1870. e M119. Fauistag den 8. October. Oberhessischer Anzeiger. Nhen— hein Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Hiedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. 2 oforte. i k. i drt l nia. 4 Ocqanz* Betreffend: Krieg mit Frankreich. Oberhessischer Anzeiger Nr. 114, erinnert. r. 18 kr. ll. re Bilden egen Napoltutl Betreffend: Rinderpest. Amtlicher Theil. Betreffend: Die Verwendung ber eingehenden Feldstrafen zu Besoldung des Aussichtspersonals. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Unter Bezugnahme auf unsere Ausschreiben vom 4. Mai, Oberhessischer Anzeiger Nr. 52, und 28. August, Nr. 101 des Ober⸗ hessischen Anzeigers von 1869, weisen wir Sie hiermit an, insoweit es noch nicht geschehen ist, sofort die Strafantheile der Feldschützen aus dem Jahre 1868 an diese ausbezahlen zu lassen. Friedberg den 6. October 1870. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Die mit der Berichterstattung uͤber diesen Gegenstand Rückständigen werden an Erledigung unserer Verfügung vom 24. d. Mts., Tyr a p p. Friedberg den 6. October 1870. Ter a pop. Friedberg den 5. October 1870. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg N an die Großherzoglichen Bürgermeistereien und die Großherzoglichen Local-Polizeibeamten. Unter Hinweis auf unsere Bekanntmachung vom Heutigen in Nr. 118 des Oberhessischen Anzeigers beauftragen wir Sie, nach befundenen Umständen, die dort bezeichneten Bescheinigungen auf Verlangen auszustellen. Trapp. Jab NV. Kriegs nachrichten. ä Officielle militärische Nachrichten. Versailles, 5. Oct. Der König besichtigte am 5. October die Aufstellung des 6. Armeecorps und verlegte sein Hauptquartier nach Versailles. Cale — Nach den Gefechtsangaben wird Paris — m folgender Ordnung von dem deutschen Heere 91 umlagert: Westen und Südwesten fünftes Corps A. v. Kirchbach); Süden Bayern(Hartmann, von oncork ver Tann); Südosten sechstes Corps(v. Tümp⸗ c 10 ung) und elftes Corpe; Osten Würtemberger n en 2 v. Obernitz) und Sachsen(Prinz Georg); . Nordosten Gardecorps(Prinz August von Wür⸗ feln emberg); Norden viertes Corps(Alvensleben); 150 Nordwesten Theile des 13. Corps(bisher Groß- ben“ erzog von Mecklenburg); zusammen wenigstens Werden, 250,000 Mann. 2 gon 1— Wie verlautet, sind die zur Beschießung rbosen b on Paris erforderlichen Einrichtungen nunmehr der 20 ollständig getroffen. In den nächsten Tagen steht 1 7% b zie Eröffnung des Bombardements zu erwarten. Arad He Am 27. wurden die Würtemberger, wie der 2„Schw. Merk.“ erfährt, vom König von Preußen z mspieirt, dem zu Ehren sie eine Illumination mit chen% Kürbissen veranstalteten. Der König soll ihnen eersprochen haben, sie bis zum 18. October un, pelt vach Paris zu führen. 161 10. iche— Nach Briefen, welche die„Indep. belge“ geltage! anterm 27. Sept. erhalten hat, sind nicht nur eeürtangtdil Montmartre, sondern auch der Art de 1 Etoile in Festungen umgewandelt worden. 6 1 Den Muth der Besatzung sucht die provisorische ie. Regierung durch ausgesprengte Gerüchte von der 1 Hildung einer Loirearmee von 200,000 Mann 1017 1 767 zu entflammen. Unsere Vortruppen, welche bis „ene die Loire gekommen sind, am 3. October ein elne, Gefecht im Walde von Fontainebleau bei Chailly 27 511 lestanden und in der Richtung auf Bellegarde bei L 64 Rogne, Nibelle und Chambon auf Franctireurs e 15 fießen, haben aber nichts von der Neubildung e e ner Loirearmee gesehen. 2%% Bellegarde. 120 Ulanen haben in Rogne, 1* Libelle und Chambon Requisitionen gemacht. hiemlich ernste Kämpfe haben in diesen Orten nit den Bewohnern Statt gefunden. Chateau-Thierry. Der Großherzog von Mecklenburg wird mit einem Armeecorps jetzt egen Lille marschiren, während der General Logel v. Falckenslein den Oberbefehl über eine neu gebildete Armee von 80,000 Mann über⸗ nimmt, um damit über Besangon nach Lyon zu marschiren. Aus Lagny vom 2. Okt. hat der Groß⸗ herzog von Weimar ein von der„Weim. Ztg.“ veröffentlichtes Telegramm an seine Gemahlin gerichtet, nach welchem ein Theil seines Regiments am 1. Okt. ohne Verlust ein siegreiches Gefecht bei Quarrefour Pompadour bestanden hat. — Ein Feldpostbrief aus Angeville vor Paris, den die„K. Z.“ mittheilt, erzählt u. A.: „Hier, wo wir auf freiem Felde am Bahnhof mit dem Blick auf Paris patrouilliren, fanden wir in einem schon mit Gerste bestandenen Acker, einen halben Fuß unter der Erdober— fläche, hunderte, ja tausende von Flaschen der feinsten Extracte, wie Syrup de Grenadine ꝛc., auch etwas Champagner, und auf dem Schlosse in der Nähe 35 Ohm Wein vergraben.“ Daß ein solcher Fund hoch willkommen ist, läßt sich denken. — Eine große Zahl französischer Präfecten⸗ berichte meldet über Vorgänge in der Nähe von Paris. Der eine Präfekt meldet von in die Luft gesprengten Steinbrüchen, deren jeder 100,000 Mann Preußen vernichtet hat; das andere De— partements-Oberhaupt ist bescheidener und ver— nichtet nur drei preußische Cürassier Regimenter. Wieder einer ist noch humaner und läßt die nach Pithiviers gedrungenen Preußen nur Frost und Hunger erleiden. Grausamer freilich ist ein vierter, welcher Versailles erobert und 20,000 Preußen vernichte— auf das Verwunden oder bloße Tödten läßt sich kein Präfekt ein, der„vernichtet“ nur. — Es dürfte wohl noch niemals vorgekommen sein, daß eine Armee während eines Krieges in einem feindlichen Lande eine 5 Meilen weite Eisenbahnstrecke vollständig neu anlegt, regel— mäßig ausbaut und in Betrieb setzt. Da die Festung Metz die Eisenbahn von Saar— brücken über Pont à Mousson nach Paris und über Nanzig nach Straßburg sperrte, so ertheilte der General v. Moltke am 20. August den Befehl, daß eine Eisenbahn in der Entfernung von drei Meilen von Metz erbaut werden solle, welche die Metz⸗Saarbrücker Linie mit der Metz⸗Pariser Linie verbinde. Der Chef aller preußischen Staats- bahnen, Geheimer Ober-Baurath Weißhaupt, übernahm die Oberleitung des Baues, tüchtige Civil⸗ und Militär-Ingenieure wurden ihm zur Verfügung gestellt, 3000 unbeschäftigte Bergleute von den Saarbrücker Kohlengruben in Arbeit ge— nommen und mitten unter dem Kanonendonner begann der Bau der neuen Linie. Der Bau ward bei Tag und bei Nacht so rastlos gefördert, daß trotz des theilweise sehr schwierigen Terrains die neue Linie schon vor 14 Tagen dem Betrieb übergeben werden konnte. Vor Metz. Wiederum hat am 2. Oct. ein französischer Ausfall aus Metz stattgefunden, der wie früher eine südöstliche Direction hatte und die Division Kummer betraf. Er scheint größere Dimensionen gehabt zu haben. Der „Mainzer Anzeiger“ hat die erste kurze Meldung darüber, indem er einer nach Mainz gelangten Correspondenzkarte entnimmt, daß der Ausfall in der Nacht vom Samstag auf den Sonntag statt⸗ fand:„Die Operation der Franzosen fand gegen Remillh statt und dauerte dieselbe von Samstag Nacht 12 Uhr bis Sonntag Mittag um 12 Uhr, um welche Zeit der letzte Kanonenschuß fiel. Die Verluste beiderseits sind nicht gering, der der Franzosen doch bedeutend größer, da sie sich stets in der Offensive befinden. Das 19. Infanterie⸗ Regiment war abermals engagirt.“ — Man schreibt der„Kreuzztg.“ vor Metz: Der Krankenbestand der ganzen Cernirungsarmee beträgt nicht ganz 7 Prozent, eine gewiß günstige Ziffer. Die Ruhr ist nicht bösartig und nimmt auch täglich ab. Aus Noisseville bei Metz erhält„Daily News“ vom 3. October folgende Depesche: Gestern Nachmittag zerstörte eine preußische Batterie, St. Germain gegenüber südwestlich vom Mont St. Quentin stehend, mit Granaten eine Brücke, welche die Franzosen über die Mosel geschlagen hatten. Dabei ging das Dorf Moullty⸗les⸗Metz in Flammen auf. Gestern Abend unternahmen 15 Freiwillige unter Führung eines Lieutenants eine Expedition in das Dorf Neuilly, gegenüber der französischen Position im Osten der Forts St. Julien, und steckten es an sechs Stellen in Brand. Das Dorf verbrannte gänzlich. Es enthielt geheime Pro- viantvorräthe, deren Ort die Bauern der Garnison von Metz verrathen, den Preußen aber verborgen hielten. — Im Hinblick auf die jetzt bald eintretende kalte Witterung wird, der„B. B. Ztg.“ zufolge, unsere vor Metz liegende Armee mit 200,000 Pelzen versehen. Der erste Transport ist bereits an den Ort seiner Bestimmung abgegangen. Straßburg. Das bisher in Hagenau be— H—ů— 166 . f 0 22 3 findliche Generalgouvernement des Elsaß wird nunmehr seinen Sitz nach Straßburg verlegen. — In der Bank wurden 10 Millionen baar (Gold und Silber) vorgefunden. Der Bank- direktor leugnete das Vorhandensein von Baar⸗ vorräthen; er wurde verhaftet und seine Tochter gestand in der Angst, das Geld sei in den Kellern der Bank vermauert. Außerdem wurden zwei Kriegskassen mit 47, resp. 5 Millionen mit Beschlag belegt.— Den auf Ehrenwort frei- gegebenen sranzösischen Offizieren ist es durch öffentliche Bekanntmachung verboten worden, fer- nerhin mit Waffen auszugehen; auch ist es ihnen zur Pflicht gemacht, die deutschen Offiziere zu grüßen. Ueber den 6. d. M. hinaus dürfen sie überhaupt nicht mehr in Straßburg verweilen. — Die Zahl der zerstörten oder stark beschädigten Häuser wird auf insgesammt gegen 500 angegeben. Jetzt beginnen an den minder mitgenommenen Gebäuden schon die Spuren des Bombardements zu verschwinden; Läden und Wirthshäuser sind durchgehends wieder geöffnet, und das bürgerliche Leben beginnt schon mehr und mehr sich im alten Geleise zu bewegen.— Die Zahl der während der Belagerung gefallenen und verwundeten Fran- zosen wird auf 1800 angegeben. Einwohner wurden, wie man versichert, im Ganzen 200 getödtet und 1700 verwundet; hierbei seien die ziemlich zahlreichen, aus der Stadt gebürtigen Soldaten mit eingerechnet, nicht gerechnet sei da— gegen die gleichfalls sehr bedeutende Zahl solcher Leute, die ganz fremd in die Spitäler gebracht worden seien.— Zeitungen und Druckschriften dürfen wieder erscheinen, jedoch müssen raisonnirende oder gar gegen Deutschland feindselige Artikel streng vermieden werden. Die Sprache kann deutsch oder deutsch⸗französisch sein; das Deutsche muß in erster Linie stehen, bei Bekanntmachungen oben, bei Zeitungen links. Seit einigen Tagen ist denn auch der„Niederrheinische Kurier“ (Courrier du Bas-Rhin) wieder erschienen. Die Quelle seiner politischen Nachrichten ist lediglich die„Karlsr. Ztg.“ Große Nachfrage ist jetzt hier nach dem letzten Gesammtquartal großer deutscher Zeitungen.— Die Post ist ebenfalls schon seit einigen Tagen im Gange und deutsche Postbeamte haben den Betrieb. Die badische Bahn geht wieder bis zum alten Bahnhof in Kehl, die elsässer Linien sollen ebenfalls bald wieder eröffnet werden. Von morgen an geht auch ein Dampfboot nach Mannheim. Fahrzeit 6 Stunden. Wer also Straßburg sehen will, hat Gelegenheit dazu.— Der republikanische Prä— fektt von Straßburg, Herr Valentin, der am 19. Sept. schließlich in diese Stadt hinein gelangt war, ist am 29. nebst seinem Privatsekretär unter der Escorte zweier Gendarmen eingebracht und sofort von dem Gouvernements- Auditeur verhört worden. Wie man vernimmt, haben sich bei dem Gefangenen, der den Eindruck eines sehr ener— gischen und entschlossenen Charakters macht, Pa- piere vorgefunden, die für ihn sehr compromittirend, für die deutschen Behörden aber desto interessanter sind. In diesem Augenblick ist Herr Valentin bereits nach Coblenz abgeführt. — Das combinirte Corps badischer Truppen unter General v. Degenfeld geht mit entsprechen- der Cavalerie und Artillerie in drei Colonnen durch die Vogesen, um diese von den da und dort noch in Trupps von Hunderten herumziehen— den Franctireurs zu säubern.— Schlettstatt ist bereits eng eernirt. Straßburg. Der bisherige Gouverneur in Coblenz, General-Lieutenant von Ollech, ist mit der Wahrnehmung der Geschäfte des Gouvernements von Straßburg betraut worden. Kehl, 3. Okt. Bei dem Besuche, den der Großherzog von Baden in der vielgeprüften Stadt Kehl abstattete, wurde von dem Bürgermeister und dem Gemeinderath der Wunsch ausgesprochen, es möge so rasch als möglich von der großherzog— lichen Regierung ein Entschädigungsvorschuß von 200,000 fl. an der vorläufig abgeschätzten, durch das Bombardement vom 19. August eingetretenen Verlustsumme von etwa 450,000 fl. angewiesen werden, welchem Wunsche auf's huldvollste Ge— währung in Aussicht gestellt wurde.— Die durch das Bombardement beschädigten Straßburger wurden heute durch Anschlag aufgefordert, bis zum 12. Okt, ibren Schaden zu liquidiren. Karlsruhe, 5. October. Aus den bis— herigen Straßburger Belagerungsfeldtruppen ist ein besonderes 14. Armeecorps unter General Werder gebildet worden, das heute nach dem Westen aufgebrochen ist. Hessen. Darmstadt. S. K. H. der Großherzog haben Allergnädigst geruht: dem In- tendantur-Assessor und interimistischen Chef der 2. Abtheilung des Kriegsministeriums, Dauber, den Amtstitel Intendantur-Rath zu verleihen;— den Oberlicutenant Roth auf sein Nachsuchen von der Stelle als Adjutant des Kriegeministerial⸗ Direktors und Hülfsreferenten der 1. Abtheilung des Kriegsministeriums zu entheben und in die Ersatzschwadron des 2. Reiter-Regiments zu ver— setzen; sodann in der Feldartillerse zu ernennen: den Hauptmann Maurer zum Batteriechef, den Oberlieutenant Davidsohn zum Hauptmann 3. Klasse und den Lieutenant Beck zum Ober- lieutenant. — Nach der„D. Ztg.“ hat der König von Preußen wieder nachbenannten Angehörigen der Großh. Armee-Diviston das eiserne Kreuz zweiter Klasse verliehen: dem Major Westerweller von Anthony, persönlichem Adjutanten Sr. Großh. Hoheit des Prinzen Ludwig, dem Major von Lyncker, mit der Führung der 2. Fußabtheilung des brandenburgischen Feld-Artillerie-Regiments Nr. 3 beauftragt, dem Sergeanten Johann Conrad Spengler vom 1. Infanterie Regi- ment für den inzwischen verstorbenen Sergeanten August Kraft desselben Regiments, den Corporälen Huber vom 2. Inf. Regt. und Arnet vom 2. Jäger-Bat.; letzterem für den an seinen Wunden erlegenen Feldwebel Eichholz desselben Bataillons; sowie dem Assistenzarzt Dr. Rabenau vom 1. Inf. Regt. dasselbe Kreuz am weißen, schwarz gerän— derten Bande. — Zufolge eines Corpsbefehls aus dem Haupt- quartier Ars-sur-Moselle vom 30. v. M. räumte die Hessische(25.) Division an diesem Tage Jussy, Vaux und Ars, um von dem 2. Armee⸗ corps abgelöst zu werden und bezog folgende Cantonnements; Divisions Stab, Stab der 49. Inf.⸗Brigade, 1. und 2. Inf.-Regt., eine Schwa- dron und zwei Fuß ⸗Batterien: Gorze: 1. Jäger- Bat.: Noveant; Stab der 50. Inf.-Brigade, 3. Inf.⸗Regt, 2. Jäger-Bat., eine Schwadron und eine Fuß- Batterie: Rezonville; 4 Inf.⸗Regt., Stab der Feld-Batterien: Vionville; Stab der 25. Cavalerie-Brigade, vier resp. fünf Schwa— dronen und die reitende Batterie: Mars la Tour; Pionier-Compagnie, Stab der Munitions- Colonnen und ein Theil des Sanitäts⸗Detachements: Tron⸗ ville; Munitions⸗Colonnen, der übrige Theil des Sanitäts⸗Detachements und die Trains: Purieux, Frankreich. Aus Tours wird der„In. dépendance belge“ telegraphirt: Uhrich, der Vertheidiger von Straßburg, ist hier eingetroffen; er wurde durch die Mitglieder der Regierung mit Wärme empfangen.“ General Uhrich wurde bekanntlich auf Ehrenwort freigelassen, — Eine Depesche aus Epernon vom 4, 10 Uhr Vormittags, meldet: Seit einer Stunde lebhaftes Gewehrfeuer auf den Höhen von Eper— non gegen Rambouillet zu. Vier Granaten fielen in die Stadt. Um Mittag dauerte die Kanonade gegen Epernon noch lebhaft fort. Man kennt noch nicht das Resultat. Die Mobil- und National- garden, überall im Hinterhalte, führen sich wacker. Aus Malesherbes wird gemeldet, daß 400 Preußen La Ferts besetzt haben. Im ganzen Landstriche wird von ihnen geplündert.(Französische Quelle!) — Ein Decret vom 3. October überträgt Cremieux die interimistische Leitung des Kriegs- ministeriums an Stelle des Admirals Fourichon; ein anderes Deeret verfügt, daß die gewährten Moxatorien für die nach dem 14. Oct. creirten Handelseffecten nicht anwendbar sind. — 5. Oct. Nach Berichten aus Chartres von heute Morgen hat der Feind gestern Abend Epernon besetzt. — Eine officielle Depesche meldet, daß Or— leans diesen Morgen(29. Sept.) von unseren Truppen geräumt wurde. Man erwartet heute (30. Sept.) den Einzug der Preußen in Orleans. Sollten dieselben weiter nach Süden vorrücken, so würde die Regierung Tours verlassen und sich an einen andern Ort begeben.“ — Der Rücktritt des Admirals Fourichon vom Kriegsministerium in Tours und dessen Er⸗ setzung durch General Lefort erfolgte in Folge von Streitigkeiten Fourichon's mit Crémieux und Glais-Bizoin; doch bleibt Fourichon Marinemi⸗ nister. In Paris ist man ungeduldig, daß die Loire ⸗Armee zu langsan voranrückt; General Lefot soll nun die Organisation beschleunigen. Laut Bericht der„Daily News“ soll General Cluseret nicht, wie erzählt worden, in Lyon gefangen sein, sondern sich nach Marseille zurückgezogen haben. Rouen, 4. Oct. Letzte Nacht entgleiste bei Crelot zwischen hier und Amiens ein Militärzug, wobei 15 Soldaten ihren Tod fanden und 115 mehr oder weniger schwer verletzt wurden.(Vor- stehende Depesche stammt aus französischer Quelle, die ihren Ursprung in Toues hat.) Verloosung. Venetianer 30-Fres.⸗Loose. Ziehung am 30. September. Serlen: 5357 5955 7043 und 7233. Haupi⸗ gewinne: S. 7043 Nr. 8 50.000 Fres.; S. 5357 Nr. 24 1500 Fres. Ein gesandt. Da wir unerwartet schnell von hier wegkommandirt wurden, sagen wir allen Freunden und Bekannten auf diesem Wege ein herzliches Lebewohl und sprechen zugleich unseren besten Dank aus allen Denen, welche unserer fern von der Heimath so liebevoll warteten und pflegten, vor⸗ zugsweise aber den Herren Doctoren und dem Comits für die schöne und zweckmäßige Einrichtung des Lazarethes. Auch Herrn Henkel gilt unser Dank für die guten Spessen, mit welchen er uns stets bewirthet. Möge sie Alle der liebe Gott reichlich belohnen. Nauheim werben nie und nimmer vergessen Die Verwundeten, welche im Betsaale gelegen. an em Rachen ng. 2400 Die Partial⸗Obligation der Gemeinde Framers⸗ heim Nr. 29 ist bis zum 31. Dezember 1870 rück⸗ zahlbar. Dem Inhaber derselben wird der Betrag an diesem Tage durch das Handlungshaus J. Lindhetmer in Frankfurt a. M. gegen Aushändigung der Ortginal— Obligation ausbezahlt werden, indem vom 1. Januar 1871 an die Verzinsung aushött. Frameroheim am 3. October 1870. Hroßherzogliche Bürgermeisterei Framers beim Krug. 2412 Von dem Werner'schen Wohn⸗ hause ist der 2. und 3. Stock zu ver⸗ miethen und sogleich veziehbar. Waspethelles Petroleum! 2401 in unübertroffener Prima⸗Qualität, nebst den dazu gehörigen Lampen aller Art zum Fabrikpreise be Wilh. Fertsch. ee Basen Eingetroffen E dee Aechter medicinischer bair. Malzzucker, beftes Mitte! gegen Heiserkeit und Pusten, bei Wilh. Sturmfels, Hof⸗Apotheker. 2418 Zu verkaufen. 2406 Eline große Hofraithe, bestehend aus einem zwel⸗ stöckigen Wohnhaus, Scheuer, Stallung nebst großem Hausgarten, wobet 150 Morgen zum Einerndten bet, nommen werden, ist unter günstiger Bedingung aus freier Hand zu verkaufen. Auch können 20 Morgen Ackerland und Wiesen mit verkauft werden. Die Hofralthe eignet sich auch zum Betriebe jedes anderen Geschästes. Ober-Mörlen bei Bad Nauheim, 1 Peter Joseph Möbs, Ein in allen häuslichen Arbeiten gewandtes der Exped. d. Bl. 2382 „Der General Mädchen a Friet osfentl 7. Cel. act; N N 1 5 8** e, Main⸗Weser⸗Bahn. Lobensversicherungsbank für Deutschland in Gotha. dant: Bek nt m Versicherungsbestand am 1. October 1870 67889000 Thlr. 0 e 2 105 Japereeie Abe 8 Oetober 1870 16, 880000 N n Stelle des X ⸗Reglements vom 1. unt Jahreteinnahme pr. 1869 2,9587773 2 Adler Bh dds en Edd Megr ent fel og Ci Div dende der Versicherten im Jahr 1870 34 Proz. bahnen im Norddeutschen Bunde in Anwendung, welches auf den Billet⸗ und Güter⸗Expeditionen zum Preise von 2½ Sgr. zu erhalten ift. Mit Bezug auf§. 11 und 14 des neuen Reglements für den Güter⸗Verkehr bringen wir Folgendes zur all⸗ gemeinen Kenntniß: 1) Die Expeditionslokale für den Güterverkehr find dem Publikum im Sommer von 7 Uhr, im Winter von 8 Uhr Morgens dis 7 Uhr Abends, mit Ausnahme der Mittags stunden— auf den Stationen Cassel, Marburg, Gießen und Frankfurt von 1 bis 2 Uhr, auf den übrigen Stationen von 12 bis 2 Uhr— geöffnet. 2) Eilgut wird an Sonn- und Festtagen nur in den Vormittagsftunden von 8 bis 10 Uhr angenommen und ausgeliefert. 3) Die Frist zur Beladung der den Versendern bereit gestellten Wagen wird auf 12 Stunden— die Nachtzeit von Abends 7 Uhr bis Morgens 7 Uhr nicht mitgerechnet— festgesetzt. 4) Bahnhof restant gestellte Güter, sowie Güter der⸗ jenigen Empfänger, welche auf die Avisirung aus⸗ drücklich verzichtet haben, lagern 24 Stunden nach Ankunft auf Kosten und Gefahr der Empfänger. Für die Entladung der von den Empfängern selbst auszuladenden, hierzu bereit gestellten Wagen wird eine Frist von 8 Stunden bestimmt, die Nacht⸗ zeit von Abends 7 Uhr bis Morgens 7 Uhr nicht mitgerechnet. Bei außerhalb des Stationsorts wohnenden Empfängern wird diese Frist auf 24 Stunden im Maximum feftgesetzt. Die zur Abholung der Güter, deren Entladung bahnseitig ohne besondere Kostenberechnung besorgt wird, von den Güterböden oder zur Abführung der von den Empfängern selbst auszuladenden Güter bestimmten Fristen laufen von dem Zeitpunkte der Abgabe des Abvisbriefes in der Behausung des Empfängers, sofern derselbe am Stationsorte, zur Post oder an den Boten, wenn der Empfänger außerhalb des Stationsorts wohnt. Cassel den 20. September 1870. Königliche Direction der Main⸗Weser⸗Bahn. Obligationg-Perloosung der Kreisstadt Friedberg. 2405 Von den Partial⸗Obltgatlonen der Kreisstadt Friedberg, des Anlehens von 1863, find heute durch üffentliche Verloosung aus Serie A. Nr. 14, 77 n N 15, 29% zur Rückzahlung bestimmt worden. Die Inhaber dieser Obligationen werden hierdurch aufgefordert, am 1. Jan. 1871 ihre Kapttalbeträge gegen Rückgabe der Original⸗ Obligationen bei der hiesigen Stadtkasse in Empfang zu nehmen, da mit diesem Tage deren Verzinsung nufhört. Friedberg den 5. October 1870. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg e e ee Stein hä 1 ßer, Beigeordneter. Bekanntmachung. 2410 In der Behausung des verlebten pract. Arztes Dr. med. Trapp dahler werden Donnerstag den 13. October l. J., Morgens 9 Uhr, olgende Gegenstände öffentlich gegen baare Zahlung wersteigert: 1 Pferd, 1 einspännige Chalse, 1 Oekonomiewagen, 1 Sattel nebst Zaum, 2 einspännige Chaisengeschirre, 1 Paar Chatsengeschirre mit Brustblättern, 1 einspänniges Wagengeschirr, Strohbank, Hafer⸗ kasten, Wafssersoch ꝛc. Friedberg den 7. October 1870. In Auftrag Schwarz, Hoftaxator. Auszuleihen. 404 Aus ber Kirchenkasse zu Reichelsheim find 250 fl. zu 50% auszuleihen. Reichelsheim am 4. October 1870. Der Kirchen vorstand. 2411 Diese Anstalt gewährt durch den großen Umfang und die solide hypothekarische Belegung der vorhandenen Fonds eben so nachhaltige Sicherheit, wie durch die unverkürzte Ver⸗ theilung der Ueberschüsse an die Versicherten moglichste Billigkeit der Versicherungskosten. Versicherungen, welche vor Eintritt in den Kriegsdienst abgeschlossen worden sind, können gegen Extraprämien auch während des Kriegsdienstes in Kraft erhalten werden. Versicherungen werden vermittelt in Friedberg durch Hofger.- Advokat G. Trapp II. Büdingen Nidda „ Orts Einnehmer Louis Höhler. „ Stadtrechner Mantel. Ueue holl. Vollhäringe! Wilhelm Fertsch. L. W. Egers scher Fenchel⸗Honig⸗Extract, 2402 das vernünftigste Mittel gegen katarrha⸗ lische Beschwerden, Husten, Heiserkeit, Vec⸗— schleimung, Kurzathmigkeit, ganz desonders aber für Kinder dei katarrhalischen oder entzündlichen Zu⸗ fländen des Halses und der Brust, Keuch- u. Krampf⸗ Husten ꝛc. Jede Flasche trägt Siegel, Facfimtle und die im Glase eingebrannte Firma seines Er⸗ finders und Fabrikanten L. W. Egers in Breslau. Die Anerkennungen zählen nach Tausenden. Schon im Jahre 1862 batten seine Maj, der glorreiche König Wilhelm von Preußen die Gnade, denselben während einee katarrhalischen Unwohlseins Allerhuldreichst entgegen zu nehmen und dem Erfinder den Allerhöchsten Dank aussprechen zu lassen. Es wäre überflüssig, dieses herrliche Mittel zu annonciren, wenn nicht so viele Nach- ahmungen auf die Täuschung des Publikums speeu— lirten. Die alleinige Verkaufsstelle ist nur bei Jos. Hoffmann in Friedberg und Apotheker Dr. W. Uloth in Bad Nauheim. 2098 bei Kriegs nummern der Gartenlaube. Die Nr. 40 bringt folgende Beiträge: Ein Damen— Duell. Erzählung von Sacher Masoch.— Zu Straß⸗ burg auf der Schanz. Vom Maler R. Heck aus Stutt- gart. Mit Abbildung: In der Schanze der Tor⸗ gauer Festungsartillerie vor Straßburg. Nach der Natur aufgenommen von R. Heck.— Im Hauptquartier des Prinzen Frtedrich Karl. Von unserem Berichterstatter Georg Horn. Vierter Brief. Auf der Wahlstatt von Doncourt und St. Privat.— Mecklen⸗ burgische Grenadiere überschreiten die fran⸗ zösische Grenze bei dem Wirthsbause zur „goldenen Bremm, früheren Hauptquartier des Generals Frossard und degegnen den ersten Verwundeten aus der Schlacht von Speicheren. Nach der Natur aufgenommen von Cbr. Sell.— Ein Werk des Friedens von J. Nötzli. Mit zwei Abbildungen: Am Ausgangspunkte der Rigibabhn bei Vitznau;— Die Brücke der Rigibahn. Nach der Natur aufgenommen von Töche in Zürich.— Aus eigener Kraft. Erzählung von W. v. Hillern, geb. Birch.(Fortsetzung.)— Ein Jobannitter⸗ Depot im jetzigen Kriege. Von Fr. Gerstäcker. Einige Träger der französischen Civili⸗ satton. Nach der Natur aufgenommen von W. Gentz in Berlin.— Blätter und Blüthen: Opfer des Fanatismus. Von Georg Horn.—„Die Wacht am Rein.“ Mit einem Faesimile des Gedichts.— Letzte Bitte. Gedicht von Max Schneckenburger. Unterhosen Unterjacken 2226 bei Geschwister Schloß. Herr Prof. J. Moscheles 2421 Bei Bindernagel 8 Schimpff in Fried⸗ berg ist zu haben: (Beste Anweisung Briefe in fließendem Styl zu schreiben.) Vollständiger Briesstellet. Enthält die gründlichsten Anweisungen, Familien⸗ und kaufmännische Briefe nach 180 Muster⸗ driesen in bestem Styl schreiben und einrichten zu lernen. Ferner 100 Formulare zu Eingaben, Gesuchen, Einklagung von Bücherschulden, Vollmachten und Contrakte aller Art. Von W. G. Campe. Achtzebnte verb. Aufl. 54 kr. Von diesem allgemein beliebten Briefsteller mußte jetzt die achttehnte verbesserte Auflage veranstaltet werden. 2407 Friedberg. Wie wohl Jedem bekannt sein dürfte, haben fast alle Gemeinden der Umgegend an ihre im Felde stehenden Söhne Kleidungsstücke und Geld mit einer gewiß anzuerkennenden Opferwilligkeit ge⸗ sendet und verschiedene Ortschaften sich in dieser Hinsicht wirklich musterhaft gezeigt. Da nun in jeder Garnisonsftadt mehrere Unteroffiziere urd auch Soldaten zurückbleiben müssen, so ist es klar, daß nicht alle Söhne einer Ge⸗ meinde gleichzeitig im Felde stehen können. Aber weß⸗ balb man bei diesen Wenigen von der oben erwähnten Nachhülfe abzusehen für gut hält, findet man um so unerklärlicher, da ja doch einmal Ersatzmannschaft zurück⸗ bleiben muß, jedoch müssen dieselben jeden Augenblick bereit sein, dem Rufe zu ihren Regimentern Folge zu leisten, wo es ibnen alsdann an den oben erwähnten Gaben fehlen würde. Möchten diese Zeilen dazu dienen, daß alle die Gemeinden, welche in dieser Beziehung ibren vaterländischen Pflichten tbeilweise nachgekommen sind, auch den noch in Garnison liegenden Soldaten gegenüber nachkommen. J D 5*— 2 Junge Damen, 2413 welche fich in der franzöfischen und englischen Conversation vervollkommnen wollen, finden dazu zwei⸗ mal wöchentlich bet uns Gelegenheit. Mit der Ton⸗ versation wird Lektüre verbunden. Amalie, Marie& Lina Werner. 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Engel II., Metzgermeister. larttät verschaffen, und ich wünsche denselben die Frledberg. A.& M. Loeser. „ 5 7 f ausgedehnteste. 5 1 pro Opus ei möblirt 55 immer (4 Bogen stark) nur 12½ Sgr. u beziehen 1* 178 Mob. 3 l U er 1 ittio.* von Robert Apitzsch in Leipzig und durch Zwei mo ö l b immer 170 7 7157 in schoͤpsser Qualltät bel alle Buch und Musfikollenbandlungen. 2370 hat zu vermiethen 0 Ruppel, 1 Metzger. 27 W. Fertsch. SSS 1 unterstützt durch die unentgeltliche Hülfe von etwa 40 edlen Frauen und Jungfrauen, mehr als 6000 Gulden. Unsere eigenen triebenen Verpflegung Kostenersparnisse zu erzielen. ö Bis jetzt sind mehrere Tausend Gulden freiwilliger Gaben unserer Kreisbewohner zugeflossen, e schwere Aufgabe ohne Herz und Beutel aufzuthun. dem Unterstützung von außen nicht länger erfüllen, Diaconissinnen mit Pflege der Soldaten und Führung der Küche beschäftigt. Eile thut noth! Nebel den 7. October 1870. Die Lazarethe zu Bad- Nauheim haben seit Mitte August d. J. schon weit über 200 verwundete und kranke deutsche wir haben noch nicht 150 fl. aus dieser reichen Quelle der öffentlichen Opferwilligkeit erhalten. i unse und richten deßhalb an alle Kreisbewohner die Bitte, und uns ihre Gaben an Geld und jeglichen Lebensmitteln zu übersenden; ö ö Hospital für ünbemittelte Kurfremde, welches gegenwärtig ausschließlich als Lazareth für Verwundete dient, und sind daselbst drei edle Der Vorstand des Hülfs vereins: Der Vorsitzende Schutt. 1 Hulfscomité der lieben Nachbarstadt Friedberg Wir können aber unsere letztere finden Verwendung in den Der Schriftführer Siebert. Unsere bis zu den allerneuesten Romanen ergänzte ist für den Winter wieder hier in Friedberg und empfehlen wir dieselbe zur gef. Benutzung. Friedberg. Bindernagel& Schimpff. Unterrichts-& Erziehungs-Institut in Friedberg. 2287 Da wir durch die Erbauung eines neuen Hauses im Stande sind eine größere Anzahl Schülerinnen aufzunehmen, setzen wir die geehrten Eltern hierdurch in Kenntniß, daß mit dem 10. October der Wintercursus in unserer Anstalt deginnt. Etwaige Anmeldungen bitten wir bis zu dieser Zeit machen zu wollen. Prospecte sowohl für Pensionäre als auch fur Schülerinnen aus hiesiger Stadt sind zu jeder Zeit bei uns zu haben. Amalie, Marie& Ling Werner. Israelitische Feiertage 2417 Montag den 10. und Dienstag den 11. Oetober Mayer J. Hirsch. M. L. Goldmann. juhe und Stietel Louis Waas, Schuhmachermeister. Winterse 2419 in großer Auswahl empfiehlt merikanische Packetfahrt-Actien-Gesellschast. Wiedereröffnung der directen Post⸗Dampfschifffahrt zwischen URG A NEW- TORK vermittelst der Post⸗Dampfschiffe Thuringia, Mittwoch, 19. October Passagepreise: Erste Cajüte Pr. Crt.. 1 Pr. Crt. Rthlr. 100, Zwischendeck Pr. Crit. Rihlr. 38. Fracht L. 2.— pr. 40 hamb. 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Leibbinden 498 äußerst billig bei K. Friedrich neben der Post. mehrere Tausend Gulden Gemeinde⸗ Obligationen aus den Kreise Friedberg und Vilbel hat in Aae billig abzugeben 5 Eduard Hirsch Friedberg. Danksagung. 2420 Allen Denjenigen, welche unserer theuren Multen die letzte Ehre erwiesen haben, sagen wir hiermit unseren wärmsten Dank. Joh. Dönges. Charl. Ruppel, geb. Dönges. Todes⸗ Anzeige. 2403 Dem Allmächtigen hat es gefallen unseren lieben Gatten, Vater, Bruder und Schwager Herrn Conducteur Weber nach neuntägigem schweren Leiden in seinem 44. Lebensjahre in ein besseres Jenseits abzurufen. Die Beerdigung findet Samstag den 8. Oct., Morgens 10 Uhr, statt. Friedberg den 6. October 1870. Die trauernden Hinterbliebenen. . Kirchliche Anzeigen für Fried berg Evangelische Gemeinde. Pfarramtswoche Herr Pfarrer Köhler. 17. Sonntag nach Trinitatis. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags: Herr Diakonus Meyer. 4 Nachmittags: Herr Pfarrer Baur. 85 Gottesdienst in der Burgkirche! Vormittags: Herr Pfarrer Diegel. Nachmittags: fällt aus. Katholische Gemeinde. Samstag um 5 Uhr Nachmittags Beichte. 18. Sonntag nach Pfingsten. Vormittags: 10 Uhr Hochamt und Predigt. Nachmittags: ½2 Uhr Christenlehre und Andacht. gens 7½¼ Uhr. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. — (Hierzu Unterhaltungs- Blatt Nr. 41 und eine Beilage.) Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. able Beginn des Gottesdienstes an den Wochentagen Mo Krieger aufgenommen, und besorgten.. die Pflege jener Braven mit einem Aufwande von Mittel sind nicht blos erschöpft, sondern weit überschritten, und heute schon müssen wir den f Verwundeten die besonderen Gaben an Getränken und Tabak verkürzen, um in der guten, aber durchaus zweckentsprechenden und nicht über, Off Ve attou 1 Cat wurden Gegend nichts H˙ Octobt 2 Uhr Netz) dauerte überall 9. In Hrisßen Gurdt auf de gegen hafte Divist die di fort, Poste 2 ssegre Degen gegen Abthe Dupr gespr, K 319.“ 8. 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