entinng ienvogel 2 e olene chosen n Midbttz dat „ et der ken derne! tt 147 e e Sutde ber Be 0 Mutb. — 9 Donnerstag den 10. Februar. N 18. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. berhessischer Anzeiger. Fritdberger Intelligenzblalt. Erscheint jeben Dienstag, Donnerstag und Samfag. — Amtlicher Theil. Betreffend: Die Vornahme der Feuerpisitation für das Jabr 1870. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg Friedberg deu 7. Februar 1870. an die Großherzogliche Polizei-Verwaltung zu Bad-Nauheim, den Großherzoglichen Polizei-Commissär zu Wickstadt und die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Indem wir Sie beauftragen, die Feuervisitation unter Zuziehung der Feuervisttatoren nach bestehender Vorschrift vorzunehmen, empfehlen wir Ihnen zugleich darauf zu achten, daß die Visitatoren hierbei ihr Augenmerk auch auf Nichtbefolgung der bestehenden Bau— vorschriften, die so oft die Ursache von Bränden sind, richten und Zuwiderhandlungen zur Anzeige bringen. Ter a p p. Oeffentliche Bekanntmachung. Die Gene ralversammlung des landw. Bezirksvereins des Kreises Friedberg vom 16. Dezember v. J. hat beschlossen, auch in 1870 aus den Mitteln dieses Vereins den Besitzern von Obstbaumschulen im Kreise Friedberg, die 1000 Stück veredelte Obstbäumchen verschiedener Sorten, als: Aepfel, Birnen ꝛc. enthalten, nach Begutachtung des Ausschusses des landw. Bezirksvereins wieder Prämien zu geben. Die Besitzer von Obstbaumschulen, welche sich um solche Prämien bewerben können und wollen, werden aufgefordert, mir ihre Aumel— dungen schriftlich zukommen zu lassen. Friedberg den 8. Februar 1870. Der Director des landw. Bezirksvereins des Kreises Friedberg Trapp. nnn t Betreffend: Den landwirthschaftlichen Lehreursus für Volksschullehrer zu Darmstadt. Der mit Genehmigung Großherzeglicher Ober-Studien-Direction unter Mitwirkung der landw. Provinzial Vereine des Landes in Darm— stadt eingerichtete Lehrcursus für Volksschullehrer wird auch pro 1870 sortgesetzt werden. Derselbe beginnt am Montag den iS. Juli und endigt am Mittwoch den 41. August. Der Unterricht wird in zwei Abtheilungen ertheilt werden. Ven diesen ist die erste für die neu hinzutretenden Lehrer, die zweite dagegen für solche Zuhörer bestimmt, welche bereits im ver— gangenen Jahre an dem Cursus Theil genommen haben. Die Vorlesungen werden sich erstrecken auf: I. Cursus: II. Cursus: Stunden p. Woche: Stunden p. Moche: W. G N. Der Unterricht wird durch Excursionen, praktische Demonstrationen und Conversationen vervollständigt. Für die Zubörer der zweiten Abtheilung werden außerdem 4 Nachmittage p. Woche zu Uebungen im Anstellen von chemischen und physikalischen Experimenten, im Bestimmen von Mineralien und Pflanzen, im Gebrauche des Mikros- kopes ꝛc. verwendet werden. Nach Beendigung des Cursus findet sür diejenigen Zuhörer, welche die zweite Abtheilung besucht haben, und ein vollständiges Zeugniß über ihren Fleiß und ihre Leistungen beanspruchen wollen, an einem noch näher zu bestimmenden Termine eine schriftliche und mündliche Prüfung vor dem Collegium der Decenten statt. Diejenigen Lehrer, welche sich um die Zulassung zum Unterrichts Cursus bewerben wollen, werden ersucht, hinsichtlich der Erwirkung der Erlaubniß zur Theilnahme an dem Unterrichte, soweit dieser nicht in die Schulferien fallt, sich an ihre vorgesetzte Behörde, hinsichtlich etwa gewünschter Unterstützungen für Bestreitung ihres Unterhaltes aber an die betr. landw. Provinzial-⸗Vereine(in Starkenburg an die landw. Bezirks-Vereine), oder an ihre Gemeinden zu wenden. Außer den Lehrern ist auch Landwirthen und sonstigen Freunden der Landwirthschaft die Theilnahme an dem Lehr-Cursus gestattet. Anmeldungen zum Besuche des Cursus sind längstens bis zum 15. Juni d. J. an une einzureichen. Darmstadt den 18. Januar 1870. Großh. Centralstelle für die Landwirthschaft und die landw. Vereine von Bechtold. Krämer. 21 6 6 5 in Rücksicht auf Agricultur Dr. Hallwachs. 3 2— Mineralogie Prof. Dr. Carl Thiel. 40— 2 Geognosie 1 Direclor Ludwig. 5 2 E Seen Prof. Dr. L. Dippel. 6 3 raise:„ el eee e ecler. 7 3 2 Geometrie in Anwendung auf Flächen— und Körper- Berechnungen Prof. Dr. Dölp. 8) 4 6 Landwirthschaftliche Betriebslehre Oek. Rath Dr. Krämer. 9)— 2 Landwirthschafiliche Buchhaltung.. C. Leisewitz. 10) 3 3 Aäeerbaulehre. e e r, gel 11 3— Landw. Maschinen⸗ u. Geräthekunde Prof. Dr. H. Thiel. 12 1— HDandelsgewächs bau. Derselbe. 13) 3 3 Tbhierproductions-Lehre C. Leisewitz. 14)— 2 Die Nahrungsmittel und ihre Zu— Bereitung„een rc Dy, Carl Tel. 150 2 2 Obst⸗ und Weinbau.„ Hofgärtner R. Noack Il. Hessen. Darmstadt. Das Großherzog— liche Regierungsblatt Nr. 4 enthält: I. Bekanntmachung Großh. Kriegs ministeriums, die Freiherrlich ron Weyherische Eleonorenstiftung betteffend. Aus der Freiherrlich von Weyherischen Eleonorenstiftung ind mehrere Pensionen zu vergeben. Es werden daher alle diejenigen, welche auf Grund der Allerhöchsten Ver— ordnung vom 19. Jaunar 1848 um diese Pensionen nach⸗ chen wollen und nicht bereits früher um eine solche lingekommen sind, aufgefordert, innerhalb 4 Wochen ihre Gesuche bei dem Kriensministerium einzugeben. Jebe Bewerberin hat dem Gesuche ihren Geburtssschein bei— juschließen. II. Uebersicht der im Jahr 1869 durch die Großh. Gendarmerie geschehenen Arrestationen und Denunciationen. Es wurden 4790 Arrestationen und 18,536 Denuncia— lionen vollzogen. III. Bekanntmachung Großh. Commission für Post— Angelegenheiten, Veränderungen im Poflcourswesen der Provinz Oberhessen beir. In Folge der am 29. Dezember . J. stattgesundenen Gröffnung der Eisenbahnstrecken wischen Gießen und Grünberg, sowie zwischen Gießen und Hungen für den össentlichen Verlehr werden: 1) die betreffenden Brief- und ahrposisendungen mittelst der Eisenbahn auf jenen Strecken besörbert, und sind 2) die Zelsonenposten zwischen Gießen und Grünberg, sowie zwischen Bugbach und Grünkerg aufgehoben worden; 4) statt ber Personenpost: à zwischen Gießen und Rupper enrob wire nur noch eine solche auf der Strecke Grünberg— Nuperlenrod, b. zwischen Butzbach und Laubach nur noch eine solche auf der Strecke Buzbach-Lich, e. zwischen Gießen und Nidda nur noch eine solche auf der Stecke zwischen Hungen⸗Nidda(täglich zweimal) unterhalten,— dagegen sind 4) neu eingerichtet worden: a. eine tägliche Personen post zwischen Grünberg und Laubach, zum Anschluß an die Personenpost zwischen Laubach und Schotten; b. eine lägliche Personenpost zwischen Laubach und Hungen, zum Anschluß an die Post zwischen Hungen und Friedberg; . eine lägliche Personenpost zwischen Gießen und Rodbeim a. d. Bieber; d. zwei tägliche Botenposten mit unbeschränkter Beförderung der Fahrpostsendungen zwische! Lich und Steinbach bei Gießen. Bei den Personenposten Grünberg, Laubach und Laubach-Hungen findet unbeschränkte Personen⸗ Annahme statt, bei der Personenpost Gießen-Rodheim a. d. Bieber ist nur in Gießen die Personen-Annabhme unbeschränkt. IV. Bekanntmachung Großh. Kreisamts Heppenheim, die Erhebung einer Umlage in der Gemeinde Sechof betressend. V. Dienstnachrichten. S. K. H. der Großherzog haben alleranädigst geruht: am 8. Januar den Oberseuerwerker im Großh. Artillerie Corps, Heberer aus Kastel, zum Oberdomänenkanzlissen bei der Ober-Forste und Domänen— Direktion,— am 22. Januar den Calculator 1. Klasse bei der Steuercontrole und Calculatur der Ober-Steue— Direktion, Jäger, zum Revisor,— den Calculator 1. Klasse bel dem Katasteramt, Bender, zum Calculator 1. Klasse, — den Finanz-Accessisten Schassuit aus Wimpfen zum Calculatot 2. Klasse bei der Steuercontrole und Calculatur der Oder Steuer Direction,— sowite den Calculator 2. Klasse bei der Steuercontrole und Calculatur der Ober— Sieuer Direktion, Scriba, zum Calculator l. Klasse bei dem Kalasteramt— zu ernennen; an demselden Tage dem evangelischen Pfarrer zu Reiskirchen, Strack, die er⸗ ledigte evangelische Pfarrstelle zu Schwickartshausen zu übertragen. VI. Concurrenz für: die evangel. Mädchenschule zu Groß-Rohrheim mit einem Gehalt von 398 fl. 16 kr. nebst 4 Stecken Holz zur Heizung des Schullokals; über 43 fl. 1 kr., welche in der Schulbesoldung eben noch mit einvegrissen sind, auch dem jetzt anzustellenden Schullehrer verbleiten, wird in Folge eingeleiteter Verbandlungen noch enischieden werden, ob dieselben als Theil des Schul- oder Gloͤcknergehalte anzusehen sind. i — Die„Darmstädter Zeitung“ erwidert in einem Artikel den„Hess. Volksblättern“(welche behauptet hatten, Hessen habe bei den Friedens- verhandlungen eine allzu ängstliche Nachgiebigkeit in Beziebung auf das Mainzer Besatzungsrecht an den Tag gelegt), daß Preußens Besatzungs⸗ recht auf Mainz unzweifelhaft feststehe, und daß bei einer späteren Regelung der Frage günstigere Normen nicht erlangt worden wären. «Friedberg. Der„Taunusbote“ bringt die Nachricht, es sei alle Hoffnung auf baldige 4 ö N ö Ausführung einer Eisenbahn-⸗Berbindung zwischen Homburg und Friedberg vorhanden. Preußen. Berlin. Die zur Vorberathung des Regierungs- Antrags auf Vertagung der Kammern vom Herrenhause niedergesetzte Com- mission berieth in Gegenwart des Ministers des Innern und beschloß nach längerer Diskussion einstimmig, den Antrag abzulehnen. — Wie die„Staatsb.-3tg.“ mittheilt, ist die Frist für die Anmeldung der Richtigkeitsbeschwerde Seitens des Oberconsistorialraths Dr. Fournier gegen das kammergerichtliche Erkenntuiß abgelaufen, ohne daß Dr. Fournier von dem Recht, dieselbe anzumelden, Gebrauch gemacht hat, so daß nun- mehr das ibn zu 300 Thlr. Geldbuße verurtheilende Erkenntniß in jeder Beziehung rechtskräftig ge- worden ist. — Die angekündigte Versammlung von Ver⸗ trauensmännern der national-liberalen Partei aus fast allen norddeutschen Bundesländern hat am Sonntag unter dem Vorsitze v. Bennigsen's stattgefunden. Gegenstand der Verhandlungen war die Organisation der Partei und das Verhältniß zu den übrigen liberalen Partkien. Für den Parteifonds sollen 4000 Thaler gezeichnet wor- den sein. — Der„Staatsanzeiger“ enthält eine Prä⸗ sidialverordnung, durch welche der Reichstag des norddeutschen Bundes auf den 14. d. M. ein- berufen wird. — In der Nacht vom 22. zum 23. Januar wurde die cslossale Büste auf dem Grabe Diester⸗ wegs in Berlin zertrümmert, ohne daß die Thäter entdeckt wurden. Die Verehrer des großen Pä— dagogen haben zur Herstellung des Denkmals eine Sammlung eingeleitet. Sachsen. Nach Berichten aus Dresden hat Paster Dr. Baur in Hamburg, fräher Pro- fessor in Gießen, einen Ruf an die Universität Leipzig erhalten an Stelle des nach Berlin ab⸗ gegangenen Professors der Theologie und Univer- sitätspredigers Dr. Brückner. Würtemberg. Die Militär- Agitation nimmt im ganzen Lande in großen Verhältnissen ihren Fortgang. Versammlung drängt sich auf Bersammlung, und überall ist die Stimmung gegen den Militärdruck eine so ungetheilte, so energische, daß die Führer und Redner sie nur zu formuliren brauchen. Einen Aufschwung und eine Betheiligung, wie bei dieser Agitation, wollen Landeskundite bisher noch nie wahrgenommen haben. Oesterreich. Wien. Das Abgeordneten ⸗ haus wies die Anträge des Abg. Rechbanuer, betreffend das Religionsgesetz, Civilehegesetz und die Aufhebung des Concordats, einem aus 15 Mitgliedern bestehenden Ausschusst zu. — Die Sorge wegen eines Lokals von ge⸗ nügender Größe für die allgemeine dentsche Lehrer⸗ versammlung, welche während der Pfingsttage in Wien stattfinden soll, ist gehoben. Die k. k. Reit⸗ schule wird zu diesem Zwecke dem Comite über; lassen. Auch haben sowohl die Minister, wie der Bürgermeister von Wien ihre Unterstützung zugesagt. Frankreich. Paris. Rochefort gibt in der„Marseillaise“ eine Erklärung ab, nach der er sich weigert, der Aufforderung des Gerichts, sich zur Abbüßung der gegen ihn erkannten Haft zu stellen, nachzukommen und es darauf ankommen lassen will, daß die Macht ihn zwinge. Das Ministerium soll dagegen, wie berichtet wird, die Verhaftung Rochefort's für den Fall beschlossen haben, daß derselbe sich nicht selbst stelle und die ihm zuerkannte Gefängnißstrafe antrete. — Die offtziösen Blätter wissen von einem vertraulichen Rund schreiben zu melden, welches Minister Ollivier an die Spitzen der Gerichts— behörden erlassen hätte und das da anordne, daß kein richterlicher Beamter ohne Urlaub und etwa unter dem Vorwande, daß er nach Parts gehe, um seine Avancements⸗Ansprüche geltend zu machen, seinen amtlichen Wohnsig verlassen dürfe; für alle Fälle würden Zuwiderhandelade die Thüren des Ministers unweigerlich verschlossen finden. bauen. — Rochefort wurde am 7. d. Abends 8 Uhr zu Villette verhaftet, als derselbe im Begriffe war, sich in eine öffentliche Versammlung zu begeben. Die Verhaftung erfolgte ohne Widerstand von Seiten Rochefort's, der nach dem Gefängnisse St. Pelagie abgeführt wurde. G. Flourens zog einen Revolver mit dem Rufe:„Wir müssen Rochefort befreien!“ Man versichert, daß G. Flourens und drei Andere ihre Revolver abfeuerten, ohne jedoch Jemand zu verwunden. Gegen 10 Ubr Abends wurden in den Faubourgs du Temple und Belleville Versuche gemacht, Barrikaden zu Um 1 Uhr Nachts marschirten Truppen nach dem Faubourg Belleville. Die Boulevards waren belebt, doch kam es nirgends zu Unordnungen. Nach den dom„Figaro“ gegebenen Mittheilungen über diese Vorfälle waren Barrikaden an dem Ein- gange der Rue de Paris und Rue de Belleoille gebaut. Fünfzehn von den Personen, welche die Barrikeden vertheidigten, wurden festgenommen. Ein Friedens- ossizier erhielt einen Bajonnetstich in die linke Brull. Etwas weiter entfernt, in der Rue de Paris, wurde ein Stadt- Sergeant durch einen Revolverschuß erschossen. Gegen halb 1 Uhr Morgens plünderte eine Bande die Fabrik von Lesaucheux in der Rue Lafayette und nahm 40 Gewehre und 300 Revolver mit. Die Verhaftungen wurden sehr zahlreich. Der Transport von 200 Gefangenen wurde auf die Präfektur gebracht. Am Mittag des 8. herrschte in allen Theilen der Stadt wieder Ruhe. Friedberg. Der Gemeinderath unserer Stadt hat beschlossen, den sämmtlichen Lehrern der hiesigen Volks- schulen durch Verleihung persönlicher Zulagen eine Ver— besserung ihres Einkommens, theils mit 50 und theils mit 25 Gulden, zu gewähren. Das ist ein Beschluß der dem Gemeinderath der Stadt alle Ehre macht und den die Bürgerschaft freudig gutheißen wird.— Auch das benachbarte Ossenheim hat vor Kurzem den Gehalt, seines Lehrers um 25 fl. aufgebessert.— Solche Beispiele verdienen Nachahmung und deßhalb öffentliche Erwähnung. r Vom Lande. Wie in andern Gegenden unseres Landes, so hat sich im Laufe dieses Winiers auch in der nordwestlichen Wellerau ein landwirthschaftliches Kränzchen gebildet, an welchem sich bis jetzt die Orte Gambach, Griedel, Rockenberg und Eberstadt betheiligen. Es ist Aussicht vorhanden, daß noch andere Nachbarorse hinzutreten werden. Etwa alle 14 Tage ver⸗ sammelt man sich des Abends in den Octen abwechselnd, das Präsidium wechselt ebenfalls. Die Tagesordnung wird bei der vorhergehenden Versammlung festgestellt. Die Gegenstände der Berathung sind theils solche, welche auch in andern Kränzchen oder in den Versammlungen des landw. Dezirksvereins zur Sprache kamen, theils solche, welche wohl als neu bezeichnet werden können. Zur letzteren Katechorie gehören z. B. die Fragen: 1. Welchen Erfolg hat das Pfublen im Saatfeld auf dem Frost und dem festgefrorenen Schnee? 2. Wie kann dem Betielunwesen gesteuert werden? 3. Ist das„Krautengehen“ zu gestatten oder zu verbieten?— An den Verhendlungen betheiligen sich auch die Herren Lehrer. Auf diese Weise ist ihnen Gelegenheit geboten, die praklische Seite der Landwirthschaft noch eingehender kennen zu lernen, als dies durch bloße Beobachtungen allein geschehen kann, wie auch wiederum nicht zu bezweifeln ist, daß unsere kleineren Landwirthe gerade durch die Lehrer auf die wissenschaftliche Seite ihres Berufes hingewiesen und für dieselbe empfäng⸗ lich gemacht werden können. Nach geschlossener Diskussion überläßt man sich der geselligen Unterhaltung und kehrt dann wieder in heiterer Stimmung in die häuslichen Verhältnisse zurück. Frankfurt. Der hiesige internationale Maschinen⸗ markt findet vom 19. bis 23. Mai in der neu erbauten Halle des landwirthschaftlichen Vereins und dessen Um⸗ gebung stait. Mit demselben ist eine Verloosung verbunden, die den Zweck hat, neue Maschinen und Gerätbe einzu— bürgern und Verbesserungen in Haus- und Landwirthschaft in weiteren Kreisen bekannt zu machen. Zugleich soll dieselbe die Aussteller eintgermaßen für gehabte Unkosten eutschädigen. Die Anmeldungoefrist dauert bis 31. März. Von den meisten Eisenbahnen ist bereits Frachtermäßigung, bezw. freie Rückfracht zugesichert. Ein Szandgeld wird für die ausgestellten Gegenstände nicht berechnet. Das Justitut der Maschinenmärkte hat wegen der großen Vor⸗ theile, die es vor Austellungen bielet, rasch Anklang ge— funden und scheint sich gerade für die Landwirthschaf', welche erst anfängt, zum Maschinenbetrieb überzugehen, sehe gut zu bewähren. Frankfurt. Nach statistischen Ermittelungen betrug am 3. October 1867(der letzten Volkszäblung) die Be völkerung von Frankfurt 78.277, von Kassel 41,587, ven Wiesbaden 30085. Man zählte Anstalten für Beherbergung in Fransurt 65, in Wiesbaden 57, in Kassel 37. Vol sieher und Beamte von Kauf- und Wursicherungsgesell⸗ schast n in Franfurt 3027 in Kassel 644, in Wiesbaden 633. Lehrer beiderlei Geschlechts in Frankfurt 578, in Wiesbaden 355, in Kassel 231. Medseinalpersonen, ein⸗ schlͤßlich; Hebammen, Krankenwärier, Djacouissen, in Frankfuct 698, in Kassel 186, in Wiesbaden 155. Rechtsanwälte, Notare, Justizbeamte nebst Hilfspersonal⸗ in Kassel 151, Wiesbaden 135, Frankfurt- 133. Staats: beamten in Kassel 502, Wiesbaden 350, Frankfurt 317. Dagegen Gemeindebeamten in Frankfurt 288, Kassel 82, Wiesbaden 58. Endlich in Frankfurt 12,795, in Kassel 4591, in Wiesbaden 4041 Diensiboten, Tagelöhner 4 Diensimänner. Es kommt also ein Dienstbote in Fran furt auf 6, in Wiesbaden auf 7, in Kassel auf 9 Einwohner. Frankfurt. Hiesige Blätter melden, daß die schwe⸗ dischen Arbeiter bereits in hiesiger Gegend Concurrenz bekommen haben. Die Fabrik in Griesbeim vorschrieb sich nämlich 20 Arbeiter aus Ostpreußen und sind weitere Industrielle und Landwirthe gewillt, sich von ebendaselbst Arbeiter kommen zu lassen.— Durch den in der land⸗ wirthschaftlichen Halle ftattgehabten ersten Volks-Masken⸗ ball ist die hiesige Einwohnerschaft in das gemüthliche süddeutsche Faschingsleben versetzt worden. Die schön ge⸗ schmückten Räume der Halle waren gedrängt voll Menschen und bewegten sich zwischen 11 und 12 Uhr Nachts wohl 4000 Menschen in denselben. 2. Darmstadt. Die Industrie schreitet immer vorwärts. Man hat nicht allein Kragen und Manschetten, sowie Servielten ꝛc. von Papier, sondern es gibt, jetzt auch Papierhüte. Diese neue Industrie wird in unserer Valerstadt, und zwar von Herrn Kaufmann Georg Hof bier betrieben, der auf dem Chausseehaus eine Fabrik von Papierhüten für Herren etablirt hat, und die, den bedeu⸗ tenden auswärtigen Bestellungen nach zu urtheilen, allem Anscheine nach eine große Ausdehnung gewinnen dürfte. Die Hüte sind sehr elegant, den Filzbüten täuschend ähn—⸗ lich, sehr billig und als wasserdicht patentirt Mittheilungen aus dem Perein der Gustay-Adolf⸗Stistung. 4. Ju meiner letzten Mittheilung habe ich den freund⸗ lichen Lesern einige Nachrichlen uͤber einen evangelischen Prediger in Spanien gegeben; heute bitte ich sie mit meer einem evangelischen Gottesdienst in Madrid beizuwobnen. Durch allerlei enge Gäßchen gelangen wir nach der Straße von Madera. Volksschaaren, die sich vor einem Gebäude zusammendrängen, zeigen uns den Weg zur evangelischen Kirche. Durch eine große Thüre tritt man in ein bretsernes Vorhaus; rechts und links ist der Eingang in die Kapelle, einen großen Saal, in welchen das Licht von oben hinein⸗ fällt, und der 700 bis 800 Sitzplätze zählt. Schon ist er ganz gefüllt. Die Mitglieder des Vorstandes der evangel. Gemeinde, Deulsche, Eugländer, Spanier schaffen so viel Platz als nur möglich; aber der Zudrang ist größer, als daß sie sür alle sorgen können. Nach einem kurzem Gesang tritt Carrasco vor, ein schöner, statilicher Mann mit ausdrucksvollem Gesicht und klangvoller Stimme, und liest die 10 Gebote. Zum zweitenmal wird gesungen und dann besteigt Buet die Kanzel. liest er erst, als am Charfreitag, ein ganzes Kapitel aus der Leidensgeschichte. Dann hielt er seine Predigt über das Wort: es ist vollbracht.„Den Eindruck seiner Worte, erzählt ein deutscher Reisender, dann man nicht beschreiben; jedes Auge hing an seinem Mund; man fühlte spürbar die Wirkung seiner Rede; als er geredet, sagte hinter mir eine Frau mit ächt süodlicher Lebenkigkeit: Gesegnet sei sein Mund!“ Und was ist der Inhalt? Eine Dar⸗ legung dessen, was Christus für uns vollbracht, was wir für ihn vollbringen sollen. Nachdem er das Werk Cbristi, sein Leiden und seinen Tod geschildert hatte, ruft er am Ende aus:„Wenn wir also glauben und halten, Jesus Christus ist unser Verséhner, Christus unser Mitiler und Fürsprecher, Christus ist unser Erlöser, unser Retter und Heiland, Jesus Christus unser König, unser Leden, unser Ein und Alles— haben wir dann ein Recht, uns Christen zu nennen? Sind wir dann Christen oder nicht?“ Durch die Versammlung ging's da mächtig wie eine laut⸗ lose Bejahung. Zum besseren Verständniß des Schlusses füge ich noch bei, daß das katholische Volk in Spanien belehrt wud, die evangelischen Christen dienten nicht Gott, sondern dem Teufel. Man belegt sie um sie zu verspotten, mit dem Namen Juden.„Willst du auch für die Juden arbeiten? sragte ein Freund einen Zimmermann, der Bänke für die evangel. Kapelle verfertigt hatte.„Was Juden?“ antworiete dieser.„Ich kenne keine Juden, dieß sind wohl bessere Christen, als wir sind.“— eee eee eee Die billigste und beste Moden-Zeitung ist unstreitig Die Modenwelt. Preis für das ganze Vierteljahr 36 kr. 3556 in Deutschland hat die Modenwelt an Ruf und Verbreitung allen anderen Moden-Zeitungen den Raug abgelaufen, was sie ihrem vortrefflichen luhalte, ihrer grossen Reichhaltigkeit und ihrem billigen Preise u ver- danken hat— Vornehmlich nimmt die Modenwelt Rücksicht auf die Bedürtnisse in der Familie, weniger auf die der grossen Welt, Sie empfleladt sich deshalb vofzug- weise allen Müttern und Töchteen, die Getallen daran flnden, ihre eigene und der Kinder Toilette, wie die“ gesammte Leibwäsche selbst herzustellen.— Abonnements werden jederzeit angebommen in der Euchhandlung von RBindermagel& Schimpf n Friedberg. Von hier aus ver⸗ 1 0 . 0 in de 00 M solln nat 9 4 1. 1 Buchen Difrlel! Nit in den 9 eingelade oder Ge Ferieft de un eingereic Ai Nameng A 0 A ewitd 8 dliche * A 1 a 1 varlg. aug 1 * n deu⸗ lem ** n — der —— it Asteig. elichn 8 3 1 8 10 Lat dun Sa Landes ut 4 Der 4* 8 917 a 5 du * 4 0 1 1 4* 2 1 Nachdem ich der Redaction des Inserates versucht habe, Erklärung. „Oberhessischen Anzeigers“ durch die Redaction des Dritte bezeichnet worden bin, welcher die mehrerwähnte Vermittlung wegen des den muß ich der Wahrheit gemäß hiermit erklären, „Wetterauer Boten“ als derjenige Stadtvorstand betreffenden sogenannten Schmäh⸗ daß ich auf besonderen Wunsch des Einsenders jenes Inserates allerdings diese Angelegenheit in bester Absicht zu vermitteln suchte, hessischen Anzeigers beauftragt war; also lediglich g ganz keineswegs aber hierzu von dem Redacteur des Ober⸗ ohne dessen Wissen handelte. Ueberhaupt habe ich mit demselben noch nie über die betreffende Angelegenheit gesprochen, auch mich gegen Niemanden geäußert, haß ich im Auftrage der Redaction des Oberhessischen Anzeigers zu vermitteln gesucht habe. Friedberg den 9. Februar 1870. Vorstehendem haben wir weiter Nichts hinzuzu fügen, Ph. Vogt, Stadtrechner. als daß wir hiernach zu energischer Alkwehr vollständig berechtigt waren ind unsere früheren Behauptungen, soweit diese nicht durch Obiges alterirt werden, aufrecht erhalten, Die Redaction d es Oberhessischen Anzeigers. Holzversteigerung n der Ober för sterei Nidda. 60 Montag den 14. u. Dienstag den 15. l. M. ollen nachrerzeichnete Holzsortimente versteigert werden: IJ. In dem Distrien Häusches wald. 21 Stecken Nadel- Scheitholz 10“ Länge, 369 Stück Nadelholzflämme von 5½ 15“ Durchm., 10—95“ Länge, mit 11011 Cubikfuß, (hierunter sebr schönes Streck- und Schnitt zolz) 76 Stück Nadelholz-Stangen don 2— 5“ Durchm., 10—55“ Länge, mit 269 Cudiksuß. IJ. In dem District Schlüsselblume. Scheitholz. Prügelholz. Stockholz. Reis holz. in Schichten von Holzart. St echt eg u Suchen 14. 15 11 37 Eichen— 12— 1 Lspen 18 Stück Fita. Stämme oon 610% Durchmesser, 15-307 Länge, mit 155 Cubikfuß 7 Stück Eschen⸗ Stangen ven 4— 5“ Durchmesser, 15—25“ Länge, mit 21 Cubikfuß. Die Zusammenkunft ist an deiden Tagen Vormittags AUbr in dem District Häuscheswald. Das Holz in dem District Schlüsselblume kommt Oiepstags nach Beendigung der Verstetgerung in dem Diftrict Häuscheswald zum Ausgebot Nidda den 2. Zebruar 1870. Großherzogliche Oberförsterei Nidda Georg. die Spar- und Leihkasse zu Lich betreffend. 62 Zu der alljährlich abzubaltenden Haupt⸗Versamm⸗ ung werden alle Mitglieder und die Rechte der Nüglleder besitzende Gläubiger der biesigen Spar⸗ und Leihkasse auf Donnerstag den 3. März l. J., Morgens 10 Uhr, in den Rathhaussaal bicsiger Stadt mit dem Bemerken (ingeladen, daß Anträge von Seiten der Mitglieder der Gläubiget in dieser Haupt⸗Versammsung nur dann Hetrücksichtigung finden konnen, wenn solche längstens 4e zum 18. J. M. bei dem Unterzeichneten schriftlich lüngereicht worden sind. Lich am 1. Jebruar 1870. rr des Aufsichts⸗Ausschusses der Spar⸗ Leite zu Lich o p. beistigerung auf den Abbruch. 51 Freitag den gebruar, Vormittags 10 Ubr, oll an der Grälfl. 4 Ziegelhülle Nr 2 zu Ossen⸗ heim ein in gutem Zustand defindlicher Trockenbau, 71“ lang, 36“ breit, von Holz errichtet, auf den Ab— ruch meistbietend öffentlich versteigert werden. Assenheim den 2. Februar 1870. Ver Gräfliche Baumeister N Bekanntmachung. 394 Donnerstag den 10 und Freitag den 11, d. M., sedesmal Vormittago ½ 10 Ubr anfangend, sollen im Hemeindewald zu Kirch⸗-Göns, District Heide, ver teigert werden: 56 Stecken Klesern-Scheit und und Prügelholz, 40 5 7 Stockholz, 3000 Stück Kiesern-Wellen 200 Stämme Kiefern Naubolz von 6—12“ Durch⸗ messet und 20—52“ Länge, 50 Kiesern⸗Slangen von 3½ 5“ Durchmesser und 20 40“ Länge Am ersten Tage kommt das Brennholz und am weilen das Stammholz zur Verstetgetung. Kirch⸗Göne den 7. ebeuar 1870. Großherzogliche Bürgermelsterel Kirch⸗Göns Weber Holz-⸗Versteigerung. 408 Donnerstag den 17. Jebruar 1870, Vormittags 9 Ubr anfangend, werden in den Freiberrlich von Ritter'schen Waldungen zu Hof⸗passelbeck: 4½ Stecken Birken Prugelholz, 10% Kiefern Prügelhoz, 3/8* Wirken⸗Stockbolz, 5½ 5 Kiesern⸗Stockholz, 200 Wellen Buchen Reiserholz, 3721 1 Birken-Reiserholz, 5621„ Kiefern ⸗Reiserholz, 1700 Stück Kiefern Bohnenstangen, 227 Gebund Ginstern. an deu Meiftbietenden verfteigert Der Zusammenkunfisort ist auf dem pose Hasselheck, woselbst mit dem Verkaufe der Bohnenstangen der An- jang gemacht wird. Friedberg den 9. Februar 1870. In Auftrag: Der Frh. v. Nitter'schen Guts⸗Verwaltung zu Rüdesheim Heid Holz ⸗Versteigerung. 395 Diegstag den 15. Februar, Morgens 9 Ubr an⸗ fangend, werden im Distriet Odenkolbenroth, unfern der alten Kaisergrube: 560 Stück Nadel- und Rothtannenstaͤmme 5500 Cubik⸗ fuß haltend, 460 desg. Gerüfhoͤlzer, 6¾ Kiftr. desgl. Prugelholz, 15„ Stocholz, 1650 Sluc 1 Wellen versteigert. Die Herren Bürgermeister in Ockstadt, Bad⸗Nauheim, Ober-Mörlen und Oder Rosbach werden freundlichst ersucht, diese Bekannimachung in ihren Gemeinden durch die Schelle publiztren zu lassen und die Gebühr in An⸗ forderung zu bringen. Pfasfsenwiesbach den 7. Februar 1870. Rupp. Bürgermeister. Holz- Verstei gerung. 396 Freitag den 11. d. M., Vormittage 9½ Ubr, werden im Rodhelmer Gemeindewald, DOistriet Wellenberg, 104 Stecken Buchen Scheitholz, 127„„ Prugelpolz, 111„„ Stockbolz, 4257 Stück Wellen, 0 8 Stecken Eichen-Prügelbolz, 1 1 Kilesern⸗ 5 5 1 Eichen Steckholz, 245 Stück Eichen Wellen, 175„ Nadelholz Wellen, 27 Eichen-Stangen öffentlich meifibletend versteigert. Gegen vorschrists mäßige Burgschaft wird Zahlungs srist bis 1. September d. J. geffattet Rodheim am 7. Februar 1870. Großherzogliche Bürgermelsteret Rodheim 9 a co di. (195 Cubiksuß) Vetanntmach ung 403 Wir bringen hiermit zur öffentlichen daß alle Diejenigen, Kenneniß, Februar miüssen, der Schäferel⸗ Statuten längstens bie zum 22. d. J. bei der unterzeichneten Stelle anmelden da spätere Anmeldungen unberücksichtigt bleiben Friedberg den 8. Februar 1870 Großherzogliche Bürgermeisterei erung hee, zeine unverfälschte Friedberg 292 en gros& on detail, dirket importirte Waart empsteolt Wilh. Sturmfels, Hof-Apotheker welche Schafe im Jobe 1870 zur onfangend, biesigen Schafbeerde deinelden wollen, bieselben nach g. 6 bofsen meisibietend nen sten ert werden. Bekanntmachung. 404 Die heute in dem Gräflichen Forstrevier Wickftadt, District Ameisenkopf, abgebaltene Holzversteigerung ist genehmigt und der erste Abfahrtag auf Donner stag den 10. r. M. festgesetzt. Wickstadt den 8. Februar 1870. Gräfliche Oberförsterei Assenhelm Schal las. Hotel⸗Versteigerung. 397 Nächsten Montag den 14. d. M., Vormittags 11 Uor, wird das zur Concursmasse des Gastwirths Karl denkel dier gebörige„dotel Henkel“ P. M. B. 1243= 1 B. 29 Sclp. Wohndaus, Speise⸗ saal und Stallungen nebst Pofraum in der Kurftraße, sowie der Eiskeller: P. M. B. 116= 39½ Rth. in der rothen Peil, auf hiesigem Ratlbbause zum vierten und letztenmale öffentlich an den Meifidictenden versleigert. Kaufliebbaber werden dierzu mit dem Anfügen ein⸗ geladen, daß an genanntem Tage die Gläubiger der Denkel'schen Concutsmasse bier zusammentreten, und dei annehmbarem Gebote der Zuschlag sosort ertheilt werden wird. Bad-Naubeim am 7. Februar 1870. Großherzogliches Ortsgericht Bad⸗Nauheim S d u · 1. Holz ⸗ Versteigerung. 400 Dienstatz den 3 Februar d. J.. Morgens 9 Uhr anfangend, soll im Bettenhauser Markwald, Distriet Vorderwald, nachebendte Holz versteigert werden; 190 Fichten Stämme von 6— 14“ Durchmesser und 30-685 Länge, 4267 Cubikfuß haltend, 700 Eichen ⸗Bau- und Nutzholzstämme, meißt zu Wagner⸗ bolz geeignet von 5— 14“ Durchm. à. 15— 407 Länge, 7939 Cubikfuß haltend. Bettendansen den 6. Jebruar 1870. Groß berzogliche Bürgermeisterei Bettenhausen 1 Holz ⸗ Versteigerung. 405 Freitag den 11. Februar d. J., Vormittags 11 Uhr anfangend, sollen im diesigen Gemeindewald 41 Stecken Eichen⸗Scheitbolz. 2 5„ Pfcügelbolz, 1. Aspen⸗ 5 34½„ Buchen⸗Stockbelz. 7 Eichen-* 350 Wellen Buchen-Reisbolz, 100„ Eichen ·— 131 Cubiksuß Euden⸗Stammhpolz versteigert werden. Die Zusammenkunft ist um 11 Uhr am Pflanz ⸗ garten. 8 Ober ⸗Florstadt am 7. Februar 1870. Großherzogliche Büͤrgermeisterei Oder⸗Florfladt Der Groß berzogliche e Relch bold Holz-Verste gerung. Dienstag ven 15. Februar d. J.) Morgens 10 Uhr tommen im Gemeindewald zun Oppers⸗ D˙ strict Dreispetz und Ruͤhstadt, nachverzeichnete HPolzsortimente zur Versteigerung 1) 19 Siecken Kiesern Prügelbolz 401 2) 16% 1 5 Stockbolz, 3) 39 1„ Rieiodolz, 4) 96 Kiefern-Bauholz Stämme, 824 Cubituß haltend und 5) 408 Kiesern⸗Stongen, Ne zu Sparren und Letterbäumen geeignet 1885 33 Cubiksuß haltend Der e it in der Dreispiß Oppersbosen den 1 Febkuar 1870. Großberzogliche Bücgermeisleret Oppersbofen Rollp. Anfang und die * — 0 werden erläutert werden. und Fuge in B-moll von Bach. Arie mit Variationen von Händel. Adagio in H-moll von Mozart. Beendigung dieser Vorträge wird sich eine freie gesellige Unterhaltung daran schließen. Nicht⸗ Mitglieder können durch Mitglieder des Musikvereins eingeführt werden, und werden solche Personen, die Theil zu nehmen wünschen, gebeten, sich deshalb an ein Mitglied von Haydn. des Vereins zu wenden. Zur Deckung der Auslagen werden am Eingang des Saales beliebige Beiträge ent— gegengenommen. Musikvrerein. 399 Der Pianist Herr C. Israel von Frankfurt a. M. wird die Güte haben nüchsten reitag den 11. d. M., Abends um 7 Uhr, im Saale der drei Schwerter eine musikalische oirée für die Mitglieder des Musikvereins zu geben, wobei eine Anzahl von classischen Elavier-Compositionen zum Vortrag kommen und von Herrn Israel durch mündlichen Vortrag Folgende Stücke sind hiefür in Aussicht genommen: Präludium Sonate in Cis-moll Sonate op. 90 in E. von Beethoven. Nach Der Vorstand. Maltersäcke in verschiedenen Sorten empfehle bestens! E. F. Schleuning. Epileptische Krämpfe(Fallsucht) heilt brieflich der Specialarzt für Eptlepsie Doctor O. Killisch in Berlin, n Mittelstraße 6— Bereits über Hundert geheilt. 6 Möbel Transport G. L. JANSEN Frank Frankfurt a. M Vollständige Umzüge f 149 per Bahn oder auf der Landstraße, einzelne Möbelfuhren über Land, sowie das Abholen von Möbeln aus den Eisenbahnwaggons in Frankfurt a. 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Es wird um deren Rückgabe an den Vereinsdiener gebeten. Zwei tüchtige Schreinergesellen 372 finden dauernde Ardelt bez Jérèémie Gauterin in Friedrichsdorf. Einschlag Baumwolle, 406 sehr gute Qualität, bei —— Heinrich Diehl, usogasse. Aechte Harzer Kanarienvögel, 386 Roller mit Flötenlon und Nachtigallschläger zu verkaufen. Friedberg, Vorstadt 137. Winterhandschuhe! 42 biligst bei K. Friedrich neben der Post. Ind unentgeldlich. Soeben ist wieder angekommen: Ein Gischofsbrief vom Concil und eine deutsche Antwort. Ein Beitrag zur Unterscheidung von Katholicis- mus und Jesuitismus. Von einem protestantischen Christen(NIiy pol d). Preis: 18 tr. Bindernagel& Schimpff. Wahrhaftig er ist's! 402 Einsender bitten die uns unbekannten Damen welche uns am verflossenen Sonntag Nachmittag ihre Aufmerksam kett auf freche Weise zu Theil werden liegen, als wir die Straße friedlich passirten, um Aufklärung.“ N. und D. Die Dr. Steffan'sche Augenheilanstalt zu Frankfurt am Main 150(Krögerstraße 8. und Sachsenhausen, Dreikönige straße) auf's Bequemste eingerichtet, nͤmmt iederzel Augenkranke auf. Unbemittelte zu ermäßigtem Prei 2 Danksagung. 398 Allen Denjenigen, welche unseren verstorbenen vielgeliebten Sohn, Bruder und Bräutigam zur letzten Ruhestätte begleitet haben, sowie besonders dem Gesang⸗ verein, sagen wir hiermit unseren innigsten Dank. Dorbei wm. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen Ch. Eichler. Fruchtpreise- Per Malter.. Friedberg, 9. Februar. Waizen 10 fl. 40 kraz Korn 8 fl.— tr.; Gerste 7 fl.— kr.; Hafer 4 fl. 45 kr. Frankfurt, 7. Februar. Watzen 11 fl. 10 kr.; Kor) 8 fl. 54 kr.; Gerste— fl.— kr.;— Hafer 8 fl. 10 ki Grünberg, 5. Februar. Waizen 10 fl 42 kr. 7 Korn 8 fl. 6 kr.; Gerste 6 fl. 45 kr.; Hafer 5 fl. 10 kr. Molter 7 fl. 40 kr.; Erbsen 10 fl. 30 kr.; Linsen— fl. — kr.; Saamen— fl.— kr.; Kartoffeln— fl.— kt. Mainz, 4. Februar. Waizen 11 fl. 12 kr.; Korn 7 fl. 40 kr.; Gerste— fl.— kr.; Hafer 5 fl. 26 kr.; Kartoffeln 3 fl. 44 kr.; Roggenstroh per 100 Gebun! 22 fl.— kr. Istaclitischer Gottesdienst in Friedberg. Freitag Abends„ e 1 Samstag Morgens 8½ Uhr. Verantw. Ned.,: Hermann Schimpff. Oruck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. „ Den Au-& Perkauf von Staatspapieren besorgt gegen bi Provision llige S. Hirschhorn in Friedberg 2 An- und Verfauf von Coupons etc. besorgt billigst Staatspapieren, J. 4. Naulieim in Friedberg. — —— Frankfurter Börse. (Nach dem Syndicats-Coursblatt.) 8. Februar 1870. Staats papiere. Loup. Aetien, Priorit.& Obligat. Preussen 4½0% Obligationen% G. Baden 4½% Obligat. 4 1091 ¼½ P. 30% Frankfurter Bauk& fl. 500 122½ b. u. G. „ 0 do. 8175 5 10 do.—— 4% Darmstädter Bank 4 fl. 250[319½ P. 18½ G. Frankfurt 3½0% Obligationen 81 ½% b Gr. Hessen] 4% Obligationen 92. P 30% Oesterr. Nat.-Bank-Actien 694 G ex. D. 5 30% do.—— 0 3½0s% do. 88½ P. 5% Oesterr. Cred.-A. Oest. W.% 25 1½ 50½ b. Nassau 4½0% Obligationen 91 G Oesterreich 50% Einh. Staatsch. i. S. 57/ P./ G. 4½% Bayer. Ostbahn à fl. 200 120/ P. ¾ G. 5 4% do. 84% G 5 ö 3 i. P. 49% P. 4½% Hess. Ludw.-Pr. Obl. i. fl. 94% G. Lurhessen 40% Obligat. à 105 83½ G 5 5%„ 5„ 49% G. 5% Elisab.-B. Pr.-Obl. 1. Em. ½ 76 b. u. G. Bayern 5% Obligationen 101 ½ 6 Russland 5% Obl. i. L. à fl 12 83 b. 50% Elisab.-B. Pr.-Obl. 2. Em.% 74 b. 5 4½% ½ jähr. 91 b. u. Finnland 4½% O. i. R. à 105 85½ Pp. 60% Oest. süd. Lom. E.-B. i. fr. 744—— * 40% do. 86 ½ P. ½ 0 Schweden 4¼½0 0 Obl. Thlr. à 105 88 P. ½ C. 30, Oest. Süß. St. Lomb. E.-B. Pr. 50 P. Sachsen 5% Obligat. à 105 100% etw. b. u. G 5 40 0 Obl. 1. L. ö fl. 12 87½ P. 5 3% Oesteri. St.-Eis. Pr.-Obl. i. fr. 58½ G. Wüärtemb. 4½% Obligationen 91½ P. N.-Amer. 6% Bonds 18821 v. 62 92½ b. 3% Liv. Pr.-Obl. Lit. C., D.& 5/2, 31 P. 8% G. 5 4 do.— 90 do o Bon is 18851 v. 65 918% P. 7˙⁴ 5% Tose. Centr. E.-B. Pr.-Obl.„51 P. 45 Kurhess. 40 Thl.-Loose] 07 G. 2 Amsterdam k. 8. 100 ½ G.. Preuss. Kassensch. fl. 1 44%—45½ Nass. 25 fl.-Loose—— 2 Augsburg 1 99 6.* Preuss. Friedrichsd'or„ 9 57½—58½ 2 4% Bad. P.-I. Thlr. 100 106 ½ P.— Berlin Tulr. k. S. 105 104% b. 2 bistolen„ 9 45—47 3 Badische 35 fl.-Loose 58 G. 2 Bremen Thlr. k. S. 97½ B. ö—„ Doppelte„ 9 46—48 5 Gr. Hess. 50 fl.-Loose—— S Cöln Thlr. 105 B. 1 Holl. fl. 10 Stücke„ 9 54—56 * 5 25„ 46% G. U Hamburg M. B k. S. 88 ½ G. 2 Ducaten„ 535—37 5 ester. n. 250 v. 1839/—— 2 Leipzig Thlr. k. S. 105 B. 2„ al marco„ 5 36-38 2» 40% 250 v. 1854 1 2 London LSst. k. 8. 119% 6. 20 Franes-Stücke„ 9 28—29 755„ 5% 500 v. 18606 79% b. 2 München fl. k. S. 99/ 6. 2 Engl. Sovereigns„ 11 53—57 —„ 100 fl. v. 1861 h. W. 118 ½ à 119 b. 5 Paris Fr. 200 k. 8. 95 B. 8 Russ, Imperiales„ 9 46-48 —„ 100 Pr.-L. v. 1858 156 P. 1558 6. 2 Wien 5. W. k. 8. 96 b. 2 5 Francs Thaler—— Schwed. Thlr. 10-L. 12½ P.* Bankdisconto 4% G. 0 Dollars in Gold„ 227—28 G — in Frankfurt a. M. Zeil 29. S. 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