Each tag u. Tr., 1 lerude und den * liten. %(Uhr, findet 1 cu Ball statt, ird zu verkaufen. r e. datt freer be⸗ weilung, daß cette Kind tres Jeuseits tliedenen. „ p 1 Kitdberg —— f 1 65 f 0 Aritdberg N elbe g — g Juni 1870. Tobnga — 7d G. 0. ue 3 1870. Samstag den 2. Juli. N 77. Oberhessischer Anzeiger. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Abonnements⸗ Einladung. Mit dem 1. Juli beginnt ein neues Abonnement auf den„Oberhessischen Anzeiger“, welcher auch ferner wöchentlich dreimal, Dienstag, Donnerstag und Samstag, erscheinen wird. Das Abonnement beträgt bei der Verlagsexpedition ohne Bringerlohn halbjährlich 1 fl., durch die Post bezogen jedoch viertel⸗ jährlich 47 kr. mit Bringerlohn. Der Anzeiger kann nach auswärts auch durch Privatboten dirett von uns bezogen werden. 1 brechung eintritt. Bestellungen beliebe man baldigst zu machen, damit in der Zusendung des Blattes keine Unter⸗ Den verehrlichen Abonnenten in hiesiger Stadt werden wir den Anzeiger auch für das zweite Halbjahr zusenden, wenn nicht ausdrücklich Abbestellung erfolgt. Die Expedition. Amtlicher Theil. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien, Großherzogliche Polizeiverwaltung Bad-Nauheim und Großherzoglichen Polizeicommissär zu Wickstadt. Betreffend: Die Vertilgung der Raupennester. Die Raupen zeigen sich allerwärts und insbesondere an den Obst— täumen in so außerordentlicher Anzahl, daß die erhoffte, theilweise gün⸗ stigen Ertrag versprechende, Obsterndte ernstlich in Frage gestellt ist. Wenn auch die ungünstige Witterung an der Vermehrung dieses schäd⸗ lichen Insects die erste Schuld tragen mag, so kann doch angenommen werden, daß bei einer energischen Durchführung der durch Sie infolge unseres Ausschreibens vom 1. April d. J., Oberhessischer Anzeiger Nr. 41, auf Grund des Art. 80 des Feldstrafgesetzes getroffenen Anordnungen dem bereits vorhandenen und noch drohenden Schaden theilweise Einhalt hätte gethan werden können. Eine Ueberwachung der verfügten Maßregeln und Veranlassung der gerichtlichen Bestrafung von Renitenten scheint fast gar nicht stattgefunden zu haben, wie der Augenschein lehrt und wie wir uns aus den Feldstraferegistern überzeugt haben. Es ist nun zwar wohl nicht mehr möglich die Obst⸗ bäume gänzlich von Raupen zu säubern, die zahllos vorhandenen Raupennester können aber immer noch beseitigt werden und würde hierdurch nicht allein die diesjährige Obsterndte erhöht, sondern auch dem im nächsten Jahre an der Crescenz zu erwartenden Schaden gesteuert. Wir beauftragen Sie daher sofort wiederholt die Baumbesitzer zur gründlichen Säuberung der Bäume ꝛc. ic. von Raupennestern, die mitunter eine erschreckliche Größe angenommen haben, öffentlich bei der Schelle bei Meidung der im Art. 80 des Feldstrafgesetzes an gedrohten Strafe aufzufordern, den Feldschützen, Polizeidienern ꝛc. 1 8 5 7 Friedberg den 30. Juni 1870. eine strenge Ueberwachung einzuschärfen und Contravenienten unnach— sichtlich zur Anzeige zu bringen. Von wesentlichem Einfluß wird es hierbei sein, wenn die Ge— meinden mit gutem Beispiel vorangehen, und wollen Sie daher als⸗ bald nach Benehmen mit dem Gemeinderath geeignete Persönlichkeiten mit Säuberung der gemeinheitlichen Bäume beauftragen. Da die Allgemeinheit nicht durch die Renitenz einzelner Baum⸗ besitzer in Schaden kommen darf, so sind deren Bäume auf ihre, vor⸗ lagsweise aus der Gemeindekasse zu zahlenden und auf dem Admini⸗ strativwege wieder beizutreibenden Kosten reinigen zu lassen. Wir erachten es für wünschenswerth, daß auf Kosten der Ge— meinden mehrere Raupenscheeren und Baumkratzen zum Gebrauch durch die Baumbesitzer angeschafft würden. Am Föͤrderlichsten würde aber jedenfalls sein, wenn zu Lasten der Gemeindekassen alle Bäume in den Gemarkungen durch qualificirte Individuen gereinigt würden. Die Vermeidung übel angebrachter Sparsamkeit würde jedenfalls gute Früchte tragen. Sie wollen hierüber alsbald die Gemeinderäthe vernehmen und deren eventuelle Beschlüsse ungesäumt zur Ausführung bringen. Bis zum 10. d. M. erwarten wir unfehlbar Anzeige, daß unsern Anordnungen entsprochen ist. . Haas, Kreis, Assessor. Betreffend: Die Bildung der Ortsvorstände, hier die Ergänzungswahlen des Gemeinderaths im Kreise Frledberg. Friedberg am 1. Juli. 1870. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzogl. Bürgermeistereien mit Ausnahme von Dorheim, Dorn-Assenheim, Nauheim, Reichelsheim, Rödgen und Schwalheim. Nur sehr Wenige von Ihnen haben unserer Verfügung vom 30. Mai d. J. entsprochen, weshalb wir an die sofortige Erledigung hiermit erinnern. S Haas, Kreis ⸗Assessor. Hessen. Darmstadt. Die diesmaligen einem lokalen Interesse; da sie indessen nur geringe Gesellschaft von dem Nachweis des Vorhandenseins Herbstmanöver unserer Division werden am 18. Aug. beginnen und am 10. September endigen. Mainz. Am 27. d. fand die Eröffnung der 1 Bahnstrecken Bingen-Armsheim und Babenhausen⸗ Groß-Umstadt, statt. Beide Strecken repräsentiren eine Länge von ungefähr 5 Meilen und sind Glieder zweier Hauptverkehrslinien. Bingen⸗ Armsheim bildet einen Theil der kürzesten Linie längs des linken Rheinufers von Köln nach Bingen über Alzey durch die Pfalz nach Weißenburg, Straßburg., welche ihrer Vollendung nahe ist, indem die Zwischenglieder Armsheim Alzey und Monsheim Dürkheim bereits im Bau begriffen ind. Die zweite Strecke Babenhausen Groß- Umstadt liegt auf der Hauptlinie Bebra Hanau⸗ Babenhausen- Eberbach Heilbronn, welche ihrer Verwirklichung mit der zu erhoffenden Nachgabe Badens für den Bau des Zwischengliedes Eber⸗ bach-Neckarelz entgegengeführt werden wird. Vor- erst dienen die jetzt zu eröffnenden Linien nur Anlagekapitalien erforderten und mit einer Staats- garantie von 35,000 fl. pro Meile ausgestattet sind, so ist eine gute Rentabilität derselben nicht zu bezweifeln. Preußen. Berlin. Es heißt nunmehr, daß durch Präsidialverordnung die Eröffnung des Bundes- Oberhandelsgerichts in Leipzig auf den 5. August festgesetzt werden soll. Da Graf Bie- marck zu der Feier des 3. August in Berlin er- wartet wird, so ist die Betheiligung des Bundes- kanzlers an der Eröffnung des ersten Bundes- gerichtshofes nicht unwahrscheinlich. — Viel Aufsehen erregt hier ein vor dem Schwurgerichte zur Verhandlung gekommener Prozeß gegen Herrn Martin und Grafen von Wartensleben, die beiden Direktoren der nord⸗ deutschen Lebens- Versicherungs-Gesellschaft. Sie sind beschuldigt, unwahre Angaben in eine Urkunde aufgenommen zu haben. Die betreffenden Mini- sterien hatten nämlich die Coneessionsrung dieser eines Sicherheitsfonds von 200,000 Thlrn. ab- hängig gemacht und diese 200,000 Thaler sollen die Angeklagten von hiesigen Bankiers nur für die Dauer der Aufnahme des notariellen Aktes geliehen, und zwar gegen eine Provision von 750 resp. 350 Thaler. Der Prozeß endete wit Frei⸗ sprechung beider Angeklagten. Weimar. Bei der Fahrt des Kaisers von Rußland von hier nach Belvedere passirte dem kaiserlichen Wagen ein kleiner Unfall. Bei einer Chausseekreuzung stieß die von Verka an der Ilm kommende Post mit dem Wagen des Kaisers zu⸗ sammen, was einige leichte Beschädigungen des Wagens verursachte. Bayern. München. Das k. Staats- ministerium des Handels gibt bekannt, daß eine Verständigung mit der großh. hessischen Regierung darüber zu Stande gekommen, daß die Aufhebung der bei der Offenbacher Schiffbrücke bisher er- hobenen Schiffsdurchlaßgebühren bis zum 1. Juli 9 r — r I. J. erfolgen solle.— Wie der„Bayer. Kurier“ meldet, ist der bisherige Honorar Professor Pr. Friedrich(der sich vor Kurzem aus Anlaß des Conecils beim Cardinal Hohenlohe in Rom befand und sogar von der Ausweisung aus der ewigen Stadt bedroht war) zum ordentlichen Professor an der theologischen Fakultät der Hochschule München ernannt worden. Schweiz. Auch die Schweiz führt jetzt Correspondenzkarten ein, deren Porto jedoch auf nur 5 Rappen, d. h. etwa 5 Pfennige bemessen ist, also auf den österreichischen Satz. d Frankreich. Paris. Die republikanische Partei in Frankreich hat einen großen Verlust erlitten. Es starb nämlich am 26. d. Armand Barbds in seinem 61. Lebensjahre. Er war auf der Insel Guadeloupe am 18. September 1809 geboren und kam sehr jung nach dem südlichen Frankreich, wo seine Familie herstammte. Sein Name ist eng verknüpft mit den geheimen Gesell⸗ schaften, die sich nach der Juli ⸗ Revolution in Frankreich bildeten. Als Anführer des Ausstandes vom Mai 1839 zum Tode verurtheilt, auf Für ⸗ bitte des Herzogs von Orleans zu lebenslänglicher Haft begnadigt, wurde er erst durch die Februar⸗ Revolution befreit, aber auch schon am 15. Mai wieder verhaftet, zur Deportation verurtheilt, in Belle⸗Isle-en⸗Mer gefangen gehalten und 1854 auf Befehl des Kaisers gegen seinen Willen in Freiheit gesetzt. Er verbannte sich selbst und kehrte seinem geknechteten Vaterland für immer den Rücken. Im Gefängniß hat er gelebt: 4 Monate im Jahre 1834, 14 Monate von 1836—37, 3 Monate 1838, 15 Jahre 2 Monate vom 12. Mai 1839 bis 9. October 1854, im Ganzen 17 Jahre, mehr als ein Viertel seines Lebens. Die Verbannung vom 10. October 1854 bis 26. Juni 1870 kostete ihm abermals 16 Jahre, ein zweites Viertel seines Lebens. Großbritannien. In London ist am 27. Juni Lord Clarendon, der Minister des Aus- wärtigen, gestorben, nachdem ein leichter, anfäng⸗ lich vernachlässigter Ruhranfall eine sehr Besorgniß erregende Wendung genommen hatte. Im Januar 1800 geboren, war der Verstorbene so ziemlich der letzte Diplomat der alten Schule und sein langjähriger Dienst im Auslande, sowie die all gemeine Achtung, mit welcher er bei Freund und Feind in gleicher Weise stand, machten ihn zu einer der Hauptstützen des Ministeriums Gladstone, welches durch sein Hinscheiden, zumal bei dem jetzigen Stande der auswärtigen Angelegenheiten, einen sehr schweren Verlust erleidet. Spanien. Madrid. Die regierungs- freundliche Presse sagt, die Abdankung Isabellens ändere in keiner Beziehung den Gang der Dinge. Das Gesetz über die Civilehe wird am 1. Sept. in Kraft treten. Rußland. Warschau. In Bezug auf das Tragen von schwarzen Kleidern bei Leid⸗ tragenden setzt eine Polizeivorschrift fest, daß nur adlige Personen ein ganzes Jahr nach dem Tode eines nächsten Verwandten Trauerkleider tragen können. Bei Bürgerlichen ist das Tragen von Trauerkleidern auf ein halbes Jahr zu beschränken. In Butzbach ist vor einigen Tagen ein Zugführer im Bahnhose verunglückt, indem er beim Einsteigen in sein Coupé ausglitt und von dem Zug, einem leeren Wagenzug, überfahren wurde. Der Unglückliche war so schwer verwundet und zerquetscht, daß er nach einigen Minuten den Gelst aufgab. RNockenberg. Das Sängerfest des Wetterauer Bundes wird am 10. und 11. Juli abgehalten werden. Das Comits hat die Vorbereitungen hierzu so allseitig getroffen, daß sich ein wohlorganisirtes Volksfest erwarten läßt. In der Frühe werden Böllerschüsse das Fest verkündigen; nach dem Empfang der auswärtigen Vereine durch Musik, ist der Festzug vom Schloßhofe aus um 2 Uhr. Auf dem Fesiplatz angekommen werden die Fahnen aufgepflanzt, die Festrede gehalten und das erste Chorlied mit Be⸗ gleitung der Musik gesungenz dann kommen die Special⸗ vorträge der einzelnen Vereine. Ein Chorlied mil Musik bildet den Schluß des Concertes. Abends von 9 bis 10 Uhr ist Beleuchtung der Bühne, Feuerwerk, dabei Harmonie. Am 2. Tag findet Instrumentalconcert statt.— Man hofft auf starke Betheiligung der Umgegend, und werden alle Besucher dieses Festes auch das finden, was zur Erheiterung und fröhlichen Stimmung der Gemüther große Anzahl Privatpersonen ist übereingekommen die Correspondenzkarten, so lange sie wenigstens keine Porto ersparniß gewähren— nicht zu gebrauchen und demge⸗ mäß auch nicht anzunehmen. — Darmstadt. Die vom Sonntag den 3. bis Dienstag den 5. Juli hier statifindende land wirthschaftliche Maschinen⸗Ausstellung, Thierschau und Prämien⸗Zuchtvieh⸗ markt werden sehr umfangreich werden. Die bedeutendsten Maschinengeschäfte haben das Aeußerste aufgeboten um etwas Großartiges zu Stande zu bringen.— Auf dem Ausstellungsplatze herrscht ein reges Treiben, damit zur richtigen Stunde nicht nur Alles in Parade steht, sondern daß sich auch die vielerlei Maschinen mit Accuratesse in Bewegung setzen können. Die Thierschau(4. Juli), welche sich zwar nur auf die hiesige Gegend und nicht auf das ganze Land ausdehnt, wird trotzdem jeden Landwirth im höchsten Grade befriedigen, da die fortwährenden Be⸗ strebungen der landwirthschafllichen Vereine zur Hebung und Veredelung der Viehzucht, gerade in unserer Gegend empfänglichen Boden gesunden haben und die Resultate jetzt vor unsere Augen treten werden. Die Preiszuerkennung findet gegen Mittag statt. Um einen schwungvollen Ver⸗ kauf des unterm 5. Juli sich anschließenden Prämien⸗ zuchtviehmarkis waren wir seither wegen der schlechlen Fulteraussichten einigermaßen besorgt. Da aber endlich der sehnlichst erwartete Regen gekommen ist, so ist die Befürchtung wegen Futtervorrath sofort geschwunden. Käufer werden massenhaft kommen und hoffen wir, daß die Verkäufer alle Anstrengungen gemacht haben, um aus⸗ gezeichnetes Vieh aufzutreiben.— Noch bemerken wir, daß bei diesem Markte 50 schwere Zugpferde zur öffent⸗ lichen Versteigerung kommen. In Weinheim an der Bergstraße stieß man vor einigen Tagen bei Anlegung eines neuen Weges auf ein weibliches Gerippe, von dem man vermuthet, daß es einem vor etwa 13 Jahren spurlos verschwundenen Mäd- chen vom Sulzbacherhof angehört habe. Es ist bereits eine Verhastung vorgenommen; der vermeintliche Mörder wurde s. Z. schon mit dem Verschwinden des Mädchens in Beziehung gebracht. Aus Nürnberg kommt eine beachtenswerthe Warnung vor der Verschleppung der in Paris jetzt stark grassicenden Pocken durch die Emballage der Waarensendungen von dort. In Nürnberg soll eine heftige Blatternerkrankung aus diesem Anlasse eingetreten sein. Hamburg. Türkische Cousuln in Deutschland haben Auftrag erhalten, deutsche Zimmerleute zu engagiren. Tüchtige Arbeiter dieser Art erhalten freie Ueberfahrt von Marseille nach Konstantinopel und Reisegeld bis zum Ein⸗ schiffungsplatz. Eine ganze Caravane deutscher, namentlich Schleswig⸗Holsteiner, Hamburger, Hannover'scher Zimmer⸗ leute befindet sich bereits auf dem Wege nach Konstantinopel, wo sie von den Bauunternehmern zur Wiederherstellung der durch den großen Brand zerstörten Straße! von Pera sehnsüchtig erwartet werden. Wien. Das Tagesgespräch bildet ein großartiger Betrug, der in den letzten Tagen hier verübt wurde. Es handelt sich um nicht weniger, als beinahe anderthalb⸗ hunderttausend Gulden, die ein frecher Gauner mittelst eines gefälschten Looses einer hiesigen Bank entlockie. Die Blätter bringen folgende Darstellung des Falles: Donnerstag den 23. d., Mittags, kam ein Mann in die Wechselstube der Handelsbank, Graben Nr. 13, und präsentirie dort zur Escomptirung das Loss Serie 3944 Nr. 20, der herzoglich⸗braunschweig⸗lüneburg'schen Lotterie ⸗ Anleihe ddo. 1. März 1869, welches Loos in der Serien⸗ Ziehung vom 2. Februar l. J. und in der Nummern⸗ Ziehung vom 31. März d. J. mit dem Haupttreffer von 80,000 Thalern gezogen worden war. Das Loos wurde cscompirt, und dem Unbekannten wurden 138,692 fl. 60 kr. Oe. W. in Noten und Kassenanweisungen der Handelsbank ausbezahlt, welche Anweisungen der Em⸗ pfänger unmittelbar in der Wechselstube der Escomptebank verkaufte. Den gepflogenen Nachforschungen zufolge erhielt der Unbekannte ungefähr 102 bis 105 Banknoten zu 1000 fl., den Rest zumeist in Staatsnoten zu 50 fl. Nach den bisherigen Erhebungen ist das Loos(und zwar die Serienzahl) gefälscht und der Unbekannte des Betruges dringend verdächtig. Der Fremde nannte sich Franz Scholz, gab an, er sei aus Mähren, wohne aber derzeit in Mödling und sei Schneidergeselle.— Den in Mödling gepflogenen Recherchen zufolge ist ein Franz Scholz Schneidergeselle, dort ganz unbekannt. Der angebliche Franz Scholz ist zwischen 28—32 Jahre alt, mehr kleiner als großer Statur, sehr schmächtig, bat ein blasses, mageres Gesicht, eingefallene Wangen, dunkelblonde Haare, mehr kurz geschnitten, einen dunkelblonden schwachen Schnurr⸗ bart, etwas großen Mund, längliche Nase. Seine Hände waren mager, die Finger lang und sollen, da sie durch Nadelstiche verletzt schienen, auf einen Schneider schließen lassen. Bekleidbet war Scholz mit einem dunkelbraunen oder dunkelgrauen Rock, solcher Weste, lichter Hose, schwarzem runden Filzyut und trug einen Stock. Seine Sprache hat den Accent eines Mährers oder Schlesiers. Die ganze Erscheinung, übereinstimmend mit der Be⸗ kleidung, der Sprache, der Schrift ꝛc. ꝛc., weist auf einen Handarbeiler, Hausknecht oder dergleichen hin. Der Un⸗ bekannte hat in seinem Besitze die Loose des Braun⸗ schweiger Lotterie-Anlehens: Serie 3707 Nr. 24 Serie 7816 Nr. 40, Serie 9330 Nr. 24, Serie 9330 Nr. 23 und Serie 9330 Nr. 12, deren Serien sämmtlich in der Ziehung am 1. Mai l. J. gezogen wurden und die am 30. Juni l. J. zur Nummern⸗Ziehung kommen. London. Der deutsche Rechtsschutzverein dahier hat seinen Bericht pro 1868 und 1869 publicirt. Im Jahre erforberlich ist. Darmstadt. Die„Hess. Volksbl.“ melden: Eine 1869 hat der Verein 255 Fälle aufgenommen und durch⸗ 127 aus Deutschland(93 vom norddeutschen Bund, worunter 38 aus Berlin) und 128 aus London zuge⸗ gangen waren. Dazu macht der Vorstand die Bemerkung: „Trotzdem, daß der Verein von Berlin aus verhältniß⸗ mäßig mit mehr Geschäften als von irgend einer andern deutschen Stadt angegangen wird, halte sich die Casse seit dem Jahre 1865 doch nur eines Zuschusses von ca. 5 Pfb. Sterling von dort zu erfreuen.“ Einiges über die landwirthschaftlichen Verhältnisse des Kreises Friedberg. Von Dr. K. Henkelmann. (Schluß.) Größe der Gemarkungen. Die größte Gemarkung des Kreises ist die Gemarkung Ober-Mörlen mit 8410 Morgen; so⸗ dann folgen die Gemeinden Niederweisel mit 6551 Morgen, Ockstadt mit 6236 Morgen, Gam⸗ bach mit 5628 Morgen. Zwischen 4000— 5000 Morgen haben 5 Ort⸗ schaften des Kreises, zwischen 3000— 4000 Morgen haben 14, zwischen 2000— 3000 Morgen haben 14, zwischen 1000— 2000 Morgen haben 12, unter 1000 Morgen haben 3 Ortschaften des Kreises. Benutzung des Bodens. Landwirthschaftlich benutztes Areal, also Wald⸗ und Wasserflächen arsgeschlossen, hat der Kreis Friedberg circa 112,538 Morgen. Bei einer Bevölkerung von 41,315 Seelen und 8735 Fa- milien(nach der letzten Zählung vom 3. Dezbr. 1867) bertheilt sich daher der landwirthschaftlich benutzte Boden auf: 2,72 Morgen für einen Be⸗ wohner, 12,88 Morgen für eine Familie und 22008 Morgen zu 1 Q.⸗Meile angenommen, leben im Kreise Friedberg 8100 Menschen auf die Quadratmeile. Nach der letzten Zählung zäblt der Kreis ferner 2071 Stück Pferde, 12,938 Stück Rind⸗ vieh, 12,534 Stück Schafe und 10,609 Schweine. Die Quadratmeile zu 22008 Morgen Landes angenommen, leben also im Kreise Friedberg auf der Quadratmeile: Menschen 8100, Pferde 406, Rindvieh 2534, Schafe 2457, Schweine 2080. Rechnet man durchschnittlich 2 Rinder, 10 Schafe, 10 Schweine, sowie 10 Ziegen für ein Stück Groß⸗ vieh, so kommen im Durchschnitt auf 6,6 Morgen ein Stück Großvieh. Auf 100 Morgen kommen: Pferde 1,84, Zugochsen und Mastochsen 1,04, Kühe 7,2, Rinder und Stiere 3,04, Rindvieh überhaupt 11,5, Schafe 11,14, Schweine 9,43 Stück. Die Viehhaltung(Rindviehhaltung) ist hiernach nicht als genügend zu betrachten, da man sonst gewöhnlich 16 bis 20 Stück Groß⸗ vieh auf 100 Morgen rechnet. Das Verhältniß des Ackerlandes zu den Wiesen ist im Kreise Friedberg wie 100 zu 15,6, d. h. auf 100 Morgen Ackerland kommen durchschnitt⸗ lich 15,6 Morgen Wiesen; das Verhältniß des Ackerlandes zum Wald dagegen ist wie 100: 26. Von dem Ackerlande werden durchschnittlich benutzt zu: 1) Getreidebau durschnittlich 62 Proz. darunter 21 Proz Weizen, 11 Prozent Korn, 17 Proz. Gerste, 13 Proz. Hafer;— 2) Hack⸗ fruchtbau durchschnittlich 20 Proz. und zwar Kartoffelbau 15 Proz., sonstige Wurzelgewächse 5 Proz.— 3) Kleebau durchschnittlich 10 Proz. 4) Hülsenfrüchte durchschnittlich 3 Prozent.— 5) Oelfrüchte, Brache, Flachs ꝛc. durchschnittlich 5 Proz.— Zusammen 100 Proz. Vertheilung des Besitzes. Wie zu Eingang erwähnt, besitzen wir im Kreise Friedberg größere Güter von 300 bis 2000 Morgen. Die größten Güter sind das, den Freiherrn v. Löw Stadener⸗Linie zugehörige Gut zu Steinfurt mit nahezu 2200 Morgen und das dem Herrn Grafen von Solms ⸗Rödelheim zu Assenheim zustehende Wickstädter Gut mit 2137 Morgen. Von den Besitzern selbst bewirthschaftete größere Bauerngüter von 200—300 Morgen haben wir im Kreise 16. Je nach dem Vor⸗ oder Nichtvorkommen solcher größeren Bauerngüter in einem Orte und heit der einzelnen Gemeinden, werden die Besitz⸗ geführt(47 mehr als im Jahre 1868), von welchen über je nach der größeren oder geringeren Wohlhaben⸗ verhältnisse folgendermaßen bezeichnet: In den 9 sehr wohlhabenden Orten gilt ein Besitz von 100—200 Morgen und mehr als ein großer, C meinden sud beg, Bode 1 anner.) Vocgen Ach benden, we fte so N. Obermörlen Münster unt Wirth sche Das Ac In drei Flu — 0 1322 Nach Conturs üben Veber zu und Begründt Rechlsnachthe! Termin auf Vormittags 9 Oerschts— Das ergehen im Gerichtel da nau —ͤ— G i 182 Dien soll in hiessge 11. 145 öffrollich me Friedb, Fasel h deer, er hiefigen 8 kehr schöner sberseigert, w. Groß in Besitz von 50—100 Morgen als ein mitt- leerer, ein Besitz unter 40 Morgen als ein * e In den weniger wohlhabenden Ge— 1 0 meinden rechnet man zum mittleren Besitz 20 nl, bis 40 Morgen, zum großen 50 bis 100 Morgen. Auch die Zahl der Parcellen, in welche der 1 esitz zerfällt, ist sehr zu berücksichtigen bei der ertheilung des Besitzes. Es kommen im Kreise Friedberg in 15 Gemeinden des Kreises auf Morgen Ackerland 1—1½ Parcellen; in 13 emeinden auf 1 Morgen Ackerland 2—2 0 l. Parcellen; in 3 Gemeinden auf 1 Morgen Acker- e i die land 3—3¼½ Parcellen; in 4 Gemeinden auf lerzen; so. 1 Morgen Ackerland 4 Parcellen.(Diese 4 Ge⸗ weil a; meinden sind Niederweisel, Langenhain und Ziegen⸗ gen, Gan. berg, Bodenrod und Oppershofen. Letztere legt jusammen.) 7 Gemeinden des Kreises auf 1 den doe kee Ackerland 15 Parcellen. Diesen 7 Ge— 0 einden, welchen eine Zusammenlegung der Grund 00 Netgen agen haben daben 12, N ücke so Noth thäte, sind Fauerbach v. d. H., bermörlen, Niedermörlen, Gambach, Maibach, jeder Landwirth in jeder Abtheilung ungefähr gleichviel besitzt. Der Bau in Fluren hat sich aus früherer Zeit erhalten und weist auf die Ent- stehung der Dörfer zurück. Man bezeichnet die Fluren oft mit der Lage gegen einen Fluß als Ober-, Mittel- und Unterfeld, oder auch nach den Nachbarorten, an deren Gemarkungen sie anstoßen. Wer bei der bestehenden Flurordnung auf seinem Grundstücke etwas anders bauen will, als die Regel des Jahres mit sich bringt, thut es auf seine Gefahr und hat Unannehmlichkeiten zu gewärtigen. Dann haben die Grundstücke oft eine solche Lage, daß man zu einem Acker nicht anders gelangen kann, als daß man über das Feld eines Andern fährt. Dieß ist aber für beide Betheiligte lästig, erfordert rech liche Bestimmungen über die Verpflichtungen des vorderen oder hin— teren Eigenthümers und gibt zu vielen Streitig— keiten Anlaß. In manchen Orten z. B. Rocken- berg, Kirchgöns, Butzbach ꝛc. hat man sich daher von diesem lästig gewordenen Flurzwange los- gemacht, wozu bekanntlich nur eine Regulirung der Gewannwege gehört. Ganz streng jedoch wird der Flurzwang bei uns nicht mehr beobachtet, doch hat sich die ihm entsprechende Fruchtfolge den Leuten so fest eingeprägt, daß sie gerne daran festhalten. Das Brachfeld wurde bei der Ab⸗ schaffung der Brache dem Klee, den Wurzel- und Knollengewächsen angewiesen, auch Handelsgewächsen wie Tabak, Raps ꝛc. Die bei dem Flurbau bestehende Fruchtfolge ist, da der Klee nicht alle 3 Jahre auf demselben Stück gedeiht, in eine Sechsselderwirth⸗ schaft übergegangen, z. B statt: Winterfrucht, Sommerfrucht, Brache, hat man jetzt: Winterfrucht, Sommerfrucht mit Klee-Einsaat, Klee, Weizen, Sommerfrucht, Hackfrucht. Jüt die von ihrem Manne verlassene Frau ist serner eingegangen: Bei J. Cronenberg: Von Meyer Reis fl. 30 kr., Eruft Schneider 30 kr., Eugen Baumann 30 kr., E. S. 1 fl., N. N. 18 kr., J. H. aus G. 30 kr. Bei G. Philippi: Von N. N. 1 fl., N. N. 12 kr., N. N. 12 kr., Dicector Möller 2 fl. Bei Jakob Engel: Von Georg Hanau 12 ke., Saly Moses 6 ke. Löb Strauß 1 fl., L. Adler 12 kr., Jakob Goldbeck 12 kr., Karl Walz 30 kr., J. Butzbach 12 kr., N. N. 18 kr., Ferdinand Damm 12 kr., Meyer Meyer 18 kr., N. N. 24 kr., Hofapotheker Sturmfels 35 kr. Bei Friedr. Reuß: Von N. N. 30 kr., N. N. 18 kr. Bei der Expedition: Von K. 30 kr., Schff. 30 kr. tee Ai N Münster und Pohlgöns. . 1 Wirthschaftssystem und Fruchtfolgen. de Bag. Dias Ackerland ist im Kreise Friedberg meist I Kreis in drei Fluren oder Felder eingetheilt, so, daß Dei ein as 2 84d Fa- 4 Dahn Proe lam. adhs 1822 Nach mißlungenem Güteversuch ist der förmliche enen Be.—Loncurs über das Vermögen des Zieglers Pollipp amilit u Weber zu Hochstadt erkannt und zur Anmeldung „gtnomm, und Begründung der Forderungen an den Cridar beim 3 Rechtsnachtheil der Ausschlleßung von der Masse schen 1 Termin auf den 26. Jul d. J. der Ks Vormittags 9— 10 Ubr. in das Lokal des unterzeichneten Sti Nin. Berichts— Schloßstraße Nr. 26— anberaumt worden. 3 Das ergebende Präclufivdekret wird nur durch Anschlag 9 Schren. in Gerichtelokal veröffentlicht werden. ein Lene Hanau am 28. Juni 1870. fir berg au/ Königliches e Abtheilung II. l ste r. pierde 400, vdt Strohmeper. eint 2080. 5 a I Se, Güter ⸗Versteigerung. aid Groß- 824 Olenftag den 16. Augufi b. J., Vormittags 11 Uhr, soll in hiesigem Rathhause das Grundstück: 6 Morgen 0 g Gemar kun riedberg. n denn: Flur. Nr. Klstr. 75 8 den 10, 11. 145. 76. Acker im Lachenfeld, Nündeich iffentlich meistbietend versteigert werden. a 93 Friedverg am 1. Juli 1870. ö f In Auftrag solnug) Großberzoglichen Landgerichts Friedberg rachten, de Großberzogliches Ortsgericht Friedberg Stud Or Foucar. „ Faselochs ⸗Versteigerung. den Wisn 1823 Dienstag den 5. Juli, Mitiags 1 Uhr, wird auf 15,6, b. der hiesigen Bürgermeisteret ein der Gemeinde gehöriger urch fehr schöner Faselochs(Simmenthaler Race) öffentlich A bersteigert, wozu man Kaufliebhaber einladet. dan 1.20 Klein⸗Karben den 30. Junt 1870. 1 100* Großherzogliche Bürgermeisterel Klein- Karben ch nini 1 Schneider. 0 62 Proz, 5 2* a, Armenverein zu Friedberg. 2 hal 1⁴⁰ Die Rechnung des Armenvereins für 1869 liegt und Ipo 820 dann WE 8. Tage lang zu iht Jedermann n offen. neigen örledberg, 29. Juni 1870 4 10 Nef Für den Vorstand: teien. Steinberger. 1a uinli 1 2 2 eue Häringe! 1 4 W. Fertsch. 2% 5 N 5 1 300 500 6 it das,— engt 5 n 11. 0 9 Alle Sorten Möbel, für deren Güte garantirt, acelbeil fsiud in großer Auswahl zu haben bei * 115 Frledberg. J. Pfeffer, 45 1„Mö belschrei 1 ce 1 Hof einer %% In der Schwimmschule deen 70 des Bataillons können Privatschüler angenommen 1 D n werden. Seederer, Oberlieutenant. 5 19 1 e ae, Eine vollständige Wohnung 1 J* bb 920 ist zu vermlethen und kann sofort bezogen 40, E. Müller. verden bei Vorschuß- und Credit-Verein zu riedberg. (Eingetragene Genossenschaft.) Ausweis pro Juni 1870. Einnahme. Kasse⸗Bestand pro 1. Juni 1870 fl. 2195. 13 Wechsel„ 35451. 30 Deyositen 5 270.— Inkasso⸗Wechsel„ 1536. 49 Conto⸗Corrente„18063.— Spar⸗Einlagen„ 4073. 52 Darlehen„ 4200.— Stamm⸗Antheile, Monatsbeiträge„ 268. 4 Reservefonds, Beitritt 4 9.— Wechsel⸗Zinsen 3 214. 30 Depositen-⸗Zinsen 5 5. 35 Wechsel⸗Spesen 8 7. 14 Unkosten 5 2. 36 Agio⸗Gewinn 1 12. 40 fl. 66310. 3 Ausgabe. Wechsel fl. 24833. 39 Depositen 5 50.— Inkasso⸗Wechsel„ Conto⸗Corrente 27401. 9 Spar⸗Einlagen„ N Darlehen* 410.— Stamm⸗Antheile, Rückzahlung 5 29. 56 Dividende 1 7.— Wechsel⸗Zinsen— Darlehen⸗Zinsen 5 Spar⸗Einlage-Zinsen 5 Wechsel⸗Spesen 0 1 Unkosten 1 39. 29 Kasse⸗Bestand pro 1. Juli 1870 n fl. 66310. 3 Eingang. Ausgang. fl. 10943. 51 Wechsel in Conto⸗Corrent fl. 4120. 57 „ 1059.— Wechsel zum Incasso„ 727. 39 Mitgliederzahl laut gerichtlichem Eintrag 414 Beigetreten bis zum 30. Juni 1870. 448 Ausgetreten seit dem gerichtlichen Eintrag 3 Mitgliederzahl am 1. Juli 1870 445 Der Vorstand 18²⁰ Hecht. Ermus. Weis Luhluchen 1817 find jetzt 1 24 kr. per Hundert zu haben in der Gerberel von Steinhäußer. — 5 Ein Logis, 1706 im zweiten Stocke meines Hauses, ist zu ver⸗ miethen. Wilh. Baumann Wittwe. Cine Partie Mist 1818 hat zu verkaufen Emmerich Hanstein. Für Dirustsuchende! 1820 Mädchen, welche sich in Frankfurt zu plaeiren wünschen, erhalten sofort gegen hoben Lohn gute Siellen durch das Büreau von W. Urban, kl. Kornmarkt 6, Mitteldeutscher Gartenbau⸗Verein. 1812 Dte monatliche Versammlung findet Sonntag den 3. Juli, Nachmittags 4 Ubr, im Saale des Gast⸗ wirtbs Haas in Assenheim flatt. Bei Bindernagel& Schimpff in Friedberg und Bad Nauheim ist erschlenen und zu haben: rr des elemenkarischen — 1 4 Schreib⸗ Unterrichts, gegründet auf das Prinzip der Bewegung, Schriftkenntniß und Augenmaßübung, von J. Wahl, Seminar lehrer in Friedberg. Preis geh. 18 kr. Krippen, Tröge& Gossensteine 1821 aus s. g. Lungstein(Dolerit) empfieblt die Ziegelei am Bahnhof zu Bad⸗ Nauheim. Auch nimmt dieselbe Bestellungen auf Brunnen— tröge, Kelterfteine. Treppentritte ꝛc. aus genannter Steinsorte entgegen. Ein möblirtes Zimmer 1830 ist zu vermiethen bei E. Müller. Ein Logis 1821 auf der breiten Straße mit vier großen Zimmern, Küche, Bieichplatz und Trockenboden ist zu vermietben und gleich zu beziehen. Auch kann auf Verlangen noch ein Zimmer dazu gegeben werden. Näheres zu erfragen bel der Exped. d. Bl. Milchtöpfe, 1825 per Dutzend 24 kr., bei Ad. Damm. Ein Logis, 1826 für eine kleine Familie geeignet, bat zu vermiethen W. Gärtner in der Burg. Ein möblirtes Dimmer, 1797 auf die Straße gebend, hat zu vermiethen Adam Engel, Breitestraße Nr. 28. 1811 Das Werner'sche Wohnhaus nebst Gärtchen ist erbvertheilungs⸗ halber aus freier Hand zu verkaufen. Ein 2pferdiger eiserner Göpel 1814 ist billig zu verkaufen. Cell.. Harnier'sche Verwaltung. Hegen- und Jonnenschirme 1807 werden steis prompt und billigst reparirt von S. Garde, Schirmmacher, Frankfurt a. M. Judengasse. Thierschan Preis- Vertheilung zu Darmstadt. Montag den 4. Juli. Diese Thierschau mit Preisver⸗ Maschinen-Ausstellung e zu Darmstadt. mit Sonntag den 3. Juli. Montag den 4. Juli. Dienstag den 5. Juli. Der Eintrittspreis zur Maschinen⸗ een von dem landwirthschaft⸗ 60 ce N W 5 ere Zugpferde, Brabanter Ausstellung beträgt: lichen Bezirks⸗Verein zu Darmstadt für einmaligen Besuch 12 kr. für die ganze Dauer 24 kr. Jedermann gestattet. e 5 Ofsenheimer Wäldchen. ir cen fest 5 1 5 1 5 1800 Nächsten Sonntag, als am 3. Juli, findet bei Harmonie und Tanzmusik das Kirschen⸗ 1818 Sonntag den 3. d. M. findet bel wir parmonit fest dahier statt, wozu freundlichst einladet Dachuhnabt un veranstaltet und ist der freie Zutritt Schlags, zu Markt gebracht. Prämiirung zu Darmstadt. Dienstag den 5. Juni 1 Enthält di Es werden unter Anderem 9 Donnerstag 1 60 jährlich! 1 0 1 L 1 —— 1804 hält sein dießjähriges Gesangfest am 10. und 11. Juli hier ab. Am ersten Tage findet der Festzug um 2 Uhr statt, nach dem Zuge folgen die Gesangesvorträge. Am zweiten Tage ist von 2 Uhr an Instrumentalconcert, ausgeführt von einer Abtheilung des 2. großh. hess. Infanterie⸗Regiments. Alle Freunde des Gesanges und der Musik ladet freundlichst ein Rockenberg den 26. Juni 1870. Das Festeomité. Der Wetterauer Land Sängerbund Kir schen fest Blumen- und Pflanzen- Ausstellung Gartenbau-Gesellschaft zu Frankfurt a. M. ö und Tanzmuftk statt, wozu ich ergebenst elnlade. N Samflag Abend srischer Kleschenkuchen. Katharina Steyer. 1 0 i N. in den Könit 1 N. fir die 9 . 1 zu Ockstadt. bn n 1816 Sonntag den 3. Jult findet bei mir Tanzmuftk U 12 0 statt, wozu ich höflichst einlade. 9 Karl Hermes. . 1 N Kirschenfest. 806 Nächsten Sonntag den 3. Jult findet bet mir 9 Harmonie- und Canzmusin, 1752 in dem* 5 statt. Für gute Speisen und Getränke ist bestens ge- Palmengarten, Bockenheimer Landstraße. bort auffeehans 31 June. 1 f Gottfried Mörschel. Für Eröffnung: Donnerstag den 30 Juni, Mittags 12 Uhr.— etwaige Ef —— 8 ö welche Si Schluß: Montag den 11. Juli, Abends 8 Uhr. 8 Harro! Harro a bachen, 1 e wollen, da Eintrittspreis: am 30. Juni, 1., 2. und 3. Juli 30 kr.; vom 4. bis 11. Juli 18. kr. 5 Kinder die Hälfte. Die Actionäre der Palmengarten ⸗Gesellschaft und die Mitglieder der Gartenbau Gesellschaft haben am 30. Juni, 1., 4., 7. und 11. Juli gegen Vorzeigung ihrer Karten freien Eintritt. Die Preisvertheilung findet am 30. Juni, Mittags 12 Uhr statt. Die Ausstellung ist täglich von Morgens 7 Uhr bis Abends 8 Uhr geöffnet. Mit der Ausstellung ist eine Verloosung verbunden, zu welcher Loose à 30 kr. an der Kasse zu haben sind. Die Restauration befindet sich an der östlichen Terrasse. Parthie⸗Waare. FHGeispiellos billig. 1805 In Folge außerordentlich billigen Einkaufs 2 einer Parthie Unterjacken werden abgegeben: Herren⸗Unterjacken in Seide, reell fl. 6—7. nur fl. 4. 5„„. reiner Wolle,„„ 1.„„ ½. Damen ⸗ 5 55 Seide, 5 6—7.„„ „ teiner Wolle,„„ 4. 338 Untere Parkstraße 338. Universal-Magenligueur Pr. Müller rana a A, von Carl von Metternich in Mainz, in 1809 behandelt speclell Unterleibskranke und die Krankheiten der Frauen. Flaschzn zu 24 fr., 45 kr. und fl. 1. 24 kr. bei 1819 Ausrücken auf den bon Wicht Feldberg. 0 Jide Abfahrt vom Milchhof, 1 Sonntag den 3. Juli, der— Morgens 2¼ uhr. Ober- . 1810 Wir machen unsere geehrten Leser auf die heute 12 Hasselh beiliegende Extra- Beilage über dle beilkräftigen Wir 0 Als W̃ kungen der Johann Hoff'schen Malzdeilfabrikatz] vertrei aufmerksam. 1 Der Verkauf befindet sich bei Jos. Hoffmann in Friedberg und Dr. W. Uloth Bad Nauheim. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. 5 Euvangelischt Gemtinde. Pfarramtswoche Herr Pfarrer Baur. 3. Sonntag nach Trinitatis. Gottesdienst in der Stadtkirche: dettesse 13 0 etreffen 14 dannt wor 5 1 5 1 0 Vormittags: Herr Diakonus Meyer. 5 Nachmittags: Herr Candidat Wei gold. dient Diej⸗ Gottesdienst in der Burgkirche! eri wol Vormittags: Herr Pfarrer Köhler. 1 N 8 Ju Nachmittags: Herr Candidat Uh rig. 1 dcin Sonntag den 10. Juli Abendmahl in der Burgkirche 1530 orf Katholische Gemeindt. e Samstag um 5 Uhr Nachmittags Beichte. dei der 4. Sonntag nach Pfingsten. K Sentabe Vormitiags: 8 Uhr Hochamt und Predigt. 4 Nachmittags: ¼2 Uhr Christenlehre und Andacht. 0 a ein Sprechstunden: Vormittags von 10 bis 1 Uhr. Ph. Dau. Kümmich. ( ierzu Unterhaltungs Blatt Nr. 27, Prakti Beginn des Gottesdienstes an den Wochentagen Mot; 1 gens 6 Uhr. 8 e) eine 0 Verantw. Red.: Hermann Schimpft. 1% U Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpss. Pro es fi ö bynng scher Rathgeber Nr. 4 und eine Beilage.)