rein. . 0 Uhr Oberhessischer Anzeiger. * Sorte . 2 unk. Aer 7 Jahr e debier en iii an deut niit aud 86 gelegen 8 r tufrrerd. zetpasprtchen ig. erdtrungtu al Stand ut Aspi t gelte. r Erben. 1870. Donnerstag den 3. Februar. a V 15. enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblalt. Etscheint jeden Dienstag, Dennerstag und Samstag. Für Februar und März kann man bei der Post mit 32 kr. abonniren. Bei der Verlags- Expedition werden nur Abonnements(resp. für 5 Monate) angenommen. So weit der Vorrath reicht, werden die Rummern vom Monat Januar gratis nachgeliefert. halbjährige * * Amtlicher Theil. Betreffend: Die Verwendung der eingehenden Polizeiftrasen zur Besoldung des Aussichtspersonals. Friedberg den 31. Januar 1870. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg in die Großherzoglichen Bürgermeistereien Butzbach, Bönstadt, Bruchenbrücken, Fauerbach b. F., Bad-Nauheim, Nieder- Florstadt, Nieder⸗Wöllstadt, Nieder-Weisel, Melbach, Münzenberg, Ober-Mörlen, Ober⸗Wöllstadt, Ockstadt, Oppershofen, Ossenheim, Ostheim, Rockenberg, Södel, Steinfurth und Wölfersheim,* Unter Bezugnahme auf unsece Verfügung vom 14. v. M., Oberhesüscher Anzeiger Nr. 8, tragen wir Ihnen auf, die üderwiesenen Strafantheile an die betreffenden Denunzianten zur Auszahlung anzuweisen und für die Arszahlung Sorge zu tragen. Tr a p. Hessen. Darmstadt. Samstag, 5. Febr., indet abermals eine Sitzung der ersten Kammer datt, in welcher diese eine Reihe ihr noch vor⸗ zegender Gegenstände erledigen wird. — Nach von dem Königlich Bapyerischen Ministerium des Innern erfolgter amtlicher Mit— heilung herrscht dermalen die Rinderpest in Nieder- Oesterreich, der Bukowina, Galizien, Ungarn und Siebenbürgen. Die Königl. Baperische Regierung at sich daher unterm 12. v. M. veranlaßt ge- ehen, nach Maßgabe der in dem Jahre 1867 an 2000 Zettel(à 1 fl.) mehr abgeliefert, als der Einnthmer verrechnet hat. Das zeigt deutlich das Planmäßige der Unterschleife. Es ist con— siatirt werden, daß der Einnehmer in den vier— ziger Jahren um eine kleine Caution verlegen, also ohne Mittel war, und heute über 50,000 fl. (nach dem Urtheile der Geschäftswelt aber nech bedeutend mehr) Privatbesitz hat. Die Ehre ganzer Klassen der Bürgerschaft ist durch dieses Treiben cempromittirt. Preußen. Berlin.“ Das Abgrorbreten⸗ Der Handelsminister antwortete, wenn sich in Folge der angcordneten Untersuchung Abänderungen des Zolltariss als erforderlich oder wünschens⸗ werth ergeben sellten, werde er dicserhalb mit dem Zollvereine in Unterbandlung treten. — Das„Journal officiel“ publicirt ein Cir⸗ cular Olliviers vom 28. Januar an die General- precuratoren. Der Minister saßt seine Instruk⸗ tionen an diese Beamten dahin zusammen: Sie dire gestatten, daß alle Ansichten freien und ungehinderten Ausdruck finden können, und dem inter den vier süd deutschen Regierungen getroffeneu haus nahm den Gesetzenwurf, beneffend den gefunden Sinne der öffentlichen Meinung die Otrobredungen bis auf Weiterts den Transport Eigenthumserwerb und die dingliche Belastung Stelle der Polizei zur Auftechterhaltung der mo⸗ on Rindvieh, Schafen und Ziegen in lebendem ind todtem Zustande, von Rohstoffen dieser Thiere n frischem oder getrocknetem Zustande, von Heu nd Stroh und zwar auch in Gestalt von Ver- ackungsmitteln, aus genannten Ländern nach oder urch Bayern zu verbieten. — In einem hiesigen Blatte ist folgende in- eressante Zusammenstellung von Zahlen bezüglich er militärischen Verhältnisse in Amerika zu finden. Die gegenwärtige Stärke der Vereinigten Staaten— Armee beträgt 52,234 Mann. Der Kriegsminister empfiehlt jedoch neuerdings die Herabsetzung auf (2,650 Mann und dieß bei einer Bevölkerungs- ahl in den Vercinigten Staaten von 40 Mill. Seclen. Der norddeutsche Bund ist bei einer Bevölkerung von 30 Mill. Seelen mit einem sehenden Heete von 314,997 Mann; Oesterreich nit einer Bevölkerung von 35 ½ Mill. Seelen nit einem stehenden Heere von 258,464 Mann; Frankreich mit einer Bevölkerung von 38 Mill. uit einem stehenden Heere von 400,000 Mann; das kleine Baren mit einem stehenden Heere von 4,812 Mann; Bagern mit einem solchen von 49,949 Mann; und Würtemberg mit einem solchen en 14,150 Mann beglückt. Mainz. Nach einer Mittheilung des„Fr. g.“ ist in Folge der durch den offiziellen Bericht ans Licht gezogenen Thatsachen des Oetroi-Unwesens ie Bürgerschaft von Mainz in außcrordentlicher Lufregung. Die aus den Registern des städ tischen Einnehmers ausgezogenen Zahlen erweisen mit ener einzigen Ausnahme die Aue fuhr an Brenn- material als viel höher wie die Einfuhr. Eine Steinkohlenbandlung bätte hiernach z. B. inner- lalb drei Jahren 15,244, eine andere 6588 fl. 1. s. w. Rückvergütung für gar nicht eingeführte Steinkohlen erhalten. Auf diese Weise werden ene ganze Reihe ehrenwerther Namen durch das Zahlenergebniß der Register-Aus züge dem Ver von Grundstücken, sowie einen von Wölffel ein- gebrachten Gesetzenwurf über die Grundstückszertheilungsverträge an. — Nach Miiheilung preußischer Blätter der preußische Botschafter worden, denjenigen flüchtigen Hannoveranern, welche sich bei ihm melden, um die straffreie Rück- kehr nach dem Vaterlande zu erlangen,„eine möglichst milde Behandlung in Aussicht zu stellen.“ Bayern. München. Ber Fortsetzung der Adreßdebatte in der Abgeordnetenkammer vertbei— digte Ministerialcommessär Völderndorff die Re— gierung gegen den Vorwurf der Geheimhaltung det Resultate der Berathungen ver Liquidattons— commission. Die Jateressen Bayerns seien gewahrt worden. Greil sprach gegen die innere und äußere Polilak des Ministeriums Hohenlohe. Schlör, Lutz und Hörmann vertheidigten dieselbe. Buchen tadelie die Handhabung der Preppolizet und Gerstner vertrat den Gesetzennwurf der Fort— schrittepartet, — Der König hat am Sonntag sämmtliche Minister und djenigen zwölf Mitglieder des Reichsraihe, welche gegen die Aorasse gestimmt haben, zur Tafel gezogen. Augsburg. Einem Telegramm der„All— gemeinen Zeuung“ aus Rem vom 30. Januar zufolge verweigerte der Papst die Annabme der von 137 Bischöfen unterschriebenen Adrisse gegen die Defininon des Unsehlbarkeuts⸗Dogmas. Schweiz. Bern. Au Stelle des verstor— benen Bundespräsidenten Ruffy wurde Dubs, seither Viecprasdent, zum Bundespräsidenten ge— wahlt, Vic.prasident wurde Schenck. INiautteich. Parte. Im gesetzgebenden Körper wiesen die Abg. Lesebure und Tachard dafauf hin, daß die französischen Weine in Deuischland 25 Francs Steuer zu zatlen hätten, während die deulschen Weine in Fraukreitb nur dacht des planmäßigen Betrugs an dem allgemeinen 25 Cerumes zahlten end beantragten, cine Gllich— Cigenthum ausgesetzt. Eine Druckerei hat nahe wäßzigkeit hinsichtlich der Besteuerung herbeizuführen.! Form der ist in Paris ermächtigt] Journalen ralischen Orknung überlassen. Indessen werden Sie verfolgen Beleidigungen gegen den Kaiser und Aufreizungen zu Verbrechen oder Vergehen und werden weder auf den Straßen noch in den oder in Versammlungen Vorgänge dulden, die geeignet sein können, die Aufrecht⸗ erhaltung der Ordnung ernstlich zu gefährden. — Die Blätter veröffentlichen den von der Regierung eingebrachten Preßgesetzentwurf. Die Grundbestimmungen dieser aus 37 Artikeln be⸗ stehenden, sich durch eine allgemein saßliche Re⸗ daktion auszeichnenden Vorlage sind bereits bekanntz auch bestätigt sich, daß der Entwurf den Blättern nicht das Recht wiedergibt, über Preßprozesse zu berichten. Herr Lesebre-Pontalis hat deßhalb eigens in der Kammer einen Gesctzentwurf ein⸗ gebracht, durch welchen diese Einschränkung der Preßfreiheit beseitigt werden soll. — Im französischen Kriegsministerium be⸗ schäftigt man sich mit einem Plane zur schleunigen Mobilisirung der Armee auf ein gegebenes Zeichen in allen Theilen der Monarchie. Dieser Plan soll gleichsam eine Wiederbolung aller der Dis- positionen im vergrößerten Maßstabe sein, die mit Bezug bierauf bereits spetiell für die Armee von Paris bestehen. — Der„Constitutionnel“ bestätigt, was schon von anderer Seite gemeldet worden war, daß in dem Prozeß des Prinzen Peter Bonapacte dem Angeklagten ein Vertheidigungsratd zur Seite gestellt werden soll, über dessen Zusammensetzung noch nichts entschieden und nur soviel bekannt set, daß u. A. der Advokat Demange ihm angehören solle. — Die„Marseillaise“ hat aus dem Creuzot eine Depesche erhalten, der zufolge nicht nur 68 Arbetter entlassen worden wären, sondern auch noch tausend entlassen werden sollten. — Nach einem in dem Ministerrathe gefaßten Beschluß sind sämmtliche Dramen Victor Hugo's für alle Theater von Paris und der Proving ohne Einschränkung freigegeben worden. 2 — — — Im gesetzgebenden Körper beantwortete Minister Buffet die Interpellation über die Dekrete vom 9. Jauvar, betreffend die temporäre Zu⸗ lassung fremder Fabrikate. Derselbe wies die Mißbräuche und Betrügereien nach, welchen durch die Dekrete ein Ende gemacht werde, und fügt hinzu: Die Regierung werde solche Abschlüsse, welche eine bestimmte Zeit vor dem Erscheinen der Dekrete gemacht seien, gelten lassen. Ein Gesetz über temporäre Zulassung fremder Fabrikate solle in Kurzem vorgelegt werden. Die Rede des Ministers fand gute Aufnahme und wurde die einfache Tagesordnung mit 181 gegen 6 Stimmen angenommen. 8 Rußland. Nachrichten aus Petersburg berichten von der Entdeckung einer weit verzweigten russischen Verschwörung Folgendes: Am Thron⸗- besteigungstage des Kaisers(den 19. Februar) sollte und soll noch eine Art Bartholomäusnacht oder sicilianische Veeper in Scene gesitzt, die kaiserliche Familie ausgerottet, alle Deutschen er⸗ mordet und statt dessen eine„rein slavische“ Ver⸗ waltung organisitt werden. Man erzählt, über 700 Personen seien durch die vorgefundenen Papiere compromittirt. Eine Menge sind ergriffen und spurlos verschwunden. Frauen sind auch bei der Sache betheiligt. Bestätigung ist abzuwarten. — In dem Bericht des Firanzministers über das Reichsbudget für das Jahr 1870 heißt es: „Die Erhöhung fast sämmtlicher Einkünfte dauerte, Dank der friedlichen Entwicklung der moralischen und materiellen Interessen, in Jahr 1869 fort. Die Finanzen des Reiches erwerben immer mehr eine dauerhafte Grundlage.“ S. Friedberg. Ein erschütternder Todesfall hat in unseten Mauern allgemein die größte Theilnahme hervor⸗ gerufen. Es starb nämlich, seit wenigen Tagen nur am Scharlachfieber erkrankt, verflossenen Mont ig der Großb. Liculenant Momberger vom hiesigen Jägerbataillon, ein von seinen Vorgesctzten und Kameraden werihgeschätzter, bei seinen Untergebenen beliebter und verehrter junger Offizier von 20 Jahcen, der sich in der kurzen Zeit seines Hierseins auch außerhalb der wilitärischen Kreise viele Freunde und Gönner zu erwerben gewußt halte. Gestern in den Nachmittagsstunden fand das feie liche Leichen begängneß mit militäcischen Ehren unter Vorantriit der Musik und unter zahlreicher Bethenligung der hiesigen Einwohnerschaft stalt. Friede seiner Asche! K. Friedberg. Es ist zwar schon in einer früheren Nummer dieses Blattes auf die gegenwärtig dahier weilende Menagerie des Hru. Kleeberg aufmerksam gemacht und der Besuch derselben für Eltern mit ihren Kindern und für Lehrer mit ihren Schülern empfobsen worden unter besonderem Hinweis auf die sehr selten in so schönen und kräfugen Exemplaren gezeigten Thiere. Einsender hat die Menagerie mit seinen Kindern dieser Tage besucht und muß gestehen, die gehegten Erwartungen fand er in hohem Maße übertroffen; noch selten sah er in den verschiedenen, von ihm schon besuchten zoologischen Gärten einen so kräft g gebauten, majestät:schen Löwen, wie den des Hrn. Kleeberg; vengalischer Tiger, Leopard, Pyäne, Wölfe sind alle Prachtexemplare. Was Einsender dieses aber noch nie gesehen, das ist die bewunderungswürdige Sicherheit des Bändigers im Verkehre mit diesen wilden Bestien und die ausgezeichnete Dressur des Löwen, der Hyäne und der Wölfe, welche gehorsam wie der gelehrige treue Hund dem Worte und dem Winke ihres Herrn folgen und mit größter Bchendigkeit und Gewandtheit über dessen Arm und Nücken und durch einen papiernen Reif ꝛc. springen. Cs lohnt sich in der Thal der Mühe für Erwachsene wie für Kinder dieß selten gebotene Schauspiel zu sehen und deß⸗ halb glaub! Einsender nochmals vornämlich die Bewohner der umliegenden Orie zum Vesuche von Kleeberg's Menagerie aufmuntein zu zollen. C. Obermörlen. Das„Mainz. Abendblatt“ vom 22. Jau. d. J. bringt einen Artikel„Aus der Weiterau,“ demzufolge die Sierblichkeit während des Winters in Obermörlen eine so große gewesen sein soll,„daß sast kein Tag rerging, an welchem nicht ein Todier sich in irgend einem Hause besand.“ In welch“ vollstäueiger Un⸗ keuniniß der hiesigen Verhälinisse der Lokalberichterstalter des Mainz. Abendblattes sich befindet, erhellt am besten au? einer Zufammenstellung der Zabl der Todteofälle während der l tzien 5 Jahrgänge. Darnach starben im Jayre 1805 71 Inciviouen, „ 1866. 7 1867 43 75 7 1868 53„ 1869 38 5* 8* 5 es farben also im Jahre 1869 weniger Personen als in den 4 früheren Jaht, ängen, von einer Verbß.kerung von über 2000 nicht ganz 2% ein so günstiges Verhalsniß, wie is wohl nur wenige Orte von gleicher Größe wie Obermörten aufzuweisen vermögen. Frankfurt. Die Verhandlungen gegen den Haud⸗ lunge tommis Götz, welcher angeklagt ist, un den J ihren 1800 bis 1863 eine große Auzahl der schamlosesten Bricse geschrieben und verbreitet zu haben, wodurch in sehr acht⸗ bare, ebrenwerthe Familien Frankfurts durch die abscheu⸗ liqysten Verleumdungen Unfriede getragen und mitunter die traurigfien Folgen veranlaßt wurden, sind dieser Tage vor den Assisen geführt worden. Der Gerichtshof erkannte auf 3 Jahre Zuchthaus, 50 Thlr. Geldbuße, event. 14 Tage weiteres Zuchthaus, sowie die Kosten.. Frankfurt. Ju den Palmengärten fangen die Pflanzen bereits zu blühen an und steben ganze Gruppen schon in schönstec Blüthe. Die Gärten werden bereiie fleißig von den Actionären besucht. Frankfurt. Am Sonntag hatten unsere Feldberg⸗ besteiger, die bekanntlich im Sommer, sowie Winters im bohen Schnee ihre Ausflüge machen, das Vergnügen, drei Damen die Tour mitmachen zu sehen. Nach der Auesage des Feldbergbesitzers ist dies das erste Mal, daß Frauen aus Frankfurt zu dieser Jahreszeit den Feldberg bestiegen haben. Es hatte sich oben eine Gesellschaft von 18—20 Personen zusammengefunden, welche durch die schönste Fernsicht fich belohnt sahen für den mühsamen Weg durch den Schnee. 0 Frankfurt. Der landwirihschaftliche Monateclub wird sich in seiner nächssen Sitzung am 7. Februar mit der Frage über die zweckmäßigste Form des landwirth⸗ schasteschen Unterrichts für die verschiedenen Classen der Landwirtbe beschäftigen. Dabmstadt. Die hiesigen Zeitungen melden: Dem Vernehmen nach wird Herr Stadipfarrer Domkap tular und geh. Obersiudienrath Dr. Lüft, schon längere Zeit, leidend seine hiesige Stellung und unsere Stadt verlassen. Dieser Enischluß ist um so lebhafter zu bedauern, als Herr Dr. Lüft sich hier während seines 35 jährigen Wirkens durch mildes und nach allen Seuen maßvolles Wesen in einer segensreichen Amtsführung bei den Prolestanten und Katholiken der allgemeinsten Achtung erfreute. Sein Weg⸗ gang wird in allen Kreisen schmerzlich empfunden werden. Großgerau. Nachdem im Laufe der l'itzten Wo he und zwar am 26. Vormittags 6 Uhr 58 Min., am 28. Vormittags 7 Uhr 2 Min., am 29. Vormittags 7 Ubr 20 Min. und am 30. Vormiztags 7 Uhr 50 Min. leich⸗ tere Erderschütterungen verspürt wurden, sand am letz ⸗ genannten Tage Vormittags 11 Uhr 15 Min. wieder ein kräftiger, in kurzem Zeitintervall sich wiederholender, ver⸗ likaler Erdstoß stait, der seiner Iniensität und Qualität nach mit den Srößen dritter Kalegerie von Anfang No— vember v. J. zu vergleichen war. Bonn. Friedrich v. Diergarbt dahier hat vach bdeß⸗ fallsigen Zatungsberichten dem deutschen Hospital in New⸗ Dork, 50000 Doll. unter den alleinigen Bedingungen über. sandt, daß dafür permanent zebn Freibetten reservirt werden und daß sein Name geheim gehalten werde.„Erstere Be⸗ oingung,“ so sagt ein Londoner Blatt,„wird man heilig halten, letztere ist durch eine amerikanische Zeitung ver⸗ letzt worden. Möge der treffliche Mann sich darüber durch den Gedanken trösten, daß Hunderttausende jetzt seinen Namen segnen, und daß sein Beispiel Die, denen ihre Mältel dergl ichen erlauben, zur Nacheiferung an⸗ pornen wird.“(In London hal man das Geheimniß besser zu bewahren gewußt, allein die letzte Noiiz legt die Vermuthung nahe, wer der deuische Edelmann ist, welcher das deutsche Hospital in London mit einer ähnlichen Summe unter äbnlichen Bedingungen beschenkt hat.) Aus Goldberg in Schlesien keimt die Nachricht von dem Tode eines Anfangs der 40 er Jabre wegen seiner politischen Toäligkeit vielgenaunten Ritlergutsbesitzers, späteren Parlamentsabgeordneten Schlöffel. Nach dem Jahre 1849 siedelte Schlöffel nach Amerika über und kebite erst vor einigen Jahren von dort zurück, um die litzten Jahre seines Lebens bei seiner in Goldberg ver⸗ heltatheten Tochter zuzubringen.— Von Newyork wird gleichzeitig der Tod eines anderen bekannten Parlaments⸗ abgeordaelen, des Dr. Fr. Rößler gemeldet. Derselbe halte in Niwyork das erste deutsche Privathospital gegründet und erfreute sich eines großen Rufes als Chirurg und Geburtshelfer. Rößler, bekaunt aus dem Jahre 1848 unter dem Namen Neichecanarienvogel, halte nach Spren gung bes Stuttgarter Rumpfpaxlaments ein unfreiwilliges Logis auf dem Hohenasperg bezogen. allein es gelang ihm von dort zu enikemmen, worauf er längere Zeit in der Schweiz zubrachte und später nach Amerika übe rzog. Paris. Intcressant ist es, wie die Paxiser Blätter den Kaiser Napoleon nennen. Das affiz. Journal nennt ihn:„S. M. Kaiser“.— Der Const tutionel respektwoll: „Seine Majestät der Kaiser“.— Die France kurzweg:; „Der Kaiser.“— Das Pays einfach:„Seine Mi jestät.“ — Der Siecle vernaulich:„Napoleon III.“— Die Coche gleichgültig:„Napeleon.“— Der Reveil achselzuckend: „Die Exceutivgewall.“— Der Rappel geistreich:„Cesar.“ — Die Marseillaise, Nocheforts Z iung, unerbiulich: „Sarbdanapal, Heliogabal, Herodes, und wenn sie recht wülbend ist:„Sarbauapal. Sobn der Königin Hortense.“ Verloos ungen. Wien, 1. Febr. Bei der heute stattgehabten Serien⸗ ziehung der 1860er Loose wurden folgende Serien gezogen. 149 296 477 481 825 1270 148 1953 2383 2602 2338 3792 3877 4063 4282 4672 4738 4840 4906 5521 5812 6129) 6153 6208 6441 6197 6617 6635 6655 6822 7600 8337 8346 8721 9556 9923 10249 10252 10394 11387 11660 12064 12360 12104 1246 12508 13109 13269 13594 1337 13539 14368 1445 14097 16033 16025 17708 18459 18753 18513 10960 19373 19800 19515 19939. Braunschweig, 1. Februar. Bei der heute stattge⸗ suntenen Serienz ehung der Braunschw iger 20 ⸗Thaler⸗ Leo wurden felgende Serien gezonen: 2936 3944 5465 6514 0048 8921 9483 9651 und 9892. Frauenverein u Krankenpflege zu Friedberg. Nachdem die von dem Frauenverein für Krankenpflege dahier im Herbst 1868 engagirte Krankenpflegerin vor mehreren Monaten ibre Stelle wieder verlassen hat, ist es dem Comi's des Bereins gelungen, biese Stelle neu be⸗ setzen zu können. Die am heutigen Tage von ihm in Dienst genommene Krantenpflegerin, Anna Klein von hier, hat auf Ver⸗ anstaltung des, unter dem Protectorate der Prinzessin Alice K. H., zu Darmstadt bestehenden Alice-⸗Frauenvereins, in den Rochus⸗Hospitale zu Mainz den Krankenpflegedienst berufsmäßig erlernt und von dem dortigen Hoopitalarzt Herrn Dr. Hochgesand ein sehr zünstiges Zeugniß über ihre Befähigung erbalten. Das Comits hofft, daß ibr Dienst von nun an von recht vielen Seiten in Anspruch genommen werden, und dadurch einem unleugbar vorhandenen und vielfach empfun⸗ denen Bedürfniß Abbülfe verschafft werden wird. Da die beschränkten Mittel des Vereins nicht erlauben, die Dienste der Pflegerin in allen Fällen unentgeltl ch zu gewäbren, so wird auch fernerhin für dieselben von den Interessenten die früher festgesetzte Vergülung erhoben wer⸗ den, nämlich: a) für eir zelne Tage: von Mitgliedern des Vereins 24 kr. nebst Vertöstigung oder 48 kr. ohne dieselbe, von Nichi⸗Mitgliedern 1 fl. nebst Verlöstigung; b) bei längerer Krankheitsdauer, für die Woche: von Miigliedern 2 fl. nebst Verköstigung, von Nicht⸗ Mitgliedern 5 fl. nebst Verköstigung. Außerdem würde es in Fällen der Verwendung det Pflegerin außerhalb der Stadt Friedberg den Interessenten oeliegen, für deren Transport an den Ort ihrer Ver⸗ wendung Sorge zu tragen. 5 Wir machen jedoch darauf aufme:ksam, daß durch die Gescpäftsordnung des Vereins ausdrücklich vorgeseben ist, für Minderbemittelte eine Ermäßigung dieser Vergütung eintreten zu lassen, sowie daß don Ar⸗ men keine Vergütung in Anspruch genommen werden wird. Das Comité hal es sich zu einer beson⸗ deren Aufgabe gemacht, auf eine zweckmäßige und sorgfältige Krankenpflege dei den Armen, wo sich das Bedürfniß einer solchen oft am sühlbarsten macht binzuwirken, und rechnet darauf, daß es durch eine rege Theilnahme des Publikums und die wohlwollende Unterslützung der Armenbebörden in den Stand gesetzt sein wird, in allen Fällen, wo seine Hülfe in Anspruch genommen wird oder sich ein Bedürfniß nach derselven zeigt, armen Kranken unentgeltliche Pflege zu Theil werden zu lassen. Das Comité wünscht, daß sich die Thäligkeit der Vereins⸗ pflegerin nicht blos auf die biesige Stadt beschränken, sondern auch auf die Umgegend ausdehnen möge, und macht darauf aufmerksam, daß dieselbe von ihm verpflichtet worden ist, so vald sie in der Stadl nicht beschäftigt ist. in den Orien des Kieises Friedberg und eventuell auch außerhalb desserben ihre Dienste zu leisten. Man erlaub« sich an die Herren Aerzte, sowie an alle Diejenigen, die von Fällen, wo die Hülfeleinung der Vereinspflegerin heilsam sein könnte, Kenniiß erhalten, die Betbeiligten auf den Verein auf⸗ merksam machen und zur Benutzung der von ihm gebotenen Hülfe veranlassen zu wollen. Im Uebrigen verweisen wir, was beu Zweck des Vereins und die Art der von ihm bcabsichtigten Thätigkeit beteifft, auf die von uns angenommene Geschästsordnung, welche gleichzeitig mit dieser Bekann machung zur allgemeinenKennt⸗ niß gebracht wird. Wir empfehlen zugleich das gemeinnützige Unernehmen des Vereins angelegentlich der Un terstützung Aller, denen das Wohl ihrer Mimenschen am Herzen liegt, und hoffen, daß sich die Ueberzeugung von der hohen Wichtigkeit der Aufgabe, welche sich unser Verein gestellt hat,— für eine zweckmäßige und wohl geordnete Pflege der Kranken thätig zu sein,— immer mehr Bahn brechen wird. Insbesondere hoffen wir, daß der Verein durch zahlreiche Beitriite von Mitgliedern, sowohl in, als außerhalb der Stadt, in den Stand gesetzt werden werd, seine Aufgabe auch fernerhin, und zwar mit ver⸗ flärkten Kräften zu verfolgen. Der Jahresbeitrag ist auf 36 kr. sestgesetzt, höhere Beuräge, sowie außerordeutliche Gaben werden mit Dank angenommen. Friedberg den 27. Januar 1870. Das Comité des Frauenvereins für Krankenpflege: Elise Trapp. Anna Lorenz. Emilie Trapp. Bertha Reitz. Marie Fertsch. Marie Weckerling. Auguste Klipstein. Emilie Huber. Hilda Dleffenbach. Bei Bindernagel& Schimpff in Friedberg und Nauheim ist vorrätbig Neuster CTuschen-Jahrplan Winter- eee Dienst eee 5 far die Mittel Rheingegend, Hessen, Nessau, Frankfurt, Rhein⸗Preußen. omen der serumenle f 90 Esch Dur 18 Rich 320 Ei 0 Cle. 1 200 8 100 12500 S Der er Mlun Hause Lich den 0 Aus Ponalh n Mieise von riogen, b. ichttung Bußluageft Lauda im hi igen there J. Under weit 6 Sd de n n den, und empiun 1 * Anben —— ue 1 den * An don Sec der Nic 2 1 nien t Ber un i zung dieset Ar; genen 1 t wer * 1 ile bile 723 2* md 1 tr 4* 1 0 1 1 1 ciden bt Ferrts unit, t 0 17 euch (ttt 971 eu 1 1 6715 1e 80 biet 7 als l i, Aufforderung. 52 Otie Parzellen Fl. III. Nr. 309 und 310 in der gematlung Butzbach finden sich in dasigem Flurbuch af den Namen Jobannes Grüninger VI. und Lonsorten zu Bußbach eingesragen. Als diese Consorten nerden bezeichnet: 1) Jacob Wildelm Grüninger III., 2) Johannes Grüninger IV., 3) Berndard Grüninger III., 4) Jobaunes Grüninger VII., 5) Jobannes Grü ninger VIII., 6) Jodannes Flach, a ent daß sich dleseldeg jedoch als solche legitimiren Innen. Wegen des stattgebabten Verkaufs der Stücke zerden diejenigen, welche etwa sonst noch als Tbeil⸗ der Eigenthumsansprüche an dieselben glauben bilden können, zu deren Geltendmachung binnen sechs ochen bei Strafe fidschweigenden Ausschlusses, hler⸗ mt aufgefordert. Buß bach den 15. Januar 1870. Großherzogliches Landgericht Butzbach Dr Gilmer. Holz ⸗Versteigerung. 34 Im Licher Stadtwald, District Großbäuserberg, krumen den 9. und 10. Februar d. J. folgende Holz⸗ seumente zur Versteigerung: Mittwoch den 9. Februar. 95 Eichen- Bau⸗ und Werkbolzstämme von 15—40“7 Durchmesser und 10- 50“ Länge, 18 Richten⸗ und Lindenstämme, 320 Eichen- und Bucben⸗Langwieden, 30 Elch en⸗Werkbolzstecken. Donnerstag den 10. Februar. 250 Stecken Buchen-, Eichen⸗ u. Weichholz Prügel, 160„ desgl. Werkbolz. 12500 Stück desgl. Weich holz Wellen. Der sedesmalige Anfang ist Morgens 9 Uhr am ain Häusergericht. dich den 31. Januar 1870. Großherzogliche Bürgermeiflerei Lich 9 m Holz- Verkauf. 30 Aus dem Holzbof zu Laubach kann, soweit der kerrath reicht. Buchenscheitbolz, neuer Fällung, zum Peise von 6 fl. per Stecken gegen gleich baare Zahlung zogen, det Abnahme von 10 Stecken und mebr gegen eictrung der Zahlung durch annebmbare Bärgschelnt Zblungsfrist bis 1. Juvi(. J. ertheilt werden. Laubach am 28. Jannar 1870. Die Verwaltung des Gräflichen Holzbofs. Jagd- Verpachtung. Montag den 7. d. M., Nachmittags 1 Uor, sol in hiesigen Rathdause die der Gemeinde Sö del zu⸗ sotnde Jagd von 1800 Normalmorgen Feld und 600* Wald Aer weit auf 6 Jaßte verpachtet werden. S vel den 1. Kebruat 1870 Groß herzogliche Bürgermeisterei Södel Reitz Holz-Versteigerung. 22 Mittwoch den 9. Februar d. J., Morgens 9 Uhr enangend, soll in dem Obbornbofer Gemeinde wild nachfiehendes Helß versteigert werden: )— Stecken Buchen⸗ und Eichen⸗ Scheitholz, 2*.* 5 Prügetholz, ) 47 1 5 1 Stockholz, 4) 1740 Buchen⸗Reisholz⸗ Wellen, 910 Eicden * 1 5) 49 Eichen ⸗Baubolzstämme von 7 bis 22½“ Durchmesser und 25 bis 65“ Länge, 3936 Cublk suß haltend. Obbdornbosen am 31. Januar 1870. Großherzogliche Bürgermeifterei Obbornhosen Leschborn. polz- Versteigerung. 17 7 5 9. Februar sollen in dem O st⸗ tümer Gemeindewald 1 1 u Malbacher Grenze.„ Distriet Maibacher Wald, an 1) 9250 Nadel Durchforstungs Wellen, 2) 100 Eichen Wellen u Ort und Stelle an ren Meifibietenven verslelgert wrden. Das Holz würd gegen Bürgscheine bis zum . Sepiemder d. J. verkorgt. Vie Zusammen kunft ist Morgens 10 Uhr an der NMatbacher Grenze. Ostheim am 31. Januar 1870. Groß herzoyliche Vürgermelsterel Osthelm Winter. Holz- Versteigerung. % Die am 20. und 21. d. M. im hiesigen Gemeinde⸗ ar abgeh utene Polz Versteinetung ist henchmigt und eie Fahrtag auf den 5. Februar l. J. sestgesetzt Die ben. Sahbttage siad: Montag, Mütwoch, Fieltog uad Samslag von 8—12 lor bie zum 7. März J. J. Ober-Mörlen am 31. J muat 1870. Großherzogliche Bürger meistene! Ober-Mörlen LL Bekanntmachung. 343 Samstag den 5. Februar 1870, Vormittaas 10 Uhr, sollen dabler nachfolgende Gegenflände: diverse Werksckeireinsfrumente, Drabtseile, Gtubenstlefel, 1 109 Klafter Grubensetle, 15 Stecken altes Grubenholz, 1 Haufen Späne c. ꝛc. eiserne Ubr, 17 Abfechschippen. oͤffentlich meistbietend gegen gleich daare Zablung versteigert werden. Die Bedingungen werden vorber bekannt gemacht. Ossenbeimer Bergwerk den 1. Februar 1870. Gräfliche Bergverwaltung Chelliu s. Lieferung für das Landeszuchthaus. 342 Mittwoch den 9. Februar l. J., Vorm tags 10 Uhr, wird d dier de Lieferun von 80 Stecken Buchen Scheitbo z J. K asse in Angeboten von je 5 Stecken öffentlich versteigert. Martenschloß den 31. Januar 1870. Großherzogliche Landes zuchthaus- Direction Seriba. Holz- Versteigerung. 337 Montag den 7 Februar 1870, Morgens 9 Uhr anfangend, werden im Nieder-Weiseler Gemeinde wald, Diftirtet Buchwald. nachverze chnete Holzsortimente einer offentlichen Versteigerung ausgesetzt: 14% Siecken Buchen Scheitholz, 25 5 Eichen⸗ 5 1 0 Kesern⸗„ 42 7 Eichen Prügelholz, 5 4 Kern- 1 70* Buchen, Eichen und Kefern Stockholz, 4000 Stück Eichen und Kiefern-Reiobolz Wellen, 119„ Eiche. n, Buchen und Kietern⸗Bau⸗ und Werkholz Stämme. Die Zusammen' unt ist an der Horstschneiße. Gegen vorschtiftemäßige Bürgscheine wird das Holz bis zum 1. Septemdet l. J. verbo s gt. Nieder⸗Wetsel den 1. Februar 1870. Großherzogliche Bürger meistetet Nieder-Weisel Reuter. * 7 Mobiliar-Versteigerung. 346 Mittwoch den 9. und Donnerssag den 10. Zebruar⸗ sedesmat von Mocgens d Ur anfangend, läßt Jobannce Laun von Melb och wegen Adgobe seinet Oeconomie seine sämmtlichen Olconom egerächschaften, sowie auch dule Haus leräthe einer öffentlichen und meistdtetenden Versteigerung durch den unterzeichneten Ortogerichts⸗ Vorficher aussetzen, als 1 Pferd, 9 Jaßre alt, zwel vollsaͤndige Wagen, mehrere flüge und Egge und soustige Oeconomtegeräth schaften 15 Fuder Kocustrob, 29 Zuder Waizenstroh, 20 Zuder Gerstenfirob, 18 guder Paserstroh, 100 Körbe Spreu, eine große Qu niatät Didwurz, Kohitaben und Kartosseln, serner mehrere Teiche und Stühle, ein Küchenschrank wit Aufsatz, viele Kuüchengelatbe und sonstiße Pausmodilten, sowie auch mehrere Betten mit Beitstellen, Sacke, 2 Schnellwaggen u. dergl. Der Anfang wird mu den Otconomiegerälhschaften gemacht. Melbach am 30. Januar 1870. Großperzogliches Ortsgericht Melbach Keil, Vorßeher. .* 0 0 0 Versteigerung. 336 Donnerstag den 10. d. M., Morgens 9 Ubr, läßt die Unter zeichnete in ihrer Behausung folgende Occonomie— detätpschaften gegen gieich daare Zaplung verstetgern: 1 einsp antigen starken Pierdewagen, 1 Schoufelpfug. 1 Spegpflug. 1 Egge, 1 Kummet und sonstiges Pferde geschur, Spann-, Zug- und demmkette, 1 Pfiecderei, 2 fteinerne Schweinen öge, 2 Kuh och, 2 Parr Kuh, zugketien, I Keppeikeite, 1 Kuh eichsel, 1 Hruchtsege⸗ muhbie, 1 Schrossage, 1 große Waage, noch wie neu, Darmstädter Gewicht, 2 grobe eiserne Keile, 2 grote 4“ hohe bölzerne Keile mit Etsenbeschlag, 1 flarken zwelräderigen Pandwagen, 1 Pfudifatz, 1 Heugabe e, langen Mesthaten, 4 Roc hacken, 1 Pickel, J Schied⸗ tarren, 1 Stoßbeisen, 1 Badktroz 2 Badkorbe, 5—6 Zuder Smoh, 1 große Partbie Dickwucz, 1 Parthie Spreu 25 Plund ewigen Klietsamen, 1 Acke reine, 1 Paar reuzugel, 2 eg si-ve, 2 Kuhhalsbänder. Bad Nauheim. 8 Johannes Heß Wittwe. 344 Eine der ersten Hopfenhandlungen in Frank— surt a. M. sucht eigen met ben nöthigen Schulkennt nissen versetenen Lehrling; wenn fähig, ist demselten auch für spater eine dauernde Stelle zugesichert.— Arenco Off Un unter Cbiffte W. C. 399 berorderte dee Annoncen-Expedition von Haasenstein& Vogler iu Frankfurt a. M. Avis für Küser, Dierbrauer elc. 313 Einem tuchtigen Mann, der uber fl. 5000. ver sügen kann, ißt celegenheu geboten en. ein sehr reutables Geschäft nebst Iuvent e: und Känd chat in Feankfurt a. M. zu Übernehmen. Näßetes durch vas Bülreau ven 5 Carl Trauner, Frankfurt a. M., Kaiserhefftraße 7 Vorschuß- und Credit-Verein zu Friedberg. Ausweis pro Januar 1870. 341 Einnahme. Kasse⸗Bestand am 1. Januar 1870 fl. 6483. 50 Wechsel„ 11136. 53 Depositen„ 971.— Inkasso-Wechsel. 981. 56 Conto-Corrente„ 1 Spar⸗Einlagen„ 5675. 41 Darleben 9 700.— Liquidation ae Stamm-Antheile, Monatsbeiträge„ 2 Reservefonde, Jahresbeiträge 4 8. 6 Wechsel⸗Zinsen„ 3877 Depesiten-Zinsen 4 38. 40 Wechsel⸗Spesen 4— 33 Unkosten 7 1. 8 fl. 41927. 8 Ausgang. Wechsel fl. 13281. 30 Depositen 5 54.— Inkasso⸗Wechsel 5 270. 59 Conto⸗Cortente„ 20451. 11 Spar⸗Einlagen„ Darlehen„ 1060.— Liquidatien 8 54.— Siamm⸗Antbeil⸗Rückzahlung 5 223. 34 Darleben Zinsen 4 432. 4 Spar⸗Einlage⸗Zinsen 3 Wechsel⸗Spesen 2— 2 Unkosten 1 10. 42 Kasse-⸗Bestand am 1. Februar 1870„ 3815. fl. 41927. 8 Eingang Ausgang. fl. 7133. 56 Wechsel in Conte⸗Corrent fl. 8228. 53 „ 421. 38 Wechsel zum Incasso„ 1727. 11 Mitgliederzahl am 1. Januar 1870: 451. Ausgetreten: 8. Mitgliederzahl am 1. Februar 1870. 444. Der prov. Controleur: Ex. Er mus. Wollene Hemden wollene und baumwollene Unterjacken Unterhosen 17 zu verschiedenen Preisen dei K. Friedrich neden det Post in Friedberg. * 2 1 0 * Taubheit ist heilbar! 101 Ein in zoblreichen Zällen bewährtes, durchaus ungefäbrliches Mittel, auch das schlechteste Gedör noch dis zur Wahrnedmung selbs schwacher Laute zu kräftigen, elches mich selbst von einer 30 jährigen, dis zum böchsten Stadlum gediedenen Gebörsschwäche schnell und vollßandig be'reit ba, indie präparirte Gehörwolle, und versende ich dieselde nebst genauer Gebrauchs- anweisung ꝛc. gegen Einsendung von 3 Thalern. L. Oelsner, Berlin, Neue Schönhauserstr. Nr. 12 Zeugnli für die heilsame Wirkung der L. Oeloner'schen Geboͤrwolle: „Ich babe mich der Gehör⸗Wolle nach Vorschrift bedient; ich befinde mich danach so wohl daß meine Freunde mir aratultten, mich an Sie gewandt zu haben und meine totale Genesung voraussagen. Gedankt set Gott und Ihnen, mein Herr, ich bin in vollem Hänge meine Genesung zu erlangen, ich bitte Ste, dieselbe zu beendigen, indem Sie mir dasfenige schicen, was Site zu meiner Her steflung für nötig galten. Erstroff den 2). September 1868. Pfarrer Solgendorff. * 5*.. Ein junges Mädchen, 349 aus guter Familie, sucht als Stütze der Dausfran am liedsten bet einer Pfarrersfeunie auf dem Lande eine Stelle. Franco Offerten besorgt die Exped. d. B. Thee, eine unverfälschte direct 292 en gros& en eta unporttzte Maate empfielt Wilb. Sturmfels, Hof Apotheker. 0 ö 1 1 —— —— * um dem Wunsche mehrerer auswärtigen Lehrer nachzukommen, wird die Menagerie nicht, wie ursprüng ich aunoncit, nur bis zum Sonntag den 30. d., Sonntag den 6. Februar zur Schau gestellt sein. Kleeberg's große Menagerie. 298 Der weltberühmte Thierbändiger Kleeberg, durch seine . 8 uUnerschrockenheit in ganz Europa„König der Wüste“ genannt, wird die Ehre haben, dahier noch bis Sonntag den 6. Februar täglich mit seinen Raubthieren zwei Vorstellungen zu geben, welche kein Thierbändiger im Stande ist nachzumachen. Erste Vorstellung mit Fütterung sämatlicher Raubihlere Nach, mittag 4 Uhr. Zweite Vorstellung mit Fütterung sammilicher Raubibiere Abends 7 Uhr. Entrée: Erster Platz 18 kr. Zweiter Platz 9 kr. Das Uebrige besagen die Aus trag— und Anschlagzettel. Epileptische Kra mpfe(Fallsucht) sondern noch bis zum Bel Windernagel& Schimpff in Friedberg ist wieder vor äthig Des alten Schäfer Thomas seine 21. Prophezeihung für die Jahre 1870 und 1871. Preis: 4 kr. Mitteldeutscher Obst- und Gartenbau- Verein. 338 Zu einer Versammlung in der Reflauratlon des Herin Müller⸗ Marchand, Station Groß⸗ Karden auf Donnerstag den 10. Februar d. J, Nachmittags 3 Uhr, werden die Mitglieder und Freunde des Obst⸗ und Gartenbaues hierdurch eingeladen. 130 In dem Hause Nr. 5 ist der untere Stock zu ver⸗ mietbhen und mit dew 1. April, auf Verlangen auch schon früher, zu beziehen. heilt brieflich der Specialarzt für Ep'lersie Doctot O. Killisch in Berlin, 6 Miiterstraße 6— Beretts üter Hundert gebeilt. Vorschuß- und Ciedit-Verein zu Friedberg. 340 Unser Geschäftslokal ist vom 3. Februar an Vormittags von S bis 12 Uhr und Nachmittags von 3 bis 5 Uhr offen. Die Kasse jedoch nur des Vormittags. Der Vor st and. höchst wichtige Anzeige für Sruchleidende. 51 Wer die bewährte Heilmethede des berübmten schweiz. Brucharztes, Krüs: Altberr, in Gais, Kt. Appenzell, ker nen lernen will, kann bei der Expedinon dieses Blattes ein Schristchen mit Belehrung und vielen 100 Zeugnissen in Empf ing nehmen. 5 Unbrauchbare Pferde, 276 zum Füttern wider Thiere, werden angekauft: in der Menagerie auf der Freiheit. Dee DeeDee eco Zu verkaufen — 1 e ace 15 e 05 E— 50 0 6 ittmüller in Göte nen as Nähere G 2! nn 7 7 Bod Nauheim Carlstraße 342. 5 in tüchtiger M N E sc heiner A ec ere es 339 findet e bei 7 Christian Valentin, Schreinermeister. Zu vermiethen 5 334 ih eine Wohnung Parterre Nr. 171 in der Burgfßroße Zwei Zapfjungen zu Bad Nauheim und kann bis zum 1. April d. Je 5 b bezogen wurden Näheres zu etstagen det G. Stamm 347 konnen sog leich eintreten bet in Bad Nauheim Ph. Windecker. Große wollene und seidene Halstücher 15 für Herren und Damen bet 5 K. Friedrich neben der Post. — 2 2 Hosenträger 350 zu billigen Preisen bei K. Frie d rich neben der Post. Ein braver Hausbursche 348 wird auf Petritag gegen guten Lohn gesucht. Von wem? saat die Exped d Bl. Rechnungen mit Geschäfts-Firma per Buch 32 tr., in größeren Quantitäten billiger, liefern g Bindernagel& Schimpff. Israelitischer Gottesdienst in Friedberg. Be at wens Freitag Abends 43/ Uhr. Samstag Morgens 8½ Uhr. Fruchtprei se. per Malter. Friedberg, 2. Februar. Waizen 10 fl. 40 kr. Kor 8 fl. 10 er.; Gerste 7 fl. 25 kr. 3 Hafer 4 fl. 50 kr. Frankfurt, 31. Januar. Watzen 11 fl. 10 k.; Kor! 8 fl. 45 kr.; Gerste— fl.— kr.;— Hafer 8 fl. 20 ktz Grünberg, 29. Januar. Waizen 10. fl 48 kr.; Korf 8 fl. 10 kr.; Gerste 6 fl. 54 kr.; Hafer 5 fl. 6 ke⸗z Molter— fl.— kr.; Erbsen— fl.— kr.; Linsen— fl. — kr.; Samen 19 fl. 10 kr.; Kartoffeln— fl.— kr. Mainz 23. JImnuar. Waizen 11 fl. 18 kr.; Korn 7 fl. 46 kr; Gerfle— fl.— fr.; Hafer 5 fl. 27 kr. 25 fl. 36 kr.; Noggenstroh per 100 Gebund 22 fl.— kr. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. 5 Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. 22 Den An-& Verkauf von Staatspapieren Pro vision besorgt gegen billige S. Hirschhorn in Friedberg. Staatspapieren;, 33 An- ¹νοù Verhaus Ehbens etc, besorgt hilligst Frankfurter Börse.(Nach dem Syndicats-Coursblatt.) J. A. Nauheim in Friedberg. 1. Februar 1870. Staatspapiere. Eenbe. Actien, Priorit.& Ohligat. 17⁰ — zuthelt die — Gelteffel an die — Hef Ische Reg I. Bek. Die Veslätt Werden! II. B Finanzen, Für in da III. Hurirung absällen b. IV. 8 idie Peiso Völlfabl, Gedern m V. lu des Groß VI.“ baben all Moller zu 30 0 Fankferter Ba k a fl. 200 P Treussen 2½½ OeTcartonen 9% F. Baden 4 ½½% Obligat. 4 10—— 5 0 do. 81 ½ p. 80¼ G. 5 0 do.„ 85% F 40% Darmstädter Bank à fl 250[21 P. Fiankfart 3½0% Obligationen 81 ½ P. Gr. Hesse 40% Obligati nen 9214 P. 0 0 Oesterr. Nat.-Bank-Actien 699 P 97 G. ex. D. 5 3 40 727 6. 5 3½0%/ do. 8 ½ P. 50 0 Oesterr. Cred.-A. Oest. W. 421% 51½ b. Nassau 4½0/ Obligationen 925 6 P. Oesterreich] 3% Einh. Staatsch. i. S. 57½% b. 4½ 0 Bayer. Ostbahn à fl. 200 120 ¼ P. 127 5 20 do. 105 84% p. 84 G. 5 2055„ 5 11 25 1255 d. n Obl. 1. fl.% P. urhessen o Oblieat. à f 84½ P. 5 5 2 5g G. 5 isab.-B. Pr.-Obl 1. Em.% 75% P. Bayern 5% Obligati- nen 1. ö nusslaud 3970 Obl. 1. L. a 12 9271 b. u. G. 5% Elisab(. Pr.-Obl. 2. Em. 6% 735% b. 177 4½0% ½ jahr. 9178 P 5% 8. F inn an! 4½% 0. i. R. 3 105—— 60 0 Oest. süd. Lom. E.-H. i. sr. 7/100/ P. 2 2% 4d. 6635 P ½ 0.(Schweden 4½¼% Obl. 1 ñlr. A 09 883% P. 3% 0 Oest Sü. St. Lomb. E.-B. Pr 9% P. ½ d. gachsen 5% Oblig u. à 105 1005 Pp. ½ ben. 0. 5 4% 0 0 bl i.. fl.[—— 3% Ol stert. St.-Eis. Pr.-Obl. i. fr 58 ¼ G. Würtemb. 4½% Ob igaticnen 91½ P. 0% G. J.-Amer. 6% Bond- 18821 v. 62 92 ½ 917⅝ 92 b. u. 0 30% Liv. Er.-Obl. Lit C., D.&/,—— 4 40%%ñ̈ ꝗ do 1 2 5„0 Ren 8». 65 0% 5 b. 50% Tose. Centr. F. B. Pr. ObI. 51% P. ½ G6. 6 Kurhess. 1) Tul.-LooSe 57% K. 0 5 Alusteruaum K. 100% /g b. u. 6f Frouss. Kasseusch. u. 15-48% 4 Nass. 20 fl.-L o se—— 12 Augsburg k. S. 999% 6.* Preuss. Friedtichsd'or 3469 5758 5 40õ—̊ Bad P.. Thlr. 10⁰ 105 V% 2.— zerlin Talr. k 8.104% G. 755 Pistolen 229 45—47 * 7 e ee 155 5 928 2 7 Thlr. k. 7 An— Holl 8 1„ 1 8 r. Hess. 5 fl.- e ee e e öln Thir k 8. 5 B. oll. fl. 10 Stücke 0 155 2 5 2 +. 8 llamburg M. B k. S. 888 0 B. ½ G. 0 Ducaten» 535-37 — Oesterr. fl 250 v. 1830 58.6—— 2 Leipzig Thlr. k. 8. 101 ⅛ 105 b. 2„ al mare„ 5 3638 2„ 40% 25% F.„0 4 London Ust. k. 8. 110% ½ b. u. 6. 20 Franes-Stücke„ 927½—28½ 5„ 5 0 500 v. 180065—— 2 München fl. k, 8. 995% G. 2 Engl. Sovereigns„» 11 53-57 — 100 fl. v. 126 1h. W. 114½ 6. 3 pal is Fr, 200 k. S. 9476/ b. 2 Russ. Imper ales„ 9 4648 —„ 100 Pr-I. v. 1855 153 etw. b. u. G.— Wien 5 W. k. 8. 96 2 5 Franes Thaler—— Ne Schwed. Thlr. 10-1, 134 6. 2 BRankdiseonto 4% G. Dohlars in Goid„ 8 S. Lind heimer Söhne in Franksurt a. M. Zeil 29. An- und Verkauf aller Wertupa bier unter Zusicherung reeller Bedienung.— Auskunst über Verlaosungen, Coupons-Zahlungen u. 8. W. wird gerne ertheilt. (Hierzu eine Beilage.) Lbiaberiger VII. ber Großl Wem Buch Machsuchen nd Beichr Don wasse Dem Lorb * Ant er Erfind Faint Jae denheilen. VIII Lhaten alt anzehmer In die Dif Elnnehmer Disniktsti. ehmer de Oisritigat tr Distil Ennehmert Millseinne ulerbach Ain aus Innebmere as Oetz