1 N. „die Ed 22 kt 5 1b f. 3. 90 Stüc g. z 14 15 5.30 „die Ele 12 6 f. 8 zeseßten Preisen 18 n Medaille. Iburg 1866 Ardaille. ruf 1866. i Nebaillen. ris 1867. ent Medaille louis 1867 Nedaillen tube 1869 L. d N. jer fir Atte dt Düngersem Nannbein 5 wenden. ingeno mee erg. 2 Fertsch. —— „ 1870. N Dienstag den 3. Mai. f M 52. berhessischer Anzeiger Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblalt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Für die Monate Mai und Juni kann auf den„Oberhessischen Anzeiger“ bei der Verlags-Expedition mit 20 kr., bei den Poststellen mit 32 kr. abonnirt werden. 1 Amtlicher Theil. Betreffend Das Bundesgesetzblatt des Norddeutschen Bundes. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir erinnern die Saͤumigen an sofortige Erledigung unseres Ausschreibens vom 3. d. M. in Nr. 41 des Oberh. Anzeigers. Betrefsend: Die bet dem Ankaufe von Staatsobligationen aus Pfarrbesoldungs⸗ entstehenden Kapital-(Agto-) Gewinne und Verluste. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Kirchenvorstände des Kreises. Ju obigem Betreffe hat Großherzogliches Ministerium des Innern unterm 20. d. M. zur Nr. M. d. J. mungen getroffen, wovon wie Jedem von Ihnen unter Couvert ein Exemplar zur Beachtung zugehen lassen. Betreffend: Die bei dem Ankaufe von Staatsobligaßsonen aus Pfarrbesoldungs und Stistungscapitalien entstehenden Kapital-(Agio⸗) Gewinne und Verluffe. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Schuloorstände des Kreises. Unter Bezugnahme auf unsere Verfügung vom 28. November 1868 Oberh. Anz. Nr. 140 benachrichtigen wir Sie, daß Groß⸗ herzogliches Ministerium des Innern unterm 20. d. M. zur Nr. 1987 Amtsblatt Nr. 9 abändernde Bestimmungen getroffen hat, wovon Ihren Vorsitzenden, als Vorsitzenden der Kirchenvorstände, Exemplare letzteren Ausschreibens unter Couvert mitgetheilt worden sind. Sie wollen sich nun auch bezüglich der Schulstellen in vorkommenden Fällen nach der in dem neueren Amtsblatte gegebenen Bestimmungen richten. 1 Betreffend; Todesscheine von in Frankreich verstorbenen Großherzoglichen Staatsangehörigen. Von Seiten der Kaiserlich Französischen Regierung sind der Großherzoglichen Gesandtschaft in Paris unter scheine der nachstehend verzeichneten, angeblich aus dem Großherzog⸗ ihum Hessen stammenden Personen mitgetheilt worden, deren Identität 6. jedoch nach den von Großherzoglichem Ministerium des Großherzog— lichen Hauses und des Aeußern deßfalls eingeforderten Berichten der nicht 1. Lenhard, Joseph, Beschließer, angeblicher Geburtsort Mainz, 57 Jahre alt, T zu St. Denis am 9. December 1867. Wittwer von Magdalene Serrer, Sohn von Joseph Lenhard und Anna betreffenden Großherzoglichen Kreisämter konnte. geb. Richard. 2. Weinöhl, Johann, Schuhmacher, angebl. Geburtsort(Eisenstahl 7) Fan nant m a ch u 5. Andern die Todes, wesen zu Paris. festgestellt werden 7. 8. Becker, Großherzogthum 17. April 1869. und Stiftungscapitalien Krieger, August, alt, T zu Philipperitte in Algerien am 1. December 1868. Heinrich, Friedberg den 30. April 1870. T r pe Friedberg den 30. April 1870. 1987 abändernde Bestim⸗ Ter a p. Friedberg den 30. April 1870. ix ud mn nag. Hofmann, Philipp Wilhelm, Schneider, angebl. Geburtsort St. Johann, 55 Jahre alt, 1 zu Paris am 3. October 1868. Ebemann der Francoise Moral, Palin, Peter, Lumpensammler, Jahre alt, T zu Gentilly am 26. October 1868. gebl. Geburtsort Mainz, 84 Wohnhaft ge⸗ Koch, angebl. Geburtsort Mainz, 29 Jahre Geburtsort Paris am Grubenausleerer, angeblicher Hessen, 23 Jahre alt, f zu Wir bringen in Auftrag Gr. M. d. J. vom 20. l. M. 4053, das fragliche Verzeichniß unter dem Anfügen zur offentlichen Kennt- bei Mainz, 42 Jahre alt, T zu Bona in Algerien am 9. Juni 1868. Sohn von Christian und Barbara Weinöhl, beide verstorben. 3. Post, Eatharine, Straßenkehrerin, angebl. Geburtsort Großher— zogthum Hessen, 52 Jahre alt, T zu Paris am 30 Juni 1868. Ehefrau des Caspar Eimer. 4. Fuhrmann, David, angebl. Geburtsort Heuchelheim, 78 Jahre alt, T zu Paris am 30. Juni 1868. Ehemann der Nannette Houlman. niß, daß, falls die Todesscheine nicht innerhalb eines halben Jahres reclamirt werden sollten, deren Rückgabe an die Kaiserlich franzoͤsische Regierung erfolgen werde. Friedberg den 27. April 1870. Großherzogliches Kreisamt Friedberg Hessen. Darmstadt. Das Großherzogliche Regierungsblatt Nr. 16 enthält: I. Reglement über die Anwendung des metrischen Maßes auf die bei der Verwaltung der Domanial- und Jommunalwaldungen vorkommenden Gegenstände. II. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministertums des Innern, die Rückvergütung des Octroie von für das Militär in der Provinzial-Hanptstadt Gießen geliefertem Brod und Mehl. III. Bekanntmachung desselben Ministeriums, die Slasuten der Actiengesellschaft„Gatzapparat- und Guß— Werk“ in Mainz betreffend. IV. Bekann machung Großherzoglichen Mintsteriums der Finanzen, die Vernichtung von eingezogenen Grund— rentenscheinen beireffend. V. Bekannimachung Großherzoglicher Provinzial Direction Rheinbessen, die Wahl der Geschwornen in der Provinz Rbeinhessen für 1571 betressend. VI. uUebersicht der für das Jahr 1870 zur Bestrei— tung der Vedürfnisse der israelilischen Religionsgemeinden des Kreises Darmsiadt genehmigten Umlagen, VII. Ucbersicht der für das Jahr 1870 genehmigten Amlagen zur Besireitung der Communalbedürfnisse in den Gemeinden des Kreises Bingen. VIII. uebersicht der für das Jahr 1870 genehmigten Umlagen zur Bestreitung von Communalbedürsnissen in den Gemeinden des Kreises Alsfeld. IX. Uebersicht der für das Jahr 1870 genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Communalbedürsnisse der Gemeinden des Kreises Wimpfen. X. Ermächtigungen zur Annahme fremder Orden. S. K. H. der Großherzog haben allergnädigst geruht: 1) am 13. April dem Fürstlich Hsenburg⸗Büdingen'schen Kammerdirector Klingelhösser zu Büdingen die Cclaubniß zur Annahme und zum Tragen des ihm von S. K. He dem Großberzog von Oldenburg verliehenen Ehrenritter— Kreuzes 1. Classe des Haus- und Verdiens⸗Ordens des Herzogs Peter Friedrich Ludwig,— 2) am 16. April dem Präsidenten des Verwallungsrathes der Hessischen Ludwigs Eisenvahn-Gesellschaft Dr. Ludwig August Pareus zu Darmsiadt bie Erlaubniß zur Annahme und zum Tragen des ihm von Seiner Majestät dem Könige von Bayern verliehenen Ritterkreuzes des Königlichen Verdienstordens der bayerischen Krone— und 3) am 19. Apiil dem Com⸗ merzieurath und spanischen Consul Leonhard Heyl zu Worms die Erlaubniß zur Annahme und zum Tragen des ihm von Seiner Hobeit dem Regenten des König— reichs Spanien verliehenen Commandeurkreuzes des König lichen Ordens Isabella's der Katholischen— zu ertheilen. Trapp. XI. Ertheilung eines Erfindungspatentes. S. K d. der Großherzog baben allergnädigst geruht: am 12. April dem Brauereibesitzer Robert Overbeck in Dortmund auf dessen Nachsuchen ein Erfindungspatent auf die durch Zeichnung und Beschreibung näher erläuterte Construction einer mechanischen Malzdarre, unter dem ausdrücklichen Vorbehalte jedoch, daß durch das verliehene Patent Niemand in der Anwendung bereits früher schon bekannt gewesener Theile der Erfindung gebindert werden soll, während der nächsten fünf Jahre für den Umfang des Grogherzogthums zu ertheilen. l XII. Dienstnachrichten. S. N. H. der Großherzog haben allergnädizst geruht: am 23. März den von. dem Herrn Fürsten zu Menburg und Büdingen in Büdingen auf die evangelische Schulstelle zu Lorbach prasentirten Schullebrer an der evangelischen Schule zu Dudenrod. Gundermann, für diese Stelle zu bestäligen; am 31. März dem Pfarramtscandidafen Offenbächer aus Bobenhausen die Lehrerstelle an der ersten Abiheilung der ersten evang. Sladtmädchenschule zu Darmstadt zu ilbertragen,— den Brücken wärler bei der Schiffbrücke dei Worms, Nollert, in gleicher Diensteigenschaft an die Schissbrücke dei Malug zu versetzen,— den Pionnler-Reservistent Dörner aus Oppen heim zum Brilckenwärter del der Schissbrücke bei Woems zu ernennen— und den von dem Herrn Fürsten zu Solme⸗ — Lich auf die dritte evangelische Schulstelle zu Lich präsentirten Schulamtsaspiranten Jäger aus Staden für diese Stelle zu bestätigen; am 7. April dem evang. Schullehrer zu Berkach, Schnellbächer, die fünfte evang. Schulstelle zu Eberstadt,— dem katholischen Schullehrer zu Vockeurod, Ramb, die katholische Schulstelle zu Seibelsdorf zu übertragen,— den Hauptzollamts⸗Controleur bei dem Hauptzollamt Darm⸗ fladt, Stein, zum Rendanten bei dem Hauptzollamte Gießen und der damit verbundenen Ortseinnehmerei der indirecten Abgaben zu ernennen. — Auch in dem laufenden Jahre wird wieder ein landwirthschaftlicher Lehreursus für Schullehrer mit sechswöchiger Dauer dahier statthaben. Derselbe wird jedoch, abweichend von der seitherigen Ein⸗ richtung, schon Mitte Juli beginnen und mit Ablauf des Monats August endigen. Bei dieser Aenderung nahm man auf die vollständige Be⸗ nutzung der Ernteferien Rücksicht, in welchen die Lehrer ohne alle Beeinträchtigung ihres Berufs dem Unterricht obliegen können. Mainz. Die Generalversammlung der hessischen Ludwigsbahn hat 9½ Procent Dividende, sowie den Bau einer Bahn Mannheim-Worms, be— ziehungsweise der Riedbahn, beschlossen. N Aus Rheinhessen. Acht protestantische Geistliche Rheinhessens haben in diesen Tagen an ihre Collegen in der Provinz die Einladung er- lassen, sich den 11. Mai, Vormittags, zu Alzey im Gasthof zu den„drei Königen“ zu einer Ver- sammlung einfinden zu wollen, um über die gegen- über dem Protestantenverein einzunehmende Haltung zu berathen. Preußen. Berlin. Das Zollparlament trat in die Berathung über den Entwurf, betr. die Tarifreform, ein. Staatsminister Delbrück beleuchtete den Entwurf unter Vergleichung mit früheren Entwürfen im Wesentlichen nach den bekannten Motiven der Vorlage. Die Erhöhung des Caffezolles bezwecke aur die Ausgleichung der durch die Tarifreform herbeigeführten Ausfälle. Der Minister sprach schließlich Namens der Re— gierungen das Vertrauen aus, daß die Vorlage die Zustimmung des Hauses finden werde. Zur allgemeinen Debatte haben sich zwölf Redner ge⸗ meldet, sechs für und sechs gegen die Vorlage. Nachdem Bamberger und Benda für, Schneider und Löwe gegen den Tarifteformentwurf gesprochen haben, erklärt der Finanzminister Camphausen, die Zurückweisung der Vorlage werde das An⸗ sehen des Zollparlaments sowie des Zollvereins schwächen, hinsichtlich der Essenzölle sei eine Herabsetzung durch den österreichischen Handels- vertrag erfolgt. Der Finanzminister bestreitet, daß es unzulässig, die Eisenzölle zu reformiren, ohne mit den Roheisenzöllen zu beginnen. Er⸗ leichterungen einerseits ohne Compensation ander⸗ seits seien undenkbar, bei dem vorgeschlagenen Kaffeezoll sei eine früher höhere Besteuerung nicht erreicht; die Ansicht, daß von der Erhöhung des Kaffeezolls die ärmeren Volksklassen getroffen werden würden, sei hinfällig. Anderseits sei der Einfuhrzoll auf Vieh herabgesetzt, die Forderung der Regierung keine unbillige, man möge sie da⸗ her genehmigen. — Im Zollparlament sind zu Referenten über den Antrag Bamberger's, betreffend die Münzreform, Fabricius und Weigel ernannt. Die Berathung im Plenum wird nächstens stattfinden. Der An⸗ trag der Referenten lautet dahin, das Zollparla⸗ ment wolle beschließen, dem Antrag seine Zu⸗ stimmung zu ertheilen. 5 — Der König und die Königin besichtigten mit dem Großherzog von Hessen den im neuen Museum aufgestellten Hildesheimer Silberfund. Sonntag Abend findet auf Wunsch des Groß⸗ herzogs die Aufführung der„Meistersinger“ im Opernhause statt. Montag Morgen wird der Großherzog nach Dresden abreisen. — In dem Zollparlament wurde die General debatte über die Tarifvorlage fortgesetzt. Miquel erklärte sich mit einzelnen Vorbehalten für die Vorlage, Mohl und Wedemeyer dagegen. Der Bundescommissär Michaelis recapitulirte die De⸗ batte und empfahl Annahme des Tarifs. Die Geytraldebatte wurde hierauf geschlossen. Specialdebalte wurden die Positionen unten Nr. 1 angenommen. — Die Fraction der Fortschelktspartei hat intervenirten die Polizei⸗Commissäre nicht. nach der„Volkszeitung“, einstimmig beschlossen, die Erhöhung des Kaffeezolles abzulehnen. — Der„Staats-⸗Anzeiger“ meldet die desinitive Ernennung des geh. Oberpostraths Stephan zum Generalpostdirector und zum Bevollmächtigten beim norddeutschen Bundesrathe. Würtemberg. Das Oberamt Tübingen sieht sich auf Grund längerer Untersuchung ver⸗ anlaßt, vor dem Hause Laz. Sam. Cohn in Hamburg(„Gottes Segen bei Cohn“) öffentlich zu warnen. Viele Bezirksangehörige ließen sich verleiten, den verlangten Betrag von 2 Thlrn. durch Postvorschuß einzuzahlen. Allein statt der erwarteten Anlehensloose bekamen die Einzahler entweder gar nichts oder ziemlich werthlose Loose einer verbotenen Classenlotterie. Einzelne, welche mit Klage drohten, erhielten ihr Geld zurück. Oesterreich. Wien. In den füngsten Tagen sind hier Berichte von zuverlässiger Seite eingetroffen, welche geradezu eine neue Katastrophe in Rumänien als fast unabwendbar darstellen. Fürst Karl, noch dazu körperlich leidend, ist gänz⸗ lich isolirt, gewissermaßen aufgegeben. In der That findet er auch keine Minister mehr. Die Bratiano'sche Partei würde absolut siegreich sein, wenn nicht in neuester Zeit die vorhanden ge— wesene, aber schwache Partei der Anhänger des Exfürsten Cusa auffällig erstarkt wäre. Und diesen kritischen Moment benützt die Pforte, um dem Fürsten Karl zu notificiren, daß sie das von ihm in Anspruch genommene Münzrecht nicht an⸗ erkenne, ein Recht, welches, wenigstens thatsächlich, bereits anerkannt war. 1 Frankreich. Paris. Die Oppositions⸗ blätter veröffentlichen folgenden neuen Protest: „Die Mitglieder des Comites der Linken und der demokratischen Presse von Paris und der Departements protestiren, in Erwägung, daß kein besonderes Gesetz die Bedingungen einer Volksab— stimmung regelt und daß das Recht, zu sprechen, zu schreiben und mithin öffentliche Anschläge zu machen, dem souveränen Volke nicht in dem Augenblicke, da man es auffordert, seine Souveräne⸗ tät zu üben, durch ein ministerielles Rundschreiben entzogen werden kann, gegen das Verbot der öffentlichen Anschläge und gegen die Anmaßung der Regierung, die Mauern von ganz Frankreich zum eignen Vortheil confisciren zu wollen.“ — Die Erzbischöfe von Chamberry und Chambray und andere Würdenträger der Kirche fordern die ihnen untergebene Diöcesangeistlichkeit auf, bei der Abstimmung über das Plebiscit mit „Ja“ zu stimmen und irregeleitete Gewissen auf⸗ zuklären. — Das„Memorial diplomatique“ schreibt: „Bei der Entgegennahme der französischen Note soll der Papst geäußert haben, die Kirche habe stets der Lage Rechnung getragen, welche den Staaten durch die Bedürfnisse der Völker und die Wechselfälle der Zeiten bereitet wurde; er würde die französische Note mit Aufmerksamkeit lesen.“ An demselben Tage häkten, wie das „Mem. dipl.“ meldet, die Vertreter der übrigen Mächte dem Staatssecretär Cardinal Antonelli Noten überreicht, welche die Schritte Frankreichs billigten. — Die aus den Provinzen eingetroffenen Nachrichten stellen den Enthusiasmus für die Volks⸗ abstimmung bei weitem nicht so groß da, als man ihn bisher schilderte. Die Präfecten sehen sich gezwungen, behufs der Propaganda dieselben Männer zu benützen, welche sich bei den letzten Wahlen compromittitt haben. Die Mittheilungen zwischen den Ministern und Präfecten nehmen übrigens den Telegraph so stark in Anspruch, daß das Privatpublikum ansängt, sich zu beklagen. In den Städten regt sich die Opposition immer stärker. — Ledru⸗Rollin hat, wie die Liberts meldet, Paris verlassen und sich nach London zurückbegeben. In der sprochen wurde. — Am 26. d. fanden zehn öffentliche Ver⸗ sammlungen statt, in welchem das Plebestit be- Die Debatten waren im Ganzen wenig stürmisch. Obgletch in allen der social— demokratischen Republik das Wort geredet wurde, Emile Ollivier wurde überall stark mitgenommen und von allen als politischer Renegat behandelt. In einer dieser Versammlungen kam auch die Frage Betreffs des Vebrennens der Wählerkarten zur Sprache. Der Deputirte Crémieux erklärte diese Maßregel für ungesetzlich und forderte die Wähler auf, die Abgabe ihrer Karten, wie sie das Recht hätten, zu verweigern, da sie sonst nicht der Abzäblung anwohnen könnten. Fast alle Versammlungen trennten sich unter dem Rufe: „Es lebe die Republik! Es lebe Rochefort!“— — Das dieser Tage verbreitete Gerücht von einem Attentat auf den Kaiser war, wie die Zei— tungen berichten, durch die Verhaftung eines von London hierher gekommenen jungen Mannes veran- laßt, bei dem sich compromittirende Papiere fanden. Diese Papiere führten zur Verhaftung zweier anderer Personen. Eine Anzahl Bomben, Patronen und anderer Sprengmaterialien wurden mit Be- schlag belegt. Die Verhaftungen sollen mit einem Complot im Zusammenhang stehen. — Das„Journal officiel“ bestätigt, daß ein Mann, Namens Baurie, verhaftet worden sei, welcher mit der Absicht, den Kaiser zu ermorden, von London hierher gekommen sei. Die Jour: nale melden, er habe einen Brief Flourens' mit sich geführt. ö — Der römische Emigrant Cernuschi, welcher den Gegnern des Plebiseits 100,000 Fres. zur Verfügung stellte, ist ausgewiesen. — Veranlaßt durch den einmüthigen Protest gegen den Erlaß des Ministers Chevandier, welcher anordnete, daß nach Abgabe des Votums die Wählerkarten den Wählern abzunthmen und zu verbrennen seien, beschloß der Ministerrath unter Vorsitz des Kaisers, dieses Deeret zurückzunehmen. — Einige von den Führern der gegen das Plebiscit gerichteten Bewegung, deren Zuversicht durch den in der Wahlkartenfrage erfochtenen Sieg gestiegen ist, überreichten der Regierung einen Protest gegen die unter Commando der Vorgesetzten vorzunehmende unfreie Abstimmung der Soldaten. Die Regierungsblätter greifen Thiers wegen seiner das Plebiscit betreffenden Rathschläge an. Cre— mieux's Circulär, weiches Abstimmung mit Nein empfiehlt, ist höchst würdevoll und macht den tiefsten Eindruck. — In einer der zahllesen Versammlungen, welche am 29. April statifanden und 34000 Besucher zählte, ging es sehr bewegt her. Das Ehrenpräsidium war hier den Herren Rochefort, Megy und Flourens übertragen und die Haupt— reöoner waren Ulrie de Fonvielle und Jules Lermina. Der Letztere brachte unter stürmischem Beifall eine ausführlich motivirte Anklageschrift gegen das Kaiserreich zur Verlesung. In diesem Schriftstück wurde dem-Kaiser ein langes Register seiner Sünden seit dem 2. Dezember 1851 bis in die jüngsten Tage entgegen gehalten. In Er⸗ wägung alles dessen, heißt es schließlich, verurtheilt das französische Volk im Namen der ewigen Ge⸗ rechtigkeit und des öffentlichen Gewissens Carl Ludwig Napoleon Bonaparte, genannt Napoleon III., zu lebenslänglicher Zwangsarbeit. Dieses Urtheil ist über das ganze Landesgebiet zu verbreiten und der Bestätigung des frarzösischen Volkes zu unter⸗ werfen.“ Auf die Worte„Napoleon III. wird zu lebenslänglicher Zwangsarbeit verurtheilt“, er⸗ klärte der Polizeicommissär, der sich bis dahin ruhig verhalten hatte, die Sitzung ohne weitere Verwarnung für aufgehoben. Er hielt trotz stür— mischer Proteste von allen Seiten diese Anord— nung aufrecht und zog sich zurück, während die Versammlung die Marseillaise und den Chor der Girondisten anstimmte. Die Versammlung ging endlich auseinander. Auf der Straße kamen noch mehrere Verhaftungen vor. Großbritannien. Am Horizonte der orientalischen Frage dämmert wieder ein schwarzes Pünktchen auf. Londoner Blätter wissen von einem officiellen Proteste zu melden, den die Pforte bei Lord Clatendon durch ihren dortigen Bot⸗ schafter gegen das ägyplische Anlehen erhoben habe. Der Protest bestreitet dem Khedive das Recht der freien Disposition über seine Privat- chatoulle. Das Vermögen des Vitrekönigs sei Bic bre beraub! die W verehrt zur E. flüssg ur 3 Lehre der K. süt a ihr in von? jede l versal den e größe M . wo fi worde sich i macht —— 1096 2 macher. Vermd jeniger zu haz Aaler dem Rufe: Nochtfort!le N zumlunges, 000 1 Rocheson Haup⸗ Dt ber * Jule it dür mischen * Aullageschris zn diesen f 11955 Register 851 bie als dem Staatsschatze der Provinz Aegypten Garantie einer geregelten Finanzverwaltung ver— pfändet. Der Vicekönig dürfe daher ohne Ein⸗ willigung der Pforte keine Anleihe auf sein Pri— vatvermögen aufnehmen. Italien. Außer den beiden deutschen Bischöfen Ketteler und Hefele sind auch die beiden österreichischen Prälaten Cardinal Rauscher und Schwarzenberg als Publicisten gegen das Dogma der Infallibilität aufgetreten. Die umfangreichste der von ihnen publieirten Broschüren ist die des Erzbischofs von Wien. Die Augsburger„Allg. Ztg.“ gibt davon einen größeren Auszug, in welchem sie von der Schrift Rauschers sagt: „Mit großer Ruhe und Würde geschrieben, ver— meidet sie sorgfältig jedes Wort, jede Wendung, welche der Curie Mißfallen erregen könnte, macht große Zugeständnisse bis zur äußersten Gränze gin, auf der man, noch ohne Infallibilist zu werden, sich halten kann, wird aber gleichwohl beträchtlich viel Oel in jene Zornesflamme gießen, die nun schon seit Wochen boch oben auflodert und bald diesen, bald jenen Bischof versengt.“ volle Schluß der Schrift Rauscher's lautet:„Wird es zum Dogma erklärt, daß der Papst allein und ohne den Episkopat über Fragen des Glaubens und der Moral unfehlbar entscheidet, so sind da⸗ mit die ökumenischen Concilien jener Autorität beraubt, welche Papst Gregor der Große durch die Worte, daß er sie gleich den vier Evangelien verehre, ihnen zuerkannte; denn sie würden dann zur Entscheidung über Glauben und Sitte über— flüssig sein und stets überflüssig gewesen sein, selbst zur Zeit des Nicänischen Concils. Mit dicser Lehre wäre aber auch dem innersten Bewußtsein der Kirche der Krieg erklärt und würde die Kirche sür alle Zukunft jener Hülfe beraubt sein, welche ihr in der Zeit der höchsten Gefahr die Synode von Trient leistetete, würde selbst den römischen jede Unterstützung entzogen sein, welche die damals versammelten Bischöfe ihnen brachten; denn nach den Schlüssen von Trient ist die Macht des Papstes größer geworden, als sie vorher war.“ M. Vorschuß- und Creditvtreine betreffend. Vorschuß⸗ und Creditvereine sind überall da, wo sie zu Stande gekommen, freudig begrüßt worden und gewiß mit Recht, denn sie haben sich in erster Linie Selbsthülfe zur Aufgabe ge⸗— macht, die dem Einzelnen, der sie bisber suchen Der kraft⸗ mußte, in sehr vielen Fällen entweder schwer ge- lang, oder ihn nicht selten in Verwickelungen brachte, die mit seinem völligen Ruin endigten. Es ist dieß keineswegs eine Uebertreibung, viel- eine Menge von traurigen Wahrnehmungen. Hat uns nicht erst kürzlich der Proceß gegen Joseph Strauß und den gewesenen Bürgermeister Vogt von Reichelsheim einen neuen Beleg zu dieser Behauptung geliefert? Sehen wir da nicht deut— lich genug, wie der Verderber sein Opfer an so umstrickt, daß eine Umkehr fast zur Unmög⸗ lichkeit wird? Ja es ist entschieden gewiß, daß es niemals glatt abgeht, wenn sich Leute in die Arme gewisser Blutsauger werfen, um sich aus einer augenblicklichen Verlegenheit zu retten; in den meisten Fällen ist damit der Anfang zum Verderben gemacht, der bekannte Ausspruch von Lessing bewahrheitet sich: „Laß dich den Teufel an einem Haar fassen Hund du bist sein auf ewig!“ Einsender dirses ist überzeugt, daß gedachte Institute, gleichviel ob sie in betriebsamen Städten oder auf dem Lande ihre Wirksamkeit entfalten, viel dazu beitragen, dem verderblichen Wucher zu steuern; allein er verhehlt sich doch nicht, daß lrotzdem und alledem noch Manche die darge— botene Hülfe verschmähen, weil sie aus falscher Scham vor den Augen der Welt nicht als Hülfs— bedürftige erscheinen wollen. Eine andere wichtige Aufgabe, die sich jeder Verein der fraglichen Art stellt, besteht darin, daß er denen, welche Geld blicklich, sicher und gut anzulegen. Solches ge— schieht hauptsächlich durch eine Solidarhaft sämmt— licher Vereinsmitglieder. Besteht eine solche, so sollte man denken, im Publikum müsse die Meinung herrschen, es könne Niemand seine Gelder sicherer anlegen, als gerade in einer Vorschuß⸗ und Creditkasse. Leider ist das bis jetzt nicht der Fall. Nicht wenige Capitalisten haben sich seither bei Geldausleihungen der Geldmakler be— dient und bedienen sich derselben noch, wril sie es eben so gewohnt sind und mit ihnen am sichersten zu gehen glauben; sie bedenken aber nicht, daß es solchen Menschen mehr um ihren Verdienst zu thun ist, den sie von den Geldsuchenden(oft über Gebühr) ziehen, als um fremden Vortheil. Kann man sonach erwarten, daß sie von In— mehr eine unumstößliche Thatsache, gestützt auf der schwachen Seite packt und es nach und nach übrig haben, Gelegenheit bietet, solches augen- stituten, denen Einsender dieses mit voller Ueber⸗ zeugung das Wort redet, günstig urtheilen? In- dessen sind es die Gewohnheitsmenschen und Eigenartigen nicht allein, welche das Gute hindern; es gibt auch noch eine andere Klasse von Menschen, welche sich darin gefällt, über alles Neue abzu⸗ urtheilen, ohne die Sache näher zu kennen und sich das Ansehen zu geben weiß, als sei ihr Ur— theil allein richtig. Dergleichen Menschen sind selbstverständlich noch gefährlicher, als die Eigen- nützigen. Können sie nun gar auf einen Fall verweisen, in welchem Gläubiger bei einer schon längere Zeit bestehenden Sparkasse wirklich schlimm angekommen sind, so versäumen sie dieß gewiß nicht, ohne jedoch weiter zu erörtern, daß ein derartiger Verlust nur dadurch mözlich gewesen sein kann, daß in den Statuten der vorerwähnten Sparkasse die Solidarhaft der Mitglieder, welche entschieden nothwendig ist, nicht ausgesprochen war. Möge es darum allen Rechtlichdenkenden, welche den Werth der Creditvereine richtig zu würdigen verstehen, ein rechter Ernst sein, ihren Meinungen hierüber überall, wo sie Gelegenheit finden, Geltung zu verschaffen! Nur dann, wenn die ser Wunsch in Erfüllung geht, wird gegen solchen Einfluß auf die öffentliche Meinung der alte Schlendrian, der Eigennutz und das Vorurtheil nicht länger mehr bestehen; ja nur dann wird von einem segensreichen Wirken unserer Credit— vereine die Rede sein können. 1 Schiffsnachrichten. Mitgetheilt von Chr. Hecht in Friedberg, Spec.⸗ Agent. Das Hamburger Post-Dampfschiff Hammonia, Capitän Mayer ging. expedirt von Herrn August Bolten, William Miller's Nachfolger, am 27. April von Hamburg via Havre nach New-York ab. Außer einer slarken Brief- und Packet⸗ post hatte dasselbe 94 Passagiere in der Cajüte und 598 Passagiere im Zwischendeck, so wie volle Ladung. Das Hamburg⸗New⸗Norker Post⸗Dampfschiff Cimbria, Capitän Haack, welches am 13. d. von Hamburg und am 16. d. von Häore abgegangen, ist nach einer Reise von 10 Tagen 6 Stunden am 26. d. 5½ Ubr Nachmittags wohlbehalten in New-Hork angekommen. Das Hamburg⸗New⸗Yorker Post⸗Dampfschiff Holsatia, Capt. Meier, am 19. d. von New⸗York abgegangen, is nach einer Reise von 9 Tagen 7 Stunden am 29. April Morgens 9 Uhr in Plymouth angekommen, und bat, nachdem es daselbst die Verein. Staaten-Post, sowie die für England bestimmten Passagiere gelandet, um 11¼ Uhr die Reise via Cherbourg nach Hamburg fortgesetzt. Dasselbe überbringt: 220 Passagiere. 89 Briefsäcke. 800 Tons Ladung. 31,670 Dollars Contanten. Bekanntmachung. 1096 Die Ehefrau des Philipp Emmel III., Schuh ⸗ machers in Wohnbach, bat um Sicherstellung ihres Vermögens gebeten und werden demgemäß alle die⸗ jenigen, welche irgend eine Forderung an denselben zu haden glauben, eingeladen, im Termin Mittwoch den 25. Mai d. J., Vormittags 10 Uhr, an unterzeichneter Gerichtestelle anzumelden ntwaigen Vorzugsrechten zu begründen. Hungen den 14. April 1870. Großherzogliches Landgericht Hungen Dr r le ee Landrichter. Landgerichts⸗Asseflor. Bekanntmachung. 197 In Folge Ablebens des gewesenen Rentbeamten D. Trösch in Ockstadt ist von dem Herrn Reichsrathe und mit Freiherrn v. Franckenstein die Verwaltung seines Rent amtes zu Ockstadt dem Derin Friedrich Rabenstein als Amtsverweser übertragen worren, welcher die an das besagte Rentamt zu machenden Zahlungen in Empfang zu nehmen und darüber zu qaitttren ermäch⸗ big: ist. 5 Ockstadt om 28. April 1870. Der Frelherrlich v Franckensteln'sche Oberdeamte Quante. Bekanntmachung. 238 Die am 28. und 29. l. M. in den Revleren Halnhards und Wickstadt abgehaltenen Holz versteigerungen sind genehmigt. Der erste Fahrtag ist festgesetzt: ) für das Revier Balnhards auf Dtenstag den e n 2) für das Revier Wickstadt auf Donnerstag den 5. Mal l. M. Wick fladt den 29. April 1870. räfliche Oberförsteret Assenheim Schal las. Hofraithe⸗, Scheuer- und Güter-Versteigerung. 1221 Dienstag den 3. Mai d. I., Vormittags 11 Uhr, sollen in biesigem Rathhause die zur Debitmasse der Firma Georg Wagners Wittiwe dahter gehörenden Immobilien und zwar: 30,6 Klafter Hofratthe, 25 Klafter Scheuer, 0 113.5 Klaster Grabgarten, 38 Klafter Grasgarten, gelrennt und im Ganzen nach einem vorliegenden Meß⸗ brief mit Theilungsplan, sodann die Grundftücke in 1 der Stadt, Friedberger und Ockstätter Gemarkungen nochmals öffen lich meistbietend versteigert werden. Friedberg den 29. April 1870. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg F o n e Holz-Versteigerung. 1225 Montag den 9. Mai d. J., Vormittogs 10 Ubr anfangend, werden im biesigen Gemeindewald, Oistriet Jungenbolz zur Abfahrt nach der Ufastraße gut gelegen: 133 Eichen Bau- u. Werkholz Stämme, 3294 Cubik⸗ juß haltend, bereits im Winter gefällt, 212 Klafter gemischtes Scheuholz und 9900 Stück desgl. Wellen versteigert. Die Herren Bürgermelster in Bad-Nauheim, Ockstadt, Ober-Mörlen und Ober Rovbach werden ersucht, die Bekanntmachung durch die betreffenden Ortediener per Schelle einmal veröffentlichen zu lassen und ihre Gebühr dahier zu erheben. Pfaffenwiesbach den 29. April 1870. Rupp, Bürgermeister. Halsbind 42 und Shblipe ꝛc. in schöner Auswahl, sowie Hoularde, seldene Umkubpftücher und schwarze seidene Halstücher bei N. Friedrich neben der Post. Holzveersteigerung in den Domanialwaldungen der Oberförsterei Eichels dorf. 1231 Mittwoch den 11. und Donnerstag den 12. Mat werden in den Diflricten Alterberg, Flachs⸗ derg, Gaulswiesenhang u. Ochsenwiesenhang nachffehende Hoszsortimente versteigert: A. Brennholz. Scheitholz. 4 eise Reis holz S Holzart. t. e e n. Buchen 494 1. Cl. 237 206 529 * 8 1 77.* A Nadelbolz— 2— 4 Aspen——— 61 B. Bau-, Werk⸗ und Nutzholz. 47 Fichtenstämme von 5½—11“ Durchmesser und 40-60 Länge mit 1059 Cubikfuß,. 16 Fichteustangen von 4— 5“ Durchmesser mlt 126 Cubikfuß. Am ersten Tag kommt das Holz in den Distrieten Alterberg und Ochsenwiesenhang, sowie sämmtllches Bauholz, am zweiten Tag das Brennßolz in den Distrieten Flachsberg und Gaulswiesenbang zum Ans⸗ gebot Anfang der Verfleigerung an deiden Tagen Morgens präcis 9 Uhr, Zusammenkunft am ersten Tag im Defirlet Alterberg auf der Fünfeichenschneiße, am zweiten Tag im Distrlet Gaulswlesenbang beiden ersten dolznummecn. Das Hotz sitzt sämmtlich durch neu gedaute Wege gut zur Abfuhr auf die Niddaer Stagtscraße. Eichelesdorf am 23. April 1870. Großherzogliche Odertörsterel Eichelsdorf He per. Bekanntmachung. 2 + 1153 Arbeitsuchende Bäckergesellen finden * Frauffurt a. M. gegen guten Lohn leder⸗ zelt Arbei Anmeldungen franco Graubengasse 16. D Anzeige. 1226 Meinen geehrten Kunden und allen an Augenschwäche Leidenden die ergebene Anzeige, daß meine Ankunft in Friedberg Anfangs Mai sein wird und ich meine Wohnung wie bekannt bei Herrn Schott nehmen werde. 2. Lehmann, Großh. Hess. und Herzogl. 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Mai flat. 5 Ortenberg den 30. April 1870. Großherzogliche Oberförsterei Ortenberg Thaler. Holzversteigerung 1240 besonders eine schöne Auswahl in Bindernagel& Schimpff in Friedberg. (Eingetragene Genossenschaft.) Ausweis pro April 18 70. 127— Einnahme. l i Kasse⸗Bestand am 1. April 1870 fl. 8172. 23 im Domanialwald der Oberförsterei Hoch⸗Weisel. Woche 2 6935 31 1150 Donnerstag den 3. Ntai d. J., Morgens] Deposge 5535 9 Uhr anfangend, werden in den.„mitt- ee n lerer und hinterer Köppel“ öffentlich versteigert Couto⸗Corrente 16812. 33 210¼ Stecken Buchen⸗Scheit. und Prügelholz, Sg Pinlagen 23966. 21 143 5 4 Stodholz, Liquidation 3 55 11.— 3500 Wellen„ Reisholz, Stamm Antheile, Monatsbeiträge 75 226. 20 12 Buchen. Klötze mit 388 Cub ikfuß Inhalt. Reservesonds, Leitriu S i Zahlungsfriß dis Ende September d. J. 5 Jahres beiträge*. 30 Zusammenkunft in Bodenrod. ane 8„ 6269— Bußdach den 20 April 1870. Wechsel⸗Zinsen eee Großherzogliche Oberförfserei Hoch- Wessel Deposilen⸗Zinsen 139. 4 Dt tema r. Wechsel⸗Spesen 90 1. 26 2 Agio⸗Gewinn 0 12. 57 Die Gartenlaube. 8 bringt in Nr. 18 folgende Beiträge: Der Fels der. usgabe. 5 Ehrenleglon. Novelle von Berth. Auerbach. 1 Wechsel fl. 7 75 49 — Ein„Kegelschetben“ für Dirndln im balrischen Aae 5 2 Gebirge. Wil Abbiung: Ein Kegeltag in Plen Joern r zenau. Studie aus dem oberbatrischen Gebirge von e„22948. 35 dudweg Bechstein in München.— Wie mon Nachligalen Speichen den— 279 5 in die Gärten lockt. Von E. Baldamus in Palle.— Harten 1 329. 5 Ein Sesuch bei Penri Rochefort. Von Gussav Rasch. Oaudenten 5 — Bllder aus der kaufmännischen Welt. Die Auctionen Dividenden 5 42. 75 Ihrer Majeflät. Was aus feder Caserne werden sollte! Wechsel⸗Jinsen 7 55. 44 Mit Abbildung: Gerber sche Industriegebäude Darlehen-Zinsen 5 2. 56 in Berlin. Von Max Ring.— Aus eigener Kraft. F 1 155 2 r 8 5 5 Erzäblung von W. v. Hillern, geb. Birch.(zortsetzung) Unkosten 5 32. 18 123⁵ Vollfländige Anleitung zur Kasse⸗Bestand am 1. Mai 1870„ 11448. 8 5 a7 di 8 57019. Duchsührung für die Gewerbtreibenden ngen, 8 8 1 0 2 f 5 gang. 0 5 und für kleinere Fabrikanten, fe ge. 19 Wegsel mn Geng, fl nd. a Wechsel zum Incasso 4 85. 22 wie sie nach einfacher Art und nach den Bestimmungen des Handelsgesetzbuches ihre Bücher zu sühren haben. Von Emanuel Stern. f 675. 54 Der Vorstand Hecht. Ermus. Weis. Die neue Auflage des beliebten Lie derbuches wurde soeben fertig und ift à fl. 1. 12 ke. zu baben bel Vorschuß⸗ und Credit-Verein zu Friedberg. Obst- und Gartenbau-Verein, Section Friedberg. 1233 Dienstag den 3. Mai, lung in dem Lokale des perrn Cultur des Zwergodstes. 1234 Dr. J. Anderson's Kleiner Däne Preis: 21 kr. Dr. L. J. 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Dem Bürger zu Mainz und Kausmann Erasmus Ermus eine Tochter Franziskar, geb. den 26. März. 24. April. Dem Gerber Friedrich Augußt Schneider aus Mühlhausen i. Th. eine Tochter Wilhelmine Marie Magdalene, geb. den 10. April. 876 5 Tapeten-⸗Muster Ein ordentlicher Zunge in schönster Auswahl sind bei mir angekommen und er warte recht viele Bestellungen. Buchbinder Schneider in Hungen. 1228 mecher handwerk erlernen. Putzo, kann unter günstigen Bedingungen das Schuh⸗ Langschirn 9, in Frankfurt a. M. 27. April. Dem Großherzoglichen Semtgarlebtet Friedrich Karl Ernst Soldan ein Sohn, Johannes Karl Emil Mortz Theodor, geb. den 22. März. Verantw. Red.: Hermann Schimpf. Oruck und Verlag von Bindernagel& Schimpf. 1176 Nr. 00 aus den renommirtessen norddeutschen Abends 7 Uhr, Versamm⸗ 7 Bad Nassau ü. d. L. 18 — den Ge und 46 Vom 2 wieser artet