bet gu tl, bidigg dei lontad Heß, e den Raihberst 2 hrling d. Sertnactrmti⸗ f erg Tus gaßt. —— * 1. n Nietung ind ihn iche Gottet. 11 1 Crythengt iti) ut n Soͤntatt. L & eino zeige. 80061 b A0 2067 Sterten 1 mlagtt treß ute 2 — tt daher Lemp, gige Sal len 2 biet d. 1 unsent * 1 dern beet Sande n en un mne 1 7 Lal 0 5 1 re nr „r tkheilweise. ruf dem Schlachtfelde. * N EIA M143. Samstag den 3. Dezember. er Anzeiger. Fritdberger Zuteligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatte sind zu publieiren: Pr. 55. sub 1. Bekanntmachung, den zwischen Hessen und Baden abgeschossenen Vertrag wegen wechselseitiger Gewährung der Rechtshülfe betreffend. Friedberg den 30. November 1870. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. . rA P. Kriegs nachrichten. Officielle militärische Nachrichten. An die Königin Augusta in Betlin. Versailles, 29. Nov. Prinz Friedrich Karl meldet: Das gestrige Gefecht war eine wahre Niederlage des größten Theils der Loire⸗ Armee, von der das ganze 20. Corps und wahr⸗ scheinlich auch das 18. und Theile des 15. und 16. da waren, nach fraazösischen Angaben 70,000 Mann. Das 20. Corps focht ganz, die andern Der Feind ließ 1000 Todte auf dem Schlachtfelde und soll über 4000 Blessirte haben, 1600 gesunde Gefangene, die sich stündlich mehren. Gesammtverlust wohl 7000 Mann. General d Aurelles soll blessirt sein. Unser Verlust ist 1000 Mann, wenig Offiziere. Wilhelm. Versailles, 29. Nov. Die ganze Be⸗ deutung des von Theilen der 2. Armee, be— enders vom 10. Armeecorps, gestern bis nach Eintritt der Dunkelheit gelieferten Gefechtes vat erst heute mit Sicherheit festgestellt werden (önnen. Der größte Theil der feindlichen Foire⸗Armee hat eine vollständige Niederlage rlitten. Der Feind ließ gegen 1000 Todte 1600 unverwundete Hefangene, die sich stündlich mehren, sind in unseren Händen. Wir verloren 1 Geschütz, nachdem Pferde und Bedienung desselben todt, und nicht ganz tausend Mann an Todten und Zerwundeten, worunter verhältnißmäßig wenig Offiziere. v. Podbielski. Versailles, 29. Nov. Der bei Amiens eschlagene Feind flieht in voller Auflösung, von en diesseitigen Troppen verfolgt, gegen Norden. In seinen Verschanzungen wurden noch 4 Geschütze borgefunden. In Folge des siegreichen Kampfes des 10. Urmeecorps am 28. hat der vor demselben befind⸗ che Gegner den Rückzug weiter fortgesetzt. In der Nacht vom 28. zum 29., sowie am Norgen des 29. heftiges Geschützfeuer aus den Forts um Paris, demnächst stärkerer Ausfall, unter- kützt durch Kanonenboote auf der Seine gegen Hay und durch das 6. Armeecorps. Gleichzeitig heinere Ausfälle unter anderen gegen das 5. Armee-Corps und Demonstrationen an verschiedenen Stellen. Der Feind überall siegreich zurück geschlagen. Mehrere Hundert Gefangene in unseren Händen. Dieeseitiger Verlust 7 Offiziere und „wa 100 Mann. v. Podbielski. (Vorstehende Depeschen wurden bereits durch eine Irlrabeilage den Lesern unseres Blattes mitgetheilt.) Versailles, 30. Nov. Der Königin Lugusta in Berlin. Gestern schlug das 6. Corps einen Ausfall(südlich) bei l'Hay siegreich zurück, Ueber 100 Gefangene. Viele hundert Blessirte und Todte. Wir hundert Mann Verlust. beute bedeutender Ausfall nach Osten gegen Würtemberger und Sachsen bei Bonneuil sur Narne, Champigny, Villiers, die genommen und lis zur Dunkelheit mit Hülfe unserer 7. Brigade ieder genommen wurden; gleichzeitig nach Nord- ist bei St. Denis gegen Garde und 4. Corps nur leichte Ausfälle. Ich konnte Versailles nicht wrlassen, um im Centrum zu bleiben. Es scheint der Feind auf einen Sieg bei Orleans gerechnet zu haben, um dem Sieger entgegen zu gehen, was mißglückte. Wilhelm. Versailles, 30. Nov. Nachdem gestern das 6. Armee- Corps mehrfache Angriffe des 1. Corps der 2. Armee von Paris siegreich zurück— gewiesen, wurde während der ganzen Nacht von den Forts ein ungewöhnlich heftiges Feuer unter- halten. Heute Morgen entwickelte der Feind, unter gleichzeitiger Demonstration auf verschiedenen Punkten der Eneceinte von Paris, sehr bedeutende Streitkräfte zwischen Seine und Marne, und griff mit denselben um 11 Uhr unsere dortigen Posi⸗ tionen an. Es entspann sich ein sehr heftiger Kampf, von unserer Seite hauptsächlich geführt durch die würtembergische Division und den größten Theil des 12.(Königlich Sächsischen) sowie durch Theile des 2. und 6. Armee⸗Corps. Der Kampf dauerte bis 6 Uhr Abends, zu welcher Stunde unsere siegreichen Truppen den Feind auf der ganzen Linie zurückgeworfen hatten. Weitere Details noch nicht bekannt. Unsere Verluste in der Schlacht von Amiens beziffern sich auf 74 Offiziere und 1300 Mann an Todten und Verwundeten. Die feindliche Nord-Armee befindet sich in vollständiger Deroute. Die Citadelle von Amiens hat heute nach kurzem Gefechte, in welchem der Commandant gefallen, capitulirt. 400 Kriegsgefangene mit 11 Offizieren, sowie 30 Geschütze in unsere Hände gefallen. General Werder meldet: Garibaldi's Rückzug ist in Flucht ausgeartet. v. Podbielsky. Stuttgart, 1. December. Telegramm des Generals v. Obernitz an Se. Maj. den König von Würtemberg. Chateau le Piple, 30. Nov. Die 2. und 3. Brigade waren heute in ernstem Gefecht gegen den Ausfall einer Division Linien- truppen gegen Mont Mesly. Derselbe wurbe mit Hülfeleistung der 7. preußischen Brigade siegreich abgeschlagen. Die 1. Brigade hielt ihre Stellung bei Couilly und Villiers von Morgens bis in die Dunkelheit gegen den energischen Angriff einer feindlichen Division. Der Feind wurde auch hier zurückgeschlagen. Ueber 300 Gefangene sind ge— macht. Unser Verlust 6 Offiziere todt, 34 ver- wundet, 700 Mann todt und verwundet. Unter den Verwundeten befinden sich die Obersten Berger und v. Hügel, Oberstlieutenant Link, Major Schäffer. Hauptquartier Versailles, 26. Nov. Der hiesige„Moniteur officiel“ bringt unter dem heutigen Datum an der Spitze seines Blattes solgende Mittheilung:„Am 23. Nov., Mittwoch Abend um 10 Uhr, hat das deutsche Einigungs- werk in Versailles seine Weihe empfangen. Die bayerischen Bevollmächtigten, der Minister der auswärtigen Angelegenheiten, Graf Bray, der Justizminister v. Lutz und der Kriegsminister von Prankh haben an diesem unvergeßlichen Abend den Eintritt in den norddeutschen Bund unter— zeichnet. Diese Convention, die am 15. Nov. durch einen analogen Act mit Baden und Hessen- Darmstadt abgeschlossen wurde, ist für ganz Deutschland eines der glücklichsten Resultate dieses mörderischen Krieges, welcher so viele Opfer ge— kostet hat. Das geeinigte Deutschland, die Hoff— nung der ganzen Nation seit einem Jahrhundert, tritt endlich in Wirklichkeit vor uns hin, und das heilige Reich scheint unter einer praktischen und deßhalb glücklicheren Gestalt wiedererstehen zu wollen.“ — Das 7.(westfälische) Armee⸗Corps unter General von Zastrow, welchem bisher neben der Besetzung von Metz zunächst auch die Belagerung von Thionville u. s. w. zugewirsen war, wird jetzt vermuthlich auch in die anderweitigen Operationen mit eingreifen können. — Der Platzcommandant von Mühlhauben, Major Hintzel, hat am 20. Nov. in Ueberein⸗ stimmung mit dem Commandanten des Belagerungs⸗ corgs von Belfort der benachbarten Stadt Altkirch eine Requisition, lieferber auf den 1. Dez., auf⸗ erlegt, bestehend in Paar Stiefeln mit langen Rohren, 2167 Paar Filzsohlen, 510 Paar Stiefel⸗ absätzen, 64,970 Schuhnägeln, 100 Stiefeleisen ꝛc. Hessen. Darmstadt. Nach Mittheilungen der„Darmst. Ztg.“ aus einem Privatbriefe der hessischen Division bestand die Avantgarde der zweiten Armee bei dem Vormarsch nach Westen aus der 1. Cavalerie⸗Diviston, 2 Cuirassier-⸗ und 4 Ulanen-Regimentern, sowie der 49.(1. bessischen) Infanterie-Brigade und unsererer 2. schweren und 3. leichten Battefje. Den Befehl führte General v. Hartmann. Die Teten derselben standen bereits am 14. drei Meilen westlich von Fontainebleau, woselbst die übrigen Theile der hessischen Division, welche unter Prinz Ludwig von Tropes aus über Nogent-sur-Seine gegen Moret dirigirt worden war, an bezeichnetem Tag eintrafen. Am 15. wurde der Marsch nach Westen fortgesetzt. Am 16. führte das Corps eine große Linksschwenkung aus und bezog am 17. um Angerville, zu beiden Seiten der Straße von Orleans nach Paris, Cantonnements. Die Vorposten der Avantgarde hatten Verbindung mit den Vorposten der auf der Hauptstraße nach Orleans bis Tivernon vor— geschobenen 2. Cavalerie-Diviston Graf Stolberg. Man war in künstlich verstärkter Stellung des Feindes gewärtig. Derselbe verhielt sich jedoch ruhig, indem seine Vorposten die Linie Artenay, Neuville und Chilleurs aux bois inne hatten. Nur unsere Cavalerie-Patrouillen kamen täglich mit kleineren Abtheilungen Franctireurs und Mobilgarden in Berührung, welche in den der feindlichen Postenlinie vorgelegenen Ortschaften die Patrouillen mit Feuer empfingen. Als, auf Wagen von der nächststehenden Infanterie-Abthei⸗ lung herbeigeholt, Theile unseres 1. Jägerbataillons in den Ortschaften erschienen, waren dieselben vom Feinde verlassen. Nur die Compagnie VBalser kam mit dem Feinde bei Vrigny, nordwestlich Chilleurs aux bois, in Berührung. Sie wurde mit einer Escadron 12. Ulanen-Regiments den 19. Nach- mittags gegen den feindlichen rechten Flügel ent⸗ sendet und hatte den 20. Vormittags ein kurzes Gefecht mit Franctireurs, von welchen einige ergriffen wurden. Die Compagnie hatte keinen Verlust. Ein Ulan wurde verwundet.— Der Brief, vom 25., Abends 5 Uhr, datirt, bricht hier ab und schließt mit der Notiz: Heute von 9 bis 2 Uhr Gesechtsbereitschaft. — Der Correspondent des„M. Abendbl.“ bei der hessischen Divislon schreibt aus Andonville vom 22. d., karz vor dem Abmarsch nach Tourp, nördlich von Artenay: Der Gesundheitszustand unserer Truppen ist fortwährend ein befriedigender, obwobl täglich einige Kranke in die verschiedenen Lazarethe oder nach Haus gebracht werden. Das Wetter ist schön und auffallend mild für die gegenwärtige Jahreszeit, und obwohl wir uns bier auf einer kahlen, baumlosen Hochebene befin- den, haben wir weder von Sturm, noch von Schnee zu leiden. Sämmtliche Truppen waren bisher einquartiert, was freilich im Falle einer Action für einige Tage aufhören wird. Daß man auf letztere rechnet, geht auch daraus hervor, daß sämmtliche Truppen für drei Tage mit eisernen Beständen versehen sein müssen. Eiserner Bestand ist bekanntlich der Vorrath an Brod, Fleisch, Kassee und Reis, welcher jedem Soldaten gegeben wird, wenn Aussicht auf Bivouak vorhanden ist. — Am Sonntag feierte die Hessische Plonnier— Compagnie den Tag ihres fünfzigjährigen Be— standes. Bekanntlich hat sich unsere Pionnier Compagnie durch ihre vorzüglichen Arbeiten auch in diesem Kriege wiederholt ausgezeichnet, und wurden ihre Führer wie die übrigen Offiziere und ein Theil der Mannschaft durch Verleihung des eisernen Kreuzes ausgezeichnet. Preußen. Berlin, 30. Nov. Reichstag. Die Petition wegen Erlaß eines Gesetzes, be— treffend die Versorgung der Familien der zu den Fahnen einberufenen Reservisten und Landwehrmänner, wird dem Bundeskanzler überwiesen. Im Laufe der Debatte erklärt Staatsminister Delbrück, die Angelegenheit beschäftige den Bundesrath, welcher den An— trag des Ausschusses erwarte. Ueber die Petition auf Erwerbunz der französischen Flottenstation von Saigon bei dem Friedens— schlusse wird zur Tagesordnung übergegangen Die Commission hatte die Ueberweisung an den Bundeskanzler gewunscht. Die nächste Sitzung des Reichstages findet Donnerstag statt. Tagesordnung: Interpellation Duncker und Roß wegen des Fahrwassers der Elbe; ferner Generaldebatte über die Verträge mit Baden, Hessen, Würtemberg und Bayern. Der„Staatsanzeiger“ veröffentlicht das Gesetz vom 29. November, betreffend den ferneren Geldbedarf für die Kriegführung. — Die„Provinzial-Corresp.“ schreibt: Die Pontusfrage geht immer entschiedener einer friedlichen Loͤsung entgegen. Der von unserer Regierung ausgegangene Vorschlag einer Con— ferenz zur Erörterung der Frage hat zunächst die Zustimmung Rußlands und Englands ge— funden. Naͤch der zu erwartenden Beistimmung der übrigen Mächte wird die Conferenz un— verweilt in London zusammentreten. Bei der versoͤhnlichen Stimmung aller Betheiligten ist an einem friedlichen Ausgang der Besprechungen kaum zu zweifeln. — Der„Staatsanzeiger“ theilt eine Pu— blication des Generalstabschefs des 14. Armee— corps mit, wonach General Barral, welcher in der Loirearmee commandirt, während der Belagerung von Strasburg die Artillerie be— fehligte und bei der Capitulation den Revers unterzeichnete, wodurch er sich auf Ehrenwort verpflichtete, nicht gegen Preußen zu kämpfen. In Folge hoherer Verwendung durfte er ab— reisen, ohne nach Strasburg zurückzukehren, nachdem er das Ehrenschreiben unterzeichnet hatte. Barral ist somit im vollsten Sinne wortbrüchig. — Der„Börsenzeitung“ zufolge erfolgte gestern Seitens der Bundesfinanzverwaltung definitiv die Acceptation der Propositionen des Consortiums für die Uebernahme der neuen norddeutschen Bundesanleihe, — Die„Nordd. Allg. Ztg.“ constatirt, daß der franzosische Kriegsdampfer„Desalx“ am 28. Nov. 1½ englische Meilen von Dunge— neß, also unzweifelhaft innerhalb Kauonen— schußweite vom englischen Boden und mithin nach voͤlkerrechtlicher Bestimmung in britischen Gewässern die Rostocker Barke„Frei- in Be⸗ schlag nahm, trotzdem der Lootse(ein Engländer) den commandirenden Lieutenant der franzoͤsischen Seeleute darauf aufmerksam machte, daß beide Schiffe sich in dem Augenblicke in britischen Gewässern befänden. Darin liegt eine wissent⸗ liche flagrante Verletzung des britischen Gebietes und der britischen Neutralität. Der norddeutsche Gesandte reclamirte in einer Note vom 8. Nov. sofort gegen die Zulassung eines solchen Neu— tralitätsbruchs. Lord Granville bemerkt darauf, die Sache werde die volle Aufmerksamkeit der britischen Regierung erhalten. Oesterreich. Wien. Gutem Vernehmen nach haben Oesterreich, Italien und England den von Preußen gemachten Vorschlag einer Conferenz angenommen, nachdem ausdrücklich, erklärt war, Rußland werde dem Vorschlage ohne Präjudiz beitreten. Schweiz. Bern. In Folge bundesräth⸗ lichen Beschlusses ist der Durchzug der Einbe⸗ rufenen zur französischen Armee gänzlich verboten. — Eine Beschlagnahme von Waffen, welche seit dem 29. October auf dem Bahnhof von Lausanne stattgefunden hat, betrifft 4200 Gewehre, 112,500 Cartouchen und 663,000 Kapseln. Belgien. Brüssel. Die Nordarmee wird, wie das Gerücht geht, den strategischen Plan, sich mit der Loire-Armee zu vereinigen, aufgeben, ihren Rückzug nach Lille antreten und nicht einmal die Festung Arras zu halten versuchen. — Die„Independance“ veröffentlicht bereits Details von der Schlacht am Sonntag bei Amiens. Das Centrum der Franzosen war ein stark befestigtes Lager, auf ihrem rechten Flügel Villiers-Bretonneux(an der Amiens-Reims-Eisen⸗ bahn), auf ihrem linken Flügel zwischen Aves⸗ Dury. Manteuffel hatte sein Centrum in Moreuil (Straße Amiens-Compiegne). Blutiger zehnstün⸗ diger Kampf endete mit vollständiger Niederlage der Franzosen, die nur bei Dury sich behaupteten. — Ein Brüsseler Blatt berichtet, daß der Graf v. Chambord an den König von Preußen geschrieben und ihn mit„lieber Vetter“ angeredet, aber gar keine Anwort erhalten habe. Ebenso habe das preußische Hauptquartier es abgelehnt, einen legitimistischen Agenten zu empfangen. — Die„Independance“ hat aus Tours den 28. Nov, folgendes Telegramm: Cremieux und Glais-Bizoin sind angeblich zur Anfeuerung der Loire-Armee abgereist. Der Kriegsminister setzte mehrere Commandirende wegen Unentschlossenheit ab. — Ueber den nächtlichen Besuch, welchen die Garibaldianer im Palais des Bischofs von Autun abgestattet haben, berichtet der„Gaulois“, daß dieselben mit blanken Waffen in das Zimmer ein- gedrungen seien, worin sich der Bischof eben zur Ruhe begeben. Sie durchsuchten Alles auf's Ge- naueste und behaupteten, eine politische Mission zu haben; nach ihrem Abzug ergab sich jedoch, daß sie statt eines etwa hier versteckten Spions nur das kostbare Kreuz des Bischofs und dessen Taschenuhr an sich genommen, außerdem aber das Siegel des Bischofs confiseirt haben. Großbritannien. London. Die Blatter sprechen aus, daß die preußische Vermittelung dankbar anzuerkennen sei, und hoffen auf eine friedliche Lösung mit Rußland. — Die Königin Viktoria hat die Kaiserin Eugenie besucht. Wie man vernimmt, wird die Kaiserin, nachdem sie den Besuch der Königin erwidert bat, im Laufe dieser Woche nach Wil⸗ helmshöhe abreisen. —„Daily News“ bezeichnet die Angaben der auswärtigen Journale über eine Spaltung im Kabinet als leere Gerüchte. Das Kabinet sei über die Behandlung der Pontusfrage voll ständig einig. Italien. Florenz. Der König empfing in großer Audienz die Glückwünsche des Magistrats wegen der spanischen Königswahl. Die spanische Deputation besteht außer 25 Deputirten aus 2 Generalen, 61 Offizieren, 14 Kammerherren und 12 Hofbeamten. Es werden derselben königliche Ehren erwiesen. Türkei. Konstantinopel. Der Con- serenzvorschlag ist von der Pforte angenommen worden, die Einberufung der Redif's 75 t. Rusiland. Petersburg. Der Vorschlag, die orientalische Angelegenheit durch eine in London zusammentretende Conferenz zu regeln, hat hier eine sehr günstige Aufnahme gefunden⸗ Frankfurt. Die letzten Tage führten—— Kranke und Verwundete, theils Deussche, theils Frauzosen durch unsere Stadt. Ein Zug halte nicht weniger als 1500 Patienten. Dazwischen kamen noch erhebliche Ge— fangnentransporte hier durch. Nach einem hier in Um⸗ lauf befindlichen Gerüchte soll ein Theil der Diedenhofener Gefangenen in Frankfurt casernirt werden.— Die fünfte Abtheilung des Fraukfurter Sanlätscorps(Bureau Har⸗ monie), lauter frische, jugendlich kräftige Gestalten unter Führung der Herren Osse und Wentz, welche erst vor einigen Tagen aus dem Felde heimgekehrt sind, sind nach Troyes abgegangen. Diese, wie bie anderen noch im Felde siehenden Abtheilungen werden nicht eher zurückkehren, als bis der Friede geschlossen. rankfurt. Ein angesehener Bürger aus Mühlheim im Elsaß ist als Ueberbringer warmer Bekleidungsgegen⸗ stände für die gefangenen Franzosen hier eingetroffen. Derselbe glaubte, die Franzosen frierend, vor Hunger ab— gezehrt und zähncklappernd zu finden, und war erstaunt, seine ehemaligen Landsleute so wohlgenährt anzutreffen. Darmstadt. Die Mitrailleusen-Ausstellung ergab einen Reingewinn von etwas über 1000 fl., die dem Hülfsverein übermacht wurden. Die hier ausgestellse Mitrailleuse trat am 30. Nov. ihre Reise nach Worms an.— Dieser Tage wurden vor dem hiesigen Bezirksstrafgericht zwei hiesige Dienstimänner und ein Frauenzimmer, abgeurtheilt, die in verschiedenen Dͤrfern des Odenwalbdes sich einer schändlichen Prellerei schulbig machten. Sie gaben vor, Geld für die verwundeten Soldaten zu sammeln und er⸗ schwindellen sich auf diese Weise beträchtliche Summen. Einem Bauern, der der Gesellschaft nicht recht traute, sagte einer derselben:„Gigubt Ihr denn, es gäbe Jemand, der so schlecht sei, sich an Geld, das für arme Unglück⸗ liche bestimmt ist, zu vergreifen?“ Leider sollen derartige Schwindeleien öfter vorkommen. r Berlin. Das Generalpostamt hat unterm 26. d. M. folgende Bekanntmachung erlassen;„Im norddeutschen Postverkehr sollen fortan Drucksachen unter Band, welche im Uebrigen den reglemenarischen Vorschriften entsprechen, auch dann gegen die ermäßigte Taxe besördert werden, wenn das Stireif- oder Kreuzband die Außenfläche der Sendung ganz bedeckt. Das Band muß aber stets so angelegt sein, daß dasselbe abgestreift und die Beschrän⸗ lung des Inhalis der Sendung auf Gegenstände, deren Versendung unter Band gestattet ist, erkannt werden kann In Betreff der Größe des Bandes bei, solchen Drucksachen, welche nach Orten außerhalb des norddeutschen Postgebiels gesandt werden, tritt eine Veränderung in den bisherigen Vorschristen nicht ein.“ Bitte. Da wir beabsichtigen auch in diesem Jahre eine Christbescheerung für die Kinder, welche die hiesige Kleinkinderschule besuchen, zu ver⸗ anstalten, so bitten wir die Bewohner unfrer Stadt uns dazu mit Gaben, zu deren Empfang jede der Unterzeichneten bereit ist, freundlichst unterstützen zu wollen. Obwohl in diesem Jahre die Ansprüche an die Opferwilligkeit so überaus groß und viel— fach sind, so hoffen wir doch für unsere Kleinen keine Fehlbitte zu thun und bemerken, daß die Zahl der Kinder der Kleinkinderschule in diesem Winter eine außergewöhnlich hohe ist. Friedberg den 1. Dezember 1870. A. N. Klippstein. Ch. Werner. Th. Diefenbach. E. Trapp. Christgeschenke für unsere Soldaten im Felde. Einem von Gießen ausgegangenen Aufrufe zur Uebersendung von Christgeschenken an unsere im Felde stehenden hessischen Soldaten schließen wir uns an und sind bereit, Pakete, welche uns bis zum 13. Dezember franco hier- her geliefert werden, kostenfrei an das Comité in Gießen zu befördern, von wo dann die Sendungen durch einige zuverlässige Männer nach dem Kriegs schauplatze den Angehörigen unserer Division überbracht werden sollen. Friedberg den 2. Dezember 1870. Das Comité zur Erfrischung durchziehender Truppen und Versorgung der hess. Feldtruppen: C. Bindernagel. C. Groß. G. Hieroni⸗ mus. J. Koob. J. Morschel. A. Metzen⸗ dorf. J. Pfeffer. Ph. Ritzel. Gerson Schulhof. G. Schwarz C. F. Schleuning⸗ A. Velte. — 2300 L lllche hehe 819 Nr. Jaume die G legun deen dald wenn ven, Agne * 8 eee Aufforderung. Wert anzultthd 1 rtetange th nt. Abgtutth Cecnneltes sich an en. Sit guden u „ M enndln und 0 init Sunnn! at d ln 1 8 netb deuln * Sertrin e.* e i lesen n de Toter, 8. 1 besuchtu, Ju Sewobutr n iu derte Casun N N u U, fie 1 e dente u 7 8 g it gert Klein * bewerfen, daß! deetschue u diese 1 bebe st In 1870. 4 Getnt iueß 10d 5% Großberzogli 11 4 e ee eee L t unter der Rechtswohlthat des Inventars — D Zur Anmeldung persönlicher N 265 Ansprüche und zur Beschlußfassung über die weitere dandlung des Nachlasses wird Termin auf: Mittwoch den 21. Dezember l. J., Morgens 10 Ubr, 8 dorbestimmt und wird von den nicht erschienenen Gläu⸗ vigeen unterstellt, sie stimmten den von der Mehrheit der erschienenen Gläubiger gefaßten Beschlüssen bei. Friedberg den 26. November 1870. Großberzogliches Landgericht Friedberg Reitz, Hofmann, Landrichter. Landgerichts Assessor. Obligations ⸗Verloosung. 2809 Von den Partial⸗Obligationen der hiesigen Stadt Arche find zur Rückzahlung auf 1. Januar 1871 veflimmt: ) Von dem Anleden von 6000 fl. vom 1. Juli 1846 Nr. 4 à 100 fl., Nr. 38 und 40 à 200 fl. b) Von dem Anleben von 15,000 fl. vom 1. Juli 1846 Nr. 35 à 100 fl Die Inhaber dieser Obligationen wollen den Be⸗ rag derselden Lis zum 1. Januar 1871, mu welchem Tage die Zinszahlung aufhört, bei Kirchenrechner Heidt vabier in Empfang nehmen. Auch ift der Beirag der Partial-Obligatton Nr. 41 vom 1. Juli 1844, welche vurch die vorjährige Verloosung zur Rückzahlung auf (. Januar 1870 beflimmt war, noch zu etheben. Friedberg am 30. November 1870. Für den evang. Kirchenvorstand Baur. Cdietal ladung. Die Legalisirung des Grundbuchs der Gemarkung Fauerbach v. d. H. bett. 2819 Nachdem die Besitzer der in Nr. 132 unter Inserat Nr. 2636 des Oberbessischen Anzeigers verzeichneten Immobilien die Ersitzung als Exwerdtitel in dem neu für vie Gemarkung Fauerbach errichteten Grundbuch vor Offen⸗ egung desselben beizuschreiben deantragt haben, wird niesem Antrag stattgegeben werden, insofern nicht inner⸗ alb drel Monaten, von heute an, begründete Ein⸗ wendungen dabier geltend gemacht werden sollten. Butzbach den 25. October 1870. Großberzogliches Landgericht Butzbach Dr. Gil mer, Königer, Landrichter. LandgerchtsAssessor. Faselochs- Versteigerung. 2821 Dienstag den 6. d. M., Vormittags 10 Uhr, oll auf dem Gemeindehaus zu Wölfersheim ein er Gemeinde zugehöriger Faselochs, zum Schlachten ge igvet, an den Meistbtetenden verkauft werden. Wölfersheim den 1. Dezember 1870. Großberzogliche Bürgermeisteret Wölfersheim Fer. Grabenarbeit. 2828 Montag den 5 Dezember, Vormittags 11 Ubr, oll zu Ossenbeim die Fertigung eines neuen Grabens neben dem Nieder⸗Wöllfiädter Weg, etwa 500 Meter ang, per Meter veranschlagt zu 4½ kr., an den Wenigst⸗ ordernden in Accord gegeben werden. Friedberg den 1. Dezember 1870. Der Bezirks Bauaufseher Schneider. Augenkranken ü das weltberühmte, wirklich achte Dr. White's Augen wasser von Traugott Ehrhardt in Großbreitenbach in Thüringen 3 Flacon 10 Sgr. sestens zu empfehlen. Man verlange aber nur flets nach Dr. White's Augenwasser von Traugott Ehrhardt, denn nur dieses ist das wirklich ächte. Dasselbe ist mit Allerböchst fürffl. Concession beliehen Ind hat sich seiner unübertrefflichen Heilkraft wegen ein 1822 großen Weltruhm erworben, welches Tausende von Attesten bescheinigen. Aufträge hierauf übernimmt Herr Jos. Hoffmann in Frledberg. l Zum pelle der Augenkranken, und zum Trost brer Angehörigen. Geehrter Herr Ehrhardt! 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Den Verkauf für Friedberg habe ich der Frau Louis Simon Wittwe übertragen. Ueuer Labberdan! 2759 angekommen bet Fertsch. Empfehlung. 2781 Auf bevorstehende Welbnachts⸗ Feiertage erlaube mir den geehrten Damen ergebenst anzuzeigen, daß ich alle Arten von Stickerelen, welche in das Portefeuillefach, sowie Buchbinderei einschlagen, entgegennebme und auf das Geschmackvollste zu ihrer Bestimmung verfertigen — Wilhelm Wie. L. W. Egers scher Fenchel⸗-Honig⸗Extract, 2402 das vernünftigste Mittel gegen katarrha⸗ lische Beschwerden, Husten, Petserkeit, Vec⸗ schleimung, Kurzathmigkett, ganz besonders aber für Kinder dei katarrhalsschen oder entzündlichen Zu⸗ fländen des Palses und der Brust, Keuch⸗ u. Krampf, Husten 1c. Jede Flasche nägt Siegel, Facfimtle und die im Glase eingebrannte Firma seines Er— finders und Fabrikanten L. W. Egers in Breslau. Die Anerkennungen zählen nach Tausenden. Schon im Jahre 1862 batten seine Maj, der glorreiche König Wilhelm von Preußen dle Gnade, denselben während eines katarrhalischen Unwoblseins Allerhuldreichst entgegen zu nehmen und dem Erfinder den Allerhöchsten Dank aussprechen zu lassen. Es wäre überflüffig, dieses herrliche Mittel zu annonctren, wenn nicht so viele Nach ahmungen auf die Täuschung des Publikums specu⸗ Urien. Die alleinige Verkaufssselle ist nur dei Jos. Hoffmann in Friedberg. Vorschuß- und Credit-Verein zu Friedberg. (Eingetragene Genossenschaft.) Ausweis pro November 1870. Einnahme. Kasse⸗Bestand pro 1. Nov. 1870 fl. 4910. 23 Wechsel„ 1439. Depositen„ 1077. 30 Inkasso⸗Wechsel„ 330. 88 Conto⸗Corrente„ 212. Spar⸗Einlagen 3460. 43 Darlehen 2950.— Stamm-Antheile, Monatsbeiträge„ 739. 49 Reservefonds, Beitritt 3 6— Jahresbeiträge 8— 36 Wechsel-Zinsen„ 378. 46 Depositen⸗Zinsen* 33. 9 Effecten-Zinsen 8 48. 52 Wechsel⸗Spesen 1 1. Agio-Gewinn auf Sorten 7 8. 43 fl. 50068. 33 Ausgabe. Effecten, Actien der deutschen Ge— nossenschastobank in Berlin, III. Rate Wechsel Depositen Inkasso-Wechsel Conto-Corrente Spar⸗Einlagen Darlehen Reservefonds, Rückzahlung Stamm-⸗Antheile-Rückzablung Mobilien und Utensilien Spar⸗Einlage-Zinsen * — — = — 8 ** 8 6. 36 54. 19 9* 0 . D 8 1 Darlehen-Zinsen 8 8 Unkosten 8 14. 16 Kasse-Bestand pro 1. Dez. 1870„ 4920. 14 fl. 50068. 33 Eingang. Ausgang. fl. 15626. 28 Wechsel in Conto⸗Corrent fl. 11521. 16 880. 28 Wechsel zum Incasso„ 431. 17 Der Vorstand 2815 Hecht. Ermus. Weis. Nuhter Steinkohlen, 2816 erste Qualität, bei 1 Pb. Dan. Kümmich. Ein tüchtiger Prauntweinbrenner 2832 wird gesucht. Näheres bel Gottfried Mondigler. *** 5 weihnachis 12 Ausstrüung in Kinderspielwaaren 5 e 1 Jof. Hoffmann. Für Weihnachts-Geschenle 2826 passend empfehle mein Lager in Gypssiguren in allen Größen, darunter Büsten des Königs von Preußen, Kronprinzen von Preußen, sowie einer Germania u. s. w. zu billigen Preisen. Georg Groß. Pelzwaaren. Lager von G. A. Velte in Friedberg. 2824 Große Auswahl. Reellste Bedienung. 2715 Mein Lager in Glas- und Porzellan⸗Waaren, sowie Tassen mit Namen, die auf Bestellung promptest anfertigen lasse, bringe in empfehlende Erinnerung. Louis Simon Wittwe. Angefangene und fertige Stickereien, 2664 Holzschnitzereien, sowie sonstige Artikel zu Weihnachts geschenken geeignet, empfehlen zu billigen Preisen Geschwister Schloß. eee Lit. A. Neue Familien-Nähmaschinen Nr. 2 Haschinen für Schneider. fl. 115. Vr. 2„ mit Rolsfuss f. Schuhmacher fl. 1221. 1635 Um vor Täuschung zu schötzen, wird jeder Original-Maschine ein Ursprungs⸗Certisicat beigegeben, welches in New⸗Hork ausgestellt ist, die Nummer der Maschine enthält und meine Unterschrift trägt. Zur größeren Bequemlichkeit des Publikums habe dem Herrn M. Mainz in Friedberg eine Niederlage meiner Maschinen übergeben und können solche zu obigen Preisen und unter fl. 77. Kalender pro 1871. . Soldatenkalender Is kr. llustrirter Familienkalender 1 10 Hessischer Hausfreund Gustav⸗ Adolf Kalender 8 1 Land Kalender K do. do. durchschossen 6„ bei Bindernagel& Schimpff. Freiwillige Huͤrgerseuerwehr. 2830 Uebung Sonntag früh ½8 Uhr, Sammlung am Spritzenhaus. Der Vorstand. Große wollene und seidene Halstücher 2560 für Herren und Damen àußerst billig bei K. Friedrich neben der Poff. Kasseler Loose 2813(Ziebung vom 1. bis 6. Dezember) sind noch bis zum Sonntag Abend à 1 fl. 45 kr. zu baben bel Eduard Hirsch. Weihnachtsempfehlung. 2825 Auf bevorstehende Feiertage bringe mein wohl⸗ assortirtes Lager folgender Artikel, welche sich sehr gut zu Geschenken eignen, in empfehlende Erinncrung: Portefeuille-Waaren, mit Brleftaschen, und ohne Stickerei, von den elegantesten bis zu den dilligsten. Desgl. eine große Auswahl in feinen u. gewöhnlichen Photographie⸗, Schreib- u. Poesie⸗Albums, „Portemonnaies, [Cigarren Etuls, Feuerzeugen, Cigarrenspltzen, Tabaksdosen, Schreibmappen, Necessaires, Häkel⸗ Etuis, Brillen-Etuts mit u. ohne Stickerei, Nr. 70. Papeterten. Alle Arten Spielwaaren, als: Puppen, Kleine Kochberde, Küchengeschirr in Holz und Ble ch, Baukasten versch. Größe, Bleisoldaten von allen Schlachten, Militär- Rüstungen, Pferde, Wagen, Bilderbücher, Modellirbogen, Diverse Gesellschaftsspiele, ꝛc. ꝛc. ꝛc. Wilhelm Weis, nä ch st der Po st. Nr. 70. vollständiger Garantie von demselben bezogen werden. G. Neidlinger, General-Agent der Singer Manufacturing Cie., Arac de Batavia! Nahr de Jamaica, feinste Ananas⸗ und Orange⸗Punsch⸗ Essenzen 2760 bei Wilh. Fert sch. Uelzener Pöppchesflachs 2756 bei Louis Winheim, Friedberg. Ausverkauf. 2765 Wegen Aufgabe meines Waarengeschäfts ver— kaufe von heute an alle Putz⸗& Modewaaren, sowie eine Partie frisch angekemmener Wollenwaaren unter dem Fabrikpreise. 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J., Vormittags 9 UÜbr anfangend, soll das zum Nachlaß der Friedrich Zobel Ehefrau gehörige Mobiliar, bestehend in: 1 Kleiderschrank, 1 Kommode, 2 Bettstellen, mehreren Stühlen, 1 Küchenschrank, verschiedenen Küchen⸗ geräthen, Schubmacherwerkzeug, mehreren Vogels⸗ becken und Käfigen, 1 Wachtelgarn nebst Pfeife und sonfligen Gegenständen in deren Bebausung gegen gleich baare Zahlung ver⸗ steigert werden. In Auftrag Friedberg. M. Schwarz, Hoftaxator. M. Kirchliche Awzeigen für Friedberg. Evangelische Gemeinde. Pfarramtswoche Herr Pfarrer Köhler, 2. A done net. g f o nen k. 0, g. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags: Herr Candidat Uhrig. Nachmittags: Herr Pfarrer Baur. Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags: Herr Pfarrer Die gel. Nachmittags; fällt aus wegen Erkrankung. Katholische Gemeinde. Samstag um 4 Uhr Nachmittags Beichte. 2. Sonntag des Advents. Vormittags: 10 Uhr Hochamt und Predigt. Nachmittags: ½2 Uhr Christenlehre und Andacht. Der Gottesdienst für die französischen Kriegsge⸗ fangenen wird an Sonn- und Feiertagen Vorniliags 9 Uhr abgehalten. Beginn des Gottesdienstes an den Wochentagen Mor⸗ gens 7½ Uhr. Eine Wallfahrt nach Sternbach wird nächsten Donnerstag den 8. Dezember statt⸗ finden, und fällt deßhalb an diesem Tag der Gottes dienst in Friedberg aus. An alle Katholiken in der Wetterau ergeht biermit die Bitte, sich bei diesem Wallfahrtsfeste in Sternbach bei Wickstadt recht zahl⸗ reich einfinden und daselbst Gebete und Kommunionen 4 den Heiligen Vater, für die heilige katholische Kirche, für unser deutsches Vaterland und die Er⸗ langung des Friedens aufopfern zu wollen. Hochamt und Predigt in der Gnadenkirche um 10 Uhr. Verantw. Redact.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. (Hierzu Unterhaltungs- Blatt Nr. 49 und eine Beilage.) entge — Of 9 König Gefee Junk. embe pigng 1 seindl gestti unter und anbe Unse Pei un Ma stünt und Dibis 0 herzo baher gester tient 0 lt die Borg 6 dige 1 durch ersten ahr durch Stun Der Gese auf Fei