Mare derger dan: mehl, cutter, 1„Due ung 7 n den Mitt dacht erxeister. — C „ dert des ien delten et dit daß derselbt „age 10 Obn ig Jar sein Sindecker. einbäuser. ig. babe, daß zwe n dn Pub litun Wirderzolt, daß rantire. Philippi. nr allen unsent uet Jagrtt, 7 ler, 100 A c besserti It ptaci⸗ dlicdtnen temen derb n gügtlitbtt Kulch tentsaztt. den und Bt emts, bitten ltbests, 700 3% Nai 1870. Donnerstag den 2. Juni. N 65. berhessischer Anzeiger. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Amtlicher Theil. 8 Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatte sind zu publieiren: Nr. 19. sub 1. Gesetz, die Wahl des Gemeinderaths und Bezirksraths betr.— sub 6. Bekanntmachung, die Aufbringung des Bedürfnisses der Groß⸗ herzoglichen Landes-BrandversicherungsAnstalt für 1869 betr. Friedberg den 30. Mat 1870. Groß herzogliches Kreisamt Friedberg E Wini. Nachverzeichnete Gesetze ꝛc. sind im Bundesgesetzblatt des Norddeutschen Bundes publizirt worden. Nr 14. Nr. 475. Gesetz wegen Beselligung der Doppelbesteuerung betr. Vom 13. Mai 1870.— Nr. 476. Bekanntmachung, betr. einen Nachtrag zu dem 3. Verzeichnisse höherer zur Ausstellung gültiger Zeugnisse über die wissenschaftliche Qualificatton zum einjährig-freiwilligen Militärdienste berechtigten Lehranßalten. Vom 3. Mai 1870.— Nr. 477. Die Ernennung von Vere ins ⸗Controleuren bei den dauptämtern in Bapern belr.— Nr. 478485. Die Ernennung von Consuln betr. Betreffend: Die Bildung der Ortsvorffände insbesondere die Anlettung für die Wablen des Gemeinderaths. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Durch das Gesetz vom 18. l. M., die Wahl des Gemeinderaths und Bezirksraths betr., Regierungsblatt Nr. 19 von diesem Jahr, wird die Stimmfähigkeit bei der Wahl des Gemeinderaths von der allgemeinen Einkommensteuer-, statt wie bisher von der Personal— steuer-Pflichtigkeit, abhängig gemacht. Ju Folge dessen ist eine theilweise Aenderung der Anleitung, die nach dem Gesetz vom 8. Januar 1852 vorzunehmende Wahl des Gemeinderaths betr. nothwendig geworden. Großherzogliches Ministerium des Innern hat diese Aenderungen zusammengestellt und gleichzeitig darin einige weiteren angegeben, ö Entrichtung der durch das Gesetz vom 21. Juni 1869 eingeführten Friedberg am 30. Mai 1870. Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. welche die„Anleitung“ vom 20. Februar 1852 auf Grund des Ge— setzes vom 13. September 1865, den Verlust und die Sus pension des Staatsbürgerrechts betr., erfahren hat. Indem wir einem Jeden von Ihnen ein Exemplar dieser Zu⸗ sammenstellung in Folge Entschließung Großherzoglichen Ministeriums des Innern vom 23. Mai d. J. zur Nr. M. d. J. 3580 unter Convert zusenden, empfehlen wir Ihnen, dieselben den in Ihren Registraturen vorhandenen Exemplaren der Anleitung vom 20. Februar 1852 in ähnlicher Weise wie den Nachtrag vom 17. Mai 1858 beizuhesten. Ter a pu Betreffend: Die Bildung der Ortsvorstände, bier die Ergänzungswahlen des Gemeinderaths im Kreise Friedberg. Friedberg am 30. Mai 1870. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzogl. Bürgermeistereien mit Ausnahme von Dorheim, Für das nach Art. 44 bis 46 des Gesetzes vom 8. Januar 1852 zu Ende dieses Jahres austretende Dritttheil der Mitglieder des Gemeinderaths muß im Laufe dieses Jahres die regelmäßige Er— gänzungswahl vorgenommen werden. Indem wir auf das Gesetz vom 18. l. M., die Wahl des Gemeinderaths und des Bezirksraths betr., Nr. 19 des Regierungs- blatts von diesem Jahr und unser obiges Ausschreiben von heute verweisen, tragen wir Ihnen auf, sofort 1) die erforderliche Wahlcommission nach§. 1 der„Anleitung“ zu bilden, von der Wahlcommission die Grundliste nach§. 2 der Anleitung unter pünktlicher Beachtung der Vorschriften unserer Amtsblätter Nr. 7 und 8 von 1866, sowie obigen Ausschreibens aufstellen zu lassen und nach §. 5—8 u. 24 der Anleitung, sowie nach den§§. 1 und 4 des„Nachtrags“ das Erforderliche bei den Großh. Steuercommissiariaten zu veranlassen, 2) die„Bestands- und Dienstalterliste“ nach Seite 23 und 24 der Anleitung nach dem beifolgenden Formulare aufzustellen und das Erforderliche in der Columne„Bemerkungen“ bezüglich desjenigen Gemeinderathsmitgliedes anzugeben, welches inzwischen durch Tod, Auswanderung, Verlust der Stimmfähigkeit oder einem anderen genau anzugebenden Grunde ausgetreten ist oder nach Art. 44— 46 des Dorn-⸗Assenheim, Nauheim, Reichelsheim, Rödgen und Schwalheim. Gesetzes vom 8. Januar 1852 am Ende dieses Jahres auszutreten hat, auch das Ergebniß der nach dem Schlußsatz des Art. 46 etwa eingetretenen, in der Gemeinderathssitzung vorzunehmenden Verloosung in der Bestandsliste einzutragen.(S. Seite 23 Anhang II. der An⸗ leitung.) Sollte bis zur Vornahme der Wahl ein Mitglied des Gemeinderaths etwa noch mit Tod abgehen, so ist dieserhalb alsbald zu berichten. Ferner ist darauf Bedacht zu nehmen, daß das Formular 4 nach Maßgabe des§. 3 des„Nachtrags“ vom 17. Mai 1858 noͤthigen⸗ falls abgeändert, daß in der Bescheinigung über die ortsübliche Bekanntmachung(Formular 5,§. 24 der Anleitung) jedesmal der Tag der Bekanntmachung angegeben, und daß der in H. 1 unter a und b des„Nachtrags“ vom 17. Mai 1858 erwähnte Stimmberech⸗ tigte in der Abtheilungsliste erst daun eingetragen wird, wenn die Abtheilungsliste nach Art. 13 des Gesetzes vom 8. Januar 1852 aufgestellt ist. ö Wir erwarten, daß Sie diese Arbeiten auf jedmögliche Weise beschleunigen, die Bestandslisten des Eemeinderaths alsbald und die Wahlakten nach Ablauf der für die Offenlegung vorgeschriebenen Termine sofort einsenden. Sen Betreffend: Die Einführung des metrischen Mag- und Gewichtssystemo. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Im Verlage der Invaliden-Anstalt zu Darmstadt ist eine Schrift, welche, außer einem Abdruck der Maß- und Gewichts-Ordnung für den Norddeutschen Bund nebst Verhältnißzahlen für Umrechnung der seit— herigen Großherzoglich Hessischen Maße und Gewichte in die durch diese Maß- und Gewichts- Ordnung bestimmten und umgekehrt, ins- besondere auch verschiedene, bei der Großherzoglichen Ober- Bau— Direction bearbeitete Maßreductions- und Preisreductions-Tafeln enthält, erschienen. In Auftrag Großherzoglichen Ministeriums des Innern vom 27. v. M. zu Nr. M. d. J. 4104 empfehlen wir Ihnen deren An- Friedberg den 31. Mal 1870. Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. schaffung auf Kosten der Gemeinden(Reservefonds) zum Dienst⸗ gebrauche, da Ihnen dieselbe bei der schon jetzt gestatteten und bereits vielfach vorkommenden Anwendung der in der neuen Maß- und Ge— wichts-Ordnung getroffenen Bestimmungen sehr von Nutzen sein wird. Die Schrift eignet sich auch für Bauhandwerker und wollen Sie die⸗ selben hierauf besonders ausmerksam machen. Es wird Ihnen durch die Buchhandlung von Bindernagel und Schimpff dahier je 1 Exemplar für 14 kr. zugehen und kann weiterer Bedarf von da bezogen werden. on Boe eaten nt Betreffend: Den Ausbruch der Maul- und Klauenseuche unter dem Rindvieh zu Ossenheim. Die nach Bekanntmachung vom 11. v. M. wegen obiger Krankheit angeordnete Orts wieder aufgehoben, was wir hiermit veröffentlichen. Friedberg am 30. Mal 1870. Manig chu ning. sperre ist, nachdem die Krankheit erloschen, Großherzogliches Kreisamt Friedberg Tape — N N 1 N Ber ö ef e ht Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß der Kreis angehörigen heutigen Sitzung des Bezirksraths des Kreises gebracht, daß in der Friedberg zu Mitgliedern und Ersatzmännern Tommisssonen für die Einkommensteuer 1. worden sind. 5 1) Für das Steuer Commissariat Bu tz ba ch: Mitglieder: Bürgermeister Reitz zu Södel. Jacob Wießler zu Butzbach. Bürgermeister Möbs zu Nieder⸗Mörlen. Louis Vogt zu Butzbach und Ersatzmänner: Jakob Seippel zu Butzbach. Bürgermeister Küchel zu Butzbach. Rentamtmann Mengel zu Griedel. * Mitglieder: der Einschätzungs— Abtheilung gewählt 2) Für das Steuer ⸗Commissariat Friedderg: Bürgermeister Schmidt zu Reichelsheim. Bürgermeister Stoll zu Nieder⸗Wöllstadt. Seligmann Hirschhorn zu Friedberg. Ersatzmänner: Bürgermeister Best zu Bruchenbrücken. Bürgermeister Geibel zu Bönstadt. 3) Für das Steuer ⸗Commissariat B ü dingen: Kammerherr Freiherr Wilhelm Löw, von und zu Steinfurth zu Ziegenberg. Friedberg den 28. Mai 1870. Großherzogliches Kreisamt Friedberg 2 Hessen. Darmstadt. Unter unserer Jugend ist seit 1868 eine förmliche Kasernenscheu eingetreten; nicht allein Bursche, welche erst unter Waffen treten sollen, flüchten über den Otean, sondern auch bereits verpflichtete Soldaten ver- lassen die norddeutsche Tricolore In— zwei Num⸗ mern der amtlichen„Darmst. Zeitung“ werden nicht weniger als 60 Deserteure öffentlich auf— gefordert, in ihre Garnisonen zurückzukehren und die zuerkannte Strafe abzubüßen. Viele An- gehörige derselben entschließen sich gleichfalls, die alte Heimath zu verlassen. Preußen. Berlin. Auf Anregung des Bundeskanzler⸗Amtes haben sich die Regierungen von Norddeutschland, England und Amerika zu einer gemeinsamen Unternehmung gegen die See— räuber in den ostasiatischen Gewässern zusammen⸗ gethan. — Gutem Vernehmen nach hat sich der König am 1. Juni 10 ½ Uhr auf zwei Tage nach Ems zum Besuch bei dem Kaiser von Ruß- land begeben. Er wird bis Sonnabend hierher zurückkehren. — Die„Kreuzzeitung“ schreibt: Das Bundes— präsidium soll Schritte bei den süddeutschen Staaten beabsichtigen, welche zum Zwecke haben, daß die durch das Gesetz, betreffend die Actiengesellschaften, an dem Handelsgesetzbuche erfolgten Abänderungen auch von den Südstaaten acceptirt werden. — Der„National⸗Zeitung“ zufolge wäre der 12. Sept. für die Reichstagswahlen bestimmt; die Landtagswahlen würden unmittelbar darauf folgen. — Dem Vernehmen nach ist es die Absicht der Postverwaltung des norddeutschen Bundes, die Bestimmung aufzuheben, der gemäß die Geldab⸗ lieferungsscheine von den Empfängern außer der Namensunterschrift auch noch mit einem Siegel⸗ abdruck zu versehen sind. Dies Sitgel hat keine rechtliche Wirkung. Es bietet also der Postbehörde keine vermehrte Sicherheitsbürgschaft, während der Untersiegelungszwang für das Publikum nicht selten Weiterungen mit sich bringt, wenn z. B. bei Umzügen, auf Reisen u. s. w. das betreffende Petschaft nicht zur Stelle ist. — Wie die„N. 3.“ mittheilt, ist es mit Rücksicht auf den Gesundheitszustand des Herrn Simson zweifelhaft, ob derselbe wieder ein Reichs- tagsmandat annehmen wird. — Die Incorporation Lauenburgs in Preußen soll Gegenstand einer Vorlage für den Landtag des Herzogthums werden. Oldenburg Der„Weser⸗3tg.“ wird von hier geschrieben:„Mit welcher Spannung in unserem Lande der Entscheidung des Reichstages über die Todesstrafe entgegengesehen wurde, wer- den Sie begreiflich finden, da es sich für uns nicht um die Abschaffung, sondern um die Wieder einführung einer bereits seit 21 Jahren abgeschafften Strafart handelte. Im Jahre 1849 wurde in Anlaß der deutschen Grundrechte durch das neue Staatsgrundgesetz die Abschaffung der Todesstrafe ausgesprochen und weder bei der Revision der Verfassung in den folgenden Jahren noch 1857 bei Berathung des neuen Strafgesetzbuches ist ihre Herstellang in Frage genommen. Die letzten Hinrichtungen im Großherzogthum haben 1835 und 1842 stattgesunden, jedesmal wegen Mords. Weimar Die Eisenacher Forstacademie hatte früher viele Zöglinge aus Hannover und Kurhessen. Nach der Einverleibung dieser Staaten in Preußen hat sich jedoch die Frequenz der An- stalt gemindert. Es ist deßhalb eine Vereinbarung zur Erhaltung der Eisenacher Academie unter den Thüringer Staaten getroffen worden, wonach die Forstpractikanten vorzugsweise in Eisenach ihre Ausbildung zu suchen haben werden. Daneben gestattet auch Preußen seinen Forsteleven die Be⸗ nutzung der Eisenacher Academie, mit der nun auch eine Forstversuchsstation verbunden werden soll. Bayern. Mänchen. Pater Hötzl, der in letzter Zeit vielgenannte gelehrte Franciscaner und Vertheidiger Döllinger's, ist, nach zuverlässigen Nachrichten der„Augsb. Abdztg.“, glücklich in Rom angekommen. Gegenüber Befürchtungen, welche bezüglich seiner persönlichen Sicherheit da⸗ selbst laut geworden sind, wird auf den Schutz verwiesen, den die dortige bayerische Gesandtschaft dem muthigen Mönche wie jedem andern bayerischen Unterthanen angedeihen lassen werde. Würtemberg. Stuttgart. Nach der „Schwäbischen Volkszeitung“ ist am letzten Sonn- tag eine Note der norddeutschen Bundesregierung hier eingetroffen, in welcher die würtembergische Regierung ersucht wird, kundzugeben, wie sie sich stelle zu der Ausführung des vom Zollparlament angenommenen Bamberger'schen Antrags auf Niedersetzung einer Commission(Enquete) für die Vorbereitungen zur deutschen Münzreform. In derselben Note wird angezeigt, daß der Reichstag des norddeutschen Bundes die Subvention für den Gotthard bewilligen werde, und daß es nun an Würtemberg sei, vor Ablauf des Präclusiv- termins(Ende Juli) ein bindendes Wort in der einen oder andern Richtung zu sprechen. Oesterreich. Pest. In einem Pester Blatte wird folgendes ritterliche Cavalierstücklein gemeldet, das nur durch die Lammsgeduld des betheiligten männlichen Individuums nicht zur eigentlichen Säbel Affaire ward. Die hiesige „Reform“ berichtet:„Sonntag Abends wollte ein Herr in einen aus dem Stadtwäldchen zurück⸗ kehrenden Omnibus steigen, allein zwei Offiziere stießen ihn zurück; vergebens sagte er, daß er seine junge Tochter nicht allein im Wagen lassen könne; die Offiziere occupirten den Platz neben dem Mädchen und sagten, daß sie dieses schon behüten würden. Der Vater erklärte, daß dies ein un⸗ würdiges Benehmen sei, die Offiziere aber lächelten verachtungsvoll, bis endlich das Mädchen un⸗ geduldig ausstand und zu ihrem Vater sagte: „Laß sie, so sind sie Alle!“ Hiemit wollte sie ab; steigen, die Offiziere aber fielen über das unschul⸗ dige junge Mädchen her und überhäuften es mit Schimpfnamen, als wäre es eine der gemeinsten Personen. Das Mädchen schluchzte, der Vater fluchte, die Passagiere des Omnibus murrten und wollten eben ihrem Zorne Luft machen, als die beiden Offiziere tapfer ihre Säbel zogen, aus— stiegen und in einem Fiaker davonfuhren. Der beleidigte Vater hat die beiden nitterlichen Offiziere beim Obercommandanten Gablenz angezeigt.“ Man sieht, das Mittelalter mit allen Herrlichkeiten des Faustrechts ist diesseits wie jenseits der Leitha in vollster Blüthe. 5 Frankreich. Paris. Der Ministerrath hat am letzten Donnerstag den Gesetzentwurf, betreffend die Ernennung der Maires und Ad- junkten, festgestellt. Die Hauptbestimmungen sind nach der„Presse“ die folgenden: Die Maires und die Adjuncten werden in-Zukunft aus dem Schooße der Municipalräthe erwählt und auf fünf Jahre ernannt.(Nach dem Gesetze von 1867 sieben Jahre.) In den Hauptstädten der Departements, Arrondissements und Cantone, so⸗ wie in den Gemeinden von 3000 Einwohnern und darüber, werden die Maires und Adjuncten vom Kaiser, in den anderen Gemeinden vom Präfekten ernannt. Die Municipalräthe werden auf eine Periode von fünf Jahren gewählt. (Bisher ebenfalls sieben Jahr.) Wenn in dem fünfjährigen Zwischenraum ein Municipalrath durch Erledigung auf drei Viertel der vorschrifts⸗ mäßigen Anzahl zurückgegangen ist, so wird zu den nothwendigen Ergänzungswahlen geschritten. Die Zahl der Mitglieder jedes Municipalraths wird im Verhältniß zur Bevölkerung jeder Ge⸗ meinde bestimmt. Der neue Gesetzentwurf ändert nichts an den Befugnissen der Maires und der Gemeinderäthe; doch wird hinsichtlich des letzteren Punktes ein besonderes Gesetz in Aussicht gestellt. — Glais-⸗Bizoin, Pelletan und Guyot⸗Mont⸗ payrvux haben folgendes Amendement eingebracht: „Vom 1. Januar 1871 ab wird das Invaliden⸗ haus aufgelöst. Die neunhundert Invaliden, welche gegenwärtig das Hotel bewohnen, werden, je nach ihrem Wunsche, in ihre Familien geschickt oder in den Hospitälern ihrer Departements untergebracht. Das Invalidenhotel wird denn Kriegsminister zur Verfügung gestellt, damit er die Bureaux seiner Verwaltung in dasselbe verlege.“ Mit diesem Antrage wäre eine sehr bedeutende Ersparniß verbunden, denn die weitläuftigen Ge- bäude des gegenwärtigen Kriegsministeriums, sehr vortheilhaft im Faubourg Saint⸗Germain gelegen, repräsentiren einen Werth von mindestens zehn Millionen Francs. — Die Anklagekammer des Staatsgerichts hofes ist einberufen. Die Prüfung des durch das Dekret vom 4. Mai an diesen Gerichtshof ver- wiesenen Prozesses durch die Anklagekammer wird, wie die„Gazette des Tribunaux“ berechnet, die ganze Woche in Anspruch nehmen. Die Zahl der Angeschuldigten beläuft sich auf 73, wovon die Hälfte provisorisch auf freien Fuß gesetzt ist. — Das„Journal officiel“ veröffentlicht einen näheren Bericht über das Gefecht, welches die Franzosen unter dem General Wimpffen am 15. April am Ued Guir, dem algerischen Nil, mit den aufrührerischen Stämmen der marokkanischen Gränzen bestanden, und dessen siegreichen Erfolg, der die Unterwerfung einer Bevölkerung von mehr als 16,000 Seelen nach sich zog. Belgien. Im Lager von Beverloo finden diesen Sommer große Feldmanövers statt, dem der preußische General Moltke und sein Stab beiwohnen werden. Der General wird übrigens die ganze Saison in Belgien, theils in Spaa theils in Ostende, zubringen, Brüssel. Am 28. Mai Morgens durchzog ein stilles Gerücht die Stadt, daß ein ganzer Militärposten, fast im Mittelpunkt der Stadt auf⸗ gestellt, während der Nacht entwaffnet worden sei, ohne daß ein einziger Mann des Postens, nicht einmal die Schildwache, das mindeste merkte. Anfangs glaubte man an eine Mystification, aber bald stellte sich heraus, daß es sich um einen Posten in der Straße du Grand⸗-Hospice handelte. Dieser Posten, von einem Sergeanten befehligt, zählt augenblicklich zwölf Mann und hat mehrere Wachen zu stellen. Es scheint, daß man geduldet, 2 2 = Cabrera erllärte unter d gustritt. Garibal 1486 5 wird die für die h Accord g Die Garnison Fri 19 162! wird ar Assen! dazu g felge, nur 10 And wirt seiner S. gung ert Asse aud Atjuntten emtindta von altdttt werden gewählt. in den Aunitipalratz der vorschristz⸗ Arxitipaltatht ung jeder Ge. ändert Ures und der 8 des letzteren latsicht gefellt. Gaget-Nont · it tingebracht wurf EM bir ben ami er die llbt verlegt. dr deteutendt näufngen Ge⸗ nun, scht unn giltgtn acts f Slastigtrichn t durch daß ichtshef ba lanntt wilt di eme daß der Wachethuende vor dem Posten sich auf sein Feldbett ausgestreckt habe, wie die übrigen Kameraden. Die Gewehre, welche am Tage vor dem Wachtlokale aufgepflanzt sind, werden des Nachts hineingebracht. Schlechten Witzbolden ist es nun gelungen, diese Nacht während des Schlafes der Wache acht Gewehre davonzuführen. Die Vorgesetzten des Platzes, benachrichtigt von dem Vorfalle, ließen 8½ Uhr den Posten auf- heben und die entwaffneten Soldaten wurden wie Kriegsgefangene nach der Caserne und von dort vorläufig auf die Polizeistube in Verwahr geführt. Spanien. Madrid. In der Cortessitzung brachte der Deputirte Moret einen Gesetzesantrag, betreffend die Abschaffung der Sclaverei, ein, welcher jedes Kind von Sclaven, das vom Zeit— punkte der Promulgation des Gesetzes ab, geboren werden wird, frei erklärt. Alle diejeniger Kinder, welche seit dem 18. September 1868 geboren sind, soll die Regierung für je 50 Thlr. frei kaufen. Italien. Garibaldi wird immer noch auf Caprera bewacht. Seine Söhne sinds beide jetzt erklärte Chefs der republikanischen Bewegung, die unter der Asche fortglimmt und immer kühner auftritt. Man höre die Sprache, in der Menotti Garibaldi sich in einem Briefe an ein Mailänder Blatt ausspricht:„Mein theurer Freund! Ich danke Ihnen für Ihren Freundesbrief. Lanza log und zwar mit Bewußlsein, als er mich für den Paladin der Regierung Victor Emanuel's im Parlamente ausgab. Er ließ mich von einem Polizisten bewachen und die Carabiniers und Garden umlagerten das Haus, wo ich wohnte, während der drei Tage der Bewegung. Ich brauche Ihnen kein republikanisches Glaubens- bekenntniß abzulegen. Grüßen Sie die Freunde und sagen Sie ihnen, daß mein Carabiner bereit ist und daß sie mich, wenn die Stunde schlägt, auf meinem Posten finden werden. Machen Sie von diesem Briefe jeden beliebigen Gebrauch. Ihr Gefährte und Freund Menolti Garibaldi.“ Frankfurt. Während die 19. deutsche Lehrer-Ver⸗ sammlung in Wien tagt, werden sich auch die deulschen Lehrer in Amerikas Union zu Louisville in Kentucky ver— sammeln und den ersten deutschen Lehrertag abhalten. Mainz. Für die hiesige Rheinische Brauerei wurden in den Belriebswerkstätten der Ludwigsbahn drei neue Güterwagen eigens zum Biertransporte eingerichtet. Diese Wagen sind innen mit einer doppelten Wandung versehen, welche mit Häcksel ausgestopft, und an der Decke befinden sich zwei große sogenannie Kühlschiffe, die mit Eis gefüllt werden; das Ganze wird durch eine feste Thitre mit dop— peltem Verschlusse hermetisch verschlossen, so daß das Bier gleichsam in einem Eiskeller liegt und vor dem Warm— und Mattwerden bewahrt bleibt. Die Wagen sind aber ausschließlich für die Strecke Mainz⸗Cassel bestimmt, wohin genannte Firma während der Dauer der Ausstellung ihr Bier liefert. Jeden Tag soll ein Wagen abgehen, so daß die Casselaner alle Tage ihr frisches Glas Moritz-Bier trinken können. Astheim. Am 29. d. biß ein Jagdhund, angeblich aus Trebur, fünf hiesige Leute. Das Thier, das Spuren von Wasserscheue zeigte, wurde durch einen Schuß ver⸗ wundet, entkam jedoch. Bingen. Seit Sonntag(22.) ist der hiesige Landpost⸗ bote verschwunden; er soll circa 800 fl. unterschlagen haben. Neustadt. Ein achtzigjähriger Greis legte sich auf der Bahn zwischen hier und Mußbach vor die Räder eines daher eilenden Zuges und wurde wörtlich genommen in zwei Hälften getheilt. Säckingen. Am 29. d. Nachmittag subhr in dem benachbarten Murg die von der Beförderung eines Extra⸗ güterzuges leer zurückkehrende Maschine„Katzenbuckel“, Führer Birkelin, mit solcher Heftigkeit auf den Personenzug, daß 3 Wagen zertrümmert, 1 Person getödket und 13 weitere schwer verwundet wurden. Der betreffende Führer wurde sofort verhaftet.. Basel. Auf die Initiative eines Ausschusses der Gesellschaft des Guten und Gemeinnützigen schreitet man hier zur Gründung eines Actienvereins für Erstellung zweckmäßiger Arbeiterwohnungen. Man bedarf für den Anfang eines Capitals von 300,000 Fres. Man emittirt Actien zu 100 Fres. Wenn 1500 gezeichnet sind, erfolgt die Constituirung der Gesellschaft. Selbstverständlich geht die Gesellschaft nicht auf Gewinn aus. Sowie der Ertrag über 5 pCt. des Actienkapitals steigt, so soll der Ueber— schuß zum Vortheil der ganzen Unternehmung und der kaufenden Arbeiter verwendet werden. London. Die Verdachtsgründe gegen den wegen des siebenfachen Mordes in Denham verhafteten John Jones sind allerdings sehr gravirend. Das Hauptmoment desselben bildet der Umstand, daß er bei seiner Verhaftung in den Kleidern des ermordeten Marshall angetroffen ward. Bei seiner Festnahme, die durch seinen Schlaf— cameraden veranlaßt wurde, wollte er sich durch eine bis zur Mündung mit Pulver und Drahlftiften geladene Pistole ums Leben bringen. 5 Brod ⸗ Lieferung 1486 Freitag den 3. Juni c., Vormittags 11 Uhr, wird die Lieferung des Brodbedarfs pro 3. Quartal 1870 für die biesige Garnison auf dem Soumissienswege in Accord gegeden. Die Bedingungen liegen auf dem Büreau der Darnison⸗Verwaltung Friedberg zur Einsicht offen. Friedberg den 28. Mai 1870. Lautenberger, Major und Bataillons⸗Commandeur. Mühlen ⸗Versteigerung. 1482 Mittwoch den 8. Junt J. J., Vormittags 11 Uhr, kwird auf hiesigem Rathhause die Hain naumühle bet Assenbeim in der Wetterau mit circa 6 Morgen dazu gehörigem Gelände öffentlich meistbietend ver— Reigert. Dieselbe hat eine bedeutende Wasserkraft, liegt mur 1 Stunde von einer Eisenbahn-Station entfernt und wird dem Höchstbietenden, bei gehörigem Nachweis sseiner Solvenz, der Zuschlag und gerichtliche Genehmt⸗ Zung ertheilt werden. Assenbheim am 27. Mai 1870. In Auftrag Großherzoglichen Landgerichts Friedberg Großherzogliches Ortsgericht Assenheim Be. t. Grassamen-Persteigerung. 4502 Mittwoch den 8. Juni, Vormittags 10 Uhr, kommt in dem Wirthschaftslocal von Carl Hermes dahier die diesjährige Grassamenerndte aus den Frh. b. Franckenflein'schen Waldungen in der Gemarkung a Ockfladt bei Friedberg zur öffentlichen Versteigerung. Odstadt den 1. Juni 1870. J. V. des Freiherrlich v. Franckensteln'schen Oberförsters Rumpf, Forstaccesfist. Bekanntmachung. 4503 Oer Abbruch der beiden untern Abtheilungen ves Gradirbaus Nr. 15 soll Dienstag den 7. Juni d. J., Vormittags 9 Uhr, an Ort und Stelle unter den im Termin bekannt gemacht werdenden Bedingungen, die nuch schon vorher in unserem Amtslocale eingesehen werden können, an den Geringsifordernden versteigert werden, wozu man Bietungslustige einladet. Bad⸗Nauheim den 30. Mai 1870. We Nauhelm E Schaafpferch-Versteigerung. 506 Freitag den 3. Juni l. J., Vormittags 11 Ühr, ollen in blefigem Rathhause 10 bis 15 Schaaspferche ffentlich metstbietend versteigert werden. Frledberg den 31. Mai 1870. ö Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg Fo uc ar. Ein braver Junge 513 kann, mit oder ohne Lehrgeld, in die Lehre treten bel Friedberg den 1. Zuni 1870. Hermann Neisel, Drehermeister. Frisches Eigelb, 517 3 Stüc 2 Kreuzer, bei 9 Trapp& Münch. Oeffentliche Aufforderung. 1515 Forderungen an den Nachlaß des Jakob Böb— mer II. von Ober ⸗Rosbach find dis zum 20. Jun l. J. dabier, oder dei dem Vormunde Anton Buch II. in Ober Rosbach anzumelden, widrigenfalls- sie bei Regulirung des Nachlasses keine Berücksichtigung finden werden. Gleichzeitig werden die Schuldner des Jakob Böhmer II. aufgefordert, ihre Verbindlichkeiten bis zu dem gedachten Termine durch Zahlung an den Vormund Buch zu erfüllen, widrigenfalls gegen fie klagend vor— geschritten werden wird. Friedberg den 21. Mai 1870. Großherzogliches Landgericht Friedberg Reltz, Hofmann, Landrichter. Landgerichts Assessor. Arbeits⸗Versteigerung. 1511 Samstag den 4. Juni, Vormittags 11 Uhr, sellen auf dem Rathhause zu Staden nachstehende Arbeiten versteigert werden. 1) Brechen von Unterhaltungssteinen, 49 Cubik⸗Klafter 53 fl. 54 kr. 2) Fahren derselben auf den Weg nach Ober⸗Florstadt 89 fl. 42 kr. 3) Aufsetzen derselben in ½0 Cbklftr. 14 fl. 42 kr. 4) Zerschlagen derselben 58 fl.— kr. 5) Grabenarbelten 30 fl.— kr. Friedberg den 31. Mat 1870. Der Bezirks Bauaufseher Schneider. Arbeits-Versteigerung. 1512 Samstag den 4. Jun, Nachmittags 2 Uhr, sollen zu Ober⸗Florstadt nachstehende Arbeiten an die Wenigstnehmenden in Acord gegeben werden: A. Im Schulhause. 1) Maurerarbeit(t. Ueberschlag 33 fl. 40 kr. 2) Weißbinderarbeit li. 35„30„ 3) Schreinerarbeit it.„ 57„ 10„ B. Unterhaltung der Ortsstraßen und Wege. 1) Brechen, Fahren, Aufsetzen und Zerschlagen von 12 Cubik Klafter Unterhaltungssteinen 535 fl.— kr. 2) Grabenarbeiten N 50 fl.— kr. Friedberg den 31. Mai 1870. Der Bezirks⸗Bauaufseher 5 Schneider. Das norddeutsche Militair⸗ Pädagogium, Berlin, Schönhauser Allee 27, 1383 bereitet für alle Milttatr-Examina(auch Frei— willigen Ex.), sowie für alle Klassen des Gymnasiums incl. des Abiturienten Examens vor. Junge Leute jeden Alteis werden zu feder Zelt aufgenommen. Moderne Sprachen, Fechten, Turnen, Exexesren. Garantie wird geleistet. Jeder besteht das Examen. Schon 1700 vorbereitet. Magensalz, 1252 bekannt als Bullrichs Untversal Reintgungssalz, gegen Magensäure, Sodbrennen ze. d, in 171., 1 Pfunden empfiehst J. A. Windecker in Friedberg. Clace-MHandschune, Vorschuf- und Credit-Verein zu Friedberg. (Eingetragene Genossenschaft.) Ausweis pro Mai 1870. 1510 Einnahme. Kasse-Bestand pro 1. Mai 1870 fl. 11448. 8 Wechsel„ 21861. 40 Depositen 15 125.— Inkasso⸗Wechsel„ 141.22 Conto⸗Corrente„24605. 24 Spar⸗Einlagen 5 60. 30 Darlehen„ 6575.— Stamm-Antheile, Monatsbeiträge„ 182. 51 Reservesfonds, Beitritt 7 12.— Jahresbeiträge 8 3.— Wechsel-⸗Zinsen 5 261. 39 Depositen⸗Zinsen 5 1. 30 Effecten-Zinsen 1 97. 40 Wechsel⸗Spesen 4. 15 Agio⸗Gewinn— 6. 40 fl. 72446. 39 Ausgabe. Effecten, Actien der deutschen Genossen⸗ schastsbank in Berlin I. Rate fl. 525.— Wechsel 5„30346. 3 Depositen„ 1709.— Inkasso⸗Wechsel 27119 Couto-Cortente„ 29084. 16 Spar⸗Einlagen 7 4 Darlehen„ 1988.— Mobilien und Utensilien 4 4. 12 Dividende 52 7.— Reservefonds, Rückzahlung* 1. 30 Wechsel-Zinsen 7 44. 15 Darlehen-Zinsen 5 30. 53 Spar⸗Einlage-Zinsen 7 4. 29 Wechsel-Spesen 5 8. 18 Unkosten 5 1 Kasse-Bestand am 1. Juni 1870„ 2195. 13 fl. 72446. 39 Eingang. Ausgang. fl. 13610. 24 Wechsel in Conto-Corrent fl. 9063. 37 „ 1051. 33 Wechsel zum Incasso 515. 7 Der Vorstand 5 Hecht. Ermus. Weis. 1490 Eine elegant gebaute, halb⸗ verdeckte Chaise, zum Ein- und Zweispännig⸗ Fahren, steht preiswürdig zu verkaufen in der land⸗ wirlhschaftlichen Maschinen- und Gerätbe-Werstätte von K. Häuser, in Jauer ba ch b. gr. Zwei tüchtige Glasergesellen, 1504 Rabmenmacher, können noch gegen hohen Lohn dauernde Beschäftigung erhalten dei Valentin Herd, Glasermeister, Gleßen. 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Der Vorftand. 5 he- 2 o ö ef N 0 85 Gewerbe-Ausstellung in Gießen assauer Hof 5 2 2 2 2 Utun im September 1870. in Reichelsheim. due 1452 Mit Bezugnahme auf unsere Bekanntmachung vom 12. März d. J. ersuchen wir alle e 52 f 0 Se een e 10 f 5 Bette Herren Industrielle und Gewerbtreibende der Provinz, welche beabsichtigen, die oben genannte Ausstellung zu beschicken, denen aber aus Versehen Programm und Anmeldeformular nicht— 2 zugekommen sein sollten, diese bei uns oder dem Vorstande des nächsten Localgewerbvereins f in Empfang zu nehmen. Wir bitten, die Anmeldungen ausgefüllt bis spatestens 1. Juli d. J. 1513 Dank, herzlichen Dank sür die uns bewiesene an uns zurückzusenden, doch ist bei den schon jetzt erfolgten zahlreichen Anmeldungen wünschens, und unerwartete große Theulnahme bei dem Leichen⸗ det E werth, nicht den letzten Termin abzuwarten, damit den Wünschen der Herren Aussteller in] begängnisse unserer lieben Multer wor Schwiegermukker Beziehung auf den Raum möglichst Rechnung getragen werden kann. Margarethe Mulch. Geite Gießen den 12. Mai 1870. e Hinterdliet ren Die Ausstellungscommission des Localgewerbvereins. 9 8 8 Epileptische Krämpfe(Fallsucht) 3 brieflich der Specialarzt für Epelepsie Doctor O. HKillisch in Berlin, Conrad. Das Fruchtpreise. per Malter. Friedberg, 1. Juni Waizen 13 fl. 10 ke haben — 5 jetzt: Louisenstraße 45.— Bereits über Hundert geheilt. 5 Kort 9 fl.— r.; Eerste 7 fl. 20 kr. 3 Hafer 5 fl. 30 kr. Rech 1518 Die Prüfung der israelitischen Religtonsschule I 3 N N Frankfurt, 31. Mai. Waizen 13 fl. 30 kr au findet Samstag den 4. d., Nachmittags 2 Uhr im Real. M d 1 n 7 W̃᷑ e E 1 7 B ah u. Kor 10 ll. 15 kr.; Gerste— fl.— kr.— Hafer f. 50 lr. 5 schulgebäude statt, wozu die betreffenden Eltern und Grünberg, 28. Mai. Walzen 43 fl. 7 ke. Zusa Freunde der Schule eingeladen werden. Station Friedberg. Korn 9 fl. 42 kr.; Gerste 7 fl. 40 kr.; Haser 6 fl. 11 kez J. Heß, Religioaslebrer. g Molter— fl.— kr.; Erbsen— fl.— kr.; Wicken— f. e, 2 94 n; G nd; Pi 9 5 5 9 at. Waizen 6 b. 3 Eine seidene Mütze E rang t in de lite h g ff. 9 kr; Serge— sie— kr. s bafer aft. Sen verla 1505 wurde gefunden. Der Eigentbümer kann dleselbe 35⁰ N 6˙⁹ 8 Kartoffeln 4 fl. 22 kr.; Roggenstroh ver 100 Gebund U) gegen Erstattung der Insertionskosten in Empfang 6²⁵ 1746 24 fl. 0 nehmen. Bei wem? sagt die Expedition dieses Blattes. 8— 75¹ Du 8 10⁵⁵ 5„42 5 8 10 Das Pfund Kalbsleisch zu 14 kr. 12 25 Asraelitischer Gottesdienst in Friedberg. .„ Hammelfleisch zu 16„ 0 8 15. Bein n 155 1„ Hammelskeil und Karre 18 2821 9³⁴ Freilag Abends 7 ½ Uhr. 2 1509 verkaufen ö 95 21150 Samslag Morgens 8 Uhr. 7 1 f N f d ern Heinr. Gröninge 5 Wilh. Kreuter II.. e Schnell⸗ und Courierzüge 1., 2. und 3. Klasse.— Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Ober, Ludwig Kreuter. Karl Söllner.*»Courierzug 1. und 2. Klasse. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. f 5 a g ob sie 5 5 besorgt gegen billige irt. a 5 * 62* 2 5 32 Den An- N Derkauf von Staatspapieren vas F. Hirschhorn in Kricdberg. von Staatspapieren 4 2* N uU 1 1 0 1 4 33 An- n Ve ui Coupons etc. besorgt billigst J. 0 Nauheim 27¹ Fyiedberg. 9 N ———— 5 0 0** 75 U 2 5 Frankfurter Börse.(Nach dem Syndicats-Coursblatt.) 31. Mai 1870. a Staatspapiere. Vollbz. Actien, Priorit.& Obligat. 0 Preussen 70% J Obligationen 93½ P. ½ 6G. sss Baden 4½% Obligat. à 105 92¾ b. u. G. 30% Frankfurter Bauk à fl. 500[129 b. 2 4%, do. N 5 40% Ao. 87/8 b. u. G. 4% Darmstädter Bank à fl. 250 321½ 6. 50 Frankfurt 3½0% Obligationen 81 G. Gr. Hessen 40% Obligationen 92¾ P. ½ 6. 30% Oesterr. Nat.-Bank-Actien 696 P. 94 G. meinde 5 3⁰ do. 71½ G. 5 3½0%/ do.—— 50% Oesterr. Cred.-A. Oest. W. 6% 265 ½ 46 4½ 6b. u. G. Nassau 4½0% Obligationen 92% P. ½ G. Oesterreich 5% Einh. Staatsch. i. S. 57½/ b. u. d. 4½% Bayer. Ostbahn à fl. 200 122 b. u. G. 20 v5 — 40 851 9 195 832% P. f 7 30% 5 i. P. 49% G. 4½% Hess. Ludw.-Pr. Obl. i. fl. 94 P. 0 urhessen 40% Obligat. à 105 83% P. ½ 6. 5 0%„ 49½ 6. 5% Elisab.-B. Pr.-Obl. 1. Em. ½77¾ b. der G Bayern 5% bitsattoneg 101 ½ b. u. 6. 0 Russland 50% Obl. i. L. à fl 1285 5b. 84% G. 50% Elisab.-B. Pr.-Obl. 2. Em. 9% 76 6. Neg. 9 „ 4002 50 ½/½gähr. 98% e. Finn) and 4½% O. i. R. à 105 84/ etw. b. u. G.[8% Oest. süd. Lom. E.-B. i. fr. 7410 ½ G. von R „ 3000 e ee. Schweden 4½%/ Obl. Thlr. à 105 88/ G. 30, Oest. Süd. St. Lomb. E.-B. Pr. 48 ½ G. Sachsen n à 105 03 F. 5 4½0% Obl. 1. L. à fl. 120 87 G. 30% Oesterr. St.-Eis. Pr.-Obl. i. fr. 59/ P./ G. 90, un Würtemb. 40% o Obligationen 91¼ ½ b. N.-Amer. 60% Bonds 18821 v. 62 95% ½/ b. 30% Liv. Pr.-Obl. Lit. C., D.& 5/2„[ 32½ P./ 6. 2 42 40. 185 6 5 60% Bonds 18857 v. 65 95 b. u. G. 5% Tosc. Centr. E.-B. Pr.-Obl.„51 ½. E. Genen I Kurhess. 40 Thlr.-L.oose— 2 Amsterdam k. 8. 100½ B. ½ G. N Preuss. Kassensch. fl. 1 45— 1 4 8 5. 25 fl.-Loose 38½ G. 2 Augsburg k. S. 99 G. 1 Preuss. Friedriehsd'or„ 9 58—59 H˖ 8 4% Bad. P.-E. Thlr. 100105 ½ b. 8 Berlin Thlr. k. S. 105 6. 2 Pistolen„ salosto — Badische 35 fl.-Loose—— 2 Bremen Thlr. k. S. 97/8 B—„ Doppelte„ 9 4648 area 7 Gr. Hess. 50 fl.-Loose 174 P. S Cöln Thlr. k. 8. 105½ B— Holl. fl. 10 Stücke„ 9 54—56 8 8 44 45½½ P. 1 Hamburg M. B. k. S. 88/8 G. Ducaten„ 5 36-38 a 5 2 Oesterr. f. 250 v. 1830 8—— 7 Leipzig Thlr. k. S. 104% 8.—„ al marco„ Main 2„ 4% 250 v. 1854/6, 2 London Lst. k. 8. 119¾ 5/8 b. u. G 20 Franes-Stüeke„ 9 28½—29½½ gericht 5„ 55% 500 v. 1860% 80% 2 80 b.— München fl. k. S. 99 6. 2 Engl. Sovereigns„ 11 55—59 Rech 2 100 fl. v. 1861 h. W. 115¾ P. 5 Paris Fr. 200 k. S. 95 B. 94% 6. 8 Russ. Imperlales-„ 9 46—48 0 2„ 100 Pr.-L. v. 1858 156 P. 155 G.— Wien 6. W. k. 8. 96¼8/ b 1 5 Franes Thaler—— Mach Schwed. Thlr. 10-L. 11% 6.* Bankdisconto 3½0%/ G. Dollars in Gold„eee zu de 2 ne; 34 S. Lindheimer Söhme An- und Verkauf aller Wertupapiere unter Zusicherung reeller Bedienung.— mn N in Frenkfurt a. M. Zeil 29. Auskunft über Verlosungen, Coupons- Zahlungen u. s. w. wird gerne ertheilt. 9