N fes ut patmonii tulade. I. Eteyet. t Tanpuuß ö Hermes b — st. findet bel un ldberg. 2% * 3. Juli 57 0 ½% Ut. 1 au die be Aräftigen. Wellsabrite!“ Hoffman lh f. 1 — stiddbtis 1 * Sint, 111416. ttt 1 b. 1650 LI. „ 1870. Dienstag den 5. Zuli. M 78. Oberhessischer Anzeiger. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Abonnements⸗Ein ladung. Mit dem 1. Juli beginnt ein neues Abonnement auf den„Oberhessischen Anzeiger“, welcher auch ferner wöchentlich dreimal, Dienstag, Donnerstag und Samstag, erscheinen wird. Das Abonnement beträgt bei der Verlagsexpedition ohne Bringerlohn halbjährlich 1 fl., durch die Post bezogen jedoch viertel⸗ jährlich 47 kr. mit Bringerlohn. — Der Anzeiger kann nach auswärts auch durch brechung eintritt. Den verehrlichen Abonnenten in ausdrücklich Abbestellung erfolgt. b Privatboten direct von uns bezogen werden. Bestellungen beliebe man baldigst zu machen, damit in der Zusendung des Blattes keine Unter⸗ hiesiger Stadt werden wir den Anzeiger auch für das zweite Halbjahr zusenden, wenn nicht Die Expedition. Amtlicher Theil. Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatte sind zu publieiren: Nr. 283. sub 1. Bekanntmachung, die Einführung der Correspondenz-⸗Karten betreffend.— sub 2. in den Königlich Preuß ischen militärärztlichen Büldungsanftalten und die Freizügigkeit der Militärärzte betreffend. N Nr. 24. sub 1. Bekanntmachung, die Abänderung des Verelnszolltarffe vom 1. Juli 1865 betreffend.— sub 2. für die Correspondenz auf den Linien des Telegraphen⸗Vereins betreffend. Nr. 25. sub 2. Bekanntmachung, die zwischen Hessen und 3 Kunst abgeschlossene Uebereinkunft betreffend.— sub 3. Semeinden des Kreises Friedberg betreffend. Friedberg den 2. Juli 1870. Bekanntmachung, die Bestimmungen über das Studium Bekanntmachung, die Telegraphen⸗Ord zung Italien wegen gegenseitigen Schutzes der Rechte an iterarsschen Erzeugnissen und Werken der Uebersicht der für das Jahr 1870 genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Communalbedürfnisse in den Großherzogliches Kreisamt Friedberg Ter a p p. Nachverzeichnete Gesetze ꝛc. sind im Bundesgesetzblatt des Norddeutschen Bundes publizirt worden. Nr. 20. Nr. 510. Gesetz über die Erwerbung und den Verlust der Bundes- Unterstützungswohnsitz. Vom 6. Consular⸗Erxnennungen betr. Junt 1870.— Nr. 512 Ernennung von Rätben zum obersten Gerichtshof und Staatoangehörigkeit. Vom 1. Juni 1870.— Nr. 511. Gesetz über den für Pandelssachen in Leipzig betr.— Nr. 513. und 514. Nr. 21. Nr. 515. Gesetz, betr. die Commanditen⸗Gesellschaften auf Aktien und die Aktiengesellschaften. Vom 11. Juni 1870. Betreffend: Wahlen zum Reichstag des Norddeutschen Bundes. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg Für die Wahlen zum nächsten Reichstag— erste Wahlen und etwaige Ersatzwablen— haben wir nachstehende Anordnungen erlassen, welche Sie sofort in ortsüblicher Weise in Ihren ꝛc. Gemeinden bekannt machen, und daß es geschehen, genau und zwar ungesäumt anzeigen wollen, da die Vornahme dieser Bekanntmachung für die Wahl selbst von Wichtigkeit ist: 1) Jede Bürgermeisterei des Kreises mit Ausnahme von Friedberg bildet einen Wahlbezirk; die selbstständige Gemarkung Wickstadt ist für die Reichstagswahl der Bürgermeisterei Assenheim, Oes der Bürgermeisterei Hausen, Bainhardshof der Bürgermeisterei Ober⸗ Rosbach, Strasheim der Bürgermeisterei Ockstadt und Hasselheck der Bürgermeisterei Ober-Mörlen angeschlossen worden. D Als Wahlvorsteher haben die Großherzogl. Bürgermeister, als Stell vertreter derselben die Großherzoglichen Beigeordneten zu fungiren. Friedberg am 2. Juli 1870. an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. 3) Die Wahlen sind auf dem Gemeindehause vorzunehmen. 4) Friedberg: wird in zwei Wahlbezirke getheilt: Der erste Wahlbezirk umfaßt die Hausnummern von 1 bis 270 und der zweite Bezirk: die Hausnummern 271 bis 568. Für den ersten Wahlbezirk ist der Großherzogliche Bürgermeister Foucar als Wahlvorsteher und als dessen Stellvertreter der erste Großherzogliche Beigeordnete Steinhäußer bestellt und fuͤr den zweiten Bezirk als Wahlvorsteher der Großherzogliche zweite Beigeordnete Grödel und als dessen Stellvertreter Gemeinderathsmitglied Adam Rausch ernannt. Die Wahl für den I. Bezirk ist auf dem Rathhause und die für den II. Bezirk im neuen staͤdtischen Schulhause vorzunehmen. Tr d p. 7 E n 5 V N W Betreffend; Die Wiederbesetzung der Stelle eines Domänenpfandmeisters bei dem Rentamte Gießen. Der seitherige Gutsverwalter Schuchhard zu Selgenhof nannt worden, was wir hiermit zur öffentlichen Keuntniß bringen. Friedberg den 2. Juli 1870. ist zum Domänenpfau dmeister bei Großherzoglichem Rentamt Gießen er⸗ Großherzogliches Kreisamt Friedberg Ter a p p. ae! Betreffend: Anmeldung und Prüfung der einjährig Freiwilligen. Diejenigen Militärpflichtigen, welche als einjährig Freiwillige dienen wollen und im Großherzogthum den nach§. 20 der Militär⸗ Ersatz⸗Instruction für den Norddeuschen Bund vom 26. März 1868 (Regierungsblatt Nr. 21) gestellungs pflichtig sind, haben ihre Anmel dung schriftlich, unter Berücksichtigung der§§. 148, 149, 151, 152, 153, 154 und 155 der erwähnten Militar-Ersatz-Instruction bis zum 1. August dieses Jahres, bei der unterzeichneten Commission einzureichen, falls sie sich der im September d. J. stattfsindenden Prüfung zu unterziehen beabsichtigen. Der Meldung sind beizufügen: a) ein Geburtszeugniß(Taufschein), bh) eine beglaubigte Einwilligung des Vaters oder des Vormundes, c) ein Unbescholtenheitszeugniß, welches für Zöglinge von hoͤheren Schulen(Gymnassen, Realschulen, Progymnaslen und höheren Bürgerschulen) von dem Director, be— n t m a 1 ch n g. ziehungsweise Rector der betreffenden Lehranstalt, für alle ubrigen jungen Leute aber von der Polizei-Obrigkeit auszustellen ist. Da die Zeugnisse und Bescheinigungen bei den Acten zu ver— bleiben haben, so sind dieselben in den geeigneten Föͤllen in beglaubigter Abschrift einzureichen. Bei Nichtbeobachtung der bestehenden Vorschriften, oder Ein— reichung des Gesuchs nach dem angegebenen Termine, kann die Zu— lassung zu der nächsten Pruͤfung nicht statt finden. Diejenigen, welche auf die ergangene Meldung den Berechtigungs⸗ schein nicht zugeschickt erhalten, haben demnächst zur Prufung zu er⸗ scheinen, da eine specielle Einladung hierzu nicht erfolgt. Der Prüfungstermin, sowie das Lokal, worin dieselbe vorge⸗ nommen wird, kann erst später bekannt gemacht werden. Die unterzeichnete Commission macht außerdem auf folgende Bestimmungen ausdrücklich aufmerksam. Die Berechtigung nicht vor dem vollendeten Anrechts spätestens bis z sucht werden, in welchem Mit der Anmeldung um ist die Aufgabe des Rechts, Ausnahmsweise kann meldung verloren gegangene Anspruch durch Res hörden dritter Instanz wieder verliehen werden, Militärpflichtige noch nicht an einer Loosung T zum einjährig freiwilligen Militärdienst darf 17. Lebensjahre und muß bei Verlust des um 1. Februar des Kalenderjahres nachge⸗ das 20. Lebensjahr vollendet wird. Zulassung zum einjährigen Militärdienst an der Loosung Theil zu nehmen, verbunden. der durch die versäumte rechtzeitige An ⸗ pflichtet war, oder ver ist. In letzterem Falle treten, wenn der deßfallsige Antrag vor der welcher der betheiligte M Gesuche um Wied Meldung verloren geg Kreis⸗Ersatz⸗Commission olution der Ersatzbe⸗ Darmstadt den wenn der betheiligte heil zu nehmen ver⸗ Großherzogliche Prüfu Bee ch möge seiner Loos⸗Nummer dis ponibel geblieben darf diese Vergünstigung indeß nur dann ein⸗ zweiten Aushebung, bei ilitärpflichtige zu concurriren hat, formirt wird. erverleihung der durch versäumte rechtzeitige angenen Berechtigung sind an die zuständige zu richten. 10. Juni 1870. ugs⸗Commission für einjährig Freiwillige st a t t. Strecker. Darmstadt. Das Großherzog liche Regierungsblatt Nr. 24 enthält: I. Publication des Gesetzes, die Abänderung des Vereins⸗Zolltarif« vom J. Juli 1865 betreffend. Das Gesetz tritt mit dem 1. October l. J. in Kraft. II. Publication der Bekanntmachung des Kanzlers des Norddeutschen Bundes vom 18. v. M., die Tele⸗ graphen⸗Ordnung für die Correspondenz auf den Linien des Telegraphen⸗Vereins betreffend. Die Bekanntmachung lautet: Nach den Vereinbarungen des Telegraphen⸗Ver⸗ trages zwischen dem Norddeutschen Bunde, Bayern, Württemberg, Baden, Oesterteich⸗Ungarn und den Nieder⸗ landen de dato Baden-Baden, den 25. October 1868, treten mit dem 1. Juli d. J. für die telegraphische Ver⸗ eins⸗Correspondenz neue Tarif⸗Beslimmungen in Kraft. In Folge dessen erhält der§. 13 der Telegraphen⸗Ord⸗ nung vom Dezember 1868 nachstehende Fassung:§. 13 Beförderungsgebühren. Bei der Feststellung der Gebühren ist stets eine einfache Depesche, d. h. eine Depesche, welche höchstens 20 Worte enthält, zu Grunde gelegt. Die auf die einfache Depesche anwendbare Taxe erhöht sich um die Hälfte für je 10 Worte mehr. Zur Ermittelung der Gebühren für die telegraphische Beförderung der Staats⸗ und Privat⸗epeschen, welche innerhalb des Vereinsge⸗ bietes verbleiben, ist das gesammte Vereinsgebiet dergestalt in viereckige Flächen zerlegt, daß jeder Breitengrad in 5, jeder Längengrad in drei gleiche Theile getheilt und durch die Theilungspunkte Meridian⸗ und Paralleikreise gezogen sind. Die dadurch entstandenen je 15 Vierecke werden Taxquardrate genannt. Die Gebühren für einfache Depeschen von 20 Worten betragen nun: a) 8 Sgr.= 28 kr. Südbeutsch= 40 kr. Oesterreichische Währung 0,50 fl. Niederländisch= 1 Frs. Französisch, bei der Beförderung zwischen Stationen eines und desselben Taxquardrats unter einander, sowie zwischen denselben und solchen Stationen, welche innerhalb der nächsten, das Tax⸗ quadrat umgebenden 8 Quadratreihen(Taxviereck) ge⸗ legen sind, mit Hinwegfall derjenigen 40 Quadrate, welche außerhalb des in dieses Taxviereck eingeschriebenen Kreises fallen(I. Zone); b) 16 Sgr. 56 kr. Süddeutsch= 80 kr. Desterreichische Währung= 1 fl. Niederländisch= 2 Fres. Französisch, bei der Beförderung zwischen Sta⸗ lionen eines Taxquadrates und allen übrigen außer⸗ halb des Bereiches ad a. gelegenen Stationen(II. Zone); für den Verkehr mit dem Vereins⸗Auslande beträgt die Gebühr bis zur Vereinsgrenze, ohne Rücksicht auf die Entfernung: 24 Sgr.= l fl. 20 kr. Oesterreichisch= 1 fl. 24 kr. Süddeutsch= 1.50 Gulden Niederländisch 3 Fres. Abweichend hiervon wird im Verkehr zwischen Baden, Bayern, Würtemberg und Hohenzollern einer⸗, und Frankreich, der Schweiz und Italien andererseits nur die Vereinsgebühr von 8 Sgr.= 28 kr. Süddeutsch 1 Fre. erhoben, wenn die Depeschen innerhalb des Vereins nur die Linien zweier oder mehrerer der obigen Länder berühren. Zu dieser Vereinsgebühr treten die nach dem internationalen Tarif zu berechnenden ausländischen Ge⸗ bühren. Hierbei gilt als Regel, daß die Gebühren nach dem wohlfeilsten Wege zwischen dem Ursprungs⸗ und dem Bestimmungsorte der Depeschen zu berechnen sind, es sei denn, daß dieser Weg unterbrochen oder bedeutend weiter ist, oder daß der Aufgeber in seiner Depesche einen andern Weg vorgeschrieben hat(eonfr.§. 6). Eine solche. Vorschrift ist dann nicht nur für die Berechnung der Ge⸗ bühren, sondern auch für die Instradirung der Depesche maßgebend, insofern nicht dienstliche Rücksichten es ver⸗ hindern, in welchem Falle jegliche Beschwerde unzulässig ist. Bei Berechnung ber Gebühren für Depeschen, welche innerhalb des Norddeutschen Telegraphen⸗Gebietes ver⸗ bleiben(ausschließlich der Depeschen nach und aus den Hohenzollern'schen Landen, welche dem Vereins⸗Tarif Unterliegen), werden 3 Zonen unterschieden und betragen die Gebühren: für die 1. Zone 5 Sgr., 13. „„ Die erste Zone begreift gegen 11—18, die zweite Zone gegen 44— 52 Meilen direkter Entfernung.— Für den Verkehr mit dem Auslande beträgt, wenn außer den Norbdeutschen nicht auch die Linien anderer Vereins⸗ staaten berührt werden, die Norddeutsche Gebühr ohne Rücksicht auf die Entfernung 20 Sgr.(unbeschadet jedoch solcher abweichenden Tarif⸗Bestimmungen, welche mit fremden Regierungen für den Verkehr mit den betreffen⸗ den Staalen vereinbart sind oder noch vereinbart wer⸗ den sollten). III. Uebersicht der für das Jahr 1870 genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Communalbedürfnisse in den Gemeinden des Kreises Dieburg. — Das Gr. Regierungsblatt Nr. 25 enthält: I. Verordnung, die poltzeiliche Aussicht über die Eisen⸗ Hessen. ge genseitige nissen und Dieselbe ist mit dem 1. d. in Wirksamkeit getreten. nehmigten Umlagen zur Bestreitung von Communalbedürf⸗ nissen in den Gemeinden der haben allergnädigst geruht: am 1. Juni dem Kammer⸗ herrn, Oberst und Commanbeur des 2. Reiterregiments Giesebert Riedesel Freiherrn zu Eisenbach in Anerkennung seiner langjährigen ireu geleisteten Dienste das Comthur⸗ kreuz 2. Klasse des Philippsordens,— am 9. Junt dem Major à la suite Gustav Grafen zu Erbach⸗ Schönberg, Erlaucht, das Großkreuz dieses Ordens,— und am 20. Juni dem Stadtbaumeister der Haupt⸗ und Residenz⸗ stadt Darmstadt, Hechler, das Ritterkreuz 2. Klasse dieses [Ordens— zu verleihen. II. Publication der zwischen Hessen und Italien wegen n Schutzes der Rechte an literarischen Erzeug⸗ Werken der Kunst abgeschlossenen Uebereinkunft. III. und IV. Uebersicht der für das Jahr 1870 ge⸗ Kreise Friedberg und Mainz. V. Ordensverleihungen. S. K. H. der Großherzog Nidda. Am 29. Juni ist auf der Strecke Hungen⸗Nidda der Oberhessischen Eisenbahnen der Betrieb eröffnet worden, nachdem Tags zuvor in Gegenwart des Verwaltungsraths und unter zahl⸗ reicher Betheiligung der Bevölkerung die sehr ge⸗ lungene Probefahrt stattgefunden hatte. Nidda zeigte durch den glänzenden und freudigen Empfang des ankommenden Zuges, wie boch es das für die Gegend wichtige Ereigniß zu schätzen wußte. Allseitig wurde der rasche und gelungene Bahnbau anerkannt. Man hofft, daß bis zum Herbste die Bahnstrecke Gießen⸗Gelnhausen dem Betrieb voll⸗ ständig übergeben werden kann. Preußen. Berlin. Der Kronprinz begab sich am 30. Juni nach Breslau, um sich von dem Kaiser von Rußland zu verabschieden.— Die„Kreuzzeitung“ dementirt die Mittheilung verschiedener Zeitungen über die zum 3. August bevorstebende Ernennung eines General- Feld⸗ marschalls. — Der ständige Ausschuß der hiesigen Stu⸗ dentenschaft hat, wie die„Zukunft“ mittheilt, be züglich eines Antrages auf Betheiligung an der Feier des 3. August, hundertjähriger Geburtstag König Friedrich Wilhelm III, mit einer Majorität von mehr als zwei Dritteln, in Erwägung der Verfolgungen und Unterdrückungen, welche der freiheitliche Geist der deutschen Hochschulen unter der Regierung Friedrich Wilhelms III. erfahren — beschlossen, über den Antrag zur Tagesordnung überzugehen. Die Minorität will versuchen, an eine allgemeine Studentenversammlung zu appelliren. Hamburg. In Folge der am 29. Juni vorgefallenen Ausschreitungen der Arbeiter war das Strike-Comite vor die Polizei-Behörde ge— laden. Während des Verhörs sammelte sich ein Haufen von 1500 bis 2000 Arbeitern vor dem Stadthause an. In Folge dieser Drohung wurde das Strike⸗Comite in Untersuchungshaft genommen, während der Haufen durch die Polizei mit der blanken Waffe aus einandergetrieben wurde, wobei 30 Verhaftungen und mehrere Verwundungen er- folgten. Die Gesammtzahl der Verhafteten beläuft sich auf ungefähr 80 Personen. Am 30. Juni hat wieder ein Conflikt zwischen den seiernden Arbeitern und der Polizei kamen. Abends herrschte Ruhe. als Spezialconstabler angeboten. Bayern. München. die Abgeordneten vertheilt. bahnstrecken Babenhausen⸗Groß⸗Umstabt der Odenwaldbahn und Bingen⸗Armsheim der Bingen⸗Alzeyer Bahn. angenommen und zumei hat. Der Kriegsminister gab in der ersten Sitzun stattgefunden, wobei mehrere Verwundungen vor⸗ Gegen 2000 Bürger haben der Regierung ihre Unterstützung Das Referat des Abgeordneten Kolb über den Etat der Militär- verwaltung, sowie die Protokolle über die vier Sitzungen des Finanzausschusses, in welchen der Militäretat zur Berathung gelangte, wurden an Es ist daraus ersicht⸗ lich, daß der Ausschuß alle die weitgehenden An⸗ träge Kolb's, wenig Unwesentliches abgerechnet, st einstimmig angenommen die Erklärung, daß er das gegenwärtige System nicht verlassen und sich zu dem vom Referenten angestrebten Milizspstem nicht wenden könne, weil er hierin nur Gefahr für Bayern sehe. An dem zweijährigen Präsenzstande der Infanterie als dem äußersten Minimum, welches zur Ausbildung ab ⸗ solut nothwendig sei, müsse er festhalten, man könne vielleicht in kürzerer Zeit einen Rekruten nothdürftig abrichten, aber nicht zum Soldaten machen. Der Abgeordnete Crämer bedauerte das starre Festhalten des Kriegsministers an seiner Meinung, das eine Vermittlung unmöglich mache. — Die Abgeordnetenkammer faßte in ihrer Sitzung vom 2. d. den Beschluß, wonach ein Jeder Advokat werden kann, welcher die Prüfung zum Richteramte bestanden und drei Jahre bei einem Advokaten practicirt hat. Oesterreich. Wien. Die„Wiener Ztg.“ veröffentlicht zwei kaiserliche Handschreiben, durch welche der Minister für Landesvertheidigung Baron Widmann auf sein Ansuchen seines Amtes ent⸗ hoben und der Ministerpräsident Graf Potocki mit der einstweiligen Leitung des Ministeriums für Landesvertheidigung betraut wird. — Die„Wiener Zeitung“ enthält ein kaiser⸗ liches Handschreiben, welches die Leiter des Finanz⸗ und Ackerbauministeriums Holzgethan und Petrino definitiv zum Finanz- resp. Ackerbauminister er nennt; ferner wird der Hofrath Stremaper zum Unterrichtsminister ernannt. Schweiz. In dem letzten Rechenschafts⸗ berichte der Regierung des Cantons Appenzell außer Rhoden heißt es u. A.:„Wir bedauern es sehr, daß es in unseren Cantonen immer noch einige Gemeinden gibt, in denen der Schullehrer nicht das gesetzliche Minimum an Gehalt— das sind 1000 Fr.(266 Thlr.) und freie Wohnung nebst Garten— erhält; wir erwarten mit Zu⸗ versicht, daß im nächsten Jahre die noch zurück⸗ gebliebenen Gemeinden ihre Schuldigkeit thun werden. Die Vergleichung der Lage dieser Schul⸗ lehrer in Appenzell, einem Ländchen von circa 52,000 Einwohnern, deren bei weitem größter Theil aus armen Bauern und Webern besteht, mit der der Lehrer in vielen andern Ländern über⸗ lassen wir unseren Lesern. Frankreich. Paris. In der Kammer fand die Diskussion über das Contingent von 90,000 Mann statt. Gegenüber Garnier⸗Pages erklärt der Kriegsminister, daß die Verminderung des Contingents um 10,000 Mann, welche man habe eintreten lassen, eine Aufforderung zur Ab'⸗ rüstung gewesen sei; das Beispiel Frankreichs sei daher an dem Contingent von 90,000 Mann und dem Gesetze von 1868 festhalten. Thiers spricht für das Ministerium. wenn der Friede aufrecht erhalten würde, so ge⸗ schehe es, weil Frankreich stark sei. sei darum besiegt worden, weil eine unkluge Budget⸗ reduction die Armee geschwächt habe. zurückzukommen. habe keine Besorgniß irgend einer Art. Ollivier sagt, die Regierung jetzt. Die Cabinette hätten begriffen, daß die Verträge von 1856 und von Prag aufrecht er⸗ halten werden müßten. gethan haben. indeß nicht befolgt worden, die Regierung werde Die Linke täusche sich? Oesterreich e Thiers räth, auf das Contingent von 100,000 Mann a Zu keiner Epoche sei der Friede mehr gesichert gewesen als Man frage, was wir Wir haben die Freiheit entwickell, um den Frieden sicher zu stellen; wir haben durch 1 das Plebiseit ein französisches Sadowa errungen; wir haben kein Dokument dem gesetzgebenden Körper mitzutheilen, weil seit dem 2. Januar keine Angelegenheit bis zu einem Punkte gekommen g ist, wo man die diplomatischen Aktenstücke ver⸗ und volle! dhlonalische andern Mäc 1 anne Bl da römische Verfündung g De J Sigung vol Jontingent, 2 In 5 un 2. d. bn Prinzen eff ebe ihn die 9 pigen des sinpfte die Ocsez über heigestimmt sttund der griifende R und Greoy fall des Ke keine Aussi der Abstim ordnung, hielten sich 2 Pages, be Blätter, h. Diebats“ en legt. In feen Ein schriebenen Augenblick Jnwersun⸗ die Fortdau 1 Bren: 0 Di ird die 10 9500 12 gt Spsten Nestrentin stant, bil die als den dildung ab · Aten, mar u Nekruttz u Soldaten Wauertt dat m s ting lich nach! z in ihm donach u diu Prüfung 1 Jahre bu Dient 3 tiben, dug iguag Ben Antes. raf Peu Ministriun 1 . 1 lt tin laisa 0 des Fiu, und Ptrint 5 uninifter tt uenagtt zur luchtrschaftk 1 ( pen! t btdauein inmtt ui! Schullehm dall— tit Wohnun um ul n noch it krigkut du rice Seh u von 95 tum glöß — duch 1 nem id der Kamm magen 5 unit Pag 1 . Brennmaterialien-Lieferung. 1842 Mittwoch den 6. d. M., Vormittags 10 Uhr, 17 vic, Hertenklagen offentlichen kann. Jules Favre verlangt das Wort; die Kammer verweigert jedoch, ihn anzu- hören. Der größte Theil der Deputirten verläßt den Saal und die Sitzung wird um 8 Uhr geschlossen. — Die radicale Linke hat in ihrer letzten Bersammlung den Beschluß gefaßt, bei der Dis⸗ kussion des Budgets sich für eine Friedenspolitik zu erklären, welche der Entwicklung der liberalen Ideen in Deutschland günstig ist, sodann sich auf Grund der Erklärung der Prinzen von Orleans gegen die Gesetze auszusprechen, welche jene vom französischen Boden verbannen. L Dem„Moniteur“ zufolge gäbe sich der päpstliche Nuntius mit der vor einigen Tagen im amtlichen Blatte erschienenen Note nicht zufrieden und wolle namentlich nicht einräumen, daß die diplomatischen Vertreter des Papstes mit jenen der andern Mächte auf gleicher Stufe stünden. Das genannte Blatt siebt noch ernstere Conflikte mit der römischen Curie als unausbleibliche Folge der Verkündung der päpstlichen Unfehlbarkeit voraus. — Der gesetzgebende Körper nahm in seiner Sitzung vom 1. d. das Gesetz, betreffend das Contingent, mit 203 gegen 31 Stimmen an. — In der Sitzung des gesetzgebenden Körpers vom 2. d. fand die Discussion über die Petition der Prinzen des Hauses Orleans statt. Der Großsiegelbewahrer verlangte, daß die Kammer über die Petition zur Tagesordnung übergehe wegen des inneren Friedens. Jules Favre be- kämpfte diesen Antrag; er bedauerte, 1848 dem Gesetz über die Ausweisung des Hauses Orleans beigestimmt zu haben. Estancelin, der Jugend- freund der Orleans'schen Prinzen, hielt eine er- greifende Rede zu Gunsten der Petition. Arago und Grey sprechen für Enthaltung. Beim Ver- fall des Kaiserthums werde doch das Königthum keine Aussichten haben. Die Linke spaltet sich bei der Abstimmung. 174 Stimmen sind für Tages- ordnung, 31 dagegen. Zahlreiche Mitglieder ent⸗ hielten sich der Abstimmung. — Die Commission für den Antrag Garnier- Pages, betreffend die Zulassung der auswärtigen Blätter, hat sich, wie wir bem„Journal des Debats“ entnehmen, die Sache noch einmal über- legt. Im Laufe ihrer Berathung hatte sie den freien Eintritt der in einer fremden Sprache ge schriebenen Blätter schon zugestanden; im letzten Augenblicke aber erklärte sie sich einfach für die Verwerfung des ganzen Antrags, d. h. also für die Fortdauer des bestehenden Willkürverhältnisses. Frankfurt. Das Immobiliengeschäft hob sich im verflossenen Monat auf eine Höhe, wie sie seit vier Jahren nicht dagewesen. Das umgesetzte Capital beziffert sich auf 1,244 200 fl. Neben diese Lichiseite stellte sich aber auch, und zwar in sehr bedeutender Weise, die Schattenseite, denn nicht weniger als 9 Häuser, belastet mit 177,670 fl. Hypotheken, wurden fiscalisch feilgeboten. Kassel. Als praklischen Führer für Diejenigen, welche die Kasseler Industrie⸗Ausstellung besuchen und dort die interessantesten und wichtigsten Gegenstände rasch auffinden wollen, können wir die in der Lukhardt'schen Buchhand⸗ lung in bequemem Format erschienenen„Wanderungen durch die Industrie⸗Ausstellung in Kassel' bestens empfehlen. Wer i der Ausstellung keine Specialstsudien zu machen, sondern ihren in Bezug auf Schönheit, Tüchkigkeit oder Eigenthümlichkeit hervorragenden Inhalt kennen zu lernen wünscht, wird in den„Wanderungen“ einen Wegweiser 3 der ihm das Studium des schwerfälligen Katalogs erspart. Wittenberg. Der Rittergutsbesitzer K. Luther zu Rudersdorf bei Witlenberg, ein Nachkomme des Resorma⸗ tors Martin Luther, hat durch Nachforschungen in den suldaischen, hennebergischen, hersfeldischen, mannsfeldischen und sächsischen Chroniken und Archiven urkundlich nachge⸗ wiesen, daß Martin Luthers Vorfahren nicht Bauern waren, wie bisher von einem Geschichtsschreiber den anderen nach— gewiesen worden ist, sondern, daß er aus einem alten Adelsgeschlechte stammte, das den Namen Luther oder richtiger geschrieben: Luter, von dem Nebenfluß der Fulda Lutera(lauteres Wasser), später Lüder und Lütter und einem daran gelegenen gleichnamigen Dörschen gesührt hatte. Die zwei ältesten nachweisbaren Mitglieder dieser Familie sind die Brüder Alꝛnund und Gotofried de Lutero, die in einer Urkunde von 1137 genannt sind. Seinen Höhepunkt erreicht das Geschlecht in Fabian Luther, des Reformators Ucgroßvater, der von 1370 bis 1473 lebte und kaiserlicher Pfalzgraf in Möhra war, unter dem aber die Güter der Familie von den Hussiten verwüstet wurden und ihr Wohlstand zu Grunde ging. Deshalb gab Martin Lutbers Großvater den Adel auf und sein Vater verließ Möhra, worauf er sich in Eisleben, Martins Geburtsort, ansiedelte. Nordamerika. Ueber die Ernte-Aussichten melden Washingtoner Telegramme, daß der nordamerikanische Agri⸗ cultur-Commissar in seinem officiellen Berichte das Er- trägniß der Weizen⸗Ernte als voraussichtlich fünf Prozent unter der des Vorjahrs zurückbleibend, die Baumwoll- Ernte als besser, die Futterstoff-Ecnte die mittlere Ernte des Vorjahres stark überschreitend schätzt. Verloos ungen. Kassel, 2. Juli. In der gestern stattgehabten 35. Prämien⸗Ziehung des kurhessischen Staats⸗Lotterie⸗Anlehens vom Jahre 1845 sind auf nachstehende Nummern die bei⸗ gesetzten Hauptpreise gefallen: Nr. 97284 32,000 Thaler, Nr. 97037 8000 Thlr., Nr. 2857 4000 Thlr., Nr. 90708 2000 Tylr., Nr. 31701 und 59395 1500 Thlr., 14238 62648 und 148275 1000 Thlr. Karlsruhe, 30. Juni. In der heutigen Gewinn⸗ ziehung der badischen fl. 35 Loose wurden folgende 10 Nummern mit einem Gewinn von je 1000 fl. gezogen: Nr. 128.881 236,080 187,131 312.616 141,418 103,355 128,886 116,654 187,126 und 370,265. Braunschweig, 30. Juni. Bei der heutigen Prä⸗ mienziehung der braunschweigischen 20 Thlr.⸗Loose gewann Serie 4731 Nr. 24 20,000 Tolr., Serie 845 Nr. 42 5000 Thlr., Serie 6805 Nr. 22 2000 Thlr., Serie 1748 Nr. 11 600 Thlr. Meininger fl. 7 Loose. Bei der ersten Ziehung sind folgende Serien gezogen worden: 128 161 701 1711 1813 2251 3156 3192 3355 3941 4635 5234 6299 6487 7598 8792 8800 9645 9931. Gotha, 1. Juli. Bei der heute stattgehabten Ziehung der Bukarester Prämienanleihe fiel der Haupttreffer von 75,000 Fres. auf Nr. 18 der Serie 3925, 15,000 Fres. auf Nr. 82 der Serie 3517, 5000 Fres. auf Nr. 2 der Serie 2564. Außerdem wurden die folgenden Nummern gezogen: Serie 131 432 478 656 679 984 1050 1613 1985 1997 2020 2199 2338 2564 2725 2785 2952 3378 3517 3524 3559 3877 3925 4005 4143 4784 4832 5569 6172 6394 6454 6480 6719. Wien, 1. Juli. Bei der heutigen Ziehung der Creditloose gewann Serie 963 Nr. 55 den Haupttreffer von 200,000 fl., Serie 3861 Nr. 13 40,000 fl., Serie 3064 Nr. 45 20,000 fl., Serie 3759 Nr. 66 und Serie 713 Nr. 100 je 5000 fl. Es wurden ferner gezogen Serie: 327 461 995 1473 1619 1825 2389 2458 2508 3528 5741. Kür die von ihrem Mannt verlassene Stan ist struer tingegangen: Bei J. Cronenberg: Von Reallehrer Dr. Bender 1 fl., P. S. 30 kr., Hoftaxator Schwarz 30 kr., Franz Reitz 12 ke., W. Reibling aus N.⸗W. 6 kr., H. L. 36 ke., dessen Schwester 12 ke., Th. K. 36 kr., J. P. M. 24 kr., Hofgerichtsadvokat Seyd 1 fl., L. F. 12 kr., J. Falck 1 fl., E. H. 1 fl., Frau von Helmolt 1 fl. 45 ke., Ungenannt 15 kr., Gerichtsaccessist Folenius 36 kr., J. A. N. 24 kr., J. S. 18 kr., J. M. 12 kr., E. E. 30 kr., N. N. 30 kr., R. H. 18 kr., C. Ritzel 18 kr., N. Weber 36 kr. Bei G. Philippi: Von Pfarrer Baur 1 fl. und einige Kleidungsstücke, Ungenannt 30 k., J. B. 30 kr., F. K. 18 kr., E. H. 18 kr., W. K. 18 ke., A. Löser 1 fl., Ungenannt 12 kr., K. H. 18 kr., N. Reichenberg 18 kr., Wiesenbaumeister Grob 30 kr., W. B. 15 kr., Kaufmann Bendheim 24 ke., M. Henkel 12 kr., H. J. 6 kr., Unge⸗ nannt 6 kr., H. Wind I. 18 kr. l Bei Friedr. Reuß: Bon G. D. 36 kr. Bei der Expedition: Von N. B. 24 kr.,—r— 35 kr., Frau Professor Dieffenbach 1 fl., Ungenannt 18 kr. Danksagung und Bitte. Für den Thurm⸗ und Glockenbau der evangelischen Gemeinde in Heldenbergen, der seiner Zeit den ev. Kirchen der Kreise Friedberg und Vilbel von den betr. Großherzoglichen Kreisämtern zur Unterstützung auf's Wärmste empfohlen worden war, sind bis jetzt an Liebes⸗ gaben eingegangen und resp. verheißen: A. Aus dem Kreise Friedberg: von der Kirche in Münster 4 fl., v. d. K. in Fauerbach 2 fl., v. d. K. in Reichelsheim 5 fl. B. Aus dem Kreise Vilbel: von der ev. K. in Vilbel 5 fl., von der Gemeinde Klein⸗ Karben 15 fl.(2. Gabe), v. d. K. in Petterweil 5 fl., v. d. Frauenverein daselbst 10 fl., v. d. K. in Rodheim 25 fl., von Freiherr v. G. in H. 20 fl., v. d. K. in Oberau 2 fl., v. d. K. in Burg⸗Gräfenrode 2 fl., von einem ungenannten Geiftlichen 2 fl., v. d. Gemeinde in Burg⸗Gräfenrode 30 fl., v. d. K. in Ober⸗Eschbach 12 fl., v. d. K. in Massenheim 2 fl. 51 kr., v. d. K. in Nieder⸗ Erlenbach 15 fl., v. d. K. in Okarden 5 fl., von mehreren Einwohnern daselbst 15 fl., v. d. K. in Büdesheim 25 fl., Collecte v. G. A. Faß in Nieder⸗Erlenbach 24 fl. 18 kr. 9 9 v. d. K. in Bauschheim, Kr. Groß-Gerau, 12 fl. Indem ich Namens des ev. Kirchenvorftandes auf's Herzlichste hiefür danke, erlaube ich mir die ergebenste Bitle um fernere Handreichung, unter dem Anfügen, daß vor mehreren Tagen der Bau begonnen wurde und jeder Tag neue Opfer von uns fordert. Kaichen am 1. Juli 1870. Fertsch, Dekan. Bemerkung. Die Verwilligungen wolle man güligst an Dekan Fertsch in Kaichen anweisen. 1840 Dienstag den 12. d. M., Vormittags 11 Uhr- wird die Lieferung von 3500 Center Steinkoblen, 12 Stecken Buchen- und „ 91 Kiefern⸗Schellholz, unter den auf dem Büreau der Garnison Verwaltung Friedberg offen liegenden Bedingungen auf dem Soumis⸗ sionswege in Accord gegeben. Friedberg den 4. Juli 1870. Großherzogliche Garnison⸗Verwallung Friedberg N sch we tz. Schaafpferch-Versteigerung. 1839 Mittwoch den 6. Juli l. 3. Vormittags 11 Uhr, werden im hiesigen Rathhause 10 bis 15 Schaaspferche nochmals öffentlich meistbietend versteigert. Friedberg den 3. Jult 1870. a Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg Foucar. Gras ⸗Versteigerung. oll das der Gemeinde gehörige Heugras in der Lum⸗ 5 im Gemeindehaus dahier öffentlich meistbletend ö verfteigert werden. d Odber⸗Wöllstadt den 2. Juli 18710. Großherzogliche Bürgermeisleret Ober⸗Wöllstadt Feuerbach. bel K. Friedrich neben der Post 1 Bersteigerung von Bauarbeiten. 1836 Nachverzeichnete auf die Herstellung der Kirche zu Echzell Bezug habende Bauarbeiten sollen künftigen Montag den 11. l. M., Vormittags 10 Uhr, in dem Gemeindewirthshaus daselbst öffentlich an die Wenigst⸗ nehmenden vergeben werden: N 1 immerarbeit, veranschlagt 190— 3 Beere 1106 20 3) Schreinerarbeit 197 36 4) Schlosserarbeit 62 10 5) Tüncherarbeit 123 45 6) Spenglerarbeit 91 48 7) Erdarbeit 25 12 Voranschlag und Bedingnißheft liegen bei unter⸗ zeichneter Stelle zur Einficht der Interessenten offen. Nidda am 2 Jult 1870. Großherzogliches Kreisbauamt Nidda Wetter. Eine neue Auflage von Schlosser's Weltgeschichte erscheint soeben und werden Subserlpttonen auf dieselbe angenommen dei Bindernagel& Schimpff lu Friedberg u. Bad Nauheim. Das erste Heft liegt zur Ansicht bei uns auf. Ein kräftiger Zunge kann mit oder obne Lebrgeld in die Lehre treten 1835 in Friedberg. Die Gartenlaube bringt in Nr. N folgende Beiträge: Die Thurmschwalbe. Erzählung vou Levin Schücking.— Elin Veteran der classischen Mufik. Von R. Mil J. Moscheles Portrait.— Das Löwenbaus des Mormonen⸗ Propheten und seine Frauen. Von George Stein in New⸗Nork.— Ein klerikaler Industrie⸗Rilter.— Aus der Wandermappe der Gartenlaube. Nr. 7. Auf dem Vietoriaberge bei Remagen am Nbein. Mit Abbildung. Nach einem großeren Bilde des Malers Junghbeim in Düsseldorf.— Der Bergwirtb. Geschichte aus den bairischen Bergen. Von Derman Schmid. (Fortsetzung.)— Blätter und Blüthen: Literarischer Otebstahl.— Eulen als Bruthennen. Von K. Ein braver Bursche, 1834 der alsbald eintreten kann, wird gesucht von Adam Nausch II., Mehlhandlung. Das norddeutsche 5 Militair⸗ Pädagogium, Berlin, Schönhauser Allee 27, 1383 bereitet für alle Militair-Eramina(auch Frei⸗ willigen Ex.), sowie für alle Klassen des Gpmnastums nel, des Abiturienten Examens vor. Junge Leute jeden Alters werden zu jeder Zeit aufgenommen. Moderne Sprachen, Fechten, Turnen, Exerciren. Garantte wird geleistet. Jeder besteht das Examen. Schon del Friedrich Ritzel, Hof⸗Schmied. 1700 vorbereitet. — — r———— —— e 2 3 9 * N „———r CCC 2 9 — 1844 Durch den im Sommer 1868 stattgehabten Brand veranlaß N 1 hiesigen Einwohnern eine Geld Sammlung zu unternehmen und zwar zunächst zum Zwecke 8 0 der Anschaffung einer neuen Spritze. Da der Ertrag dieser Sammlung hierzu nicht ausreichte, h. Antonius von Padua. 5 so deponirte ich denselben einstweilen i 4 Verwendung. Nachdem nunmehr der Stadtvorstand die Ans schlossen hat und von obenerwähnter Sammlung 185 fl. ich, an die Geber die öffentliche Anfrage stellen zu sollen, wenn ich diesen Betrag dem Anfrage und Bitte. t, erlaubte ich mir bei den m hiesigen Vorschuß⸗ und Creditverein bis zur geeigneten chaffung einer neuen Spritze be⸗ — noch dis ponibel sind, so glaube ob dieselben damit einverstanden sind, dem bekannten Carticaturenzeichner der Mün Neue Humoreske von W. Busch, 1870 Bilderbogen: Der N —— C 5 (Text mit Bildern.) 1 Preis: 36 kr. f 1 Vorräthig bei Bindernagel& Schimpff in Friedberg u. Bad Nauheim. 9 Enthält d hiesigen Stadtvorstande zur Verwendung bei Anschaffung einer neuen Spritze übergebe. 5 1 Ich bitte deßhalb die Geber, mir ihre zukommen zu lassen. Friedberg. Fr. Roßbach. Gewerbe ⸗Ausstellung in Gießen im Jahr 1870. 1837 Die Frist zur Anmeldung ist bis zum 20. i diesem Tage ab mit der definitiven Vertheilung des Raumes begonnen werden muß, ist es fraglich, ob später einlangende Anmeldungen Berücksichtigung finden können. Gießen, 2. Juli 1870. Das Ausstellungs„Comité Kekulé. F. Gail. FSchreibunterricht. 1831 Um mehrfach geäußerten Wünschen zu entsprechen, will Seminarlehrer Wahl Privat- Schreibunterricht nach der Schnellschreibmethode ertheilen. 8 bis 12 Lehrstunden reichen zur Erlangung einer wesentlich verbesserten, geläufigen und schönen Handschrift hin, wie durch Proben nachgewiesen werden kann. 1 Person à Stunde 15 kr. bei einer Be⸗ theiligung von windestens 4 Personen. Regenschirme, K. Friedrich, neben der Post in Friedberg. 36 äußerst billig, bei Gestellungen auf die in Darmstadt erscheinenden Hessischen Volksblätter (Landeszeitung) (Auflage 3500) Zustimmung schriftlich oder mündlich baldigst Erbstadt 1 832 Sonntag den 17. Juli d. J. findet bei mir 0 — Preisscheibenschießen. statt, wozu ich freundlichst einlade Friedrich Empter, Galtirtb. Do 5 5 5 5 Sie Bohuensehneidmaschinchen, gehen, 1838 mit welchen man in/ Stunde einen Kord ö Nr. 27, Juli d. J. verlängert worden. Da von Bohnen sauber schneiden kann, Npsieht.. uns June Friedberg. Ph. Diener, daß de 5 Sclossermelser] Jen Get Ein schönes Zimmer 1841 nebst Cabinet ist mit oder obne Möbel zu ver se 7 miethen. Wo? sagt die Exped. d. Bl. 3 ft die La bia Ostend Für Jagdliebhaber. b berden unk 1843 Der Unterzeichnete empfiehlt sich im Anfertigen J unter Ban von neuen Waffen, Umändern zu Hinterlader und nicht 9 Reparaturen aller Art zu den möglichst billigen Preisen.“ 105 1 1 1* 0 ) Knies, Bataillons⸗Büchsenmacher, im Gtobh. Pess. 1. Jäger-Bataillon. Schaller z. — die überse⸗ 5 1 Eegland ir hi„ e bn „Giesshübler Lauerbrunn.“ I g „König Otto's Quelle“ bei Karlsbad. San ⸗Fra (Der österreichische Selter's.) Patift-S Reinster alkalischer Säuerling. 40) 24 i 1300 Das specifische Gewicht ist 1.0025 bei 6 8 Grad R. Summe der festen Bestandthelle Preu 12.2314, darunter in Clvil⸗Pfund: Kohlensaures nmelden von Natron= 6.8507; kohlensauren Kalk= 1.9301; Napoleon! kohlensaure Magnesia— 1.3580; freie Kohlen- als G säure 45, 15 Kubikzoll. 9 egen Die Anwendung der Giehübler Quellen ist J den Koni entweder eine selbsißändige oder dient zur Unter- 70 1833 beliebe man bei der nächsten Postanstalt möglichst bald zu machen, damit in der regel⸗ 5 mäßigen Zusendung der Zeitung keine Unterbrechung eintrete. Der vierteljährige Abonnementspreis beträgt dei allen Postanstalten einschließlich Post⸗ T provision und Bestellgeld 1 fl. 27 kr. s Anzeigen werden die Petitzetle mit 3 kr. berechnet. Die Expedition. stützung anderer Kuren in vielen Fällen. 1 Seine Wirkung ißt säuretilgend in den ersten abfaltt. Wegen und im Blute, seine Anwendung findet 1 statt: Bei Uebersäurung des Magens, Katarrh velche von der Respirationsorgane, Gicht und Nierenleiden berufen 0 und im Diabetes mellitus. e 5 bezül li a Als Erfrischungsgetränke mit oder ohne Wein J glich 5 ist der Giesshübler Sauerbrunn sehr beliebt and n der F angenehm. Versendung in Glasflaschen und scheiden, Tbonktügen.— Broschüren, Preiscourante ꝛc. gratis durch die Giesshübler Brunnenverwaltung von Mattoni c Knoll in Karlsbad. funden ad stät die ö vermochte. Spileptische Krämpfe(Fallsucht) heilt brieflich der Specialarzt für Epilepsie Doctor G. Killisch in Berlin, jetzt: Louisenstraße 45.— SBerelts über Hundert geheilt. a Das neue Slrafgeschbuch Eigene Niederlagen in Wien, Tuchlauben 14 und Maximiliansstraße Nr. 5. daß die Feier 1 dllehnt wi Preußische Hagel-Versicherungs Actien · Gesclschall. 988 Dieselbe versichert Bodenerzeugnisse gegen Hagelschaden. Die Prämien sind fest und billig, Nachschüsse werden also niemals erhoben. Die Schäden werden wie in früheren Jahren coulant und unter Zuziehung von Landes deputirten regulirt und binnen Monats⸗ frist nach Fesistelung voll und baar bezahlt. Versicherungen auf mehrere Jahre genießen sich 1 wwe für den norddeutschen Bund eng 0 ift in den veischiedensten Ausgaben vorxäthig dei denkopf 0 nicht aft Bindernagel& Schimpff tragen w in Friedberg u. Bad Nauheim. 3 3 Prämienrabatt, welcher sofort von der Jahresprämie in Abzug ge— bracht wird. 5 Die Unterzeichneten sind zu jeder Auskunft und zur persönlichen Aufaahme von Ver⸗ sicherungen stets bereit und empfehlen dem landwirthschaftlichen Publikum obige Gesellschaft ganz ergebenst. Carl Gaulé, General⸗Agent in Darmstadt, Dr. G. Schäfer in Reichelsheim i. d. W. J. Tönges in Assenheim. Max. Münzenberger in Büdingen. Steueraufseher Röder in Gießen. J. Kämmerer in Lich. W. Kullmann in Vilbel. Emil Hill in Nieder⸗Mockstadt. E. Scharmann in Grünberg. i r naffaui ö Kirchen buchsanuszügt. aul Evangelische Gemeinde. Jablen h. 5 Getaufte: n. 286. Junt. Dem bies. Bürger und Zimmermeist deinrich Füller ein Sohn Ludwig Friedrich, geb. den 1 85 Juni. i All ay. 27. Juni. Dem bies. Taglöhner und Bürger m 19. 300 Elpenrod Johannes Theisf ein Sohn Johann our om 3, Wliheim, geb. den 5. Juni. vernichten 30. Juni.(In Erbach.) Dem hies. Bürger und barkeit en Bezirksfedwebel zu Erbach Friedrich Bruchmann eln ltsfra Sohn Andreas Ludwig Jakob, geb. den 16. Junt. 1 N 16 großer Hirschgraben. Wichtig für Hausfrauen. 22 E. * 0 — 8 2 —— * zu Darmstadt und Samenhändlers Wilbelm Gökus, 1552 Billigste Gelegenheit für Vorhänge jeder Art, in allen Breiten, sowie auch Weißwaaren findet man im fortgesetzten Ausverkaufe des für alle andern Schweizer ⸗Stickereigeschäfts. 16 großer Hirschgraben in Frankfurt a. M. alt 7 Jahre 3 Monate 4 Tage, 1 den 29. Juni. Verantw. Red.: Hermanß Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpf. 7