t a d. 2 7 * 1. 6 fl. kf t.: Dien stin 4 fl. 20 l 2 k.; Lon f. 35 b.; der 100 Oebund ——— u friltl n Kiicdhell —— ielube ——— 1M 1870. 1 1.4 Oblig 1870. Samstag den 4. Juni. M 66. ——— A berhessischer Anzeiger. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblalt. Erscheint jeden Dienstag, Donneystag und Samftag. Amtlicher Theil. Betreffend: Die Liquidation für Lieferungen und Leistungen für die im Jahr 1869 durchmarschirten Königlich Peußischen Truppen. Friedberg den 1. Juni 1870. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Anter Bezugnahme auf unsere Amtsblätter Nr. 3 und 4 vom Jahre 1869, weisen wir Sie in Folge Vekfgung Großherzoglichen Ministerums des Innern vom 25 d. M., zur Nr. M. d. J. 4,724 hierdurch an, alle aus dem Jahre 1869 etwa noch rückständigen Ver⸗ guͤtungen für Lieferungen und Leistungen an Könichlich Preußische Truppen binnen 8 Tagen um so gewisser bei uns zu liquidiren, als spätere Ansprüche Erfolg nicht haben werden . Betreffend: Die Mitwirkung der Großherzoglichen Bürgermelsteresen bet Regullrung der Einkommensseuer. Friedberg den 1. Juni 1870. Das Großherzl. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeistereien und den Polizeicommissär zu Wickstadt. Wir lassen Ihnen unter Couvert eine Anweisung für die Großherzoglichen Bürgermeistereien Behufs der Mitwirkung bei Regultrung der Einkommensteuer zur pünktlichen Nachachtung zugehen. Ter a p. Betreffend: Die Etnsendung der Rechnungen an dle 2. Justisicatur-Abthellung Großberzoglicher Ober-Rechnungskammer in repisionsfähigem Zuftande. Friedberg den 2. Juni 1870. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Vorstände der Kirchen- und Stiftungs-Fonds und die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Da nach einer Mittheilung Großherzoglicher Ober-Rechnungskammer in den letzten Jahren die Revisionsanstände sich vermehrt haben, so fordern wir Sie wiederholt und ernstlich zur pünktlichsten Einhaltung dessen, was von Ihnen vor und bei der Einsendung der Rechnung an die 2. Justificatur-Abtheilung Gr. Ober-Rechnungskammer zu beobachten ist und nachfolgende Zusammenstellung enthält, die Ihnen auch schon in Nr. 51 des Jatelligenzblattes von 1860, sowie in Nr. 43 von 1863 mitgetheilt worden ist, auf. Trapp. Zusammenstellung dessen, was von den Vorständen vor und bei der Einsendung der Rechnungen an die zweite Justificatur-Abtheilung Großherzoglicher Ober-Rechnungskammer zu beobachten ist. I. Sobald der für den Schluß des Handbuchs bestimmte Termin verlaufen ist, sind die Auszüge aus den Controlen: 1) über den Natur⸗Waldertrag bei dem betreffenden Forstamte, sofern dessen Zusendung noch zurückstehen sollte,(a) und 2) über die unständigen Geldeinnahmen bei dem dafür bestellten Contro— leur, von diesem versehen mit Ort, Datum u. Namensunterschrift,(h) einzufordern und bis zur Einsendung der Rechnung in Verwahrung zu nehmen. II. Wird die Rechnung nicht an dem dafür vorgeschriebenen Termine von dem Rechner abgeliefert, so ist sogleich der Großh. Ober⸗Rechnungskammer hiervon Anzeige zu machen.(e) III. Kommt die Rechnung ein, so ist vor Allem zu untersuchen, ob sie in solchem Zustaude sich befindet, um sie zur Revision einsenden zu können, insbesondere, ob: 1) die Rechnung auf dem Titelblatt, unter dem Abschluß, sowie unter dem Nachweis des Kapitalvermögens und der Kapital— schulden von dem Rechner eigenhändig unterschrieben,(d) 2) der Voranschlag mit seinen säwumtlichen Beilagen, also auch mit den Revisionsbemerkungen und Entschließungen Greßherzoglichen Keeisamts zu demselben, im Original, mit den nöthigen Unterschriften versehen, den Urkunden gehörigen Orts vorgereiht,(e) a) F. 23 III. der Instruction über die Behandlung der Erträge aus Ge— meindewaldungen in Nr. 27 des Reg.⸗Bl. von 1837. b) Art. 68 der Gemeindeordnung und Ministerial⸗ Amtsblätter Nr. 20 und 29 von 1884. 0) Art. 65 der Gemeinde-Ordnung und Art. 2 der Verordnung über Nevision der Gemeinde-Rechnungen, Seite 382 des Reg.⸗Bl. von 1832 und Seite 351 des Reg.⸗Bl. von 1843, sowie Art. 4 der Verordnung über die Revision der Rechnungen von Kirchen ꝛc., Reg. Bl. von 1832, Seite 428. 5 N d) 6. 118 der Instruction für Gemeinde Rechner, Neg. Bl. von 1840, Nr. 30, und 5. 104 der Instruction für Rechner von Kirchen ze. Reg. ⸗Bl. von 1835, Nr. 43. e) Ministerial⸗Amtsblatt 1 von 1836,§. 65 der Instruction für Rechner von Gemeinden und§. 55 der Instruction für Rechner von Kirchen. 3) das Verzeichniß über die Ausstände, die Vorlagen(begründet durch ein von dem Vorstand als richtig bescheinigtes Verzeichniß derselben) und den Vorrath den Urkunden beigebunden ist, mit Angabe der Rechnungsstellen, der betreffenden Belege und deren Ordnungs-Nummer, unter welchen die Ausstände in Einnahme stehen, von den Schuldnern durch Namensbeischrift au— erkannt, und von Großherzoglichem Kreisamte zum Liquidiren genehmigt.(0) IV. Finden sich diese Erfordernisse nicht vollständig vor, so ist die Rechnung auf der Stelle an den Rechner zurückzugeben und der Großherzoglichen Ober-Rechnungskammer hiervon Anzeige zu machen. V. Wird bei der Untersuchung(III.) nichts vermißt, so sind nun diejenigen Handlungen vorzunehmen, welche in dem vorgedruckten Formular zu dem Generalprotokoll verzeichnet sind, nämlich die Rechnung zu prüfen, offen zu legen und zu begutachten, sofort auf dem Titelblatte derselben die Offenlage, sowie ob hierbei Bemerkungen gemacht worden sind, oder nicht, zu bescheinigen, und dann deren Einsendung an die 2. Justificatur-Abtheilung Großherzoglicher Ober— Rechnungskammer zu besorgen.(20 N VI. Der Rechnung sind beizuschließen: die Urkunden, die beiden Controlauszüge(J.), die beim Offenliegen niedergeschriebenen Be— merkungen und das Begutachtungsprotoll, das von der zur Fassung eines gültigen Beschlusses erforderlichen Zahl von Mitgliedern des Vorstandes unterschrieben sein muß.(h) )§. 87, 91, 93 und 95 der Instruction für Rechner von Gemeinden und §. 75, 80, 81a und 82 der Instruction für Rechner von Kirchen dc. g) Art. 31, 67 und 68 der Gemeindeordnung; Art. 5 und 6 der Verordnung über Revision der Rechnungen von Kirchen ꝛc., Reg.⸗Bl. von 1832, Seite 428. h) Gemeindeordnung Art. 31, wornach 9 der Mitglieder; Ediet Organisation der Kirchenvorstände vom 28. Juni 1832, Art. 21. über Hessen. Darmstadt. selbstverfertigter Arbeiten von Handwerkern, Fabrik bester Quelle in der neuesten Nummer der„Norb— arbeitern und Lehrlingen wurde am 1. Juni eröffnet. deutschen Post“ bestätigt, so die Abschaffung der — Der Advocat⸗Anwalt Dr. Lippert zu lästigen und kostspieligen Uniformen(freilich für Die Ausstellung deuteten Reformen der Postverwaltung werden aus werden, daß ein langgedienter Secretär dieselbe Arbeit mit einem eben der Schulbank entlaufenen Gehülfen thun oder mit diesem dabei wechseln soll; ebenso fordert das Interesse des Dienstes, Mainz ist zum Ergänzungsrichter bei dem Ober- gar manchen warmen Freund derselben ein Lasten dg wichtigere Arbeiten dem gesetzten erfahrenen, gerichte der Provinz Rheinhessen, der Friedens gerichtsactuar Sauer zu Wöllstein zum Friedens. gerichtsgctuar in Nieder-Olm und der Aspirant zu der Stelle eines Friedensgerichtsactuars Page aus Rhein- Dürkheim zum Friedensgerichtsactuar in Wöllstein ernannt worden. Preußen. Berlin. Die bereits ange- Publikums. Schlag!), und es ist beabsichtigt, nur den Schal- terbeamten ein Abzeichen zu geben zur Kenntlich— keit für's Publikum. Eine Eintbeilung der dienst— lichen Leistungen der einzelnen Beamten-Categorien ist höchst wünschenswerth, sowohl im Interesse dieser selbst, als auch des Dienstes und somit des Eine Absurbität darf Manne zugetheilt werden. Bezüglich finanzieller Besserstellung hat Herr General- Postdirector Stephan in dem Reichstag die nöthige Erklärung abgegeben und würde damit der erste Grund ge— legt sein zu einer würdigeren Stellung, die nach dem genannten Blatte Herr Stephan seinen Be— amten versprochen hat, es genannt — Die zwischen dem norddeutschen Bunde und Nordamerika seit längerer Zeit schwebenden Verhandlungen wegen eines Vertrages zur Reform der auf die Auswanderung bezüglichen Verhält- nisse waren bekanntlich an der amerikanischerseits aufgestellten Forderung ins Stocken gerathen, daß die internationalen, zur Aburtheilung durch an Bord der Schiffe während der Ueberfahrt nach Amerika begangenen Vergehen und Verbrechen einzusetzenden Gerichtshöfe ausschließlich aus Amerikanern gebildet werden sollten, was man hier selbstverständlich als unzulässig ansah und statt dessen gemischte Gerichtshöfe vorschlug. Der „Köln. Zeitung“ wird nun gemeldet, daß die Schwierigkeit auf dem Punkt sei, gehoben zu werden, und dem Abschluß des Vertrages, wegen dessen übrigens von Seiten Amerikas mit mehreren Regierungen zugleich unterhandelt wurde, so gut wie keine Hindernisse mehr entgegenständen. Die Verhandlungen werden hauptsächlich in Washington geführt, wo der Abschluß des Vertrages auch erfolgen wird. — Der„Staatsanzeiger“ meldet, daß der König dem früheren bayerischen Ministerpräsidenten Fürsten Clodwig zu Hohenlohe das Großkreuz des rothen Adlerordens verliehen hat. Hannover. Vor einigen Tagen wurden, wie die„H. A.“ berichten, ungefähr 40 ehemalige Welfenlegionäre in Uniform, aber ohne Waffen, unter militärischer Escorte nach Minden trans- portirt, um dort für ihr militärisches Vergehen eine Strafe zu verbüßen. Düsseldorf. Wie dem„Bürgerm. Bl.“ mitgetheilt wird, gibt es auch in dem Verwal- tungsbezirke des Präsidenten v. Kühlwetter eine Schule, in der die 18jährige Tochter des Elementar- lehrers in der zweiten Classe wegen Mangels eines Gehülfen Unterricht ertheilen muß. Die Stadt liegt im industriellen Theile des diesseitigen Regierungsbezirks und hat circa 15,000 Einwohner. Ems. Am 1. Juni traf mit dem König Graf Bismarck hier ein. Die russischen Gesandten Graf Oubril und Freiherr v. Brunow sind eben- falls hier anwesend, daher vermuthet man auf diplomatische Conferenzen. Der König wird zu einem längeren Kurgebrauch Mitte Juni hier wieder eintreffen.— Der Großherzog von Olden— burg wird ebenfalls zum Besuch bei dem Kaiser von Rußland erwartet. Kassel. Die Inkustrie-Ausstellung für das gesammte Hauswesen wurde am 1. Juni Mittags um 12 Uhr im Ausstellungsgebäude mit der Jubel⸗Ouvertüre von Weber, ausgeführt von der Mannsfeldt'schen Capelle zu Frankfurt a. M., eröffnet, worauf der Maschinenfabrikant Herr Carl Keerl die Bedeutung dieses Ereignisses für das Gewerbewesen mit kurzen Worten auseinandersetzte und die Ausstellung für eröffnet erklärte. Baden. Karlsruhe. Mit dem 1. Juni tritt das neue Gemeindegesetz in Wirksamkeit. Nach den Uebergangsbestimmungen bleiben nur diejenigen Bürgermeister und Gemeinderäthe, welche von der Gemeindeversammlung gewäblt sind, vom Antritt ihres Amtes an gerechnet noch sechs Jahre im Dienst. Im Uebrigen soll die Neubildung sämmtlicher Bürgerausschüsse und der Gemeinde— räthe, sowie die Neuwahl der Bürgermeister bis zum Schlusse des Jahres 1871 vollzogen werden. Aus Baden wird der„Deutschen Allg. Ztg.“ berichtet:„Durch den kürzlich stattgehabten Besuch des Prinzen Wilhelm in Stuttgart ist zwischen dem badischen und würtembergischen Hofe ein gutes Einvernehmen hergestellt worden, was um so leichter zu erzielen war, als man sich in Stutt— gart schon seit geraumer Zeit den in Karlsruhe maßgebenden politischen Ansichten, besonders in der deutschen Frage, mehr genähert hatte, als das früher der Fall war.“ Oesterreich. Wien. Eine Privatdepu⸗ lation, bestehend aus Agramer Bürgern, zumeist Oppositionellen befindet sich in Wien, um dem Kaiser eine Repräsentation gegen das Vorgehen der Landesregierung in Agram zu unterbreiten. Schweiz. Die Frage der Trennung der Kirche vom Staat, welche demnächst im Canton Neuenburg zur Entscheidung kommen wird, hat auch ihre internationale Seite. Die hauptsäch⸗ lichste practische Schwierigkeit, welche sich einer Lösung des Bandes zwischen Kirche und Staat entgegenstellt, liege nämlich in der Bestimmung über das Schicksal der kirchlichen Güter, und da zeigt es sich, daß in dem von den Großmächten und der schweizerischen Eidgenossenschaft unterzeich⸗ neten Staatsvertrag von 1857, welcher die Unabhängigkeit Neuenburgs von Preußen an- erkannte, ein Artikel enthalten ist, nach welchem „die Einkünfte aus den im Jahre 1848 dem Staatsvermögen einverleibten Kirchengütern ihrer ursprünglichen Bestimmung nicht entfremdet wer- den dürfen.“ — Nachdem die von der Schweiz zu über⸗ nehmenden Verbindlichkeiten für das Unternehmen der Gotthardtbahn gesichert sind, hat der Bundes- rath beschlossen, der Bundesversammlung eine Vorlage betreffs eines intercantonalen Vertrages zu machen. Frankreich. Paris. Das istaelitische Centralcomite erhielt ein Telegramm aus Sereth (Donaufürstenthümer) vom 30. Mai, wonach am Samstag Abend die Israeliten zu Boloschan von den Christen angegriffen und niedergemetzelt wur— den. Die Verfolgungen dauerten bis Mitternacht. Am folgenden Tage erneute sich die Gewaltthätig⸗ keit. Die Juden verließen die Stadt. — Die„Agence Havas“ meldet aus Bern unterm 31. Mak, italienische Flüchtlinge hätten sich bei Lugano vereinigt und eine Bande gebildet, welche die Gränze unweit des Comersees über ⸗ schritten habe. Die italienische Regierung habe zwei Bataillone gegen sie abgesandt. Der Bundes- rath hatte angeordnet, die noch übrigen Flücht— linge im Innern der Schweiz zu interniren und die Gränze aufs Strengste zu bewachen. Eine spätere Meldung der„Agence Havas“ von eben⸗ daher besagt, daß die Schaar der Flüchtlinge, welche Lugano verlassen, von den italienischen Truppen zerstreut sei. Eine große Anzahl der- selben habe aufs Neue das Gebiet der Schweiz betreten und sei verhaftet worden. — Am 30. Mai hat die Kammer sich auf zwei Tage vertagt, ihre letzte Debatte galt einem ernsten Incidenzfallee Der Pariser Deputirte Jules Ferrp brachte die Blatterseuche zur Sprache und aus den verschiedenen Reden und Unter— brechungen ging nur Das deutlich hervor, daß Deputirte, Minister und alle Laien der Wissen⸗ schaft hier im Finstern tappen und die Wissenschaft selbst ihr letztes Wort in der Bekämpfung der Giftblattern noch nicht gesprochen hat. Sicher ist, daß trotz aller Maßregeln die Opfer zunehmen, daß in letzter Woche 215 Sterbefälle durch die Blattern vorgekommen sind,— die größte Zahl seit Ausbruch der Epidemie. N Belgien. Brüssel. Die in der Nacht vom Donnerstag auf Freitag von dem Wachtposten entführten 8 Gewehre sind wieder gefunden wor- den. Sie wurden in zwei Paketen verschlossen in der Nacht vom Samstag auf Sonntag durch ein Individuum per Wagen vor die Thür des Ge— nerals Thibaut gebracht und dort niedergelegt. Von dort nahm die Commandantur sie in Empfang. Das Ganze war, wie Anfangs allgemein an- genommen wurde, nur ein Spaß, aber ein ärger licher für die wachsamen Soldaten. Spanien. Madrid. Die Commission, welche mit der Feststellung des Gesetzes über die Wahl eines Monarchen betraut ist, schlägt vor, die Wahl für gültig zu erklären, wenn sich die anwesenden Deputirten mit einer Mehrheit von einer Stimme für dieselbe aussprechen. Die Session wird bis zur Wahl eines Königs dauern. Der Tag der Wahl wird acht Tage vorher be— kannt gemacht werden. — Die beiden gefangen gehaltenen Engländer sind John Bonel und sein Neffe John A. Bonel, welche Gibraltar bewohnen, wo sie sehr eingezogen leben, obgleich sie sich in einer wohlhabenden Lage befinden. Sie hatten die Gewohnheit, Spazierritte in der Umgegend der Stadt zu machen. Auf einer dieser Promenaden wurden ste von fünf Spitzbuben angegriffen, unter dem Vorwande, daß man ihnen ein Pserd verkaufen solle, und in die Gebirge fortgeschleppt. Die spanische Regierung hat die energischsten und zu ⸗ gleich die vorsichtigsten Maßregeln ergriffen, um sie zu befreien. Man hofft zu einem schleunigen Erfolge zu gelangen. Man versichert, einer der Uebelthäter habe bereits Schritte gethan, um sich mit den Behörden in Beziehung zu setzen. Man glaubt sicher zu sein, daß das Leben der beiden Sequestrirten nicht in Gefahr ist. Italien. Aus Florenz schreibt man: In Genua und den Nachbardörfern fanden, in Folge des letzten Versuchs, auch dort Banden zu bilden, Haussuchungen statt. Die in der Provinz Como aufgetauchte Bande wird von den Truppen ver⸗ folgt. Die Regierung hat am Comersee An⸗ stalten zu einer Barkenbzerbindung mit der Schweiz getroffen. Rom. Das Ereigniß des Tages in Rom ist noch immer die Philippika, mit welcher der primas von Ungarn am zweitletzten Feiertage auf das Gebäude von Scheingründen, welches die Vertheidiger der päpstlichen Unfehlbarkeit auf⸗ gerichtet haben, eingestürmt ist.„Wenn ich das Wort ergreife, so geschieht es, weil ich mich ge— drängt fühle, einer unabweisbaren Ueberzeugung Ausdruck zu geben. Dieselbe zu verschweigen erachte ich gleich einem moralischen Tode. Lieber aber physisch sterben, als meinem Gewissen den Mund verschließen.“ Bischof Ketteler entwickelte die bereits in seiner Broschüre niedergelegten Argumente. Er sagte, daß durch eine förmliche Erklärung der päpstlichen Unfehlbarkeit der Epis⸗ copat von der Stufe hinuntersteige, welche er in allen früheren Jahrhunderten der Kirche ein⸗ genommen habe, daß er nicht mehr eine lehrende Körperschaft sein werde, sondern eine lernende. Pisa. Der Herzog von Modena verweigerte die Zahlung der ihm aufgetragenen Entschädigung an die politischen Gefangenen vom Jahre 1859, weßhalb sein Palasf und seine Grundstücke hier gepfändet wurden. Der Herzog appellirte und wurde die Verhandlung auf den 6. Juni bestimmt. Rußland. In Warschau nimmt wieder die alte Jagd auf Trauerkleider ihren Anfang. Die dortige Polizei hat jüngst einige Damen in Schwarz auf der Straße verhaften lassen. Die⸗ selben sind jedoch bald wieder freigelassen worden, da sie die schwarze Farbe ihrer Kleidung aus dem Modejournal legitimirten. Friedberg. Dieser Tage wurde hier ein Soldat wegen eines groben Vergehens gegen die Sittlichkeit verhaftet. Grostgerau. Sonntag den 29., Morgens nach 3 Uhr, und Montag den 30., Morgens 3 Uhr 20 Min., haben wieder recht fühlbare Erdstöße stattgefunden. Stuttgart. Neben so„manchem Mann, so manchem Helden“, welchen das Schwabenland gebar, ragt als eine Größe von welthistorischer Bedeutung ersten Ranges der Nachfolger des Kopernikus, der Vorläufer Newtaus, der unsterbliche Kepler. Seiner Vaterstadt Weil soll nun am 24. Juni das projeklirte Denkmal zu Theil werden, zu dem Spenden aus allen Theilen Deulschlands wie aus Frankreich und Nordamerika zusammengeflossen sind. Als vor einigen Jahren das Werner'sche Mädcheninstitut in Friedberg gegründet wurde, hegte man von verschie⸗ denen Seiten gelinden Zweifel, daß ein solches neben einem bereits bestehenden aufkommen könne. Die Er— fahrung hat das Gegentheil gelehrt.— Von fünf Kindern ist die Zahl auf über fünfzig angewachsen und wurden so viele Pensionärinnen angemeldet, daß die Räumlich⸗ keiten zu klein wurden. Eine neue Schulwohnung, welche bis zum Herbste d. J. fertig sein soll, mit fünf sehr geräumigen, gesunden Lehr⸗ sälen, wird dem Institute eine glänzende Zukunft verbürgen; umsomehr, da außer den früheren, anerkannt tüchtigen Lehrkräften, Heer Seminarlehrer Marx, Herr Reallehrer Lang, eine Engländerin und eine Französin den Unterricht ferner mitertheilen werden, wodurch den Kindern Gelegen⸗ heit geboten wird, sich in allen Fächern vollkommen auszubilden. Das Institut muß überhaupt auf guten Grundlagen basiren, denn wie so viele Institute, welche dem äußeren Scheine nur Rechnung tragen, würde es im Entstehen zusammengebrochen sein, wenn die Erfolge den Anforderungen der Zeit nicht entsprochen hätten. Jeder, der der diesjährigen, sowie den früheren Prüfungen der Kin⸗ der beigewohnt, mußte sich in dem Gedanken freuen, seine Kinder einer Anstalt anvertraut zu haben, die wie die der Fräulein Werner für geistiges und leibliches Wohl ihrer Pfleglinge so bedacht ist und welche durch eine ebenso umfassende als gründliche Geistesbildung die beste Grund⸗ lage zum materiellen Fortkommen derselben legt. Oe 1556 DO Stadt id worden gemachl, ihre Go Promene Fuffpfad und Bk Indem künftig neben wir not sichtsper sichllic ffrasun, 1562 soll di Wöl e auf wel 1 R ingung öffengli Hul 2 40 dente Jie Utderzeugung derschwiigen Tode. Lieber Itwissen den 40 kin ⸗ tut lehrende u lernende. d derwiigerk Fonchzriaune * 3 Nun abre 1859 de hier N Pr belam. 1550 Das Vermögen des Zieglers Philipp Weber zu Hochsladt ist nach den flattgehabten Ermittelungen üb erschuldet. Es wird deshalb Termin zur summarischen Anmeldung der Schulden und zum Versuch der Güte auf den 28. Junt d. J., früh 9 bis 10 Uhr, in das Lokal des unterzeichneten Gerichts, Schloßftraße Nr. 26, anberaumt. Die im Termin nicht erscheinenden Gläubiger werden als dem Beschluß der Mebrhelt bet— tretend angesehen und ein etwaiger Vergleichsdescheid nur im Gerichtslokal angeheftet. Hanau am 30. Mai 1870. Königliches Amtogericht Abtheilung II. Ces st er. „dt Strohmeper. Armenverein zu Friedberg. 1555 Wir ersuchen alle diesigen dandwerksmeister, welche durchrelsenden Handwerksburschen Arbeit an— geboten haben, ohne daß dieselben solche angenommen, biervon sofortige Anzeige bei Herrn Ratbsdiener Wagner zu machen, da wir Vorkebr getroffen haben, daß streichen⸗ den Gesellen fernerhin kein Stadtgeschenk mehr verab— reicht wird. Friedberg den 2. Juni 1870. Für den Vorstand Ste im bee xe ges r. Oeffenlliche Warnung. 1 1556 Obgleich die ädtischen Promenadewege um die Stadt ibrem Zwecke entsprechend vollständig bergestellt worden find, so haben wir dennoch die Wahrnehmung gemacht, daß sowohl die Spaziergänger als auch die ihre Gärten besuchenden Einwohner sich neben den Promenadewegen ganz undesugter Weise noch besondere Fufipfade bilden und durch das Betreten der Rondrasen und Begrasungen das städlische Eigentbum beschädigen. Indem wir die biesigen Einwohner bierdurch warnen, künftig das Betreten der Randrasen und Begrasungen neben den Promenadewegen zu unterlassen, machen wir noch besonders darauf aufmerksam, daß das Auf— sichtspersonal zur strengsien Ueberwachung und unnach— fichtlichen Erhebung von Anzeigen zur gesetzlichen Be— flrafung von uns aygewiesen worden ist. Friedberg am 3. Juni 1870. Großherzogliche Bürgermetsterei Friedberg 5 Bekanntmachung. 1542 Die am 31. v. Mö im Gemeindewald Ockstadt abgebaltene Holzversteigerung hat die Genebmigung erhalten und ift somit der erste Fahrtag auf Mittwoch den 8. d. M. in dem für diesen Tag bestimmten Schlag feftgesetzt. Ockstadt den 3. Juni 1870. Großherzogliche Bürgermeisterei Ockstadt ö ninger. Jagd⸗ Verpachtung. 1562 Montag den 13. d. M., Vormittags 11 Ubr, soll die Jagd in dem Fürstl. Dorntbal bel Wölferoheim, 435 Normalmorgen, 150 Klafter haltend, auf weitere, mit dem 1. Jult J. J. beginnende 6 Jahre unter den im Termin bekannt gemacht werdenden Be⸗ üngungen auf dem Rentamtsbüreau zu Wölfersheim öffentlich verpachtet werden. Hungen am 2. Juni 1870. Fürstl. Rentamt Dem me. Holz ⸗Versteigerung. 1561 statigthabte Holzversteigerung erste Fahrtag auf Mittwoch den 8. Juni l. 3. fesigesetzt worden. Abfuhrtermin bis zum 30. Junt an den Tagen Montag, Mittwoch und Freitag, von Morgens 7 bis Mittags 12 Uhr. Ober⸗Mörlen am 31. Mai 1870. Großherzogliche e Ober-Mörlen el. Holz- Versteigerung 1553 Mittwoch den 8. Jun, Vormittags 9 Ühr, sollen in dem hiesigen Gemeindewald, Distrikt Pühnerpfad: 1 5 Stecken Eichen Schälholz, 2) 4000 Eichen⸗Schälwellen öffentlich versieigert werden. Zlegenberg am 2. Junt 1870, Großbelzogliche Bürgermelsterel Langenhain Rumpf. Rosßzhaare 1545 billigf bei Eduard Grödel. Stroh,, Filz⸗ und Stoffhüte 1476 in großer Auswahl und zu reellen Preisen bei L. Backes in Friedberg. Die am 24. v. M. in biesigem Gemeindewalde ift genehmigt und der Arbeits ⸗Versteigerung. 1551 Mittwoch den 8. Junt J. J., Nachmittags 2 Uhr, sollen zu Kürch⸗Göns auf dem Gemeindehause nach: folgende Arbeiten und Lieferungen unter den vor der Verfleigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen versteigert und in Accord gegeben werden, nämlich: fl. kr. Maurerarbelt, veranschlagt zu 22 15 Weißbinderarbett 44 45 Schretnerarbeit 40— Schlosserarbeit 31— Zimmerarbeit 18 54 Steinbrecherarbeit zu Mauersteinen 8 30 5„ Cbausseedecksteinen 15— „„ Pflastersteinen 51 36 Steinbeisuhr 52— Pflasterarbeit 50— Sandlieferung 33 Kalkli ferung 5— Lettlieferung 3— Aufsetzen der Steine 5— Steinklopferarbeit 21— Butzbach am 2. Juni 1870. Der Bezirks-Bauaufseher Burk. — Frankfurter Hypotheken-Creditverein. Als solide Kapitalanlage 1520 empfiehlt der Frankfurter Hppotheken-Credit Verein die von ibm— auf Grund erworbenen gegen Verlust an Capital und Zinsen verficherter — Hypotheken— emittirten 5% Hypotheken⸗Antheilscheine mit halbjährigen Zins-Coupons und Talon versehen. Da dieselben jederzeit zum Austausch gegen eine Hypotbek des Vereins berechtigen, so bieten sie dem Capttalisten neben pupillarischer Sicherheit die Bequemlichkeit bypothekarischer Anlage dar, ohne mit den Wetterungen des Eintrags in die Hypolhekenbücher verbunden zu sein. 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Am zweiten und dritten Pflugstfeiertage TTanzmusik, Ossenheimer Wäldchen. 1516 Auf pfingsten, als am dritten F statt, wozu freundlichst einladet Feiertage, Fritz. findet dahier Harmonie⸗ und Tanzmu sik G. I FN. Korndörfer. Bad Nauheim. 1554 Den 6. und 7. Juni Harmonie- und Tanzmusik, ausgeführt von der Kapelle des Gießener Regiments, zu recht zahlreichem Strohhüte, 1240 besonders eine schöne Auswahl Herren⸗ Preisen K. Friedrich, neben der Post in Friedberg. Hotel de Paris. Besuche ladet ergebenst ein Georg Bayer. und Knabenhüte, empfiehlt zu sehr billigen Wohnungsberänderung. 1535 Ich mache hiermit die ergebenste Anzeige, daß sich meine Wohnung nunmehr in der Metzgergasse, vis-a-vis Herrn Ochsenmetzger Schmidt befindet. Gleich- zeitig empfehle ich mich in allen Arbeiten meines Ge⸗ schäfts, sowie in etwa vorkommenden Gasarbeiten. Friedberg. Georg Kreß, Spengler. Eine vollständige Wohnung Wadde ers 7 2 und kann den 1. September Karl Lang am Mainzerihor. ö i* Tanz- Unterricht! 1527 Der Unterzeichnete beabsichtigt, wie gewöhnlich, seinen Tanzeursus gleich nach Pfingsten zu eröffnen und bittet ergebenst gefällige Anmeldungen in seiner Wohnung bei Wittwe Butzbach machen zu wollen. H. Moseler, Tanzlehrer. Verloren. 1523 Am Mittwoch den 1. Juni verlor eine arme Botenfrau von Ober ⸗Mörlen ein Portemonnate mit ungefähr 56 Gulden. Der redliche Finder wolle das— selbe bei Perrn Kaufmann Fertsch in Friedberg abgeben. Ein blauer iniformsrock 1563 für einen Polizeidiener, noch sehr gut, ist billig zu verkaufen. Wo? sagt die Exped. d. Bl. Eine Partie Diel-Abschnitte 1559 von 6—9“ Länge, fast ganz rein und ven starkem Schnltt, lann billig 1 werden. Louis Rodaug. Glacé- Handschuhe, Militärhandschuhe, 44 sowie Handschuhe fl d'Eeosse ꝛc. ꝛc. bet K. Friedrich neben der Post. Zu Consirmationsgeschenken empfehlen wir unsere große Auswabl von elegant gebundenen Gesangbhüchern zu allen Preisen. Bindernagel& Schimpf. Am 2. Pfingstfeiertage Ball füt Jsraeliten, 1398 wozu alle Freunde des geselligen Rut höflichst einladet Bellersheim den 18. Mai 1870. F. Wilh. Hahn, Gastwirth zum Braunfelser Hof. Mitteldeutscher Obst- und Gartenbau-Verein. 1549 Sektion Friedberg, Dienstag den 7. d. M., Abends 8 Uhr, Versammlung im Saale des Herrn Burck dahler. Fortsetzung von der Zwergobstkultur. Joppelbier 1560 während der Feiertage in meiner Wirthschaft und meinem Felsenkeller. G. Philippi zum ssetnernen Haus. Während der Feiertage 1548 wird ein Faß vorzüglicher Iyeierling- Aepfelwein Abena Thomas Klein. 876 Die neuen Tapeten-⸗Muster in schönster Auswahl find bei mir angekommen und er⸗ warte recht viele Bestellungen. Hoheit des Großherzogs ist D 1507 Nächsten Dienstag, als am dritten Pfingst⸗ feiertage soll das Jahresfest des Arnsburger RNettungshauses und Erziehungsvereines dahier gefttert werden. Das ßest beginnt mit der Prüfung der Kinder um 10 Uhr Morgens. Als Feflprediger werden Herr Metropolitan Münch von Nauheim und Herr Pfarrer Daab von Königsberg bei Gießen erwartet. Der Vorstand. Tau zmusik Zu„ clan 1547 am zweiten und dritten e wozu ergebenst einladet Karl Hermes. Tan zmusik. 1537 Den zweiten Pfingstfeiertag findet auf dem Selzerbrunnen bei Groß⸗Karben Tanzmufik statt, ausgeführt durch den I. Mufikverein von Groß⸗Karben. Ergebenst ladet ein Peter Weitzel. Chausseehaus Slhenstadt. 1539 Am zweiten Pfingstfeiertage findet bei mir auf meinem neu erbeuten Tanzsaal Harmonie⸗& Tanzmusik statt, 98 ich mit dem Bemerken höflichst einlade, daß für gute Speisen und Getränke bestens gesorgt sein wird. Gottfried Mörschel. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelische Gemeinde. Pfarramtswoche Herr Pfarrer Baur. Pfingstfest. Pf i n g e en n ee Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags: Herr Candidat Weigold. Nachmittags: Herr Pfarrer Baur. Gottesdienst in der Burgkirche Vormittags: Herr Diakonus Meyer. Nachmittags: Herr Candidat Wahl. Pfingest montag. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags: Herr Pfarrer Diegel. (Confirmation der Knaben und Abendmahl.) Nachmittags: Herr Diakonus Meyer. Gottesdienst in der Burgk irche: Vormittags: Herr Director Matthias. (Confirmation der laubstummen Kinder und Abendmahl.) Nachmittags: Herr Candidat Jacobi Am Pfingstmontag beginnt der Vormittagsgottesdienst um 9 Uhr, der Nachmittagsgottesdienst um 2 Uhr. prüfung in der S.adtkirche. „Dionnersiag den 9. Juni, am Geburtsfeste K. H. des Großherzogs, Vormittags 9½ Uhr Maag Gottesdienst in der Stadlkirche. Katholische Gemeinde. Samstag um 5 Uhr Nachmittags Beichte. Das hochheilige Pfingstfest. 1. Festtag. Vormittags: 8 Uhr Hochamt mit Segen und Predigt. Unter dem Hochamt empfangen die diesjährigen Erst⸗ Communicanten die heilige Communion. 5 Nachmittags: 2 Uhr feierliche Vesper; darauf Beichte. 2. Festtag. Vormittags: 8 Uhr Hochamt und Exhortation. Nachmittags: ½2 Uhr Andacht. Beginn des Gottesdienstes an den Wochentagen Mor⸗ gens 6 ½ Uhr. Zur Feier des Geburtstags Se. Königlichen Donnerstag den 9. Juni, Vormittags 9½ Uhr, Hochamt und Te Deum. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Buchbinder Schneider in dungen. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. U Die nächste Nummer erscheint der Pfingstfeiertage wegen erst Donnerstag den 9. Juni. (Hierzu Unterhaltungs- Blatt Nr. 23 und eine Beilage.) Mittwoch Vormittag 9 Uhr Confirmanden⸗ dem Gf geue N Bundes Belre au di. Zusen Bette Das Innen Nr. auf reich work mehr erdig 4 liche I. miliid