torische onen 4 a dh 1 ard Hirst hen zg — 1 9 traf * n bie um det dag t Nul- Tuelgabe tut! 5 Metzgerneiir 1 Jwels dit Mile ecke Nuit, n t del u alt tadzng cuturt 14 Vonnerstag den 6. October. M 118 Oberhessis 8 — 2 1 er Anzeiger Enthält de amtlichen Erlasse für den Kreis Friebberg. Friedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Abonnements ⸗Einladung. Mit dem 1. October beginnt ein neues Abonnement auf den„Oberhessischen Anzeiger“, welcher auch ferner wöchentlich dreimal, Dienstag, Donnerstag und Samstag, erscheinen wird. Das Abonnement beträgt bei den Poststellen vierteljährlich 38 kEr., mit Bestellgeld 47 kr.— Bei der Verlags Expedition kostet das Blatt für die Monate Oetober, November und Dezember 30 kr. plare geliefert werden können. Auswärtige Abonnenten sind gebeten ihre Bestellungen bei den Poststellen oder Postboten baldigst zu machen, damit in der Zufendung des Blattes keine Unterbrechung eintritt und vollzählige Exem⸗ Die Expedition. Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatte sind zu publieiren: Nr. 46. sub 1. Friedberg den 2. October 1870 Bekanntmachung, die Beiträge der Wald besitzenden Gemeinden zu den Besoldungen der Oberförster betr. Großberzogliches Kreigamt Friedberg Tera p p. Betreffend: Die Beiträge der Wald besitzenden Gemeinden zu den Oberförsters⸗Besoldungen. Friedberg am 4. October 1870. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die betreffenden Großherzoglichen Bürgermeistereien. Unter Bezugnahme auf die Bekanntmachung vom 5. September d. J., Regierungsblatt Nr. 46, weisen wir Sie hiermit an, dafür Sorge zu tragen, daß vom 1. Januar künftigen. Jahres an die neu berechneten Beiträge zu den Oberforster-Besoldungen von den pflichtigen Kassen an die betreffenden Rentamts-Kassen bezahlt werden. Berka n n Zetreffend: Die Rinderpest. Nachdem sich bei einer Revision der gegen das Umsichgreifen det Rinderpest zu Butzbach angeordneten Maßregeln ergeben hat, daß sowohl Seitens der Ortsangehörigen beziehungsweise der betrof⸗ fenen Gehöftebesitzer sich denselben nicht in erforderlichem Maße unter⸗ geordnet und es andererseits versäumt worden ist, die unmittelbare Aufsicht über die Ausführung dieser Maßregeln mit der in der Natur ver Sache begründeten und im Gesetz vorgeschriebenen Strenge und Energie zu handhaben, ist die Ueberwachung der Gehöfte⸗ und Orts— perre einem heute eingetroffenen Mikitär-Commando anvertraut worden. Es liegt im Interesse des Publikums, den getroffenen An— ordnungen sich unweigerlich zu fügen, da abgesehen davon, daß dann Strafen vermieden werden, es wesentlich mit davon abhängen wird, ob die bereits in Aussicht genommene Verlängerung der Sperre noch weiter ausgedehnt werden muß oder nicht. Um jedoch den Orts⸗ „ewohnern bei der Dringlichkeit der Feldarbeiten eine nach dem Gesetze ulässige Erleichterung zu gewähren, verordnen wir unter Zustimmung es Herrn Bundes⸗Commissärs wie folgt: 1) Zur Feldbestellung innerhalb der Gemarkung Butzbach, mit Ausschluß des nördlich der Stadt zwischen den Chausseen nach Pohl⸗Göns und nach Lich belegenen Theils, dürfen bis auf Weiteres m der Zeit von 6 Uhr Morgens bis 7 Uhr Abends Rindviehgespanne verwendet, die Gemarkungsgrenze darf jedoch mit denselben nicht über— schritten werden; ebenso sind dieselben von den, nachbarlichen Flur⸗ Prenzen entsprechend entfernt zu halten. T ia p p. t mach un g. ) Die Gemarkungsgrenze wied gleichfalls von Militär über⸗ wacht, welches außer Uebertretungen vorstehender Bestimmung über⸗ haupt den Verkehr mit Rindvieh und den Beschränkungen der Orts⸗ sperre unterworfenen Gegenständen aus, nach und durch die Gemarkung Butzbach verhindern wird. 3) Der Desinfection haben sich alle die Stadt verlassenden Personen nach wie vor an den seitherigen Stellen an den Ausgängen der Stadt zu unterwerfen. a 4) Zuwiderhandlungen gegen die Bestimmungen sub 1 und 35) werden mit 10— 100 fl. oder Gefängniß von 7—28 Tagen bestraft. 5) Unsere Bekanntmachungen vom 9. und 14. v. M., Oberhess. Anzeiger Nr. 107 und 110, bleiben, soweit sie nicht durch das sub 1 Gesagte eine Abaͤnderung erfahren haben, in ihrem ganzen Umfange in Kraft. Wir versehen uns nunmehr der striktesten Befolgung der ge⸗ gebenen Vorschriften, da aus dem Umstande, daß seit einiger Zeit weitere Erkrankungsfälle an Rinderpest nicht vorgekommen sind, durch⸗ aus nicht auf gänzliche Beseitigung der Gefahr der Weiterverbreitung geschlossen werden darf. Friedberg den 2. October 1870. Großherzogliches Kreisamt Friedberg Ter a p p. *) In der ersten Veröffentlichung hieß es irrthümlich 2. B Zetreffend Die Abhaltung von Viehmärkten. Erhaltener Mittheilung vom 1. r k gag u n t d. M. zufolge hat Großherzegliches Kreisamt Schotten wegen Ausbruch der Rinderpest in den ma ch ung. Rreisen Gießen und Friedberg die Abhaltung von Viehmärkten im dortigen Kreise bis auf Weiteres untersagt. Friedberg den 4. October 1870. Großherzogliches Kreisamt Friedberg Tra pep. B cet„ dlc Betreffend; Ein verlaufenes Schwein. 1 n t mach ung. Von dem Feldschützen Zeitz zu Wohnbach wurde in dortiger Feldgemarkung ein altes Mutterschwein betroffen, dessen Eigenthümer bis Artzt nicht ermittelt werden konnte. Derselbe wird aufgefordert, sich binnen 8 Tagen bei Großherzoglicher Bürgermeisterei Wohnbach zu melden, beziehungsweise dasselbe gegen Erstattung der Fütterungskosten abzuholen, widrigen falls in anderer Weise über dasselbe verfügt werden wird. Friedberg den 4. October 1870. Großherzogliches Kreisamt Friedberg Ter a pep. Bie„, d uhr n Hetreffend: Rinderpest.: f Wir bringen zur öffentlichen Kenntniß, Bundes-Commissärs der Verkehr von Pferde- und Hundefuhren mit nicht dem Ein— wischen der Provinz Oberhessen und dem Verwaltungsbezirk der gedachten ü a N N 0 8 49 e daß in der Gemeinde, aus welcher derselbe kommt, keine Viehkrankheit herrscht. Führer des Fuhrwerks durch Bescheinigung der Ortsbehörde nachweist, Frledberg den 5. October 1870. t, m, dench U mm 6 daß von der Königlich Preußischen Regierung zu Wiesbaden unter Zustimmung des Herrn resp. dem Durchfuhrverbot unterworfener Ladung über die Grenze Regierung unter der Bedingung zugelassen worden ist, daß der Großherzogliches Kreisamt Friedberg Trapp. Kriegsnachrichten. Officielle militärische Nachrich fen. rsailles, 2. Oct. Der Verlust der Franzosen in dem Gefecht vom 30. Sept. betrug 1200 Todte und Verwundete, darunter der Bri⸗ gadegeneral Guilhelm. 300 Mann wurden un⸗ verwishet gefangen. Der diesseitige Verlust betrug 80 Todte und circa 120 Verwundete. Unter den odten befinden sich 8 Offiziere. Gestern und eute fielen nur vereinzelte Schüsse aus den Forts. Ferrieres, 3. Okt. Vor Paris nichts Neues. Bei Metz bestand die Division Kummer gestern ein größeres Vorpostengefecht. Der Feind wurde mit starkem Verlust abgewiesen. — Der„Kreuzztg.“ wird aus Laferriere den 28. Sept. geschrieben: Die Verlegung des großen kgl. Hauptquartiers in den Westen von Paris steht in den ersten Tagen des nächsten Monats bevor und wird wahrscheinlich gleichzeitig mit dem Beginn des Angriffs gegen die Forts erfolgen, zu welchem das Belagerungsgeschütz bereits bei Meaux eingetroffen ist und demnächst in Batterie gebracht werden wird. Nachdem die erste Periode der Belagerung, die Cernirung, so vollständige Resultate ergeben hat, daß in der That eine ganze Bevölkerung von zwei Millionen Menschen durchaus isolirt ist, wird mit dem Ein- treffen des schweren Geschützes die zweite Periode beginnen, und dieselbe verspricht um so mehr Er⸗ folg, als sie sofort mit äußerstem Nachdruck an ⸗ gefangen werden wird. Sehr bald wird dann die gegenwärtig berrschende Stille rings um Paris dem sich entladenden Gewitter Platz machen, welches jetzt von allen Seiten zu schwerer Züchtigung gegen die übermüthige Stadt heranbraust. — Nach der„Bresl. Ztg.“ ist der Comman⸗ deur des 6. schlesischen Festungs⸗Artillerie-Regiments, Oberst Michalis, zum Chef des Generalstabes der Belagerungs⸗Artillerie von Paris ernannt. Aus Reims erließ der Großherzog von Mecklenburg eine Proklamation vom 27. Sept. Prinz Karl von Hohenlohe und Graf Tauffkirchen sind zu Civilcommissären des Generalgouvernements Reims ernannt. — Von einem Gesechte der jüngsten Dage schreibt man aus Arlon dem„Journ. de Liege“: „Die Garnison von Longwy, verstärkt durch zahl“ reiche Flüchtlinge der bei Sedan geschlagenen Armee, hat zur Zeit eine Stärke von ungefähr 2000 Mann. Am 21. Sept. hat dieselbe einen Streifzug nach Longoyon unternommen und einer deutschen Truppenabtheilung ein Gefecht geliefert, welches einen durchaus ernsten Charakter trug. Sowohl Gefangene sind nach Longwy eingebracht, als auch deutsche Soldaten auf dem Schlachtfelde geblieben. Der Maire von Lontopon ist deulschtr⸗ seits mit Erschießung bedroht worden und hat nur außergewöhnlichen Umständen sein Leben zu danken Sein Adjunct wurde schwer verwundet, Zwei der bedeutendsten Dörfer der Gegend, Har— rancy und ein zweites, dessen Namen mir entfallen, sind von den deutschen Truppen angezündet wor⸗ den. Nähere Nachrichten fehlen.“ — Das von den deutschen Truppen eng umschlossene Metz, hat durch die Verrätherei der umwohnenden Landbevölkerung unterstützt, seither immer noch mit der Außenwelt zu communiciren vermocht. Dieser Tage ist es nun— und zwar der Großh. Hessischen Pion— nier-Compagnie gelungen, daselbst einen fünf Fuß hohen, halb mit Wasser gefüllten Canal zu entdecken, welcher der Festung zur Verbin— dung mit der Umgegend gedient hat und zu dieser fortwährend benützt wurde. Natürlich wurde dieser Schlupf versperrt und sollen bei der Auffindung und Verrammelung die Großh. Offiziere Oberlieutenant Menges und Lieutenant Mootz sehr ehrenvoll betheiligt sein. — Das„Zweibrücker Wochenblatt“ meldet, daß über ein am 30. Sept. stattgefundenes Aus fallstreffen vor Bitsch zur Zeit noch die näheren Angaben fehlen. Die Besatzung soll in großer fortwährend wieder in den Wäldern vor Bitsch haben. 50 unseren Truppen fand ein mehrstün⸗ diges Kämpfeh'statt, welches, da dieselben numerisch zu gering waren, ohne besondere Erfolge für beide Theile blieb. Die Franzosen halten sich jetzt auf. Auf unserer Seite bat es, sicheren Angaben nach, vier Todte und mehrere Verwundete gegeben, welche in das Lazareth von Niederbronn verbracht wurden. Straßburg, 29. Sept. Außer dem badischen Leib Grenadier Regiment ist auch ein Bataillon vom 6. Regiment eingerückt, dasselbe hält die Citadelle besetzt. Man versichert, daß heute und gestern verschiedene meuchlerische Schüsse auf unsere Truppen gefallen und die Meuchler, angeblich Franettreurs, zur gebührenden Verantwortung ge⸗ jogen worden seien. Die Haltung der Bevölke⸗ rung entspricht, soweit es sich beobachten läßt, solchen Vorgängen in keiner Weise. — 1. Okt. Das Hauptquartier der Armee be- findet sich nun auch in Straßburg, während die badische Diviston ihr Hauptquartier noch in Ober⸗ schäffolsheim hat. Man glaubt, daß die Truppen in den nächsten Tagen abmarschiren; vorerst aber ist eine kleine Rastzeit eingetreten und auch wohl eben so wünschenswerth, wie unsern braven Truppen zu gönnen. Uebrigens ist ein Theil der badischen Truppen jetzt schon in die Gegend von Mutzig und Barr aufgebrochen, um dem dort grassirenden Franctireursunwesen ein Ende zu machen. — Zut Geschichte der Capitulation von Straßburg theilt ein Specialcorrespondent der „Karlsr. Ztg.“ noch Folgendes mit:„Am 27. Mittags ritt der französische Parlamentär nach Mundolsheim hinaus; um 3 Uhr kehrte er mit der angenommenen Verhandlungsgrundlage zurück. In den Straßen sah er sich plötzlich von einer wüthenden Volksmenge umringt, welche über Ver- rath schrie, ihn vom Pferde werfen und die weiße Fahne zerreißen wollte; nur durch die Vorgabe, es handle sich bloß um einen Waffenstillstand, vermochte er sich freie Bahn zu machen. Um 5 Uhr wurde dann die Fahne aufgezogen und auf dieses verabredete Zeichen hin das Feuer eingestellt.“ — Interessant sind die Berichte des in Straß⸗ burg erschienenen„Niederrheinischen Couriers“ über die Wirkungen des Bombardements während der letzten Tage der Belagerung. Wir geben hier nur den Bericht vom 27. Sept., der folgendes Bild entwirft: Es schien, daß die Gefahr für unsere Stadt sich nicht vermehren könnte und daß die Belageter während der langen Bombardirungs- wochen die schrecklichsten Kriegsmaschinen angewandt hätten. Diese Nacht haben sie uns gezeigt, daß wir noch nicht das Ende ihrer Zerstörungsmittel gesehen hatten, denn sie haben Brandbomben auf unglaubliche Entfernungen geschleudert. Diese Bomben, welche im Allgemeinen mehr als 50 Kilos wiegen, sind mit mehreren Kilos Pulver angefüllt und mit einer Lunte versehen, welche während des ganzen Schußweges des Geschosses fortbrennt und beim Abbrennen das Platzen der Bombe verursacht. Der Feind hat eine gewisse Anzahl dieser Bomben von Schiltigheim oder von den Batterien der Retonde bis in die Langstraße, die Pflanzbadgasse, die Büchergasse und an die gedeckten Brücken geschleudert. Man sah diese Geschütze langsam in die Lüfte emporsteigen, hierauf auf den Boden herabstürzen; ein furchtbares Ge⸗ töse folgte ihrem Falle auf die Häuser, wo sie schreckliche Verheerungen anrichteten. Eine dieser Bomben fuht durch drei Stockwerke und einen Keller; andere zerstörten ganze Gebäude, alles auf ihrem Wege zermalmend. Die deutschen Zeitungen hatten vor einiger Zeit von zwei Riesen- mörsern gesprochen, welche die Belagerer vor unsere Mauern geführt; augenscheinlich werden diese Geschosse, die auf eine Strecke hinausge⸗ worfen werden, die früher von keiner Artillerie eneicht worden, von diesen Mörsern geschleudert. Schwere Unglücke haben den gestrigen Abend und diese Nacht bezeichnet, es gab zahlreiche Opfer Todte und Verwundete. Im Kaägenecker⸗Bruch sonen getödtet und 12 verwundet. Im Pfl. In den Vorstädten gab es Opfer wie jede Nacht, Welch langes Verzeichniß schon von Ruinen und Todten!. 5 Kehl, 2. October. In stetem Wachsen ist der Zudrang der Fremden nach Strasburg. Die Straßen sind kaum zu begehen und jeder Zug bringt neue Ankömmlinge. Die Schiff⸗ brücke wird gegenwärtig von beiden Ufern aus in kürzester Zeit zu passiren ist. Auch an der Eisenbahnbrücke wird eifrigst gearbeitet. Vom Oberrhein wird vom 2. October der Uebergang der deutschen Truppen über den Rhein bei Mühlhausen gemeldet. Die ost— preußische Reservearmee, der auch pommer'sche Freiburg aufgestellt, Müllheim. Am 1. Oct. herrschte in Freiburg, wegung. 6 den Rhein widersetzten sich die Franzosen; diesseits Verlust 7 Mann; zur Unterstützung unserer deutschen Truppen rückte die ganze Freiburger Besatzung aus.“ Wie verlautet, ist diese Reservearmee mit anderen, von Stras— burg abrückenden Truppentheilen, dazu bestimmt, Burgund und die zweite Hauptstadt Frankreichs, Lyon, zu besetzen. Aus Müllheim berichtet man: Der heutige Sonntag war ein wahrer Wallfahrts⸗ sonntag. Die Morgenzüge brachten uns eine Menge Sonntagsbummler, welche den Rhein⸗ übergang der deutschen Truppen ansehen wollten. Auch aus der Umgegend von Müllheim kam das Landvolk zu Fuß und mit Leiterwagen her⸗ geströmt, um das Schauspiel(denn als ein solches wird im gewöhnlichen Sinne ein der⸗ artiger Truppenaufmarsch immer betrachtet) mit anzusehen. Schon am Samstag Nachmittag und die verflossene Nacht gingen zahlreiche Truppen⸗ massen in großen Kähnen(welche circa 40 bis 50 Mann fassen konnten) über den Strom, um in dem gegenüberliegenden Chalampe zu campiren, oder sich nach dem entfernteren Mühl⸗ hausen fortzubewegen. Die Infanterie setzte in Kähnen über, die Artillerie und Capalerie auf der Rheinfähre. Die Truppen waren lauter Landwehrleute von 3240 Jahren, die beinahe sämmtlich die Erinnerungszeichen an 1866 und 1864 trugen. Ihre Heimath ist Ostpreußen oder Schlesien. Ihr freundliches, artiges, ja zuvorkommendes Wesen wird von allen Besuchern, die Gelegenheit hatten, mit Offizieren und Soldaten zu sprechen, anerkannt. Hessen. Darmstadt, 4. Okt. Wie mit⸗ getheilt wird, ist die auf den 1. Dezember l. J. anberaumte Volkszählung im deutschen Zollverein, nachdem nunmehr inhaltlich einer hierher gelangten Notification des Vorsitzenden des Bundesraths des Zollvereins sämmtliche im Bundesrath vertretene Regierungen zu der vorgeschlagenen Hinaus⸗ schiebung des Termins für die nächste Bevölle⸗ rungsaufnahme ihre Zustimmung ertheilt haben, auf den 1. Dezember 1871 verlegt worden. — Mit voller Bestimmtheit kann ein hiesiger Correspondent der„Fr. Z.“ mittheilen, daß der erwarten steht. dings in Frage stand und umfängliche Bericht erstattungen veranlaßte, wird mit dem Erlaß einer Anzahl zuerkannter, sowie dem Nachlaß verschie⸗ Bewenden finden. Frankreich. Tours. Meldungen aus Colmar vom 2. d. zufolge hat der Feind in der Höhe von Mühlhausen den Rhein überschritten und nähert sich Mühlhausen und Schlettstadt. — Admiral Fourichon verbleibt Mitglied der Anzahl ausgefallen sein und zwei Höfe angesteckt ereignete sich ein furchtbarer Unfall; im Hause geschlagen, es ist also zu hoffen, daß der Rhein Landwehr zugetheilt ist, hatte sich südlich von das Hauptquartier in wie die„Karlsr. Zeitg.“ schreibt, große Be⸗ „Dem Schlagen einer Brücke über von verschiedenen Blättern gemeldete Erlaß einer ö politischen Amnestie im Großherzogthum nicht zu Die Angelegenheit, welche aller- dener bereits angetretener Strafverbüßungen iht Regierung. Der Marineminister tritt das Depar⸗ 1 Mehl, bei der Kronenburger Kaserne haben zwe! beinahe zu gleicher Zeit gefallene Geschosse 6 Per. anz · 9 bad wurden 4 Personen in einem Hause verwundet. tement. der dei Rericht neldel 5 Nuoglo Chosh und Geh ihn 90 gatden Handen ni noch 80 die Ob gelos. Comma aus T0 wegen 125 plündern ulspann war ma lassen. solge w sheidigu Spaa 29. St schlager küdgew Ueberge begonnt Abende Cderbe dem 6 der de 30. 6 Fart gehal Krieg Roche Erstge Angesie Bestag ment des Kriegsministeriums an den Delegirten es Kriegsministers„ Generol Lefort, ab. — Ein durch die Taubenpost angelangter gericht Trochu's über das Gefecht vom 30. Sept. neldet: Unsere Truppen machten sehr kräftige lecognoscirungen und rückten bis Thiais und hoisy le Roi vor. Nach lebhaftem Artillerie- ind Gewehrfeuer zogen sich unsere Truppen auf ure Positionen in Ordnung zurück. Die Mobil- surden hielten sich tapfer. Der Tag war im danzen ehrenvoll für uns. Unsere Verluste sind zuoch nicht bekannt, jedoch sehr empfindlich. Belgien. Brüssel. Seit dem 1. d. ist je Observationsarmee und ihr Generalstab auf alöst. Die im Frieden bestandenen Territorial⸗ zommandos sind wieder eingeführt.— Nachrichten us Tours zufolge war unter den Franctireurs negen mangelnder Lebensmittel eine Meuterei aus- ebrochen. Die Meuterer drohten, die Stadt zu lündern. Zwischen Offizieren und Mannschaften autspann sich ein förmlicher Kampf. Schließlich var man gezwungen, die Aufrührer fortziehen zu assen. Dieselben gingen nach Orleans. — Berichten aus dem Norddepartement zu⸗ olge werden Maubeuge und Landrecies in Ver- geidigungszustand gesetzt.— Graf Palikao ist in Spaa angelangt. — Eine Depesche der„Times“ von Bouillon, 9. Sept., meldet: Die von den Preußen vorge- blagenen, von der Garnison Mezieres jedoch zu⸗ ückgewiesenen Bedingungen sind: Abzug oder lebergabe. Das Bombardement hat noch nicht egonnen. Große Truppenbewegungen in Sedan. — Eine Depesche aus Tours vom 1. Okt. Abends meldet, der Marineminister sei nach Sberbourg ahgexeist und General Uhrich habe sich em Gouvernement gegenüber für die Nutzlosigkeit ger dermaligen Kriegsfortsetzung ausgesprochen. — Ein Brief per Luftballon aus Paris, vom 20. Sept. Vormittags datirt, meldet, daß Jules Favre und Arago in dem am Donnerstag ab; haltenen Ministerconseil eine Fortsetzung des Krieges widerriethen, während namentlich Keratry, Rochefort und Trochu dieselbe befürworteten. Die Erstgenannten wollten die Verantwortlichkeit dafür, Ungesichts der ernsten Simation, nur nach einer Zefragung des Volkes übernehmen. Dänemark. Kopenhagen. Die Thron⸗ sede, mit welcher der König den Reichstag er⸗ affnete, hebt hervor, daß durch die Aufrechthaltung er neutralen Stellung es gelungen ist, das Land zor den Uebeln des Krieges zu bewahren Ob⸗ leich keines Menschen Auge den Ausfall und die Folgen des Krieges voraussehen könne, habe der König die feste Hoffnung, daß die Frage, welche noch zwischen Dänemark und Preußen unent⸗ ichteden bestehe, eine Lösung finden werde, welche zie Selbstständigkeit des Reiches sichern und die guten Beziehungen zu dem mächtigen südlichen Nachbar stärken werde. Italien. Florenz, 2. Oct., Abends. Zahlreiche Depeschen aus Rom constatiren die große Betheiligung der Bevölkerung am Pleblscit. Der Enthusiasmus, welcher dort herrscht, ist be⸗ weutend. Personen, welche ihr Votum abgegeben haben, durchziehen die Stadt unter den Rufen: „Es lebe Italien!“„Es lebe der König!“— Depeschen aus anderen römischen Städten eon⸗ statiren denselben Enthustasmus und dieselbe Be⸗ theiligQung. Es heißt, die Deputation mit dem Resultat des Plebiscits werde Donnerstags hier eintreffen. — Dem„Giornale di Roma“ zufolge hat der Papst die Theilnahme an dem Plebiscit ver boten, selbst um mit Nein zu stimmen. — Das Resultat des Plebiscits ist in Rom: Ja 40,835 Stimmen, Nein 46 Stimmen; in Frosinone sämmtliche 2559 Stimmen Ja; in Velletri: Ja 3156 Stimmen, Nein 11 Stimmen: in Orte: sämmtliche 644 Stimmen Ja. Rußland. Petersburg. Thiers hat die Antwort erhalten, daß Rußland in seinem tiefen Friedensbedürfnisse zur Wiederherstellung des Friedens beizutragen geneigt ist, sich aber nur auf einer Linie mit den neutralen Mächten zu be⸗ wegen vermag. Thiers reiste am 4. nach Wien ab. — Der„Golos“ meldet, daß das dem Reichs- rathe vorgelegte Budget pro 1871 ohne Deficit schließt, woraus das Blatt abermals die friedlichen Absichten Rußlands folgert. Amerika. Washington. Die Staats- schuld der Vereinigten Staaten hat sich seit dem 1. September um 9 Millionen Dollars vermindert. Bad⸗ Nauheim. In den hiesigen Lazarethen kann man täglich einen älteren Herrn mit seiner Gemahlin be⸗ obachten, welche schweigend, emsig, bescheiden unseren Ver⸗ wundeten Cigarren, Wein, Lebensmittel aller Art zutragen. Es sind Engländer, die ihre Kur hier längst beendigt haben und nur zu dem Zweck noch hier bleiben, um Hülfe zu leisten. Und diese Nachkur scheint ihnen ganz gut zu bekommen, denn sie machen gar vergnügte Augen, wenn sie ihre Gaben glücklich an den Mann gebracht haben. Dank solchen Kurgästen! Frankfurt. Der militärische Verkehr auf der Neckar⸗ bahn im Monat September war ein ganz außerordent⸗ licher. Gefangene kamen 29,404 hier durch. Zum Ersatz wurden dirigirt 1803 Mann, zur Armee 275 Offiziere und 12,425 Mann und 300 Pferde. In die Heimath, beziehungsweise zum Ersatz wurden entlassen 1512 Mann. Krank und verwundet kamen an 291 Offiziere, 14.022 Mann und 77 Pferde. Es wurden verbraucht 1056 Pfund Kaffee, 6103 Centner Haser, 5742 Centner Zwieback, 114 Centner Erbsen, 7658 Ceniner Mehl, 10,466 Centner Brod, 120 Centner Speck, 217 Centner Bohnen. Militär⸗ Arrestanten kamen 15 an. Frankfurt. In Deulschland wird eifrig nach dem bekannten Füsitier Krause gefahndet. Ueberall, wo irgend einer dieses Namens im Lazareth liegt, kommen entweder Geschenke oder Anfragen, ob der ꝛc. Krause der sei, welcher den ersten Franzosen erschossen. Die hiesigen Lazareibe sind so glücklich, mehrere Krause zu haben. Derjenige, welcher im Bürgerhospital liegt, erhielt dieser Tage mit der Anfrage, ob er der rechte Krause sei, welcher den ersten Franzosen geschossen, eine wunderschön gearbeitete Meerschaumpfeife, die anstatt des Tabaks mit Thaler scheinen gestopft war. Der schwerverwuͤndete Tapfere war leider nicht der rechte Krause und wies die Gabe zurück; um den Braven zu entschädigen, hat ein Mitglied des Sanitätscorps demselben eine ähnliche Pfeife verehrt, nur mit dem Unterschied, daß da, wo die Thaler steckten, sich nur guter Kanaster befand. Offenbach. Der Tod fordert aus den Reihen unseres Offenbacher freiwilligen Turner⸗Sanitätscorps, welches jetzt größtentheils zurückgekehrt ist, noch immer neue Opfer. Zwei Mitglieder sind bereits verschieden. Mehrere liegen am Typhus und Blattern schwer krank darnieder, über Einzelne, welche noch in Belgien und Frankreich in Laza⸗ rethen zurückbleiben mußten, sehlt jede Nachricht. Darmstadt. Nachdem französische Kriegsgefangene von hier nach Offenbach und Gießen verlegt wurden, be⸗ finden sich noch etwa 900 Mann hier, Dieselben erhalten nunmehr Löhnung gleichwie unsere daten und soll der erste Löhnungstag für sie ein er Fest gewesen sein, welches in den 2 in der Insanteriekaserne etablirten Wirth⸗ schaften gefeiert wurde. Verloos ungen. Wien, 1. Oct. Bei der heute stattgehabten Ziehung der Creditloose fielen der Haupttreffer auf Serie 333 Nr. 66; 40,000 fl. auf Serie 427 Nr. 59; 20,000 fl. auf Serie 2198 Nr. 25. Ferner wurden gezogen: die Serien 19, 139, 194, 30, 591, 594, 777, 2147, 2197, 2230, 3564, 3650 und 3904. Oesterreichische 230⸗fl.⸗Loose von 1854. Bei der am 1. October vorgenommenen Ziehung wurden nach— steheude Gewinn-Nummern gezogen: Serie 444 Nr. 38 mit 50,000 fl., S. 269 Nr. 23 mit 20.000 fl., ferner gewinnen je 5000 fl. S. 817 Nr. 32, S. 1401 Nr. 8, S. 1807 Nr. 6, S. 2244 Nr. 45, S. 2761 Nr. 183 je 1000 fl. S. 384 Nr. 46, S. 697 Nr. 47, S. 842 Nr. 2, S. 2459 Nr. 13, S. 2467 Nr. 23; endlich je 400 fl. S. 269 Nr. 10, 49, S. 359 Nr. 10, 20, S. 384 Nr. 4, 9, 34, 44, S. 444 Nr. 16, 20, 35, S. 817 Nr. 11, 13, 42, 44, S. 1807 Nr. 9, S. 2244 Nr. 44, S. 2259 Nr. 6, 10, 13, 18, 19, 28, 48, S. 2277 Nr. 19, 24, 29, 37, S. 2287 Nr. 10, 46, S. 2459 Nr. 15, S. 2465 Nr. 8, 19, 20, 30, 37, 45, 46, S. 2467 Nr. 39, S. 2638 Nr. 33, 37, S. 2761 Nr. 42, S. 2942 Nr. 27, 47, S. 3342 Nr. 50, S. 3364 Nr. 19, 46, S. 3826 Nr. 8, 17, S. 3839 Nr. 47. Auf alle übrigen in den verloosten Serien enshaltenen Nummern entfällt der Gewiun von je 300 fl. Bescheinigung. Bei dem Rechner des Comités für die Unterstützung der verwundeten und erkrankten Soldaten im Felde und deren nothleidenden Familien find weiter eingegangen und werden dankend bescheinigt: fl. kr Ungenannt 1270 aus einem Kränzchen— 43 ein monatlicher Beitrag aus Friedberg 1— aus der Vorlesung des Herrn Dr. Lorenz, wozu Frau Theobald den Saal und die Beleuchtung unentgeltlich stellte, 7 15 don Herrn Obersörster Kiichner in Ziegenberg 3— von Herrn Pfarrer Breidenstein Kirchenopfer aus Södel 9 21 von Herrn Georg Ullrich hier aus dessen Collecle⸗ Buͤchse für die verwundeten Soldaten 4— 26 48½ hierzu die letzte Bescheinigung 4309 58½ 4336 45 Unsere Ausgaben für Unterstützungen, für das fliegende Sanitätscorps. Materialsendungen für die Truppen im Felde und unsete Laza⸗ rethe betragen bis jetzt 3193 56 An Materialien wurden geliefert: von Herrn Pachter Heil in Dorheim 2, wollene Hemden für die Truppen im Felde; von Herrn G. F. Kopp in Ossenbeim 36 Eier, 1 Krug Milch; von Herrn Müller in Dorheim 48 Eier; von Frau Pfarrer Weber in Ober⸗Rosbach 1 Ratankuchenz von Herrn Bürgermeister Helfrich in Fauerbach 31 Eier; von Herrn Vergverwalter Cheltus in Ossenbeim 6 Flaschen Wein, 1 wollenes Halstuch, 8 Paar wollene Strümpfe, 2 wollene Jacken, 1 Paar Unterhosen, 1 wollene Leibbinde, 1 Paar Pulswärmer z von Herrn Oberförster Kirchner in Ziegenberg Verbandzeug. Die uns seitber so reichlich gespendeten Liebesgaben, als: Eier, Butter, Milch, grüne Gemüse, Kartoffeln, sind ganz geräumt, wir müssen diese jetzt kaufen und bitten deßhalb um fernere Unterstützung hierin oder uns solche zu billigen Preisen zuzuführen. Friebberg den 30. October 1870. Für das Comité: J. Huber, Rechner. N Braunkohlen- Verkauf. 2330 Für die gegen Credit zu beztehenden Braunkoblenklötze beginnt auf dem Bergwerk mit dem 1. October d. J. eine neue Creditpertode, laufend dis Ende Dezember d. J. Der Preis bleibt wie seither, mit einer Zahlungsfrist bis Ende März 1871. Großherzoglichen Dorheimer und verbunden Dle Fuhrleute wollen die Gegenscheine, welche ihnen bel Abgabe, des, Bürgscheing eingebändigt werden. hei jedem Kohlenbezuge mitbringen, damit die einzelnen Zoblung der Creditsumme an Großherzogliche Bergtasse icheins erforderlich. Dorheimer Bergwerk Bezüge in dem Gegenschein notirt werden können. Bei zu Friedberg ist gleichfalls die Vorzeigung des Gegen⸗ den 24. September 1870. Großherzogliches Bergamt Dorbeim. Auszuleihen 2846 aus der Kirchenfasse zu Steinfurth 220 fl. 4.5% 4 Der Kirchen vorstand. Fuhrknecht. 2394 Zum baldigen Eintritt wird bet bohem Lohn ein tüchtiger Fuhrknecht zu zwel Pferden auf einen einzelnen Dof gesucht. Nähere Auskunft erthellt die Exped. d. Bl. Befestigungspläne Paris& Meß. Zu haben bel Bindernagel& Schimpff in Fried⸗ berg und Nauheim. Obligations-Verloosung. 2385 Von den Obligationen der Gemeinde Ober- Saulbeim auf Inhaber find die Nr. 63 und 68 zur Rückzahlung berufen, was den Besitzern derselben an⸗ durch bekannt gegeben wird, unter dem Anfügen, daß der Betrag derselben à 100 fl. bis zum 15. Dez. 1870 bei der Gemeinderinnehmerei Ober Saulheim, ven da ab aber bei dem Handlungshause S. Liadhbelmer Söhne zu Frankfurt a. M. in Empfang genommen werden kann. Der Zinsenlguf derselben endet mißt een, Schlusse dieses Jahres. Ober ⸗Saulhelm am 1. October 1870. Großherzogliche 5 Ober⸗Saulheim K e r. Obligations⸗Verloosung. 2392 Bei der beutigsen; flatigehabten Obsagttons⸗ Verloosung der tsraelitischen Religionsgemeinde dahier iß die Obligation Nr. 62 mit fl. 100. zur Rückzahlung auf den 1. Januar 1871 ausgeloost worden. Die Ver⸗ zinsung derselden dort vom 1 Jauuar 1871 auf. Münzenberg den 3. October 1870. Der Vorsland der ist. Religtonsgemeinde Münzenberg Marcuse Engel. Regenschirme, K. Friedrich, neben der Post in Friedberg. 2397 äußerst billig, bei Oeffentliche Bekanntmachung. 1 2390 Forderungen an den Nachlaß des Schneiders Wilbelm Gliem zu Reschele heim sind binnen vier Wochen geltend zu machen, widrigenfalls dieselben bei der Ordnung des Nachlasses unberückfichtigt bleiben. Friedberg den 28. September 1870. ne Friedberg . 2808 Bel Bindernagel& Schimpff in Fried⸗ derg ist zu haben: Die Haudelswissenschaft zur leichten Erlernung der Handelsgeographie, der Correspondenz, des kaufmännischen Rech nens; über Buchhaltung, Cours rechnung, Wechsel⸗ ordnung, Staatspapiere, Actien u. Banken. Anweisung zur Schönschreibekunst und 12 Bio⸗ graphten berühmter Kaufleute. Von Fr. Bohn. 14. verb. Auflage. 2 fl. 24 kr. Zur Erlernung der Handelswissenschaft können wir kein besseres, als dies Buch empfehlen. 2 2 5 2* 2 5 2 8 25 2 2 f 5 . Die Nr. 1, die neueste— . Kriezenummer, enthält: 8.— 888 8 Der Generalquartlermeister des deutschen Heeres. Mt dem Porträt des General von Poddielski.— Amata. Novelle von Hans Tharau.— Das Characterbild des Ulanen. Militärische Skizze von Georg Hiltl. Mit Illufiration von A Toller.— Letzte Bitte des Sängers der„Wacht am Rhein.) Aus dem Nachlaß Max Schneckenburgers. Antwort darauf von Karl Gerok.— Kriegsgenrebilder. I. Mit 3 Illuftratlonen.— Skizzen vom Kriegsschauplatz. Von Georg Hittl. V. Auf dem Schlachtfelde von Wörth.— In der Heimath des Cbam⸗ pagners. Von unserem Berichterstatter Dr. Hans Blum. — Am Famtlientische: Vernichtung franzöfischer Küras⸗ fiere bei Wörth. Zu dem Bilde von E. Hünten.— Richard Wagner im Felde. Von M. Evers.— Paris als Festupng. Zu dem Plane von Elsner.— Die muthigen Ulanen. Gedicht von Franz Koppel.— Den Kläglichen! Gedicht von Georg Heseklel. Preis pro Nummer 9 kr. 2361 Unterzeichneter hat sich hier als Arzt niedergelassen und wohnt bei Hrn. Lederhändler M. Reis. Friedberg. Dr. med. Schott. 2321 Ich zeige ergebenst an, daß ich in hie⸗ siger Stadt als praktischer Arzt und Geburts⸗ helfer mich niedergelassen habe. Gleichzeitig bemerke ich, daß ich, wie schon seither, die Praxis des Großherzoglichen Stabs— arztes Dr. Steinhäußer bis zu dessen Rück, kehr fort versehe. Meine Wohnung befindet sich in dem Hause meines verstorbenen Collegen Dr. Hermann Trapp, woselbst ich täglich Morgens vor 8 und Mittags von 2 bis 3 Uhr zu sprechen bin. Friedberg, im September 1870. Dr. Wagner. 2388 Nicht allein Professor J. Moscheles, son⸗ dern auch andere Auforitäten haben sich über die bedeutendsten Walzer der Jetztzeit:„Frühlings. reigen“ von Julius Lommers—„Burschentänze“ von Johannes Schondorf—„Jugendträume“ (Preiscompoßition) von O Hübner⸗Trams höchst anerkennend ausgesprochen.— Preis pro Opus (4 Bogen stark) nur 12½ Sgr. Zu beziehen von Robert Apitzsch in Leipzig und durch alle Buch⸗ und Mufikalten handlungen. Ein Dienstmädchen 2381 findet alsbald in einem kleinen Haushalte einen Platz. Dasselbe muß anstellig und reinlich sein, selbst⸗ ständiges Kochen wird nicht verlangt. Zu erfragen bei der Expedition. Zu Bestellungen empfehlen sich: Binder nagel& Schimpff in Friedberg. Bekanntmachung. 2391 Die auf den 6. d. M. anberaumte Versteigerung in der Behausung des Dr. med. Trapp dahier von Oeconomtegerätben und einem Pferd kann verhinderungs⸗ halber nicht an diesem Tage abgehalten werden und wird solche daher erst Donnerstag den 13. d. M. stattfinden. Friedberg den 4. October 1870. In Auftrag Schwarz, Hoftaxator. Ein Brauntwein-Yrenn-Apparat, 2289 neuer Construction, die Blase circa 40 Maaß Füllung haltend, erst einige Jahre im Gebrauch, mit allem Zubehör, die Gährungsbütten 230 Maaß haltend, ist wegen Aufgabe der Oekonomie sehr billig zu verkaufen. Auch werden Zahlungstermine auf Verlangen anberaumt. Näheres bei Gottfried Mondigler, Friedberg. Kupferschmied. Mehl-Offerte. 2372 Größere Sendungen von ungarischen Mehlsorten sind wieder eingetroffen und 8 solche billigst H. Strauß,. Eine frischmilchende Kuh 2389 nebst Kalb hat zu verkaufen Wittwe Druschel in Rödgen. Ein gebrauchtes Kanapee 2393 verkauft zu fl. 9. Eduard v. Göbel, Hof⸗Tapezier. Magensalz, 1252 bekannt als Bullrichs Universal⸗Reinigungs salz gegen Magensäure, Sodbrennen ꝛc. ꝛc. in /, ½ / Pfunden empfiehlt J. A. Windecker in Friedberg. 77 22: 2 K ˖ bei K. Friedrich U neben der Post opf cher in Friedberg. Humoristisch⸗fatyrische Flugblätter (den Krieg betreffend) Nummer 1— 25 à 6 kr. a Vorräthig bei Bindernagel& Schimpff in Friedberg Danksagung. 2396 Allen Denjenigen, namentlich dem Sanitälscorps und den Soldaten von Nauheim, welche meinem auf dem Schlachtfelde erkrankten und im Elternhause ver⸗ storbenen guten Sohne Philip p so zahlreich bei seiner Beerdigung die letzte Ehre er⸗ wiesen, sage ich hiermit meinen herzlichsten Dank. Wisselsheim, im October 1870. Anton Leonhard II. Frau. Todes-Anzeige und Janksagung. 2335 Dem Allmächtigen hat es gefallen unseren einzigen vielgellebten Sohn. Anton Heil in einem Alter von 17 Jahren 5 Monaten in ein besseres Jenseits abzurufen. Allen Denen, welche ihre Theilnahme bei der Beerdigung unseres Sohnes in so großem Maße erwlesen, sagen wir unseren innigsten Dank. Ober-Mörlen den 3. October 1870. Die trauernden Eltern Johannes und Theresia Heil XI. 0 fl. 36 kr.; Gerste 8 fl. 45 kr.; Hafer 7 0 8 4 fl. 48 kr.; Roggenstroh per 100 34 fl. 5 294 0 Asraelitischer Gottesdienst in Sritdber. 0 19501 ö N rte Bel Bindernagel& Schimpff in Friedberg und Nauheim ist zu haben: 1 Wee Nr. 11.— Preis 9 kr. Die 9 Wacht am Rhein. Marsch für Pianoforte. von K. Werner. Zweihändig Preis 11 kr., vierhändig Preis 14 Germania. 22 vaterländische Lieder für Gesang Pianoforte. Preis 21 kr. Für Pianoforte allein 18 kr. Zindnadeln. Eruste und heitere Bilder aus dem deutschen Nationalkrieg gegen Napoleon III. Nr. 11 kt. mit 0 gedes Blatt 6 kr. Der wahre Jakob. Nummer vom kaiserlichen Altweibersommer. Preis 6 kr. g Frankfurter Latern. Bad Nauheim Gesangverein Concordia. 2386 Sonntag den 9. d. M. findet zum Besien den blesigen verwundeten und kranken Soldaten im Saalk: des Herrn Iburg dabier 2 3 Concert mit Theatervorstellung statt. Anfang Abends 7 Uhr. 0 11 Zu recht zahlreichem Besuche ladet ergebenst ein Der Vorstand. Unterhosen, Kami. 2387 Unterjacken, söler, Strümpfe, Tücher, schuhe. sowie alle in dieses Fach einschlagende Artile empfiehlt Conrad Heß, gegenüber dem Rathhause. Ein in allen häuslichen 5 wird gesucht. Arbeiten gewandtes üädchen Näheres del der Exped. d. Bl. f 2382 2146 Denjenigen jungen Leuten, welche seh 0 in 1865, 1866, 1867 freigeloost und jetzt ein“ stehen wollen, ertheilt auf Anfrage nähere: Auskunft Kreisbüreaugehülfe 8 Fin k. Fruchtpreise. Per Malter. i ges. Friedberg, 5. October. Waizen 13 fl. 0 10 Kor! 9 fl. 20 kr.; Gerste 8 fl.— kr.; Hafer 5 fl. J Frankfurt, 3. October. Waizen 13 fl. 54 kr. Korn 10 fl. 45 kr.; Gerste— fl.— kr.; Hafer 10 fl. 95 Grünberg, 1. October. Waizen 13 fl. 49 fer Korn 10 fl. 26 kr.; Gerste 7 fl. 16 kr.; Hafer 5 fl.. Molter— fl.— kr.; Erbsen— fl.— kr.; Wilen 9 f — ir. Saamen— fl.— kr.; Kartoffeln 2 fl. 10 f. i 5 i 40 kr.; Korn Mainz, 1. October. Waizen 13 fl. 40 fl 13 kr. Gebund — Beginn: Freitag Abends 5½ Uhr. Samstag Morgens 8 Ubr. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. 1 50 — Oruck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. (Hierzu eine Beilage.) Salband⸗ hesssch dem 3 Bettef