des Veterinärarztes gestattet ist; d. der Handel mit Rindvieh, überhaupt der Transport von Rindvieh, Schafen und Ziegen in den Orten außerhalb Fried⸗ berg und aus denselben ist untersagt; nur ausnahmsweise darf jener mit Schlachtvieh oder zu der als nothwendig nach— gewiesenen Ergänzung des Viehstandes unter Aufsicht der Behörde stattfinden. In diesem Falle ist der Transport mit einer Bescheinigung der Ortspolizeibehörde zu versehen, in welcher der Gegenstand des Trausports möglichst genau bezeichnet und zugleich be— zeugt wird, daß in dem Ort der Ausfuhr keinerlet Krankheit unter der betreffenden Viehgattung herrscht, und seit mindestens sechs Wochen eine solche nicht vorgekommen ist. Ein solches Attest behält nur während der genau darin zu bezeichnenden Zeit Gültigkeit und muß von dem Trans- portanten, im Falle der Ablieferung des Viehes an den Buͤr— germeister des Bestimmungsorts, andernfalls aber wieder an den Aussteller sogleich abgeliefert werden. Ebenso darf der Handel mit Rauhfutter, Streumaterialien und Dünger nur im Fall dringenden wirthschaftlichen Bedürfnisses unter Aufsicht der Behoͤrde stattfinden. Diese Bestimmungen sind, soweit sie dazu geeignet, auch an— wendbar auf Viehhäute, Hörner, Fleisch, Talg, Mist, Stroh und Gefütter. Uebertretungen der Bestimmungen a. bis d. werden mit 2 bis 60 fl. bestraft. Bei dem Verdacht einer bereits erfolgten oder drohenden An— steckung kann überdies auf Antrag des Arztes von uns die Toͤdtung der Thiere und die, Vernichtung der leblosen Gegenstände verfügt werden. Ein Entschäßigungsanspruch findet in diesem Falle nicht statt. e. Der nach pos. 9 bestellten Aufsichts⸗Commission ist von den Besitzern die Aufnahme des jeweiligen Standes der betreffen— ma den Viehgattungen sofort zu gestatten, Zugang ohne Verzug anzumelden, und ihr, sowie dei Veterinärarzt jederzeit die Revislon des — Die Strafe besteht, Bestimmungen eine höhere Strafe verw in einer Geldstrafe von 3 bis 10 fl. 5) Ju der Stadt Friedberg hat das Schlachten nur nach Anord⸗ nung der Polizeibehörde und unter Aufsicht des Fleischbeschauers 100 fl. oder Gefängniß nach Maßgabe des Bedarfs stattzufinden. Zuwiderhandlungen werden mit 10 bis von 7 bis 28 Tagen bestraft. 6) In der Usagasse, zur Judengasse wohner ihr und des Federviehs, Zuwiderhandlungen werden mit eingesperrt zu halten. 2 bis 60 7 Thore des Bahnhofs wohner dieselbe nur mit Des infection verlassen durfen. 8 e Foucar wird weiter bestimmt: à. b. Niemand außer den Bewohnern und de Gesetzes beauftragten Personen darf dieselbe betreten; e. Niemand darf ohne vorausgegangene vollständige Desinfection dieselbe verlassen; d. Futter, Dünger, Streu und ähnliche Gegenstände muͤssen unter polizeilicher Aufsicht ohne Anwendung vor die Stadt und abseits von Wegen und daselbst sofort verbrannt oder vergraben werden. sofern nicht wegen Uebertretung anderer Bahnhofstraße, Sandgasse und in dem von da führenden Verbindungsgäßchen haben alle Be— sämmtliches Vieh, einschließlich der Hunde, Die Strecke der Bahnhofstraße von der Usagasse bis zum ersten wird der Art abgesperrt, daß deren Be⸗ besonderer Erlaubniß und nach vorheriger Bezüglich der Hofraithe des Großherzoglichen Bürgermeisters Keinerlei Gegenstand darf aus derselben herausgebracht werden; ellten die etwa jeder ferner„ und Zu widerhandlungen gegen die Bestimmungen 7 und 8 sewi i 0 e 142 von der Polizeibehörde auf Antrag L Standes zu gewähren. rinärarztes angeord irkt ist, für jeden Fall 90 Katzen fl. bestraft. Standes vorzunehmen. wartet man von der n zur Handhabung des stehende Bestimmungen dung von Wartboten verfahren. von Rindviehgespaun und Weiden verbracht neten Sperr⸗ und Desinfectionsma mit 10 bis 100 fl. oder Gefängniß von 7 bis 28 Ta Die Ausführung der vorstehenden Bestimmungen ist de meistereien, beziehungsweise den Localpolizeibeamten unter Mitwirkung des Großherzoglichen Kreisveterinäramtes übertragen. Sodann wird in Gemäßheit des 5. 10, pos. 2 der Verordnung vom 23. Mai 1867 in jedem Ort des Kreises eine Aufsichts⸗ commission bestellt, welche besteht: aus dem Bürgermeister resp. Localpolizei⸗Beamten und drei von diesem zu ernennenden Gemeinderathsmitgliedern. Diese Commissionen haben sofort den Bestand der Viehgattungen in jeder Hofraithe aufzunehmen und überhaupt nach Vorschrift des §. 10, pos. 2 zu verfahren. Dr. Born dahier ist beauftragt, von Zeit zu Zeit eine Re vision des Stadt Friedberg, daß sie durch strenge schriften die Handhabung der gesetzlichen Bestimmungen erleichtert; durch energisches Einschreiten hofft man der Weiterverbreitung der Krankheit entgegentreten zu können. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises haben vor⸗ längstens bis Dienstag den ihregeln werden n bestraft. n Burger ⸗ Der Großherzogliche Kreisveterinärarzt Indem man Vorstehendes zur öffentlichen Kenntniß bringt, er⸗ Bevölkerung des Kreises und namentlich der Befolgung der gegebenen Vor⸗ sofort in den Gemeinden zu veröffentlichen, 13. d. M., Mittags 12 Uhr, bei Mei⸗ den Befolg anzuzeigen und selbst darnach zu Friedberg den 9. September 1870. Großherzogliches Kreisamt Friedberg Trapp. Hessen. Friedberg. Die Rinderpest ist auch dahier in einem Stalle ausgebrochen. Von Seiten der Behörde sind die umfassendsten Vorsichtsmaßregeln angeordnet worden, um eine weitere Ausbreitung dieser Krankheit möglichst zu verhindern.- — Friedberg. In hiesiger Stadt circulirt ebenfalls die bekannte Berliner Adresse an den König von Preußen gegen die Einmischung der fremden Diplomatie in die Friedensverhand⸗ lungen mit Frankreich und findet in allen Kreisen zahlreiche Betheiligung. Im Hinblick auf den Ernst der Situation und in dem beunruhigenden Gedanken, daß die Früchte unserer glorreichen, mit so viel theuerem Blute erkauften Siege, daß die Zukunft und Größe unseres geliebten deutschen Vaterlandes durch unbefugte Einmischung der Diplomatie auch nur vorübergehend in Frage gestellt werden könnten, geht man über die unter- geordneten Bedenken weg, zu welchen Form und Fassung der erwähnten Adresse Manchem Veran⸗ lasfung bieten können. Möchte die Adresse aller Orten die zahlreichsten Unterschriften finden, da⸗ mit man auch in den maßgebenden und ent⸗ scheidenden Kreisen von der Ueberzeugung sich durchdrungen fühlen muß, daß das zu allen Lasten des Krieges mit aufopfernder Begeisterung und treuer Hingebung bereit gefundene deutsche Volk berechtigt ist, mit Entschlossenheit und Entschieden⸗ heit zu erwarten und zu verlangen, die unermeß⸗ lichen Opfer des gegenwärtigen Kampfes für die Größe, Einheit und Freiheit Deutschlands nicht abermals umsonst gebracht zu haben. Preußen, Berlin. Aus belgischen Blättern fremde Einmischung Einhalt zu thun. Schon die Entscheidungen bei Sedan mußten solchen Neigungen Halt gebieten, vollends hat die Veränderung in Frankreich der Dringlichkeit einer diplomatischen Vermittelung den Boden entzogen. — Der„Staatsanzeiger“ schreibt ferner: „Nach zuverlässigen Quellen und zwar von Augen- zeugen hat sich der Kaiser Napoleon in der Schlacht bei Sedan derart dem Feuer exponirt, daß seine Absicht, den Tod zu finden, unzweifelhaft war.“ Koblenz. Seit dem 7. treffen große Bahn- züge der bei Sedan gefangenen französischen Armee hier ein, wovon circa 4—5000 Mann auf der Karthause und auf dem Ehrenbreitstein Kaserne⸗ ments beziehen. Es befinden sich darunter viele zu den Garden Napoleons gehörende Truppentheile. — Die Rinderpest ist auch in einigen nahe ge⸗— legenen Ortschaften ausgebrochen, doch sind die umfassendsten Vorsichtsmaßregeln getroffen. Kassel. Die„Hess. Morgenztg.“ spricht die Vermuthung aus, daß die Gefangenhaltung Na- poleons auf Schloß Wilhelmshöhe„nur eine vor läufige, wahrscheinlich mit Rücksicht auf den Ge⸗ sundheitszustand des Gefangenen getroffene Anord- nung ist.“ Die Schlösser in den Festungen seien zu andern Zwecken bestimmt, oder doch augen⸗ blicklich nicht in einem Zustande, wie ihn der Wohnsitz eines Mannes,„der immerhin mit Milde und Rücksicht würdevoll behandelt werden müsse“, er⸗ fordert. Diesem Umstande würde aber in Kürze abzuhelfen sein. Ueber die Ankunft des Exkaisers mehreren Generälen und den Chefs seines Cabinets und des Hofstaates in einem schönen belgischen erfährt man die interesfante Nachticht, daß Frank⸗ teich dem neutralen Nachbarstaate Belgien fast sein ganzes Eisenbahnbetriebsmaterial entwendet hat und es auf den französischen Bahnen zu militärischen Zwecken benutzt. Es waren nämlich gegen 2500 Waggons mit Getreide ꝛc. von Belgien nach Paris spedirt worden, aber die leeren Wagen sind nicht wieder zurückgelangt, trotz der energischen Reklamation von Seiten der belgischen Behörden. — Aus Posen berichtet die dortige„Ostd. Ztg.“:„General v. Steinmetz ist neueren Nachrichten zufolge dem Hauptquartier attachirt worden, da die Neubildung der Armeen eine Trennung der ihm unterstehenden Corps verlangte.“ — Die„Provinzialcorrespondenz“ schreibt: Die neueste Gestaltung hat die wichtige Folge gehabt, daß kaum noch eine Macht daran denken kann, dem weiteren Verlauf des Krieges durch Galawagen. Er war in voller Generalsuniform, aber ohne Degen, die Brust mit Orden und das Haupt mit dem französischen Militärkäppi bedeckt. Er ist von sehr corpulenter Gestalt, mit grauem Haar und langem gekrümmten Schnusrbart, dunkel- brauner Gesichtsfarbe und feurigem, durchdringen⸗ den Blicke. Als er aus dem Wagen stieg und das Perron betrat, ward er mit von einem Trommler und zwei Pfeifern ausgeführten Em⸗ pfangsmarsch und mit Präsentiren des Gewehrs Seitens der Ehrenwache empfangen. Es wurden ihm die anwesenden preußischen Behörden vorgestellt, mit denen er sich meist in deutscher Sprache unter⸗ hielt. Bei der Ankunft in Wilhelmshöhe war auch dort eine Füsilierabtheilung aufgestellt, welche unter, von einem Tambour und zwei Pfeisern sagt dasselbe Blatt: Der Kaiser befand sich mits Mittheilungen wegen Verbringung der 80,000 Mann Capitulanten in die preußischen Festungen bedürfen zur Stunde noch der offiziellen Bestä⸗ sichert werden kann, noch nichts bestimmt sein. Bayern. München. Von dem gefangen genommenen Armeecorps des Marschalls Mac Mahon kommt ein Theil, und zwar 10,000 Mann, nach Bayern, und man ist eben damit beschäftigt, die Orte festzustellen, nach welchen dieselben gebracht werden sollen. Kaiferslautern. also die Hälfte der bei Sedan gefangenen, sollen unfere Stadt passiren, während die andere Hälfte per Rhein⸗Nahebahn befördert werden soll.— Zur Belagerung von Bitsch kamen hier per Bahn Theile des 8. Infanterie⸗ Regiments aus Germersheim durch. Auch Artillerie passirte unsere Stadt, eine Truppe, welche durch das kräftige und kernige Aussehen ihrer Mannschaft die allgemeine Aufmerksam⸗ keit und Bewunderung erweckte. Würtemberg Stuttgart. Ein königl. Kabinetsschreiben sagt in Beantwortung der Adresse, welche die am 3. d. stattgehabte Versammlung erlassen hat, der König theile die Gefühle des warmen Dankes für das Heer. Er hoffe, daß ein baldiger Friede dauernde Garantieen nach Außen und im Innern eine Gestaltung bringen werde, welche die nationale Zusammengehörigkeit Aller, wie die berechtigte Selbstständigkeit der ein⸗ elnen Staaten in richtigem Verhältniß zur Geltung bringt. Hierzu werde der König als deutscher Fürst das Seinige beitragen. Oesterreich. Wien. Das telegraphische Correspondenz⸗Bureau erklärt: Gegenüber den fortwährend in Süddeutschland verbreiteten Gerüchten über angebliche Rüstungen und mili⸗ tärische Aufstellungen Oesterreichs können wir die vollständige Grundlosigkeit derselben ver⸗ sichern, indem wir auf die Thatsache hinweisen, daß selbst die Maßregeln zur Completirung des Friedensstandes, wie die geringe Einberufung von Beurlaubten und die Ankäufe von Pferden in den letzten Tagen theils gänzlich rückgängig gemacht, theils sistirt wurden. Frankreich. Paris. Eine furchtbare Erbitterung gegen den Kriegsminister Palikao war bereits am Samstag Abend durch eine Rede, die Trochu um 8½ Uhr vom Perron ausgeführlem, klingendem Spiel das Gewehr präsentirte. Frankfurt. Die von Mainz ausgegangenen Etwa zweitausend Leute hatten sich vor des Hotels hielt, das er als Gouvern von Paris bewohnt, hervorgerufen wo tigung; definitiv soll, wie aus guter Quelle ver⸗ 40,000 Franzosen, 2 Meinung d Landes von den vet, bande nach Dynastie au I d Ka das Reckt unterhandel sußt.— D nischen St Kaiserin im ist vnicht Ruf nach geschwächt, Annäherun Paris and hierüber, n. det Haupf So lesen zahl der Viertel d Reis un brauchs sind. De im Spec dergl. meh näherung leert werd aufhören meter fal zur Folg 1 Verbreche 1852 his vollsändit wegen no unperzügl nister des Namens fetten, Un Gouderne kationen und die! sie ausor derkündig elner der schast st Uaftr eib s gg sheidigun tvisson det dringt, er⸗ tuch der zedenen Vor erleichtert; deitang det daden vor, toffentlicher, , dei Mer datuac i Frurdderg der 80,000 nach dulce Fratzosen, gefangenen, wie lige Aussctn Zufmeriscr 1 en en regt 4 der Arr. 8 1 n Bersanmun griable des otel eingefunden, um Kriegs nachrichten zu fahren. Trochu erschien und sprach: So den kehre ich von den Festungswerken zu⸗ nick; ich habe alle Forts von Paris besichtigt; ich bin fast nüchtern und habe keine Nachrichten. Wer seien Sie ruhig, halten Sie Ordnung und kommen Sie morgen wieder. Ich hoffe, nir werden zu einem guten Einvernehmen ge⸗ ungen. Was die Bewaffnungsfrage betrifft, ber die ich befragt werde, so verwundern Sie sich nicht, daß die Waffen nur gewissen, tur solchen Leuten gegeben werden, die sich drselben unmittelbar bedienen können. Man hitte die Zahl der im Magazin vorhandenen Cewehre auf zwei Millionen angegeben; nach— dm ich genaue Nachforschung gehalten, muß id Ihnen mit Bedauern erklären, daß wir ur dreißig Tausend Stück vorhanden haben. — Die Absetzung des Kaisers hat nach der Neinung der Linken außer der Befreiung detz undes von der imperialistischen Verfassung noch din Zweck, Napoleon zu verhindern, einen dem unde nachtheiligen Frieden zu schließen, der seiner Tynastie auf Unkosten Frankreichs zu gut käme. est der Kaiser seines Amtes entkleidet, so hat er us Recht verloren, im Namen des Landes zu katerhandeln. Man ist hier auf's Acußerste ge⸗ ißt.— Das Volk vernichtete alle neunapoleo- rschen Straßenbenennungen. Das Potträt der gaiserin im Rathhause, gemalt von Horace Vernet, ii vernichtet worden. Noch ist der allgemeine zuf nach Vertheidigung der Hauptstadt nicht ab- g schwächt, doch ist eine Reaction bei wirklicher innäherung der Preußen unausbleiblich.“ Was die Vertheidigungsfähigkeit von garis anbelangt, so bringen selbst Pariser Blätter herüber, namentlich aber über die Verproviantirung der Hauptstadt recht bemerkenswertbe Mittheilungen. So lesen wir in einem Blatte, daß in der Mehr- zihl der größeren Stadtviertel, besonders aber im Mertel de la Madelaine, einem der reichsten, Käse, geis und andere Gegenstände des taglichen Ver⸗ bauchs bei den Krämern nicht mehr zu haben smd. Der„Constitutionnel“ macht die Pariser, in Speciellen aber die Wirthe, Kaufleute und dergl. mehr darauf aufmerksam, daß bei der An- kKherung der Preußen die Gasometer werden ge— lert werden, daß die Fabrikation überhaupt wird aufhören müssen, da eine in einen gefüllten Gaso— neter fallende Bombe die fürchterlichste Explosion zr Folge haben würde. — Die Regierung hat für alle politischen erbrechen und Vergehen seit dem 3. Dezember 1352 bis zum 3. September 1870 gänzliche und wllständige Amnestie proclamirt. Alle solcher⸗ negen noch in Haft befindliche Verurtheilte sollen mverzüglich in Freiheit gesetzt werden. Der Mi. uster des Innern, Herr Leon Gambetta, erläßt Jamens der Regierung ein Circular an alle Prä⸗ scten, Unter-Präfecten, Generale, an den General- Jouverneur von Algerien und an alle Telegraphen- Stationen, worin er die Absetzung der Dynastie und die Proklamirung der Republik anzeigt und n auffordert, dies auf jede Weise öffentlich zu v rkündigen. — Die„Liberte“ verlangt die Gründung ener deutschen Republik, der Frankreichs Freund- daft sicher sei, ferner Gesammtentfernung aller Unstreitbaren, denn Preußen rücke gewaltigst heran; signalisirt den Regierungsbeschluß einer Ver— steidigungsanleihe von 2 Milliarden. — Der„Independance“ wird aus Paris b egraphirt, daß Gambetta als Minister des Jnnern ein Decret erlassen hat, wodurch Herr Lalentin zum Präfect und Herr Engelhart zum Maire von Straßburg ernannt werden, und es ihrer Energie und ihrem Patriotismus überlassen wird, in die Stadt einzudringen, ihren Posten einzunehmen und den tapferen Straßburgern und ihrer heroischen Garnison den bewegten Dank Frankreichs, der Stadt Paris und der rupubli—⸗ kanischen Regierung zu überbringen.“ — Der Minister des Aeußern, Jules Favre, hat unter dem 6. d. eine Circulardepesche erlassen, in welcher er zunächst daran erinnert, daß er per⸗ sönlich stets für eine Politik des Friedens gewesen sei und empfohlen habe, Deutschland frei über seine Geschicke bestimmen zu lassen. Der König von Preußen habe seinerseits erklärt, nicht gegen das französische Volk, sondern gegen die kaiserliche Dynastie Krieg zu führen. Die Dynastie sei ge— fallen, ein freies Frankreich habe sich erhoben. Wolle der König von Preußen diesen argen Krieg fortsetzen, so stehe es ihm frei, die Verantwort- lichkeit dafür vor der Welt, vor der Geschichte zu übernehmen. Wenn das sein Wille ist, wir acceptiren es. Keinesfalls werden wir einen Fuß breit Landes oder auch nur einen Stein unserer Festungen abtreten; ein schimpflicher Frieden würde über kurz oder lang immer wieder einen Krieg auf Leben und Tod erzeugen. Wir werden nur einen dauerhaften Frieden abschließen; unsere Interessen sind diejenigen des ganzen Europa's; bleiben wir aber auch in diesem Kampfe ganz allein, nirgends werden wir uns schwach zeigen. — Das„Journal officiel“ dementirt die Gerüchte über eine neue Anleihe und erklärt, daß Paris reichlich verproviantirt sei, um einer Bevölkerung von zwei Millionen den Lebensunterhalt für zwei Monate zu gewähren. Das„Journal officiel“ veröffentlicht ferner einen Brief des amerikanischen Gesandten Washburn, welcher mittheilt, er sei be— auftragt, die französische Regierung anzuerkennen und derselben die Glückwünsche des Volkes und der Regierung der Vereinigten Staaten auszu— sprechen. Belgien. Brüssel. Ein Pariser Corre— spondent der„Presse“ meldet, daß es der italienische Gesandte Herr v. Nigra und der österreichische Botschafter Fuͤrst Metternich waren, welche die Kaiserin Eugenie„unter großer Gefahr“ aus den Tuilerien gerettet und ihr zur Flucht verholfen haben. — Specialberichte aus Paris melden: Eine Anzahl Offiziere der Mobilgarde hat demissionirt, ein Theil der Nationalgarde ist mit der Pro— clamation der Republik unzufrieden. Im Armee⸗ corps Vinoy soll ebenfalls starke Unzufriedenheit herrschen. — Der„Moniteur“ erklärt, daß die Zahl der deutschen Soldaten, welche die belgische Grenze überschritten haben, eine ganz unbe— deutende ist. Großbritannien. London. Der Sohn des Kaisers Napoleon ist in Hastings angekommen. Gladstone, Earl Granville, sowie der französische Minister Herzog von Grammont und die Herren von Lavalette und Persigny befinden sich hier. Die„Times“ räth den Franzosen, Elsaß und Lothringen abzutreten. —„Times“ und„Daily News“ widerlegen die im Rundschreiben Jules Favre's ausge— sprochene Ansicht, daß die Republik nicht ver— antwortlich für den Krieg sei; nachdem Frankreich ihn gut geheißen, müsse Frankreich die Verant⸗ wortlichkeit tragen. Italien. Florenz. Eine Deputation der Linken überbrachte dem Minister Lanza eine Adresse, welche erklärt das Cabinet werde an Italien zum Verräther, falls nicht binnen 24 Stunden auf dem Capitol die itali Tricolore wehe. Auch Rattazzi ist unter de zeichnern. Die Linke ist in Permanenz. — Es heißt, das Florentiner Cabinet werde an den Papst die Aufforderung richten, alle Sol⸗ daten, die nicht italienischer Nationalität, aus seinen Diensten zu entlassen. — 7. Sept., Abends 11 Uhr.(Officiell.) In den größeren französischen Städten wurde heute die falsche Nachricht verbreitet, daß in Italien die Republik proclamirt worden sei, während vielmehr in Italien vollständige Ord⸗ nung herrscht. In Marseille wurde versucht, das königliche Wappen an dem italienischen Consulatsgebäude herunterzureißen, welches Tag und Nacht bewacht werden muß. Eine Deputation von Nizzanern ist zu Garibaldi abgereist, um denselben zu bitten, daß er nach Nizza komme und die italienische Republik proclamire. Die Regierung des Königs bürgt für die Aufrechthaltung der Ordnung im König⸗ reich und ergreift die nöthigen Maßregeln, um die Ordnung im römischen Gebiete eventuell zu gewährleisten. Rom. Von hier gingen viele päpstliche Emissäre in verschiedene Städte des Königreichs ab, um republikanische Bewegungen hervorzurufen und so der Regierung Verlegenbeiten zu bereiten. Genua. Einwohner von Nizza übersendeten dem italienischen Parlament eine Adresse mit der Bitte um Wiedereinverleibung ihrer Grafschaft in Italien. Turin. Auf der Börse und in der Presse tirculirt das Gerücht von der Abdankung des Königs und einer Ministerkrisis in Folge der Uneinigkeit, welche Politik zu befolgen sei. Amerika. New⸗Nork. Allerorten un⸗ ermeßlicher Sieges jubel der Deutschen. Häuser und Schiffe sind reich beflaggt. In allen größeren Städten werden deutsche Massen— versammlungen vorbereitet, die der Heimath begeisterte Grüße zusenden wollen. Erfrischung der durchpassirenden Truppen und zurückkommenden Verwundeten und Gefangenen im hiesigen Bahnhofe. Zehnte Liste der Gaben aus hiesiger Stadt und Umgegend: a) an Naturalien: Nichts. d) an Geld: Ueberschuß bei einer durch mehrere hiesige Herren veranstalteten Schaustellung eines gefangenen Turko 30 fl. Zur Beachtung. Alle diejenigen, die ihre Rechnungen über an uns gelieferte Waaren noch nicht eingereicht haben, wollen dies innerhalb 8 Tagen thun, da dieselben spater nach Auflösung des Comité's keine Berücksichtigung mehr finden können. Friedberg den 8. September 1870. Das Comité für die Erfrischung der duichpassirenden Krieger. Vitte um Eier& Jutter, deren erstere täglich über 200 Stück für unsere Verwundeten gebraucht werden, ergeht nament⸗ lich an die Spender vom Lande, denen wir ja seither so viel zu danken haben so lange es aber die Nothwendigkeit erheischt, müssen wir unsere Bitten erneuern. Friedberg, 9. September 1870. Fuͤr das Comite: Jean Huber, Rechner. 7 4 2 Orgel-Versteigerung. 281 Eine in der Kirche zu Nieder⸗Florstabt zum Gebrauch noch dienliche Orgel soll wegen Anschaffung ener größeren Orgel Mittwoch den 14. September l. J., Lormitiags 10 Uhr, meistbletend versteigert werden Emsichtenahme kann jeden Tag stallfinden. Nieder⸗Florstadt am 26. August 1870. Für den Kirchenvorstand: Wagner, Bücrgermeister. Grummetgras-Versteigerung. 2172 Montag den 12. September d. J., Vormittags 11 Uhr, soll im hiesigen Ratbhause auf freiwilligen Antrag des Bürgers Johannes Falch dahter das dies jährige Grummetgras von einem Morgen Wiese im Straßheimergruud öffentlich meistbtetend versteigert werden. Friedberg am 9. September 1870. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg Fouc ar. 2 0 g 0 el 0 Maurergesellen 2106 finden bei Erbauung eines neuen Schulbauses zu Hausen(bel Butzbach) gegen guten Lohn Beschäftigung durch Mautermeinler Martin Schäfer zu Zad Nauheim. Ein w freundliches Logis 2174 für eine Familie ist in einem vor der Stadt ge legenen Hause zu vermiethen und kann sogleich bezogen werden. Näheres bei der Erped. d. Bl. —— à fl. 1. 48 rg fl. 1. 4 k., Eine Karte von Frankreich Die Reymann'sche Specialkarte Friedberg und Nauheim. Kriegskarten mit Extraplan von Paris fl. 1 12, die als ganz vorzüglich empfohlen werden kann; u drug ban dnn à 36 tr., 27 kr, 18 kr., 14 kr. in einzelnen Blatt à 36 kr., sowie die große Karte des Kriegsschauplatzes zu fl. 9. Bindernagel 8 Schimpff. 2126 Frisch angekommen, neue Damenkleider⸗ stoffe, Regenmäntel, sowie Tuch und Buckskings bei Mayer J. Hirsch. Arbeits⸗Versteigerung. 2171 Dienstag den 13. September, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dem hlesigen Rathhaus nachstehende Arbeiten an die Wenigstnehmenden in Accord gegeben N 1) Maurekarbeit, veranschlagt zu 11 fl.— 2) Steinhauerarbeit 8 A 80 3) Schlosserarbeit 750 5 4) Weiß binderarbeit 1 20 7 5) Schreinerarbeit 18 4 5 Friedberg den 6. September 1870. Friedberg Großherzoglche We d Steinbäußer, Beigeordneter. Verloosung von Partial⸗ Obligationen. 2170 Bei der am 1. September l. J. staltgefundenen Verloosung der Bleichenbacher Partial⸗Obligattonen find folgende Nummern zur Abtragung gezogen worden: IJ. Am 1. Jauuar 1871 rückzahlbar. Litera A. Nr. 5 und 51 à 500 fl.= 1000 fl. „„ ͤũ„. II. Am 1. April 1871 rückzahlbar. Litera A. Nr. 26 à 500 fl. 500„ F 200„ E. K A 100% 100„ Summa 2200 fl. Den Inhabern dieser Obligationen wird solches hier⸗ durch mit dem Anfügen mitgetheilt, daß vom 1. Januar und 1. April 1871 an die Capltalten bei hiesiger Ge⸗ meindekasse oder bei Samuel Lindhetmer zu Frankfurt a. M. und H. Lismann zu Büdingen erhoben werden können, und daß von diesem Tage an keine weiteren Zinsen vergütet werden. Bleichenbach am 1. September 1870. Großherzog liche d. Bleichenbach i 4 Arbeits⸗ Versteigerung. 2173 Donnerstag den 15 September, Vormittags 9 Uhr, sollen zu Bauernhetm nachstebende Arbeiten an die Wenigsinehmenden in Accord gegeben werden: fl. kr. 1) Planirarbelten auf der Weide neben der Markwiese für 70— 2) Brechen, Fahren, Aufsetzen und Zerschlagen von ½ Cub.⸗Klftr. Unterhaltungssteinen auf den Dorn⸗Assenheimer Weg 32 40 3) Verschiedene Gräbenreinigungsarbeiten 45— Friedberg den 7. September 1870. Der Bezirks-Bauaufseher Schneider. Bekanntmachung 2165 Dienstag den 13. l. M., Vormittags 11 Uhr, wird in dem Lokal des Gaflwirths Adam Lortz dahier ein zum Schlachten geeigneter, sehr schwerer Faselochs einer öffentlichen Versteigerung ausgesetzt. Die Bedingungen werden bei der Versteigerung bekannt gemacht. Assenheim den 8. September 1870. Großherzogliche 1 Assenheim Halsbinden 42 und Shlips ꝛc. in schöner Auswahl, sowie Foulards, seidene We und schwarze R bei K. Friedrich neben der Post. 1813-1870 57 Deut sche Kriegs-& Palerlandslider. Den deutschen Heeren gewidmet. Zum Besten der Santtäts vereine, Preis 6 kr. Vorräthig bei Bindernagel& Schim i Friedberg und Nauheim. 1 a lauer Pitriol! 2157 in schoͤnster Qualität bet Fertsch. Düngemittel der Chemischen Fabrik Griesheim 2161 in Frankfurt a. M. Sauere phosporsauere Kalke(Superphosphate) zur Düngung des Getreides, für Rüben, Wiesen, Gemüse, Futtergewächse, Reps u. s. w. in drei Sorten. Phosphorit-⸗ Phosphat, das rohe Knochenmehl er⸗ setzend, Hülfsdünger. Gedämpftes Knochenmehl(guantfirt), in feinem und gröberem Pulver, für Getreide u. s. w.(zur Maschinen⸗ und zur Handsaat). Griesheimer Guano(Kalti⸗Dünger), feines Pulver, für Getreide, Reps, Tabak, Kartoffeln, Hopfen u. s. w. Weinberg⸗ Guano(Weinberg⸗ Dünger). Wiesendünger(Kali⸗ Dünger). Peru⸗Guano⸗Phosphat. 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Bad⸗ Nauheim. 2146 Denjenigen jungen Leuten, welche sich in 1865, 1866, 1867 freigeloost und jetzt ein⸗ stehen wollen, ertheilt auf Anfrage nähere Auskunft Kreisbüreaugehülfe Fin k Leere Stück-, Luder und Halbstü ück⸗ Faß 2107 verkaufen Gebrüder Ebel in Gießen. 2160 Eine neue, sehr starke eiserne Schraubenpresse, die sich ganz besonders zu Obstpresse und Aepfelwein⸗ fabrikatlon eignet, ist sehr billig zu verkaufen. Franko⸗ Offerten unter der Chiffre R. V. 736 nimmt die An⸗ noncenexpediton von Haasenstein& Vogler in Frankfurt a. M. entgegen. Der dritte Stock 2167 meines Vorderhauses ist zu vermiethen und bis zum 6. October zu beziehen, H. Gonder. 8. bei K. Friedrich GWindernagel& Schimpff in Frlebberg a 171 5 Nansen 3 Sub seriptionen an auf: e W des Arieges Jahre 1870. räumen erscheinen. Preis eines Heftes 9 kr. Lehrerconferenz. Seetion Ockstadt. 2156 Donnerstag den 15. September. ene holl. Vollhaͤringe! 2098 bet Wilhelm Fertsch. 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Elisabethe Ritzel. 100 Todes ⸗ Anzeige. 2176 Hiermit die schmerzliche Anzeige, daß es dem Allmächtigen. hat unsere gute Gattin und Mutter am Donnerstag Morgens 7½ Uhr zu sich zu rufen. Die Beerdigung findet Samssag Nachmittags 4 Uhr statt. Fr. Sames, Großh. Steuerpfandmeisler. Carl Sames. Kirchliche Anzeigen für anger. Evangelische Gemeinde. Psarramtswoche Herr Pfarrer Köhler. 13. Sonntag nach Trinitatis. Gottesdienst in der Stadtkirche; Vormittags: Herr Candidat Fleg ler. Nachmittags: Herr Pfarrer Schwabe. Gottesdienst in der Burgkirche Vormittags: Herr Pfarrer Baur. Nachmittags: Herr Candidat Werner Sonntag den 18. September Abendmahl in der Stabtkirche. Katholische Gemeinde. Samstag um 5 Uhr lach Pfiag Beichte. 14. Sonntag nach Pfingsten. 1 Vormittags: 8 Uhr Hochamt und Predigt. Nachmittags: ½2 Uhr Christenlehre und Andacht. Beginn des Gottesdienstes an den Wochentagen Mor gens 7 Uhr. 0 1 Herrenkragen 88e in Friedberg. Verantw. Ned. Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimph, (Hierzu Unterhaltungs-Blatt Nr. 37 und zwei Beilagen.) Vollständig in 12 Ae die in 14 tägigen 50 4 — ö 5 — I E 0 Fi Heinig Nieder⸗ Wilhelt Nieder⸗ von N. Betreff 1 gescheh Einleit vorgeh