— 9 — 1870. Samstag den 5. März. 28. Oberhessischer Anz * 1 9 ger. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblalt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Für den Monat März kann auf den„Oberhessischen Anzeiger“ bei den Poststellen mit 16 kr. abonnirt werden. Amtlicher Theil. Betreffend: Das Landgestüt, hier den Abgang der Lankgestütsbeschäler auf die Landgestütsslationen. Friedberg den 3. Marz 1870. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. f * N Wir benachrichtigen Sie gestütsstationen Düdels heim a abgegangen sind. 8 311, Berstadt und Nieder-Wöllstadt am 2. — r Bekanntmachung in Ihren Gemeinden, daß die Großherzoglichen Landgestütsbeschäler für die Land— und für Grünberg am 3. d. Mts. von Darmstadt Tura p p. Hesseu. Kammer. Darmstadt, 1. März. Instruktion. das unabhängige Beaufsichtigungsrecht des Fried- Wernher vor vofs, das Anstellungsrecht der Friedhof-Aufseher und die Regelung der Thätigkeit derselben, wäh⸗ zend das Kreisamt der sogenannten Verwaltungs- Commission des Begräbnißplatzes eine Antheil— nahme an diesen Rechten zuspricht. Dumont unterstützt diese Beschwerde und beantragt einen Ausspruch der Kammer, welcher die Anstellung und Instruktion der Friedhofsaufseher der politischen Gemeinde zuspricht, um damit die gegenwärtig zwischen dem Kreisamt und Stadtvorstand zu Mainz bestehenden Differenzen beizulegen. Der Aus schuß befürwortet diesen Antrag und nimmt bie Kammer denselben an, verweist jedoch die Beschwerde der Stadt Mainz hinsichtlich der an- deren Punkte nochmals an den Ausschuß. Eine Beschwerdevorstellung des Stadtvorstandes zu Offenbach über das von dem Fürsten zu Isenburg— Birstein in Anspruch genommene Präsentations— echt zu den Stellen der höheren Töchterschule daselbst wurde schon früher von der 2. Kammer anterstützt, während die 1. Kammer dieselbe ab- ehnte. Auf Antrag des Ausschusses beharrt heute die Kammer gegen 4 Stimmen auf ihrer früheren Ansicht. Die Angelegenheit eines in Darmstadt zu errichtenden Justizgebäudes, wofür die Regierung 190,000 fl., sowie für den Bauplatz 30,000 fl. ordert, wird nochmals an den Ausschuß zurück— verwiesen. — 3. März. In heutiger Sitzung zweiter Kammer wurde von Großh. Ministerium des Innern, den auf Antrag der Abgg. Fink, Holdmann und Hallwachs seiner Zeit ge— aßten Beschlüssen beider Kammern entsprechend, in Gesetzentwurf, die Pensionirung der Volks- Schullehrer betreffend, vorgelegt. Aus dem In⸗ valte desselben theilen wir Folgendes mit: Der Hesetzesentwurf gewährt dem Lehrer, der ohne igenes Verschulden wegen körperlicher Gebrechen der wegen Schwäche seiner körperlichen oder deistigen Kräste zur Erfüllung seiner Amtspflichten flauernd unfähig ist und deßhalb, sei es auf sein AJachsuchen oder ohne solches, in den Ruhestand 1 77 1. — ersetzt wird, Anspruch auf einen Ruhegehalt. Auch ohne Rücksicht auf Dienstunfähigkeit kann in Lehrer die Versetzung in den Ruhestand nach sollendetem 70. Lebensjahr beanspruchen. Die Hension beträgt in den ersten 10 Jahren 40 Proz. ses Diensteinkommens, für jedes weiter zurückgelegte „ Dienstjahr nach dem zehnten Dienstjahre 1½ Proz heiter. gemeiner Zur Bestreitung der Pensionen wird ein Penflonefonde gebildet, zu welchem Zweite ist.— Auf der Tagesordnung steht der Gesetz- Erster Gegenstand der Tagesordnung entwurf über den Steuersuß bei außerordentlichen ist eine Beschwerde der Stadt Mainz über die Steuerausschlägen und Gemeindelasten, dem Friedhofs⸗Aufseher daselbst zu ertheilende heute zum drittenmale vorliegt, da die ersterirende Stelle anordnete. welcher hielt, weigerte sich, dem gestellten Verlangen nach⸗ zukommen, worauf das Divisions-Commando die Absendung der fraglichen Rechnung au die requi⸗ Der Kriegsminister und Der Gemeindevorstand beansprucht Kammer zweimal erklärte, bei der von dem Abg. die beiden Mitglieder des Ministeriums sahen sich geschlagenen und von der Regierung hierdurch veranlaßt, um ihre Demission nachzu⸗ adoptirten Fassung des Art. 1 zu beharren, nach welcher der Ausschlag der Communalumlagen nach suchen. Diese wurde indessen nicht angenommen, vielmehr dem Minister, wie bekannt, ein drei⸗ Maßgabe der halben Einkommensteuerkapitalien] monatlicher Urlaub ertheilt und den Abtheilungs— geschehen solle. schußsitzung erklärt, daß sie diese Fassung nun— mehr als Regierungsvorlage ansehe, den Regierungs- Entwurf zurückziehe, ein Beharren auf dem früheren Beschluß aber als eine Ablehnung des Entwurfs betrachte. Der Ausschuß begutragt, mit Aue⸗ nahme Dumont's, dit Alschlusse der ersten Kammer nunmehr beizutreten D m ont hält es nach der Verfassung, nach der Geschäftsordnung und der Würde des Hauses für nicht angemessen, daß die Kammer die nochmalige Berathung auf— nehme. Die Gemeindeordnung bestimme, daß die Communalumlagen auf die Gesammtsteuerkapitalien ausgeschlagen würden und das Jnteresse des ganzen Landes verlange dies. Geheimerath v. Bechtold wendet sich gegen die Ausführungen des Vor— redners und hält eine nochmalige Beschlußfassung der Verfassung und bestehenden Praxis gemäß. Metz schließt sich Dumont au, Wernher ver— theidigt den von ihm ausgehenden Vorschlag, Curtman räth zum Nachgeben, da das wahre constitutionelle Leben in einem Nachgeben von beiden Seiten bestehe und die erste Kammer von ihrer ursprünglichen Ansicht auch bereits zurück getreten sei. Kraft findet, daß eine nochmalige Berathung durchaus dem Geist der Versfassung entspreche. Bei der Abstimmung erklärt die Kammer eine nochmalige Berathung gegen 10 Stimmen für zulässig. Nach der nun folgenden Debatte, an welcher sich eine Reihe Redner be— theiligt, schließt sich die Kammer gegen 10 Stimmen dem Wernher'schen Antrag an, beharrt aber bezüglich des weiteren Dissenzes mit der ersten Kammer über die Vereinigung der zweiten und dritten Classe der Gemeinde Umlagen auf ihrem früheren Beschlusse. — Der„Fr. Ztg.“ entnehmen wir folgende Zuschrift aus Darmstadt: Ueber die kürzlich er— folgte Beurlaubung des hessischen Kriegsministers, Die Regierung hat in der Aus- schess, Major v. Herget und Krieg Obersten Dornseiff, kann ich Ihnen als verbürgt mittheilen, daß dieselbe aus Veranlassung einer Collision mit dem Divisions-Commando verfügt wurdet. Von Seiten des Bundeskanzleramtes war nämlich an das Kriegsministerium Aufforderung ergangen, die hessische Kriegskasserechnung bon Jahre 1868 zur Einsichtnahme des Amtes nach, Berlin dirigtren Das Kriegsministerium, welches hierzu weder durch das Verhältniß zu sich srath Niepoth, bedeutet, daß sie ihre Funktionen fortzuversehen hätten. Der erstere, welcher einige Tage nach diesem Vorgang zur Artillerie zurückversetzt wurde, ist nun, seitdem der Kriegsminister seinen unfrei⸗ willigen, jedenfalls mit Peusionirung endenden Urlaub angetreten, interimistisch mit der Leitung des Kriegsministeriums betraut. Preußen. Berlin. In der Sitzung des Reichstages ging das Haus über den Antrag des Abg. Schulze, den Reichstags-Deputirten Diäten zu gewähren, zur Tagesordnung über. Die De⸗ batte war kurz und brachte nur wenig neue Momente. Staatsminister Delbrück hielt den früheren Standpunkt der Regierung aufrecht — Ein Erlaß des Präsidiums des nord— deutschen Bundes genehmigt die Ausgabe von 7,200,000 Thlrn. verzinslicher Schatzanpeisungen in Gemäßheit des Gesetzes von 186% Penefsend die außerordentlichen Ausgaben für den Bedarf der Marine. — Von Seiten einer Anzahl Mitglieder des Reichtage wird eine Interpellation über das de— finitive Schicksal des Strafgesetzbuch-Entwurfs vorbereitet, um unfruchtbare Debatten zu ver— meiden. — In dem bekannten Prozesse wegen Besei⸗ tigung des Denkmals in Celle ist das Erkenntniß der zweiten Instanz ergangen. Dasselbe nimmt die Strafe gegen das Garnisonscommando zurück, bestäligt aber das Urtheil gegen das General- commando in Hannover. Bayern München. Der König richtete an den Stiftsprobst Döllinger, anläßlich dessen Geburtstages, ein eigenhändiges Schreiben, worin der König die Hoffnung ausspricht, Döllinger werde in dem begonnenen Kampfe nicht ermüden, sondern zum Heile des Staates und der Kirche muthig ausharren. Oesterreich. Wien. Die telegraphische Meldung von dem Tode der Barbara Übrßk stellt sich als eine Sensationsnachricht heraus. Wie man der Wiener„Presse“ schreibt, befindet sich die Exnonne körperlich im besten Wohlsein, wäh⸗ rend ihr Geistesleben nach wie vor zerrüttet ist Frankreich. Paris. Ledru⸗ Rollin soll, wie der„Temps“ hört, in den nächsten Tagen hier eintreffen, um sich jedoch sogleich nach Nizza on jeder Gemeinde für jede öffentliche Volks- des Großherzogthums zum norddeutschen Bund zu begeben chule ein jährlicher Beitrag vor 10 fl. zu leisten noch durch die Militär-⸗Convention für verpflichtet! Der„Constitutionnel“ behandelt mit einem Leitartikel das Abrüstungsthema. Die öffentliche Meinung Europa's, sagt er, ist schon lange pein⸗ lich berührt von der Thatsache, daß in Folge der Ereignisse von 1866 alle Regierungen ohne Aus- nahme sich gewissermaßen für die Rüstungen soli⸗ darisch machten; nun das Bedürfniß des Friedens allgemein anerkannt ist, fragt sich die öffentliche Meinung, ob die Völker nicht, nachdem sie in ihren Rüstungen gewetteifert, auch in der Ab- rüstung solidarisch verfahren wollen. Frankreich ist flark genug, um sich nicht durch Rücksichten der Eitelkeit aufhalten zu lassen, wenn es sich darum handelt, einen Beweis seiner Willfährigkeit für die Meinung des gebildeten Europa's zu geben. — Nachdem nun erwähnt ist, daß die kaiserliche Regierung für 1871 eine Herabsetzung des Jahres- tontingents mit 10,000 Mann vorgeschlagen und damit eine Probe ihres guten Willens gegeben, wird Frankreich, so heißt es weiter, bevor es auf dieser Bahn fortfährt, erwarten dürfen, daß sein Beispiel Nachahmer finde. In erster Reihe steht, wenn es sich um Abrüstung handelt, noch immer Preußen als Präsidialmacht des norddeutschen Bundes.—— Wir sind nicht mehr weit von dem Zeitpunkte, da das preußisch-deutsche Con- tingent von 1872 durch ein neues an Stelle des Artikels 64 der Bundesversassung tretendes Gesetz wird festgestellt werden müssen. Der Augenblick rückt also heran, in welchem Preußen zeigen kann, ob es geneigt ist, die militärischen Kräfte des Bundes mit den friedlichen Wünschen der deutschen Staaten in Einklang zu bringen. Die Ent— schließungen des Berliner Cabinets werden für den Lauf der Ereignisse in Europa ein bedeuten— des Gewicht in die Wage legen. Amerika. Washington. Herr Revels, der farbige Senator für Mississippi, wurde mit 48 gegen 8 Stimmen in den Senat zugelassen. Er ist der erste Neger, der je in dem Senate saß. Frankfurt. Der am Fastuachls⸗Dienstag in der landwirthschaftlichen Halle arrangirte närrische Jahrmarkt war von mehr als 12,000 Menschen besucht. Von dem Gedränge und Gewoge in der Halle selbst kann man sich keinen Begriff machen; auch fehlte es nicht an heiteren Scenen, namentlich erregten die Sehenswürdigkeit die Lach⸗ muskeln des männlichen Theiles der Besucher. Das ganze Unternehmen kann als ein sehr gelungenes bezeichnet wer den.— Man ist hier mit Gründung einer Gesellschaft beschäftigt, welche beabsichtigt, ein der alten Mainlust ähnliches, dicht am Mainufer gelegenes Vergnügungs⸗ Elablissement zu errichten. Dasselbe würde auf das linke Mainufer zu liegen kommen und würde das Areal vom eisernen Steg bis über die Mainschanze hinaus umfassen. Von der rechten Mainseite aus gesehen, würde der ganze Vergnügungsgarten terrassenartig angelegt sein. Oarmstadt. Am 1. d. wurde Dr. med. Schad von Arheiligen auf dem Wege von Arheiligen nach Weiterstadt, in der sogenannten Weiterstädter-Tanne, todt gefunden. Man war anfänglich geneigt, einen abscheulichen Act der Rache zu vermuthen, die gerichtliche Leichenschau soll jedoch nichts ergeben haben, was auf ein an dem Verstorbenen, der allgemein betrauert wird, verübtes Berbrechen schließen ließe, es scheint nur ein beklagenswerther Unglücksfall vorzuliegen. Mainz. Der„M. Anz.“ schreibt: Den Ruhm, in der hiesigen Octroifrage eine besonders hervorragende Rolle zu spielen, theilen mit den Kohlenhändlern die Wildpret⸗ händler. Wie die Acten der Oectroicommission innerhalb der Octroilinien ein Steinkohlenbergwerk für die Kohlen- besitzer nachwiesen, so weisen dieselben Acten für die Wild⸗ prethändler einen Wlldpark innerhalb der Oetroilinien nach. Der Wiloöprethändler Rathgeber hat 1423 Hasen unter großem Zudrange von Schülern sich rasch und 373 Rehe mehr aus- als eingeführt, der Wiloͤprei⸗ händler Veit figurirt mit einer Mehraussuhr von 1180 Hasen und 142 Rehen, Mackeldey und Kühner ditto 1097 Hasen und 110 Rehe. Diesen Herren gelang es auch, ein Wildschwein oder einen Hirsch(der Octroibericht läßt das zweifelhaft) zu züchten. Daun kommt Herr Dichmann, der sich durch seine außerordentlich beschelidene Einfuhr auszeichnet. Er hat in 18 Monaten nur 12 Hasen und 3 Rehe eingeführt, dagegen 451 Hasen und 93 Rehe aus⸗ geführt. Der fünfte der Herren, Herr Bieneseld, hat 6 Hasen und 36 Rehe mehr aus⸗ als eingeführt. Ins⸗ gesammt sind demnach 4147 Hasen und 754 Rehe mehr aus- als eingeführt worden, die also innerhalb der Mauern gezüchtet wurden. Diese Zahl vermehrt sich natürlich noch um alle die Hasen und Rehe, die hier verzehrt wurden. Auch die Welschenzucht ergab ein ähnliches für unsere Viehzucht sehr erfreuliches Resultat. Es wurden 400 Welschen eingeführt und 1499 ausgeführt. Die Realschule. Der erste Jahrescurs der neu organisierten sechsclassigen Realschule geht seinem Ende zu, und ein neues Schuljahr(Pfingsten) steht vor der Thüre. Lassen wir darum die Verhältnisse unsrer Anstalt vor den Augen des Publicums sich wie ein Bild aufrollen.— Die Veranlassung zu der Umgestaltung und Erweiterung der Schule war, wie jedermann bekannt, die veränderte Stellung solcher Anstalten zu den im Norddeutschen Bund entfalteten Staatseinrichtungen, beziehungsweise den Militärinstituten. Nur durch diese Reorgani— sation sind die Realschulen unseres Landes in den Kreis der berechtigten Anstalten eingetreten, deren Schüler Anspruch auf den„einjährig freiwilligen Dienst“ erheben können. Bedingung dafür ist der„erfolgreiche“ Besuch der obersten Classe. Haben wir nun auch zur Zeit noch keine Schüler unsrer obersten Classe gehabt, bei welchen dieser Zweck ein ausgesprochener gewesen wäre, und haben auch in diesem Jahre Schüler unsre Anstalt aus den vorhergehenden Classen verlassen, so steht doch zu erwarten, daß in der Folgezeit mehr solcher Schüler, welche jenes Ziel verfolgen, sich in der obersten Classe ansammeln werden. Nicht zu übersehen aber ist dabei, daß, wie vorher ge— sagt, nur der erfolgreiche Besuch der ersten Classe jene Ansprüche gewährt. Es kann demnach nur ein strenges Bersahren bei den Versetzungen, besonders in den oberen Classen, Aussicht auf diesen erfolgreichen Besuch eröffnen. In den früheren Verhältnissen konnte in dieser Beziehung ein milderes Handhaben der Anforderungen bei der Versetzung stattfinden, da das Ziel kein so sireng bezeichnetes war. Um aber den Anfor- derungen der mittleren Classen bei der Versetzung in die oberen genügen zu können, muß auch darin etwas tüchtiges geleistet werden. Zur frühzeitigen Gewöhnung an den Gang und die Ansprüche der Realclassen sollen die Vorbereitungsclassen dienen, wie solche bereits an allen Anstalten unsres Landes sich eingeführt haben. Auch wir hatten im verflossenen Jahre eine solche Vorclasse mit einjährigem Curse, welche ihre Schüler mit dem 9. Lebensjahre aufnahm. Dieselbe war aber in den meisten Fächern noch mit der VI Realclasse vereinigt, und nur in einzelnem erhielten die Schüler getrennten Unterricht, so daß wir weit zurückstanden gegen die anderen Landesanstalten, an denen meist mehrere Vorclassen bestehen, die zur Blüthe entfalteten. Nun ist es auch uns, Dank unserm um die Schule verdienten Gemeinde⸗ vorstande, ermöglicht, diese Vorclasse unter Be- stellung eines eignen Lehrers selbständig zu machen und dieselbe um den Curs eines weiter, bis zum 8. Lebensjahre, zurückgreifenden Schuljahres zu erweitern. Wir machen darum die verehrten Interessenten auf diese wichtige Einrichtung auf merksam und legen denselben recht sehr ans Herz, ihre Kinder oder Pflegbefohlenen uns rechtzeitig zu übergeben, indem wir hervorheben, daß in der ersten Abtheilung dieser Vorclasse, also mit dem 9. Lebensjahre, der Unterricht im Französt⸗ schen schon begonnen wird, so daß also mit dem Eintritt in die VI Realclasse gewisse Kenntnisse in dieser Sprache vorausgesetzt werden müssen, während das früher bei der Anmeldang der zehn- jährigen Kinder nicht der Fall war. Wir hatten zwar schon im verflossenen Jahre, vor Reorgani sation unsrer Anstalt, das Publicum darauf hin- gewiesen, leider aber war der Besuch der bisher eingerichteten Vorclasse nicht der Art, wie wir dieß gerne gewünscht hätten; freilich war vielen vie Sache noch zu neu, als daß sie die Folgen für die spätere Zeit hätten bedenken können. Um vieles schon haben sich die Anschauungen in diesem Punkte gebessert. Denn blicken wir nur um 15 bis 20 Jahre zurück, so finden wir, wie die Realschulen entsetzlich gehemmt wurden dadurch, daß so viele Schüler(obwohl ein erfreulicher Beweis von Bedürfniß) erst nach, oder doch nahe an der Confirmation denselben übergeben wurden. Ein stehender Mahnruf der Directionen in den Aufnahmsanzeigen war es:„man möge doch ja die Schüler recht zeitig der Anstalt übergeben und sie nicht erst in die mittleren, oder gar oberen Classen eintreten lassen!“ Das wurde mit der Zeit besser, in je weitere Kreise eine größere Einsicht in diese Dinge drang, und zwar zu einer Zeit, wo die Anforderungen an die Realschulen noch nicht so hoch, und ihre Gliederung noch eine ein fachere war. Hoffen wir darum, daß das Ver- ständniß des betheiligten Publicums seitdem noch zugenommen habe, besonders wenn es bedenkt, welche weit höheren Anforderungen das öffentliche Leben und die weit verwickeltere Organisation der Schule selbst an ihre Zöglinge stellt.— Mögen unsre Worte nicht auf unfruchtbaren Boden gefallen sein. Dr. Möller, Realschuldireetor. Verloosungen. Karlsruhe, 28. Februar. In der heutigen Serien⸗ ziehung der badischen 35 fl.-Lodse wurden die folgenden 70 Serien gezogen: 1448 7199 1264 6928 480 7707 1804 4809 2686 1225 7417 7614 2850 1245 7598 7682 6907 6658 1858 2459 1789 6977 78 5152 3283 7594 101 438 449 5350 7084 3323 3223 7000 3398 1556 1222 4372 2397 7453 2279 4496 112 7574 7155 3756 6146 4447 6799 1011 6938 1816 5173 6858 335 7245 5723 685 7038 4514 2811 2251 56813385 897 5766 6073 5885 3762 5565. Danksagung. Außer den Gaben für die Hinterbliebenen des ver⸗ unglückten Ludwig Michel zu Steinfurth, für die bereits gedankt worden ist, sind weiter 1 fl. 30 kr. noch eingegangen und mit dem Ausdrucke des herzlichsten Dankes in Empfang genommen worden. r 618 Montag den 14. d. M., Vormittags 11 Uhr, wird die Lieferung des Brodbedarfs des 1. Jäger- batalllons pro II. Quartal o. auf dem Bürktau der Garnisonverwaltung, woselbst auch die Bedingungen eingesehen werden können, durch Soumission in Accord gegeben. FIrtedberg den 3. März 1870. Ann ssch ü tz, 1 Major und Batatlllons⸗Commandeur. Rissinger Pastillen, 93 bergestellt aus den Salzen des Rakoeczi, über dessen heilkräftige Wirkungen die Schristen von Hoftath Dr. Bahling, Hofrath Dr, Erhardt und Dr. ODiruf handeln. Besonders empfehlenswerth gegen Trägheit der Ver⸗— dauunggorzgane, mangelhafte Secretion, Bleichsucht, Blutleere, wie auch gegen Hämmorrhotden, Neigung zu 2 110 9 7 1 55 per Flacon 30 kr. Nur dein d au in Frledberg bel Hof⸗ Apotheker E. Görz. 5 10 Kgl. Baier. Mineralwasser⸗Versendung. Zut bevorstehenden Aussaat 612 empfehle ich gegen Baat nachfolgende Sämereien eigner Zucht zu belgesetzten billigen Preisen in bester Qualität. 1 Sortm. Engl. Sommerlevkoyen von 24 Farben J 100 F. l. f 5 1 Sortm. Großbl. 1„ 18 5 à 100 K. 48 kr. 1 Sortm. Halbengl. à 100 K. 42 kr. Dieselben gemischt 500 K. 15 kt., 1000 K. 24 kr. Truffeaut's⸗Astern. 1 Sortm. Päonien-Aster von 18 sep. Farben à 100 K. 54 kr. 1„ Pompon Imbrig-Aster von 12 sep. Farben 3 100 K. 36 ke. f U Sortm. Imbriqui-⸗Aster von 8 sep. Farben à 100 K. 24 kr. 1 Sortm. werg⸗Imbrig.⸗Aster von 12 sep. Farben à 100 K. 36 kr. 5 Victoria Aster, melirt, 100 K. 6 ke. 77* 18 5 Bernhard's Alpenkräuter⸗ Liqueur! 607 Dieses von den meisten Autoritäten Baperns be⸗ gutachtete Destilat ist aus anerkaunt magenftärkenden und dabei mildest wirksamen Pflanzengebilden, mit Aus⸗ schluß aller draflisch wirkenden Stoffe sorgfältigst de⸗ reitet. Dasselbe hat im In- und Auslande die vollste Auerkennung gefunden. Alpenkräuter⸗Liqueur-Fabrik München und Salzburg Wallrad Ottmar Bernhard. Alleinige Niederlage für Friedberg und Umgegend bei Wilhelm Fertsch. Ein Paat Gummischuhe 637 blieben bei der letzten Abendunterhaltung des Frohfinng in der Garderobe stehen und können dieselben Vorstehende Astern, melirt, 500 K. 18 kr., 1000 K. 30 kr. Arnsburg bei Lich. F. C. Seitz. gegen Erstattung der Inseratgebühren in Empfang'ge⸗ nommen werden bet Peter Döll. 5 1 1 urter r nee seht gu II. Mili Alten Polsat. (ichen Nadelbol r pen 10 Zuf, Kuf, zunäc Bltinalweg 9dr Vo Das a schlag J 1 vorgezeigt, 624 Dien sollen in denannte, raithe dase öffeullh als 1) Ma ) Zim J) Dat 1) Sch Sch 00 G00 7) Pei J) Spei N I. 10) Hefe 11) Kese dran 12) Veet 13) Keef. 10 Lief Vilb —— 94 Als eatarrhe werd trauen von 14 m fed dei Carl mann 8 auhein — H. 811 Mor auß dem N eigenen 9 u Französl. ie unt den de Krnntnise den nissen, dee gehn Ur hatten Ntetgami. deraus din · gat odeten uit der Zeit ent Einsech 1 klatr Zit, ilscheltn noch uch eint eir; daß das Ber ⸗ ken zoch ts bedenkt as derlich Organisatie igt felt.— daten Boden ald irttiet. * eee 603 Nachverztichnete Holzsortimente sollen zur Ver fleigerung kommen: 1. Montag den 14. und Dienstag den 10 . M. in den Distrikten Kaff und Södere e, 412 Eichen Stämme von 6— 19½“ Duürchmesser, 10-60“ Länge mit= 10,199 Cubiisfab. 242 Nadelholz Stämme von 5½— 19“ Durchmesser, 20-70“ Länge mit= 9863 Cubiksuß, 5 Eichen Stangen von 4½— 5“ Oucchmesser, 20“ Länge mit= 17 Cubiksuß. 54 Nadelbolz- Stangen von 3½—4“ Durchmesser, 30-45“ Länge mit= 218 Gubitfuß. Unter dem Nadel- Stammbolz befinden fich Klötze die sehr gut zu Schnittholz geeignet sind. II. Mittwoch den 16. l. M. in den Distrikten Kaff, Altenburg, Söderecke und Friedrichsschlag. Scheitholz. Prügelholz. Stockholz. Reisbolz. n Holzart. en. Eichen 30 ½ 135 64 153½ Nadelbolz= 13 95½— 291½ Aopen 1 1 223½ Die Zusammenkunft ist an jedem Tag in dem Distetkt Kaff, zunächst des von Nidda nach Glaubzahl führenden Vieinalweges und Beginn der Verstetigerung präcis br Vormittags. Das aus den Distrikten Altenburg und Friedrichs schlag zu versteigernde Brennholz wird nicht speziell vorgezeigt, es kommt vielmehr in dem Difltrikt Kaff Milt wochs gegen Mittag zum Aus gebot, Stelgltebbaber wollen dasselbe daher zuvor einseden und werden nament'⸗ lich auf das in dem Distrikt Friedrichsschlag sitzende dürre Eichen⸗Prügelbolz aufmerksam gemacht. Nidda am 2. März 1870. Großherzogliche Oberförsterei Nidda Georgi. Arbeits- Versteigerung. 6624 Dienssag den 8. März l. J, Nachmittags 1 Uhr, sollen in dem Gemeindehause zu Groß-Karben nach— denannte, in der vormals G. Fauerbach'schen Hof⸗ raithe daselbfl vorzunehmende Arbeiten und Lieferungen 4 an die Wenigfinehmenden veraccordirt werden als: fl. kr. 1) Maurexarbeit, veranschlagt zu 554 19 2) Zimmerarbeit 87 40 ) Dachdeckerorbeit 212 30 4) Schreinerarbeit 150— 5) Schlosserarbeit 200— 6) Glaserarbeit 307 53 7) Weißbinderarbeit 780 26 3) Spenglerarbeit 107— 19 12 09 Pflaftererarbeit Lieferung von 6000 Stück Backsteinen, 11) Lieferung von 8000 Stück geformten und gut ge⸗ drannten Kaminfteinen, 12) Lieferung von 7000 Stuck Feldbrandbacksteinen, 13) Lieferung vou 50 Bütten Kalk, 14) Lieferung von 2½ Cubikklafter Mauersand. Vilbel den 3. März 1870. In Auftrag Volk, Bezirks Bauausseher. 94 Als wirksames Hausmittel gegen alle catarrhalischen Zustände haben sich die Stoll⸗ werck schen Brustbon bons das volle Ver⸗ trauen aller Leidenden erworben. Zum Preise“ von 14 kr. per Packet sind dieselben vorräthig in Frledberg bei Wilh. Fertsch, in Assen beim bei Carl Bauer, in Ber hadt bel Chr. Eichel⸗ mann Söhne, in Hungen bei A. Buch, in Bad Nau beim bei Ph. Jac. Weist. Holz⸗Versteigerung. 611 Montag den 7. März, Vormittags 10 Uhr, kommen auf dem schwarzen Berg bei of-Schwalheim zur Ver⸗ flelgerung 11,700 Stück Kiefern Bobnenstangen von 20 bis 25 Fuß Länge und 1½ Zoll Durchmesser, 110 Stecken Kitfern Relsholz. Dof⸗Schwalherm den 2 März 1870. Gg Schudt. Bad Nauheim. Mübel-Lager. 19 Große Auswahl.— Sollde Arbeit. Reelle Preise.— Lager in gemalten Nouleaux, Cmlerien. H. 2 Hof⸗Tapezier. Aussaat brpolsichenden 596 empfehlen alle Sorten Kleesaat als rothe, weibe, Luzerner, bete Qualtät, sowic reine Wicken und Erbsen zu bill, ie ressen, ay& Oppenheimer. und hellender Extraet bei allen anderen Extracten, so ich seit ein paar Papenburg. Broschüre über seine Wirkungen Hoffmann in Friedberg. Gutachten eines Siebenzigjährigen! 608 Ich kann und will es nicht unterlassen, zum Wobl der leidenden Menschheit hlerdurch zu beschelntgen, daß der Schlesische Fenchel-Honig⸗Extract von L. W. für Engbrüstige, Hustende und verschleimte Brustleidende ist. Denn ich habe nur erst eine Flasche davon e 12 befinde 1¹2 bereits um 50% besser als ahlen zur Linderung gebraucht habe. Der Schlesische e Extract von L. W. Egers in Breslau ist nebst einer welche die Kaͤufer gratis erhalten, Egers in Breslau eln ganz besonders erlelchternder P. W. Düsmann von Cloppenburg. allein echt zu haben bei Jos. Wirthschafts 622 Bad Nauheim den 5. Marz 1870. Eröffnung. Mit dem Heutigen eröffne ich meine neu errichtete Restauration mit Billard. Ein geehrtes Publikum von Nauheim und Ungegend zu recht zahlreichem Besuche ergebenst einladend, empfehle ich mein Etablissement unter Zusicherung reeller Bedienung. H. C. Wiegand. Strohhüte werden gewaschen, gefärbt und neu fagonnirt bei Elise Hanau, geb. Simon. Glycerinseiseu-Abfal sehr gut schäumend, per Pfund 36 kr., Toilettenseifen-Abfall, Nena Tapeten, 22 per Stück von 7 kr. an bis zu den seinsten empfiehlt Bad Naubeim. C. Horn, Tapezler. Zu vermiethen 478 ein möblirtes Wohn- und Schlafzimmer bio zum 1. Marz. W. Bendheim. Glyecerinseife, feinste Transparent, per Dutzend 48 kr.— 36 kr.— 26 kr. per Stück 6 kr.— 4 kr.— 3 kr. empfiehlt Wilh. Sturmfels, Dol Apotbeker. 1 Getreide FPresshefe! 581 Von anerkannt vorzüglicher Qualität, rein und unverfälscht, das Zollpfund à 30 kr. franco empsieblt die Preßhesen⸗ und Spiritus Fabrik von Kaul Jank in München, Rumfordstraße Nr. 9. [Augenkranken ist das Weltberühmte, wirklich achte Dr. Wuite's Augen wasser von Traugott Ehrhardt in Grosibreitenbach in Thüringen à Flacon 10 Sgr. bestens zu empfeblen. Man verlange aber nur fete nach Dr. White's Angenwasser von Traugott Ehrhardt, denn nur dieses it das wirklich ächte. Dasselbe ist mit Allerböchst fürsts. Concession beliehen und hat sich seiner unübertrefflichen Heilkraft wegen seit 1822 großen Weltruhm erworben, welches Tausende von Atleslen bescheinigen. Aufträge hierauf überntmmt Herr Jos. Hoffmann in Friedberg. 610 Die unübertreffliche Vorzüglichkeit des Dr. Whites Augenwassers von Traugott Ehrhardt, spricht hier bet Augenschwäche und Entzündung der Augen als Bewelg. Auf Anrathen gebrauchte ich das berühmte Dr. Whites Augenwasser von Traugott Ehr⸗ hardt. Schon nach 2maligem Gebrauche fühlte ich bedeutende Besserung und nun bin ich von dem Augen- leiden gänzlich befreit. Zur Steuer der Wahrhelt! Kronhelm den 6. März 1869. Zeitler, Pfarrer. Uegenschirme 46 in Selde, N und Baumwolle, zu sehr billlgen preisen bel K. Friedrich, neben der Posl. 631 9 dei 567 Strohhüte 629 werden gewaschen,, und nach neuefter Fagon geändert. Hecht, * E. Bechstein. Ein freundliches immer 598 nebst Cabinet, mit oder ohne Möbel, ist zu ver miethen bei Ehr. Hanstein auf dem Paagk. Eeine Grube Dung 617 bat zu verkaufen K. Ehrhardt. Ein freundliches Logis 627 auf der breiten Straße ist zu vermiethen und kaun alsbald bezogen werden. Näheres zu erfragen bel der Expedition d. Bl. Ein braves Mädchen, 591 welches füttern und melken kann, am liebsten vom Land, wird gesucht von Pfarrer Hunzinger Witiwe, geb. Morell. Ein Hausbursche 626 wird gesucht von Ph. J. Weiß in Bad Nauheim. Weiße leinene Caschentücher, 270 Manschetten mit Kragen, Herren- kragen, 728 Vorhemden und Hosen⸗ träger dei KN Friedrich neben der Post. Kartoffeln kauft zu den höͤchsten Preisen. grtedberg. A. Stahl Wwe. — Kommode mit Schreibelurlch⸗ 615 Zwet neue tung, einen neuen nußbaumene runden Tisch, sowle verschledene alte Möbel bat billig Heinrich Wagner. Schreinermeister. Ein tüchtiger Waguergeselle 620 wird gesucht von Jauerbac% Ein vollständiges Reitgeschirr 633 hat in Auftrag zu verkaufen M. Schwarz, Hoftarator. Durchsichtige Glycerinseise! 16 anerkannt besses Mittel zur Verschönerung der Haut, empfiehlt in Stücken zu 4. 6. 9. 10. 12. 18 kr. Wilb. Fertsch. N Rechnungen mit Geschäfto-Iirma per Buch 32 kr., in Quantitäten billiger, liefern Bindernagel& Schimpff. 634 Heinrich Schmiedt. großeren 7 187 wird zum Tagescours besorgt durch den An-& herkau von Stantspapieren Großherzoglichen Hof Agenten Jacob Engel. T Streich-Sertett, Abtheilung der Musik des hiesigen Jäger- Bataillons, März 1870, Anfang Nachmittags 4 Uhr, in der goldnen Neichskrone. Entrée à Person 6 kr. E. W. Walz. 1 Vorlesungen im Jaale des Hotel Trapp. 616 Dienstag den 8. März. Kreisarzt Dr. Lorenz: Die Versorgung der Städte mit Wasser. Vorschuß-& Creditverein. 630 Sonntag den 20. März, Nachmittags 3 Uhr, findet im Saale der„Drei Schwerter“ die statutenmäßige Generalversammlung des hiesigen Vorschuß- und Credit— Vereins statt und werden alle Mitglieder zu pünktlichem Erscheinen hiermit eingeladen. Talg ens der den ün g: 1) Rechenschaftsbericht. 2) Vextheilung des Gewinnes. 3) Neuwahl des Ausschusses. 4) Wahl des Vorstandes. 5) Festsetzung des Eintrittgeldes für 1870. 0 Friedberg den 3. Marz 1870. ausgeführt von einer Sonntag den 6. Der Ausschuß. Den Umtausch 6 procent. Amerikaner 605 gegen beliebige andere Staatspapiere besorge ich unter vortheilhaften Bedingungen, Eduard Hirsch. reell. Beurtheilung echter Heilnahrungsmittel seitens der Herren Aerzte“ 609 Unter der Menge der Herren Aerzte, deren Zahl sich nunmehr auf sast 6000 beläuft und die die Hoff'schen Malz⸗Heilfabrikate in ihrer Praxis verordnen, führen wir heute einige wentge neueren Datnms an: Heiligenhaus, Krets Elberfeld, J. November 1869.„Ich kenne Ihr Malzextract⸗ Gesundheitsbier seit 20 Jahren in der Praxis und habe dasselbe viel angewandt.“ In unserer Gegend wird dasselbe erst recht von Wirksamkeit sein, da hier ptele Lungenerkrankungen und Schwachheitszuflände vorkommen. Dr. Glück, prakt. Arzt, Wundarzt und Geburtsbelfer. Dr. J. Karbhel, Regiments⸗Arzt in Kekskdemet, schreibt:„Das durch Dlarrhöe abgemagerte Kind, ein Säugling, wurde durch den allgemeinen Gebrauch Ihres Malz⸗Chocoladen-Pulvers wieder gekräftigt, und eine 67 jährige Greisin mit den Symptomen einer Gehirnerweichung, wurde durch den Genuß Ihres Malzextracts und Ihrer Malz⸗Chocolade einer verderblichen Krankheit entzogen.“ 5 „Ihre Brust⸗Malz⸗Bonbons leisten mir ausgezeichnete Dienste.“ A. Gruber, pra't. Arzt in Perwang. Herrn Hoflieferanten Johann Hoff's Filiale in Köln. Verkaufsstellen bei Jos. Hoffmann in Friedberg und Dr. W. f Bad Nauheim. Uloth in * ee e e-- De D e C Ke ο e e e eg e. e e Se e Prämien- Anleihe der Stadt Bari(Italien). 606 Jede Obligation im Nominalbetrag von Lire 100.— muß mit Lire 130.— oder ca. Rthlr. 40.— im Laufe der Zlehungen rückverloost werden. Außerdem nimmt jede Obligation an 180 Prämlenziebungen Antheil, wobei die Prämien von 500,000, 300,000, 150,000, 20mal 100,000, 70,000, 60,000, 50,000 Lire u. s. f. gewonnen werden müssen. Nächste Ziehung am 10. April d. J. Durch die bis jetzt bet keinem anderen Loos⸗Anlehen bestehende Plan⸗Einrichtung, daß jede Obli⸗ gation, selbst wenn sie schon mit Lire 150.— rückgezahlt worden ist, dennoch an allen weiteren Prämienziehungen Theil nimmt und mithin eine unbeschränkte Anzahl Gewinne erlangen kann, bietet dieses Anlehen einen bisher noch nicht dagewesenen Vortheil. Ortginal⸗ Obligationen zu fl. 39. oder Rthlr. 22. 10 Sgr.(Pläne gratis) empfehlen Moriz Stiebel Söhne g Bank und Wechsel⸗Geschäft in Frankfurt a. M. 9 An- und Verkauf aller Anlehens-Loose, Staatseffecten ꝛc. zum Börsencourse. Dee eee ee ee ee ee e e e be- cf e S 6 Maschinengarn& Ein⸗ Apollo-Ketzen! ee eee ee ce e ee ee Ge- Ce e 3 10 ie schlagbaumwolle, Seen Strickbaumwolle empfeblen billitzst 200 in gagz vorzüglicher Qualttät, per Pfund 24 Kr., bei 38 Geschwister Schloß. 1 Wilh. Fertsch. Denjenigen, 5 Casino. 613 Das nächste Damencasino findet Sonntag den 13. März statt. Der Vorstand. Aerztlicher Verein. 621 Nächsten Dienstag Abends 6 Uhr Sitzung. 1 N 638 Montag den 7. . 1 85 der Turnhalle Abends 7½ Uhr. N Friedberg den 4. März 1870, Falck, Vorsteher. 804 nächste Ziehung am 16. dieses. Eduard Hirsch. Strohhüte 547 werden gewaschen, gefärbt und nach den neuesten Mustern fagonnirt bet K. Friedrich neben der Post. 635 Allen Verwandten und Freunden hiermit die traurige Nachricht, daß es dem Allmächtigen gefallen hat, heute Donnerstag Nacht zwischen 11 unt 12 Ubr metne liede gute Mutter nach langem Leiden in ein besseres Jenseits abzurufen. Die Beerdigung findet Sonntag den 6. März, Nachmittags 3 Uhr, flatt. Um stille Thellnahme bittet die trauernde Tochter Katharina Go lb. Dant sa gung. [610 Allen Freunden und Bekannten von Naß und Fern, welche unsere innigsigeliebte Tochter, Schwester und Enkelin Elise Be st beute zu ihrer letzten Ruhestätte gelestet, sowie allen welche dieselbe während ihrer Krankheit theilnehmend besucht, auch dem Gesangverein von N Bruchenbrüchen, welcher dei dieser Feter durch Gesang Iseine Liebe kund gab, sage ich im Namen der Hinter⸗ bliebenen herzlichen Dank. 4 Bruchenbrücken den 2. März 1870. N Best, Zürgermeister. Danksagung. 1632 Allen Denjenigen, welche meinem Manne Jakob [Engel aus Wimpfen während seines kurzen Kranken⸗ lagers se thätige Hülfe leisteten, insbesondere den Herren Dr. Lerenz und Dr. Weckerling, sowie Herrn Heilgehülfen Winkler, und Allen Denen, die ihn zu seiner letzten Ruheslätte geleiteten, sage ich meinen berzlichsten Dank. Johanna Engel aue Wimpfen. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Cvangelische Gemtindt. Sonntag IJuvocavit. Pfarramtswoche: Herr Diakonus Meyer. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags: Herr Pfarrer Köhler. Nachmittags: Herr Candidat Schmidt. Gottesdienst in der Burgkirche Vormittags: Herr Diakonus Meyer. b Nachmittags: Herr Candidat Weigolb. Katholische Gemeinde. Samstag um 4 Uhr Nachmittags Beichte. Erster Fastensonntag. Vormittags: 10 Uhr Hochamt und Predigt. Nachmittags: ½2 Uhr Christenlehre und Andacht. Monlag Nachmittags 4 Uhr und Dienstag Morgens 7 Uhr Beichte. mit Segen; darauf Beginn des Großen Gebetes. Beginn des Gottesdienstes an den anderen Wochen⸗ tagen Morgens 7¼ Ubr. Berantw. Red. Hermann Schimpf Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. (Hierzu Unterhaltungs⸗Blatt Nr. 10 und eine Beilage.) „Turnerfeuerwehr. März Uebung in 1 Mailänder Fics. 0 göose Dienstag Morgens um ½9 Uhr Hochamt 1 1 1 Zu Section ö im Saal und Fteu stehende N 1. M. Re 2. S5 we Bewaffmn Landweht und der richtunge Schwad Gulben cuts k e Ausgader schieben gur die villen.