irmfels. 0 Pietten Billiaste Illastr. Zeitung! originell“ Echimpff 45 nett 55 647 911 5 1870. Donnerstag den 6. Januar. N 3. Oberhessischer Anzeiger. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. 2 Friedberger Intelligenzblalt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Mit dem 1. Januar beginnt ein neues Abonnement auf den Oberhessischen Anzeiger, welcher auch ferner wöchentlich dreimal, Dienstag, Donnerstag und Samstag, erscheinen wird. Derselbe bringt die kreisamtlichen Erlasse, sodann eine kurze Uebersicht der interessantesten und wichtigsten Tagesbegebenbeiten, allgemein belehrende und unterhaltende Aufsätze, landwirthschaftliche und gewerbliche Mittheflungen, geschäftliche Nach⸗ richten, Markt- und Cours Berichte, Verloosungen von Staatspapieren und lokale Notizen, außerdem wöchentlich einmal in dem beigegebenen Unterhaltungs⸗Blatt interessante Novellen und Erzählungen, Gedichte, Anekdoten, Räthsel, Bilderräthsel ze. Trotz der seit Beginn des Jahres 1869 eingetretenen nicht unbedeutenden Erhöhung des Abonnements für auswärtige Abonnenten ist die Zahl derselben dennoch ständig im Wachsen begriffen, was uns eine erfreuliche Aufmunterung sein muß, die Geschäfte der Redaktion in der bisher geübten Weise auch ferner fortzuführen. Das Abonnement beträgt bei der Verlagsexpedition ohne Bringerlohn halbjährlich 1 fl., durch die Post bezogen jedoch viertel⸗ jährlich 47 kr mit Bringerlohn Inseratgebühren werden die einspaltige Petitzeile oder deren Raum mit 3 kr. berechnet, bei Tabellen- und Ziffersatz mit 8 kr. . 1 7 1 1 der Anzeiger kann nach auswärts auch durch Privatboten direct von uns bezogen werden. 3 brechung eintritt. Bestellungen beliebe nan baldigst zu machen, damit in der Zusendung des Blattes keine Unter⸗ Den verehrlichen Abonnenten in hiesiger Stadt werden wir das Blatt auch für das neue Jahr zusenden, wenn nicht ausdrücklich Abbestellung erfolgt. Die Redaktion. Amtlicher Theil. Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatte sind zu publieiren: Belanntmachung, das Portofretheitswesen in den nicht Nr. 1 1. zum Norddeutschen Bunde gehörigen Theilen des Großderzogtbums betreffend. Linsen des Telegraphen⸗Vereins betreffend. sub. 4. Nr. 60. sab. 1. Verordnung, die poltzelliche Aufsicht über die Oberhessische Eisendahn. Orkanntmachung, die Gesetze sub. 2. sub. 3. Bekanntmachung, und Verordnungen des Norddeuschen Bundes betr. Steuern und der Betträge zu den Kosten der Staats- und Provizialstraßen für das Jahr 1870 betreffend. Friedberg den 3. Januar 1870. 1 die Telegraphen⸗ Ordnung für die Correspondenz auf den Die Erhebung einer Umlage in der Stadt Friedberg betr.(nur in Friedberg.) sub. 2. Bekanntmachung, den Ausschlag der direkten Groß herzogliches Kreisamt Friedberg Ter a p p. Hessen. Darmstadt. Das Großherzog— liche Regierungsblatt Nr. 80 enthält: I. Publikation des Gesetzes vom 10. Juni 1869, be⸗ tressend die Wechselstempelsteuer im Norddeulschen Bunde welches in den zum Norddeutschen Bunde gehörigen Theilen des Großherzogthums am 1. Januar 1870 in Kraft tritt, sowie einer Vekannimachung vom 13. Dezember 1869 zur Ausführung dieses Gesetzes, sowie endlich einer Bekannt⸗ machung vom 13. Dez. 1869, betr. den Debit der Bundes⸗ Stempelmarken und gestempelten Blankets zur Entrichtung der Wechsel⸗Stempelsteuer, sowie das Verfahren bei Er⸗ ftattung verdorbener Stempelmarken und Blankets. II. Bekanntmachung Groß. Ministeriums der Finanzen, den Ausschlag der direkten Steuern und der Beiträge zu den Rosten der Staats- und Provinzialstraßen für das Jahr 1870 betreffend. III. Oessentliche Anerkennung einer edlen That. Am 30. Juli 1869 badete der zu Mainz in Conditon stehende Bäckerlehrling Johann Bork von Klein-Winternheim an der vor dem Raimundithore zu Mainz gelegenen öffen⸗ lichen Badestelle im Rhein. Während derselbe untertauchte, verlor er den festen Boden und wurde durch die Strömung in den freien Rhein getrieben. Als er dem Erttinken nabe war, speang der in der Nähe befindliche Carl Hof— meisser von Mainz, Chevauxleger in der 4. Schwadron des Großherzoglichen 2. Reiter- Regiments, sofort in das Wasser, erfaßte den Bork und brachte ihn glücklich ans Land. S. K. H. der Großherzog haben dem Chevauxleger Carl Hofmeister für diese von ihm mit Muth und eigener Lebensgefahr ausgeführte That das allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift:„Für Rettung von Menschenleben“ nebst Bewilligung einer Geldprämie, Allergnädigst zu ver— leihen geruht. a a IV. und V. Bekanntmachungen, die Verkündigung gerichtlicher Anzeigen in der Provinz Rheiuhessen betressend. Das Großh. Bezirksgericht Mainz hat das„Mainzer Journal“ und das Bezirksgericht Alzey die,„Wormser Zeitung“ als dasjenige in der Provinz Rheinhessen er⸗ scheinende Zeitungsblatt bezeichnet, durch welches die in dem Bezirke des genannten Gerichts nothwendig werden— den, im Artikel 1 der Verordnung vom 12. Jauuar 1852 aufgeführten gerichtlichen Anzeigen für die Dauer des Jahres 1870 zu verkünden sind, und hat dieser Beschluß dle nach Art. 2 der erwähnten Verordnung erforderliche Genehmigung des Großherzoglichen Ministeriumc 6 der Justiz erlangt. VI. Bekanntmachung, den Personenposlcours(hier die Per— sonengeldsätze) zwischen Alsheim und Alzey betr.(Schl. f.) — Der Königlich Preußische außerordentliche Gesandte und bevollmächtigte Minister am Groß- herzoglichen Hofe, Gehtime Legatlonsrath von Wentzel, hat am 31. Dez. in besonderer Audlenz Sr. Königl. Hoheit dem Großherzog das Creditiv „ überreicht, durch welches er von dem König von Preußen auch im Namen des Norddeutschen Bundes als außtrordentlicher Gesandter und bevollmächtigter Minister am hiesigen Hofe beglaubigt worden ist. — Die„M. Ztg.“ bringt folgende Nachricht: Der Brigade-Commandeur, Herr Generalmajor Bickel, ist, wie gemeldet wird, auf sein Nach- suchen pensionirt worden. Damit ist der letzte der seither activen hessischen Generale außer Dienst getreten und die stattliche Reihe der hohen mili— tärischen Pensionäre wieder um einen vermehrt worden. Major v. Hesse vom Gr. Generalstabe ist in längeren Urlaub gegangen und durch einen preußischen Hauptmann dienstlich ersetzt worden. Preußen. Berlin. Der„K. Z.“ wird telegraphirt:„Bei dem heutigen Neujahrsempfange der Generalität hielt Wrangel die Ansprache, worin er den Stolz der preußischen Armee wegen Verleihung des russischen Großkreuzes des Georgs ordens an den König betonte. Der König er— widerte:„Ich danke Ihnen für die Namens der Anwesenden ausgesprochenen Gesinnungen. Da Sie aber der Auszeichnung erwähnen, welche Se. Majestät der Kaiser Rußlands mir hat zu Theil werden lassen, so muß ich hier aussprechen, daß ich diese sowohl als die Worte des Kaisers, welche dieselbe begleiteten, nur Ihneu, meine Herren, verdanke, sowohl denen, welche die Armee zu Siegen geführt, als denen, welche sie lange Jahre zu so großartigen Erfolgen ausgebildet und vor— bereitet haben.“ — Die„Spenersche Zig.“ schreibt:„Auf den Krieg von 1866 hat der König eine Erinnerungs— medaille prägen lassen in Gold, Silber und Kupfer. Auf der vorderen Seite befindet sich das Portrait des Königs und oben am Rande in der Runde die Namen aller der Generale, die sich in jenem Feldzuge ausgezeichnet haben. Die Rück— seite enthält eine Victoria, darunter die Jahres- zahl 1866.“ — Das norddeutsche Strafgesetzbuch ist nun— mehr im Entwurfe vollendet. Die seit einem Viertelsahr mit der Begutachtung desselben be schäftigie Commisston hat am letzten Tage des wohl von römischen Kreisen aus Jahres ihre Sitzungen geschlossen und dem Bun— deskanzler die Resultate ihrer Berathungen über⸗ mittelt, wie aus einem offiziell mitgetheilten Dank⸗ schreiben der Grafen Bismarck hervorgeht. Bayern. Im Laufe der nächsten Woche werden in München und in Nürnberg Versamm⸗ lungen von Juristen zum Zwecke der Herbeisührung der Freigabe der Advokatur stattfinden. Würtemberg. Die feierliche Inthronisation des neuen Bischofs von Rottenburg Dr. J. C. v. Hefele hat am 29. Dez. stattgefunden und zwar unter der Betheiligung einer unübersehbaren Menschenmenge. Oesterreich. Wien. Die„N. fr. Pr.“ bringt einen Aufruf zur Bildung eines deutschen Vereins, dessen Aufgabe es sein soll, dem in rück sichtslosester Weise, mit allen Mitteln, von den Czechen, Slovenen und Polen geführten Kampfe gegen die Deutschen in Oesterreich entgegen zu treten. Obgleich eine Reihe von Vereinen in den Ländern mit gemischter Bevölkerung zu diesem Zwecke schon bestehe, so sei es doch durchaus nöthig, daß auch in der größten deutschen Stadt Oesterreichs, in der Reichshauptstadt Wien, sich ein Verein bilde, der die Wahrung der deutschen Interessen in Oesterreich überhaupt, in den Ländern mit gemischter Bevölkerung insbesondere zum Zwecke hat. Der Aufruf schließt: Seit den Zeiten der Hussiten ist der Kampf gegen Deutsche und Deutschthum nicht mit solcher Rücksichtslosigkeit geführt worden, wie eben jetzt. Deutsche Oester— reichs! Es gilt mitzuarbeiten an dem Damm, den wir zum Schutze des deutschen Elements aufführen wollen. Wir wollen keine Nationalität unter- drücken. Wir wollen aber auch nicht, daß unsere Nationalität, der Oesterreich Bildung, Wohlstand und Freiheit, der wir und wohl auch die meisten unserer Gegner jeden höheren geistigen Athemzug verdanken, in einer Reihe öͤsterreichischer Länder politisch und rechtlos mundtodt gemacht werde.“ Hiesige Blätter wollen wissen, daß man in Rom den Kaiser mit aller Gewißheit erwartet. Derselbe soll zwar noch schwanken, da aber so— die Kaiserin soll in dieser Angelegenheit eine besondere Thätig⸗ keit entwickeln), als auch in Wien alle Hebel in Thätigkeit gesetzt werden, so hofft man in Rom, daß, trotz des Widerstands des Wiener Ministeriums, die schon längst sest beschlossene und bloß vertagte Romreise des Kaisers schon in der nächsten Zu⸗ kunft eine vollendete Thatsache sein werde. — Die wiederaufgetauchte Nachricht von einer bevorstehenden Reise des Kaisers nach Rom wird mittlerweile offiziös für vollständig unbegründet erklärt. Frankreich. Paris. Das„Journal officiel“ veröffentlicht folgende Liste des neuen Ministeriums: Ollivier, Justiz; Daru, Aeußeres; Chevandier de Valdrome, Inneres; Buffet, Finanzen; Leboeuf, Krieg; Rigault de Genouilly, Marine; Segris, Unterricht; Talhout, öffentliche Arbeiten; Louvet, Handel; Marschall Vaillant, Ministerium des kaiserlichen Hauses; Maurice Richard, Ministerium der schönen Künste.— Ein kaiserliches Deeret trennt das Ministerium des kaiserlichen Hauses von dem der schönen Künste. — Beim Empfange des diplomatischen Corps in den Tuilerieen hielt, wie gewöhnlich, der päpstliche Nuntius die Ansprache an den Kaiser und beglückwünschte denselben im Namen seiner Collegen. Der Kaiser dankte demselben in einigen kurzen Worten, indem er binzufügte, daß die An- wesenheit des diplomatischen Corps Zeugniß ab ⸗ lege von den guten Beziehungen, welche seine Regierung mit allen Mächten unterhalte. Der Kaiser richtete alsdann einige Worte an jeden der Botschafter und Gesandten. Bei Empfang der verschiedenen Behörden waren die Kaiserin und der kaiserliche Prinz ebenfalls zugegen. Ein Theil der alten Minister war anwesend. Die neuen Minister traten jedoch noch nicht als solche auf. Der Deputation des gesetzgebenden Körpers ant⸗ wortete der Kaiser:„Wir stehen vor einer be— deutsamen Umgestaltung unserer Institutionen. Anfänglich mit der ganzen Verantwortlichkeit der Regierungsgewalt belehnt, schätze ich mich glücklich, einen Theil derselben heute den Vertretern des Landes zu übertragen. Ich gleiche einem Reisen- den, der einen Theil seines Gepäckes ablegt, um desto schneller das vorgesteckte Ziel erreichen zu können. Besonders nachdem die Ordnung gesichert ist, erscheint ein glücklicher Erfolg gewiß und die Freiheit als definitiv begründet.“ — Die meisten Journale äußern sich sehr beifällig über das neue Cabinet, welches aus einer Verständigung zwischen dem rechten und dem linken Centrum hervorgegangen ist. — Es stehen active Schritte in Aussicht, um die Rückkehr des Herzogs von Orleans nach Frankreich zu ermöglichen. Großbritannien. Die„Times“ erwartet, daß der Erfolg des Suez Canals sehr bald das Projekt eines Durchstichs der Landenge von Nica- ragua behufs einer Verbindung des Allantischen und Stillen Oceans zur Folge haben würde. Man veranschlage für diesen Zweck die Kosten auf 20 Mill. L.⸗St. Viel hänge davon ab, wie der Suez⸗Canal sich bezahlen würde. Spanien. Madrid. Der König von Italien hat in offizieller Weise auf die an ihn gerichtete Anfrage wegen der Candidatur des Herzogs von Genua geantwortet, er wolle die Herzogin von Genua nicht gegen ihren Willen nöthigen, ihre entschieden versagte Einwilligung in die Candidatur ihres Sohnes für den spanischen Königsthron zu geben. — In Folge der unbedingten Ablehnung der italienischen Regierung in Bezug auf die Candi— datur des Herzogs von Genua ist das spanksche Ministerium zurückgetreten. — Prim hat sich den Anhängern der Can— didatur des Herzogs von Montpensier zugesellt. Italien. Aus Rom wird geschrieben, die deutschen Bischöfe seien in beständiger Bewegung und hätten am 22. Dezember zwei Conferenzen abgehalten, auf denen die Plaue des römischen Hofes mit großer Freimüthigkeit besprochen und einstimmig mißbilligt worden seien. Noch heftiger sei die Opposition unter den französischen Bischöfen, welche eine Modification der dem Concil vorge— zeichneten Aufgabe verlangen und über diesen Punkt mit den deutschen Prälaten in Unterhand⸗ lung getreten seien. Amerika. Lopez ist in seiner letzten Po- sition geschlagen worden und hat sich mit Familie und einigen Ossizieren nach Bolivia geflüchtet. V Friedberg. Wenn auch verspätet, so möchte es immerhin am Platze sein, der am zweiten Fciertag statt⸗ gehabten Arndifeier des hiesigen Gesangvereins„Lieder⸗ kranz“ einige Worte der Anerkennung zu zollen. Herr Realleyrer Klein hielt, auf Einladung des Vereins, die seht warme und beisällig aufgenommene Festrede, in welcher er, um dem bevorstehenden Vortrag des Herrn Prosessor Köhler nicht vorzugreifen, sich auf die Schilderung der, patriotischen Thätigkeit Arndt's von 1805— 1813 be⸗ schränkte. Mehrere Arndi'sche und sonstige valerländische Lieder wurden vom„Liederkranz“, mit der von diesem Verein gewohnten Tüchtigkeit, gesungen. Unter Musik⸗ begleitung sang sodann das gesammte anwesende Publikum „Was ist des Deutschen Vaterland“ und um 9 Uhr der „Liederkranz“, wie alle den Tag feiernden deutschen Vereine, das von der Sängerhalle vorgeschlagene und von Otto componirte Arndt'sche Lied„Deutscher Trost“. Die ganze Feier war eine sehr ansprechende und würdige und har gewiß bei den zahlreichen Anwesenden den besten Eindruck hinterlassen. N Friedberg. Wie aus dem Inseratentheil der heutigen Nummer des Anzeigers zu ersehen ist, wird das erste Concert des Musikvereins, auf das wir schon vor einigen Wochen hingewiesen haben, nächsten Sonntag Abend siattfinden, und wollen wir nicht versäumen, das mysikliebende hiesige Publikum nochmals recht angelegent⸗ lich darauf aufmerksam zu machen. In Hirschhorn hat sich vor einigen Tagen ein sehr betrübender Unfall ereignet, welcher aufs Neue das Ge— jährliche der Spielerei mit Feuerwerkskörpern. und sog. Salonseuerwerk zeigt. Das Söhnchen des dortigen Arztes hatte in einem Laden derartige Gegenstände gekauft, wo— bei ein Stück durch die Unvorsichtigkeit des Kaufmanns explodirte und dem Knaben theilweise in die Augen sprang. Trotzdem der Vater sofort mit dem Knaben nach Darm- stadt reiste, wo ihn mehrere Augenärzte behandelten, ha: derselbe ein Auge bereits unrettbar verloren und fürchtet man, daß dies auch noch mit dem anderen Auge der Fall sein wird. Derartige Unfälle sollten doch mehr als Alles andere vor so gefährlichen Spielereien warnen. Aachen. Ein trauriges Ereigniß hat sich hier zuge— tragen. In einem Ansalle von Irrsinn vahm eine Frau ihre zwei Kinder, wovon eins noch Säugling, das andere noch nicht zwei Jahre alt, und ertränkle sie in einem Waschirog. Die unglückliche Mutter wurde sofort zum Irrenhause gebracht. Breslau. Nachstehend verzeichneter Unfall möge alle, welche sich des Peiroleums bedienen, zur Vorsicht mahnen. Als kürzlich die Hausfrau einer hiesigen an⸗ gesehenen Familie Abends mit einer brennenden Petroleum lampe in die Schlasstube getreten war, explodirte dieselbe, das Bassin zersprang in kleine Stücke, während sich die Flüssigkeit über den Arm und die Kleidung der Dame er⸗ goß und letztere gleichzeitig in Brand steckle. Glücklicher weise befand sich der zwölf Jahre alte Sohn in der Schlafstube; er hatte Getstesgegenwart genug, sämmtliches im Waschtische vorgefundene Wasser über die Mutler zu gießen und doch so wenigstens das Weiterbrennen der Kleidung zu verhindern. Die Mutter hatte dennoch Wunden an der Hand, in der sie die Lampe gehalten, davongeiragen, während der Sohn, der sich im Augen— blicke der Explosion zu Bette begeben wollte, barfuß auf die herumgelegenen Glassplitter bei dem Rettungswerke seiner Mutter nicht geachtet und sich 22 Glasspliter ein⸗ getreten hatte. Auch war ein Bett in Brand gerathen. Als man der Ursache der Explosion nachforschte, wurde von Sachverständigen festgestellt, daß der Docht schmaler als der Brenner war, d. h. er hatte nicht den ganzen Raum ausgefüllt, wodurch sich in dem leeren Naume Gase ent⸗ wickelt haben, welche bei dem Luftzuge, als die Dame aus einer Stube in die andere gegangen, cxplodirten. Am vorhergegangenen Abend hatte man bei gleicher Ver— anlassung einen schwächeren Kuall bemerkt. Paris. Der Prozeß Traupmann vor den Ge— schworenen ist beendet und hat, wie bereits gemelden, mit einer Verurtheilung des Angeklagten zum Tode geendet. Sein Vertheidiger Lachaud sprach mit bewunderungs⸗ würdiger Beredtsamkeit. Er vemerkte, daß er seit zwei Monaten sich vergeblich bemühe, diesen Menschen zu er— kennen, von dein er nicht wisse, ob es ein Mensch, ein Tiger oder ein Unsinniger sei, dem Gott die Vernunft wieder genommen habe. Der Redner entwirft hierauf ein Bild von dem freudlosen Lebenswege Traupmann's, von dem Dämon des Dutstes nach Reichthum, der ihn ergriff, von seiner Vorliebe für Romane, in denen, wie im „Ewigen Juden“, ein Mensch nach einem großen Ver mögen jagt. Wollen Sie, fährt Lachaud dann sort, daß dieser selbe Mensch Thränen vergieße, so erinnern Sie ihn an seine Mutter, seine Mutter, welche er anbetete.(Auf diese Worte neigte der Angeklagte sein Haupt und scheint zu weinen.) Zur Untersuchung des Geisteszustandes des Angeklagten übergehend, meint Lachaud, man müsse Traupmann zu jenen Geisteskranken rechnen, welche die Engländer unter den Namen„Verbrecherwahnsinn“ clas⸗ sificircen. Schließlich bricht der Vertheidiger eine Lanze für die Abschaffung der Todesstrase, indem er so den Ge— schwornen den Gedanken nahe legt, mildernde Umstände zuzulassen.— Nach einer kurzen Replik und Duplik der beiden Theile und nachdem Traupmann auf Befragen mit großer Unbefangenheit erklärt hat, daß er nichts hin uzufügen habe, recapitulirt der Vorsitzende in einem zweistündigen Vortrage, welcher in dem Angeklagten nur das Gefühl der Langeweile zu erwecken scheint, den Inhalt der De⸗ batten. Um 9 Uhr ziehen die Geschwornen sich zurück, um übec die ihnen vorgelegten 16 Fragen zu berathen. Man versichert, daß während der Pause der Angeklagte seinen Wächtern allen Ernstes vorgeschlagen bätte, eine Partie Karten mit ihnen zu spielen. Ich weiß recht gut, hätte er gesagt, daß man mich zum Tode verurtheilen wird, aber deßhalb will ich doch zu Nacht essen und übrigens will ich auch die Nichtigkeitsbeschwerde einlegen; unterdessen wird man schon die Brieftasche finden, in der meine Milschuldigen verzeichnet sind. Nach einer nur halbstündigen Berathung eröffnet der Sprecher der Jury das Verdict, welches ohne Zulassung mildernder Umssände alle Fragen bejaht. Der Staatsanwalt beantragt die Anwendung des Artikels 302 des Code penal(Todes- strafe). Der Angeklagte erklärt auf Befragen in gleich⸗ gültigem Tone, er habe nichts zu bemerken. Der Gerichts⸗ hof zieht sih zurück und verkündet nach einer Berathung von fünf Minuten, daß Johann Bapfist Traupmann zum Tode verurtheilt ist. Der Angeklagte hört den Urtheils— spruch, ohne eine Miene zu verziehen. Nachdem der Prä— sident ihm eröffnet, daß er drei Tage Zeit habe, um die Nichtigkeitsbeschwerde einzulegen erhebt ser sich, indem er merei“ murmelt, grüßt lächelnd und folgt, ohne die geringste Aufregung zu verrathen, seinen Wächtern.— Durch den Vertheidiger wurde die Nichligkeitsbeschwerde auf Traupmann's Wunsch erhoben. Schiffs nachrichten. Das Hamburz⸗New⸗Yorker Post⸗Dampfschiff Cimbria, Capitän Haack, am 21. Decbr. von New⸗York abgegangen, ift nach einer Reise von 9 Tagen 16 Stunden am 31. Decbr. 6 Uhr Abends in Plymouth angekommen, und hat, nach⸗ dem es daselbst die Verein. Staaten-Post, sowie die für England. bestimmten Passagiere gelandet, um 9 Uhr Abends die Reise nach Hamburg fortgesetzt. Dasselbe überbringt: 75 Passagiere. 98 Btiessäcke. 1300 Tons Ladung. 40,279 Dollars Conlanten. Vom 1. Oktober v. J. erscheint in Leipzig eine neue illustrirte Zeitschrift unter dem Tuel: 5 Aus allen Welttheilen. Illustrirtes Familien⸗ blatt für Länder⸗ und Völkerkunde. In wöchentlichen Nummern, Preis 1 fl. 3 kr. pro Quartal. Das Blatt stellt sich die Aufgabe, in möglichst weiten Kreisen des deutschen Volkes gründliche geographische Kennt⸗ nisse zu verbreiten, und verspricht unter der Redaklion des auf dem geographischen Gebiete bewährten Autors Dr. Otto Deliisch, ein recht gemeinnütziges zu werden. Denn bei der großen Regsamkeit, die unsere Zeit auf dem Ge⸗ biete der geographischen Forschung bethätigt, vermögen Bücher nicht rasch genug den Entdeckungen zu solgen und die läglich gewonnenen Nesultate dem Leben zu vermitteln. Dies ist der Beruf der periodisch erscheinenden Elätter, in deren Kreis diese Zeitschrift eintriit.— Der Inhalt der⸗ selben soll ein vielseitiger sein und sowohl in delehrendem als unterhaltendem Gewande dargeboten werdens Mit— theilungen der Ergebnisse wissenschaftlicher Forschungen über die Natur der Erde, Vesprechungen klimatischer und meieorologischer Fragen, jährliche Uebersichten über die Forlschritle des geographischen Wissens, Berichte über Neisen, Abhandlungen über Pflanzen- und Thier⸗Geographie, über Ethnographie und Stalistik, Schilderungen von Län⸗ dern im Ganzen wie von einzelnen charakteristischen Theilen derselben, Anzeigen bedeutender Schriften und Karten, Miscellen werden mit einander abwechseln. Zahlreiche Illustrationen in Holzschnitt sollen den Text veranschaulichen und ergänzen. Auch kartographische Dar⸗ ftellung interessanter geographischer Einzelhesten, statistischer Ueversichten ꝛc. werden, wo es nöthig, dem Verständniß zu Hülfe kommen. Die soeben erschienene Nr. 7 enthält einen sehr ge⸗ diegenen Arlikel von Professor Dr. Kühne über den Suez⸗ Kanal, mit mehreren in doppelfarbigem Druck vortrefflich ausgeführten Situationsplänen. Bei der Billigkeit des Preises(1 fl. 3 kr. pro Quartal) dürfte„Aus allen Welttheilen“ bald neben der„Garten⸗ laube“ und„Daheim“ eine beliebte, weitverbreitete Fami— lienlektüre bilden. Verloosuunugen.* Darmstadt, 4. Jan. Bei der heute stattgefundenen Ziehung der Großh. Hess. 50⸗-fl.-Loose erhielten nachstebende Nummern folgende Preise: Nr. 198 10000 fl., Nr. 90529 3000 fl. Nr. 31740, 35059, 35313, 43537, 67589, 71878, 83392, 106052, 121787 je 1000 fl., Nr. 24017, 28979, 33334, 36998, 38417, 41875, 43230, 53166, 62280, 70049, 80295, 81543, 91259, 110249, 117565, 120846, 121523. 126520 je 400 fl. Wien, 3. Januar. Bei der heutigen Ziehung der österreichischen Creditloose wurden folgende Serien und Nummern gezogen: Serie 3902 Nr. 13 200,000 fl., Serie 1332 Nr. 85 40,000 fl., Serie 45 Nr. 1220 20,000 fl. Ferner die Serien: 432 476 1139 1300 1489 1491 2175 2105 2784 3212 3348 3504 4108. Nicht slüssige Stempelfarbe in Stangensorm, welche nicht schmutzt und rasch voll⸗ ständig trocknet, per Stück 21 kr. bei Bindernagel& Schimpff in Friedberg. ECEdictalladung. ** Die nachfolgenden Grund besitzer der nach Flur und — mmer—— in der 41 Kirch Göns * Braunkohlen⸗Perkauf. 3553 Mit dem 3. Januar k. J. beginnt auf den Braunkohlengruben zu Wölfersheim und Weckes heim, auf c ulhen rte gelegenen Immobilien haben Beischreidung ihrer Er-] welch letzterer iudeß dein großer Vorrath mehr vorhanden it, eine neue bi r werbstitel in das neu zu errichtende Grundbuch vor einer Zahlungefrist bis zum 30. b, 1870„ Gelee de, zu Ende Mat laufende und mit . dessen Offenlegung in Gemäßhbeit des Arukels 30 des Auf dem Dornassenhelmer Bergwerke ift der Verkauf bekanntisch bis auf Welteres eingeßtellt. ler Oesetzes vom 21. Februar 1852 beantragt, obne sich Grube Wedes helm den 27. Dezember 1869. 8 durch gerichtliche Urkunden bierüber ausweisen zu können, Fürstliche Berg lt 98 daben aber ortsgerichtliche Bescheinigung des Erwerbs ru 2 ung 2 durch Erbfolge oder Kauf beigebracht. Demgemäß ä N werden Alle, welche an die fraglichen Items Arsprüche bDdDiͤlden zu können glauben, aufgefordert. solche so gewil N f 1 8 An 0 iunerbald 6 Wochen del dem unterzeichnesen Gerichte 8 pecia lität zu machen, als sonst die genannten Grund; 7 8. vermuthete Fa eele unter Beschreibung r— e Erwerbtitels in das Grundbuch eingetragen werden 1 08* a Dresch Maschinen 1. Konrad Bink II. von Kirch⸗Göns: IV. 172. Göpel Dresch⸗Maschinen, Schlagleisten- oder Stiften em mit und ohne Stro üttler XIII. 264(vorm. Namen des Wilbelm Euler.)* werden von uns aufe rascheste 2 5* K 10 g 2. Wildelm Bopf daselbst: I. 181. 276. 380. Hand⸗Dresch⸗Maschinen jederzeit zur Ansicht vorräthig. rd 406. 652. 674. 702. 736. 758(alt 747.) I. 846. 853. Dampf⸗Dresch Maschinen aus der ersten Fabrik Englands. N 872. 901, 913. 1146. 1152. 1242. 1266. II. 3. 35. 88. 74 J. P. Lanz& Comp in Mannheim. (alt I.(86.) II. 152. 21(alt 125.) 227. 256. 322 J III. 49. 273. 369. 394. 411. 498.(alt 595.) 572. 610. 4 1 611.(alt 521. 538. 588.) IV. 15. 52. 59. 92. 154.* 5. 174. 247. 252. 273.(alt 89.) 259. 126. 504. 525 Oeffentliche Aufforderung. Edietalladung. V. 31. 116. 205. 374. 397. 425. VI. 27. 131. 142.3435 Nachdem über das Vermögen des Gastwirths 51 Forderungen an Franz Schmit: II. von 153.(alt 405.) 216. 274. 294. VII. 211. 344. 390 und Salzwiegers Peter peß II. don Bad Naubeim] Rockenberg find sogewiß innerhalb 14 Tagen bei dem N 402.(alt 435.) 407. VIII. 41. 79. 156. 177. 194. der förmliche Concursproceß erkannt worden ist, werden unterzeichneten Gericht anzumelden, als dieselben sonst 205.(alt 8/88.) 274. 305. 383. 420. 434. 448.(alt] dessen Gläubiger zur Anmeldung und Begründung ibrer del der bevorfsebenden Regulirung der Vermögens- 0 610 und 611.) 497. 519. 608. 701. 720 732. 739. Forderungen, sowie zur Geltendmachung etwaiger Vor— verhältnisse desselben unberücksichtigt bleiben müssen. 764. IX. 2. S0.(alt 77.) 81. 119. 296.(alt 323. 348.) 302.(alt 338.) 367 379.(alt 558.) 400. 468. 469. 480.(all 439.) X. 70. 71. 117. 194. 248. 255. 326. 327.(alt 280.) 444. XI. 44. 71. 87. 170 259. 297. 310. 371. 413. 638. 662. XII. 47. 79. 172. XIII. 64, 140,(alt 33. und 40.) 337. 361. 385 149. 501. zugsrechte auf Jreitag den 18. März k. J., Morgens 9 Uhr, unter dem Rechtsnachtheile des stillschweigend eintreten— den Ausschlusses von der Concursmasse, geladen In der erwähnten Tagfahrt soll sodann über die Butzbach den 30. Dezember 1869. Großberzogliches Landgericht Butzbach Dr. Gilmer, Königer, Landrichter. Landgerichts ⸗Assessor. Vergebung von Bauarbeiten. Le 2 7 8 5 5 7 5 N XIV. 38. u. 39. Lalt 170. 173. u. 243.) 83 144.(alt] Bestellung eines Massecurators, sowie über die Wabl 195) XV. 96. 163. 262. 1 729,5. III 7. I. 428. 1203. eines Gläubiger-Ausschusses und Verfilderung der Concurs 66 Die bei dem Umdau des Pfarrhauses zu Rendel II. 1. IX. 211. XI. 49 187. masse verbandelt werden, was unter dem Anfügen de- vorkommenden Bauarbeiten, als: 1 3. Jobannes Klotz von Kirch-Göns: v. 123. kannt gemacht wird, daß bezüglich der weder in Selbst Maurerarbeit veranschlagt zu 26] fl. 41 kr. 4. Konrad Müller daselbst: I. 115. 177 421. Persen erscheinenden, noch durch gehörig devollmächligten Stemhauetarbeit 12„ 34 e 507. 584. 621. 637. 690. 862. 877. 891. 912. 967. Mandatarien vertretenen Gläubiger der ftillschweigende Zimmerarbeit a 459„ 29„ *(alt 1098.) 1022. 1047.(alt 1121.) 1162. 1260. 1287. Beitritt zu den von der Mebrbeit der Erschienenen auch Dachdeckerarbeit mit Lieferung. . 1288.(alt 1337.) II. 8. 54 117.(alt 103.) 128. 287. bezuglich eines etwa zu Stande kommenden Arrangements von 2000 Ziegeln 87„ 38 1 329. 334. III. 152.(alt 101.) 183 152 288. 407 gefaßt werdenden Beschlüssen unterstellt werden wirr. Schrelnerarbelt 632„ 44„ 4 481. 502. 584. 615. IV. 46. u. 47(alt 412.) 106. Bad⸗ Nauheim den 10. Dezember 1869. Schlosserardeit 160„ 58„ 117. 139. 349. 518,(alt 298.) V. 176, 263. 428. vi. Gloßberzoglichts kangericht Vas Maubeim 1 2 . 31. 187. 282. VII. 15. 121. 130. 163. 274. 368. VIII. Ulrich, Schniltspahn, Welsbinderardeit 8 21. 57. 149. 288. 326. 34. 517. 546. 561. und 562. Landrichker. engere Aflesser.. f Speeder e (alt 627. u. 634.) 705. 715. 772. IX. 44. 108. 191. 220. 450. 472.(alt 483.) 477. 495. 513. X. 19. 220. 322. XI. 28. 43. 83. 96. 161 226. 248. 271. 346. 465. 512. 533. XII. 17. 140. 214. XIII. 51. 259. 470. 496.(alt 222.) XIV. 58. 112. 311. XV. 60 (alt 86.) 176. 291. III. 19. 5. Anton Müller IV. von da: I. 117. 407. 524. 653. 829.(alt 891.) 902.(alt 961.) 927. 1098.(alt 1279.) I. 1103.(ali 1264.) 1151. 1240. 1279. II. 25. 157. 268. u. 269,(alt 427.) 286.(alt 337.) 310. III 60. 77. 100,(alt 30.) 137.(alt 84) 189. 233. 301. 356. 406. 599. IV. II. 12.(alt 168.) IV. 88 170. Bekanntmachung 65 Die auf den 6. Dezember 1869 ausgeschriebene Holzverfieigerung in dem Nieder-Weiseler Gemeinde⸗ wald, welche wegen eingetretener Pindernisse nicht ab gebalten werden konnte, soll nun Montag den 10. Jan. 1. J., Morgens 9 Übr, stattfinden Die Perren Bürgermeister werden ersucht, dieses in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Nleder⸗Weilsel den 3. Januar 1870. Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder-Weisel RN sowie die Lieferung von 39 Bütten Kalk soller auf dem Wege der Submission vergeben werden. Voranschläge und Bedingungen können dei unter⸗ zeichnetem Amte eingesehtn, auch erforderliche Abschriften davon genommen werden. Die Offerten find portefret dis zum 20. Januar 1870 anber einzureichen. Schloß Ilbenstadt den 27. Dezember 1869. OGräflich Leiningen'sche Renter Biera u. FF.... ͤ ²˙ AA Rath und Hilfe 1 234. 367. 421. 519. V. 97. 118. 241. 385. 465. 492. 8. 0 bei. make ee ene Vergebung von Bauarbeiten, 72 füt Ade, die sich geschwächt daben, dielet in — 412.(alt 420.) VIII. 47. 126. 250. 266. 333. 408 8 97 3„ zu volltommen reeller Weise das Buch* — 15 485.(alt 152. u. 159 522. 538. 566. 587. 625. 718. IX. ad auheim erfordern n auatbeiten, ver⸗ 7 4 4 254. 341.(alt 324.* 575.) 487. 505.(alt 521.) 532. anschlagt: i 33 Dr. Uctaus Selbsibewahrung 5 1 X. VIII 89.(alt 72.) 108. 314. XI. 55. 117. 158. Maurcrarbeit 978 fl. 20 kr. mit 27 patbol.⸗anatom. Abbildungen. —(all 204.) 269. 427. 452. 467. 550. 502. XII. 46. Siemdantzadeit 88 ee bee i . 85 147. 180.(alt 109.) 136. XIII. 53. 61. 127.(alt 136.) Aummerarbeit 8„* 72. Auflage Antiche 162. 308. 412.(oll XIV. I.) 466. XIV. 191. 226 Dachdeckerarbeit 41 20„ erschienen und dat, tt. allen Regierungen vor. 1 XV. 46.(alt 82) 101 185 alt 186.) 233. 1. 1035. Schretatrarbeit 3„ 14 gelegten Denkschrift in 4 Japren üder 15,000 (alt 1147.) II. 185. VII. 345. XI. 299 5 777 Schlosserarbeit 8„51„ Personen ihre Gesunddeit verschafft. Verlag von 5· N. 0 N 5 7 1. We sßbinderarbeit 00 G. Poenicke's Schulbuchhandlung in 521, Johannes Schepp III. von da; I. 270. 633. Pflasterarbeit 500„ 28„ Leipzig und dort, sowle in jeder Buchbaudlung (alt 746.) 869.(alt 869.) 1097.(alt 1286.) 1109. 1148. (alt 1255.) 1270. 1295. II. 23,(alt 24.) 145.(alt 289.) 192(alt 236.) 200. 313.(alt 399.) III. 42. 387. 506. IV. 9. 123.(alt 509.) 418. V. 131. 199. VI. 275. 311. VII. 96. 167.(alt 134.) 413. VIII. 49. 746. 267. 448. 488. 738. IX. 132.(alt 121) 207. (ali 262.) 287. 327 508. X 13.(alt 19.) 22. 216. (alt XII. 42.) X. 233.(alt 543.) 276(alt 299.) XI. 134. 665.(alt 704.) XIII. 82. 88.(alt 121.) 156, 0 72* XIV. 59.(ait 143.) XV. 25.(alt 32.) 4. 31. . Zobannes Trommersbäuser I. Witlwe da; I, 112. 188, 540, 747.(alt XIII. 422.) 1. I. 281. III. 550 82. IV. 432. V. 94.12 164) 471. VI. 2. 38. VII. 03. 123. VIII. 23. 615. IX. 47. X. 78.(alt 98.) 334. 386. XI. 32. J. 381, 607, XIII. 167.(alt 375.) XIII. 243. 419. 68. 121. 313. XV. 153. 242. III. 453. II. 172. 173,(alt 447.) V. 400,(alt 489.) VII. 256.(alt 271.) X. 92.(alt 81.) XI, 480,(alt 677.) XIII. 269.(alt 493.) 444.(alt 247.) . Konrad Wach II 3. I 4, IX. 33. K. XV 136,(alt 128.) daselbst: II. 165, III. 5. 127. 196.(alt 460.) sollen auf dem Submissionswege an die Wenigstfordern— den vergeben werden. Voranschlage, Zeichnungen und Bedingungen liegen von heute an auf dem Büreau der unterzeichneten Stelle offen, woselbst auch die Offerten mit der Aufschrift: „Submission zur Uebernahme der... Arbeiten dei Herstellung des Landgerichtsgebäudes zu Bad Naußbeim“ verseben versiegelt und frankirt bis spätestens Freitag den 14. Zanuar 1870, Vormittags 10 Uhr, eingereicht sein müssen. Friedberg am 4. Januar 1870. Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg Re u b. Hal K Dang ig eren g.: 67 Montag den 10. d. M., Vormittags 10 Uhr, sollen 100 bis 150 Erlen, Weiden und Pappelbäume, der hiesigen Gemeinde gehörig, welche sich thettweise zu Nutzholz eignen, auf der Gemeindewiese öffentlich meistbietend versteigert werden. Dorheim den 3. Januar 1870. Großherzogliche Bürgermeisterel Dorbeim Reuß. fur fü fl. 45 kr. zu bekommen. Thee, 3439 en gros& en detall, reine unverfälschte direct importitte Waare empfirolt l Wilh. Sturmfels, Hof, Apotheker. Die Hausfrau. Dlatter für das Hauswesen zur Pelehrang und Unterhaltung. 75 Dieses ist der Titel einer seit Ansang des vorigen Jahres beslehenden Zeuscheift, welche wegen ihres wirk ⸗ lich boͤchst gediegenen Inbalts nicht genug empfodlen werden kann. Der Preis ist, nur 48 kr. pro Quartal und kann man darauf in allen Buchhandlungen und Pestamtern abonniren l a Zu Friedberg bet Bindernagel& Schimpff. * 9. 35 8„ V t 7 7 1 9. Johannes Stern II. vaselbst: Wenns. 4. 300 10. 5 no elbst: XV. 145. 1 5 I. 1 E 2 g 22 iht 0 11 1 8 7 115 9 1 E eimele 0 chen All el, Ein braves Mädchen 2 ö den Dezember 1809.* 7— 1 f. 1 f * Großherzogliches Landgericht Butzbach 2 anche 25 aper Herren ½ wird in die Nabe von Friedberg gegen guten Lodn 5 Dr. G mer Köntger kragen, sowie N orhemden und Hosen in Dien U gesucht und kann gleich eintreten. Näßberes 57„ Lonprichter N Landgerichts⸗Assessot. träger bei K. Friedrich neben der Pol. bei J. A, Windecker in Friedberg 71* Zeitschriften für 1870. Zur regelmäßigen Besorgung aller im Buchhandel erscheinenden illustrirten, helletristischen und wisst W Zeits. chriften, sowie auch aller Modezeitungen J. ee. empfehlen sich Binderuagel& Schimpff. Bei Bindernagel& Schimpff in Friedberg ist wieder angekommen: Der wahre Jakob (im Nickelosemonat.) Preis 6 kr. Turnverein. 83 Freitag den 7. Januar Generalversammlung. Musikverein zu Friedberg Concert am 9. Januar 1870 im Saale des Hotel Trapp, unter gefälliger Mitwirkung der Fräulein Amalie Sehrt von hier und der Herren F. Dietz, Heß, W. Becker 81 und C. Israel aus Frankfurt. Progr a m m. I. Abtheilung. 1) Recitativ und Chor aus der 4) Arte für Sopran aus der„Schöpfung“ J. daydn. „Schöpfung“ J. Haydn. 1 Dietz. 2) Romanze in F- dur für Vloline. L. v. Beetboven. 5— far Streich insrumente 8 5 3) Recilativ und Chor aus„Paulus“ F. Mendelsobn⸗6) Im Grünen, Chor. F. Bender. Bartholdy. II. Abtheilung. „Entflieh mit mir“. e ee 10. Zigeunerleben, Chor mit Clavier. R. Schumann. 7. Drei Volkslieder Ee fel ein Reif, Bartholdy. 11. Adagio für Str ichquartett.. Schubert. Arftrenrabe 8. Fuge für Clavier. J. S. Bach. 12. Auf dem See, Chor. F. Mendelsohn⸗ 9. Lied für Sopran N. Schubert. Bartholdy. An f ane Einzelkarten zu 24 kr. und Familtenkarten für 3 Personen zu 1 fl. sind in den beiden igen Buchhandlungen zu haben.— Ausführliches Programm und Text der Gesänge werden gang ausgegeben. Die Hälfte des Reinertrags ist für milde Zwecke bestimmt. Vorschuß-& Credit-Verein. 79 Die Spar⸗Einlagen⸗Zinsen pro 1869 können, von Montag den 17. Januar an, täglich von 11— 12 Uhr an unserer Casse erhoben werden. Der prov. Cassier: Fr. Hecht. 73 Das beliebte Familtenblatt„Omnibus“, welches mit dem 1. Januar 1870 seinen neunten Jahrgang beginnt, wird von fesselnden und anziehen— den Romanen zunächst folgende bringen: Der Lord von Lyle, oder: Aus Grabes Nacht. Unter dem Gewehr.(Humoristische Erzählung aus dem jetzigen Soldatenleben.) Die Mumie von Rotterdam. Durch Kampf zum Sieg“). 8.— Dieser spannende Roman 17— beliebten Romanschriftstellers E. A. König wurde in New Nork mit dem ersten Concurrenzpreise von tausend Dollars gekrönt. Ferner: Schildereien aus Mecklenburg(Königsschie ßen— Predigerwahl — Landtagssitzung ꝛc.) Drastisch, lebenswahr und amüsant. Aus den Zugendtagen Louis Uapolkons. In einem amerikanischen Polizeigerichte. Schiller in Mannheim. Jet Amtmann von Spitzbergen— ꝛc. ꝛc. Der Pflege der Gesundheit, dieses wichtigen Gutes, werden wir, wie bisher, unsere besondere Aufmerksamkeit zuwenden durch pohlltare Belehrungen aus competenten Federn, auch die mit so großem Beifall aufgenommenen „Skizzen aus der Mappe eines Naturarztes“ — (Mit Idustrationen von Sundblad.) — — r fortsetzen. Unser Streben, uns auch der Allen wohlthuenden heiteren Seite des Lebens zuzuwenden, documentiren wir, neben anderen Illustrationen in künstlerisch gediegener Ausführung, durch eine Serie humorsprühender Bilder zu den Hahrten und Abentenern des populären Lüguers Münchhausen. Preis pro Quartal 13 Sgr.= 46 Kr. rhein. 80 Nkr. 6. W. in Heften à 5 Sgr. 18 Kr. rhein.— 32 Nkr. ö. W.— Bestellungen nehmen alle Buchhandlungen und Postämter des norddeutschen Bundes, Süddeutschlands, Oesterreichs und der Schweiz entgegen. Ges chäfts- Eröffnung. Indem ich unter Heutigem an hiesigem Platze eine Papier-, Schreibmaterialien— und Eigarrenhandlung eröffnet habe, bitte ich bei billiger und prompter Bedienung um recht zahlreichen Zuspruch. Achtungsvoll Friedberg den 6. Januar 1870. J. M. Büdel, vis-A- vis dem Rathhause. Epileptische Krämpfe(Fallsucht) 1 . brieflich der 14 für Epflepsie Doctor O. Killisclh in Berlin, Miitelstraße 6.— Beretis über Hundert geheilt, 76 liefere ich durch melnen Milchfuhrmann täglich 1 Friedberg. Bestellungen können bei Gastwirth an der Eisenhahn gemacht werden. Pachter Nungesser in Staden. Der allein ächte 3448 Herriedener Kaubfrosch-Kalender und Wetterprophet auf das Jahr 1870 ift soeben in einer Auflage von nahezu ½ Million der Presse enthüpft und bei allen Buchhändlern und Buchbindern zu haben. Preis 11 kr. Zu haben bel Bindernagel 8 Schimpff in Friedberg. Ein kleines Körbchen 78 ist von einem Boten in biesiger Stadt verloren worden. Der redliche Finder wolle es an die Exped. d. Bl. abgeben. Ein tüchtiges Dienstmädchen 80 wird gegen hohen Lohn gesucht. Soldan. Halsbinden seidene e und schwarze seidene Halstücher bei K. Friedrich neben der Post. 11 Sofort bestellen 11 Illustrirte Dorßeitung des Lahrer Dinkenden Boten f. 1870 mit Pracht⸗ stahlstich⸗ Prämie „Frühlings⸗ lust.“ Billigste D Allustr. 2 Zeitung! Durch und durch — originell! 11 Sat bestellen!! Bestellungen nehmen an Bindernagel 8 Schimpff u Frede Todes⸗ Anzeige. 70 Freunden und Bekannten die traurige Mit⸗ theilung, daß es Gott gefallen hat unsern geliebten Bruder, den Groß h. Hessischen Kammerjunker Karl Freiherrn v. Gall, nach kurzem Krankenlager heute Morgen gegen 5 Uhr zu sich zu nehmen, und bitten wir um stille Thellnahme. f Friedberg, 4. Januar. Waizen 11 fl.— kr. Korn 8 fl. 10 kr.; Gerste 7 fl. 40 kr.; Hafer 5 f. kr. Frankfurt, 3. Januar. Walzen 11 fl. 10 Er Korn 9 fl.— kr.; Gerste— fl.— kr.;— Hafer 8 fl. 15 kr. Ifaelitischer Goltesdiens in Friedberg. Biege i nen 5 Freitag Abends 4 Uhr. Samstag Morgens 8½ Uhr. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. Milch,„e. mas, * 42 und Sphlips ꝛc. in schöner Auswahl, sowie Fonlards, Nidda den 3. Januar 1870. a 1 Im Namen der trauernden Geschwister: Louis v. Gall. 24 Frucht preise. per Malter. 2 Belt don sollen dies lasse Det Ord Ben au Hoc