1 N 8 9 el prodetirie weldliche er Vorstand. d N hricht. neu aden dit heren Dr. Schäfer tnt den 70 ßer, Stabsarzt. ——— * auf. er dilig verschiedene t Pfeifen unter dim tarck's Witwe. tüctadri der 1h tuntrsteg ein Ran zin r tedliche Finbet cheung bei det Erpid, Handen us wadl gestickter detten, Kragen, de, Corseten 1. acben ber Post, neben der N. Dimmer 5. Lune, Magaf. „ salbetti benden alltr möt⸗ 1 Fanden unter 30 alen Putlibn N 9* 1 7 9 ut Pach rich, 5 Naubt im en Dienslag den 10. Mai. MN 55. Oberhessischer Anzeiger. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblalt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Für die Monate Mai und Juni kann auf den„Oberhessischen Anzeiger“ bei der Verlags-CExpedition mit 20 kr., bei den Poststellen mit 32 kr. abonnirt werden, Hessen. Darmstadt. Nach der neuesten Viehzählung im Großherzogthum vom 3. Dec. v. J., deren Ergebnisse nunmehr in den Mit- theilungen Gr. Centralstelle für die Landesstatistik vorliegen, waren vorhanden: Pferde 43,745, Rindvieh 279,497, Schaafe 174,554, Schweine 182,978, Ziegen 71,683, Esel und Maulesel 580, Bienenstöcke 39,619 Stück. Der Capital- werth dieses Gesammtviehstandes ist zu 33,12 Mill. Gulden veranschlagt, wovon auf die Provinz Starkenburg 11,87, Oberhessen 12,10, auf Rhein- hessen 9,15 Millionen Gulden entfallen. Im Vergleich zum Vorjahre ergibt sich, veranlaßt durch eine unergiebige Futtererndte, ein nicht un— beträchtlicher Rückschlag in der Stückzahl der Thiere und ein um nahezu 1 Million Gulden geringerer Capitalwerth des Viehstandes. Be— dauerlich ist die Abnahme der Pferdezucht, d. h. die verminderte Aufzucht von Fohlen, wozu der Grund in den größtentheils im Ausland statt— findenden Remonteankäufen der Militärverwaltung gefunden werden will.— Mainz. Vom Großherzoglichen Ministerium ist, dem„Mainzer Anzeiger“ zufolge, die Mit— theilung eingetroffen, daß dasselbe auf die Vor- stellungen der Bürgermeisterei und der städtischen Delegirten eine vorläufige Entschließung dahin getroffen habe, das Prämienanlehen der Stadt Mainz zum Zwecke ihrer Erweiterung nicht zu beanstanden, jedoch einer Beschränkung auf diesen Zweck, respective auf die dafür nothwendigen Mittel, stattzugeben. 5 Preußen. Berlin. Im Zollparlament wurde der Entwurf der Besteuerung des Stärke- zuckers nach Ablehnung der Besteuerung der ersten Paragraphen vom Zollbundesrath zurückgezogen. Es folgte hierauf die Schlußberathung über die Tarisvorlage. Zu derselben bringt der Staats- minister a. D v. Patow einen Antrag ein, wo⸗ nach die Ermäßigung des Garnzolls fortfällt, der Zell für Roheisen auf 2½ Sgr., der für Reis auf 15 Sgr. ermäßigt, dagegen aber der Zoll für Kaffee in seiner vollen Höhe bewilligt wird. Staatsminister Delbrück erklärte, daß die Regierungen übereingekommen seien, das Amende⸗ ment Patow als untrennbares Ganzes zu acceptiren, da dasselbe zu der Hoffnung berechtige, daß die Zoll- vereinstinnahmen dadurch nicht verringert würden. Bei der Abstimmung wird der Antrag Horerbeck auf Aufhebung der Roheisen zölle abgelehnt. Der Antrag Runge, betreffend vie Ablehnung der Kaffeczollerhöhung, wird mit 183 gegen 91 Stimmen verworfen und der Antrag Patow als Ganzes mit 186 gegen 84 Stimmen angenommen. — Der„Wahlverein der beutschen Fort- schrittepartei“ hat solgendes Wahlprogramm er- lassen: Der Wahlvercin der deutschen Fortschritts⸗ partei, getreu den leitenden Grundsätzen des Partei- programmes, stellt bei den bevorstehenden Wahlen folgende Junkte in den Vordergrund: Für den Reichstag. 1) Herstellung der deutschen Ein- heit auf frirelichem Wege; Erweiterung des Nord⸗ bundes zum deutschen Bundesstaate, reshalb Aus- bildung der Bundeeverfassung in freiheitlicher Entwicklung, besonders durch Einführung der; Grundrechte und eines verantwortlichen Bundes- ministeriume in dieselbe, wie durch Gewährung ein Hoch auf denselben aus. der Diäten an die Abgeordneten. 2) Vermin— derung der Militärlast durch Verringerung der Friedensarmee und Verkürzung der Dienstzeit. Unterstützung aller auf allgemeine Abrüstung in Europa gerichteten Bestrebungen. 3) Keine Steuererhöhung, vielmehr Verminderung der be— stehenden, zunächst durch Beseitigung der die ärmeren Klassen vorzugsweise drückenden Ver— brauchssteuern auf nothwendige Lebensbedürfnisse. 4) Gleiches Recht für Alle! Allgemeines gleiches Wahlrecht wie im Bunde, so in den Einzelstaaten. Gleiche Möglichkeit zur humanen und bürgerlichen Ausbildung durch die freie und unentgeldliche Volksschule. Schutz für Leben und Gesundheit der Staatsbürger. Gewährung der vollen Frei— heit und Rechtssicherheit des Vereinswesens. Ab— weisung jeder Ausbeutung des Staates für die Sonderinteressen einzelner Gesellschaftsklassen, mögen dieselben Seitens der bisher privilegirten Stände, oder Seitens der socialistischen Arbeiterparteien geltend gemacht werden.— Für das Abgeord⸗ netenhaus. 1) Volles Steuerbewilligungsrecht des Abgeordnetenhauses. 2) Selbstverwaltung in Gemeinde, Kreis und Previnz. Verantwortlichkeit der Beamten vor dem Richter. — Der preußischen Armee gehörten am Schluß des vorigen Jahres zusammen 3283 penstonirte Offtriete an. Darunter befanden sich: 26 Generale, 148 General-Lieutenants, 199 General-Majore, 434 Obersten, 648 Oberst-Liecutenants, 1413 Majore, 9067 Hauptleute und Rittmeister und 748 Premier- und Seconde⸗Lieutenants. Hierfür wurden an Pensionen gezahlt zusammen 3,435,563 Thaler. — Im Zollparlament wurde vom 7. d. bei der Schlußabstimmung die Tarifreform in der be— schlessenen Fassung mit 179 gegen 65 Stimmen angenommen. Minister v. Delbrück verlas hierauf die königliche Prästdialbotschaft, wonach die Session des Zollparlaments Nachmittags um 3 Uhr ge— schlossen werden soll. Der Schluß fand im Weißen Saale des Schlosses unter Anwesenheit von etwa 250 Abgeordneten statt. Bei dem Eintritt des Königs von Preußen brachte Präsident Simson Der König verlas hierauf folgende Thronrede:„Geehrte Herren vom deutschen Zollparlamente! Als ich Sie bei Er— öffnung der ersten Session der Legielaturperiode willkommen hieß, deren letzte Session ich heute schließe, sprach ich die Zuversicht aus, daß Sie das gemeinsame deutsche Interesse fest im Auge haltend, die einzelnen Interessen zu vermitteln wissen würden. Die kurze aber bedeutungsvolle Session, welche heute zu Ende geht, hat diese Zuversicht gerechtfertigt. Die Revision des Ver⸗— einszolltarifs, welche den Schwerpunkt Ihrer Thätigkeit bildete, berührte zahlreiche und wichtige Interessen und mußte deßhalb zu einem lebhaften Kämpfe der Ausichten führen. Es ist Ihnen ge— lungen, aus dusem Kampfe zu einem Abschlusse zu gelangen, welcher die großen für die verbündeten Regicrungen leitend gewesenen Gesichtspunkte fest— hält und die streitenden Interessen versöhnt. Sie verdanken dieses Ergebniß dem nationalen Geiste, welcher liebgewordene Wüysche und lebhaft em— pfundene Besorgnisse zurücktreten licß vor der Er— kenntniß, daß ohne ein Opfer von jeder Seite die im Interesse unseres Vaterlandes gebotene Vollendung des Ihnen vorliegenden Werkes uner— reichbar sei. Die verbündeten Regieruygen sind Ihnen in demselben Geiste entgegengekommen und so ist, bei allseitigem ernsten Bemühen, die Fest⸗ stellung einer Reform gelungen, welche durch die Berathungen dreier Sessionen gereift war. Diese Reform, indem sie den Tarif vereinfacht und die Beschaffung von Gegensfänden des Verbrauchs, von Hülfsmitteln für die Arbeit und von Mate- rialien für die Gewerbe in ausgedehntem Maße erleichtert, eröffnet der Production neue Bahnen, sichert dem Verkehr einen weiteren Aufschwung und verheißt dem Wohlstande im deutschen Zoll⸗ verein eine steigende Entwickelung, während sie durch geringe Mehrbelastung eines Verbrauchs— gegenstandes die finanziellen Grundlagen des Tarifspstems wahrt, die mit den Vereinigten Staaten von Mexico und mit dem Königreiche der Hawaischen Inseln abschlossenen Handelsver— träge haben Ihre einmüthige Genehmigung ge— funden. Ich vertraue, daß die durch diese Ver⸗ träge gewonnene Sicherung der Rechte des deutschen Handels, der deutschen Schiffahrt und der in ienen fernen Ländern wohnenden Angehörigen Deutschlands nicht nur die wirthschaftlichen Be- ziehungen zu jenen Ländern fördern, sondern auch ein Pfand der Anhänglichkeit unserer auswärts weflenden Landsleute an das gemefinsame Vater⸗ land bilden werde. Im Laufe der dreijährigen Thätigkeit, welche Sie heute beenden, haben Sie, geehrte Herren, im Zusammenwirken mit den ver— bündeten Regierungen zu dem Abschluß der räum— lichen Ausdehnung des Zollvereins den Grund gelegt, die Beziehungen des Zollvereins zu zweien durch Stammesverwandtschaft mit ihm verbundenen Nachbarstaaten und zu andern für seinen Verkehr wichtigen Ländern geordnet, die Besteuerung zweier wichtigen einbeimischen Erzeugnisse geregelt und die Gesetzgebung über den Verkehr mit dem Auslande in allen ihren Theilen neugestaltet. Die segensreichen Früchte dieser Thätigkeit sind zum Theil bereits vorhanden, zum Theil mit Sicherheit zu erwarten. Der Dank des deutschen Volkes, dessen Gedeihen Ihre Thätigkeit gewidmet war, wird Ihnen nicht fehlen. So entlasse ich Sie, geehrte Herren, in der zuversichtlichen Hoff nung, daß auch die künftigen Versammluugen des Zollparlaments unserem gemeinsamen Valerlande zum Segen gereichen werden.“ Die Tbronrede wurde nach dem ersten Passus sowie am Schluß mit Beifall aufgenommen. Nach Beenrtzung der Thronrede erklärte Staatsminister Dalbrück auf Präsidialbesehl die Session für geschlessen. Der bayerische Gesandte, Freiberr v. Verglas, brachte aledann das Hoch auf den Könsg aus. Wiesbaden. Pon gut vnterrichteter Seite geht dem„Rh. K.“ die Mittheilung zu, daß die Erbauung einer Eisenbahn don Wies baden nach Mainz, mit Ueberbrückung des Rheins, in naher Auesicht stehe. Die Verhandlungen für Erwir⸗ kung einer Concessten zur Erbauung einer Bahn von Wicobaden über den Wester wald nach Wissen oder Betzdorf bätle vagegen bis jetzt den erwünsch— ten Eifolg nicht gababt. f Bayern. München. Frhr. v. Thüngen, der Reserent in der Reichsrathskammer über den außerordenllichen Militärectat, beantragt die meisten der Kolb'schen, von der zweiten Kammer ange— nommenen Anträge auch in der Kammer der 1 1 f Keichsräthe anzunehmen. Im Allgemeinen ist er mit den Kolb'schen Abstreichungen einverstanden, ohne dessen Ansichten über das Millzsystem zu theilen. a— Durch Uebereinkommen zwischen den Post⸗ verwaltungen des norddeutschen Bundes, Oester⸗ reichs, Würtembergs, Bayerns und Badens ist fernerhin als zulässig erklärt, Drucksachen im Ver⸗ kehr mit diesen Postgebieten und gleichzeitig auch im inneren bayerischen Verkehr lediglich durch Um; schnürung zu verpacken.— Die am 16. October v. J. zwischen Bayern, Würtemberg und Hessen einerseits und der Schweiz anderseits abgeschlossene Uebereinkunft zum gegenseitigen Schutze an lite⸗ rarischen Erzeugnissen und Werken der Kunst ist nunmehr von allen betheiligten Staaten ratificirt und wird demnächst zur Verkündung gelangen. Würtemberg. Stuttgart. Der neue Cultusminister Geßler richtete in seiner Eigen⸗ schaft als bisheriger Präsident der zweiten Kammer ein Schreiben an den ständischen Ausschuß, in welchem er die Niederlegung des Kammerpräsidiums anzeigt und Folgendes sagt:„Ich hielt mich bei der gegenwärtigen schwierigen Lage verpflichtet, dem Ruf des Königs zu folgen. Die Wahrung der Sebständigkeit Würtembergs in Verbindung mit einem freundlichen Verhältniß zu den übrigen deutschen Staaten wird auch künftig für mich Richtschnur sein. Die Mitwirkung zur möglichsten Erleichterung der Opfer, welche Würtemberg, gleich den andern Staaten, wegen der in manchen Punkten nicht vollkommen festen Gestaltung der politischen Verhältnisse zu tragen hat, wird mein besonderes Anliegen sein. Die Einigkeit von Re⸗ gierung und Ständen ist bei der Lösung schwerer Aufgaben der mächtigste Schutz gegen äußere Ge⸗ fahren, während eine Uneinigkeit die Bedeutung solcher namhaft erhöhen würde. Die Erreichung jener Einigkeit muß deßhalb von Jedem, welchem das Wohl von König und Vaterland am Herzen liegt, angestrebt werden.“ Oesterreich. Wien. Mehrere hiesige Blät⸗ ter melden die Ernennung des Staatsraths Holz— gethan zum Minister und Leiter des Finanzwiniste⸗ riums, sowie die Ernennung der Reichsrathsabge⸗ ordneten Baron Petrino zum Ackerbauminister und v. Widmann zum Minister der Landesvertheidigung. Frankreich. Paris. Das„Journal officiel“ theilt mit, daß die Zeitungen„Siecle“, „Réveil“ und„Avenir“ wegen der Veröffentlichung der vorgeblichen Proclamatien des Kaisers aus dem Jahre 1848 mit Beschlag belegt worden sind. Das amtliche Blatt fügt hinzu:„Die Regierung überläßt es dem öffentlichen Anstandssinn, über ein solches Manöver zu urtheilen und demselben den gebührenden Namen zu geben.“ Der„Figaro“ glaubt auch versichern zu können, daß G. Flourens gestern England verlassen hätte. Man wisse nicht, wohin er sich gewendet; doch sei er jedenfalls nicht nach Amerika gegangen. Nach dem„Gaulois“ hätte die französische Botschaft in London formell den Antrag gestellt, eine Criminaluntersuchung gegen Flourens einzuleiten; der englische Minister hätte aber erst deutlichere Beweise verlangt. Griechenland. Eine diplomatische Corre⸗ spondenz zwischen einer Bande Raubmörder einer⸗ srits und den Vertretern zweier europäischen Groß mächte andererseits werden noch wenige unserer Leser mit Augen gesehen haben. Wir lassen da⸗ her eine solche wörtlich folgen: 1)„Meine HH. Gesandten von England und Italien! Die Herren sind sehr gütig, aber anbelangend, worüber wir mit dem Herrn übereingekommen sind, betreffend das Lösegeld von 25,000 Pfund, so verlangen wir von der hellenischen Regierung die Amnestie, und daß die Verfolgungen verhindert werden, nicht nur in Attika, sondern in allen Provinzen; denn wenn wir vernehmen, daß man uns verfolgt, so werden die Herren in Gefahr sein. Wir erwarten Ihre Antwort unfehlbar morgen.“ 2)„Die Ge— sandten Englands und Italiens haben Ihre Mit— theilung erhalten. Die Zahlung der Summe wird keine Schwierigkeit machen, aber Sie dürfen nicht auf einer Amgestie bestehen, welche die Re— gierung zu bewilligen nicht die Macht hat. Es werden Personen an Sie gesendet werden, um mit Ihnen zu unterhandeln, und in der Zwischenzeit haben der König und der Conseilsprästdent dem englischen Gesandten versichert, daß Sie nicht be ⸗ lästigt werden sollen. Behandeln Sie Ihre Ge⸗ fangenen so gut wie möglich. Sie können die⸗ selben ohne jede Besorgniß in irgend einer länd⸗ lichen Wohnung unter Dach bringen. C. M. Erskine.“ — Die Vertreter der Mächte sind zu einer Conferenz zusammengetreten, um einen Vorschlag des französischen Gesandten in Erwägung zu ziehen, welcher dahin geht, in einer identischen Note an die griechische Regierung gegen die Un⸗ sicherheit von Leben und Eigenthum im Lande zu protestiren. Nur der russische Gesandte war mit diesem Vorschlage nicht einverstanden und be⸗ antragte, daß eine mündliche Vorstellung über den Gegenstand einem schriftlichen Proteste vor- gehen sollte. Amerika. Washington. Das Reprä⸗ sentantenhaus hat eine Resolution passirt, welche der Wittwe des Präsidenten Lincoln eine jährliche Pension von 3000 Doll. aus wirft. Zz. Friedberg. Ueber die Amerikanische Welk⸗ ausstellung im Gasthofe„Zu den brei Schwertern“ dahier können wir aus eigener Anschauung Folgendes berichten: Schon der erste Blick belehrt uns, daß wir es bier nicht wit einem gewöhnlichen Diorama oder Pano⸗ rama zu thun haben, sondern stereo kopisch auf Glas auf⸗ genommene herrliche optoplastische Bilder fesseln das Auge des Beschauers andauernd, und zwar haupfsächlich wegen ihrer prachtvollen Ausführung und Naturtreue. Nachdem man sich das Capitol zu Washington, Nw⸗Ponk, Boston eine Üfer-Parthie des Hudson, den Niagarafall und Brücken u. dergl. m. angesehen und somit eine in der Pyantasie begründete förmliche Nundreise durch die schönsten Punkte Nordamerikas angetreten hat, bringen uns die im zweiten Salon aufgestellten Stereoskop⸗ Revolver die schönsten Scenen aus berühmten Ballets, viele Prachtgemächer aus Schlössern Fraukleichs und Italiens, Scenen aus dem Leben, herrliche Blumen- und Thierbilder u. s. w. Eine einfache Dreh-Vorrichtung au diesen friedlichen Revolvern kann den Beschauer stunden⸗ lang auf's Höchste fesseln. Nach dieser Hinweisung glauben wir uns einer weiteren Empfehlung enthalien zu dürfen, und sind überzeugt, daß Niemand die„Amerikanische Weltausstellung“ unbefriedigt verlassen wird. Frankfurt. In den hiesigen Localnachrichten liest man: Dieser Tage wurde ein schweizerischer Student auf seiner Reise nach einer mitteldeutschen Hochschule von Bauernfängern tüchtig gerupft. Dieselben drängten sich an den Jünger der Wissenschaft heran und luden ihn ein, in Gemeinschaft mit ihnen ein berühmtes Monument bei Höchst zu besuchen. Der junge Mann ging auf die Ein⸗ ladung ein und wanderte mit gen Höchst. Da wo einst der Grenzstein zwischen Frankfurt und Nassau stand, sollie sich das Denkmal befinden. Da sie dasselbe, resp. den Stein, nicht mehr fanden, drückten sie ihr Erstaunen aus, daß man dies herrliche Denkmal entfernt. Einmal in der Nähe von Höchst, wurde es ganz natürlich gefunden, auch dorihin zu gehen und Einkehr zu halten. Ein Spielchen war bald im Gang, und wurde der Biuder Studio mit dem Kümmelblältchen um 120 fl. gerupft. Nun gingen ihm die Augen auf. Die pfiffigen Spieler kamen hinter Schloß und Riegel. Darmstadt. Der junge, von hier gebürtige Kauf⸗ mann, welcher am 20. v. M. in Stmtigart aus Unvor⸗ sichtigkeit einen Buchhalter, Vater von 3 Kindern er⸗ schossen, wurde von dem Kreisgerichtsbof zu Stutigart wegen fahrlässiger Tödtung zu 8 Monaten Gefängniß verurtheilt. Dresden. Das dahier bestehende Comits des ersten deutschen Brauertages hält es in vollständiger Würdigung der ersprießlichen Resuliale, welche bisher aus einer zeik⸗ weiligen Vereinigung größerer Gewerbscorporationen her⸗ vorgegangen, an der Zeit den Fachgenossen in Oeulschland und den angränzenden Landern Gelegenheit zu bielen, sich kennen zu lernen uud ihre Ansichten und Erfahrungen im Wege frohsinniger Vereinigung auszulauschen. Es erläßt deß⸗ halb an Alle, welche der deutschen Bierbrauerei mit Interesse zugethan sind, eine Einladung zu einem allge⸗ meinen deuischen Brauertag in Dresden, welcher am 28. Juli d. J. beginnt und am 30. Juli schließt, une mit dessen Abhallung die Begründung eines„deutschen Brauertags,“ dessen Mitglieder ihre Mitgliedschaft durch den Besuch eines alljährlich abzuhaltenden Braueriags be⸗ ihätigen können, im Uebrigen keine weiteren Ver⸗ pflichtungen einzugehen haben, vereinigt werden soll und bei welcher Gelgenheit eine Ausstellung von Gegen— ständen aus der Brauereitechnik staulfindet, mit der Bite um recht zahlreiche Betheiligung ergehen. Anmeldungen hierzu baben bis zum 15. Mai b. J. zu geschehen. Berlin. Nach den hier erscheinenden Industrie⸗ Bläuern nimmt die Bierproduction kolossale Ver bäl. misse an. Man schätzt das alljähresch in Eusopa producu tte Quanlum auf 5000 Millionen Litres zu einem Gesammt— werth von fast 200 Millionen Thaler. Aus dem Zollverein gingen 1864 nach Frankreich 43.000 Ceniner, nach Holland 40,000 Cic., nach Hamburg 32,000 Cir., nach Belgien 28,000 Ctr., nach der Schweiz 22,000 Cir. Man nimmt an, daß die euxopäische Bierproduction durchschutuflich auf den Kopf der Bevölkerung trägt: in Bayern 1434 Lares, in Großbritannien 113 Litres, in Württemberg 104 Litres, in Belgien 80 Litres, in Braunschweig 68 Litres, in Thüringen 60 Litres, in Oesterreich 22 Litres, in der Schweiz 20 Litres, in Preußen 19,6 Litres, in Frankreich 15 Litres, in Schweden 11 Litres, in Spanien 2 Litres, in Rußland und Italien je 1 Litres. Berlin. Am 15. März d. J. hat ein junger Mann im Cassen⸗Locale der Bank des Berliner Cassen⸗ Vereins auf eine, mit der gefälschten Unterschrift des Bankhauses Louis Rieß u. Comp. versehene Anweisung, eine Summe von 10,000 Thalern in baarem Gelde erhoben, welche aller Wahrscheinlichkeit nach in Einhundert⸗Thalerscheinen gezahlt worden ist. Die Direction setzt auf die Ermitt⸗ lung des Thäters eine Belohnung von 1000 Thlr. Wien Der in Oesterreich viel gekannte und sehr be⸗ liebte Volk schrifisteller A. Langer ist kürzlich in rascher Aufeinanderfolge mehrmals todk gesagt worden, was ihn zu solgender Lebensanzeige in seinem„Hans Jörgel“ veranlaßte: Den geehrten Journalen„Köln. Zig.“ vom 15. April,„Deutschen Allgemeinen“ vom 23. und„Schle⸗ sischen Zeitung“ vom 21. April, denen es zur Abwechs⸗ lung wieder einmal gefallen hat, mich sterben zu lassen, mache ich die ergebenste Anzeige, daß ich mich nicht nur am Leben, sondern gesund und wohl befinde. Die Be⸗ weise dafür werden im„Hans Jörgel“, in der„Vorstadt⸗ Zeilung“ und in der„Fün kreuzer⸗Bibliothck“ gelesen und im Karltheater gesehen werden. Uebrigens ersuche ich meine gechrten Collegen böflich, mich nicht alle vierzehn Tage umzubringen, nicht eiwa, weil es mir besondere Schmerzen macht, sondern weil ich fürchte, daß, wenn ich einmal wirklich flerbe, mir's kein Mensch glaubt und mich die Pompes fundbres unbeerdigt liegen lassen. Nicht um die ewige, sondern um die zeitige Ruhe ersucht achtungs⸗ voll Anton Langer. Wien am 30. April 1870.“ London. Daß es hier eine Fabrik gibt, welche jede Woche 40.000 Stück künstlicher Zähne anfertigt, sollte man für unmöglich hallen. Und doch ist dem so. Eine Fabrik in Kenlish Town befaßt sich mit der Herstellung kunstlicher Beißwelkzeuge aus Porzellan und schickt all⸗ wöchentlich die genannte Zahl in die Welt. Das zur Herstellung verwandte Malerial ist sehr einfach und be⸗ sseht haupfächlich aus Feldspath, Kaolin und Kieselerde. Desto complizirter ist der Herstellungsproceß, welcher die das letztere geschieht durch etwa 70 junge Frauenzimmer— die Zähne sorgfällig bergestellt und ordentlich polirt sind— gehört ein Kenner dazu, sie von den natürlichen zu unter⸗ scheiden. London. Wie zu erwarten stand, hat der verstorbene Peabody nach seinen vielen und fürstlichen Schenkungen kein sehr großes Vermögen hinterlassen. Sein Testament, welches am 13. vorigen Monats in der Grasschaft Essex, Massachuselts, gerichilich geöffnet wurde, stellt die ganze Hinterlassenschaft auf etwa 150,000 Doll. fest und rer⸗ heilt dieselben ausschließlich zwischen Mitgliedern seiner Familie. 5 Ein Friedberger in Japan. Der unter dieser Ueberschrift in Nr. 51 d. Bl. gebrachte Auszug aus dem Briefe eines Fried⸗ bergers, worin den Lesern die höchst merkwürdigen Erlebnisse dieses Landsmannes während einer längeren Seereise, die Gefahren des Seesturmes und die Schrecken und Schauder eines Schiffs- unterganges vor Augen geführt wurden, hat so vielseitiges Interesse erregt, daß wir nicht unter⸗ lassen wollen, als einem mittlerweile eingetroffenen zweiten Schreiben, das uns zur Benutzung gütigst überlassen wurde, die gebrachten Mittheilungen durch nachstehende zu ergänzen. Unser Friedberger schreibt: Da ich aus der Antwort auf meinen jüngsten Brief ersehe, daß mein zu Ende 1808 von Honolulu aus abgesandtes Schreiben nicht angekommen ist, so will ich zur Ergänzung des Fehlenden mittheilen, wie ich nach Honolulu ge— kemmen bin ꝛc. 1c. Sehr bald nach Empfang der Antwort auf meinen zur Zeit des deutschen Krieges im Sommer 1866 von Newpork aus geschriebenen Brief wurde mir eine Offerte gemacht, als Maschinen⸗Ingenikur auf einem Dampfer in See zu gehen und nahm ich eine solche Stelle an auf dem Steamer Whealer Pioneer von Neu⸗London im Staate Conectikut, Eigen- thum der Nordamerikanischen Wallfischfangs⸗Gesell⸗ schaft; der Dampfer war zu einer Fahrt nach Grönland, Baffinsbai und Hudsonsbai bestimmt, zum Zwecke des Wallfischsanges; mein Gehalt an Bord. Wir verließen Neu London Ende Juli 1866 und kamen nach Upernevick an der Küste von Grönland(die nördlichste dänische Nieder lassung im 78 Grad nördl. Breite) am 26. August, nachdem wir vorher 8 Tage in Redbay in Labrador gelegen. Wir kreuzten von da ab bis 22. October in der Baffinsbai, fingen mehrere Wallfische, gingen dann nach Cumberland Inlet und überwinterten größte Sorgfalt sordert, um eine genaue Nachahmung der Natur, besonders in der Farbe, zu ermöglichen. Wenn betrug 100 Dollar per Monat nebst freier Station reden, J dig, mi Schif ergiebig nördlich 1867 keine d in der; sension schen Kohlen bor di den P. am 3 nande; nach Kohler sort 1 28. M Crasschast Esser, It bie gang Japan. in Nr. 51 d. B. ae eints Fit f nerlwürdigt wübrend ein det Secsturntl 1 dns Schift⸗ — hat ft vir zicht unter e diagttrefner gernburg gütigst „ Aitteilungen 1 ich tin. eule hne, * Eigen 1 400 1 ahbe 10h 1 1 ann 1 Oi 5 g faliol f 14 vll Sein Tfamen. tha“ hier von 1866 auf 1867. Die Gefahren und Schrecken einer Ueberwinterung in diesen arktischen Regionen sind schon so oft geschildert und ist so viel darüber geschrieben worden, daß ich nichts weiter zu sagen nöthig babe, als: daß wir 8 Monate lang eingefroren sestlagen. Nach Aufbruch des Eises am 1. Juli 1867 gingen wir nach Hud sonsbai, hatten dort guten Fang, traten am 21. October die Rückfahrt an und trafen den 11. November glücklich wieder in Neu⸗London ein, wo mir mein ganzer rückständiger Gehalt für die 16 Monate, die wir in See gewesen, mit 1600 Dollar ausbezahlt wurde. Geblendet durch diese Summe und durch die Versprechungen der Rheder, ließ ich mich über- reden, einen neuen Contract einzugehen als Schiffs- Ingenitur des neuen Dreimaster-Dampfer Concor⸗ dia, mit 115 Dollar Gehalt per Monat. Dieses Schiff war in das für den Wallfischfang weit ergiebigere Eismeer zwischen Amerika und dem nördlichen Asien bestimmt, und den 6. Dezember 1867 fuhren wir ab. Uasere Fahrt war indeß keine direkte; zuerst kreuzten wir einige Wochen in der Nähe der Azoren, später zwischen As⸗ cension und St. Helena und an der afrikani⸗ schen Küste; wir berührten Brasilien, nahmen Kohlen ꝛc. in Rio de Janeiro, kreuzten dann vor der Mündung des Rio de la Plata auf den Pottfischfang und fuhren um das Cap Horn am 3. Februar 1868, passirten Juan Fer⸗ nandez(Robinsoninsel) den 23. Februar, kamen nach Callao in Peru den 27., wo wir wieder Kohlen ꝛc. einnahmen und setzten unsere Reise fort nach den Sandwichsinseln, die wir den 23. März erreichten, und zwar zunächst die Insel Hawai(wo vor ca. 100 Jahren der berühmte Seefahrer Cook von den Wilden erschlagen wurde). Hier wurden die letzten Vorbereitungen für unsere Nordfahrt getroffen, die Vorräthe an Lebensmitteln und sonstigem Bedarf ergänzt, lebendes Schlacht- vieh ꝛc. an Bord genommen und am 4. April die Anker gelichtet. Wir passirten die Fox- oder Aleuten⸗Inseln den 17. und kamen den 25. April in der Nähe von Cap Thäddäus an der Küste von Kamtschatka in dickes Treibeis, welches unsre Weiterfahrt anfangs schwierig, endlich aber un— möglich machte und vom 28. April bis 12. Juni lagen wir fest eingefroren am Eingange der Behringsstraße 63 Grad nördl. Br. Hier war es weniger schlimm, als bei der Ueberwinterung in den grönländischen Gewässern; wir hatten Gelegenheit uns die Zeit zu vertreiben, indem es ungeheuer viel Wallrosse, Eisbären und Seehunde gab, auf die wir Jagd machten, und von welchen Thieren eine große Menge erlegt wurde, nament⸗ lich Wallrosse(561 Stück, welche 410 Barrel Oel ergaben und einen großen Werth an treff— lichen Zähnen— Elfenbein—). Nachdem das Eis aufgegangen und unser Schiff wieder frei geworden war, dampften wir weiter durch die Behringsstraße zwischen Cap East und Cap Prince of Wales(Asien und Amerika) durch in den arktischen Ocean, wo wir bis 11. Oct. kreuzten, dem Fange oblagen, und mit voller Ladung die Rückfahrt nach den Sandwichinseln antraten; wir kamen daselbst glücklich an und liefen am 15. Nov. in dem Hafen von Honolulu ein, welches die Hauptstation des amerikanischen Geschwaders im stillen Meere ist. Von hier aus hatte ich einen, wie sich nun herausgestellt, verloren gegangenen Brief geschrieben, bin von der Concordia ab und nach China und Japan gegangen und damit zum Schlusse dieses wieder da angekommen, wo ich meinen ersten Brief begonnen habe. Literarisches. Die von uns schon mehrsach besprochene, im Verlage von A. Haack in Berlin erscheinende„Victor ta“, illu⸗ strirte Muster- und Modezeitung, ist. wie dies auf's Neue die uns vorliegenden Nummern derselben beweisen, in der That eine„Damenzeitung für Alles“, denn wie sie durch ihre ausgezeichneten Mobenbilder und Musterbogen, sowie dem Text eingedruckte Zeichnungen in Sachen der Schneiderei und Stickerei die sicherste Rathgeberin vilbet, so liefert sie auch zur Unterhaltung und Belehrung des schönen Geschlechts eine wirklich gediegene Lectüre, Musikalien, ausgezeichnete Recepte für bürgerliche Koch- und feine Backkunst und überhaupt Mittbeilungen, die sich in der Praxis des Frauenlebens nach jeder Richtung hin ver⸗ werthen lassen. Rechnet man hierzu den billigen Sub⸗ scriptionspreis von fl. 1. 12 kr. pro Quartal, so wüßten wir in der That in der betreffenden Brauche kein Journal, 1 wir der„Victoria-Zeitung“ an die Seite stellen önnten. Schiffsnachrichten. Mitgetheilt von Chr. Hecht in Friedberg, Spec.⸗ Agent. Das Hamburg⸗New Yorker Poft-Dampfschiff Saxonia, Capt. Hebich, welches am 20. April von Hamburg und am 23. April von Hävre abgegangen, ist am 6. d. M., Morgens um 6 Uhr wohlbehalten in New⸗-York ange⸗ kommen. Das Hamburg⸗New- Yorker Post⸗Dampfschiff Silesia, Capitän Trautmann, welches am 26. d. von New⸗York abgegangen, ist nach einer Reise von 9 Tagen 5 Stunden am 6. d. 7 Uhr Morgens in Plymouth angekommen, und hat, nachdem es daselbst die Vereinigten Staaten⸗ Post, sowie die für England bestimmten Passagiere ge⸗ landet, um 8½ Uhr die Reise via Checbourg nach Ham⸗ burg fortgesetzt. Dasselbe überbringt: 321 Passigiere, 87 Brieffäcke, 1150 Tons Ladung, 46,475 Dollars Contanten. Das Hamburger Post-Dampfschiff Bavaria, Capt. Franzen, ging, expedirt von Herrn August Bolten, William Miller's Nachf., am 7. Mai von Hamburg via Hävre nach New-York ab. Außer einer starken Brief- und Packetpost halte dasselbe 756 Passagiere im Zwischendeck, so wie 250 Tons Ladung. Verloosung. Stockholm, 2. Mat. Schwedische Thlr. 10⸗Loose, von 1800. Bei der heute statlgehabten Ziehung wurden folgende größere Gewinne gezogen Nr. 102615 8000 Thlr. Nr. 93268 1000 Thlr. Nr. 162254 500 Thlr. Die Zahlung erfolgt am 1. August. Mobiliar- u. Waaren-Versteigerung. 1312 Donnerfsag den 12. Mat d. J., Vormittags 9 Uhr ⸗ wird in hiesigem Rathbause die Waaren- und Mobdillar⸗ Verfleigerung der Firma Georg Wagners Wittwe dahler fortgesetzt und zum Ausgebot gebracht: 1 Faß Mohnöl, 1 Faß Thran, Liqueure und Essig in Fässern, 1 Fäßchen feine Stärke per Pfund, eine complette Ladeneinrichtung, Waagen mit Gewichten, Tische, Stühle, Schränke, Commoden, Soph as, Glas werk, Porzellan, Haus und Küchengeräihschaften, Bülten, Fässer ꝛc.. Friedberg am 9. Mai 1870. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg F o ue ar. Hofraithe⸗ Scheuer⸗ und Güter⸗Versteigerung. 1311 Montag den 16. Mai d. J., Vormittage 11 Übe, sollen in hiefigem Rathhause die zur Debitmasse der Firma Georg Wagners Wittwe dahter gehötenden Immobilien: 30,6 Klafter Hofralthe, 25 Klafter Scheuer, 113.5 Klafter Grabgarten, 383 Klafter Grasgarten, getrennt und im Ganzen nach einem vorliegenden Meß briefe mit Theilungsplan, sodann die Güterstucke in Friedberger, Fauerbacher und Ockstärter Gemarkung unter dem Anfügen nochmals öffentlich meifibietend ver⸗ fleigert werden, daß bet annehmbaren Geboten den Letztibietenden die Genehmigung alsbald ertheilt wer⸗ den soll. Fitedberg am 9. Mai 1870. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg Fouc ar. Bekanntmachung. 1302 Die im Nieder ⸗Welseler Gemeindewald am 26. und 27. April l. J. abgehaltene Holzversteigerung hat die Genehmigung erhalten und aft der erste Fahrtag auf Freitag den 13. Mat l. 3. bestimmt worden. Die Abfubischeine kön en an demselben Tae auf der Groß. herzoglichen Bürgermeisteret in Empfang genommen werden. 1 Nleder-Weisel den 7. Mal 1870, Großherzogliche Bürgermeisteret Nieder-Weisel Neute r. in der Stadt, Bad Nassau d. d. L. Anstalt für Kaltwasserkur und Electrotherapie. Nömische, Kiefernadelbäder ꝛce. Pneumatische 788 Apparate. Großherzogliche Nea Schulactus Donnerstag den 19. Mai, Schule hiermit ergebenst einladen. S. Lebensjahre) können nissen der bisherigen Lehrer den 14. Juni seinen Anfang. schule zu Friedberg. 1241 Die öffentliche Prüfung an der Realschule wird Dienstag und Mittwoch den 17. und 18. Mai, Morgens 8 Uhr und Mittags 2 Uhr, im Realschulgebäude, der Mittags 3 Uhr, im Saale des Hotel Trapp stattfinden, zu welchen Schulfeierlichkeiten wir die Eltern, sowie die Gönner und Freunde der Aumeldungen neu arfzunehmender Schüler(dießmal für die Vorschule schon mit dem Freitag und Samstag den 10. und 11. Juni, Morgens von 9—12 Uhr, in dem Conferenzzimmer des Realschulgebäudes unter Beibringung von Zeug ⸗ bei der unterzeichneten Behörde gemacht werden, worauf Montag den 13. Juni die Aufnahms prüfung statthaben wird.— Das neue Schuljahr nimmt Dienstag Großherzogliche Direction der Realschule Dr. Möller. S 466 zu 56 fr., 1 fl., per Dutzend mit Stempel empfiehlt Holz-Versteigerung. 1314 Freltag den 13. l. M., Morgens 9 Ubr anfangend, soll im Butzbacher Stadtwald, Distriet Struth, folgendes Holz meistbleiend versteigert werden, als: 208 Stecken Buchen Scheitholz, 83 Piügelholz, 188„„ Stocholz.* Die Zusammenkunft ist am Eingang des Clee⸗ berger Wegs. 5 Butzbach den 7. Mal 1870. f Gloß herzogliche Bürgermeisterel Butzbach Kuch el. 5 1 3 Ein Logis 1229 für eine kleine Familie ist in meinem neu erbauten Haufe noch zu vermiethen und im Mal beztebbar. Lang. Aufforderung. 1303 Vor meiner demnächst statisi denden Ueberssed⸗ lung nach Italien fordere ich alle Diesenigen, welche voch irgend eine Forderung an mich baben, hiermtt auf, diese innerhalb 8 Tage von heute an um so gewisser gestend zu machen, as dieselben später keine Berück sichtigung mehr finden können. Frledberg, 9. Mat 1870. 7* Dr. Henkelmann. [dem Bude von Rudolph Jordan. iel karten 1 fl. 6 kr., 1 fl. 12 kr., 1 fl. 18 kr., 1 fl. 24 fr. und 1 fl. 30 kr. P. Gauß n vue. Daheim Die nächste Nummer 32 des laufenden VI. Jahrganges enthält: 80 87 Elne Cabtnetsintrigue. Roman von G. Dlltl. (Jortsetzung.)— Ein Eiland in der Zuidersee. Zu — Aus dem Syrech⸗ zimmer etnes alten Sachwalters. IV. An der Weißen Brücke. Ein Mäßsro der modernen Oper. Von Oto Gumpreckt. Mu Verdis Porträt.— Am Famitien⸗ tisch: Die Newporker Fährboote.— Staub und Krank⸗ heilen. f Zu Bestellungen empfehlen sich Bindernagel und Schimpffen Friedberg. 18. Ein Bäckerbursche 1313 gesucht zum soforisgen Eintritt bet M. Philippi. Ein Bäckerbursche 1310 kann soglelch in Arbelt treten. Näheres dei der Erped. d. Bl. Vierteljährlich 1 fl. 3 kr. öchentlich 1 Nummer usgztzg nt upon ub zqungpng, zn ain 1279 Wir erlauben uns dem geehrten Publikum in Lager in Agath⸗, Bijouterie- und Elfenbeinwaaren, Unter reeller Bedienung bitten um gefällige Beachtung Bad⸗Nauheim und Umgegend anzuzeigen, daß E. Fögen wir unter der Firma E. Fögen& Comp. ein sowie ein Atelier für Gravierarbeiten in Stein⸗Muscheln und Elfenbein ꝛc. ꝛc. errichtet haben. Gleichzeitig machen wir darauf aufmerksam, daß alle in diesem Fache vorkommenden Reparaturen bestens besorgt werden. Comp., Fürstenstraße 375 und Parfstraße vis-àA-vis dem Hötel Bellevue Bad Nauheim. Brauerei zum steinernen Haus. 1308 Von heute an Lagerbier zum Verzapf und Versandt. 5. Philippi. Ne EO De De eG Ce DC- Ge- e O? S e D O DD e Die Amerikanische Ausstellung f im Gasthaus„Zu drei Schwertern“ 1306 ist Dienstag, Mittwoch und Donnerstag von 11 Uhr Vormittags bis Abends Entrée 12 kr. i Schuͤler und Schülerinnen zahlen nur die Hälfte. 8 9 Uhr geöffnet. 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Enthält treffliche Anwelsungen, wie die Jung⸗ fran sein soll in ihrem einfachen Lebens⸗Verhältniß, wie auch im Umgange mit ihren Freundinnen, mit dem Jünglinge, und in ihrem Verhältniß als Gellebte und Braut.— Rotbschläge einer Mutter an ihre Tochter wie sie sein soll als Gattin, als Erzieherin und Wirth⸗ schastsverstehertn; ferner von der Bewirthung und in ihrem gesellschaftlichen Benehmen.— Es ist dies ein anerkannt ausgezeichn tes, Herz und Geist veredelndes Bildungs⸗ buch für Töchter. Borräthig bei Bindernagel& Schimpff in Friedberg. 1245 Meine am 1. Mai erfolgte Niederlassung in Bad⸗Nauheim erlaabe ich mir biermit ergebenst anzuzeigen. Dr. med. W. Wagner. Wohnung Karls raßr 341. Sprechstunden Morgens von 9— 10 Uhr und Miitags von 2½— 3½ Uhr. 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Schiemann.— Berliner Erinnecungen. Von Eduard Devrient. 1. Spontin.(Jorts)— Blätter und Blüthen: Marie Petersen's Märchen„Prinzessin Ilse.“— Zur Ehrenrettung deutschen Erfindungsgeistes. 8 2. Eine Mühle 1305 mit 4 Mahlgängen und 40 Morgen Land in der Nähe einer Bahnstatton ist Familienverbältnisse halber billig zu verkaufen. Näheres dei A. Stahl Wittwe in Friedberg. Eine frischmilchende Ziege en 3 1 Kaspar Holler in Die billigste und beste Moden-Zeitung ist unstreitig Die Modenwelt. Preis für das gaze Vierteljahr 36 kr. 810 In Deutschland hat die Hodenwelt an Ruf und Verbreitung allen anderen Moden- Zeitungen den Rang abgelaufen, was sie ihrem vortrefflichen Inhalte, ihrer grossen Reichhaltigkeit und ihrem billigen Preise zu ver- danken hat. Vornehmlich nimmt die Modenwelt Rücksicht auf die Bedürfnisse in der Familie, weniger auf die der grossen Welt. 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